Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
München-Schwabing * Samstag. Wieder versammeln sich bis zu 10.000 Protestierer auf der Leopoldstraße und erstellen Straßenblockaden. Mit Feuerwerkskörpern versuchen sie die Pferde der berittenen Polizei scheu zu machen. Flaschen und Steine fliegen in Richtung der Polizei. Dabei werden drei Beamte verletzt.
Bei einer regelrechten Straßenschlacht, bei der die Polizei vom massiven Schlagstockeinsatz gebrauch macht, werden 14 Randalierer schwer verletzt. Der Student Georg Friz schwebt nach einem Leberriss in Lebensgefahr. Nach Ansicht von Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel haben an diesem Samstag weniger die Studenten als „vor allem der Pöbel aller Stadtviertel“ in Schwabing ihr Unwesen getrieben.
Laut Polizeibericht kommen über 150 Polizisten zum Einsatz. 16 Protestierer werden festgenommen und neun nachträglich zur Anzeige gebracht.
München-Schwabing * Freitag. Die Schwabinger Krawalle gehen weiter. Ab 21 Uhr laufen „unzählige junge Leute [...] immer weiter in die Fahrbahn hinein“ und blockieren damit die Leopoldstraße. Nach Beschwerdeanrufen trifft die Polizei ein.
Der Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und der Polizeipräsident Manfred Schreiber sprechen mit den Protestierenden. Letztlich werden sie aber von den 10.000 Anwesenden niedergeschrieen und ausgepfiffen, weshalb es zur zweiten gewaltsamen Räumung der Leopoldstraße kommt.
Die Auseinandersetzungen dauern bis in die frühen Morgenstunden an. Laut Polizeibericht kommen über 100 Polizisten zum Einsatz, die 24 Protestierer festnehmen und vier weitere nachträglich zur Anzeige bringen.
München-Schwabing * Montag. Rund 2.500 Protestierer versammeln sich an der Leopoldstraße. Mehrere hundert Jugendliche blockieren erneut den Verkehrauf dem Boulevard. Gegen 1 Uhr räumt die Polizei die Straße. Rund 200 Protestierer werden „eingekesselt“ und anschließend festgenommen, darunter auch der spätere RAF-Terrorist Andreas Baader. Damit enden die Schwabinger Krawalle. Laut Polizeibericht kommen an diesem Tag rund 360 Polizisten zum Einsatz. 35 Protestierer werden festgenommen, sieben nachträglich zur Anzeige gebracht. Darüber hinaus werden über 200 Anwesende zur Personalienfeststellung kurzfristig in Gewahrsam genommen.
Dass die Stadtpolizei an allen Tagen keine Wasserwerfer einsetzt, liegt an der in der Leopoldstraße verkehrenden Straßenbahn. Man hätte nämlich aus Sicherheitsgründen die Strom führenden Oberleitungen außer Betrieb nehmen müssen. Außerdem befürchtet man angesichts der sommerlichen Temperaturen, dass ein Wasserwerfer zur weiteren „Erheiterung“ der Protestierenden beigetragen hätte.
Fazit: Gegen 248 Personen werden Ermittlungen wegen der Beteiligung an den Schwabinger Krawallen aufgenommen. Darunter finden sich lediglich 13 Frauen. Fast drei Viertel der Verfahren werden eingestellt. 54 Angeklagte werden verurteilt; es gibt 13 Freisprüche. Das Durchschnittsalter der Verurteilten liegt bei 22 Jahren.
Von den jungen Berufstätigen werden auffällig viele verurteilt. Während aus dem akademischen Nachwuchs nur jeder Zehnte eine Strafe erhält, ist es bei den Nichtakademikern nahezu jeder Zweite. Es werden sechs Gefängnisstrafen zwischen drei und dreizehn Monaten ausgesprochen, wovon fünf auf Nichtakademikern fallen. Die Geldstrafen liegen zwischen 40 und 1.000 DMark. Die Jungakademiker kommen mit Geldbußen und Strafen auf Bewährung davon.
