Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein.
München-Maxvorstadt * Im Jahr 1913 gründen theaterbegeisterte jüdische Mäzene die „Münchner Theater GmbH“, um die künstlerische Arbeit der Münchner Kammerspiele langfristig zu sichern und deren wirtschaftliche Grundlage zu stärken.
Mit ihrem finanziellen und persönlichen Engagement schaffen die Gesellschafter die Voraussetzungen dafür, dass sich die Münchner Kammerspiele als künstlerisch ambitionierte Bühne etablieren und weiterentwickeln können. Die Gründung der Gesellschaft markiert einen wichtigen Schritt in der institutionellen Absicherung des Theaters.
München-Maxvorstadt * Das Anwesen Augustenstraße 89, ein großbürgerliches Wohnhaus, wird für Theaterzwecke umgebaut. In dem Gebäude nimmt das Varietétheater „Universum“ seinen Spielbetrieb auf. Für die neue Nutzung werden das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zu Kassenhalle, Foyer und Balkon umgestaltet. Zuschauerraum und Bühne befinden sich in einem eigens errichteten Hofanbau. Das Theater bietet Platz für rund 500 Besucherinnen und Besucher.
Über diese frühe Phase sind heute nur wenige Informationen überliefert. Das „Universum“ entspricht jedoch dem typischen Charakter eines Varietétheaters seiner Zeit und präsentiert wechselnde Programme mit Unterhaltung, Musik, Artistik und Kleinkunst.
München-Maxvorstadt * Das „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellt seinen Spielbetrieb im November 1910 ein. Das Gebäude geht anschließend in den Besitz der Industrie-Werke München-Nord über. Die Übernahme erfolgt dabei weniger aus kulturellem Interesse als vielmehr als Kapital- und Immobilieninvestition.
Die neuen Eigentümer verpachten das Haus an den Juristen, Journalisten und Theaterunternehmer Eugen Robert, der die Bühne grundlegend neu ausrichtet. Mit seiner Übernahme beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses. Sie bildet den Ausgangspunkt für die spätere Gründung der Münchner Kammerspiele.
München-Maxvorstadt * Der Regisseur und Theaterautor Otto Falckenberg kommt als Oberspielleiter und Dramaturg an die Münchner Kammerspiele. Bereits ein Jahr später übernimmt er die künstlerische Leitung des Hauses und prägt dessen Entwicklung über Jahrzehnte hinweg. Mit seinen modernen Inszenierungen und seiner konsequenten Ensemblearbeit macht er die Kammerspiele weit über München hinaus bekannt.
Falckenberg fördert junge Autorinnen und Autoren, entdeckt zahlreiche Schauspieltalente und setzt auf zeitgenössische Dramatik. Später gelangen hier bedeutende Uraufführungen auf die Bühne, darunter Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“.
München-Maxvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Raubritter vor München“ in den Kammerspielen in der Augustenstraße 89. Das Stück erlebt 284 Vorstellungen.
München-Maxvorstadt * Das Valentin-Karlstadt-Bühnenstück „Das Christbaumbrettl“ bleibt als „einaktiger Scherz“ weiterhin im Programm der Münchener Kammerspiele in der Augustenstraße 89 und wird zwischen dem 5. und 15. Oktober 1922 noch viermal in den legendären Nachtvorstellungen aufgeführt.
München-Maxvorstadt * Die Intendanz von Eugen Robert an den „Münchner Kammerspielen“ in der Augustenstraße 89 endet bereits nach kurzer Zeit. Trotz künstlerischer Erfolge gelingt es ihm nicht, seine Position dauerhaft zu festigen.
Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählt die Uraufführung von Frank Wedekinds Schauspiel „Franziska“, das großes Aufsehen erregt und zu einem vielbeachteten Skandalerfolg wird. Dennoch scheidet Robert aus der Leitung des Theaters aus und macht den Weg für eine neue Phase in der Entwicklung der„Münchner Kammerspiele“ frei.
München-Maxvorstadt • Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.
München-Maxvorstadt * Das Theaterstück „Trommeln in der Nacht“ des 24-jährigen Bert Brecht, wird unter der Regie von Otto Falckenberg in den Münchner Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, uraufgeführt.
