Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
München-Schwabing * Samstag. Wieder versammeln sich bis zu 10.000 Protestierer auf der Leopoldstraße und erstellen Straßenblockaden. Mit Feuerwerkskörpern versuchen sie die Pferde der berittenen Polizei scheu zu machen. Flaschen und Steine fliegen in Richtung der Polizei. Dabei werden drei Beamte verletzt.
Bei einer regelrechten Straßenschlacht, bei der die Polizei vom massiven Schlagstockeinsatz gebrauch macht, werden 14 Randalierer schwer verletzt. Der Student Georg Friz schwebt nach einem Leberriss in Lebensgefahr. Nach Ansicht von Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel haben an diesem Samstag weniger die Studenten als „vor allem der Pöbel aller Stadtviertel“ in Schwabing ihr Unwesen getrieben.
Laut Polizeibericht kommen über 150 Polizisten zum Einsatz. 16 Protestierer werden festgenommen und neun nachträglich zur Anzeige gebracht.
München-Schwabing * An Fronleichnam, einem katholischen Feiertag in Bayern, beginnen die sogenannten „Schwabinger Krawalle“. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Polizei und etwa 50 Zuhörern von drei Gitarrenspielern erfolgt gegen 21:45 Uhr - weit weg von jedem Wohnblock - im Englischen Garten am Monopteros. Doch es läuft glimpflich ab, denn die Jugendlichen folgen der Aufforderung der Polizei und gehen auseinander.
Eine knappe halbe Stunde später löst am Wedekindplatz eine andere Streifenwagenbesatzung - ebenfalls ohne größere Probleme - eine aus etwa 150 Personen bestehende Ansammlung auf, die sich um drei Gitarristen gruppiert hat.
Um 22:35 Uhr kommt es an der Leopold-/Ecke Martiusstraße zum dritten Polizeieinsatz und daraus resultierend zur tätlichen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einer aus etwa 200 Personen bestehenden Gruppe, die sich um fünf Gitarristen gebildet hat. Die Band besteht aus den Gymnasiasten Michael Erber und Klaus Olbrich, den Lehrlingen Wolfram Kunkel und Hans (Sitka) Wunderlich und dem jungen Schreiner Rüdiger Herzfeldt. Sie singen und spielen russische Volkslieder.
Nachdem sich einige Anwohner über die Störung der Nachtruhe bei der Polizei beschwert haben, treffen zwei Beamte am „Tatort“ ein und fordern die jungen Gitarrespieler zum Einsteigen in den Funkstreifenwagen auf. Das Einschreiten der Polizei gegen die Musiker wird von den Zuhörern - „spontan und ohne vorherige Planung“ - als Festnahme gedeutet.
Diese artikulieren daraufhin ihren Unmut ziemlich laut und unmissverständlich. Es kommt zu Rangeleien mit den Ordnungshütern, die nun ihrerseits Verstärkung anfordern, nachdem die Randalierer die Luft aus den Reifen des Polizeiautos lassen. Mit einem ersten Gummiknüppeleinsatz kann die Polizei die auf mehrere hundert Menschen angewachsenen Protestierer vom Schauplatz abdrängen. Kaum dass die Polizisten abgerückt sind, läuft eine noch größere Menschenmenge als zuvor (Schätzungen sprechen von 5.000 Personen) auf die Leopoldstraße und blockiert den Auto- und Straßenbahn-Verkehr mit Stühlen und indem sie sich selbst auf der Straße niederlassen.
Erst nach der zweimaligen Räumung der Straße und der Festnahme von 41 Personen erklärt die Polizei um 1:40 Uhr den Einsatz für beendet. Laut Polizeibericht kommen 90 Beamte zum Einsatz. Zwei Protestierer werden nachträglich zur Anzeige gebracht.
München-Schwabing * Freitag. Die Schwabinger Krawalle gehen weiter. Ab 21 Uhr laufen „unzählige junge Leute [...] immer weiter in die Fahrbahn hinein“ und blockieren damit die Leopoldstraße. Nach Beschwerdeanrufen trifft die Polizei ein.