Gegen Angehörige der Stadtpolizei werden 143 Verfahren eröffnet. Lediglich 14 Polizisten werden aber mit Anklagen konfrontiert. Vier Ordnungshüter werden rechtskräftig verurteilt. Darunter ist nur ein Stadtpolizist, der an den Einsätzen vor Ort beteiligt war. Die drei Anderen sind als Aufseher in der Polizeihaftanstalt tätig.
Der Bezirksausschuss Schwabing-Freimann protestiert in einer Resolution gegen die Ausschreitungen, die das „Machwerk verantwortungsloser, ortsfremder Elemente“ gewesen sei und bedankt sich ausdrücklich bei der Münchner Polizei für das mutige und tatkräftige Einschreiten.
München-Schwabing * Sonntag. Die Proteste der Schwabinger Krawalle lassen zwar nach, doch Pressebeobachter zählen immer noch 3.000 Teilnehmer. Sogar Studentengruppen wenden sich nun gegen die Fortsetzung des Protests. Wieder beginnen die Straßenblockaden. Es kommt zu den „härtesten Auseinandersetzungen“, die sich auch an der besonders hohen Zahl von Festnahmen ablesen lässt.
Man schiebt die Gewalttätigkeit der Halbstarken-Szene zu. Doch spätere Untersuchungen können diese Mutmaßung nicht bestätigen. Der Anteil der Studenten an den Protestveranstaltungen hat sich gegenüber dem Vortag prozentual sogar erhöht. Laut Polizeibericht kommen über 450 Polizisten zum Einsatz, die 85 Protestierer festnehmen und 13 nachträglich zur Anzeige bringen.
München-Schwabing * An Fronleichnam, einem katholischen Feiertag in Bayern, beginnen die sogenannten „Schwabinger Krawalle“. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Polizei und etwa 50 Zuhörern von drei Gitarrenspielern erfolgt gegen 21:45 Uhr - weit weg von jedem Wohnblock - im Englischen Garten am Monopteros. Doch es läuft glimpflich ab, denn die Jugendlichen folgen der Aufforderung der Polizei und gehen auseinander.
Eine knappe halbe Stunde später löst am Wedekindplatz eine andere Streifenwagenbesatzung - ebenfalls ohne größere Probleme - eine aus etwa 150 Personen bestehende Ansammlung auf, die sich um drei Gitarristen gruppiert hat.
Um 22:35 Uhr kommt es an der Leopold-/Ecke Martiusstraße zum dritten Polizeieinsatz und daraus resultierend zur tätlichen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einer aus etwa 200 Personen bestehenden Gruppe, die sich um fünf Gitarristen gebildet hat. Die Band besteht aus den Gymnasiasten Michael Erber und Klaus Olbrich, den Lehrlingen Wolfram Kunkel und Hans (Sitka) Wunderlich und dem jungen Schreiner Rüdiger Herzfeldt. Sie singen und spielen russische Volkslieder.
Nachdem sich einige Anwohner über die Störung der Nachtruhe bei der Polizei beschwert haben, treffen zwei Beamte am „Tatort“ ein und fordern die jungen Gitarrespieler zum Einsteigen in den Funkstreifenwagen auf. Das Einschreiten der Polizei gegen die Musiker wird von den Zuhörern - „spontan und ohne vorherige Planung“ - als Festnahme gedeutet.
Diese artikulieren daraufhin ihren Unmut ziemlich laut und unmissverständlich. Es kommt zu Rangeleien mit den Ordnungshütern, die nun ihrerseits Verstärkung anfordern, nachdem die Randalierer die Luft aus den Reifen des Polizeiautos lassen. Mit einem ersten Gummiknüppeleinsatz kann die Polizei die auf mehrere hundert Menschen angewachsenen Protestierer vom Schauplatz abdrängen. Kaum dass die Polizisten abgerückt sind, läuft eine noch größere Menschenmenge als zuvor (Schätzungen sprechen von 5.000 Personen) auf die Leopoldstraße und blockiert den Auto- und Straßenbahn-Verkehr mit Stühlen und indem sie sich selbst auf der Straße niederlassen.
Erst nach der zweimaligen Räumung der Straße und der Festnahme von 41 Personen erklärt die Polizei um 1:40 Uhr den Einsatz für beendet. Laut Polizeibericht kommen 90 Beamte zum Einsatz. Zwei Protestierer werden nachträglich zur Anzeige gebracht.
