Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
München-Schwabing * Samstag. Wieder versammeln sich bis zu 10.000 Protestierer auf der Leopoldstraße und erstellen Straßenblockaden. Mit Feuerwerkskörpern versuchen sie die Pferde der berittenen Polizei scheu zu machen. Flaschen und Steine fliegen in Richtung der Polizei. Dabei werden drei Beamte verletzt.
Bei einer regelrechten Straßenschlacht, bei der die Polizei vom massiven Schlagstockeinsatz gebrauch macht, werden 14 Randalierer schwer verletzt. Der Student Georg Friz schwebt nach einem Leberriss in Lebensgefahr. Nach Ansicht von Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel haben an diesem Samstag weniger die Studenten als „vor allem der Pöbel aller Stadtviertel“ in Schwabing ihr Unwesen getrieben.
Laut Polizeibericht kommen über 150 Polizisten zum Einsatz. 16 Protestierer werden festgenommen und neun nachträglich zur Anzeige gebracht.
München-Schwabing * Freitag. Die Schwabinger Krawalle gehen weiter. Ab 21 Uhr laufen „unzählige junge Leute [...] immer weiter in die Fahrbahn hinein“ und blockieren damit die Leopoldstraße. Nach Beschwerdeanrufen trifft die Polizei ein.
Der Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und der Polizeipräsident Manfred Schreiber sprechen mit den Protestierenden. Letztlich werden sie aber von den 10.000 Anwesenden niedergeschrieen und ausgepfiffen, weshalb es zur zweiten gewaltsamen Räumung der Leopoldstraße kommt.
Die Auseinandersetzungen dauern bis in die frühen Morgenstunden an. Laut Polizeibericht kommen über 100 Polizisten zum Einsatz, die 24 Protestierer festnehmen und vier weitere nachträglich zur Anzeige bringen.
München-Schwabing * Montag. Rund 2.500 Protestierer versammeln sich an der Leopoldstraße. Mehrere hundert Jugendliche blockieren erneut den Verkehrauf dem Boulevard. Gegen 1 Uhr räumt die Polizei die Straße. Rund 200 Protestierer werden „eingekesselt“ und anschließend festgenommen, darunter auch der spätere RAF-Terrorist Andreas Baader. Damit enden die Schwabinger Krawalle. Laut Polizeibericht kommen an diesem Tag rund 360 Polizisten zum Einsatz. 35 Protestierer werden festgenommen, sieben nachträglich zur Anzeige gebracht. Darüber hinaus werden über 200 Anwesende zur Personalienfeststellung kurzfristig in Gewahrsam genommen.
Dass die Stadtpolizei an allen Tagen keine Wasserwerfer einsetzt, liegt an der in der Leopoldstraße verkehrenden Straßenbahn. Man hätte nämlich aus Sicherheitsgründen die Strom führenden Oberleitungen außer Betrieb nehmen müssen. Außerdem befürchtet man angesichts der sommerlichen Temperaturen, dass ein Wasserwerfer zur weiteren „Erheiterung“ der Protestierenden beigetragen hätte.
Fazit: Gegen 248 Personen werden Ermittlungen wegen der Beteiligung an den Schwabinger Krawallen aufgenommen. Darunter finden sich lediglich 13 Frauen. Fast drei Viertel der Verfahren werden eingestellt. 54 Angeklagte werden verurteilt; es gibt 13 Freisprüche. Das Durchschnittsalter der Verurteilten liegt bei 22 Jahren.
Von den jungen Berufstätigen werden auffällig viele verurteilt. Während aus dem akademischen Nachwuchs nur jeder Zehnte eine Strafe erhält, ist es bei den Nichtakademikern nahezu jeder Zweite. Es werden sechs Gefängnisstrafen zwischen drei und dreizehn Monaten ausgesprochen, wovon fünf auf Nichtakademikern fallen. Die Geldstrafen liegen zwischen 40 und 1.000 DMark. Die Jungakademiker kommen mit Geldbußen und Strafen auf Bewährung davon.
