Koordinaten: lat: 48.13173, lng: 11.59449

5. 8 1799 - Auer Wirte beschweren sich über Münchner Brauer

Au - München * 16 Bierwirte aus der Au beschweren sich bei der Generallandesdirektion darüber, dass die Münchner Brauer auf dem Gasteig und dem Lilienberg - trotz Verbotes - in ihren Märzenkellern ihr Bier in kleinen Portionen abgeben. Gemeint ist damit der sogenannte Minuto-Verschleiß. 

Die Generallandesdirektion droht bei nochmaligem Vorkommen mit Strafen von 60 Reichstalern. 


2. 4 1916 - Die evangelische Johanneskirche wird eingeweiht

München-Haidhausen * Die evangelische Johanneskirche in Haidhausen wird eingeweiht. Die Kirchenchronik vermerkt: „Ein erstaunlicher Vorgang ist die Fertigstellung und Einweihung der St.-Johannes-Kirche in Haidhausen. 

In einer Zeit, in der alle Kräfte des Volkes angespannt werden müssen, um dem Krieg seinen Tribut zu zollen, kann die protestantische Gemeinde Münchens ihr sechstes Gotteshaus erstellen und in Gebrauch nehmen. Die große neuromanische Kirche mit ihrem hohen Turm tritt an die Stelle der Notkirche von 1889“.


3. 8 1773 - Erbauung der Bierkeller außer dem Burgfrieden und Verleitung des Biers

München * Ein kurfürstliches Mandat befasst sich mit der Erbauung der Bierkeller außer dem Burgfrieden und Verleitung des Biers. Das in den genannten Märzenkellern gelagerte Bier darf nur an Gäuwirte und nur in grosso oder Fassweise verkauft werden. Der Minutoverschleiß, das Abgeben des Bieres massweise ist verboten. Das Bier muss vom Bräu in die entsprechende Stadt oder den Markt gebracht werden. 


1894 - Die Firma Andreas Schärfl zieht in die Kellerstraße 27/Steinstraße 50

München-Haidhausen * Die Firma Andreas Schärfl zieht in die Gebäude der ehemaligen Brückenwaagenfabrik Greiner in der Kellerstraße 27 und Steinstraße 50.


1913 - Die Feuerwache V an der Kellerstraße 2a

München-Haidhausen * Aus der Nebenwache IV an der Kellerstraße 2 a wird die Feuerwache V.


1. 7 1875 - Das Gasteig-Gebiet kommt zu Haidhausen und der Au

München-Haidhausen - München-Au * Das nördlich der Rosenheimer Straße gelegene Gasteig-Gebiet wird von der Anna-Vorstadt [= Lehel] abgetrennt und Haidhausen zugeteilt.  Gleiches gilt für das südlich der Rosenheimer Straße gelegene Gasteig-Gebiet, das von der Isar-Vorstadt abgetrennt und der Au zugeschlagen wird. 


1931 - Der Braubetrieb in Haidhausen endet

München-Haidhausen* Die Löwenbräu AG stellt den Braubetrieb in der ehemaligen Bürgerbräu-Brauerei endgültig ein. Die Anlagen bleiben jedoch weiterhin in Nutzung: In den folgenden Jahren dient der Standort Löwenbräu als Mälzerei. 

Mit der Einstellung des Braubetriebs endet in Haidhausen eine lange Brautradition, deren Wurzeln bis zum Zengerbräu zurückreichen. Die frühere Bürgerbräu-Brauerei bleibt als Teil des Löwenbräu-Unternehmens jedoch zunächst erhalten. 


28. 12 1921 - Löwenbräu und Bürgerbräu beschließen ihre Fusion

München * Die Generalversammlungen der Löwenbräu AG und der Bürgerbräu AG stimmen der Fusion der beiden Münchner Brauereien zu. Der Zusammenschluss ist eine Reaktion auf die tiefgreifenden wirtschaftlichen Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg und stärkt die gemeinsame Position auf dem Münchner Biermarkt. 

