Lisztstraße
† vor 140

Liszt Franz Münchner Musikgeschichte
Bildrechte: Gemeinfrei (Wikipedia 2017)
Fotografie von Franz Hanfstaengl

Franz Liszt [list], ungarisch Liszt Ferenc[1] (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; † 31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller mit deutscher Muttersprache.

Liszt war einer der prominentesten und einflussreichsten Klaviervirtuosen und mit einem Œuvre von über 1300 Werken und Bearbeitungen[2] zugleich einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Zwar ist ein großer Teil seines Gesamtwerkes der Klavierliteratur zuzuordnen, allerdings gab Liszt mit der Entwicklung der Sinfonischen Dichtung auch in der orchestralen Musik deutliche Impulse. Sein Konzept der Programmmusik und die Verwendung neuartiger harmonischer und formaler Mittel machten ihn – neben Richard Wagner – zum bekanntesten Protagonisten der Neudeutschen Schule.

Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. 1859 wurde er als Ritter von Liszt in den österreichischen erblichen Ritterstand erhoben. Im Alter von 54 Jahren empfing er in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.

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Straßenname Lisztstraße
Benennung 1906 Erstnennung
Plz 81677
Stadtbezirk 13. Bogenhausen | Altbogenhausen
RubrikPersonen
Kategorie Musik  Komponist  Pianist  
Suchen Münchner Musikgeschichte
Lat/Lng 48.14036 - 11.61375    b
Straßenlänge 202 m
Person Liszt Franz
Geboren 22.10.1811 [Burgenland]
Gestorben 31.7.1886 [Bayreuth]
Kategorie Musik Komponist Pianist
Nation Ungarn
GND118573527
Leben
Franz Liszt

Franz Liszt [list], ungarisch Liszt Ferenc[1] (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; † 31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller mit deutscher Muttersprache.

Liszt war einer der prominentesten und einflussreichsten Klaviervirtuosen und mit einem Œuvre von über 1300 Werken und Bearbeitungen[2] zugleich einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Zwar ist ein großer Teil seines Gesamtwerkes der Klavierliteratur zuzuordnen, allerdings gab Liszt mit der Entwicklung der Sinfonischen Dichtung auch in der orchestralen Musik deutliche Impulse. Sein Konzept der Programmmusik und die Verwendung neuartiger harmonischer und formaler Mittel machten ihn – neben Richard Wagner – zum bekanntesten Protagonisten der Neudeutschen Schule.

Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. 1859 wurde er als Ritter von Liszt in den österreichischen erblichen Ritterstand erhoben. Im Alter von 54 Jahren empfing er in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche Nationalbibliothek

Benennung 1906 Erstnennung
Änderung Straßenverlauf
Datum Alter Verlauf Neuer Verlauf Bemerkung
21.10.1937 Klara-Ziegler-Str. – Josef-Ruederer-Pl. Klara-Ziegler-Str. – Brahmsstr. Änderung der Baulinie
1965 Baureferat
Lisztstraße: Franz Liszt (1811-1886), Klaviervirtuose und Komponist österr.-ungarischer Abstammung, setzte sich für das Werk seines Freundes und Schwiegersohnes Richard Wagner ein, schuf sinfonische und Klavierkompositionen. *1906

Straßenbenennungen

Straße Von Grund Bis Grund
Lisztstraße 1906 Erstnennung
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