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Münchner Zeitensprünge

4. 5 1919 - Das Freikorp Lützow holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Perlach * Noch in der Nacht zum 5. Mai holen Angehörige des Freikorps Lützow dreizehn Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen und misshandeln diese bereits auf dem Weg zum Hofbräukeller auf bestialische Art und Weise.

Die Gefangenen werden noch in Perlach an die Wand gestellt, worauf ein Feldwebel das Kommando zum Entsichern gibt. In der Perlacher Wirtschaft Zur Post, wohin man die Verhafteten dann führt, werden sie wieder an die Wand gestellt. Als ihnen der Gastwirt Kaffee geben will, erwidern die Soldaten: „Die brauchen keinen Kaffee mehr“. Die Ermordung der Verhafteten ist von Anfang an geplant, die Vernehmung eine reine Farce. 

15. 7 1888 - Der Kunstmaler Eduard Grützner verlobt sich mit Anna Wirthmann

München - München-Haidhausen * Die Zeitschrift Die Kunst für Alle meldet: „Professor Ed. Grützner hat sich mit der Tochter des Münchner Stadtkommandanten, Fräulein Anna Wirthmann, verlobt. Die Red. d. Bl. wünscht dem trefflichen Künstler hierzu ebensoviel Glück und Freude, als er mit seinen Bildern anderen bisher geschaffen“.

Doch seine um siebzehn Jahre jüngere Frau wird den Künstler und ihren gemeinsamen Sohn, Karl Eduard, später wegen eines Wiener Sängers verlassen.

5. 5 1919 - 12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

München-Haidhausen * Der 19-jährige Konrad Zeller sagt als Zeuge der Erschießungen im Hofbräukeller folgendes aus: „Gleich nach unserer Ankunft im Hofbräukeller mussten wir in Reihe antreten. Jemand, wer weiß ich nicht, gab den Befehl: ‚Ludwig raus‘. Ludwig wurde von 2 Soldaten hinter das Auto geführt. Gleich darauf krachte es 2 oder 3 mal. Ich glaube, dass Ludwig sofort erschossen worden ist“.

Gegen Mittag werden die übrigen elf Perlacher von Erschießungskommandos hingerichtet. Bei den Ermordeten handelt es sich um den bereits erwähnten Hafnermeister Josef Ludwig sowie die Hilfsarbeiter Artur Koch, Johann Keil, Sebastian Hufnagel, Albert Dengler, sowie den Arbeiter Albert Krebs, der Schweizer Staatsbürger war, weiters um den Schreiner Georg Jakob, den Maurer Josef Jakob, den Eisenbahnarbeiter Georg Eichner, den Arbeiter Konrad Zeller, den Korbmacher August Stöber und den Former Johann Fichtl.

Josef Ludwig ist Vorsitzender des Perlacher Arbeitersrats, dem aus dem Kreis der Ermordeten noch Josef Jakob und August Stöber angehören. Außerdem ist Ludwig Mitglied im Gemeindeausschuss und steht dem wichtigen Lebensmittelausschuss vor. 

Von den zwölf Ermordeten sind zehn Mitglieder der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands - USPD. Zwei der Getöteten sind Junggesellen; insgesamt werden zehn Frauen zu Witwen, die sich um 46, davon 35 minderjährige Kinder [!], sorgen müssen. 

7. 9 2017 - Ricky Steinberg und Silja Schrank-Steinberg sind offiziell Wiesnwirte

München-Haidhausen * Margot (68) und Günter Steinberg (78) geben bei der Präsentation ihres traditionellen Wiesn-Kruges überraschend bekannt, dass sie sich aus dem operativen Bereich im Hofbräuhaus-Festzelt  zurückziehen werden. Die Leitung der HB-Festhalle übernehmen deren Kinder Ricky Steinberg (47) und Silja Schrank-Steinberg (45), die schon seit vielen Jahren auf der Wiesn und im Hofbräukeller mitarbeiten. 

16. 10 1919 - Adolf Hitler hält im Hofbräukeller seine erste parteipolitische Rede

München-Haidhausen * Adolf Hitler hält im Hofbräukeller am Wiener Platz die erste parteipolitische Rede seines Lebens.

1995 - Margot und Günter Steinberg übernehmen den Hofbräukeller

München-Haidhausen * Margot und Günter Steinberg übernehmen den Hofbräukeller am Wiener Platz in Haidhausen.

8 1996 - Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt eine Gedenktafel

München-Haidhausen * Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt gemeinsam mit dem Hofbräukeller-Wirt Günter Steinberg und den Enkeln der zwölf am 5. Mai 1919 im Garten des Hofbräukellers ermordeten Perlacher Arbeiter eine Gedenktafel, die an die Vorgänge erinnern soll. Damit will die Landeshauptstadt München verhindern, dass die Opfer der Niederschlagung der Münchner Räterepublik in Vergessenheit geraten.

Hep Monatzeder betont dies bei der Enthüllung der Gedenktafel und sagte weiter: „Sie soll aber auch zur Wachsamkeit und zum Widerstand mahnen gegen jedes neue Aufflammen von Rechtsextremismus, Fanatismus und Intoleranz.“ 

1974 - Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als Schankkellner

<p><strong><em>München-Haidhausen</em></strong> * Der Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als Schankkellner&nbsp;im Hofbräukeller, später im Hirschgarten.&nbsp;</p>

13. 1 1926 - Die Mörder werden durch ein Münchner Schwurgericht freigesprochen

München * Die beiden Hauptverantwortlichen der Perlacher Arbeitermorde im Hofbräukeller, Leutnant Georg Pölzing und Vizewachtmeister Erich Prüfert, werden durch ein Münchner Schwurgericht freigesprochen. 

7. 8 1926 - Das Reichsgericht in Berlin bestätigt die Freisprüche

<p><em><strong>Berlin</strong></em> * Das Reichsgericht&nbsp;in Berlin bestätigt die Freisprüche&nbsp;der beiden Hauptverantwortlichen der Perlacher Arbeitermorde&nbsp;im Hofbräukeller, Leutnant&nbsp;Georg Pölzing und Vizewachtmeister&nbsp;Erich Prüfert.&nbsp;</p>

24. 2 1998 - Den Grundstein des Maximilianeums wiederentdeckt

München-Haidhausen * Die Lage des Grundsteins des Maximilianeums geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit und wurde erst bei Umbauarbeiten zufällig wiederentdeckt. In einer Bleikassette fanden sich mehrere Objekte, darunter Deutschlands älteste Modelllokomotive. 

Die 1838 in Dresden gefertigte und ursprünglich funktionsfähige Kleinlokomotive ist ein Modell der „Adler“-Lokomotive mit Schlepptender im Maßstab 1:10. Sie besteht aus Eisen, Messing, Kupfer und Holz und konnte mit Spiritus betrieben werden. Vermutlich handelte es sich um ein Werbegeschenk der englischen Firma Robert Stephenson & Co., die auch Deutschlands erste Lokomotive baute. Die „Adler“ verkehrte ab 1835 auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. 

Der Grundstein enthält außerdem Baupläne, die Urkunde über die Bestimmung des Gebäudes, Porträts des Königs und seiner Frau Marie von Preußen auf Nymphenburger Porzellan sowie seltene Münzen. 

26. 3 1935 - Rücktritte der Kuratoriums-Mitglieder

München-Haidhausen * Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Florian Bleyer teilt mit, dass alle ins Auge gefassten Herren des Kuratoriums der Stiftung Maximilianeum zum Rücktritt bereit sind. Nun kann mit der Verjüngung des Kuratoriums begonnen werden.

1902 - Fresken durch Glasmosaik ersetzt

München-Haidhausen * Die von dem Historienmaler Karl von Piloty an der Außenfront des Maximilianeums angebrachten Fresken werden von der Kgl.-Bayerischen Hofmosaik-Kunstanstalt Rauecker und Solerti in München durch Glasmosaike erneuert. 

Doch nicht nur den Gemälden, auch der nach Westen ausgerichteten Fassade setzte die Witterung stark zu. Es besteht Steinschlaggefahr, nachdem ganze Platten der Terrakottaverkleidung sowie Ecken und Gesimse herabstürzen.

31. 12 1851 - Noch immer keine befriedigenden Entwürfe

München-Haidhausen * Da der Architekturwettbewerb für das Maximilianeum auch jetzt keine befriedigende Ergebnisse zeigt, verlängert man die Einsendefrist erneut auf den 1. Juni 1852. 

23. 4 1941 - Der Kruzifix-Erlass

München-Haidhausen * Adolf Wagner, Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister, will mit dem „Kruzifix-Erlass“ alle Schulkreuze aus den Klassenzimmern entfernen. Das ist ein taktischer Missgriff erster Güte. Doch damit löst sich das Problem mit der Kündigung der bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum anders. Nach massiven Alkoholexzessen erkrankt der NS-Gauleiter Ende 1941 schwer und muss bald darauf seine sämtlichen Ämter ruhen lassen. 

Sein Nachfolger Paul Giesler entfaltet als Kultusminister kaum noch Initiativen.

1864 - Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt. 

1872 - Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt. Die Stipendiaten der Maximilianeum-Stiftung beziehen ihre Räumlichkeiten im neu errichteten Gebäude auf der Gasteig-Anhöhe.

1850 - Ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls

München-Haidhausen * Als das Maximilianeum-Projekt konkrete Formen annimmt, will König Max II.,den von ihm erkannten Gefahren entgegenwirken, die die Eigenständigkeit Bayerns und seine Monarchie bedrohen. Da sind - nach der kaum überwundenen Revolution des Jahres 1848 - 

  • die immer stärker werdenden demokratischen Umtriebe, 
  • die unaufhaltsame industrielle Revolution von Eisenbahn, Telegraph und Dampfmaschine, die nach immer größeren Wirtschaftsräumen und damit größeren Staatseinheiten verlangt und der die Kleinstaaterei des Deutschen Bundes viel zu eng geworden ist, und 
  • da ist schließlich Preußen, das im Namen der deutschen Einheit auf Machterweiterung hinarbeitet und in diesem Zusammenhang auch ein Auge auf das Königreich Bayern wirft. 

König Max II. will diese Gefahren durch ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls bekämpfen. 

12. 10 1935 - Hans Rheinfelder bittet um Entlassung als Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Professor Hans Rheinfelder, der Stiftungsvorstand des Maximilianeums, bittet um seine Entlassung als Vorstand des Maximilianeums. Sein Gesuch ist ähnlich freiwillig wie das der ausgeschiedenen Kuratoriumsmitglieder.

12. 1 1949 - Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Landtags

München-Haidhausen * Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Parlaments genutzt, obwohl das Gebäude ursprünglich nicht als Unterkunft für den Landtag, sondern für einen ganz anders gelagerten Zweck erbaut ist.

6. 10 1857 - Grundsteinlegung für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Münchner Prominenz feiert in Anwesenheit von König Max II. und höchster Regierungsvertreter auf dem Ripfelanger die Grundsteinlegung für die künftige Bildungseinrichtung und die Gemäldegalerie. 

Bei stürmischem Wind und strömenden Regen singt ein zweihundert Mann starker Chor: „Bayerns hoffnungsvollen Söhnen baut Max hier ein Asyl, alles Wahren, Guten, Schönen, Sterne sind ihr leuchtend Ziel.” Danach leitet der König mit drei Hammerschlägen die Bauarbeiten ein. 

Von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung des Maximilianeums vergehen insgesamt siebzehn Jahre, da in dem von Quellen durchströmten, abschüssigen Geröllhang komplizierte Fundamentierungsarbeiten notwendig sind. 

27. 3 1935 - Dr. Florian Bleyer stirbt vollkommen unerwartet. 

München * Der Kuratoriumsvorsitzende des Maximilianeums, Dr. Florian Bleyer, stirbt vollkommen unerwartet. 

1832 - Kronprinz Max II. und das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Wurzeln für das Maximilianeum gehen auf den damals 21-jährigen Kronprinzen Max II. zurück, der ab diesem Jahr die Idee einer „Akropole zur Hebung des monarchischen nationalen Volksgeistes“ verfolgt. Er beabsichtigt, „auf der Isaranhöhe einen großen Nationalbau, einen Park, eventuell sogar einen neuen Stadtteil anzulegen”. Das bedeutet aber noch nicht den Standort des heutigen Maximilianeums. 

2. 5 1919 - Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum

München-Haidhausen * Im Rahmen der Kampfhandlungen zwischen den Weißen Truppen und der Roten Armee kommt es auch zu Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum. Ein von den Spartakisten vorgenommener Beschuss führt zu einem Volltreffer im oberen Rundbogen des Nordturms. So jedenfalls schreibt es der Vorstand von Riezler an den Verwaltungsausschuss.

20. 8 1876 - Stiftungsurkunde für das Kgl. Maximilianeum erlassen

München-Haidhausen * König Ludwig II. erlässt die Stiftungsurkunde und die Grundbestimmungen für das Kgl. Maximilianeum, die sein Vater ausdrücklich gebilligt hatte. 

25. 4 1944 - Bomben aufs Maximilianeum

München-Haidhausen * In der Bombennacht verbrennen dreizehn Gemälde aus der Historischen Galerie im Maximilianeum. Die anderen sind inzwischen verstreut untergebracht. 

1. 11 1942 - Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt

München-Haidhausen * Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt. Die offizielle Trauerfeier für den Präsidenten der Deutschen Akademie findet im Maximilianeum statt.

1874 - Die Gesamtanlage des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Gesamtanlage des Maximilianeums mit der städtebaulich bedeutsamen Arkaturkulisse ist - zehn Jahre nach dem Tod von König Max II. - fertiggestellt. Die repräsentativen Baulichkeiten des Maximilianeums bestehen demnach nur aus einer leeren Fassade - zum krönenden Abschluss der Maximilianstraße.

Um 10 1933 - Antrag auf Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums

München-Haidhausen * Der Verwaltungsausschuss der Universität München beantragt aus dem Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung einen Betrag von 500.000 Reichsmark zur Erneuerung der Außenfassade der Westfront des Maximilianeums. 

20. 3 1848 - Das Athenäum-Projekt nimmt greifbare Formen an

München-Haidhausen * Der Bayernregent Ludwig I. verzichtet - nach den revolutionären Ereignissen im Land - offiziell auf den Thron. Damit wird der Kronprinz als König Max II. inthronisiert. Das Athenäum-Projekt kann jetzt greifbare Formen annehmen. 

6 1935 - Vernichtende Gutachten für Professor Hans Rheinfelder

München - Halle - Köln * Professor Hans Rheinfelder erhält nahezu gleichzeitig eine Berufung nach Halle und Köln erhalten. Um sich vor möglichen späteren Konflikten zu schützen, werden von den aufnehmenden Universitäten Gutachten eingeholt. 

Diese fallen für Professor Rheinfelder wie folgt aus: „Politisch stand und steht Rh. unbeirrbar und unbelehrbar auf dem Boden der Bayerischen Volkspartei. Zu den Grundsätzen des Deutschen Reiches kann er bei seiner durchaus unheroischen schwächlich-pazifistischen und konfessionell verstockten Einstellung keine innere Fühlung bekommen, ja er bemüht sich auch nicht im mindesten darum, diese zu gewinnen. Kultur ist ihm gleich katholische Kirche. […] Im übrigen aber ist seine Weltanschauung für die Zwecke des Dritten Reiches völlig unbrauchbar.“

Um den 28. 10 1934 - Der Reichsminister nur für freiwillige Aufnahme im Kameradschaftshaus

Berlin - München-Haidhausen * Reichsminister Bernhard Rust verwässert das strikte Programm des Studentenschaftsführers. Er war zwar auch dafür, dass ein möglichst großer Anteil junger Studenten im Kameradschaftshaus erzogen werden soll, doch habe dieser Beitritt grundsätzlich freiwillig zu erfolgen. Keine Verbindung dürfe gezwungen werden, ein Kameradschaftshaus im Sinne nationalsozialistischer Erziehung zu werden. 

Um 3 1941 - Gauleiter Wagner will die Maximilianeums-Satzung ändern

München-Haidhausen * Gauleiter und Staatsminister Adolf Wagner will die Satzung ändern und aus der Stiftung Maximilianeum eine reine Zahlstelle für Geldstipendien machen. Er will die Studenten aus dem Haus entfernen und sie mit einem monatlichen Stipendium von 150 RM abfinden. Anschließend soll die Kreisleitung München der NSDAP das Gebäude der Stiftung übernehmen. 

8 1846 - Kronprinz Max II. in der „Galeries Historiques“ in Versailles

Paris * Kronprinz Max II. lernt während seines Paris-Aufenthalts die „Galeries Historiques“ in Versailles kennen. Der Bürgerkönig Louis Philippe lässt es sich nicht nehmen, den bayerischen Thronfolger vier Stunden lang persönlich durch das zur historischen Galerie umgestaltete Residenzschloss Ludwigs XIV. zu führen und ihm die in einem Bilderzyklus dargestellte französische Geschichte vorzustellen. Der Bayernprinz ist davon stark begeistert. 

1822 - Kaulbachs Gemäldezyklus begeistert Kronprinz Max

Berlin * Wilhelm von Kaulbach beginnt mit der Realisierung des weltgeschichtlichen Gemäldezyklus im Treppenhaus des Neuen Museums in Berlin. Kronprinz Max II. ist davon beeindruckt. 

1839 - Der Standort des Maximilianeums wird konkret

München-Haidhausen * Der Standort des Maximilianeums wird ins Auge gefasst, nachdem Kronprinz Max II. ab dem Jahr 1839 mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Welchem Zweck und welcher Nutzung der Bau einmal zugeführt werden soll, nimmt in seinen Überlegungen noch keinen Platz ein. 

5. 2 1864 - Spitzbogenarkaden werden durch Rundbogenarkaden ersetzt

München-Haidhausen * Kurz vor seinem völlig unerwarteten Tod ordnet König Max II. eine entscheidende Planänderung am Maximilianeum an - obwohl der Mitteltrakt des Westbaus bereits über das erste Obergeschoss hinaus errichtet ist. Aufgrund zunehmender Kritik werden die ursprünglich vorgesehenen Spitzbogenarkaden durch Rundbogenarkaden im Stil der Neurenaissance ersetzt. Damit kommt es faktisch zu einer Abkehr vom ursprünglich angestrebten Maximiliansstil.

um 12 1850 - Ein Architekturwettbewerb für einen bayerischen Nationalstil

München-Haidhausen * Ein Architekturwettbewerb zur Ausarbeitung eines Bauplans für eine höhere Bildungs- und Unterrichtsanstalt wird in Tageszeitungen und Fachzeitschriften ausgeschrieben. Teil der Aufgabe ist auch ein Raumprogramm für eine „geräumige, zur Aufnahme von mindestens 80 größeren und kleineren Gemälden bestimmte Halle“. 

Darüber hinaus wird der Ausschreibungstext mit der Bitte um Teilnahme an rund einhundert Architekten in Deutschland, Frankreich, England, der Schweiz und Dänemark versandt, deren Mitwirkung besonders erwünscht ist. Man will einen „bis dahin noch nicht dagewesenen Baustil“ im Sinne eines bayerischen Nationalstils schaffen. 

Die Initiative zu diesem Wettbewerb geht auf den Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Wilhelm von Kaulbach, zurück.

10. 3 1864 - Finanzierung des Maximilianeums ungesichert

München-Haidhausen * Durch den Tod des Königs ist die Finanzierung des Maximilianeum-Projekts vollkommen ungesichert. Die Bauarbeiten verzögern sich. Zunächst entsteht der äußerlich funktional gehaltene Hauptblock. 

10. 5 1874 - Die Historische Galerie im Maximilianeum eröffnet

München-Haidhausen * Die Historische Galerie im Maximilianeum wird zehn Jahre nach dem Tod König Max II. eröffnet wurde. Sie besteht nicht aus achtzig, sondern lediglich aus dreißig kolossal große Historienbilder. Vier davon beziehen sich auf die biblischen Themen, acht Bilder haben das abendländische Mittelalter zum 

Thema und weitere sieben Gemälde beschäftigen sich mit der europäischen Geschichte der Neuzeit. Die von König Max II. ganz stark favorisierte bayerische Perspektive wurde - selbst bei positivster Auslegung der Historie - auf drei Bilder reduziert. 

Ergänzt wird das Bildprogramm durch andere Räume des Maximilianeums und in dessen Fassade. Dort repräsentieren außerdem 24 Marmorbüsten Wohltäter, Erfinder, Weise, Literaten, Staatsmänner und Feldherren.

15. 11 1918 - Die Stiftung Maximilianeum wird dem Kultusministerium unterstellt

München-Haidhausen * Ein Erlass des Gesamtministeriums vom 15. November 1918 und der § 2 des Übergangsgesetzes vom 28. März 1919 betrachtet die königliche Gewalt auf die jeweils beteiligten Ministerien übergegangen - und damit auch die Stiftung Maximilianeum. 

Dabei hatte König Max II. im § 28 der Stiftungsurkunde bestimmt, dass das Protektorat und die Schutzherrlichkeit an die Universität München übergehen sollte. Entgegen dem Stifterwillen des Bayernkönigs Max II. tritt in den nachrevolutionären Aufräumarbeiten das Kultusministerium in die vollen Rechte des Königs ein, ohne dass dies von einem der Stiftungsorgane [= Vorstand und Kuratorium] oder von der Universität bemängelt wird. 

Ab 1932 - Der Maximilianeer Franz Gürtner

München-Haidhausen * Der Maximilianeer Franz Gürtner ist zwischen 1932 und 1941 NS-Reichsjustizminister.

30. 1 1934 - Das Erziehungsministerium wird neu strukturiert

Berlin - München-Haidhausen * Mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches wird auch das Erziehungsministerium neu strukturiert.

16. 11 1934 - Hitler entmachtet die Deutsche Studentenschaft

Berlin - München-Haidhausen * Reichskanzler Adolf Hitler überträgt auf Antrag des Reichserziehungsministers Bernhard Rust dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund die gesamte politisch-weltanschauliche Erziehung der Studentenschaft und entmachtet damit faktisch die Deutsche Studentenschaft. 

Damit ist der Antrag des Kuratoriums auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus gegenstandslos geworden.

8. 12 1935 - Fritz Reus Vorstandschaft endet nach acht Tagen

München-Haidhausen * Die Vorstandschaft von Dr. Fritz Reu dauert nicht sehr lange, nachdem er in kürzester Zeit feststellen muss, dass sich im Hause Unmut über die Absetzung Rheinfelders und den Wechsel zu seiner 

Person breit macht. Das Verhalten der Stipendiaten ihm gegenüber wird als sehr reserviert geschildert, weshalb Reu am achten Tag nach seiner Amtsübernahme die Bewohner des Maximilianeums in der Bibliothek zusammenholte, um Missverständnisse zu klären. Es kam zu einem heftigen Wortwechsel. Noch am Nachmittag dieses 8. Dezember 1935 endet die kommissarische Vorstandstätigkeit von Dr. Fritz Reu. 

1. 5 1919 - Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum

München-Haidhausen * Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum und stellen in zwei Studentenzimmern Maschinengewehre auf. Ein Waffenlager mit weiteren acht MGs und achthundert Gewehren wird angelegt und im Keller Pferdestallungen eingerichtet - dies alles, um von hier aus München zu befreien. 

10. 3 1933 - Hausdurchsuchung im Maximilianeum durch SA-Leute

München-Haidhausen * SA-Leute führen im Maximilianeum eine Hausdurchsuchung durch. Ihr Augenmerk fällt zunächst auf die Bayernwehr, die im Maximilianeum Räume belegt hatte. Sie beschlagnahmen die dort gefundenen Übungsgewehre. Weitere Durchsuchungen und Besetzungen durch Polizei, SA und Stahlhelm folgen. 

Vor dem Eingang des Maximilianeums stehen seither Posten, die die Stipendiaten nur nach Abgabe einer Parole durchlassen. Eine Intervention beim Kultusminister Hans Schemm, der zugleich Gauleiter ist, führt zum Abzug der SA-Posten. Außerdem gibt er Weisung, dass „das Maximilianeum in jeder Weise zu schützen sei“. Er fördert auch die Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums an der Westseite. 

31. 7 1851 - Nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Bis zum ersten Einsendetermin für den Architekturwettbewerb liegen nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum vor, weshalb man die Frist auf den 31. Dezember 1851 verlängert und an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten das Programm zusätzlich versendet. 

14. 12 1929 - Die Universität will das Protektorat über das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Universität teilt dem Kultusministerium mit, dass sie von jetzt an Protektorat und Schutzherrlichkeit über die Stiftung Maximilianeum ausüben werde. Sie stützt sich dabei auf ein Gutachten des Zivilsenats des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 14. Juli 1928. 

Doch das Ministerium reagiert auch auf drei weitere Schreiben der Universität innerhalb von zwei Jahren und vier Monaten nicht. 

1932 - Maximilianeums-Vorstand muss sein Amt niederlegen

München-Haidhausen * Der seit 1920 amtierende Vorstand der Stiftung Maximilianeum, Ministerialrat Jakob Weber, ein ehemaliger Maximilianeer, muss wegen Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung aus dem Amt scheiden. Er hatte viele Jahre die Verpflegung seines Sohnes und seines Dienstmädchens aus der Küche der Stiftung in Anspruch genommen. 

Das Kultusministerium setzt daraufhin kurz entschlossen den Ministerialrat Karl Sommer „für die Dauer der Erledigung der Vorstandsstelle im Maximilianeum als Verweser“ ein. 

16. 12 1932 - Karl Sommer beendet seine Vorstands-Tätigkeit

München-Haidhausen * Die Tätigkeit des Ministerialrats Karl Sommer, der einer der Hauptbelastungszeugen im Hitlerprozess war, als Vorstand der Stiftung Maximilianeum endet. Ihm folgt zum gleichen Zeitpunkt Professor Hans Rheinfelder.

20. 9 1934 - Studenten sollen im Kameradschaftshaus wohnen

Berlin - München-Haidhausen * Der Reichsführer der Deutschen Studentenschaft ordnet an, dass zur weltanschaulich einheitlichen Erziehung des akademischen Nachwuchses, den er „als revolutionären Stoßtrupp des Nationalsozialismus an den Hochschulen“ sieht, jeder Studienanfänger des kommenden Wintersemesters  die beiden ersten Semester an derselben Hochschule hören und dabei in einem von der Deutschen Studentenschaft anerkannten Kameradschaftshaus wohnen soll.

1. 12 1935 - Dr. Fritz Reu wird Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Der 24-jährige Dr. Fritz Reu, Dozentschaftvertreter der Juristischen und Staatswirtschaftlichen Fakultät, übernimmt das Vorstandsamt von Hans Rheinfelder. Reu spielte bei der Absetzung Rheinfelders eine dubiose Rolle. Er hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er Rheinfelder als Vorstand der Stiftung Maximilianeum und als Universitätslehrer für untragbar hält und er selbst Vorstand werden wolle.

16. 12 1935 - Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum

München-Haidhausen * Professor Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum. Er ist 34 Jahre alt, hat aber bereits eine steile Karriere als Wissenschaftler und Nationalsozialist hinter sich.

1994 - Weibliche und männliche Stipendiaten unter einem Dach

München-Haidhausen * Da das Maximilianeum nicht genügend Platz bot, mussten die weiblichen Stipendiaten vierzehn Jahre lang in einem nahe gelegenen Internat untergebracht werden. Erst mit der Fertigstellung eines Neubaus auf dem Gelände des Maximilianeums findet die räumliche Trennung der beiden Stiftungen ihr Ende. Seitdem leben die weiblichen und männlichen Stipendiaten - im Durchschnitt 45 - unter einem Dach. 

2 1935 - Eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums

Berlin - München-Haidhausen * Das Kultusministerium teilt dem Kuratoriumsvorsitzenden mit, dass „eine Umbildung, insbesondere Verjüngung des Kuratoriums“ bevorsteht. Seine Neubesetzung mit parteinahen Nationalsozialisten ist die Grundvoraussetzung für die anschließende Verdrängung des Stiftungsvorstands des Maximilianeums, Professor Hans Rheinfelder. Es folgt eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums. Man will mindestens drei Mitglieder dieses Gremiums vorzeitig ihres Amtes entheben. Das geht aber nur, wenn die Betroffenen von sich aus ihren Rücktritt erklären. 

  • Anton Dyroff und Walter Lotz sind bereits über 68 Jahre alt und sollen deshalb aus Altersgründen pensioniert werden. 
  • Wilhelm Freiherr von Pechstein vertritt eine konservative, strikt gegen den Nationalsozialismus und besonders seine Kirchenpolitik gerichtete Einstellung. 
  • Hinzu kommt später noch Aloys Fischer, der mit einer nichtarischen Frau verheiratet ist.

um 8 1932 - Die Bayernwehr im Maximilianeum

Um August 1932: 

München-Haidhausen * Die Bayernwehr wird von der Bayerischen Volkspartei - BVP als Selbstschutzorganisation gegründet worden und belegt auch im Maximilianeum Räume.

25. 1 1859 - Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft

München-Haidhausen * Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft. Darin wird der Zweck der Anstalt beschrieben. Weder der Stand noch der Reichtum der Eltern sind bei der Berücksichtigung im Königlichen Maximilianeum ausschlaggebend. Allerdings haben nur männliche Bewerber eine Chance. 

1861 - Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum abgeschlossen

München-Haidhausen * Die aufwändigen Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum sind abgeschlossen. Dafür mussten die Grundmauern von zwei Kanälen durchzogen werden; zudem wurde unter dem Nordturm ein kleiner See zur Ableitung des Grundwassers angelegt. 

9. 3 1933 - Gleichschaltung Bayerns

München-Haidhausen * Spätestens mit der Gleichschaltung Bayerns ändern sich auch die Rahmenbedingungen für das Maximilianeum grundlegend. 

10 1933 - Wird das Maximilianeum ein Kameradschaftshaus ?

München-Haidhausen * Der Reichsinnenminister, der seit der Machtübernahme die Hochschulpolitik vereinigt, verfügt, dass Studentenheime und Korpshäuser in Kameradschaftshäuser umgewandelt werden sollen. Die Studenten haben darin in Kameradschaften von zehn bis fünfzehn Mann zusammenzuleben.

Da Gemeinschaftserziehung und Gemeinschaftsbildung zu den herausragenden Erziehungszielen auf allen Ebenen des nationalsozialistischen Bildungssystems gehören, will man kein Universitätsstudium ohne die Gemeinschaftserfahrung des Lebens in einem - im Sinne des Nationalsozialismus ausgerichteten - Kameradschaftshaus erfolgen lassen. Außerdem sollten sie weltanschaulich und sportlich erzogen werden. 

10. 10 1934 - Angst um den Weiterbetrieb der Stiftung Maximilianeum

Berlin - München-Haidhausen * Das Kuratorium beim Kultusministerium stellt den Antrag auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus. Man befürchtet, dass sonst der Weiterbetrieb der Stiftung gefährdet sei, nachdem die Universitäten und Fakultäten bereits Ende 1933 nach dem Führerprinzip reorganisiert worden waren und dadurch ernannte Rektoren und Dekane erhielten, womit zugleich die Selbstverwaltung durch den Senat ausgeschaltet wurde. 

Im Zuge dieser Maßnahmen kam es zu umfangreichen politisch motivierten Säuberungen des Personalstamms. Für die Entlassenen wurden junge Nationalsozialisten strategisch platziert. 

24. 12 1935 - Schon wieder ein neuer Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Die Tätigkeit von Professor Walther Wüst als Vorstand der Stiftung Maximilianeum dauert wie bei Dr. Fritz Reu ebenfalls nur acht Tage. Sie endet bereits am 24. Dezember. Gründe für die Beendigung der Tätigkeit sind nicht bekannt. 

Das Kultusministerium beauftragt den 29-jährigen Regierungsrat Wilhelm Müller, ein Maximilianeer und NSDAP-Mitglied, mit der vorläufigen Führung der Vorstandsgeschäfte des Maximilianeums.

17. 4 1941 - Den Stipendiaten soll gekündigt werden

München-Haidhausen * Vom Kultusministerium ergeht die Weisung, die bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum zu kündigen. Nun schaltet sich der bayerische Ministerpräsident Ludwig Siebert in den Vorgang ein und verlangt vom Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister Adolf Wagner, an den weiteren Entscheidungen beteiligt zu werden.

1840 - Die Planung für das Maximilianeum nimmt konkrete Form an

München-Haidhausen * Die Planungen für den damals noch „Akropole" genannten Nationalbau auf dem Isarhochufer nehmen konkrete Formen an. Vorgesehen ist ein Erziehungsinstitut für angehende Staatsbeamte, das unter der Bezeichnung „Athenäum" entstehen soll. Beschrieben wird es als ein großer Kultur- und Sportcampus mit Kirchen, Sälen, einem Schwimmbad und insgesamt 23 Gebäuden.

Als geistiger Initiator des Projekts gilt Friedrich Thiersch. Kronprinz Max II. beauftragt ihn daraufhin mit der Ausarbeitung eines Lehrplans sowie eines Raumprogramms für die geplante Einrichtung. Thierschs Konzept sieht eine Kirche im Zentrum der Anlage vor. Auch die Bezeichnung „Athenäum" geht auf ihn zurück, angelehnt an die Schule für junge Griechen, die er zwischen 1815 und 1818 in München geleitet hat. Ebenso stammt die heute gebräuchliche Bezeichnung „Maximilianeum" von 

27. 4 1932 - Die Universität erhebt erneut Anspruch auf das Maximilianeum

München-Haidhausen * Der Rektor der Universität erklärt gegenüber dem Kultusministerium, dass er die Ernennung des neuen Vorstands der Maximilianeum-Stiftung in Anspruch nehmen werde. Falls sich das Kultusministerium weigern würde, droht er mit Klage vor dem Verwaltungsgericht.

11. 10 1935 - Der Maximilianeums-Stiftungsvorstand soll ausgetauscht werden

München-Haidhausen * Bis auf den Historiker Karl Alexander von Müller, einem aus nationalsozialistischer Sicht politisch eindeutig zuverlässigen Mann, wird Stiftungs-Vorstand des Maximilianeums mit nationalsozialistischen Parteigängern in Gänze neu besetzt. 

15. 5 1936 - Theodor Rittersbach ist neuer Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Regierungsrat Wilhelm Müller scheidet in seiner Funktion als Vorstand der Stiftung Maximilianeum aus. Sein Nachfolger wird der 32-jährige Theodor Ritterspach, ebenfalls ein Maximilianeer. 

1980 - Auch Frauen können Maximilianeer werden

München-Haidhausen * Auch Frauen können nun Maximilianeer werden. Als König Max II. die Stiftung anno 1852 ins Leben rief, waren nur Männer zum Studium zugelassen. Daher war - laut der Gründungsurkunde - die Förderung nur „talentvollen Jünglingen“ vorbehalten. 

Trotz der Öffnung der Hochschulen für Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts lässt die Förderung von Studentinnen noch bis zum Jahr 1980 auf sich warten. 

Da die Bestimmungen über den Zweck einer Stiftung grundsätzlich nicht geändert werden dürfen, besteht die einzige Möglichkeit zur Aufnahme weiblicher Stipendiaten nur darin, eine eigens für Frauen gedachte zweite Stiftung ins Leben zu rufen. Dazu brauchte man jedoch Geld. Und dieses steht erst im Jahr 1980 - im Rahmen der Feierlichkeiten zu „800 Jahre Wittelsbach und Bayern“ - als Wittelsbacher Jubiläumsstiftung zur Verfügung. 

1. 5 1919 - Eine Kompanie der Abteilung Scharff marschiert in die Innenstadt

München-Haidhausen * Um 12:45 Uhr marschiert eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ zum Maximilianeum und von dort durch die Maximilianstraße weiter in Richtung Innenstadt. Am Abend wird sie sich wieder zurückziehen und in den Gasteig-Anlagen biwakieren. 

 

Um 1864 - Die Gasteig-Anlage südlich des Maximilianeums entsteht

München-Haidhausen * Carl Effner legt im Auftrag der Stadt das an der Südseite des Maximilianeums angrenzende Ufergelände als Parklandschaft an. Es erhält den Namen Gasteig-Anlage. 

Die Pflanzungen der Anlage gruppieren sich mehr am Randbereich und entlang dem Fluss, da sie unter anderem den Blick auf die Wäsch’aufhängen im Lehel verdecken sollen.

1897 - Die Gasteig-Anlage wird zur Maximilians-Anlage

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold ändert die Bezeichnung Gasteig-Anlage in Maximilians-Anlage um. Sie ist im Besitz des Privatfamilien-Fideicomisses Sr. Majestät des Königs Max II. und fällt unter die Zuständigkeit der Königlichen Hofgartendirektion. 

2. 4 1916 - Die evangelische Johanneskirche wird eingeweiht

<p><em><strong>München-Haidhausen</strong></em> * Die evangelische Johanneskirche&nbsp;in Haidhausen wird eingeweiht. Die Kirchenchronik vermerkt:&nbsp;<em>„Ein erstaunlicher Vorgang ist die Fertigstellung und Einweihung der St.-Johannes-Kirche in Haidhausen.&nbsp;</em></p> <p><em>In einer Zeit, in der alle Kräfte des Volkes angespannt werden müssen, um dem Krieg seinen Tribut zu zollen, kann die protestantische Gemeinde Münchens ihr sechstes Gotteshaus erstellen und in Gebrauch nehmen.&nbsp;Die große neuromanische Kirche mit ihrem hohen Turm tritt an die Stelle der Notkirche von 1889“</em>.</p>

1905 - Max Weber erhält einen Platz in Haidhausen

München-Haidhausen * Nach dem Magistratsrat Max Weber wird in Haidhausen ein Platz benannt. 

1906 - Eine Bedürfnisanstalt am Max-Weber-Platz

München-Haidhausen * Das heute als Zugang über Rolltreppen zur U-Bahn dienende Gebäude wird als Bedürfnisanstalt errichtet und wie folgt beschrieben:

„Es enthält eine Bedürfnisanstalt mit Wärterinzimmer, eine Männerabteilung mit 2 Aborten, eine Frauenabteilung mit 3 Aborten, einen Pißort mit 12 Standplätzen, einen Stationsmeister - und einen Warteraum der Straßenbahn, einen Zeitungsladen und eine geräumige offene Vorhalle.
Das Gebäude ist nur zu einem kleinen Teil unterkellert. Die überbaute Fläche beträgt 128 Quadratmeter. Das aus Backsteinmauer-werk hergestellte Bauwerk ist verputzt, die Dachung mit roten Ziegeln eingedeckt.”

Von den Anwohnern und Hausbesitzern wird Einspruch gegen die Bedürfnisanstalten erhoben und dabei Bedenken in „ästhetischer und sittlicher Beziehung“ ins Feld geführt. 

27. 10 1946 - Wie aus Trambahnfrust ein Klassiker entsteht

München * Ferdinand Weisheitinger, besser bekannt als Weiß Ferdl, wird im Rahmen seines Entnazifizierungsverfahrens von einer Spruchkammer in München als „Mitläufer“ eingestuft und muss einen Sühnebetrag von 2.000 Reichsmark zahlen. 

Auch sein Auto wird konfisziert. Dadurch ist er gezwungen, von seinem Wohnort Solln zum Platzl mit der Straßenbahn zu fahren. Die Enge und die Leute sind ihm ein Gräuel, weshalb ihm in einem ärztlichen Attest „eine gewisse Angstneurose im öffentlichen Verkehr“ diagnostiziert, und „die Zuteilung eines Pkws dringend befürwortet“ wird. 

In dieser Zeit entsteht „Ein Wagen von der Linie 8“, als eine Erinnerung an seine leidigen Trambahnfahrten. 

20. 4 1893 - Der Magistratsrat Max Weber stirbt

München-Haidhausen * Kurz nach Eintritt in seinen wohlverdienten Ruhestand, verstirbt der Magistratsrat Max Weber. 

1917 - Max Weber auf Vortragsreisen

München * In München hielt Max Weber viele Vorträge, den berühmtesten anno 1917 vor dem studentischen Freikorps: „Politik als Beruf.” 

12 1918 - Der Soziologe Max Weber und die Revolution

Heidelberg * Drei Wochen nach der Revolution schreibt der Soziologe Max Weber: „Die Münchner sind ja völlig verrückt und würdelos”. […] „Wie lange dieser Karneval wohl noch dauert?” Den ersten demokratischen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner nennt Weber den „Hanswursten des blutigen Karnevals”. 

1. 10 1854 - Magistratsrat Max Weber und die bauliche Entwicklung der Stadt

München * Nach der Eingemeindung Haidhausens übernahm ihn die Stadtverwaltung Münchens erst als Magistratssekretär, dann als Magistratsrat. In seiner Funktion als Vorsitzender der Lokalbaukommission engagierte er sich für die bauliche Entwicklung der Stadt und besonders den Münchner Osten.

1919 - Der Soziologe Max Weber siedelt nach München über

München * An die Isar übersiedelt Max Weber, wo er an der Ludwig-Maximilians-Universität den Lehrstuhl des berühmten Nationalökologen Lujo Brentano übernimmt. 

3. 7 1998 - Der Max-Weber-Platz wird in Max-Weber-Platz umbenannt

München-Haidhausen * Am Vormittag versammeln sich unter einem Straßenschild der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, einige Lokalpolitiker und Soziologiestudenten, um bei strömenden Regen auf dem ehemaligen Max-Weber-Platz feierlich eine Tafel zu enthüllen, die kundtat, dass dieser Platz ab sofort Max-Weber-Platz heißt.
Was hier um 11:17 Uhr vollzogen wird, hätte Karl Valentin nicht besser erfinden können. 

21. 4 1864 - Max Weber kommt in Erfurt zur Welt

Erfurt * Der Soziologe Max Weber kommt in Erfurt zur Welt. 

Der Begründer der deutschen Soziologie wird durch seine Forderung nach Wertfreiheit der Wissenschaft bekannt, die jede Wertung aus den Hörsälen und Laboratorien verbannt: „Ein Wissenschaftler kann nie sagen, was sein soll, sondern immer nur beschreiben, was ist.“ 

17. 1 1920 - Der Soziologe Max Weber wird aus dem Hörsaal gejagt

München-Maxvorstadt * Als Anfang 1920 der nationalistische Eisner-Mörder, Anton Graf Arco-Valley, aufgrund eines Antrags der Münchner Studentenschaft begnadigt, und damit vor der Hinrichtung bewahrt wurde, tobten die Studenten vor Begeisterung. Professor Max Weber kommentiert dies so: 

„Die politischen Morde werden Schule machen. […] Sie haben den Grafen Arco gefeiert, weil dieser, wie es auch meine Überzeugung ist, vor Gericht ritterlich und in jeder Beziehung mannhaft aufgetreten ist. Seine Tat ging aus der Überzeugung hervor, dass Kurt Eisner Schande auf Schande über Deutschland gebracht hat. Dieser Meinung bin ich auch.
Trotzdem ist es eine schlimme Schwäche, ihn zu begnadigen, solange das Gesetz gilt, und ich als Ministerpräsident hätte ihn erschießen lassen. Aber das Ministerium ist vor ihnen zurückgewichen.”

Nach diesen Ausführungen wird der Soziologe aus dem Hörsaal gejagt. 

1996 - Der Max-Weber-Platz soll dem Soziologen gewidmet werden

München-Haidhausen * Bei der Verleihung des Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München an den Münchner Soziologen Ulrich Beck im Alten Rathaus, fordert dieser, dass der Max-Weber-Platz endlich nach dem Soziologen Max Weber benannt werden soll. 

Das ist ein Hinweis auf die bis dahin wenig bekannte Tatsache, dass der Platz in Haidhausen nach einem Magistratsrat aus dem 19. Jahrhundert benannt ist, der mit dem Begründer der deutschen Soziologie nur den Namen gemein hat. 

7. 6 1823 - Max Weber wird in Haidhausen geboren

Haidhausen * Der spätere Magistratsrat Max Weber wird als Sohn eines Haidhauser Bürgers geboren. 

1849 - Max Weber wird Gemeindeschreiber von Haidhausen

Haidhausen * Nach seinem Jurastudium erhält Max Weber eine Anstellung am Landgericht Au und wird 1849 Gemeindeschreiber von Haidhausen. 

2. 8 1859 - Die Jakobi-Dult wird an den Haidhauser Johannisplatz verlegt

München-Haidhausen * Die Jakobi-Dult wird provisorisch auf den Haidhauser Johannisplatz verlegt.

27. 10 1988 - Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet

München-Haidhausen * Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet. Gleichzeitig wird der U-Bahnhof Max-Weber-Platz in Betrieb genommen. Im Untergeschoss wird ein nachgebauter Pferdetrambahnwagen aufgestellt. 

1813 - Aus dem Lustigen Dörferl wird der Prater

München-Lehel * Nachdem Anton Gruber ein Karoussel und eine Schaukel aufstellt, wird aus dem Lustigen Dörferl der Prater. Der Gastwirt Anton Gruber ist ein Vollprofi in Sachen Volksbelustigung. 

17. 10 1852 - Grundsteinlegung für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der Grundstein für die neue Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche wird gelegt.

15. 7 1849 - Haidhausen will ein neues Gotteshaus

Haidhausen * Die Gemeinde Haidhausen beschließt den Neubau der Sankt-Johann-Baptist-Kirche am heutigen Johannisplatz.

Um 5 1857 - König Max II. lässt das östliche Isar-Steilufer in einen Park umgestalten

München-Haidhausen * König Max II. lässt - im Rahmen der Erbauung des Maximilianeums - das östliche Steilufer der Isar in einen Park umgestalten, um damit die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindete rechte Flussufer übergreifen. Der 26-jährige Carl Effner wird mit der Realisierung der Maximilians-Anlagen nördlich des im Bau befindlichen Maximilianeums beauftragt.

Der König hatte schon während seiner Kronprinzenzeit ein umfangreiches Programm zur gärtnerischen Gestaltung seiner künftigen Residenzstadt München erstellen lassen. Nach dem Vorbild von Paris, London und Berlin sollten auch in München Alleen, begrünte Stadtplätze und kleine Parkanlagen das Stadtbild auflockern. Die Ortschaften Haidhausen und Bogenhausen sollten durch große Grünanlagen zu Villenkolonien zusammengefasst werden.

1802 - Mit der Säkularisation wird die Praterinsel Eigentum des Staates

München-Lehel * Die heutige Praterinsel ist vor der Säkularisation der Erholungsplatz der Franziskaner, nachdem diese in ihrem Kloster für eine Stätte der Einkehr und Besinnung keinen ausreichenden Platz gefunden haben. Mit der Säkularisation kommt die Insel in das Eigentum des Staates.

1913 - Die Altöttinger-Kapelle wird geschlossen

München-Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss wegen vollständiger Durchfeuchtung der Wände geschlossen werden.

1827 - Die Altöttinger-Kapelle muss schon wieder renoviert werden

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss nach nur sieben Jahren schon wieder renoviert werden.

1319 - König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von Lasten

Haidhausen * König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von allen landesherrlichen Abgaben, Steuern sowie Diensten und übergibt ihm Grundbesitz, um die Pflege der Kranken zu gewährleisten.

7. 12 1820 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht.

1926 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird umfassend erneuert

<p><em><strong>München-Haidhausen</strong></em> * Die Altöttinger-Kapelle&nbsp;am Gasteig wird entfeuchtet, restauriert und umfassend erneuert. Aus dieser Zeit stammt auch der Umgang mit den 14 Kreuzwegstationen aus Majolika.</p>

1810 - Anton Gruber's Belustigung Zum lustigen Dörflein auf der Isarinsel

München-Lehel * Als Anton Gruber, ein Münchner Gastwirt und Schnürrleibmacher erfährt, dass die Isarinsel zu kaufen sei, kratzt er seine Reserven zusammen, nimmt einen Kredit auf und erwirbt das Eiland um 1.033 Gulden. Von der Polizey-Direktion erhält er die Konzession zum Bierausschank.

Nun baut er einige Holzhütten, nennt den Platz Zum lustigen Dörflein und verabreicht während der Sommermonate frisches Bier und Bratwürst. Der Zuspruch der Münchner ist bald so groß, dass Anton Gruber seine Insel-Gaststätte das ganze Jahr bewirtschaftet.

4. 4 1857 - Startschuss für die Gartenanlage auf der Isaranhöhe

München-Haidhausen * Bayernkönig Max II. gibt ein halbes Jahr vor der Grundsteinlegung für das Maximilianeum - den Startschuss für die Entstehung der Gartenanlage auf der Isaranhöhe, indem er schreibt: „Ich lasse auf Kosten Meiner Kabinettskasse einen Fußweg auf dem rechten Isarufer zwischen Haidhausen und Bogenhausen herstellen, welcher zu beiden Seiten mit Bäumen und Gebüschgruppen bepflanzt werden soll - die dazu nötigen Gewächse sind, soweit es nur immer thunlich ist, aus Meinen Hofgärten unentgeltlich […] abzugeben.“

König Max II. will damit eine Naturkulisse für sein Maximilianeum erschaffen lassen, die zunächst das Terrain nördlich der Maximiliansbrücke bis zur Ausflugswirtschaft Neuberghausen umfassen soll. Damit kann die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindet östliche Flussufer übergreifen und die Stadt in eine breitere Grünbasis einbinden. 

22. 12 1813 - Die Haidhauser Schlossstraße entsteht

Haidhausen * Der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Johann Peter von Langer, kauft vom Haidhauser Hofmarkherrn Anton Clemens von Toerring-Seefeld noch weitere Grundstücke aus dem westlichen Teil des ehemaligen Schlossgartens als Bauplätze für Wohnhäuser an der neu angelegten Schlossstraße.

14. 6 1858 - Grundsteinlegung für die neue Maximiliansbrücke

München-Lehel - München-Haidhausen * Die Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen Münchens beginnen mit einer Prozession und der Grundsteinlegung der neuen Maximiliansbrücke.

1660 - Die Nicolai-Kirche erhält ihre heutige barocke Form

Haidhausen * Die Nicolai-Kirche am Gasteig erhält ihre heutige barocke Form.

9. 9 1685 - Empfang für das Kurfürsten-Paar in Haidhausen

Haidhausen * „Nachmittags um drei Uhr hatten sich auf dem Anger vor dem Besitztum des Grafen Leiblfing die Kavaliere mit Kutschen und Handpferden versammelt. Auch die kurfürstliche Leibgarde zu Pferd und eine Kompagnie der Bürgerschaft zu Pferde waren angetreten.“ Das Kurfürsten-Paar Max Emanuel und Maria Antonia werden am Haidhauser Schlossanger von den dort versammelten Anwesenden feierlich empfangen. 

Nach einer ausführlichen Huldigung des jungen Ehepaares erfolgte schließlich der triumphale Einzug in die nahe Residenzstadt München. 

Für die erwiesene Gastfreundschaft wird Kurfürst Max Emanuel dem Haidhauser Schlossbesitzer wieder ein kleines Stück entgegenkommen. Der Landesherr akzeptiert zwar die von seiner Hofkammer gemachten Einschränkungen, wonach Haidhausen nicht zur geschlossenen Hofmark ernannt werden darf, weil dort auch andere die Jurisdiktion ausüben, nämlich:  

  • das Leprosenhaus am Gasteig über den Kotterhof,  
  • Graf Preysing, die Ridler und die Jesuiten über ihre Gartengüter sowie  
  • der Kurfürst selbst über das Brunnhaus und den Jäger im Brunntal.  

Außerdem, so die Hofkammer weiter, darf der Kurfürst die Jurisdiktion für eine so große Ortschaft nahe der Landeshauptstadt nie vergeben, da er sich sonst bei auftretenden Unregelmäßigkeiten zuerst an den Hofmarkherren wenden muss, statt sofort selbst einzuschreiten. Dies könnte besonders beim Ausbrechen der Pest oder bei der unerwünschten Ansiedelung von Bettlern und vagierendem Gesindel nötig sein. 

1444 - Die Stadt kauft vom Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde

München - Haidhausen * Die Stadt kauft von den Hochmeistern des Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde in Haidhausen.

1871 - Die Alt-Katholiken erhalten für elf Jahre die Nikolaikirche am Gasteig

München-Haidhausen * Der Magistrat der Stadt München überlässt - gegen den geharnischten Protest der katholischen Kirche - den Alt-Katholiken die Nikolaikirche am Gasteig für insgesamt elf Jahre.

1706 - Die Hofmark Haidhausen umfasst 233 Familien

Hofmark Haidhausen * Die Fugger‘sche Hofmark in Haidhausen umfasst 233 Familien.

1581 - Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird erneuert

Haidhausen * Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird abgetragen und innerhalb von 40 Tagen als schlanker, achteckiger Zwiebelturm wieder aufgebaut.

30. 6 1812 - Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Haidhauser Hofmarkschloss

Haidhausen * Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Lustgebäud und einen Gartenanteil des Haidhauser Hofmarkschlosses zur Linderung der Schulraumnot. Der auch für Haidhausen zuständige Bogenhausener Pfarrer übt gleichzeitig das Amt des Lokalschulinspektors aus. 

1760 - 279 Familien leben in der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Hofmark Haidhausen umfasst 279 Familien, die in 138 Häusern leben.

31. 12 1803 - Beschreibung der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * In der Hofmark Haidhausen befinden sich 201 Häuser und 526 Familien.

1805 - Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Haidhausen * Die Baierische Landesregierung gibt der Hofmarkverwaltung die Schuld an den unhaltbaren Zuständen in Haidhausen, da sie „ständig ganz unvermögenden Leuten die Ansiedlung und Verehelichung genehmige, sich aber dann nicht mehr um sie bekümmere, so daß sie in Armut gerieten und zum Bettel ihre Zuflucht nehmen müßten, um ihren Lebensunterhalt zu gewinnen“.

27. 4 1701 - Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt

Haidhausen * Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn, der Hofmarkherr von Haidhausen, Reichshofrat und kurbaierischer Obersthofmeister, stirbt in München. Er wird in der Pfarrkirche von Mickhausen begraben.

Die Hofmark Haidhausen erbt seine Ehefrau Anna Maria Katherina de Saint German, eine verwitwete Gräfin Törring-Seefeld. 

17. 3 1802 - Aufforderung zur Gründung einer Kleinkinderbewahranstalt

München - München-Lehel - Au * Die Polizeidirektion wird mit der Gründung einer Einrichtung beauftragt, die dann als Kleinkinderbewahranstalt und heute - in der Weiterentwicklung - als Kindergarten oder Kinderhort bezeichnet wird. 

Im Focus stehen „unbemittelte Eltern, die sich außer Haus begeben müssen, um sich vom täglichen Handlohn zu ernähren“. Denn diese „müssen häufig ihre kleinen Kinder einsperren oder unbesorgten Nachbarn anvertrauen, sie auch gar frei herumlaufen lassen, wodurch Unglücksfälle entstehen und die sittliche Erziehung benachteiligt wird“.  

Eine solche Einrichtung soll in der Stadt und im Lehel eingerichtet werden. Auch das Gericht ob der Au und das Hofmarkgericht Haidhausen können Vorschläge einreichen. 

3. 3 1692 - Kurfürst Max Emanuel erklärt Haidhausen zur geschlossenen Hofmark

Haidhausen * Da Graf Franz Pongraz von Leiblfing in seinem Bestreben, die Erhöhung seines Besitzes in Haidhausen zur geschlossenen Hofmark, nicht nachlässt, erklärt Kurfürst Max Emanuel schließlich die Hofmark des Geheimen und Conferenzrates, Kämmerers, Revisionsrates und Pflegers von Waldmünchen, des inzwischen in den Reichsstand erhobenen Reichsgrafen von Leiblfing - wegen der „vill vnd lange Jar trew geleisteter Dienst vnd aus absonderlichen gnaden“ - mitsamt dem Brunnthal für geschlossen. Damit ist der Haidhauser Schlossbesitzer endlich am Ziel seiner langjährigen Bemühungen.  

In seiner geschlossenen Hofmark unterstehen ihm nun alle dem „Hofkastenamte zinsbaren Unterthanen zu Haidhausen“ und nicht nur die Bauern und Dienstboten, die seine Güter bearbeiteten. Neben riesigen landwirtschaftlichen Flächen besitzt der Graf auch das Recht Scharwerke, Bodenzins und sonstige Steuern und Abgaben - also die gesamten Einkünfte aus Haidhausen - einzutreiben. Selbst die Vergabe der Gerechtsamkeiten“ also die Erlaubnis innerhalb der Hofmark ein bestimmtes Handwerk oder Gewerbe ausüben zu dürfen, unterliegen nun ausschließlich seiner Entscheidung.  

  • Dem Hofmarkherrn unterstehen „im Dorfe 85 Hausbesitzer, die Scharwerkgeld zu entrichten haben.  
  • In der Schwaige nimmt er von 42 Untertanen Scharwerkgeld und Bodenzins ein.  
  • Der Großwirt hat Stift und Gilt zu entrichten und Melber, Metzger, Schmid, Hufschmid und Schneider haben unterschiedliche Beträge abzuführen.  
  • Der jährliche Ertrag der Hofmark beläuft sich auf 188 Gulden 11 Kreuzer“.
  • Die Konsequenz aus der Erhebung Haidhausens zur geschlossenen Hofmark ist der Austritt aus dem Verband des Gerichts ob der Au.  

Während der Leiblfing‘schen Hofmarkszeit wird die Ansiedlung minderbemittelter Leute stark begünstigt. Jeder, der die Gebühren entrichten und eine Herberge erwerben kann, darf sich niederlassen und heiraten. Zeitgenossen merken kritisch an, dass der Hofmarkherr nur auf seinen Vorteil bedacht ist und sein Streben einzig der Erhöhung seiner Einnahmen gilt. Er ergreift „jede Gelegenheit Geld aus den Untertanen zu pressen, z.B. durch offenbare Begünstigung der Herbergskäufe und Ansässigmachungen und Verehelichungen, wegen der anfallenden Laudemien, Verbriefungs- und anderer Taxen und Sporteln“

12. 3 1729 - Graf Max Cajetan von Törring-Seefeld erbt die Hofmark Haidhausen

München * Die Gräfin Anna Maria Katharina von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt. Sie wird in der Gruft der Münchener Damenstiftskirche begraben, wo man ihr „auf das Grab selbsten eine weiße Steinplatten“ errichtet.

  • Ihr Palais hat sie ihrem jüngeren Sohn aus erster Ehe, Philipp Josef von Törring-Seefeld, vermacht,  
  • die Hofmark Haidhausen erhält Max Cajetan Graf von Törring-Seefeld.

18. 8 1796 - München wird von allen Seiten belagert

München * Die französischen Revolutionstruppen unter Jean-Victor Moreau nehmen München ein und besetzten das linke Isarufer. Der französische Befehlshaber Moreau gibt der Münchner Stadtbevölkerung die Zusage, dass die Stadt verschont bleibt. Zum Ausgleich plündern sie allerdings die umliegenden Dörfer.  

Als Verteidiger belagern die Kaiserlichen und die Condéer das rechtsseitige Isarhochufer. Die Kämpfe dauern bis zum 8. September. Durch einen - von den Österreichern verursachten - Brand wird die Häuserzeile in der Kirchenstraße, vom Hofmarkschloss bis zum Mesmerhaus, in Schutt und Asche gelegt. Den geschundenen Vorstädtern ist es freilich vollkommen egal, ob sie ein Condéer terrorisiert, ein Österreicher drangsaliert oder ein Franzose ausplündert. 

31. 12 1822 - 798 Familien bevölkern die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * 798 Familien, das entspricht rund 4.000 Menschen, bevölkern die Hofmark Haidhausen.

30. 5 1768 - Alois Reichl wird Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge

Haidhausen * Alois Reichl wird vom Haidhauser Hofmarksherrn als Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge aufgenommen.

6. 2 1812 - Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld stirbt

Haidhausen * Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld, der Haidhauser Hofmarksherr, stirbt im Alter von 91 Jahren.

18. 4 1685 - Schwere Bedenken gegen eine geschlossene Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Der Auer Gerichtsherr, Dr. Georg Jobst, äußert schwere Bedenken gegen das Leiblfing‘sche Ansinnen, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Das Ausscheiden Haidhausens aus dem Verband des Gerichts ob der Au würde zu einem Einnahmeausfall führen, der dem eh schon so kleinen und armen Gericht durch den Entzug von 77 Einwohnern entstehen würde und dass dadurch die Bewohner der Au und Niedergiesings für die gesamten Kosten aufkommen müssten. 

15. 5 1632 - Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt

München * Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt und nimmt Einquartierungen in den „Klöstern und Häusern der Vornehmen in München, deren Insassen meist nach Tirol oder Italien geflohen waren“.

Die innerhalb der Stadtummauerung lebenden Münchner kommen wieder einmal glimpflich davon. Die Soldateska plündert, verwüstet, drangsaliert und vergewaltigt dafür um so stärker in den Vororten - besonders in der bevölkerungsreichen Au und in Haidhausen.

16. 2 1697 - Franz Pongraz von Leiblfing stirbt

München-Graggenau * Reichsgraf Franz Pongraz von Leiblfing, der Haidhauser Hofmarkherr, wird im Franziskaner-Friedhof beerdigt.

9 1697 - Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn kauft die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Erben des Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing verkaufen die Hofmark Haidhausen an den Obristhofmeister Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn.

20. 6 1685 - Die Hofkammer spricht sich gegen eine geschlossene Hofmark aus

Haidhausen * Auch die Hofkammer spricht sich in ihrer Stellungnahme gegen die Bitte des Haidhauser Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing aus, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Die Errichtung einer Leiblfing‘schen Hofmark bedeutet nämlich die Ausgliederung aus dem Gericht ob der Au. 

10. 7 1699 - Kurfürst Max Emanuel verzichtet auf sein Einlösungsrecht

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verzichtet in einem Dekret zugunsten des Grafen Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn - „auf dessen Lebenszeit“ - auf sein Einlösungsrecht der Hofmark Haidhausen. 

12. 3 1686 - Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich in ihren Rechten verletzt

Haidhausen * Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich durch die Ausdehnung der Hofmarkgerechtigkeit für den Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing auf alle Häuser und Gründe in ihren Rechten verletzt und schreibt dies dem Kurfürsten.

1696 - Veräußerungsverbot der Jurisdiktion und des Scharwerks

München - Haidhausen * Einen kurfürstlicher Erlass verfügt, dass in einer Entfernung von vier bis fünf Meilen um die Hauptstadt keine weitere Jurisdiktion und kein Scharwerk veräußert werden darf und die bereits veräußerten wieder einzuziehen sind. Dies trifft freilich auch auf die Hofmark Haidhausen zu. 

20. 10 1685 - Haidhausen wird ungeschlossene Hofmark

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verleiht - trotz der von seiner Hofkammer dargelegten Einwände mit einem 2. Gnadenbrief dem Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing die Jurisdiktion über die übrigen Häuser und Gründe in Haidhausen, als ungeschlossene Hofmark.  

Max Emanuel behält sich wiederum das Jagdscharwerk vor und verlangt außerdem für sich und seine Nachkommen das Recht, die Abtretung der Hofmark gegen ein anderes Aquivalent, ein gleichwertiges Objekt, zu verlangen. 

6. 3 1706 - Marchesa Anna Maria Katharina besitzt die Hofmark Haidhausen

Hofmark Haidhausen * Erst nach einer gerichtlichen Auseinandersetzungen mit einem Sohn Fuggers aus erster Ehe und durch einen Vergleich kommt Anna Maria Katharina Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn in den vollständigen Besitz der Hofmark Haidhausen.  

Doch noch immer steht das vom Kurfürsten Max Emanuel beanspruchte Einlösungsrecht im Raum. Die clevere Witwe nutzt jedoch die Zeichen der Zeit. 

Um 12 1684 - Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten noch nicht zufrieden

Haidhausen * Freiherr Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten allerdings noch lange nicht zufrieden, weshalb er sich nur wenige Monate später erneut an Max Emanuel wendet und darstellt, dass die vom Regenten erwiesene Gnade „von gar geringer Ergiebigkeit“ sei und er deshalb für sich die „ganze Dorfschaft Haidhausen“ - mitsamt dem „Kirchenschutz“ - als „geschlossene Hofmark“ erbittet.  

Um seinen Anspruch zu unterstreichen, hebt er die „in 27 Jahren geleisteten treuen und untertänigst geleisteten Dienste“ hervor. Daraufhin forderte der Baiernherrscher vom „Gericht ob der Au negst München“ eine Stellungnahme. 

