Neue Straßenbenennungen 2020
Zurück zur ÜbersichtFreddie-Mercury-Straße
Benennung: 17.09.2020Stadtbezirk: 4. Schwabing-West (Schwere-Reiter-Straße)
Romy-Schneider-Platz
Benennung: 17.09.2020Stadtbezirk: 4. Schwabing-West (Schwere-Reiter-Straße)
Ruth-Leuwerik-Straße
Benennung: 17.09.2020Stadtbezirk: 9. Neuhausen-Nymphenburg (Alte Kaserne)
Otto-Eckart-Platz
Benennung: 02.2020Stadtbezirk: 14. Berg am Laim (Echarding)
Kiewstraße
Benennung: 09.01.2020Stadtbezirk: 16. Ramersdorf-Perlach (Neuperlach)
Therese-Wagner-Straße
Benennung: 09.01.2020Stadtbezirk: 22. Aubing-Lochhausen-Langwied (Freiham)
Arnulfsteg
Benennung: 2020Stadtbezirk: 8. Schwanthalerhöhe (Schwanthalerhöhe)
Franz-Heubl-Straße
Benennung: 2020Stadtbezirk: 16. Ramersdorf-Perlach (Neuperlach)
Franz Heubl machte im Jahr 1943 Abitur, studierte nach Kriegsende an der Ludwig-Maximilians-Universität Rechts- und Staatswissenschaften und promovierte 1947. Er war Gründungsmitglied der CSU und von 1952 bis 1955 Stadtrat in München. Franz Heubl wurde 1953 in den Bayerischen Landtag gewählt, von 1958 bis 1962 war er Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion. Danach war er bis 1978 Bayerischer Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Mitglied des Bundesrates. Von 1978 bis 1990 war er Präsident des Bayerischen Landtags.
Hans-A.-Engelhard-Straße
Benennung: 2020Stadtbezirk: 16. Ramersdorf-Perlach (Neuperlach)
Hans A. Engelhard machte im Jahr 1954 Abitur und studierte anschließend in Erlangen und München Rechtswissenschaft. Nach seinem zweiten Staatsexamen 1963 war er als Rechtsanwalt tätig. Er war seit 1954 Mitglied der FDP und von 1970 bis 1972 im Münchner Stadtrat Vorsitzender der FDP-Fraktion. 1972 zog er in den Deutschen Bundestag ein, war von 1977 bis 1982 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und von 1982 bis 1991 Bundesjustizminister.
Hararestraße
Benennung: 2020Stadtbezirk: 16. Ramersdorf-Perlach (Neuperlach)
Veronastraße
Benennung: 2020Stadtbezirk: 16. Ramersdorf-Perlach (Neuperlach)
Zenzl-Mühsam-Straße
Benennung: 2020Stadtbezirk: 16. Ramersdorf-Perlach (Neuperlach)
Creszentia Mühsam entstammt einer Hopfenbauern- und Gastwirtsfamilie im heutigen Au in der Hallertau. Mit 16 Jahren geht sie in München als Dienstmädchen in Stellung. Sie begehrte früh gegen die herrschenden Machtverhältnisse auf und führte ein unangepasstes Leben. Mit 24 Jahren zog sie, offiziell als Hausangestellte, mit dem Maler und Bildhauer Ludwig Engler zusammen. 1913 begegnete sie dem Schriftsteller Erich Mühsam, sie heirateten 1915. Ab 1918 kämpfte sie mit ihm gemeinsam für die Räterepublik, war in der Roten Hilfe aktiv und engagierte sich für die Opfer der Hungerkatastrophe in Russland 1920/21. Ab 1927 führte das Ehepaar Mühsam ein offenes Haus für Künstler und Schriftsteller. Im Februar 1933 wurde Erich Mühsam von den Nationalsozialisten verhaftet und Zenzl floh über Prag nach Moskau, wobei es ihr gelang, die literarischen Werke ihres Mannes zu retten. Ab 1936 wurde sie dort 20 Jahre lang mehrmals verhaftet, zu Arbeitslager und Verbannung verurteilt und interniert. 1955, nach Stalins Tod, erlangte sie die Freiheit und konnte in die DDR ausreisen. Bis zu ihrem Tod lebte sie in Ost-Berlin.