Gegen Angehörige der Stadtpolizei werden 143 Verfahren eröffnet. Lediglich 14 Polizisten werden aber mit Anklagen konfrontiert. Vier Ordnungshüter werden rechtskräftig verurteilt. Darunter ist nur ein Stadtpolizist, der an den Einsätzen vor Ort beteiligt war. Die drei Anderen sind als Aufseher in der Polizeihaftanstalt tätig.
Der Bezirksausschuss Schwabing-Freimann protestiert in einer Resolution gegen die Ausschreitungen, die das „Machwerk verantwortungsloser, ortsfremder Elemente“ gewesen sei und bedankt sich ausdrücklich bei der Münchner Polizei für das mutige und tatkräftige Einschreiten.
München-Schwabing * Sonntag. Die Proteste der Schwabinger Krawalle lassen zwar nach, doch Pressebeobachter zählen immer noch 3.000 Teilnehmer. Sogar Studentengruppen wenden sich nun gegen die Fortsetzung des Protests. Wieder beginnen die Straßenblockaden. Es kommt zu den „härtesten Auseinandersetzungen“, die sich auch an der besonders hohen Zahl von Festnahmen ablesen lässt.
Man schiebt die Gewalttätigkeit der Halbstarken-Szene zu. Doch spätere Untersuchungen können diese Mutmaßung nicht bestätigen. Der Anteil der Studenten an den Protestveranstaltungen hat sich gegenüber dem Vortag prozentual sogar erhöht. Laut Polizeibericht kommen über 450 Polizisten zum Einsatz, die 85 Protestierer festnehmen und 13 nachträglich zur Anzeige bringen.
München-Schwabing * An Fronleichnam, einem katholischen Feiertag in Bayern, beginnen die sogenannten „Schwabinger Krawalle“. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Polizei und etwa 50 Zuhörern von drei Gitarrenspielern erfolgt gegen 21:45 Uhr - weit weg von jedem Wohnblock - im Englischen Garten am Monopteros. Doch es läuft glimpflich ab, denn die Jugendlichen folgen der Aufforderung der Polizei und gehen auseinander.
Eine knappe halbe Stunde später löst am Wedekindplatz eine andere Streifenwagenbesatzung - ebenfalls ohne größere Probleme - eine aus etwa 150 Personen bestehende Ansammlung auf, die sich um drei Gitarristen gruppiert hat.
Um 22:35 Uhr kommt es an der Leopold-/Ecke Martiusstraße zum dritten Polizeieinsatz und daraus resultierend zur tätlichen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einer aus etwa 200 Personen bestehenden Gruppe, die sich um fünf Gitarristen gebildet hat. Die Band besteht aus den Gymnasiasten Michael Erber und Klaus Olbrich, den Lehrlingen Wolfram Kunkel und Hans (Sitka) Wunderlich und dem jungen Schreiner Rüdiger Herzfeldt. Sie singen und spielen russische Volkslieder.
Nachdem sich einige Anwohner über die Störung der Nachtruhe bei der Polizei beschwert haben, treffen zwei Beamte am „Tatort“ ein und fordern die jungen Gitarrespieler zum Einsteigen in den Funkstreifenwagen auf. Das Einschreiten der Polizei gegen die Musiker wird von den Zuhörern - „spontan und ohne vorherige Planung“ - als Festnahme gedeutet.
Diese artikulieren daraufhin ihren Unmut ziemlich laut und unmissverständlich. Es kommt zu Rangeleien mit den Ordnungshütern, die nun ihrerseits Verstärkung anfordern, nachdem die Randalierer die Luft aus den Reifen des Polizeiautos lassen. Mit einem ersten Gummiknüppeleinsatz kann die Polizei die auf mehrere hundert Menschen angewachsenen Protestierer vom Schauplatz abdrängen. Kaum dass die Polizisten abgerückt sind, läuft eine noch größere Menschenmenge als zuvor (Schätzungen sprechen von 5.000 Personen) auf die Leopoldstraße und blockiert den Auto- und Straßenbahn-Verkehr mit Stühlen und indem sie sich selbst auf der Straße niederlassen.