1870 - Verlegung der Fabrik auf die Praterinsel

München-Graggenau - Praterinsel * Die zunehmende Expansion des Unternehmens sowie die intensive Bautätigkeit entlang der neu entstehenden Maximilianstraße veranlassen Anton Riemerschmid, die Fabrik auf die inzwischen erworbenen Grundstücke der Praterinsel zu verlegen. Dort entsteht ein moderner Neubau mit Versuchslabor, in dem die Rezepturen zahlreicher Erzeugnisse entwickelt werden. 

Das Labor dient zugleich als Arbeitsstätte bedeutender Wissenschaftler wie Justus von Liebig, Friedrich Wöhler und Max von Pettenkofer. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Essigproduktion, zu deren wissenschaftlicher Erforschung Liebig wichtige Beiträge leistet. 

Von Beginn an setzt das Unternehmen auf hohe Produktqualität und eine anspruchsvolle Gestaltung seiner Erzeugnisse. Dabei wirkt später auch Richard Riemerschmid mit, der als Künstler, Designer und bedeutender Vertreter der Münchner Reform- und Kunstgewerbebewegung das Erscheinungsbild von Flaschen und Verpackungen prägt.

1. 10 1890 - Das Pferdestraßenbahn-Depot wird eingeweiht

München-Haidhausen * Das Pferdestraßenbahn-Depot an der Äußeren-Wiener-Straße (heute: Einsteinstraße 28) kann feierlich eingeweiht werden.

1833 - Der Hallerbräukeller an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Haidhausen * An der Ecke Innere-Wiener- und Preysingstraße entsteht der Hallerbräukeller, der nach seinem Besitzer auch Schützinger Keller genannt wird. An seiner Stelle entsteht später ein Wohnhaus, das in seinem Erdgeschoss das Kaffee- und Gasthaus Gasteig beherbergt. Heute ist dort das Café Atlas.

1898 - Der Kabelsteg wird zur Kabelüberführung errichtet

München-Haidhausen - München-Lehel * Der Kabelsteg - Münchens schönste und meistfotografierte Brücke - wird zur Kabelüberführung errichtet.

21. 7 1824 - Graf Toerring-Seefeld verkauft das Patrimonialgericht Haidhausen

Haidhausen * Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld verkauft das Patrimonialgericht Haidhausen um 70.000 Gulden an die Stadt München. Der Verkauf muss rückgängig gemacht werden, da er nicht die Billigung der Regierung findet.

10. 6 1959 - Die Kreuzigungsgruppe vor dem Leprosenhaus wird aufgestellt

München-Haidhausen * Die aus zwei Marmorfiguren und einem Bronze-Kruzifix bestehende Kreuzigungsgruppe wird in der Grünanlage nahe dem ehemaligen Leprosenhaus aufgestellt. Sein ursprünglicher Standort befand sich zuvor auf der gegenüberliegenden Straßenseite, beim heutigen Kulturzentrum. 

6. 12 2001 - Alpenverein-Gedenkstein: Gegen Intoleranz und Hass

München-Lehel * Im Beisein hoher Funktionäre des Deutschen Alpenvereins und des Österreichischen Alpenvereins wird neben dem Eingang des Alpinen Museums auf der Praterinsel ein Gedenkstein aufgestellt. Er trägt die Inschrift: „Gegen Intoleranz und Hass - 1921-1945 - Uns Bergsteigern zur Mahnung - DAV 2001.“

18. 8 1812 - Johann Peter von Langer erwirbt ein Grundstück in Haidhausen

Haidhausen * Johann Peter von Langer kauft vom Grafen Anton Clemens von Toerring-Seefeld - um 4.400 Gulden - ein Grundstück. Er lässt das an der Wiener Straße gelegene Salettl des ehemaligen Haidhauser Hofmarksitzes für seine Familiezu einer repräsentativen Künstlerresidenz umbauen. 

Die Planungen erstellt der Professor für Architektur an der Münchner Kunstakademie, Carl von Fischer. Die Haidhauser bezeichnen das Anwesen als Langer-Schlössl. 

1729 - Die Kreuzigungsgruppe am Gasteig als 100-Dukaten-Strafe

München - Haidhausen * Der Münchner Weinwirt Hillebrand erhält eine 100-Dukaten-Strafe, weil er in seinem Haus den Kaiserlichen und Königlichen jüdischen Hoffaktor Wertheimer das Laubhüttenfest fast öffentlich hat feiern lassen. Davon werden die zwei Marmorfiguren der Muttergottes und des Apostels Johannes für die Kreuzigungsgruppe am Gasteig angefertigt.

1916 - Eine Fahrerschule wird in der Straßenbahn-Direktion eingerichtet

München-Haidhausen * Die Anhängewagenhalle in der Straßenbahn-Direktion wird nochmals verkleinert, da man den Platz für eine Fahrerschule braucht. 

1949 - Aus dem Alpinen Museum wird das Alpenvereinshaus

München-Lehel - Praterinsel * Erste Priorität des Deutschen Alpenvereins ist der Bau eines Vereinsheimes. So wird aus dem Alpinen Museum auf der Praterinsel das Alpenvereinshaus. 

20. 8 1999 - Ein Felsstück von der Zugspitze im Alpinen Museum

Zugspitze - Hannover * Als Beitrag Bayerns auf der EXPO im Jahr 2000 wird ein Felsstück von der Zugspitze weggesprengt. Der 3,3 Tonnen schwere und 2,70 Meter hohe Fels mit einem Durchmesser von rund einem Meter steht jetzt im Garten des Alpinen Museums.

23. 7 1835 - Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel

Haidhausen * Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel.

1. 7 1907 - Die Straßenbahn wird ein städtisches Unternehmen

München * Der Vertrag zwischen der Stadt und der Münchner Trambahn Aktiengesellschaft läuft endgültig aus. Das Unternehmen wird nun als Städtische Straßenbahn von der Gemeinde selbst betrieben.

4 1899 - Aus dem Hafer- und Heumagazin werden Büros

München-Haidhausen * Das künftig überflüssig werdende Hafer- und Heumagazin über der Motorwagenhalle wird zu neuen Bureau-Lokalitäten für die Straßenbahn-Direktion umgebaut.

2906 - München hat die geringste Straßenbahn-Verkehrsdichte

München * Die Zeit der Münchner Trambahn Aktiengesellschaft nähert sich langsam ihrem Ende, da die Stadt - aufgrund der sich abzeichnenden veränderten politischen Verhältnisse - eine Verlängerung des Vertrages ablehnt. 

Das aber auch deshalb, weil München im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten die geringste Straßenbahn-Verkehrsdichte aufweist. So treffen hier im Jahr 1904 auf 10.000 Einwohner lediglich 0,97 Kilometer Tramstrecke, während es in Hamburg 1,89 und in Dresden sogar 3,09 Kilometer sind. 

14. 6 1907 - Die Errichtung eines Alpinen Museums wird beschlossen

München - Innsbruck * Die Generalversammlung des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins - DuOeAV beschließt die Errichtung eines Alpinen Museums. Innsbruck und München bewerben sich. Die bayerische Hauptstadt erhält den Zuschlag.

1911 - Das Alpine Museum wird in den Räumen des Café Isarlust eröffnet

München-Lehel - Praterinsel * Nach Umbauarbeiten kann das Alpine Museum in den ehemaligen Räumen des Café Isarlust auf der Praterinsel eröffnet werden. Ziel der Ausstellung ist die Präsentation des Alpinismus und der Aktivitäten des Deutsch- und Österreichischen Alpenverein - DuOeAV. Im ersten Jahr zählt man bereits 30.000 Besucher.

1993 - Die Stadt überlässt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre

München-Lehel - Praterinsel * Die weitere mietfreie Nutzung des Gebäudes des Deutschen Alpenvereins - DAV auf der Praterinsel wird von der Einrichtung eines Alpinen Museums bis Mai 1996 abhängig gemacht. Nach der Zusage überlässt die Stadt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre.

Anno 1813 - Johann Peter von Langer erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche Salettl

Haidhausen * Johann Peter von Langer, Akademiedirektor, erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche Salettl und baut es zum Langer-Schlössl um.

1913 - Die Feuerwache V an der Kellerstraße 2a

München-Haidhausen * Aus der Nebenwache IV an der Kellerstraße 2 a wird die Feuerwache V.

3. 11 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 1,5 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 1,5 Milliarden Mark. 

17. 12 1923 - Der Inflations-Spuk ist vorbei

München * Der Inflations-Spuk ist vorbei. Die Streckenkarte für zwei Teilstrecken der Straßenbahn kostet nur mehr 20 Rentenpfennig. Das bedeutet, dass der Tarif alleine im Jahr 1923 32 Mal erhöht worden ist, wobei auf die Monate Oktober und November dreizehn Erhöhungen fielen. 

Da die Inflation gerade den Mittelstand verarmen lässt, der aber zugleich die klassische Nutzerschicht der Trambahn darstellt, gehen die Fahrgastzahlen zurück. Viele Münchner können sich die Straßenbahn einfach nicht mehr leisten. 

17. 9 1899 - Die neuen Büros der Straßenbahn-Direktion können bezogen werden

München-Haidhausen * Die neuen Bureau-Lokalitäten für die Straßenbahn-Direktion im ehemaligen Hafer- und Heumagazin können bezogen werden. 

2007 - Kunst in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion

2007: 

München-Haidhausen * In die Räume des ehemaligen Trambahndepots in der Einsteinstraße 28 werden für das Haidhauser Künstlerprojekt „OBACHT!“ einige Tage lang genutzt. Daraus entsteht die Idee, die Räume des Hauses nicht nur für eine vorübergehende Ausstellung, sondern für Künstler-Ateliers einzurichten. 

Ebenso schnell finden sich einige Kunstschaffende, die in den noch brauchbaren Zimmern ohne Heizung und Wasser ihre Künstlerwerkstätten einrichten. So gründet sich das 19-köpfige „Künstlerkollektiv 1Stein28“. 

Einige Bürogemeinschaften, aber auch Start-up-Unternehmen kommen schließlich noch hinzu. 

19. 4 1919 - Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

München * Karsamstag: Die Stadtverwaltung darf nach über fünftägiger zwangsweiser Stilllegung den Straßenbahnbetrieb wieder aufnehmen. Damit sollen Einnahmen sichergestellt werden.

15. 8 1900 - Der Pferdebahn-Betrieb wird eingestellt

München * Die Pferdebahn wird mit einer Feier der Münchner Künstler- und Bürgerschaft in den Ruhestand verabschiedet. 

Damit ist die Elektrifizierung der Münchner Trambahn abgeschlossen. Doch eine Maschine, die weder von Pferden noch mit Dampf betrieben wird, ist vielen Münchnern unheimlich. 

29. 11 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 200 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 200 Milliarden Mark. Da die Taschen der Schaffner die Papiergeldstöße nicht mehr fassen können, stellt man auf die Plattformen Körbe, in denen die im Tagesverlauf schon wieder abgewerteten Papiergeldpacken untergebracht werden. 

Um 7 1899 - Die Arbeiten für die Elektrifizierung sind abgeschlossen

München-Haidhausen * Die Arbeiten für die Elektrifizierung des Straßenbahn-Betriebs sind abgeschlossen. 

  • Die ehemalige Wagenhalle dient jetzt als Motorwagenhalle. Auf jedem der achtzehn Gleise ist Platz für zwei Motorwagen. 
  • Im Werkstättengebäude baut man die Schmiede zu einer Anhängewagenhalle um, in der vierzehn Wagen untergebracht werden können. 
  • Die Schreinerei ist in zwei Räume aufgeteilt worden. In dem einen findet die neue Betriebshofwerkstätte ihre Unterkunft, in dem auf einem Gleis drei Motorwagen für Reparaturarbeiten stehen können. 
  • Der andere Raum dient als heizbare Abteilung zum Trocknen von drei Motorwagen. 
  • Das Erdgeschoss des Stallgebäudes wird zu einer Anhängewagenhalle umgebaut, in der dreißig Tramwagen untergebracht werden können. Sie hat über die Schlossstraße eine eigene Zufahrt. 
  • Über eine neu erbaute Schiebebühne im Hof können die Wagen auf zwölf Hallengleise verteilt werden.  
  • Das Trambahn-Depot in der Thierschstraße wird aufgelassen und das Areal zum Bau von Wohnhäusern an der Liebherrstraße verwendet. 

Mit der Elektrifizierung wird die Straßenbahn zum innerstädtischen Massenverkehrsmittel, das die Entstehung dezentraler Wohngebiete und damit das Flächenwachstum der Stadt fördert. Das erhöht andererseits das Verkehrsaufkommen und fordert den weiteren Linienausbau. 

1913 - Zusätzliche Direktionsbüros statt Dienstwohnungen

München-Haidhausen * Um zusätzliche Direktionsbüros in der Straßenbahn-Direktion zu schaffen, müssen die Dienstwohnungen im Wohngebäude umgebaut werden. 

6 1898 - Der Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt

München-Haidhausen * Der gesamte Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt. Umbauarbeiten werden notwendig, die sich aber beim Depot an der Äußeren-Wiener-Straße [= Einsteinstraße 28] - im Gegensatz zu anderen Betriebshöfen - in Grenzen halten. Die Arbeiten beginnen im Juni 1898. 

22. 8 1914 - Stets überfüllte Straßenbahnwagons

München *  Der „Münchner Stadtanzeiger“ berichtet Folgendes: „Der verkürzte Straßenbahnbetrieb macht sich stark fühlbar. Auch tagsüber sind infolge der größeren Wagenabstände die Wagen stets überfüllt. Das Einstellen von Frauen als Schaffner wurde seitens des Magistrats abgelehnt, weil man ein Überangebot an arbeitslosen Männern hat.“ 

Das ist freilich noch zu einer Zeit, als die deutsche Bevölkerung ernsthaft daran glaubt, dass der Krieg bis Weihnachten 1914 beendet ist.

1. 4 1919 - Die Straßenbahn-Schaffnerinnen werden wieder ausgestellt

München *  Die Straßenbahn-Schaffnerinnen werden wieder ausgestellt, da die vom Heeresdienst entlassenen Fahrbeamten zurückgekehrt sind. 

23. 1 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 100 Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 100 Mark. 

10. 11 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 8 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt, einen Tag nach der Niederschlagung des Hitler-Putsches, bei 8 Milliarden Mark. 

1. 12 1926 - Der Betriebshof bei der Straßenbahn-Direktion wird aufgelassen

München-Haidhausen * Die ab dem Jahr 1925 beschafften Trambahn-Wagen haben auf dem Gelände der Straßenbahn-Direktion in Haidhausen überhaupt keinen Platz mehr. Die Folge sind unwirtschaftliche Leerfahrten zu anderen Betriebshöfen. Man lässt deshalb den Betriebshof auf und beginnt sofort mit dem Einbau von Büroräumen für die Direktion und einer neuen Fahrerschule in der Motorwagenhalle.

Ab 2 1933 - Die Straßenbahn wird vernachlässigt

München * Die Zeit des Nationalsozialismus bringt für die Münchner Straßenbahn keine allzu großen Zuwächse, da die Nazis mehr auf das Auto und weniger auf den städtischen Nahverkehr setzen. Selbst die von den braunen Machthabern geförderten Reichskleinhaussiedlungen und GWG-Bauten bleiben ohne Straßenbahnanbindung. 

  • Dafür stehen Prachtstraßen-Planungen im Mittelpunkt.
  • Untergrundbahnen sollen die Innenstadt mit dem Hauptbahnhof und dem Umland verknüpfen. 

Ab 2002 - Die Münchner Verkehrsgesellschaft mbH - MVG zieht nach Moosach

München-Haidhausen - München-Moosach * Die ehemalige Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe, die spätere Münchner Verkehrsgesellschaft mbH - MVG, residiert in den Räumen der Einsteinstraße 28 von 1927 bis zu ihrem Umzug nach Moosach in den Jahren 2002/03. Danach steht der Gebäudekomplex leer. 

3. 12 1918 - Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

München * Wegen der Kohlenknappheit wird der Straßenbahnbetrieb eingestellt. 

3. 7 1889 - Die Wandgemälde von Robert von Langer werden in letzter Minute gerettet

München-Haidhausen * Kurz vor dem Abriss des ehemaligen Langer-Schlössls in der Äußeren-Wiener-Straße (heute Einsteinstraße 28) erkennt der Chemiker Adolf Keim den Wert und die Unersetzbarkeit der Wandgemälde von Robert von Langer. Da aber die Stadt kein Geld zur Abnahme und Übertragung der Gemälde an einen geeigneteren Ort hat, finanziert Adolf Keim die Verlagerung der Fresken aus seiner eigenen Tasche. 

Selbst die Zusage der Landeshauptstadt München, die Finanzierung von fotografischen Aufnahmen der Fresken für Dokumentationszwecke zu übernehmen, lassen die Verantwortlichen auch wieder fallen. So werden die Wandgemälde - privat finanziert - in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen, wo sie im Zweiten Weltkrieg endgültig zerstört werden. 

1890 - Die Trambahn ist ein Beförderungsmittel für das Bürgertum

München * Die Trambahn ein Beförderungsmittel für das Bürgertum und noch kein Massenverkehrsmittel. Und das liegt nicht nur an den Verkehrszeiten der Pferdebahnen, die erst ab sieben Uhr fahren, während die Arbeiter in den Fabriken bereits seit sechs Uhr früh schuften. 

Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft lehnt die Einführung einer Arbeiterfahrkarte mit der Argumentation ab, dass die Trambahn nicht für den Massenbetrieb eingerichtet ist. 

Ein Blick auf die Netzstruktur der Pferdebahn von 1890 zeigt folgendes Bild: 

  • Die vorwiegend bürgerlichen Stadtviertel Maxvorstadt, die Nymphenburger Straße, der Süden Schwabings und das Lehel weisen ein dichtes Netz mit drei Linien auf. 
  • In die Proletenviertel im Westend, Untersendling, Au sowie Giesing führt jeweils nur eine Stichstrecke. Der Ostbahnhof - und damit Haidhausen - ist mit zwei Linien erschlossen. 

1906 - Weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof

München-Haidhausen * Das erhöhte Verkehrsaufkommen erfordert weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof. So muss die Beiwagenhalle verkleinert werden, um Platz für die Automobil-Omnibusse der Linie Marienplatz - Odeonsplatz zu schaffen. 

11. 12 1906 - 14 Trambahnlinien verkehren in München

München * Ein völlig neuer Trambahn-Netzfahrplan tritt in Kraft. Er umfasst insgesamt vierzehn, ausschließlich mit elektrischer Energie betriebener Linien. Weitere Teilstrecken kommen noch hinzu. 

3 1919 - 770 Straßenbahn-Schaffnerinnen

München *  Die Zahl der Straßenbahn-Schaffnerinnen erhöht sich bis März 1919 auf 770. Doch das war‘s dann auch.

3. 7 1889 - Ein Pferdestraßenbahn-Betriebshof wird errichtet

München-Haidhausen * Die Verwaltung der Landeshauptstadt München kauft von der Münchner-Kindl-Brauerei das Anwesen des Schloßwirths, das an der Stelle des ehemaligen Langerschlößls steht. Die Wirtschaft wird abgerissen und an seiner Stelle ein Pferdestraßenbahn-Betriebshof errichtet. Der im Münchner Volksmund seit altersher als Depot bezeichnete Betriebshof entsteht auf einem 4.800 Quadratmeter großen Areal. Es beherbergt ein

  • dreistöckiges Wohngebäude mit Bureaux,
  • eine zweistöckige Etagenstallung für 180 Pferde mit einer Rampe zum Obergeschoss,
  • eine achtzehngleisige Wagenhalle für vierundfünfzig Trambahnwagen mit dem
  • darüber befindlichen Hafer-, Heu- und Strohmagazin und 
  • ein zweistöckiges Werkstättengebäude
  • mit einer Schreinerei und
  • einer Schlosserei im Parterre sowie
  • einer Lackiererei und
  • einer Sattlerei im ersten Stock.  

Die Wagen können mit einem Aufzug in die letztgenannten Werkstätten hochgezogen werden. Außerdem ermöglicht eine besondere Durchfahrt im Werkstättengebäude das Ein- und Ausrücken der Trambahnwagen. 

1917 - Schon wieder neue Büroräume für die Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Lagerräume im ersten Stock der Straßenbahn-Direktion werden in Büroräume umgebaut. Das Lager kommt in das Erdgeschoss und verkleinert dadurch die Beiwagenhalle erneut. 

23. 7 1847 - Verkauf des Langer-Schlösschens

Haidhausen * Robert von Langers Cousine Josepha verkauft das Schlösschen an den Wirt Johann Baptist Riemer, der die Künstlervilla an der heutigen Einsteinstraße in eine Gastwirtschaft mit dem Namen Schlosswirtschaft oder Riemerwirt umwandelt.

Das Anwesen kommt nach mehreren Weiterverkäufen in den Besitz der Münchner-Kindl-Brauerei, die unter den Wandbildern durchreisende Handwerksburschen übernachten lässt.

1904 - Billig ist die Fahrt mit der Straßenbahn nicht

München * Ein billiges Vergnügen ist die Fahrt mit der Straßenbahn nicht. Mit dem eingeführten Teilstreckentarif kostet die Fahrt zwischen zehn und zwanzig Pfennigen. Das lässt viele Arbeiterinnen und Arbeiter überlegen, ob sie dieses Verkehrsmittel auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit überhaupt benutzen sollten. 

22. 9 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet eine Million

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bereits bei einer Million. 

1. 7 1907 - Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume

München-Haidhausen * Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume, die in der ehemaligen Lackiererei - im ersten Stock des Werkstättengebäudes - eingerichtet werden. 

2016 - Die Einsteinstraße 28 geht an die Landeshauptstadt

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht aus dem Besitz der Stadtwerke München an die Landeshauptstadt über. Mehr als 20 Millionen Euro kostete das erste eigene große Bildungszentrum. 

1889 - Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl

München-Haidhausen * Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl und lässt es abreißen, um dafür ein Verwaltungsgebäude, Stallungen, Wagenhallen sowie Werkstätten für Trambahnzwecke zu erstellen.

In letzter Minute erkennt der Chemiker Adolf Keim den Wert und die Unersetzbarkeit der Wandgemälde von Robert von Langer. Da aber die Stadt kein Geld zur Abnahme und Übertragung der Gemälde an einen geeigneteren Ort hat, finanziert Adolf Keim die Verlagerung der Fresken aus seiner eigenen Tasche. Selbst die Zusage der Landeshauptstadt München, die Finanzierung von fotografischen Aufnahmen der Fresken für Dokumentationszwecke zu übernehmen, lassen die Verantwortlichen auch wieder fallen.

So werden die Wandgemälde - privat finanziert - in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen, wo sie im Zweiten Weltkrieg endgültig zerstört werden.

1. 8 1914 - Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan

Berlin * Nachdem Kaiser Wilhelm II. am 1. August 1914 um 17 Uhr für den nächsten Tag die Mobilmachung ausgerufen hat, bedeutet das den Beginn des Ersten Weltkriegs.

Die Folge sind Masseneinberufungen, die natürlich auch das männliche Personal der Städtischen Straßenbahnen betreffen. Dadurch ist ein planmäßiger Fahrbetrieb nicht mehr aufrecht zu erhalten. Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan ist das Ergebnis und zugleich der erste spürbare Einschnitt für die Zivilbevölkerung.

6. 10 1846 - Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert in Haidhausen

Haidhausen * Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert - im Alter von 63 Jahren - in seinem Besitztum in Haidhausen an Lungenlähmung. Der Künstler sah sich als Maler als gescheitert an. Robert von Langer wird von seinen Zeitgenossen als „konservativer Zopfmaler“ verspottet und diffamiert. Kein Wunder, dass nach seinem Tod übersehen wurde, dass das Haus eine kunsthistorische Attraktion ersten Ranges darstellte.

9 1915 - Frauen als Trambahn-Schaffnerinnen eingestellt

München *  Erstmals werden Frauen als Trambahn-Schaffnerinnen eingestellt. Die jungen, in fesche Uniformen gekleideten Damen heitern das Straßenbild während der Kriegszeiten noch eher auf. 

1922 - Die Inflation und die Straßenbahn

München * Die Inflation, die durch die Kriegsfinanzierungspolitik des Kaiserreichs verschuldet und von der Weimarer Republik zur Dämpfung der Arbeitslosigkeit fortgeführt worden ist, bringt das Münchner Verkehrsunternehmen an den Rand des Erträglichen. Weitere Streckenausbauten und dringend notwendige Neubeschaffungen im Wagenpark können nicht realisiert werden. 

Die Anpassung der Tarife hechelte der Geldentwertung hinterher. Alleine im Jahr 1922 gibt es 13 Tariferhöhungen. Kosten zwei Teilstrecken am 1. März noch 1,50 Mark, so erhöht sich der Preis bis zum 31. Dezember auf 70 Mark. Doch dann geht‘s erst richtig los. 

29. 6 1923 - Das Straßenbahn-Ticket kostet 1.500 Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn liegt bei 1.500 Mark. 

11 2012 - Das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ verabschiedet sich

München-Haidhausen * Für das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ endet das Gastspiel im Gebäude der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28. Mit einer letzten Ausstellung verabschieden sie sich von Haidhausen. Ausstellungen, Konzerte und Lesungen haben hier stattgefunden und belebten nicht nur das zuvor leer stehende Haus, sondern auch das ganze Viertel. 

Das alte Gebäude, das im Besitz des städtischen Referats für Bildung und Sport ist, soll im darauf folgenden Frühjahr abgerissen werden und Platz machen für einen Neubau. 

1. 2 2017 - Die Volkshochschule ist offiziell Mieter in der Einsteinstraße

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht offiziell vom Vermieter an die Münchner Volkshochschule übergeben. Die Volkshochschule ist Mieter bei der Landeshauptstadt. Die Mietlaufzeit beträgt 29 Jahre. 

Um 8 1826 - Robert von Langer malt seine Haidhauser Villa mit Fresken aus

Haidhausen * In den Sommermonaten 1826 bis 1828 malt Robert von Langer, gemeinsam mit seinem Schüler August Riedel, den ansehnlichsten Raum seiner Haidhauser Villa an der heutigen Einsteinstraße mit Fresken aus.

Mit der Erschaffung des Freskenzyklus in seiner Künstlerresidenz will Robert von Langer wieder künstlerische Anerkennung erlangen und ein persönliches, weithin sichtbares Zeichen setzen.

1918 - Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

München-Haidhausen * Durch zwei weitere Verbindungsgänge in der Straßenbahn-Direktion kann man in jeden Gebäudeteil gelangen, ohne den ersten Stock verlassen zu müssen.  

Doch schon bald ist der Betriebshof, der inzwischen die Nummer „2“ erhalten hat, wieder zu klein und den technischen Anforderungen nicht mehr gewachsen. 

Um 6 2011 - Die Volkshochschule soll in die ehemalige Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Münchner Volkshochschule MVHS soll in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28 ein zweites Standbein für die Aus- und Weiterbildung neben dem Gasteig und den bereits bestehenden Stadtteilzentren erhalten - die Künstler müssen dann halt ausziehen. 

In einem europaweiten Architektenwettbewerb werden Ideen entwickelt, wie die Münchner Volkshochschule das knapp 3.700 Quadratmeter große Gelände nahe dem Max-Weber-Platz am sinnvollsten nutzen kann. 

6. 8 1824 - Johann Peter von Langer stirbt

Haidhausen * Johann Peter von Langer stirbt. Noch kurz vor seinem Tod äußert er sich vor seinen Studenten folgendermaßen: „Meine Herren, es gibt nur drei wahrhaft große Künstler: Der Erste war Raffael, der Zweite ist mein Sohn und den Dritten verbietet mir die Bescheidenheit, Ihnen zu nennen!“ Kritik nahm er nicht mehr wahr. Den Bestrebungen, ihn als Akademiedirektor abzusetzen, muss er sich nicht mehr stellen, da er das Zeitliche segnet. 

Robert von Langer erhält zwar das väterliche Adelsprädikat übertragen, doch für das Amt des Akademie-Direktors wird im gleichen Jahr Peter Cornelius berufen. 

1 2012 - Die Planungen für die Volkshochschule werden präsentiert

München-Haidhausen * Die Entwürfe der zwanzig am Wettbewerb für die Münchner Volkshochschule beteiligten Architekturbüros werden der Bevölkerung öffentlich zugänglich gemacht und diskutiert. 

4. 3 2017 - Das Bildungszentrum „Einstein 28“ wird eröffnet

München-Haidhausen * Das Bildungszentrum „Einstein 28“ in Haidhausen kann eröffnet werden. In den vier Gebäuden mit ihren 70 multifunktionalen Räumen findet seither der Unterricht statt. 

Da bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Bestandes immer wieder mit Überraschungen gerechnet werden muss, verzögert sich die ursprünglich geplante Fertigstellung des Gebäudekomplexes der Münchner Volkshochschule von Juli 2016 nach März 2017. 

Um 8 2014 - Abriss und Modernisierung für die Volkshochschule

München-Haidhausen * Die Sanierungsarbeiten an den historischen und denkmalgeschützten Gebäuden an der Einsteinstraße 28, die früher der Sitz der Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe waren, beginnen. Die dahinter liegenden alten Gemäuer wurden abgerissen und durch einen modernen Neubau zur Schlossstraße hin ersetzt. 

Das Haus soll vor allem zweckmäßig sein und Platz für siebzig Unterrichtsräume und andere Einrichtungen bieten. 

1. 7 1993 - Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben

München-Haidhausen * Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben.

1994 - Die Münchner Volkshochschule wird in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) umgewandelt

München * Die Münchner Volkshochschule wird in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) umgewandelt. Mit der Umwandlung zur gGmbH erhält die MVHS eine eigenständigere Rechtsform, bleibt aber weiterhin gemeinnützig und öffentlich getragen. 

Gesellschafter bleiben öffentliche und gesellschaftliche Akteure, insbesondere die Landeshauptstadt München. Die Gemeinnützigkeit bedeutete weiterhin, dass die Einrichtung nicht gewinnorientiert arbeitet, sondern Bildungsaufgaben für die Allgemeinheit erfüllt. Den Vorsitz im Aufsichtsrat übernahm der amtierende Münchner Oberbürgermeister. 

Die Umwandlung von Volkshochschulen in eigenständige Rechtsformen ist zu dieser Zeit Teil eines breiteren Trends in der Erwachsenenbildung in Deutschland.

6 1984 - Die Volkshochschule im Gasteig-Kulturzentrum

München-Haidhausen * Im Gasteig-Kulturzentrums bezieht die Münchner Volkshochschule Räume und kann sich dadurch zur größten städtischen Erwachsenen-Bildungseinrichtung Deutschlands und Europas entwickeln. 

Sie hat einen Vortragssaal für neunzig Personen, weiter gibt es für die Erwachsenen-Bildungseinrichtung über fünfzig Übungs-, Lehr-, Unterrichts-, Arbeits- und Gymnastikräume sowie Werkstätten für kunsthandwerkliche Fortbildungslehrgänge. Zum Bereich der Volkshochschule gehört auch die 120 bis 140 Personen aufnehmende Blackbox. 

10. 11 1985 - Die Gasteig-Philharmonie wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Die Philharmonie im Gasteig-Kulturzentrum wird feierlich eröffnet.

1. 7 1875 - Das Gasteig-Gebiet kommt zu Haidhausen und der Au

München-Haidhausen - München-Au * Das nördlich der Rosenheimer Straße gelegene Gasteig-Gebiet wird von der Anna-Vorstadt [= Lehel] abgetrennt und Haidhausen zugeteilt.  Gleiches gilt für das südlich der Rosenheimer Straße gelegene Gasteig-Gebiet, das von der Isar-Vorstadt abgetrennt und der Au zugeschlagen wird. 

1891 - Italienische Sammelklassen in der Haidhauser Wörthschule

München-Haidhausen * Insgesamt 80 Italiener werden in einer Sammelklasse in der Haidhauser Wörthschule unterrichtet. „Einer allgemeinen Fortbildungsschule konnte man sie nicht zuführen, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig waren. Für sie bildete man eine eigene Klasse an der Wörthschule und erteilte ihnen abends und an Sonntagen acht Stunden wöchentlich Unterricht.“

In München gab es - im Gegensatz zu den meisten anderen Großstädten im Reich - diese äußerst fortschrittliche Einrichtung, in der italienisch-kundige bayerische Lehrer zwei- bis dreimal in der Woche in den Fächern Geographie, Kalligraphie, Rechnen, Deutsch und Religion unterrichteten.

Durch das Erlernen der deutschen Sprache sollte eine Integration hierzulande erleichtert werden, durch das Fach Geographie, in dem ausschließlich italienische Landeskunde gelehrt wurde, die Bindung zur Heimat gewahrt bleiben.
Da ein Mann in Italien erst dann als vollberechtigter Staatsbürger galt, wenn er vor einem Notar seinen Namen schreiben konnte, war der Schreibunterricht für eine Wiedereingliederung in der Heimat von besonders großer Wichtigkeit.

Da die Schule von den weit außerhalb gelegenen Ziegeleien jedoch oft nur in mehrstündigen Fußmärschen zu erreichen war, und auch die Akkordanten nicht einmal für die Zeit der Schulstunden auf ihre billigsten Arbeitskräfte verzichten wollten, konnte nur eine begrenzte Anzahl der italienischen Kinder die Schule an der Wörthstraße besuchen.

23. 2 1293 - Die Ortsbezeichnung Gasteig wird erstmals genannt

München * Der Ortsname Gasteig wird erstmals aus Anlass einer Seelgeräte-Stiftung „den siechen auf dem Gasteig ze München“ genannt. Gasteig bedeutet Der gache Steig, der steile Weg.

17. 5 1632 - Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

<p><strong><em>München - Haidhausen</em></strong> * Unterwürfig überreichen die Münchner Stadtväter dem anrückenden Kriegsherrn Gustav II. Adolf am Gasteig die Stadtschlüssel. Der schwedische König zieht daraufhin in München ein, um in der Münchner Residenz&nbsp;Quartier zu nehmen.</p> <p>Sein Weg führt ihn über die Isarbrücke zum Roten Turm und weiter durch das Isartor in die Stadt. In seiner Begleitung befinden sich der <em>„Winterkönig“</em> Friedrich V., Pfalzgraf August von Sulzbach, die Herzöge Bernhard und Wilhelm von Weimar sowie Johann von Holstein. Ihnen folgen drei Regimenter.</p> <p>Der Überlieferung nach soll Gustav Adolf von München so begeistert gewesen sein, dass er am liebsten die Residenz mit nach Schweden genommen hätte. Tatsächlich wird berichtet, er habe die Stadt – angesichts ihres vergleichsweise kargen Umlandes – mit einem <em>„goldenen Sattel auf einem mageren Pferd“</em> verglichen. Seine angebliche Schwärmerei für die Residenz ist jedoch wohl eine spätere Ausschmückung. Überliefert ist vielmehr, dass ihm besonders ein Ofen gefiel und er gewünscht habe, <em>„dass dieser Ofen zu Stockholm wäre“</em>.</p> <p>Die Schweden besetzen die bayerische Haupt- und Residenzstadt. Der Historiker Siegmund Riezler schrieb dazu: <em>„Im Übrigen aber wurde weder Eigentum noch Person angetastet.“</em> Ganz zutreffend ist das nicht. Wie so oft leiden vor allem die Bewohner der Vorstädte. Die Hauptarmee lagert nicht innerhalb der Stadtmauern, sondern in den Dörfern vor den Toren. Dort plündern und rauben die Soldaten, was sie finden können, und verkaufen es anschließend in der Stadt. So gelangen die Münchner zu billigsten Preisen an Waren – doch der Preis dafür wird außerhalb der Mauern bezahlt.</p>

1887 - Die Mariannenbrücke wird als Zugang zum Café Isarlust gebaut

München-Lehel - Praterinsel * Die Mariannenbrücke als Zugang zum Café Isarlust auf der Feuerwerksinsel wird gebaut. Sie ist benannt nach Herzogin Maria Anna, der Gemahlin von Herzog Clemens, dem Bruder des letzten baierischen Wittelsbachers.

Durch ihren patriotischen Einsatz - sagt man - verhinderte sie, dass der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor seine baierischen Erblande an Österreich abtrat und München dadurch seinen Staus als Residenzstadt behielt.

7. 3 1868 - Gegen den Bau eines Wagner-Festspielhauses in München

München * Das Festspielhaus-Projekt scheitert am Geldmangel und schließlich sogar am Widerstand Richard Wagners, der drei seiner Opern - durch Protektion Ludwigs - in München uraufführen konnte. Cosima von Bülow, Wagners Sekretärin und Mutter zweier gemeinsamer Kinder, redet Ludwig II. den Plan zum Bau eines Wagner-Festspielhauses in München aus. 

Dieses Bauvorhaben ist das erste und zugleich das letzte, bei dem der König in der Bestimmung an das Volk denkt. Bayerns Märchenkönig lässt schließlich überhaupt keinen öffentlichen Bau mehr errichten und zieht sich zurück. Ludwigs Schlösser waren niemals für die Öffentlichkeit bestimmt. 

12 1897 - Ein Monumentalbau, der nie entstand

München *  Gottfried Sempers hat die Planunterlagen und das des Festspielhauses fertiggestellt. Sie zeigen den berühmten Architekten auf der Höhe seines Könnens. 

Mit dem 175 mal 102 Meter - oder 600 mal 350 bayerischen Fuß - messenden Theater, dem Halbrund des Zuschauerraumes und dem darüber liegenden Bühnenhaus sowie den beiden Seitenflügeln, die die Treppenhäuser und die Gesellschaftsräume beinhaltet hätten, wäre ein Monumentalbau geschaffen worden, mit dem Ludwig II. der Architektur des Maximilianeums ein gleichwertiges Bauwerk an die Seite gestellt hätte. 

Das von Gottfried Semper eingeforderte schriftliche Auftragsdekret trifft jedoch nie in Zürich ein, da zwischenzeitlich feststeht, dass der fünf Millionen Gulden teuere Theaterbau nicht entstehen wird. 

26. 11 1864 - Ein großes steinernes Theater für Wagners Werke

München-Haidhausen * Dem Bayernkönig Ludwig II. schwebt ein monumentales Bauwerk für ein Festspielhaus vor. Deshalb schreibt der Monarch an Richard Wagner, er habe „den Entschluß gefaßt, ein großes steinernes Theater erbauen zu lassen, damit die Aufführung des Ringes der Nibelungen eine vollkommene wäre“.

König Ludwigs Vorstellungen eines Richard-Wagner-Festspielhauses in München werden jedoch von seiner unmittelbaren Umgebung und von einem großen Teil der Bevölkerung mit Skepsis beobachtet, da der prachtvolle Monumentalbau nur an wenigen Festspieltagen benutzt worden wäre. Das Interesse der Zeitzeugen am weiteren Verlauf von Gottfried Sempers Planungen ist deshalb ebenso groß wie widersprüchlich.

13. 6 1866 - Die Pläne für ein Richard-Wagner-Festspielhaus

Zürich * Der Architekt Gottfried Semper richtet eine Anfrage an das Kabinett des bayerischen Königs, ob er die Pläne für das Richard-Wagner-Festspielhaus schicken soll, die „seit mehreren Monaten zur Vorlage fertig“ seien. 

Die schwierige politische Situation, die auch durch den bevorstehenden Krieg gegen Preußen entstanden ist, hat ihn zögern lassen. In den Folgewochen versucht Semper, die Planungen für den Monumentalbau möglichst schnell abschließen zu können.

29. 12 1864 - Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

München-Graggenau * König Ludwig II. empfängt den Architekten Gottfried Semper und gibt ihm einen mündlichen Planungsauftrag für das Wagner-Festspielhaus. Auf Sempers Drängen hin fasst man ein Terrain südlich des seit dem Jahr 1857 im Bau begriffenen Maximilianeums ins Auge. 

Da Richard Wagner aber keine sechs Jahre bis zur Fertigstellung des neuen Theaters warten will, überredet er den König, für die Zwischenzeit noch ein provisorisches, hölzernes Theater im Glaspalast zu errichten, um - so die Begründung - nach Abschluss des „Rings des Nibelungen“ im Sommer 1867 sofort mit den Aufführungen beginnen zu können. Doch damit wäre die Nutzung des Glaspalastes als Ausstellungsort massiv eingeschränkt worden, weshalb nun zusätzliche Gegner des Projekts auf den Plan treten.

Ungeachtet dieser Diskussion fertigt Gottfried Semper jeweils Zeichenentwürfe und Modelle vom Festspielhaus und vom provisorischen Theater an.  Der wagnernarrische König sieht schon seine „Straße gekrönt vom Prachtbau der Zukunft”.

11. 1 1867 - Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des Festspielhauses

München * Gottfried Semper zeigt König Ludwig II. das Modell des Festspielhauses. Der Monarch ist derart angetan, dass er dem Architekten per Handschlag nicht nur den Auftrag zum Bau erteilt, sondern ihn auch einlädt, nach München zu übersiedeln und Oberbaurat sowie Hoftheater-Intendant zu werden.

Da Semper den Platz auf dem rechten Isarhochufer favorisiert, steht freilich sofort die Anlage einer neuen Straße zur Debatte. Gottfried Semper schlägt dafür eine Nord- und eine Südvariante vor.

  • Erstere verlängert in leicht geknickter Form die Galeriestraße.
  • Der südliche Straßenzug, dem auch der König den Vorzug gibt, ist die Verlängerung der Brienner- und Hofgartenstraße.

Obwohl das Bauterrain vom König nie erworben wird, fertigt Semper dafür bis Dezember 1867 die Planunterlagen an.

13. 12 1864 - Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

Zürich * Durch einen Brief von Richard Wagner erfährt der Architekt Gottfried Semper von der Aussicht, „ein großes Theater im edelsten Stile“ für Wagners Musikdramen ausführen zu können. 

28. 5 1967 - Ein neues Ludwig-II.-Denkmal in den Maximiliansanlagen

München-Haidhausen *  In den Maximiliansanlagen, zwischen dem Maximilianeum und dem Friedensengel, an der Stelle, an der König Ludwig II. - eigens für die Werke seines verehrten Musikeridols Richard Wagner - ein Festspielhaus errichten lassen wollte, wird die 2,60 Meter hohe Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben. Der Bildhauer Anton Rückel hat das Denkmal erschaffen. 

Auf einem Granitmonolith, an den vier Bronzereliefs mit Ansichten der Schlösser Linderhof, Herrenchiemsee und Neuschwanstein sowie des geplanten Festspielhauses angebracht sind, steht - als Sinnbild eines gescheiterten Projekts - der in Bronze gegossene bayerische Märchenkönig. 

Ihre Inschrift lautet: „Wo Bayerns König Ludwig für Richard Wagners Werke nach Gottfried Sempers Plänen zum Ruhm der ganzen Menschheit den Festbau schaffen wollte, setzt sich das Volk sein Denkmal. A.D. MCMLXVII.“

Es ist dies der Ersatz für ein Standbild, das sich in einem halbrunden Säulentempelchen auf der Corneliusbrücke befand und von den Nazis am 3. Mai 1942 demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht und zum Bau von Bomben eingeschmolzen wurde. 

16. 12 1864 - Ein Festspielhaus ohne Bauplatz

Zürich - München * Der Architekt Gottfried Semper zeichnet eine erste Skizze für das Münchner Wagner-Festspielhaus und reist umgehend nach München, um die genaueren Bedingungen zu erfahren. Doch dort sind die Vorstellungen noch nicht sehr weit gediehen, nicht einmal ein Bauplatz ist im Gespräch.

9. 11 2018 - Gedenktafeln erinnern an die Familie Schülein

München-Haidhausen * An der Fassade des Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 sowie im Innenhof werden zwei Gedenktafeln zur Erinnerung an die jüdische Brauerfamilie Schülein enthüllt. Die vom Münchner Bildhauer Toni Preis gestalteten Tafeln würdigen die Bedeutung der Familie für die Geschichte der Unionsbrauerei, die Entwicklung Haidhausens und die Münchner Brauwirtschaft. 

An der Feierstunde nehmen unter anderem Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. Charlotte Knobloch, teil. Die Tafeln erinnern zugleich an die Verfolgung der Familie während der NS-Zeit, ihre Emigration sowie an ihren Beitrag zum Wiederaufbau Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg.

11. 7 1798 - Kein Minutoverschleiß von Bier am Gasteig und am Lilienberg

München - Haidhausen - Au * Die Oberlandesregierung fordert den Magistrat eindringlich dazu auf, keinerlei „Minutoverschleiß“ von Bier, gemeint ist die mass- und halbmassweise Abgabe des Gerstensafts, am Gasteig und am Lilienberg zuzulassen. Auch darf das Bier nicht in den kleineren Halbeimer-Fässern [= 30 Mass]  abgegeben werden. 

1881 - Übergang an einen neuen Eigentümer

München-Haidhausen * Der Brauer Balthasar Füger verkauft den mittlerweile in eine Aktiengesellschaft umgewandelten „Fügerbräu“ an seinen Nachfolger, einem Herrn Geyer. 

Ab 1851 - Ausbau der Brauerei zur Schwaige

Haidhausen * 1851 und 1852 erfährt die „Brauerei zur Schwaige“ ihre ersten größeren Erweiterungen. Weitere Betriebsgebäude entstehen und schaffen die Grundlage für das weitere Wachstum des Brauereibetriebs.

1865 - Von der Brauerei zur Schwaige zum Fügerbräu

München-Haidhausen * Mit dem Erwerb der „Brauerei zur Schwaige“ durch den Brauer Balthasar Füger beginnt ein neues Kapitel. Die Brauerei wird fortan als „Fügerbräu“ bekannt. Durch weitere Vergrößerungen und bauliche Maßnahmen stärkt Füger die Stellung des Unternehmens und schafft die Voraussetzungen für dessen weiteres Wachstum.

1886 - Aus dem Fügerbräu wird die Gambrinusbrauerei

München-Haidhausen * Herr Geyer überträgt den Namen „Gambrinusbrauerei“ auf den „Fügerbräu“. 

8. 11 1939 - Hitler verlässt den Bürgerbräukeller 13 Minuten zu früh

München-Haidhausen * Die von Georg Elser im Bürgerbräukeller installierte Bombe explodiert zum vorgesehenen Zeitpunkt, doch Hitler verlässt die Veranstaltung der „Alten Kämpfer“ dreizehn Minuten zu früh.

1845 - Die spätere Unionsbrauerei wird in Haidhausen gegründet

Haidhausen * Mit der Gründung der „Brauerei zur Schwaige“ entsteht der Ursprung der späteren Unionsbrauerei. Der Betrieb entwickelt sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer bedeutenden Braustätte und wird später von Joseph Schülein übernommen und erfolgreich ausgebaut. 

23. 12 1904 - Die Münchner Kindl AG fusioniert mit der Unionsbrauerei

München-Haidhausen - München-Au * Die Generalversammlung der Aktionäre der Münchner Kindl AG beschließt die Fusion mit der Haidhauser Unionsbrauerei.

Durch den Zusammenschluss werden die Kräfte beider Unternehmen gebündelt und die Position der Brauerei auf dem Münchner Biermarkt weiter ausgebaut. Das Unternehmen erheblich und steigt zu einer der fünf größten Brauereien Münchens auf. Die Fusion markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der von Joseph Schülein geführten Brauerei.

5. 1 1921 - Löwenbräu und Unionsbrauerei schließen sich zusammen

München * Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorstandsvorsitz übernimmt Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägt. Joseph Schülein wird Mitglied des Aufsichtsrats. 

Auslöser für die Fusion ist der weitgehende Verlust der von Löwenbräu aufgebauten Auslandsmärkte infolge des verlorenen Ersten Weltkriegs. Für Löwenbräu sind daher insbesondere die umfangreichen Immobilien und Gaststätten der Unionsbrauerei von großem Wert. Zum Besitz gehören mehr als 30 Wirtschaftsanwesen, mehrere Bauplätze, ein Torfwerk in Deining sowie zwei weitere Torfwerke in Gemeinschaft mit einer Münchner Brauerei. 

Darüber hinaus verfügt die Unionsbrauerei über drei Doppelsudwerke, moderne Mälzereien, eine umfangreiche Flaschenfüllerei und Eisfabrikation, fünf Dampfmaschinen mit rund 800 PS sowie vollständig elektrifizierte Betriebsanlagen. Zum Unternehmen gehören außerdem umfangreiche Lager- und Transporteinrichtungen, 34 Eisenbahnwagen und ein gut ausgestatteter Fuhrpark. Die Brauerei bringt damit erhebliche Produktions- und Logistikkapazitäten in das neue Unternehmen ein.

Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorsitz des Vorstands übernimmt offiziell Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Leitung des Unternehmens maßgeblich prägt. 

1888 - Die Gambrinusbrauerei erhält den Namen Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die „Gambrinusbrauerei“ an der heutigen Einsteinstraße 42 wird in „Unionsbrauerei“ umbenannt. Der wirtschaftliche Erfolg bleibt jedoch aus: Unter dem Eigentümer Geyer gerät der Betrieb in Schwierigkeiten, die Brauerei verfällt zunehmend und muss schließlich stillgelegt werden. Damit wird der Weg für die spätere Übernahme durch Joseph Schülein und seine Geschäftspartner frei.

1895 - Die Schüleins übernehmen die Unionsbrauerei 

München-Haidhausen * Joseph Schülein erwirbt gemeinsam mit seinen Brüdern Gustav und Julius Schülein, zusammen mit dem Ehemann ihrer Schwester Amalie, dem Nürnberger Hopfenhändler Josef Aischberg, den konkursreifen und stillgelegten „Gambrinusbräu“ an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße. 

Mit dem Kauf legen die Unternehmer den Grundstein für den Wiederaufbau und die erfolgreiche Entwicklung des Brauereistandorts. 

Die Unionsbrauerei firmiert nun als „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“. Durch umfangreiche Investitionen und den konsequenten Ausbau entwickelt sich die Brauerei zu einem erfolgreichen und wirtschaftlich bedeutenden Braubetrieb. 

Nach den Erinnerungen von Werner Cahnmann, einem Neffen Joseph Schüleins, erfolgt die Übernahme ursprünglich, um eine festgefahrene Bankhypothek zu retten. Entscheidend für den späteren Erfolg sind jedoch weniger brautechnische Kenntnisse als vielmehr unternehmerisches Geschick sowie ein ausgeprägtes Verständnis wirtschaftlicher und industrieller Entwicklungen.

1899 - Joseph Schüleins Kampf mit dem Münchner Brauereibesitzerverein

München-Haidhausen * Die Haidhauser Unionsbrauerei, damals noch nicht Mitglied im Verein der Brauereibesitzer in München, hat - durch Unterbieten der Preise und Gewährung von Sonderkonditionen - mehrere unabhängige Wirte „an sich gerissen“. Das führt zu harten Auseinandersetzungen mit dem Münchner Brauereibesitzerverein.

1911 - Dr. Hermann Schülein übernimmt die Leitung der Brauereien

München-Haidhausen - München-Au * Dr. Hermann Schülein ist Direktor der Unionsbrauerei und der Münchner Kindl-Brauerei. Mit der Übernahme dieser Führungsaufgaben tritt die zweite Generation der Familie Schülein zunehmend in die Verantwortung für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens.

2 1967 - Das „Danny’s Pan“ bringt die Kleinkunst nach Haidhausen

München-Haidhausen * Mit dem „Danny’s Pan“ entsteht in der Gaststätte der ehemaligen Unionsbrauerei in der Einsteinstraße 42 eine der ersten Kleinkunstbühnen Münchens. Das Lokal erhält seinen ungewöhnlichen Namen von seinem aus Hamburg stammenden spanischen Besitzer Danny Marino, der bereits in Hamburg und Berlin Lokale gleichen Namens betreibt.

Auch in München schafft Marino eine Bühne für junge, noch unentdeckte Musik- und Showtalente. Das „Danny’s Pan“ bildet den Auftakt für eine Reihe weiterer Kleinkunstbühnen, die in den folgenden Jahren entstehen.

Das Lokal entwickelt sich schnell zu etwas Besonderem und zieht ein neues Publikum an: Menschen, die sich von Liedermachern sowie Künstlerinnen und Künstlern der Münchner und überregionalen Kleinkunstszene unterhalten lassen möchten. Damit wird das „Danny’s Pan“ zu einem wichtigen Treffpunkt für die aufstrebende Kleinkunstbewegung.

1973 - Neue Pächter führen den „Song Parnass“ weiter

München-Haidhausen * Manfred Krischer und Thomas Naubur übernehmen die Pacht des „Song Parnass“ in der Einsteinstraße. Die bereits als feste Größe der Münchner Kleinkunst- und Liedermacherszene etablierte Bühne bleibt auch unter der neuen Leitung ein wichtiger Treffpunkt für Künstler und Publikum. 

1991 - Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu

München-Haidhausen * Die Wirtsleute Ludwig Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 in Haidhausen.

1 1919 - Unionsbrauerei verfügt über 2,91 Millionen Mark Aktienkapital

München-Haidhausen * Das Aktienkapital der Unionsbrauerei beträgt 2.910.000 Mark.

1. 10 1919 - Fusion von Löwenbräu und Unionsbrauerei

München-Maxvorstadt - München-Haidhausen * Die Fusion von Löwenbräu und der Unionsbrauerei tritt rückwirkend zum 1. Oktober 1919 in Kraft. Die Aktionäre der Löwenbräu AG genehmigen den Zusammenschluss am 5. Januar 1921. Das neue Unternehmen zählt zu den größten Brauereibetrieben Münchens. 

Um 1980 - Das Üblackerhäusl wird trockengelegt und restauriert

<p><em><strong>München-Haidhausen</strong></em> * Nach einem Jahrzehnt Leerstand wird das <em>„Üblackerhäusl“</em> an der Preysingstraße von der Stadt mit einem Kostenaufwand von 580.000 DM schließlich trockengelegt und restauriert. &nbsp;</p> <p>Im Inneren des Üblackerhäusls&nbsp;ist ein kleines Herbergenmuseum&nbsp;als Abteilung des Münchner Stadtmuseums untergebracht. Dort wird ein einfacher Wohn- und Schlafraum mit der originalgetreuen Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Umgebung gezeigt. Durch die museale Einrichtung kann ein wenig die Enge damaliger Wohnverhältnisse und die Lebensart der Tagelöhner nachvollzogen werden. &nbsp;</p> <p>Gerade die ach so traditionsbewussten Münchner, die immer noch ihre scheinbar bäuerliche Abstammung durch eine Verkleidung mit Lederhosen und Dirndl nachzuspielen versuchen, hätten hier die einmalige Möglichkeit ihre eigenen proletarischen Wurzeln zu finden. &nbsp;</p> <p>Im ehemaligen Ziegenstall der ausgebauten Herberge finden laufend Ausstellungen und Dichterlesungen statt.&nbsp;</p>

Um 6 1905 - Polemik der „Münchener Bier-Chronik“ gegen die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die wöchentlich erscheinende „Münchener Bier-Chronik“, eine Fach- und Werbezeitschrift der Münchner Brauereien, berichtet über das Brauwesen, wirtschaftliche Entwicklungen sowie die Münchner Bierkultur. Im Juni 1905 greift sie einen Rechtsstreit zwischen der Unionsbrauerei und einem Münchner Wirt auf. 

Anlass ist die Klage der Unionsbrauerei gegen den Wirt eines Gasthauses, das den geschützten Namen „Schützenlisl“ führt, obwohl dort Bier von Löwenbräu ausgeschenkt wird. Die Darstellung der Schützenlisl ist als Schutzmarke der Münchner Kindl Brauerei eingetragen und befindet sich nach deren Fusion im rechtlichen Besitz der Unionsbrauerei. Da der Wirt kein Bier der Unionsbrauerei ausschenken kann oder will, muss er den Namen seines Gasthauses ändern.

Die „Münchener Bier-Chronik“ nutzt den Fall für eine polemische Attacke auf die Unionsbrauerei und kommentiert: „Dieses Beispiel diene den anderen Herren Brauereibesitzern zum Spiegel, wie ,kollegialisch‘ die Unionsbrauerei auf die Hektoliterjagd geht.“ Anschließend schlägt die Berichterstattung in offenen Antisemitismus um. Die Zeitung behauptet, eine „jüdische Schützenlisl“ sei ohnehin nicht mehr von Interesse, „denn sobald das Weibsbild einmal ,jüdisch‘ geworden, beschnüffelt sie kein räudiger Hund mehr, viel weniger ein echter Bajuware.“ 

Die diffamierenden und antisemitischen Angriffe der „Münchener Bier-Chronik“ führen wenig später zum sogenannten „Dividendenwasser-Prozess“, in dem sich Joseph Schülein erfolgreich gegen die Zeitung zur Wehr setzt.

1894 - Die Firma Andreas Schärfl zieht in die Kellerstraße 27/Steinstraße 50

München-Haidhausen * Die Firma Andreas Schärfl zieht in die Gebäude der ehemaligen Brückenwaagenfabrik Greiner in der Kellerstraße 27 und Steinstraße 50.

27. 2 1925 - Adolf Hitler gründet im Bürgerbräukeller die NSDAP neu

München-Haidhausen * Adolf Hitler gründet nach seiner Haftentlassung im Bürgerbräukeller die NSDAP neu. In seiner Rede über „Deutschlands Zukunft und unsere Bewegung“, in der er den Bürgerkrieg ankündigt und bemerkt, es gehe dabei entweder der Feind über seine Leiche oder er über die Leiche des Feindes. Das führt zu Hitlers Redeverbot in öffentlichen Versammlungen. Bis zum 5. März 1927 kann die NSDAP nur mehr geschlossene Veranstaltungen durchführen.

18. 4 1924 - Die Unionsbrauerei stellt den Braubetrieb ein

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, wird geschlossen. Mit der Einstellung des Braubetriebs endet die Geschichte der traditionsreichen Braustätte als eigenständiger Produktionsstandort.

Um 6 1969 - Aus „Danny’s Pan“ wird der „Song Parnass“

München-Haidhausen * Klaus Dützmann übernimmt das inzwischen weit über Haidhausen hinaus bekannte „Danny’s Pan“ im ehemaligen Unionsbräu und gibt ihm den neuen Namen „Song Parnass“. Unter seiner Leitung treten zahlreiche Künstler auf und prägen das kulturelle Kleinkunst-Leben der Stadt. Der „Song Parnass“ knüpft an die Tradition des „Danny’s Pan“ an und führt dessen Erfolg in noch größerem Maßstab fort. 

1896 - Das Gebäude der heutigen Unionsbräu-Gaststätte entsteht 

München-Haidhausen * Das Gebäude, in dem sich noch heute die Gaststätte des Unionsbräu befindet, wird errichtet.

Ab 1896 - Die Unionsbrauerei vervielfacht ihre Produktion

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie modernisiert ihren Betrieb umfassend. Die Investitionen zeigen rasch Wirkung: Innerhalb von zehn Jahren steigt der Bierausstoß von rund 16.000 Hektolitern auf das Fünfzehnfache. Damit entwickelt sich die Brauerei zu einem der erfolgreichsten Braubetriebe Münchens.

8. 6 1903 - Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird zur Aktiengesellschaft

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. In den ersten Jahren liegt die Leitung des Unternehmens ausschließlich in den Händen von Joseph Schülein und seines ältesten Sohnes Julius Schülein, die bis 1912 den Vorstand der Gesellschaft bilden. 

1902 - Die Unionsbrauerei zählt 173 Beschäftigte

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei beschäftigt 173 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 168 Männer und 5 Frauen. Die Belegschaftsgröße verdeutlicht den erfolgreichen Ausbau des Unternehmens zu einem bedeutenden Arbeitgeber in Haidhausen.

10. 8 1905 - Antisemitische Angriffe auf die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Auch die von jüdischen Unternehmern geführte Unionsbrauerei wird Ziel antisemitischer Kampagnen. In der „Münchener Bier-Chronik“ vom 10. August 1905 wird ihr Bier als die „letzte Brühe“ und als „Dividenden-Wasser“ verunglimpft. Hinter der vermeintlichen Kritik an der Qualität des Produkts stehen vielfach Ressentiments gegen jüdische Geschäftsinhaber und deren wirtschaftlichen Erfolg. 

Der Vorfall zeigt, wie antisemitische Vorurteile zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend auch im Wirtschaftsleben öffentlich verbreitet und zur Diffamierung jüdischer Unternehmen eingesetzt werden.

4. 10 1905 - Das Urteil im „Dividendenwasser-Prozess“

München-Haidhausen * Mit dem Beitrag „Zur Abwehr und Aufklärung. Die Unionsbrauerei contra ,Münchener Bier-Chronik‘“ berichtete die „Münchener Bier-Chronik“ über den Ausgang des sogenannten „Dividendenwasser-Prozesses“. Joseph Schülein, Eigentümer der Unionsbrauerei, hat erfolgreich gegen die Zeitung geklagt, nachdem sein Bier als „Dividendenwasser“ verunglimpft und er wiederholt antisemitisch angegriffen worden ist. Der Prozess endet mit einem Sieg Schüleins. Nach einzelnen zeitgenössischen Angaben wird der verantwortliche Redakteur zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt. 

In der Folge stellt die „Münchener Bier-Chronik“ ihre Angriffe auf Schülein ein und berichtet in den folgenden Jahren überwiegend wohlwollend über die Unionsbrauerei. Der Prozess gilt als bedeutendes Beispiel für Schüleins erfolgreiche Gegenwehr gegen Verleumdung und antisemitische Hetze im Münchner Brauereiwesen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

3 1943 - Bomben zerstören die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Bei den Bombenangriffen werden im März und September 1943 auch die Gebäude der Unionsbrauerei getroffen. Auf dem Gelände bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Fasshalle und Sudhaus, Maschinenhaus und Flaschenfüllerei sind nur noch ein Trümmerhaufen.

13. 7 1792 - Verbot des Gästesetzens in den Märzenkellern

Haidhausen - Au * Die Oberste Landesregierung erinnert erneut an ihr Verbot des „Gästesetzens in den Märzenkellern“ auf dem Gasteig und am Lilienberg vom 13. Mai des Jahres. 

29. 6 1893 - Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

München-Lehel * Der Grundstein für die evangelische Lukaskirche im Lehel wird gelegt. 

2000 - Die evangelische Lukaskirche muss dringend saniert werden

München-Lehel * Die evangelische Lukaskirche erregt die Gemüter, als sich aus einer großen Rosette Steine lösen und auf einen Spielplatz fallen. Zum Glück passiert nichts, außer dass endlich mit der dringend notwendigen Sanierung begonnen wird.

10 2002 - Das Haidhausen Museum kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern

München-Haidhausen * Das Haidhausen Museum in der Kirchenstraße kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern. Aus diesem Anlass wird der Öffentlichkeit ein dreidimensionales Stück Stadtteilgeschichte zur Verfügung gestellt.

Das zwei mal einsvierzig Meter große Modell mehrerer Herbergsanwesen in der Grube wurde von den Hobby-Modellbauer Ruth und Hans Irlbacher, sowie Hermann Voßeler detailgetreu hergestellt und mit - aus historischen Fotos - ausgeschnittenen Papierfiguren ergänzt. Ein Rundhorizont mit ausgetüftelter Beleuchtung machte die ganze Szenerie überzeugend realitätsnah. 

Um 2 1961 - „Karneval in Texas“ im Bürgerbräukeller

München-Haidhausen * Im Bürgerbräukeller findet der traditionelle Faschingsball „Karneval in Texas“ des Münchner Cowboy-Clubs statt. Die Feierabend-Rothäute und Freizeit-Cowboys von der Nockher-Ranch lassen ihre Colts sprechen, springen durch Lassos und stellen ihre Squaws und Cowgirls an die Bretterwand, um sie dann mit Pfeilen und brennenden Wurfmessern einzurahmen. 

