Kapuzinerstraße in München – Geschichte & Bedeutung | Stadtgeschichte München

Münchner Straßenverzeichnis

Kapuzinerstraße in München



Bildrechte: Michael Wening creator QS:P170,Q1251855, Kapuziner 01, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

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Straßenname Kapuzinerstraße
Benennung Ende 1867 Erstnennung
Plz 80337/80469
Stadtbezirk 2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt | Am alten Südfriedhof
RubrikBauwerke
Kategorie Kloster  
Lat/Lng 48.1252 - 11.5612   
Straßenlänge 1157.4 m
Geo
Ort Kapuzinerkloster St. Anton
Nation
BundeslandBayern
RegierungsbezirkOberbayern
Geo 48.12442,1 -
Entfernung Luftlinie von München 859 km   
1879 Fernberg  

Kapuzinerplatz und Kapuzinerstraße. Der Name kommt von dem benachbarten Kaputzinerkloster. Dieses wurde 1846 errichtet und mit der aus dem Jahre 1705 stammenden Kapelle (ursprünglich eine einfache Feldkapelle) verbunden. Kapuziner gab es schon in früherer Zeit in München, da ihnen Kurfürst Maximilian I. 1600 am Stadtgraben bei der Herzogmaxburg ein Kloster erbaut hatte. Nach der allgemeinen Klosteraufhebung 1803 wurde dieses alte Kapuzinerkloster mit der anstoßenden Stadtmauer abgebrochen, und ein freier Platz, der jetzige Maximilianplatz, hergestellt.


1880 Adressbuch  
S. Kapuzinerplatz. Sie trägt ihren Namen amtlich seit Ende 1867 und sind in ihr kleine Theile der „Mai-“ und die „Thalikirchenerstraße“ aufgegangen.
1894 Rambaldi  
316. Kapuzinerstraße. Zweigt von der Lindwurmstraße ab, in südöstlicher Richtung, kreuzt den Kapuzinerplatz, die Mai-, Thalkirchner-, Glockenbach-, Geier- und Auenstraße und endet am Baldeplatz zunächst der Wittelsbacherbrücke am linken Isarufer. S. Kapuzinerplatz. Sie trägt ihren Namen amtlich seit Ende 1867 und find in ihr kleine Teile der ,,Mai-« und »Thalkirchnerstraße« aufgegangen.
1943 Adressbuch  
Nach dem nahen Kapuzinerkloster, dessen Bau 8.5.1846 begann.

Zweigt von der Lindwurmstraße ab, kreuzt den Kapuzinerplatz, die Mai-, Thalkirchner und Geyerstraße und endet am Baldeplatz nächst der Wittelsbacher Brücke.

1965 Baureferat  
Kapuzinerstraße *1867: - Kapuzinerplatz.

Opfer des Nationalsozialismus

Flamme Matzner Ludwig 

Straßenbenennungen

Straße von Grund bis Grund
KapuzinerstraßeEnde 1867Erstnennung
StraßeNameArchitektBaustilJahr
Kapuzinerstraße 19MietshausLottmann Anton Neurenaissance1872
Kapuzinerstraße 23MietshausHering Alphons neubarock1892
Kapuzinerstraße 26Kath. Pfarrkirche St. AntonMarckert Ludwig neuromanisch1895
Kapuzinerstraße 27DoppelmietshausDorner Georg deutsche Renaissance1899
Kapuzinerstraße 29MietshausDorner Georg 1911
Kapuzinerstraße 31MietshausGrübel Johann, Krämer Nikolaus Jugendstil1907
Kapuzinerstraße 33DoppelmietshausStengel Heinrich, Hofer Paul deutsche Renaissance1906
Kapuzinerstraße 36Kapuzinerkloster St. AntonZwerger Wolfgang, Berger Matthias 1856
Kapuzinerstraße 37MietshausLincke Albin, Littmann Maxdeutsche Renaissance1890
Kapuzinerstraße 38Schmerzhafte KapelleZwerger Wolfgangbarock1703
Kapuzinerstraße 41MietshausMayer MichaelNeurenaissance 1887
Kapuzinerstraße 43MietshausMayer MichaelNeurenaissance1889
Kapuzinerstraße 48Einheitlicher WohnhausblockWidmann Paul, Widmann Johann1914
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Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



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