Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
München-Schwabing * Freitag. Die Schwabinger Krawalle gehen weiter. Ab 21 Uhr laufen „unzählige junge Leute [...] immer weiter in die Fahrbahn hinein“ und blockieren damit die Leopoldstraße. Nach Beschwerdeanrufen trifft die Polizei ein.
Der Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und der Polizeipräsident Manfred Schreiber sprechen mit den Protestierenden. Letztlich werden sie aber von den 10.000 Anwesenden niedergeschrieen und ausgepfiffen, weshalb es zur zweiten gewaltsamen Räumung der Leopoldstraße kommt.
Die Auseinandersetzungen dauern bis in die frühen Morgenstunden an. Laut Polizeibericht kommen über 100 Polizisten zum Einsatz, die 24 Protestierer festnehmen und vier weitere nachträglich zur Anzeige bringen.
München-Schwabing * Montag. Rund 2.500 Protestierer versammeln sich an der Leopoldstraße. Mehrere hundert Jugendliche blockieren erneut den Verkehrauf dem Boulevard. Gegen 1 Uhr räumt die Polizei die Straße. Rund 200 Protestierer werden „eingekesselt“ und anschließend festgenommen, darunter auch der spätere RAF-Terrorist Andreas Baader. Damit enden die Schwabinger Krawalle. Laut Polizeibericht kommen an diesem Tag rund 360 Polizisten zum Einsatz. 35 Protestierer werden festgenommen, sieben nachträglich zur Anzeige gebracht. Darüber hinaus werden über 200 Anwesende zur Personalienfeststellung kurzfristig in Gewahrsam genommen.
Dass die Stadtpolizei an allen Tagen keine Wasserwerfer einsetzt, liegt an der in der Leopoldstraße verkehrenden Straßenbahn. Man hätte nämlich aus Sicherheitsgründen die Strom führenden Oberleitungen außer Betrieb nehmen müssen. Außerdem befürchtet man angesichts der sommerlichen Temperaturen, dass ein Wasserwerfer zur weiteren „Erheiterung“ der Protestierenden beigetragen hätte.
Fazit: Gegen 248 Personen werden Ermittlungen wegen der Beteiligung an den Schwabinger Krawallen aufgenommen. Darunter finden sich lediglich 13 Frauen. Fast drei Viertel der Verfahren werden eingestellt. 54 Angeklagte werden verurteilt; es gibt 13 Freisprüche. Das Durchschnittsalter der Verurteilten liegt bei 22 Jahren.
Von den jungen Berufstätigen werden auffällig viele verurteilt. Während aus dem akademischen Nachwuchs nur jeder Zehnte eine Strafe erhält, ist es bei den Nichtakademikern nahezu jeder Zweite. Es werden sechs Gefängnisstrafen zwischen drei und dreizehn Monaten ausgesprochen, wovon fünf auf Nichtakademikern fallen. Die Geldstrafen liegen zwischen 40 und 1.000 DMark. Die Jungakademiker kommen mit Geldbußen und Strafen auf Bewährung davon.
Gegen Angehörige der Stadtpolizei werden 143 Verfahren eröffnet. Lediglich 14 Polizisten werden aber mit Anklagen konfrontiert. Vier Ordnungshüter werden rechtskräftig verurteilt. Darunter ist nur ein Stadtpolizist, der an den Einsätzen vor Ort beteiligt war. Die drei Anderen sind als Aufseher in der Polizeihaftanstalt tätig.
Der Bezirksausschuss Schwabing-Freimann protestiert in einer Resolution gegen die Ausschreitungen, die das „Machwerk verantwortungsloser, ortsfremder Elemente“ gewesen sei und bedankt sich ausdrücklich bei der Münchner Polizei für das mutige und tatkräftige Einschreiten.
München-Schwabing * Sonntag. Die Proteste der Schwabinger Krawalle lassen zwar nach, doch Pressebeobachter zählen immer noch 3.000 Teilnehmer. Sogar Studentengruppen wenden sich nun gegen die Fortsetzung des Protests. Wieder beginnen die Straßenblockaden. Es kommt zu den „härtesten Auseinandersetzungen“, die sich auch an der besonders hohen Zahl von Festnahmen ablesen lässt.