Erst nach der zweimaligen Räumung der Straße und der Festnahme von 41 Personen erklärt die Polizei um 1:40 Uhr den Einsatz für beendet. Laut Polizeibericht kommen 90 Beamte zum Einsatz. Zwei Protestierer werden nachträglich zur Anzeige gebracht.
München-Schwabing * Der nächste Polizeieinsatz, der letztlich zu den Schwabinger Krawallen führen wird, erfolgt am Wedekindplatz. Am späten Abend schreiten die Ordnungshüter gegen eine Gruppe Gitarristen und deren rund 150 Zuhörer ein, weil sie „ruhestörenden Lärm verursachten, indem sie musizierten, sangen, in die Hände klatschten, zum Teil auch tanzten und grundlos grölten“.
Weil die Beamten mit Pfeifen und Buhrufen empfangen werden, rufen sie umgehend das Kleine Überfallkommando herbei. Nach einer dreimaligen über Lautsprecher verbreiteten Aufforderung den Platz zu verlassen, räumen die Zuschauer - ohne nennenswerten Widerstand - den Wedekindplatz.
<p><strong><em>Schwabing</em></strong> * Mit einem Vertrag überlässt der Geheime Rat und Kabinettssekretär Franz Xaver Ignaz von Wilhelm sein in Schwabing gelegenes Schloss Suresnes dem Kölner Kurfürsten Clemens August zur Nutzung. Dafür erhält Wilhelm das Nutzungsrecht am Schloss Ammerland am Starnberger See <em>„mit der Jagd, der Fischerei und der Gärtnerei“</em>. Die Eigentumsrechte und Unterhaltspflichten an beiden Schlössern bleiben durch diesen Vertrag unangetastet. </p> <p>Über die Hintergründe des Nutzungstausches gibt es keine Unterlagen. Die Vermutung ist naheliegend, dass der Kölner Fürstbischof eine verschwiegenes Absteigequartier nahe Münchens für seine amourösen Vergnügungen sucht. Der prachtliebende und den Freuden des Lebens sehr zugetane Fürst, der aufgrund seiner fünf Bistümer auch <em>„Monsieur de Cinq-Eglises“</em> genannt wird, ist bis zum Todesjahr des Geheimen Rats Franz Xaver Ignaz von Wilhelm, 1741, Hausherr auf Schloss Suresnes. </p>
München-Schwabing * Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet.
München-Schwabing * Der USPD- und Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag Karl Gareis wird nach einem Vortrag im Mathäserbräu zum Thema „Säkularisierung der Schule“ vor seinem Wohnort in der Freystraße 1 in Schwabing von einem unbekannten Täter aus dem Hinterhalt erschossen. Als verantwortlich für diesen Mord gilt die rechtsextreme „Organisation Consul“. Es ist ein sogenannter „Fememord“.
Schwabing * Erstmalige Nennung von Schwabing.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.
Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der baierische Kriegsminister Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich von dem Architekten Jean Baptiste Métivier am Westrand des Englischen Gartens ein Schlösschen im Stil der italienischen Renaissance erstellen.
