Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
München-Schwabing * Samstag. Wieder versammeln sich bis zu 10.000 Protestierer auf der Leopoldstraße und erstellen Straßenblockaden. Mit Feuerwerkskörpern versuchen sie die Pferde der berittenen Polizei scheu zu machen. Flaschen und Steine fliegen in Richtung der Polizei. Dabei werden drei Beamte verletzt.
Bei einer regelrechten Straßenschlacht, bei der die Polizei vom massiven Schlagstockeinsatz gebrauch macht, werden 14 Randalierer schwer verletzt. Der Student Georg Friz schwebt nach einem Leberriss in Lebensgefahr. Nach Ansicht von Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel haben an diesem Samstag weniger die Studenten als „vor allem der Pöbel aller Stadtviertel“ in Schwabing ihr Unwesen getrieben.
Laut Polizeibericht kommen über 150 Polizisten zum Einsatz. 16 Protestierer werden festgenommen und neun nachträglich zur Anzeige gebracht.
München-Schwabing * Der USPD- und Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag Karl Gareis wird nach einem Vortrag im Mathäserbräu zum Thema „Säkularisierung der Schule“ vor seinem Wohnort in der Freystraße 1 in Schwabing von einem unbekannten Täter aus dem Hinterhalt erschossen. Als verantwortlich für diesen Mord gilt die rechtsextreme „Organisation Consul“. Es ist ein sogenannter „Fememord“.
München-Schwabing * Der nächste Polizeieinsatz, der letztlich zu den Schwabinger Krawallen führen wird, erfolgt am Wedekindplatz. Am späten Abend schreiten die Ordnungshüter gegen eine Gruppe Gitarristen und deren rund 150 Zuhörer ein, weil sie „ruhestörenden Lärm verursachten, indem sie musizierten, sangen, in die Hände klatschten, zum Teil auch tanzten und grundlos grölten“.
Weil die Beamten mit Pfeifen und Buhrufen empfangen werden, rufen sie umgehend das Kleine Überfallkommando herbei. Nach einer dreimaligen über Lautsprecher verbreiteten Aufforderung den Platz zu verlassen, räumen die Zuschauer - ohne nennenswerten Widerstand - den Wedekindplatz.
München-Schwabing * Sonntag. Die Proteste der Schwabinger Krawalle lassen zwar nach, doch Pressebeobachter zählen immer noch 3.000 Teilnehmer. Sogar Studentengruppen wenden sich nun gegen die Fortsetzung des Protests. Wieder beginnen die Straßenblockaden. Es kommt zu den „härtesten Auseinandersetzungen“, die sich auch an der besonders hohen Zahl von Festnahmen ablesen lässt.
Man schiebt die Gewalttätigkeit der Halbstarken-Szene zu. Doch spätere Untersuchungen können diese Mutmaßung nicht bestätigen. Der Anteil der Studenten an den Protestveranstaltungen hat sich gegenüber dem Vortag prozentual sogar erhöht. Laut Polizeibericht kommen über 450 Polizisten zum Einsatz, die 85 Protestierer festnehmen und 13 nachträglich zur Anzeige bringen.
München-Schwabing * Montag. Rund 2.500 Protestierer versammeln sich an der Leopoldstraße. Mehrere hundert Jugendliche blockieren erneut den Verkehrauf dem Boulevard. Gegen 1 Uhr räumt die Polizei die Straße. Rund 200 Protestierer werden „eingekesselt“ und anschließend festgenommen, darunter auch der spätere RAF-Terrorist Andreas Baader. Damit enden die Schwabinger Krawalle. Laut Polizeibericht kommen an diesem Tag rund 360 Polizisten zum Einsatz. 35 Protestierer werden festgenommen, sieben nachträglich zur Anzeige gebracht. Darüber hinaus werden über 200 Anwesende zur Personalienfeststellung kurzfristig in Gewahrsam genommen.