Man schiebt die Gewalttätigkeit der Halbstarken-Szene zu. Doch spätere Untersuchungen können diese Mutmaßung nicht bestätigen. Der Anteil der Studenten an den Protestveranstaltungen hat sich gegenüber dem Vortag prozentual sogar erhöht. Laut Polizeibericht kommen über 450 Polizisten zum Einsatz, die 85 Protestierer festnehmen und 13 nachträglich zur Anzeige bringen.
München-Schwabing * An Fronleichnam, einem katholischen Feiertag in Bayern, beginnen die sogenannten „Schwabinger Krawalle“. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Polizei und etwa 50 Zuhörern von drei Gitarrenspielern erfolgt gegen 21:45 Uhr - weit weg von jedem Wohnblock - im Englischen Garten am Monopteros. Doch es läuft glimpflich ab, denn die Jugendlichen folgen der Aufforderung der Polizei und gehen auseinander.
Eine knappe halbe Stunde später löst am Wedekindplatz eine andere Streifenwagenbesatzung - ebenfalls ohne größere Probleme - eine aus etwa 150 Personen bestehende Ansammlung auf, die sich um drei Gitarristen gruppiert hat.
Um 22:35 Uhr kommt es an der Leopold-/Ecke Martiusstraße zum dritten Polizeieinsatz und daraus resultierend zur tätlichen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einer aus etwa 200 Personen bestehenden Gruppe, die sich um fünf Gitarristen gebildet hat. Die Band besteht aus den Gymnasiasten Michael Erber und Klaus Olbrich, den Lehrlingen Wolfram Kunkel und Hans (Sitka) Wunderlich und dem jungen Schreiner Rüdiger Herzfeldt. Sie singen und spielen russische Volkslieder.
Nachdem sich einige Anwohner über die Störung der Nachtruhe bei der Polizei beschwert haben, treffen zwei Beamte am „Tatort“ ein und fordern die jungen Gitarrespieler zum Einsteigen in den Funkstreifenwagen auf. Das Einschreiten der Polizei gegen die Musiker wird von den Zuhörern - „spontan und ohne vorherige Planung“ - als Festnahme gedeutet.
Diese artikulieren daraufhin ihren Unmut ziemlich laut und unmissverständlich. Es kommt zu Rangeleien mit den Ordnungshütern, die nun ihrerseits Verstärkung anfordern, nachdem die Randalierer die Luft aus den Reifen des Polizeiautos lassen. Mit einem ersten Gummiknüppeleinsatz kann die Polizei die auf mehrere hundert Menschen angewachsenen Protestierer vom Schauplatz abdrängen. Kaum dass die Polizisten abgerückt sind, läuft eine noch größere Menschenmenge als zuvor (Schätzungen sprechen von 5.000 Personen) auf die Leopoldstraße und blockiert den Auto- und Straßenbahn-Verkehr mit Stühlen und indem sie sich selbst auf der Straße niederlassen.
Erst nach der zweimaligen Räumung der Straße und der Festnahme von 41 Personen erklärt die Polizei um 1:40 Uhr den Einsatz für beendet. Laut Polizeibericht kommen 90 Beamte zum Einsatz. Zwei Protestierer werden nachträglich zur Anzeige gebracht.
<p><strong><em>Schwabing</em></strong> * Mit einem Vertrag überlässt der Geheime Rat und Kabinettssekretär Franz Xaver Ignaz von Wilhelm sein in Schwabing gelegenes Schloss Suresnes dem Kölner Kurfürsten Clemens August zur Nutzung. Dafür erhält Wilhelm das Nutzungsrecht am Schloss Ammerland am Starnberger See <em>„mit der Jagd, der Fischerei und der Gärtnerei“</em>. Die Eigentumsrechte und Unterhaltspflichten an beiden Schlössern bleiben durch diesen Vertrag unangetastet. </p> <p>Über die Hintergründe des Nutzungstausches gibt es keine Unterlagen. Die Vermutung ist naheliegend, dass der Kölner Fürstbischof eine verschwiegenes Absteigequartier nahe Münchens für seine amourösen Vergnügungen sucht. Der prachtliebende und den Freuden des Lebens sehr zugetane Fürst, der aufgrund seiner fünf Bistümer auch <em>„Monsieur de Cinq-Eglises“</em> genannt wird, ist bis zum Todesjahr des Geheimen Rats Franz Xaver Ignaz von Wilhelm, 1741, Hausherr auf Schloss Suresnes. </p>
München-Schwabing * Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet.
