Koordinaten: lat: 48.1002, lng: 11.5914

15. 10 1919 - Eine weitere Erschießung im Gefängnis Stadelheim

München-Obergiesing * Der zum Tode Verurteilte aus dem zweiten Geiselmordprozess wird im Gefängnis Stadelheim durch Erschießen hingerichtet. 


12. 10 1943 - Das Todesurteil gegen Willi Graf wird vollstreckt

München-Obergiesing * Das Todesurteil gegen Willi Graf, einem Mitglied der „Weißen Rose“, wird durch den Scharfrichter Johann Reichhart im Gefängnis München-Stadelheim vollstreckt.


29. 3 1918 - Sarah Sonja Lerch hat sich in der Isolierzelle erhängt

München-Stadelheim * Dr. phil. Sarah Sonja Lerch, eine Aktivistin während der Münchner Januarstreiks, wird an diesem Karfreitag in einer Isolierzelle im Gefängnis Stadelheim in der Schlinge ihres Schals erhängt aufgefunden. Eine behördliche Untersuchung ihres Todes wird offensichtlich unterlassen. 


19. 9 1919 - Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

München-Obergiesing * Die sechs zum Tode Verurteilten aus dem ersten Geiselmordprozess werden im Gefängnis Stadelheim durch Erschießen hingerichtet. 


Nach dem 7. 6 1918 - Kurt Eisner wird von Neudeck nach Stadelheim verlegt

München-Au - München-Stadelheim * Ohne Mitteilung über eine Änderung in seinem Status als Untersuchungsgefangener wird Kurt Eisner - laut seinem Gefängnis-Tagebuch - zwischen dem 6. und 15. Juni 1918 vom Gerichtsgefängnis Neudeck in die staatliche Strafanstalt in Stadelheim verlegt.

Er wird in Stadelheim in der Zelle 70 untergebracht. In dieser Zelle sollte später auch der Eisner-Mörder Anton Graf von Arco auf Valley, ab 1923 der Putschist Adolf Hitler einsitzen. Der SA-Führer Ernst Röhm wird in der Nacht vom 30. Juni 1934 in der Zelle 70 erschossen. 


13. 7 1943 - Alexander Schmorell und Kurt Huber in Stadelheim hingerichtet

München-Obergiesing * Alexander Schmorell und Professor Kurt Huber, Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, sterben im Gefängnis München-Stadelheim unter der Guillotine von Johann Reichhart.


26. 8 1918 - Die Entlassungsanträge für Eisner & Co werden abgewiesen

Leipzig - München * Die Entlassungsanträge für Kurt Eisner, Albert Winter sen., Albert Winter jun. und Carl Kröpelin werden von dem in Leipzig sitzenden Reichsgericht, dem obersten Gerichtshof im Deutschen Reich, erneut abgewiesen. 


19. 7 1918 - Kurt Eisner beklagt sich bei Karl Kautsky

München-Stadelheim - Berlin * Kurt Eisner schreibt an den USPD-Mitbegründer Karl Kautsky und beschwert sich darin: „Jetzt sitze ich bald ein halbes Jahr. […] Die Voruntersuchung ist sachlich, aber noch nicht formell abgeschlossen“. Kurt Eisner beginnt merklich zu altern und leidet unter Anfällen von Depressionen. 


14. 9 1918 - Kurt Eisner wird zum USPD-Kandidaten zur Reichstagswahl nominiert

München * Auf einer Geheimversammlung der Münchner USPD wird der inhaftierte Kurt Eisner zum Kandidaten zur Reichstagsersatzwahl am 17. November nominiert.

Der ebenfalls in Haft befindliche Albert Winter senior wird als Kandidat zur Landtagsersatzwahl aufgestellt. 


14. 6 1920 - Das Todesurteil aus dem dritten Geiselmordprozess wird vollstreckt

München-Obergiesing * Das Todesurteil aus dem dritten Geiselmordprozess wird im Gefängnis Stadelheim durch Erschießen vollstreckt. 


27. 7 1918 - Keine Haftentlassung wegen Fluchtgefahr

Leipzig - München * Die Entlassungsanträge für die Mandantinnen und Mandanten der Rechtsanwälte

  • Dr. Benedikt Bernheim [für Kurt Eisner, Albert Winter sen., Albert Winter jun. und Carl Kröpelin],  
  • Albert Nussbaum [für Ernst Toller, Fritz Schröder, Hans Unterleitner, Franz Xaver Müller, Karl Mettler und Theobald Michler] und  
  • Dr. Maximilian Bernstein [für Emilie und Betty Landauer]

werden von den Leipziger Richtern abgelehnt. Die Begründung lautet: „Fluchtgefahr“. 


7. 10 1918 - Die Haftentlassung für Kurt Eisner wird beantragt

München - Leipzig * Kurt Eisners Rechtsanwalt, Dr. Benedikt Bernheim, beantragt dessen Haftentlassung. Obwohl der Oberreichsanwalt in Leipzig diesem Begehren widerspricht, entscheidet der 1. Strafsenat des Reichsgerichts für die Freilassung.


26. 5 1919 - Oskar Maria Graf wird aus der Haft entlassen

München * Der Schriftsteller Oskar Maria Graf wird nach 12 Tagen wieder aus der Haft entlassen. 


16. 10 1906 - Ludwig Thoma tritt eine sechswöchige Haftstrafe an

München-Obergiesing * Ludwig Thoma tritt eine sechswöchige Haftstrafe in der Strafvollzugsanstalt Stadelheim an. Er ist für schuldig befunden worden, mit seinem Gedicht „An die Sittlichkeitsprediger“ die Kirche beleidigt zu haben.


14. 10 1918 - Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

München-Obergiesing * Abends, um 20:30 Uhr, kann Kurt Eisner die Haftanstalt Stadelheim verlassen. Er wird auf Entscheidung des 1. Senats des Reichsgerichts Leipzig entlassen, damit er an der am 17. November stattfindenden Reichstagswahl teilnehmen kann. Und das, obwohl sich der Oberreichsanwalt gegen die Entlassung ausgesprochen hatte.

In der Begründung zu diesem Gerichtsbeschluss wird aufgeführt, dass eine Fluchtgefahr ausgeschlossen sei und eine Verdunkelungsgefahr nicht besteht. 


5. 8 1943 - Walter Klingenbeck wird in Stadelheim hingerichtet

München-Obergiesing * Walter Klingenbeck wird im Alter von 19 Jahren im Gefängnis Stadelheim hingerichtet bzw. ermordet.


Altbau der Strafanstalt
Architekt: Adelung Friedrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1894
Stadelheimer Straße 12
95 m Route
<p>Altbau der Strafanstalt Stadelheim, barockisierende Anlage mit Giebelrisalit und Eckpavillons, 1892-94 von Friedrich Adelung, erste Erweiterung mit Anstaltskirche 1898-1901; vgl. Schwarzenbergstraße 1.</p>
Schwarzenbergstraße 1
193 m Route
Historisierendes Wohnhaus bei der Strafanstalt Stadelheim, wohl Aufseherwohnhaus von 1913-14; vgl. Stadelheimer Straße 12.
U-Bahnhof Mangfallplatz
Erstellung: 1997

306 m Route
Friedhof am Perlacher Forst
Architekt: Beblo Fritz, Leitenstorfer Hermann
Erstellung: 1929
Stadelheimer Straße 24
353 m Route
<p>Friedhof am Perlacher Forst, erste Anlage und Aussegnungshalle, Leichenwärterhaus und Verwaltungsgebäude, 1929-32 von Fritz Beblo und Hermann Leitenstorfer.</p>
Aussegnungshalle
Architekt: Beblo Fritz, Leitenstorfer Hermann
Erstellung: 1932

375 m Route
Reichszeugmeisterei
Architekt: Hofer Paul, Fischer Karl Johann
Erstellung: 1938
Tegernseer Landstraße 210
645 m Route
Kath. Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln
Architekt: Lill Hansjakob
Erstellung: 1954
Weißenseestraße 35
665 m Route
Kath. Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln, Kirchenbau, auf dessen Flachdach zwei halbkreisförmige Tonnen sich kreuzförmig durchdringen, die im Innenraum in der Vierung über dem Altar einen kreuzgewölbten Baldachin bilden, der von vier schlanken Stahlsäulen getragen wird; Gewölbe holzverschalt; an den Enden der Tonnen raumhohe Glasfenster; mit Ausstattung; 1954/55 von Hansjakob Lill zusammen mit dem nördlich kampanileartig abgesetzten Glockenturm aus Stahlbeton und dem südlich angeschlossenen Pfarrzentrum auf freier Platzfläche, schräg versetzt zu den Straßenachsen, errichtet.
Philippuskirche
Architekt: Lichtblau Franz
Erstellung: 1964
Chiengaustraße
786 m Route
Straßenbahnhauptwerkstätte
Architekt: Stöhr Karl, Beblo Fritz, Meitinger Karl
Erstellung: 1918
Ständlerstraße 20
819 m Route
Ständlerstraße 20; Straßenbahnhauptwerkstätte; nördliche Werkshallen in Stahlbeton, mit vorgelagertem Wohngebäude (Beschaffungsstelle), 1918 als Kriegsmetallwerk von Karl Stöhr errichtet, 1926 von Fritz Beblo und Karl Meitinger als Straßenbahnwerkstättenanlage ausgebaut. Nach Kriegszerstörungen Dachaufbauten erneuert.
Cincinnati
Erstellung: 1957
Cincinnatistraße
979 m Route

Stadelheimer Straße 12
95 m Route
Stadelheimer Straße
96 m Route
Stadelheimer Straße 24
360 m Route
Roßtalerweg
427 m Route
Peter-Auzinger-Straße 3
561 m Route
Tegernseer Landstraße 210
608 m Route
Tegernseer Landstraße
620 m Route
Memorial
Gedenkstätte
2022

680 m Route
Miesbacher Platz
763 m Route
Soyerhofstraße 2
773 m Route
Bodelschwinghstraße
781 m Route
Weißenseestraße 7
808 m Route
Spielende Bären
Brunnen
1929
Resedenweg 56
842 m Route
Brunnenstele
Brunnen
1930
Hochvogelplatz
842 m Route
Franz-Eigl-Weg
886 m Route
Standbild
Bronzestandbild
Forggenseestraße
908 m Route

Sternau, Theodor
Erinnerungstafel
Soyerhofstraße 24
729 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reinhardt, Herbrecht Josef
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
862 m Route
Reinhardt, Anna
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
862 m Route
Reinhardt, Adolf
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
862 m Route
Reinhardt, Margarete
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
862 m Route
Reinhardt, Rigo
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
862 m Route
Reinhardt, Rudolf
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
862 m Route
Reinhardt, Siegfried
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
862 m Route
Reinhardt, Martin
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
879 m Route
Winter, Barbara
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
895 m Route
Winter, Josef
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
895 m Route
Winter, Julius
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
895 m Route
Winter, Barbara
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
895 m Route
Koller, Alois
Erinnerungstafel
Rotbuchenstraße 33
927 m Route

JVA Stadelheim - Gedenkraum
Breitsameter Wilhelm
1974
Stadelheimer Straße 12
95 m Route
JVA Stadelheim - Gedenkraum
Stadelheimer Straße
96 m Route
Mahnmal - JVA Stadelheim
Zwei Engel
Knappe Karl
Stadelheimer Straße 24
360 m Route
Zwei Engel
Fischer und Meerjungfrau
Rauch Ernst Andreas
1956
Roßtalerweg
427 m Route
Fischer und Meerjungfrau
Peter Auzinger
Arduini Enzo
1996
Peter-Auzinger-Straße 3
561 m Route
Peter Auzinger
Tegernseer Landstraße
620 m Route
Gedenkort für McGraw
Memorial
Bär Fridolin, Karré Matthias
2022

680 m Route
Memorial
Miesbacher Platz
763 m Route
Hasenbrunnen
AFN-Memorial-Pyramid
Kappl Karl Heinz
2001
Soyerhofstraße 2
773 m Route
AFN-Memorial-Pyramid
Philipus-Legende
Nida-Rümelin Rolf
1964
Bodelschwinghstraße
781 m Route
Philipus-Legende
„KAMERA“
Steig Alexander
2017
Weißenseestraße 7
808 m Route
„KAMERA“
Spielende Bären
Panzer Hans
1929
Resedenweg 56
842 m Route
Spielende Bären
Brunnenstele
Lechner Andreas
1930
Hochvogelplatz
842 m Route
Brunnenstele
Franz-Eigl-Weg
886 m Route
Wasserschlange
Standbild
Koelle Fritz
Forggenseestraße
908 m Route
Standbild

Entfernung Straße Name Von Bis Route
582 m Tegernseer Landstraße 210 Reichszeugmeisterei 1938 1945