1879 Fernberg
Mariahilfplatz und Mariahilfstraße. Um die neue Mariahilfkirche in der Vorstadt Au herum. Diese herrliche Kirche mit ihren 19 prachtvollen Glasgemälden wurde im Auftrage des König Ludwig I. und auf dessen Kosten (von 1831 bis 1839) erbaut. Sie ist eine Sehenswürdigkeit von Weltruf und wird deshalb von allen Fremden besucht. ( S. Ohlmüllerstraße. )
1880 Adressbuch
Derselbe hieß schon frühe „Maria-Rasenplatz“ und trägt seinen heitigen Namen nach der von 1727-29 erbauten, 1839 abgebrochenen Mariahilf-Kirche, die seit 1799 als Pfarrkirche galt, 1803 wirklich als solche bestimmt und ihr Obergiesing als Filiale beigegeben ward (s. Giesingerweg und Rottawstraße). 1807 kam die jetztige Baumallee an die Stelle der 1694 gesetzten Linden. Zu der enuenen im reichen Spitzbogenstyle erbauten Kirche wurde am 28. Nov. 1831 der Grundstein gelegt und dieselbe am 25. Aug. 1839 consecriert (s. Ohlmüllerstraße). – Der nordöstlich an den Mariahilfplatz sich anschließende freie Raum, parallel der Lilienstraße, wurde ehedem „Viktualienmarkt“ genannt.
1894 Rambaldi
400. Mariahilfplatz. Bildet die Umgebung der Pfarrkirche
in der Au. Derselbe hieß schon früher ,,Maria-Rosenplatz« und trägt
seinen heutigen Namen nach der 1727-—29 erbauten, 1839 abgebrochenen Mariahilf-Kirche, die seit 1799 als Pfarrkirche galt, 1803
wirklich als solche bestimmt wurde, wobei ihr Obergiesing als Filiale
beigegeben ward (s. Giesingerweg und Rottawstraße). 1807 kam die
jetzige Baumallee an die Stelle der 1694 gesetzten Linden. Zu der
neuen im reichen Spitzbogenstile erbauten Kirche. welche mit ihren
19 prachtvollen Glasgemälden eine Sehenswürdigkeit ist, wurde am
28. Nov 1831 der Grundstein gelegt, und dieselbe am 25. August 1839
konsekriert (s. Ohlmüllerstraße). — Ein Teil des Platzes gehört zur
früheren »Tegernseer Landstraße«, seine jetzige, übrigens schon ältere
Benennung ist seit 10. Juli, resp. 1. September 1857 amtlich. —
Der nordöstlich an den Mariahilfplatz sich anschließende freie Raum,
parallel der Lilienstraße, wurde ehedem ,,Viktualienmarkt« genannt.
1943 Adressbuch
Nach der 1727-1729 erbauten, 1839 abgebrochenen Mariahilfkirche, an deren Stelle 1831 bis 1839 die neue Mariahilfkirche erbaut wurde.
Bildet die Umgebung der Pfarrkirche in der Au.
1965 Baureferat
Mariahilfplatz : Nach der dortigen Mariahilfkirche. *1857