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Münchner Zeitensprünge

15. 6 1896 - Erwerb eines Bauplatzes für das Marianum

München-Untergiesing * Nachdem die Eichthal'sche Lederfabrik den Vertrag mit dem Marianum aufgekündigt hat, ist die Vereinsleitung zum Handeln gezwungen. Die Generalversammlung beschließt den Erwerb eines Bauplatzes an der Humboldt-/Ecke Claude-Lorrainstraße.

Im diesem Jahr werden im Marianum 139 Mädchen ausgebildet, davon sind neunzehn „mit körperlichen Gebrechen derart behaftet, dass sie sich anderswo nicht hätten durchbringen können“, ist im Geschäftsbericht zu lesen.

Ab dem 15. 8 1894 - Ein spektakulärer Wettkampf zwischen einem Ross und einem Stahlross

München-Untergiesing * Auf der Radrennbahn am Schyrenplatz findet wieder ein spektakulärer Wettkampf zwischen einem Ross und einem Stahlross statt. Der aus den Vereinigten Staaten von Amerika kommende Reiter ist angeblich der Sohn von Buffalo Bill: Samuel Franklin Cody.

Doch weder der Wild-West-Weltstar William Frederick Cody alias Buffalo Bill noch dessen Sohn traten bei dem Radl-Pferde-Rennats am Schyrenplatz an den Start. Der Reiter ist vielmehr ein US-amerikanischer Wildwest-Show-Darsteller, der sein Vorbild Buffalo Bill nicht nur in Sachen Kleidung und Auftreten kopiert, sondern auch über die Angleichung an den berühmten Namen sogar bewusst mit einer Verwechslung spekuliert. Denn der Mann, der sich immer wieder Samuel Franklin Cody oder Captain Cody nennt, heißt in Wirklichkeit Samuel Franklin Cowdery. Der Rennradler ist der aus dem Westend stammende Josef Fischer.

Das Radl-Pferde-Rennats findet an mehreren Tagen (15., 17.und 19. August) - über insgesamt sieben Stunden - statt. „Zu diesem Schauspiel hatte sich am ersten Tag eine kolossale Menschenmenge auf dem Rennplatz des Münchner Velozipedclubs eingefunden“. Die Bahnlänge beträgt für den Radler 500, für den Reiter 494 Meter. S. F. Cody benutzt von seinen zehn Pferden sechs und beweist sich als ausgezeichneter Reiter, verliert beim Wechsel der Pferde aber jedes Mal sechzig Meter.

Fischer kann das Rennen nur deshalb für sich entscheiden, weil die Ausgangslage für die beiden Rivalen ungleich ist. So ist die Veloziped-Bahn eigens für Radrennen hergestellt worden, während die Reitbahn für ein Pferderennen ungeeignet ist. Die Kurven sind zu eng und die Längsseiten zu wenig lang, sodass Cody seine Pferde gar nicht richtig ausreiten kann. Wäre eine bessere Bahn vorhanden gewesen, hätte Cody den Dauerradfahrer auch geschlagen, so wie er in Paris, Pest und anderen Orten bis dahin alle Rennradfahrer besiegt hatte.

Zum Schluss schlägt Fischer den Texaner - bei einer Gesamtrennstrecke von 259 Kilometer - mit einem Vorsprung von knapp fünfzig Kilometern. Die Bezahlung für die sieben Rennstunden soll 350 Mark betragen haben. 

3 2004 - Der Untergiesinger Hochbunker wird umgebaut

München-Untergiesing * Mit dem Umbau des Luftschutzbunkers an der Claude-Lorrain-Straße wird begonnen. Zunächst müssen die dicken Bunkerwände bis auf ein Betonskelett abgetragen, die Wandstärke mit einer Betonfräse von 2,40 auf 1,20 Meter halbiert, neue Decken eingezogen und die Haustechnik installiert werden.

Dank raumhoher Fensterfronten ist es dort jetzt hell und freundlich, wo bis vor Kurzem nur durch schmale Schlitze schwaches Tageslicht eindrang. Alleine die Umbaukosten erfordern einen Finanzaufwand von 1,6 Millionen Euro. 

Jede Wohneinheit des inzwischen sechsstöckigen Gebäudes besteht aus 120 bis 130 Quadratmetern.
Die beiden oberen Stockwerke, die das Architekten-Team - auch um den Kostendruck zu mindern - auf den ursprünglich vierstöckigen Bunker gesetzt hat, bestehen sogar komplett aus einer Glas- und Stahlkonstruktion. Nichts behindert in diesen Luxus-Lofts den Panoramablick auf die Isarauen und die Silhouette der Innenstadt.

1905 - Das Brausen- und Wannenbad an der Pilgersheimerstraße 5 wird erbaut

München-Untergiesing * Das Brausen- und Wannenbad an der Pilgersheimerstraße 5 wird durch den städtischen Baurat R. Schachner erbaut.

Ab 1855 - Der Wiederaufbau des Schyrenbades dauert bis 1856

München-Untergiesing * Der Wiederaufbau des Schyrenbades dauert bis 1856.

1. 3 1952 - Das Unterkunftsheim für Männer

München-Untergiesing * Pfarrer Adolf Mathes, der seinerzeit auch als „Bunkerpfarrer" bekannt war, eröffnet das Heim für obdachlose Männer an der Pilgersheimerstraße 11, als Ersatz für die zwei Bunker, die er bis dahin anzubieten hatte. 

Das „Pilgersheim" hat bei seiner Eröffnung - als damals Deutschlands modernstes Obdachlosenasyl - 400 Betten, in denen vor allem das Heer von Kriegsheimkehrern, Evakuierten, Heimatvertriebenen und Menschen, die alles verloren haben, kurzzeitig unterkommen. Das Haus verfügt im Erdgeschoss über einen Aufenthaltsraum und elf Schlafsäle, mit jeweils acht oder sechzehn Betten. 

  • Die erste Nacht ist kostenlos.
  • Für jede weitere Übernachtung müssen die Männer ein Fufzgerl bezahlen.
  • Für ein weiteres Fünferl gibt es einen Morgenkaffee.
  • Die Quartiersuchenden können das Haus nur durch das Zimmer des Arztes betreten.
  • Nach einer kurzen Untersuchung müssen die Männer baden und werden - wenn notwendig und notfalls auch zwangsweise - desinfiziert.
  • Eigene Kleidung ist den Asylsuchenden verboten.
  • Sie müssen gestreifte Blaumann-Schlafanzüge und Filzpantoffeln anziehen.

1851 - Ein Hochwasser der Isar zerstört das Schyrenbad

Untergiesing * Ein Hochwasser der Isar zerstört das Schyrenbad

1867 - Mit der Errichtung der Frühlingsanlagen wird begonnen

München-Au - München-Untergiesing * Mit der Errichtung der Frühlingsanlagen ober- und unterhalb der Reichenbachbrücke wird begonnen. Das Gelände verbindet die rechtsseitigen Isarauen mit der Stadt, wobei es sich zunächst lediglich um einen Spazierweg mit Begleitbepflanzung in den ehemaligen Wiesen handelt.

Erst nach der Fertigstellung der Wittelsbacher Brücke - im Jahr 1876 - werden auch die Wege durch die Birkenleitenau - in Verlängerung der Frühlingsanlagen - bis nach Harlaching angelegt.

Die Stadtgärtner wollen damit die rechtsseitigen Isaranlagen - unter Einbeziehung der„Gasteig- und Maximiliansanlagen - in eine zusammenhängende Promenade von Harlaching bis nach Bogenhausen verwandeln. Eine Idee, die bereits auf eine Initiative König Max II. zurückgeht, der ganz München mit einem Ring von Anlagen umgeben wollte.

1. 10 1904 - Die neue Wittelsbacherbrücke wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Isarvorstadt * Die neue Wittelsbacherbrücke wird der Öffentlichkeit übergeben. Sie ist eine frühe Stahlbetonkonstruktion. Architekt ist der Stadtbaumeister Theodor Fischer. Ein Betonbogen trägt das Reiterstandbild Ottos von Wittelsbach. Erkerbauten mit Sitzbänken lockern den Brückenkörper insgesamt auf.