1. 6 1993 - Über die Ausziehtechniken im Blauen Engel

München-Haidhausen * Die Münchner Abendzeitung schreibt über den soeben geschlossenen Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen folgende Zeilen:  

„Die Ausziehtechniken im Blauen Engel (Marlene Dietrich dreht sich im Grabe um) waren selten ausgereifter als im ‚bumsfidelen Mädchenpensionat‘. Dafür kostete der Eintritt auch nur fünf Mark. Für drei Mark bekam man von der Kathie ein müdes Bier serviert, bevor sie zur Miß Kate mutiert auf der Bühne ihre Version vom Alpensex zeigte. Tja, nun nicht mehr. Gott sei Dank, werden die einen denken, die in der Prolo-Fleischbeschau nichts Lustiges finden konnten. Schade, so die anderen, die angereiste Bekannte mit dem Dirndl-Sex schocken konnten. 

Das Gebäude an der Wolfgangstraße wird anschließend saniert und darin eine andere Gastwirtschaft eröffnet: das Wasserwerk.

26. 6 1660 - Dem Haidhauser Kleinwirt wird das Weißbierschankrecht genommen

Haidhausen * Dem Haidhauser Mesner und Kleinwirt Georg Pockmayer wird das Weißbierschankrecht genommen. Damit verliert er vorübergehend seine Konkurrenzfähigkeit, da der Großwirt Weißbier, Braunbier und Branntwein ausschenken darf.

25. 4 1711 - Der neue Haidhauser Kleinwirt Kaspar Öttl erhält das Schankrecht

Haidhausen * Der neue Kleinwirt von Haidhausen, Kaspar Öttl, kann den Erhalt der Wirtschaft sichern, nachdem er von der Hofmarkherrin, der Gräfin Anna Maria von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn, das Schankrecht für Weiß-, Braunbier und Branntwein sowie das Recht zur Haltung von Spielleuten, Kegelplätzen und der Abhaltung von Kindsmählern erhalten hat.  

Der Kleinwirt und der Großwirt sind bis in das 19. Jahrhundert hinein die einzigen Wirte in Haidhausen, das heißt, nur die Beiden besitzen das Schankrecht, können also Getränke weitergeben. 

31. 5 1993 - Im Blauen Engel findet der letzte Jodel-Strip statt

München-Haidhausen * Im Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen findet der letzte „Jodel-Striptease“ statt.

1989 - Die Trennung der Geschlechter im Volksbad ist aufgehoben

München-Haidhausen * Die Trennung der Geschlechter im Volksbad wird offiziell aufgehoben.

10. 5 1901 - Das Müller‘sche Volksbad wird eröffnet

München-Haidhausen * Erstmals dürfen sich die Bürger Münchens in die Fluten des Müller‘schen Volksbades stürzen.

1. 4 1920 - Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Nach seiner Entlassung aus dem Aufklärungskommando&nbsp;der Reichswehr&nbsp;am 31. März 1920 lebt Adolf Hitler zur Untermiete bei einer Frau Reichert in einem kleinen Zimmer in der Thierschstraße 41.</p>

25. 4 1944 - Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz wird ausgebombt

München-Lehel * Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz 4/II wird ausgebombt. Die wenigen, von der Feuerwehr geretteten Möbel werden in sein Haus nach Planegg gebracht. 

4 2000 - Das Motorama wird wieder eröffnet

München-Au * Nach einer zweijährigen Umbau- und Renovierungszeit wird das Motorama wieder eröffnet.

26. 3 1864 - Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

<p><strong><em>München</em></strong> * Nur 16 Tage nach dem unerwarteten Tod des Bayernkönigs, konstituiert sich in München ein „<em>Central-Comité für die Errichtung eines Nationaldenkmals für Weiland Se. Majestät den König Max II.“</em>.&nbsp;Es erhält die Genehmigung für Spendensammlungen im ganzen Land.&nbsp;</p>

11 1968 - Das Motorama entsteht auf einem Ruinengrundstück

München-Au * Die Auto-Zentrum GmbH & Co tritt mit einem 50 Millionen DMark umfassenden Riesenprojekt an die öffentlichkeit. Sie will auf dem Ruinengrundstück des ehemaligen Münchner-Kindl-Kellers an der Ecke Rosenheimer- und Hochstraße ein Großhotel und eine Ladenstraße anlegen.

1915 - Die Cenovis-Werke werden gegründet

München-Au * Aus der Münchner Hefeverwertungs-Gesellschaft gehen die „Cenovis-Werke“ hervor, ein Unternehmen zur Herstellung von Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsprodukten. Generaldirektor wird Julius Schülein, der jüngere Sohn des Brauereiunternehmers Joseph Schülein. Die Cenovis-Werke übernehmen die Gebäude der ehemaligen Münchner Kindl-Brauerei an der Rosenheimer Straße.

Der Firmenname „Cenovis“ leitet sich aus den lateinischen Begriffen cena (Mahlzeit), ovum (Ei) und vis (Kraft) ab und verweist auf die eiweißreiche Kraftnahrung, die das Unternehmen produziert.

20. 7 1971 - Grundsteinlegung fürs Motorama

München-Au * Der Grundstein für das neue Auto- und Einkaufszentrum an der Rosenheimer Straße wird gelegt. Bauherrn des inzwischen auf 100 Millionen DMark bezifferten Projekts sind die Treuhandgesellschaft mbH & Co KG Berlin-München und die Europaen Hotel Company.

2. 12 1935 - Die NSDAP erkundigt sich nach der Herkunft des Cenovis-Generaldirektors

München * Die NSDAP richtet eine Anfrage an die Industrie- und Handelskammer München und verlangt Auskunft darüber, ob der Generaldirektor der Cenovis-Werke als „arischer Abstammung“ gelte. Die Anfrage verdeutlicht die zunehmende Anwendung der nationalsozialistischen Rassenpolitik auf das Wirtschaftsleben und den wachsenden Druck auf Unternehmer und Führungskräfte jüdischer Herkunft.

10. 6 1938 - Die Cenovis-Werke geraten unter zunehmenden politischen Druck

München * Die Industrie- und Handelskammer München fordert von den Cenovis-Werken, ihre Eigentümerstruktur bis zum 31. Juli 1938 entsprechend den Vorgaben des Reichswirtschaftsministeriums zu ändern. Andernfalls droht die Streichung aus dem Verzeichnis der als nichtjüdisch eingestuften Betriebe. Gleichzeitig verlangt die Hauptvereinigung der deutschen Brauwirtschaft den Nachweis, dass das Unternehmen als „arisch“ gelte.

Bis zur Klärung dieser Frage verweigert der Branchenverband die Einlösung von Malzabholscheinen der Cenovis-Werke. Die Maßnahmen verdeutlichen den wachsenden wirtschaftlichen und politischen Druck, dem Unternehmen mit jüdischen Eigentümern im nationalsozialistischen Deutschland ausgesetzt sind.

5 1938 - Verhandlungen über den Verkauf von Cenovis-Anteilen beginnen

München-Au - Berlin * Die Cenovis-Werke nehmen Verhandlungen mit der Maggi Gesellschaft mbH in Berlin über den Verkauf der sich noch in jüdischem Besitz befindlichen Unternehmensanteile auf. Die Gespräche stehen im Zusammenhang mit dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck auf jüdische Unternehmer und Anteilseigner im nationalsozialistischen Deutschland und markieren einen weiteren Schritt bei der Verdrängung jüdischen Eigentums aus der deutschen Wirtschaft. 

7. 4 1933 - Die IHK München nimmt zur Eigentümerstruktur der Cenovis Stellung

München * Die Industrie- und Handelskammer München beantwortet die Anfrage der Universitäts-Klinik Gießen zur Eigentümerstruktur der Cenovis-Werke. In ihrer Stellungnahme erklärt sie, dass sich das Kapital des Unternehmens sowohl in christlichen als auch in jüdischen Händen befinde. Die Korrespondenz verdeutlicht, wie bereits wenige Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme die Herkunft und Religionszugehörigkeit von Unternehmern und Anteilseignern zum Gegenstand offizieller Anfragen werden. 

23. 1 1905 - Der Braubetrieb der Münchner Kindl-Brauerei wird eingestellt

München-Au * Die Münchner Kindl-Brauerei hört auf, selbstständige Aktiengesellschaft zu sein. Zunächst werden noch beide Brauereien parallel in Betrieb gehalten. 

3. 4 1933 - Die Herkunft der Cenovis-Werke wird hinterfragt

Gießen - München * Die Universitäts-Klinik Gießen richtet eine Anfrage an die Industrie- und Handelskammer München und erkundigt sich, ob die Cenovis-Werke eine „christliche Firma“ seien. Die Anfrage steht im Zusammenhang mit den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, als die Herkunft und religiöse Zugehörigkeit von Unternehmern und Unternehmen zunehmend Gegenstand von Nachfragen und Ausgrenzung werden. 

Um 2 1937 - Die Eigentümerstruktur der Cenovis-Werke wird verändert

München-Au * Der Anteil der in jüdischem Besitz befindlichen Geschäftsanteile an den Cenovis-Werken wird auf 48,47 Prozent reduziert. Mit dieser Veränderung der Eigentümerstruktur erreicht das Unternehmen zunächst die Einstufung als nichtjüdischer Betrieb.

Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund der zunehmenden wirtschaftlichen Ausgrenzung jüdischer Unternehmer im nationalsozialistischen Deutschland. 

1. 7 1931 - Cenovis erhält positive Bewertung für öffentliche Aufträge

Berlin - München * Die Berliner Industrie- und Handelskammer holt Auskünfte über die Cenovis-Werke ein, um deren Eignung für Lieferungen an Behörden zu prüfen. In der Antwort wird das Unternehmen als leistungsfähig und zuverlässig bewertet und ausdrücklich für öffentliche Aufträge empfohlen. Als Generaldirektor steht Dr. Julius Schülein an der Spitze des Unternehmens, das eng mit der traditionsreichen Münchner Brauereifamilie Schülein verbunden ist.

22. 1 1937 - IHK: Cenovis-Werke ist keine arische Firma

 

München-Au * Das Stammkapital der Cenovis-Werke beträgt 1,5 Millionen Reichsmark. Davon befinden sich Geschäftsanteile in Höhe von 815.000 RM in jüdischer Hand. Von den fünf Aufsichtsräten sind zwei Juden, von den zwei Vorsitzenden Einer.

Die Industrie- und Handelskammer - IHK München stellt deshalb fest: „Bei dem Unternehmen kann daher sowohl nach Besitz wie auch nach Führung nicht von einer arischen Firma gesprochen werden. Diese Tatsache schließt unseres Erachtens eine Berücksichtigung bei Heereslieferungen aus.“

 

1922 - Die Cenovis-Werke werden Marktführer in der Hefeverwertung

München-Au * Die Cenovis-Werke betreiben die größte Hefeverwertungsanlage Deutschlands und bauen ihre Stellung in der Nahrungsmittelproduktion weiter aus. Im selben Jahr übernehmen sie auch den Saalbau der ehemaligen Münchner Kindl-Brauerei an der Rosenheimer Straße und erweitern damit ihren Unternehmensstandort.

13. 7 1938 - Die Cenovis-Werke melden den Abschluss der „Arisierung“

München-Au * Die Cenovis-Werke teilen der Industrie- und Handelskammer München mit, dass sämtliche Geschäftsanteile in nichtjüdischen Besitz übergegangen seien. Das Unternehmen bezeichnet sich daraufhin als eine „rein arische“ Unternehmung und erfüllt damit die Vorgaben der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik. Die Erklärung dokumentiert den Abschluss der sogenannten „Arisierung“ des Unternehmens.

Dr. Julius Schülein gelingt es noch vor den Novemberpogromen 1938, in die Vereinigten Staaten zu emigrieren und sich der weiteren Verfolgung durch das NS-Regime zu entziehen.

21. 2 1933 - Dr. Julius Schülein leitet die Cenovis-Werke

München-Au * In der Gesellschafterliste der Cenovis-Werke wird Dr. Julius Schülein als Generaldirektor des Unternehmens geführt. Mit einem Geschäftsanteil von 392.000 Reichsmark ist er zugleich der größte Anteilseigner. Weitere bedeutende Beteiligte sind Kommerzienrat Emil Zeckendorf und Nelly Zeckendorf. Die Angaben verdeutlichen die enge Verbindung der Cenovis-Werke zu führenden Münchner Unternehmerfamilien.

21. 6 1938 - Maggi übernimmt die jüdischen Anteile an den Cenovis-Werken

München - Berlin * Die bislang in jüdischem Besitz befindlichen Geschäftsanteile der Cenovis-Werke gehen auf die Maggi GmbH in Berlin über. Die Übertragung erfolgt unter dem wachsenden Druck der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik und markiert einen weiteren Schritt bei der Verdrängung jüdischer Eigentümer aus deutschen Unternehmen.

5. 4 1933 - Die Cenovis-Werke werden vom NS-Boykott ausgenommen

München-Au * Das „Zentralkomitee zur Abwehr der jüdischen Greuel- und Boykotthetze“ der NSDAP nimmt zur Frage Stellung, ob die Cenovis-Werke von den Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte betroffen seien. In seiner Antwort kommt das Gremium zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen für einen Boykott des Unternehmens nicht gegeben seien und die Cenovis-Werke deshalb nicht unter den reichsweiten Boykott vom 1. April 1933 fielen.

Die Anfrage verdeutlicht den wachsenden politischen Druck und die zunehmende Diskriminierung von Unternehmern jüdischer Herkunft in den ersten Monaten der nationalsozialistischen Herrschaft. 

4. 6 1942 - Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag

München-Lehel * Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag. Liesl Karlstadt schreibt ihre eher unpersönlich gehaltenen Geburtstagsgrüße auf eine Autogrammkarte:  

„Zum 60. Geburtstag gratuliere ich und wünsche dir alles Gute - Gesundheit und noch viele schöne Jahre. Möge dir alles in Erfüllung gehen, was du dir selbst wünscht.
Deine Partnerin Liesl Karlstadt“
 

6. 6 1702 - Die erste Messe in der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria

Au * In der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria am Gaisberg (Lilienberg) wird die erste Heilige Messe gefeiert.

1. 6 1710 - Das Allerheiligste wird zum Gaisberg übertragen

Haidhausen - Au * Unter Beteiligung höchster Herrschaften wird das Allerheiligste von der Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche in die von Johann Maximilian von Alberti erbaute Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria am Gaisberg übertragen.

19. 2 1749 - Beschluss für einen Neubau des Klosters am Lilienberg

Au * Priorin und Konvent beschließen die Erweiterung des Klosters am Lilienberg durch einen Neubau. Der Konvent der Benediktinerinnen umfasst inzwischen 23 Professen und 4 Schwestern.

1946 - Die Kleine Komödie wird eröffnet

München-Lehel * Die Kleine Komödie in der Maximilianstraße 17 nimmt in den Räumen des ehemaligen Café Viktoria ihren Betrieb auf. Auf dem Programm stehen vor allem leichte Komödien, Boulevardstücke und gelegentlich Bearbeitungen klassischer Werke. 

10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen zieht in die Maria-Theresia-Straße 11

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen findet in der Maria-Theresia-Straße 11 ein neues Zuhause, nachdem ihm seine Wohnung in der Villa an der Prinzregentenstraße 61 wegen Eigenbedarfs gekündigt worden ist. Dort lebt Röntgen bis zu seinem Tod im Jahr 1923.

24. 9 1970 - Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird eröffnet

München-Au * Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird als „Geschenk des bayerischen Staates an die vertriebenen Mitbürger“ den Heimatvertriebenen und ihren Verbänden übergeben und damit eröffnet. Die nichtrechtsfähige öffentliche Anstalt wird als Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung geführt.

31. 5 1802 - Die restlichen Benediktinerinnen vom Lilienberg werden versetzt

Au * Die restlichen  Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg werden in die ständischen Klöster der Benediktinerinnen nach Kühbach und Hohenwart gebracht. Die Mädchenschule wird von zwei weltlichen Lehrerinnen weitergeführt. 

29. 5 1802 - Die ersten Benediktinerinnen vom Lilienberg kommen nach Geisenfeld

Au * In der Frühe um 4 Uhr werden die ersten der zwanzig verbliebenen Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg in das ständische Kloster der Benediktinerinnen nach Geisenfeld gebracht. 

22. 5 1802 - Den Benediktinerinnen vom Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt

Au * Den Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt. Jeder wird erlaubt, ihr Bett und den übrigen Hausrat ihrer Zelle mitzunehmen. Um jegliches Aufsehen zu vermeiden wird einigen Nonnen erlaubt, ihre Eltern und Verwandten in München in geschlossenen Wägen zu besuchen. 

31. 10 1919 - Anna Bertha Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Anna Bertha Röntgen stirbt in München.

10. 2 1923 - Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München. 

2. 5 1919 - Frühmorgentliche Gefechte in Haidhausen

München-Haidhausen * Um 8 Uhr früh kommt es Johannisplatz und am Straßenbahn-Depot an der Einstein-/Seeriederstraße zu Gefechten. 

7 2023 - Die „Boazn“ in der ehemaligen Bedürfnisanstalt

München * In der im Jahr 1901 erbauten öffentlichen Bedürfnisanstalt unter der Äußeren Ludwigsbrücke wird ein Lokal, die „Boazn“, eröffnet. Die Planungen für den Umbau der sechzig Quadratmeter großen ehemaligen WC-Anlage gehen zwar schon auf das Jahr 2015 zurück, doch der Umbau gestaltete sich aufwändiger als gedacht. 

29. 5 1710 - Das Allerheiligste kommt aus der Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

Haidhausen - Au * Nachdem es mit den Paulaner-Patres zu Problemen wegen der Überführung des Allerheiligsten gekommen ist, wendet sich Johann Maximilian von Alberti erneut an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck. Dieser erlaubt ihm die Übertragung des Allerheiligsten aus der Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche.

Die eifersüchtig auf ihre Rechte pochenden Paulaner befürchten, dass auf sie eine Schmälerung ihrer Einnahmen durch Lesen von Messen in der Kapelle am Gaisberg, aber auch bei den Spenden im Opferstock zukommen und letztlich für die Mariahilf-Wallfahrt eine starke Konkurrenz erwachsen würde. 

1925 - Der Straßenbahn-Betriebshof 2 an der Seeriederstraße

München-Haidhausen * Auf dem alten Gronimus-Anwesen an der Kirchen-/Ecke Seeriederstraße entsteht der Straßenbahn-Betriebshof 2.

6. 11 1850 - Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Der Vorstand der Obersten Baubehörde, Direktor Schierlinger, gibt ein Gutachten ab, worin er die Durchführung der projektierten Straße „als eine gerade Verbindung des Max-Joseph-Platzes mit Brunntal“ für möglich hält, gleichzeitig aber auch auf die zu erwartenden Terrainschwierigkeiten hinweist.

Das Gebiet rund um die heutige Maximilianstraße ist ein von zehn mehr oder weniger großen Bächen durchzogenes Isar-Schwemmland, in dem zahlreiche Mühlen liegen. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist das Verfüllen der Bäche und eine damit verbundene Stilllegung der Mühlen nicht möglich. Außerdem fällt das Gelände zur Isar hin deutlich ab, weshalb auf der ganzen Strecke ein Niveauausgleich vorgenommen werden muss.

1996 - Die Renovierungsarbeiten am Haus an der Lilienstraße 1 sind abgeschlossen

München-Au * Die Renovierungsarbeiten an dem aus dem Jahr 1780 stammenden Hauses an der Lilienstraße 1 werden abgeschlossen. 1,7 Millionen DMark mussten inverstiert werden.

Äußere Ludwigsbrücke, Wandbild 5. 12 2023 - Ein neues Graffiti in der Äußeren Ludwigsbrücke

München * Das neue Wandbild in der Fußgänger- und Fahrrad-Unterführung in der Äußeren Brücke wird eingeweiht. Drei Streetart-Künstler, die sich „Munich Cycle Crew“ nennen, haben die Unterführung gestaltet: 

  • die Münchner Illustratorin und Tätowiererin Miriam Frank, 
  • Maler, Illustrator und Trickfilmzeichner Flin und 
  • Münchens bekanntester Streetart-Künstler Loomit. 

Das größte Problem beim Besprühen und Bemalen der Wände sind die Radfahrer, weshalb die Künstler teilweise nur nachts im Tunnel arbeiteten oder am Tag sehr laut Musik hörten, damit die Leute die Kunstakteure schon vorher bemerken. 

Die Idee zur Unterfahrt-Dekoration kommt von Loomit, der bereits 2006 zusammen mit Shine und den brasilianischen Streetart-Stars Os Gêmeos den Tunnel ausgeschmückt hatte. 

27. 5 1823 - Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke

München * Die Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke findet statt.

Um 1180 - Die erste Isarbrücke

Munichen * Eine Münchner Brücke über die Isar ist vorhanden. Ob sie noch im Auftrag des Welfenherzogs Heinrich oder bereits vom Freisinger Bischof Albert gebaut wurde, ist unklar. 

Der Verlauf der Salzstraße findet sich heute in der Einstein- und in der Fortsetzung in der Inneren-Wiener-Straße wieder. Beim später entstandenen Leprosenhaus führt sie über den Streckenabschnitt Am Gasteig [= gacher Steig = steiler Weg] mit einem starken Gefälle hinunter zur Isar, die durch mehrere Inseln in viele Flussläufe geteilt ist.

13. 9 1813 - Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg

Vorstadt Au - Haidhausen * Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg. Eine pervers neugierige Menschenmenge hat auf der Äußeren Brücke gewartet, um dabei zu sein, wenn der nahe gelegene Kaiserwirt in sich zusammenfallen und in den Isarfluten mitgerissen wird. Die Schaulustigen glauben sich auf der aus Stein erbauten Brücke in Sicherheit, da sie gerade ihr eine hohe Standfestigkeit unterstellen.

Der Fuhrknecht eines Brauwagens, der den Flussübergang gerade passiert hatte, warnte die Gaffer, dass die Brücke wankt. Eine Totengräberin, die auf einem Schubkarren ein Kruzifix über die Brücke rollt, ruft: „Schauts auf, da Tod kummt!” Unmittelbar danach „knickte der östliche Brückenpfeiler ein, die Brückendecke senkte sich und stürzte dann in die Fluten“. Zwei weitere Bögen folgen nach. 108 Menschen stürzen in den tosenden Gebirgsfluss, nur sechs können gerettet werden.

21. 9 1982 - Die steinerne Äußere Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Äußere Isarbrücke wird um sieben Meter auf 19 Meter verbreitet.

20. 6 1905 - Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz geht in Betrieb

München-Lehel * Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz im Lehel geht in Betrieb.

Um 1870 - In München befindet sich der größte Floßhafen Europas

München * Die Flößerei hat ihren Höhepunkt erreicht. In München befindet sich zu dieser Zeit der größte Floßhafen Europas - jährlich landeten etwa 12.000 Flöße an der Insel an, das Holz wird vorrangig als Brennholz, aber auch als Bauholz verwendet.

12. 11 1934 - Die Arbeiten für den Abriss der Ludwigsbrücken beginnen

München * Die Arbeiten für den Abriss der alten Ludwigsbrücken beginnen. Dabei findet man eine im alten Grundstein eingelagerte Kassette, die zwei goldene Isar-Dukaten zusammen mit einem Bildnis von König Max I. Joseph enthält.

18. 7 1853 - Beginn der Bauarbeiten an der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Nachdem das königliche Einverständnis zur Erhöhung des Pflasterzolls, der Weinsteuer und des Malzzuschlags vorliegt, beginnt die Stadt, unter Leitung des noch jungen Bauingenieurs beim Stadtbauamt, Arnold Zenetti, mit den Straßenbauarbeiten zur Maximilianstraße. 

Die gewünschte Auffüllung der Bäche wird abgelehnt, da dies den wirtschaftlichen Ruin für den Münchner Osten bedeuten würde. Deshalb werden später viele Kellergeschosse aus den massiv gemauerten Bacheinfassungen hergestellt.

13. 9 1899 - Die Ludwigsbrücken trotzen dem Jahrhunderthochwasser

München * Das Jahrhunderthochwasser vom 13. und 14. September 1899 überstehen die beiden Ludwigsbrücken gut, doch das Münchner Brückenbauprogramm muss neu überarbeitet werden. 

25. 1 1934 - Die Ratsherren beauftragen den Neubau der beiden Ludwigsbrücken

München * Die in Ratsherren umbenannten Stadträte beauftragen das Stadtbauamt mit dem Neubau der beiden Ludwigsbrücken. Damit weicht man von dem ursprünglichen Vorhaben ab, nur die alte Äußere Brücke zu ersetzen.

Bei beiden Brücken ist das Flussbett inzwischen so ausgespült, dass die Pfahlroste fast frei liegen. Außerdem haben sich die Durchflussverhältnisse der Inneren Brücke spürbar verschlechtert. 

13. 9 1813 - Das Gasthaus zum Kaisergarten droht einzustürzen

München-Au * Der Kaisergarten ist jenes Wirtshaus, für das beim Jahrhundert-Hochwasser der Isar das letzte Stündchen angebrochen scheint. Viele neugierige Gaffer stehen auf der steinernen Isarbrücke und wollen miterleben, wie das bereits unterspülte Gasthaus langsam in die tosenden Fluten der Isar versinkt. 

Doch nicht für den Kaisergarten hat das letzte Stündchen geschlagen, sondern für 93 schaulustige Münchner*innen. Sie trifft der jähe Tod, nachdem die Brücke Bogen für Bogen einstürzt und mitsamt den darauf befindlichen Personen in dem reißenden Gebirgsfluss versank. Es kann nur eine Person gerettet werden.

3. 11 1935 - Die Ludwigsbrücke wird eingeweiht

München * Die Einweihungsfeierlichkeiten für die Ludwigsbrücken werden abgehalten. Für diesen Anlass wird eigens eine Gedenkmedaille geprägt, die die Inschrift: „Marsch über die Ludwigsbrücken 9. November 1923“ trägt. Als Illustration ist auf der Rückseite das Motiv „Kampfgeschwader mit Hakenkreuzfahne“ zu sehen. 

10. 6 1530 - Großer Empfang für Kaiser Carl V.

München * Kaiser Carl V. hält sich vom 10. bis zum 14. Juni in München auf. Der Besuch des Kaisers ist natürlich der gesellschaftliche Höhepunkt der Residenzstadt in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Als sich am Freitag vor Pfingsten der ranghöchste deutsche Adelige in Begleitung seines Bruders, König Ferdinand von Böhmen, mehreren Herzögen, Mark- und Pfalzgrafen sowie geistlichen Würdenträgern, den Mauern der Stadt nähert, veranstalten die Münchner ein Riesenspektakel mit einer unglaublichen Prachtentfaltung. 

3. 6 1464 - Umfangreiche Arbeiten an der Isarbrücke

München * Umfangreiche und 107 Pfund und 11 Pfennige teuere Arbeiten an der Isarbrücke beginnen und dauern bis 7. Oktober an. 

10. 6 1530 - Ein Manöver mit vielen Toten und Verletzten

München - Haidhausen * Der eigentliche Höhepunkt soll aber erst rund achthundert Meter weiter kommen, etwa an der Stelle des heutigen Rosenheimer Platzes. Dort ist innerhalb von wenigen Tagen - fast nach Hollywood-Manier - eine wehrhaft aussehende Burg mit vier Türmen und Bastionen aus Holz, Leinwand und Farbe errichtet worden. Alles wirkt sehr realistisch.

In der Festung warten einhundert schwerbewaffnete Männer, bis die Gäste auf der Ehrentribüne Platz genommen haben. Auf ein Zeichen Herzog Wilhelms IV. rücken die von Ramersdorf kommenden Angreifer heran und es kommt unausweichlich zur Schlacht, bei der sechzehnhundert Mann unter ohrenbetäubendem Kriegsgeschrei das Schloss stürmen.

Nachdem einige an die Mauern gelehnte Sturmleitern von den Verteidigern der Burg umgestoßen worden sind und sich dabei die Angreifer und das nachdrängende Fußvolk etliche Blessuren zugezogen haben, „überkam beide Seiten eine große, unbändige Wut“, schreibt unser Zeitzeuge. Und da es sich sowohl bei der Burgbesatzung als auch bei den Angreifern um „temperamentvolle, rauflustige und keine Schmähung duldende Altbaiern” handelt, wird aus dem zur Ergötzung des Kaisers veranstaltetem Scheingefecht sehr schnell blutigster Ernst.

Die Manöver-Gegner dreschen derart rabiat aufeinander ein, dass am Ende acht Tote und eine unbekannte Zahl von Männern verletzt liegen bleibt. Das wird von den Ehrengästen auf ihren Tribünen natürlich nicht bemerkt. Immerhin erhalten die Getöteten ein Begräbnis auf dem Salvatorfriedhof und deren Witwen und Waisen ein jährliches Gnadengeschenk aus der landesherrlichen Privatschatulle.

Auf dem Manöverfeld schießen die Angreifer die Burg später schließlich noch in Trümmer und Fetzen. Der Chronist vermerkt: „Mit ungeheuerem Krachen entluden sich alle Geschütze auf einmal.” Immerhin zeigt sich Kaiser Carl V. von dem Manöver und der dabei gezeigten baierischen Kampfkraft mächtig beeindruckt.

Ab 1760 - Die Äußere Ludwigsbrücke wird in Stein gebaut

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Äußere Ludwigsbrücke wird vollständig in Steinbauweise ausgeführt.

10. 6 1530 - Ein Manöverspiel für die kaiserliche Gefolgschaft

Ramersdorf - Haidhausen - München * Die kaiserliche Gefolgschaft wird kurz hinter Ramersdorf, auf einer Lüften genannten Schafweide, von einer festlich herausgeputzten Ritterschar begrüßt, die den Rahmen für ein Manöverspiel bilden.

Wie der Historiker Sigmund Riezler in seiner Baierischen Geschichte berichtet, ist hier „mit den herzoglichen Heerpaukern und Trompetern die Reiterei der Landsassen und Hofbeamten aufgestellt, 550 Pferde stark, darunter etwa 300 in vollständiger Rüstung, Blankharnisch, Armzeug, Knieköpfen, die Rosse mit Eisenstrinen, alle in roten Röcken mit dem herzoglichen Wappen auf dem Ärmel, eine buntschimmernde Masse, überragt von langen, schwarz und weiß bemalten Spießen mit schwarzen Fransen. An den Anführern bewundert man damastene Röcke, goldene Ketten und vergoldete Waffen“.

Jeder Reiter hat hinter sich einen Pagen, der ihm die Lanze und den Helm mit wallenden Federn trägt. Ein alter Kriegsmann, der Ritter Dietrich von Knöringen, befehligt diese glänzende „cavalli alla borgognona“.

Um den Empfangsplatz bilden einhundert Feldgeschütze - Quartanen, Schlangen, Falkonetlein und Mörser - einen Halbkreis, wobei die Zuschauer ganz besonders eine achtzehn Fuß lange, hölzerne, mit Eisenringen umwickelte Büchse interessiert. Diese haben baierische Truppen im Jahr 1525 vor Rastatt den aufständischen Bauern abgenommen. 

11 2019 - Vorarbeiten für die Sanierung der Ludwigsbrücken

München * Bauarbeiter rücken an, um mit den Vorarbeiten für die im März 2020 beginnende dringende Sanierung der Ludwigsbrücke anzufangen. Sie errichteten die temporären Stützen für eine Behelfsbrücke, auf der die Fußgänger und der Radverkehr während der Bauphase die Isar überqueren können. 

Dafür mussten die Isar-Ufermauer östlich des Vater-Rhein-Brunnens verstärkt, Gehwege verlegt und Bäume gefällt oder gestutzt werden. 

Die Sanierung soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein - es wird bis 2025 dauern. 

26. 11 1906 - Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum wird eröffnet

München-Lehel * Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum in der Pfarrstraße 3 wird eröffnet.

1918 - Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in „Museum-Lichtspiele“

<p><strong><em>München-Au</em></strong> * Das <em>„Gabriels Tonfilmtheater“</em> erhält einen neuen Namen und heißt nun <em>„Museum Lichtspiele“</em>. Das Vorbild für den Namen war das im Bau befindliche technische Museum auf der Kohleninsel, das bereits im Oktober 1915 eröffnet werden sollte.</p> <p>Durch die Wirren des Ersten&nbsp;Weltkriegs musste die Eröffnung des nahegelegenen „Deutschen Museums“ bis zum 7. Mai 1925 verschoben werden.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

29. 4 1945 - Ein Sprengkommando soll die Ludwigsbrücke zerstören

München *  Nur wenige Stunden bevor die amerikanischen Soldaten München besetzen würden - soll ein Sprengkommando der Wehrmacht die Ludwigsbrücke zerstören. Ihre Erhaltung verdanken wir den Überredungskünsten des Kommissars der Landpolizei, Jakob Eder. 

  • Ungehorsame Zivilisten retteten durch ihren Einsatz die Großhesseloher- und Bogenhausener Brücke. 
  • Die Grünwalder Brücke, diejenige bei Oberföhring und die strategisch völlig unbedeutende zum Bosch-Werk in Sendling fliegen aber doch noch in die Luft. 

5. 11 1942 - Überfall auf die Museum-Lichtspiele

<p><strong><em>München-Au</em></strong> * Unter <em>„Ausnutzung der Verdunkelung“</em> überfällt der 33-jährige Wilhelm Heppert die Kassiererin der Museum-Lichtspiele&nbsp;und raubt den Betrag von 150 Mark. Der Räuber wird von einem Wehrmachtsangehörigen gefasst und der Polizei übergeben. Er wird vor ein Sondergericht&nbsp;gestellt und als <em>„Volksschädling“</em> zum Tode verurteilt. Eine Begnadigung lehnt das Gericht ab.</p>

24. 6 1977 - Die „Rocky-Horror-Picture-Show“ in den Museum-Lichtspielen

München-Au * Die Verfilmung des Rockmusicals „Rocky Horror Show“ führte das Auer Spielfilmhaus in eine neue Ära. Die transsexuell-transsylvanische Party läuft seitdem regelmäßig in dem Filmtheater an der Lilienstraße. Durch die lange Laufzeit des Films wird der Filmtempel ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen. 

Wie einst im „Arri“ bei den Nachtvorstellungen mit Eddie Constantine übernehmen auch hier die Zuschauer die Regie. Auch hier bildet sich wie aus dem Nichts eine kleine, aber hartnäckige Fangemeinde, die sich das verfilmte Musical wieder und wieder ansieht. Durch Mundpropaganda strömt das Publikum nur so herbei, schminkt sich grell und verkleidet sich eigens für den Kinobesuch mit Netzstrümpfen, Strapsen und Korsagen. Sie sprechen die Texte und singen die Lieder mit. 

Und dieses Publikum entwickelt Rituale, die dann oft selbst wieder Teile eines Films werden. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert. Zum Ritual gehört auch, sich an der Kinokasse ein Set mit Utensilien zu kaufen, das Reis, Luftschlangen, Wunderkerzen und anderes beinhaltet. 

18. 9 1980 - Ein weiterer Kinosaal für die „Rocky-Horror-Picture-Show“

München-Au * In den Museum-Lichtspielen wird ein eigener Kinosaal mit 68 Plätzen speziell für die „Rocky Horror Picture Show“ eingerichtet. Es ist weltweit das erste Kino, dessen Inneneinrichtung für einen einzigen Film gemacht ist. Bis Ende Oktober 1981 wird hier nur dieser Film gezeigt. 

Ein ehemaliger Lagerraum wird im selben Monat zum Kino 3.

 

1937 - Wilhelm Sensberg führt die Museum-Lichtspiele

<p><strong><em>München-Au</em></strong> * Von 1937 bis zum Kriegsende Ende April 1945 ist&nbsp; Wilhelm Sensberg der Betreiber des Filmtempels in der Au.</p> <p>Welche politische Gesinnung die Betreiber des Lichtspielhauses während der NS-Zeit bevorzugten, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle standen die Kinobetreiber und -besitzer in dieser Zeit unter strenger Aufsicht nationalsozialistischer Aktivisten.</p>

12. 6 1946 - Die Museum-Lichtspiele können wieder eröffnet werden

München-Au * Die Museum-Lichtspiele können mit dem Alfred-Hitchcock-Film „Im Schatten des Zweifels“ wieder für das Kino-Publikum eröffnet werden.

1896 - Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen

München-Au * Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen und dafür der heute noch bestehende Bau errichtet. Das neue Wirtshaus trägt den Namen Gasthaus & Singspielhalle zum Kaisergarten. 

24. 4 1945 - München soll ein „positives Stalingrad“ werden

München * Reichsleiter Martin Bormann will, dass München ein „positives Stalingrad“ werden soll. Er schreibt an den Münchner Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar Paul Giesler ein Telegramm mit dem Inhalt: „Verteidigen Sie Ihren Gau mit Rücksichtslosigkeit und Schärfe!“

Zu diesem Zeitpunkt sitzt bereits der größte Teil der Münchner in Kellern und Ruinen oder leergeräumten Wohnungen, umgeben von fünf Millionen Kubikmetern Schutt, den der Krieg aus der „Hauptstadt der Bewegung“ gemacht hat. 

Zumindestens darin hat der GröFaZ, der „Größte Führer aller Zeiten“, wie man Adolf Hitler noch nennt, recht, als er sagte: „Gebt mir zehn Jahre Zeit, und Ihr werdet Euere Städte nicht mehr kennen!“ Und nun sollen auch die Reste in der zerstörten Stadt noch bis zum letzten Mann verteidigt werden. 

Der Stab um den NSDAP-Gauleiter Paul Giesler bereitete im Zentralministerium an der Ludwigstraße den „Endkampf um München“ vor. Für Gauleiter Paul Giesler war nun der Zeitpunkt gekommen, alle Isarbrücken Münchens zu sprengen. 

27. 5 1899 - Positive Kritiken für den Kaisergarten

München-Au * Im „Münchener Lokal-Anzeiger“, der ehemaligen Zeitschrift „Münchener Ratsch-Kathl“ ist zu lesen: „Der neue ‚Kaisergarten‘ am Eingange der Au, nächst der äußeren Ludwigsbrücke, hat in seinem jetzigen Besitzer, Herrn Betz, den richtigen Mann gefunden hinsichtlich des Betriebs dieser altbekannten Volksquelle. 

Der große Parterre-Saal ist wie geschaffen zur Abhaltung volkstümlicher Unterhaltungen, die denn auch alle Sonn- und Feiertage, sowie Samstage, durch Sing- und Komikergesellschaften veranstaltet werden und sich eines recht regen Besuches erfreuen.“

1902 - Der Vergnügungsteil der Auer Dult auf der Kohleninsel

München-Lehel - Kohleninsel * Auf dem nördlichen Teil der „Kohleninsel“ findet der Vergnügungsteil der Auer Dult statt. Gegenüber dem Münchner Arbeitsamt war ein Karussell und das Schichtl-Varieté aufgestellt worden. Durch ihre Musik fühlten sich besonders die Arbeitgebervertreter gestört.

1. 6 1852 - Friedrich Bürklein reicht einen Stadtverschönerungsplan ein

München-Graggenau - München-Lehel * Der Architekt Georg Christian Friedrich Bürklein reicht - im Auftrag Königs Max II. - einen Stadtverschönerungsplan ein. Bürklein bringt auch den Gedanken des Forums in der heutigen Maximilanstraße ein, indem er die Straße mit der vom König gewünschten Parkanlage verbindet. Die Anlage wäre allerdings wesentlich größer und parkähnlicher ausgefallen, als dies heute der Fall ist. 

Da sich aber ein großer Park mit der Verkehrsstraße nur schwer vereinbaren lässt und außerdem die Vororte jenseits der Isar vom Stadtbezirk eher ferngehalten worden wären, nimmt man Abstand von diesen Plänen. Was bleibt ist die Verbindung der Straße mit der Grünanlage, eben das heutige Forum, deren Platzmitte in den früheren Planungen mit vier Fontänen ausgestattet werden sollte.

Obwohl sich die Planungen für das Straßenprojekt noch über viele Jahre hinziehen, beginnt die praktische Umsetzung schon wesentlich früher.

9. 7 1871 - Bürgermeister Alois von Erhardt stellt das Franzosenviertel-Konzept vor

München-Haidhausen * Das Einverständnisschreiben des Innenministeriums für die „Straßenzüge zum Braunauer Bahnhof in der Vorstadt Haidhausen“ enthält gegenüber der Ursprungsplanung nur geringfügige Änderungen. Daraufhin kann Bürgermeister Alois von Erhardt noch im gleichen Monat das Konzept der Öffentlichkeit vorstellen.

Das Franzosenviertel ist von dem Münchner Stadtbaurat Arnold Zenetti streng geometrisch als Dreistrahlanlage geplant worden. Das Konzept umschließt das künftige Straßennetz zwischen dem Bahngelände, der Stein-, Rosenheimer-, Wolfgang- und der Äußeren-Wiener-Straße und sieht den Ostbahnhof und das ihn umgebende Rondell des Orleansplatzes als Mittelpunkt des Viertels vor. „Diese Zentrierung auf den Ostbahnhof nimmt sich wie die Persiflage eines residenzstädtischen Grundrisses aus, im dem - dem Arbeiterviertel entsprechend - der Platz des Herrscherhauses von dem Pendlerbahnhof eingenommen wird“

Damit die neue Wohnsiedlung an die Vorstadt Haidhausen und an das Gasteig-Gelände angebunden werden kann, sind in Zenettis Planungskonzepten Straßendurchbrüche von der Wörth- zur Preysingstraße und Verbreiterungen der Rosenheimer-, Stein- und Milchstraße vorgesehen. Im Gegensatz zu der am Beginn des 19. Jahrhunderts angelegten Maxvorstadt und zu dem ab dem Jahr 1860 erbauten Gärtnerplatz-Viertel haben die Straßen und Plätze des Franzosenviertels erstmals unterschiedliche Breiten. Dafür sind - neben verkehrstechnischen - vor allem ästhetische Gesichtspunkte ausschlaggebend.

Vom 530 Fuß messenden, halbkreisförmigen Orleansplatz ausgehend, bildet die 100 Fuß breite Wörthstraße die Mittelachse der symmetrischen Dreistrahlanlage. Ihre Aufweitung - der früher als Forum bezeichnete heutige Bordeauxplatz - bildet den prunkvollen Mittelpunkt innerhalb des Franzosenviertels. An seiner Stelle beträgt die Straßenbreite 200 Fuß. Ein ebenfalls 100 Fuß breites Straßenprofil verzeichnen die Rosenheimer- und die Orleansstraße. Die Weißenburger- und die Belfortstraße verlassen das Rondell am Orleansplatz als Diagonalachsen. Diese Verkehrswege messen, ebenso wie die sie kreuzende Pariser- und Breisacher Straße 60 Fuß in der Breite. Die restlichen Straßen haben eine Breite von 50 Fuß.

An den beiden diagonal verlaufenden Straßenzügen sind Platzanlagen geplant. So folgt an der Weißenburger Straße dem 220 Fuß messenden, rechteckigen Pariser Platz der im Durchmesser 300 Fuß umfassende, kreisrunde Weißenburger Platz. Spiegelbildlich zum Pariser Platz soll an der Belfortstraße ebenfalls eine quadratische Platzanlage, der Straßburger Platz, angelegt werden. Die Planung, die mit ihrer symmetrischen Straßenführung an eine barocke Bauweise erinnert, kann aber nur dort verwirklicht werden, wo sich der Grund in der Hand eines Besitzers befindet.

Im Gegensatz zu dem Baugebiet das sich überwiegend im Besitz Carl von Eichthals befindet und das etwa bis zur Wörthstraße reicht, scheitert nördlich davon der weitere Ausbau am Kloster der Frauen zum guten Hirten, das das Gelände des ehemaligen Preysing-Schlosses seit 1840 besitzt. Die Klosterverwaltung lehnt jeden Verkauf der notwendigen Grundstücke zur Fertigstellung des Franzosenviertels ab und tritt nicht einmal einen Quadratmeter Grund für die Straßenanlagen ab.

Ein Opfer dieser unnachgiebigen Haltung wird der Straßburger Platz den der Königlich-bayerische Major a.D., Karl Graf von Rambaldi, im Jahr 1894 in seiner Zusammenstellung der Münchner Straßennamen wie folgt beschreibt: „Straßburgerplatz. Liegt in Haidhausen zwischen der Elsaß-, Pariser- und Belfortstraße, nördlich vom Ostbahnhofe“. Doch ohne ein Entgegenkommen der Klosternonnen kamen die weiteren Planungsarbeiten für dieses Gebiet ins Stocken. Dies auch,

  • weil einerseits keine aussichtsreichen Enteignungsmöglichkeiten bestehen,
  • andererseits, weil sich in den Zeiten der geometrischen Stadtplanung kein Verantwortlicher zu einer Planänderung entschließen kann.

Erst mit dem Amtsantritt Theodor Fischers, dem Vorstand des Münchner Stadterweiterungsbüros, werden die Planungen wieder aufgenommen. 

Um 4 1997 - Der Bordeauxplatz wird grundsaniert

München-Haidhausen * Der Zustand des Brunnens am Bordeauxplatz ist ein so erbärmlicher, dass das Becken abgebrochen und völlig neu aufgebaut werden muss. Da das Becken in seiner Entstehungszeit „in den Dreck gebaut” worden ist, versickern von den 15.000 Kubikmetern Wasser, die pro Saison hier verbraucht werden, gut die Hälfte im Erdreich. Ein Riss geht durch den Rehbock, dem zudem sein Geweih abhanden gekommen ist.  

Damit der Bordeauxplatz seine auf alten Fotos verbürgte Ursprünglichkeit zurückgewinnt, beginnt man mit umfangreichen Umbauarbeiten. Die Grundstruktur des Platzes konnte über die Jahrzehnte im Wesentlichen erhalten werden. Nur die Wege waren breiter geworden und betongepflastert. Sie sollen wieder zu schmalen Sandwegen umgestaltet werden. Die Parkbänke waren nach innen gerückt, weg vom Straßenverkehr, dafür aber mit dem Rücken zu den Flaneuren. Auch sie sollten wieder an ihren ursprünglichen Platz rücken.  

Daneben muss der nach über 120 Jahren lückenhaft gewordene Baumbestand erneuert werden, wobei die ersten Ulmen schon seit dem Jahr 1989 einer Abholzaktion zum Opfer fielen, da die weltweit auftretenden Fäulnisbakterien auch vor diesem historischen Ensemble keinen Respekt hatten. Als Ersatz pflanzte man zunächst einreihig Linden nach, „damit der Platz nicht allzu stark unter dem Schattendruck leidet“. Spätestens seit der Entdeckung des Ozonlochs weiß man den Schatten wieder zu schätzen, weshalb die Linden aus den 1990er Jahren zusammen mit den neuen Bäumen eine doppelreihige Allee rings um den Platz ergeben haben.  

Der neu geschaffene Spielplatz entspricht zwar nicht dem ursprünglichen Erscheinungsbild - aber dem Bedürfnis der Eltern. 

30. 5 1964 - München geht eine Städtepartnerschaft mit Bordeaux ein

München - München-Haidhausen - Bordeaux * München geht eine Städtepartnerschaft mit der südwestfranzösischen Stadt Bordeaux ein. Beide Städte widmen im Laufe ihrer Beziehungen der jeweiligen Partnerstadt eine Straße oder einen Platz.

Bordeaux benennt an der repräsentativen Esplanade des Quinconces in zentraler Lage die Allée de Munich. Bayerns Landeshauptstadt München wählt einen völlig anderen Weg und stellt im Jahr 1976 am Forum der Wörthstraße einfach neue Tafeln mit dem Namen Bordeauxplatz auf.  

Mit dem Forum wird ganz bestimmt einer der ansprechendsten Plätze in Haidhausen gefunden, auch wenn die Wörthstraße an eine der blutigsten Schlachten erinnert. Ob es aber amtliche Befürchtungen sind, die den Münchnern die möglicherweise schwierige Schreibweise der Partnerstadt nicht zutrauen oder nur einfach die Angst vor allzu viel Veränderung, ist nicht überliefert.  

Jedenfalls besitzt der Bordeauxplatz bis heute keine Hausnummer, weshalb auch an eine solche Anschrift kein Brief zugestellt werden kann. Die den Platz säumenden Häuser führen auch weiterhin die fortlaufenden Hausnummern der Wörthstraße. 

1. 6 1847 - Die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen

Haidhausen - Ramersdorf * Die Gemeinde Haidhausen gibt einen Bericht an die Königliche Steuerkatasterkommission, in dem die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen aufgezählt werden. 

1. 3 1894 - Friedensmonument am Weißenburger Platz

München-Haidhausen * Der Antrag des Haidhauser Gemeindebevollmächtigte und Wachsfabrikant Anton Forster zur Errichtung eines monumentalen Brunnens am heutigen Weißenburger Platz wird genehmigt. 

Im Verlauf der Planungen nimmt man vom Standort Wörthplatz [= Weißenburger Platz] Abstand, da abzusehen war, dass sich die Weißenburger Straße zu einer Hauptverkehrsader entwickeln würde und entscheidet sich für das Forum in der Wörthstraße, dem heutigen Bordeauxplatz. 

Weitere Vorschläge folgen. Universitätsprofessor Johann Nepomuk Sepp konkretisiert die Planungen, indem er der Abgeordnetenkammer in einem „leidenschaftlichen Appell an das deutsche Nationalgefühl“ ein Thema aus der Siegfried-Sage vorschlägt. Als Hauptfigur soll Siegfried in dem Augenblick dargestellt werden, als er aus der Quelle Wasser schöpft und Hagen nach seiner einzigen verwundbaren Stelle Ausschau hält. 

10 1891 - Die Ludwigsbrücke wird erweitert und geschmückt

München * Die Ludwigsbrücke wird erweitert. Sie erhält plastischen Schmuck in Form von je zwei Pylonen, die die Allegorien der Fischerei, der Flößerei, der Industrie und der Kunst aufnehmen. 

9. 11 1893 - Ein monumentaler Brunnen am Weißenburger Platz als Sieges-Monument

München-Haidhausen * Der Haidhauser Gemeindebevollmächtigte und Wachsfabrikant Anton Forster schlägt „Zum Gedenken an die 25. Wiederkehr der glorreichen Siege von 1870/71“ dem Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einen monumentalen Brunnen am Wörthplatz, dem heutigen Weißenburger Platz, vor.

 

16. 10 1744 - Die Isarbrücke wird von einem gewaltigen Feuer zerstört

München * Bei einem erneuten Abzug österreichischer Truppen wird die Äußere Isarbrücke von einem gewaltigen Feuer zerstört. Dazu müssen die Münchner zehn Zentner Pech und weiteres Brandzeug beschaffen.

Ab dem Jahr 1878 - Die Pferde-Trambahn fährt über den Weißenburger Platz

München-Haidhausen * Von 1878 bis 1889 fährt die Pferde-Trambahn über den Weißenburger Platz. 

12. 7 1414 - Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

München * Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke. 

1665 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche bekommt eine Zeig- und Schlaguhr

Haidhausen * Der Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen bekommt eine Zeig- und Schlaguhr. Seither wissen die Haidhauser, wie viel es geschlagen hat.

1723 - Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

München * Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer dauerhaften, steinernen Brücke über die Isar. Dabei sollen zwei getrennte Brücken und nicht mehr eine durchgehende Brücke entstehen.

30. 7 1895 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche muss geschlossen werden

München-Haidhausen * Die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche ist wieder renovierungsbedürftig geworden und muss wegen Baufälligkeit umgehend geschlossen werden. Eine Restauration wird wegen der hohen Kosten abgelehnt. 

1975 - Der „Glaspalast-Brunnen“ kommt am Weißenburger Platz zur Aufstellung

<p><strong><em>München-Haidhausen</em></strong> * Der <em>„Glaspalast-Brunnen“</em> kommt in der Mitte des Weißenburger Platzes zur Aufstellung. Die ihn umgebende kleine Parkanlage erfreut sich - in dieser <em>„grünlosen Umgebung“</em> - großer Beliebtheit, seit mit einer kleinen Fußgängerzone auch eine Verkehrsberuhigung eingetreten ist.</p> <p>Der Weißenburger Platz ist der prächtigste und größte der symmetrischen Plätze des Franzosenviertels.&nbsp;</p>

Ab dem Jahr 1969 - Die Straßenbahn fährt über den Weißenburg Platz

München-Haidhausen * Während der Zeit des S-Bahn-Baus fahren die Straßenbahn-Linien 19, 29 und 39 über die Lothringer Straße und den Weißenburger Platz. 

1524 - Johannes Baptist wird der Patron der Haidhauser Kirche

Haidhausen * Der Patron der Haidhauser Kirche wird Sankt Johannes Baptist. 

1638 - Ein Neubau für das Haidhauser Beinhaus

Haidhausen * Der alte Totenkercher, das Beinhaus, der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche wird abgerissen und neu aufgebaut.

1642 - Die Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach

Haidhausen * Der romanische Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach aus Ziegeln.

1651 - Ein neuer Glockenstuhl für die Johannes-Baptist-Dorfkirche

Haidhausen * Der Turm der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche erhält einen neuen Glockenstuhl für drei Glocken.

1776 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche muss renoviert werden

Haidhausen * Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen muss renoviert werden.

24. 6 1852 - Hochaltar der Johann-Baptist-Dorfkirche eingeweiht

Haidhausen * Der erneuerte Hochaltar der Sankt-Johann-Baptist-Dorfkirche in Haidhausen wird eingeweiht. Da die neuen Seitenaltäre stilistisch veralter sind, müssen sie gleichzeitig dem neuen Stil des Hochaltars angepasst werden.

Dabei lässt Pfarrer Johann Georg Walser den bislang unbekleideten Engel auf dem Josephsaltar mit einem Gewand übermalen.. Diese eigenmächtige und ohne Einverständnis der Gemeinde- und Kirchenverwaltung durchgeführte Maßnahme führt zu einem heftigen Streit und zur Abmahnung des Pfarrers.

Seit 1959 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche ist ukrainische Bischofskirche

München-Haidhausen * Von 1959 bis 1963 ist die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche sogar Bischofskirche und Sitz des Exarchen der unierten unkrainischen Katholiken.

1. 7 1690 - Ein Gewitter richtet mächtigen Schaden an

Haidhausen * Neben der Eingangstüre der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche findet sich nachstehender Text. Das dazugehörige Votivbild hat sich nicht erhalten. „Im Jahr 1690 den 1. Juli entstand ein solches Hochgewitter, welches man sich beflissen mit läuten und Wettersegnen von dem Firmament zu vertreiben, verhoffend, solches ohne Schaden abzugehen.

Darauf augenblicklich ein solcher Donnerstreich geschah, daß sich Jedermann entsetzte, und wie zu sehen ein Donnerkeil in Kirchthurm geschlagen, auch an demselben abgefahren, und bey den Glockenseilern etlich Persohn niedergeschlagen und beschädiget, darunter eine ledige Weibspersohn der Strahl getroffen, daß sie des Todes verblieben, indem der Strahl so erschrecklich hin und wieder gefahren, dem Mesner unter den Füßen durch und einem Mann über dem Kopf.“

1624 - Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet für eine Monstranz

Haidhausen * Der Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet 100 Gulden für die Anschaffung einer Monstranz für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche. 

1619 - Die rechte Kinnlade Johannes des Täufers in Haidhausen

Haidhausen * Herzog Maximilian I. schenkt der Sankt-Johann-Baptist-Kirche die rechte Kinnlade des heiligen Johannes des Täufers um Haidhausen in den Status eines Wallfahrtsortes zu setzen. Die kostbare Reliquie stammt aus dem Benediktinerkloster Stablo-Malmedy, das in der Erzdiözese Köln liegt, das von dem jüngeren Bruder des Wittelsbachers, Kurfürst Ferdinand, regiert wird.  

Die Verehrung der heiligen Knochen bringt den Andachten in der Haidhauser Kirche einen noch größeren Zulauf.  

Die Kopfreliquie des heiligen Johannes des Täufers wird heute an mehreren Orten verehrt.  
Das bedeutet, dass der Heilige - vorsichtig gesagt - mindestens vier Köpfe haben musste. 

19. 8 1895 - Widerstand gegen den Abriss der alten Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

München-Haidhausen * Gegen den Abriss der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche formiert sich der Widerstand. Dieser führt dazu, dass sich das Generalkonservatorium der Kunstdenkmäler und Altertümer Bayerns für die Erhaltung der Kirche aus „historischen und ästhetischen Gründen“ ausspricht. Damit wird das Gebetshaus renoviert und bleibt erhalten.

17. 6 1493 - Haidhausen erhält einen Benefizianten

Haidhausen * Der Benefiziant erhält in Haidhausen eine eigene Wohnung und ist zum ständigen persönlichen Aufenthalt bei seiner Kirche verpflichtet. Das Patronatsrecht über den Haidhauser Kaplan übt der Bogenhausener Pfarrer aus.

1789 - Haidhausen will eine eigenständige Pfarrei werden

Haidhausen - Bogenhausen * Mit ausdrücklicher Befürwortung des Hofmarkherrn wird ein Antrag auf Loslösung des bisherigen Pfarrverbandes mit Bogenhausen und die Errichtung einer eigenständigen Pfarrei Haidhausen gestellt.

26. 5 1739 - Ein Kreuzpartikel für die Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der aus Haidhausen stammende Augustiner-Eremiten-Laienbruder Jodok Zächerl schenkt der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche einen in einem silbernen Kreuz gefassten und mit einem Echtheitszertifikat versehenen Kreuzpartikel.

Ab 1888 - An der Hochstraße 11 entsteht das Städtische Kinder-Asyl

München-Au * Auf dem Wiesengrundstück an der Hochstraße 11 entsteht das Städtische Kinder-Asyl.

1. 10 1908 - Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

München-Lehel * Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3. 

29. 10 1892 - Auch die steinerne Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Innere Brücke erhält eine Breite von 18 Metern.

An den Brückenenden werden Pylone errichtet, die mit allegorischen Figuren geschmückt waren. 

  • Auf der Auer Seite ist dies die Kunst und die Industrie. 
  • Auf der westlichen, zur Stadt hin ausgerichteten Seite befinden sich die Verkörperung der Floßfahrt und der Fischerei. 
  • Durch den Brückenschmuck wird der Flussübergang zu einer Einheit zusammengefasst. 
  • Auch der Name für beide Brücken ist nun gleich und wird nur durch die Innere für den Überweg der Großen Isar und der Äußeren über die Kleine Isar unterschieden. 
  • In beide Brücken wurden auf Wunsch des Königlichen Kriegsministeriums Sprengkammern eingebaut.

12. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. eröffnet die Ausstellung des Deutschen Museums

München-Lehel * Kaiser Wilhelm II. eröffnet die provisorische Ausstellung des Deutschen Museums im Alten Nationalmuseum an der Maximilianstraße, dem heutigen Museum Fünf Kontinente. Bis 1925 erhalten Besucherinnen und Besucher hier einen Vorgeschmack auf das künftige Museum, bevor die Sammlungen auf die Museumsinsel umziehen.

1672 - Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck

Au * Anna Maria Cammerloherin erreicht die Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck. Sie lässt die Mühle zu einer zweigängigen Mahlmühle, die später sogar zur sechsgängigen aufgestockt wird, ausbauen.

Sie fährt zur Schranne, kaufte Getreide und bringt das Mehl wieder in die Stadt. Diese Handlung zieht heftige Beschwerden der städtischen Müller nach sich, „weil diese Concurrenzmacherei sie [die städtischen Müller] mit Weib und Kind an den Bettelstab bringe“.

12. 7 1926 - Die Völkerkundliche Sammlung zieht an die Maximilianstraße

München-Lehel * Die damalige Völkerkundliche Sammlung bezieht ihr heutiges Domizil in der Maximilianstraße 42. Der langgestreckte Bau gegenüber der Regierung von Oberbayern entstand ab 1858. Ursprünglich war das Gebäude jedoch nicht für die Völkerkunde vorgesehen, sondern für das Bayerische Nationalmuseum. Deshalb die Aufschrift: „Meinem Volk zu Ehr und Vorbild“. 

1859 - Die Gastwirtschaft zum Roten Turm

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Im nördlichen Anbau des ehemaligen Roten Turms wird die Gastwirtschaft zum Roten Turm eingerichtet. Sie erhält die Taferngerechtsame des Heiliggeistspitals. Die Gäste dieses Lokals sind hauptsächlich Soldaten der nahen Schwere-Reiter-Kaserne.

6 1946 - Die Akademie der Tonkunst soll in die Villa Stuck

München-Haidhausen * Nach einem kurzen Intermezzo im Maximilianeum wird der Akademie der Tonkunst die Villa Stuck als neue Wirkungsstätte für ihren Unterrichtsbetrieb zugewiesen. 

7. 7 1884 - Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

Lehel * Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren. Die Familie Feuchtwanger lebt in der Thierschstraße 9. 

1890 - Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen

München * Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen. Eine der ersten Maßnahmen ist die Beseitigung des Roten Turm-Wirtshauses, das viele Jahre ein beliebter Treffpunkt der Flößer und der in unmittelbarer Umgebung stationierten Schweren Reiter war. 

1943 - Die Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen

München-Haidhausen * Die verwaiste Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen. 

27. 7 1897 - Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais ein

München-Haidhausen * Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais bei der Lokalbaukommission in München zur Genehmigung ein. Die Überprüfung der Planungen führen zur umgehenden Ablehnung und der Aufforderung zur Überarbeitung.

21. 7 1914 - Baubeginn für Franz Stucks Atelierbau

München-Haidhausen * Die Bauarbeiten für den neuen Atelierbau an der Villa von Franz von Stuck beginnen. Den dafür erforderlichen Grund hat er zuvor von seinem Freund, dem kgl. Bayerischen Hofschauspieler und Dichter Konrad Dreher abgekauft. 

1. 1 1992 - Das Museum Villa Stuck wird wiedereröffnet

München-Haidhausen * Unter dem Wortungetüm Museum Villa Stuck - Eine Stiftung der Landeshauptstadt München mit Schenkung Hans Joachim Ziersch kann die Künstler-Villa wieder eröffnet werden. 

1897 - Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße

München-Haidhausen * Der 34-jährige Akademieprofessor Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße“und beginnt umgehend mit den Planungsarbeiten für seine Künstler-Residenz.

9. 10 1897 - Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck beginnen

München-Haidhausen * Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck an der Prinzregentenstraße beginnen. 

1930 - Die Familie Heilmann-Stuck bezieht kurzfristig die Villa Stuck

München-Haidhausen * Die Familie Heilmann-Stuck bezieht die Villa Stuck, muss aber bald feststellen, dass die ehemalige Künstler-Residenz für die besonderen Bedürfnisse einer Familie mit vier Kindern nur wenig geeignet ist. Aus diesem Grund legen die Heilmanns die Villa Stuck bald still. Mary Heilmann-Stuck geht mit ihren Kindern nach Marqurtstein, Albert Heilmann ist beruflich strak in Berlin engagiert. 

30. 4 1945 - Die Villa Stuck wird von den US-Militärbehörden beschlagnahmt

München-Haidhausen * Mit dem Einmarsch der Amerikaner wird die Villa Stuck umgehend von den US-Militärbehörden beschlagnahmt. Da die unteren Räume für Bürozwecke zu dunkel sind, wollen die Amis die Wände weiß übertünchen.Diese Maßnahme kann gerade noch verhindert werden. Auch deshalb, weil die Besatzer ins Nachbarhaus umziehen. 

8. 1 1965 - Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa

München-Haidhausen * Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa um 1,1 Millionen DMark und verpflichten sich, in den Räumen der ehemaligen Künstler-Residenz ein Museum einzurichten. Die Landeshauptstadt München gewährt im Gegenzug einen einmaligen Zuschuss von 500.000 DMark. 

13. 9 2000 - Der Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Der renovierte Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet. 

15. 7 1739 - Ein Lattenzaun statt einer Mauer um den Friedhof?

Haidhausen * Maria Antonia von Pfitschenthal, die Haidhauser Hofmarkherrin, will für den Haidhauser Friedhof keine teuere Mauer, sondern nur ein Tüll, einen Lattenzaun. Dadurch würden die Kosten für sie, die Kirche und die Gemeinde massiv reduziert werden. 

17. 7 1896 - Die Ausführung des Friedensmonuments beschlossen

München-Haidhausen * Der Magistrat beschließt in geheimer Sitzung,  dass der prämierte Vorschlag der Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ausgeführt werden soll, nachdem am 13. Juli 1896 das gewünschte Modell im Maßstab 1:6 dem Preisrichterkollegium vorgestellt worden war. 

