Margot Linsert (1909–2009) war eine deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus und eine engagierte Gewerkschafterin sowie Kommunalpolitikerin. Nach ihrem Umzug nach München im Jahr 1930 schloss sie sich dem Internationalen Sozialistischen Kampfbund (ISK) an. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Ludwig betrieb sie ab 1933 in München-Laim ein Lebensmittelgeschäft, das als konspirativer Treffpunkt für den antifaschistischen Widerstand diente und von wo aus illegale Schriften verbreitet wurden.
Nachdem die Gestapo die Widerstandsgruppe 1938 zerschlagen und viele Mitglieder verhaftet hatte, schützte Linsert ihre Genossen durch konsequentes Schweigen und blieb selbst vorerst frei. In der Nachkriegszeit widmete sie sich dem Wiederaufbau und engagierte sich aktiv in der SPD sowie im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) für soziale Gerechtigkeit und Demokratie. Für ihren jahrzehntelangen couragierten Einsatz und ihren unermüdlichen Widerstand gegen das NS-Regime wurde sie im Jahr 2004 mit der prestigeträchtigen Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet.
| Straßenname | Margot-Linsert-Straße |
|---|---|
| Benennung | 2026 Erstnennung |
| Rubrik | Personen |
| Kategorie | Widerstandskämpferin |
| Person | Linsert Margot |
|---|---|
| Geboren | 26.2.1909 [Berlin] |
| Gestorben | 26.10.2009 [München] |
| Kategorie | Widerstandskämpferin |
| Nation | Deutschland |
| Leben |
Margot Linsert (1909–2009) war eine deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus und eine engagierte Gewerkschafterin sowie Kommunalpolitikerin. Nach ihrem Umzug nach München im Jahr 1930 schloss sie sich dem Internationalen Sozialistischen Kampfbund (ISK) an. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Ludwig betrieb sie ab 1933 in München-Laim ein Lebensmittelgeschäft, das als konspirativer Treffpunkt für den antifaschistischen Widerstand diente und von wo aus illegale Schriften verbreitet wurden. Nachdem die Gestapo die Widerstandsgruppe 1938 zerschlagen und viele Mitglieder verhaftet hatte, schützte Linsert ihre Genossen durch konsequentes Schweigen und blieb selbst vorerst frei. In der Nachkriegszeit widmete sie sich dem Wiederaufbau und engagierte sich aktiv in der SPD sowie im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) für soziale Gerechtigkeit und Demokratie. Für ihren jahrzehntelangen couragierten Einsatz und ihren unermüdlichen Widerstand gegen das NS-Regime wurde sie im Jahr 2004 mit der prestigeträchtigen Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. |
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Straßenbenennungen
| Straße | Von | Grund | Bis | Grund |
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| Margot-Linsert-Straße | 2026 | Erstnennung |