25. 8 1876 - Die Wittelsbacherbrücke wird der Öffentlichkeit übergeben

München-Ludwigsvorstadt - München-Au * Am 31. Geburtstag König Ludwigs II. wird die Wittelsbacherbrücke der Öffentlichkeit übergeben. Die eiserne Brücke stammt von der Münchner Tochtergesellschaft der Cramer-Klett'schen Eisenwerke Nürnberg, der Süddeutschen Brückenbaugesellschaft.

Einen besonderen Aufwand betreibt man mit den zwei Brückenportalen, die reich ausgestattet waren. Den bisherigen Holzsteg reißt man kurz vor Fertigstellung der Brücke ab. Zweifellos ist eine leistungsfähige Brücke für Untergiesing überlebensnotwendig, da hier bisher nur sehr wenig funktioniert hat: kein Bahnhof, kein Schlachthof, dafür aber der städtebaulich stark behindernde Bahndamm.

Eine Brücke ist Untergiesings letzte Chance, denn nur durch sie ist mit einer großflächigen Ansiedlung von Industriebetrieben und Unternehmen zu rechnen, nur durch sie entstehen neue Impulse für die Entwicklung des Stadtviertels, nur durch den neuen Isarübergang kann der Wohlstand der Bewohner gefördert werden und nur durch ihn kann bei der Vorstadt-Bevölkerung „Bildung und bürgerlicher Freisinn“ zunehmen.

1874 - Die Wittelsbacherbrücke muss dringend neu gebaut werden

München-Untergiesing - München-Isarvorstadt * Obwohl der ehemalige Werksteg an der Stelle der heutigen Wittelsbacherbrücke aus Statikgründen nur von Fußgängern benutzt werden darf, wird auf der Brücke - verbotenerweise, aber verständlich - geritten, gefahren und das Vieh getrieben.

Doch nicht nur deshalb muss ein Überweg gebaut werden, der den Anforderungen angepasst ist. Für Giesing ist eine Verkehrsanbindung dringendst erforderlich, weshalb mit dem Bau einer eisernen Fachwerkskonstruktion begonnen wird.

3 1901 - Als achte und vorläufig letzte Brücke wird die Wittelsbacherbrücke gebaut

München-Isarvorstadt - München-Untergiesing * Der Münchner Magistrat beschließt, den gesamten Isarbereich neu zu fassen und dabei die Brücken aus Stein zu erbauen.

Als achte und vorläufig letzte Brücke soll „an Stelle der eisernen Wittelsbacherbrücke durch die Fa. Sager & Woerner eine massive Brücke mit einem Bogen über die große Isar, vier Bogen über die kleine Isar, sämtliche sichtbaren Bauteile in Stampfbeton mit Muschelkalkverkleidung, mit einer lichten Breite von 20 Metern erbaut werden“.

1871 - Die Wittelsbacherbrücke wird erbaut

München-Isarvorstadt - München-Untergiesing * Die Wittelsbacherbrücke wird in Verlängerung der Kapuzinerstraße als hölzener Fußgängersteg erbaut, um die Reichenbachbrücke zu entlasten und dem aufstrebenden Untergiesing entgegen zu kommen. Bei der neuen Brücke handelt es sich aber nur um den nicht mehr benötigten Werksteg, der nach Beendigung der Arbeiten an der Braunauer Eisenbahnbrücke dort demontiert und hier neu aufgebaut werden wird. Der ehemalige Werksteg darf aus Statikgründen nur von Fußgängern benutzt werden.

1901 - Die Herakles & Antäos-Gruppe am Schyrenplatz

München-Untergiesing * Eine Herakles & Antäos-Gruppe wird von der Stadt München „für die städtischen Grünanlagen am rechten Isarufer“ erworben und auf einem eigens dafür angefertigten Sockel auf dem Schyrenplatz aufgestellt. Die grimmige Catcher-Gruppe stellt eine Begebenheit aus der griechischen Mythologie dar.

Antäos, ein libyscher Gigant, war der Sohn des Meeresgottes Poseidon und der Erdgöttin Ge. Da er seine Kraft durch die Berührung mit seiner Mutter, der Erde, erhält und ständig erneuert, besiegt er seine Gegner regelmäßig, um anschließend die Schädel seiner Opfer als Dachziegel für den Tempel seines Vaters zu verwenden.

Als er Herakles, den Sohn des Zeus und der Alkmene, zum Ringkampf zwingt, nimmt dieser dem Giganten die Kraft, indem er ihn hochhebt und in der Luft so lange quetscht, bis die Knochen des Antäos brechen und dieser schließlich daran stirbt.

Thematisch ergibt sich ein Zusammenhang durch die Nutzung von Platz und Gebäude für sportliche Zwecke. Der Standort der Gruppe hat sich seit dem Tag der Aufstellung nicht mehr verändert.

2. 10 1943 - Tragödie in der Kühbachstraße

München-Untergiesing * Die Bevölkerung des dicht besiedelten Untergiesing ist durch die Nähe zum Gauleiterbunker im bombensicheren Kellermassiv im Nockherberg und der Isar, an der sich die alliierten Bomber orientieren, stark bedroht. 

In der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1943 ereignet sich in der Kühbachstraße eine Tragödie. Im Keller des Anwesens Nr. 18 und 20 ertrinken 47 Menschen in dem durch geplatzte Hydranten hereinstürzenden Wasser. Es handelt sich dabei um eine Hochzeitsgesellschaft, die in dem Gasthaus feiert. 

Da die Geladenen während des Bombenalarms nicht extra in den Bunker an der Sachsenstraße laufen wollten, gehen sie in den Keller, den sie nicht mehr lebend verlassen können. Ihre zum Teil weit entfernten Heimatwohnorte weisen die Toten als Münchenbesucher aus.

1893 - Der Trinkbrunnen am Giesinger Berg geht in Betrieb

München-Obergiesing * Der Trinkbrunnen am Aufgang zur Heilig-Kreuz-Kirche am Giesinger Berg geht in Betrieb.

25. 10 1883 - Der Außenbau der neuen Heilig-Kreuz-Kirche ist abgeschlossen

München-Obergiesing * Der Außenbau der neuen Heilig-Kreuz-Kirche in Ziegelbauweise ist abgeschlossen.

1878 - Die Heilig-Kreuz-Kirche besitzt zwei bemerkenswerte Nebenaltäre

München-Obergiesing * Die Heilig-Kreuz-Kirche besitzt zwei bemerkenswerte Nebenaltäre: den Marienaltar und den Josephsaltar. Das Programm des Marienaltars wird im Rahmen einer Altarstiftung zum Tode des Papstes Pius IX. festgelegt. Es geht hierbei um den Kampf der katholischen Kirche um Macht und Einfluss im Verhältnis zu den Staaten und zur eigenen Anhängerschaft.

4 1944 - Die Heilig-Kreuz-Kirche wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt

München-Obergiesing * Die Heilig-Kreuz-Kirche wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Drei Jahre lang steht der Dachstuhl offen und wird danach nur provisorisch wieder aufgebaut.

6. 11 2014 - Der Giesinger Bräu nimmt seinen Braubetrieb in Obergiesing auf

Obergiesing * Der Brauereibetrieb im Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2, direkt gegenüber der Heilig-Kreuz-Kirche, nimmt seine Tätigkeit auf. Die Giesinger Brauer schreiben mit dem Bauvorhaben ein Stück Münchner Biergeschichte. Am neuen Standort kann die Kapazität bereits in der ersten Ausbaustufe auf 5.000 Hektoliter pro Jahr gesteigert werden. Das Gebäude gehört den Stadtwerken, die Brauer ziehen als Mieter ein.

