Koordinaten: lat:
48.09527, lng:
11.531477
24. 12 1705 - Der Angriff auf München wird vorbereitet
Thalkirchen - Untersendling * Gegen 22 Uhr erreicht der Tross Thalkirchen. Weil sich etwa 400 Bauern abgesetzt haben, ist die Abteilung auf rund 2.300 Kämpfer geschrumpft. Auch Kriegskommissär Matthias Ägidius Fuchs und der Tölzer Weinwirt Franz Jäger, der Bruder des Münchner Jägerwirts haben das Aufgebot verlassen.
In Thalkirchen wird unter der Leitung von Leutnant Johann Houis der Angriff auf München vorbereitet. Die verbliebene Streitmacht wird dazu in drei Gruppen aufgeteilt.
- Die erste Gruppe mit 800 Mann, darunter der größte Teil der Schützen, soll unter der Führung von Leutnant Johann Georg Aberle den Roten Turm einnehmen und den Flussübergang sperren.
- Die zweite Gruppe mit ebenfalls 800 Männern, aus der Masse der Spießler und Stängler bestehend, soll unter der Leitung von Leutnant Johann Clanze gegenüber dem Angertor Stellung beziehen, um einen Ausbruch der Kaiserlichen zu verhindern.
- Der Rest, die am schlechtesten Bewaffneten, sowie die Reiterei und die Artillerie, etwa 700 Mann stark, sollen in dem nahe gelegenen Dorf Untersendling Stellung beziehen.
- Dieser Gruppe schließt sich auch die Führungsgruppe der Aufständischen an. Sie bezieht im dortigen Wirtshaus ihr Hauptquartier.
Um Mitternacht treten die einzelnen Gruppen den „Marsch auf München“ an.
Mietshaus
Erstellung: 1900
Erstellung: 1900
Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung und Lisenen, um 1900.
Hofmannstraße 51; Verwaltungs-Hochhaus der Firma Siemens, 23-geschossiger Stahlbetonskelettbau mit quadratisch gerasterter, an den Gebäudeecken nicht zusammenstoßender Aluminium-Glas-Vorhangfassade; mit Großraumbüros um inneren Erschließungs- und Funktionskern; Vollklimatisierung; 1961-64 nach Plänen des Architekten Hans Maurer und der Bauabteilung der Siemens AG als markanter Hochhausquader (75 M Höhe) nach amerikanischem Vorbild errichtet
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Pilastergliederung, 1900-01.
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Zwerchgiebel, bez. 1901, von Alois Lechleiter.
Mietshaus, neubarock, mit Lisenen und Zwerchgiebel, um 1900.
Freistehendes Mietshaus, neubarock, 1900 von Ed. Schmucker.
Mietshaus, neubarock, mit Lisenengliederung, 1901 von Karl Klinger.
Mietshaus, Neurenaissance, 1902; Gruppe mit Boschetsrieder Straße 47.
Mietshaus mit Gaststätte, Neurenaissance-Eckbau, 1899 von Alois Lechleiter; Gruppe mit Baierbrunner Straße 2.
Hochbunker, siebengeschossiger Turm über quadratischem Grundriss mit Zeltdach über Konsolgesims, Eckrustizierung und Freitreppe an der Westseite, 1941 nach Plänen von Karl Meitinger als Luftschutzturm Nr. 36 errichtet; an der Ostseite des Albert-Bayerle-Platzes.
Freistehendes Mietshaus, neubarock, 1897 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus, barockisierend, mit Lisenengliederung, 1900.
Mietshaus
Architekt: Fendt Karl
Architekt: Fendt Karl
Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Stuckdekor (Maske im Zwerchgiebel), 1901 von Karl Fendt.
Mietshaus, Neurenaissance, 1901 von Julius Volk.
<p>Volksschule mit Uhrturm, historisierend, 1903-04 von Robert Rehlen.</p>
Feuerhaus
Erstellung: 1904
Erstellung: 1904
<p>Feuerhaus, malerischer Bau, um 1903-04, vgl. Nr. 35.</p>
Mietshaus, später Jugendstil, 1912 von Peter Schneider.
Aidenbachstraße 87, 87 a, 89-99 (ungerade); Wohnblock, Neue Sachlichkeit, 1928/29 vom Emil Freymuth; erster und einzig realisierter Bauabschnitt der ursprünglich größer geplanten Siedlung Freiland.
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1912-13 von Carl Evora, Fassadentektur von Carl Zeh.
Villa, Jugendstil, 1902 von Gebrüder Rank.
Villa, Landhausstil, um 1870/80, 1902-03 von Liebergesell und Lehmann umgebaut, mit Lüftlmalerei. Nebengebäude 1922 durch die Gebrüder Rank aufgestockt.
Landhaus, Fachwerkstil, um 1900.
Villa am Isarhang, neugotisch, 1846-47
Villa, Neurenaissance, mit Eckerker und Türmchen, 1900 von Josef Braunschmid.
Mietshaus, historisierend, 1911-12 von Ganzenmüller und Schmidt.
Villa, neuklassizistisch, 1911 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.
Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau mit reichem Stuckdekor, 1905 von Karl Fendt.
Villa, Landhausstil, 1898 von Heilmann und Littmann.
Villa, neubarock, mit Belvedere, 1899 von Otto Dix.
Villa, Landhausstil, Fachwerk, 1899-1900 von Martin Dülfer.
Kath. Pfarrkirche St. Joachim, Kirchenraum über ovalem Grundriss, mit flacher Gewölbeschale, nierenförmig geschwungener Orgelempore und hohen Lamellenfenstern, 1955/56 von Franz Berberich und Oskar Haßlauer; Glockenturm mit hohem Spitzhelm, Eingang mit weit vorspringendem Dach; mit Ausstattung.
Villa, neubarock, mit Stuckdekor, 1899 von Heilmann und Littmann als Um- und Erweiterungsbau für Eleonore Freifrau von Riedheim; in Nachbarschaft des Asam-Schlößls.
Wohnanlage Zielstattstraße-Nelkenweg. Für den Verein für Verbesserung der Wohnungsverhältnisse in München e. V. entwarf Theodor Fischer 1918 eine dreiteilige Siedlungsanlage in Obersendling, von der jedoch nur der nördlichste Abschnitt unter Oberaufsicht von Johann Mund und unter Mitwirkung von Paul Wenz (Reihenhäuser am Nelkenweg) bis 1927 ausgeführt wurde. Das Angebot war differenzierter als es von Theodor Fischer in der Wohnsiedlung Alte Heide verwirklicht wurde: Vierteilig in Nord-Süd-Richtung länger gestreckte Blöcke schirmen nach Osten und Westen ab und nehmen auf der Nordseite zweiteilig kürzere Blöcke parallel zwischen sich, nach Süden öffnet sich dagegen eine niedrige Kette von schmalen Reihenhäusern für je eine, in den Flankenbauten je zwei Familien, mit jeweils eigenem Garten: Kompaktes Blockwohnen und, wenn auch bescheidenes, Wohnen im Reihenhaus wird somit zusammengeordnet. Die stilistische Gesamthaltung bleibt bei aller Einfachheit konservativ.
Mietshaus, freistehender Bau in reichen Neubarockformen, 1912-13 von Hans Woock.
Mietshaus, barockisierend, dreigeschossig, 1909 von Anton Bader.
Ehem. Betriebswerk
Erstellung: 1890
Erstellung: 1890
Benediktbeurer Straße 20/22; Ehem. Betriebswerk der Isartalbahn, als Teil des Bahnhofs Thalkirchen ab 1890 durch die Lokalbahn AG München errichtete Wartungs- und Deponieranlage mit Kraftzentrale; Bautengruppe in Sichtziegelbauweise im Stil der Industriearchitektur des späten 19.Jh.; davon (von Süden nach Norden) die folgenden fünf Bauten:
Produktionshalle der ehem. Fabrik für Präzisionsmechanik und Maschinenbau Friedrich Deckel, 1958-60 von dem Architekten Walter Henn als zweigeschossiger Flachbau innerhalb des Werksgeländes errichtet; Hallenkomplex in der Größe von 72 auf 82 Meter; über dem Erdgeschoss (Materiallager mit Werkstätten) die stützenfreie, 60 Meter weit gespannte Produktionshalle mit dem leicht gewölbten Sheddach in Stahlfachwerkkonstruktion; vorgehängte Fassade aus eloxiertem Leichtmetall.
Villa, schräggestellt, 3. Viertel 19. Jh.; Pendant zu Nr. 7.
Villa, schräggestellt, 3. Viertel 19. Jh.; Pendant zu Nr. 8.
<p>Münchner Haupt, erbaut als der Schießstätte Königlich privilegierten Haupt-Schützengesellschaft München auf dem Sendlinger Oberfeld; neubarockes, asymmetrisch gruppiertes Hauptgebäude, 1892-93 von Paul Pfann und Günther Blumentritt; Vorgarten mit Standbild.</p>
| Entfernung | Straße | Name | Von | Bis | Route |
|---|---|---|---|---|---|
| 807 m | Maria-Einsiedel-Straße 45 | Pietzsch Richard | 0 | 0 | |
| 810 m | Ludwigshöherstraße 2 | Reventlow Franziska zu | 0 | 0 |