Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Maxvorstadt * Der Alte Nördliche Friedhof an der Arcisstraße wird eingeweiht. Er umfasst 7.272 Gräber und wird zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits voll belegt sein.
München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller sen. bringt erfolgreich einen Antrag zur Finanzierung des Akademieneubaues in den Bayerischen Landtag ein.
München-Maxvorstadt * Zwei Millionen Gulden aus dem französischen Entschädigungsfonds in Folge des gewonnenen Krieges von 1870/71 werden für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste bereitgestellt.
München-Maxvorstadt * Friedrich Gärtner erhält den Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste.
München-Maxvorstadt * Der gesamte Umzug der Akademie der Bildenden Künste ist vollzogen.
München-Maxvorstadt * Gottfried von Neureuther reicht die ersten Entwürfe für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beim Ministerium ein.
München-Maxvorstadt * Die Räume im Akademieneubau der Bildenden Künste für die Klassen der Professoren Defregger, Wagner und Müller können in bereits fertiggestellte Räume des Akademieneubaues umziehen. Drei Professorenateliers und zwölf Malräume sind zur Benutzung freigegeben.
München-Maxvorstadt * Leo Klenze, der Gegenspieler von Friedrich Gärtner, bringt dessen Auftrag für einen Neubau der Akademie der Bildenden Künste wieder zu Fall.
München-Maxvorstadt * Der Architekturprofessor des Münchner Polytechnikums (heute: TU) Gottfried von Neureuther wird mit dem Bau der Akademie der Bildenden Künste beauftragt.
München-Maxvorstadt * Die „Raffael-Gobelins“ werden in den Dienstateliers von Professoren sowie im Rektorat der neu erbauten Akademie aufgehängt. Damit sind sie nicht öffentlich zugänglich.
München-Maxvorstadt * 14 weitere Atelierräume im Neubau der Kunstakademie werden freigegeben.
München-Maxvorstadt * Die Baumaßnahmen für den Neubau der Akademie der Bildenden Künste beginnen.
München-Maxvorstadt * Mit dem „KEKK“ [= Kabarett & Engagierte Kleinkunst] entsteht im Saal der legendären Gaststätte „Witwe Bolte“ in der Amalienstraße 87 eine neue Kleinkunstbühne. Initiator ist Helmut Wagner, genannt Helmuth von der Vogelweide.
Junge Kabarettisten, Liedermacher und Schauspieler finden hier eine Auftrittsmöglichkeit abseits der etablierten Bühnen. Das KEKK entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Kleinkunstszene und bringt zahlreiche Künstler hervor, die später weit über München hinaus bekannt werden.
München-Maxvorstadt * Im Jahr 1913 gründen theaterbegeisterte jüdische Mäzene die „Münchner Theater GmbH“, um die künstlerische Arbeit der Münchner Kammerspiele langfristig zu sichern und deren wirtschaftliche Grundlage zu stärken.
Mit ihrem finanziellen und persönlichen Engagement schaffen die Gesellschafter die Voraussetzungen dafür, dass sich die Münchner Kammerspiele als künstlerisch ambitionierte Bühne etablieren und weiterentwickeln können. Die Gründung der Gesellschaft markiert einen wichtigen Schritt in der institutionellen Absicherung des Theaters.
München-Maxvorstadt * Der Regisseur und Theaterautor Otto Falckenberg kommt als Oberspielleiter und Dramaturg an die Münchner Kammerspiele. Bereits ein Jahr später übernimmt er die künstlerische Leitung des Hauses und prägt dessen Entwicklung über Jahrzehnte hinweg. Mit seinen modernen Inszenierungen und seiner konsequenten Ensemblearbeit macht er die Kammerspiele weit über München hinaus bekannt.
Falckenberg fördert junge Autorinnen und Autoren, entdeckt zahlreiche Schauspieltalente und setzt auf zeitgenössische Dramatik. Später gelangen hier bedeutende Uraufführungen auf die Bühne, darunter Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“.