Dass die Stadtpolizei an allen Tagen keine Wasserwerfer einsetzt, liegt an der in der Leopoldstraße verkehrenden Straßenbahn. Man hätte nämlich aus Sicherheitsgründen die Strom führenden Oberleitungen außer Betrieb nehmen müssen. Außerdem befürchtet man angesichts der sommerlichen Temperaturen, dass ein Wasserwerfer zur weiteren „Erheiterung“ der Protestierenden beigetragen hätte.
Fazit: Gegen 248 Personen werden Ermittlungen wegen der Beteiligung an den Schwabinger Krawallen aufgenommen. Darunter finden sich lediglich 13 Frauen. Fast drei Viertel der Verfahren werden eingestellt. 54 Angeklagte werden verurteilt; es gibt 13 Freisprüche. Das Durchschnittsalter der Verurteilten liegt bei 22 Jahren.
Von den jungen Berufstätigen werden auffällig viele verurteilt. Während aus dem akademischen Nachwuchs nur jeder Zehnte eine Strafe erhält, ist es bei den Nichtakademikern nahezu jeder Zweite. Es werden sechs Gefängnisstrafen zwischen drei und dreizehn Monaten ausgesprochen, wovon fünf auf Nichtakademikern fallen. Die Geldstrafen liegen zwischen 40 und 1.000 DMark. Die Jungakademiker kommen mit Geldbußen und Strafen auf Bewährung davon.
Gegen Angehörige der Stadtpolizei werden 143 Verfahren eröffnet. Lediglich 14 Polizisten werden aber mit Anklagen konfrontiert. Vier Ordnungshüter werden rechtskräftig verurteilt. Darunter ist nur ein Stadtpolizist, der an den Einsätzen vor Ort beteiligt war. Die drei Anderen sind als Aufseher in der Polizeihaftanstalt tätig.
Der Bezirksausschuss Schwabing-Freimann protestiert in einer Resolution gegen die Ausschreitungen, die das „Machwerk verantwortungsloser, ortsfremder Elemente“ gewesen sei und bedankt sich ausdrücklich bei der Münchner Polizei für das mutige und tatkräftige Einschreiten.
Schwabing * Erstmalige Nennung von Schwabing.
<p><strong><em>Schwabing</em></strong> * Mit einem Vertrag überlässt der Geheime Rat und Kabinettssekretär Franz Xaver Ignaz von Wilhelm sein in Schwabing gelegenes Schloss Suresnes dem Kölner Kurfürsten Clemens August zur Nutzung. Dafür erhält Wilhelm das Nutzungsrecht am Schloss Ammerland am Starnberger See <em>„mit der Jagd, der Fischerei und der Gärtnerei“</em>. Die Eigentumsrechte und Unterhaltspflichten an beiden Schlössern bleiben durch diesen Vertrag unangetastet. </p> <p>Über die Hintergründe des Nutzungstausches gibt es keine Unterlagen. Die Vermutung ist naheliegend, dass der Kölner Fürstbischof eine verschwiegenes Absteigequartier nahe Münchens für seine amourösen Vergnügungen sucht. Der prachtliebende und den Freuden des Lebens sehr zugetane Fürst, der aufgrund seiner fünf Bistümer auch <em>„Monsieur de Cinq-Eglises“</em> genannt wird, ist bis zum Todesjahr des Geheimen Rats Franz Xaver Ignaz von Wilhelm, 1741, Hausherr auf Schloss Suresnes. </p>
München-Schwabing * Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet.
München-Schwabing * Freitag. Die Schwabinger Krawalle gehen weiter. Ab 21 Uhr laufen „unzählige junge Leute [...] immer weiter in die Fahrbahn hinein“ und blockieren damit die Leopoldstraße. Nach Beschwerdeanrufen trifft die Polizei ein.
Der Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und der Polizeipräsident Manfred Schreiber sprechen mit den Protestierenden. Letztlich werden sie aber von den 10.000 Anwesenden niedergeschrieen und ausgepfiffen, weshalb es zur zweiten gewaltsamen Räumung der Leopoldstraße kommt.