München-Schwabing * Samstag. Wieder versammeln sich bis zu 10.000 Protestierer auf der Leopoldstraße und erstellen Straßenblockaden. Mit Feuerwerkskörpern versuchen sie die Pferde der berittenen Polizei scheu zu machen. Flaschen und Steine fliegen in Richtung der Polizei. Dabei werden drei Beamte verletzt.
Bei einer regelrechten Straßenschlacht, bei der die Polizei vom massiven Schlagstockeinsatz gebrauch macht, werden 14 Randalierer schwer verletzt. Der Student Georg Friz schwebt nach einem Leberriss in Lebensgefahr. Nach Ansicht von Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel haben an diesem Samstag weniger die Studenten als „vor allem der Pöbel aller Stadtviertel“ in Schwabing ihr Unwesen getrieben.
Laut Polizeibericht kommen über 150 Polizisten zum Einsatz. 16 Protestierer werden festgenommen und neun nachträglich zur Anzeige gebracht.
München-Schwabing * Der nächste Polizeieinsatz, der letztlich zu den Schwabinger Krawallen führen wird, erfolgt am Wedekindplatz. Am späten Abend schreiten die Ordnungshüter gegen eine Gruppe Gitarristen und deren rund 150 Zuhörer ein, weil sie „ruhestörenden Lärm verursachten, indem sie musizierten, sangen, in die Hände klatschten, zum Teil auch tanzten und grundlos grölten“.
Weil die Beamten mit Pfeifen und Buhrufen empfangen werden, rufen sie umgehend das Kleine Überfallkommando herbei. Nach einer dreimaligen über Lautsprecher verbreiteten Aufforderung den Platz zu verlassen, räumen die Zuschauer - ohne nennenswerten Widerstand - den Wedekindplatz.
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.
Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.
Schwabing * Erstmalige Nennung von Schwabing.
München-Schwabing * Der USPD- und Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag Karl Gareis wird nach einem Vortrag im Mathäserbräu zum Thema „Säkularisierung der Schule“ vor seinem Wohnort in der Freystraße 1 in Schwabing von einem unbekannten Täter aus dem Hinterhalt erschossen. Als verantwortlich für diesen Mord gilt die rechtsextreme „Organisation Consul“. Es ist ein sogenannter „Fememord“.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der baierische Kriegsminister Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich von dem Architekten Jean Baptiste Métivier am Westrand des Englischen Gartens ein Schlösschen im Stil der italienischen Renaissance erstellen.
Es befindet sich an der Stelle des heutigen Verwaltungsgebäude der Generaldirektion der Allianz-Versicherung.
München-Englischer Garten - Schwabing * Auf der Werneckwiese im Englischen Garten finden zwischen dem 7. und dem 10. September 1972 die olympischen Wettbewerbe im Bogenschießen statt.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München-Englischer Garten - Lehel - Schwabing * Ausbau der Omnibusstraße durch den Englischen Garten zwischen Martiusbrücke und Oettingnstraße.
München-Englischer Garten - Schwabing * Nördlich des Rumford-Hauses im Englischen Garten - in der Umgebung der Martiusbrücke nahe der Königinstraße - entsteht das Amphitheater mit einem Durchmesser von 180 Fuß = ~ 60 Meter.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der künstlich auf einer Wiese angelegte Kleinhesseloher See wird unter der Leitung von Friedrich Ludwig Sckell auf seine heutige Größe von acht Hektar gebracht. Die Arbeiten dauern bis 1812.
München-Englischer Garten * Auf einem Wiesengelände bei Schwabing wird der Kleinhesseloher See angelegt. Er wird zwischen 1807 und 1812 beträchtlich erweitert.
<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Das Rumford-Haus im Englischen Garten, errichtet nach den Plänen des Baumeisters Johann Baptist Lechner, ist fertiggestellt. Im Hauptschloss befindet sich ein großer Speisesaal, denn das Bauwerk dient während der Militärübungen im Nordteil des Englischen Gartens als Offiziers-Casino. </p> <p>Dieser Militärsaal erhält später den Namen Rumfordsaal. </p>
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Lehrbetrieb in der Veterinärschule wird durch den Professor der Tierarzneikunst und Medizinalrat Anton Joseph Will aufgenommen.