10. 4 1896 - Entwurf des Veteranenvereins für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Bayerische Veteranenverein reicht einen Entwurf für das Friedensmonument ein. Es ist ein Obelisk, auf dem „die Patrona Bavaria mit dem segnenden Jesuskinde und der Friedenspalme als Mutter des Friedens und der Liebe, unter deren Schutz Bayerns Söhne kämpften“, thront. Der Entwurf wird aber nicht weiter verfolgt. 

30. 11 1896 - Den Künstlern wird die gesamte Ausführung des Friedensmonuments übetragen

München-Haidhausen * Zwischen der Stadt München und den Bildhauern wird vertraglich festgelegt, dass die Künstler die gesamte Ausführung und Aufstellung des Friedensmonuments mit allen hierzu erforderlichen Arbeiten und die Lieferung sämtlicher Materialien unter ihrer eigenen verantwortlichen Leitung durchzuführen haben.

1999 - Der Friedensengel wird runderneuert

München-Haidhausen * Zum hundertjährigen Jubiläum des Friedensdenkmals wird der Friedensengel erneut renoviert und neu vergoldet, alle anderen Bauteile und Figuren der Anlage gereinigt und ausgebessert.

25. 8 1959 - Große Zustimmung für das Königs-Denkmal

München-Haidhausen * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. verteilt am 114. Geburts- und Namenstag Ludwigs II., eine „Volksbefragungspostkarte“ mit Fritz Behns Modell am Standort unterhalb des Friedensengels. Die Aktion bringt eine Zustimmung von 96 Prozent für das Projekt. 

Von Behns Plastik hat sich nur noch der Kopf erhalten.

8 1898 - Der Friedensgenius wird gegossen

München-Maxvorstadt * In der Erzgießerei wird mit dem Bronzeguss des Friedensgenius auf dem Friedensmonument begonnen. 

25. 12 1705 - Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

München * Gegen 1 Uhr werden der Rote Turm und die Isarbrücke von den Aufständischen besetzt. Die dortige Besatzung lässt sich nicht auf einem Kampf mit den Oberländern ein, sondern zieht sich zum Isartor zurück.

Von der gleichzeitig erwarteten Erhebung der Münchner ist aber nichts zu sehen. Dagegen scheinen die Kaiserlichen auf den Angriff gut vorbereitet zu sein. Sie haben alle Maßnahmen zur Verteidigung der Stadt getroffen. 

1822 - Der Ursprung des Münchner Friedensengels

Pompeji * Bei Ausgrabungen in Pompeji wird eine fünfzig Zentimeter hohe, aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert stammende Figur gefunden. Sie befindet sich heute im Archäologischen Museum von Neapel. Die Figur bildet das unmittelbare Vorbild des Münchner Friedensgenius für die Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier.

8. 9 1625 - Die Niederlassung in der Au soll vermögensabhängig werden

Au * Ein kurfürstliches Dekret macht die Niederlassung in der Au vermögensabhängig. Mit dem Strom der Zuzügler hat sich das gewerbliche, schulische und kirchliche Schwergewicht von dem weit älteren Obergiesing in die wesentlich dynamischere Ortschaft unterhalb von Niedergiesing verschoben. 

15. 4 1896 - Der Siegerentwurf für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Beim Wettbewerb für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse haben sich viele bekannte Künstler und Architekten beteiligt, darunter Ignatius Taschner, Leonhard Romeis, Heinrich Waderé, Karl Hocheder, Hans Grässl und viele andere. 

Doch den ersten Preis gewinnen drei bis dahin völlig unbekannte Künstler: Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier, obwohl sie - entgegen der Ausschreibung - den Friedensgenius und die übrigen plastischen Teile im Maßstab 1:6 noch nicht abgegeben haben. 

Nach 4 1894 - Standortsuche für das Sieges-Denkmal

München-Haidhausen * Das Stadtbauamt erklärt sich mit dem Vorschlag eines „Siegfried-Brunnens im Forum der Wörthstraße“ [= Bordeauxplatz] einverstanden. Der Verwaltungsrat der Prinzregent-Luitpold-Stiftung, der die Finanzierung des Denkmals übernehmen soll, erklärt aber, dass der Standort nicht zwingend in Haidhausen sein müsse. Erstmals wird die Prinzregent-Luitpold-Terrasse in die Diskussion einbezogen. Somit stehen drei mögliche Aufstellungsorte für das „Denkmal der glorreichen Siege der bayerischen Truppen von 1870/71“ zur Verfügung: 

  • das Forum in der Wörthstraße, 
  • der Orleansplatz und 
  • die Prinzregent-Luitpold-Terrasse.

18. 7 1981 - Der Friedensengel wird von der Säule geholt

München-Haidhausen * Statiker des Baureferats haben entdeckt, dass sich am linken Standbein der über 2,5 Tonnen schweren Figur des Friedensengels ein Riss übers Schienbein gebildet hat, die tragende Stahlstange ist angerostet, die ausladenden Flügel sind bedenklich von Wind und Wetter mitgenommen und der nächste Sturm könnte die Konstruktion vom Sockel stürzen lassen. Es muss umgehend etwas geschehen.

In der Nacht zum 18. Juli 1981 rückt die Feuerwehr an und schweißt den Friedens-Genius heimlich oberhalb der Taille entzwei und holt ihn von der Säule herunter. Später schleppt man noch den Unterleib der fast sechzig Zentner schweren Dame in ein auswärtiges Lager. Dort allerdings erweist sich bei näherer Untersuchung, dass man nur drei Schrauben hätte lösen müssen, um den Goldengel ohne Radikalamputa­tion auseinander nehmen zu können. 

1. 5 1919 - Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

München-Bogenhausen * Am heutigen Europaplatz beim Friedensengel werden von den Weißen Truppen zwei 15-Zentimeter-Geschütze aufgebaut, direkt am Denkmal Maschinengewehre in Richtung Prinzregentenstraße aufgestellt. Ihr Ziel sind Stellungen der Roten Armee.

Die Rotgardisten schießen aus den Häusern an der Wiedenmayerstraße. 

2. 7 1959 - Provisorisches Ludwig-II.-Denkmal am Friedensengel

München-Haidhausen * Zwischen dem 2. und 9. Juli 1959 wird auf Initiative des Vereins für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern das von Fritz Behn geschaffene Gipsmodell des Königs probeweise in der mittleren Nische der Terrassenanlage unterhalb des Friedensengel aufgestellt. 

Das ursprüngliche Bronzedenkmal auf der Corneliusbrücke war im Zweiten Weltkrieg für Zwecke der Rüstungsindustrie eingeschmolzen worden. Die geplante Wiedererrichtung sieht eine Ausführung in feuervergoldeter Bronze vor. Die Planungen werden jedoch scheitern.

16. 7 1899 - Das Friedensmonument wird eingeweiht

München-Haidhausen * Für die Einweihungsfeierlichkeiten für das Friedensmonument wird der Tag gewählt, „an dem vor 28 Jahren die bayerischen Truppen ihren Siegeseinzug in München gehalten“. Gleichzeitig ist der 16. Juli auch der Jahrestag der Mobilmachung der deutschen Truppen anno 1870. 

Auf der unteren Terrasse ist ein Festzelt aufgestellt worden. Durch Böllerschüsse werden die anwesenden Gäste darüber informiert, dass der Prinzregent die Residenz verlassen hat. 

An der Brücke empfangen ihn die Vertreter der Stadtgemeinde, von wo aus sich Prinzregent Luitpold durch ein Fahnenspalier der Veteranen, der studentischen Corporationen, der Turner und Sänger zum Festzelt begibt. Von dort hatte er den Blick auf das noch verhüllte Denkmal und die Terrassenwand, mit seiner eigenen Monumentalbüste in der Mitte. In den beiden Seitennischen sind Porträtbüsten der deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. untergebracht. 

10. 5 1897 - Grundsteinlegung am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Platz am Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ist mit Fahnen und Bäumchen geschmückt. Es ist alles erschienen, was in München Rang und Namen hat. Prinzregent Luitpold schreitet die Front der Veteranen ab, legt anschließend den Grundstein und zeichnet den Initiator des Denkmals, den Gemeindebevollmächtigten Anton Forster, mit einem Orden aus. Danach begibt sich der bayerische Regent zum Haidhauser Johannisplatz, um die Huldigung der Bevölkerung entgegenzunehmen. 

30. 11 1897 - Die Säulen des Friedensengels

München-Haidhausen * Die Säule des Friedensmonuments hat bis zum Kapitell [= der obere Abschluss einer Säule] eine Höhe von 22,65 Meter erreicht. 

23. 8 1883 - Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft

München-Lehel * Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft kommt zunächst provisorisch im Café Metropol am Frauenplatz unter, bis sie am 23. August 1883 in dem neu errichteten Betriebshof an der Fabrikstraße, der heutigen Thierschstraße, eine neue Heimat findet. 

Ende 1 1898 - Die Säulenkannelierung am Friedensengel beginnt

München-Haidhausen * Die Arbeiten der Kannelierung [= Auskehlung] der Säulen des Friedensmonuments beginnen.

25. 7 1983 - Die Rückkehr des Friedensengels

München-Haidhausen * Der wieder zusammengesetzte und frisch vergoldete Friedensengel schwebt am Haken eines Hebekrans auf seinen Platz zurück. Auf seinen Weg bekommt er einen Hebespruch mit: „Nia koan Streit mehr und koan Kriag, schön wär’s, Friedensengel fliag!“

12 1898 - Fertigstellungstermin für den Friedensengel erneut verzögert

München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller teilt dem Magistrat mit, dass er bis zur endgültigen Fertigstellung der Bronzefigur auf dem Friedensmonument noch weitere drei Monate benötigt. Damit ist der inzwischen vorgesehene Vollendungstermin am 1. Mai 1899 nicht mehr haltbar. Man einigt sich schließlich auf den 1. Juli 1899 als spätesten Fertigstellungstermin. Weitere Zugeständnisse will der Magistrat nicht mehr gewähren. 

29. 8 1740 - Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs bleiben dreigeteilt

Haidhausen * Der Geistliche Rat bestätigt seine Auffassung, wonach die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs dreigeteilt werden. 

1913 - Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

München-Haidhausen * Franz von Stuck erhält vom „Kölner Kunstverein“ den Auftrag, seine „Amazone“ in Lebensgröße zu gestalten. 

1938 - Der flügellahme Friedensengel

München-Haidhausen * Ein Blitz trifft den Friedensgenius am rechten Flügel und macht ihn flügellahm.

11 1957 - Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II.

München * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. wird gegründet. Der Verein wendet sich an den Bildhauer Fritz Behn, der eine riesige Statue des Märchenkönigs konzipieren soll. 

5 1929 - Der Erzengel Friede

München-Haidhausen * In dem multimedialen Kinoprojekt „Mit dem Fremdenwagen durch München“ wird auch der Friedensengel vorgestellt. 

LIESL KARLSTADT: „Isarabwärts fahrend, sehen wir rechts den Friedensengel. - Ein monumentaler Abschluss der Prinzregentenstraße.“

KARL VALENTIN: „Der goldene Friedensengel ist aus Erz, sozusagen der Erzengel Friede. Was er während des Weltkrieges da oben getrieben hat, ist allen unerklärlich. Unter der Prinzregentenbrücke sehen Sie den stromabwärts schwimmenden Isarfluss.“

1. 5 1899 - Letzte Arbeiten am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Friedensgenius am Friedensmonument ist aufgestellt und die Mosaiken nahezu ausgeführt. 

1. 7 1897 - Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg

München-Haidhausen * Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg, reißt das 17 Meter hohe Gerüst am Friedensmonument nieder und zertrümmert es. Das Gerüst fällt auf die Bauhütte und zerstört diese zum größten Teil. Zum Glück befinden sich alle Arbeiter in einem Bereich, der unversehrt blieb.

1. 7 1898 - Der Fertigstellungstermin für das Friedensmonument ist geplatzt

München-Haidhausen * Der vorgegebene Fertigstellungstermin für das Friedensmonument kann nicht eingehalten werden kann. 

27. 5 1739 - Kostenaufteilung für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs

Haidhausen * Die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs wird dreigeteilt. Ein Drittel soll die Hofmarkherrschaft, ein Drittel die Gemeinde und ein Drittel die Kirche bezahlen. 

7. 2 1983 - Eine Pershing II-Rakete statt dem Friedensengel

München-Haidhausen * Während der Friedensengel renoviert wird und sein Platz auf der Säule leer ist, setzt die „Initiative für die totale Nachrüstung“ eine vier Meter lange Attrappe einer Pershing II-Rakete auf den leeren Sockel der Säule in 23 Metern Höhe. Sie steht dort genau zwei Stunden und fünfzehn Minuten, bevor sie behördlich entfernt wird. Die Polizei nimmt Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Störung der Allgemeinheit auf und bittet die Münchner Bevölkerung um Mithilfe. 

Rechtzeitig vor der geplanten Aufstellung der Pershing II-Raketen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland stellt die Polizei ein für alle mal klar, was juristisch von den hierfür Verantwortlichen zu halten ist: „Sie sind Kriminelle.“

um 1943 - Der Friedensengel als Tannenbaum getarnt

München-Haidhausen * Im Zweiten Weltkrieg tarnt man die goldene Figur des Friedensgenius als Tannenbaum, damit sein Glanz den feindlichen Flugzeugen nicht als Wegweiser dienen kann. Den Krieg übersteht der Engel - im Gegensatz zu vielen Münchnern - ohne Blessuren.

1. 11 1891 - Prinzregent-Luitpold-Terrasse eröffnet

München-Haidhausen * Die Prinzregent-Luitpold-Terrasse wird der Öffentlichkeit übergeben. Da das Terrain angehoben werden musste, war eine Menge Aushub von anderen Baustellen notwendig. Zumindest ein Teil des verwendeten Materials stammte vom Bau des Kgl. Hofbräukellers an der Inneren-Wiener-Straße. 

Die Anlage besteht aus einer Abschlusswand am Hang, die durch Nischen gegliedert ist, mit zwei gegenläufigen Treppenaufgängen. Der nur wenig über dem Straßenniveau liegende Vorplatz hat ein Bassin mit Mittelfontäne und vier wasserspeienden Delphinreitern erhalten. Diese waren ursprünglich für den Fortuna-Brunnen vor Schloss Herrenchiemsee bestimmt. 

29. 11 1895 - Endgültiger Beschluss zur Errichtung des Friedensmonuments

München-Haidhausen * Der Münchner Magistrat führt nicht nur den endgültigen Beschluss für die Errichtung des Friedensmonuments an der Stelle der Prinzregent-Luitpold-Terrasse herbei, sondern legt gleichzeitig fest, dass das Monument im Eigentum der Stadtgemeinde verbleiben soll. 

Finanziert wird das Denkmal aus den Mitteln der Prinzregent-Luitpold-Stiftung. Für das Monument werden 120.000 Mark zur Verfügung gestellt. Davon sollten 30.000 Mark für die allegorische Figur, 30.000 Mark für die Säule, 20.000 Mark für die vier Reliefs um den Unterbau, 30.000 Mark für den Unterbau und dazu 10.000 Mark für die Fundierung aufgewendet werden. Weitere 80.000 Mark kommen aus dem Haushalt der Stadt. 

Ein Wettbewerb wird ausgeschrieben, an dem sich nur in München ansässige Künstler beteiligen dürfen. Es wird eine Säule vorgegeben, die mit einem Friedensgenius gekrönt ist. 

1567 - In der Au befinden sich 87 Häuser

Au * In der Au befinden sich 87 Häuser. 

1. 7 1862 - Die Ramersdorfer Lüften und der Kuisl wird von Ramersdorf abgetrennt

München-Haidhausen - Ramersdorf * Trotz der Gegenwehr der Ramersdorfer Gemeindeverwaltung wird das Gebiet Auf der Ramersdorfer Lüften und jenes am Kuisl endgültig von der Gemeinde Ramersdorf abgetrennt und Haidhausen zugeschlagen. 

9. 1 1890 - Der Prinzregent beauftragt die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold gibt den Auftrag für einen neuen Flussübergang in Verlängerung der Prinzregentenstraße auf eigene Kosten. Dadurch kann auch die Prinzregent-Luitpold-Terrasse entstehen. 

28. 5 1889 - Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2

München-Lehel * Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2. 

29. 12 1881 - Die Feuerländer-Völkerschau wird unter Auflagen genehmigt

München-Lehel * Die Polizeidirektion München erteilt das „Erlaubnisschreiben“ für die öffentliche Vorstellung von vier Feuerländer mit vier Frauen und zwei Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren bei gleichzeitiger Erhebung von Eintrittsgeldern. An Gebühren entstehen einmalig drei Mark sowie pro Tag 1,80 Mark, insgesamt 71,80 Mark, die an den Armenfonds zu entrichten sind. 

Es ist alles zu vermeiden, was gegen „öffentlichen Anstand, Schicklichkeit und Sittlichkeit verstößt oder feuergefährlich sein könnte“. 

Anno 1612 - Das eigenständige Gericht ob der Au negst München wird eingerichtet

Au - Haidhausen * Nachdem der für die Au und Haidhausen zuständige Richter von Wolfratshausen und der Amtmann von Perlach den Verhältnissen in diesen Ortschaften nicht mehr gewachsen sind, werden für diese Ansiedelungen ein eigenständiges Gericht eingerichtet: das „Gericht ob der Au negst München“, in das Obergiesing und Bogenhausen „aus bedenklichen Ursachen“ ausdrücklich nicht einbezogen wird. 

Es ist allerdings kein selbstständiges Landgericht, sondern ein Niedergericht, deren hochgerichtlichen Funktionen auch weiterhin vom Landrichter in Wolfratshausen wahrgenommen werden. Das Gericht ob der Au ist letztlich nichts anderes als eine Hofmark unter der Gerichtsbarkeit des Hofoberrichteramtes. 

Der Grund dafür liegt in der besonderen Entwicklung dieser Vororte. Au und Haidhausen besitzen durch den starken Zuzug von Tagelöhnern mit ihren Familien eine völlig andere, vorwiegend gewerblich geprägte Sozialstruktur. Die sie umgebende Dörfer sind dagegen bäuerlich organisiert. 

Viele Tagwerkerfamilien folgen, oft aus blanker Not heraus, den Verheißungen der Stadt. Da ihnen eine Niederlassung innerhalb Münchens jedoch nicht erlaubt ist, siedeln sie sich unmittelbar außerhalb des Münchner Burgfriedens an. Jede Hochkonjunktur im Münchner Bauwesen führt zu einem erneuten Zustrom von Arbeitskräften und ihren Familien aus dem umliegenden Land. 

Zu den Tagwerkerfamilien gesellen sich verarmte Stadtbewohner und Handwerker, die von den Zünften - aus Furcht vor wachsender Konkurrenz - nicht aufgenommen werden. Hinzu kommen Kranke und Bettler, Kleingewerbetreibende, Landstreicher sowie Menschen am Rand der Gesellschaft: Arme, Unehrliche und auch Kriminelle. Kurz gesagt: all jene Personen, die die Bewohner der Residenzstadt lieber außerhalb ihrer Stadttore sehen. 

12. 3 1891 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

<p><strong><em>München-Lehel - München-Haidhausen - Bogenhausen</em></strong> * Prinzregent Luitpold weiht die neue Luitpoldbrücke&nbsp;über die Isar ein.</p>

14. 9 1899 - Wassermassen bringen die Luitpoldbrücke zum Einsturz

München-Haidhausen * An den Ufern der Isar, die schon seit römischer Zeit mit vollem Recht als die „Reißende“ bezeichnet wurde, versammeln sich gaffende Menschenmengen und erwarten am den dramatischen Einsturz der Luitpoldbrücke, nachdem durch die Gewalt des Wassers am Tag zuvor bereits die Bogenhausener Brücke zusammengestürzt war. Ihre Sensationslüsternheit wird tatsächlich befriedigt, als eines der Widerlager unterspült wird, nachgibt und die Eisenkonstruktion mit lautem Knall zusammenbricht.

31. 12 1881 - Völkerschau: „Die Wilden der Feuerlands-Inseln“

München-Lehel * Bis zum 4. Februar 1882 können die Münchnerinnen und Münchner die „Wilden der Feuerlands-Inseln“ bewundern. Für sie wird extra eine Schaubude an der Zweibrückenstraße errichtet. Sie liegt gegenüber der Neuen Isarkaserne, dem heutigen Patent- und Markenamt. 

Die „Feuerländer-Völkerschau“ ist trotz der hohen Eintrittspreise ein voller Erfolg. Der reservierte Platz kostet immerhin eine Mark, erste Plätze 50 Pfennig und zweite Plätze 25 Pfennig. 

29. 9 1901 - Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke. Sie ist im frühen 20. Jahrhundert nur für Spaziergänger, Luxuskarossen und Kinderwagen zugelassen, Fuhrwerke werden auf die kleinere, aber bewährte Maximiliansbrücke verwiesen. 

An den Brückenzufahrten sind allegorischen Muschelkalk-Liegefiguren der vier Stammesgebiete Bayerns angebracht. 

  • Der Jäger mit Bogen an der Westseite symbolisiert Altbayern, 
  • die junge Frau mit dem Früchtekorb und den Trauben auf der anderen Seite die Pfalz. 
  • Der sich an der Ostseite befindende Fischer mit dem Netz verkörpert Franken, 
  • das ihm auf der gegenüberliegender Seite angebrachte liegende Mädchen mit dem Wappenschild steht für Schwaben.

Ab 8 1999 - Die neue Luitpoldbrücke wird erbaut

München-Haidhausen *  Die neue Luitpoldbrücke wird zwischen August 1900 und Ende September 1901 errichtet. Der heute noch bestehende Flussübergang gilt seit jeher als die ästhetisch wohl vollendetste der um die Jahrhundertwende in München aufgeführten Brücken.

15. 9 1899 - Das Drama an der Luitpoldbrücke

München-Haidhausen *  Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten vom Drama an der Luitpoldbrücke: „Ein Schutzmann Nr. 509 sowie mehrere Personen und Kinder, die auf der Brücke dem wilden Treiben der Isar zusahen, verspürten kurz vor 6 Uhr einen Ruck, und nichts Gutes ahnend, verließen sie in eiliger Flucht die Brücke. Kaum hatte der letzte Mann das Ende der Brücke erreicht, als unter fürchterlichem Krachen der nördliche Pfeiler einstürzte und die Brücke mit sich in die Tiefe riss.“

Mit der Flussüberquerung versinken auch die in dem Brückenbauwerk eingelagerten Gas-, Strom- und Wasserleitungen, weshalb in der ganzen Stadt der Strom ausfällt. 

12. 3 1899 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

München-Haidhausen * An seinem 70. Geburtstag weiht Prinzregent Luitpold die nach ihm benannte Luitpoldbrücke ein. Trotz ihres Namens sind die Planungen zu dieser Straße und der Brücke nicht königlichen Ursprungs.

1895 - Die Straßen zum Friedensengel werden dem Verkehr übergeben

München-Lehel - München-Bogenhausen * Die beiden von der Luitpoldbrücke auf die Prinzregent-Luitpold-Terrasse führenden Straßenschleifen sind fertiggestellt und werden dem Verkehr übergeben. 

10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen wird wegen Eigenbedarf gekündigt

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen muss wenige Tage vor dem Tod seiner Frau Anna Bertha die Villa in der Prinzregentenstraße 61 räumen, da der Besitzer, Prinz Alfons, ein Cousin des im Jahr 1918 gestürzten bayerischen Königs Ludwig III., Eigenbedarf angemeldet hat. 

1. 7 1960 - Die Pfarrkuratie St. Elisabeth wird zur Stadtpfarrei

München-Haidhausen * Kardinal Joseph Wendel erhebt die Pfarrkuratie zur Stadtpfarrei St. Elisabeth. 

10. 12 1901 - Wilhelm Conrad Röntgen erhält den ersten Nobelpreis für Physik

Stockholm * Für seine bahnbrechende Entdeckung der Grundlage der medizinischen Radiologie erhält Wilhelm Conrad Röntgen den ersten Nobelpreis für Physik. Sein Werk markiert den Beginn der modernen Physik und revolutioniert die medizinische Diagnostik.

Ab 1881 - Spenden sammeln für den Kirchbau

München-Lehel * Unter dem Vorsitz des Kunstmalers und Akademieprofessors Rudolf von Seitz findet sich ein Bauausschuss für den neuen Kirchenbau im Lehel zusammen, der zunächst die wichtigsten Fragen klärt. 

  • Es wird ein Kirchenbauverein gegründet, der sich vordringlich um die Organisation der erforderlichen Geldmittel kümmert. 
  • Durch Spenden kommen 105.000 Mark zusammen, 
  • die Stadt legte nochmals 100.000 Mark drauf, 
  • auch die Staatskasse gewährt, weil ja ein sichtbarer Grundstock gelegt ist, einen Zuschuss von 500.000 Mark. Mit dieser scheinbar großzügigen Summe entledigt sich der Staat jedoch aller künftigen Verpflichtungen der baulichen Unterhaltung der Kloster- und Pfarrkirche. 

Da das geerbte Grundstück für ein solch großes Vorhaben als Baugrund aber nicht ausreichend war, kauft die Kirchenverwaltung noch das benachbarte Montgelas-Schlösschen und das Hofbad dazu. Dafür müssen die Lechler natürlich einen Teil ihres Baukapitals opfern.

Ab 8 1870 - Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt - Museumsinsel * Zusätzliche Baracken neben der Alten Isarkaserne werden zur Unterbringung von französischen Kriegsgefangenen genutzt.

1900 - Wilhelm Conrad Röntgen wohnt in der Prinzregentenstraße 61

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen und seine Ehefrau Anna Bertha wohnen in den Jahren 1900 bis 1919 in dem neubarocken Herrschaftshaus an der Prinzregentenstraße 61.

1885 - Architekten-Wettbewerb für die neue Anna-Kirche

München-Lehel * Für den Bau der neuen Anna-Kirche im. Lehel wird ein auf Münchner Architekten beschränkte Wettbewerb ausgeschrieben. 

Ab 6 1945 - Die Anna-Pfarrkirche wird renoviert und erneuert

München-Lehel * Sofort nach dem Krieg setzten umfangreiche Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten an der Anna-Pfarrkirche im Lehel ein, die sich bis zum Jahr 1955 hinziehen. Dabei verzichtet man im Kircheninneren auf die nachträglich vorgenommene Bemalung der Vierung, der Pfeiler und der Bögen. Der Raum soll künftig nur durch seine architektonische Gliederung wirken. 

22. 10 1892 - Die neue Anna-Kirche im Lehel wird eingeweiht

München-Lehel * Im fünf Uhr in der Frühe reißen Böllerschüsse die Lechler aus den Bettfedern. Für acht Uhr ist die Einweihung der neuen Anna-Kirche anberaumt; sie dauerte bis nachmittags um drei Uhr.

1880 - Die Kirchengemeinde Lehel erbt ein Grundstück

München-Lehel * Der Privatier Georg Herndl stirbt und vermacht der Kirchengemeinde ein Grundstück gegenüber der Klosterkirche. Vorsorglich hat Herndl eine Bedingung an die Erbschaft geknüpft. 

In seinem Testament heißt es, dass die Entscheidung über den Kirchenbau innerhalb einer Frist von fünf Jahren erfolgen muss, ansonsten fällt der Bauplatz an seine Erben zurück. Damit setzt der Verstorbene die Kirchenplaner und Entscheider gehöhrig unter Druck. 

6 1885 - Gabriel von Seidl gewinnt den Kirchenbau-Wettbewerb

München-Lehel * Aus den eingereichten Planungen für den Bau der neuen Anna-Kirche im Lehel wird einstimmig das Projekt einer Vorstadt-Basilika des damals 37-jährigen Gabriel von Seidl ausgewählt. 

Die Anna-Kirche ist der erste Sakralbau des in München geborenen Architekten. Gabriel von Seidl führt in den 1880er-Jahren mehrere Bauten in und um Worms aus. Die von ihm dort gesammelten Eindrücke der rheinischen Romanik spiegeln sich in den Entwürfen zur neuen Anna-Basilika wieder. 

Da Sparsamkeit für die Leheler das oberste Gebot bleibt und ein Baukostenlimit von 550.000 Mark festgeschrieben worden ist, muss Gabriel von Seidl einige Änderungswünsche akzeptieren. 

Nach den Umarbeitungen der Pläne kann noch im selben Jahr mit den notwendigen Vorarbeiten begonnen werden. Dazu gehört die Überwölbung des durch das Grundstück fließenden Stadtsägmühlbaches. 

1590 - Das Bevölkerungswachstum in der Au soll eingedämmt werden

Au * Nach Auffassung des churfürstlichen Hofkastenamts München ist  die Au schon so dicht besiedelt, dass man - zur Eindämmung des Bevölkerungswachstums - die Erhöhung des Bodenzinses beschließt. 

22. 9 1892 - Die neue Anna-Pfarrkirche erhält ihre Glocken

München-Lehel * Festlich geschmückte Wägen bringen insgesamt sieben Glocken für die neue Anna-Pfarrkirche. Sie sollen die Lechler künftig zum Gottesdienst rufen und ihnen viertelstündlich - weithin hörbar - mitteilen, wie viel es geschlagen hat. 

Auch für die Glocken haben die Vorstädter wieder fleißig gespendet. Die Analen sprechen von Einzelpersonen oder anonym von Wohltätern der Pfarrei, daneben vom örtlichen Jungfrauenverein, vom Frauenbund und Mütterverein St. Anna und von der Sankt-Anna-Bruderschaft. 

1972 - Ein Volksaltar für die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Anna-Pfarrkirche erhält eine Umgestaltung, als man in der Vierung eine Altarinsel mit einem Volksaltar einrichtet. Die Kirchenbänke, die früher zu beiden Seiten eines breiten Mittelgangs aufgestellt waren und ein Stück in die Seitenschiffe hineinragten, werden erneuert und zu einem geschlossenen Block im Mittelschiff zusammengefasst. Dadurch können die Gläubigen das Geschehen am Altar nun von allen Plätzen aus gut verfolgen und wahrnehmen. 

1. 7 1789 - Oberaufsicht für die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim

München * Sir Benjamin Thompson erhält die Oberaufsicht über die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim.

10. 4 1941 - Die Anna-Pfarrkirche verliert sechs Glocken an den Krieg

München-Lehel * Sechs der sieben Glocken der Anna-Basilika werden für kriegswichtiges Rüstungsmaterial eingeschmolzen. Am Gründonnerstag des Jahres 1941 werden sie abtransportiert. 

Die beiden größten Glocken - Sankt-Anna und Sankt Joachim - können aufgrund ihres Umfanges nicht abgeseilt werden und werden deshalb im Glockenstuhl zertrümmert. Während dieser Prozedur hallen die schaurigsten Töne durch das Lehel. 

31. 10 1887 - Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt

München-Lehel * Der Grundstein für die Anna-Basilika im Lehel wird gelegt.

Ab 15. 11 1906 - Die Erste bayerische Geweih-Ausstellung auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Vom 15. bis 30. November 1906 findet unter dem Allerhöchsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzregenten Luitpold, die Erste bayerische Geweih-Ausstellung im Pavillon an der Ludwigsbrücke statt.

27. 5 1811 - Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße. Auf dem Baugelände befinden sich noch die Obst- und Gemüsegärten des Stifts der Englischen Fräulein. In der Nachbarschaft liegen der Holzlagerplatz der Münchner Kistlerzunft und eine Werkstatt der Stadt, in der die hölzernen Wasserleitungsrohre gebohrt werden.

Der Flurname An den Schweineställen, in früherer Zeit auch Plärrer, kommt vom Verbot der Schweinehaltung in der inneren Stadt.

1995 - Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche werden rekonstruiert

München-Lehel * Die Reliefdarstellungen der Anna-Pfarrkirche mit den in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur in gebrannter Tonerde hergestellten vier griechischen und vier lateinischen Kirchenvätern werden ohne Kriegseinwirkungen zerstört. Zwei bleiben hinter der Orgel erhalten, die restlichen sechs werden in den Jahren 1995 und 1996 wieder rekonstruiert. 

1910 - Die Krönung der Portalhalle der Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Die Portalhalle des Haupteingangs wird von einer überlebensgroßen apokalyptischen Reiterfigur Christi bekrönt, die Ferdinand von Miller im Jahr 1910 in Bronze gegossen hat.

1989 - Mosaike der Anna-Pfarrkirche werden wieder freigelegt

München-Lehel * In der Anna-Pfarrkirche werden die Mosaike in der Nische des Marienaltars und des Herz-Jesu-Altars wieder freigelegt. 

24. 4 1944 - Bomben treffen die Anna-Pfarrkirche

München-Lehel * Fliegerangriffe der alliierten Streitkräfte bringen die ersten Bomben über dem Lehel zum Abwurf. In der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 wird der Turm und das linke Seitenschiff der neuen Anna-Pfarrkirche beschädigt, Chor und Mittelschiff erschüttert und dem Mauerwerk große Risse zugefügt.

26. 5 1688 - Türkische Kriegsgefangene als Sesselträger

München - Au * Eine Gruppe der türkischen Kriegsgefangenen muss als Sänftenträger dienen. Die Sesselträger bilden eine eigene Organisation, an deren Spitze ein einheimischer Sesselmeister steht, der für den funktionierenden Ablauf verantwortlich ist und für das Wohlergehen seiner Untergebenen zu sorgen hat.

Damit der Sesselmeister Christoph Wegele nicht nach Gutdünken mit seinen Beschäftigten umspringen kann, erhält er am 26. Mai 1688 genaue Instruktionen, die alles, von der Verpflegung bis zur Entlohnung, regeln. 

20. 10 1894 - Der Sankt-Anna-Brunnen

München-Lehel * Der Sankt-Anna-Brunnen an der Südwestecke des Kirchenvorplatzes wird enthüllt. Gabriel von Seidl hat den Brunnen entworfen, Professor Anton Pruska ausgeführt. 

22. 6 1686 - Ein getaufter Türke erzählt

Buda/Ofen - Au * Ein getaufter Türke erzählt in August Kühn´s Roman „Die Vorstadt“ folgende Geschichte über den, in seiner Muttersprache Mavi Kral genannten Blauen Kurfürsten Max Emanuel: „Den 22. ist das Pulvermagazin in unserer Stadt in die Luft geflogen und hat uns großen Schaden getan, aber der Mavi Kral hat seine Soldaten im Graben vor den Mauern gehalten noch sechs Wochen lang.

Mein Aga hat mir von der auf dem Hügel gelegenen Citadelle der Stadt gezeigt, wie es im Christenlager zuging. Wenn sie dort einen von unserer Seite gefangen ha­ben, ist ihm die Haut abgezogen und die gedörrt worden. Nun weiß ich ja, daß die als ‚Mumia‘ den Ärzten und Apothekern als Heilmittel verkauft wurde, wie das gedörrte Menschenfleisch auch. Damals habe ich, wie viele Türken, die Soldaten des Mavi Kral für Menschenfresser gehalten, für gefährliche Wilde.

Noch mehr haben wir das glauben können, wie es zur Eroberung der Unterstadt am Wasser kam. Dabei sind auch die Frauen und sogar viele Kinder er­schlagen worden. Ein- und zweijährige Kinder spießten sie auf Lanzen oder warfen sie gegen die Mauer, bis sie tot waren. Zwei Tage danach mußte auch die Citadelle übergeben werden, aber der Mavi Kral lud meinen Beg zu Tisch und hat ihn umbringen lassen.“

20. 6 1901 - Der Antrag für ein evangelisches Schulhaus wird genehmigt

München-Haidhausen * Die Lokalschulkommission entspricht dem Antrag des evangelischen Kirchenbauvereins auf Errichtung einer evangelischen Schule in Haidhausen. 

Um den 6. 6 1901 - Der Kirchenbauverein fordert ein evangelisches Schulhaus

München-Haidhausen * In Haidhausen gibt es vier evangelische Knaben- und fünf evangelische Mädchenklassen. Da aber die protestantischen Klassen in der Unterbringung gegenüber den katholischen Klassen wesentlich benachteiligt sind, fordert der evangelische Kirchenbauverein die Erbauung eines evangelischen Schulhauses in Haidhausen. 

4. 6 1902 - Die Neue Isarkaserne wird an die Garnisonverwaltung übergeben

München-Isarvorstadt * Die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße wird an die Garnisonverwaltung übergeben.

1894 - Ein Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern

München-Bogenhausen * Die Villa an der Maria-Theresia-Straße 17 wird als Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern gebaut.

1612 - Ungezügeltes Wachstum in der Au

Au * Die Au hat über 1.600 Einwohner. Die Zahl der Häuser in der Ansiedelung hat sich auf 180 erhöht. Das ist gegenüber 1567 ein Zuwachse von 87 Häusern. Und das, obwohl es sich bei den Neubauten in der Regel um größere Häuser mit fünf oder sechs Gemächern handelt. 

17. 2 1808 - Die Regierung genehmigt die Ausfallstraße übers Isartor

<p><strong><em>München-Lehel - München-Isarvorstadt</em></strong> * Die Regierung genehmigt die Ausführung der Ausfallstraße übers Isartor. Denn seit der Erhebung Bayerns zum Königreich, am 1. Januar 1806, stellt man andere Anforderungen an die Stadteinfahrt&nbsp;zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt München. Bislang stand die Verbesserung der Verkehrsführung durch Erweiterung und Begradigung der alten Torstraße&nbsp;im Vordergrund.&nbsp;Jetzt aber ist eine breit ausgebaute Via Triumphalis&nbsp;das Ziel. &nbsp;</p> <p>Vom Isartor&nbsp;selbst ist noch wenig die Rede. Doch zu einer würdigen Stadtzufahrt&nbsp;gehört auch ein entsprechendes Stadtportal, das wie ein Triumphtor&nbsp;die Straße überspannen und von Ferne sichtbar sein soll. Dazu muss das Isartor&nbsp;umgestaltet werden. Der hohe Mittelturm&nbsp;soll abgetragen werden, seine mittelalterliche Gestalt aber noch erhalten bleiben. &nbsp;</p> <p>Die Entscheidung über die dringend erforderliche Erweiterung des Isartores&nbsp;unterbleibt aber noch. Das liegt auch daran, dass die Stadt nicht über die erforderlichen Geldmittel verfügt und auch die vom Staat zur Verfügung gestellten Gelder nicht abruft. Damit ist die gesamte Neugestaltung des Gebiets um das Isartor&nbsp;erneut gescheitert. &nbsp;</p> <p>Dennoch steht das Schicksal des Isartores&nbsp;auch weiterhin im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen. Für viele Zeitgenossen ist jedoch das inzwischen zur Ruine verkommene Stadttor&nbsp;ein ärgerliches Verkehrshindernis, das den Eingang in die Hauptstadt des Königreichs Bayern&nbsp;verschandelt. Auch wenn das Bauwerk als romantische Staffage und Motiv vieler Gemälde und Zeichnungen einen gewissen Reiz ausübt.&nbsp;</p>

1. 7 1868 - Die private Job-Vermittlung wird immer lukrativer

Königreich Bayern * Die private Job-Vermittlung wird spätestens seit der Einführung der Gewerbefreiheit immer lukrativer.

Ab 1907 - Die Preußische Gesandtschaft und die Schack-Galerie wird gebaut

München-Lehel * Der palastartige Bau mit seiner Doppelfunktion als Preußische Gesandtschaft und Schack-Galerie wird bis 1909 verwirklicht.

9. 12 1918 - Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

München-Lehel * Aus der Schack-Galerie wird das Karl-Spitzweg-Bild „Sennerin auf der Alm“ gestohlen. Das Bild hat einen Wert von 25.000 Mark. 

11. 2 1908 - Münchner*innen werden bei der Stellenvergabe bevorzugt

München-Isarvorstadt * Der Magistrat bewilligt die Einrichtung eines gemeindlichen Arbeitsnachweises. Der Grundsatz dieser neuen Abteilung ist die Bevorzugung eingesessener Bürger bei der Stellenvergabe. Die Forderung war schon seit längerer Zeit durch städtische Arbeiter erhoben worden, die ihre Arbeitsplätze durch Zugezogene in Gefahr gebracht sahen. 

10. 7 1978 - Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie

München-Lehel * Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie. Die besten Stücke der Sammlung sollen in die Neue Pinakothek wandern, der Rest im Depot Aufnahme finden. „Angesichts der jüngsten Terroranschläge“, so die Begründung, sei „die Sicherheit der benachbarten Staatskanzlei“ nicht mehr garantiert.

Erst der Protest von Museumsfachleuten, Fachverbänden und der Presse beendete das, wie sich die Süddeutsche Zeitung ausdrückt, das „Münchner Trauerspiel“.

1. 7 1897 - Räumung der Kohleninsel für die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Zwischen dem Ausstellungs-Direktorium und den städtischen Behörden wird die totale Freigabe der Kohleninsel für die Zwecke der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ab 1. Juli 1897 erwirkt. 

  • Sämtliche auf dem Ausstellungsgelände vorhandenen Bauten müssen, mit Ausnahme der früheren Alten Isarkaserne, vor Beginn der Bauarbeiten beseitigt werden. 
  • Die vorhandenen Bäume sollen erhalten bleiben. Für die freibleibenden Plätze und neu angelegten Wege wird gärtnerische Ausschmückung angeordnet. 

30. 1 1868 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

München *  Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft, das eine aktive Armee mit dreijähriger Dienstzeit, Reserve und Landwehr erschaffen hat und das Einstehersystem sowie die bisherige Landwehr älterer Ordnung beseitigt. Damit gibt es auch in Bayern eine wirkliche Wehrpflicht. 

Das Gesetz beinhaltet auch, dass Frei-Gewordene oder Untaugliche drei Jahre lang ein Wehrgeld in Höhe von drei bis 100 Gulden zu entrichten haben. Diese Regelung bleibt aber nur bis 1872 bestehen. 

1. 2 1868 - Die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes

München * Die magistratische Aushebungsbehörde übernimmt die Aufgaben des polizeilichen Militärbüros in München. Das ist die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes, das zunächst den Namen Militärkonskriptionsbureau beibehält. Es bildet den Gegensatz zum Zivilkonskriptionsbureau, dem späteren Einwohneramt. Die Heeresergänzung ist seither die wichtigste Aufgabe der Gemeinde auf militärischem Gebiete. 

Nach 9 1870 - 2.200 französischen Kriegsgefangene in der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Nach den ersten Siegen des deutschen Heeres im Deutsch-Französischen Krieg wird die Kaserne vorübergehend zur Unterbringung von rund 2.200 französischen Kriegsgefangenen genutzt. Zu diesem Zweck werden nicht nur die Kaserne selbst, sondern auch sämtliche Baracken bewohn- und beheizbar gemacht. 

1893 - Die Straßen an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig

München-Haidhausen * Die seitlichen Straßen-Auffahrtsrampen der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig. 

1. 10 1900 - Das Arbeitsamt konzentriert sich auf Oberbayern

München-Isarvorstadt * Das Arbeitsamt Augsburg nimmt seinen Betrieb auf. Nun kann München die Bezirke Schwaben und Neuburg abgeben und sich auf den Regierungsbezirk Oberbayern konzentrieren. 

Nun kümmert sich das Städtische Arbeitsamt auch um die Vermittlung von Lehrstellen. 

1908 - Das Städtische Arbeitsamt braucht einen neuen Standort

München-Isarvorstadt *  Der Neubau für das Deutsche Museums macht einen erneuten Umzug vom Süd- in den Nordtrakt der ehemaligen Alten Isarkaserne notwendig. 

Da der Museumsbau den Großteil der Insel einnehmen wird, braucht das Städtische Arbeitsamt nun einen neuen Standort. 

Bis 1849 - Modernisierung der Stallungen der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Zwei Stallungen der Alten Isarkaserne werden abgerissen, drei weitere saniert oder neu errichtet. Die umfassende Modernisierung der Stallungen bietet nun Platz für 415 Pferde.

1. 7 1899 - Die erste Münchner Sportartikelschau

München-Isarvorstadt * Um das Defizit der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung etwas zu mindern, findet in der Ausstellungsanlage auf der Kohleninsel die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München statt. Es ist die erste Sportartikelschau, die in München durchgeführt wird.

9. 11 1867 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

Berlin * Das neue Wehrgesetz für den Norddeutschen Bund tritt in Kraft. Es wird nach der Reichswerdung auch auf Bayern übertragen.

23. 10 1823 - Die Franziskaner erhalten das Kloster im Lehel

München-Lehel * Noch bevor die Zentralklöster völlig aussterben, verhilft König Ludwig I. der bayerischen Franziskanerprovinz zum heiligen Antonius von Padua zu neuem Leben. Im Einvernehmen mit Erzbischof Anselm von Gebsattel erhalten die Franziskaner in München die Pfarr- und ehemalige Hieronymitenkloster-Kirche Sankt Anna im Lehel als neuen Sitz.

Über die massiven Bedenken, ob man die Bettelmönche überhaupt wieder in München ansiedeln soll, setzt sich der klösterrestaurierende Bayernherrscher - sehr zur Freude seiner konservativ eingestellten Untertanen - einfach hinweg. Als Begründung für seine Entscheidung zugunsten der Franziskaner gibt er an: „Eingedenk, daß Mitglieder dieses Hauses Unsern erhabenen Vorfahren Kaiser Ludwig den Bayern zu einer Zeit vertheidigt haben, in welcher dieses mit größter Gefahr verbunden war.“

Kurz und bündig gibt er an das Ministerium des Innern die Weisung: „Am Allerheiligentage sollen die Franciscaner von Ingolstadt in ihrem hiesigen Kloster eintreffen, daselbst Hochamt halten.“

10. 8 1910 - Magistrat stimmt für einen neuen Wehramt-Standort

München-Graggenau * Der Magistrat beschäftigt sich mit dem neuen Standort für das Städtische Wehramt und beschließt: „Der Erwerbung oder Erbauung eines eigenen Wehrgebäudes wird grundsätzlich zugestimmt."

1877 - Die Alte Isarkaserne wird entbehrlich

München-Isarvorstadt * Durch die seit 1877 auf dem Marsfeld und dem Oberwiesenfeld errichteten militärischen Neubauten wird die Alte Isarkaserne für die Militärverwaltung entbehrlich. 

19. 6 1805 - Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

München-Lehel * Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche erhalten die Weisung, das Gebäude, „welches sie dermal bewohnen, weil es zu einem Staatszweck bestimmt ist“, schnellstmöglich zu räumen. Zum Unterhalt erhält der Prior eine Jahrespension von 300 Gulden, die übrigen Patres jeweils 275 Gulden. Zur Auflage wird ihnen gemacht, „die pfarrlichen Verpflichtungen im Lehel“ bis zur anderweitigen Verfügung pflichtgemäß zu versehen. 

Um den 23. 12 1807 - 250 Soldaten und 220 Pferde beziehen die neue Lehel-Kaserne

München-Lehel * Nachdem die Geistlichen aus dem Hieronymiten-Kloster ausgezogen sind, können schließlich 250 Soldaten und 220 Pferde die neue Lehel-Kaserne beziehen. Sie ist zwar nach der Bettenzahl die kleinste der fünf Münchner Kasernen, jedoch - mit Ausnahme der Alten Isarkaserne - die einzige Truppenunterkunft mit militäreigenen Stallungen. 

4. 7 1725 - Die Hieronymiten-Mönche beziehen das zur Verfügung gestellte Wohnhaus

München-Lehel - Benediktbeuern * Nachdem die Regularien abgestimmt waren, beziehen die Hieronymiten-Mönche das vom kurfürstlichen Kammerdiener von Delling zur Verfügung gestellte Wohnhaus. Das Haus enthält einen Saal, für den der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck die Erlaubnis erteilt, diesen als provisorische Kirche einzurichten und darin die Messe zu feiern. Die Zimmer dienen drei Patres und einem Bruder als Wohnung.  

Das Klösterl am Walchensee geht anschließend um 6.000 Gulden in den Besitz des Klosters Benediktbeuern über. 

11. 6 1898 - Der Prinzregent eröffnet die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Am Samstag, dem 11. Juni 1898, eröffnet Prinzregent Luitpold die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung 1898 auf der Kohleninsel, die auch „zu etwas anderem gut sei als zu schmutzigen Schuppen, nächtlichem Aufenthalt lichtscheuen Gesindels und ab und zu einer verschwiegenen Mord- oder Gewalttat“. München ist damit Gastgeber eines der bedeutendsten technischen Ereignisse des ausgehenden 19. Jahrhunderts. 

  • Die Ausstellung ist als Leistungsschau konzipiert, die einem breiten Publikum die technischen Neuerungen, industriellen Errungenschaften und den Fortschritt der Maschinenbauindustrie zugänglich machen soll. 
  • Sie ist sowohl für Fachbesucher, als auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich und stellt eine bedeutende Leistungspräsentation für moderne Technik und Industrie dieser Zeit dar. 
  • Dadurch wird sie zu einem Meilenstein für die Technik und zu einem Symbol des technischen Fortschritts im Deutschen Kaiserreich. 
  • Als ein Spiegelbild der Industrialisierung und des Innovationsgeists der damaligen Zeit zieht die Ausstellung Ingenieure, Unternehmer, Wissenschaftler und Technikinteressierte aus ganz Europa an. 
  • Sie präsentiert die gesamte Bandbreite der modernen Maschinen und Arbeitsgeräte - von Dampfmaschinen und Elektromotoren über Werkzeugmaschinen bis hin zu landwirtschaftlichen und industriellen Maschinen. 

Viele der vorgestellten Maschinen finden rasch Eingang in den industriellen Alltag und tragen zur Steigerung der Produktivität und maßgeblich zur Entwicklung des Maschinenbaus im Deutschen Kaiserreich bei. Sie bietet zudem den heimischen Unternehmen die Gelegenheit, ihre Produkte international zu vermarkten und so die Exportwirtschaft zu stärken. 

Der Ausstellungsbau ist ein gewaltiges Gebäude im neoklassizistischen Stil mit einer imponierenden, säulengeschmückten Eingangshalle, einem 45 Meter hohen Rundturm, dessen Aussichtsgalerie über einen elektrischen Fahrstuhl erreicht werden kann, und weiteren Nebengebäuden. Zusammen mit der integrierten Isarkaserne stehen rund 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Architektonisch folgt man zwar den großen Vorbildern der Weltausstellungen, doch der schöne Schein ist trügerisch, denn die Bauten bestehen aus zusammengenagelten und weiß getünchten Brettern, die Säulen und der üppige Figurenschmuck sind lediglich Gips und Stuck - und damit nur für eine begrenzte Dauer konzipiert. 

Im südlichen Teil der Insel erreicht man über einen Park das Hauptrestaurant. Dem gegenüber befindet sich das Automatenrestaurant, in dem man sich - eine absolute Neuheit für die Münchner - gegen Geldeinwurf verpflegen kann. Im Park gibt es außerdem eine große Gartenschau und täglich stattfindende Standkonzerte.

Eine weitere Attraktion der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ist die Wasserrutschbahn am östlichen Ufer der Kohleninsel. Für 20 Pfennige kann man von der Plattform eines Turmes - in 13 ½ Metern über dem Wasserspiegel und auf einer schiefen Ebene von 67 Metern Länge - in zwei, auf Schienen laufenden flachen, durch ihre eigene Schwerkraft angetriebenen Boote in die Isar hineinrutschen. Das Abenteuer ist völlig harmlos und ohne Gefahr, und ruft sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern das „unbändigste“ Vergnügen hervor. 

2 1802 - Das Hieronymiten-Kloster soll säkularisiert werden

München-Lehel * Der mit der Klosteraufhebung betraute Rechnungskommissär Ilg findet Anfang Februar 1802 im Leheler Kloster zehn Patres und einen Frater vor. Die Hieronymiten werden den Bettelorden zugerechnet, weshalb man sie konsequenterweise in die Aufhebung der nicht-ständischen Klöster mit einbezieht.

Weil aber die Hieronymiten im Lehel auch die Seelsorge versehen, können sie die allgemeine Klosteraufhebung - trotz einiger Probleme - einige Jahre überdauern. 

21. 8 1802 - Die ehemaligen Hieronymiten werden zu Weltpriester

München-Lehel * Entgegen der bisherigen Pläne können die ehemaligen Hieronymiten als Weltpriester in ihrem Kloster bleiben und auch weiterhin die Seelsorge im Lehel versehen. Das ist auch der Grund, weshalb die Paramente und Kirchengeräte nicht versteigert, sondern später der Pfarrkirche zugeteilt werden. 

Anno 1804 - Die kurfürstliche Leibjägerei soll in das Hieronymiten-Kloster

München-Lehel * Die Regierung hat beschlossen, in den ehemaligen Klostergebäuden der Hieronymiten die kurfürstliche Leibjägerei und die Gewehrkammer unterzubringen. 

25. 4 1805 - Das Kloster der Hieronymiten soll endgültig aufgehoben werden

München-Lehel * Durch ein Dekret wird das Kloster der Hieronymiten endgültig aufgehoben. Dennoch gibt es eine neue Verzögerung in der Ausführung. 

21. 12 1807 - Die verbliebenen Hieronymiten-Patres müssen das Kloster räumen

München-Lehel * Die drei noch im Lehel verbliebenen Hieronymiten-Patres vom alten Konvent erhalten den Befehl „auf der Stelle die Wohnung zu räumen, indem noch diese Woche 236 Mann Militär einziehen“. Das Anna-Kloster wird nun für das Fuhrwesen benutzt. 

13. 6 1951 - Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet Anna-Klosterkirche wieder

München-Lehel * Nachdem die Anna-Klosterkirche „für den praktischen Gebrauch“ weiß getüncht worden ist, kann sie Kardinal Michael von Faulhaber feierlich wiedereröffnen. 

22. 3 1805 - Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der Hyronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max IV. Joseph überträgt der Militärbehörde das säkularisierte Kloster „der Hyronymitaner im Lehel nebst dem Garten, jedoch mit Ausnahme der Kirche, welche Wir zur Pfarrkirche bestimmt haben“. Der Regent will das Kadetten-Korps vom Wilhelminum hierher verlegen. Doch dazu müssen erst für die das Kloster noch bewohnenden drei Hieronymiten und drei kurfürstliche Jäger eine Unterkunft gefunden werden.  

Und selbst dann ist das Gebäude noch höchst ungeeignet, da zwischen dem südlich der Kirche liegenden Konventtrakt und dem an der Kirchen-Nordwand neu anzubauenden Erweiterungsbau das Gotteshaus liegt. Die vorgelegten Baupläne stoßen auch wegen  

  • der zu gering bemessenen Kadettenplätze,  
  • der nicht ausreichenden Unterrichtsräume und  
  • des fehlenden Zimmers „für die physikalischen Apparaturen“ auf Kritik.  

Vor allem missfällt dem Kadettenerzieher, dass die Schlafräume für die zivilen Dienstmägde mitten im Unterkunftsbereich der Kadetten liegen und so „die skandalösesten Auftritte und Ausschweifungen“ zu befürchten wären.  

Langsam setzt sich aber die Erkenntnis durch, dass „die Lage des Hieronymitaner-Klosters, sowohl wegen dessen Verbindung zu den übrigen Kasernen, und hauptsächlich wegen dem nahe vorbeifließenden Wasser ungemein vorteilhaft zu einer Kaserne“ ist. 

4 1806 - Ins Hieronymiten-Kloster soll ein Dragoner-Regiment

München-Lehel * Eine Entscheidung über die künftige Verwendung des Anna-Klosterareals erfolgt jedoch erst, nachdem sich das Dragoner-Regiment über die zerstreute Unterbringung seiner Pferde beklagt. In der folgenden Entscheidung heißt es, dass „inwendig an die Garten Mauer des Hieronymitanerklosters eine doppelte Stallung, welche wenigstens für 250 Pferde, oder womöglich mehrere Platz geben kann, erbaut [...] werden soll. -  
Das Kloster selbst ist alsdann zu der Unterbringung der Mannschaft zu verwenden“

1901 - Das Arbeitsamt kümmert sich um Arbeitsunfähige

München-Isarvorstadt * Das Städtische Arbeitsamt bemüht sich, um für erwerbsbeschränkte Personen und durch Unfälle, Krankheit oder Alter arbeitsunfähig gewordene Personen eine geeignete Tätigkeit zu finden. 

Das Arbeitsamt kümmert sich zudem um die Arbeitsvermittlung für Entlassene aus der Trin­kerheilanstalt sowie um freigelassene Strafgefangene. 

Um die Stadt von der Zahlung von Armengeld zu entlasten, hat das Arbeitsamt darauf zu achten, dass Menschen ohne ausreichende Absicherung eine Tätigkeit erhalten, die ihr Überleben sichert. 

19. 5 1727 - Kaisertochter Marie Amalie legt den Grundstein zur Anna-Kirche

München-Lehel * Die österreichische Kaisertochter Marie Amalie, die Schwiegertochter des inzwischen verstorbenen Kurfürsten Max Emanuel, legt den Grundstein für das Kloster im Lehel. Die Anna-Kirche wird zur Dankvotivkirche für den am 28. März 1727 geborenen Kurprinzen Max Joseph. Dadurch erfreut sich der Kirchbau besonderer Fürsorge des kurfürstlichen Hofes, was zur Folge hat, dass die besten und angesehensten Künstler engagiert werden und zusammenwirken können.

Es entsteht einer der kostbarsten Sakralräume Münchens und die erste Rokokokirche von München und Baiern. An diesem verhältnismäßig kleinen Bau erfindet der 35-jährige Architekt Johann Michael Fischer eine ganz neue Lösung. Er benutzt keine der bisher gültigen Elemente: keine Wandsäulen, kein durchgehendes Gebälk, keine Halbkugelkuppel, keine ebenen Begrenzungen und keinen rechten Winkel, keinen stabilisierten Grundriss und Aufriss. Fischers Konzeption zielt auf eine geschmeidige Innenverbindung von Längs- und Zentralräumlichkeit. Es ist Fischers dritter Kirchenbau von den 32 Kirchen und Klöstern seines Lebenswerkes. Den Kirchenbau selbst führte der Maurermeister Philipp Zwerger aus.  

Den größten Teil der Innenausstattung besorgen die nicht weniger bedeutenden Gebrüder Asam. Egid Quirin Asam schafft die sämtlichen Altaraufbauten, Plastiken und Stuckaturen; Cosmas Damian Asam malt die Fresken und die Altarblätter. Für die Asambrüder ist es die zweite Kirchenarbeit in München. Das Herzstück des Hochaltars, den Tabernakelbau mit den beiden Engeln, und die Kanzel stammen von dem jungen Johann Baptist Straub. 

1740 - Im Hieronymiten-Kloster leben acht Patres und drei Laienbrüder

München-Lehel * Entgegen der Abmachung leben in dem kleinen Hieronymiten-Kloster neben der Sankt-Anna-Kirche acht Patres und drei Laienbrüder.  

Zu dieser Zeit ist die Ausstattung der Rokoko-Kirche fast vollendet. Über dem Tabernakel des Hochaltars ist eine Marien-Ikone aus den Türkenkriegen aufgestellt worden, vor dem die Mönche täglich die Lauretanische Litanei beten, wofür sie als kurfürstliche Stiftung jeden Tag zwölf Maß Weißes Bier erhielten. 

15. 8 1802 - Die Hieronymiten-Mönche sollen nach Indersdorf versetzt werden

München-Lehel * Es wird beschlossen, dass die Hieronymiten-Mönche am 21. August nach Indersdorf versetzt werden. 

3. 5 1813 - Ein Teil der Neuen Isarkaserne ist bezugsfertig

München-Isarvorstadt * Ein Teil der Neuen Isarkaserne an der Zweibrückenstraße, am Standort des heutigen Marken- und Patentamtes,  ist mit Zimmern für 428 Mann und Stallungen für 104 Pferde bezugsfertig.

Um 12 1724 - Die Lechler wollen die Hieronymiten vom Walchensee haben

München-Lehel * Der kurfürstliche Aumeister Johann von Daiser und weitere sieben hochangesehene Lechler stellen ein Gesuch an Kurfürst Max Emanuel. Sie haben erfahren, dass die Hieronymiten vom Walchensee eine andere Niederlassung suchen und beantragen deshalb die Verlegung der Patres in die Münchner Vorstadt. 

Um 7 1945 - Ein neuer Dachstuhl für die Anna-Klosterkirche

München-Lehel * Nach der ersten Sicherung der Bausubstanz beginnt man nach dem Ende des Krieges mit der Eindeckung des neuen Dachstuhls der Anna-Klosterkirche. Anschließend wird das Gewölbe, das sich durch die Hitzeeinwirkung um 25 Zentimeter gesenkt hat, stabilisiert und die zerstörten Kapitelle nachgegossen.

  • Aus den verbliebenen Resten komponieren die Mitglieder der Pfarrgemeinde einen fragmentarischen Hochaltar.  
  • Auch die Seitenaltäre werden in vereinfachter Form neu gestaltet.

1972 - Das große Fresko der Anna-Klosterkirche wird fertiggestellt

<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das große Fresko im Mittelraum der Anna-Klosterkirche&nbsp;wird fertiggestellt.&nbsp;</p>

1810 - Die Lehel-Kaserne muss vergrößert werden

München-Lehel * Um die Unterbringungskapazität der Lehel-Kaserne zu vergrößern, realisiert man den Kasernenanbau an der Kirchen-Nordseite des ehemaligen Hieronymiten-Klosters. 

1965 - Die Anna-Klosterkirche soll ihre ursprüngliche Rokokofassade erhalten

München-Lehel * Da man die im April 1944 ausgebrannten Kirchtürme der Anna-Klosterkirche bereits kurz nach dem Krieg bis auf die Höhe des Dachstuhles abgetragen hat, korrigiert man zwischen 1965 und 1966 die neoromanischen Eingriffe des Architekten August von Voigt. In diesem Zusammenhang entschließt man sich zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rokokofassade. 

1914 - Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift

München-Isarvorstadt * Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift verlangt vom Städtischen Wehramt die Aufzeichnung und alljährliche Vormusterung fast sämtlicher im Stadtbezirk vorhandenen kriegsbrauchbaren Pferde, sowie die ständige Fortführung der aufgrund des Vormusterungsergebnisses erstellten Vorführlisten, eine bei der lebhaften Bewegung im Pferdebestand einer Großstadt recht ansehnliche Arbeitsleistung. 

Die Zahl der Pferde geht in München ständig zurück, was eine Folge der steigenden Verwendung von Kraftwagen ist. 

1906 - Warum soll die Stadt ein Wehramt finanzieren?

München * Die Stadtverwaltung stellt sich die Frage, warum die Stadt München überhaupt verpflichtet ist, auf ihre Kosten oder doch zum größten Teil auf ihre Kosten ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, also eine Einrichtung, die ausschließlich militärischen Zweck dient? 

Ab dem Jahr 1967 - Die Anna-Klosterkirche erhält ihren ursprünglichen Formenreichtum

München-Lehel * In einem zehn Jahre andauernden Prozess erhielt die Anna-Klosterkirche nun langsam ihren ursprünglichen Formen- und Farbenreichtum wieder. Während der Wiederaufbauarbeiten gibt es aber nicht nur wohlmeinende Unterstützung, sondern auch herbe und ablehnende Kritik, da statt eines Neubeginns wieder mit den alten, überkommenen Formen gespielt wird.  

Die Handwerker beginnen mit der Stuckierung der Kirche und der Ausmalung mit Fresken. 

19. 3 1725 - Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten

München-Lehel * Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der Hieronymiten im Lehel. Im Gegenzug verlangt der Baiernherrscher von den Hieronymiten  

  • einen Nachweis über ihr Vermögen,  
  • Mitteilungen über den Bauplatz für Kirche und Kloster,  
  • den Baufonds,  
  • den Verzicht auf das Almosensammeln und  
  • die Festlegung, dass im Kloster nie mehr als sechs Patres und zwei bis drei Laienbrüder wohnen sollen.  

Als vorläufige Unterkunft stellt der kurfürstliche Kammerdiener von Delling sein - rechts neben der späteren Sankt-Anna-Kirche liegendes - Wohnhaus zur Verfügung. 

