Koordinaten: lat:
48.06974, lng:
11.52619
Bertelestraße 79/81; Villa, repräsentative Neurenaissance, mit turmartigem Eckrisalit, 1895-96; Nebengebäude, zweigeschossiger Zeltdachbau, gleichzeitig.
Ursprünglich erdgeschossiger Bau des 19. Jh., 1924 von Josef Fuchs aufgestockt und im Landhausstil umgestaltet.
Villa, neuklassizistisch, 1909-10 von Gustav Rühl; mit Pavillon an der Vorgartenecke.
Villa, historisierend, 1912 von Carl Ebert.
Villa, mit Walmdach und Freitreppe, 1922 von Carl Zeh; Vorgartenbrunnen.
Gaststätte Iberl
Baustil: klassizisierend
Baustil: klassizisierend
Gaststätte Iberl, ländlich-klassizistischer Bau, 19. Jh.
Villa, später Jugendstil, 1909 von K. Dümser (Krailling).
Villa, historisierend, 1910 von Rudolf Fröhlich.
Doppelvilla, historisierend, 1911-12 von Carl Zeh.
Villa, malerisch-barockisierend, 1900-01 von Carl Zeh; Vorgartenzaun.
Landhaus
Baustil: spätklassizistisch
Baustil: spätklassizistisch
Landhaus, spätklassizistisch, 2. Hälfte 19. Jh.
Volksschule (Altbau), barockisierend, mit plastischer Gruppe und Wandbrunnen, 1911 von Franz Rank.
Murenhof, neuklassizistische, schloßartige Villa (Krankenhaus), 1921 von Karl Stöhr, umgebaut 1931-32 von Roderich Fick (bez. 1932)
Ländliches Wohnhaus, mit Satteldach, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Ländliches Satteldachhaus, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Villa, strenger Spätjugendstil, 1913 von Georg Fuchs mit Tekturen des Architekturbüros Oskar Strelins Nachfolger; Gruppe mit Nr. 19 und 23.
Villa, Landhausstil, 1908 von Josef Fuchs.
Villa, Landhausstil, 1905.
Villa, historisierend, 1912 von Heinrich Krefft; Gruppe mit Nr. 21 und 23.
Villa, deutsche Renaissance, 1900 von Heinrich Hilgert; Block mit Irmgardstraße 21
Villa, Neurenaissance, 1901 von Georg Fuchs.
Mansarddachvilla, 1924 von Carl Mussbeck
<p>Villa, Landhausstil, um 1900.</p>
Villa, historisierend, 1907-08 als eigenes Haus vom Architekten August Zeh erbaut.
Mietshaus in Ecklage, deutsche Renaissance, 1900 von Heinrich Hilgert; Block mit Sohnckestraße 15.
Villa, historisierend, 1913 von Georg Fuchs; Gruppe mit Nr. 19 und 21.
Kleine Villa, historisierend, bez. 1921, von Wilhelm Weske.
Villa, historisierend, 1924 von Josef Wild.
<p>Friedhofsgebäude im Waldfriedhof Solln, Gruppenbau mit kirchenartiger Friedhofshalle und Nebenanlage, 1936 von Bruno Biehler, im einzelnen handwerklich durchgestaltet. Mit Wandmalereien in der Friedhofshalle.</p>
Zweigeschossiges Haus
Erstellung: 1800
Erstellung: 1800
Zweigeschossiges Haus, wohl um 1800, mit späterem Mansarddach; an Nr. 15 angebaut.
Irmgardstraße 17/19; Doppelvilla, Jugendstil, 1906 von Heinrich Hilgert.
Villa, barockisierender Jugendstil, 1903 von Johann März; mit Vorgartenzaun.
Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1906
Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1906
<p><i>Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist, barockisierender Bau mit hohem Zwiebelturm, 1904-06 von den Gebrüdern Rank; mit Ausstattung; von Mauern umgeben, an der Südseite Neurenaissance-Prunktor.</i></p><p>Die katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist im Münchner Stadtteil Solln entstand zwischen 1904 und 1905 nach Plänen des Architekten Franz Rank. Sie wurde gebaut, weil die alte Sollner Dorfkirche für die rasch wachsende Bevölkerung zu klein geworden war. Besonders durch die Entwicklung der Villenkolonie Solln und die Anbindung an die Isartalbahn nahm die Einwohnerzahl Ende des 19. Jahrhunderts stark zu. Bereits 1893 gründete sich deshalb ein Kirchbauverein mit dem Ziel, eine neue größere Kirche zu errichten.</p><p>Die Kirche befindet sich am Fellererplatz und prägt mit ihrem mächtigen Dach, der barocken Zwiebelhaube und den zahlreichen Anbauten das Ortsbild Sollns. Stilistisch verbindet sie traditionelle bayerische Kirchenarchitektur mit Elementen des Jugendstils und des Neobarock. Rank reichte seinen Wettbewerbsentwurf unter dem Motto „Bodenständig“ ein, was die Verbindung von Heimatstil und moderner Architektur verdeutlicht. Besonders auffällig ist das monumentale Südportal, das eine Kopie eines manieristischen Kirchenportals des Klosters Tückelhausen darstellt.</p><p>Im Inneren wurde die Kirche 1966 grundlegend umgestaltet. Die ursprüngliche Jugendstil-Ausstattung wich einem moderneren Raumkonzept mit deutlich mehr Sitzplätzen. Dennoch blieben bedeutende Kunstwerke erhalten oder wurden später wieder integriert. Dazu zählen das große Jugendstil-Altarbild von Carl Johann Becker-Gundahl mit der Taufe Jesu sowie spätgotische Figuren aus der alten Sollner Kirche, darunter eine Rosenkranzmadonna und ein Gnadenstuhl aus dem frühen 16. Jahrhundert. Auch Werke von Balthasar Schmitt und Gebhard Fugel prägen die Ausstattung.</p><p>Heute bildet die Kirche gemeinsam mit dem benachbarten Pfarrhaus und der Schule ein denkmalgeschütztes Ensemble und ist Mittelpunkt des katholischen Gemeindelebens in Solln.</p>
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 941 m | Frans-Hals-Straße 8 | Zeh Carl | 1908 | 0 |