München-Englischer Garten - Schwabing * Die „Thierartzney-Schule“ wird unter der Leitung des Medizinalrats Professor Dr. med. Anton Will in der sogenannten Jesuitenwasch in der damals noch selbstständigen Gemeinde Schwabing eröffnet.
Die Tierarzneischule beschäftigt sich mit der Bekämpfung einbrechender Viehseuchen sowie der Ausbildung geschickter Tierärzte und guter Huf- und Kurier-Schmiede für die Kavallerie-Regimenter. Der Lehrbetrieb wird aber erst am 1. November aufgenommen.
München-Englischer Garten - Schwabing * Kurfürst Carl Theodor ruft in einem Dekret die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben. Sie soll nicht nur Viehseuchen erforschen und bekämpfen, sondern auch Tierärzte und Schmiede für die Kavallerie ausbilden.
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München-Isarvorstadt - Museumsinsel - München-Englischer Garten * Die Abendzeitung meldet: „Die Biber sind wieder zurück in München“. Nördlich der Zenneck-Brücke am Deutschen Museum und am Oberst-Jägermeister-Bach im Englischen Garten können die Tiere seither beobachtet werden.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das Sckell-Denkmal am Südufer des Kleinhesseloher Sees muss abgetragen werden. Das aus Grünkalkstein bestehende Denkmal ist schnell verwittert.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das im Jahr 1932 beseitigte „Sckell-Denkmal“ am Südufer des „Kleinhesseloher Sees“ wird durch eine Kopie von Georg Petzold aus „Kalktuff“ ersetzt.
München-Englischer Garten - Schwabing * König Max I. Joseph lässt am Südufer des Kleinhesseloher Sees durch den Bildhauer Ernst von Bendel für Friedrich Ludwig von Sckell ein Denkmal errichten.
München-Lehel * Das Karussell am Chinesischen Turm entsteht. (Nicht schon 1823!)
München-Englischer Garten - Lehel * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms lässt den Monopteros, das Rumford-Denkmal und die Figur des Harmlos instandsetzen.
München-Englischer Garten * Der Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms löst sich auf.
München-Englischer Garten - Lehel * Zur 200-Jahr-Feier des Englischen Gartens wird die Tradition des Kocherlballs am Chinesischen Turm wiederbelebt. An jedem dritten Sonntag im Juli, um 6 Uhr früh, treffen sich Münchner Traditionalisten und sonstiges Partyvolk zum Tanz bei Volksmusikklängen. Um 10 Uhr endet die Veranstaltung.
München - Englischer Garten * Gründung des „Vereins zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms“.
München-Englischer Garten - Lehel * Am Chinesischen Turm im Englischen Garten befindet sich der mit rund 7.000 Plätzen zweitgrößte Biergarten Münchens.
München-Englischer Garten - Lehel * Auf den „kinesischen thurn“ im Englischen Garten wird vom Kupferschmied Michael Leithner der Knopf angebracht.
München-Lehel - Englischer Garten * Der Chinesische Turm erhält eine neue Schindelbedeckung.
München-Englischer Garten - Lehel * Nach Entwürfen des aus Mannheim stammenden Militärarchitekten Joseph Frey entsteht im Englischen Garten der Chinesische Turm. Die Initiative für den exotischen Turm geht von Sir Benjamin Thompson aus.
München-Englischer Garten - Lehel * Der Chinesische Turm im Englischen Garten wird von Bomben getroffen und brennt vollständig nieder.
München-Englischer Garten - Lehel * Der wiederhergestellte Chinesische Turm im Englischen Garten wird der Öffentlichkeit übergeben. Er ist in seiner äußeren Erscheinung eine ziemlich genaue Rekonstruktion des ursprünglichen Bauwerks.
München-Englischer Garten - Lehel * Der sogenannte Kocherlball am Chinesischen Turm im Englischen Garten wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten. Bis dahin vergnügten sich sonntags ab fünf Uhr früh die Dienstboten.