2,8 Millionen Euro investierte der Giesinger Bräu in sein neues Brauhaus. Das neue Brauhaus samt Bierstüberl und Freischankfläche breitet sich auf einer Fläche von 600 Quadratmetern aus. Die Gäste im 60 Plätze fassenden Bräustüberl können durch ein riesiges Panoramafenster in die Brauerei und die Flaschenabfüllanlage schauen.

In zwei weiteren Schritten soll danach die Braukapazität auf bis zu 13.000 Hektoliter jährlich erhöht werden. Eine erhöhte Freischankfläche, sowie eine Rampe, über die Lkw Malz liefern und das Bier für die Getränkemärkte abholen können, ergänzen den Braubetrieb. Am neuen Ort ist genügend Platz für Fassbier. Bisher füllte die Brauerei ihr Bier vor allem in Flaschen ab.

6. 12 2012 - Baubeginn für den Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2

München-Obergiesing * Mit dem ersten Spatenstich beginnt der Ausbau des neuen Braubetriebs für den Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2, direkt gegenüber der Heilig-Kreuz-Kirche. Obwohl der Giesinger Bräu sein Bier nur regional vertreibt, ist die Nachfrage ist in den letzten drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Damit ist das Produktionsvolumen in der Birkenau 5 vollständig ausgeschöpft.

Außerdem gibt es keine Anfahrtsmöglichkeiten für die Kunden, die das Bier meist direkt in der Brauerei kaufen. Auch die Lkw, die das Malz liefern, tun sich beim Rangieren in dem Wohngebiet schwer. Deshalb haben sich die Brauer um ihren Geschäftsführer Steffen Marx für den Umzug entschieden.

1. 4 2013 - Die Giesinger Brauerei will auf die Oide Wiesn

München-Untergiesing - München-Theresienwiese * Die Giesinger Brauerei will auf die Oide Wiesn. Die kleine Münchner Privatbrauerei stellt auf einer Pressekonferenzpläne ihre Wiesn-Hütte vor. Ein Super-Aprilscherz!!!

1982 - Die Feldmüller-Siedlung als denkmalgeschütztes Ensemble erfasst

München-Obergiesing * Die Häuser der Feldmüller-Siedlung werden als denkmalgeschütztes Ensemble erfasst und aufgenommen.

Diese Maßnahme ist die Rettung in letzter Minute, denn es hatten sich bereits einige Betonklötze, darunter das Kaufhaus „kepa“, später „Karstadt“, als Fremdkörper in die Arbeitersiedlung eingenistet.
Das Kaufhaus erwarb einige historische Häuser und benutzte sie als Lager oder ließ sie bewusst leer stehen und verkommen, um nach einem Abbruch das Warenhaus erweitern zu können.

Bei der Feldmüller-Siedlung handelt es sich nicht nur um ein Ensemble von interessanter städtebaulicher und siedlungsgeschichtlicher Besonderheit, sondern auch um eines von großer sozialgeschichtlicher Bedeutung.

Die ungewöhnlich frühe Arbeitersiedlung im Vorstadtbereich ist zu ihrem Entstehungszeitpunkt äußerst modern und fortschrittlich und dokumentiert den sozialen Aufstieg von Tagelöhnern, die sich aus ihren bescheidenen Zimmerunterkünften in den Herbergshäusern ins Kleineigentum heraufgearbeitet haben.

Bebaut werden die Grundstücke mit erdgeschossigen Satteldachhäusern, in biedermeierlicher Traufenstellung an die vorderste Baulinie gerückt und zusammengefasst zu Zwei- und Dreispännern.
Hinterm Haus befinden sich kleine Gartenparzellen, auf denen bald Rück- und Nebengebäude entstehen, die meist gewerblichen Zwecken dienen. Damit wird hier in kleinem Maßstab ein Siedlungstyp vorweggenommen, der sich im großen Umfang erst nach dem Ersten Weltkrieg entwickeln kann.

Heute ist die Feldmüller-Siedlung die größte und bestandsmäßig am besten überlieferte Vorstadtsiedlung Münchens aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Um den 2. 5 1919 - Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

München-Giesing * Die Angst und der Hass auf die Giesinger war bei den Nationalsozialisten tief eingebrannt und reichte in die Zeit der Zerschlagung der Räterepublik zurück. Als die Weißen Truppen auf der Tegernseer-Landstraße gegen die Rote Hochburg Giesing vorrücken, postiert die Rote Armee auf dem strategisch günstig gelegenen Turm der Heilig-Kreuz-Kirche ihre Maschinengewehre. 

Um 1622 - Rom empfiehlt dem Alt-Herzog Wilhelm V. die Basilianer

München - Rom * Herzog Wilhelm V. wird auf die Mönche aus dem Institute des heiligen Basilius aufmerksam gemacht. Da er diesen Orden noch nicht kennt, holt der Alt-Herzog in Rom Erkundigungen über die Patres ein. 

Kaspar Schoppius, ein aus Neumarkt in der Oberpfalz stammender hoher Kleriker, empfiehl dem Alt-Herzog die Basilianer für die Rekatholisierung der Oberpfalz, da diese sich „mit der Arbeit ihrer Hände nähren müssen und kein Almosen begehren noch annehmen“. Dadurch, so der Kleriker aus Rom, würden den ketzerischen Oberpfälzern die sonst üblichen Argumente gegen die Bettel-Mönchsorden entkräftet werden. 

Um 9 1623 - Der Basilianerpater Hilarion taucht plötzlich in München auf

München - Au * Ohne die endgültige Entscheidung aus Baiern abzuwarten, taucht Pater Hilarion plötzlich in München auf, nimmt seine Wohnung im Elisabethspital und bittet Herzog Wilhelm V., um nicht unnützt herumsitzen zu müssen, dass ihm das Klösterl in der Au zur Verfügung gestellt wird. 

Da kommen in dem Alt-Herzog wieder Bedenken hoch, ob die Basilianer, nachdem sie nur wenige deutschsprachige Seelsorger haben, wirklich für Baiern die Richtigen sind. Anscheinend kann Pater Hilarion die Bedenken entkräften. Und so bezieht der Basilianer - trotz erheblicher Bedenken des Kurfürsten Maximilian I. - das Auer Kloster. Der dazu noch notwendige Konsens des Freisinger Bischofs wird bereitwilligst erteilt. 

6. 2 1802 - Das Kapuziner-Kloster wird säkularisiert

<p><strong><em>München-Kreuzviertel</em></strong>&nbsp;*&nbsp;Graf Philipp von Arco beschlagnahmt im Kapuziner-Kloster&nbsp;das Bargeld und die Stiftungskapitalien. Das Kapuziner-Kloster&nbsp;wird von 24 Patres und elf Laienbrüdern bewohnt. Sie sollen in das Zentralkloster&nbsp;in Rosenheim gebracht werden.&nbsp;</p>

10 1624 - Die Basilianer werden fristlos entlassen

München - Au - Rom * Mit der Begründung, dass sie „zur Seelsorge nicht taugten und ein zu burschikoses Leben führten“ werden die Basilianer fristlos entlassen. 

Die an ein freies Klosterleben gewohnten Basilianer konnten eine strenge Klosterregel nur schwer akzeptieren. Sie verkehrten in weltlicher Gesellschaft und übernachteten auswärts im Gasthaus. Und bald kommen dem Alt-Herzog noch abstoßendere Dinge zu Ohren: „Die sich selbst überlassenen Novizen gingen statt in den Chor in den Keller, besoffen sich und trieben noch viel, viel schlimmere Dinge.“ 

Schon bald darauf heißt es, dass sich die Basilianer im Neudecker Kloster „der Hurerei, des unziemlichen Saufens, gotteslästerlichen Fluchens und dergleichen Übel mehr“ hingeben, worauf der Herzog meint, sie „passen mit ihren lockeren Sitten besser nach Rom“.

Damit ist nur ein Jahr nach ihrer Berufung das Gastspiel der Basilianer in der Au schon wieder beendet. In Rom ist die Bestürzung groß.

