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lng: 11.55691, lat: 48.22149 | Position | KGP |

Lager Frauenholz

Erstellung: 1937

322 m
<p>Das <strong>Lager Frauenholz</strong> im Münchner Norden, westlich der heutigen Schleißheimer Straße und im Bereich des heutigen <strong>Hasenbergl-Nord</strong>, hat eine wechselvolle Geschichte.</p><p><strong>1937–1945: Fliegertechnische Schule</strong><br>1937 wurden die Baracken als Unterkunft für die Lehrgangsteilnehmer der <strong>Fliegertechnischen Schule Schleißheim</strong> errichtet. Die Anlage gehörte zum Umfeld des Militärflugplatzes Schleißheim.</p><p><strong>1945–1953: DP-Lager Schleißheim</strong><br>Nach Kriegsende wurden die Baracken als <strong>DP-Lager</strong> (Displaced Persons) genutzt. Dort lebten vor allem Menschen aus Osteuropa und der Sowjetunion, die nach dem Krieg nicht in ihre Heimat zurückkehren konnten oder wollten. Das Lager wurde deshalb umgangssprachlich auch als <strong>„Russenlager“</strong> bezeichnet. Es bestanden unter anderem eine russisch-orthodoxe und eine katholische Kirche.</p><p><strong>1953–1964: Städtisches Wohnlager Frauenholz</strong><br>1953 kaufte die Stadt München das inzwischen geräumte Lager, um angesichts der großen Wohnungsnot <strong>obdachlose und wohnungslose Familien</strong> unterzubringen. Ab August 1953 wurden die ersten Familien eingewiesen. Zeitweise lebten in <strong>75 Baracken bis zu 4.000 Menschen</strong> – damit war Frauenholz eine der größten, wenn nicht die größte städtische Baracken-Wohnanlage dieser Art in der Bundesrepublik.</p><p>Das Leben war von schwierigen Wohn- und Versorgungsverhältnissen geprägt. Gleichzeitig entstand eine eigene Infrastruktur mit <strong>Kindergarten, Schule, Jugendheim, Gaststätte, Kirchen und zahlreichen Vereinen</strong>. Die Baracken wurden durch Straßen und Wege erschlossen, die 1954 Namen nach historischen Goldschmieden erhielten.</p><p><strong>1960er Jahre: Ende des Lagers</strong><br>Mit dem Bau der Großsiedlung <strong>Hasenbergl ab 1960</strong> begann der schrittweise Abbruch des Barackenlagers. Die Bewohner konnten nach und nach in neu errichtete Wohnungen umziehen. 1962 wurde das Gebiet offiziell von <strong>Oberschleißheim nach München eingemeindet</strong>. In den 1960er Jahren verschwanden die letzten Baracken; an ihrer Stelle entstand <strong>Hasenbergl-Nord</strong>.</p>

Evang.-Luth. Evangeliumskirche

Architekt: Werz Helmut von, Ottow Johann-Christoph, Müller Horst
Erstellung: 1962
Stanigplatz 11
540 m
<p>Evang.-Luth. Evangeliumskirche, schlichter, längsgerichteter Saalbau in Betonskelettweise mit Ziegelausfachung, Mittelteil der Decke mit längsgerichtete Betonrippen, raumhohe Eckfenster im Altarbereich in rautenförmigen Betonformelementen farbig verglast, von Helmut von Werz, Johann-Christoph Ottow und Horst Müller, bez. 1962; mit Ausstattung; Turm, freistehender Sichtziegelbau mit Schallöffnungen, gleichzeitig; Pfarrzentrum, zweigeschossiger Sichtziegelbau mit Flachsatteldach, gleichzeitig; Wohnhauszeile, zweigeschossiger Sichtziegelbau mit Betonbändern, gleichzeitig.</p>

Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus

Architekt: Lill Hansjakob
Erstellung: 1962
Stanigplatz 13
636 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus, sichtziegeliger Zentralbau aus vier kreuzförmig angelegten halbkreisförmigen Wandschalen mit raumhohen schräggestellten Fenstern, vier mächtigen Stahlbetonsäulen das zeltartige Dach tragen und Verbindungsgang zum nördlichen Spitzturm, von Hansjakob Lill, 1962/63; mit Ausstattung; Pfarrhof mit Pfarrzentrum, obergeschossig schwarz getünchter Sichtziegelbau mit flachem Walmdach, erdgeschossigem Anbau und Verbindungsgang zur Kirche, gleichzeitig, 1977-80 nördlich erweitert.</p>

U-Bahnhof Feldmoching

Erstellung: 1996

780 m

Stösserstraße 18

75 m 

Kunstwerk

Stösserstraße 35

138 m 

Durchdringung zweier Balken

Heinrich-Braun-Weg 5

139 m 

Kunstwerk

Aschenbrennerstraße 5

242 m 

Auf Borg und Fund

Fortnerstraße 33

244 m 

Brunnenanlage

Fortnerstraße 11

252 m 

Hortus Parvulorum

Familie im Wind

Plastik
1973
Fortnerstraße

290 m 

Familie im Wind

Hasenbrunnem

Brunnen
1971
Schleißheimer Straße

430 m 

Hasenbrunnem

Skulptur

Skulptur
1963
Goldschmiedplatz

449 m 

Skulptur

Paulkestraße 10

612 m 

Knabe mit Hase

Gromannstraße

642 m 

Der Sportler Fritzi

Dülferstraße

842 m 

Brunnen

Blodigstraße 4

901 m 

Pferd, sich beißend

Blodigstraße 4

903 m 

Zeitkapsel Hasenbergl

Riemerschmidstraße 69

991 m 

Schnecke

Stösserstraße 18 

 - Kunstwerk

Durchdringung zweier Balken
138 m
Wachter Rudolf
1978

Stösserstraße 35 

Wachter Rudolf - Durchdringung zweier Balken

Kunstwerk
139 m

0

Heinrich-Braun-Weg 5 

 - Kunstwerk

Auf Borg und Fund
242 m
Häussler Iris
2003

Aschenbrennerstraße 5 

Häussler Iris - Auf Borg und Fund

Brunnenanlage
244 m
Scholl Ulla
1974

Fortnerstraße 33 

Scholl Ulla - Brunnenanlage

Hortus Parvulorum
252 m
Groh Wolfgang
2024

Fortnerstraße 11 

Groh Wolfgang - Hortus Parvulorum

Familie im Wind
290 m
Berthold Joachim
1973

Fortnerstraße 

Berthold Joachim - Familie im Wind

Hasenbrunnem
430 m
Scholl Ulla
1971

Schleißheimer Straße 

Scholl Ulla - Hasenbrunnem

Skulptur
449 m
Goebl Hanns
1963

Goldschmiedplatz 

Goebl Hanns - Skulptur

Knabe mit Hase
612 m
Friederichsen Roland
1961

Paulkestraße 10 

Friederichsen Roland - Knabe mit Hase

Der Sportler Fritzi
642 m
Lankes Erika Maria
1989

Gromannstraße 

Lankes Erika Maria - Der Sportler Fritzi

Brunnen
842 m
Neubauer-Woerner Marlene
0

Dülferstraße 

Neubauer-Woerner Marlene - Brunnen

Pferd, sich beißend
901 m
Fischer Alexander
1965

Blodigstraße 4 

Fischer Alexander - Pferd, sich beißend

Blodigstraße 4 

 - Zeitkapsel Hasenbergl

Schnecke
991 m
Rucker Hans und Maria
2008

Riemerschmidstraße 69 

Rucker Hans und Maria - Schnecke