Neue Straßenbenennungen 2022
Zurück zur ÜbersichtKirschblütenplatz
Benennung: 15.12.2022Kyivstraße
Benennung: 13.10.2022Stadtbezirk: 16. Ramersdorf-Perlach (Neuperlach)
Clementine-von-Braunmühl-Weg
Benennung: 31.05.2022Stadtbezirk: 5. Au-Haidhausen (Obere Au)
Clementine von Braunmühl, geboren 1833 in Babenhausen, gestorben März 1918 in München, Lehrerin.
Clementine von Braunmühl wuchs in guten Verhältnissen auf, es fehlte ihr aber, wie vielen Frauen der damaligen Zeit, eine Berufsausbildung. Erst mit 40 Jahren wurde sie Lehrerin an der Königlichen Kunstgewerbeschule. Sie war 1882 Mitgründerin des Künstlerinnen-Vereins München, der Frauen eine künstlerische Ausbildung ermöglichte. Daraus entstand 1884 die Damenakademie mit Schülerinnen wie Käthe Kollwitz und Gabriele Münter. Außerdem gründete von Braunmühl eine Schule für höhere Töchter.
Alexander-Miklósy-Weg
Benennung: 05.05.2022Stadtbezirk: 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (Dreimühlen)
Am Bergson Kunstkraftwerk
Benennung: 27.04.2022Stadtbezirk: 22. Aubing-Lochhausen-Langwied (Altaubing)
Maria-Luiko-Straße
Benennung: 02.02.2022Stadtbezirk: 9. Neuhausen-Nymphenburg (Alte Kaserne)
Maria Luiko (Künstlername) wuchs in München auf und besuchte zun chst das Kinderg rtnerinnenseminar, ab 1924 die Münchner Kunstakademie. Sie entfaltete eine reichhaltige künstlerische T tigkeit, unter anderem illustrierte sie Ernst Tollers „Hinkemann“ und Schalom Ben-Chorins Gedichtband „Die Lieder des Brunnens“. Sie war Mitglied in mehreren Künstlervereinigungen und gründete ein Marionettentheater. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde sie mit einem Ausstellungsverbot belegt. Am 20.11.1941 wurde Maria Luiko deportiert und am 25.11.1941 im Fort IX bei Kaunas in Litauen ermordet.