München-Schwabing * Der nächste Polizeieinsatz, der letztlich zu den Schwabinger Krawallen führen wird, erfolgt am Wedekindplatz. Am späten Abend schreiten die Ordnungshüter gegen eine Gruppe Gitarristen und deren rund 150 Zuhörer ein, weil sie „ruhestörenden Lärm verursachten, indem sie musizierten, sangen, in die Hände klatschten, zum Teil auch tanzten und grundlos grölten“.
Weil die Beamten mit Pfeifen und Buhrufen empfangen werden, rufen sie umgehend das Kleine Überfallkommando herbei. Nach einer dreimaligen über Lautsprecher verbreiteten Aufforderung den Platz zu verlassen, räumen die Zuschauer - ohne nennenswerten Widerstand - den Wedekindplatz.
München-Schwabing * Der USPD- und Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag Karl Gareis wird nach einem Vortrag im Mathäserbräu zum Thema „Säkularisierung der Schule“ vor seinem Wohnort in der Freystraße 1 in Schwabing von einem unbekannten Täter aus dem Hinterhalt erschossen. Als verantwortlich für diesen Mord gilt die rechtsextreme „Organisation Consul“. Es ist ein sogenannter „Fememord“.
<p><strong><em>Schwabing</em></strong> * Mit einem Vertrag überlässt der Geheime Rat und Kabinettssekretär Franz Xaver Ignaz von Wilhelm sein in Schwabing gelegenes Schloss Suresnes dem Kölner Kurfürsten Clemens August zur Nutzung. Dafür erhält Wilhelm das Nutzungsrecht am Schloss Ammerland am Starnberger See <em>„mit der Jagd, der Fischerei und der Gärtnerei“</em>. Die Eigentumsrechte und Unterhaltspflichten an beiden Schlössern bleiben durch diesen Vertrag unangetastet. </p> <p>Über die Hintergründe des Nutzungstausches gibt es keine Unterlagen. Die Vermutung ist naheliegend, dass der Kölner Fürstbischof eine verschwiegenes Absteigequartier nahe Münchens für seine amourösen Vergnügungen sucht. Der prachtliebende und den Freuden des Lebens sehr zugetane Fürst, der aufgrund seiner fünf Bistümer auch <em>„Monsieur de Cinq-Eglises“</em> genannt wird, ist bis zum Todesjahr des Geheimen Rats Franz Xaver Ignaz von Wilhelm, 1741, Hausherr auf Schloss Suresnes. </p>
München-Schwabing * Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet.
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
Schwabing * Erstmalige Nennung von Schwabing.
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.03 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.06 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Reger Max | 1907 | 1907 | |
| 0.06 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1910 | 1911 | |
| 0.12 | Herzogstraße 55 | Brachvogel Carry | 1910 | 1942 | |
| 0.13 | Kaiserstraße 54 | Althaus Peter Paul | 1937 | 1939 | |
| 0.14 | Pündterplatz 1 | Oehl Erwin | 1931 | ||
| 0.16 | Herzogstraße 52 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.18 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.20 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.20 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.21 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.23 | Belgradstraße 16 | Ball Hugo | |||
| 0.25 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.26 | Viktoriastraße 11 | Falkenberg Otto | 1916 | 1937 | |
| 0.26 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.26 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.26 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.30 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.31 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.32 | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | |||
| 0.33 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.33 | Bismarkstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.33 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.34 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.34 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.35 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.36 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.36 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.36 | Herzogstraße 28 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.36 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.39 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.40 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.42 | Herzogstraße 18 | Huch Friedrich | |||
| 0.43 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.44 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.44 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.45 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.45 | Wilhelmstraße 28 | Bleeker Bernhard | 1906 | 1907 | |
| 0.46 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.47 | Clemensstraße 76 | Fassbinder Rainer Werner | 1978 | 1982 | |
| 0.47 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.47 | Hohenzollernstraße 110 | Heisenberg Werner | |||
| 0.49 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.49 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.49 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.49 | Herzogstraße 7 | Reventlow Franziska zu | 1907 | 1908 | |
| 0.50 | Destouchesstraße 3 | Klages Ludwig | 1909 | 1909 | |
| 0.50 | Destouchesstraße 1 | Derleth Ludwig | |||
| 0.51 | Clemensstraße 84 | Traven B. | 1915 | 1919 | |
| 0.53 | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | |||