München-Maxvorstadt * Das Anwesen Augustenstraße 89, ein großbürgerliches Wohnhaus, wird für Theaterzwecke umgebaut. In dem Gebäude nimmt das Varietétheater „Universum“ seinen Spielbetrieb auf. Für die neue Nutzung werden das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zu Kassenhalle, Foyer und Balkon umgestaltet. Zuschauerraum und Bühne befinden sich in einem eigens errichteten Hofanbau. Das Theater bietet Platz für rund 500 Besucherinnen und Besucher.
Über diese frühe Phase sind heute nur wenige Informationen überliefert. Das „Universum“ entspricht jedoch dem typischen Charakter eines Varietétheaters seiner Zeit und präsentiert wechselnde Programme mit Unterhaltung, Musik, Artistik und Kleinkunst.
München-Maxvorstadt * Das „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellt seinen Spielbetrieb im November 1910 ein. Das Gebäude geht anschließend in den Besitz der Industrie-Werke München-Nord über. Die Übernahme erfolgt dabei weniger aus kulturellem Interesse als vielmehr als Kapital- und Immobilieninvestition.
Die neuen Eigentümer verpachten das Haus an den Juristen, Journalisten und Theaterunternehmer Eugen Robert, der die Bühne grundlegend neu ausrichtet. Mit seiner Übernahme beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses. Sie bildet den Ausgangspunkt für die spätere Gründung der Münchner Kammerspiele.
München-Maxvorstadt * Die Intendanz von Eugen Robert an den „Münchner Kammerspielen“ in der Augustenstraße 89 endet bereits nach kurzer Zeit. Trotz künstlerischer Erfolge gelingt es ihm nicht, seine Position dauerhaft zu festigen.
Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit zählt die Uraufführung von Frank Wedekinds Schauspiel „Franziska“, das großes Aufsehen erregt und zu einem vielbeachteten Skandalerfolg wird. Dennoch scheidet Robert aus der Leitung des Theaters aus und macht den Weg für eine neue Phase in der Entwicklung der„Münchner Kammerspiele“ frei.
München-Maxvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Raubritter vor München“ in den Kammerspielen in der Augustenstraße 89. Das Stück erlebt 284 Vorstellungen.
München-Maxvorstadt * Das Valentin-Karlstadt-Bühnenstück „Das Christbaumbrettl“ bleibt als „einaktiger Scherz“ weiterhin im Programm der Münchener Kammerspiele in der Augustenstraße 89 und wird zwischen dem 5. und 15. Oktober 1922 noch viermal in den legendären Nachtvorstellungen aufgeführt.
München-Maxvorstadt • Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.
München-Maxvorstadt * Nach der Aufführung des Bert-Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ wird in den Münchener Kammerspielen in der Augustenstraße 89 in der Nachtvorstellung zwischen 22:00 und 23:30 Uhr die Uraufführung von „Die rote Zibebe. Improvisationen in zwei Bildern von Bert Brecht und Karl Valentin“ gezeigt.
Die „Improvisationen“ bestehen laut Programmzettel im ersten Bild aus dem Bert-Brecht-Stück „Der Abnormitätenwirt“ und dem zweiten Teil „Weihnachtsabend“, der sich aus einer „Hochradnummer“ und dem Valentin-Karlstadt-Einakter „Das Christbaumbrettl“ zusammensetzt.
Für das Humoristenpaar Valentin-Karlstadt stellen die Auftritte in „Die rote Zibebe“ zugleich ihr Debüt auf einer Theaterbühne dar, womit ihnen erstmals der Sprung ins „richtige Theater“ gelingt.
München-Maxvorstadt * Das Theaterstück „Trommeln in der Nacht“ des 24-jährigen Bert Brecht, wird unter der Regie von Otto Falckenberg in den Münchner Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, uraufgeführt.
Das Stück spielt vor dem Hintergrund der revolutionären Kämpfe in Deutschland 1918/19. Bei der Uraufführung hängen im Zuschauerraum Plakate mit Aufschriften wie „Glotzt nicht so romantisch“.