München-Englischer Garten - Lehel * In der Nähe der Wirtschaft des Chinesischen Turms entsteht der Gotische Pavillon. Der Holzbau wird von der Münchner Bevölkerung ebenso exotisch und bizarr betrachtet wie die chinesische Baukunst. Er verschwindet - wie die meisten Holzkostruktionen - bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
München-Englischer Garten - Schwabing * An der ursprünglichen nördlichen Grenze des Englischen Gartens befinden sich zwei kleine Holländische Bauernhäuser, die dem Parkwächter Josef Tax als Wohnung dienen.
Er hält Kühe und Esel und betreibt außerdem einen Bierausschank für die im Englischen Garten beschäftigten Arbeiter und Tagelöhner. Damit legt er den Grundstein für das später so beliebte Ausflugslokal Kleinhesselohe, das anfangs im Volksmund auch Kleines Eselsloch genannt wird.
München-Englischer Garten - Lehel * Nahe dem Chinesischen Turm wird ein neues Kinder-Karussell errichtet. Es ersetzt das Alte aus dem Jahr 1856.
München-Schwabing - Englischer Garten * Das baufällig gewordene See-Restaurant Kleinhesselohe wird abgerissen und durch einen etwas größeren hölzernen Neubau von Professor Rudolf Esterer ersetzt.
München-Englischer Garten - Lehel * Das heutige Karussell am Chinesischen Turm, ein Gemeinschaftswerk des Schwabinger Bildhauers Joseph Erlacher und des Dekorationsmalers August Julier, geht in Betrieb und dreht noch heute seine Runden.
<p><strong><em>München-Englischer Garten - Schwabing</em></strong> * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird wegen Baufälligkeit abgerissen. Danach richtet man sich in provisorischen Holzhütten ein.</p>
München-Englischer Garten - Schwabing * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird von Gabriel von Seidl als Bootshaus errichtet. Später nimmt es das See-Restaurant Kleinhesselohe auf.
München-Englischer Garten - Schwabing * Nach der Behebung der Kriegsschäden wird das Seehaus wieder eröffnet.
München-Englischer Garten - Schwabing * Mit 2.500 Sitzplätzen ist das Seehaus im Sommer ein stark frequentierter Biergarten.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das heutige Seehaus am Kleinhesseloher See wird von den Architekten Ernst Hürlimann und Ludwig Wiedemann errichtet.
München - München-Schwabing * Herzog Max Emanuel in Bayern stirbt im Alter von 43 Jahren. Schloss Biederstein erbt seine Gemahlin Amalie.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Aufbauarbeiten am Chinesischen Turm sind abgeschlossen. Südlich des China-Turms entsteht die Chinesische Wirtschaft. Es ist ein Rechteckbau mit vier niedrigen Eckpavillons, sowie Haupt- und Nebengebäuden aus Holz mit den charakteristisch geschweiften Dächern. Im Inneren befindet sich sogar ein „Porcellain-Zimmer“.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Biedersteiner Tunnel im Gebiet des Biedersteiner Sees entsteht bis 1966.
München-Maxvorstadt * Das Hauptwerk des Dichters Dante Alighieri heißt „La Divina Commedia - Die göttliche Komödie“. Den gleichen Namen trägt der neu gestaltete Brunnen im Hof des Hauses des Rechts in der Veterinärstraße 1.
München-Englischer Garten - Schwabing * In Erinnerung an Freiherr Reinhard von Wernecks „verdienstvolle Tätigkeit“ als Direktor des Englischen Gartens veranlasst König Ludwig I. die Errichtung des Werneck-Denkmals auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe des Ostufers des Kleinhesseloher Sees. Architekt ist Leo von Klenze.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Gaststätte beim Chinesischen Turm wird eröffnet. Damit steht die Gartenanlage endlich der Öffentlichkeit zur Verfügung.
München-Englischer Garten - Lehel * Die Chinesische Wirtschaft aus dem Jahr 1790 wird durch die noch heute stehende Gaststätte am Chinesischen Turm ersetzt.
München-Schwabing * Zur besseren wirtschaftlichen Verwertung wird die 250 Tagwerk [= ~53.000 Quadratmeter] große Immobilie um das Schloss Biederstein von den wittelsbachischen Erben veräußert. Die Firma Heilmann & Littmann“erhält den Auftrag zum Verkauf.