Die Auseinandersetzungen dauern bis in die frühen Morgenstunden an. Laut Polizeibericht kommen über 100 Polizisten zum Einsatz, die 24 Protestierer festnehmen und vier weitere nachträglich zur Anzeige bringen.
München - München-Schwabing * Herzog Max Emanuel in Bayern stirbt im Alter von 43 Jahren. Schloss Biederstein erbt seine Gemahlin Amalie.
München-Schwabing * An Fronleichnam, einem katholischen Feiertag in Bayern, beginnen die sogenannten „Schwabinger Krawalle“. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Polizei und etwa 50 Zuhörern von drei Gitarrenspielern erfolgt gegen 21:45 Uhr - weit weg von jedem Wohnblock - im Englischen Garten am Monopteros. Doch es läuft glimpflich ab, denn die Jugendlichen folgen der Aufforderung der Polizei und gehen auseinander.
Eine knappe halbe Stunde später löst am Wedekindplatz eine andere Streifenwagenbesatzung - ebenfalls ohne größere Probleme - eine aus etwa 150 Personen bestehende Ansammlung auf, die sich um drei Gitarristen gruppiert hat.
Um 22:35 Uhr kommt es an der Leopold-/Ecke Martiusstraße zum dritten Polizeieinsatz und daraus resultierend zur tätlichen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einer aus etwa 200 Personen bestehenden Gruppe, die sich um fünf Gitarristen gebildet hat. Die Band besteht aus den Gymnasiasten Michael Erber und Klaus Olbrich, den Lehrlingen Wolfram Kunkel und Hans (Sitka) Wunderlich und dem jungen Schreiner Rüdiger Herzfeldt. Sie singen und spielen russische Volkslieder.
Nachdem sich einige Anwohner über die Störung der Nachtruhe bei der Polizei beschwert haben, treffen zwei Beamte am „Tatort“ ein und fordern die jungen Gitarrespieler zum Einsteigen in den Funkstreifenwagen auf. Das Einschreiten der Polizei gegen die Musiker wird von den Zuhörern - „spontan und ohne vorherige Planung“ - als Festnahme gedeutet.
Diese artikulieren daraufhin ihren Unmut ziemlich laut und unmissverständlich. Es kommt zu Rangeleien mit den Ordnungshütern, die nun ihrerseits Verstärkung anfordern, nachdem die Randalierer die Luft aus den Reifen des Polizeiautos lassen. Mit einem ersten Gummiknüppeleinsatz kann die Polizei die auf mehrere hundert Menschen angewachsenen Protestierer vom Schauplatz abdrängen. Kaum dass die Polizisten abgerückt sind, läuft eine noch größere Menschenmenge als zuvor (Schätzungen sprechen von 5.000 Personen) auf die Leopoldstraße und blockiert den Auto- und Straßenbahn-Verkehr mit Stühlen und indem sie sich selbst auf der Straße niederlassen.
Erst nach der zweimaligen Räumung der Straße und der Festnahme von 41 Personen erklärt die Polizei um 1:40 Uhr den Einsatz für beendet. Laut Polizeibericht kommen 90 Beamte zum Einsatz. Zwei Protestierer werden nachträglich zur Anzeige gebracht.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Biedersteiner Tunnel im Gebiet des Biedersteiner Sees entsteht bis 1966.
München-Schwabing * Zur besseren wirtschaftlichen Verwertung wird die 250 Tagwerk [= ~53.000 Quadratmeter] große Immobilie um das Schloss Biederstein von den wittelsbachischen Erben veräußert. Die Firma Heilmann & Littmann“erhält den Auftrag zum Verkauf.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der künstlich auf einer Wiese angelegte Kleinhesseloher See wird unter der Leitung von Friedrich Ludwig Sckell auf seine heutige Größe von acht Hektar gebracht. Die Arbeiten dauern bis 1812.