1976 - Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche wird wieder hergestellt

München-Lehel * Der Kreuzaltar der Anna-Klosterkirche und das Fresko über der Orgel werden wieder hergestellt. 

31. 5 1791 - Franz Ferdinand Edler von Setzger verkauft sein Schloss Haidenberg

Haidhausen * Hofrat Franz Ferdinand Edler von Setzger veräußert sein Schloss Haidenberg in Haidhausen an den bürgerlichen Salzburger Boten Anton Hiebl.

Um 4 1800 - Die Alte Isarkaserne in der Beschreibung

München * Einer Beschreibung der Isarkaserne ist zu entnehmen: „Die Kaserne liegt außerhalb der Stadt, jenseits des Isar-Flusses, auf einer sogenannten Insel.“ 

  • Das zweigeschossige Hauptgebäude ist rund 140 Meter lang; das Erdgeschoss dient größtenteils als Pferdestall. 
  • Die Isarkaserne bietet Platz für insgesamt 954 Mann. 
  • Dafür stehen 62 Zimmer und 14 Küchen zur Verfügung. 
  • Die Isarkaserne ist über viele Jahrzehnte die zentrale Kavallerieunterkunft Münchens. 
  • Als Kavallerie - auch Reiterei genannt - bezeichnet man jene Waffengattung der Landstreitkräfte, die zu Pferd kämpft und bis ins späte 19. Jahrhundert hinein eine bedeutende Rolle in der militärischen Taktik spielt. 

Erst die fortschreitende Entwicklung von Feuerwaffen führte allmählich zum Niedergang der Reiterei als schlagkräftigem Truppenteil. Südlich des Hauptgebäudes befindet sich ein Exerzierplatz, der für die Ausbildung der berittenen Truppen genutzt wurde.

28. 4 1910 - München muss ein Wehramt unterhalten

München * Der Verwaltungsgerichtshof entscheidet in der Frage, warum die Stadt München verpflichtet ist, ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, zu Ungunsten der Stadt. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, eine Entscheidung der städtischen Kollegien für einen neuen Standort für das Städtische Wehramt herbeizuführen. 

22. 11 1902 - Mit der Heerordnung wird die Musterung einfacher

Königreich Bayern * Mit dem Inkrafttreten der Heerordnung für das Königreich Bayern wird die Aushebung und die Musterung einfacher und zweckmäßiger gestaltet. 

1968 - Ein Teil der Kanalstraße wird zur Stollbergstraße

München-Graggenau * Ein Teil der Kanalstraße zwischen Herrnstraße und Maximilianstraße wird nach dem Theaterleiter und Regisseur Ignaz Georg Stollberg in Stollbergstraße umbenannt. 

1884 - Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne

Isarvorstadt - Museumsinsel * Die Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne auf der Kohleninsel mit der Münchner Stadtverwaltung werden aufgenommen und 1888 abgeschlossen.

1833 - Einsturzgefahr bei der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Die Stallungen der Alten Isarkaserne befinden sich in einem derart schlechten Zustand, dass 1833 eine der Baracken wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert werden muss. 

1593 - Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten

Haidhausen - Taufkirchen * Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten wird von der Jesuiten-Hofmark Taufkirchen wahrgenommen.

5 1976 - Die „Drehleier“ eröffnet in der Balanstraße

München-Au * Mit der „Drehleier“ entsteht in der Balanstraße 23 eine neue Kleinkunstbühne. Gegründet von Beppi Bachmair, Uwe Kleinschmidt und Werner Winkler, entwickelt sie sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Münchner Kabarett-, Musik- und Kleinkunstszene. 

21. 5 1913 - Der Komponist Richard Wagner erhält ein Denkmal

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Einen Tag vor dem 100. Geburtstag Richard Wagners wird ihm zu Ehren eine Statue neben dem Prinzregententheater enthüllt. Heinrich Waderé hat das Monument gestaltet. Aus mehreren zur Verfügung stehenden Entwürfen wählt man denjenigen aus, der den Komponisten in ähnlicher Pose zeigt, wie das berühmte Porträt von Johann Wolfgang von Goethe in der Campagne.

Da die ruhende Darstellung des Künstlers extrem stark im Gegensatz zu dem unsteten Leben des Musikers steht, kommt bald Kritik hoch, in die sogar das städtische Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einstimmt. Letztlich beruhigt aber ein einziges Argument alle Kritikerstimmen: Da Richard Wagner von Natur aus nur mit einer geringen Körpergröße ausgestattet war, hätte ein stehendes Denkmal die Öffentlichkeit nur wenig beeindruckt.

Der Marmor für die Figur stammt vom Untersberg. Er umfasst als Rohblock 14 Kubikmeter Inhalt und wiegt 600 Zentner. Über dreißig Pferde sind notwendig, um diese gewaltige Last vom Untersberger Steinbruch zur nächsten Eisenbahn zu schaffen, mit der er ab Berchtesgaden nach München gebracht wird. Bildhauer Heinrich Waderé hat sich am Ostbahnhof ein provisorisches Atelier eingerichtet.

Da die fertige Marmorfigur noch immer 450 Zentner wiegt gestaltet sich der Transport vom Atelier zum Aufstellungsort als besonders schwierig. Er nimmt mehr als zwei Tage in Anspruch. Die Statue muss mit einer Straßenlokomotive der Firma Maffei zum Ort seiner Aufstellung gebracht werden. Dort behindert vor allem der weiche Boden die Arbeiten, da sich die Räder des Transportwagens immer wieder eingraben.

Cosima und Siegfried Wagner lehnen ihre Teilnahme an der Denkmalenthüllung ab. Bei Cosima sind es gesundheitliche, bei Siegfried grundsätzliche Gründe. Die Konkurrenz der Münchner Festspiele für Bayreuth sind aber die wahren Beweggründe.

Das gesellschaftliche Ereignis an der Prinzregentenstraße wird durch Richard Wagners „Huldigungsmarsch“ eröffnet. Münchens erster Bürgermeister, Wilhelm von Borscht, hält eine Ansprache und Ernst von Possart, der Initiator des Denkmals, sagt in seiner Rede: „So grüßen wir Dich, Unsterblicher! Möge Dein Antlitz uns leuchten“. Prinzregent Ludwig III. enthüllt schließlich das Wagner-Denkmal.

Die sozialdemokratische Tageszeitung Münchener Post kommentiert das Ereignis mit den Worten: „Das Streben Münchens, die seiner Zeit an Bayreuth abgegebene Hegemonie im Reiche von Wagners Kunst an sich zu bringen - das heimliche Agens [die treibende Kraft] unserer Festspiele - hat uns nun endlich ein würdiges Denkmal des Meisters beschert.“

Gleichzeitig kritisiert das Blatt, dass der Eröffnungsakt nicht dem Festwiesenbild der Wagner'schen Meistersinger entsprach und auf den „Wach-auf-Chor“ kein spontaner Jubel des Volkes, sondern ein „hochoffiziell-eisernes Schweigen“ der „aristokratisch-bürgerlichen Festversammlung“ folgt. Den Abschluss der Einweihungsfeierlichkeiten für das Musiker-Standbild bildet der „Tannhäusermarsch“.

9. 7 2026 - Der Saubandenabend vor der großen Wiedereröffnung

München-Graggenau * Am Abend vor der Wiedereröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums im Isartor findet der von der SAUBANDE organisierte „Saubandenabend“ statt.

Es treten auf: Luise Kinseher, Teresa Reichl und Christian Springer, Bele Turba, und Johann Anzenberger mit bestem Valentin-Karlstadt-Theater, dazu Günter Grünwald mit der Band Rad Gumbo sowie die Hochzeitskapelle. 

30. 6 1943 - Die Arisierungsstelle hat ganze Arbeit geleistet

München-Lehel * Die Arisierungsstelle in der Widenmayerstraße 27 hat ganze Arbeit geleistet. An diesem Tag verkündet sie ihre Auflösung. Der Immobilienmarkt und damit die ganze Stadt ist „so gut wie judenfrei“.

1380 - Das Isartor wird nun auch Zolltor genannt

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Aufgrund seiner Zweckbestimmung als Zollstätte für den Einfuhrzoll&nbsp;wird das Isartor&nbsp;nun auch Zolltor&nbsp;genannt. &nbsp;</p> <ul> <li>Das Isartor&nbsp;besteht zunächst nur aus dem vierzig Meter hohen, sechsgeschossigen Turm.</li> <li>Die spitzbogigen Torgewölbe sind gerade so breit, dass ein Planwagen die Durchfahrt passieren kann.</li> <li>Der Zugang zum Turm befindet sich, leicht erhöht, innerhalb der gewölbten Torhalle.</li> <li>Vor dem Tor muss erst der von Bächen bewässerte Stadtgraben&nbsp;überwunden werden.</li> <li>Über die Wasserfläche führen hölzerne Brücken, deren letztes Stück - unmittelbar vor dem Portal - als Zugbrücke&nbsp;hochgeklappt werden kann. &nbsp;</li> </ul> <p>Beim Turm des Isartores&nbsp;kann man noch heute sehr gut den ins Mauerwerk eingelassenen Führungsschacht eines Fallgitters&nbsp;erkennen, dessen Einzelstäbe aus jeweils 10 bis 15 Zentimetern starkem Eichenholz bestanden haben.&nbsp;</p>

1338 - Der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor

München * Eine Kammerrechnung vermerkt erstmals das Kapitel „Ysertor in custodia“, also für die Bewachung des Isartores. Das ist zugleich auch der erste Beleg für die Bezeichnung Isartor. 

1625 - Der Zöllner vom Isartor 1.000 Gulden Kaution stellen

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Gemäß der <em>„Zollordnung“</em> muss der Zöllner&nbsp;vom Isartor&nbsp;eintausend Gulden Kaution&nbsp;stellen.&nbsp;</p>

1811 - Pläne für einen Abbruch des Isartors

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Da das Isartor den modernen Verkehrsanforderungen nicht mehr genügt, entstehen konkrete Abbruchpläne. Die Durchfahrten sind zu eng und noch auf den Verkehr des Mittelalters ausgelegt – zwei entgegenkommende Fuhrwerke können das Tor nicht gleichzeitig passieren.</p> <p>Nach ersten Überlegungen sollen lediglich die beiden Flankentürme aus denkmalpflegerischen Gründen erhalten bleiben. Entfernt man die verbindende Portalwand, könnte der Verkehr künftig ungehindert in beide Richtungen fließen.</p> <p>Für Carl Friedrich von Wiebeking, den Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, geht selbst das nicht weit genug. Er hält den Erhalt des Isartors insgesamt für überflüssig. Stattdessen schlägt er vor, das Tor vollständig abzubrechen und auf dem rechten Isarufer eine neue Empfangsstation für den nach München einströmenden Verkehr zu errichten. Auch die Wach- und Zollstation soll dorthin verlegt werden.</p> <p>Auf diese Weise, so sein Plan, ließe sich zugleich eine stärkere Verbindung zwischen dem historischen Stadtkern und den Siedlungen in der Flussniederung herstellen.&nbsp;</p>

Um 1450 - Das Isartor erhält sein größtes Ausmaß

<p><strong><em>München-Graggenau - München-Angerviertel</em></strong> * Das Isartor erreicht seine größte Ausdehnung. Diese Erweiterung und Verstärkung wird notwendig, weil sich die Waffentechnik der Angreifer grundlegend verändert hat. Die neuen Pulvergeschütze entwickeln sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die herkömmlichen Burg- und Stadtmauern.</p> <ul> <li>Um die Befestigung zu stärken, errichtet man in einem Abstand von sieben bis neun Metern eine zweite Mauer parallel vor der bestehenden Stadtmauer. Diese sogenannte Zwingermauer ist mit durchschnittlich vier bis fünf Metern nur etwa halb so hoch wie die Hauptmauer. Der Zwischenraum zwischen beiden Mauern, der bis zu zwei Meter hoch aufgeschüttet ist, wird als Zwinger bezeichnet.</li> <li>Nach demselben Prinzip werden auch die Haupttore verstärkt. Dem bestehenden Hauptturm werden – im Zuge des Baus der Zwingermauer – zwei Vortürme vorgelagert. Die beiden achteckigen, drei Geschosse hohen Flankentürme sind durch ein hohes Mauerwerk, die sogenannte Barbakane, miteinander verbunden. So entsteht eine nach innen und außen abgeschlossene Torburg.</li> <li>Wer diesen Torzwinger betritt, muss damit rechnen, eingeschlossen zu werden: Vor ihm fällt das Fallgatter im Torturm herab, hinter ihm im Vortor.</li> <li>Statt der heutigen drei Torbögen gab es ursprünglich ein zentrales Mittelportal als Zugang beziehungsweise Zufahrt sowie je eine seitliche Schlupfpforte. Vor dem Isartor führte eine Brücke über den Stadtgrabenbach. Rechts der Tordurchfahrt befand sich das städtische Zollhaus.</li> <li>Die am Isartor erhobenen Abgaben – Brückenzoll, Wasserzoll, Salzzoll, Pflasterzoll und Zoll für Trockengüter – zählten zu den einträglichsten Einnahmequellen der Stadt.</li> <li>Im Gebäude links der Tordurchfahrt war der Stadtwagner untergebracht. Er war für die Instandhaltung zuständig und bediente auch die vor dem Isartor gelegene Zugbrücke.</li> <li>Die mit Eisen beschlagenen Torflügel wurden bei Tagesanbruch geöffnet und bei Sonnenuntergang verriegelt. Ab dem Vesperläuten galt die <em>„kleine Torsperre“</em>: Wer danach die Stadt betreten oder verlassen wollte, musste eine Gebühr entrichten.</li> <li>Mit dem Läuten der Glocken der Frauenkirche&nbsp;– im Sommer um 22 Uhr, im Winter eine Stunde früher – begann die <em>„große Torsperre“</em>. In der Nacht war München vollständig verriegelt.</li> </ul>

Ab 7 1923 - Das Isartor wird für die Volkshochschule umgebaut

München-Graggenau * Die Umbauarbeiten im südlichen Zwingerturm des Isartors, des alten östlichen Stadttores, beginnen. Dort, wo heute das Valentin-Karlstadt-Musäum untergebracht ist, wird die erste Geschäftsstelle eingerichtet. 

  • Die drei Etagen des Isartores werden mit einer neuen Hotztreppe erschlossen, 
  • im Untergeschoss befinden sich lediglich der Eingangsbereich und eine Toilette. 
  • Im ersten Obergeschoss wird ein großer und ein kleiner Raum für Kurse und Veranstaltungen geschaffen. 
  • Im zweiten Obergeschoss befinden sich das Geschäftszimmer der Volkshochschulleitung, eine Bibliothek und ein Lesezimmer. 
  • Das oberste Stockwerk wird zu einem einzigen großen Raum für Veranstaltungen und Vorträge ausgebaut. Dort werden vier Dachfenster eingebaut. 
  • In jedem Stockwerk gibt es einen Nebenraum zur Kleiderablage und Toiletten mit Waschgelegenheit. 

16. 8 1777 - Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt den Jesuitengarten ab

Hofmark Haidhausen * Der Haidhauser Hofmarkherr Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt an Franz Ferdinand von Setzger die Niedergerichtsbarkeit über den Jesuitengarten ab.

10. 7 2026 - Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird wieder eröffnet

München-Graggenau * Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird wieder eröffnet. Es treten auf: Lippentriller, Hasemanns Töchter, G.Rag & die Landlergschwister, Hippie Kammerorchester, Widersacher aller Liedermacher und der Loisach Marci.

24. 7 2008 - Das neugestaltete Valentin-Karlstadt-Musäum wiedereröffnet

München-Graggenau * Mit einem Festakt im Innenhof des Isartors wird das völlig neu gestaltete Valentin-Karlstadt-Musäum eröffnet. 

26. 7 2017 - Stadtrat beschließt Umwandlung des Valentin-Karlstadt-Musäums

München-Graggenau * Der Stadtrat beschließt in seiner Vollversammlung, dass das Valentin-Karlstadt-Musäum zum 1. Januar 2018 ein städtischer Betrieb wird. Damit kommt das Valentin-Karlstadt-Musäum dorthin, wo es eigentlich schon immer hingehört - in die Hände der Münchner Stadtgesellschaft. 

10 1921 - Die Volkshochschule München will ins Isartor

München-Graggenau * Die Volkshochschule München Akademische Arbeiterkurse e.V. nimmt Verhandlungen mit dem Münchner Stadtrat auf, um im lsartor ein festes Zentrum einrichten zu können. 

1930 - Das Isartor als Sitz der wichtigsten Bildungseinrichtung Münchens

München-Graggenau * Das Isartor ist für viele Jahre der Sitz der wichtigsten Bildungseinrichtung Münchens. Im Sommerlehrgang 1930 werden rund einhundert Veranstaltungen mit neunzig Dozenten angeboten. Dabei kann auch Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Ungarisch gelernt werden. 

Es gibt bereits ein Frauenprogramm, das zehn Kurse umfasst und die Not und Tradition der Zeit widerspiegelt: „Die Frau als Herrscherin in Haus und Küche“, „Wie erhalte ich mir trotz sparsamster Wirtschaftsführung meine Lebensfreude?“ oder „Die Frau als seelischer Mittelpunkt des Hauses.“ Solche Titel klingen für uns heute eher kurios, werden damals aber stark nachgefragt.  

Ab 3 1933 - Die Volkshochschule im Dienst des NS-Regimes

München * Die Volkshochschule der Hauptstadt der Bewegung ist die erste Volkshochschule in Deutschland, die sich in den Dienst des nationalsozialistischen Staates stellt. Dennoch kann die Bildungseinrichtung ihre Gleichschaltung und - damit verbunden - ihre Auflösung nicht verhindern. 

21. 5 1973 - Das Volkssänger-Museum im Isartor wird eröffnet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Das Volkssänger-Museum im nördlichen Turm des Isartores wird eröffnet. 

1974 - Das Valentin-Musäum kann den Nordturm für Ausstellungen nutzen

München-Graggenau * Das Valentin-Musäum bekommt Zuwachs und kann seither auch den nördlichen Turm für Ausstellungen und das Archiv nutzen.

31. 12 1924 - Volkshochschule im Isartor eröffnet

München-Graggenau * Aufgrund der nicht ausreichenden finanziellen Unterstützung der Landeshauptstadt verzögert sich der Eröffnungsbeginn für das erste Heim der Münchner Volkshochschule bis zum 31. Dezember 1924. 

Zum Glück wird das Vorhaben durch eine private Gönnerschaft und Mithilfe insbesondere durch die Familie Riemerschmid, die ja bereits mit der Riemerschmid Handelsschule im Jahr 1862 eine Bildungseinrichtung für Mädchen geschaffen hatte, massiv unterstützt. 

1. 11 2004 - Sabine Rinberger wird Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums

München-Graggenau - München-Angerviertel * Sabine Rinberger folgt Gudrun Köhl als neue Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums. 

3. 7 1901 - Cosima Wagner protestiert vor Gott und den Menschen

Bayreuth - Bogenhausen - Haidhausen * Cosima Wagner ist der zügig fortschreitende Baufortgang des Prinzregenten-Theaters ungeheuer. Protestierend legt sie „vor Gott und den Menschen“ einen schriftlichen Eid ab, in dem sie betont, dass es „des Meisters endgültiger Wille“ gewesen sei, dass „sein Theater einzig in Bayreuth stehe“.

3. 10 1899 - Das neue Theater soll Prinz-Regententheater heißen

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Münchener Neuesten Nachrichten berichten „mit aufrechter Freude“, dass der Prinzregent „das von einem Konsortium an der äußeren-Prinz-Regentenstraße zu erbauende Theater Prinz-Regententheater“ nennen wird. Außerdem teilt die Zeitung mit, „daß das neue Theater nach Bayreuther Vorbild mit amphitheatrischem Zuschauerraum und verdecktem Orchester gebaut“ werde.

Der Artikel betont ausdrücklich, dass das Theater „außer dem großen klassischen Drama auch das Wagner'sche Musikdrama“ pflegen will und „eine für Bayreuth nachtheilige Konkurrenz nach dem Programme der Intendanz ausgeschlossen“ sei.

1939 - Die Hitlerjugend übernimmt die Räume der Volkshochschule

München-Graggenau * Die Räume der Volkshochschule im Isartor übernimmt ab dem Jahr 1939 die Hitlerjugend. 

30. 7 1901 - Die Öffentlichkeit kann das Prinzregententheater besichtigen

Bogenhausen - Haidhausen * Erstmals kann die Öffentlichkeit das neue Prinzregententheater am Prinzregentenplatz besichtigen.

20. 1 1901 - Beginn der Stuckarbeiten im Prinzregententheater

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Stuckarbeiten für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz beginnen. Sie werden bereits Mitte April vollendet sein.

1874 - Orthodoxe Münchner Juden erhalten eigenen Betsaal

München-Graggenau * Orthodoxe Münchner Juden treffen sich in einem Betsaal, den der Bankier Emil Neustädter in seinem Privathaus in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße, eröffnet hat. 

1891 - Der Grundstein für die Ohel-Jakob-Synagoge wird gelegt

München-Graggenau * Der Grundstein für die neue Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, kann gelegt werden. Die Finanzierung des Gebetshauses erfolgt vollständig aus den eigenen Mitteln der orthodoxen Gemeinde, die durch großzügige Spenden gesammelt werden konnten.

3. 11 1900 - Die Hebefeier für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Mit einem gewaltigen Personaleinsatz von fünfhundert Arbeitern kann - trotz aller Widrigkeiten - der Rohbau für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz mit der Hebefeier abgeschlossen werden.

25. 3 1892 - Einweihung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge in der Kanalstraße 23, später Herzog-Rudolf-Straße 3, wird feierlich eingeweiht. Der Name „Ohel Jakob“ bedeutet „Zelt Jakobs“ und verweist auf das biblische Bild des Zeltes als Ort der Gegenwart Gottes. Errichtet wird die Synagoge vom Verein Ohel Jakob, der die orthodoxen Juden Münchens vertritt und den Bau vollständig durch Spenden finanziert.

Das von August Exter entworfene Gotteshaus bietet Platz für rund 150 Gläubige und verfügt über eine Frauenempore. Mit einer Höhe von etwa 19 Metern und seiner vergleichsweise schlichten Dimension wirkt der Bau eher wie eine kleine Pfarrkirche als wie die monumentale Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Dennoch entwickelt sich die Synagoge rasch zum religiösen Zentrum der orthodoxen jüdischen Gemeinde Münchens. 

Architektonisch verbindet das Gebäude verschiedene historische Stilrichtungen. Die Straßenfassade orientiert sich an romanischen Kirchenbauten und wird durch frühgotische Elemente ergänzt. Besonders prägend sind das große Rundfenster mit Davidsstern sowie die zentrale Kuppel, die von byzantinischen Vorbildern inspiriert ist. Auch im Inneren spiegelt die Architektur die religiösen Funktionen wider: Über dem Thoraschrein erhebt sich ein neugotisches Rippengewölbe, während die zentrale Kuppel den Blick auf den Almemor, das Lesepult für die Toralesung, lenkt. 

Die Errichtung der Synagoge kostet rund 250.000 Mark. Zum Ensemble gehört außerdem eine Israelitische Volksschule in den benachbarten Gebäuden. Sie besitzt den Status einer öffentlichen Konfessionsschule.

4 1876 - Orthodoxe Münchner Juden setzen auf Tradition

München * Die Einführung eines neuen Gebetbuchs und der - traditionell nicht üblichen - Neugestaltung des Gottesdienstes mit Orgelbegleitung und Chorgesang veranlasst eine kleinere Gruppe orthodoxer Gemeindemitglieder zur Gründung des Vereins Ohel Jakob. 

Die Traditionalisten wollen „einen permanenten Gottesdienst nach früheren, in der hiesigen Synagoge üblich gewesenen Ritus“ abhalten. Aus diesem Grunde treffen sich die Orthodoxen in verschiedenen, über das ganze Stadtgebiet verteilten Betsälen, darunter in der Kanalstraße 29, heute Herzog-Rudolf-Straße. 

Trotz der Differenzen spalten sie sich nicht von der Israelitischen Kultusgemeinde ab.

20. 8 1901 - Der Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die gesamte Münchner Prominenz erscheint in feierlicher Garderobe zum Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters. Die Besucher erhalten „eine mit vielen Illustrationen geschmückte prächtige Festschrift, den Damen spendet die aufmerksame und galante Intendanz reizende Bouquets mit Bandschleifen in den bayerischen Farben“. Danach werden sie mit den Klängen der Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ verwöhnt.

Der einheitliche Eintrittspreis für den Theaterbesuch beträgt 20 Mark. Das entspricht dem durchschnittlichen Wochenlohn eines Arbeiters.

1893 - Erweiterung der Ohel-Jakob-Synagoge

München-Graggenau * Die Ohel-Jakob-Synagoge wird um eine gemauerte Laubhütte ergänzt. Sie dient der Feier des jüdischen Laubhüttenfestes [= Sukkot] und erweitert die religiösen Nutzungsmöglichkeiten des Synagogenensembles.

9. 11 1938 - Zerstörung der Ohel-Jakob-Synagoge in der Reichspogromnacht 

München-Graggenau * In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wird die Ohel-Jakob-Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße während der reichsweiten Novemberpogrome von Angehörigen der SA in Brand gesetzt. Das Gotteshaus brennt vollständig aus, die gesamte Inneneinrichtung wird zerstört. 

Als Rabbiner Ernst Ehrentreu versucht, die wertvollen Thorarollen zu retten, wird er von den Tätern bedroht und gezwungen, das Gebäude zu verlassen. Die Synagoge, die seit ihrer Einweihung 1892 das religiöse Zentrum der orthodoxen Juden Münchens bildet, wird damit vernichtet. 

Nach dem Brand muss die Israelitische Kultusgemeinde sogar die Kosten für den Abriss der Ruine tragen. Die zur Synagoge gehörende Schule wird geschlossen. Heute erinnert eine Gedenktafel an der Herzog-Rudolf-Straße an die Zerstörung des Gotteshauses und an die Auslöschung eines bedeutenden Zentrums jüdischen Lebens in München.

1835 - Eigentümerwechsel auf der ehemaligen Schanze 

München-Graggenau * Der Besitz des Kommerzienrats Heinrich von Dall’Armi auf dem Gelände der ehemaligen Schanze an der heutigen Maximilianstraße geht an die Fabrikanten Johann Joachim Tipp und Joseph Vigl über, die als Inhaber der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ zu den bedeutenden Münchner Unternehmern ihrer Zeit zählen.

Anton Riemerschmid tritt im selben Jahr in das Unternehmen als Teilhaber ein. 

Ab 4 1933 - Gleichschaltung und Anpassung der Kammerspiele

München-Graggenau * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 geraten auch die Münchner Kammerspiele unter den Einfluss der neuen Kulturpolitik. Wie alle bedeutenden Theaterinstitutionen werden sie schrittweise gleichgeschaltet. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige Mitarbeiter müssen das Haus verlassen, während die Spielpläne zunehmend staatlicher Kontrolle unterliegen.

Trotz dieser Anpassung entwickeln sich die Kammerspiele jedoch nicht zu einem Vorzeigetheater nationalsozialistischer Propaganda. Im Vergleich zu anderen Bühnen werden offen ideologische Propagandastücke hier nur selten aufgeführt. Stattdessen prägen vor allem Klassiker, literarische Werke und weitgehend unpolitische Stoffe das Programm. Die Kammerspiele bewegen sich damit in einem Spannungsfeld zwischen politischer Anpassung, institutionellem Fortbestand und dem Bemühen, wesentliche Teile ihres künstlerischen Profils zu bewahren.

1862 - Gründung der ersten deutschen Mädchen-Handelsschule

München-Graggenau * Anton Riemerschmid gründet auf eigene Kosten - gemeinsam mit Matthias Reischle - die „Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer“. Die Schule eröffnet im Wohn- und Geschäftshaus Riemerschmids an der Ecke Kanalstraße (heute Stollbergstraße) und Hildegardstraße und bietet erstmals in Deutschland eine kaufmännische Ausbildung für Mädchen an. 

Matthias Reischle übernimmt die Leitung der Schule und ist zugleich Prokurist der Firma Anton Riemerschmid. Ziel der Einrichtung ist es, insbesondere Töchtern weniger begüterter Familien neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.

1853 - Die Kohleninsel erhält ihren Namen

München * Das Eiland zwischen den beiden Isarbrücken wird als „sogenannte Kohleninsel“ bezeichnet. Sicherlich erhält sie ihren Namen aufgrund ihrer Funktion als Lände für den Floßverkehr und als Lagerplatz für Kalksteine und Holzkohle. 

1900 - Das Bayerische Nationalmuseum zieht um

München-Lehel * Das Bayerische Nationalmuseum verlässt sein Stammhaus in der Maximilianstraße 42, das den wachsenden Sammlungen nicht mehr genügend Platz bietet. Es zieht in den von Gabriel von Seidl entworfenen Neubau an der Prinzregentenstraße. Damit wird das Gebäude in der Maximilianstraße für eine neue Nutzung frei.

2000 - Generalinstandsetzung des Schauspielhauses 

München-Graggenau * Mit einer umfassenden Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus zwischen 2000 und 2003 grundlegend saniert. Wiener Architekten erneuern die teilweise marode Bausubstanz und modernisieren die veraltete Bühnentechnik. Ziel ist es, den ursprünglichen Charakter des Jugendstilbaus von 1901 wieder stärker sichtbar zu machen. 

Trotz aller Modernisierungen bleibt das Haus seinem ursprünglichen Konzept treu: Richard Riemerschmid versteht das Schauspielhaus nicht als repräsentativen Theaterpalast, sondern als einen intimen Theaterraum – „eigentlich ein Gartenpavillon“. 

23. 3 2003 - Wiedereröffnung nach der Generalsanierung 

München-Graggenau * Nach dreijähriger Generalinstandsetzung wird das Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele im März 2003 wiedereröffnet. Die umfassende Sanierung erneuert die historische Bausubstanz und moderne Theatertechnik und nähert das Jugendstiltheater wieder seinem ursprünglichen Zustand an. Die erste Premiere im wiedereröffneten Haus ist Shakespeares „Othello“.

1898 - Die Stadt übernimmt die Riemerschmid-Handelsschule

München-Graggenau * Die Stadt München übernimmt die Riemerschmid-Reischle’sche Handelslehranstalt für Frauenzimmer. 

14. 12 1930 - Liesl Karlstadt spielt in den Kammerspielen im Schauspielhaus

München-Graggenau * Otto Falckenberg holt Liesl Karlstadt an die Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus an der Maximilianstraße, wo sie die Rolle der um ihren Hund kämpfenden Frau Vogl in der Komödie „Sturm im Wasserglas“ schlüpft. Liesl Karlstadt vertritt Therese Giehse, die zu diesem Zeitpunkt ein Engagement in Berlin hat.

20. 4 1901 - Das neue Schauspielhaus wird eröffnet

München-Graggenau * Das neue Schauspielhaus in der Maximilianstraße wird mit Hermann Sudermanns Tragödie „Johannes“ eröffnet. Unter der Leitung von Ignaz Georg Stollberg und Cajetan Schmederer entwickelt sich die Bühne rasch zu einem der bedeutendsten Theater Deutschlands. 

Das Haus widmet sich insbesondere dem modernen Drama und präsentiert Werke zeitgenössischer Autorinnen und Autoren. Stücke von Henrik Ibsen, August Strindberg, Gerhart Hauptmann, Arthur Schnitzler und Frank Wedekind prägen den Spielplan.

Mit seinem anspruchsvollen Repertoire etabliert sich das Schauspielhaus als wichtiges Zentrum des Naturalismus und der modernen Dramatik und setzt maßgebliche Impulse für das Münchner Theaterleben. Das Haus genießt bald einen hervorragenden Ruf weit über München hinaus. 

19. 9 1926 - Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus

München-Graggenau * Mit der Eröffnungspremiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ ist der Übergang der Münchner Kammerspiele in das ehemalige Münchner Schauspielhaus abgeschlossen. Die Kammerspiele verlassen ihre bisherige Spielstätte in der Augustenstraße 89 und beziehen den traditionsreichen Theaterbau in der Maximilianstraße. 

Mit dem Einzug in den bedeutenden Jugendstilbau verbinden sich die Traditionen des Münchner Schauspielhauses und der Münchner Kammerspiele. Das Theater trägt fortan den offiziellen Namen „Münchener Kammerspiele im Schauspielhaus“. 

Unter der Leitung von Otto Falckenberg entwickelt sich das Haus in den folgenden Jahren zu einer der führenden Bühnen des deutschsprachigen Theaters. Die Verbindung von künstlerischer Innovation, anspruchsvollem Repertoire und der besonderen Atmosphäre des Schauspielhauses prägt die weitere Geschichte der Münchner Kammerspiele nachhaltig.

1925 - Krise des Münchner Schauspielhauses

München-Graggenau * Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb.

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus.

Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das traditionsreiche Münchner Schauspielhaus in der Maximilianstraße zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Inflation, veränderte Publikumsgewohnheiten und die angespannte finanzielle Lage vieler Theater erschweren einen erfolgreichen Spielbetrieb. Und da elf Prozent der Einnahmen laut Pachtvertrag an die Familie Riemerschmid zu zahlen sind, kommt das teure Privattheater nicht mehr auf einen grünen Zweig. 

Unter der Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Hermine Körner kann sich das Haus zunächst noch behaupten. Trotz künstlerischer Erfolge verschärfen sich jedoch die finanziellen Probleme. Mitte der 1920er-Jahre ist ein eigenständiger Betrieb nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das Schauspielhaus verliert seine wirtschaftliche Grundlage und steht schließlich vor dem Aus. 

 

1901 - Innenausstattung des Schauspielhauses im Jugendstil

München-Graggenau * Richard Riemerschmid gestaltet den Innenraum des Schauspielhauses im Riemerschmid-Block als geschlossenes Gesamtkunstwerk. Organische Formen, sorgfältig abgestimmte Farben und hochwertige Materialien prägen das Erscheinungsbild. Rot- und Grüntöne dominieren den Zuschauerraum, ergänzt durch Messingdetails und florale Ornamente. 

Besonders bemerkenswert ist die Deckengestaltung: Statt eines Kronleuchters sorgen zahlreiche Lichtquellen für eine gleichmäßige Beleuchtung und erzeugen den Eindruck eines Sternenhimmels. Die organische Formensprache zieht sich durch alle Bereiche des Hauses und macht das Schauspielhaus zu einem herausragenden Beispiel des Münchner Jugendstils. 

Mit der Verbindung von moderner Theaterarchitektur, innovativer Bühnentechnik und künstlerischem Reformanspruch entwickelt sich das neue Schauspielhaus rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands. 

1950 - Restaurierung und bauliche Veränderungen

München-Graggenau * Bei der Restaurierung des Schauspielhauses erfolgen wesentliche Eingriffe in die historische Bausubstanz. Im Zuge des Wiederaufbaus werden zahlreiche originale Gestaltungselemente verändert, vereinfacht oder entfernt. Die Maßnahmen orientieren sich weniger am ursprünglichen Jugendstilkonzept als an den funktionalen und ästhetischen Vorstellungen der Nachkriegszeit. Dadurch verliert das Gebäude einen Teil seines ursprünglichen Charakters, bleibt jedoch als bedeutende Spielstätte der Münchner Kammerspiele erhalten.

4 2022 - Erinnerung an die verfolgten und ermordeten Mitarbeiter

München-Graggenau * Eine Gedenktafel am Eingang des Schauspielhauses wird enthüllt. Sie erinnert an 28 ehemalige Angehörige des Hauses, die zwischen 1911 und 1943 an den Kammerspielen wirkten und Opfer von Verfolgung, Entrechtung, Flucht oder Ermordung wurden.

Die Tafel ergänzt die bereits 2020 angebrachten Erinnerungszeichen für fünf ermordete Mitarbeiter. Sie steht für eine aktive Erinnerungskultur, mit der die Kammerspiele ihre eigene Geschichte aufarbeiten und das Gedenken dauerhaft im Haus verankern. Alles aufgearbeitet ist mit diesen 28 Namen noch lange nicht.

Ab 1970 - Originalgetreue Wiederherstellung 1970/71

München-Graggenau * 1970/71 leitet der Architekt Reinhard Riemerschmid die Wiederherstellung des Münchner Schauspielhauses nach den ursprünglichen Plänen seines Onkels Richard Riemerschmid. Ziel der Maßnahme ist es, die bei früheren Umbauten und Restaurierungen verlorengegangenen Jugendstilelemente wieder sichtbar zu machen und den ursprünglichen Charakter des Hauses zurückzugewinnen. 

Da die Häuserfront der Maximilianstraße Teil einer von Friedrich Bürklein entworfenen architektonischen Gesamtanlage ist, erhält das Schauspielhaus keine eigene repräsentative Fassade. Der Zugang erfolgt vielmehr über die Hauseingänge Maximilianstraße 26 und 28, die direkt in die Kassenhalle und das untere Foyer führen. Die Wiederherstellung trägt wesentlich dazu bei, das Schauspielhaus als eines der bedeutendsten Jugendstiltheater Europas zu bewahren.

19. 3 1933 - Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

München-Graggenau * Liesl Karlstadt steht in den Kammerspielen für Therese Giehse auf der Bühne, weil diese - aufgrund ihrer jüdischen Abstammung - in die Schweiz emigrieren musste.

9. 11 1878 - Tod Anton Riemerschmids und Fortführung des Familienbesitzes

München-Graggenau * Mit dem Tod Anton Riemerschmids gehen eine international renommierte Fabrik und die von ihm gegründete Handelsschule als bleibendes Vermächtnis in die Münchner Stadtgeschichte ein. Der Hausbesitz der Familie wird fortan durch Erbverträge an die jeweiligen Nachkommen weitergegeben.

Ab 1900 - Bau des Münchner Schauspielhauses 

München-Graggenau * Für das Theaterunternehmen „Münchner Schauspielhaus“ entsteht zwischen 1900 und 1901 ein eigener Theaterbau im rückwärtigen Gartenbereich der Anwesen Maximilianstraße 26 und 28, die zum sogenannten Riemerschmid-Block gehören. Initiator und Bauherr ist Dr. phil. Carl Riemerschmid, Enkel des Unternehmers Anton Riemerschmid. Der theaterbegeisterte Mäzen finanziert den Bau auf eigene Kosten und stellt ihn dem Theaterunternehmen langfristig zur Verfügung. 

Mit Planung und Ausführung wird das Münchner Architekturbüro Heilmann & Littmann beauftragt. Max Littmann entwirft einen modernen Theaterbau, der mit der fortschrittlichsten Bühnentechnik seiner Zeit ausgestattet wird. Die künstlerische Gestaltung übernimmt Richard Riemerschmid. Mit seiner konsequenten Jugendstil-Ausstattung schafft er eines der bedeutendsten Theaterinterieurs seiner Zeit. 

Das Theater entsteht im rund 6.800 Quadratmeter großen Innenhof des Gebäudekomplexes. Die Freiflächen dienen im Sommer als Gartenfoyer. Der Zuschauerraum umfasst 511 Parkettplätze, 152 Plätze im Rang sowie 64 Logensitze. Die auf insgesamt 727 Plätze begrenzte Kapazität schafft eine intime Atmosphäre und stärkt die Nähe zwischen Bühne und Publikum. 

Das neue Schauspielhaus verbindet moderne Theaterarchitektur mit künstlerischem Reformanspruch und entwickelt sich rasch zu einer der führenden Schauspielbühnen Deutschlands.

1926 - Die Münchner Kammerspiele ziehen in die Maximilianstraße

München-Graggenau * Die wirtschaftliche Krise des Münchner Schauspielhauses eröffnet den Münchner Kammerspielen die Möglichkeit, ihre inzwischen zu klein gewordene Spielstätte in der Augustenstraße 89 zu verlassen und in das renommierte Theatergebäude an der Maximilianstraße umzuziehen.

Die häufig als „Fusion“ bezeichnete Verbindung der beiden Bühnen erfolgt dabei nicht als Zusammenschluss gleichberechtigter Theaterunternehmen. Vielmehr übernehmen die wirtschaftlich und künstlerisch erfolgreichen Münchner Kammerspiele die Rolle des zahlungsunfähig gewordenen Schauspielhauses und beziehen dessen traditionsreichen Theaterbau.

Mit dem Umzug unter der Leitung von Otto Falckenberg im Jahr 1926 endet die Geschichte der Augustenstraße 89 als Spielstätte der Münchner Kammerspiele. Gleichzeitig verschmelzen die Traditionen des 1912 gegründeten Kammerspieltheaters und des 1901 eröffneten Schauspielhauses zu einer neuen Einheit. Das Jugendstiltheater in der Maximilianstraße wird fortan zur Heimat der Münchner Kammerspiele und zu einem der bedeutendsten Theaterstandorte Deutschlands.

15. 8 1945 - Neubeginn der Kammerspiele nach 1945

München-Graggenau * Die neu gegründete „Schaubude“ gibt ihre erste Vorstellung in den Münchner Kammerspielen. Das Schauspielhaus ist zu diesem Zeitpunkt der einzige Münchner Theatersaal, der die Bombenangriffe so weit überstanden hat, dass er unmittelbar wieder bespielt werden kann. 

  • Obwohl der Saal zunächst von der amerikanischen Besatzungsmacht als Kino für ihre Soldaten genutzt wird, ermöglicht der Theater- und Musikoffizier Walter Behr die Freigabe für deutsche Aufführungen. 
  • Wenige Wochen später spielt auch das ausgebombte Volkstheater in den Kammerspielen. Das Haus entwickelt sich damit zu einem wichtigen Treffpunkt und Ausgangsort des kulturellen Neubeginns in München. 
  • Außerdem entwickelte sich der Hof der Kammerspiele schnell zur Kontaktbörse für Theaterleute. Erich Kästner schlug später scherzhaft vor, dort eine Tafel mit der Inschrift „Hof des Wiedersehens 1945“ anzubringen.

Ab 1859 - Der Riemerschmid-Block entsteht

München-Graggenau * Zwischen 1859 und 1863 lässt Anton Riemerschmid die Häuser an der Maximilianstraße nach Entwürfen des Architekten Friedrich Bürklein im Maximilianstil errichten. Den Anfang macht das Eckhaus Maximilianstraße/Falckenbergstraße (Nr. 22) mit seinem markanten Gusseisenerker. Als Gegenstück entsteht anschließend das Eckhaus Maximilianstraße/Stollbergstraße (Nr. 30), bevor die Häuser Nr. 24, 26 und 28 folgen. 

Die fünf Gebäude bilden eine symmetrische Baugruppe. Der erhöhte Mittelteil mit seinen Seitenrisaliten ermöglicht den Einbau eines zusätzlichen Geschosses und verleiht dem Ensemble seine charakteristische Gliederung. Prägend für alle Häuser sind zudem das durchlaufende Entresol sowie die einheitliche Fassadengestaltung im Maximilianstil. 

Die Wohnungen spiegeln die soziale Hierarchie ihrer Zeit wider. Die repräsentativsten Einheiten befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss und verfügen über hochwertige Parkettböden, aufwendigen Stuck und reich gestaltete Türen. Die Wohn- und Empfangsräume orientieren sich zur Maximilianstraße, während Nebenräume, Küche und Bad zum Hof oder Garten liegen. Balkone sind zu dieser Zeit noch unüblich.

1 1939 - Die Kammerspiele im Schauspielhaus werden städtisch

München-Graggenau * Das Schauspielhaus geht in den Besitz der Stadt München über. Die Entscheidung erfolgt auf Initiative des NS-Regimes und wird von Adolf Hitler persönlich unterstützt. Damit werden die Münchner Kammerspiele zu einem städtischen Theater. 

Gleichzeitig gerät das von Richard Riemerschmid gestaltete Jugendstilgebäude zunehmend unter Druck. Die nationalsozialistischen Machthaber lehnen den Jugendstil als Ausdruck einer unerwünschten Kunstrichtung ab und planen umfassende bauliche Veränderungen. Erste Eingriffe beginnen bereits, Teile der ursprünglichen Gestaltung werden überdeckt oder entfernt. 

Die Pläne für einen grundlegenden Umbau des Schauspielhauses werden jedoch nicht verwirklicht. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs verschieben sich die Prioritäten des Regimes, sodass die vorgesehenen Umgestaltungen ausbleiben. Dadurch bleibt das Gebäude in seinen wesentlichen historischen Strukturen erhalten und entgeht einer weitreichenden Zerstörung seines Jugendstilcharakters.

1837 - Anton Riemerschmid tritt in die Fabrikleitung ein

München-Graggenau * Anton Riemerschmid übernimmt gemeinsam mit Joseph Vigl die Leitung der „Königlich Bayerischen Privaten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik“ auf dem Gelände an der heutigen Maximilianstraße.

1 1852 - Anton Riemerschmid wird Alleininhaber des Unternehmens

München-Graggenau * Anton Riemerschmid erwirbt von Johann Baptist Vigl, dem Erben des bisherigen Mitinhabers Joseph Vigl, für 28.000 Gulden das Anwesen in der Herrnstraße 13 (heute Falckenbergstraße) sowie das Haus Nr. 4b in der ehemaligen Wurzerstraße (heute Maximilianstraße 30). Damit wird er Alleininhaber der Firma und Eigentümer des gesamten Grundstückskomplexes. Dieser bildet den Ausgangspunkt der späteren „Anton Riemerschmid Weinbrennerei und Likörfabrik, gegr. 1835“.

1877 - Anton Riemerschmid erhält die goldene Bürgermedaille

München-Graggenau * Der Magistrat der Haupt- und Residenzstadt verleiht Anton Riemerschmid die goldene Bürgermedaille. 

13. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. legt den Grundstein für das Deutsche Museum

München-Isarvorstadt - Museuminsel * Kaiser Wilhelm II. legt im Beisein des Prinzen Ludwig III. von Bayern den Grundstein für das Deutsche Museum.

10. 10 1812 - Das Königliche Theater am Isartor wird eröffnet

München-Angerviertel * Das Königliche Theater am Isartor wird nach rekordverdächtiger Bauzeit eröffnet. Es fasst 1.200 Personen und verfügt über eine geräumige Bühne. Die Konzeption des Grundrisses des neuen Vorstadttheaters ging auf das Pariser Odeon zurück. 

Zur Theaterpremiere führt das Weinmüller-Ensemble ein historisch-musikalisches Drama auf, bei dem 105 Personen auf der Bühne stehen. Es wird zugunsten jener Familien aufgeführt, deren Angehörige beim Einsturz der Isarbrücke am 13. September 1813 verunglückten oder ums Leben kamen. 

1976 - Der Daphne-Brunnen wird am Orleansplatz aufgestellt

München-Haidhausen * Der Daphne-Brunnen, der Bildhauerin Marlene Neubauer, wird am Orleansplatz aufgestellt.

Die über drei Meter hohe Daphne-Skulptur stellt eine Gestalt aus der griechischen Mythologie dar. Sie, die alle Annäherungsversuche von Männern zurückweist, wird nun von Apollon verfolgt. Als sie ihm nicht mehr entkommen kann, fleht sie Ge um Hilfe an. Die Göttin der Erde verwandelt sie zum Schutz vor dem geilen Wüstling daraufhin in einen Lorbeerbaum. 

Der enttäuschte Apollon kann nur mehr einen Zweig davon abbrechen. Diesen trägt er seither auf seinem Haupt und hält den Lorbeer für heilig.

25. 4 1944 - Bomben zerstören die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße vollkommen

München-Au * Bomben zerstören die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße vollkommen. Lediglich der Kirchturm übersteht den Bombenhagel. 

3. 10 1943 - Die Wolfgangskirche wird von Bomben getroffen

München-Au * Die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße wird von Bomben getroffen. 

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 4
37 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; vereinfacht.</p>

Klassizistisches Haus

Erstellung: 1820
Grütznerstraße 5
43 m
<p>Langgestrecktes, freistehendes klassizistisches Haus des frühen 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 3
46 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Wohnhaus von Eduard von Grützner

Architekt: Grützner Eduard von, Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1884
Grütznerstraße 1
56 m
<p>Wohnhaus des Malers Eduard Grützner, auf drei Seiten freistehender, malerischer Bau in deutscher Renaissance, 1883-84 von Leonhard Romeis.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Grütznerstraße 6
61 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, stark gegliedert, erbaut 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1845
Grütznerstraße 7
77 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Wiener Platz 2
91 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.</p>

Vorstadt-Gasthaus

Erstellung: 1850
Grütznerstraße 8
92 m
<p>Huterer-Wirt, Vorstadt-Gasthaus des mittleren 19. Jh.</p>

Franz-von-Kobell-Denkmal

Architekt: Koenig Benedikt
Erstellung: 1896
Grütznerstraße
93 m
Franz-von-Kobell-Denkmal mit Bronzebüste, 1896 von Benedikt Koenig; unweit der Grütznerstraße.

Hofbräukeller

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Innere Wiener Straße 17
100 m
<p>Innere Wiener Straße 17/19; Hofbräukeller (nordöstlicher Block), Neurenaissance, mit Risaliten, Lisenen und Konsolgesims, späteres 19. Jh., vereinfacht.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1810
Wiener Platz 4
123 m
<p>Kleinhaus des frühen 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Sckellstraße 1
126 m
<p>Mietshaus, freistehender Block in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Simon Killer.</p>

Gaststätte zum Tatzelwurm

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Innere Wiener Straße 36
127 m
<p>Gaststätte zum Tatzelwurm, Neurenaissance, 1878, vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Innere Wiener Straße 38
128 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Innere Wiener Straße 32
129 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 40
131 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuck, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Hierstorfer K., Biedermann Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Innere Wiener Straße 42
131 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit stuckiertem Konsolgesims, 1893 von K. Hierstorfer und Josef Biedermann.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1885
Innere Wiener Straße 30
132 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Mittelgiebel, bez. 1885.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1790
Wiener Platz 5
134 m
<p>Kleinhaus wohl des späten 18. Jh.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 2
139 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 3, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 28
141 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Wiener Platz 6
141 m
<p>Kleinhaus, im Kern wohl um 1800, z. T. aufgestockt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Innere Wiener Straße 44
144 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 26
145 m
<p>Mietshaus, historisierend, mit Erker und Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Pendant zu Nr. 22, bildet mit diesem und Nr. 24 eine symmetrische Gruppe.</p>

Maximilianeum

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1856
Max-Planck-Straße 1
147 m
<p>Das Maximilianeum erhebt sich imposant auf dem östlichen Isarhochufer in München. Es wurde ab 1857 auf Initiative von König Maximilian II. errichtet und sollte ursprünglich der Unterbringung begabter Studenten dienen, die durch ein spezielles Stipendium – die „Stiftung Maximilianeum“ – gefördert wurden. Die Stipendiaten erhielten freie Unterkunft, Verpflegung und Zugang zu kultureller Bildung. Heute besteht die Stiftung noch immer parallel zum Parlamentsbetrieb.</p><p>Der ursprüngliche Bauentwurf von Friedrich Bürklein war im neugotischen Stil gehalten, wurde jedoch unter Mitwirkung Gottfried Sempers zugunsten eines neorenaissanceartigen Erscheinungsbildes verändert. Die beeindruckende Schaufassade mit ihren Arkaden, Rundbögen, Mosaiken und Figuren vermittelt bis heute monarchische Repräsentation.</p><p>Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude ab 1946 wiederhergestellt und für eine neue Nutzung angepasst: Seit 1949 ist das Maximilianeum Sitz des Bayerischen Landtags. In mehreren Bauphasen – zuletzt 2012 – wurde es erweitert, um moderne parlamentarische Anforderungen zu erfüllen. Plenarsaal, Ausschussräume, Verwaltung und Fraktionsbüros befinden sich heute im Inneren.</p><p>Trotz der politischen Nutzung bleibt das Maximilianeum auch ein Symbol für Bildung: Die Stiftung nimmt weiterhin jährlich leistungsstarke Studierende auf, seit 1980 auch Frauen. Zu den bekannten Alumnen gehören u. a. Franz Josef Strauß und Werner Heisenberg.</p><p>Städtebaulich bildet das Maximilianeum den markanten Abschluss der Münchner Maximilianstraße. Es gilt als Hauptwerk des sogenannten „Maximilianstils“ und ist heute nicht nur architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein „Ort der Demokratie in Bayern“. Es verbindet Bildungsförderung, Geschichte und politische Gegenwart auf einzigartige Weise.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 3
149 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 2, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 4
151 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 5, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.</p>

Mietshaus

Architekt: Fastlinger Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 46
153 m
<p>Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit zwei Eckturmerkern und reichen Stuckreliefs in den Schweifgiebeln, um 1900; Gedenktafel: Wohnhaus des Historikers Max Fastlinger.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Wiener Platz 7
154 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1901-03; z. T. vereinfacht; stattlicher Block mit Nr. 8.</p>

Maximilianeum - Erweiterung

Architekt: Staab Volker, Pleuser Jürgen
Erstellung: 1994
Max-Planck-Straße 1
160 m

Max-Planck-Straße 1
162 m

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 24
167 m
<p>Mietshaus, stattlicher Bau mit zwei Erkern und reichem, barockisierendem Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Mittelteil der Gruppe Nr. 22/24/26.</p>

Doppelhausblock

Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 5
169 m
<p>Doppelhausblock mit Nr. 4, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Steinstraße 8
173 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
An der Kreppe 1
177 m
<p>Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingplatz 12
177 m
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Loggien und Balkonen, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Wiener Platz 8
178 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkern, bez. 1901-03; z. T. vereinfacht; stattlicher Block mit Nr. 7.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinstraße 12
180 m
<p>Mietshaus, neubarock, bez. 1894.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
An der Kreppe 3
181 m
<p>An der Kreppe 3; Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 22
183 m
<p>Mietshaus, historisierend, mit Erker und Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Pendant zu Nr. 26, bildet mit diesem und Nr. 24 eine symmetrische Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1870
Sckellstraße 6
185 m
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, um 1870.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Steinstraße 3
191 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Innere Wiener Straße 50
192 m
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
An der Kreppe 5
193 m
<p>Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh., an Nr. 1 anschließend.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 5
193 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Eggernstraße 5
199 m
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Innere Wiener Straße 57
200 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1901.</p>

Mietshaus

Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Steinstraße 11
200 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1881 von Johann Wittig.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 3
207 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Innere Wiener Straße 18
208 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1810
Steinstraße 15
211 m
<p>Kleinhaus (Doppelhaus) des frühen 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 17.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Innere Wiener Straße 59
212 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker und reichem Stuckrelief im Schweifgiebel, um 1895 von Korbinian Schmid nach Entwurf von Carl Hocheder d. Ä.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Steinstraße 18
212 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 52
213 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erkerturm, um 1900, vereinfacht.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Chorherrstraße 2
214 m
Malerisch wirkendes Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, Mitte 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1856
Innere Wiener Straße 61
217 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1856, Aufstockung 1894 in angepaßten Formen durch Korbinian Schmid.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Eggernstraße 10
219 m
Mietshaus, neubarock, um 1900.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Schiltbergerstraße 1
219 m
Mietshaus, Jugendstildekor, um 1900.

Mietshaus

Architekt: Häusler Max, Stürmer Robert, Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Maria-Theresia-Straße 1
222 m
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Max Häusler und Robert Stürmer, 1899 von Alois Barbist umgebaut (Eckerker mit neubarockem Dekor).</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1810
Steinstraße 17
222 m
<p>Kleinhaus des frühen 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 15.</p>

Wohnhaus

Architekt: Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Maria-Theresia-Straße 1
224 m
<p>Freistehendes Wohnhaus, spätklassizistisch, 1877-78 von Max Häusler.</p>

Mietshausfassade

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 5
224 m
<p>Mietshausfassade, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Schiltbergerstraße 2
225 m
Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.

Mietshaus

Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 4
227 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>

Maximilianeum - Konferenzbau

Architekt: Büro Léon Wohlhage Wernik
Erstellung: 2011
Max-Planck-Straße 1
227 m

Bierkeller

Erstellung: 0
Preysingplatz 3
228 m
Preysingplatz 3, 4, 5, 6, 7.; Auf dem rückwärtigen Areal unterirdische Anlagen eines ehemaligen Bierkellers, vierschiffige, langgestreckte Tonnengewölbe aus Ziegelmauerwerk, 1.Hälfte 19.Jh.; Teil der ehemaligen Kellerstadt der Münchner Brauereien in Haidhausen.

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 1
235 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1898, von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus

Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 6
238 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit reichem Stuckdekor, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>

Johanneskirche

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1916
Preysingstraße 17
238 m
<p>Evang.-Luth. Johanneskirche, neuromanischer, kreuzförmiger Zentralbau mit Emporen und Turm, malerischer Gruppenbau aus Rohbackstein, 1914-16 von Albert Schmidt; inmitten des Preysingplatzes.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 24
239 m
<p>Mietshaus, neubarock mit Eckerker, um 1890; bildet mit Nr. 26 eine symmetrische Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Johannisplatz 18
240 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 8
241 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 10.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Steinstraße 19
241 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, bez. 1899.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Chorherrstraße 6
242 m
<p>Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, wohl um 1870.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Johannisplatz 15
243 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1901.</p>

Eckhaus

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Maria-Theresia-Straße 2
243 m
<p>Eckhaus, deutsche Renaissance, mit plastischem Dekor am Erker, bez. 1904.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Johannisplatz 20
244 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Johannisplatz 14
245 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1900, im Kern älter, etwa 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 60
248 m
<p>Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Kuppel und Erkern, 1900 von Korbinian Schmid erbaut.</p>

Mietshaus

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Max-Weber-Platz 2
248 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879-80 von Sigmund Aichinger.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Johannisplatz 13
250 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Stuckdekor, um 1870.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 26
253 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 10
255 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 8.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Johannisplatz 12
261 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1893.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Johannisplatz 23
267 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Giebelrelief, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 11
267 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, bez. 1898.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 2
269 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern und Schweifgiebeln, um 1900.</p>

Maximiliansanlagen

Erstellung: 0
Maximiliansanlagen
270 m
2 km langer, bis 300 m breiter Landschaftspark an den Hängen am Ostufer der Isar, 1856-61 von Karl von Effner angelegt. In den Anlagen stehen das Maximilianeum und das Maximilianswerk (siehe Max-Planck-Straße 1 und 2) sowie der Friedensengel (siehe Prinzregentenstraße).

Pallas Athene

Architekt: Drexler Franz
Erstellung: 1906
Maximiliansbrücke
276 m
Auf der Nordbrüstung Kolossalfigur der Pallas Athene, 1906 von Franz Drexler.

Brunnen

Erstellung: 1888
Max-Weber-Platz
277 m
Brunnen, Steinbecken mit Gusseisensäule, 1888; östlich von Nr. 12.

Vorstadthäuser

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 8
278 m
<p>Bogenstraße 8, 9; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 12
278 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, 1873 von Albert Bruckmaier.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Steinstraße 27
279 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei reich dekorierten Erkern und Giebel, bez. 1902.</p>

Straßenbahn-Stationshaus

Architekt: Schachner Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Max-Weber-Platz 12
281 m
<p>Straßenbahn-Stationshaus, Jugendstil, 1906 von Richard Schachner; in Platzmitte; beim U-Bahnbau abgetragen, Wiederaufbau geplant.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 2
282 m
<p>Bogenstraße 2/3; Langgestrecktes Vorstadthaus, biedermeierlich, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 1
282 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kirchenstraße 5
288 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1885 von Michael Reifenstuel.</p>

Vorstadthäuser

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 10
289 m
<p>Bogenstraße 10, 11; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>

Haidhausen

Erstellung: 0

292 m
Haidhausen. Der Bereich von Haidhausen in seiner Ausdehnung zwischen Kirchenstraße, Preysingstraße, Steinstraße bis hin zum Maximilianeum ist ein Ensemble. Er ist anschauliches Beispiel für die sukzessive Umwandlung einer ursprünglichen Dorf- und Vorstadtsituation in ein städtisches Quartier, wobei das frühe und mittlere 19. Jh. neue bauliche Strukturen schafft, das späte 19. Jh. alte Linien in der Bebauung beläßt, aber überformt und städtebaulich erst pointiert.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Bogenstraße 1
292 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 1
296 m
<p>Mietshaus, mit Neurenaissance-Ecker, um 1890; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 3
297 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Doppelhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 2
304 m
<p>Doppelhaus (mit Nr. 4), barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Ismaninger Straße 5
305 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistischer Eckbau, Mitte 19. Jh.</p>

St. Johannes Baptist

Architekt: Berger Matthias
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1852
Johannisplatz 22
306 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist, neugotisch mit hohem Westturm und zwei Türmen am Chor, 1852-74 von Matthias Berger; mit Ausstattung; freistehend inmitten des Platzes.</p>

Doppelhaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 4
308 m
<p>Doppelhaus (mit Nr. 2), barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 9
309 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, 1897-98 von Korbinian Schmid.</p>

Kirchenstraße 7
311 m
<p>Kleinstädtisches Eckhaus, wohl Mitte 19. Jh., im Kern vielleicht älter. Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh. (Letzteres vormals Schloßstraße 1)</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Johannisplatz 11
315 m
<p>Mietshaus, schlichter, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Maximiliansbrücke

Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1905
Maximiliansbrücke
316 m
<p>Brücke, doppelteilige, beide Isararme überspannende muschelkalkverkleidete Stahl- und Betonkonstruktion bestehend aus innerer Brücke über drei Bögen unter Einbezug des Vorgängerbaus und äußerer Brücke mit flachem Dreigelenkbogen, steinerne Zierbrüstung mit Kolossalfigur der Pallas Athene und Jugendstillaternen, von Friedrich von Thiersch, 1903-05, teils integrierter Vorgängerbau von Arnold Zenetti, 1857-1863, Pallas Athene, von Franz Drexler, 1906; Nischenbrunnen mit Büste des Bürgermeisters Alois von Erhardt auf der Insel zwischen beiden Teilen der Maximiliansbrücke, neubarock, von Karl Hocheder d. Ä., 1893; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Schloßstraße 3
319 m
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Schloßstraße 5
319 m
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Lutz Ludwig C.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 8
322 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1898 von Ludwig C. Lutz, Ausführung Korbinian Schmid.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1850
Schloßstraße 7
322 m
<p>Vorstadthaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Neubarocker Eisenzaun

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Innere Wiener Straße 3
323 m
Innere Wiener Straße 3/5; Den zum Hofbräukeller gehörigen Garten umgibt ein Eisenzaun mit kugelbesetzten Pfeilern, neubarock.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schloßstraße 9
324 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Preysingstraße 8
330 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Schloßstraße 11
330 m
<p>Kleinhaus, wohl um 1800.</p>

Am Gasteig
330 m
<p>Die Loretokapelle ist an die Nikolaikirche angebaut und liegt leicht nach hinten versetzt. Sie wurde erstmals 1678 errichtet und 1820, im Gründungsjahr der Gemeinde St. Johann Baptist, ohne Genehmigung abgerissen und in größerer Form neu aufgebaut.</p><p>Im Jahr 1926 wurde die Kapelle umgestaltet, inspiriert von der Gnadenkapelle in Altötting. Während der Bombenangriffe in der Nacht vom 24. auf den 25. April 1944 brannte sie vollständig aus. Nach dem Wiederaufbau wurde der Altar am 10. Dezember 1955 geweiht.</p>

Loretokapelle am Gasteig

Erstellung: 1578
Am Gasteig
331 m
<ul><li>1578 - Errichtung der Kapelle</li><li>1820 - abgebrochen und wiederaufgebaut</li><li>1926 - Bau des Umganges nach Altöttinger Vorbild</li></ul>

Bezirksinspektion/Feuerhaus/Städtisches Wannen- und Brausebad

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kirchenstraße 9
332 m
<p>Kirchenstraße 9; 14. Bezirksinspektion/Feuerhaus/Städtisches Wannen- und Brausebad, malerischer, neubarocker Gruppenbau, 1894-95 von Karl Hocheder d. Ä.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 2
336 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1873
Max-Weber-Platz 8
338 m
<p>Mietshaus, malerischer, gotisierender Eckbau in Rohbackstein mit Hausteinerkern und plastischem Dekor, 1873.</p>

Dienstwohngebäude

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zellstraße 8
341 m
<p>Ehem. Laboratoriums- und Dienstwohngebäude der Städt. Elektrizitätswerke, schlösschenartiger zweigeschossiger Walmdachbau auf hohem befenstertem Sockelgeschoss und neubarocker Fassadengliederung, Zwerchhaus mit Schweifgiebeln, von Carl Hocheder, 1900, Dach später erneuert; Einfriedung mit Pfeilern, gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Architekt: Günther Ernst
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Preysingstraße 37
342 m
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance (im Burgenstil), 1901-02 von Ernst Günther; städtebaulicher Abschluss der Wörthstraße.</p>

Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid

Architekt: Riemerschmid Anton, Hirschberg Reinhard, Riemerschmid Richard
Erstellung: 1867
Praterinsel 3
343 m
Praterinsel 3/4; vormals Praterinsel 3 bzw. 4. Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage, Nordflügel ältester Teil, im Kern Rest des biedermeierlichen Praters, vor 1835; im Zuge der Erweiterung zur vierseitigen Anlage 1867-70 durch Reinhard Hirschberg nach Osten verlängert, 1922 durch Richard Riemerschmid aufgestockt, mit dem neuen Westflügel verbunden und im Inneren neu gestaltet; Westflügel, als Hauptbau (Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude) in spätklassizistischen Formen; mit bemerkenswerten Innenräumen, u. a. dreischiffigen Hallen in Keller und Erdgeschoss, Konferenzsaal von Richard Riemerschmid; Südflügel (ehem. Essigfabrik) mit Pfeilerhallen; Ostflügel (ehem. Fabrik- und Lagergebäude).

