Ulrike Eleonore, Prinzessin von Dänemark
Haus: Dänemark
* 11.09.1656 (Kopenhagen) – † 26.07.1693 (Schloss Karlberg) Stockholm /Riddarholmskyrkan
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Ulrike Eleonore von Dänemark repräsentierte die dynastische Verflechtung zwischen dem dänischen Haus Oldenburg und der schwedischen Linie des Hauses Wittelsbach. Als Tochter des dänischen Königs Friedrich III. und der Sophie Amalie von Braunschweig-Calenberg wurde sie durch ihre Vermählung mit König Karl XI. von Schweden zur zentralen Vermittlerin in den oft kriegerischen Beziehungen zwischen den nordischen Mächten.
Diese eheliche Allianz war von erheblicher diplomatischer Relevanz, da sie darauf abzielte, die langjährigen Spannungen im Ostseeraum zu mildern. In ihrer Rolle als Königin von Schweden erwarb sie sich hohes Ansehen durch ihr ausgeprägtes soziales Engagement und ihre karitative Tätigkeit, was ihr in der schwedischen Geschichtsschreibung eine Position als moralisches Korrektiv am absolutistischen Hof ihres Gemahls sicherte.
Innerhalb des wittelsbachischen Familiennetzwerks nahm sie eine Schlüsselrolle ein, da sie das Haus Pfalz-Zweibrücken mit den führenden protestantischen Dynastien Nordeuropas verknüpfte. Als Mutter bedeutender Monarchen, darunter Karl XII. und Ulrika Eleonore, sicherte sie die dynastische Kontinuität in Schweden. Ihr Wirken blieb jedoch nicht auf die Repräsentation beschränkt; sie fungierte zeitlebens als Fürsprecherin für einen friedlichen Ausgleich und die Milderung der sozialen Folgen der schwedischen Großmachtpolitik. Durch ihre mütterliche Herkunft aus dem Haus Braunschweig-Lüneburg war sie zudem weitläufig mit den im Reich agierenden welfischen und wittelsbachischen Linien verwandt, was die europäische Dimension ihrer Herkunft unterstreicht.
Diese eheliche Allianz war von erheblicher diplomatischer Relevanz, da sie darauf abzielte, die langjährigen Spannungen im Ostseeraum zu mildern. In ihrer Rolle als Königin von Schweden erwarb sie sich hohes Ansehen durch ihr ausgeprägtes soziales Engagement und ihre karitative Tätigkeit, was ihr in der schwedischen Geschichtsschreibung eine Position als moralisches Korrektiv am absolutistischen Hof ihres Gemahls sicherte.
Innerhalb des wittelsbachischen Familiennetzwerks nahm sie eine Schlüsselrolle ein, da sie das Haus Pfalz-Zweibrücken mit den führenden protestantischen Dynastien Nordeuropas verknüpfte. Als Mutter bedeutender Monarchen, darunter Karl XII. und Ulrika Eleonore, sicherte sie die dynastische Kontinuität in Schweden. Ihr Wirken blieb jedoch nicht auf die Repräsentation beschränkt; sie fungierte zeitlebens als Fürsprecherin für einen friedlichen Ausgleich und die Milderung der sozialen Folgen der schwedischen Großmachtpolitik. Durch ihre mütterliche Herkunft aus dem Haus Braunschweig-Lüneburg war sie zudem weitläufig mit den im Reich agierenden welfischen und wittelsbachischen Linien verwandt, was die europäische Dimension ihrer Herkunft unterstreicht.