Nationalsozialismus in München

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  • Die erste Judendeportation aus dem Stadtgebiet findet statt

    Das nationalsozialistische Regime verschärfte die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in München weiter. Nach Jahren der Entrechtung, wirtschaftlichen Ausgrenzung und Enteignung begannen die Behörden, jüdische Bürger zunehmend zwangsweise aus ihrem bisherigen Lebensumfeld zu entfernen. Für viele bedeutete dies den Verlust ihrer Wohnung, ihres Besitzes und ihrer letzten persönlichen Freiheiten. Die Betroffenen wurden in sogenannte „Judenhäuser“ eingewiesen und unter ständiger Kontrolle der Gestapo überwacht.

    Diese Maßnahmen bildeten den Auftakt zu den späteren systematischen Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager im Osten Europas. Familien wurden auseinandergerissen, persönliche Habe beschlagnahmt und die Opfer gezwungen, ihre Heimatstadt zu verlassen. Die Deportationen waren ein zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik und führten für die meisten Betroffenen in den Tod.


     

  • Die ersten Luftangriffe auf München finden statt

    Bis Ende April 1945 werden 73 Luftangriffe auf München stattfinden.