Das Stück spielt vor dem Hintergrund der revolutionären Kämpfe in Deutschland 1918/19. Bei der Uraufführung hängen im Zuschauerraum Plakate mit Aufschriften wie „Glotzt nicht so romantisch“.
Karl Valentin und Liesl Karlstadt sind bei der Premiere anwesend. Das Stück wird am nächsten Tag unter Mitwirkung von Karl Valentin und Liesl Karlstadt parodiert.
München-Maxvorstadt * Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.
Die „Improvisationen“ bestehen laut Programmzettel im ersten Bild aus dem Bert-Brecht-Stück „Der Abnormitätenwirt“ und dem zweiten Teil „Weihnachtsabend“, der sich aus einer „Hochradnummer“ und dem Valentin-Karlstadt-Einakter „Das Christbaumbrettl“ zusammensetzt.
Für das Humoristenpaar Valentin-Karlstadt stellen die Auftritte in „Die rote Zibebe“ zugleich ihr Debüt auf einer Theaterbühne dar, womit ihnen erstmals der Sprung ins „richtige Theater“ gelingt.
München-Maxvorstadt * Der Berliner Theatermann Dr. Eugen Robert, ursprünglich Jurist und Journalist sowie zuvor Leiter des Hebbel-Theaters in Berlin, übernimmt das ehemalige „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 als Pächter. Zunächst trägt das Haus den Namen „Zum Großen Wurstel“, eine Anspielung auf den Wiener Wurstelprater.
Robert verfolgt das Ziel, ein modernes und künstlerisch anspruchsvolles Theater zu etablieren. Zur Eröffnung bringt er den Einakter „Varieté“ von Heinrich Mann auf die Bühne und setzt damit ein programmatisches Zeichen für die neue Ausrichtung des Hauses.
München-Maxvorstadt * Das Varietétheater „Universum“ in der Augustenstraße 89 wird in das „Münchner Lustspielhaus“ umgewandelt. Damit verlagert sich der Schwerpunkt des Hauses von der Varieté-Unterhaltung auf Schauspiel- und Komödienaufführungen.
München-Maxvorstadt * Nachdem die Bühne „Zum Großen Wurstel“ für kurze Zeit wieder unter dem Namen „Lustspielhaus“ firmiert, erhält sie zum 11. Oktober 1912 ihren endgültigen Namen: „Münchner Kammerspiele“.
Die erste Inszenierung unter diesem Namen ist das expressionistische Stationendrama „Das Leben des Menschen“ des russischen Schriftstellers Leonid Nikolajewitsch Andrejew. Mit dieser Aufführung unterstreichen die Münchner Kammerspiele ihren Anspruch, zeitgenössische und künstlerisch anspruchsvolle Werke auf die Bühne zu bringen.
München-Maxvorstadt * Seit dem 10. Mai kann die Münchner Bevölkerung in den Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, täglich viermal den Film „Vorbeimarsch des Freikorps Faupel“ vom 6. Mai ansehen.
München-Graggenau * Der Magistrat genehmigt am 23. Januar, das Gemeindekollegium am 8. Februar 1912 einstimmig den Vorschlag, das Städtische Wehramt auf ein Areal zwischen dem Barackenkasernement Oberwiesenfeld und der Prinz-Leopold-Kaserne an der Winzererstraße zu errichten.
Die Planung sehen ein Hauptgebäude mit dahinterliegendem geräumigen Hof vor, der an allen drei Seiten von erdgeschossigen, nicht unterkellerten Nebengebäuden eingefasst wird. Das Hauptgebäude soll die Amtsräume aufnehmen. Die Gesamtkosten des neuen Wehramtes betragen ohne Grund und Boden 679.625 Mark.
Die Stadt München ist damit die erste Gemeinde im Deutschen Reich, welche für die Verwaltung der ihr zukommenden Militärangelegenheiten ein eigenes Gebäude errichtet hat.
München-Schwabing * Die erste Amtshandlung des Städtischen Wehramts an der Winzererstraße ist die Mobilmachung des bayerischen Heeres für den Ersten Weltkrieg. Am 31. Juli 1914 ist in Bayern wie auch im übrigen Reich der Kriegszustand erklärt worden.