Karl Valentin und Liesl Karlstadt sind bei der Premiere anwesend. Das Stück wird am nächsten Tag unter Mitwirkung von Karl Valentin und Liesl Karlstadt parodiert.
München-Maxvorstadt * Der Berliner Theatermann Dr. Eugen Robert, ursprünglich Jurist und Journalist sowie zuvor Leiter des Hebbel-Theaters in Berlin, übernimmt das ehemalige „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße 89 als Pächter. Zunächst trägt das Haus den Namen „Zum Großen Wurstel“, eine Anspielung auf den Wiener Wurstelprater.
Robert verfolgt das Ziel, ein modernes und künstlerisch anspruchsvolles Theater zu etablieren. Zur Eröffnung bringt er den Einakter „Varieté“ von Heinrich Mann auf die Bühne und setzt damit ein programmatisches Zeichen für die neue Ausrichtung des Hauses.
München-Maxvorstadt * Das Varietétheater „Universum“ in der Augustenstraße 89 wird in das „Münchner Lustspielhaus“ umgewandelt. Damit verlagert sich der Schwerpunkt des Hauses von der Varieté-Unterhaltung auf Schauspiel- und Komödienaufführungen.
München-Maxvorstadt * Nachdem die Bühne „Zum Großen Wurstel“ für kurze Zeit wieder unter dem Namen „Lustspielhaus“ firmiert, erhält sie zum 11. Oktober 1912 ihren endgültigen Namen: „Münchner Kammerspiele“.
Die erste Inszenierung unter diesem Namen ist das expressionistische Stationendrama „Das Leben des Menschen“ des russischen Schriftstellers Leonid Nikolajewitsch Andrejew. Mit dieser Aufführung unterstreichen die Münchner Kammerspiele ihren Anspruch, zeitgenössische und künstlerisch anspruchsvolle Werke auf die Bühne zu bringen.
München-Maxvorstadt * Seit dem 10. Mai kann die Münchner Bevölkerung in den Kammerspielen, damals noch in der Augustenstraße 89, täglich viermal den Film „Vorbeimarsch des Freikorps Faupel“ vom 6. Mai ansehen.
München-Maxvorstadt * Professor Walther Wüst bekleidet von 1941 bis 1945 das Amt des Rektors der Universität München.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen.
München-Kreuzviertel * König Ludwig I. lässt die Universität schließen, weil es dort zwischen dem 24. und 29. Dezember 1830 zu einer Randale von Münchner Studenten gekommen ist.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Die Ruine des Siegestores soll abgerissen werden. Dank des Amtes für Denkmalpflege wird es 1956 jedoch notdürftig geflickt.
München-Maxvorstadt - Schwabing * Friedrich von Gärtner beginnt im Auftrag König Ludwigs I. mit den Planungen zum Siegestor. Johann Martin von Wagner wird mit dem Skulpturenschmuck des Siegestores beauftragt.
München-Maxvorstadt * Das Siegestor geht als Schenkung an die Stadt über - und damit auch der Unterhalt. Mit der Auflage, dass seine Ausrichtung nach Norden nie verändert werden darf.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Abriss des Siegestores wird beschlossen.
München * Das Bayerische Fernsehen strahlt im Vorabendprogramm Helmut Dietls grandiose Serie „Münchner Geschichten“ aus. In der Folge „Der lange Weg nach Sacramento“ verwandeln sich der Tscharli und seine Freunde in die Westernhelden Zorro, Gringo und Zapata.
Schwabing - München-Maxvorstadt * Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen triumphierend durch das feierlich geschmückte Siegestor.
München-Maxvorstadt - München-Schwabing * Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das Siegestor für seine Propaganda.
München-Maxvorstadt * Im Anschluss an ein Jazzkonzert kommt es an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen, als nach dem Ende des Konzerts in der Aula der Universität zahlreiche Konzertbesucher die Musiker auffordern, auf dem Geschwister-Scholl-Platz weiterzuspielen.
