Maddalena Visconti, Herzogin von Bayern-Landshut
* 1366 – † 24.08.1404 (Burghausen) Raitenhaslach /Kloster Raitenhaslach
Kinder
Aus dieser Ehe gingen mehrere Kinder hervor, darunter eine Tochter, die in eine weitere bedeutende Fürstenfamilie einheiratete, und ein Sohn, der die Herrschaftsrechte im Landshuter Teilherzogtum fortführte. Die politische Stellung und Mitgift, die sie in die Ehe einbrachte, spiegeln die damals übliche Praxis dynastischer Heiraten wider, durch die territoriale und familiäre Interessen koordiniert wurden.
Nach dem Tod ihres Gemahls blieb sie in der politischen Landschaft des Herzogtums präsent; die Vormundschaft und die Regentschaftsverhältnisse für ihren Sohn werden in zeitgenössischen Quellen als umstritten und von den familiären Verhältnissen geprägt beschrieben. Die Ehe und ihre Nachkommen wirkten langfristig auf die konfessionellen und politisch-territorialen Entwicklungen im süddeutschen Raum des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts.
Magdalena, Tochter Herzogs Barnabas Visconti von Mailand, geb. um 1366 (?), verm. in Landshut 2. Sept. 1381, gest. in Burghausen, 24. August 1404, begr. im Cisterziens. Kloster Raitenhaslach. (Plafond-Gedenktafel rechter Hand daselbst.)