| 0.54 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.54 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.54 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.54 | Siegfriedstraße 14 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1902 | |
| 0.54 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.55 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.55 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.55 | Hohenzollernstraße 83 | Hausenstein Wilhelm | 1915 | 1919 | |
| 0.56 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.57 | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | |||
| 0.59 | Karl-Theodor-Straße 48 | Obrist Hermann | 1896 | 1927 | |
| 0.59 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.59 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.61 | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 0.61 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.61 | Leopoldstraße 51 | George Stefan | 1900 | 1903 | |
| 0.62 | Leopoldstraße 51 | Wolfskehl Karl | 1900 | 1904 | |
| 0.62 | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg | |||
| 0.62 | Leopoldstraße 59 | Mann Heinrich | 1914 | 1928 | |
| 0.62 | Herzogstraße 1 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.62 | Isabellastraße 20 | Lempp Albert | |||
| 0.63 | Leopoldstraße 71 | Thoma Ludwig | 1905 | 1907 | |
| 0.63 | Clemensstraße 2 | Roda-Roda Alexander | 1906 | 1910 | |
| 0.64 | Elisabethstraße 13 | Kruk Gregor | |||
| 0.64 | Hohenzollernstraße 93 | Braun Eva | 1925 | 1935 | |
| 0.64 | Leopoldstraße 77 | Dülfer Martin | 1900 | 1906 | |
| 0.64 | Leopoldstraße 77 | Bonsels Waldemar | 1906 | 1918 | |
| 0.64 | Leopoldstraße 77 | Prell Bally | 1922 | 1982 | |
| 0.65 | Mainzer Straße 3 | Heß Rudolf | 1928 | 1929 | |
| 0.65 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.65 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.65 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.68 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.70 | Leopoldstraße 87 | Wolfskehl Karl | 1904 | 1909 | |
| 0.70 | Leopoldstraße 87 | George Stefan | 1904 | 1909 | |
| 0.72 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.72 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.72 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.72 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.73 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.73 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.73 | Feilitzschstraße 3 | Klee Paul | 1908 | 1919 | |
| 0.73 | Tengstraße 26 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.73 | Tengstraße 26 | Hausenstein Wilhelm | 1913 | 1914 | |
| 0.73 | Fendstraße 6 | Ullmann Regina | 1902 | 1923 | |
| 0.73 | Tengstraße 26 | Frank Leonhard | 1950 | ||
| 0.74 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.76 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.76 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.76 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.76 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.76 | Siegesstraße 4 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.76 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.76 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.77 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.78 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.78 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.78 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.79 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.79 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.80 | Marktstraße 5 | Mann Thomas | 1898 | ||
| 0.80 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.81 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.81 | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | |||
| 0.81 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.82 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.83 | Leopoldstraße 108 | Mann Heinrich | 1915 | 1915 | |
| 0.83 | Germaniastraße 5 | Heß Rudolf | 1919 | 1919 | |
| 0.84 | Werneckstraße 19 | Reventlow Franziska zu | 1899 | 1901 | |
| 0.85 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 0.86 | Occamstraße 1 | Martov Julij | |||
| 0.88 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.88 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.88 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.88 | Werneckstraße 24 | Klee Paul | |||
| 0.88 | Werneckstraße 24 | Toller Ernst | |||
| 0.89 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.89 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.90 | Maria-Josepha-Straße 8 | Loeb James | |||
| 0.91 | Belgradstraße 86 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.92 | Leopoldstraße 119 | Klages Ludwig | 1901 | 1909 | |
| 0.95 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.95 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.95 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.95 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.96 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.96 | Fuchsstraße 2 | Kästner Erich | 1946 | 1953 | |
| 0.97 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.97 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.97 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.99 | Antonienstraße 7 | Jüdisches Kinderheim | 1926 | 1942 | |
| 1.00 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 1.00 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 |