Der Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und der Polizeipräsident Manfred Schreiber sprechen mit den Protestierenden. Letztlich werden sie aber von den 10.000 Anwesenden niedergeschrieen und ausgepfiffen, weshalb es zur zweiten gewaltsamen Räumung der Leopoldstraße kommt.
Die Auseinandersetzungen dauern bis in die frühen Morgenstunden an. Laut Polizeibericht kommen über 100 Polizisten zum Einsatz, die 24 Protestierer festnehmen und vier weitere nachträglich zur Anzeige bringen.
Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein.
München-Schwabing * Montag. Rund 2.500 Protestierer versammeln sich an der Leopoldstraße. Mehrere hundert Jugendliche blockieren erneut den Verkehrauf dem Boulevard. Gegen 1 Uhr räumt die Polizei die Straße. Rund 200 Protestierer werden „eingekesselt“ und anschließend festgenommen, darunter auch der spätere RAF-Terrorist Andreas Baader. Damit enden die Schwabinger Krawalle. Laut Polizeibericht kommen an diesem Tag rund 360 Polizisten zum Einsatz. 35 Protestierer werden festgenommen, sieben nachträglich zur Anzeige gebracht. Darüber hinaus werden über 200 Anwesende zur Personalienfeststellung kurzfristig in Gewahrsam genommen.
Dass die Stadtpolizei an allen Tagen keine Wasserwerfer einsetzt, liegt an der in der Leopoldstraße verkehrenden Straßenbahn. Man hätte nämlich aus Sicherheitsgründen die Strom führenden Oberleitungen außer Betrieb nehmen müssen. Außerdem befürchtet man angesichts der sommerlichen Temperaturen, dass ein Wasserwerfer zur weiteren „Erheiterung“ der Protestierenden beigetragen hätte.
Fazit: Gegen 248 Personen werden Ermittlungen wegen der Beteiligung an den Schwabinger Krawallen aufgenommen. Darunter finden sich lediglich 13 Frauen. Fast drei Viertel der Verfahren werden eingestellt. 54 Angeklagte werden verurteilt; es gibt 13 Freisprüche. Das Durchschnittsalter der Verurteilten liegt bei 22 Jahren.
Von den jungen Berufstätigen werden auffällig viele verurteilt. Während aus dem akademischen Nachwuchs nur jeder Zehnte eine Strafe erhält, ist es bei den Nichtakademikern nahezu jeder Zweite. Es werden sechs Gefängnisstrafen zwischen drei und dreizehn Monaten ausgesprochen, wovon fünf auf Nichtakademikern fallen. Die Geldstrafen liegen zwischen 40 und 1.000 DMark. Die Jungakademiker kommen mit Geldbußen und Strafen auf Bewährung davon.
Gegen Angehörige der Stadtpolizei werden 143 Verfahren eröffnet. Lediglich 14 Polizisten werden aber mit Anklagen konfrontiert. Vier Ordnungshüter werden rechtskräftig verurteilt. Darunter ist nur ein Stadtpolizist, der an den Einsätzen vor Ort beteiligt war. Die drei Anderen sind als Aufseher in der Polizeihaftanstalt tätig.
Der Bezirksausschuss Schwabing-Freimann protestiert in einer Resolution gegen die Ausschreitungen, die das „Machwerk verantwortungsloser, ortsfremder Elemente“ gewesen sei und bedankt sich ausdrücklich bei der Münchner Polizei für das mutige und tatkräftige Einschreiten.
München-Schwabing * Sonntag. Die Proteste der Schwabinger Krawalle lassen zwar nach, doch Pressebeobachter zählen immer noch 3.000 Teilnehmer. Sogar Studentengruppen wenden sich nun gegen die Fortsetzung des Protests. Wieder beginnen die Straßenblockaden. Es kommt zu den „härtesten Auseinandersetzungen“, die sich auch an der besonders hohen Zahl von Festnahmen ablesen lässt.