3. 6 1628 - Au und Giesing werden von der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt

Au - Bogenhausen * Die Filialen Au und Giesing werden von der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt, da sich die dortige Einwohnerzahl derartig erhöht hat. Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Pfarrei Neudeck.

8. 5 1623 - Papst Urban VIII. empfiehlt die Basilianer für die Oberpfalz.

Rom - München * Papst Urban VIII. empfiehlt dem baierischen Regenten Maximilian I. die Basilianer für die Oberpfalz. 

12 1624 - Wiedereinsetzung des Basilianer-Ordens abgelehnt

München * Ein Gesuch um Wiedereinsetzung des Basilianer-Ordens in der Au wird von Herzog Wilhelm V. abgelehnt. 

12. 4 1623 - Noch kein Geld für das Basilianer-Kloster

München - Rom * Altherzog Wilhelm V. muss gegenüber Rom erklären, dass bislang noch keine Geldmittel zur Dotation des Klosters für die Basilianer vorhanden sind und außerdem nicht er, sondern der regierende Fürst letztendlich die Entscheidung zu treffen hätte. 

1622 - Die Au soll eine eigenständige Pfarrei werden

Au * Die Aktivitäten zur Einrichtung einer selbstständigen Pfarrei bei der Carl-Borromäus-Kirche setzen wieder ein. Dabei soll der südliche Teil der Pfarrei Bogenhausen abgetrennt werden, mit der heutigen Rosenheimer Straße als Grenze. 

Das Einkommen der neuen Pfarrei Neudeck soll sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen, insbesondere aus dem Zehent von Au, Giesing und den Schwaigen Harlaching, Harthausen und Geiselgasteig. Bei Harthausen handelt es sich um die Kirche einer im Dreißigjährigen Krieg untergegangenen Siedlung nahe der heutigen Menterschwaige. 

Das zuständige Stift Sankt-Veit bei Freising hat gegen die Trennung nichts einzuwenden, solange das Einkommen der Pfarrei in Bogenhausen nicht geschmälert wird. Sollte doch ein Schaden entstehen, so müsste dafür eine ausreichende Entschädigung gewährt werden. 

Um 1619 - Herzog Wilhelm V. will in der Au ein Gebetshaus erbauen

Au * In der Hofmark Neudeck will Herzog Wilhelm V. ein angemessenes Gebetshaus erbauen lassen. Da er über kein Geld zum Kirchenbau verfügt, erinnert er sich an das Gelübde seines Vaters, der eine Kirche bauen lassen wollte, wenn sein erstgeborener Sohn Carl zur Taufe käme. Diese herzzerreißende Geschichte bildet die Grundlage für die notwendige Sammlung. Herzog Wilhelm V. sucht damit honorige Spender und lässt „ein Kürchlein aufbauen und zwar durch hilff frommer und gottseliger Christen“.

1623 - Ein Klösterl soll in der Au entstehen

Au * Noch bevor die Carl-Borromäus-Kirche eingeweiht worden ist, beginnen auch die Arbeiten am Pfarrhof. Während der Bauarbeiten müssen die Baupläne geändert werden, da nun plötzlich statt eines einfachen Pfarrhauses ein Klösterl entstehen soll, das nach seiner Fertigstellung auch noch durch einen Anbau erweitert werden muss. 

16. 3 1623 - Pater Hilarion soll mit seinen Basilianern nach Baiern

Rom * Der Kleriker Kaspar Schoppius teilt dem Generalprokurator des Basilianerordens, Pater Hilarion, den Wunsch von Herzog Wilhelm V. mit, dass dieser den Orden in Baiern eingeführt sehen will. 

29. 10 1623 - Einweihung der Carl-Borromäus-Kirche

Au *  Der Freisinger Bischof Veit Adam von Gepeckh weiht die Kirche zu Ehren des heiligen Carolus Borromäus in Gegenwart der Herzöge Wilhelm V. und Maximilian I., des gesamten Hofstaats sowie dem hohen Klerus von München ein. 

Herzog Wilhelm V. hat die Kleriker eingeladen, „unbeschwert allher nach München“ zu reisen. Und die geladenen Herrschaften kommen mit großer Pracht und mit großem Gefolge in die Au. 

1612 - Die Auer müssen zum Kirchgang nach Obergiesing

Au * Mit der Einrichtung des Gerichts ob der Au negst München hat die Au zwar eine eigene Verwaltungsstruktur erhalten, besitzt aber - außer der viel zu kleinen Heilig-Kreuz-Kapelle - kein eigenes Gebetshaus. Aus diesem Grund müssen sich die Auer nach Obergiesing, in die dortige Heilig-Kreuz-Kirche begeben, wo sich auch der Friedhof befindet. 

20. 5 1624 - Die Seelsorge der Basilianer scheitert an ihrer Sonderstellung

München - Au * Ein zweiter Basilianer-Pater trifft in der Au ein. Der Pater bringt eine päpstliche Bulle mit, die außerordentliche Vollmachten für den Orden enthält. Aufgrund der gewährten Sonderstellung der Basilianer ist der Ordinarius von Freising nicht mehr bereit, auf seine Rechte an der Pfarrei zu verzichten.

Auch das griechische Zeremoniell stößt beim Alt-Herzog auf Ablehnung. So heißt es: „Wegen des griechischen Gesangs und Ritus wünschen wir, dass niemals eine feierliche Messe in griechischer Form, mit griechischem Gesang und Zeremoniell, abgehalten werde.“

Damit scheitert die vom baierischen Herrscherhaus angestrebte eigenständige Seelsorge in der Au.

7. 10 1547 - Ein Gelübde wird vergessen

Au * Carl, der erstgeborene Sohn von Herzog Albrecht V. stirbt ein Monat nach seiner Geburt. Er wurde zwar getauft, aber das herzogliche Gelübde, eine Kirche beim Schloss Neudeck zu erbauen, gerät offenbar in Vergessenheit.

7. 10 1547 - Ein Gelübde wird vergessen

Au * Carl, der erstgeborene Sohn von Herzog Albrecht V. stirbt ein Monat nach seiner Geburt. Er wurde zwar getauft, aber das herzogliche Gelübde, eine Kirche beim Schloss Neudeck zu erbauen, gerät offenbar in Vergessenheit.

9. 6 1627 - Die Pfarrei Neudeck soll anders besetzt werden

Au * Vollkommen unerwartet erhält Pfarrer Dr. Georg Hannemann mündliche die Nachricht, dass die Pfarrei Neudeck künftig anderweitig besetzt werden wird. Als Nachfolger hat Kurfürst Maximilian I. die Paulaner, die nach der Regel des heiligen Francesco de Paola leben, auserkoren. 

7. 9 1547 - Carl, Sohn von Herzog Albrecht V., kommt zur Welt

Au * Carl, der erstgeborene Sohn von Herzog Albrecht V. kommt fast leblos zur Welt. Der Herzog leistet daraufhin ein Gelübde. Er will in der Nähe seines Jagdschlösses Neudeck ein Kirchlein erbauen lassen, falls sein Kind zur Taufe käme. 

1621 - Die Carl-Borromäus-Kirche wird errichtet

Au * Zur weiteren Finanzierung der Carl-Borromäus-Kirche in der Au lässt Herzog Maximilian I. Beiträge aus dem Vermögen baierischer Kirchen und Klöster - als freiwillige Hilfeleistung - erheben. 

Erbaut und stuckiert wird die Kirche nach Entwürfen von Hans Krumper. Die schön gestaltete Kirche wird als eine originelle Schöpfung der deutschen Spätrenaissance mit einem zentralen Hauptraum beschrieben. Die Decke war aus Holz, verziert mit Stuckarbeiten. Nur beim Chor und beim Eingang befand sich ein Gewölbe. 

3. 6 1628 - Die Pfarrei Neudeck wird von Bogenhausen abgetrennt

Au - Bogenhausen * Die Abtrennung der Pfarrei Neudeck von der Pfarrei Bogenhausen wird durch den Freisinger Bischof förmlich vollzogen. Die Carl-Borromäus-Kirche kann damit die Pfarrkirche der Au werden.