Schwabing * König Ludwig I. teilt - ohne vorher mit der Betroffenen gesprochen zu haben - dem Magistrat von München mit, dass die Königin-Witwe Caroline künftig in Würzburg leben wird. Die Königin-Witwe wehrt sich dagegen und lebt bis zu ihrem Tod mit ihrem Hofstaat im neuen Schloss Biederstein.
München-Englischer Garten * Auf einem Wiesengelände bei Schwabing wird der Kleinhesseloher See angelegt. Er wird zwischen 1807 und 1812 beträchtlich erweitert.
München-Englischer Garten - Schwabing * Auf der Werneckwiese im Englischen Garten finden zwischen dem 7. und dem 10. September 1972 die olympischen Wettbewerbe im Bogenschießen statt.
München-Schwabing * Der erste - öffentliche - Zoo in München wird eröffnet. Er ist auf Initiative des Münchner Großhändlers Benedikt Benedikt in einem von ihm erstandenen Gelände am Englischen Garten entstanden.
Die Münchner Presse feiert den neuen Zoologischen Garten: „Während andere Weltstädte, wie London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Berlin, Frankfurt und Dresden längst ihre Tiergärten hatten, war der Münchner darauf angewiesen, zu warten, bis irgend ein Menageriebesitzer seine hölzerne Baracke vor dem Karlstor aufgeschlagen hat, und wo man im Gedränge meist bei großer Hitze und höchst unangenehmen Gerüchen nur vorübergehend die seltenen ausländischen Tiere beschauen konnte. Dieses ist nun anders geworden; auch München hat nun einen Tiergarten ganz eigener Art erhalten, es hat einen neuen Vergnügungsort gewonnen, der allgemeine Anerkennung verdient, denn er verbindet Belehrung und Unterhaltung, wie keiner in der ganzen Stadt, und wird mit Recht ein Lieblingsplatz der intelligenten Bevölkerung werden.“
München-Englischer Garten - Schwabing * Der Großhandelsaufmann Benedikt Benedikt vergrößert durch Zukäufe sein für einen Zoologischen Garten vorgesehenes Grundstück am Westrand des Englischen Gartens. Es hat jetzt die Größe von sechs Fußballfeldern und ist damit etwa ein Zehntel des heutigen Tierparks Hellabrunn.
Die landschaftliche Anlage des Zoologischen Gartens übernimmt der königliche Hofgärtner August Klein. Die Bauten erstellt der Münchner Architekt Carl Schönhammer. Als nächstes werden Tiere angeschafft, die das Münchner Klima vertragen müssten.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das Sckell-Denkmal am Südufer des Kleinhesseloher Sees muss abgetragen werden. Das aus Grünkalkstein bestehende Denkmal ist schnell verwittert.
München-Englischer Garten - Schwabing * An der ursprünglichen nördlichen Grenze des Englischen Gartens befinden sich zwei kleine Holländische Bauernhäuser, die dem Parkwächter Josef Tax als Wohnung dienen.
Er hält Kühe und Esel und betreibt außerdem einen Bierausschank für die im Englischen Garten beschäftigten Arbeiter und Tagelöhner. Damit legt er den Grundstein für das später so beliebte Ausflugslokal Kleinhesselohe, das anfangs im Volksmund auch Kleines Eselsloch genannt wird.
München-Englischer Garten - Schwabing * König Max I. Joseph lässt am Südufer des Kleinhesseloher Sees durch den Bildhauer Ernst von Bendel für Friedrich Ludwig von Sckell ein Denkmal errichten.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das im Jahr 1932 beseitigte „Sckell-Denkmal“ am Südufer des „Kleinhesseloher Sees“ wird durch eine Kopie von Georg Petzold aus „Kalktuff“ ersetzt.
Schwabing * Die erste elektrische Straßenbahn Münchens und die dritte auf der Welt verbindet - ab dem 1. Juli 1886 bis zum Juni 1895 - die Endstation der Pferdebahn in Schwabing mit dem circa 750 Meter entfernten Ungererbad.
