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lng: 11.55494, lat: 48.21819 | Position | KGP |

Evang.-Luth. Evangeliumskirche

Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph, Müller Horst
Erstellung: 1962
Stanigplatz 11
146 m
<p>Evang.-Luth. Evangeliumskirche, schlichter, längsgerichteter Saalbau in Betonskelettweise mit Ziegelausfachung, Mittelteil der Decke mit längsgerichtete Betonrippen, raumhohe Eckfenster im Altarbereich in rautenförmigen Betonformelementen farbig verglast, von Helmut von Werz, Johann-Christoph Ottow und Horst Müller, bez. 1962; mit Ausstattung; Turm, freistehender Sichtziegelbau mit Schallöffnungen, gleichzeitig; Pfarrzentrum, zweigeschossiger Sichtziegelbau mit Flachsatteldach, gleichzeitig; Wohnhauszeile, zweigeschossiger Sichtziegelbau mit Betonbändern, gleichzeitig.</p>

Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus

Architekt: Lill Hansjakob
Erstellung: 1962
Stanigplatz 13
241 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus, sichtziegeliger Zentralbau aus vier kreuzförmig angelegten halbkreisförmigen Wandschalen mit raumhohen schräggestellten Fenstern, vier mächtigen Stahlbetonsäulen das zeltartige Dach tragen und Verbindungsgang zum nördlichen Spitzturm, von Hansjakob Lill, 1962/63; mit Ausstattung; Pfarrhof mit Pfarrzentrum, obergeschossig schwarz getünchter Sichtziegelbau mit flachem Walmdach, erdgeschossigem Anbau und Verbindungsgang zur Kirche, gleichzeitig, 1977-80 nördlich erweitert.</p>

U-Bahnhof Feldmoching

Erstellung: 1996

495 m

Lager Frauenholz

Erstellung: 1937

688 m
<p>Das <strong>Lager Frauenholz</strong> im Münchner Norden, westlich der heutigen Schleißheimer Straße und im Bereich des heutigen <strong>Hasenbergl-Nord</strong>, hat eine wechselvolle Geschichte.</p><p><strong>1937–1945: Fliegertechnische Schule</strong><br>1937 wurden die Baracken als Unterkunft für die Lehrgangsteilnehmer der <strong>Fliegertechnischen Schule Schleißheim</strong> errichtet. Die Anlage gehörte zum Umfeld des Militärflugplatzes Schleißheim.</p><p><strong>1945–1953: DP-Lager Schleißheim</strong><br>Nach Kriegsende wurden die Baracken als <strong>DP-Lager</strong> (Displaced Persons) genutzt. Dort lebten vor allem Menschen aus Osteuropa und der Sowjetunion, die nach dem Krieg nicht in ihre Heimat zurückkehren konnten oder wollten. Das Lager wurde deshalb umgangssprachlich auch als <strong>„Russenlager“</strong> bezeichnet. Es bestanden unter anderem eine russisch-orthodoxe und eine katholische Kirche.</p><p><strong>1953–1964: Städtisches Wohnlager Frauenholz</strong><br>1953 kaufte die Stadt München das inzwischen geräumte Lager, um angesichts der großen Wohnungsnot <strong>obdachlose und wohnungslose Familien</strong> unterzubringen. Ab August 1953 wurden die ersten Familien eingewiesen. Zeitweise lebten in <strong>75 Baracken bis zu 4.000 Menschen</strong> – damit war Frauenholz eine der größten, wenn nicht die größte städtische Baracken-Wohnanlage dieser Art in der Bundesrepublik.</p><p>Das Leben war von schwierigen Wohn- und Versorgungsverhältnissen geprägt. Gleichzeitig entstand eine eigene Infrastruktur mit <strong>Kindergarten, Schule, Jugendheim, Gaststätte, Kirchen und zahlreichen Vereinen</strong>. Die Baracken wurden durch Straßen und Wege erschlossen, die 1954 Namen nach historischen Goldschmieden erhielten.</p><p><strong>1960er Jahre: Ende des Lagers</strong><br>Mit dem Bau der Großsiedlung <strong>Hasenbergl ab 1960</strong> begann der schrittweise Abbruch des Barackenlagers. Die Bewohner konnten nach und nach in neu errichtete Wohnungen umziehen. 1962 wurde das Gebiet offiziell von <strong>Oberschleißheim nach München eingemeindet</strong>. In den 1960er Jahren verschwanden die letzten Baracken; an ihrer Stelle entstand <strong>Hasenbergl-Nord</strong>.</p>