Mit dem Fusionsbeschluss endet nach rund vier Jahrzehnten die Geschichte des Bürgerlichen Brauhauses als selbstständige Aktiengesellschaft. Die Tradition des alten Zengerbräu, aus dem das Bürgerliche Brauhaus hervorgegangen ist, setzt sich fortan unter dem Dach der Löwenbräu AG fort. 

Das heute von Löwenbräu gebraute Starkbier Triumphator geht auf das gleichnamige Märzenbier der Bürgerbräu AG zurück.


5 1920 - Krieg und Friedensschluss lassen den Bierabsatz einbrechen

München-Haidhausen * Der Erste Weltkrieg und seine wirtschaftlichen Folgen treffen das Bürgerliche Brauhaus schwer. Während die Brauerei im letzten Friedensjahr 1912/13 noch rund 219.000 Hektoliter Bier produziert, sinkt der Ausstoß im Braujahr 1919/20 auf nur noch 104.000 Hektoliter. Damit hat sich die Produktion innerhalb weniger Jahre mehr als halbiert. 

Besonders schwer wiegt der Verlust der einst bedeutenden Exportmärkte. Nach Kriegsende brechen die Absatzgebiete in Elsass-Lothringen, Frankreich, Belgien und Italien sowie in Übersee vollständig weg. Auch der Absatz in die Schweiz geht teilweise verloren. 

Für das zuvor stark exportorientierte Bürgerliche Brauhaus bedeutet diese Entwicklung einen tiefen wirtschaftlichen Einschnitt. Die Brauerei muss sich nach dem Krieg unter grundlegend veränderten politischen und wirtschaftlichen Bedingungen neu behaupten.


6. 12 1921 - Löwenbräu und Bürgerliches Brauhaus schließen sich zusammen

München * Die wirtschaftlichen Folgen des Ersten Weltkriegs führen zu einer weitreichenden Neuordnung der Münchner Brauwirtschaft. Die Löwenbräu AG und das Bürgerliche Brauhaus München fusionieren. 

Beide Unternehmen leiden unter den Folgen des Krieges, dem Verlust wichtiger Exportmärkte, Rohstoff- und Brennstoffmangel sowie stark gestiegenen Produktionskosten. Besonders deutlich zeigt sich die Krise beim Bürgerlichen Brauhaus: Sein Bierausstoß ist von rund 219.000 Hektolitern im Braujahr 1912/13 auf nur noch 104.000 Hektoliter 1919/20 zurückgegangen. 

Die vor dem Krieg für einen wachsenden Absatz geschaffenen Produktionsanlagen sind damit nicht mehr ausgelastet. Durch den Zusammenschluss können die beiden Brauereien ihre Herstellung, Verwaltung und Vertriebsorganisation bündeln, vorhandene Kapazitäten besser nutzen und ihre Position auf dem Münchner wie auch auf dem überregionalen Biermarkt stärken. 

Am 6. Dezember 1921 wird der Fusionsvertrag unterzeichnet und am 28. Dezember 1921 zu außerordentlichen Generalversammlungen eingeladen, auf denen die Aktionäre beider Brauereien dem Vorhaben zustimmen sollen.


5 1881 - Das Bürgerliche Brauhaus wächst rasant

München-Haidhausen * Die Bürgerliche Brauhaus AG erlebt bereits in ihrem ersten Geschäftsjahr einen bemerkenswerten Aufschwung. Die vorhandenen Kapazitäten reichen schon bald nicht mehr aus, sodass das Gärhaus und die Lagerkeller erweitert werden müssen. 

Im Braujahr 1880/81 erreicht die Brauerei einen Bierausstoß von rund 28.000 Hektolitern. In den folgenden Jahrzehnten setzt sich das starke Wachstum fort: Bis 1905 steigt die jährliche Produktion auf rund 230.000 Hektoliter – mehr als das Achtfache der ursprünglichen Menge.

Damit entwickelt sich das aus dem Zengerbräu hervorgegangene Bürgerliche Brauhaus innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer bedeutenden Münchner Großbrauerei.