Der Ingenieur und Besitzer des Schwabinger Würmbades, August Ungerer, errichtet und finanziert die Bahn auf eigene Kosten. Da das Ungererbad damals weit außerhalb der Stadt liegt, errichtet der Badbetreiber die Zubringer-Straßenbahn als Kundenservice für seine Badegäste. Die Bahn befördert pro Jahr rund 150.000 Fahrgäste.
München-Schwabing - Englischer Garten * Das baufällig gewordene See-Restaurant Kleinhesselohe wird abgerissen und durch einen etwas größeren hölzernen Neubau von Professor Rudolf Esterer ersetzt.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird von Gabriel von Seidl als Bootshaus errichtet. Später nimmt es das See-Restaurant Kleinhesselohe auf.
München-Englischer Garten - Hirschau * Am nordwestlichen Rand des Englischen Gartens wird die Woll- und Lodenfabrik Frey am Dianabad gegründet.
<p><strong><em>München-Englischer Garten - Schwabing</em></strong> * Das Seehaus am Kleinhesseloher See wird wegen Baufälligkeit abgerissen. Danach richtet man sich in provisorischen Holzhütten ein.</p>
München-Englischer Garten - Schwabing * Nach der Behebung der Kriegsschäden wird das Seehaus wieder eröffnet.
München-Englischer Garten - Schwabing * Mit 2.500 Sitzplätzen ist das Seehaus im Sommer ein stark frequentierter Biergarten.
München-Englischer Garten - Schwabing * Das heutige Seehaus am Kleinhesseloher See wird von den Architekten Ernst Hürlimann und Ludwig Wiedemann errichtet.
München-Englischer Garten - Schwabing * In Erinnerung an Freiherr Reinhard von Wernecks „verdienstvolle Tätigkeit“ als Direktor des Englischen Gartens veranlasst König Ludwig I. die Errichtung des Werneck-Denkmals auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe des Ostufers des Kleinhesseloher Sees. Architekt ist Leo von Klenze.
München-Englischer Garten - Lehel - Schwabing * Ausbau der Omnibusstraße durch den Englischen Garten zwischen Martiusbrücke und Oettingnstraße.
München-Englischer Garten - Schwabing * Der baierische Kriegsminister Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich von dem Architekten Jean Baptiste Métivier am Westrand des Englischen Gartens ein Schlösschen im Stil der italienischen Renaissance erstellen.
Es befindet sich an der Stelle des heutigen Verwaltungsgebäude der Generaldirektion der Allianz-Versicherung.
München-Englischer Garten * Franz Herzog von Bayern, der Chef des Hauses Wittelsbach, spricht sich für den Tunnel unter dem Englischen Garten und die Wiedervereinigung des Parks aus: „Das ist ein Projekt von allergrößtem Interesse, nicht nur für München, sondern für ganz Bayern.“ 70 Millionen Euro soll laut den Initiatoren Petra Lejeune und Hermann Grub das Projekt kosten. Auch die zuständigen Finanzminister Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann haben ihre Unterstützung bereits zugesagt.
München-Englischer Garten - Schwabing * Nördlich des Rumford-Hauses im Englischen Garten - in der Umgebung der Martiusbrücke nahe der Königinstraße - entsteht das Amphitheater mit einem Durchmesser von 180 Fuß = ~ 60 Meter.