Man schiebt die Gewalttätigkeit der Halbstarken-Szene zu. Doch spätere Untersuchungen können diese Mutmaßung nicht bestätigen. Der Anteil der Studenten an den Protestveranstaltungen hat sich gegenüber dem Vortag prozentual sogar erhöht. Laut Polizeibericht kommen über 450 Polizisten zum Einsatz, die 85 Protestierer festnehmen und 13 nachträglich zur Anzeige bringen.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München-Maxvorstadt * Mit dem „KEKK“ [= Kabarett & Engagierte Kleinkunst] entsteht im Saal der legendären Gaststätte „Witwe Bolte“ in der Amalienstraße 87 eine neue Kleinkunstbühne. Initiator ist Helmut Wagner, genannt Helmuth von der Vogelweide.
Junge Kabarettisten, Liedermacher und Schauspieler finden hier eine Auftrittsmöglichkeit abseits der etablierten Bühnen. Das KEKK entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Kleinkunstszene und bringt zahlreiche Künstler hervor, die später weit über München hinaus bekannt werden.
München-Graggenau * Der Magistrat genehmigt am 23. Januar, das Gemeindekollegium am 8. Februar 1912 einstimmig den Vorschlag, das Städtische Wehramt auf ein Areal zwischen dem Barackenkasernement Oberwiesenfeld und der Prinz-Leopold-Kaserne an der Winzererstraße zu errichten.
Die Planung sehen ein Hauptgebäude mit dahinterliegendem geräumigen Hof vor, der an allen drei Seiten von erdgeschossigen, nicht unterkellerten Nebengebäuden eingefasst wird. Das Hauptgebäude soll die Amtsräume aufnehmen. Die Gesamtkosten des neuen Wehramtes betragen ohne Grund und Boden 679.625 Mark.
Die Stadt München ist damit die erste Gemeinde im Deutschen Reich, welche für die Verwaltung der ihr zukommenden Militärangelegenheiten ein eigenes Gebäude errichtet hat.
München-Schwabing * Die erste Amtshandlung des Städtischen Wehramts an der Winzererstraße ist die Mobilmachung des bayerischen Heeres für den Ersten Weltkrieg. Am 31. Juli 1914 ist in Bayern wie auch im übrigen Reich der Kriegszustand erklärt worden.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.12 | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | |||
| 0.14 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.15 | Kaiserstraße 54 | Althaus Peter Paul | 1937 | 1939 | |
| 0.18 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.18 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.22 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.24 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.24 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.25 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.26 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.26 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.26 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.27 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Reger Max | 1907 | 1907 | |
| 0.27 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1910 | 1911 | |
| 0.27 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.28 | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | |||
| 0.28 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.30 | Belgradstraße 16 | Ball Hugo | |||
| 0.31 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.31 | Hohenzollernstraße 110 | Heisenberg Werner | |||
| 0.31 | Herzogstraße 55 | Brachvogel Carry | 1910 | 1942 | |
| 0.32 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.32 | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | |||
| 0.34 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.34 | Pündterplatz 1 | Oehl Erwin | 1931 | ||
| 0.35 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.36 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.37 | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg | |||
| 0.37 | Isabellastraße 20 | Lempp Albert | |||
| 0.38 | Hohenzollernstraße 83 | Hausenstein Wilhelm | 1915 | 1919 | |
| 0.39 | Elisabethstraße 13 | Kruk Gregor | |||
| 0.40 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.41 | Herzogstraße 52 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.41 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.43 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.44 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.47 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.47 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.47 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.47 | Hohenzollernstraße 93 | Braun Eva | 1925 | 1935 | |
| 0.49 | Tengstraße 26 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.49 | Tengstraße 26 | Hausenstein Wilhelm | 1913 | 1914 | |
| 0.49 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.49 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.49 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.49 | Tengstraße 26 | Frank Leonhard | 1950 | ||
| 0.50 | Clemensstraße 76 | Fassbinder Rainer Werner | 1978 | 1982 | |
| 0.50 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.51 | Viktoriastraße 11 | Falkenberg Otto | 1916 | 1937 | |
| 0.51 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.51 | Clemensstraße 84 | Traven B. | 1915 | 1919 | |
| 0.54 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.54 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.54 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.56 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.57 | Bismarkstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.57 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.59 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.59 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.59 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.59 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.60 | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | |||