29. 8 1927 - Das „Münchner Kindl-Weißbier“ wird zum überraschenden Erfolg

München * Die erste Flaschenabfüllung des neuen „Münchner Kindl-Weißbiers“ kommt in die Gaststätten und übertrifft alle Erwartungen. Die Nachfrage ist so groß, dass Löwenbräu seine Kunden zeitweise nur eingeschränkt beliefern kann. Damit soll verhindert werden, dass das Weißbier wegen des unerwartet hohen Absatzes zu jung ausgeliefert werden muss. 

Direktor Hermann Schülein berichtet dem Aufsichtsrat über den überraschenden Erfolg. Noch zu Beginn hat die Brauerei bewusst darauf verzichtet, das neue Weißbier offensiv zu bewerben. Angesichts der starken Nachfrage ändert sich die Strategie jedoch grundlegend: Löwenbräu startet nun eine gezielte Werbekampagne für das „Münchner Kindl-Weißbier“. 

Auch die Produktionskapazitäten werden erweitert. Neben der Weißbierbrauerei im Hauptbetrieb an der Nymphenburger Straße nimmt Löwenbräu eine zweite Produktionseinheit in der Abteilung Bürgerbräu in Betrieb. Damit wird auch in der ehemaligen Braustätte des Bürgerlichen Brauhauses in Haidhausen Weißbier für Löwenbräu hergestellt. 

Der alte Bürgerbräu-Standort erhält dadurch wenige Jahre vor der endgültigen Einstellung des Braubetriebs noch einmal eine wichtige Aufgabe innerhalb der Löwenbräu AG.


1905 - Aufstieg zu einer der größten Münchner Aktienbrauereien

München-Haidhausen * Die Bürgerbräu AG steigert ihren jährlichen Bierausstoß auf rund 230.000 Hektoliter und entwickelt sich zu einer der größten Münchner Aktienbrauereien. Bald nimmt sie unter den Aktienbrauereien der Stadt den zweiten Rang ein. 

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hat das Exportgeschäft. Rund die Hälfte der Bierproduktion geht ins Ausland. Damit verfolgt die Bürgerbräu AG ähnlich wie die Löwenbräu AG eine ausgeprägt internationale Absatzstrategie. 

Um ihre wachsenden Absatzmärkte zu bedienen, unterhält die Brauerei um die Jahrhundertwende neben München bereits Flaschenabfüllstationen in Verona, Frankfurt am Main und Hamburg. Der ehemalige Zengerbräu hat sich damit innerhalb weniger Jahrzehnte von einer traditionellen Münchner Brauerei zu einem überregional und international tätigen Großunternehmen entwickelt.


1869 - Erster Anlauf zur Aktienbrauerei

München-Graggenau * Es entstehen Pläne, den Zengerbräu in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Das neue Unternehmen soll den Namen „Erste Münchner Actienbrauerei“ tragen. Ein gedruckter Prospekt liegt bereits vor, doch das Vorhaben kommt nicht zustande. 

Zunächst stößt der Plan auf den Widerstand von Franz Xaver Hierl, offenbar weil er nicht in die Vorbereitungen einbezogen ist. Schon bald einigen sich die Beteiligten jedoch: Hierl erklärt sich bereit, die Brauerei in der Burgstraße 16 sowie die Brauerei in Eichenried in die geplante Aktiengesellschaft einzubringen. Trotzdem wird das Projekt nicht verwirklicht – vermutlich finden sich nicht genügend Kapitalgeber. 

Die geschäftstüchtige Walburga Hierl verfolgte die Pläne für die Umwandlung ihrer Zengerbrauerei in eine Aktiengesellschaft weiter. 


8. 11 1939 - Hitler verlässt den Bürgerbräukeller 13 Minuten zu früh

München-Haidhausen * Die von Georg Elser im Bürgerbräukeller installierte Bombe explodiert zum vorgesehenen Zeitpunkt, doch Hitler verlässt die Veranstaltung der „Alten Kämpfer“ dreizehn Minuten zu früh.