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.08 | Leopoldstraße 77 | Prell Bally | 1922 | 1982 | |
| 0.08 | Leopoldstraße 77 | Dülfer Martin | 1900 | 1906 | |
| 0.08 | Leopoldstraße 77 | Bonsels Waldemar | 1906 | 1918 | |
| 0.10 | Leopoldstraße 71 | Thoma Ludwig | 1905 | 1907 | |
| 0.12 | Clemensstraße 2 | Roda-Roda Alexander | 1906 | 1910 | |
| 0.14 | Marktstraße 5 | Mann Thomas | 1898 | ||
| 0.14 | Feilitzschstraße 3 | Klee Paul | 1908 | 1919 | |
| 0.15 | Leopoldstraße 87 | Wolfskehl Karl | 1904 | 1909 | |
| 0.15 | Leopoldstraße 87 | George Stefan | 1904 | 1909 | |
| 0.15 | Herzogstraße 1 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.18 | Leopoldstraße 59 | Mann Heinrich | 1914 | 1928 | |
| 0.20 | Siegfriedstraße 14 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1902 | |
| 0.22 | Occamstraße 1 | Martov Julij | |||
| 0.23 | Herzogstraße 7 | Reventlow Franziska zu | 1907 | 1908 | |
| 0.25 | Germaniastraße 5 | Heß Rudolf | 1919 | 1919 | |
| 0.28 | Leopoldstraße 51 | Wolfskehl Karl | 1900 | 1904 | |
| 0.28 | Wilhelmstraße 28 | Bleeker Bernhard | 1906 | 1907 | |
| 0.28 | Leopoldstraße 108 | Mann Heinrich | 1915 | 1915 | |
| 0.29 | Leopoldstraße 51 | George Stefan | 1900 | 1903 | |
| 0.29 | Werneckstraße 24 | Toller Ernst | |||
| 0.29 | Werneckstraße 24 | Klee Paul | |||
| 0.30 | Herzogstraße 18 | Huch Friedrich | |||
| 0.30 | Antonienstraße 7 | Jüdisches Kinderheim | 1926 | 1942 | |
| 0.35 | Fendstraße 6 | Ullmann Regina | 1902 | 1923 | |
| 0.36 | Herzogstraße 28 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.37 | Fuchsstraße 2 | Kästner Erich | 1946 | 1953 | |
| 0.38 | Leopoldstraße 41 | Reventlow Franziska zu | 1910 | 1910 | |
| 0.39 | Werneckstraße 19 | Reventlow Franziska zu | 1899 | 1901 | |
| 0.39 | Destouchesstraße 1 | Derleth Ludwig | |||
| 0.40 | Ungererstraße 24 | Mann Thomas | 1902 | 1902 | |
| 0.40 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.41 | Destouchesstraße 3 | Klages Ludwig | 1909 | 1909 | |
| 0.41 | Bismarkstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.42 | Siegesstraße 4 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.42 | Feilitzschstraße 32 | Mann Thomas | 1897 | 1902 | |
| 0.45 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.46 | Dietlindenstraße 14 | Heimeran Ernst | |||
| 0.49 | Dietlindenstraße 1 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.49 | Nikolaiplatz 1 | Seidel Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.49 | Mandlstraße 28 | Graf Willi | 1943 | ||
| 0.50 | Nikolaiplatz 1 | Mann Julia | 1901 | 1903 | |
| 0.50 | Mandlstraße 26 | Kubin Alfred | 1904 | 1906 | |
| 0.51 | Keferstraße 2 | Bleeker Bernhard | 1907 | 1911 | |
| 0.51 | Keferstraße 2 | Rilke Rainer Maria | 1915 | 1917 | |
| 0.51 | Keferstraße 2 | Reventlow Franziska zu | 1902 | 1902 | |
| 0.51 | Keferstraße 2 | Huch Friedrich | |||
| 0.51 | Nikolaiplatz 1 | Seidl Ina | 1903 | 1907 | |
| 0.52 | Maria-Josepha-Straße 26 | Friedenthal Richard | |||
| 0.52 | Mandlstraße 9 | Breitbach Joseph | |||
| 0.52 | Maria-Josepha-Straße 5 | Simm Franz | 1882 | 1918 | |
| 0.52 | Mandlstraße 24 | Eliasberg Alexander | |||
| 0.52 | Keferstraße 10 | Gulbransson Olaf | 1906 | 1920 | |
| 0.53 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.54 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.54 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.54 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.55 | Keferstraße 12 | Puchner Edmund | 2014 | ||
| 0.56 | Seestraße 16 | Böhlau Helene | |||
| 0.56 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.56 | Leopoldstraße 119 | Klages Ludwig | 1901 | 1909 | |
| 0.56 | Seestraße 16 | Weber Max | 1919 | 1920 | |
| 0.57 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.57 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.57 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.57 | Viktoriastraße 11 | Falkenberg Otto | 1916 | 1937 | |
| 0.57 | Seestraße 20 | Crailsheim Friedrich Krafft von | 1926 | ||
| 0.58 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.58 | Maria-Josepha-Straße 8 | Loeb James | |||
| 0.60 | Trautenwolfstraße 8 | Organisation Consul (O. C.) | |||