Es befindet sich an der Stelle des heutigen Verwaltungsgebäude der Generaldirektion der Allianz-Versicherung.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.07 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.07 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.16 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.17 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.17 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.17 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.17 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.22 | Herzogstraße 28 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.22 | Bismarkstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.23 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.24 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.24 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.24 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.24 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.24 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.25 | Herzogstraße 52 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.25 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.25 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.25 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.26 | Herzogstraße 18 | Huch Friedrich | |||
| 0.26 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.26 | Wilhelmstraße 28 | Bleeker Bernhard | 1906 | 1907 | |
| 0.27 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.27 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.27 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.27 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Reger Max | 1907 | 1907 | |
| 0.27 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1910 | 1911 | |
| 0.27 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.29 | Viktoriastraße 11 | Falkenberg Otto | 1916 | 1937 | |
| 0.31 | Herzogstraße 55 | Brachvogel Carry | 1910 | 1942 | |
| 0.31 | Herzogstraße 7 | Reventlow Franziska zu | 1907 | 1908 | |
| 0.32 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.32 | Pündterplatz 1 | Oehl Erwin | 1931 | ||
| 0.33 | Kaiserstraße 54 | Althaus Peter Paul | 1937 | 1939 | |
| 0.34 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.35 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.36 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.36 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.36 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.36 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.38 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.38 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.39 | Siegfriedstraße 14 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1902 | |
| 0.39 | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 0.40 | Leopoldstraße 51 | George Stefan | 1900 | 1903 | |
| 0.40 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.40 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.40 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.40 | Leopoldstraße 51 | Wolfskehl Karl | 1900 | 1904 | |
| 0.41 | Leopoldstraße 59 | Mann Heinrich | 1914 | 1928 | |
| 0.41 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.42 | Herzogstraße 1 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.42 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.43 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.43 | Destouchesstraße 1 | Derleth Ludwig | |||
| 0.44 | Destouchesstraße 3 | Klages Ludwig | 1909 | 1909 | |
| 0.44 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.44 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.44 | Leopoldstraße 71 | Thoma Ludwig | 1905 | 1907 | |
| 0.45 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.45 | Belgradstraße 16 | Ball Hugo | |||
| 0.45 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.46 | Leopoldstraße 77 | Dülfer Martin | 1900 | 1906 | |
| 0.46 | Leopoldstraße 77 | Bonsels Waldemar | 1906 | 1918 | |
| 0.46 | Leopoldstraße 77 | Prell Bally | 1922 | 1982 | |
| 0.46 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.47 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.47 | Clemensstraße 2 | Roda-Roda Alexander | 1906 | 1910 | |
| 0.50 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.50 | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | |||
| 0.51 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.51 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.52 | Fendstraße 6 | Ullmann Regina | 1902 | 1923 | |
| 0.52 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.53 | Feilitzschstraße 3 | Klee Paul | 1908 | 1919 | |
| 0.54 | Siegesstraße 4 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.55 | Leopoldstraße 87 | Wolfskehl Karl | 1904 | 1909 | |
| 0.55 | Leopoldstraße 87 | George Stefan | 1904 | 1909 | |
| 0.57 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.58 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.58 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.59 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.60 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.60 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.60 | Marktstraße 5 | Mann Thomas | 1898 | ||
| 0.60 | Karl-Theodor-Straße 48 | Obrist Hermann | 1896 | 1927 | |
| 0.62 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.62 | Werneckstraße 19 | Reventlow Franziska zu | 1899 | 1901 | |
