Münchner Straßenverzeichnis

Neue Straßenbenennungen in München

   Günther-Grzimek-Straße          


Erstnennung: 2026
Stadtbezirk: 9. Neuhausen-Nymphenburg

Günther Grzimek, geboren am 03.11.1915 in Köln, gestorben am 08.05.1996 in Pfeffen-hausen, Landschaftsarchitekt.Studium der Landschaftsgestaltung an der Humboldt-Universität zu Berlin, Leiter des Gar-ten- und Friedhofsamtes in Ulm, später Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel, von 1972-1981 Professor am „Lehrstuhl und Institut für Landschaftsarchitektur“ an der TU München in Weihenstephan. Sein planerisches und gestalterisches Ziel war eine sozial orientierte städtische Grünpla-nung mit multifunktionalen, benutzerorientierten Grünflächen. Diese sollen in der Flächen-nutzungsplanung als zusammenhängendes Netz gleichberechtigt verankert sein. Seine Gestaltungsidee eines „Benutzerparks“ realisierte er mit dem Münchner Olympiapark 1972 und setzte dadurch neue Maßstäbe für die Landschaftsgestaltung.

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   Elisabeth-Schmucker-Platz          


Erstnennung: 2026
Stadtbezirk: 24. Feldmoching-Hasenbergl

Elisabeth Schmucker, geboren 22.11.1951 in Garmisch-Partenkirchen, gestorben 05.09.2013 in München, Gymnasiallehrerin, Stadträtin. Elisabeth Schmucker war die Ini-tiatorin der ersten Babyklappe in München. Im Jahr 2000 wurde im Kloster München St. Gabriel die „Lebenspforte“ eingerichtet. Von 2002 an war sie in der CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat.

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   Heidrun-Kaspar-Weg          


Erstnennung: 2026
Stadtbezirk: 24. Feldmoching-Hasenbergl

Heidrun Kaspar, geboren 18.12.1939, gestorben 14.03.2023, Stadträtin. Heidrun Kaspar war Mitgründerin und Vorsitzende des Kinderschutzbundes München. Von 1978 bis 2002 war sie ehrenamtliches Mitglied des Münchner Stadtrats, von 1988 bis 1996 als Fraktions-vorsitzende der FDP-Fraktion. Für ihr vielfältiges, langjähriges, ehrenamtliches Engage-ment wurde ihr 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

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   Helga-Grebing-Straße          


Erstnennung: 16.4.2026
Stadtbezirk: 24. Feldmoching-Hasenbergl

Helga Grebing, geboren 27.02.1930 in Berlin-Pankow, gestorben 25.09.2017 in Berlin; Historikerin und Hochschullehrerin. Nach ihrer Promotion 1952 an der Freien Universität Berlin verbrachte Helga Grebing viele Jahre in München und arbeitete als Lektorin und Redakteurin sowie als Dozentin an der Akademie für politische Bildung in Tutzing. Von 1959 bis 1961 leitete sie das Internationale Studentenwohnheim „Geschwister Scholl“ in München und von 1961 bis 1965 die Abteilung für Zeitgeschichte und Politik an der Münchner Volkshochschule. 1969 habilitierte Helga Grebing in Politikwissenschaften und wurde 1971 Professorin an der Universität Frankfurt am Main. Ende 1972 erhielt sie als erste Frau einen Lehrstuhl an der Universität Göttingen und war von 1988 bis 1995 Pro-fessorin und Leiterin des „Instituts zur Erforschung der europäischen Arbeiterbewegung“. Grebing forschte zur Sozialgeschichte, zur Geschichte der Arbeiterbewegung und zur Zeit des Nationalsozialismus. Mit dem Ziel, dass sich der Faschismus nie wiederholt, setzte sie sich in der Lehre und als aktives Mitglied der SPD für eine soziale Demokratie und histori-sche Aufklärung ein. 2002 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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