| 0.60 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.60 | Herzogstraße 28 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.62 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.63 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.64 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.64 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.64 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.65 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.65 | Herzogstraße 18 | Huch Friedrich | |||
| 0.66 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.66 | Wilhelmstraße 28 | Bleeker Bernhard | 1906 | 1907 | |
| 0.67 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.67 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.67 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.67 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.67 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.69 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.71 | Herzogstraße 7 | Reventlow Franziska zu | 1907 | 1908 | |
| 0.71 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.71 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.71 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.72 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.73 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.73 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.75 | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 0.75 | Destouchesstraße 3 | Klages Ludwig | 1909 | 1909 | |
| 0.75 | Destouchesstraße 1 | Derleth Ludwig | |||
| 0.78 | Siegfriedstraße 14 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1902 | |
| 0.78 | Leopoldstraße 51 | George Stefan | 1900 | 1903 | |
| 0.79 | Leopoldstraße 51 | Wolfskehl Karl | 1900 | 1904 | |
| 0.79 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.80 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.81 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.81 | Leopoldstraße 59 | Mann Heinrich | 1914 | 1928 | |
| 0.81 | Agnesstraße 48 | Holthusen Hans Egon | 1950 | ||
| 0.81 | Agnesstraße 48 | Leitl Ludwig | |||
| 0.82 | Herzogstraße 1 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.82 | Karl-Theodor-Straße 48 | Obrist Hermann | 1896 | 1927 | |
| 0.83 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.83 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.83 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.84 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.85 | Leopoldstraße 71 | Thoma Ludwig | 1905 | 1907 | |
| 0.86 | Leopoldstraße 77 | Dülfer Martin | 1900 | 1906 | |
| 0.86 | Leopoldstraße 77 | Bonsels Waldemar | 1906 | 1918 | |
| 0.86 | Leopoldstraße 77 | Prell Bally | 1922 | 1982 | |
| 0.86 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.86 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.86 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.87 | Türkenstraße 81 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.87 | Clemensstraße 2 | Roda-Roda Alexander | 1906 | 1910 | |
| 0.87 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.87 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.88 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.88 | Georgenstraße 105 | Mühsam Erich | 1915 | 1919 | |
| 0.88 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.88 | Fendstraße 6 | Ullmann Regina | 1902 | 1923 | |
| 0.88 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.88 | Agnesstraße 54 | Spengler Oswald | 1914 | 1925 | |
| 0.89 | Türkenstraße 94 | Elser Georg | |||
| 0.89 | Mainzer Straße 3 | Heß Rudolf | 1928 | 1929 | |
| 0.89 | Siegesstraße 4 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.89 | Blütenstraße 8 | Rilke Rainer Maria | |||
| 0.90 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.90 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.90 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | |||
| 0.91 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.91 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.91 | Zieblandstraße 11 | Karlstadt Liesl | 1892 | ||
| 0.92 | Arcisstraße 46 | Ringelnatz Joachim | |||
| 0.93 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.93 | Feilitzschstraße 3 | Klee Paul | 1908 | 1919 | |
| 0.93 | Zieblandstraße 1 | May Karl | |||
| 0.93 | Türkenstraße 69 | Wedekind Frank | |||
| 0.94 | Arcisstraße 44 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1895 | |
| 0.94 | Leopoldstraße 87 | Wolfskehl Karl | 1904 | 1909 | |
| 0.94 | Leopoldstraße 87 | George Stefan | 1904 | 1909 | |
| 0.94 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.95 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.96 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.96 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 0.96 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.96 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.97 | Zieblandstraße 23 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.98 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.98 | Schellingstraße 62 | Osteria Bavaria | |||
| 0.99 | Schellingstraße 92 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.99 | Werneckstraße 19 | Reventlow Franziska zu | 1899 | 1901 | |
| 0.99 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.99 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.99 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 1.00 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig |