18. 10 1980 - Die U-Bahn-Strecke nach Neuperlach Süd wird eröffnet
München * Die U-Bahn-Strecke zwischen Scheidplatz und Neuperlach Süd wird eröffnet.
13. 2 1834 - Die Ottosäule in Ottobrunn wird eingeweiht
Ottobrunn * Die Ottosäule in Ottobrunn wird eingeweiht. Sie trägt die antik gestaltete Büste des damals siebzehnjährigen griechischen Königs aus dem bayerisch-wittelsbachischen Herrscherhaus. Der Sockel ist mit Blattvoluten und Eckpalmetten verziert, die von Trophäen, Insignien und den Wappen der Königreiche Bayern und Griechenland umringt werden. Ein Löwe liegt zu Füßen des Sockels. Die künstliche Anhöhe, auf der sich die Ottosäule in Ottobrunn erhebt, wird erst in späterer Zeit mit Felsensteinen verkleidet werden.
11. 6 1530 - Das Programm für Kaiser Carl V. geht weiter
München - Perlach * Das Programm für Kaiser Carl V. geht weiter. Die Gäste und die Gastgeber pflegen das Waidwerk und begeben sich zur Hirschjagd auf die Perlacher Haid. Mehr als einhundert Hirsche finden bei dieser eingestellten Jagd den Tod. Der päpstliche Legat Campeggi würdigt das Abschlachten von zuvor eingefangenen Tieren später als „schönste Hirschjagd der Welt“.
4. 5 1919 - Die Perlacher Pastoren-Ehefrau fühlte sich von Kommunisten bedroht
Perlach * Am Abend erklärt Korpskommandeur Hans von Lützow Major Walter Schulz, dass er einen telefonischen Hilferuf von Frau Betty Hell, der Ehefrau des evangelischen Pfarrers von Perlach, erhalten habe. Die Pastorenfrau fühlte sich von Perlacher Kommunisten bedroht.
Die Bedrohung beruhte darauf, dass die genannten Rotgardisten Kartoffeln beschlagnahmten, die ursprünglich für die Herstellung von Schnaps in der Schnapsfabrik Wolfram vorgesehen waren.
Bei den sogenannten Rotgardisten handelt es sich zum Teil um Mitglieder des Perlacher Arbeiterrates, der sich auch um Versorgnungs- und Wohnungsfragen kümmerte oder zur Überwachung des Personen- und Warenverkehrs, auch zur Eindämmung des Schwarzmarktes, Reisende am Bahnhof kontrollierte. Das Verbrechen bestand demzufolge darin, dass sie die Kartoffeln zur Ernährung und nicht zur Herstellung von Spirituosen verwenden wollten.
Schulz beauftragt den als „energischen Mann“ bekannten Leutnant Georg Pölzing mit der Durchführung der Hilfeleistung. Dieser rückte sofort mit zwei Lastwagen und etwa vierzig Mann aus. Leutnant Pölzing ist im Besitz einer Liste, auf der die „gefährlichen Kommunisten“ aufgeführt sind.
1. 5 1919 - Das Freikorps Lützow zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus
Perlach * Als das Berliner Freikorps Lützow einzieht, gewährt der ehemalige Feldgeistliche, Robert Hell, der Pastor der evangelischen St.-Paulus-Kirche in Perlach, Hans von Lützow und seinen Offizieren Quartier im protestantischen Pfarrhaus.
Pfarrer Hell schreibt: „In Perlach selbst wurden nach dem Wegzug der Regierungstruppen von Anhängern der Roten Armee gegen die Leute, welche ‚die Preußen‘ im Quartier gehabt, Drohungen ausgestoßen […]“.
760 - Erstmalige Nennung von Perlach
Perlach * Erstmalige Nennung von Perlach.
11. 7 2007 - Anwohnerklage gegen Straßenumbenennung abgewiesen
München-Waldtrudering * Das Verwaltungsgericht München weist die Klagen des damaligen Truderinger Bezirksausschuss-Vorsitzenden und weiterer Anwohner zur Umbenennung der Von-Throta-Straße in Hererostraße endgültig ab.
9. 11 2007 - Neue Straßenschilder erinnern an die Herero
München-Waldtrudering * Das Baureferat ersetzt die Schilder der bisherigen Von-Trotha-Straße durch solche mit dem Namen „Hererostraße“. Damit wird die nach jahrelangen Auseinandersetzungen beschlossene Umbenennung auch im Straßenbild sichtbar. Die neuen Schilder werden allerdings noch einige Zeit beschädigt und beschmiert.