17. 11 1627 - Die ersten Paulanerpatres kommen in die Au

Au * In der Au treffen „8 Väter und 4 Laienbrüder“ des „Ordens der minderen Brüder des heiligen Franziskus von Paula“ aus dem österreichischen Kloster Oberthalheim in dem Klösterl zu Neudeck ein. Da die Einkünfte aus der Pfarrei erst ab Neujahr 1628 für die Paulaner fließen, werden sie bis dahin vom kurfürstlichen Hof mit Nahrungsmitteln und Hausrat versorgt.

15. 6 1627 - Die Paulaner sollen die Pfarrei Neudeck übernehmen

Au * Kurfürst Maximilian I. genehmigt den Paulanern die Niederlassung in der Pfarrei Neudeck.

16. 5 1624 - Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck unterzeichnet

München - Au * Kurfürst Maximilian I. kann den Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck unterzeichnen. Darin wird bestimmt, dass 

  • der Pfarrer die Dechantwürde besitzt und 
  • ein „wohl qualifizierter Mann und ein guter Prediger“ sein muss. 
  • Als Gehilfen werden ihm zwei Kapläne zur Seite gestellt, die über Musikkenntnisse verfügen sollen, um „auf dem Kirchenchore mitwirken zu können“. 
  • Besondere Musikalität wird auch von dem anzustellenden Schullehrer und dem Mesner verlangt.

Um den 10. 5 1624 - Einigung mit Zugeständnissen nach anhaltenden Schwierigkeiten

Freising - Au * Obwohl der Unterhalt der geplanten Pfarrei Neudeck und der Carl-Borromäus-Kirche gesichert ist, bereitet das Sankt-Veit-Stift nach wie vor erhebliche Schwierigkeiten, sodass erst jetzt der Freisinger Bischof eine Einigung erzielen kann, dafür aber fast alle Forderungen der Gegenseite akzeptieren muss. 

1. 7 1625 - Sammeln für den Kapitalgrundstock der Pfarrei Neudeck

Au * Für die neu zu gründende Pfarrei Neudeck ist ein Kapitalgrundstock von 1.500 Gulden nötig. Dazu ist der Zehent von Au, Giesing und den Schwaigen Harlaching, Harthausen und Geiselgasteig nicht austeichend, weshalb wieder Beiträge aus dem Vermögen baierischer Kirchen und Klöster - auch aus dem Bistum Passau - erhoben werden müssen. Zur Untersuchung, woher das Geld abgezogen werden könnte, wird der Pfarrer und Dekan von Wasserburg, Dr. Georg Hannemann, auserkoren. 

Trotz aller Mühen bringt Pfarrer Georg Hannemann insgesamt 30.000 Gulden zusammen, die vom Hofzahlamt mit fünf Prozent verzinst werden. Damit sind die jährlich benötigten 1.500 Gulden für den Unterhalt der Carl-Borromäus-Kirche und der Pfarrei Neudeck fürs Erste gesichert. 

17. 3 1626 - Dr. Hanneman wird weltlicher Pfarrer der Pfarrei Neudeck

Au * Als erster weltlicher Pfarrer der Pfarrei Neudeck in der Au wird Dr. Georg Hannemann berufen. 

Ab 1867 - Arbeiten an der Braunauer Eisenbahnbrücke

München-Untergiesing - München-Isarvorstadt * Die Arbeiten an der Braunauer Eisenbahnbrücke, die einen Bestandteil der neuen Eisenbahntrasse von München nach Simbach/Braunau am Inn darstellt, dauern bis 1870 an.

Nach vorhergehenden Probebohrungen wird mit den Fundamentierungsarbeiten der vier Brückenpfeiler begonnen. Für die beiden inneren Pfeiler sind dafür aufwändige Arbeiten auszuführen. Im Gegensatz dazu werden die beiden äußeren Pfeiler durch die sie umgebenden Hochwasserdämme stabilisiert.

Mit sogenannten Lokomobilen, das sind auf Schienen bewegbare Dampfmaschinen, können Bagger, Förderbänder sowie Pumpen betrieben und über einen Dynamo Strom erzeugt werden. So eine Lokomobile leistet sechs PS. Um sie aufzubauen oder zu versetzen und zur Montage der Baggermaschine sind acht Arbeiter zehn Tage beschäftigt. Die Bedienungsmannschaft der Lokomobile setzt sich aus dem Baggerführer, dem Führer der Lokomobile und vier weiteren Arbeitern zusammen.

Die elektrischen Lichtbogenlampen kommen zum Einsatz, nachdem die Spundwände für die Pfeiler gesetzt und mit den Betonierungsarbeiten begonnen worden ist. Um diese Arbeiten zügig fertig zu stellen, arbeiten die Brückenbauer bis spät in die Nacht hinein. Der riesige, schwenkbare Scheinwerfer ist dazu auf einem zwölf Meter hohen Holzturm angebracht. Die ursprünglich ausschließlich für militärische Zwecke - von der Telegraphenbau-Anstalt Siemens & Halske entwickelte Beleuchtungsanlage kommt beim Bau der Braunauer Eisenbahnbrücke erstmals im zivilen Bereich zum Einsatz.

Nachdem die Fundamente errichtet worden sind, baute die aus Nürnberg stammende Eisenbaufirma Cramer-Klett, von der schon die Großhesseloher Brücke stammt, auch diese Brücke. Nun überspannen zwei unabhängig voneinander parallel verlaufende Fachwerkträgerkonstruktionen mit drei gleichen Öffnungen auf 150 Meter das Isarbett. Die sieben Meter hohen Eisenfeldträger können rationell in Serienproduktion hergestellt werden und werden anschließend an den Stößen vernietet.

Der hölzerne Werksteg wird nach Beendigung der Bauarbeiten abgebaut und circa siebenhundert Meter isarabwärts - in der Höhe der heutigen Wittelsbacher Brücke wieder montiert. Er diente bis zur Fertigstellung dieser für Giesing so wichtigen Verkehrsanbindung - im Jahr 1875 - als provisorischer Flussübergang. Er darf bis dahin jedoch nur von Fußgängern benutzt werden.

21. 5 1626 - Dr. Georg Hannemann führt die Pfarrei Neudeck nun offiziell

Au * Dr. Georg Hannemann, der wegen seiner Verdienste bei der Gründung des Auer Klösterls hoch angesehene und zuvor die Pfarrei in Wasserburg leitende Kirchenmann, führt die Pfarrei Neudeck nun offiziell. 

15. 3 1813 - Franz Xaver Zacherl erwirbt die ehemalige Brauerei der Paulaner-Mönche

<p><strong><em>Vorstadt Au</em></strong> * Franz Xaver Zacherl erwirbt die <em>„Brauerei der Paulaner mit allen Pertinenzien“</em> um 13.000 Gulden.&nbsp;Das <em>„Heilig-Vater-Bier“</em> wird bald als <em>„Zacherl-Öl“</em> und später als <em>„Salvator“</em> berühmt.</p>

1958 - Die Bahn baute die Braunauer Eisenbahnbrücke in ihre heutige Form um

München-Untergiesing - München-Isarvorstadt * Die Deutsche Bundesbahn baute die Braunauer Eisenbahnbrücke in ihre heutige Form um. Dabei verbreitert man die Pfeiler in nördlicher Richtung und verschiebt eine Hälfte der Gitterträgerbrücke dorthin. Auf der südlichen Seite errichtet man zwei neue Fahrbahnen für die Eisenbahn.

Den alten Brückenteil vermietet die Bundesbahn anschließend an den Schlacht- und Viehhof, der ihn seither für Rangiermöglichkeiten für Viehtransporte benutzt.

Die Fachwerkkonstruktion an der stromabwärts gerichteten Seite der Braunauer Brücke ist noch im Original erhalten und stammt aus dem Jahr 1868.