Als die mit Buhrufen begrüßte Polizei eintrifft, kommt es zu Rangeleien und zwei Festnahmen. Die Polizei wird von den Protestierern durch eine Blockade am Wegfahren gehindert. Dabei werden auch die Reifen des Einsatzwagens zerstochen.
Die bedrängten Polizisten rufen Verstärkung, die mit zwei Funkstreifenwagen, dem Kleinen und Großen Überfallkommando sowie dem Bereitschaftszug der Stadtpolizeischule am Ort der Auseinandersetzung eintrifft. Der Polizeimacht gelingt es an diesem Abend die Menge zu zerstreuen. Es kommt zu weiteren sieben Festnahmen. Die so Festgesetzten werden alle wegen Auflauf und Landfriedensbruch angezeigt.
Dieses Geplänkel geht als „Unikrawall“ in die Geschichte ein.
<p><em><strong>München-Maxvorstadt - Schwabing</strong></em> * Erste Planungsvorstellungen von König Ludwig I. zum Bau des Siegestores.</p>
München-Maxvorstadt - Schwabing * Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht.
München * Ernst Philipp Fleischer lebt dauerhaft in München: zunächst in der Ottostraße 1, später in der Leopoldstraße 20.
München-Graggenau * Der Magistrat genehmigt am 23. Januar, das Gemeindekollegium am 8. Februar 1912 einstimmig den Vorschlag, das Städtische Wehramt auf ein Areal zwischen dem Barackenkasernement Oberwiesenfeld und der Prinz-Leopold-Kaserne an der Winzererstraße zu errichten.
Die Planung sehen ein Hauptgebäude mit dahinterliegendem geräumigen Hof vor, der an allen drei Seiten von erdgeschossigen, nicht unterkellerten Nebengebäuden eingefasst wird. Das Hauptgebäude soll die Amtsräume aufnehmen. Die Gesamtkosten des neuen Wehramtes betragen ohne Grund und Boden 679.625 Mark.
Die Stadt München ist damit die erste Gemeinde im Deutschen Reich, welche für die Verwaltung der ihr zukommenden Militärangelegenheiten ein eigenes Gebäude errichtet hat.
München-Schwabing * Die erste Amtshandlung des Städtischen Wehramts an der Winzererstraße ist die Mobilmachung des bayerischen Heeres für den Ersten Weltkrieg. Am 31. Juli 1914 ist in Bayern wie auch im übrigen Reich der Kriegszustand erklärt worden.
München-Maxvorstadt * Das Hauptwerk des Dichters Dante Alighieri heißt „La Divina Commedia - Die göttliche Komödie“. Den gleichen Namen trägt der neu gestaltete Brunnen im Hof des Hauses des Rechts in der Veterinärstraße 1.
München-Schwabing * An Fronleichnam, einem katholischen Feiertag in Bayern, beginnen die sogenannten „Schwabinger Krawalle“. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Polizei und etwa 50 Zuhörern von drei Gitarrenspielern erfolgt gegen 21:45 Uhr - weit weg von jedem Wohnblock - im Englischen Garten am Monopteros. Doch es läuft glimpflich ab, denn die Jugendlichen folgen der Aufforderung der Polizei und gehen auseinander.
Eine knappe halbe Stunde später löst am Wedekindplatz eine andere Streifenwagenbesatzung - ebenfalls ohne größere Probleme - eine aus etwa 150 Personen bestehende Ansammlung auf, die sich um drei Gitarristen gruppiert hat.
Um 22:35 Uhr kommt es an der Leopold-/Ecke Martiusstraße zum dritten Polizeieinsatz und daraus resultierend zur tätlichen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einer aus etwa 200 Personen bestehenden Gruppe, die sich um fünf Gitarristen gebildet hat. Die Band besteht aus den Gymnasiasten Michael Erber und Klaus Olbrich, den Lehrlingen Wolfram Kunkel und Hans (Sitka) Wunderlich und dem jungen Schreiner Rüdiger Herzfeldt. Sie singen und spielen russische Volkslieder.