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München-Maxvorstadt * Mit dem „KEKK“ [= Kabarett & Engagierte Kleinkunst] entsteht im Saal der legendären Gaststätte „Witwe Bolte“ in der Amalienstraße 87 eine neue Kleinkunstbühne. Initiator ist Helmut Wagner, genannt Helmuth von der Vogelweide.
Junge Kabarettisten, Liedermacher und Schauspieler finden hier eine Auftrittsmöglichkeit abseits der etablierten Bühnen. Das KEKK entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Kleinkunstszene und bringt zahlreiche Künstler hervor, die später weit über München hinaus bekannt werden.
München * Die Herzöge Ernst und Wilhelm stellen den Münchner Juden einen Friedhof „bei dem Berg zwischen Moosach und dem Rennweg“ zur Verfügung. Dafür ist jährlich ein Zins von vier ungarischen Gulden zu entrichten.
Für die jüdische Gemeinde bedeutet dies eine große Erleichterung: Bis dahin mussten Verstorbene in Regensburg oder anderen Orten mit jüdischen Friedhöfen bestattet werden.
München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.
München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
München-Maxvorstadt * Im Anschluss an ein Jazzkonzert kommt es an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen, als nach dem Ende des Konzerts in der Aula der Universität zahlreiche Konzertbesucher die Musiker auffordern, auf dem Geschwister-Scholl-Platz weiterzuspielen.
Als die mit Buhrufen begrüßte Polizei eintrifft, kommt es zu Rangeleien und zwei Festnahmen. Die Polizei wird von den Protestierern durch eine Blockade am Wegfahren gehindert. Dabei werden auch die Reifen des Einsatzwagens zerstochen.
Die bedrängten Polizisten rufen Verstärkung, die mit zwei Funkstreifenwagen, dem Kleinen und Großen Überfallkommando sowie dem Bereitschaftszug der Stadtpolizeischule am Ort der Auseinandersetzung eintrifft. Der Polizeimacht gelingt es an diesem Abend die Menge zu zerstreuen. Es kommt zu weiteren sieben Festnahmen. Die so Festgesetzten werden alle wegen Auflauf und Landfriedensbruch angezeigt.
Dieses Geplänkel geht als „Unikrawall“ in die Geschichte ein.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.12 | Isabellastraße 20 | Lempp Albert | |||
| 0.14 | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg | |||
| 0.17 | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | |||
| 0.18 | Elisabethstraße 13 | Kruk Gregor | |||
| 0.21 | Tengstraße 26 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.21 | Tengstraße 26 | Hausenstein Wilhelm | 1913 | 1914 | |
| 0.21 | Tengstraße 26 | Frank Leonhard | 1950 | ||
| 0.21 | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | |||
| 0.33 | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | |||
| 0.42 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.44 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.45 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.46 | Hohenzollernstraße 83 | Hausenstein Wilhelm | 1915 | 1919 | |
| 0.46 | Hohenzollernstraße 110 | Heisenberg Werner | |||
| 0.46 | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | |||
| 0.47 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.47 | Zieblandstraße 11 | Karlstadt Liesl | 1892 | ||
| 0.48 | Georgenstraße 105 | Mühsam Erich | 1915 | 1919 | |
| 0.48 | Zieblandstraße 23 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.49 | Agnesstraße 48 | Leitl Ludwig | |||
| 0.49 | Agnesstraße 48 | Holthusen Hans Egon | 1950 | ||
| 0.50 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.50 | Schellingstraße 92 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.50 | Arcisstraße 46 | Ringelnatz Joachim | |||
| 0.51 | Hohenzollernstraße 93 | Braun Eva | 1925 | 1935 | |
| 0.51 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.51 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.51 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.52 | Arcisstraße 44 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1895 | |
| 0.56 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.57 | Luisenstraße 62 | May Karl | |||
| 0.57 | Agnesstraße 54 | Spengler Oswald | 1914 | 1925 | |
| 0.57 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.57 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.58 | Zieblandstraße 1 | May Karl | |||
| 0.59 | Schellingstraße 62 | Osteria Bavaria | |||
| 0.59 | Heßstraße 46 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.60 | Heßstraße 34 | Pension Fuchs | |||
| 0.60 | Heßstraße 34 | Klages Ludwig | 1893 | ||
| 0.60 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.60 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.61 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.63 | Schleißheimer Straße 106 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1901 | |
| 0.63 | Kaiserstraße 54 | Althaus Peter Paul | 1937 | 1939 | |
| 0.64 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.64 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.64 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.64 | Blütenstraße 8 | Rilke Rainer Maria | |||
| 0.65 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.65 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.66 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.66 | Heßstraße 35 | Drexler Franz | 1899 | ||