Ab Mitte 5 1871 - Der Zugverkehr läuft über die neue Braunauer Eisenbahnbrücke

München-Isarvorstadt - München-Untergiesing * Der gesamte Zugverkehr zwischen München und Salzburg beziehungsweise nach Kufstein läuft über die neue Braunauer Eisenbahnbrücke durch Untergiesing.

22. 9 1803 - Ein Strafarbeitshaus im Paulaner-Kloster

Au • Im ehemaligen Paulaner-Kloster in der Au wird ein Strafarbeitshaus eingerichtet. 

2015 - Lärmschutz entlang der Braunauer Eisenbahnbrücke

München-Untergiesing * Die Arbeiten für den Lärmschutz entlang der Braunauer Eisenbahnbrücke sollen beginnen. Die durch die Bauarbeiten verursachte Streckensperre muss zuvor erst auf internationaler Ebene abgesprochen werden.

1945 - Die Braunauer Eisenbahnbrücke erneut durch Sprengungen beschädigt

München-Untergiesing * Die Braunauer Eisenbahnbrücke wird erneut durch Sprengungen beschädigt.

4. 12 1971 - Deutschlands erster McDonalds wird eröffnet

München-Obergiesing * An der Martin- Luther-Straße 26 eröffnet McDonalds seine erste deutsche Filiale. Dass die US-amerikanische Fleischpflanzl-Braterei gerade in Giesing ihr erstes Lokal eröffnet, liegt an der Nähe des Stadions an der Grünwalder Straße und der leichten Erreichbarkeit mit dem Auto. Einen sicheren Kundenstamm hat man zudem mit den zahlreichen Amerikanern, die im Südosten Münchens ihre Militär- und Wohnanlagen unterhalten und in McDonalds ein Stück Zuhause vorfinden.

Das anfängliche Angebot umfasst Hamburger, Cheeseburger, Pommes Frites, Cola, Limo und Kaffee. Ein Hamburger kostet 95 Pfennige. Die Käsescheiben werden noch mit der Hand vom Block geschnitten, die Kartoffeln für die Pommes ebenfalls von Hand geschält und geschnitten. Der schlagartig einsetzende Erfolg gibt den Marktstrategen mit ihrer Standortwahl Deutschland recht: Bereits im ersten Monat beträgt der Umsatz des Lokals 110.000 DMark. 

Diese typisch amerikanische Esskultur erfährt Ablehnung von konservativen wie auch linksintellektuellen Kreisen, die ihren emotionalen Anti-Amerikanismus an McDonalds festmachen. Die Firma wird als vermeintlich kurzlebige Modeerscheinung belächelt und als Unkultur verdammt.

14. 4 1789 - Der Friedhof vor dem Sendlinger Tor wird eingeweiht

München-Isarvorstadt * Der neue Teil des Friedhofs vor dem Sendlinger Tor wird zwar eingeweiht, aber noch nicht für Bestattungen freigegeben, weil die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. 

6 1933 - Keine Personen jüdischer Abstammung auf der Auer Sommerdult

München-Au * Der NS-Stadtrat bestimmt, dass für die Auer Sommerdult keine Personen jüdischer Abstammung zugelassen werden.

Anno 1811 - Auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das Bürgermilitär

Vorstadt Au * Unter der Obstbaumallee auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das Bürgermilitär. 

25. 8 1839 - Die Mariahilf-Kirche in der Au wird eingeweiht

Vorstadt Au * Am Geburts- und Namenstag König Ludwigs I. wird in der Au die Mariahilf-Kirche eingeweiht.

28. 11 1831 - Grundsteinlegung für die Mariahilf-Kirche

Vorstadt Au * Grundsteinlegung für die neugotische Mariahilf-Kirche. Der Termin war vom 15. Oktober verschoben worden, da an diesem Tag die Auer Dult begann.

Mietshaus

Architekt: Sepp Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Humboldtstraße 6
0.02 km 
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1902, von Max Sepp; Dachgeschoss verändert.

Mietshaus

Architekt: Sepp Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Humboldtstraße 5
0.02 km 
Mietshaus, neubarock, mit Pilastern und Eckturm, 1902 von Max Sepp.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Humboldtstraße 1
0.03 km 
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit polygonalem Eckturm und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Claude-Lorrain-Straße 9.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Claude-Lorrain-Straße 9
0.04 km 
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Humboldtstraße 1.</p>

Mietshaus

Architekt: Sepp Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Humboldtstraße 4
0.04 km 
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, 1900 von Max Sepp.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Sommerstraße 20
0.08 km 
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900; Block mit Nr. 18.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1890
Sommerstraße 18
0.08 km 
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900; Block mit Nr. 20.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1896
Sommerstraße 23
0.08 km 
<p>Mietshaus, mit barockisierender Putzgliederung, erbaut 1896, Fassade vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: deutscher Renaissance
Erstellung: 1900
Schyrenstraße 5
0.09 km 
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Humboldtstraße 16
0.10 km 
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkerturm, um 1890.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Humboldtstraße 17
0.10 km 
Mietshaus, Neurenaissance, mit Mittelrisalit, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Humboldtstraße 18
0.12 km 
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Humboldtstraße 20
0.12 km 
Mietshaus, neubarock, Eckbau mit drei Erkern, Putz- und Stuckdekor, um 1890/1900.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oefelestraße 14
0.14 km 
Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederungen und dekorativ bemalten Lisenen, um 1900.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oefelestraße 16
0.14 km 
Mietshaus, neubarock, mit Flacherker, um 1900.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Humboldtstraße 21
0.14 km 
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke und zwei Erkern, um 1900; Gruppe mit Oefelestraße 12.

Marianum

Architekt: Hocheder d. Ä. Carl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1901
Humboldtstraße 2
0.15 km 
<p>Marianum, barockisierender Bau mit Portalvorbau, zwei Fassadenfiguren und Dachreiter, 1901 von Carl Hocheder d. Ä.; stark erneuert.</p><p>Das Marianum war eine historische Institution in München, die sich auf die Erziehung und Betreuung von Mädchen, insbesondere von körperlich behinderten, konzentrierte. Es wurde 1882 in Untergiesing im sogenannten “Eichthal-Schlößchen” an der Pilgersheimerstraße gegründet. Geleitet wurde es von den Frauen des Ordens „Maria Stern“ aus Augsburg. Ziel war es, den Mädchen eine stabile Umgebung zu bieten, in der sie neben schulischer Bildung auch praktische Fähigkeiten erlernten, die ihnen später im Leben nützlich sein sollten, wie zum Beispiel Hausarbeit. Teilweise ermöglichte das Marianum den Mädchen, später selbstständig zu arbeiten .</p><p>1896 erweiterte das Marianum seine Kapazitäten durch den Kauf eines Grundstücks an der Ecke Humboldtstraße und Claude-Lorrain-Straße, um das Angebot weiter auszubauen.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1870
Sommerstraße 36
0.15 km 
<p>Dreigeschossiges Vorstadthaus, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Humboldtstraße 22
0.17 km 
Mietshaus, neubarock, mit Erkerturm an der Ecke und Kolossalpilastern, um 1890.

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Erstellung: 1898
Oefelestraße 12
0.17 km 
Mietshaus, mit Erkerturm, 1898 von Ernst Dressler; Gruppe mit dem Eckhaus Humboldtstraße 21.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Edlingerstraße 8
0.17 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, Ende 19. Jh.</p>

Fabrikgebäude

Architekt: Hessemer und Schmidt
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Untere Weidenstraße 5
0.18 km 
Fabrikgebäude, barockisierender Jugendstil, 1909 von Hessemer und Schmidt.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Untere Weidenstraße 13
0.19 km 
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.

Mietshaus

Architekt: Feßlmayer Franz Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Edlingerstraße 16
0.20 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Franz Xaver Feßlmayer; Block mit Nr. 18.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Untere Weidenstraße 2
0.20 km 
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1911 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 4.