Nachdem sich einige Anwohner über die Störung der Nachtruhe bei der Polizei beschwert haben, treffen zwei Beamte am „Tatort“ ein und fordern die jungen Gitarrespieler zum Einsteigen in den Funkstreifenwagen auf. Das Einschreiten der Polizei gegen die Musiker wird von den Zuhörern - „spontan und ohne vorherige Planung“ - als Festnahme gedeutet.
Diese artikulieren daraufhin ihren Unmut ziemlich laut und unmissverständlich. Es kommt zu Rangeleien mit den Ordnungshütern, die nun ihrerseits Verstärkung anfordern, nachdem die Randalierer die Luft aus den Reifen des Polizeiautos lassen. Mit einem ersten Gummiknüppeleinsatz kann die Polizei die auf mehrere hundert Menschen angewachsenen Protestierer vom Schauplatz abdrängen. Kaum dass die Polizisten abgerückt sind, läuft eine noch größere Menschenmenge als zuvor (Schätzungen sprechen von 5.000 Personen) auf die Leopoldstraße und blockiert den Auto- und Straßenbahn-Verkehr mit Stühlen und indem sie sich selbst auf der Straße niederlassen.
Erst nach der zweimaligen Räumung der Straße und der Festnahme von 41 Personen erklärt die Polizei um 1:40 Uhr den Einsatz für beendet. Laut Polizeibericht kommen 90 Beamte zum Einsatz. Zwei Protestierer werden nachträglich zur Anzeige gebracht.
München * Die Herzöge Ernst und Wilhelm stellen den Münchner Juden einen Friedhof „bei dem Berg zwischen Moosach und dem Rennweg“ zur Verfügung. Dafür ist jährlich ein Zins von vier ungarischen Gulden zu entrichten.
Für die jüdische Gemeinde bedeutet dies eine große Erleichterung: Bis dahin mussten Verstorbene in Regensburg oder anderen Orten mit jüdischen Friedhöfen bestattet werden.
München-Maxvorstadt * Das Georgianum, das weltweit einzige staatliche Priesterseminar, zieht in seinen Neubau an der Ludwigstraße.
| Straße | Name | von | bis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0.13 | Agnesstraße 2 | Fauser Jörg | |||
| 0.18 | Isabellastraße 20 | Lempp Albert | |||
| 0.20 | Elisabethstraße 5 | Heß Rudolf | |||
| 0.22 | Schraudolphstraße 36 München 36 | Graf Oskar Maria | |||
| 0.23 | Elisabethstraße 8 | Elsner Gisela | |||
| 0.27 | Elisabethstraße 13 | Kruk Gregor | |||
| 0.32 | Tengstraße 26 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.32 | Tengstraße 26 | Hausenstein Wilhelm | 1913 | 1914 | |
| 0.32 | Tengstraße 26 | Frank Leonhard | 1950 | ||
| 0.34 | Georgenstraße 35 | Kandinsky Wassily | 1898 | 1901 | |
| 0.38 | Franz-Joseph-Straße 42 | Wedekind Frank | |||
| 0.39 | Georgenstraße 29 | Reventlow Franziska zu | 1897 | 1898 | |
| 0.39 | Georgenstraße 27 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.40 | Kurfürstenstraße 30 | Kieselbach Luise | 1912 | 1929 | |
| 0.41 | Römerstraße 1 | Pieper Reinhard | |||
| 0.42 | Zieblandstraße 11 | Karlstadt Liesl | 1892 | ||
| 0.43 | Franz-Joseph-Straße 37 | Igelhoff Peter | |||