| 0.67 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.67 | Schellingstraße 53 | Ibsen Henrik | |||
| 0.67 | Türkenstraße 81 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.68 | Schellingstraße 50 | Fotoatelier Heinrich Hoffmann | |||
| 0.68 | Schellingstraße 50 | Parteizentrale der NSDAP | 1925 | 1931 | |
| 0.68 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.68 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.68 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.69 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.69 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.69 | Schellingstraße 49 | Strauss Franz Josef | 1915 | 1931 | |
| 0.69 | Heßstraße 9 | George Stefan | 1893 | 1894 | |
| 0.69 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.70 | Barer Straße 37 | Graf Oskar Maria | 1919 | 1931 | |
| 0.70 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.70 | Türkenstraße 94 | Elser Georg | |||
| 0.70 | Schellingstraße 44 | Strauss Franz Josef | 1931 | ||
| 0.70 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.71 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.71 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.71 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.71 | Türkenstraße 69 | Wedekind Frank | |||
| 0.72 | Heßstraße 5 | Nietsche Friedrich | |||
| 0.73 | Belgradstraße 16 | Ball Hugo | |||
| 0.73 | Schellingstraße 39 | Druckerei des Völkischen Beobachters | |||
| 0.74 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.74 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.75 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Reger Max | 1907 | 1907 | |
| 0.75 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1910 | 1911 | |
| 0.76 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.76 | Theresienstraße 106 | Heuss Theodor | |||
| 0.76 | Theresienstraße 106 | Kubin Alfred | |||
| 0.76 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.76 | Türkenstraße 57 | Simplicissimus | 1903 | 1913 | |
| 0.76 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.77 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | |||
| 0.77 | Schellingstraße 33 | Marc Franz | |||
| 0.77 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.77 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.77 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.78 | Schellingstraße 43 | Walser Robert | 1901 | 1902 | |
| 0.79 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.79 | Herzogstraße 55 | Brachvogel Carry | 1910 | 1942 | |
| 0.79 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.79 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.80 | Clemensstraße 84 | Traven B. | 1915 | 1919 | |
| 0.81 | Theresienstraße 63 | Diefenbach Karl Wilhelm | |||
| 0.82 | Pündterplatz 1 | Oehl Erwin | 1931 | ||
| 0.82 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.83 | Schellingstraße 27 | Wedekind Frank | |||
| 0.83 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.83 | Augustenstraße 75 | Georg Busch | 1891 | 1909 | |
| 0.83 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.83 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.84 | Amalienstraße 81 | Dietz Elmar | 1923 | ||
| 0.84 | Clemensstraße 76 | Fassbinder Rainer Werner | 1978 | 1982 | |
| 0.84 | Theresienstraße 148 | Heine Thomas Theodor | 1894 | 1901 | |
| 0.84 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.84 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.84 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.85 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.85 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.85 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.85 | Schellingstraße 23 | Ringelnatz Joachim | 1909 | ||
| 0.86 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.86 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.87 | Türkenstraße 35 | Mann Heinrich | |||
| 0.88 | Theresienstraße 66 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.88 | Türkenstraße 52 | Endell August | |||
| 0.88 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.88 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.89 | Herzogstraße 52 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.92 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.93 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.96 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.96 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.96 | Theresienstraße 46 | Carossa Hans | 1914 | 1929 | |
| 0.96 | Amalienstraße 48 | Walser Robert | 1900 | 1901 | |
| 0.97 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.98 | Türkenstraße 36 | Thoma Ludwig | |||
| 0.99 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.99 | Amalienstraße 44 | Klingenbeck Walter | 1924 | 1942 | |
| 0.99 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.99 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.99 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 1.00 | Viktoriastraße 11 | Falkenberg Otto | 1916 | 1937 |