Um 2 1961 - „Karneval in Texas“ im Bürgerbräukeller

München-Haidhausen * Im Bürgerbräukeller findet der traditionelle Faschingsball „Karneval in Texas“ des Münchner Cowboy-Clubs statt. Die Feierabend-Rothäute und Freizeit-Cowboys von der Nockher-Ranch lassen ihre Colts sprechen, springen durch Lassos und stellen ihre Squaws und Cowgirls an die Bretterwand, um sie dann mit Pfeilen und brennenden Wurfmessern einzurahmen. 


27. 2 1925 - Adolf Hitler gründet im Bürgerbräukeller die NSDAP neu

München-Haidhausen * Adolf Hitler gründet nach seiner Haftentlassung im Bürgerbräukeller die NSDAP neu. In seiner Rede über „Deutschlands Zukunft und unsere Bewegung“, in der er den Bürgerkrieg ankündigt und bemerkt, es gehe dabei entweder der Feind über seine Leiche oder er über die Leiche des Feindes. Das führt zu Hitlers Redeverbot in öffentlichen Versammlungen. Bis zum 5. März 1927 kann die NSDAP nur mehr geschlossene Veranstaltungen durchführen.


27. 10 1880 - Aus Zengerbräu wird Bürgerliches Bräuhaus

München-Haidhausen * Der Zengerbräu wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Der ursprünglich vorgesehene Name „Erste Münchner Aktienbrauerei“ steht jedoch nicht mehr zur Verfügung, da Löwenbräu bereits seit 1872 als Aktiengesellschaft besteht. Das Unternehmen firmiert deshalb fortan als „Aktienbrauerei Bürgerliches Bräuhaus München“.


24. 10 1868 - Walburga Hierl sichert die Zukunft des Zengerbräu

München-Graggenau * Nur wenige Wochen nach dem Gerichtsurteil erwirbt Walburga Hierl, die Ehefrau von Franz Xaver Hierl, am 24. Oktober 1868 die Braugerechtsame des Zengerbräu für den Standort an der Kellerstraße von der Bank zurück. Noch im selben Jahr nimmt sie den seit mehreren Jahren ruhenden Braubetrieb wieder auf und schafft damit die Grundlage für den Fortbestand der Brauerei. Das ist besonders auffällig, weil Franz Xaver keineswegs gestorben ist – er lebt bis zum 12. Januar 1883. 

Walburga Hierl übernimmt die Verantwortung für die Brauerei und trennt ihre wirtschaftlichen Interessen zunehmend von denen ihres Ehemanns. 


1791 - Bau des Zengerbräukellers

München-Graggenau * Franz Xaver Freytag, Eigentümer der Zengerbrauerei, lässt auf einem Grundstück des Leprosenspitals in der Kellerstraße einen eigenen Bierkeller errichten. Der neue Zengerbräukeller dient fortan der Brauerei als Lagerkeller.


19. 12 1870 - Franz Xaver Hierl verlässt die eheliche Wohnung

München-Haidhausen * Franz Xaver Hierl, Brauer des Zengerbräu, zieht aus der gemeinsamen Wohnung des Ehepaars in der Kellerstraße aus. Die Ehe von Franz Xaver und Walburga Hierl ist zu diesem Zeitpunkt offenbar bereits schwer belastet. 

Als wesentlicher Grund für die Entfremdung gilt der tragische Tod ihres gemeinsamen Sohnes. Im Alter von fünf Jahren setzt Franz Xaver Hierl den Jungen im Hof der Brauerei auf ein Bräuross – trotz der Warnungen seiner Frau. Das Pferd geht durch; das Kind verunglückt dabei tödlich. 

Der Verlust des Sohnes überschattet die Ehe nachhaltig. Walburga Hierl kann ihrem Mann offenbar nicht verzeihen, dass er das Kind trotz ihrer Warnungen auf das Pferd gesetzt hat. Der Tod des Jungen und die damit verbundenen Schuldzuweisungen tragen schließlich wesentlich zum Zerwürfnis des Ehepaars bei.


13. 7 1792 - Verbot des Gästesetzens in den Märzenkellern

Haidhausen - Au * Die Oberste Landesregierung erinnert erneut an ihr Verbot des „Gästesetzens in den Märzenkellern“ auf dem Gasteig und am Lilienberg vom 13. Mai des Jahres. 