| 0.44 | Arcisstraße 46 | Ringelnatz Joachim | |||
| 0.44 | Georgenstraße 34 | Heymann Werner Richard | |||
| 0.45 | Rambergstraße 3 | Althaus Peter Paul | |||
| 0.45 | Rambergstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1899 | |
| 0.46 | Arcisstraße 44 | Keyserling Eduard von | 1895 | 1895 | |
| 0.46 | Römerstraße 4 | Hoegner Wilhelm | |||
| 0.49 | Zieblandstraße 1 | May Karl | |||
| 0.50 | Hohenzollernstraße 61 | Gildo Rex | |||
| 0.51 | Konradstraße 11 | Mann Thomas | 1902 | 1904 | |
| 0.51 | Schellingstraße 92 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.51 | Schellingstraße 62 | Osteria Bavaria | |||
| 0.53 | Zieblandstraße 23 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.53 | Blütenstraße 8 | Rilke Rainer Maria | |||
| 0.53 | Hohenzollernstraße 110 | Heisenberg Werner | |||
| 0.54 | Friedrichstraße 1 | Kandinsky Wassily | 1901 | 1904 | |
| 0.54 | Friedrichstraße 1 | Münter Gabriele | 1904 | ||
| 0.54 | Hohenzollernstraße 83 | Hausenstein Wilhelm | 1915 | 1919 | |
| 0.55 | Luisenstraße 62 | May Karl | |||
| 0.56 | Türkenstraße 81 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.56 | Friedrichstraße 2 | Holm Korfix | |||
| 0.56 | Akademiestraße 9 | Mühsam Erich | |||
| 0.57 | Georgenstraße 24 | Brecht Bertold | 1920 | ||
| 0.57 | Heßstraße 34 | Pension Fuchs | |||
| 0.57 | Georgenstraße 24 | Feuchtwanger Lion | 1917 | ||
| 0.57 | Heßstraße 34 | Klages Ludwig | 1893 | ||
| 0.58 | Römerstraße 16 | Wolfskehl Karl | 1909 | 1921 | |
| 0.58 | Römerstraße 16 | George Stefan | 1909 | 1916 | |
| 0.58 | Schellingstraße 50 | Fotoatelier Heinrich Hoffmann | |||
| 0.58 | Türkenstraße 94 | Elser Georg | |||
| 0.58 | Georgenstraße 105 | Mühsam Erich | 1915 | 1919 | |
| 0.58 | Schellingstraße 50 | Parteizentrale der NSDAP | 1925 | 1931 | |
| 0.58 | Schellingstraße 53 | Ibsen Henrik | |||
| 0.59 | Ainmillerstraße 34 | Rilke Rainer Maria | 1918 | 1919 | |
| 0.59 | Heßstraße 46 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.59 | Türkenstraße 69 | Wedekind Frank | |||
| 0.60 | Ainmillerstraße 36 | Münter Gabriele | 1908 | 1915 | |
| 0.60 | Ainmillerstraße 36 | Kandinsky Wassily | |||
| 0.60 | Schellingstraße 49 | Strauss Franz Josef | 1915 | 1931 | |
| 0.60 | Friedrichstraße 4 | Marc Franz | 1907 | 1908 | |
| 0.60 | Friedrichstraße 4 | Lipps Theodor | 1894 | 1908 | |
| 0.60 | Agnesstraße 48 | Holthusen Hans Egon | 1950 | ||
| 0.60 | Agnesstraße 48 | Leitl Ludwig | |||
| 0.60 | Ainmillerstraße 32 | Klee Paul | |||
| 0.60 | Schellingstraße 44 | Strauss Franz Josef | 1931 | ||
| 0.61 | Hohenzollernstraße 93 | Braun Eva | 1925 | 1935 | |
| 0.61 | Barer Straße 37 | Graf Oskar Maria | 1919 | 1931 | |
| 0.62 | Heßstraße 9 | George Stefan | 1893 | 1894 | |
| 0.63 | Georgenstraße 16 | Thiersch Friedrich von | 1889 | 1921 | |