| 0.60 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.60 | Trautenwolfstraße 6 | Becher Johannes R. | |||
| 0.60 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.61 | Mandlstraße 10 | Nonnenbruch Max | 1902 | ||
| 0.61 | Mandlstraße 8 | Gulbransson Olaf | 1905 | 1909 | |
| 0.62 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.62 | Mandlstraße 8 | Langen Albert | 1906 | 1909 | |
| 0.62 | Mainzer Straße 3 | Heß Rudolf | 1928 | 1929 | |
| 0.62 | Karl-Theodor-Straße 48 | Obrist Hermann | 1896 | 1927 | |
| 0.63 | Herzogstraße 52 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.65 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.65 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.65 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.67 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.68 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 0.69 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | 1936 | 1944 | |
| 0.69 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.70 | Martiusstraße 6 | Halbe Max | |||
| 0.70 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.70 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.70 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.71 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.71 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.71 | Leopoldstraße 135 | Ende Michael | 1945 | 1961 | |
| 0.72 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.72 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.72 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.72 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.73 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.73 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.74 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.74 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.74 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.75 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.75 | Helmtrudenstraße 5 | Kutscher Artur | 1913 | 1916 | |
| 0.75 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1910 | 1911 | |
| 0.75 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Reger Max | 1907 | 1907 | |
| 0.75 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.75 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.75 | Helmtrudenstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1908 | 1909 | |
| 0.75 | Pündterplatz 1 | Oehl Erwin | 1931 | ||
| 0.75 | Herzogstraße 55 | Brachvogel Carry | 1910 | 1942 | |
| 0.76 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.78 | Gedonstraße 4 | Quidde Ludwig | |||
| 0.78 | Kunigundenstraße 51 | Guardini Romano | |||
| 0.79 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.79 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.81 | Mottlstraße 6 | Kutscher Arthur | 1957 | 1960 | |
| 0.83 | Gedonstraße 8 | Troendle Hugo | |||
| 0.83 | Gedonstraße 8 | Hoerschelmann Rolf von | |||
| 0.84 | Kaiserstraße 54 | Althaus Peter Paul | 1937 | 1939 | |
| 0.85 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.85 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.85 | Isoldenstraße 3 | Ehard Hans | |||
| 0.87 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.88 | Giselastraße 15 | Bleeker Bernhard | |||
| 0.88 | Giselastraße 15 | Mann Thomas | 1898 | 1901 | |
| 0.89 | Giselastraße 23 | Jawlensky Alexel von | |||
| 0.89 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.89 | Giselastraße 23 | Werefkin Marianne von | 1896 | 1914 | |
| 0.91 | Belgradstraße 16 | Ball Hugo | |||
| 0.91 | Kaulbachstraße 90 | Ende Michael | 1935 | 1944 | |
| 0.93 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.93 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.96 | Leopoldstraße 153 | Klages Ludwig | 1910 | 1918 | |
| 0.96 | Kaulbachstraße 77 | Kutscher Arthur | 1916 | 1920 | |
| 0.97 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.97 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.99 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.99 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.99 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 1.00 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 |