1994 - Die Münchner Volkshochschule wird in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) umgewandelt

München * Die Münchner Volkshochschule wird in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) umgewandelt. Mit der Umwandlung zur gGmbH erhält die MVHS eine eigenständigere Rechtsform, bleibt aber weiterhin gemeinnützig und öffentlich getragen. 

Gesellschafter bleiben öffentliche und gesellschaftliche Akteure, insbesondere die Landeshauptstadt München. Die Gemeinnützigkeit bedeutete weiterhin, dass die Einrichtung nicht gewinnorientiert arbeitet, sondern Bildungsaufgaben für die Allgemeinheit erfüllt. Den Vorsitz im Aufsichtsrat übernahm der amtierende Münchner Oberbürgermeister. 

Die Umwandlung von Volkshochschulen in eigenständige Rechtsformen ist zu dieser Zeit Teil eines breiteren Trends in der Erwachsenenbildung in Deutschland.


6 1984 - Die Volkshochschule im Gasteig-Kulturzentrum

München-Haidhausen * Im Gasteig-Kulturzentrums bezieht die Münchner Volkshochschule Räume und kann sich dadurch zur größten städtischen Erwachsenen-Bildungseinrichtung Deutschlands und Europas entwickeln. 

Sie hat einen Vortragssaal für neunzig Personen, weiter gibt es für die Erwachsenen-Bildungseinrichtung über fünfzig Übungs-, Lehr-, Unterrichts-, Arbeits- und Gymnastikräume sowie Werkstätten für kunsthandwerkliche Fortbildungslehrgänge. Zum Bereich der Volkshochschule gehört auch die 120 bis 140 Personen aufnehmende Blackbox. 


1891 - Italienische Sammelklassen in der Haidhauser Wörthschule

München-Haidhausen * Insgesamt 80 Italiener werden in einer Sammelklasse in der Haidhauser Wörthschule unterrichtet. „Einer allgemeinen Fortbildungsschule konnte man sie nicht zuführen, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig waren. Für sie bildete man eine eigene Klasse an der Wörthschule und erteilte ihnen abends und an Sonntagen acht Stunden wöchentlich Unterricht.“

In München gab es - im Gegensatz zu den meisten anderen Großstädten im Reich - diese äußerst fortschrittliche Einrichtung, in der italienisch-kundige bayerische Lehrer zwei- bis dreimal in der Woche in den Fächern Geographie, Kalligraphie, Rechnen, Deutsch und Religion unterrichteten.

Durch das Erlernen der deutschen Sprache sollte eine Integration hierzulande erleichtert werden, durch das Fach Geographie, in dem ausschließlich italienische Landeskunde gelehrt wurde, die Bindung zur Heimat gewahrt bleiben.
Da ein Mann in Italien erst dann als vollberechtigter Staatsbürger galt, wenn er vor einem Notar seinen Namen schreiben konnte, war der Schreibunterricht für eine Wiedereingliederung in der Heimat von besonders großer Wichtigkeit.

Da die Schule von den weit außerhalb gelegenen Ziegeleien jedoch oft nur in mehrstündigen Fußmärschen zu erreichen war, und auch die Akkordanten nicht einmal für die Zeit der Schulstunden auf ihre billigsten Arbeitskräfte verzichten wollten, konnte nur eine begrenzte Anzahl der italienischen Kinder die Schule an der Wörthstraße besuchen.


10. 8 1896 - Erstmals wird in Haidhausen „Hofbräubier“ gebraut

München-Haidhausen * Erstmals wird in Haidhausen Hofbräubier gebraut.


5. 5 1919 - 12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

München-Haidhausen * Der 19-jährige Konrad Zeller sagt als Zeuge der Erschießungen im Hofbräukeller folgendes aus: „Gleich nach unserer Ankunft im Hofbräukeller mussten wir in Reihe antreten. Jemand, wer weiß ich nicht, gab den Befehl: ‚Ludwig raus‘. Ludwig wurde von 2 Soldaten hinter das Auto geführt. Gleich darauf krachte es 2 oder 3 mal. Ich glaube, dass Ludwig sofort erschossen worden ist“.