| 0.63 | Ainmillerstraße 30 | Stepun Fedor | 1952 | 1965 | |
| 0.63 | Schellingstraße 39 | Druckerei des Völkischen Beobachters | |||
| 0.64 | Akademiestraße 15 | Zuckmayer Carl | |||
| 0.64 | Akademiestraße 15 | Brecht Bertold | 1923 | ||
| 0.64 | Heßstraße 5 | Nietsche Friedrich | |||
| 0.64 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne | |||
| 0.64 | Kaiserstraße 54 | Althaus Peter Paul | 1937 | 1939 | |
| 0.65 | Adalbertstraße 34 | Wedekind Frank | |||
| 0.65 | Ainmillerstraße 28 | Plehn Marianne von | 1913 | 1944 | |
| 0.65 | Türkenstraße 57 | Simplicissimus | 1903 | 1913 | |
| 0.66 | Hohenzollernstraße 56 | May Karl | |||
| 0.66 | Hohenzollernstraße 31 | Ringelnatz Joachim | 1920 | 1930 | |
| 0.66 | Franz-Joseph-Straße 20 | Hartmann Karl Amadeus | |||
| 0.66 | Schellingstraße 33 | Marc Franz | |||
| 0.67 | Akademiestraße 11 | Toller Ernst | 1917 | ||
| 0.67 | Heßstraße 35 | Drexler Franz | 1899 | ||
| 0.68 | Schellingstraße 43 | Walser Robert | 1901 | 1902 | |
| 0.69 | Agnesstraße 54 | Spengler Oswald | 1914 | 1925 | |
| 0.69 | Franz-Joseph-Straße 18 | Thöny Eduard | |||
| 0.69 | Franz-Joseph-Straße 18 | Reznicek Ferdinad von | |||
| 0.69 | Franz-Joseph-Straße 18 | Wilke Rudolf | |||
| 0.70 | Ainmillerstraße 19 | Keyserling Eduard von | 1901 | 1918 | |
| 0.70 | Kaiserstraße 46 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1900 | 1901 | |
| 0.71 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Sophie | 1942 | 1943 | |
| 0.71 | Franz-Joseph-Straße 13 | Scholl Hans | 1942 | 1943 | |
| 0.72 | Amalienstraße 81 | Dietz Elmar | 1923 | ||
| 0.72 | Adalbertstraße 4 | Brenninger Georg | |||
| 0.72 | Schellingstraße 27 | Wedekind Frank | |||
| 0.73 | Georgenstraße 3 | Brenninger Georg | |||
| 0.73 | Franz-Joseph-Straße 9 | Bachmann Ingeborg | 1958 | 1958 | |
| 0.73 | Akademiestraße 7 | Toller Ernst | 1918 | ||
| 0.73 | Schleißheimer Straße 106 | Lenin Iljitsch Uljanow | 1901 | 1901 | |
| 0.75 | Schellingstraße 23 | Ringelnatz Joachim | 1909 | ||
| 0.75 | Franz-Joseph-Straße 9 | Thoma Ludwig | 1905 | 1905 | |
| 0.75 | Theresienstraße 106 | Kubin Alfred | |||
| 0.75 | Theresienstraße 106 | Heuss Theodor | |||
| 0.76 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Reger Max | 1907 | 1907 | |
| 0.76 | Viktor-Scheffel-Straße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1910 | 1911 | |
| 0.76 | Belgradstraße 16 | Ball Hugo | |||
| 0.77 | Türkenstraße 35 | Mann Heinrich | |||
| 0.78 | Türkenstraße 52 | Endell August | |||
| 0.78 | Leopoldstraße 13 | Leopold Prinz von Bayern | |||
| 0.78 | Hohenzollernstraße 23 | Pieper Reinhard | |||
| 0.78 | Ainmillerstraße 18 | Kurz Isolde | 1913 | 1944 | |
| 0.78 | Ainmillerstraße 13 | Beer-Walbrunn Anton | |||
| 0.79 | Friedrichstraße 34 | Hoffmann Heinrich | 1945 | ||