Mietshaus

Architekt: Feßlmayer Franz Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Edlingerstraße 18
0.20 km 
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1889 von Franz Xaver Feßlmayer; Block mit Nr. 16.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Untere Weidenstraße 4
0.20 km 
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1911; Gruppe mit Nr. 2.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Untere Weidenstraße 12
0.21 km 
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oefelestraße 21
0.22 km 
Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Putzgliederung, 1897 von Alois Barbist.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Claude-Lorrain-Straße 25
0.22 km 
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, Anfang 20. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Sommerstraße 43
0.23 km 
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Untere Weidenstraße 18
0.24 km 
Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Edlingerstraße 23
0.24 km 
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Untere Weidenstraße 20
0.25 km 
Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Edlingerstraße 28
0.25 km 
<p>Mietshaus, neubarock, mit Schweifgiebel und Stuckdekor, bez. 1902.</p>

Stadtgärtnerei

Architekt: Hocheder Karl
Erstellung: 1896
Eduard-Schmid-Straße 36
0.25 km 

Mietshaus

Architekt: Avril Philipp
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Eduard-Schmid-Straße 35
0.27 km 
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkertürmen, Erkern, Giebeln und Dachreiter, 1903-04 von Philipp Avril</p>

Kiosk

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Schyrenplatz 2
0.27 km 
Kiosk, Holzkonstruktion mit Gusseisen auf gemauertem Sockel, 2. Hälfte 19. Jh., Zierformen Neurenaissance.

Kleinhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1855
Sommerstraße 51
0.27 km 
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Traufhaus

Erstellung: 1840
Sommerstraße 54
0.28 km 
<p>Zweigeschossiges Traufhaus, um 1840/45.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sommerstraße 56
0.29 km 
<p>Dreigeschossiges Mietshaus, neubarock, mit Madonnenrelief, um 1900; Gruppe mit Nr. 58.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Eduard-Schmid-Straße 34
0.29 km 
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 33.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sommerstraße 58
0.31 km 
<p>Dreigeschossiges Mietshaus, neubarock, mit Madonnenrelief, um 1900; Gruppe mit Nr. 56.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Obere Weidenstraße 1
0.31 km 
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, Anfang 20. Jh.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Eduard-Schmid-Straße 33
0.31 km 
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 34.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Birkenau 17
0.32 km 
<p>Kleinhaus, erdgeschossig, um 1840/45.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Sommerstraße 60
0.33 km 
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45, mit späterem Erker.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Humboldtstraße 38
0.33 km 
Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung und Stuckdekor, 1899 von Ernst Dressler.

Wittelsbacherbrücke

0.37 km 

Reiterstandbild Otto I. von Wittelsbach

Kolumbusstraße 13

0.40 km 

Opfer der Endeckung Amerikas

Wittelsbacher

0.42 km 

Dreimühlenstraßen-Brücke

Auenstraße 84

0.50 km 

Büste - Jakob Balde

Cannabichstraße 1

0.51 km 

Christian Cannabich

Giesinger Berg

0.60 km 

Giesinger Bergstraße

Ichostraße

0.63 km 

Friedensmahnmal Heilig-Kreuz-Kirche

Alpenrosestraße

0.63 km 

Trambahnschaffner


Ichostraße

0.69 km 

Freikorpsdenkmal

Am Nockherberg 8

0.70 km 

Nockherberg

Martin-Luther-Straße 4

0.70 km 

Gedenktafel - Lehnerbauernhof

Am Nockherberg

0.71 km 

Gedenkstein - Wegmacher

Ichostraße

0.72 km 

Giesing

Ichostraße

0.72 km 

Schule an der Ichostraße

Ichostraße 2

0.73 km 

Hermann von Schmid

Am Nockherberg

0.77 km 

Gedenktafel - Eiswerk am Auer Mühlbach

Am Nockherberg

0.77 km 

Paulaner




0.82 km 

Engel löscht Fackel

Tegernseeer Platz

0.85 km 

Giesinger Geschichtssäule



Thalkirchner Straße 7

0.90 km 

Polnische Freiheitskämpfer

Ohlmüllerstraße

0.91 km 

Paulanerkloster

Agilolfinger

Wandmalerei
0
Agilolfingerstraße

0.91 km 

Agilolfinger

Hochstraße 67

0.92 km 

Niederbronner Schwestern

Pestalozzistraße 40

0.92 km 

Gedenktafel - Gewerkschaftshaus

Am Neudeck 2

0.95 km 

Auer Zimmerleute

Am Neudeck 1

0.95 km 

Eduard Jenner

Mariahilfplatz 4

0.98 km 

Joseph Daniel Ohlmüller

Thalkirchner Straße

0.99 km 

Gedenktafel - Hans Grässel

Stolperstein
Oefelestraße 12
0.17 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Entenbachstraße 45
0.39 km  


Biographisches Gedenkbuch
Entenbachstraße 41
0.43 km  


Biographisches Gedenkbuch
Entenbachstraße 41
0.43 km  


Biographisches Gedenkbuch
Klenzestraße 105
0.51 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Asamstraße 17
0.53 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Auenstraße 86
0.53 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Cannabichstraße 9
0.55 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Cannabichstraße 9
0.55 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Cannabichstraße 9
0.55 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Cannabichstraße 9
0.55 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Cannabichstraße 9
0.55 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Cannabichstraße 9
0.55 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Auenstraße 15
0.56 km  


Biographisches Gedenkbuch
Auenstraße 13
0.56 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Auenstraße 13
0.56 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Palmstraße 5
0.57 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Auenstraße 52
0.58 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Palmstraße 12
0.59 km  


Biographisches Gedenkbuch
Auenstraße 7
0.61 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 11
0.62 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 9
0.63 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Am Glockenbach 7
0.65 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Am Glockenbach 8
0.67 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Am Glockenbach 10
0.68 km  


Stolperstein
Am Glockenbach 7
0.69 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Am Glockenbach 7
0.69 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Am Glockenbach 7
0.69 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Am Glockenbach 7
0.69 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Am Glockenbach 7
0.69 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Am Glockenbach 7
0.69 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Baumstraße 4
0.69 km  


Biographisches Gedenkbuch
Baumstraße 4
0.69 km  


Biographisches Gedenkbuch
Jahnstraße 52
0.70 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
0.75 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
0.75 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Westermühlstraße 37
0.75 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
0.75 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungstafel
Westermühlstraße 37
0.75 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Ickstattstraße 28
0.79 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Ickstattstraße 28
0.79 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Biographisches Gedenkbuch
Westermühlstraße 21
0.80 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Humboldstraße 

 - Hl. Katharina

Hl. Barbara
0.15 km

0

Humboldstraße 

 - Hl. Barbara

Rehbrunnen
0.23 km
Kunstwerkstätte Goßner und Bichler
1927

Schyrenplatz 

Kunstwerkstätte Goßner und Bichler - Rehbrunnen

Daphne
0.37 km

0

Kolumbusstraße 29 

 - Daphne

Wittelsbacherbrücke 

Wrba Georg - Reiterstandbild Otto I. von Wittelsbach

Kolumbusstraße 33 

? - Kleiderständer

Herabsetzung als Kunst - Eine Analyse
0.43 km
Künstlerkollektiv Department
2022

Wittelsbacher Straße 

Künstlerkollektiv Department - Herabsetzung als Kunst - Eine Analyse

Geiß stillt ihr Junges
0.49 km
Georgii Theodor
0

Sachsenstraße 2 

Georgii Theodor - Geiß stillt ihr Junges

Der Burger
0.50 km
Wanninger Jakob
2022

Hans-Mielich-Platz 

Wanninger Jakob - Der Burger

Ringergruppe oder »Herakles mit Antäos«
0.50 km
Gasteiger Mathias
1896

Sachsenstraße 2 

Gasteiger Mathias - Ringergruppe oder »Herakles mit Antäos«

Hans-Mielich-Platz 

 - 18. Tetrap-Act-on-Foodwaste

Schyrenstraße 

 - Kunstwerk (Rosengarten)

