Geschichte der Straßenbenennungen in München
Zurück zur ÜbersichtDer „Deutsche Städtetag“ empfiehlt Straßen und Plätze nach deutschen Schutzgebieten zu benennen
Straßenbenennung nach Kolonialgebieten in Gern
Die Nationalsozialisten beschließen die Errichtung eines Kolonialsviertel in Bogenhausen und Trudering
Der Hauptauschuss des Stadtrates beschließt die ersten Umbennungen von Straßennamen die nach jüdischen Personen benannt sind.
Der Stadtrat beschließt in Moosach Straßen nach Bergsteigern zu benennen
Neue Verordnung: Die Umbennung der Straßen bedarf der Zustimmung des Beauftragten der Partei.
Einstellung der Straßenbenennungen
Die Straßenbenennungen werden durch einen Erlaß des Reichsinnenministeriums als kriegsunwichtig eingestuft und sind zur Vereinfachung der Verwaltung völlig einzustellen. Der Angriff auf Polen fand zwei Tage später statt.
Straßenbenennung der Siedlung Harthof
Der Stadtrat beschloß, dass die Straßen der Siedlung am Harthof nach Personen benannt werden sollen, die sich im Ausland um das Deutschtum verdient gemacht hatten
Die Akten-Unterlagen des früheren Referates 7 über die Neu- und Umbennnung der Straßen wurden im Dezember 1944 bei der Zerstörung des Verwaltungsgebäudes, Kaufingerstraße 23, durch Fliegerangriff restlos zerstört.
Die Straßen die seit 1933 aus politischen Gründen benannt wurden, erhalten wieder ihre alten Namen.
Oberbürgermeister Karl Scharnagl muss eine Aufstellung der Straßen und Plätze bis zum 4. Juli 1945 vorlegen, deren Benennung mit dem Dritten Reich in Verbindung stehen, vorlegen. Ebenso sind Vorschläge zu deren Umbenennun zu erstellen.
Stadtratsbeschluß Ludwigsfeld
Stadtratsbeschluß: „Für die Straßenbenennungen im Regierungslager für heimatlose Ausländer werden für Ausländer leicht verständliche Namen von Edelmineralien verwendet.“