| 0.80 | Theresienstraße 66 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.80 | Wilhelmstraße 3 | Gasteiger Mathias | |||
| 0.80 | Friedrichstraße 34 | Langheinrich Max | |||
| 0.81 | Herzogstraße 55 | Brachvogel Carry | 1910 | 1942 | |
| 0.81 | Hohenzollernstraße 21 | Obrist Hermann | |||
| 0.81 | Hohenzollernstraße 21 | Münter Gabriele | |||
| 0.82 | Theresienstraße 63 | Diefenbach Karl Wilhelm | |||
| 0.83 | Pündterplatz 1 | Oehl Erwin | 1931 | ||
| 0.85 | Augustenstraße 75 | Georg Busch | 1891 | 1909 | |
| 0.85 | Amalienstraße 48 | Walser Robert | 1900 | 1901 | |
| 0.86 | Wilhelmstraße 9 | C. H. Beck Verlag | 1944 | ||
| 0.86 | Ainmillerstraße 7 | Fleißer Marieluise | |||
| 0.87 | Theresienstraße 46 | Carossa Hans | 1914 | 1929 | |
| 0.87 | Leopoldstraße 10 | Nemes Marzell | |||
| 0.87 | Franz-Joseph-Straße 2 | Mann Thomas | 1905 | 1910 | |
| 0.87 | Clemensstraße 84 | Traven B. | 1915 | 1919 | |
| 0.87 | Wilhelmstraße 2 | Halbe Max | 1904 | 1936 | |
| 0.88 | Amalienstraße 44 | Klingenbeck Walter | 1924 | 1942 | |
| 0.88 | Ohmstraße 20 | Hausenstein Wilhelm | 1926 | 1932 | |
| 0.88 | Leopoldstraße 20 | Moshammer Rudolph | |||
| 0.88 | Türkenstraße 36 | Thoma Ludwig | |||
| 0.89 | Theresienstraße 148 | Heine Thomas Theodor | 1894 | 1901 | |
| 0.89 | Leopoldstraße 10 | Hausenstein Wilhelm | 1919 | 1919 | |
| 0.90 | Ainmillerstraße 5 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.90 | Herzogstraße 52 | Reventlow Franziska zu | |||
| 0.90 | Clemensstraße 76 | Fassbinder Rainer Werner | 1978 | 1982 | |
| 0.90 | Leopoldstraße 10 | Herzog Wilhelm | |||
| 0.91 | Leopoldstraße 21 | Schülein Julius Wolfgang | 1908 | 1930 | |
| 0.91 | Leopoldstraße 4 | Die Insel | |||
| 0.93 | Schellingstraße 3 | Keyserling Eduard von | 1900 | 1900 | |
| 0.93 | Ohmstraße 3 | Brecht Bertold | 1922 | ||
| 0.94 | Türkenstraße 30 | Wedekind Frank | |||
| 0.94 | Leopoldstraße 42 | Goll Claire | |||
| 0.94 | Leopoldstraße 4 | Schröder Rudolf Alexander | |||
| 0.94 | Leopoldstraße 4 | Heymel Alfred Walter | |||
| 0.95 | Leopoldstraße 27 | Winkler Eugen Gottlob | |||
| 0.95 | Luwigstraße 28 | Haus des Deutschen Rechts | 1945 | ||
| 0.96 | Kaulbachstraße 69 | Defregger Franz von | |||
| 0.97 | Hohenzollernstraße 5 | Reventlow Franziska zu | 1898 | 1899 | |
| 0.97 | Theresienstraße 23 | Morgenstern Christian | |||
| 0.97 | Giselastraße 7 | Ruederer Joseph | 1888 | ||
| 0.97 | Giselastraße 7 | Corinth Lovis | 1891 | 1897 | |
| 0.98 | Schackstraße 4 | Münter Gabriele | |||
| 0.98 | Kaulbachstraße 63 | Reventlow Franziska zu | 1903 | 1906 | |
| 0.99 | Hohenzollernstraße 12 | Bonsels Waldemar | |||
| 0.99 | Gabelsbergerstraße 51 | Lenin Iljitsch Uljanow | |||
| 1.00 | Martiusstraße 4 | Horvart Ödön von | 1923 | 1926 | |
| 1.00 | Viktoriastraße 11 | Falkenberg Otto | 1916 | 1937 | |
| 1.00 | Amalienstraße 25 | Café Stefanie |