Flora
0.51 km
Faltermeier Heinrich
1982

 

Faltermeier Heinrich - Flora

Putten
0.53 km
Akerberg Knut
0

Sachsenstraße 2 

Akerberg Knut - Putten

Kunstwerk
0.54 km

0

 

 - Kunstwerk

Mädchenstatue
0.54 km
Stangl Hans
0

 

Stangl Hans  - Mädchenstatue

Frischwasserbrunnen
0.56 km
Schörg Franz
1892

Lohstraße 11 

Schörg Franz - Frischwasserbrunnen



Sachsenstraße 2 

 - Gartenskulptur

Gietlstraße 2 

 - Silberhorn Johann Nepomuk

Alpenrosestraße 

 - Trambahnschaffner

Frischwasserbrunnen
0.65 km
Bertsch Wilhelm
1977

Nockherstraße 

Bertsch Wilhelm - Frischwasserbrunnen

Gerberstatue
0.69 km
Wrede Christian
1930

Waldeckstraße 24 

Wrede Christian - Gerberstatue

Kar-Heinrich-Ulrichs-Platz 

 - Bordsteinplakette

Freikorpsdenkmal
0.69 km
Liebermann Ferdinand
1942

Ichostraße 

Liebermann Ferdinand - Freikorpsdenkmal

Ichostraße 

 - Denkmal für Giesing

Persephone
0.71 km
Neubauer-Woerner Marlene
1953

 

Neubauer-Woerner Marlene - Persephone

Wasserschöpfender Mann
0.75 km
May Karl
0

Reichenbachbrücke 

May Karl - Wasserschöpfender Mann

Badender weiblicher Ak
0.77 km
Koelle Fritz
1925

Reichenbachbrücke 

Koelle Fritz - Badender weiblicher Ak

Wasserkraft
0.77 km
Pfeiffer Mauritius
1925

Reichenbachbrücke 

Pfeiffer Mauritius - Wasserkraft

Industrie und Landwirtschaft
0.77 km
Mayer-Fassold Eugen
0

Reichenbachbrücke 

Mayer-Fassold Eugen - Industrie und Landwirtschaft

Badende
0.77 km
Koelle Fritz
1925

Reichenbachbrücke 

Koelle Fritz - Badende

Roecklbrunnen
0.77 km
Delcroix Friedrich
1908

Roecklplatz 

Delcroix Friedrich  - Roecklbrunnen

Trinkbrunnen
0.78 km
F.S. Kustermann
1930

Lohstraße 47 

F.S. Kustermann - Trinkbrunnen

Skulptur - Grundschule Agilolfingerplatz
0.79 km
Härtter Bernhard
2003

Agilolfingerplatz 1 

Härtter Bernhard - Skulptur - Grundschule Agilolfingerplatz

Franziskusbrunnen
0.79 km
Vogl Hans
1960

Mariahilfplatz 

Vogl Hans - Franziskusbrunnen

Agilolfingerplatz 1 

Berner Scarlet - Farbe für die Grundschule am Agilofingerplatz

Der reißende Fluss
0.80 km
Miller Rupert von
1925

Reichenbachbrücke 

Miller Rupert von - Der reißende Fluss

Justus von Liebig
0.80 km
Wagmüller Michael
1873

 

Wagmüller Michael - Justus von Liebig

Bronzerelief
0.80 km
Gasteiger Mathias
1895

 

Gasteiger Mathias - Bronzerelief

Wassermann
0.80 km

1925

Reichenbachbrücke 

 - Wassermann

Reichenbachbrücke 

 - Badende mit Muschel

Zwei lebensgroße Gorillas
0.80 km
Frick Konstantin
0

Tegernseer Landstraße 38 

Frick Konstantin - Zwei lebensgroße Gorillas

Torre Pendente
0.80 km
Wachter Rudolf
1987

Edelweißplatz 

Wachter Rudolf - Torre Pendente

Holzsammler
0.81 km
Miller Rupert von
0

Eduard-Schmid-Straße 11 

Miller Rupert von - Holzsammler

Paulaner-Brunnen
0.81 km
Kraus Bernhard
1984

Hochstraße 75 

Kraus Bernhard - Paulaner-Brunnen

Kruzifix im Campo Santo
0.82 km
Halbig Johann von
1850

 

Halbig Johann von - Kruzifix im Campo Santo

Fluß abwärts
0.82 km
Pritt & Gaffa
2024

Reichenbachbrücke 

Pritt & Gaffa - Fluß abwärts

Heinrich von Breslau
0.82 km
Halbig Johann von
1831

 

Halbig Johann von - Heinrich von Breslau

Psyche
0.82 km
Schwanthaler Franz Jakob
1807

 

Schwanthaler Franz Jakob - Psyche

Paulus
0.82 km
Stiglmaier Johann Baptist
0

 

Stiglmaier Johann Baptist - Paulus

Puto
0.82 km
Schwanthaler Franz Jakob
1810

 

Schwanthaler Franz Jakob - Puto


Trauernde
0.82 km

0

 

 - Trauernde

Auferstehung
0.82 km
Schwanthaler Franz Jakob
1807

 

Schwanthaler Franz Jakob - Auferstehung

Thanatos
0.82 km
Niesen Wilhelm Joseph
0

 

Niesen Wilhelm Joseph - Thanatos

Fragment einer Marienfigur
0.82 km
Unbekannt
1740

 

Unbekannt - Fragment einer Marienfigur

Dreimühlenstraße 14 

 - Brunnen - Drei Mühlsteine

Echo der Maraihilfkirche
0.84 km
Spreng Blasius
1982

Am Neudeck 

Spreng Blasius - Echo der Maraihilfkirche

Große tektonische Stele
0.88 km
Fischer Lothar
1992

Mariahilfplatz 17 

Fischer Lothar - Große tektonische Stele


Zwei monolithische Granitpfeiler
0.89 km
Peters Herbert
1991

Mariahilfplatz 17 

Peters Herbert - Zwei monolithische Granitpfeiler

Personifikation der Nacht
0.90 km
Beyrer Eduard
1898

 

Beyrer Eduard - Personifikation der Nacht

Mariahilfplatz 

 - Justitia - Landratsamt München

Agilolfinger
0.91 km

0

Agilolfingerstraße 

 - Agilolfinger

unsichten
0.94 km
Kunz Dieter
2001

Klenzestraße 48 

Kunz Dieter - unsichten

Schutzmantelmadonna-Brunnen
0.94 km
Frick Konstantin
1984

Mariahilfplatz 

Frick Konstantin - Schutzmantelmadonna-Brunnen

Wasserschöpfender Mann
0.95 km
May Karl
0

Eduard-Schmid-Straße 

May Karl -  Wasserschöpfender Mann

Kugelbrunnen
0.95 km
Blössner August
1908

Am Neudeck 

Blössner August  - Kugelbrunnen

Ochsenbrunnen
0.97 km
Wimmer Hans
1956

Thalkirchner Strasse 

Wimmer Hans - Ochsenbrunnen

Große Flora V
0.97 km
Koenig Fritz
1991

Thalkirchner Strasse 54 

Koenig Fritz - Große Flora V

Großes gesockeltes Paar
0.97 km
Fischer Lothar
1986

Candidplatz 11 

Fischer Lothar - Großes gesockeltes Paar

Meerkuh
0.98 km
Wrede Christian
1934

Brudermühlbrücke 

Wrede Christian - Meerkuh

Einer frisst den Anderen
0.98 km
Neubauer-Woerner Marlene
1961

Zenettistraße 

Neubauer-Woerner Marlene - Einer frisst den Anderen

Trauernde
0.99 km
Ungerer Jakob
1902

 

Ungerer Jakob - Trauernde

StraßeNamevonbis
0.75Jahnstraße 46Schmid Eduard19141933
0.87Tegernseer Landstraße 75Tegernseer Garten 1890
0.89Tegernseer Landstraße 98Schmid Hermann von