Paulkestraße 10

280 m 

Knabe mit Hase

Heinrich-Braun-Weg 5

299 m 

Kunstwerk

Aschenbrennerstraße 5

316 m 

Auf Borg und Fund

Gromannstraße

411 m 

Der Sportler Fritzi

Stösserstraße 18

454 m 

Kunstwerk

Dülferstraße

499 m 

Brunnen

Stösserstraße 35

516 m 

Durchdringung zweier Balken

Fortnerstraße 11

536 m 

Hortus Parvulorum

Blodigstraße 4

553 m 

Pferd, sich beißend

Blodigstraße 4

554 m 

Zeitkapsel Hasenbergl

Skulptur

Skulptur
1963
Goldschmiedplatz

576 m 

Skulptur

Hasenbrunnem

Brunnen
1971
Schleißheimer Straße

587 m 

Hasenbrunnem

Fortnerstraße 33

588 m 

Brunnenanlage

Riemerschmidstraße 69

596 m 

Schnecke

Familie im Wind

Plastik
1973
Fortnerstraße

636 m 

Familie im Wind

Nordhaideplatz

890 m 

Ab durch die Mitte

Knabe mit Hase
280 m
Friederichsen Roland
1961

Paulkestraße 10 

Friederichsen Roland - Knabe mit Hase

Kunstwerk
299 m

0

Heinrich-Braun-Weg 5 

 - Kunstwerk

Auf Borg und Fund
316 m
Häussler Iris
2003

Aschenbrennerstraße 5 

Häussler Iris - Auf Borg und Fund

Der Sportler Fritzi
411 m
Lankes Erika Maria
1989

Gromannstraße 

Lankes Erika Maria - Der Sportler Fritzi

Kunstwerk
454 m

0

Stösserstraße 18 

 - Kunstwerk

Brunnen
499 m
Neubauer-Woerner Marlene
0

Dülferstraße 

Neubauer-Woerner Marlene - Brunnen

Durchdringung zweier Balken
516 m
Wachter Rudolf
1978

Stösserstraße 35 

Wachter Rudolf - Durchdringung zweier Balken

Hortus Parvulorum
536 m
Groh Wolfgang
2024

Fortnerstraße 11 

Groh Wolfgang - Hortus Parvulorum

Pferd, sich beißend
553 m
Fischer Alexander
1965

Blodigstraße 4 

Fischer Alexander - Pferd, sich beißend

Blodigstraße 4 

 - Zeitkapsel Hasenbergl

Skulptur
576 m
Goebl Hanns
1963

Goldschmiedplatz 

Goebl Hanns - Skulptur

Hasenbrunnem
587 m
Scholl Ulla
1971

Schleißheimer Straße 

Scholl Ulla - Hasenbrunnem

Brunnenanlage
588 m
Scholl Ulla
1974

Fortnerstraße 33 

Scholl Ulla - Brunnenanlage

Schnecke
596 m
Rucker Hans und Maria
2008

Riemerschmidstraße 69 

Rucker Hans und Maria - Schnecke

Familie im Wind
636 m
Berthold Joachim
1973

Fortnerstraße 

Berthold Joachim - Familie im Wind

Ab durch die Mitte
890 m
Laner Alexander
2008

Nordhaideplatz  

Laner Alexander - Ab durch die Mitte