Schwabing * König Ludwig I. teilt - ohne vorher mit der Betroffenen gesprochen zu haben - dem Magistrat von München mit, dass die Königin-Witwe Caroline künftig in Würzburg leben wird. Die Königin-Witwe wehrt sich dagegen und lebt bis zu ihrem Tod mit ihrem Hofstaat im neuen Schloss Biederstein.
Seidlvilla, zweigeschossiger malerischer Gruppenbau in jugendstiligen deutschen Renaissanceformen mit Natursteingliederung und rundem Eckturm, von Emanuel von Seidl, 1905/06; mit Ausstattung; ehem. Marstall, erdgeschossiger hakenförmiger Mansarddachbau mit Krüppelwalm, Balkons, Natursteingliederung und Pferdebüsten, gleichzeitig, baulich durch großes Durchfahrtstor mit der Villa verbunden; Einfriedung, hohe Mauer mit vasenbekrönten Pfeilern, gleichzeitig.
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.07 | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 0.08 | Fendstraße 6 | Ullmann Regina | 1902 | 1923 | |
| 0.08 | Siegesstraße 4 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.10 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.11 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.12 | Leopoldstraße 51 | George Stefan | 1900 | 1903 | |
| 0.12 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.13 | Leopoldstraße 51 | Wolfskehl Karl | 1900 | 1904 | |
| 0.14 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.15 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.15 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.17 | Werneckstraße 19 | Reventlow Franziska zu | 1899 | 1901 | |
| 0.18 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 0.20 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.21 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.21 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.22 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.23 | Leopoldstraße 59 | Mann Heinrich | 1914 | 1928 | |
| 0.24 | Maria-Josepha-Straße 8 | Loeb James | |||
| 0.25 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.26 | Herzogstraße 1 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.26 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.26 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.26 | Feilitzschstraße 3 | Klee Paul | 1908 | 1919 | |
| 0.28 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.28 | Werneckstraße 24 | Klee Paul | |||
| 0.28 | Werneckstraße 24 | Toller Ernst | |||
| 0.29 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.29 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.30 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.31 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.31 | Occamstraße 1 | Martov Julij | |||
| 0.32 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.32 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.33 | Wilhelmstraße 28 | Bleeker Bernhard | 1906 | 1907 | |
| 0.33 | Leopoldstraße 71 | Thoma Ludwig | 1905 | 1907 | |
| 0.33 | Marktstraße 5 | Mann Thomas | 1898 | ||
| 0.33 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.33 | Seestraße 16 | Böhlau Helene | |||
| 0.33 | Seestraße 16 | Weber Max | 1919 | 1920 | |
| 0.33 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.34 | Mandlstraße 9 | Breitbach Joseph | |||
| 0.34 | Herzogstraße 7 | Reventlow Franziska zu | 1907 | 1908 | |
| 0.35 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.35 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.36 | Seestraße 20 | Crailsheim Friedrich Krafft von | 1926 | ||
| 0.36 | Mandlstraße 8 | Gulbransson Olaf | 1905 | 1909 | |
| 0.36 | Leopoldstraße 77 | Prell Bally | 1922 | 1982 | |
| 0.36 | Mandlstraße 8 | Langen Albert | 1906 | 1909 | |
| 0.36 | Mandlstraße 10 | Nonnenbruch Max | 1902 | ||
| 0.37 | Leopoldstraße 77 | Dülfer Martin | 1900 | 1906 | |
| 0.37 | Leopoldstraße 77 | Bonsels Waldemar | 1906 | 1918 | |
| 0.38 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.38 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.40 | Herzogstraße 18 | Huch Friedrich | |||
| 0.40 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.40 | Mandlstraße 24 | Eliasberg Alexander | |||
| 0.41 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.41 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.41 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.41 | Mandlstraße 26 | Kubin Alfred | 1904 | 1906 | |
| 0.42 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.42 | Feilitzschstraße 32 | Mann Thomas | 1897 | 1902 | |
| 0.42 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.42 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.42 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.42 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.43 | Mandlstraße 28 | Graf Willi | 1943 | ||
| 0.43 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.44 | Clemensstraße 2 | Roda-Roda Alexander | 1906 | 1910 | |
| 0.44 | Siegfriedstraße 14 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1902 | |
| 0.45 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.45 | Herzogstraße 28 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.46 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.46 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.46 | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | |||
| 0.46 | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | |||
| 0.48 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.49 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.49 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.49 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.50 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.50 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.51 | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | |||