Der Straßenname erinnert nun an die Herero und die Opfer des deutschen Kolonialkriegs im heutigen Namibia. Der frühere Namensgeber, General Lothar von Trotha, befehligt 1904 den Vernichtungsfeldzug gegen die Herero. An die Stelle der Ehrung des Kolonialoffiziers tritt damit das Gedenken an die Verfolgten.
5. 10 2006 - Stadtrats beschließt die Umbenennung der Von-Trotha-Straße
München-Graggenau - München-Trudering * Die Vollversammlung des Münchner Stadtrats beschließt die Umbenennung der Von-Throta-Straße in Hererostraße.
1. 8 2003 - Hans Podiuk: „Kann keine Verherrlichung von Kolonialverbrechen erkennen“
München * Der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Hans Podiuk, selbst Bewohner des Kolonialviertels, entrüstet sich über den Antrag auf mögliche Straßenumbenennungen: „Ich persönlich kann keine Verherrlichung von Kolonialverbrechen erkennen, wenn Straßen nach Orten oder Personen aus der Kolonialzeit benannt sind“.
3. 9 1925 - Der Stadtbezirk Gern für kolonialgeschichtliche Straßenbenennungen
Gern - Trudering * Der 28. Stadtbezirk [= Gern] nimmt die Anregung der Deutschen Kolonialgesellschaft für folgende Straßenbenennungen zum Anlass: Togostraße, Kamerunplatz, Dar-es-Salaam-Straße, Tsingtaustraße, Sansibarplatz und Samoaplatz. Die Straßennamen werden jedoch erst am 22. Juni 1933 in Trudering vergeben.
1. 4 1932 - Trudering wird nach München eingemeindet
München-Trudering * Die bis dahin eigenständige Gemeinde Trudering wird mit den Gemeindeteilen Kirchtrudering, Straßtrudering und Waldtrudering nach München eingemeindet. Um Mehrfachbenennungen von Straßennamen zu vermeiden müssen Straßen umbenannt werden.
Um den 1. 9 955 - 17.000 herrenlose Pferde der Ungarn in Keferloh verkauft
Keferloh * Nach der Schlacht auf dem Lechfeld verkaufen die Männer des Grafen Eberhard von Ebersberg in Keferloh angeblich mehr als 17.000 herrenlose Pferde der Ungarn. Damit begründen sie den Keferloher Markt, der bis heute besteht. Es gibt dazu aber weder Dokumente noch archäologische Funde.
1. 4 1932 - Trudering wird nach München eingemeindet
München-Trudering * Die bislang selbstständige Gemeinde Trudering wird mit den Gemeindeteilen Kirchtrudering, Straßtrudering und Waldtrudering in die Landeshauptstadt München eingemeindet. Damit die eingemeindeten Straßen keine Namen tragen, die im übrigen Stadtgebiet bereits vergeben sind, werden zahlreiche Straßen umbenannt.
29. 10 2018 - Die Trambahnlinie 21 wird zur St.-Veit-Straße verlängert
München-Haidhausen - Berg am Laim * Die Trambahnlinie 21 wird vom Karlsplatz durch die Innenstadt über den Max-Weber-Platz und den Ostbahnhof bis zur St.-Veit-Straße verlängert. Sie übernimmt den früheren Ostast der Linie 19 und ersetzt die vorübergehend eingesetzte Linie 37.
Damit verbindet die Linie 21 den Westfriedhof mit der St.-Veit-Straße. Die Linie 19 fährt weiterhin zum S-Bahnhof Berg am Laim.
Architekt: Brechensbauer Weinhart + Partner Architekten mbH
Erstellung: 1999
Erstellung: 1900
Erstellung: 1981
Erstellung: 1905
Erstellung: 1872
Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1849
Erstellung: 1850
Erstellung: 1850
Erstellung: 1850
Erstellung: 1892
Erstellung: 1850
Erstellung: 1890
Erstellung: 1850
Erstellung: 1850
Erstellung: 1893
Erstellung: 1850
Erstellung: 1840
Erstellung: 1889
Erstellung: 1840
Erstellung: 1850
Erstellung: 1900
Erstellung: 1872
Erstellung: 1728
Erstellung: 1850
Erstellung: 1850
Baustil: neubarock
Erstellung: 1850
Erstellung: 1870
Erstellung: 1850
Erstellung: 1929
Erstellung: 1914
Erstellung: 1911
Erstellung: 1939
Erstellung: 1840
Erstellung: 1905
Erstellung: 1850
Erstellung: 1840
Erstellung: 1900
Baustil: spätklassizistisch
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 789 m | Dornröschenstraße | Gaddafi Muammar al | 0 | 2011 | |
| 801 m | Lindenallee 8 | Sacher Alfred | 0 | 0 |