| 0.62 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.63 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.63 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 0.64 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.64 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.65 | Occamstraße 1 | Martov Julij | |||
| 0.65 | Mainzer Straße 3 | Heß Rudolf | 1928 | 1929 | |
| 0.66 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.66 | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | |||
| 0.67 | Werneckstraße 24 | Klee Paul | |||
| 0.67 | Werneckstraße 24 | Toller Ernst | |||
| 0.67 | Clemensstraße 76 | Fassbinder Rainer Werner | 1978 | 1982 | |
| 0.68 | Hohenzollernstraße 110 | Heisenberg Werner | |||
| 0.69 | Maria-Josepha-Straße 8 | Loeb James | |||
| 0.69 | Germaniastraße 5 | Heß Rudolf | 1919 | 1919 | |
| 0.70 | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | |||
| 0.70 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.70 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.70 | Leopoldstraße 108 | Mann Heinrich | 1915 | 1915 | |
| 0.70 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.70 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.71 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.72 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.72 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.72 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.72 | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg | |||
| 0.73 | Clemensstraße 84 | Traven B. | 1915 | 1919 | |
| 0.74 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.74 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.75 | Isabellastraße 20 | Lempp Albert | |||
| 0.75 | Hohenzollernstraße 83 | Hausenstein Wilhelm | 1915 | 1919 | |
| 0.76 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.76 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.77 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.79 | Elisabethstraße 13 | Kruk Gregor | |||
| 0.79 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.80 | Seestraße 16 | Böhlau Helene | |||
| 0.80 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.80 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.80 | Mandlstraße 9 | Breitbach Joseph | |||
| 0.80 | Seestraße 16 | Weber Max | 1919 | 1920 | |
| 0.81 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.81 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.81 | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | |||
| 0.81 | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | |||
| 0.82 | Seestraße 20 | Crailsheim Friedrich Krafft von | 1926 | ||
| 0.82 | Mandlstraße 8 | Gulbransson Olaf | 1905 | 1909 | |
| 0.82 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.82 | Mandlstraße 8 | Langen Albert | 1906 | 1909 | |
| 0.83 | Antonienstraße 7 | Jüdisches Kinderheim | 1926 | 1942 | |
| 0.83 | Mandlstraße 10 | Nonnenbruch Max | 1902 | ||
| 0.83 | Feilitzschstraße 32 | Mann Thomas | 1897 | 1902 | |
| 0.83 | Fuchsstraße 2 | Kästner Erich | 1946 | 1953 | |
| 0.84 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.84 | Hohenzollernstraße 93 | Braun Eva | 1925 | 1935 | |
| 0.85 | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | |||
| 0.85 | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 0.85 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.85 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.85 | Leopoldstraße 119 | Klages Ludwig | 1901 | 1909 | |
| 0.85 | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | |||
| 0.85 | Mandlstraße 24 | Eliasberg Alexander | |||
| 0.86 | Mandlstraße 26 | Kubin Alfred | 1904 | 1906 | |
| 0.86 | Mandlstraße 28 | Graf Willi | 1943 | ||
| 0.88 | Ungererstraße 24 | Mann Thomas | 1902 | 1902 | |
| 0.88 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.89 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.89 | Tengstraße 26 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.89 | Tengstraße 26 | Hausenstein Wilhelm | 1913 | 1914 | |
| 0.90 | Tengstraße 26 | Frank Leonhard | 1950 | ||
| 0.90 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.91 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.91 | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | |||
| 0.93 | Kaulbachstraße 68 | Fassbinder Rainer Werner | |||
| 0.93 | Kaulbachstraße 68 | Klabund | 1904 | 1904 | |
| 0.93 | Kaulbachstraße 68 | Marc Franz | 1905 | 1907 | |
| 0.93 | Keferstraße 2 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.93 | Keferstraße 2 | Bleeker Bernhard | 1907 | 1911 | |
| 0.93 | Keferstraße 2 | Rilke Rainer Maria | 1915 | 1917 | |
| 0.93 | Keferstraße 2 | Huch Friedrich | |||
| 0.94 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.94 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.94 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.96 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.97 | Leopoldstraße 4 | Die Insel | |||
| 0.98 | Dietlindenstraße 14 | Heimeran Ernst | |||
| 0.98 | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 0.98 | Leopoldstraße 135 | Ende Michael | 1945 | 1961 | |
| 0.98 | Keferstraße 10 | Gulbransson Olaf | 1906 | 1920 | |
| 0.99 | Kaulbachstraße 63 | Brecht Bertold | 1918 | ||
| 0.99 | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | |||
| 0.99 | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | |||
| 0.99 | Dietlindenstraße 1 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.99 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | |||
| 0.99 | Kaulbachstraße 62 | Schaumann Ruth |