Nischenbrunnen

Architekt: Erhardt Alois von, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Maximiliansbrücke
345 m
Nischenbrunnen für Bürgermeister Alois von Erhardt, neubarock, 1893 von Karl Hocheder d. Ä.

St. Niklai am Gasteig

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1660
Innere Wiener Straße 1
345 m
<p>Kath. Kirche St. Nikolaus am Gasteig, ehem. Spitalkirche, im Kern spätgotisch, 1660 umgebaut, mit Türmchen; mit Ausstattung; südöstlich anstoßend die Altöttinger Kapelle, 1926 umgebaut und erweitert.</p>

Militär Holzgarten

Erstellung: 1700
Preysingstraße
348 m

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Preysingstraße 39
349 m
<p>Mietshaus, malerischer, historisierender Eckbau, stark vertikal entwickelt, Anfang 20. Jh.</p>

Wohnhaus

Architekt: Neumann Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Maria-Theresia-Straße 3
354 m
<p>Freistehendes Wohnhaus, Neurenaissance, 1889-90 von Max Neumann.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Steinstraße 39
360 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Johannisplatz 9
362 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Preysingstraße 41
363 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Ismaninger Straße 11
364 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pütrichstraße 5
367 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90; mit Nr. 7 zu einem Block vereint.</p>

Zahnklinik

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Langerstraße 3
368 m
Zahnklinik der Technischen Universität, neubarockes Eckhaus, um 1900, oberer Abschluss verändert.

Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid

Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 1922
Praterinsel 4
369 m
<p>Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage; Nordflügel, ehem. Hauptgebäude der Praterwirtschaft, dann Bürogebäude, dreigeschossiger Walmdachbau, im Kern Rest des biedermeierzeitlichen Praters, 1817, im Zuge der Erweiterung zum vierseitigen Fabrikkomplex nach Osten verlängert, durch Reinhard Hirschberg, 1871, aufgestockt und im Inneren neu gestaltet, durch Richard Riemerschmid, 1922; Gedenktafel, für Anton Gruber, den Gründer des "Praters" (1810-1866); Westflügel, ehem. Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude, dreigeschossiger Putzbau mit reicher Lisenengliederung und Walmdach, in spätklassizistischen Formen, von Reinhard Hirschberg, 1867/68, verbunden mit dem Nordflügel und im Inneren teilweise neu ausgestattet, durch Richard Riemerschmid, 1922, Dacherneuerung, nach 1945; Südflügel, ehem. Essigfabrik, dreigeschossiger schlichter Putzbau mit flachem Walmdach, im Kern von Reinhard Hirschberg, 1870, Ergänzung eines hofseitigen Vordachs, wohl 1899, einbezogen in die Likörfabrik, durch Richard Riemerschmid, 1922; Ostflügel, ehem. Fabrik- und Lagergebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit dreigeschossigen Eckrisaliten und mittig aufgesetztem Glockenstuhl, von Reinhard Hirschberg, 1868, aufgestockt und angebaut 1899 und 1903.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Preysingstraße 42
371 m
<p>Mietshaus, Eckbau, um 1900; z. T. vereinfacht; Block mit Milchstraße 27.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Johannisplatz 9
372 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 7
375 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 1
376 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900; bildet mit Preysingstraße 2 eine Einheit.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1810
Steinstraße 47
376 m
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, wohl Anfang 19. Jh.; langgestreckte Gruppe mit Nr. 49, 51 und 53.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Johannisplatz 6
380 m
<p>Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, 1875, aufgestockt 1898.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pütrichstraße 7
380 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90; mit Nr. 5 zu einem Block vereint.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Holzhofstraße 8
381 m
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und dekoriert, mit Erkerturm an der Ecke, um 1900

Kleinhaus

Erstellung: 1825
Preysingstraße 53
381 m
<p>Kleinhaus mit zwei Zwerchgiebeln, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 55 einen Schopfwalmdach-Block.</p>

Kabelsteg

Architekt: Schwiening Adolf, Altmann Aquilin
Erstellung: 1898
Kabelsteg
382 m
<p>Fußgängerbrücke, sog. Kabelsteg, zweibogige Jugendstilbrücke mit Eisengeländer, von Adolf Schwiening und Aquilin Altmann, 1898; zwischen Praterinsel und Isar-Ostufer.</p>

Straßenpissoir

Erstellung: 0
Kellerstraße
384 m
Straßenpissoir; paraventartige Gusseisenkonstruktion, Ende 19. Jh., mit Beschlagwerkornament.

Kleinhaus

Erstellung: 1910
Preysingstraße 55
385 m
<p>Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 53 einen Schopfwalmdach-Block.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Steinstraße 43
385 m
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, 19. Jh.; im Hof hinter Nr. 47.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1810
Steinstraße 49
386 m
<p>Kleinhaus, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 51 und 53.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1810
Preysingstraße 57
390 m
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 59, 61, 63 und 65.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Untere Johannisstraße 4
394 m
<p>Vorstadthaus, Neurenaissance, um 1870.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Milchstraße 25
395 m
<p>Kleinhaus mit Mansardsatteldach, um 1800.</p>

Muffatwerk

Architekt: Hocheder Karl d. Ä
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Zellstraße 4
395 m
<p>Muffatwerk (Elektrizitätswerk), Südteil klassizistischer Rustikabau, 1836 als Muffat-Brunnhaus erbaut; Nordteil im barockisierenden Jugendstil, 1898 von Karl Hocheder d. Ä., mit hohem, architektonisch gegliedertem Kamin.</p><h4>Baugeschichte</h4><p><strong>1. Das Brunnhaus (1837)</strong></p><p>1837 wurde auf der Kalkofeninsel (einer Halbinsel im Auer Mühlbach) ein Brunnhaus zur Wasserversorgung Haidhausens errichtet – geplant und gebaut von Stadtbaurat Franz Karl Muffat.</p><p>Das entspricht klassizistischer Architektur jener Zeit.</p><p><strong>2. Übergang zur Stromversorgung (ab 1867 / 1893–1894)</strong></p><p>1867 wurde dem Brunnhaus ein Maschinenhaus mit Dampfmaschine hinzugefügt.</p><p>1883 wurde die Wasserversorgung eingestellt, das Gebäude stillgelegt – wegen Verlagerung der städtischen Wasserversorgung aus dem Mangfalltal.</p><p>1893–1894 erfolgte der Umbau zum kombinierten Dampf- und Wasserkraftwerk („Muffatwerk“) für Stromerzeugung (z. B. Straßenbeleuchtung, Rathaus).</p><p>1895–1898 wurde das Kraftwerk erweitert – geplant von Carl Hocheder, u. a. mit Halle und Jugendstil-Schornstein – diese Bauten stehen heute unter Denkmalschut .</p><p><strong>3. Technische Entwicklung</strong></p><p>Bei Eröffnung 1893 verfügte es über eine Jonval-Turbine mit 147 kW und eine Dampfmaschine mit 220 kW.</p><p>1912 steigerte sich die Leistung auf 1 400 kW (davon 1 320 kW Dampf, 80 kW Wasserkraft).</p><p>Das Kesselhaus wurde 1936 letztmalig vergrößert.</p><p><strong>4. Stilllegung und Zwischennutzung (1973–1992)</strong></p><p>1973 wurde die Stromproduktion eingestellt.</p><p>In den 1980er Jahren diente das Gebäude u. a. als Tennishalle des Sportvereins der Stadtwerke München (SWM).</p><p><strong>5. Umnutzung zum Kulturzentrum (ab 1992)</strong></p><p>1992 begann die Umwandlung unter Berücksichtigung strengster Denkmalschutzauflagen zu einem Kulturzentrum.</p><p>1993 eröffnete die Muffathalle, betrieben als PPP (public-private-partnership) von Dietmar Lupfer und Christian Waggershauser.</p><p>2002 folgte der Biergarten, 2005 der Club Ampere sowie Backstage- und Proberäume.</p><p>2006 nahm ein privates modernes Wasserkraftwerk den Betrieb auf: mit Kaplan-Turbine, 250 kW Leistung – Ökostrom aus dem Auer Mühlbach.</p><p>2008 erfolgte die Erweiterung – Veranstaltungsfläche wuchs von 1 100 auf 3 000 m², und der Name wurde offiziell auf „Muffatwerk“ geändert&nbsp;</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Milchstraße 23
396 m
<p>Freistehendes Kleinhaus mit Mansardsatteldach, um 1800.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1810
Steinstraße 51
396 m
<p>Kleinhaus, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 49 und 53.</p>

Stadtwerke-Verkehrsbetriebe

Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1890
Einsteinstraße 28
397 m
Stadtwerke-Verkehrsbetriebe, malerischer Gruppenbau in nordischer Renaissance, 1890-91.

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Milchstraße 21
398 m
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800; Block mit Nr. 19.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 59
398 m
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.: Gruppe mit Nr. 57, 61, 63 und 65.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Milchstraße 27
399 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; bildet einen Block mit Preysingstraße 42.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1810
Steinstraße 53
399 m
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 49 und 51.</p>

Maximilianswerk

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Max-Planck-Straße 2
400 m
<p>Maximilianswerk (Elektrizitätswerk), schlösschenartiger Neubarockbau in den Maximiliansanlagen, 1895 von Karl Hocheder d. Ä.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Milchstraße 19
400 m
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800; Block mit Nr. 21.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 15
401 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Giebelrisalit und Erker, 1880; z. T. vereinfacht.</p>

Städtische Kinderkrippe

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Kellerstraße 8
402 m
<p>Städtische Kinderkrippe, freistehender Neubarockbau, 1893-94 von Karl Hocheder d. Ä.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Milchstraße 17
403 m
<p>Freistehendes Kleinhaus mit Zeltdach, um 1800.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Obere Johannisstraße 3
403 m
<p>Vorstädtisches Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Preysingstraße 61
403 m
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 63 und 65.</p>

Kreuzigungsgruppe

Architekt: Luidl Gabriel
Erstellung: 1720
Am Gasteig 2
404 m
vor Am Gasteig 2; Kreuzigungsgruppe, Steinfiguren Maria und Johannes der Evangelist, um 1720 von Gabriel Luidl; Kruzifix modern; im Vorgarten.

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Untere Johannisstraße 2
404 m
<p>Vorstadthaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, um 1870.</p>

MVHS - Einstein

Erstellung: 0
Einsteinstraße 42
404 m

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Untere Johannisstraße 3
405 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; ursprünglich nur mit 1. Obergeschoss, 1873 nach Osten erweitert und aufgestockt.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 7
407 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Deutscher Alpenverein

Architekt: Loewel Friedrich, Rothenbücher Wolfgang
Erstellung: 1888
Praterinsel 5
409 m
<p>Deutscher Alpenverein mit Alpinem Museum, über Nagelfluhsockel dreigeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, leicht erhöhtem durchgehendem Mittelteil und Eckrisaliten, im Kern neubarockes Café Isarlust von Friedrich Loewel, 1887/88, nach Kriegsschäden stark verändert wiederaufgebaut, durch Wolfgang Rothenbücher, 1948-52.</p>

Praterwehrbrücke
409 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 1
409 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance mit Eckerker, reich gegliedert, um 1880.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Milchstraße 15
409 m
<p>Freistehendes Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 8
409 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; bildet mit dem Eckhaus Kellerstraße 19 eine architektonische Einheit.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 5
410 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 3
412 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90, z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Milchstraße 13
412 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1870/80.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 63
412 m
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 61 und 65.</p>

Ismaninger Straße
414 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 19
415 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, erbaut 1880; bildet mit Eckhaus Püttrichstraße 8 eine architektonische Einheit.</p>

Kolpinghaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 6
415 m
<p>Kolpinghaus Haidhausen, deutsche Renaissance, mit Erker und zwei Figuren, um 1900.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 65
415 m
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 61 und 63.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Walserstraße 3
415 m
<p>Vorstadthaus, klassizistischer Eckbau mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kirchenstraße 8
416 m
Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Walserstraße 4
416 m
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Putzgliederungen, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmidt Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Steinstraße 55
417 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1892 von Korbinian Schmidt.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Walserstraße 2
418 m
<p>Vorstadthaus, langgestreckter, klassizistischer Eckbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 32
423 m
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.

Wörthstraße 2
423 m
<p>Münchner Magistrat den Bau einer „Neuen Schule Haidhausen“ an der Wörthstraße. Der 1885 eröffnete Bau war ein großer, späthistoristischer Ziegelbau, typisch für die kommunalen Schulgebäude der Gründerzeit im Münchner Osten. Mit rund 1.250 Kindern im Werktagsunterricht und zusätzlich über 300 Kindern im Sonntagsunterricht war das Haus vom ersten Tag an stark überbelegt. Neben dem regulären Unterricht erfüllte die Schule auch ausgeprägte soziale Funktionen für die ärmeren Familien des Viertels – etwa durch Schulspeisungen und Unterstützung bedürftiger Kinder.</p><p>Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude 1944 bei Luftangriffen schwer getroffen; Dachstuhl und Obergeschosse brannten aus, die Nutzung war danach nur noch eingeschränkt möglich. Zwischen 1950 und 1958 wurde der kriegszerstörte Altbau schließlich abgetragen und durch einen modernen Neubau ersetzt, der am 14. August 1958 feierlich eingeweiht wurde. Der neue Schulkomplex spiegelt die funktionalen Prinzipien der Nachkriegsarchitektur wider und gilt als zweite Bau- und Nutzungsepoche der Schule.</p><p>2009 erfuhr der Haupttrakt eine grundlegende Sanierung, bei der das Gebäude baulich und energetisch an heutige Anforderungen angepasst wurde.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Obere Johannisstraße 2
424 m
<p>Vorstädtisches Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Preysingstraße 46
425 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Kalb Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Wörthstraße 3
430 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1895 von Josef Kalb.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Milchstraße 12
432 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Dreier Hugo
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Preysingstraße 67
433 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888 von Hugo Dreier.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Jugendstraße 6
434 m
<p>Kleinhaus, Eckbau mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Ismaninger Straße
434 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Walserstraße 7
435 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.</p>

Ismaninger Straße
435 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 8
436 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1850
Walserstraße 9
438 m
<p>Schlichtes Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>

Wörthstraße
440 m
<p>Nach der Kriegszerstörung des historischen Schulhauses wurde zwischen 1950 und 1958 ein sachlicher, funktionaler Neubau im Stil der frühen Nachkriegsmoderne errichtet. Klare Baukörper, helle Putzfassaden und große Fenster prägten das Erscheinungsbild. Der Bau spiegelte das neue pädagogische Verständnis der 1950er Jahre wider: viel Tageslicht, großzügige Klassenräume, moderne Fachräume und zeitgemäße Sportanlagen. Mit seiner zurückhaltenden Architektur steht der Neubau für den Wiederaufbau und die Bildungsneuausrichtung im München der Nachkriegszeit.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Kirchenstraße 15
443 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Preysingstraße 69
443 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, Ende 19. Jh.</p>

Kulturzentrum am Gasteig

Architekt: Raue, Rollenhagen, Lindemann und Grossmann
Erstellung: 1984
Rosenheimer-Straße 5
443 m
<p>Der Gasteig ist ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum in München und eines der größten seiner Art in Europa. Eröffnet 1985, liegt das markante Gebäude am rechten Isarufer im Stadtteil Haidhausen. Der Name leitet sich von seiner geografischen Lage ab, da „Gasteig“ so viel wie „steiler Weg“ bedeutet.</p><p>Der Gasteig beherbergt mehrere Institutionen, darunter die Münchner Philharmoniker, die Stadtbibliothek München, die Volkshochschule München und die Hochschule für Musik und Theater München. Herzstück des Komplexes ist der Große Konzertsaal, der über 2.400 Plätze bietet und für seine Akustik bekannt ist. Neben diesem gibt es zahlreiche weitere Veranstaltungsräume, darunter die Black Box und der Carl-Orff-Saal, die für Konzerte, Theateraufführungen, Filmvorführungen und Kongresse genutzt werden.</p><p>Architektonisch zeichnet sich der Gasteig durch seine Backsteinfassade und funktionale Gestaltung aus, die immer wieder Gegenstand von Diskussionen ist. Mit jährlich über einer Million Besuchern ist er ein zentraler Ort des kulturellen Lebens in München. Seit 2021 wird der Gasteig umfassend saniert, wobei Veranstaltungen vorübergehend im „Gasteig HP8“ in Sendling stattfinden. Der Gasteig ist ein Symbol für Münchens kulturelle Vielfalt und ein Treffpunkt für Bildung, Kunst und Kultur.</p>

Widenmayerstraße

Erstellung: 0
Widenmayerstraße
444 m
Widenmayerstraße. Kaistraße mit sehr vornehmer, aufwendiger Mietshausbebauung, begonnen an der Maximilianstraße 1893/94 in Formen des späten Historismus, fortgesetzt im barockisierenden und klassizisierenden Stil der Vorweltkriegszeit, vom Fluss abgeschirmt und doch mit dem Grün des Gegenufers durch eine Allee verbunden.

Am Gasteig
444 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Milchstraße 10
445 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit erkerartig abgerundeter Ecke, reich gegliedert und stuckiert, um 1890.</p>

Isarkai - Lehel

Erstellung: 1900
Isarkai
447 m
Isarkais. Kaimauern im inneren Stadtbereich. Künstlerische Gestaltung der Zeit um 1900 weisen auf: die Uferschutzmauern an der Widenmayerstraße und gegenüber beiderseits der Prinzregentenbrücke (nördlich ca. 100 m, südlich bis in die Nähe des Elektrizitätswerks, Max-Planck-Straße 2), ferner die Schutzmauern an der Erhardtstraße in ganzer Länge und an der Westseite der Museumsinsel zwischen Cornelius- und Ludwigsbrücke sowie am Ostufer von der Reichenbachbrücke im Süden bis zur Uferterrasse neben dem Volksbad (letztere eingeschlossen).

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 8
448 m
<p>Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 10, 12 und 14.</p>

Ismaninger Straße
448 m

Ismaninger Straße
449 m

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 2
450 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger reich gegliederter Neubarockbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und hofseitiger Eingangsloggia, von August Nopper, 1897-99; Gruppe mit Nr. 3.</p>

Mietshaus

Architekt: Karg Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Steinstraße 46
450 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1886 von Baumeister Franz Karg.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Steinstraße 57
453 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und Stuckdekor, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 59.</p>

Mietshaus

Architekt: Brüchle August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Widenmayerstraße 1
454 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neubarockbau mit aufwändiger Giebelfront, von August Brüchle, 1893/94.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Preysingstraße 7
454 m
<p>Mietshaus, schlicht in deutscher Renaissance, mit Erkern, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Kellerstraße 23
456 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1894; Gruppe mit Nr. 25.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Sedanstraße 3
456 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1890 von Franz Hammel.</p>

Schlichtes Vorstadthaus

Erstellung: 1810
Kirchenstraße 12
457 m
<p>Schlichtes Vorstadthaus, etwa Anfang 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 5
457 m
<p>Mietshaus, neubarock mit Lisenen und Segmentgiebel, um 1890; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 10
458 m
<p>Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 12 und 14.</p>

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 3
459 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger, reich gegliederter, monumentaler, neubarocker Walmdacheckbau mit von Halbsäulen umstelltem runden Eckpavillion, von August Nopper, 1898/99; Gruppe mit Nr. 2.</p>

Villa

Architekt: Kultsch Richard
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 5
459 m
<p>Villa, barockisierend, erbaut 1921/22 für Architekt Richard Kultsch wohl nach eigenen Plänen.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 34
460 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1800
Widenmayerstraße 4
462 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 5 und 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 5
464 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 6.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Preysingstraße 3
465 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1894.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Steinstraße 59
468 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor; Gruppe mit Nr. 57.</p>

Ismaninger Straße
471 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Kellerstraße 25
472 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1894; Gruppe mit Nr. 23.</p>

Mietshaus

Architekt: Elste Feodor
Baustil: gotisierend
Erstellung: 1895
Preysingstraße 5
472 m
<p>Mietshaus, gotisierend, mit Wappen und Zierfriesen, 1895 von Feodor Elste.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1905
Preysingstraße 52
473 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wolfgangstraße 5
473 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit Zwerchhaus und reicher Stuckgliederung, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 12
475 m
<p>Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 10 und 14.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1840
Kirchenstraße 16
478 m
<p>Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Vorstadthaus

Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Steinstraße 50
479 m
<p>Schlichtes Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1861 von Maurermeister Max Kuppelmayr; langgestreckter Block mit Nr. 52.</p>

Wehrsteg

Erstellung: 0
Wehrsteg
479 m

Mietshaus

Architekt: Hock K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Steinsdorfstraße 8
480 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern und Balkonen, 1879 von Maurermeister K. Hock, 1949 z. T. vereinfachender Wiederaufbau; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 6
480 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 5.</p>

Werkzeug-Maschinenfabrik

Baustil: neugotisch
Erstellung: 1890
Kellerstraße 27
481 m
<p>Werkzeug-Maschinenfabrik A. Schärfls Nachf., in Häuserzeile stehende Fassade von Wohnhausformat mit großen Fabrikfenstern und neugotischer Gliederung, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Comeniusstraße 1
482 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Comeniusstraße 3
482 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890.</p>

Doppelmietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wolfgangstraße 9
482 m
<p>Doppelmietshaus mit Nr. 11, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Ismaninger Straße
483 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Gewürzmühlstraße 21
484 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Häusler Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Maximilianstraße 58
484 m
<p>vormals Steinsdorfstraße 1. Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, an beiden Fronten durch Balkone mit Baulstern reich gegliedert, 1880-81 von Max Häusler; nördlich Garten mit Balustermauer und Gittertor.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1825
Preysingstraße 54
484 m
<p>Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Niedriges Kleinhaus

Erstellung: 1800
Preysingstraße 58
486 m
<p>Niedriges Kleinhaus, wohl um 1800.</p>

Doppelmietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wolfgangstraße 11
486 m
<p>Doppelmietshaus mit Nr. 9, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Gewürzmühlstraße 12
487 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Jugendstilbau mit halbelliptischem Erker, errichtet von Karl Fendt 1912.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 21
489 m
<p>Kirchenstraße 21; Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 23 und 25.</p>

Kriechbaumhof

Erstellung: 0
Preysingstraße
490 m

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 14
492 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 10 und 12.</p>

Satteldachhaus

Erstellung: 0
Kirchenstraße 18
492 m
<p>Satteldachhaus vorstädtischen Charakters, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Steinstraße 63
492 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1875.</p>

Mietshaus

Architekt: Bluhm Alexander
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Widenmayerstraße 7
494 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1893-94 von Alexander Bluhm; Einheit mit Reitmorstraße 2.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Steinstraße 52
494 m
<p>Schlichtes Vorstadthaus, spätklassizistisch, um 1860; langgestreckter Block mit Nr. 52.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Gewürzmühlstraße 19
495 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1907 von Ernst Dressler.</p>

Mietshaus

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 8
495 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Schweifgiebel, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1899, von Josef Wölker; vgl. Reitmorstraße 2 a.</p>

Mietshaus

Architekt: Köchler Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Steinstraße 65
497 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Maurermeister Georg Köchler.</p>

Ismaninger Straße
497 m

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 10
498 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Schweifgiebel, Kastenerkern, sowie Erkerturm mit Zwiebelhaube, reich gegliederte neubarocke Fassade, von Georg Hagn 1904/05.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 29
498 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1880.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 20
498 m
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, Mitte 19. Jh, Fassadenpreisträger 2004.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingstraße 4
498 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 6.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 60
498 m
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1800
Wolfgangstraße 4
498 m
<p>Vorstadthaus, dreigeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhäusern, wohl um 1800.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Comeniusstraße 10
499 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingstraße 6
499 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 4.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Preysingstraße 64
499 m
<p>Ebenerdiges, sehr niedriges Kleinhaus mit Zwerchhaus, um 1800.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1800
Wolfgangstraße 6
499 m
<p>Vorstadthaus vom Herbergen-Typus, wohl um 1800.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 22
501 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 60
501 m
<p>Tiefgelegenes, niedriges Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Sedanstraße 7
501 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor an Ecke und Flacherkern, 1892 von Franz Hammel.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Wörthstraße 8
501 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit reichem Stuckdekor, 1894 von Franz Hammel.</p>

Rückgebäude von Widenmayerstraße 8

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 2
503 m
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, neubarockes Erkerhaus, reich stuckiert, bez. 1900, von Josef Wölker.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Comeniusstraße 6
504 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1896 erbaut, z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1928
Widenmayerstraße 9
505 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Balkonbändern, bez. 1928; vgl. Reitmorstraße 4.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Einsteinstraße 44
505 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1876 erbaut, Fassade etwas vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Comeniusstraße 8
507 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Mariannenplatz 2
508 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern, 1878-79 von Carl Del Bondio.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Comeniusstraße 4
508 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, wohl 1896.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Wolfgangstraße 8
508 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 10.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Steinstraße 67
510 m
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, mit Lisenengliederung, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Wolfgangstraße 10
512 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 8.</p>

Ismaninger Straße
512 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 2
513 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1893-94; bildet eine Einheit mit Widenmayerstraße 7.</p>

Mietshaus

Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Widenmayerstraße 10
513 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1902 von August Nopper; vgl. Rückgebäude Reitmorstraße 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Comeniusstraße 2
513 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1892 von Franz Hammel.</p>

Ismaninger Straße
513 m

Reitmorstraße 4
515 m
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, 1928.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 20
517 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.</p>

Ismaninger Straße
518 m

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 23
519 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 25.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1800
Preysingstraße 66
519 m
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1800.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 13
520 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 17
521 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierter Eckbau, 1904-05 von Georg Hagn.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 75
522 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Mariannenplatz 1
523 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit abgeschrägter Ecke, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 10
524 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 13
524 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor (Masken), um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
525 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 46 a.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 25
526 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 23.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Preysingstraße 68
526 m
<p>Kleinhaus, Mitte 19. Jh.; hinter Nr. 66.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1890
Reitmorstraße 1
527 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, reich gegliedert, erbaut 1890.</p>

Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1893
Mariannenplatz 3
530 m
<p>Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas, monumentaler Zentralbau mit Kuppel im romanisch-gotischen Übergangsstil, 1893-96 von Albert Schmidt; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kellerstraße 31
530 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860/70.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 3
531 m
<p>Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 5.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 32
532 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederte Erkerfassade, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Vorstadthaus

Erstellung: 1862
Kirchenstraße 24
532 m
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, 1862 von Maurermeister Heuberger und Zimmermeister Joh. Sedlmair.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Sedanstraße 9
532 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1891 von Franz Hammel.</p>

Mietshaus

Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 12
533 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, bez. 1889, von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 14 und 16.</p>

Rückgebäude von Widenmayerstraße 10

Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Reitmorstraße 6
535 m
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 10, neubarock, um 1902; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 36
535 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker und plastischem Dekor, 1879 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>

Mietshaus

Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 14
535 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Mittelbau einer Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 16.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 16
536 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Vorstadthaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 5
537 m
<p>Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 3.</p>

Bayerische Versicherungskammer

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Sternstraße 3
537 m
<p>Bayerische Versicherungskammer, Altbau (Ostflügel), Neurenaissance-Risalitbau, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Wörthstraße 15
537 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897-98.</p>

Mietshaus

Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 16
537 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 14.</p>

Versicherungsgebäude

Erstellung: 1879

537 m
<p>Versicherungsgebäude, Ostflügel, viergeschossiger langgestreckter Walmdachbau mit stuckierter Neurenaissancefassade und breitem Mittelrisalit, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).</p>

Platzfolge Lehel

Erstellung: 0

538 m
Platzfolge Lehel: Thierschplatz - Forum Maximilianstraße - Mariannenplatz. Die Thierschstraße mit dem Thierschplatz im Norden und dem Mariannenplatz im Süden sowie dem Forum der Maximilianstraße in der Mitte, auf dessen Ost-West-Achse sie in Höhe des Maxmonuments rechtwinklig bezogen ist, ist als besondere städtebauliche Leistung des späteren 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Mit der Platzfolge von Thierschplatz, Forum und Mariannenplatz lässt sich das im Lehel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wirksame städtebauliche Erschließungssystem in charakteristischer Weise fassen. Entwicklungsgeschichtlich ist für den ehemaligen Vorstadtbereich, der ursprünglich nur durch Bachläufe und Kanäle der Isar und ein unregelmäßiges Wegenetz strukturiert war, als erste städtebauliche Planung die Führung der schnurgeraden Hildegard- und rechtwinklig dazu der Adelgundenstraße in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts fixierbar. Wie eine breite Bresche legt sich ab 1853 quer über den ganzen Lehelbereich der monumentale Zug der Maximilianstraße, das vorhandene Erschließungssystem konsequent überlagernd. Nach der baulichen Vollendung des Forums wird ab ca. 1875 der Verlauf der Thierschstraße festgelegt und damit eine neue Nord-Süd-Verbindung im Lehel hergestellt, wobei das Maxmonument den Schnittpunkt für das Achsensystem bildet. Der neue Straßenzug bleibt nicht nur Verkehrsverbindung, sondern erhält eine städtebauliche Bedeutung durch die beiden Platzbildungen, die gleichzeitig mit der einheitlichen Überbauung der Thierschstraße gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstehen. Thierschplatz und Mariannenplatz sind einmal auf das Maxmonument bezogen, zusätzlich besteht ein optisches Bezugssystem zwischen den Plätzen selbst. Der Thierschplatz ist bereits in Grundrissplänen des frühen 19. Jahrhunderts als dreieckige Grundform vorgegeben. Er verbindet im Norden den älteren Straßenraum der Triftstraße mit dem jüngeren der Tattenbachstraße und mündet im Süden in die neu angelegte Thierschstraße. Der unregelmäßig dreieckige Platz, dessen Mitte ein von Bäumen umstandener Brunnen einnimmt, weist eine homogene und geschlossene Randbebauung mit Mietshäusern auf, die zwischen 1885 und 1900 im Stil der Neurenaissance errichtet wurden. Mit den spitzwinklig zueinander stehenden Baufluchten, den einheitlichen Traufhöhen und den betont horizontal gegliederten, flachplastischen Fassaden erhält der Platz einen stark räumlichen Charakter. In der Blickachse öffnet er sich nach Süden, wo sich mit dem Verlauf der Thierschstraße der Blickbezug zum Maxmonument und weiter auf Chor und Kuppel der St.-Lukas-Kirche am Mariannenplatz herstellt.

Niedriges Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Robert-Koch-Straße 11
538 m
<p>Niedriges Vorstadthaus, klassizistisch, um 1800.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kellerstraße 22
539 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Müllersches Volksbad

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rosenheimer Straße 1
539 m
<p>Müllersches Volksbad, malerischer Gruppenbau am Isarkai mit Turm, im barockisierenden Jugendstil, 1897-1901 von Karl Hocheder d. Ä.; Inneres reich ausgestaltet. Entlang der Westseite am Uferweg Kaimauer mit kugelbesetzter Balustrade und Pavillon am Nordende.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
540 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 46.</p>

Kleinhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Preysingstraße 70
541 m
Kleinhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 72 einen Walmdachblock und mit Nr. 74 und 76 eine Gruppe.

Mietshaus

Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1896
Sedanstraße 11
541 m
<p>Mietshaus, Neurokoko, reich stuckiert, 1896-97 von Ferdinand Hönig; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 13.</p>

Eckhaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 26
543 m
<p>Eckhaus, biedermeierlich, um 1850/60.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 72
543 m
Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 70 einen Walmdachblock und mit Nr. 74 und 76 eine Gruppe.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 12
543 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rosenheimer Straße 10
543 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1876.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 71
544 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Freundorfer H.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Kellerstraße 24
545 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von H. Freundorfer.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kellerstraße 33
545 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Seitenrisaliten, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 77
545 m
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.

Mietshaus

Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Widenmayerstraße 12
547 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit drei Erkern und Putzgliederung, 1905-06 von Josef Wölker.</p>

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 27
547 m
<p>Villa, neubarock, 1899, umgestaltet 1954.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 8
548 m
<p>Mietshaus, neubarock, z. T. vereinfachtes Doppelerkerhaus, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietz Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 33
549 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1877, von Alois Dietz.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1860
Reitmorstraße 9
550 m
<p>Mietshaus, mit Lisenengliederung, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 2
550 m
Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet; Gruppe mit dem gleichartigen, doch vereinfachten Haus Nr. 4.

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 37
551 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; stattliche Gruppe mit Nr. 35.

Kleinhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Preysingstraße 74
551 m
<p>Kleinhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 76 einen Walmdachblock und mit Nr. 70 und 72 eine Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Robert-Koch-Straße 9
552 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit großer Flora-Statue in Ädikula, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 35
552 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; bildet eine stattliche Gruppe mit Nr. 37.

Mietshaus

Architekt: Schmidt Albert
Baustil: klassische Renaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 41
552 m
<p>Mietshaus, klassische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Schmidt.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Sedanstraße 12
552 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinsdorfstraße 10
553 m
<p>Mietshaus, repräsentativer, breitgelagerter Mietshausblock, neubarock, mit Erdgeschoss in Naturstein-Rustika, Eckerkern und reichem plastischem Dekor an den Risaliten, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; hofseitig Wandbrunnen; mit Mariannenplatz 4; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p><p>Steinsdorfstraße 10 (mit Mariannenplatz 4, s. dort). Vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel. Wenngs Stadtplan von 1882 zeigt an der neuen Quai-Straße und der alten, parallelen Floßstraße südlich des (künftigen) Mariannenplatzes noch eine lockere, regellos-kleinteilige Vorstadtbebauung mit Kleinhäuscrn und Gärten, der amtliche Plan von 1891 bereits das geräumte, noch unbebaute Areal des künftigen Blockes, dessen Osthälfte an dem 1887 nach Bürgermeister Steinsdorf (f 1879) benannten Kai 1893/94 mit einem palastartig proportionierten Wohnblock überbaut wurde. Etwa im Bereich von dessen Südostecke und davor stand bis 1887 die neben dem Grünen Baum unweit südlich (s. Steinsdorfstraße 14) meistbesuchte Gaststätte an der Floßlände, Zum Ketterl (Floßstraße 2), so genannt nach einem Bierwirt Balthasar Ketterl, der das Anwesen 1696 übernommen hatte. Das zweige- schossige Satteldachhaus war noch 1864 um einen sog. Glasgarten erweitert worden; zu den Gästen zählten auch Richard Wagner und der Dirigent Hans Richter.</p><p>Der Neubau erforderte wegen prominenter Lage am Kai und neben der Lukaskirche die Allerhöchste Genehmigung; die Pläne der Architekten Albin Lincke und Carl Vent vom Juni 1893 wurden am 22. Juli/14. Oktober von der Stadt genehmigt; Rohbaubesichtigung am 4. Juli 1894, Schlussbesichtigung am 8. Oktober, Wohnungsbewilligung vom 27. November 1894. Der Bauherr, Kommerzienrat und Handelsrichter Jakob Poelt, der das Grundstück von der Stadt erwarb, bezog in dem repräsentativen, Abschluss bild breit gelagerten Mietshausblock neubarocker Prägung selbst eine Erdgeschosswohnung, deren Ausstattung durch die Möbelfirma Anton Pössenbacher z. T. erhalten ist. Der viergeschossige Dreiflügelkomplex, in dessen Nordflügel das selbständig zugängliche Haus Mariannenplatz 4 (s. dort) gestalterisch integriert ist, hat palastartige Proportionen und eine der städtebaulichen Lage wie dem herrschaftlichen Charakter der Wohnungen entsprechende aufwendige Fassadengliederung in Renaissance- und Barockformen mit neuklassizistischen Anklängen. Im mit kraftvoller Sandsteinrustika verkleideten Erdgeschoss umschließen rhythmisch verteilte Rundbogen- und Rechteckblenden mit Scheitelsteinbüsten und -masken die rechteckigen Fenster. Feiner in Glattputz rustiziert sind das 1. und 2. Obergeschoss. Der 3. Stock ist durch einen Mäandergurt (Sandstein) abgesetzt, den Abschluss bildet ein kräftiges Konsolgesims. Die vertikale plassteitische Ausformung des Baukörpers erfolgt durch von Baikonen öbel- abgeschlossene Runderker an den beiden Ecken im 1. und 2. .ossi- Stock sowie durch dekorativ reich behandelte Risalite (z. T. g zu- Sandstein); zwei von ihnen unterteilen die Längsfront am Kai, inte- mit Nischenfiguren im 2. und tempelartiger ionischer Säulenlogauligia samt Dreiecksgiebel im 3. Obergeschoss. Ein etwas einfa- ngen eher gegliederter Risalit an der Nordseite, mit Abschluss durch nee- Segmentgiebel, gehört zum Haus Mariannenplatz 4; links davon mit am Ende des Bauteils Steinsdorfstraße 10 akzentuiert ein Prunkhliebalkon mit Brüstungsrelief (weibliche Liegende) und Ädikulatür mit im 2. Obergeschoss die Nordfront; der Südflügel an der Ober- Fei- meierstraße ist im 1. und 2. Obergeschoss mit einem Kastenererker besetzt, das Erdgeschoss hier etwas einfacher. Am südöstliden chen Runderker gotisierendes Kreuzigungsrelief.</p><p>Rundbogeneingang (mit Bauherrn-Initialen JP am Schlussstein sowie Füllungstorflügeln) und vereinfachtes Vestibül in der Mitte des Hauptflügels am Kai. Von der hofseitig anschließenden, steinernen, dreiarmigen Podesttreppe mit reichem Schmiedeeisengeländer und ornamentaler Fensterfarbverglasung (bez. C. Ule, München 1894) waren je zwei durch lange Mittelgänge erschlossene Großwohneinheiten zugänglich (die südliche mit je acht, die nördliche mit sechs Zimmern; im Erdgeschoss durch das Vestibül getrennt), mit jeweils einem Salon in Ecklage; Wohnräume entlang den drei Außenfronten, Nebenräume zum Hof; Nebentreppen für Personal an den Flügelenden. Zu den prominenten Mietern gehörte der erfolgreiche Schriftsteller Ludwig Ganghofer (f 1920), dessen Stadtwohnung (im 3. Stock) bis zum Ersten Weltkrieg ein gesellschaftlicher Mittelpunkt mit namhaften Besuchern war. Im südlichen Seitenflügel 1922 Dachausbau (Arch. Fritz Hessemer, Bauherr Kommer- zienrat Direktor Max Weisenfeld); ab 1933 Wohnungstei- lungen; nach Kriegsschäden 1944/45 vor allem im Nordflügel und Südostteilbereich sukzessive Wiederherstellung bis Mitte der 1950er Jahre mit Dachemeuerungen; u. a. 1947 Abbau schadhafter Details und Instandsetzungen durch Architekt Grote.</p><p>Das früher den Hof westlich abschließende abgebrochene Rückgebäude enthielt u. a. Stall und Remise, darüber Kutscherwohnung und Waschküche; den an die Hoffront gegenüber ver- setzten Rotmarmor-Wandbrunnen mit Balusterfuß und Halbrundbecken zieren am keilförmigen Oberteil eine Wasserspeier- Löwenmaske (Bronze) und auf dem Giebel eine antikisierende Theater-Maske (heute reduziert; vgl. Bistritzki 1974, Abb. 485).</p><p><i>Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte. - Band 3</i></p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 48
553 m
<p>Einsteinstraße 48; Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Ismaninger Straße
553 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 38
555 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, um 1860; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p>

Mietshaus

Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Am Lilienberg 1
555 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Gauben,&nbsp;Neurenaissance, von Johann Grübel, 1888.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Kirchenstraße 27
556 m
<p>Mietshaus, schlicht Neurenaissance, mit Doppelbalkon an der Ecke, um 1870; am Westrand des Kirchplatzes.</p>

Mietshaus

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Thierschstraße 31
557 m
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1881 nach Plan des Besitzers, Architekt Sigmund Aichinger.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Rosenheimer Straße 8
557 m
<p>Mietshaus, palastartiger Neurenaissancebau, reich gegliedert, 1878 von J. G. Mayer.</p>

Münchner Kindlkeller

Architekt: Thiersch Friedrich
Erstellung: 1899
Rosenheimerstraße 20
557 m

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 0
Preysingstraße 79
558 m
<p>Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Kellerstraße 35
560 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1870.</p>

Mietshaus

Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1896
Sedanstraße 13
560 m
<p>Mietshaus, Neurokoko, reich stuckiert, 1896-97 von Ferdinand Hönig; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 11.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Steinstraße 73
560 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Putz- und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 75 und 77.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 17
560 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern, am Rustika-Erdgeschoss Scheitelmasken, um 1890; vereinfacht.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Preysingstraße 76
563 m
Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 74 einen Walmdachblock und mit Nr. 70 und 72 eine Gruppe.

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 29
564 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 25 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.</p>

Unionsbräu

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Einsteinstraße 42
564 m
<p>Unionsbräu, stattlicher Bau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern und Giebeln, 1896.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 4
564 m
Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet, Fassade vereinfacht; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 2.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Sedanstraße 14
565 m
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 16.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Wolfgangstraße 22
566 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Leonhardstraße
568 m
<p>Ehem. Kloster zum Guten Hirten, siehe Preysingstraße 83.</p>

Mietshaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 12
569 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm, Erker und prächtigem Balkongitter, 1891-94 von Georg Meister; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 13 und 14.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 2
569 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Dachaufbauten,&nbsp;seitlich viergeschossig mit Walmdach und erdgeschossigem Torbau mit Balustrade, in&nbsp;Formen der deutschen Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Metzstraße 31
570 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor im Zwerchgiebel (Madonna), um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Mariannenplatz 4
571 m
<p>Mietshaus, neubarock mit reichem plastischem Dekor, z. T. in Haustein, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; gestalterische Einheit mit dem Block Steinsdorfstraße 10.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1897
Sedanstraße 15
571 m
<p>Mietshaus, Neurokoko, erbaut 1897, z. T. vereinfacht; zur Gruppe Nr. 11 und 13 gehörig.</p>

Mietshaus

Architekt: Prestele Alois
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Sternstraße 18
572 m
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, bez. 1906, von Alois Prestele.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinstraße 75
573 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 73 und 77.</p>

Mietshaus

Architekt: Kuen J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Metzstraße 25
574 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von J. Kuen.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1897
Metzstraße 33
574 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Mittelerker, 1897 von Korbinian Schmid.</p>

Eckhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 81
575 m
Eckhaus, spätklassizistisch, um 1860.

Mietshaus

Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 6
575 m
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, bez. 1885, von Franz Häußleigner.</p>

Franziskanerkeller

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 0
Hochstraße 6
575 m

Risalitartig erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 52
576 m
Risalitartig erhöhter Eckbau, Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 50, 1863 von Friedrich Bürklein.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Leonhardstraße 1
576 m
Leonhardstraße 1 1/4; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Thierschstraße 27
577 m
<p>Mietshaus, risalitartig überhöhter Mittelbau einer neubarocken, monumentalen Baugruppe mit Nr. 25 und 29, mit betont prächtiger Hausteinfassade, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Metzstraße 35
579 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Mittelerker und -giebel sowie Maßwerkdekor, um 1900.</p>

Maximilianstraße

Erstellung: 0
Maximilianstraße
580 m
Maximilianstraße. Die auf Veranlassung von König Maximilian II. in einem - als Ergebnis theoretischer Überlegungen gefundenen - einheitlichen Stil zwischen 1853 und 1875 erbaute Monumentalstraße ist als eine in sich geschlossene städtebauliche Konzeption von besonderem Rang ein Ensemble. Die dritte der Münchener Monumentalstraßen (nach der Brienner Straße und Ludwigstraße) ist in ihrem Westteil als urbaner Geschäfts- und Wohnbereich ausgebildet, in ihrem Ostteil zum von öffentlichen Bauten begrenzten und gartenkünstlerisch ausgestalteten Forum verbreitert; den Abschluss jenseits des Monuments für Maximilian II. und der Brücke bildet das hochgelegene, kulissenhaft breit entfaltete Maximilianeum. Die Anlage des 1, 5 Kilometer langen Straßenzugs erschloß das bis dahin städtebaulich ungeordnete Gebiet zwischen Altstadt und Isar. Das an den Bauten der Straße angewandte Ergebnis des - aufgrund eines Wettbewerbs gefundenen - "Maximilianstils" war eine Synthese klassisch proportionierter Baukörper mit als national empfundenen, gotisierenden Formen und einzelnen technischen Elementen; kennzeichnendes Gliederungselement ist die "Strecklisenenordnung", die durch ihre stete Wiederholung den flächigen Fassaden ihr graphisch-dezentes, unplastisches Relief verleiht.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Metzstraße 37
580 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit zwei Erkern, Anfang 20. Jh.</p>


580 m

Wilhelmsgymnasium

Architekt: Leimbach Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 46
581 m
<p>Gymnasium, sog. Wilhelmsgymnasium, viergeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau mit erhöhten Eckpavillions (der Südwestliche in zweifarbigem Sandstein), von Karl Leimbach, 1875-77, Figurenschmuck von Anton Heinrich Hess, 1902 Längstrakt aufgestockt, nach Kriegsschäden 1950-54 vereinfacht wiederaufgebaut; Einfriedung siehe bei Maxmonument.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Sedanstraße 16
582 m
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 14.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1897
Metzstraße 19
584 m
<p>Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuck, 1897 von Michael Mayer; vgl. Nr. 11.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinstraße 77
584 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit großer Hausfigur, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 73 und 75.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1893
Thierschstraße 28
584 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Obermaierstraße 1
586 m
<p>Obermaierstraße 1; Mietshaus, neubarock, mit großer Stuckkartusche am Erker, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 39
588 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Obermaierstraße 2
589 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1879 von Franz Kil.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 4
589 m
<p>Mietshaus in Eck- und Hanglage, viergeschossiger Mansarddachbau&nbsp;mit polygonalem Eckerkerturm, flachem Erker und Balkonen mit Kupferbalustraden, in&nbsp;Formen der deutschen Renaissance, um 1900; Hausmadonna, mit&nbsp;Kupferbedachung, wohl&nbsp;gleichzeitig.</p>

Mietshaus

Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 4
589 m
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, 1885 von Franz Häußleigner.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Mariannenstraße 2
590 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890; gleichartig mit dem anschließenden Eckhaus Adelgundenstraße 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 25
590 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; mit reichem plastischem Dekor von Anton Kaindl; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 29 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 30
590 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 13
593 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1891-94 von Georg Meister; erhöhter Mittelteil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 14.</p>

Mietshaus

Architekt: Flaschenträger Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Metzstraße 34
594 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1896 von Heinrich Flaschenträger.</p>

Mietshaus

Architekt: Prestele Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1905
Sternstraße 20
595 m
<p>Mietshaus, in geometrisierend reduziertem Historismus, 1905 von Alois Prestele.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Thierschstraße 26
596 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1893 von Neumann.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1893
Sedanstraße 17
596 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau französischen Charakters, reich gegliedert und stuckiert, 1893-94 von Franz Hammel.</p>

Richard-Strauß-Konservatorium

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 29
598 m
<p>Richard-Strauß-Konservatorium, Erdgeschoss und zwei Balkone Neurenaissance, Ende 19. Jh.; sonst verändert.</p>

Erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 47
599 m
Erhöhter Eckbau, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 43 und 45 einen symmetrischen Block.

Mietshaus

Architekt: Flaschenträger Heinrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Metzstraße 36
599 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung und Marienbild, 1900 von Heinrich Flaschenträger.</p>

Teil eines Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 0
Maximilianstraße 48
601 m
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 50 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 11
601 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kellerstraße 32
601 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889.</p>

Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Gewürzmühlstraße 8
602 m
<p>Versicherungsgebäude, Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Walmdach, 1877/79, z. T. vereinfacht; siehe Sternstraße 3 und Thierschstraße 48.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Thierschstraße 23
602 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, 1893-94 von Franz Hammel.</p>

Krankenhaus rechts der Isar

Architekt: Rettig Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ismaninger Straße 22
604 m
<p>Krankenhaus rechts der Isar, Verwaltungsbau-Trakt entlang der Ismaninger Straße, neubarocke Palastform, 1892-93 von Wilhelm Rettig.</p><p>https://www.mri.tum.de/de/%C3%BCber-uns/das-Universit%C3%A4tsklinikum/Historie-des-Klinikums</p><p>&nbsp;</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Steinstraße 79
604 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Metzstraße 30
605 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Jesusrelief und Inschrifttafel, 1888-89 von Ernst Dressler.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 42
606 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Eckerker in Fachwerk, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Meister Georg, Hartl Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 14
607 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm und Erker, 1891-94 von Georg Meister und Hans Hartl; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 13; bis 1886 stand hier die Flößerwirtschaft Zum Grünen Baum (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Metzstraße 13
607 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.</p>

Haus des deutschen Ostens

Architekt: Hocheder Carl
Erstellung: 1751
Am Lilienberg 5
607 m
<p>Ehem. Benediktinerinnenkloster "Lilienberg", dann Landratsamt, jetzt&nbsp;Haus des Deutschen Ostens, langgestreckter, dreigeschossiger Walmdachbau mit drei&nbsp;Zwerchgiebeln, Barock, von Lorenz Sappel, 1749-51, Fassadenumgestaltung von Carl&nbsp;Hocheder, um 1890, Vereinfachung 1929.</p>

Mietshaus

Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Knöbelstraße 32
608 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1873 von Max Steinmetz.</p>

Mietshaus

Architekt: Dosch Georg, Dosch Michael
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Rosenheimer Straße 2
609 m
<p>Mietshaus, hoher, gerundeter Eckbau an der Ludwigsbrücke, neubarock, 1894-95 von Georg und Michael Dosch; Dach vereinfacht (jetzt ohne Kuppel).</p>

Malerische Villa

Architekt: Röntgen Wilhelm Conrad
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 11
610 m
<p>Villa, zweigeschossiger natursteingegliederter Rohbacksteinbau in deutschen Renaissanceformen mit Erkern, Zeltdachturm, Loggia und Zierfachwerk, bez. 1896, mit Gedenktafel für Wilhelm Conrad Röntgen; Einfriedung, Pfeilergitterzaun, um 1896.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Adelgundenstraße 6
612 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890; vgl. Mariannenstraße 2.</p>

Ismaninger Straße
612 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Kellerstraße 43
613 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor an den Lisenen, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 12
614 m
<p>Mietshaus, im Kern um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Mariannenstraße 1
614 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1870.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Thierschstraße 21
614 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893 von Franz Hammel.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Metzstraße 26
614 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Steinstraße 79
614 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Bayerische Versicherungskammer (Westbau)

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 48
616 m
<p>ersicherungsgebäude, viergeschossiger Walmdachblock mit einfach stuckierter Neurenaissancefassade, südlichem Eck- und abgeschrägtem Nordrisalit, 1877-79, vereinfacht; vgl. Sternstraße 3 und Gewürzmühlstraße 8.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Metzstraße 11
616 m
<p>Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuckdekor, 1898; vgl. Nr. 19.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 8
616 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gruppe mit Nr. 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pfarrstraße 7
617 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1877 von Johann Nepomuk Bürkel.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 22
618 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 14
619 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürkel Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 47
619 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Georg Bürkel; Wohnhaus des Schriftstellers gen. Waldschmidt, der hier 1919 starb (Gedenktafel).</p>

Eckbau

Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Erstellung: 1926
Seeriederstraße 1
619 m
<p>Eckbau einer Wohnanlage, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; siehe Einsteinstraße 54/56/58/60/62.</p>

Risalitartig erhöhter Teil eines Block

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 0
Maximilianstraße 46
622 m
Risalitartig erhöhter Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 48, 50 und 52, 1852 von Friedrich Bürklein.

ehem. Frauenkloster

Architekt: Preysing
Erstellung: 0
Preysingstraße 83
622 m
Ehem. Frauenkloster zum Guten Hirten, ursprünglich Schlösschen und Garten der Freiherren von Leublfing bzw. Grafen Preysing, jetzt Kirchliches Zentrum der Erzdiözese. Z. T. historische Gebäudegruppe in weitem Gartengelände. An der Leonhardstraße Mauer, der Nordteil 18. Jh. mit Blenden und Portalsäulen an der Innenseite; der Südteil mit Einfahrtstor um 1908 zugleich mit Bau A (siehe unten). In der Mitte das ehem. Kloster, romanisierend/gotisierender Komplex mit zwei Flügeln zu Seiten der netzgewölbten Kirche, 1841-43. Südlich davon Bau A, Edith-Stein-Gymnasium der Dominikanerinnen, hochragender, historisierender Dreiflügelbau, 1908 von Korbinian Schmid. Aus vorklösterlicher Zeit stammen wohl Bau C (jetzt Deutscher Katechetenverein), Walmdachbau vielleicht noch des 18. Jh.; und der freistehende, langgestreckte, schlicht klassizistische Bau nordöstlich davon, 1. Hälfte 19. Jh., jetzt Referat AV-Medien.

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 20
623 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.</p>

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 12
624 m
<p>Villa, deutsche Renaissance, Eckturm, um 1890; neubarockes Gartentor, Block mit Nr. 13.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Trogerstraße 12
624 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1880; nebst Rückgebäude.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 13
625 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Kellerstraße 45
625 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Putzgliederung und Stuckdekor, 1894 von Georg Müller.</p>

Mansarddachhaus

Erstellung: 1750
Lilienstraße 1
625 m
<p>Lilienstraße 1; Mansarddachhaus, 2. Hälfte 18. Jh.</p>

Eduard-Hartmann-Haus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Adelgundenstraße 3
626 m
<p>Eduard-Hartmann-Haus (Doppelhaus mit Mannhardtstraße 10), repräsentativer Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1901, von Heilmann und Littmann; südlicher Abschluss der Adelgundenstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 24
627 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 6
627 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkerturm, um 1880; Gruppe mit Nr. 8.</p>

Vorstadthaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 0
Trogerstraße 14
627 m
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 15
630 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 17
630 m
<p>Adelgundenstraße 17; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Thierschstraße 49
631 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Rattenhuber.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Riggauerweg 2
631 m
Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.; an der Rückseite von Lilienstraße 3.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 19
632 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, bez. 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 5
633 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19.Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 15
633 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 17.</p>

Mietshaus

Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: neubarock
Erstellung: 1882
Adelgundenstraße 5
634 m
<p>Adelgundenstraße 5 b; Mietshaus, neubarock, mit rundem Eckerker, 1882 von Carl Del Bondio.</p>

Mittelteil eines symmetrischen Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 45
635 m
Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 43 und 47, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein.

Mietshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Ländstraße 5
636 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1886 von Emanuel von Seidl.

Erhöhter Eckbau

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1865
Maximilianstraße 43
636 m
<p>Baublock, über hohen Arkaden und Mezzanin zwei Geschosse, Eckbauten erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1863-65; Rückgebäude zu Nr. 43, dreigeschossiger Bau mit Eckerker, von August Brüchle, 1893.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 23
637 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 22
637 m
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1900, von Ludwig Grothe.

Villa

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 13
637 m
<p>Doppelvillenhälfte, zweigeschossiger putz- und stuckgegliederter Walmdachbau in deutschen Renaissanceformen mit Hauben-Eckturm, um 1890, Dachausbau modern; Einfriedung, neubarockes Gartentor mit Pfeilergitterzaun, um 1890; gestalterischer Einheit mit Nr. 12.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 26
638 m
<p>Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1895-96 von Georg Guinin.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 19
641 m
<p>Adelgundenstraße 19; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus in Ecklage

Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1859
Maximilianstraße 44
641 m
vormals Adelgundenstraße 24. Mietshaus in Ecklage, Maximilianstil, um 1859 von Friedrich Bürklein; vgl. Maximilianstraße 46, 48, 50 und 52.

Ehem. Gaststätte

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Kirchenstraße 38
641 m
<p>Ehem. Gaststätte zur Alten Kirche, fünfgeschossiger putzgegliederter Mansarddachbau in biedermeierlichen Formen, um 1860/70.</p>

Doppelhaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Mannhardtstraße 10
642 m
Doppelhaus (mit Adelgundenstraße 3), deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Erstellung: 1870
Reitmorstraße 21
642 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau in klassizistischer Tradition, mit Eckerker und Gliederung, um 1870, 1898 aufgestockt.</p>

Christophorus-Figur

Architekt: Bleeker Bernhard
Erstellung: 0
Widenmayerstraße 16
642 m
Widenmayerstraße gegenüber Nr. 16; Christophorus-Figur aus Stein am Isarkai, 1909 von Bernhard Bleeker.

Wohnhausgruppe

Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1925
Einsteinstraße 54
642 m
<p>Einsteinstraße 54/58/60/62; Wohnhausgruppe vor Straßenbahnhof, mit historisierenden Anklängen, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; mit Seeriederstraße 1.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 18
642 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit polygonalem Erkerturm an der Ecke, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ländstraße 3
644 m
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893-94 von Karl Stöhr.

Wohnhaus

Erstellung: 1750
Lilienstraße 3
644 m
<p>Wohnhaus des späten 18. oder frühen 19. Jh.</p>

Thuringia-Versicherung

Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 16
645 m
<p>Thuringia-Versicherung, barockisierendes Eckhaus, 1910-11 von Georg Meister und Oswald E. Bieber.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 16
645 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 25
646 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Teil eines Blocks

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 50
646 m
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Thierschstraße 20
646 m
Mietshaus, stattlicher Eckbau in Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, laut Inschrift 1894 von Karl Stöhr.

Mietshaus

Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Ländstraße 1
647 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1894-95 von Karl Stöhr.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 22
647 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>

Kleinhaus mit Schopfwalm

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1840
Adelgundenstraße 7
648 m
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., Sanierung 2001.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Lilienstraße 2
648 m
<p>Mietshaus, Neubarock-Eckbau am Isarkai, 1895-96; bildet mit Nr. 4 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Pfarrstraße 12
649 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1881.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kirchenstraße 42
650 m
<p>Kirchenstraße 42; Mietshaus, viergeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau, 1889.</p>

Niedriges Traufhaus

Erstellung: 1890
Lilienstraße 5
651 m
<p>Niedriges Traufhaus, spätes 18. Jh. oder frühes 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Ländstraße 6
652 m
Mietshaus, neubarock, 1891-92 von Albin Lincke und Max Littmann.

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 0
Liebigstraße 26
652 m
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, mit Stuck, bez. 1875.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Trogerstraße 24
652 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, um 1900.</p>

Vater-Rhein-Brunnen

Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1932
Auf der Insel
653 m
Vater-Rhein-Brunnen, 1897-1903 von Adolf von Hildebrand; ursprünglich in Straßburg, 1932 hier aufgestellt. Ringsum Parkanlage, z. T. regelmäßig in Bezug zum Brunnen.

Mietshaus

Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 17
653 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 15.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Thierschstraße 51
653 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 14
653 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Polygonalerker, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 28
654 m
<p>Mietshaus, stattlicher, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1860.</p>

Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen

Architekt: Kurz Erwin
Erstellung: 1905
Thierschplatz
654 m
Thierschplatz; Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen, 1905 von Erwin Kurz.

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Tattenbachstraße 1
656 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Thierschplatz 5
656 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 19
658 m
<p>Mietshaus, reich gegliederter Neubarockbau mit Erker, 1896.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rosenheimer Straße 44
659 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tattenbachstraße 6
661 m
<p>Mietshaus, reich gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1850
Lilienstraße 7
661 m
<p>Mietshaus, Mitte 19. Jh.</p>

Gartentor

Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 14
662 m
<p>Neubarockes Gartentor, 1896.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 22
663 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1882-83.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Pfarrstraße 10
663 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 53
664 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; obere Geschosse z. T. vereinfacht.</p>

Sudetendeutsches Museum

Architekt: pmp Architekten
Erstellung: 2020
Hochstraße
664 m


664 m

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1926
Liebigstraße 43
666 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau, 1926 von Franz Deininger.</p>

Kath.Pfarrhaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 37
666 m
<p>Kath.Pfarrhaus St. Johann Baptist, freistehend, spätklassizistisch, 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Trogerstraße 26
666 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1905.</p>

Baugruppe

Erstellung: 1850
Lilienstraße 9
667 m
<p>Lilienstraße 9/11/13; Niedrige, langgestreckte Baugruppe der 2. Hälfte des 18. Jh.; Nr. 11/13 über der Tür Gusseisen-Madonnenrelief, bez. 1764.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 25
669 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 41
670 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 39 und Reitmorstraße 23 und 25.</p>

Weißenburger Platz

Erstellung: 1872
Weißenburger Platz
672 m
Um 1872 angelegter Kreisplatz mit zentraler Grünfläche.

Mietshäuser

Erstellung: 1890
Sedanstraße 22
675 m
<p>Gruppe (mit Nr. 24 und 26) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Wörthstraße 27
675 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1896; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 29.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Mannhardtstraße 5
676 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.

Landesinstitut für Arbeitsschutz

Architekt: Schulze Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Pfarrstraße 3
676 m
<p>Landesinstitut für Arbeitsschutz, Altbau (Südflügel) neubarock, 1905-06 von Adolf Schulze.</p>

Mietshaus

Architekt: Heldenberg Constantin
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1889
Weißenburger Straße 1
676 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1889 von Constantin Heldenberg; Eckbau am Rosenheimer Platz, dessen Rondellform angepasst.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 3
679 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, Ende 19. Jh.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1911
Thierschstraße 11
679 m
<p>Geschäftshaus, historisierender Eckbau, 1910/11 von Eugen Hönig und Karl Söldner; z. T. vereinfacht; baugeschichtliche Gedenktafel; Gruppe mit Liebherrstraße 5.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 27
679 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Maßwerkdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 39
680 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 41 und Reitmorstraße 23 und 25.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 21
680 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900; Ladeneinrichtung der 50er Jahre.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmitt Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Thierschplatz 4
680 m
Mietshaus, Neurenaissance, 1886-87 von Hermann Schmitt.

Mietshaus

Architekt: Köchler Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Weißenburger Straße 5
680 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1875-76 von Georg Köchler.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Gottfried, Jaut Benno
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1844
Knöbelstraße 26
683 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1844 wohl von Baumeister Gottfried Fischer für Rosenkranzfabrikant Benno Jaut erbaut; Gruppe mit Nr. 24.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
St.-Anna-Straße 2
683 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.</p>

Mietshäuser

Erstellung: 1890
Sedanstraße 24
683 m
<p>Gruppe (mit Nr. 22 und 26) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Wörthstraße 24
683 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889; vgl. Nr. 26.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 37
685 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1893-94 von Martin Dülfer; Dekor beseitigt; Gruppe mit Nr. 39, 41 und Reitmorstraße 23 und 25.</p>

Ludwigsbrücke

Erstellung: 1935
Ludwigsbrücke
686 m
<p>Ludwigsbrücke; über beide Isararme, 1934-35 erneuerte Bogenbrücke; an der Westseite drei (ehemals vier) steinerne Pylonen mit Figuren, Feuerschalen und Gedenkinschrift-Tafeln, 1890-92 vom Bildhauer Syrius Eberle.</p><p>&nbsp;</p><ul><li>Generalsanierung ab März 2022 - Mitte 2025</li></ul>

Hanfstaengl-Verlag

Architekt: Rosenthal John Herbert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1926
Widenmayerstraße 18
686 m
<p>Hanfstaengl-Verlag, neuklassizistisch, mit Säuleneingang, 1925-26 von John Herbert Rosenthal.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 7
686 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.

Mietshaus

Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Thierschstraße 55
688 m
<p>Mietshaus, Eckbau in reich gegliederten Neurenaissanceformen, z. T. Rohbackstein, 1899 von Hermann Berthold.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1850
St.-Anna-Straße 4
690 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Mitte 19. Jh., 1896 umgestaltet.</p>

Mietshaus

Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Thierschplatz 3
690 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, bez. 1884, von Franz Rattenhuber.

Niedriges Traufhaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Hochstraße 9
690 m
Niedriges Traufhaus, biedermeierlich, mit Rundbogenfenstern im Obergeschoss.

Mietshaus

Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Wörthstraße 29
691 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Masken und Giebel, bez. 1896, von Ernst Schnetzler; Gruppe mit Nr. 27.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Mannhardtstraße 4
693 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 3
693 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Tattenbachstraße 16
693 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1896.</p>


Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 23
694 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Erker und Stuckdekor, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 25 und Liebigstraße 37, 39 und 41.</p>

Mietshaus

Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
St.-Anna-Straße 6
696 m
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Wörthstraße 26
696 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1889; vgl. Nr. 24.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Lilienstraße 4
696 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1895; bildet mit Nr. 2 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.</p>

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1845
Knöbelstraße 24
697 m
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1845; Gruppe mit Nr. 26.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Liebigstraße 35
697 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuck am Erker, 1893-94, z. T. vereinfacht; bildet mit dem Eckhaus Oettingenstraße 2 eine Baugruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 8
698 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1892.</p>

Geschäftshaus

Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1910
Liebherrstraße 5
701 m
<p>Geschäftshaus, klassizisierend am Übergang zur Moderne, 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner; langgestreckte Front im Anschluss an Thierschstraße 11.</p>

Glaspalast-Brunnen

Architekt: Voit August von
Erstellung: 1853
Weißenburger Platz
701 m
<p>Glaspalast-Brunnen, 1853 von August von Voit für den Glaspalast entworfen, um 1875 vor dem Ostbahnhof am Orleansplatz aufgestellt, 1974 an den gegenwärtigen Platz versetzt.</p>

Steinsdorfstraße
701 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Liebigstraße 16
702 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Kirchenstraße 44
702 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Mansarddachbau in Neurenaissanceformen mit Zwerchhaus über flachem Mittelrisalit, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Weißenburger Straße 2
702 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Eckbau am Rosenheimer Platz, dessen Rondellform angepasst.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
St.-Anna-Straße 10
704 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1900 von Müller und Kollmus.</p>

Alte Kath. Pfarrkirche - St. Johann Baptist

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1350
Kirchenstraße 39
704 m
<p>Alte Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist, einschiffiger barocker Saalraum mit eingezogenem Chor, Westturm und Grabdenkmäler an der Außenseite, im Kern romanisch, 1493 spätgotisch verändert, 1698-1700 Umbau, 1712 Turm nach Brand erneuert, Spitzhelm 1864; mit Ausstattung; Friedhof, ältester Teil erstmals 1315 erwähnt, im 19./20. Jh. mehrfach nach Norden erweitert; Friedhofsmauer, rohbacksteinerne Umfassungsmauer mit ostseitigem Torbogen und Freitreppenanlage vor der Kirche, Treppenanlage 1776, Mauer 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Wohnanlage

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
704 m
<p>Trogerstraße 15/17; Wohnanlage, barockisierend, mit zwei Breiterkern und zwei Höfen, bez. 1911, von Robert Graschberger.</p>

Kerschensteiner-Gewerbeschule

Architekt: Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Liebherrstraße 13
705 m
<p>Kerschensteiner-Gewerbeschule, stattlicher Eckbau, weitgehend sachlich, mit einzelnen Neurenaissance-Schmuckelementen in Steinmetzarbeit (Portale, Breiterker, u. a.), 1903-04 von Hans Grässel.</p>

Palastartige Villa

Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 16
706 m
<p>Palastartige Villa, neuklassizistisch, 1921 von Gustav Ludwig; am Rondell östlich des Friedensengels.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 83
706 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 81 und Lilienstraße 2, 4 und 6.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Liebherrstraße 3
709 m
<p>Mietshaus, mit Erker und Pilasterportal, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 20
709 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 31
709 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Oettingenstraße 2
710 m
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1893-94, z. T. vereinfacht; bildet eine Gruppe mit Liebigstraße 35.</p>

Mietshäuser

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1890
Sedanstraße 26
710 m
<p>Gruppe (mit Nr. 22 und 24) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Lilienstraße 6
710 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1896-98; bildet mit Nr. 2 und 4 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.</p>

Mietshaus

Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 10
711 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1903 von Adolf Wentzel.</p>

Mietshaus

Architekt: Spreither Ludwig Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Thierschstraße 14
712 m
<p>&nbsp;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1907, von Ludwig Franz Spreither.</p>

Malerische Herberge

Erstellung: 1800
Lilienstraße 12
713 m
Lilienstraße 12/14; Malerische Herberge von etwa 1800.

Mietshaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 0
Liebigstraße 14
715 m
<p>Mietshaus, schlichter Eckbau in biedermeierlich-klassizistischer Tradition, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 46
715 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Walmdach-Eckbau in schlichten Neurenaissanceformen mit Zwerchhaus, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 25
717 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 23 und Liebigstraße 37, 39 und 41.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Liebherrstraße 1
718 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, um 1900; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pfarrstraße 2
719 m
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Xaver Widmann.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Tattenbachstraße 9
720 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1892; vgl. Liebigstraße 12 a.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1879
Rosenheimer Straße 63
720 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1879 erbaut.</p>

Villa

Architekt: Ludwig Gustav
Erstellung: 1921
Europaplatz 1
721 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Dreiflügelbau in neuklassizistischen Formen mit Mezzanin und Portikus am konvexen Eingangsrisalit, von Gustav Ludwig, 1921.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 81
722 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Stuckdekor und Marienfigur, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 83 und Lilienstraße 2, 4 und 6.</p>

Wohnanlage

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
722 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1855
Knöbelstraße 18
723 m
<p>Knöbelstraße 18; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Kirchenstraße 48
723 m
<p>Kleinhaus, erdgeschossiger Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Spies August, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 8
726 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, malerische, kräftig gegliederte Front mit Erkern und reichem plastischem Dekor, um 1904 von August Spies und Adolf Wentzel.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 2
727 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Ehem. Bayerisches Nationalmuseum

Architekt: Riedel Eduard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 42
728 m
<p>Ehem. Bayerisches Nationalmuseum, jetzt Staatliches Museum für Völkerkunde, Monumentalbau im Maximilianstil, 1858-65 von Eduard Riedel; innen Vestibül, Treppe, Erdgeschossräume der Osthälfte und darüber im ersten Stock ein Teil des Wandgemäldezyklus original erhalten.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 14
728 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1892.</p>

Villa Stuck

Architekt: Stuck Franz von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 60
728 m
<p>Villa Stuck, neuklassizistischer Jugendstil, 1897-98 nach Entwurf von Franz von Stuck; mit Innenräumen, lobende Erwähnung beim Fassadenpreis 2004. Vor dem Eingang Bronzereiterbild - Amazone - von Franz von Stuck und Brunnen. Im Garten Pergola und Plastiken.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Kanalstraße 8
729 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Ziebland Adolf, Kollmus Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
729 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit Erkern, 1891-92 von Adolf Ziebland und Josef Kollmus; vgl. Tattenbachstraße 9.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1850
Kirchenstraße 50
729 m
<p>Kleinhaus, erdgeschossiger schmaler Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Ismaninger Straße 39
731 m

Teil der Stuck-Villa, siehe Prinzregentenstraße 60 und 62.


Mietshaus

Architekt: Böhm Konrad, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1906
Liebherrstraße 4
734 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert mit zwei Risaliten, Balkonbändern und plastischem Dekor, 1905-06 von Konrad Böhm nach modifiziertem Vorentwurf von Adolf Wentzel.</p>

Mietshaus

Architekt: Hagn Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 2
735 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1904 von Georg Hagn.</p>

Eckhaus

Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 52
735 m
<p>Eckhaus, schlicht biedermeierlich, Mitte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Thierschstraße 7
737 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 12
737 m
<p>Mietshaus, Eckbau am Weißenburger Platz, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 79
737 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 81, 83 und Lilienstraße 2, 4 und 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 4
738 m
<p>Mietshaus, neubarockes Doppelerkerhaus, reich stuckiert, 1897 von Rosa Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 27
738 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert, 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 29 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois, Thaler Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 64
738 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1892-93 von Alois Barbist; Einbau eines Kinos, 1909 von Hans Thaler; Block mit Nr. 62.</p>

Mietshaus

Architekt: Demmelmaier Valentin
Baustil: neubarock
Erstellung: 1879
Weißenburger Straße 14
739 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, erbaut 1879, 1903 in barockisierenden Formen umgestaltet und aufgestockt von Valentin Demmelmaier.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Weißenburger Straße 19
740 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietz Alois jun.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Wörthstraße 30
740 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Alois Dietz jun.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 29
742 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit breitem Balkongitter, um 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 27 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.</p>

Mietshaus

Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 35
742 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1890 von Jakob Freundorfer.</p>

Mietshaus

Architekt: Kaiser Franz Joseph, Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Franziskanerstraße 2
743 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Mittelgiebel, figürlichen Reliefs an zwei Erkern und großer Figur Kaiser Franz Josephs, 1898-99 von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 69
745 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
746 m
<p>Kleinhaus, etwa 1830; Gruppe mit Nr. 56, 58 und 60.</p>

Roter Turm

Erstellung: 1421
Zweibrückenstraße
746 m

Mietshaus

Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 18
748 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger stuckierter Neurenaissance-Eckbau mit breit abgeschrägter Ecke, nach Plänen von J. G. Mayer, 1878-80.</p>

Regierung von Oberbayern

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Maximilianstraße 39
749 m
<p>Regierung von Oberbayern, Monumentalbau im Maximilianstil, 1856-64 von Friedrich Bürklein, nach Kriegsschäden 1948-53 durch das Landbauamt München mit veränderter Innengestaltung wiederaufgebaut; östlich anschließend eine Pergola aus Stein als Überleitung zu Nr. 43.</p>

Friedensengel

Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße
750 m
<p>Der <strong>Friedensengel</strong> in München wurde 1899 errichtet und am 16. Juli desselben Jahres eingeweiht. Er ist ein Denkmal zur Feier des 25-jährigen Friedens nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Der Engel, eine 6 Meter hohe vergoldete Statue, steht auf einer 38 Meter hohen Säule und ist Teil der Maximiliansanlagen in Bogenhausen. Umgeben von einer Terrasse und einer Aussichtsplattform bietet das Denkmal einen herrlichen Blick über die Isar und die Stadt. Die Statue symbolisiert den Frieden und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Münchens.&nbsp;</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kanalstraße 11
751 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888.</p>

Knöbelstraße 8
751 m
<p>Hofdurchfahrt mit Decken- und Wandgemälden, Jagdszenen, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 10
751 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Kleinhaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Lilienstraße 10
751 m
<p>Kleinhaus, klassizistisch, um 1800.</p>

Mietshaus

Architekt: Krenn P.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 4
752 m
<p>Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit abknickender Eingangsachs, Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von P. Krenn, 1887/88.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
752 m
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
752 m
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>

Luitpoldterrasse

Architekt: Möhl Jakob, Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1891
Prinzregentenstraße
752 m
<p>Luitpoldterrasse, Abschluss des Westteils der Straße jenseits der Brücke, 1891 vollendet nach einem Entwurf von Jakob Möhl. Monumentale barockisierende Treppenanlage mit Laternen, Fontänen und Fontänenbecken. Beiderseits die Gartenparterres umschließende Rampen. Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse: Über Karyatidenhalle Säule mit Bronzeengel, 1896-99 von Heinrich Düll, Georg Pezold und Max Heilmaier.</p>

Mietshaus

Architekt: Hering Alphons
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
753 m
Mietshaus, Neurenaissance, reiche Doppelerkerfassade, 1891 von Alphons Hering.

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
754 m
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 32
754 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Zeppelinstraße 77
754 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 5
755 m
<p>Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Metzstraße 2
756 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1890.</p>

Mietshaus

Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Trogerstraße 42
756 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, Putzdekor und figürlichem Stuckfries, 1911-12 von Franz Popp.</p>

Kongressbau

Erstellung: 1935
Museumsinsel
756 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kanalstraße 15
757 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Lorentzen Christian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 3
757 m
<p>Mietshaus, dreigschossiger Mansarddachbau mit Putzgliederung in Neurenaissanceformen und Blankziegelverkleidung in den Obergeschossen, von Christian Lorentzen, 1888.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 5
757 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 50
757 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, 1899.</p>

Doppelhaus

Architekt: Pfistermeister Franz Seraph von
Erstellung: 1881
Knöbelstraße 2
758 m
<p>Doppelhaus, breite, durch Lisenen gegliederte Front, Mitte 19. Jh.; 1881-1912 Wohnhaus des bayerischen Staatsmannes Franz Seraph von Pfistermeister (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Triftstraße 5
758 m
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, 1886 von Johann Wittig.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Franziskanerstraße 4
758 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Mittelturm, reicher Gliederung und Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 20
759 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Dietz Alois, König Ludwig II.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Wörthstraße 32
759 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888-89 von Alois Dietz; mit Büste Ludwigs II. in Nische.</p>

Bronzestandbild Schelling

Architekt: Schelling Friedrich Wilhelm Joseph von, Brugger Friedrich
Erstellung: 1861
Maximilianstraße
761 m
Friedrich Wilhelm von Schelling (1861 von Friedrich Brugger)

Mietshaus

Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 62
762 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erker an der dem Rosenheimer Platz zugewendeten, schmalen Nordseite, 1892-93 von Alois Barbist; Block mit Nr. 64.</p>

Knöbelstraße

Erstellung: 1860
Knöbelstraße 6
762 m

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 58
763 m
<p>Kleinhaus, um 1830; Gruppe mit Nr. 54, 56 und 60.</p>

Kanalstraße

Erstellung: 0
Kanalstraße
763 m

Mietshaus

Architekt: Küßwetter Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 6
764 m
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, mit profiliertem Traufgesims, 1828 von Matthias Küßwetter.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kanalstraße 14
764 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1850/60.</p>

Mietshaus

Architekt: Mayer I. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Platz 1
764 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissance-Eckbau mit stuckierter Fassade und abgeschrägter Ecke mit Balkon, von J. G. Mayer, 1879/80.</p>

Knöbelstraße

Erstellung: 0
Knöbelstraße
764 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 22
765 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
St.-Anna-Platz 1
766 m
<p>Mietshaus, stuckierter Neurenaissancebau mit viergeschossigem Haupttrakt und einem am linken Ende vortretenden dreigeschossigen Annex, von Michael Reifenstuel, 1887/88.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 4
766 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890/1900.</p>

Knöbelstraße

Erstellung: 1859
Knöbelstraße 6
766 m

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 44
768 m
<p>Trogerstraße 44; Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Triftstraße 9
769 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.

Mietshaus

Architekt: Marckert Ludwig, Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1887
St.-Anna-Platz 2
770 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit stuckierter Doppelerkerfassade, von Ludwig Marckert, 1887 nach Fassadenentwurf von Gabriel von Seidl, nach Kriegsschäden 1951 weitgehend erneuert bzw. Fassade vereinfacht, mit Gedenktafel an Lion Feuchtwanger.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 19
770 m
<p>Mietshaus, repräsentativer Neubarockbau, 1892-93 von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Franziskanerstraße 7
770 m
<p>Mietshaus, neubarock, sehr reich gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1895 von Franz Hammel.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Sedanstraße 34
770 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 8
771 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Rosenheimer Straße 75
771 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau mit Satteldach und Putzgliederung, um 1850/60.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1830
Kirchenstraße 60
772 m
<p>Kleinhaus, um 1830; Gruppe mit Nr. 54, 56 und 58.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 24
773 m
<p>Mietshaus, in schlichter spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 0
Kirchenstraße 64
776 m
Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64, 64 a, b.

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 64
776 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 66 und 68.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 46
777 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Luitpoldbrücke

Architekt: Fischer Theodor, Hahn Hermann, Drumm August , Wackerle Joseph, Schmitt Balthasar, Kurz Erwin
Erstellung: 1901
Luitpoldbrücke
777 m
<p>Luitpoldbrücke (Prinzregentenbrücke). Steinerner Dreigelenkbogen, 1900-01 von Theodor Fischer. An den Brückenköpfen plastische Gruppen (allegorische Liegefiguren der vier Stämme Bayerns von Hermann Hahn, August Drumm, Joseph Wackerle, Balthasar Schmitt und Erwin Kurz).</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 3
778 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Thierschstraße 3
779 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Steinerkern, Plan von Heilmann und Littmann, ausgeführt 1902-03.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 17
779 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1875-76; Gruppe mit Nr. 15.</p>

Stattliches Bürohaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Franziskanerstraße 6
779 m
Stattliches Bürohaus, später Jugendstil, mit Putzgliederung, um 1907-08.

Bürgerhaus

Erstellung: 1828
Kanalstraße 4
779 m

Prinzregentenstraße
781 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 62
782 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 11
783 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1896, von Andreas Eisele.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Thierschstraße 4
784 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Atelierhaus der Villa Stuck

Architekt: Stuck Franz von
Erstellung: 1913
Prinzregentenstraße 62
784 m
Atelierhaus der Villa Stuck, 1913-14 von Franz von Stuck; im Stil von Nr. 60, mit dem es eine kompositorische Einheit bildet; zugehörig Ismaninger Straße 39.

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 66
784 m
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 68.</p>

Mietshaus

Architekt: Thommen Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
St.-Anna-Straße 13
785 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, nach Plänen von Heinrich Thommen, 1887.</p>

Mietshaus

Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 20
787 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkertürmchen, bez. 1903, von Heinrich Volbehr.</p>

Prinzregentenstraße
787 m
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar. Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Carl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Weißenburger Straße 29
787 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
788 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 b.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Rosenheimer Straße 77
788 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Breisacher Straße 3
789 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1899.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Lothringer Straße 5
789 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Wörthstraße 39
789 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern und reichem Stuckdekor, 1897.</p>

Mietshaus

Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
790 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 c.

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 1
790 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, Plan 1900 von Heilmann und Littmann, Ausführung 1902-03.</p>

Mietshaus

Architekt: Deschl Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Franziskanerstraße 9
790 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, 1910-11 von Max Deschl.</p>

Villa mit Kuppel

Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Prinzregentenstraße 61
790 m
<p>Villa in Ecklage, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Mezzaningeschoss und Kuppel über Eckrisalit, neubarock, von Sigmund Aichinger, 1896, später vereinfacht; Einfriedung, Pfeilgitterzaun mit zwei Gittertoren, gleichzeitig.</p>

Kath. Pfarrkirche St. Anna

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Historismus
Erstellung: 1892
St.-Anna-Platz 5
791 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Anna, errichtet 1887-1892 nach Plänen Gabriel von Seidls, ist die Hauptpfarrkirche des Lehels gilt als eines der besten Beispiele des Historismus in München.</p><h3>Werke</h3><ul><li>Hochaltarfresko (Rudolf von Seitz, 1898)</li><li>Seitenaltäre (Gabriel von Seidl, 1912)</li><li>Kreuzwegstationen (Martin von Feuerstein, 1898)</li><li>Reiterstatue Christi (Westwerk) (Ferdinand von Miller, 1910)</li><li>Das Weltgericht. Tympanon-Relief mit Skulpturen (Westwerk) (Anton Pruska, 1892)</li></ul>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kanalstraße 2
792 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 7
792 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.</p>

Mietshausgruppe

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 14
792 m
<p>Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 16 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920; städtebaulicher Abschluss des vorgelagerten Platzes.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürkel Hanno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 15
794 m
<p>Mietshaus, 1, 1875-76 von Hanno Bürkel; Gruppe mit Nr. 17.</p>

Isaranlagen

Erstellung: 0

794 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Platz 2
795 m
Mietshaus, Neurenaissance mit Eckerker, um 1880.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 67
795 m
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger Mansarddachbau mit Erkern und reicher Gliederung, Neurenaissance, 1897-99; bauliche Gruppe mit Ismaninger Straße 52.</p>

Mietshaus

Architekt: Lang Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Gallmayerstraße 4
796 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit bewegt gegliederter Fassade, 1901-02 von Johann Lang.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pariser Straße 37
796 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1889; Gruppe mit der gleichartigen Nr. 35.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Rosenheimer Straße 79
796 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 69
797 m
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger. traufseitiger Satteldachbau mit Erker und Zwerchgiebel, Jugendstil, Anfang 20. Jh.; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistischer
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 68
798 m
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, mit Säulenstellung am Eckportal, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 66.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 30
799 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Militärgalgen

Erstellung: 0
Liebherrstraße
799 m

Mietshaus

Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pariser Straße 35
800 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889 von Franz Kil; Gruppe mit der gleichartigen Nr. 37.</p>

Landesvermessungsamt

Architekt: Adelung Friedrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Alexandrastraße 4
802 m
Landesvermessungsamt, im Westflügel repräsentatives neubarockes Haupttreppenhaus, 1900-01 von Friedrich Adelung; sonst erneuert.

St.-Anna-Brunnen

Architekt: Pruska Anton, Seidl Gabriel von
Erstellung: 1894
St.-Anna-Platz
802 m
St.-Anna-Platz; St.-Anna-Brunnen, Schalenbrunnen, 1894 von Anton Pruska nach Entwurf von Gabriel von Seidl; an der Terrassenecke südwestlich der Kirche.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 4
802 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1915
Prinzregentenstraße 70
802 m
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit Wappenrelief im Giebel, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 68
803 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
804 m
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 a, b, c.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 6
804 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistisch Tradition, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Pariser Straße 33
804 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Karl Schmidt.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gallmayerstraße 2
805 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reichem Stuckfries, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 72
805 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1901 von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus

Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 13
806 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896-97 von Andreas Eisele.

Mietshaus

Baustil: klassizisierend
Erstellung: 0
Flurstraße 247
806 m
Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 4.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
St.-Anna-Straße 15
807 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger breiter Neurenaissancebau mit stuckierter Doppelerkerfassade, um 1880/90.</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
807 m
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 und 64 b, c.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Lothringer Straße 7
807 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Neubarockhaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 50
808 m
<p>Neubarockhaus, 1899 wohl von Gabriel von Seidl; 1908-1918</p>

Gedenktafel für Franz Wedekind

Architekt: Wedekind Franz
Erstellung: 0
Prinzregentenstraße 50
808 m
<p>Wohnhaus Frank Wedekind (Gedenktafel).</p>

Kleinhaus

Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
808 m
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 und 64 a, c.</p>

Mietshaus

Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Pariser Straße 31
808 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1899 von Emil Ludwig.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Prinzregentenstraße 71
808 m
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger, asymmetrisch gegliederter Satteldachbau mit Eckerker, Eckbalkon, Flacherkern und Zwerchgiebeln, Jugendstil, von Robert Graschberger, 1905. 13Einheit mit Trogerstraße 23.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Flurstraße 2
810 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Giebel und Eckturmerker, um 1900; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Franziskanerstraße 11
810 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit reichem floralem Dekor und Balkongittern, 1903 von Ludwig Grothe.</p>

Volksschule

Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Flurstraße 4
812 m
<p>Volksschule, historisierender Gruppenbau mit reichem Putzdekor, 1903-05 von Wilhelm Bertsch.</p>

Mietshaus

Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Flurstraße 14
812 m
<p>Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 4 und 5.</p>

Mietshausgruppe

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 16
812 m
Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 14 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920.

Mietshaus

Baustil: klassizisierend
Erstellung: 0
Flurstraße 20
813 m
<p>Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 5.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Kuglerstraße 15
814 m
Kuglerstraße 15/17; Mietshaus, barockisierend, um 1920; zur Baugruppe Schneckenburger Straße 14 und 16 gehörig.

Mietshaus

Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 70
817 m
<p>Mietshaus, schlicht, um 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Drollinger Eugen, Thiersch August
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Isartorplatz 5
818 m
Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1896; Teil einer Gruppe mit Nr. 3 (erneuert) und Nr. 4, von August Thiersch, Carl Hocheder d. Ä. und Eugen Drollinger.

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenstraße 74
818 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit zwei Erkern und Balkongittern, um 1902-04 von Robert Graschberger.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 4
819 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Wörthstraße 36
819 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1895 von Georg Müller.</p>

Mietshaus

Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Isartorplatz 4
820 m
Mietshaus, neubarocker Giebelbau, 1896 von Carl Hocheder d. Ä.; Gruppe mit Nr. 5.

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Breisacher Straße 8
821 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich stuckiert, 1897 von Hans Thaler; vgl. Nr. 10.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 50
821 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

St.-Anna-Platz

Erstellung: 0
St.-Anna-Platz
823 m
St.-Anna-Platz. Der St.-Anna-Platz mit der Pfarrkirche St. Anna, der gleichnamigen barocken Klosterkirche und der Platzrandbebauung ist als gelungene Platzschöpfung des späten 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Die relativ kleine Platzanlage ist repräsentativ für den Versuch, innerhalb eines ehemals vorstädtischen und nur locker bebauten Bereichs einen neuen städtebaulichen Akzent zu setzen. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts waren an älteren Strukturen lediglich der Straßenraum der St.-Anna-Straße und die Klosterkirche St. Anna vorgegeben. Der Klosterkirche, die im Auftrag der Hieronymiten 1727-33 durch Johann Michael Fischer entstand, 1827 den Franziskanern übergeben worden war und zwischen 1807 und 1892 als Pfarrkirche diente, wurde 1852/53 durch August Voit eine neuromanische Zweiturmfassade vorgeblendet. Ein 1885 auf Münchner Architekten beschränkter Wettbewerb für eine neue Pfarrkirche im Lehel wurde zugunsten der Pläne Gabriel von Seidls entschieden. Weitgehend von Formen rheinischer Romanik inspiriert, entstand zwischen 1887 und 1892 die neue Pfarrkirche als aufwendiger, malerischer Sakralbau in neuromanischem Stil, der alten Pfarrkirche direkt gegenübergestellt. Die etwa zur gleichen Zeit erfolgte Platzrandbebauung ist im Nordosten, Osten und Südosten relativ eng an den neuen Kirchenbau herangezogen und hier dem niedrigeren Chorbereich entsprechend, auch optisch niedriger gehalten. Dem Portalbereich mit der hohen Einturmfassade im Westen ist dagegen mehr Platzraum zugeordnet und die Platzrandbebauung ist hier etwas höher gehalten. Von der auf sehr unregelmäßigem Grundriss erfolgten Randbebauung ist die im Neurenaissancestil gehaltene Häuserzeile auf der Südseite geschlossen erhalten. Der in der Platzmitte stehende Sakralbau ist durch die ihn umgebende Terrasse aus dem profanen Bereich deutlich abgesetzt. Wichtiger Bestandteil der malerischen Platzkonzeption ist der große Schalenbrunnen auf der Terrasse westlich der Kirche.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 13
823 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, Türmchen und Maßwerkdekor, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 11
824 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Mittelgiebel, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Englberger Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Lothringer Straße 9
824 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1897 von Lorenz Englberger.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 44
825 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Ismaninger Straße 52
825 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897 von Korbinian Schmid; Gruppe mit Prinzregentenstraße 67; vgl. auch Ensemble Prinzregentenstraße.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Breisacher Straße 10
827 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896-97 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 8.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 72
827 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
St.-Anna-Platz 9
828 m
Mietshaus, neubarock mit Zwerchhaus, bez. 1891, wohl von Gabriel von Seidl; mit Vorgartenzaun.

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Balanstraße 11
830 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Lutz Adolf
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 29
830 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau am Pariser Platz, 1890 von Adolf Lutz.</p>

Mietshaus

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 23
830 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1905 von Robert Graschberger; Einheit mit Prinzregentenstraße 71.</p>

Villa

Architekt: Schulze M.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 17
832 m
<p>Villa, derzeit (2011) Generalkonsulat der Russischen Föderation, dreigeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Risaliten und Stuckdekor, von M. Schulze, um 1894; Nebengebäude, zweigeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Mittel- und Seitenpavillons, um 1894; Einfriedung, Pfeilergitterzaun mit Torpfeilern, um 1894</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Balanstraße 12
834 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, breite Fassade mit mittlerem Zwerchhaus und Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Rosenheimer Straße 85
834 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Hartl Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Zweibrückenstraße 8
835 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Doppelgiebel, skulptiertem Steinerker und Wandmalerei, bez. 1903, von Hans Hartl.<br>Inschriftentafel über gefundene Kanonenkugel [nach der Beschießung des roten Tores durch Marschall Condè am 8. Sept. D.J. 1796 hier gefunden]</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 10
835 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 11
836 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Winkler Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Pariser Straße 29
836 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1899 von Johann Winkler, später aufgestockt.</p>

Mietshaus

Architekt: Krieg Lorenz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Prinzregentenstraße 73
836 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reicher Gliederung und Dekoration, 1904 von Lorenz Krieg; Gruppe mit Trogerstraße 48.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 74
837 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>

Ehem. Pschorr-Villa

Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 2
837 m
<p>Villa, ehem. Pschorr-Villa, zweigeschossiger gruppenartiger Jugendstilbau in barockisierenden Formen mit Putzgliederung, Stuck- und Natursteindekor sowie Natursteinerkern an den Risaliten, von Eugen Drollinger, 1907/08.</p>

Mietshaus

Erstellung: 0
Pariser Platz 1
839 m
Mietshaus, Eckbau mit Erker und Eisenbalkonen, Ende 19. Jh.; vereinfacht.

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1901
Rablstraße 35
840 m
<p>Mietshaus, barockisierend, bez. 1901, von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Nigerstraße 2
841 m
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, um 1900; vereinfacht; vgl. auch Ensemble Bogenhausen sowie Ensemble Prinzregentenstraße.

Postamt

Architekt: Graschberger Robert
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Elsässer Straße 5
842 m
Postamt, ehem. Farbenfabrik Michael Huber, stattlicher historisierender Bau, 1911 von Robert Graschberger.

Corpshaus Germania

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Stollbergstraße 12
843 m
<p>Corpshaus Germania, frei abgewandelte deutsche Renaissance, 1906-07 von Gabriel von Seidl. An der Fassade befinden sich drei Reliefs von Anton Pruska.</p>

Mietshaus

Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Widenmayerstraße 23
843 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1908-09, von Georg Meister.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 67
843 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.</p>

Luitpold-Kreisoberrealschule

Architekt: Reuter
Erstellung: 1891

843 m

Schack-Galerie

Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Prinzregentenstraße 9
844 m
<p>Schack-Galerie, neuklassizistisch, 1907-09 von Max Littmann; mit Nr. 7 verbunden.</p>

Mietshaus

Architekt: Baierle Carl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Trogerstraße 48
844 m
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, mit drei Erkern, bez. 1902, von Carl Baierle; Gruppe mit Prinzregentenstraße 73.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Belfortstraße 14
845 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Einsteinstraße 99
845 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.</p>

Deutsches Patentamt

Architekt: Hart Franz, Winkler Georg Helmuth
Erstellung: 1959
Zweibrückenstraße 12
846 m
<p>Deutsches Patent- und (seit 1998) Markenamt, städtebaulich markante, zur Isar hin ausgerichtete Gebäudegruppe, bestehend aus dem Scheibenhochhaus entlang der Erhardtstraße mit der ihm vorgelagerten flachen Patentauslegehalle, sowie dem blockhaft geschlossenen Atriumbau an der Zweibrückenstraße, 1953-59 nach Plänen von Franz Hart und Georg Helmuth Winkler in drei Bauabschnitten errichtet; charakteristischer Konstruktions- und Materialwechsel von massiven Ziegel-Lochfassaden (Atriumbau), Ziegelausfachung einer feingliedrigen Stahlbetonkonstruktion (Hochhaus) und Natursteinverkleidung (Auslegehalle); Gliederung der Innenhoffassaden durch farbig behandelte Putzflächen; mit Ausstattung; Supraporte mit Schlangenrelief aus Basaltlava, am Hofeingang Zweibrückenstraße, sowie Brunnen aus Nagelfluh, im Innenhof, von Fritz Koenig; Freiflächen, von Gartenarchitekt Ludwig Roemer; Generalsanierung 1991-2001; mit Erhardtstraße 38 und Morassistraße 1.</p>

Mietshaus

Baustil: Spätbiedermeier
Erstellung: 0
Kirchenstraße 68
846 m
Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit Mansarddach, 3. Viertel 19. Jh.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 38
846 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Zweibrückenstraße 1
847 m
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1870.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 9
847 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit zierlichem, barockisierendem Stuck, 1890/1900.</p>

Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando

Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1938
Prinzregentenstraße 28
848 m
<p>Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando, 1937/38 von German Bestelmeyer in monumentalisierendem Repräsentationsstil;</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 21
849 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reich dekoriertem Erker und umlaufenden Balkonen am runden Eckturm, bez. 1882, von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 19.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Flurstraße 34
849 m
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1870.

Vorstadthaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1855
Rosenheimer Straße 87
849 m
<p>Vorstadthaus, klassizistischer Eckbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 20
849 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Böhmer Paul, Loew Julius
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Rablstraße 37
850 m
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern, 1899 von Paul Böhmer und Julius Loew; z. T. vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 17
855 m
<p>Mietshaus, in schlichten barockisierenden Formen, mit Eckerker, um 1900.</p>

Mietshäuser

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Einsteinstraße 101
856 m
<p>Einsteinstraße 101, 103, 105, 107, 109; Gruppe gleichartiger Mietshäuser, schlicht spätklassizistisch, um 1860/70; Nr. 109 etwas vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Nigerstraße 4
858 m
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1911-13 von Geissler & Co.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pariser Straße 21
858 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 30
859 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit Stuckdekor, 1910-11 von Ludwig Grothe.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Kirchenstraße 69
859 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1902, von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 14
860 m
<p>Stollbergstraße 14; Mietshaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 5
860 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Eckhaus

Architekt: Müller Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 5
861 m
<p>Eckhaus, neuklassizistisch, um 1937 von Eduard Müller.</p>

St.-Anna-Gymnasium

Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1912
St.-Anna-Straße 20
861 m
<p>St.-Anna-Gymnasium, Südflügel, 1911-12 von Robert Rehlen; vgl. Liebigstraße 4.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Rosenheimer Straße 78
861 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1905
Lilienstraße 34
861 m
<p>Mietshaus, Anfang 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 50
861 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit St. Benno-Relief und floralem Dekor, 1904-05 von Max Kirschner; bildet mit Nr. 52 eine symmetrische Gruppe.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Belfortstraße 12
862 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit sehr reicher Gliederung, 1897-98.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 34
864 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Straße 36
864 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Schneckenburger Straße 15
864 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit schlichtem Putzdekor, 1912 von Adolf Ziebland; Gruppe mit Nr. 17.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Balanstraße 14
866 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung und zwei Erkern, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 14
866 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 19
866 m
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh., Fassadenpreisträger 2004</p>

Mietshaus

Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 52
866 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit Erker, Balkonen, Giebel und sehr reichem figürlichem Reliefdekor, bez. 1905, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager; bildet mit Nr. 50 eine symmetrische Gruppe.</p>

Kloster St. Anna

Erstellung: 1725

866 m

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 12
867 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Rablstraße 39
867 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederung und Stuck, Plan 1906 von Heinrich Stengel und Paul Hofer, bez. 1908; Gegenstück zu Nr. 43.</p>

Wohnhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 36
868 m
Wohnhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1858/59; östlicher Anfang der südseitigen Forumsbebauung, an Nr. 34 im rechten Winkel anschließend.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 15
868 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 40
868 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Dreier Hugo
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 10
869 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1892-93 von Hugo Dreier.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Balanstraße 15
869 m
<p>Mietshaus, in schlichten spätklassizistischen Formen, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Baustil: Spätbiedermeier
Erstellung: 0
Kirchenstraße 72
869 m
<p>Mietshaus, dreigeschossiger freistehender Mansardwalmdachbau in spätbiedermeierlichen Formen mit Putzgliederung, 3. Viertel 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 8
870 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900, aufgestockt.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans, Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Belfortstraße 10
871 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1897-98 von Hans Thaler und Georg Müller.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Hildegardstraße 8
872 m
spätklassizistischer Eckbau, um 1860/70.

Mietshaus

Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 19
872 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reich dekoriertem Erker, 1882 von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 21.</p>

Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna

Architekt: Fischer Johann Michael
Erstellung: 1727
St.-Anna-Straße 21
873 m
<p>Franziskaner-, ehem. Hieronymiten-Klosterkirche St. Anna in Lehel, längsovaler Zentralbau, 1727-33 von Johann Michael Fischer; die Fassade Rekonstruktion von 1965/66; mit Ausstattung; Kloster siehe Nr. 19.</p>

Rückgebäude

Erstellung: 1896
Flurstraße 18
873 m
<p>Rückgebäude. Zweigeschossiges Wohnhaus, erbaut 1896; zugehörig zu Vordergebäude Flurstraße 14, vgl. dort.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ismaninger Straße 56
873 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.</p>

Prinzessturm

Erstellung: 0
Thomas-Wimmer-Ring 1
874 m
<p>Thomas-Wimmer-Ring 1a (im Innenhof); Prinzessturm; Nagelfluhfundament des Rundturms mit angrenzenden Teilen der Zwingermauer</p>

Mietshaus

Architekt: Schmidt Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 32
874 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1890 von Karl Schmidt.</p>

Isartorplatz

Erstellung: 0
Isartorplatz
874 m

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Liebigstraße 6
875 m
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, um 1900; Oberteil verändert.

St.-Anna-Straße 19
875 m
<p>Franziskanerkloster St. Anna, Altbau, im Kern 1727-37, jedoch erneuert; vgl. Seitzstraße 6; flankiert die Kirche (siehe St.-Anna-Straße 21).</p>

Wagnerbräu

Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Lilienstraße 51
875 m
<p>Wagnerbräu, deutsche Renaissance, 1900 von Ludwig Marckert.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 9
876 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Pariser Straße 17
876 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1897 von Georg Müller.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Weißenburger Straße 38
876 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Gack Lorenz, Klinger Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Pariser Straße 30
877 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1893-94 von Lorenz Gack und Karl Klinger.</p>

St.-Anna-Gymnasium

Architekt: Rehlen Robert, Leitenstorfer Hermann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Liebigstraße 4
879 m
<p>St.-Anna-Gymnasium (Nordflügel), historisierend, mit plastischem Dekor im Portalbereich, 1911-12 von Robert Rehlen, nach Westen erweitert 1929-30 von Hermann Leitenstorfer; vgl. St. Anna-Straße 20.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Elsässer Straße 22
879 m
<p>Mietshaus, stattlicher Jugendstilbau, mit zwei Erkern, Giebel und sehr reicher Dekoration, 1903 von R. Barbist.</p>

Doppelhaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 25
880 m
<p>Widenmayerstraße 25/25a; Doppelhaus, klassizistischer Jugendstil, bez. 1911, von Emanuel von Seidl.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Rablstraße 43
880 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederung und Stuck, um 1908; Gegenstück zu Nr. 39.</p>

Mietshaus

Architekt: Sepp Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Weißenburger Straße 39
880 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896 von Johann Sepp.</p>

Fassade

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 33
881 m
<p>Maximilianstraße 33; Fassade, über Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1862; zurückgesetzter Teil eines Blocks mit Nr. 29 und 31.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Elsässer Straße 11
881 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1896-97.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 16
881 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Wörthstraße 42
881 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Villa

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1902
Maria-Theresia-Straße 18
881 m
<p>illa, zweigeschossiger putzgegliederter Walmdachbau in historisierenden Formen mit Balkon am Mittelrisalit, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Unsöldstraße 20
882 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckkuppel, 1902-03 von Hans Thaler.</p>

Mietshaus

Architekt: Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Schneckenburger Straße 20
882 m
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Giebel, Putz- und Stuckdekor, 1904 von Carl Evora.

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Erstellung: 1913
Franziskanerstraße 19
882 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit Putzgliederung, 1913 von Hans Thaler.</p>

Fassade des Eckhauses

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 34
883 m
Fassade des Eckhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Kopfbau erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1861/62; Pendant zu Nr. 31 gegenüber und Block mit Nr. 32 und 36.

Mietshaus

Architekt: Müller Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Balanstraße 17
883 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Maßwerkdekor, 1897/98 von Georg Müller.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 14
883 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neugotisch
Erstellung: 1858
Stollbergstraße 18
885 m
<p>Mietshaus, neugotisch, dreigeschossig in Rohbackstein mit reicher Naturstein-Gliederung und -Bauplastik, 1857-58 von Erlacher, Windwart und Bleibinhaus; Schnitzportale; mit Ausstattung.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 9
886 m
<p>Mietshaus, in schlichter klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>

Wohnblock

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Reitmorstraße 35
886 m
<p>Reitmorstraße 35/37; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Oettingenstraße 10/12/14.</p>

Mietshaus

Architekt: Volk Julius
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schneckenburger Straße 17
886 m
Mietshaus, später Jugendstil, mit schlichtem Putzdekor, 1910 von Julius Volk; Gruppe mit Nr. 15.

Erhardstraße
886 m

Mietshaus

Architekt: Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Stollbergstraße 20
888 m
<p>Mietshaus, 1856 von Matthias Berger, ursprünglich im Maxmimilianstil, 1890/91 aufgestockt und verändert, flacher Mittelerker mit Spitzhelm.</p>

Vindelikerhaus

Erstellung: 1802
Marienstraße 21
889 m
<p>viergeschossiges Traufseithaus, nach 1802, mit ehemaliger Nordmauer des Wachtturms Lueg ins Land.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 54
890 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Balkonen, Giebel und Putzdekor, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 19
891 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 13
892 m
Mietshaus, neubarock, um 1890.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Weißenburger Straße 40
892 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880.</p>

Rohbacksteinhäuser

Erstellung: 1881
Ismaninger Straße 58
892 m
<p>Ismaninger Straße 58/60; Block aus zwei kleinen Rohbacksteinhäusern mit Zinnengiebeln, 1881.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Schneckenburger Straße 19
893 m
Mietshaus, neubarock, 1903 von Georg Guinin.

Hubertusbrunnen

Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1907

893 m
<p>Hubertusbrunnen, Brunnentempel mit Figuren außen und innen, 1907 vollendet, von Adolf von Hildebrand; bis 1937 vor dem Bayerischen Nationalmuseum in der Prinzregentenstraße, 1954 am Ostende des Nymphenburger Kanals wiedererrichtet.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Wörthstraße 49
894 m
Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Lilienstraße

Erstellung: 0
Lilienstraße
894 m
Die kleinstädtische Häuserzeile des 18. Jahrhunderts an der Ostseite des nördlichen Beginns der Lilienstraße ist als Beispiel für den früh einsetzenden Verstädterungsprozeß des ehemaligen Vorstadtbereichs Au ein Ensemble. Dieser Restbestand an Kleinhäusern dokumentiert wenigstens in kleinerem Umfang - neben dem Herbergenbereich an der Franz-Prüller-Straße (vgl. Ensemble Franz-Prüller-Straße) - bau- und sozialgeschichtliche Entwicklung innerhalb des stadtgeschichtlich wichtigen ehemaligen Vorstadtbereichs Au. In der bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ohne Planung und Struktur besiedelten Au hatte sich die Lilienstraße frühzeitig als Hauptstraße herausgebildet. Entlang dieser Hauptstraße und besonders am Eingang zur Au bei der Isarbrücke - bis 1831 die einzige Brückenverbindung zur und aus der Stadt - setzte ein baulicher Verdichtungsprozeß von vorstädtischem Charakter bereits im 18. Jahrhundert ein. Die unterhalb der Hangkante des Lilienbergs parallel zum Auer Mühlbach verlaufende Häuserzeile ist letztes Zeugnis dieses städtebaulichen und sozialgeschichtlichen Vorgangs. Es handelt sich um schlichte zwei- bis dreigeschossige Wohnhäuser, im Erdgeschoss meist zu Geschäftszwecken eingerichtet. Trotz der unterschiedlichen Geschosshöhen und Breitenausdehnung der einzelnen Bauten wirkt die Häuserzeile eindrucksvoll geschlossen.

Wohnblock

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Oettingenstraße 10
896 m
<p>Oettingenstraße 10/12/14; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Reitmorstraße 35/37.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 19
896 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890; Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 21.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 15
896 m
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 0
Rablstraße 36
897 m
<p>Mietshaus, bewegt gegliedert im barockisierenden Jugendstil, mit reichem Stuckdekor, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Balanstraße 16
900 m
<p>Mietshaus in Ecklage, mit schlichter Putzgliederung und Schweifgiebel, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 3
900 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 105
900 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, 1898.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Rablstraße 38
900 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 40.</p>

Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Stollbergstraße 22
901 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1860-61 von Friedrich Bürklein, mit Balkon von 1875; 1946 aufgestockt.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 15
901 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurokoko
Erstellung: 0
Herrnstraße 36
903 m
Ende 19. Jh.

Wohnhausgruppe

Architekt: Mund Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Zumpestraße 4
904 m
Zumpestraße 4/6/8/10; Symmetrische, zweigiebelige Wohnhausgruppe im späten Jugendstil, 1911 von Johann Mund.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Rablstraße 40
904 m
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 38.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Trogerstraße 56
905 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, um 1910.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rumfordstraße 48
906 m
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert in verschiedenfarbigem Backstein, mit Eisenbalkonen, 1892 von Heilmann und Littmann.

Lueg ins Land
907 m
<p>Reste der zweiten Stadtmauer, Fundamentierung aus vermörtelten Tuffquadern mit darüberliegenden Ziegeln, modern abgedecktes ungleichmäßig niedriges Ziegelmauerfragment</p>

Stadtmauer

Erstellung: 1494
Thomas-Wimmer-Ring 1
907 m
<p>Stadtmauer; am Südende der Westseite des Thomas-Wimmer-Ringes auf etwa 50 m erhalten die untere Zone der Zwingermauer, spätestens 1494/99, aus Nagelfluhquadern und Füllmauerwerk; die Verblendung der ehemals gegen den Graben offenliegenden Feldseite aus Nagelfluh-Bossenquadern noch teilweise vorhanden.</p>

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 29
908 m
<p>Eckhaus, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 31 und 33.</p>

Eckhaus

Architekt: Ibsen Henrik, Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Maximilianstraße 32
909 m
<p>Eckhaus im Maximilianstil, mit Gliederungen in Terrakotta, 1854/55 und (südlicher Erweiterungsbau) 1860 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 34 und 36; 1885-91 Wohnhaus von Henrik Ibsen (Gedenktafel).</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Elsässer Straße 17
909 m
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.

Leoniweiher

Erstellung: 1700
Herrnstraße
909 m

Mietshaus

Erstellung: 1900
Rablstraße 42
911 m
<p>Mietshaus, schlicht mit Putzgliederung und Erker, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 13
913 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

Mietshaus

Baustil: Historismus
Erstellung: 1870
Stollbergstraße 11
914 m
<p>Mietshaus, Maximilianstil, mit erhöhtem Eckrisalit, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870; Gruppe mit Hildegardstraße 3/5.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 13
914 m
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, dem Charakter der Maximilianstraße nahestehend, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 17 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.</p>

Mietshaus

Architekt: Guinin Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Wagmüllerstraße 18
914 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1898 von Georg Guinin.

Neubarockvilla

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Möhlstraße 3
915 m
Palastartige Neubarockvilla samt Nebengebäude und Torpfeilern, 1901-02 von Heilmann und Littmann.

Villa

Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1896
Möhlstraße 10
915 m
Villa im barockisierenden Jugendstil, mit Aussichtsplattform am Mansarddach, 1896-97 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.

Zenneckbrücke

Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Zenneckbrücke
916 m
<p>Betonbrücke mit Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Dr.-Bosch-Brücke.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 21
916 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890; Gruppe mit Nr. 19.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Belfortstraße 4
916 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1880
Stollbergstraße 15
917 m
<p>Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen reich gegliedert, mit Dreiecksgiebel am flachen Mittelrisalit, 1880 von Maurermeister Ludwig Bayer; geschnitztes Portal; vgl. Nr. 13 und 17.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 6
918 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 0
Balanstraße 23
920 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Giebel über der breit abgeschrägten Ecke, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Pariser Straße 1.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 24
920 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Stollbergstraße 17
921 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 13 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Unsöldstraße 15
921 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

St.-Anna-Volksschule

Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph
Erstellung: 1953
St.-Anna-Straße 22
923 m
<p>St.-Anna-Volksschule, differenziert gegliederter Baukörper mit leicht konvex gebogener Front an der Liebigstraße, Stahlbetonskelettbau, teilweise verputzt, mit Flachdächern, 1953-55 von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow; fünfgeschossiger Klassentrakt, im Westen (zur St.-Anna-Straße) durch niedrigeren, kubischen Kopfbau mit Arkaden abgeschlossen.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Breisacher Straße 18
923 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896.</p>

Malerische Villa

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 19
924 m
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau mit Altane, Zwerchgiebel und über Eck gesetztem Erkerturm; ehem. Stall- und Kutschergebäude, eingeschossiger Mansardpultdachbau mit Rohbacksteinen; vom Baugeschäft Lincke und Vent, 1895/96.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Rablstraße 46
925 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Breiterker und Putzgliederung, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 62
927 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Figurenportal und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Geibelstraße 1.</p>

Wohnanlage

Architekt: Wolff Helmuth
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Prinzregentenstraße 75
927 m
<p>Prinzregentenstraße 75/77/79/81/83/85/87/89; Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, 1927-28 von Helmuth Wolff; mit Geibelstraße 8, Lamontstraße 1/3 und Schumannstraße 2/4/6/8/10, Fassadenpreisträger 2005.</p>

Gartenmauer und Brunnentempel

Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 28
928 m
<p>Gartenmauer und Brunnentempel mit dem Pinienzapfenbrunnen, 1937/38 von Joseph Wackerle.</p>

Richard-Wagner-Denkmal

Architekt: Waderé Heinrich
Erstellung: 1913
Prinzregentenplatz
928 m
<p>Richard-Wagner-Denkmal, Marmorsitzbild, 1913 von Heinrich Waderé; westlich von Nr. 12 in kleiner Anlage.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 1
929 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1890; Gruppe mit Balanstraße 23.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Einsteinstraße 113
930 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1901.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 3
930 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pariser Straße 5
930 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1875.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Straße 9
930 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 8
930 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Marienstraße 18
931 m
<p>Neurenaissance, um 1870.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pariser Straße 7
931 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, 1875.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 20
931 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Rosenheimer Straße 90
931 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker an der abgeschrägten Ecke, um 1870/80.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Rablstraße 48
931 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Erker, Putzgliederung und Stuckdekor, 1909 von Hans Thaler.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Liebigstraße 9
934 m
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Gravelottestraße 7
936 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1884
Liebigstraße 7
937 m
Mietshaus, italienische Renaissance, reich gegliedert, 1884 von Heinrich Neumann.

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Möhlstraße 12
937 m
<p>Villa, neubarock, 1892.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 23
938 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 26
938 m
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1900.

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Weißenburger Straße 48
938 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; vgl. Nr. 50.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Seitzstraße 4
939 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Mansardwalmdach, reich gegliederter Stuckfassade und mächtigem Kranzgesim, um 1880.</p>

Mietshaus

Architekt: Bichler B., Rosenthal John Herbert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1923
Widenmayerstraße 27
939 m
<p>Mietshaus, historisierend, mit Anklängen an den barockisierenden Jugendstil, 1922-23 von B. Bichler und John Herbert Rosenthal.</p>

Isartor

Architekt: Gärtner Friedrich von, Neher Bernhard d. J.
Erstellung: 1337
Tal 50
940 m
<p>Isartor, stattlicher querrechteckiger Tortum mit von Mauern umschlossenem Vorhof, achteckigen Flankentürmen und dreibogiger Stirnfront, von 1337, 1833-35 durch Friedrich von Gärtner restauriert, nach Kriegsschäden 1946-57 wiederhergestellt; Wandfresko von Bernhard Neher d. J., 1835; neue Turmuhren 2005.</p>

Mietshaus

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Elsässer Straße 28
942 m
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 23
943 m
Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Erkern, bez. 1902.

Geschäfts- und Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tal 43
945 m
<p>Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, dreigeschossig (früher höher), um 1900.</p>

Prinzregententheater

Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 12
945 m
<p>Prinzregententheater, klassizistischer Jugendstil, freistehender Komplex mit östlich angefügtem (erneuertem) Foyertrakt, 1900-1901 von Max Littmann; mit Innenräumen. Südöstlich zugehöriger Garten mit Pergola auf der Brüstung und Jugendstilbrunnen.</p>

Eckhaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1862
Maximilianstraße 27
946 m
<p>Eckhaus, Maximilianstil, 1860-62 von Friedrich Bürklein, symmetrischer Block mit Nr. 21 (Pendant), 23 und 25 (siehe dort).</p>

Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen

Architekt: Ruederer Joseph, Beyrer Eduard
Erstellung: 1908
Maria-Theresia-Straße 20
946 m
Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen, Schalenbrunnen mit Knabenfigur, 1908 von Eduard Beyrer; nordöstlich des Maximilianeums, unweit Maria-Theresia-Straße 20.

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 41
947 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Doppelerker-Balkon-Gruppe, Anfang 20. Jh.; vereinfacht.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 39
948 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit späten Jugendstilanklängen, um 1910.</p>

Alte Synagoge Ohel Jakob

Architekt: Exter August
Erstellung: 1887
Herzog-Rudolf-Straße
949 m
<p>Die <strong>Alte Synagoge Ohel Jakob</strong> in München war die Synagoge des orthodoxen Teils der Israelitischen Kultusgemeinde. Sie befand sich in der Herzog-Rudolf-Straße (früher Kanalstraße) und wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Hintergrund ihrer Entstehung war ein Konflikt innerhalb der jüdischen Gemeinde: Eine Gruppe orthodoxer Mitglieder lehnte Reformen im Gottesdienst – etwa Orgelmusik und Chorgesang – ab und organisierte eigene religiöse Zusammenkünfte. &nbsp;</p><p>Nachdem ihnen keine bestehende Synagoge zur Verfügung gestellt wurde, finanzierten die orthodoxen Gläubigen den Bau eines eigenen Gotteshauses. Die Grundsteinlegung erfolgte 1891, die Einweihung bereits 1892. Das Gebäude war im neuromanischen Stil gehalten, eher schlicht und bot Platz für etwa 150 Personen. Zur Synagoge gehörte auch eine jüdische Schule, die später erweitert und organisatorisch in die Kultusgemeinde integriert wurde. &nbsp;</p><p>Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Synagoge zerstört: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (Reichspogromnacht) setzten Nationalsozialisten das Gebäude in Brand. Anschließend wurde die Ruine abgerissen, und die Kosten dafür mussten sogar von der jüdischen Gemeinde getragen werden. Gleichzeitig wurde auch die angeschlossene Schule geschlossen. &nbsp;</p><p>Heute erinnert nur noch eine Gedenktafel am ehemaligen Standort an die Synagoge. Der Name „Ohel Jakob“ lebt jedoch weiter: Die 2006 eröffnete neue Hauptsynagoge am Jakobsplatz in München trägt bewusst wieder diesen historischen Namen und knüpft damit an die zerstörte Tradition an. &nbsp;</p>

Mietshaus

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Wagmüllerstraße 20
950 m
Mietshaus, neubarock, reich gegliederte Fassade mit plastischem Dekor (Büsten, Masken), wohl 1897, von Emanuel von Seidl.

Leonigarten

Erstellung: 1700
Herrnstraße
950 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lucile-Grahn-Straße 25
951 m
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1900.</p>

Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang

Architekt: Schurr Hans
Erstellung: 1915
St.-Wolfgangs-Platz 8
952 m
(Neubau Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang), vom Vorgängerbau hoher Neubarockturm, 1915-20 von Hans Schurr.

Villa

Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 20
952 m
<p>Villa, Neurenaissance, 1893-94 von Adolf Ziebland; vereinfacht.</p>

Deutsches Museum

Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1925

954 m

Fassade des Mietshauses

Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1864
Frauenstraße 44
955 m
Fassade des Mietshauses, fünfgeschossig, mit gotisierender Gliederung, von Franz Kil, bez. 1864, Zinnenbekrönung Rekonstruktion von 1926; Abbruch des Hauses 1989/90.

Mietshaus

Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Morassistraße 16
955 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit flachen Seitenrisaliten, 1880 erbaut von M. Reifenstuel d. J.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 30
956 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>

Bayerisches Nationalmuseum

Architekt: Seidl Gabriel von, Rauch Josef, Bestelmeyer German
Baustil: Späthistorismus
Erstellung: 1894
Prinzregentenstraße 3
957 m

Mietshaus

Architekt: Cube Gustav von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 28
957 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Gustav von Cube.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 43
957 m
<p>Mietshaus, später Jugendstil, kräftig gegliederte Fassade, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 8
957 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 6.</p>

Mietshaus

Architekt: Ramauer Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Pariser Straße 12
958 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1877 von Josef Ramauer erbaut; Gruppe mit Nr. 10.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lilienstraße 44
958 m
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 6
959 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 8.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 10
959 m
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 12.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Pariser Straße 16
959 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, 1898; Gruppe mit Nr. 18 und Rosenheimer Straße 92 und 92 a.</p>

Mietshaus

Architekt: Deiglmayr Carl
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 20
960 m
<p>viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, errichtet von Carl Deiglmayr 1854, Fassade vereinfacht.</p>

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Breisacher Straße 22
960 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1901 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 24 und 26.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 0
Pariser Straße 18
960 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor; Gruppe mit Nr. 16 und Rosenheimer Straße 92 und 92 a.</p>

Torbräu

Architekt: Hamann Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Tal 41
963 m
<p>Hotel Torbräu, deutsche Renaissance, 1899-1900 von Georg Hamann; nach Kriegsschäden 1946-51 vereinfacht wiederaufgebaut.</p>

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 25
963 m
Mietshaus, neubarock, 1902 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Rudolf-Straße 9
964 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau, im Kern klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh., Rückflügel von Johann Widmann 1883, Aufstockung und Umbau in Neurenaissance-Formen 1889/90.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Baaderstraße 1
964 m
<p>Mietshaus, neubarock, Rohbackstein mit Putzgliederung, Erker, 1896 von Rosa Barbist.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 45
964 m
<p>Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Weißenburger Straße 50
964 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1895-96; vgl. Nr. 48.</p>

Mietshaus

Architekt: Fischer Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1854
Hochbrückenstraße 18
965 m
<p>viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, erbaut von Georg Fischer, 1854, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 16.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 92
965 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker und Stuckdekor, bez. 1898; bildet eine Gruppe mit Nr. 92 a, 94 und Pariser Straße 16 und 18.</p>

Mietshaus

Baustil: Maximilianstil
Erstellung: 1855
Hochbrückenstraße 16
966 m
<p>viergeschossiger, schlichter Bau im Maximilianstil, um 1855/58, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Haus. Nr 18.</p>

Mietshaus

Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1826
Seitzstraße 5
966 m
<p>Mietshaus, schlicht klassizistisch, um 1826.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 22
966 m
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>

Postgebäude mit Postamt

Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter, Klier Josef, Pflugfelder Georg
Erstellung: 1927
Unsöldstraße 9
967 m
Unsöldstraße 9/11; Postgebäude mit Postamt, leicht klassizisierender Walmdachbau mit terrassenförmig abgestuftem Rückflügel, 1927-29 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt, zusammen mit Josef Klier und Georg Pflugfelder.

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 24
967 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 26.</p>

Alte Isarkaserne

Erstellung: 1762

968 m

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Elsässer Straße 32
969 m
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1901.</p>

Volksschule

Architekt: Loewel Friedrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Herrnstraße 21
971 m
<p>stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau, 1881-82 von Friedrich Loewel.</p>

Volkstheater

Erstellung: 1812
Westenriederstraße 1
971 m
<p>Das Isartortheater, offiziell Königliches Hoftheater am Isarthor, war ein klassizistisches Theatergebäude in München, erbaut 1811–1812 von Emanuel Herigoyen. Es lag westlich des Isartors, an der heutigen Grünfläche zwischen Frauenstraße und Westenriederstraße. Das Theater wurde am 10. Oktober 1812 in Anwesenheit von König Maximilian I. und Kronprinz Ludwig eröffnet.</p><p>Ursprünglich als zweites königliches Hoftheater gedacht, geriet das Isartortheater ab 1822 in Schwierigkeiten. Direktor Carl Carl setzte auf volkstümliche Unterhaltung, stieß jedoch auf Kritik und finanzielle Kürzungen zugunsten des Hof- und Nationaltheaters. 1825 schloss er das Theater und zog mit seinem Ensemble nach Wien, wo er am Theater an der Wien erfolgreich wurde.</p><p>Von 1844 bis 1931 diente das Gebäude als städtisches Leihhaus. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der südliche Seitenflügel abgerissen. 1931 erfolgte der Umbau zu einem Kino, dem „Atlantik-Palast“, mit 1.000 Sitzplätzen. Bis 1944 wurden dort auch amerikanische Filme gezeigt.</p><p>Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Gebäude bei Luftangriffen aus. Die Ruine blieb bis 1953 stehen und wurde schließlich abgetragen. Heute erinnert nichts mehr an das einst bedeutende Theater.</p>

Mietshaus

Architekt: Zitter Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Lucile-Grahn-Straße 47
972 m
<p>Mietshaus, Eckbau mit sehr reichem floralem Jugendstildekor, 1901 von Johann Zitter; im Vestibül zwei große Stuckreliefs.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 26
974 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 24.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Gravelottestraße 11
974 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1897; gleicht Nr. 13.</p>

Mietshaus

Architekt: Winkler Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Lothringer Straße 24
974 m
<p>Mietshaus, neubarock, 1903 von Johann Winkler.</p>

Festspielhaus

Erstellung: 1866

974 m

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1858
Hochbrückenstraße 14
975 m
<p>Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Eckbau mit Lisenen, 1855-58.</p>

Villa

Architekt: Schaffner und Albert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 21
976 m
<p>Villa, klassizistischer Jugendstil, 1908-09 von Schaffner und Albert; Jugendstil-Gartengitter.</p>

Erhöhter Mittelteil

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 23
980 m
<p>Maximilianstraße 23; Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 25 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.</p>

Erhöhter Mittelteil

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 25
980 m
<p>Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 23 und 27, Maximilianstil, 1863 von Friedrich Bürklein.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 92
980 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1898; Gruppe mit Nr. 92, 94 und Pariser Straße 16 und 18.</p>

Neubarockbau

Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 26
981 m
<p>Neubarockbau (Stuckdecken), 1898 von Emanuel von Seidl, später im Stil von Nr. 28 umgebaut.</p>

Mietshaus

Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Morassistraße 20
982 m
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1877.</p>

Stattlicher Eckbau

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Geibelstraße 1
982 m
<p>Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Ismaninger Straße 62 a.</p>

Villa

Architekt: Büttner Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1921
Möhlstraße 7
982 m
<p>Villa, barockisierender Jugendstil, 1921 von Hans Büttner, 1925 von ihm rückseitig erweitert.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 34
983 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 36.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Lucile-Grahn-Straße 40
983 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 31
984 m
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>

Hotel Stadt Rosenheim

Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Orleansplatz 6
984 m
Hotel Stadt Rosenheim, Neurenaissance-Eckhaus mit Turm, reich dekoriert, 1890 von Emil Ludwig.

Mietshaus

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Geibelstraße 3
984 m
<p>Mietshaus, in neuklassizistischen Formen, bez. 1924.</p>

Boschbrücke

Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Boschbrücke
986 m
<p>Betonbrücke zur Museumsinsel, mit laternenbesetztem Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Zenneckbrücke.</p>

Mietshaus

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 42
986 m
<p>Mietshaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910.</p>

Isartortheater

Erstellung: 1811
Westenriederstraße 1
986 m

Doppel-Mietshaus

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1869
Maximilianstraße 26
989 m
<p>Maximilianstraße 26/28; Doppel-Mietshaus, Mittelteil einer symmetrischen Baugruppe mit Nr. 22/24 und 30/30a, Maximilianstil, mit erhöhten Seitenrisaliten, 1869-71 von Friedrich Bürklein; an der Rückseite anschließend das Schauspielhaus, Jugendstil, 1900-01 von Max Littmann und Richard Riemerschmid, vgl. Falckenbergstraße.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Orleansplatz 2
989 m
Mietshaus, Neurenaissance, mit zwei Erkern, 1895.

Villa

Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Möhlstraße 14
989 m
<p>Möhlstraße 14; Villa, neubarock, 1899.</p>

Mietshaus

Erstellung: 1900
Lothringer Straße 26
992 m
<p>Mietshaus, mit in der Straßenfront stark vortretendem Erker, im Kern um 1900.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 94
992 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1898; Gruppe mit Nr. 92, 92 a und Pariser Straße 16 und 18.</p>

Mietshaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Liebigstraße 1
993 m
Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit beidseitigen Mittelrisaliten und säulengestütztem Polygonalerker vor abgeschrägter Ecke, Neurenaissance, von Michael Stitzinger, 1875, in jüngerer Zeit aufgestockt.

Mietshaus

Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Gravelottestraße 13
993 m
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Karl Schmidt; gleicht Nr. 11.</p>

Eckhausfassade

Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1861
Maximilianstraße 21
995 m
<p>Eckhausfassade (1971-73 modern hinterbaut), Maximilianstil, 1860-61 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 23, 25 und 27 (siehe dort) einen symmetrischen Block.</p>

Mietshaus

Architekt: Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rumfordstraße 42
995 m
<p>Mietshaus, Doppelerkerhaus in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1898 von R. Barbist.</p>

Mietshaus

Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Lucile-Grahn-Straße 44
995 m
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, 1909-11 von Berthold Neubauer.</p>

Karl-Scharnagl-Ring

Erstellung: 0
Karl-Scharnagl-Ring
996 m

Fassade eines Mietshauses

Architekt: Hartl Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Rumfordstraße 43
998 m
<p>Fassade eines Mietshauses, Neurenaissance, 1890 von Hans Hartl.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 55
998 m
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900; Gruppe mit Nr. 51 und 53.</p>

Villa

Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 22
999 m
<p>Villa, Jugendstil, Anfang 20. Jh., mit Garten-und Torgitter der Zeit.</p>

Mietshaus

Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 51
1,00 km
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 53 und 55.</p>

Grütznerstraße

0 m 

Franz von Kobell


Fischerbuberl

Brunnen
1934
Wiener Platz

119 m 

Fischerbuberl

Innere-Wiener-Straße 46

147 m 

Gedenktafel - Max Fastlinger

Max-Plank-Straße

152 m 

Befreiung Wiens

Max-Plank-Straße

152 m 

Bewährung im Krieg

Max-Plank-Straße 1

158 m 

Prisma I, Prima II

Unterricht

Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1

177 m 

Unterricht


Max-Plank-Straße

179 m 

Nike

Gestzmäßigkeit

Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1

180 m 

Gestzmäßigkeit

Max-Planck-Straße 1

180 m 

Demosthenes

Solon

Büste
0
Max-Planck-Straße 1

180 m 

Solon

Max-Plank-Straße

181 m 

Franz von Assisi

Max-Plank-Straße

181 m 

Vinzenz von Paul

Max-Plank-Straße

181 m 

Papst Gregor der Große

Sokrates

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Sokrates

Konfuzius

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Konfuzius

Cicero

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Cicero

Max-Plank-Straße

181 m 

Gottfried Wilhelm Leibniz

Archimedes

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Archimedes

Brutus

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Brutus

Max-Plank-Straße

181 m 

Demosthenes

Homer

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Homer

Max-Plank-Straße

181 m 

Gustav Adolf

Cäsar

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Cäsar

Max-Plank-Straße

181 m 

Gründung des Kloster Ettal

Hannibal

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Hannibal

Sappho

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Sappho

Platon

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Platon

Solon

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Solon

Lykurg

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Lykurg

Max-Plank-Straße

181 m 

Aristoteles

Perikles

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Perikles

Phytagoras

Büste
0
Max-Plank-Straße

181 m 

Phytagoras

Max-Plank-Straße

181 m 

Alexander der Große

Max-Plank-Straße

181 m 

Förderung vom Kunst und Wissenschaft

Cicero

Büste
0
Max-Planck-Straße 1

181 m 

Cicero

Platon

Büste
0
Max-Planck-Straße 1

184 m 

Platon

Max-Plank-Straße

187 m 

Sängerkrieg auf_der Wartburg

Max-Plank-Straße

187 m 

Stiftung der Universität Ingolstadt (1472)

Max-Plank-Straße 1

189 m 

Pagerie

Wiener Platz

202 m 

St. Stephansdom in Wien

An der Kreppe

204 m 

Pumpbrunnen An der Kreppe

Max-Plank-Straße

213 m 

Hausvertrag von Pavia


Preysingplatz

256 m 

Kruzifix aus Holz

Preysingplatz

260 m 

Dieser Stein trägt nicht

Johannisplatz 23

261 m 

Giebelrelief - Johannis der Täufer

Preysingplatz 3

265 m 

Kriegerdenkmal

Johannisplatz

272 m 

Papst Gregor - St. Johannes Baptist

Johannisplatz

272 m 

Johannes Nepomuk - St. Johannes Baptist

Melchisedech

Skulptur
0
Johannisplatz

272 m 

Melchisedech

Johannisplatz

272 m 

Antonius von Padua - St. Johannes Baptist

Max-Weber-Platz

273 m 

Bronzeplatte - Re/Place

Pallas Athene

Statue
1906
Maximiliansbrücke

276 m 

Pallas Athene

Preysingstraße 16

277 m 

Ziegelbrennerbrunnen

Max-Weber-Platz

282 m 

Brunnen - Max-Weber-Platz

Johannisplatz

285 m 

Grabdenkmal - Georg Walser

Johannisplatz

291 m 

Kriegergedächtniskapelle

Johannisplatz

291 m 

Kriegerdenkmal Haidhausen


Max-Weber-Platz

305 m 

Nasenschild - Blumen, die leben

Maximiliansbrücke

309 m 

Heiliger Nepomuk

Innere Wiener Straße 1

337 m 

Altöttinger-Lorettokapelle

Praterinsel 3

337 m 

Gedenktafel für Anton Gruber

Praterinsel

340 m 

Copper Lick

Innere-Wiener-Straße

341 m 

Kriegerdenkmal in St. Nikolai

Carlamaria Heim

Gedenktafel
0
Johannisplatz 10

343 m 

Carlamaria Heim

Am Gasteig 1

344 m 

Kriegerdenkmal - St. Nikolai

Am Gasteig 1

347 m 

Kriegerdenkmal

Maximilianstraße

361 m 

Bronzestandbild von Moritz von Schwind

Einsteinstraße 28

367 m 

Common Wall

Maximiliansbrücke

373 m 

Bürgermeister-Erhardt-Brunnen

Praterinsel

396 m 

Alpenverein

Isamninger Straße 22

407 m 

Jeder trägt des Anderen Last

Hl. Nepomuk

Statue
1857
Praterwehrbrücke

408 m 

Hl. Nepomuk

Widenmayerstraße

408 m 

Bridge Sprout

Bergwanderer

Skulptur
0
Praterinsel

409 m 

Bergwanderer

Maximiliansbrücke

420 m 

Tunnelfassade

Steinstraße

425 m 

Frischwasserbrunnen

Praterinsel 6

431 m 

Isar im Stadtgebiet

Entfalung IV

Holzskulptur
1986
Ismaninger Straße 22

443 m 

Entfalung IV

Widenmayerstraße 2

449 m 

Meister Eder und sein Pumuckel

Maximiliansanlagen

451 m 

Denkmal für König Ludwig II.

Seemann mit Boot

Kupfertreibarbeit
0
Widenmayertstraße 3

452 m 

Seemann mit Boot

Widenmayerstraße 1

453 m 

Weibliche Allegorie mit Speer

Inklusionpunkte

Aluminium, pulverbeschichtet
2018
Rosenheimer Straße 5

456 m 

Inklusionpunkte

Maximilianstraße 81

464 m 

Stürzende

Einsteinstraße

466 m 

Einstein-Kulturzentrum

Einsteinstraße 42

467 m 

Gedenktafel - Josef Schülein

Rosenheimer Straße

468 m 

Das Attentat im Bürgerbräukeller

Rosenheimerstraße 5

470 m 

Steinskulptur

Maximilianstraße 53

474 m 

Katastrophen und Rettung

Preysingstraße 58

477 m 

Haferl-Brunnen

Rosenheimer Straße

477 m 

Kunst-Koffer-Gasteig

Wörthstraße

480 m 

Schauer Genoveva

Rosenheimer Straße 11

482 m 

Erich-Schulze-Brunnen

Rosenheimer Straße

488 m 

Gerundetes Blau

Georg Elser

Bodenplatte
1989
Rosenheimer Straße

489 m 

Georg Elser

Seeriederstraße 18

491 m 

Unionsbrauerei

Rosenheimer Straße

493 m 

Flächendurchdringung

Rosenheimer Straße

496 m 

Erich-Schulze-Brunnen - Hupe

Sternstraße

496 m 

Pumuckel-Ampel

Einsteinstraße 18

497 m 

Gedenktafel - Josef Schülein

Ziegenherde

Skulptur
1979

519 m 

Ziegenherde

Mariannenplatz

527 m 

Grundsteinlegung St. Lukas

Mariannenplatz 3

537 m 

Lukaskirche - Albert Schmidt

Rosenheimer Straße 1

545 m 

Fassadengestaltung

Thierschstraße 41

550 m 

Adolf Hitler

Rosenheimer Straße 1

553 m 

Gedenktafel und Büste von Karl Müller

Maximilianstraße

560 m 

Andreas Schmeller

Cicero

Fresco
0
Maximilianstraße

560 m 

Cicero

Maximilianstraße

564 m 

Maxmonument - Friedensliebe

Gerechtigkeit

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

564 m 

Gerechtigkeit

Stärke

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

564 m 

Stärke

Weisheit

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

564 m 

Weisheit

Maximilianstraße

564 m 

Maxmonument - Altbayern

Maximilianstraße

564 m 

Maxmonument - Franken

Maximilianstraße

564 m 

Maxmonument - Schwaben

Maxmonument - Pfalz

Sitzfigur
1875
Maximilianstraße

564 m 

Maxmonument - Pfalz

Maximilianstraße

564 m 

Maxmonument

Maximilianstraße

565 m 

Friedrich Wilhelm von Thiersch

Maximilianstraße

565 m 

Max II. König von Bayern

Sophokles

Statue
0
Maximilianstraße

566 m 

Sophokles

Zirkusszene

Wandmalerei
0

572 m 

Zirkusszene


Thierschstraße

578 m 

Gedenktafel - Wilhelmsgynasium

Maximilianstraße

579 m 

Geldsack

Sternstraße 3

581 m 

Zwei Kraniche

Thierschstraße

582 m 

Westgiebel- Zeustempel (Olympia)

Rosenheimer Straße 15

588 m 

Flötenspieler

Maria-Theresia-Straße 11

596 m 

Wilhelm Conrad Röntgen

Zum Grünen Baum

Gedenktafel
1910
Steinsdorfstraße 14

610 m 

Zum Grünen Baum

Seeriederstraße 1

612 m 

Trambahnritzenreinigungsfrau

Rigauerweg

615 m 

Steinsäule MÜNCHEN - ISTANBUL

Widenmayerstraße

616 m 

Gedenktafel - Luitpoldbrücke


Widenmayerstraße 18

621 m 

Christophorus

Ludwigsbrücke

641 m 

Bukolika


Auf der Insel

646 m 

Kinder mit Füllhorm

Wörthstraße 20

647 m 

Reger Max

Auf der Insel

651 m 

Kinder mit Fisch

Auf der Insel

653 m 

Vater-Rhein-Brunnen

Thierschplatz

659 m 

Schnitterin-Brunnen

Maximilianstraße 42

659 m 

Allegorie Bildhauerei

Maximilianstraße 42

665 m 

Franken

Maximilianstraße 42

668 m 

Albrecht IV.

Maximilianstraße 42

668 m 

König Ruprecht von der Pfalz

Maximilianstraße 42

668 m 

Hl. Severin

Maximilianstraße 42

668 m 

Friedrich der Siegreiche

Maximilianstraße 42

668 m 

Kaiser Ludwig der Bayer

Maximilianstraße 42

668 m 

Hans Jakob Fugger

Maximilianstraße 42

668 m 

Graf Ferdinand von Arco

Maximilianstraße 42

668 m 

Sebastian Plinganser


678 m 

Kunstwerk

Einsteinstraße 62

686 m 

Straßenbahnschaffner

Kirchenstraßr

688 m 

Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie

Denkmal

Bronze
0
Kirchenstraße

689 m 

Denkmal


Kirchenstraße

692 m 

Denkmal - Alter Friedhof

Kirchenstraße

694 m 

Arme Seelen

Bordeauxplatz

696 m 

Brunnen mit jagdbaren Tieren

Maximilianstraße 42

696 m 

Allegorie Bauwesen

Thierschstraße 11

697 m 

Simon Walser’s Mühle

Schneckenburgerstraße

698 m 

Gelber und blauer Turm

Weißenburger Platz

712 m 

Glaspalast-Brunnen, Schöner Brunnen

Kirchenstraße 37

713 m 

Kriegerdenkmal

Liebigstraße 14

713 m 

Gedenktafel - Justus von Liebig

Liebherrstraße 13

714 m 

Kerschensteiner Schulzentrum


714 m 

? - Brunnen

Joseph Fraunhofer

Standbild
1868
Maximilianstraße

718 m 

Joseph Fraunhofer

Kirchenstraße

719 m 

Maria mit Kind

Kirchenstraße

720 m 

Altes Turmkreuz

Maximilianstraße 42

722 m 

Staatswappen

Maximilianstraße 42

725 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

725 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

725 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

725 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

725 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

725 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

725 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

725 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

725 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

725 m 

Karyatiden

Maximilianstraße 42

726 m 

Lucien Schermann

Ludwigsbrücke

730 m 

Fischerei


Einsteinstraße

734 m 

Kunstwerk


Oettingenstraße 1

738 m 

Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal

Ludwigsbrücke

739 m 

Ludwigsbrücke - Grundsteinlegung

Ludwigsbrücke

740 m 

Sitzallegorie »Kunst«

Kirchenstraße

741 m 

Kriegerdenkmal

Prinzregentenstraße

741 m 

Amazone

Prinzregentenstraße

741 m 

Schamhaftigkeit/Sittsamkeit

Prinzregentenstraße

741 m 

Ares

Prinzregentenstraße

741 m 

Herkules

Prinzregentenstraße

741 m 

Götterzug

Prinzregentenstraße

741 m 

Götterzug

Prinzregentenstraße 60

745 m 

Relief an der Villas Stuck

Maximilianstraße 39

745 m 

Graf Bernhard Erasmus von Deroy

Luitpoldbrücke

746 m 

Franken


Prinzregentenstraße 60

748 m 

Relief an der Villas Stuck

Europaplatz 1

748 m 

Friedensengel





Prinzregentenstraße

749 m 

Kaiser Wilhelm I.

Prinzregentenstraße

749 m 

Kaiser Friedrich III.

Prinzregentenstraße

749 m 

Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße

749 m 

Ludwig II. König  von Bayern

Prinzregentenstraße

749 m 

Otto I. König von Bayern

Prinzregentenstraße

749 m 

Luitpold Prinzregent von Bayern

Prinzregentenstraße

749 m 

Sigmund von Pranckh

Prinzregentenstraße

749 m 

Ludwig von der Tann-Rathsamhausen

Prinzregentenstraße

749 m 

Jakob von Hartmann

Prinzregentenstraße

749 m 

Albrecht von Roon

Prinzregentenstraße

749 m 

Otto von Bismarck

Prinzregentenstraße

749 m 

Helmuth von Moltke

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Stier von Kreta

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Höllenhund Kerberos

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Erymanthischen Eber

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Hirschkuh Kerynitis

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Tötung der neunköpfigen Hydra

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Atlas

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Pferde des Diomedes

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Amazonenkönigin Hippolyte

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Nemeischer Löwe

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Stall des Augias

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules - Riesen Geryones

Prinzregentenstraße

749 m 

Herkules -  Ausrottung der Stymphalischen Vögel

Ludwigsbrücke

749 m 

Ludwigsbrücke

Luitpoldbrücke

750 m 

Gendenktafel - Luitpoldbrücke

Maximilianstraße 39

752 m 

Bronzestandbild von Benjamin Thompson

Maximilianstraße 39

752 m 

Fides (Treue)

Maximilianstraße 39

753 m 

Regierung von Oberbayern

Prinzregentenstraße

753 m 

Luitpoldterrasse - Brunnenanlage

Europaplatz

754 m 

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Prinzregentenstraße 60

754 m 

Amazone

Liebigstraße 12

755 m 

Hans Georg Grässel

Maximilianstraße 42

756 m 

Allegorie Malerei

Widenmayerstraße

757 m 

Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Wörthstraße 32

758 m 

Büste König Ludwig II.

Maximilianstraße

761 m 

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal

Pfalz

Skulptur
1956
Luitpoldbrücke

763 m 

Pfalz

Prinzregentenstraße 56

763 m 

Familienbrunnen

St.-Anna-Platz 2

763 m 

Lion Feuchtwanger

Ludwigsbrücke

766 m 

Sitzallegorie »Industrie«

Franziskanerstraße 8

769 m 

Grundgesetz

Knöbelstraße 4

770 m 

Franz Seraph von Pfistermeister

Ludwigsbrücke

771 m 

Sitzallegorie »Flößer«

Ludwigsbrücke

Gedenktafel
1935
Ludwigsbrücke

771 m 

Ludwigsbrücke

Schwaben

Skulptur
1903
Luitpoldbrücke

781 m 

Schwaben

Lehel

Gedenktafel
1952
Bürkleinstraße 14

789 m 

Lehel

Adler

Bronze
0
Zweibrückenstraße 12

792 m 

Adler

Maximilianstraße 42

794 m 

Allegorie - Erzgießer

Zerberus

Relief
1956
Zweibrückenstraße

796 m 

Zerberus

Maximilianstraße 39

796 m 

Justitia (Gerechtigkeit)

Bayern

Skulptur
1903
Luitpoldbrücke

797 m 

Bayern

Fremde Blume

Brunnen
1996
Alexandrastraße 1

804 m 

Fremde Blume

St.-Anna-Platz

806 m 

Sankt-Anna-Brunnen

Prinzregentenstraße 50

808 m 

Franz Wedekind

Hypo-Park

Gedenktafel
1971
Elsässer Straße 6

808 m 

Hypo-Park

Oettingenstraße

811 m 

Gestern - Heute - Morgen

Prinzregentenstraße

815 m 

Schlafender Jungbär

Alexandrastraße 4

819 m 

Kriegerdenkmal

Zweibrückenstraße 12

821 m 

Quellbrunnen

Sankt-Anna-Straße 19

822 m 

Kriegergedenktafel - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Sankt-Anna-Straße 19

822 m 

Kriegerdenkmal

Sankt-Anna-Straße 19

822 m 

Kriegergedächtniskapelle - Sankt-Anna-Pfarrkirche


823 m 

Relief - U-Bahnhof Lehel


823 m 

Relief - U-Bahnhof Lehel

Turm


1985
Thomas-Wimmer-Ring 9

824 m 

Turm

Sankt-Anna-Straße

824 m 

Christus als apokalyptischen Reiter

Isartorplatz

827 m 

Fortunabrunnen

Kuglerstraße 10

828 m 

1899-1924 Wohnungsverein

Zweibrückenstraße

830 m 

Magdeburger Halbkugeln

Alexandrastraße 4

830 m 

Denkmal für Philipp Apian

Prinzregentenstraße 9

833 m 

Sammlung Schack - Giebel

Zweibrückenstraße

834 m 

Gedenktafel - Schwere-Reiter-Kaserne

Prinzregentenstraße

837 m 

Relief Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße

837 m 

emblem

Prinzregentenstraße

837 m 

Relief Kaiser Wilhelm II.

Maximilianstraße 38

844 m 

 Brunnen Camparihaus

Isartorplatz

844 m 

Denkmal der grauen Busse

Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa

Gedenkstein und Gedenktafel
2010
Zeppelinstraße 67

846 m 

Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa


Sankt-Anna-Straße

854 m 

Gedenktafel - Wilhelm von Ockham

St.-Anna-Straße 19

854 m 

Zerstörung der St.-Anna-Kirche

Sankt-Anna-Straße

854 m 

Franziskus als Friedensbote

Zweibrückenstraße 8

864 m 

Ben-Chorin Schalom


Zweibrückenstraße

867 m 

Fresko - Zum Postgarten

Sankt-Anna-Straße

871 m 

Votivbild - 1682

Sankt-Anna-Straße

871 m 

Votivbild - 1944

Zweibrückenstraße 8

873 m 

Gedenktafel - Kanonenkugel

Friedrich Krantz

Gedenktafel
1963
Prinzregentenstraße 80

876 m 

Friedrich Krantz

Thomas-Wimmerring 1

879 m 

Reste des Prinzessturm

Stadtbefestigung

Gedenktafel
0
Herrnstraße 15

884 m 

Stadtbefestigung

Lueg ins Land

Gedenktafel
1853
Marienstraße 21

895 m 

Lueg ins Land

Prinzregentenstraße 3

896 m 

Reiterdenkmal Luitpold von Bayern

Prinzregentenstraße 3

902 m 

Love/Hate

Lilienstraße

907 m 

Augia-Brunnen, Auia-Brunnen

Belfortstraße 8

908 m 

Brunnen Belfortstraße

Nigerstraße

908 m 

???


Sonnenuhr

Wandgemälde
1951
Zenneckbrücke

928 m 

Sonnenuhr

Prinzregentenstraße

928 m 

Pinienzapfenbrunnen, Zirbelnuß Brunnen

Maria-Theresia-Straße 20

928 m 

Josef-Ruederer-Brunnen


Prinzregentenplatz

932 m 

Denkmal für Richard Wagner

Maximiliansanlagen

932 m 

Der Stumpf im Mann

Isartorplatz

933 m 

»Alles rief Heil«

Museumsinsel 1

933 m 

Die vier Elemente

Isartorplatz

938 m 

Fresko - Einzug Ludwig des Bayern

Isartorplatz

938 m 

Fresko - Kreuzigungsszene

Prinzregentenstraße

939 m 

Inschrift

Prinzregentenstraße 3

941 m 

Bayerisches Nationalmuseum - Gedenktafel

Prinzregentenstraße 3

941 m 

König Maximilian II. von Bayern

Prinzregentenstraße 3

941 m 

Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße

941 m 

Maximilian II. (Schild)

Prinzregentenstraße

941 m 

Frieden - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße

941 m 

Krieg - Bayerisches Nationalmuseum

Herzog-Rudolf-Straße 1

946 m 

Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob

Prinzregentenstraße

953 m 

Mars, Venus und Cupido

Orleansplatz

953 m 

Trinkwasserspender

Prinzregentenstraße

956 m 

Gedenktafel - Karl & Luise von Faber


Prinzregentenplatz

959 m 

Theatermasken

Prinzregentenstraße

960 m 

Pallas Athene (Minerva)


Marienstraße

964 m 

Gedenktafel - Stadtbefestigung

Prinzregentenstraße

965 m 

Verkündigung

Prinzregentenstraße

968 m 

Gedenktafel - Ernst von Bassermann-Jordan

Prinzregentenstraße 3

969 m 

Gewappnete Giebelfiguren

Narziss-Brunnen

Brunnen
1896
Prinzregentenstraße 3

969 m 

Narziss-Brunnen

Prinzregentenstraße

975 m 

Vier Jahreszeiten - Frühling

Prinzregentenstraße

975 m 

Vier Jahreszeiten - Sommer

Prinzregentenstraße

975 m 

Vier Jahreszeiten - Herbst

Prinzregentenstraße

975 m 

Vier Jahreszeiten - Winter

Hirtenhund

Bronze
1611
Prinzregentenstraße

975 m 

Hirtenhund

Jagdhund

Bronze
1589
Prinzregentenstraße

975 m 

Jagdhund

Prinzregentenstraße

976 m 

Lampenbaum

Maximilianstraße 28

977 m 

MK: Schicksale

Prinzregentenplatz 12

978 m 

Brunnen

Nikolaus Kopernikus

Portraitbüste
0
Museumsinsel 1

979 m 

Nikolaus Kopernikus

Lucile-Grahn-Straße

979 m 

Stilisierter Frosch

Prinzregentenplatz

979 m 

Brunnenanlage

Galileo Galilei

Portraitbüste
0
Museumsinsel 1

981 m 

Galileo Galilei

Komödie

Skulptur
1901
Prinzregentenplatz

981 m 

Komödie

Boschbrücke

981 m 

Denkmal für Otto von Bismarck

Albertus Magnus

Portraitbüste
0
Museumsinsel 1

982 m 

Albertus Magnus

Lucile-Grahn-Straße

983 m 

Stilisierter Wal

Prinzregentenplatz

984 m 

Tragödie

Museumsinsel 1

985 m 

Deutsches Museum

Gesang

Skulptur
1901
Prinzregentenplatz

989 m 

Gesang

Orleansplatz

990 m 

Brunnen am Orleansplatz

Maximilianstraße 26

991 m 

Bibliothek der Schicksale


Musik


1901
Prinzregentenplatz

993 m 

Musik

Prinzregentenplatz 9

995 m 

Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)

Haidhauser Straße

1,00 km 

Stilisierte Eule

4
Steinstraße 3
194 m


4
Max-Planck-Straße 1
216 m


4
Max-Planck-Straße 1
216 m


4
Max-Planck-Straße 1
216 m


4
Max-Planck-Straße 1
216 m


4
Max-Planck-Straße 1
216 m


4
Max-Planck-Straße 1
216 m


4
Bogenstraße 3
273 m


4
Steinstraße 28
276 m


4
Kirchenstraße 11
383 m


4
Kellerstraße 23
461 m


4
Rosenheimer Straße 5
481 m


4
Rosenheimer Straße 5
503 m


4
Rosenheimer Straße 5
503 m


4
Sternstraße 5
563 m


4
Rosenheimer Platz 5
569 m


4
Sternstraße 7
577 m


3
Thierschstraße 25
577 m


3
Thierschstraße 25
583 m


3
Thierschstraße 25
594 m


3
Thierschstraße 25
594 m


4
Adelgundenstraße 1
614 m


4
Ismaninger Straße 22
628 m


4
Lilienstraße 1
632 m


3
Widenmayerstraße 16
635 m


3
Widenmayerstraße 16
637 m


4
Schleibingerstraße 1
653 m


5
Äußere Prinzregentenstraße 14
798 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 14
798 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
800 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
800 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
800 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 5
800 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Wagmüllerstraße 14
832 m


4
Karlsplatz 3
856 m


4
Paulanerplatz 3
856 m


4
Paulanerplatz 3
856 m


4
Paulanerplatz 3
856 m


4
Paulanerplatz 3
856 m


4
Paulanerplatz 1
858 m


4
Paulanerplatz 1
858 m


5
Ismaninger Straße 52
858 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Ismaninger Straße 52
858 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 17
873 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 17
873 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

1
Karl-Scharnagl-Ring
894 m


4
Maria-Theresia-Straße 19
915 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 19
916 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

5
Äußere Prinzregentenstraße 19
919 m

Erinnerungszeichen - Lebenswege

4
Tal 50
934 m


1
Unsöldstraße 13
945 m


2
Maximilianstraße 26
976 m


1
Maximilianstraße 26
976 m


4
Herrnstraße 21
984 m


Franz von Kobell
0 m
König Benedikt
1896

Grütznerstraße 

König Benedikt - Franz von Kobell

Wiener Platz 

Valdini Mario - Gedenktafel für die Ermordung der Perlacher Bürger

Fischerbuberl
119 m
Taschner Ignatius
1934

Wiener Platz 

Taschner Ignatius - Fischerbuberl

Gedenktafel - Max Fastlinger
147 m
Scheurle Paul
1974

Innere-Wiener-Straße 46 

Scheurle Paul - Gedenktafel - Max Fastlinger

Befreiung Wiens
152 m
Diez F.
1683

Max-Plank-Straße 

Diez F. - Befreiung Wiens

Bewährung im Krieg
152 m
Diez F.
1683

Max-Plank-Straße 

Diez F. - Bewährung im Krieg

Prisma I, Prima II
158 m
Lechner Alf
1995

Max-Plank-Straße 1 

Lechner Alf - Prisma I, Prima II

Unterricht
177 m
Seibertz Engelbert
1872

Max-Planck-Straße 1 

Seibertz Engelbert - Unterricht


Nike
179 m
Widnmann Max von
0

Max-Plank-Straße 

Widnmann Max von - Nike

Gestzmäßigkeit
180 m
Seibertz Engelbert
1872

Max-Planck-Straße 1 

Seibertz Engelbert - Gestzmäßigkeit

Demosthenes
180 m
Schöpf Peter
0

Max-Planck-Straße 1 

Schöpf Peter - Demosthenes

Solon
180 m

0

Max-Planck-Straße 1 

 - Solon

Max-Plank-Straße 

 - Franz von Assisi

Max-Plank-Straße 

 - Vinzenz von Paul

Max-Plank-Straße 

 - Papst Gregor der Große

Sokrates
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Sokrates

Konfuzius
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Konfuzius

Cicero
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Cicero

Max-Plank-Straße 

 - Gottfried Wilhelm Leibniz

Max-Plank-Straße 

 - Archimedes

Brutus
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Brutus

Max-Plank-Straße 

 - Demosthenes

Homer
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Homer

Max-Plank-Straße 

 - Gustav Adolf

Cäsar
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Cäsar

Max-Plank-Straße 

 - Gründung des Kloster Ettal

Hannibal
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Hannibal

Sappho
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Sappho

Platon
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Platon

Solon
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Solon

Lykurg
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Lykurg

Max-Plank-Straße 

 - Aristoteles

Perikles
181 m

0

Max-Plank-Straße 

 - Perikles

Max-Plank-Straße 

 - Phytagoras

Max-Plank-Straße 

 - Alexander der Große

Förderung vom Kunst und Wissenschaft
181 m
Piloty Carl Theodor von
0

Max-Plank-Straße 

Piloty Carl Theodor von - Förderung vom Kunst und Wissenschaft

Cicero
181 m
Halbig Johann von
0

Max-Planck-Straße 1 

Halbig Johann von - Cicero

Platon
184 m
Halbig Johann von
0

Max-Planck-Straße 1 

Halbig Johann von - Platon

Max-Plank-Straße 

 - Sängerkrieg auf_der Wartburg


Pagerie
189 m

0

Max-Plank-Straße 1 

 - Pagerie

St. Stephansdom in Wien
202 m
Weimann Turi
1928

Wiener Platz 

Weimann Turi - St. Stephansdom in Wien

Pumpbrunnen An der Kreppe
204 m
Schörg Franz
1929

An der Kreppe 

Schörg Franz - Pumpbrunnen An der Kreppe

Max-Plank-Straße 

 - Hausvertrag von Pavia

Max-Plank-Straße 

Echter Michael - Staatsmännische Leistung der Dynastie

Kruzifix aus Holz
256 m
Hahn Hermann
0

Preysingplatz 

Hahn Hermann - Kruzifix aus Holz

Preysingplatz 

 - Dieser Stein trägt nicht

Johannisplatz 23 

 - Giebelrelief - Johannis der Täufer

Preysingplatz 3 

 - Kriegerdenkmal

Johannisplatz 

Knabl Joseph - Papst Gregor - St. Johannes Baptist

Johannisplatz 

Knabl Joseph - Johannes Nepomuk - St. Johannes Baptist

Melchisedech
272 m
Knabl Joseph
0

Johannisplatz 

Knabl Joseph - Melchisedech

Johannisplatz 

Knabl Joseph - Antonius von Padua - St. Johannes Baptist

Bronzeplatte - Re/Place
273 m
Sal Jack
2005

Max-Weber-Platz 

Sal Jack - Bronzeplatte - Re/Place

Pallas Athene
276 m
Drexler Franz
1906

Maximiliansbrücke 

Drexler Franz - Pallas Athene

Ziegelbrennerbrunnen
277 m
Osel Hans
1978

Preysingstraße 16 

Osel Hans - Ziegelbrennerbrunnen

Brunnen - Max-Weber-Platz
282 m
Kustermann F. S.
0

Max-Weber-Platz 

Kustermann F. S. - Brunnen - Max-Weber-Platz

Grabdenkmal - Georg Walser
285 m
Westermayer Franz Xaver
0

Johannisplatz 

Westermayer Franz Xaver - Grabdenkmal - Georg Walser

Johannisplatz 

 - Kriegergedächtniskapelle

Johannisplatz 

 - Kriegerdenkmal Haidhausen


Nasenschild - Blumen, die leben
305 m
Schmiede an der Kreppe
0

Max-Weber-Platz 

Schmiede an der Kreppe - Nasenschild - Blumen, die leben

Maximiliansbrücke 

 - Heiliger Nepomuk

Altöttinger-Lorettokapelle
337 m
Lindl Hans
1926

Innere Wiener Straße 1 

Lindl Hans - Altöttinger-Lorettokapelle

Praterinsel 3 

 - Gedenktafel für Anton Gruber

Copper Lick
340 m
Lapelyté Lina
2024

Praterinsel 

Lapelyté Lina - Copper Lick

Innere-Wiener-Straße 

 - Kriegerdenkmal in St. Nikolai

Johannisplatz 10 

 - Carlamaria Heim

Am Gasteig 1 

 - Kriegerdenkmal - St. Nikolai

Am Gasteig 1 

 - Kriegerdenkmal

Bronzestandbild von Moritz von Schwind
361 m
Hähnel Ernst Julius
1893

Maximilianstraße 

Hähnel Ernst Julius - Bronzestandbild von Moritz von Schwind

Common Wall
367 m
Man Daniel, Kapitola Ina, Giussani Sebastian
2017

Einsteinstraße 28 

Man Daniel, Kapitola Ina, Giussani Sebastian - Common Wall

Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
373 m
Hocheder Carl d. Ä.
1893

Maximiliansbrücke 

Hocheder Carl  d. Ä. - Bürgermeister-Erhardt-Brunnen

Alpenverein
396 m

2001

Praterinsel 

 - Alpenverein

Jeder trägt des Anderen Last
407 m
Stadler Christine
0

Isamninger Straße 22 

Stadler Christine - Jeder trägt des Anderen Last

Hl. Nepomuk
408 m
Unbekannt
1857

Praterwehrbrücke 

Unbekannt - Hl. Nepomuk

Bridge Sprout
408 m
Atelier Bow-Wow, Tokio
2020

Widenmayerstraße 

Atelier Bow-Wow, Tokio - Bridge Sprout

Praterinsel 

 - Bergwanderer

Tunnelfassade
420 m
Bergmann Benjamin
2005

Maximiliansbrücke 

Bergmann Benjamin  - Tunnelfassade

Frischwasserbrunnen
425 m
Bertsch Wilhelm
1998

Steinstraße 

Bertsch Wilhelm - Frischwasserbrunnen

Praterinsel 6 

 - Isar im Stadtgebiet

Entfalung IV
443 m
Lüttwitz Lidy von
1986

Ismaninger Straße 22 

Lüttwitz Lidy von - Entfalung IV

Widenmayerstraße 2 

 - Meister Eder und sein Pumuckel

Denkmal für König Ludwig II.
451 m
Rückel Anton
1967

Maximiliansanlagen 

Rückel Anton  - Denkmal für König Ludwig II.

Seemann mit Boot
452 m
Kiene Hygin, Krieger R.
0

Widenmayertstraße 3 

Kiene Hygin, Krieger R. - Seemann mit Boot

Weibliche Allegorie mit Speer
453 m
Hygin Kiene, Kaindl Anton
1897

Widenmayerstraße 1 

Hygin Kiene, Kaindl Anton - Weibliche Allegorie mit Speer

Inklusionpunkte
456 m
Wagner Susanne
2018

Rosenheimer Straße 5 

Wagner Susanne - Inklusionpunkte

Stürzende
464 m
Fischer Alexander
1973

Maximilianstraße 81 

Fischer Alexander - Stürzende

Einsteinstraße 

 - Einstein-Kulturzentrum

Einsteinstraße 42 

Preis Toni - Gedenktafel - Josef Schülein

Rosenheimer Straße 

 - Das Attentat im Bürgerbräukeller

Steinskulptur
470 m
Gerhart Nikolaus
0

Rosenheimerstraße 5 

Gerhart Nikolaus - Steinskulptur

Katastrophen und Rettung
474 m
Huber Stephan
2005

Maximilianstraße 53 

Huber Stephan - Katastrophen und Rettung

Haferl-Brunnen
477 m
Stadtbäumer Alix
1990

Preysingstraße 58 

Stadtbäumer Alix - Haferl-Brunnen

Kunst-Koffer-Gasteig
477 m
Ströbel Nele
2011

Rosenheimer Straße 

Ströbel Nele - Kunst-Koffer-Gasteig

Wörthstraße 

 - Schauer Genoveva

Erich-Schulze-Brunnen
482 m
Hien Albert
1988

Rosenheimer Straße 11 

Hien Albert - Erich-Schulze-Brunnen

Gerundetes Blau
488 m
Geiger Rupprecht
1987

Rosenheimer Straße 

Geiger Rupprecht - Gerundetes Blau

Georg Elser
489 m

1989

Rosenheimer Straße 

 - Georg Elser

Seeriederstraße 18 

 - Unionsbrauerei

Flächendurchdringung
493 m
Lechner Alf
1983

Rosenheimer Straße 

Lechner Alf - Flächendurchdringung

Erich-Schulze-Brunnen - Hupe
496 m
Hien Albert
1990

Rosenheimer Straße 

Hien Albert - Erich-Schulze-Brunnen - Hupe

Sternstraße 

 - Pumuckel-Ampel

Einsteinstraße 18 

Preis Toni - Gedenktafel - Josef Schülein

Ziegenherde
519 m
Nageler Claus
1979

 

Nageler Claus - Ziegenherde

Mariannenplatz 

 - Grundsteinlegung St. Lukas

Mariannenplatz 3 

 - Lukaskirche - Albert Schmidt

Fassadengestaltung
545 m
Flossmann Josef
0

Rosenheimer Straße 1 

Flossmann Josef - Fassadengestaltung

Adolf Hitler
550 m

1935

Thierschstraße 41 

 - Adolf Hitler

Rosenheimer Straße 1 

 - Gedenktafel und Büste von Karl Müller

Maximilianstraße 

 - Andreas Schmeller

Cicero
560 m
Hess Anton
0

Maximilianstraße 

Hess Anton - Cicero

Maxmonument - Friedensliebe
564 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Friedensliebe

Gerechtigkeit
564 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Gerechtigkeit

Stärke
564 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Stärke

Weisheit
564 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Weisheit

Maxmonument - Altbayern
564 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Altbayern

Maxmonument - Franken
564 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Franken

Maxmonument - Schwaben
564 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Schwaben

Maxmonument - Pfalz
564 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Maxmonument - Pfalz

Maxmonument
564 m

1875

Maximilianstraße 

 - Maxmonument

Maximilianstraße 

 - Friedrich Wilhelm von Thiersch

Max II. König von Bayern
565 m
Zumbusch Caspar von
1875

Maximilianstraße 

Zumbusch Caspar von - Max II. König von Bayern

Sophokles
566 m

0

Maximilianstraße 

 - Sophokles

Zirkusszene
572 m
Lacher Max
0

 

Lacher Max - Zirkusszene


Thierschstraße 

 - Gedenktafel - Wilhelmsgynasium

Geldsack
579 m
Vetter Johannes
2021

Maximilianstraße 

Vetter Johannes - Geldsack

Zwei Kraniche
581 m
Dietz Elmar
1968

Sternstraße 3 

Dietz Elmar - Zwei Kraniche

Thierschstraße 

 - Westgiebel- Zeustempel (Olympia)

Flötenspieler
588 m
Vrieslaender Klaus
1990

Rosenheimer Straße 15 

Vrieslaender Klaus - Flötenspieler

Wilhelm Conrad Röntgen
596 m
Rothenburger Adolf
1959

Maria-Theresia-Straße 11 

Rothenburger Adolf - Wilhelm Conrad Röntgen

Zum Grünen Baum
610 m
Fischer Ernst
1910

Steinsdorfstraße 14 

Fischer Ernst - Zum Grünen Baum

Seeriederstraße 1 

 - Trambahnritzenreinigungsfrau

Steinsäule MÜNCHEN - ISTANBUL
615 m
Mumme Abdullah
1999

Rigauerweg 

Mumme Abdullah - Steinsäule MÜNCHEN - ISTANBUL

Widenmayerstraße 

 - Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Thierschstraße 47 

Meyer-Fassold Eugen - Gedenktafel - Maximilian Schmidt (Waldschmidt)

Christophorus
621 m
Bleeker Bernhard
1909

Widenmayerstraße 18 

Bleeker Bernhard - Christophorus

Bukolika
641 m
Mayer Martin
1984

Ludwigsbrücke 

Mayer Martin - Bukolika

Preysingstraße 105 

Braun Edeltraud von Stransky - Gedenkstätte im Edith-Stein-Gymnasium der Erzdiözese München und Freising

Kinder mit Füllhorm
646 m
Hildebrand Adolf von
1897

Auf der Insel 

Hildebrand Adolf von - Kinder mit Füllhorm

Reger Max
647 m
Oppenrieder Karl
1967

Wörthstraße 20 

Oppenrieder Karl - Reger Max

Kinder mit Fisch
651 m
Hildebrand Adolf von
1897

Auf der Insel 

Hildebrand Adolf von - Kinder mit Fisch

Vater-Rhein-Brunnen
653 m
Hildebrand Adolf von
1897

Auf der Insel 

Hildebrand Adolf von - Vater-Rhein-Brunnen

Schnitterin-Brunnen
659 m
Kurz Erwin
1905

Thierschplatz 

Kurz Erwin - Schnitterin-Brunnen

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Bildhauerei

Franken
665 m

0

Maximilianstraße 42 

 - Franken

Albrecht IV.
668 m
Zumbusch Caspar von
0

Maximilianstraße 42 

Zumbusch Caspar von - Albrecht IV.

König Ruprecht von der Pfalz
668 m
Kirchmayer Friedrich
0

Maximilianstraße 42 

Kirchmayer Friedrich - König Ruprecht von der Pfalz

Hl. Severin
668 m
Hess Anton
0

Maximilianstraße 42 

Hess Anton - Hl. Severin

Friedrich der Siegreiche
668 m
Wagmüller Michael
0

Maximilianstraße 42 

Wagmüller Michael - Friedrich der Siegreiche

Maximilianstraße 42 

Walker F. - Kaiser Ludwig der Bayer

Hans Jakob Fugger
668 m
Zell Georg
0

Maximilianstraße 42 

Zell Georg - Hans Jakob Fugger

Maximilianstraße 42 

Hirth J. - Graf Ferdinand von Arco

Sebastian Plinganser
668 m
Ruf Heinrich
0

Maximilianstraße 42 

Ruf Heinrich - Sebastian Plinganser

Kunstwerk
678 m

0

 

 - Kunstwerk

Einsteinstraße 62 

 - Straßenbahnschaffner

Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie
688 m
Larasser-Bergmeister Matthias
2024

Kirchenstraßr 

Larasser-Bergmeister Matthias - Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie

Denkmal
689 m

0

Kirchenstraße 

 - Denkmal


Kirchenstraße 

 - Denkmal - Alter Friedhof

Kirchenstraße 

 - Arme Seelen

Brunnen mit jagdbaren Tieren
696 m
Seibl Hans, Keller Anton
1929

Bordeauxplatz 

Seibl Hans, Keller Anton - Brunnen mit jagdbaren Tieren

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Bauwesen

Simon Walser’s Mühle
697 m
Fischer Ernst
1910

Thierschstraße 11 

Fischer Ernst - Simon Walser’s Mühle

Gelber und blauer Turm
698 m
Pfahler Heinz
1996

Schneckenburgerstraße 

Pfahler Heinz - Gelber und blauer Turm

Glaspalast-Brunnen, Schöner Brunnen
712 m
Voit August von
1853

Weißenburger Platz 

Voit August von - Glaspalast-Brunnen, Schöner Brunnen

Kirchenstraße 37 

 - Kriegerdenkmal

Liebigstraße 14 

 - Gedenktafel - Justus von Liebig

Kerschensteiner Schulzentrum
714 m
Grässel Hans
1905

Liebherrstraße 13 

Grässel Hans - Kerschensteiner Schulzentrum

 

 - ? - Brunnen

Joseph Fraunhofer
718 m
Halbig Johann von
1868

Maximilianstraße 

Halbig Johann von - Joseph Fraunhofer

Maria mit Kind
719 m
Friederichsen Roland
0

Kirchenstraße 

Friederichsen Roland - Maria mit Kind

Kirchenstraße 

 - Altes Turmkreuz

Maximilianstraße 42 

 - Staatswappen

Karyatiden
725 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
725 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
725 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
725 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
725 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
725 m
Bumüller Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller Zell - Karyatiden

Karyatiden
725 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
725 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
725 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Karyatiden
725 m
Bumüller, Zell
0

Maximilianstraße 42 

Bumüller, Zell - Karyatiden

Maximilianstraße 42 

 - Lucien Schermann

Fischerei
730 m
Hahn Hermann
0

Ludwigsbrücke 

Hahn Hermann - Fischerei


Kunstwerk
734 m

0

Einsteinstraße 

 - Kunstwerk


Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal
738 m
Nida-Rümelin Rolf
1962

Oettingenstraße 1 

Nida-Rümelin Rolf - Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal

Ludwigsbrücke 

 - Ludwigsbrücke - Grundsteinlegung

Sitzallegorie »Kunst«
740 m
Dietz Elmar, Kaufmann Hugo
1979

Ludwigsbrücke 

Dietz Elmar, Kaufmann Hugo - Sitzallegorie »Kunst«

Kirchenstraße 

 - Kriegerdenkmal

Amazone
741 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Amazone

Schamhaftigkeit/Sittsamkeit
741 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Schamhaftigkeit/Sittsamkeit

Ares
741 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Ares

Herkules
741 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Herkules

Götterzug
741 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Götterzug

Götterzug
741 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 

Stuck Franz von - Götterzug

Relief an der Villas Stuck
745 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Relief an der Villas Stuck

Graf Bernhard Erasmus von Deroy
745 m
Halbig Johann von
1856

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Graf Bernhard Erasmus von Deroy

Franken
746 m
Schmitt Balthasar
1903

Luitpoldbrücke 

Schmitt Balthasar - Franken

Sapientia (Weisheit)
746 m
Halbig Johann von
1864

 

Halbig Johann von - Sapientia (Weisheit)

Relief an der Villas Stuck
748 m
Stuck Franz von
0

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Relief an der Villas Stuck

Friedensengel
748 m
Heilmaier Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
1899

Europaplatz 1 

Heilmaier Max, Düll Heinrich, Pezold Georg - Friedensengel





Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Wilhelm I.

Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Friedrich III.

Prinzregentenstraße 

 - Kaiser Wilhelm II.

Prinzregentenstraße 

 - Ludwig II. König  von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Otto I. König von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Luitpold Prinzregent von Bayern

Prinzregentenstraße 

 - Sigmund von Pranckh

Prinzregentenstraße 

 - Ludwig von der Tann-Rathsamhausen

Prinzregentenstraße 

 - Jakob von Hartmann

Prinzregentenstraße 

 - Albrecht von Roon

Prinzregentenstraße 

 - Otto von Bismarck

Prinzregentenstraße 

 - Helmuth von Moltke

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Stier von Kreta

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Höllenhund Kerberos

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Erymanthischen Eber

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Hirschkuh Kerynitis

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Tötung der neunköpfigen Hydra

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Atlas

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Pferde des Diomedes

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Amazonenkönigin Hippolyte

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Nemeischer Löwe

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Stall des Augias

Prinzregentenstraße 

 - Herkules - Riesen Geryones


Ludwigsbrücke 

 - Ludwigsbrücke

Gendenktafel - Luitpoldbrücke
750 m
Fischeer Theodor
1901

Luitpoldbrücke 

Fischeer Theodor - Gendenktafel - Luitpoldbrücke

Bronzestandbild von Benjamin Thompson
752 m
Zumbusch Caspar von
1866

Maximilianstraße 39 

Zumbusch Caspar von - Bronzestandbild von Benjamin Thompson

Fides (Treue)
752 m
Halbig Johann von
1864

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Fides (Treue)

Maximilianstraße 39 

 - Regierung von Oberbayern

Prinzregentenstraße 

Möhl Jakob - Luitpoldterrasse - Brunnenanlage

SUV - Vermatschen & Gsundwerdn
754 m
Köbberling Folke
2024

Europaplatz 

Köbberling Folke - SUV - Vermatschen & Gsundwerdn

Amazone
754 m
Stuck Franz von
1897

Prinzregentenstraße 60 

Stuck Franz von - Amazone

Hans Georg Grässel
755 m
Grässel Hans
1928

Liebigstraße 12 

Grässel Hans - Hans Georg Grässel

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie Malerei

Gedenktafel - Luitpoldbrücke
757 m
Fischer Theodor
1901

Widenmayerstraße 

Fischer Theodor - Gedenktafel - Luitpoldbrücke

Wörthstraße 32 

 - Büste König Ludwig II.

Maximilianstraße 

Brugger Friedrich - Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal

Pfalz
763 m
Drumm August, Wackerle Joseph
1956

Luitpoldbrücke 

Drumm August, Wackerle Joseph - Pfalz

Familienbrunnen
763 m
Mikorey Franz
1957

Prinzregentenstraße 56 

Mikorey Franz - Familienbrunnen

Lion Feuchtwanger
763 m
Oppenrieder Karl
1966

St.-Anna-Platz 2 

Oppenrieder Karl - Lion Feuchtwanger

Sitzallegorie »Industrie«
766 m
Eberle Syrius
1894

Ludwigsbrücke 

Eberle Syrius - Sitzallegorie »Industrie«

Grundgesetz
769 m
Tanterl Dietmar
1996

Franziskanerstraße 8 

Tanterl Dietmar - Grundgesetz

Knöbelstraße 4 

 - Franz Seraph von Pfistermeister

Sitzallegorie »Flößer«
771 m
Kaufmann Hugo
1894

Ludwigsbrücke 

Kaufmann Hugo - Sitzallegorie »Flößer«

Ludwigsbrücke 

 - Ludwigsbrücke

Schwaben
781 m
Kurz Erwin
1903

Luitpoldbrücke 

Kurz Erwin - Schwaben

Lehel
789 m
Grassmann Günter
1952

Bürkleinstraße 14 

Grassmann Günter - Lehel

Adler
792 m
Lippl Robert
0

Zweibrückenstraße 12 

Lippl Robert  - Adler

Maximilianstraße 42 

 - Allegorie - Erzgießer

Zerberus
796 m
Koenig Fritz
1956

Zweibrückenstraße 

Koenig Fritz - Zerberus

Justitia (Gerechtigkeit)
796 m
Halbig Johann von
1864

Maximilianstraße 39 

Halbig Johann von - Justitia (Gerechtigkeit)

Bayern
797 m
Hahn Hermann
1903

Luitpoldbrücke 

Hahn Hermann - Bayern

Fremde Blume
804 m
Rucker Hans
1996

Alexandrastraße 1 

Rucker Hans - Fremde Blume

Sankt-Anna-Brunnen
806 m
Pruska Anton, Seidl Gabriel von
1894

St.-Anna-Platz 

Pruska Anton, Seidl Gabriel von - Sankt-Anna-Brunnen

Franz Wedekind
808 m
Döllgast Hans
1954

Prinzregentenstraße 50 

Döllgast Hans - Franz Wedekind

Hypo-Park
808 m

1971

Elsässer Straße 6 

 - Hypo-Park

Gestern - Heute - Morgen
811 m
Bernardi Michele
2022

Oettingenstraße 

Bernardi Michele - Gestern - Heute - Morgen

Schlafender Jungbär
815 m
Nida-Rümelin Rolf
1963

Prinzregentenstraße 

Nida-Rümelin Rolf - Schlafender Jungbär

Alexandrastraße 4 

 - Kriegerdenkmal

Quellbrunnen
821 m
Koenig Fritz
1956

Zweibrückenstraße 12 

Koenig Fritz - Quellbrunnen

Sankt-Anna-Straße 19 

 - Kriegergedenktafel - Sankt-Anna-Pfarrkirche

Sankt-Anna-Straße 19 

 - Kriegerdenkmal


Relief - U-Bahnhof Lehel
823 m
Frese Peter
1998

 

Frese Peter - Relief - U-Bahnhof Lehel

Relief - U-Bahnhof Lehel
823 m
Frese Peter
1998

 

Frese Peter - Relief - U-Bahnhof Lehel

Turm
824 m
Glass Ingo
1985

Thomas-Wimmer-Ring 9 

Glass Ingo - Turm

Christus als apokalyptischen Reiter
824 m
Miller Ferdinand von
1910

Sankt-Anna-Straße 

Miller Ferdinand von - Christus als apokalyptischen Reiter

Fortunabrunnen
827 m
Killer Karl , Manetsstätter Karl Andreas
1907

Isartorplatz 

Killer Karl , Manetsstätter Karl Andreas - Fortunabrunnen

Kuglerstraße 10 

 - 1899-1924 Wohnungsverein

Magdeburger Halbkugeln
830 m
Lippl Robert
1958

Zweibrückenstraße 

Lippl Robert  - Magdeburger Halbkugeln

Alexandrastraße 4 

 - Denkmal für Philipp Apian

Sammlung Schack - Giebel
833 m
Littmann Max
1909

Prinzregentenstraße 9 

Littmann Max - Sammlung Schack - Giebel

Zweibrückenstraße 

 - Gedenktafel - Schwere-Reiter-Kaserne

Prinzregentenstraße  

 - Relief Kaiser Wilhelm II.

emblem
837 m

0

Prinzregentenstraße  

 - emblem

Prinzregentenstraße  

 - Relief Kaiser Wilhelm II.

Maximilianstraße 38 

 -  Brunnen Camparihaus

Isartorplatz 

 - Denkmal der grauen Busse

Zeppelinstraße 67 

 - Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa


Sankt-Anna-Straße 

 - Gedenktafel - Wilhelm von Ockham

St.-Anna-Straße 19 

 - Zerstörung der St.-Anna-Kirche

Franziskus als Friedensbote
854 m
Mayer Martin
1978

Sankt-Anna-Straße 

Mayer Martin - Franziskus als Friedensbote

Ben-Chorin Schalom
864 m
Wilchfort Blanka
2011

Zweibrückenstraße 8 

Wilchfort Blanka - Ben-Chorin Schalom


Zweibrückenstraße 

 - Fresko - Zum Postgarten

Sankt-Anna-Straße 

 - Votivbild - 1682

Sankt-Anna-Straße 

 - Votivbild - 1944

Zweibrückenstraße 8 

 - Gedenktafel - Kanonenkugel

Friedrich Krantz
876 m
Döllgast Hans
1963

Prinzregentenstraße 80 

Döllgast Hans - Friedrich Krantz

Thomas-Wimmerring 1 

 - Reste des Prinzessturm

Herrnstraße 15 

 - Stadtbefestigung

Lueg ins Land
895 m

1853

Marienstraße 21 

 - Lueg ins Land

Reiterdenkmal Luitpold von Bayern
896 m
Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
1913

Prinzregentenstraße 3 

Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor - Reiterdenkmal Luitpold von Bayern

Love/Hate
902 m
Weiss Mia Florentine
2018

Prinzregentenstraße 3 

Weiss Mia Florentine - Love/Hate

Augia-Brunnen, Auia-Brunnen
907 m
Schwanthaler Ludwig von
1848

Lilienstraße 

Schwanthaler Ludwig von - Augia-Brunnen, Auia-Brunnen

Belfortstraße 8 

 - Brunnen Belfortstraße

???
908 m

0

Nigerstraße 

 - ???


Sonnenuhr
928 m
Kaspar Hermann
1951

Zenneckbrücke 

Kaspar Hermann - Sonnenuhr

Prinzregentenstraße 

Wackerle Joseph - Pinienzapfenbrunnen, Zirbelnuß Brunnen

Josef-Ruederer-Brunnen
928 m
Beyrer Eduard
1920

Maria-Theresia-Straße 20 

Beyrer Eduard - Josef-Ruederer-Brunnen


Denkmal für Richard Wagner
932 m
Waderé Heinrich
1913

Prinzregentenplatz 

Waderé Heinrich - Denkmal für Richard Wagner

Der Stumpf im Mann
932 m
Ritthof-Linau Manfred
1994

Maximiliansanlagen 

Ritthof-Linau Manfred - Der Stumpf im Mann

Isartorplatz 

 - »Alles rief Heil«

Die vier Elemente
933 m
Zizler Zenta, Vogl Hans
0

Museumsinsel 1 

Zizler Zenta, Vogl Hans - Die vier Elemente

Fresko - Einzug Ludwig des Bayern
938 m
Neher Bernhard d. J., Kögl Clemens, Cornelius Peter von
1835

Isartorplatz 

Neher  Bernhard d. J.,  Kögl Clemens, Cornelius Peter von - Fresko - Einzug Ludwig des Bayern

Isartorplatz 

 - Fresko - Kreuzigungsszene

Inschrift
939 m

0

Prinzregentenstraße 

 - Inschrift

Prinzregentenstraße 3 

 - Bayerisches Nationalmuseum - Gedenktafel

Prinzregentenstraße 3 

Pruska Anton - König Maximilian II. von Bayern

Bayerisches Nationalmuseum
941 m
Seidl Gabriel von
0

Prinzregentenstraße 3 

Seidl Gabriel von - Bayerisches Nationalmuseum

Maximilian II. (Schild)
941 m
Pruska Anton
1900

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Maximilian II. (Schild)

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Frieden - Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße 

Pruska Anton - Krieg - Bayerisches Nationalmuseum

Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob
946 m
Mayer-Fassold Eugen
1960

Herzog-Rudolf-Straße 1 

Mayer-Fassold Eugen - Gedenktafel - Synagoge Ohel Jakob

Mars, Venus und Cupido
953 m
Hubert Gerhard
1590

Prinzregentenstraße 

Hubert Gerhard - Mars, Venus und Cupido

Orleansplatz 

 - Trinkwasserspender

Prinzregentenstraße 

Kurz Erwin - Gedenktafel - Karl & Luise von Faber


Prinzregentenplatz 

 - Theatermasken

Pallas Athene (Minerva)
960 m
Weissenfels Edwin
0

Prinzregentenstraße 

Weissenfels Edwin - Pallas Athene (Minerva)


Marienstraße 

 - Gedenktafel - Stadtbefestigung

Verkündigung
965 m
Uhlig Wilhelm
2000

Prinzregentenstraße 

Uhlig Wilhelm - Verkündigung

Prinzregentenstraße 

Roth Karl - Gedenktafel - Ernst von Bassermann-Jordan

Gewappnete Giebelfiguren
969 m
Flossmann Josef
0

Prinzregentenstraße 3 

Flossmann Josef - Gewappnete Giebelfiguren

Narziss-Brunnen
969 m
Netzer Hubert
1896

Prinzregentenstraße 3 

Netzer Hubert - Narziss-Brunnen

Vier Jahreszeiten - Frühling
975 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Frühling

Vier Jahreszeiten - Sommer
975 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Sommer

Vier Jahreszeiten - Herbst
975 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Herbst

Vier Jahreszeiten - Winter
975 m
Krumpper Hans
1611

Prinzregentenstraße 

Krumpper Hans - Vier Jahreszeiten - Winter

Hirtenhund
975 m
Gerhard Hubert
1611

Prinzregentenstraße 

Gerhard Hubert - Hirtenhund

Jagdhund
975 m
Gerhard Hubert
1589

Prinzregentenstraße 

Gerhard Hubert - Jagdhund

Lampenbaum
976 m
Froese-Peek Florian
2013

Prinzregentenstraße 

Froese-Peek Florian - Lampenbaum

Maximilianstraße 28 

 - MK: Schicksale

Brunnen
978 m

0

Prinzregentenplatz 12 

 - Brunnen

Nikolaus Kopernikus
979 m
Vogl Hans
0

Museumsinsel 1 

Vogl Hans - Nikolaus Kopernikus

Lucile-Grahn-Straße 

 - Stilisierter Frosch

Brunnenanlage
979 m

1901

Prinzregentenplatz 

 - Brunnenanlage

Galileo Galilei
981 m
Vogl Hans
0

Museumsinsel 1 

Vogl Hans - Galileo Galilei

Komödie
981 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Komödie

Boschbrücke 

Behn Fritz - Denkmal für Otto von Bismarck

Albertus Magnus
982 m
Vogl Hans
0

Museumsinsel 1 

Vogl Hans - Albertus Magnus

Lucile-Grahn-Straße 

 - Stilisierter Wal

Tragödie
984 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Tragödie

Museumsinsel 1 

 - Deutsches Museum

Gesang
989 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Gesang

Brunnen am Orleansplatz
990 m
Kurz Joachim
1904

Orleansplatz 

Kurz Joachim - Brunnen am Orleansplatz

Bibliothek der Schicksale
991 m
Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus
0

Maximilianstraße 26 

Bauer Elke, Friedrich Felicitas, Valdés-Stauber Martin, Weinzierl Janne, Weinzierl Klaus - Bibliothek der Schicksale

Orleansplatz 

Kurz Joachim - Najade - Brunnen am Orleansplatz

Musik
993 m
Wadere Heinrich
1901

Prinzregentenplatz 

Wadere Heinrich - Musik

Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)
995 m
Backmund Klaus
1978

Prinzregentenplatz 9 

Backmund Klaus - Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)

Haidhauser Straße 

 - Stilisierte Eule

StraßeNamevonbis
53 mGrütznerstraße 1Grützner Eduard von1884
126 mSckellstraße 1Valentin Karl19321934
137 mInnere Wiener Straße 42Scharnagel Karl1963
315 mPreysingstraße 12Süssheim Karl19341941
335 mJohannisplatz 10Heim Carlamaria19321984
339 mPreysingstraße 6Preis Karl1914
548 mSteinsdorfstraße 10Ganghofer Ludwig
555 mThierschstraße 41Hitler Adolf19201929
571 mMariannenplatz 4Valentin Karl19341944
610 mMaria-Theresia-Straße 11Röntgen Wilhelm Conrad19191923
619 mThierschstraße 47Schmidt Maximilian1919
636 mMaximilianstraße 43Brecht Bertold19171917
646 mWörthstraße 20Reger Max19021903
684 mThierschstraße 11Zentralverlags der NSDAP 1945
694 mWidenmayerstraße 18Hanfstaengel Ernst
703 mThierschstraße 14Feuchtwanger Lion19151917
717 mGewürzmühlstraße 3Feuchtwanger Lion19081911
729 mKanalstraße 8Valentin Karl19131932
739 mOettingenstraße 4Rosenberg Alfred
747 mPrinzregentenstraße 60Stuck Franz von18981928
760 mThierschstraße 9Feuchtwanger Lion18841886
770 mSt. Anna-Platz 2Feuchtwanger Lion18891900
784 mPrinzregentenstraße 66Gürtner Franz
785 mPrinzregentenstraße 61Röntgen Wilhelm Conrad19001919
790 mPrinzregentenstraße 61Prinz von Bayern Alfons19191933
807 mPrinzregentenstraße 50Wedekind Frank19081918
829 mMöhlstraße 2Pschorr August
837 mSankt-Anna-Platz 10Britting Georg
860 mPrinzregentenstraße 26Luftgaukommando VII 1945
879 mHildegardstraße 9Feuchtwanger Lion18861889
880 mStollbergstraße 9Fassbinder Rainer Werner19691970
897 mPrinzregentenstraße 6Feuchtwanger Lion19151915
904 mMaximilianstraße 32Ibsen Henrik18851891
911 mMöhlstraße 3Kustermann Hugo
918 mWidenmayerstraße 26Spengler Oswald19251936
983 mMöhlstraße 14Münzing Hermann