| 0.51 | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 0.51 | Bismarkstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.52 | Leopoldstraße 87 | Wolfskehl Karl | 1904 | 1909 | |
| 0.52 | Leopoldstraße 87 | George Stefan | 1904 | 1909 | |
| 0.52 | Keferstraße 2 | Bleeker Bernhard | 1907 | 1911 | |
| 0.52 | Keferstraße 2 | Rilke Rainer Maria | 1915 | 1917 | |
| 0.52 | Keferstraße 2 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.52 | Keferstraße 2 | Huch Friedrich | |||
| 0.52 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.53 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.55 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.56 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.57 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.57 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.57 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.57 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.59 | Keferstraße 10 | Gulbransson Olaf | 1906 | 1920 | |
| 0.61 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.63 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.63 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.64 | Germaniastraße 5 | Heß Rudolf | 1919 | 1919 | |
| 0.64 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.64 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.64 | Destouchesstraße 1 | Derleth Ludwig | |||
| 0.64 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.64 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.65 | Antonienstraße 7 | Jüdisches Kinderheim | 1926 | 1942 | |
| 0.65 | Destouchesstraße 3 | Klages Ludwig | 1909 | 1909 | |
| 0.67 | Keferstraße 12 | Puchner Edmund | 2014 | ||
| 0.67 | Leopoldstraße 108 | Mann Heinrich | 1915 | 1915 | |
| 0.67 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.67 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.68 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.68 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.68 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.68 | Viktoriastraße 11 | Falkenberg Otto | 1916 | 1937 | |
| 0.68 | Kaulbachstraße 68 | Fassbinder Rainer Werner | |||
| 0.69 | Königin Straße 85 | Erbslöh Adolf | 1916 | 1934 | |
| 0.69 | Herzogstraße 52 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.69 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.69 | Kaulbachstraße 68 | Marc Franz | 1905 | 1907 | |
| 0.69 | Kaulbachstraße 68 | Klabund | 1904 | 1904 | |
| 0.69 | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | |||
| 0.70 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.71 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.71 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.72 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.72 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.72 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.72 | Königinstraße 24 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.73 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.74 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.74 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Reger Max | 1907 | 1907 | |
| 0.74 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1910 | 1911 | |
| 0.74 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.74 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.76 | Fuchsstraße 2 | Kästner Erich | 1946 | 1953 | |
| 0.76 | Kaulbachstraße 62 | Schaumann Ruth | |||
| 0.77 | Kaulbachstraße 63 | Brecht Bertold | 1918 | ||
| 0.77 | Herzogstraße 55 | Brachvogel Carry | 1910 | 1942 | |
| 0.77 | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 0.77 | Ungererstraße 24 | Mann Thomas | 1902 | 1902 | |
| 0.78 | Königinstraße 69 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.78 | Pündterplatz 1 | Oehl Erwin | 1931 | ||
| 0.79 | Kaiserstraße 54 | Althaus Peter Paul | 1937 | 1939 | |
| 0.79 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.80 | Leopoldstraße 4 | Die Insel | |||
| 0.80 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.81 | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | |||
| 0.81 | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | |||
| 0.82 | Dietlindenstraße 14 | Heimeran Ernst | |||
| 0.85 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.85 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.85 | Dietlindenstraße 1 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.87 | Schackstraße 4 | Münter Gabriele | |||
| 0.88 | Karl-Theodor-Straße 48 | Obrist Hermann | 1896 | 1927 | |
| 0.90 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.90 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.91 | Mainzer Straße 3 | Heß Rudolf | 1928 | 1929 | |
| 0.91 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.91 | Belgradstraße 16 | Ball Hugo | |||
| 0.92 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.92 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.92 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.93 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.93 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.93 | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 1945 | ||
| 0.93 | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | |||
| 0.93 | Leopoldstraße 119 | Klages Ludwig | 1901 | 1909 | |
| 0.98 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.98 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank |