Koordinaten: lat: 48.112582, lng: 11.587463

Um 650 - Ein Relikt der irofränkischen Mission Baierns ?

Obergiesing * Der Name der Giesinger Kirche - „Heilig Kreuz“ - weist auf einen Zusammenhang mit der irofränkischen Mission hin, die in Baiern seinerzeit mit dem Wirken des heiligen Emmeram einsetzt.

Die damaligen Missionare errichten als Siegeszeichen über das Heidentum ein Kreuz auf. So war es vielleicht im 8. Jahrhundert auch in Giesing.


26. 2 1919 - Fritz Schröder mahnt zur Einigung der Sozialisten 

München-Obergiesing * Bei der öffentlichen Trauerkundgebung auf dem St.-Martins-Platz spricht Eisners Parteifreund Fritz Schröder. Er wendet sich gegen den Terror von links und rechts und ruft die sozialistischen Kräfte zur Verständigung auf. Eisners Vermächtnis sieht er in einer „geistigen Einheitsfront“ aller Sozialisten. 

Die Organisatoren wollen das gemeinsame Gedenken in den Mittelpunkt stellen und untersagen politische Willensbekundungen. Schröders Appell richtet sich gegen die Gewalt und die zunehmende Spaltung der revolutionären Bewegung. 


26. 2 1919 - Gustav Landauer würdigt Kurt Eisners humanistischen Sozialismus 

München-Obergiesing * Zur Beisetzungsfeier in der Aussegnungshalle des Ostfriedhofs erhalten nur geladene Gäste mit einer besonderen weißen Eintrittskarte Zutritt. Neben den Ministern Hans Unterleitner und Edgar Jaffé sprechen der USPD-Reichstagsabgeordnete Hugo Haase, der Kommunist Max Levien und Eisners Vertrauter Gustav Landauer. 

Landauer stellt Eisners Mitgefühl mit den Armen und Unterdrückten sowie seinen Glauben an eine gerechtere Gesellschaft in den Mittelpunkt. Er würdigt ihn als Dichter, kritischen Beobachter und politischen Gestalter: „Kurt Eisner, der Jude, war ein Prophet, der unbarmherzig mit den kleinmütigen, erbärmlichen Menschen gerungen hat, weil er die Menschheit liebte und an sie glaubte und sie wollte.“ 

Für Landauer verbindet Eisner die Vision einer besseren Zukunft mit dem unerschrockenen Blick auf die Wirklichkeit. Sein Ziel ist, Menschen zu überzeugen und gemeinsam mit ihnen Veränderungen zu erreichen: „Er wollte mit den Menschen gehen, er wollte auf die Menschen wirken, aber nichts lag ihm ferner als Herrschaft oder unterdrückende Überlegenheit.“ 


21. 2 1919 - Zehntausende nehmen am Ostfriedhof Abschied von Kurt Eisner

München-Obergiesing * Kurt Eisners Leichnam wird am Abend des 21. Februar zum Ostfriedhof überführt, dort obduziert und anschließend öffentlich aufgebahrt. Die Aussegnungshalle wird neben dem Tatort zu einem weiteren Mittelpunkt der Trauer. 

Nach Angaben der „Münchner Neuesten Nachrichten“ nehmen in den Tagen vor der Einäscherung bis zu 75.000 Menschen Abschied vom ermordeten Ministerpräsidenten. Die große Anteilnahme zeigt, wie stark sein Tod die Bevölkerung bewegt. Die Trauerfeier und die Einäscherung finden am 26. Februar statt.


30. 7 1960 - Liesl Karlstadt wird am Ostfriedhof ausgesegnet

München-Obergiesing - München-Bogenhausen * Liesl Karlstadt wird unter größter Anteilnahme der Münchner Bevölkerung am Ostfriedhof ausgesegnet. Ihr Grab befindet sich auf dem Bogenhausener Prominentenfriedhof.


26. 2 1919 - Die Trauerfeier für Kurt Eisner beginnt am Ostfriedhof,

München-Obergiesing * Um 10:30 Uhr beginnt am Ostfriedhof die Trauerfeier für Kurt Eisner. Weil die Menschenmenge nicht vollständig auf das Friedhofsgelände gelangt, versammeln sich zahlreiche Teilnehmer auf dem davorliegenden St.-Martins-Platz. Die letzten Gruppen des Trauerzuges treffen erst gegen 11.30 Uhr ein. 

Zu den Rednern gehören Sozialminister Hans Unterleitner, der USPD-Reichstagsabgeordnete Hugo Haase und der Kommunist Max Levien. Gustav Landauer würdigt besonders Eisners ethischen Sozialismus. 

Während die öffentliche Trauerkundgebung Tausende zusammenführt, bleiben die Einäscherung und die eigentliche Beisetzung einem kleineren Kreis aus Angehörigen, Freunden, Regierungsmitgliedern und politischen Weggefährten vorbehalten. 


16. 10 1904 - Georg Lang wird in Nürnberg beigesetzt

München-Giesing - Nürnberg * Nach einer Aufbahrung auf dem Münchner Ostfriedhof wird Georg Lang seinem Wunsch entsprechend auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg beigesetzt. In München und Nürnberg nimmt eine große Zahl von Menschen Abschied vom weithin bekannten „Krokodilwirt“. 

Lang hinterlässt ein bleibendes Vermächtnis: Mit seiner „1. Bayerischen Riesenhalle“, einer fest engagierten Blaskapelle, gemeinschaftlich gesungenen Stimmungsliedern und einer modernen Werbestrategie prägt er das Erscheinungsbild des Oktoberfests nachhaltig. Viele Elemente seines Konzepts gehören bis heute zur Bierzeltkultur. 


14. 7 790 - Erste Nennung von Giesing

Giesing * „Der Priester Ihcho und sein Neffe Kerolt schenken ihr eigenes Erbgut an dem Ort Kyesinga und an einem anderen Ort, der Peralohc genannt wird, an die Freisinger Kirche. So geschehen am 14. Juli 790“. 

So tritt Giesing schriftlich in die Geschichte ein. Giesing ist aber wesentlich älter. Die Anfänge des Ur-Giesings liegen freilich im Dunkeln, doch Ausgrabungen auf dem Gelände der Icho-Schule brachten einen der größten Bajuwarenfriedhöfe Südbayerns zu Tage.


16. 7 1918 - Frauen-Demo vor der Lebensmittelkartenverteilstelle

München-Obergiesing * Hunderte Frauen aus den östlichen und südlichen Stadtvierteln Münchens versammeln sich vor der Lebensmittelkartenverteilstelle in der Silberhornstraße in Giesing, um gegen die unzureichende Lebensmittelversorgung zu protestieren. 

Sie ziehen weiter zum Lebensmittelamt in der Thalkirchner Straße und von dort zum Rathaus, wo sie „laute Rufe um Brot“ erheben. Der Ausschuss für Lebensmittelversorgung bewilligt daraufhin die „Abgabe von verbilligtem Gemüse und ein Pfund Frühkartoffeln für den Kopf und die Woche“.


25. 8 1906 - Der Steyrer Hans stirbt

München * Der Steyrer Hans stirbt und wird unter großer Anteilnahme der Münchner Bevölkerung am Ostfriedhof beigesetzt.


1821 - Der Auer Friedhof kann in Betrieb genommen werden

Vorstadt Au * Der Auer Friedhof erhält ein Leichenschauhaus. Damit kann der Gottesacker an der Ruhestraße in Betrieb genommen werden.


1982 - Die Feldmüller-Siedlung als denkmalgeschütztes Ensemble erfasst

München-Obergiesing * Die Häuser der Feldmüller-Siedlung werden als denkmalgeschütztes Ensemble erfasst und aufgenommen.

Diese Maßnahme ist die Rettung in letzter Minute, denn es hatten sich bereits einige Betonklötze, darunter das Kaufhaus „kepa“, später „Karstadt“, als Fremdkörper in die Arbeitersiedlung eingenistet.
Das Kaufhaus erwarb einige historische Häuser und benutzte sie als Lager oder ließ sie bewusst leer stehen und verkommen, um nach einem Abbruch das Warenhaus erweitern zu können.

Bei der Feldmüller-Siedlung handelt es sich nicht nur um ein Ensemble von interessanter städtebaulicher und siedlungsgeschichtlicher Besonderheit, sondern auch um eines von großer sozialgeschichtlicher Bedeutung.

Die ungewöhnlich frühe Arbeitersiedlung im Vorstadtbereich ist zu ihrem Entstehungszeitpunkt äußerst modern und fortschrittlich und dokumentiert den sozialen Aufstieg von Tagelöhnern, die sich aus ihren bescheidenen Zimmerunterkünften in den Herbergshäusern ins Kleineigentum heraufgearbeitet haben.

Bebaut werden die Grundstücke mit erdgeschossigen Satteldachhäusern, in biedermeierlicher Traufenstellung an die vorderste Baulinie gerückt und zusammengefasst zu Zwei- und Dreispännern.
Hinterm Haus befinden sich kleine Gartenparzellen, auf denen bald Rück- und Nebengebäude entstehen, die meist gewerblichen Zwecken dienen. Damit wird hier in kleinem Maßstab ein Siedlungstyp vorweggenommen, der sich im großen Umfang erst nach dem Ersten Weltkrieg entwickeln kann.

Heute ist die Feldmüller-Siedlung die größte und bestandsmäßig am besten überlieferte Vorstadtsiedlung Münchens aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.


1827 - Giesing wird eigenständige Pfarrei

Giesing * Die eigenständige Pfarrei Heilig Kreuz Giesing wird gegründet. Bis dahin ist die Heilig-Kreuz-Kirche eine Filialkirche der Pfarrei Neudeck in der Au, sodass Seelsorge, Verwaltung und Pfarrrechte nicht vor Ort lagen. 

  • Durch das starke Bevölkerungswachstum wird die eigenständige Pfarrei Heilig Kreuz Giesing gegründet. 
  • Sie erhält eigene Pfarrrechte, einen eigenen Pfarrer, eine selbstständige Verwaltung und eigene Tauf-, Trau- und Sterberegister. 
  • Die Gründung der Pfarrei macht Giesing zu einem organisatorischen Mittelpunkt und bereitet die spätere Entwicklung zur großen Stadtpfarrei nach der Eingemeindung 1854 vor.
  • Johann Nepomuk Silberhorn ist der erste offiziell eingesetzte Pfarrer.


9. 9 1866 - Grundsteinlegung für die neue Heilig-Kreuz-Kirche in Obergiesing

München-Obergiesing * Die Grundsteinlegung für die neue Heilig-Kreuz-Kirche in Obergiesing findet statt. Der Bau entsteht auf einem Gebiet, das landwirtschaftlich nicht genutzt werden kann, nachdem hier die Toten der Pest des Jahres 1636 begraben worden sind.

Geldgeber Ex-König Ludwig I. verlangt von vom Architekten Dollmann, dass die Kirche „noch schöner werde, als die Auer Kirche“. Die Stadtbaukommission besteht auf die Erhöhung des Kirchturms von achtzig auf 95 Meter. Damit ist die Heilig-Kreuz-Kirche - bis zum Bau des Fernsehturms - der höchste Punkt Münchens.

Niemand fragt zum Entstehungszeitpunkt der Kirche, ob der Bau in die Gegend passt oder ob er von der armen Vorstadtgemeinde überhaupt finanziert werden kann. „Wieder wurde hier ein Denkmal gesetzt, für das die Nutzung nur Anlass und zweitrangige Funktion war“, schrieb G. Schickel im Jahr 1987. 


4 1944 - Die Heilig-Kreuz-Kirche wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt

München-Obergiesing * Die Heilig-Kreuz-Kirche wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Drei Jahre lang steht der Dachstuhl offen und wird danach nur provisorisch wieder aufgebaut.


1878 - Die Heilig-Kreuz-Kirche besitzt zwei bemerkenswerte Nebenaltäre

München-Obergiesing * Die Heilig-Kreuz-Kirche besitzt zwei bemerkenswerte Nebenaltäre: den Marienaltar und den Josephsaltar. Das Programm des Marienaltars wird im Rahmen einer Altarstiftung zum Tode des Papstes Pius IX. festgelegt. Es geht hierbei um den Kampf der katholischen Kirche um Macht und Einfluss im Verhältnis zu den Staaten und zur eigenen Anhängerschaft.


25. 10 1883 - Der Außenbau der neuen Heilig-Kreuz-Kirche ist abgeschlossen

München-Obergiesing * Der Außenbau der neuen Heilig-Kreuz-Kirche in Ziegelbauweise ist abgeschlossen.


11. 9 1933 - Ein Denkmal für die Befreiung Münchens von den Räten

München * Der NS-Stadtrat Hans Zölberlein beantragt

  • „ein Denkmal für die Befreiung Münchens vom Rätewahnsinn. [...] 
  • Zur dauernden Erinnerung an die geschichtlich bedeutsamen Maitage und
  • als Dank für das Opfer des Lebens von über 200 Freikorpssoldaten“.

Der Münchner Stadtrat schreibt daraufhin einen Wettbewerb für eine „Erinnerungsstätte zum Gedenken an die Befreiung Münchens 1919“ aus. Diese soll am Ostrand der Ramersdorfer Muster-Siedlung aufgestellt werden und die über Ramersdorf ankommenden Autobahnbenutzer begrüßen. Doch der für Ramersdorf geplante „Autofahrerschreck“ kommt nicht zur Aufstellung, dafür wird Giesing - aufgrund seiner „linken“ Vergangenheit - vom Nazi-Stadtrat als Standort für ein Freikorps-Denkmal auserkoren.


4. 12 1971 - Deutschlands erster McDonalds wird eröffnet

München-Obergiesing * An der Martin- Luther-Straße 26 eröffnet McDonalds seine erste deutsche Filiale. Dass die US-amerikanische Fleischpflanzl-Braterei gerade in Giesing ihr erstes Lokal eröffnet, liegt an der Nähe des Stadions an der Grünwalder Straße und der leichten Erreichbarkeit mit dem Auto. Einen sicheren Kundenstamm hat man zudem mit den zahlreichen Amerikanern, die im Südosten Münchens ihre Militär- und Wohnanlagen unterhalten und in McDonalds ein Stück Zuhause vorfinden.

Das anfängliche Angebot umfasst Hamburger, Cheeseburger, Pommes Frites, Cola, Limo und Kaffee. Ein Hamburger kostet 95 Pfennige. Die Käsescheiben werden noch mit der Hand vom Block geschnitten, die Kartoffeln für die Pommes ebenfalls von Hand geschält und geschnitten. Der schlagartig einsetzende Erfolg gibt den Marktstrategen mit ihrer Standortwahl Deutschland recht: Bereits im ersten Monat beträgt der Umsatz des Lokals 110.000 DMark. 

Diese typisch amerikanische Esskultur erfährt Ablehnung von konservativen wie auch linksintellektuellen Kreisen, die ihren emotionalen Anti-Amerikanismus an McDonalds festmachen. Die Firma wird als vermeintlich kurzlebige Modeerscheinung belächelt und als Unkultur verdammt.


22. 6 1933 - Die Nationalsozialisten zerstören das Revolutionsdenkmal 

München-Obergiesing * Der nationalsozialistische Stadtrat lässt das Denkmal für Kurt Eisner und die Toten der Revolution auf dem Ostfriedhof entfernen. Die Erinnerungsstätte sei ein „Ärgernis für jeden guten Deutschen und den bayerischen Soldaten“. 

Auch Eisners Urne wird aus dem Denkmal entfernt und anschließend zwangsweise auf den Neuen Israelitischen Friedhof überführt. Die politische Verfolgung richtet sich damit selbst gegen das Andenken des ermordeten Freistaatgründers. 

Die Absicht formulieren die NS-Stadträte ausdrücklich: „Wir haben keinen Anlass, dass das Andenken an Kurt Eisner im Volk erhalten bleibt, möchten aber wünschen, dass dieser Name im Volk fortlebt, als abschreckendes Beispiel für solche, die gesonnen sind, dem Staat zu schaden und ihn zu erschüttern.“ 


Um den 2. 5 1919 - Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

München-Giesing * Die Angst und der Hass auf die Giesinger war bei den Nationalsozialisten tief eingebrannt und reichte in die Zeit der Zerschlagung der Räterepublik zurück. Als die Weißen Truppen auf der Tegernseer-Landstraße gegen die Rote Hochburg Giesing vorrücken, postiert die Rote Armee auf dem strategisch günstig gelegenen Turm der Heilig-Kreuz-Kirche ihre Maschinengewehre. 


1. 5 1920 - Grundsteinlegung für das Denkmal der Revolutionstoten 

München-Obergiesing * Im Rahmen der Maifeiern wird auf dem Ostfriedhof der Grundstein für ein Denkmal der Toten der Revolution von 1918/19 gelegt. Die geplante Erinnerungsstätte soll das Gedenken an den ermordeten Kurt Eisner, den Gründer des Freistaats Bayern und dessen ersten demokratischen Ministerpräsidenten, mit dem Gedenken an die übrigen Revolutionstoten verbinden. 


1958 - Der Stadtrat beschließt die Wiederherstellung des Revolutionsdenkmals 

München-Obergiesing * Der Münchner Stadtrat beschließt, das 1933 von den Nationalsozialisten zerstörte Denkmal für Kurt Eisner und die Toten der Revolution auf dem Ostfriedhof wiederherzustellen. Der Bildhauer Konstantin Frick gestaltet die Nachbildung. Der ursprünglich eingemeißelte Vers von Ernst Toller bleibt zunächst ausgespart. 


1. 5 1922 - Das Denkmal für die Toten der Revolution wird enthüllt 

München-Obergiesing * Die Münchner Freien Gewerkschaften enthüllen auf dem Ostfriedhof das Denkmal für die Toten der Revolution von 1918/19. Die Festrede hält der Münchner Gewerkschaftsvorsitzende Gustav Schiefer. 

Das würfelförmige Denkmal trägt auf der Vorderseite die Inschrift „Den Toten der Revolution“. Auf einer weiteren Seite ist ein Vers von Ernst Toller eingemeißelt. Eine Bronzeplakette am Sockel erinnert an Kurt Eisner, dessen Urne im Denkmal beigesetzt wird. 


27. 6 1933 - Was tun mit Kurt Eisners und Gustav Landauers Urnen ?

München * Nachdem das Denkmal für die „Toten der Revolution - 1919“ am Ostfriedhof abgerissen worden war, wollen die Nationalsozialisten die darin untergebrachten Urnen von Kurt Eisner und Gustav Landauer an die Israelitische Kultusgemeinde Münchens loswerden.

Diese antwortet an 27. Juni 1933: „[…] beehren wir uns mitzuteilen, dass wir derzeit nicht feststellen können, ob die Genannten bei Eintritt des Todes dem israelitischen Bekenntnis angehört haben. […] Wir wollen aber keine Schwierigkeiten schaffen und erklären uns bereit, die Urnen entgegen zu nehmen und sie einstweilen der Erde zu übergeben.“ 


1. 5 1989 - Der Toller-Vers kehrt auf das Revolutionsdenkmal zurück 

München-Obergiesing * Das Denkmal für Kurt Eisner und die Toten der Revolution auf dem Ostfriedhof erhält wieder den Vers von Ernst Toller, der bei der Wiederherstellung zunächst fehlt: „Wer die Pfade bereitet, stirbt auf der Schwelle. Doch es neigt sich vor ihm in Ehrfurcht der Tod.“ 


27. 6 1926 - Der Grundstein für die Giesinger Martin-Luther-Kirche wird gelegt

München-Obergiesing * Der Grundstein für die Giesinger Martin-Luther-Kirche wird gelegt. Auf gleicher Höhe sollen sich hier zwei Kirchen einander gegenüberstehen: der katholische Kathedralbau der Heilig-Kreuz-Kirche und die evangelische Martin-Luther-Kirche. Die Kirche steht auf dem Grund des ehemaligen Lehner-Bauerhofs. 

Ihre bewusste Platzwahl solle die Präsenz der protestantischen Gemeinde in Giesing betonen.


23. 7 1933 - Der Kirchenvorstand besteht zu 50 Prozent aus NS-Parteigenossen

München-Obergiesing * Der gewählte Kirchenvorstand der evangelischen Martin-Luther-Kirche besteht zu fünfzig Prozent aus NS-Parteigenossen. Der Münchner Dekan sagt:

„Dass der Wunsch geherrscht hat, es möchten in unseren Kirchenvorständen besonders auch solche Männer Platz finden, die in der deutschen Freiheitsbewegung an hervorragender Stelle stehen - das war allen verständlich. Wir brauchen diese Männer in der kirchlichen Arbeit“. 

Hauptsache ist, dass die Gottlosen-Propaganda ihr Ende findet.


7. 9 1943 - Die Obergiesinger Martin-Luther-Kirche wird von Bomben zerstört

München-Obergiesing * Die Bomben des Zweiten Weltkriegs vernichteten die Obergiesinger Martin-Luther-Kirche bis auf den Turm und die Außenmauern.


1893 - Der Trinkbrunnen am Giesinger Berg geht in Betrieb

München-Obergiesing * Der Trinkbrunnen am Aufgang zur Heilig-Kreuz-Kirche am Giesinger Berg geht in Betrieb.


6. 12 2012 - Baubeginn für den Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2

München-Obergiesing * Mit dem ersten Spatenstich beginnt der Ausbau des neuen Braubetriebs für den Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2, direkt gegenüber der Heilig-Kreuz-Kirche. Obwohl der Giesinger Bräu sein Bier nur regional vertreibt, ist die Nachfrage ist in den letzten drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Damit ist das Produktionsvolumen in der Birkenau 5 vollständig ausgeschöpft.

Außerdem gibt es keine Anfahrtsmöglichkeiten für die Kunden, die das Bier meist direkt in der Brauerei kaufen. Auch die Lkw, die das Malz liefern, tun sich beim Rangieren in dem Wohngebiet schwer. Deshalb haben sich die Brauer um ihren Geschäftsführer Steffen Marx für den Umzug entschieden.


6. 11 2014 - Der Giesinger Bräu nimmt seinen Braubetrieb in Obergiesing auf

Obergiesing * Der Brauereibetrieb im Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2, direkt gegenüber der Heilig-Kreuz-Kirche, nimmt seine Tätigkeit auf. Die Giesinger Brauer schreiben mit dem Bauvorhaben ein Stück Münchner Biergeschichte. Am neuen Standort kann die Kapazität bereits in der ersten Ausbaustufe auf 5.000 Hektoliter pro Jahr gesteigert werden. Das Gebäude gehört den Stadtwerken, die Brauer ziehen als Mieter ein.

2,8 Millionen Euro investierte der Giesinger Bräu in sein neues Brauhaus. Das neue Brauhaus samt Bierstüberl und Freischankfläche breitet sich auf einer Fläche von 600 Quadratmetern aus. Die Gäste im 60 Plätze fassenden Bräustüberl können durch ein riesiges Panoramafenster in die Brauerei und die Flaschenabfüllanlage schauen.

In zwei weiteren Schritten soll danach die Braukapazität auf bis zu 13.000 Hektoliter jährlich erhöht werden. Eine erhöhte Freischankfläche, sowie eine Rampe, über die Lkw Malz liefern und das Bier für die Getränkemärkte abholen können, ergänzen den Braubetrieb. Am neuen Ort ist genügend Platz für Fassbier. Bisher füllte die Brauerei ihr Bier vor allem in Flaschen ab.


1. 4 2013 - Die Giesinger Brauerei will auf die Oide Wiesn

München-Untergiesing - München-Theresienwiese * Die Giesinger Brauerei will auf die Oide Wiesn. Die kleine Münchner Privatbrauerei stellt auf einer Pressekonferenzpläne ihre Wiesn-Hütte vor. Ein Super-Aprilscherz!!!


2 2000 - Die erste CD der „Boandlkramer-Connection“ erscheint

München-Obergiesing * Die erste CD der „Boandlkramer-Connection“ erscheint. Die Musikscheibe der Totengräber vom Ostfriedhof enthält unter anderem den Titel: „Buam, Buam, Buam“. 


1892 - Der Ausbau des Giesinger Bergs verdrängt Herbergshäuser 

München-Giesing * Die steile und kurvenreiche Auffahrt am Giesinger Berg wird umgestaltet. Für die Straßenarbeiten müssen Herbergshäuser zwischen dem Auer Mühlbach und der Hangkante weichen. Dadurch entstehen Lücken im gewachsenen Siedlungsbestand. Die Regulierung erleichtert den Verkehr zwischen den Siedlungen im Tal und Obergiesing auf dem Isarhochufer. 


Um 1612 - Herbergen werden besessen oder gemietet

Haidhausen - Au -Lohe * Ein „Gemach“ oder eine „Herberge“ bezeichnet einen Wohnteil in einem Haus, unabhängig davon, wem er gehört. Zeitgenössische Aufzeichnungen unterscheiden zwischen Menschen, die ein Gemach als Eigentum besitzen, und solchen, die es nur „herbergsweis“ innehaben – also zur Miete darin wohnen. Ein Haus mit mehreren Herbergen kann deshalb einem einzigen Eigentümer gehören und dennoch mehrere Haushalte beherbergen. 


2. 4 1812 - Lohe und Obere Falkenau werden von der Au getrennt 

Vorstadt Au - Giesing * Nach Protesten der Bewohner und gegen den Willen des Landgerichts München ordnet das Generalkommissariat des Isarkreises an, Lohe und Obere Falkenau von der Au zu trennen und mit Obergiesing zu einer eigenen Landgemeinde zusammenzufassen. Kirchlich gehören beide Orte bereits seit 1809 zu Obergiesing; die politische Vereinigung folgt 1814. 

Das überwiegend bäuerliche Obergiesing übernimmt damit auch die von Tagelöhnern und Herbergen geprägten Siedlungsgebiete am Auer Mühlbach. Das damalige „Untergiesing“ oder „Niedergiesing“ am Nockherberg bleibt dagegen bei der Au. Der Name bezeichnet ursprünglich einen anderen Siedlungsbereich als das heutige Untergiesing. An die ehemalige Lohe erinnert die Lohstraße. 


1. 6 1814 - Lohe und Obere Falkenau werden politisch mit Obergiesing vereinigt 

Lohe - Obere Falkenau - Obergiesing * Auf die formelle Zuordnung von 1812 folgt die politische Vereinigung mit Obergiesing. Nach der vorliegenden Darstellung werden die betroffenen jungen Männer aus der Nationalgarde entlassen.


Nach dem 5 1919 - Der TSV München-Ost kämpft mit den Folgen von Krieg und Revolution

München-Obergiesing * Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs befindet sich die Vereinsarbeit des TSV München-Ost auf einem Tiefpunkt. Der Verein zählt nur noch rund 200 Mitglieder und trauert um 49 gefallene Sportkameraden.

Zudem steht der bisher genutzte Turnsaal im Schleibinger-Bräu nicht mehr zur Verfügung, da dort seit 1917 ein Malzwerk der Cenovis-Werke eingerichtet ist. Der Verein weicht deshalb erneut auf Schulturnsäle und die Nebenzimmer Münchner Gaststätten aus.


1. 5 1883 - Mangfall-Wasser für den Schmederer-Garten

München-Au * Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebirge ist fertiggestellt und wird mit einer Springbrunnenfontaine am Sendlingertorplatz feierlich in Betrieb genommen.

Das Wasser wird in der Schmederer-Villa sowohl für den häuslichen Bedarf genutzt, aber auch um den geplanten Teich anzulegen und den wasserspeienden Pegasus in Betrieb zu nehmen. Im ganzen Garten wird ein Rohrnetz verlegt, das auch zum Löschen benutzt werden kann, sollte einmal ein Funkenflug der Eisenbahn ein Feuer entzünden. 


1888 - Im Garten der Schmederer-Villa entsteht ein Teich 

München-Au * Im Garten der Schmederer-Villa auf dem Nockherberg wird der bereits vorgesehene Teich angelegt. Er ergänzt die von Hofgartendirektor Carl von Effner entworfene Gartenanlage. 

Der längliche Weiher mit wechselnder Breite liegt in der Mitte des Gartens. An einer schmalen Stelle überspannt ihn eine Brücke, die zwei Fußwege miteinander verbindet. Ein am Waldsaum entspringendes Bächlein schlängelt sich durch die Wiesen und speist den Teich. Die Wasserfläche bereichert das landschaftlich gestaltete Anwesen. 


24. 2 1884 - Der erste Hausball in der Schmederer-Villa

München-Au * In der Schmederer-Villa wird der erste Hausball abgehalten. 


1926 - Carl Krone kauft die Schmederer-Villa samt Park

München-Au * Der Schmederer-Park wird als Naturdenkmal eingetragen. Dessen ungeachtet kauft der bekannte Großcircusbesitzer Carl Krone die Villa samt Park. 


8. 7 1952 - Die Beseitigung der Schmederer-Ruine wird beauftragt

München-Au * Eine Abbruchfirma wird mit der Beseitigung der Ruine der Schmederer-Villa beauftragt. 


Um 1919 - Der Cowboy Club München von 1913

München * Die für die Kriegsheimkehrer an Auswanderung vorerst nicht mehr zu denken ist, beschließen sie: „Dann holen wir halt Amerika zu uns.“ Martin Fromberger, Fred und Hermann Sommer bauen den Verein zielstrebig wieder auf. 

  • Der „Loos-Verein Wild West“ nennt sich in „Cowboy Club München Süd“ um.
  • Die Begrenzung der Mitgliederzahl auf fünfzehn „Mann“ wird ebenso aufgehoben 
  • wie das Lotteriespiel. 
  • Verpflichtend für die Vereinsmitglieder ist das Erlernen der englischen Sprache. 
  • Die Mitglieder müssen entweder originale Bekleidung und Gebrauchsgegenstände aus Übersee beschaffen oder Nachbildungen anhand historischer Fotos anfertigen. 
  • Zudem wird das Aneignen von Bräuchen und Sitten der Cowboys und Indianer von der Vereinsführung erwartet, weshalb sie Studien über die Geschichte des Wilden Westens und seiner Bewohner im Zeitraum von 1860 bis 1900 aufnehmen. 
  • Der Münchner Cowboy Club entwickelt sich zu einem kulturhistorischen Verein. 
  • Da ist freilich eine ganze Menge Folklore dabei.


Ab 1933 - Der Cowboy Club München in der NS-Zeit

München * Eigenartigerweise lässt das nationalsozialistische Regime den Cowboy Club München nahezu unbehelligt. Es liegt an den Hobby-Indianern, die dem Cowboy-Verein das Verbot ersparen. Denn um die Karl-May-Begeisterung der Jugend propagandistisch zu nutzen und umzulenken, ersinnen die Nazis den Mythos vom „Uradel des reinrassigen Ureinwohners“. 


1882 - Die Ausstattung der Schmederer-Villa

München-Au * Die Schmederer-Villa auf dem Nockherberg kann bezogen werden. 

  • Den Salon der Villa hat sich Franz Xaver Schmederer im Rokokostil ausmalen lassen, weil seine Ehefrau Therese schöne derartige Möbel und Bilderrahmen besitzt. 
  • Zudem befinden sich ein Venezianischer Glaslüster und ein großer Smyrnateppich aus dem Nachlass von König Ludwig II. darin untergebracht. 
  • Die Veranda ist ursprünglich offen und wird dann mit doppelten Fenstern eingeglast. Ein Ofen machte die Veranda auch im Winter benutzbar, die somit auch für frostempfindliche Pflanzen als Wintergarten genutzt werden kann. 
  • Das Treppenhaus und die offene Veranda sind mit Hirsch- und Rehgeweihen sowie Gamskrickeln aus dem Nachlass seines Schwiegervaters ausgeschmückt worden.


31. 7 1883 - Gastlichkeit in der Schmederer-Villa

München-Au * Im Salon der Schmederer-Villa findet das erste größere Essen statt. 


Ab 3. 5 1919 - Das Hauptquartier des Freikorps Epp in der Schmederer-Villa

München-Au * Während des Weißen Terrors in der Rätezeit wird die Schmederer-Villa für einige Tage das Hauptquartier des Freikorps Epp. 


20. 2 1933 - Das Aus für das geplante Café in der Schmederer-Villa

München-Au * Vermutlich wegen eines Brandes im Zirkus zieht Carl Krone die bereits genehmigten Baupläne für sein „Café - Restaurant - Krone“ in der ehemaligen Schmederer-Villa zurück. 


4. 8 1950 - Die zerstörte Schmederer-Villa

München-Au * Die Lokalbaukommission beauftragt an die Besitzerin der ehemaligen Schmederer-Villa, Frieda Krone, mit der Beseitigung des „gefahrdrohenden Zustandes”. Die Villa musste im Zweiten Weltkrieg den Bombenhagel über sich ergehen lassen - und wurde dabei großteils zerstört. 


Nach 7 1945 - Der Wunsch nach einem eigenen Cowboy-Vereinsheim

München * Nach dem Zweiten Weltkrieg lebt der Verein „Cowboy Club München von 1913 e.V. - C.C.M“. wieder auf. Der Wunsch nach einem eigenen Vereinsheim wird immer lauter. Die Mitglieder haben das Nebenzimmerdasein in Wirtschaften endgültig satt. 


27. 8 1881 - Der Rohbau der Schmederer-Villa ist fertiggestellt

München-Au * Der Rohbau der Schmederer-Villa auf dem Nockherberg ist fertiggestellt. Sie ist im Schweizer Stil mit Fachwerk und einer großen erhöhten Terrasse ausgeführt. Auf dem Dach der von dem Architekten Albert Schmidt konzipierten Stadt-Villa befindet sich ein Aussichtsturm, der einen Ausblick über die ganze Stadt ermöglicht. 


27. 2 1920 - Heinrich Anton Roeckl besitzt die Schmederer-Villa

München-Au * Konsul Heinrich Anton Roeckl besitzt die Schmederer-Villa. Es ist der Inhaber der Firma J. Roeckl und Ehemann von Maria Luise Anastasia, der Tochter von Franz Xaver Schmederer. 


1. 4 1932 - Eine geplantes Café in der Schmederer-Villa

München-Au * Carl Krone beantragt die Errichtung eines Café-Restaurants im Anwesen Nockherberg 7, der Schmederer-Villa. Das Lokal soll den Namen „Café - Restaurant - Krone“ führen. 


1958 - Der Kronepark wird städtisch

München-Au * Frau Ida Krone übermittelt ein Kaufangebot des Grundstücks auf dem Nockherberg an die Landeshauptstadt München. Unter welchen Bedingungen damals die Familie Krone das Grundstück an die Stadt München übertragen hat, bedarf noch der Recherche. 

Ob sich seinerzeit die Stadt München verpflichtete, die öffentliche Grünanlage künftig mit dem ehrenden Namen „Kronepark“ zu bezeichnen, muss ebenfalls noch geklärt werden. 

Der Kronepark jedenfalls ist seit dem Jahr 1958 eine städtische Grünanlage und mit nahezu 20.000 Quadratmetern ein grünes Herzstück von höchstem Erholungswert. Von seiner Größe her ist der Kronepark mit dem Finanzgarten vergleichbar. 


1. 8 1914 - Verdun statt Wyoming

München * Die Gründer des „Loos-Verein Wild West“ beschäftigen sich mit der Geschichte der Ureinwohner und Siedler Amerikas, um die Wartezeit zu überbrücken, bis das Glück den erhofften Geldsegen bringen würde. Doch dann beginnt der Erste Weltkrieg und das bedeutet für die drei wehrdiensttauglichen jungen Männer die Einberufung zum Militär und den Marschbefehl in Richtung Frankreich. Nun hieß es Verdun statt Wyoming! 


3. 2 1955 - Bitte um ein Clubhaus auf dem Nockerberg

München-Au * Der „Cowboy Club München von 1913 e.V. - C.C.M“ bittet um Genehmigung zur Errichtung eines Clubheimes auf dem der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Grundstück von Frau Ida Krone auf dem Nockherberg, „da dadurch das bisher durch Lausbubenstücke und von lichtscheuen Elementen heimgesuchte Gelände unter schärfere Kontrolle fällt und der Rasen und Baumbestand gepflegt wird. Korrektes und ruhiges Verhalten wird die Nachbarschaft nicht belästigen“.


Um 1959 - Der Cowboy Club muss den Nockherberg räumen

München-Au * Die Westernfreunde von der Nockher-Ranch müssen - nach dem Tod der Zirkusbesitzerin Ida Krone - ihre Niederlassung auf dem Nockherberg räumen, nachdem die Zirkusfamilie Krone-Sembach das Gelände an der Marsstraße im Tausch mit dem Nockherberg-Areal erhalten konnte. Der Tauschpartner ist die Stadt München. Ein neues Gelände für die Unterbringung des „Cowboy Clubs München von 1913 e.V. - C.C.M“ muss gefunden werden. 


2. 5 1919 - Die Schmederer-Villa in der Hand von Rotarmisten

München-Au * Rotarmisten haben die Schmederer-Villa besetzt, da man von ihr aus den Eisenbahngraben und den Nockherberg kontrollieren kann. Es kommt zu Plünderungen und „dabei wurde zunächst der Hofhund, ein etwa 7-jähriger gelbbrauner Schäferhund, Wert 300 Mark, erschossen, weil dieser Hund angeblich sehr scharf und daher den beabsichtigten Plünderungen hinderlich war.“ 

Und weil die Plünderer offenbar keine Lebensmittel finden konnten, nehmen sie außer ein paar Kleinigkeiten vorwiegend Wäsche, ein Fahrrad, einen Herrenhut, drei Ölgemälde und den toten Hund mit.


4. 8 1952 - Das Schmederer-Gelände ist völlig geräumt

München-Au * Die völlige Räumung des Geländes der ehemaligen Schmederer-Villa wird gemeldet. 


27. 6 1955 - Planung eines Wohnbauprojekts am Nockherberg

München-Au * Das Weilheimer Bankhaus Stölzle-Simoner beauftragt ein Grünwalder Architekten-Team mit der Planung eines Wohnbauprojekts am Nockherberg. Die burgartige Wohnanlage soll entlang der Nockherbergstraße sechs, am Schmedererweg fünf Geschosse aufweisen. 


30. 5 1955 - Das Wohnprojekt am Nockherberg wird verhindert

München-Au * Die Lokalbaukommission lehnt unter Hinweis auf das Landschaftsschutzgebiet die Planungen für das Wohnprojekt am Nockherberg ab. Außerdem wird über den Rahmen der früheren Bebauung hinaus keine Baugenehmigung erteilt. 

Dass die Bebauung mit 200 Wohnungen auf dem Nockherberg verhindert werden kann, liegt an einem notariellen Vertrag, den Franz Xaver Schmederer im Jahr 1903 rechtsverbindlich mit der Stadt München abgeschlossen hat. Dieser hindert die Stadtverwaltung bis heute daran, das Grundstück einer maximalen baulichen Nutzung zuzuführen.


10. 4 1809 - Die Au erhält weitere Ortsteile 

Vorstadt Au - Giesing * Im Zuge der Gemeindebildung der Au werden Lohe, Falkenau, Birkenleiten und die damals als „Untergiesing“ oder „Niedergiesing“ bezeichnete Siedlung am oberen Nockherberg der Vorstadt Au zugeordnet. Damit die Vorstadt zunächst auch Gebiete südlich ihres eigentlichen Siedlungskerns. 

Die Bewohner der Lohe und der Oberen Falkenau wehren sich gegen die Belastungen der städtischen Verfassung und streben die Zugehörigkeit zu Obergiesing an.


15. 3 1955 - Das Krone-Grundstück am Nockherberg wird Landschaftsschutzgebiet

München-Au * Das Ruinengrundstück von Frau Ida Krone auf dem Nockherberg wird aufgrund seines wertvollen Baumbestands einstweilig als Landschaftsschutzgebiet sichergestellt. 


7. 5 1955 - Die Cowboys von der Nockher-Ranch

München-Au * Der Antrag des „Cowboy Clubs München von 1913 e.V. - C.C.M“ zur Errichtung eines Clubheimes auf dem Nockherberg wird „wegen der barackenähnlichen Gestaltung“ zunächst abgelehnt. 

Als aber die Zirkus-Verwaltung dem Cowboy-Club die Grundstücksnutzung für seine sportlichen und ideellen Zwecke bis zum beabsichtigten Verkauf des Areals genehmigt, ist der Weg für die Nockherberg-Ranch geebnet. Seither herrscht ein Winnetou- und Old Shatterhand-Flair über dem ehemaligen Schmederer-Garten. 


28. 5 1966 - Der TSV 1860 München wird Deutscher Fußballmeister

München * Der TSV 1860 München wird erstmals - und bislang zum einzigen Mal - Deutscher Fußballmeister. Mit der Meisterschaft sind Namen wie Rudi Brunnenmeier, Friedhelm „Timo“ Konietzka und Petar „Radi“ Radenkovic verbunden.  

Der FC Bayern München wird Dritter, der 1. FC Nürnberg belegt den sechsten Platz in der Bundesliga-Tabelle. 


23. 12 1911 - Das Stadion an der Grünwalder Straße wird eröffnet

München-Giesing * Das Stadion an der Grünwalder Straße wird eröffnet. Es gehört damit zu den ältesten noch genutzten Fußballstadien Deutschlands.


13. 8 1713 - Obergiesing und die Lohe kommen zum Gericht ob der Au 

Au - Lohe - Obergiesing * Obergiesing und die Lohe werden dem Gericht ob der Au angeschlossen. Die Erweiterung trägt der wachsenden Bedeutung der Au, dem anhaltend rasanten Bevölkerungswachstum und das gewerbliche sowie kirchliche Schwergewicht Rechnung. ES soll zugleich die Überwachung zuziehender Menschen und Bettler erleichtern. 

Noch im selben Jahr berichtet Hofoberrichter Pistorini, er habe eine vom Gericht Wolfratshausen in der Lohe geduldete „Schelmen- und Diebsrotte“ vertrieben. Außerdem habe er Frauen, die er als „Huren“ bezeichnet, unter öffentlicher Beschämung aus der Au entfernen lassen. Sein Bericht dokumentiert die obrigkeitliche Ausgrenzung und Kontrolle unerwünschter Bevölkerungsgruppen.


29. 1 1840 - Schwerer Unfall am Giesinger Berg

Giesing * Die beiden Abgeordneten der bayerischen Ständeversammlung, der Unternehmer Joseph von Utzschneider und der Giesinger Pfarrer und Dekan Nepomuk Silberhorn, erleiden am Giesinger Berg - in der berüchtigten „Loherwirtskurve" - einen Unfall. Am steilen Giesinger Berg sind die Pferde durchgegangen; die Kutsche überschlägt sich und prallt heftig gegen ein Gebäude. 

Utzschneider erlitt schwerste Kopf- und Rippenverletzungen. Silberhorn wird ebenfalls verletzt, aber deutlich weniger schwer und erholt sich nach einigen Tagen von seinen Verletzungen.


Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Deisenhofener Straße
34 m Route
Mietshaus, barockisierend, um 1910.
Mietshaus
Architekt: Sepp Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Deisenhofener Straße 49
80 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1902 von Max Sepp.</p>
Mietshaus
Baustil: historisierend
Rotwandstraße 26
152 m Route
Mietshaus, historisierend, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Deisenhofener Straße 44
154 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1913-14.</p>
Stockwerksiedlung Walchenseeplatz
Architekt: Löv Hanna, Jaeger Carl, Landauer Fritz, Atzenbeck Hans, Schoen Max, Dürr Joseph, Grünzweig Hans, Männche Fritz
Erstellung: 1927
Deisenhofener Straße
162 m Route
<p>Stockwerksiedlung Walchenseeplatz. Die Planung der Siedlung, die im Rahmen des Münchner Großsiedlungsprogrammes der Jahre 1927 bis 1930 von der Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge AG errichtet wurde, geht zurück auf einen Vorentwurf von Johanna Loev. Ausgeführt wurden allerdings nur zwei Drittel des vorgesehenen Umfanges, diese unter der Oberleitung von Carl Jaeger, dem im Rahmen des damaligen Arbeitsbeschaffungsprogrammes für Architekten unter anderem Fritz Landauer, Hans Atzenbeck, Max Schoen, Joseph Dürr, Hans Grünzweig und Fritz Männche zugeordnet waren. Vorgegeben war der Planung bereits der Walchenseeplatz mit der Bebauung seiner Nordseite. Zur Deisenhofener Straße einerseits und zur Perlacher Straße andererseits ist die Siedlung abgeschirmt durch langgestreckte viergeschossige Blöcke, der Block an der Deisenhofener Straße durch überhöhte Eckbauten ausgezeichnet, die Blöcke an der Perlacher Straße der leichten Schwingung der Straße folgend. Die ebenfalls viergeschossigen Zeilenbauten im Inneren der Siedlung sind den damaligen städtebaulichen Vorstellungen entsprechend von Norden nach Süden gerichtet, wobei sich, zum Teil zusätzlich abgeschirmt durch eingeschossige Zwischenbauten an den Kopfenden der Zeilen, großzügige, verkehrsberuhigte Höfe mit Plätzen zum Spielen und zum Trocknen der Wäsche ergeben.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rotwandstraße 28
188 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.
Brunnen mit Knabenfigur
Erstellung: 1930
Walchenseeplatz
259 m Route
Brunnen mit gegossener Knabenfigur, 1930 von Walther von Hattingberg.
Kath. Pfarrkirche Königin des Friedens
Architekt: Vorhoelzer Robert
Baustil: sachlich
Erstellung: 1937
Untersbergstraße 1
272 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche Königin des Friedens, sachlich mit mittelalterlichen Anklängen, mit Turm, 1936-37 von Robert Vorhoelzer. Östlich anschließend Pfarrhaus (siehe Werinherstraße 50/52).</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Rotwandstraße 1
279 m Route
Mietshaus, barockisierender Eckbau, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Werinherstraße 46 und 48.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Werinherstraße 46
279 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit den Eckhäusern Nr. 48 und Rotwandstraße 1.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Werinherstraße 48
281 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 46 und Rotwandstraße 1.</p>
Pinguinbrunnen
Erstellung: 1931
Perlacher Straße 53
289 m Route
Perlacher Straße 53/55; Pinguinbrunnen von Adolf Giesin, 1931; runde Beckenschale aus Kunststein, darauf Pinguin aus Bronze.
Kath. Pfarrhaus
Architekt: Vorhoelzer Robert
Erstellung: 1937
Werinherstraße 50
323 m Route
<p>Werinherstraße 50/52; Kath. Pfarrhaus, 1936-37 von Robert Vorhoelzer; vgl. Untersbergstraße 1.</p>
Münchenstift, Haus St. Martin - Erweiterung Süd
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1905
Severinstraße 2
338 m Route
Münchenstift, Haus St. Martin
Architekt: Hocheder
Erstellung: 1894
Severinstraße 2
392 m Route
Altersheim St. Martin
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Rehlen Robert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
St.-Martin-Straße 34
401 m Route
<p>Altersheim St. Martin, Haupttrakt (an der Severinstraße) neubarock, mit neubarocker Kapelle (samt Ausstattung) im Südteil, 1892-94 von Carl Hocheder d. Ä.; 1902-03 Anbau der Flügel im Norden und Süden durch Robert Rehlen, im gleichen Stil; westlich Garten, umschlossen von mit Pavillons besetzter Mauer.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Herzogstandstraße 9
435 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Putzgliederung, 1914 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 5 und 7.</p>
Volksschule
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
St.-Martin-Straße 30
438 m Route
<p>Volksschule, monumentaler neubarocker Gruppenbau mit Dachreiter, 1900-02 von Robert Rehlen.</p>
Münchenstift, Haus St. Martin - Erweiterung Nord
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1903
Severinstraße 2
440 m Route
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Herzogstandstraße 7
450 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Putzgliederung, 1914 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 5 und 9.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Herzogstandstraße 5
455 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Putzgliederung, 1914 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 7 und 9.</p>
Eckbau
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Werinherstraße 15
459 m Route
<p>Eckbau, historisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Herzogstandstraße 3
465 m Route
<p>Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 1.</p>
Mietshaus
Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Deisenhofener Straße 16
473 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1910 von Adolf Wentzel.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martins-Platz 3
474 m Route
Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, bez. 1910.
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Herzogstandstraße 1
481 m Route
<p>Mietshaus, historisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 3.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 26
481 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, um 1910.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 24
484 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 22.</p>
Eckhaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Brecherspitzstraße 2
489 m Route
<p>Eckhaus, historisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Raintalerstraße 11
493 m Route
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 22
493 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, um 1910; Gruppe mit Nr. 24.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1913
Eintrachtstraße 4
497 m Route
<p>Mietshaus, bez. 1913; vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 20
503 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Turmerker an der Ecke, um 1910.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Eintrachtstraße 3
532 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Erker und Putzgliederung, Anfang 20. Jh.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1882
Zugspitzstraße 23
534 m Route
<p>Vorstadthaus mit Mansardsatteldach, die Schnitztür bez. 1882.</p>
Ostfriedhof
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1817
St.-Martins-Platz 1
536 m Route
<p>Ostfriedhof, Südwestteil (Felder 1-21) 1817 angelegt; in der Folge mehrfach erweitert, vor allem ab 1889 (Westhälfte); ab 1895 Erweiterung nach Osten und Neuplanung durch Hans Grässel; im 20. Jh. weitere Erweiterungen nach Osten.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Zugspitzstraße 19
544 m Route
<p>Vorstadthaus mit Mansardsatteldach, 2. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Deisenhofener Straße 10
554 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1910.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Zugspitzstraße 16
561 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, zweigeschossig mit Konsolgesims, 1875.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Zugspitzstraße 13
562 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890.</p>
Zweigeschossiges Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Alpenstraße 17
563 m Route
Zweigeschossiges Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1875.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kesselbergstraße 10
565 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, um 1910.</p>
Mietshaus
Architekt: Dinglreiter Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
St.-Martin-Straße 10
565 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, bez. 1904, von Ludwig Dinglreiter.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 9
566 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Wendelsteinstraße 11.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Zugspitzstraße 14
572 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890; Gruppe mit Nr. 12.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Deisenhofener Straße 8
574 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reich dekoriertem Erker und großer Marienfigur, bez. 1903; bildet mit Nr. 2, 4 und 6 eine durch Erker belebte Gruppe.</p>
Friedhofsgebäude
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1900
St. Martinsplatz 1
578 m Route
<p>Friedhofsgebäude mit Aussegnungshalle, dreiseitiger Gebäudekomplex, Kuppelhalle mit Portikus zum Vorplatz, flankiert von Flügelbauten mit Kolonnaden zum Vorplatz bzw. Arkaden zum Friedhof, neuklassizistisch, von Hans Grässel, 1894-1900, nach Kriegszerstörungen vereinfachter Wiederaufbau von Hans Döllgast, 1949-53; Verwaltungsgebäude, südwestlich an Friedhofsgebäude angeschlossen, zweigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit Putzgliederung, in neuklassizistischen Formen, von Hans Grässel, 1894-1900;</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
St.-Martin-Straße 8
579 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1894 von Georg Müller, 1904 um zwei Achsen erweitert.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Wendelsteinstraße 11
579 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900; Gruppe mit St.-Martin-Straße 9.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1903
Zugspitzstraße 12
580 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1903 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 14.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1872
Wendelsteinstraße 9
588 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, um 1872; Block mit Nr. 7.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Deisenhofener Straße 6
591 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1903, bildet mit Nr. 2, 4 und 8 eine durch Erker belebte Gruppe.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kesselbergstraße 8
594 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Breiterker, um 1910.</p>
Eckbau
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 10
596 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit reicher, barockisierender Putzgliederung, um 1900; Gruppe mit Watzmannstraße 10.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Watzmannstraße 11
603 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1900 von Heinrich Hilgert; z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
St.-Martin-Straße 5
604 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1872
Wendelsteinstraße 7
604 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, 1872; Block mit Nr. 9.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Watzmannstraße 10
606 m Route
<p>Mietshaus, mit reicher barockisierender Putzgliederung, um 1900; Gruppe mit Zugspitzstraße 10.</p>
Alpenstraße 9
607 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 7.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Deisenhofener Straße 4
608 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1903; bildet mit Nr. 2, 6 und 8 eine durch Erker belebte Gruppe.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 3
610 m Route
<p>Mietshaus, mit barockisierender Putzgliederung, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Schaller Georg
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
St.-Martin-Straße 44
610 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit reicher barockisierender Putzgliederung, 1910 von Georg Schaller.</p>
Wohnhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Wendelsteinstraße 6
610 m Route
<p>Zweigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Postgebäude
Architekt: Vorhoelzer Robert, Schmidt Walter
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Tegernseer Platz 7
614 m Route
Postgebäude mit Postamt München 90. Neue Sachlichkeit, 1928-29 von Robert Vorhoelzer und Walter Schmidt; in städtebaulich beherrschender Stellung an platzartiger Erweiterung der Straße.
Alpenstraße 7
619 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 9.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 1
620 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Kesselbergstraße 4
621 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, um 1910.</p>
Mietshaus
Architekt: Herrmann Heinrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1912
Watzmannstraße 9
621 m Route
<p>Mietshaus, mit barockisierender Putzgliederung, 1912 von Heinrich Herrmann.</p>
Wendelsteinstraße 4
621 m Route
<p>Vorstadthaus, zweigeschossig mit Mansardsatteldach, Mitte 19. Jh.</p>
Dreigeschossiges Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1878
Alpenstraße 10
622 m Route
<p>Dreigeschossiges Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1877-78.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 8
623 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Deisenhofener Straße 2
625 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1902; bildet mit Nr. 4, 6 und 8 eine durch Erker belebte Gruppe.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Watzmannstraße 8
625 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 6
626 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Putzrahmen-Gliederung, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
St.-Martin-Straße 2
628 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerkern, um 1900.</p>
Dreigeschossiges Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Alpenstraße 8
634 m Route
<p>Dreigeschossiges Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; 1903 von Ernst Dressler umgebaut.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Tegernseer Landstraße 49
636 m Route
Mietshaus, abgerundeter Eckbau mit Eckkuppel und reicher, neubarocker Gliederung und Stuckierung, 1895-96 von Georg Müller.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zugspitzstraße 4
639 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Baudrexl Jacob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Tegernseer Landstraße 47
640 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit geschweiftem Zwerchgiebel, 1897 von Jacob Baudrexl.</p>
Alpenstraße 6
644 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Kesselbergstraße 2
645 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker-Balkon-Gruppe, Anfang 20. Jh.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Alpenstraße 2
656 m Route
<p>Vorstadthaus in Ecklage, zweigeschossig, mit Satteldach, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Tegernseer Landstraße 50
664 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.
Tegernseer Landstraße 56
664 m Route
Tegernseer Landstraße 56; Zweigeschossiges Vorstadthaus in Ecklage, Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Tegernseer Landstraße 48
666 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.</p>
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Tegernseer Landstraße 91
667 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1910 von Franz Popp.</p>
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Tegernseer Landstraße 46
668 m Route
<p>Eckhaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>
Wohnhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Tegernseer Landstraße 44
671 m Route
<p>Dreigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 42.</p>
Zweigeschossiges Eckhaus
Baustil: spätklassizistisch
Tegernseer Landstraße 76
672 m Route
Zweigeschossiges Eckhaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Gruppe mit Silberhornstraße 10 und Sägstraße 1a.
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Tegernseer Landstraße 44
674 m Route
<p>Eckhaus, in klassizistischer Tradition, um 1860/70.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Gietlstraße 18
675 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erker, um 1890.</p>
Wohnhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Tegernseer Landstraße 42
676 m Route
<p>Dreigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistisch, um 1850/60; Gruppe mit Nr. 44.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1874
Tegernseer Landstraße 27
677 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, um 1874; Gruppe mit Nr. 25.</p>
Mietshaus
Architekt: Sepp Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Tegernseer Landstraße 38
677 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897/98 von Max Sepp.</p>
Tegernseer Landstraße 80
677 m Route
Zweigeschossiges Eckhaus, Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
St.-Bonifatius-Straße 20
678 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Tegernseer Landstraße 36
679 m Route
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckturmerker, bez. 1901.</p>
Tegernseer Landstraße 40
679 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1874
Tegernseer Landstraße 25
680 m Route
Zweigeschossiges Vorstadthaus, um 1874; Gruppe mit Nr. 27.
Tegernseer Landstraße 93
680 m Route
<p>Dreigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1880
Gietlstraße 31
681 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1880.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kistlerstraße 1
681 m Route
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, mit langem rückwärtigem Flügel an der Tegernseer Landstraße, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit 3, 5 und 7.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 5
681 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus mit Satteldach, um 1840/45.</p>
Satteldachhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 1
684 m Route
Erdgeschossiges Satteldachhaus, im Kern um 1840/45.
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 92
684 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1900 von Heinrich Volbehr; z. T. vereinfacht.
Silberhornstraße 10
686 m Route
Zweigeschossiges Wohnhaus, wohl Mitte 19. Jh.; Gruppe mit Tegernseer Landstraße 76 und Sägstraße 1 a.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Watzmannstraße 2
686 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 23
687 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Kistlerstraße 4
688 m Route
Zweigeschossiges Satteldachhaus, Mitte 19. Jh.; bauliche Einheit mit Sägstraße 3.
Kistlerstraße 5
692 m Route
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit 1, 3 und 7.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 2
692 m Route
Kleinhaus mit Mansardsatteldach, im Kern um 1840/45.
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kistlerstraße 3
694 m Route
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit 1, 5 und 7.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 6
695 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus mit Satteldach, um 1840/45.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 7
695 m Route
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus mit Mansarddach, in Ecklage, um 1840/45.</p>
Giesinger Bahnhof
Erstellung: 1898
Giesinger Bahnhofplatz 1
696 m Route
Giesinger Bahnhof; zwischen zwei zweigeschossigen Eckpavillons eingeschossiger Bau, um 1898, verschalte Holzkonstruktion mit renaissancischen Zierformen, Vordach auf der Bahnsteigseite, lobende Erwähnung beim Fassadenpreis 2004.
Sägstraße 1
696 m Route
Sägstraße 1/1 a/1 b; Zweigeschossiges Satteldachhaus (Herberge) des mittleren 19. Jh.; Gruppe mit Silberhornstraße 10 und Tegernseer Landstraße 76.
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 8
697 m Route
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; Block mit Nr. 9.</p>
Mietshaus
Architekt: Sepp Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Tegernseer Landstraße 21
697 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1897 von Max Sepp.
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kistlerstraße 7
698 m Route
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit 1, 3, und 5.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 9
699 m Route
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; erneuert; Block mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Weinbauernstraße 21
699 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1900.
Satteldachhaus
Erstellung: 1840
Obere Grasstraße 10
701 m Route
<p>Erdgeschossiges Satteldachhaus mit Längsfront an der Gietlstraße, um 1840/45.</p>
Sägstraße 3
704 m Route
Zweigeschossiges Satteldachhaus, Mitte 19. Jh.; bauliche Einheit mit Kistlerstraße 9.
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Kiesstraße 6
705 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kiesstraße 3
706 m Route
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Kistlerstraße 6
709 m Route
Zweigeschossiges Satteldachhaus, im Kern Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 19
709 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit mehreren Erkern, im Kern um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 32
711 m Route
<p>Mietshaus, Mischung deutscher Renaissance und Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 26, 28 und 30.</p>
Gietlstraße 16
712 m Route
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus mit Mansardsatteldach, im Kern um 1840/45.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 103
713 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, um 1900.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 30
715 m Route
<p>Mietshaus, Mischung deutscher Renaissance und Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 26, 28 und 32.</p>
Wohnhaus
Erstellung: 1845
Untere Grasstraße 23
715 m Route
<p>Zweigeschossiges Wohnhaus, im Kern um 1840/45.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Kiesstraße 4
718 m Route
<p>Zweigeschossiges Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Gietlstraße 14
721 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1901.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1845
Untere Grasstraße 21
721 m Route
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45.</p>
Vorstadthäuser
Erstellung: 1840
Gietlstraße 23
722 m Route
<p>Gietlstraße 23, 25, 27, 29; Gruppe zweigeschossiger Vorstadthäuser, um 1840/45.</p>
Satteldachhaus
Erstellung: 1845
Untere Grasstraße 34
723 m Route
<p>Erdgeschossiges Satteldachhaus, um 1840/45.</p>
Satteldachhaus
Erstellung: 1850
Kistlerstraße 8
724 m Route
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 28
724 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 26, 30 und 32.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 26
727 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit vereinfachter Gliederung, um 1900; bildet Gruppe mit Nr. 28, 30 und 32</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gietlstraße 12
728 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kiesstraße 2
728 m Route
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus in Ecklage, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Raintalerstraße 40
729 m Route
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890/1900.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Silberhornstraße 6
731 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Untere Grasstraße 7
734 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870/80.</p>
Untere Grasstraße 17
734 m Route
<p>Zweigeschossiges Eckhaus, im Kern Mitte 19. Jh.</p>
Kistlerstraße 11
737 m Route
<p>Kloster und Schule der Armen Schulschwestern, Fassade z. T. barockisierend mit Madonnenrelief, 1871-72 mit späteren Erweiterungen.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1845
Untere Grasstraße 26
739 m Route
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; Gruppe mit Nr. 24.</p>
Eckhaus
Architekt: Hofbauer Michael, Müller Franz Xaver
Baustil: nachbiedermeierlich
Erstellung: 1875
Zehentbauernstraße 20
739 m Route
Zweigeschossiges Eckhaus, nachbiedermeierlich, 1875 von Michael Hofbauer für sich selbst errichtet; Dachausbau 1914 von Baugeschäft Franz Xaver Müller.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Edelweißstraße 15
740 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Alpenplatz 1
742 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Untere Grasstraße 15
742 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1845
Untere Grasstraße 24
742 m Route
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1840/45; Gruppe mit Nr. 26.</p>
Kath. Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln
Architekt: Lill Hansjakob
Erstellung: 1954
Weißenseestraße 35
744 m Route
Kath. Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln, Kirchenbau, auf dessen Flachdach zwei halbkreisförmige Tonnen sich kreuzförmig durchdringen, die im Innenraum in der Vierung über dem Altar einen kreuzgewölbten Baldachin bilden, der von vier schlanken Stahlsäulen getragen wird; Gewölbe holzverschalt; an den Enden der Tonnen raumhohe Glasfenster; mit Ausstattung; 1954/55 von Hansjakob Lill zusammen mit dem nördlich kampanileartig abgesetzten Glockenturm aus Stahlbeton und dem südlich angeschlossenen Pfarrzentrum auf freier Platzfläche, schräg versetzt zu den Straßenachsen, errichtet.
Wohnhaus
Erstellung: 1840
Untere Grasstraße 22
745 m Route
<p>Zweigeschossiges Wohnhaus, um 1840/45.</p>
Zweigeschossiges Haus
Erstellung: 1840
Aignerstraße 43
749 m Route
<p>Zweigeschossiges Haus, im Kern um 1840/45.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Untere Grasstraße 11
752 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, zweigeschossig, Mitte 19. Jh.</p>
Zweigeschossiges Haus
Erstellung: 1897
Aignerstraße 41
753 m Route
<p>Zweigeschossiges Haus, mit klassizistischen Fensterrahmungen, erbaut 1897 mit Wiederverwendung von Teilen der Keller- und EG-Mauern des Vorgängerbaues.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Untere Grasstraße 9
753 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, dreigeschossig mit Konsolgesims, um 1860.</p>
Wohnhaus
Erstellung: 1845
Untere Grasstraße 20
754 m Route
<p>Zweigeschossiges Wohnhaus, im Kern um 1840/45.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Alpenplatz 2
756 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Dekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Untere Grasstraße 3
759 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Masken über den Erdgeschoßfenstern, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Untere Grasstraße 5
760 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Dekor, um 1890/1900.</p>
Gietlstraße 8
763 m Route
<p>Zweigeschossiges Satteldachhaus in Ecklage, im Kern um 1840/45, Fassadenpreisträger 2005.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Untere Grasstraße 1
763 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, sehr reich gegliedert und stuckiert, 1903 von Hans Thaler.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Aignerstraße 24
763 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1902 von R. Barbist; eine Gruppe mit Nr. 22, mit Rückseite am Giesinger Kirchplatz.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Aignerstraße 22
771 m Route
<p>Mietshaus, im Kern neubarock; Gruppe mit Nr. 24.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1845
Gietlstraße 6
774 m Route
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, im Kern um 1840-45.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Alpenplatz 3
775 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reichem Dekor, bez. 1902.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1850
Untere Grasstraße 12
776 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossig, um 1850/60.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Untere Grasstraße 8
779 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, dreigeschossig, um 1860.</p>
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Weinbauernstraße 13
781 m Route
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Steinerkern und -gliederungen, bez. 1899, von Heinrich Volbehr.
Zweigeschossiges Haus
Erstellung: 1900
Aignerstraße 31
781 m Route
<p>Zweigeschossiges Haus mit Mansardsatteldach, um 1900 um- oder neugebaut.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans, Scheidl Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Untere Grasstraße 6
785 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit sehr reichem, phantasievollem Stuckdekor (z. T. figürliche Reliefs), 1903-04 von Hans Thaler, Fassadengestaltung von Max Scheidl.</p>
Zweigeschossiges Haus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1900
Aignerstraße 29
786 m Route
<p>Zweigeschossiges Haus, historisierend, um 1900, im Kern vielleicht älter.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Untere Grasstraße 2
787 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Giebel über dem rechten Fassadenteil, um 1890/1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Aignerstraße 16
787 m Route
<p>Kleinhaus, im Kern um 1840/45; Gruppe mit Nr. 14 (Neubau von 1954) und 18.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Aignerstraße 18
787 m Route
<p>Kleinhaus, im Kern um 1840/45, 1907 aufgestockt; Gruppe mit Nr. 14 (Neubau von 1954) und 16.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Untere Grasstraße 4
789 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, sehr reich gegliedert und stuckiert, um 1900.</p>
Zehentbauernstraße 13
793 m Route
Zweigeschossiger Mansardsatteldachbau, Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Edelweißstraße 10
796 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Alpenplatz 5
801 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in barockisierendem Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz
Architekt: Dollmann Georg
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1866
Ichostraße 1
809 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz, Giesing, Hallenkirche in neugotischen Formen in städtebaulich beherrschender Höhenlage auf Terrasse (siehe Giesinger Berg), mit hohem Westturm, 1866-86 von Georg Dollmann; mit Ausstattung.</p>
Benefiziatenhaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Gietlstraße 2
814 m Route
<p>Benefiziatenhaus (zu Nr. 2), neubarockes Walmdachhaus, 1895 von Carl Hocheder d. Ä.; Cäcilienrelief an der Südseite. Gedenktafel an den ehem. Giesinger Friedhof. Südlich Pfeilerzaun.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Tegernseer Landstraße 10
819 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit prächtigen Fensterrahmungen, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Edelweißstraße 6
824 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Erkern, um 1910; Gruppe mit Nr. 4.</p>
Silberhornstraße 2
830 m Route
Zweigeschossiges Satteldachhaus des mittleren 19. Jh. in Ecklage am Giesinger Berg; mit Gedenktafel an Frau Theresia Knoll unter Marienfigur in Nische.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Aignerstraße 10
830 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, Eckbau mit Stuck- und Mosaikdekor, Anfang 20. Jh.</p>
U-Bahnhof Candidplatz
Erstellung: 1980

832 m Route
Wohnhaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Gietlstraße 7
834 m Route
<p>Wohnhaus, historisierend, Anfang 20. Jh.; am Erker Relief der Alten Giesinger Kirche.</p>
Pflasterzollstation II.
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1894
Tegernseer Landstraße 128
835 m Route
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Edelweißstraße 4
836 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Erker, um 1910; Gruppe mit Nr. 6.</p>
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1900
Gietlstraße 5
850 m Route
<p>Mietshaus, historisierend, um 1900.</p>
Evang.-Luth. Lutherkirche
Architekt: Grässel Hans
Erstellung: 1926
Martin-Luther-Straße 4
852 m Route
<p>Evang.-Luth. Lutherkirche samt Pfarrhaus, Baugruppe mit Turm, historische Anklänge, 1926-27 von Hans Grässel; städtebauliches Pendant zur Hl. Kreuz Kirche Giesing (siehe Ichostraße 1).</p>
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1900
Gietlstraße 3
862 m Route
<p>Mietshaus, historisierend, mit zwei Erkern, um 1900.</p>
Alte Giesinger Kirche
Erstellung: 1200
Ichostraße
862 m Route
Bergstraße
866 m Route
Hermann-von-Schmid-Denkmal, gemauerter Aufbau mit Porträtmedaillon, von 1919, 1940 hierher versetzt, bez. Georg Müller 1940; auf dem Vorplatz der Lutherkirche (Martin-Luther-Straße 4).
Mietshaus
Erstellung: 1900
St.-Bonifatius-Straße 1
867 m Route
Mietshaus, malerisch gruppierter Eckbau, im Kern um 1900.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Bergsteig 2
872 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Doppelerker, um 1910.</p>
Weinbauernstraße 5
875 m Route
Zweigeschossiges Satteldachhaus, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 3.
Kath. Pfarrhaus von Hl. Kreuz
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Gietlstraße 2
883 m Route
<p>Kath. Pfarrhaus von Hl. Kreuz, malerischer Neubarockbau, mit Stuckdekor, 1893-94 von Carl Hocheder d. Ä. Südlich Gartenmauer.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Am Bergsteig 5
884 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, mit Doppelerker, um 1910.</p>
Weinbauernstraße 3
888 m Route
Zweigeschossiges Satteldachhaus, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 5.
Philippuskirche
Architekt: Lichtblau Franz
Erstellung: 1964
Chiengaustraße
889 m Route
Mietshausgruppen
Architekt: Klinger H.
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Hefnerstraße 3
908 m Route
<p>Hefnerstraße 3-12; Zwei die Straße einfassende Mietshausgruppen, historisierend, um 1909 von H. Klinger für den Verein für Verbesserung der Wohnungsverhältnisse in München, e. V.</p>
Schmederersteg
Erstellung: 1871
Am Bergsteig
923 m Route
Schmederersteg, Fußgänger-Wegbrücke als Bahnlinienübergang in Giesing: über massiven Widerlagern und zwei Pfeilern eiserner Oberbau aus zwei Fachwerkträgern mit Bandeisen-Gittergeländer, Dielenbeleg, 1871.
Lohstraße 23
929 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.
Satteldachhaus
Erstellung: 1800
Lohstraße 19
936 m Route
Erdgeschossiges Satteldachhaus, um 1800.
Lohstraße 111
936 m Route
Lohstraße 111/2; Vorstadthaus, zweigeschossig, mit Mansardsatteldach, Mitte 19. Jh.
Stützmauer der Terrasse
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1892
Giesinger Berg
942 m Route
Stützmauer der Terrasse, auf welcher die Giesinger Kirche steht (siehe Ichostraße 1), Quadermauerwerk mit barockisierender Gliederung, 1892, von zwei Freitreppen unterbrochen. An der Ecke Giesinger Berg/Ichostraße Brunnengrotte, 1893; darüber Gedenktafel an Straßenkorrektur 1892. Weiter nördlich neben der Treppe zur Kirche weiterer Nischenbrunnen, 1936 von Richard Knecht.
Pumpbrunnen
Erstellung: 1892
Lohstraße 11
948 m Route
Vor Lohstraße 11; Pumpbrunnen in Form einer Blechsäule, 1892; auf platzartiger Erweiterung.
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Mondstraße 32
959 m Route
Mondstraße 32; Zweigeschossiges Eckhaus mit klassizistischem Portal und profiliertem Traufgesims, wohl Mitte 19. Jh.
Am Mühlbach 5
961 m Route
Kleinhaus in Ecklage, zweigeschossig, Mitte 19. Jh.
Stützmauer
Baustil: historisierend
Am Nockherberg
990 m Route
Stützmauer unterhalb des Salvatorkellers mit Treppenaufgang und Aussichtsterrasse an der Hochstraße, historisierend, Anfang 20. Jh.; vgl. Nr. 8.
Niedriges Kleinhaus
Erstellung: 1800
Am Mühlbach 4
990 m Route
Niedriges Kleinhaus, erdgeschossig, wohl um 1800; an Nr. 4 b/4 c angebaut.
Kleinhaus
Baustil: Neurenaissance
Am Mühlbach 4
990 m Route
Am Mühlbach 4 b/4 c; Kleinhaus, im Kern 1. Hälfte 19. Jh., 2. Hälfte 19. Jh. in Neurenaissanceformen umgestaltet; vgl. Nr. 4 a.

Löwe
Skulptur
Bayerischzeller Straße 9
180 m Route
Der Brunnenbuberl
Brunnen
1930
Walchenseeplatz
212 m Route
Deisenhofener Straße 63
222 m Route
Pinguin-Brunnen
Brunnen
1931
Perlacher Straße 13
252 m Route
Perlacherstraße 90
282 m Route
Perlacher Straße 80
283 m Route
Werinherstraße 50
290 m Route
Eulen
Plastik
Fockensteinstraße 25
308 m Route
Bauarbeiter
Bauschmuck
Perlacher Straße 37
384 m Route
Perlacher Straße
388 m Route
Untersbergstraße
410 m Route
Schlierseestraße 47
430 m Route
Draco

1999
St.-Martin-Straße 30
438 m Route
Perlacher Straße
511 m Route
Perlacher Straße
520 m Route
Fasanentränke
Brunnen
1966
Perlacher Straße 114
531 m Route
Standbild
Bronzestandbild
Forggenseestraße
575 m Route
Tegernseeer Platz
622 m Route
Tegernseer Landstraße 38
685 m Route
Edelweißplatz
700 m Route
Sophora Sophia
Plastik
2010
Giesinger Bahnhofsstraße
701 m Route
Böcker Hermann
Portrai-Maske

711 m Route
Edelweißstraße 14
712 m Route
Weißenseestraße 7
745 m Route
Ichostraße 2
759 m Route
Ichostraße
762 m Route
Sankt-Bonifatius-Straße
762 m Route
Franz-Eigl-Weg
763 m Route
Tegernseer Landstraße
774 m Route
Ichostraße
806 m Route
Gietlstraße 7
838 m Route
St.-Martin-Straße
844 m Route
Martin-Luther-Straße
846 m Route
Trauernde
Grabfigur
1902

848 m Route
Martin-Luther-Straße 4
851 m Route
Gietlstraße 2
857 m Route
St.-Martin-Straße 76
862 m Route
Giesinger Berg
866 m Route
Martin-Luther-Straße 24
868 m Route
Martin-Luther-Straße
869 m Route
Martin-Luther-Straße
878 m Route
Aignerstraße 3
882 m Route
Alpenrosestraße
882 m Route
Martin-Luther-Straße
883 m Route
Gietlstraße 2
885 m Route
Bodelschwinghstraße
889 m Route
Giesinger Berg
890 m Route
Giesinger Berg
891 m Route
Zehentbauernstraße 1
914 m Route
Lohstraße 11
942 m Route
Fromundstraße
960 m Route
Lohstraße
970 m Route
Lohstraße 47
972 m Route
Schmedererweg
994 m Route
Nockherstraße
1,00 km Route

Kohn, Franz
Erinnerungstafel
Landlstraße 3
98 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hausmann, Fritz
Erinnerungstafel
Walchenseeplatz 15
300 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sicher, Richard
Erinnerungstafel
Perlacher Straße 51
300 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winter, Barbara
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
513 m Route
Winter, Josef
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
513 m Route
Winter, Julius
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
513 m Route
Winter, Barbara
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
513 m Route
Reinhardt, Martin
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
529 m Route
Reinhardt, Herbrecht Josef
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
546 m Route
Reinhardt, Anna
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
546 m Route
Reinhardt, Adolf
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
546 m Route
Reinhardt, Margarete
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
546 m Route
Reinhardt, Rigo
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
546 m Route
Reinhardt, Rudolf
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
546 m Route
Reinhardt, Siegfried
Erinnerungsstele
Sintpertstraße 15
546 m Route
Gerstle, Julius
Stolperstein
St. Martin Straße 12
555 m Route
Gerstle, Maria
Stolperstein
St. Martin Straße 12
555 m Route
Stupe, Elisabeth
Erinnerungsstele
Werinherstraße 88
711 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Katz, David
Stolperstein
Tegernseer Landstraße 26
755 m Route
Katz, Emil
Stolperstein
Tegernseer Landstraße 26
755 m Route
Katz, Lina
Stolperstein
Tegernseer Landstraße 26
755 m Route
Katz, Greta
Stolperstein
Tegernseer Landstraße 26
755 m Route
Weil, Alfred
Stolperstein
Alpenrosenstraße 4
825 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grünberg, Maria
Stolperstein
Aignerstraße 15
862 m Route
Branz, Lotte
Stolperstein
Aignerstraße 3
897 m Route
Branz, Julian
Stolperstein
Aignerstraße 3
897 m Route
Branz, Gottlieb
Stolperstein
Aignerstraße 3
897 m Route
,
Stolperstein
Aignerstraße 3
897 m Route
Gröbel, Oskar
Stolperstein
Cannabichstraße 9
990 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Trost, Philipp
Stolperstein
Cannabichstraße 9
990 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

The Shining Circus and its Spectators
Kabakow Ilja, Emilia Kabakow
2004
Warngauer Straße 30
174 m Route
The Shining Circus and its Spectators
Bayerischzeller Straße 9
180 m Route
Löwe
Der Brunnenbuberl
Hattingberg Walther von
1930
Walchenseeplatz
212 m Route
Der Brunnenbuberl
Deisenhofener Straße 63
222 m Route
Deisenhofener Straße
Pinguin-Brunnen
Giesin Adolf
1931
Perlacher Straße 13
252 m Route
Pinguin-Brunnen
Perlacherstraße 90
282 m Route
Besinnlicher Bub
Junge mit Panflöte
Franzen Werner
1987
Perlacher Straße 80
283 m Route
Junge mit Panflöte
Werinherstraße 50
290 m Route
Kriegerdenkmal
Fockensteinstraße 25
308 m Route
Eulen
Perlacher Straße 37
384 m Route
Bauarbeiter
Hirte
Potzler Karl
Perlacher Straße
388 m Route
Hirte
Untersbergstraße
410 m Route
Skulptur
Friede
Kirchner Heinrich
1983
Schlierseestraße 47
430 m Route
Friede
Draco
Mally Werner
1999
St.-Martin-Straße 30
438 m Route
Draco
Löwenbrunnen
Neubauer-Woerner Marlene
1962
Perlacher Straße
511 m Route
Löwenbrunnen
St.-Martins-Platz
518 m Route
Bertschbrunnen, Frischwasserbrunnen
Perlacher Straße
520 m Route
Spirale aus Metall
Fasanentränke
Maerthesheimer Artur Karl
1966
Perlacher Straße 114
531 m Route
Fasanentränke
Standbild
Koelle Fritz
Forggenseestraße
575 m Route
Standbild
Balanstraße
593 m Route
Engel - Jules Coutan
Giesinger Geschichtssäule
Frick Konstantin
1991
Tegernseeer Platz
622 m Route
Giesinger Geschichtssäule
Balanstraße
641 m Route
Pieta - Bruno Diamant
Tegernseer Landstraße 38
685 m Route
Zwei lebensgroße Gorillas
Torre Pendente
Wachter Rudolf
1987
Edelweißplatz
700 m Route
Torre Pendente
Sophora Sophia
Stadtbäumer Alix
2010
Giesinger Bahnhofsstraße
701 m Route
Sophora Sophia
Böcker Hermann
Friederichsen Roland

711 m Route
Böcker Hermann
Brunnen bei Holzskulptur
Wachter Rudolf
1989
Edelweißstraße 14
712 m Route
Brunnen bei Holzskulptur
„KAMERA“
Steig Alexander
2017
Weißenseestraße 7
745 m Route
„KAMERA“
Trauernder Jüngling
Angermeier Hans

756 m Route
Trauernder Jüngling
Beweinung Christi
Waderé Heinrich
1935

756 m Route
Beweinung Christi
Hermann von Schmid
Grässel Hans
1919
Ichostraße 2
759 m Route
Hermann von Schmid
Ichostraße
762 m Route
Giesing
Sankt-Bonifatius-Straße
762 m Route
Trinkwasser-Wandbrunnen
Franz-Eigl-Weg
763 m Route
Wasserschlange
Tegernseer Landstraße
774 m Route
Wandbrunnen, Frischwasserbrunnen
Freikorpsdenkmal
Liebermann Ferdinand
1942
Ichostraße
806 m Route
Freikorpsdenkmal
Alte Giesinger Kirche
Frick Konstantin
1979
Gietlstraße 7
838 m Route
Alte Giesinger Kirche
St.-Martin-Straße
844 m Route
Gedenkstein Kurt Eisner / Revolution
Martin-Luther-Straße
846 m Route
Gedenktafel - Clara Günzler Haus
Trauernde
Ungerer Jakob
1902

848 m Route
Trauernde
Martin-Luther-Straße 4
851 m Route
Gedenktafel - Lehnerbauernhof
Gietlstraße 2
857 m Route
Heilig-Kreuz-Kirche - Kriegerdenkmal
St.-Martin-Straße 76
862 m Route
Frosch und Knabe
Nischenbrunnen
Knecht Richard
1936
Giesinger Berg
866 m Route
Nischenbrunnen
Abessinische Wasserträgerin
Vera Fischler Gräfin von Treuberg
1972
Martin-Luther-Straße 24
868 m Route
Abessinische Wasserträgerin
Martin-Luther-Straße
869 m Route
Kriegerdenkmal - Lutherkirche
Alpenrosestraße
882 m Route
Trambahnschaffner
Martin-Luther-Straße
883 m Route
Gedenktafel - Hans Grässel
Philipus-Legende
Nida-Rümelin Rolf
1964
Bodelschwinghstraße
889 m Route
Philipus-Legende
Giesinger Berg
890 m Route
Grotte mit Steinbecken
Giesinger Berg
891 m Route
Giesinger Bergstraße
Zehentbauernstraße 1
914 m Route
Gedenktafel - Schrannen-Bauernhof
Frischwasserbrunnen
Schörg Franz
1892
Lohstraße 11
942 m Route
Frischwasserbrunnen
Balgende Buben
Nida-Rümelin Rolf
1964
Fromundstraße
960 m Route
Balgende Buben
St.-Martin-Straße 7
969 m Route
Brunnen im Siemens-Büropark
Trinkbrunnen
F.S. Kustermann
1930
Lohstraße 47
972 m Route
Trinkbrunnen
Volckmerstraße
981 m Route
Reliefs am Stadion des TSV 1860 München
Gedenkstätte Politische Opfer
Frick Konstantin
1958

992 m Route
Gedenkstätte Politische Opfer
Spielbrunnen Steine
Lanz Hermann
1973
Schmedererweg
994 m Route
Spielbrunnen Steine
Frischwasserbrunnen
Bertsch Wilhelm
1977
Nockherstraße
1,00 km Route
Frischwasserbrunnen

Entfernung Straße Name Von Bis Route
650 m Tegernseer Landstraße 75 Tegernseer Garten 1890 0
716 m Tegernseer Landstraße 98 Schmid Hermann von 0 0