Gegen Mittag werden die übrigen elf Perlacher von Erschießungskommandos hingerichtet. Bei den Ermordeten handelt es sich um den bereits erwähnten Hafnermeister Josef Ludwig sowie die Hilfsarbeiter Artur Koch, Johann Keil, Sebastian Hufnagel, Albert Dengler, sowie den Arbeiter Albert Krebs, der Schweizer Staatsbürger war, weiters um den Schreiner Georg Jakob, den Maurer Josef Jakob, den Eisenbahnarbeiter Georg Eichner, den Arbeiter Konrad Zeller, den Korbmacher August Stöber und den Former Johann Fichtl.

Josef Ludwig ist Vorsitzender des Perlacher Arbeitersrats, dem aus dem Kreis der Ermordeten noch Josef Jakob und August Stöber angehören. Außerdem ist Ludwig Mitglied im Gemeindeausschuss und steht dem wichtigen Lebensmittelausschuss vor. 

Von den zwölf Ermordeten sind zehn Mitglieder der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands - USPD. Zwei der Getöteten sind Junggesellen; insgesamt werden zehn Frauen zu Witwen, die sich um 46, davon 35 minderjährige Kinder [!], sorgen müssen. 


1995 - Margot und Günter Steinberg übernehmen den Hofbräukeller

München-Haidhausen * Margot und Günter Steinberg übernehmen den Hofbräukeller am Wiener Platz in Haidhausen.


1974 - Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als Schankkellner

München-Haidhausen * Der Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als Schankkellner im Hofbräukeller, später im Hirschgarten. 


13. 1 1926 - Die Mörder werden durch ein Münchner Schwurgericht freigesprochen

München * Die beiden Hauptverantwortlichen der Perlacher Arbeitermorde im Hofbräukeller, Leutnant Georg Pölzing und Vizewachtmeister Erich Prüfert, werden durch ein Münchner Schwurgericht freigesprochen. 


7. 8 1926 - Das Reichsgericht in Berlin bestätigt die Freisprüche

Berlin * Das Reichsgericht in Berlin bestätigt die Freisprüche der beiden Hauptverantwortlichen der Perlacher Arbeitermorde im Hofbräukeller, Leutnant Georg Pölzing und Vizewachtmeister Erich Prüfert. 


16. 10 1919 - Adolf Hitler hält im Hofbräukeller seine erste parteipolitische Rede

München-Haidhausen * Adolf Hitler hält im Hofbräukeller am Wiener Platz die erste parteipolitische Rede seines Lebens.


7. 9 2017 - Ricky Steinberg und Silja Schrank-Steinberg sind offiziell Wiesnwirte

München-Haidhausen * Margot (68) und Günter Steinberg (78) geben bei der Präsentation ihres traditionellen Wiesn-Kruges überraschend bekannt, dass sie sich aus dem operativen Bereich im Hofbräuhaus-Festzelt  zurückziehen werden. Die Leitung der HB-Festhalle übernehmen deren Kinder Ricky Steinberg (47) und Silja Schrank-Steinberg (45), die schon seit vielen Jahren auf der Wiesn und im Hofbräukeller mitarbeiten. 


11. 7 1798 - Kein Minutoverschleiß von Bier am Gasteig und am Lilienberg

München - Haidhausen - Au * Die Oberlandesregierung fordert den Magistrat eindringlich dazu auf, keinerlei „Minutoverschleiß“ von Bier, gemeint ist die mass- und halbmassweise Abgabe des Gerstensafts, am Gasteig und am Lilienberg zuzulassen. Auch darf das Bier nicht in den kleineren Halbeimer-Fässern [= 30 Mass]  abgegeben werden. 


10. 11 1985 - Die Gasteig-Philharmonie wird feierlich eröffnet

München-Haidhausen * Die Philharmonie im Gasteig-Kulturzentrum wird feierlich eröffnet.


1833 - Der Hallerbräukeller an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Haidhausen * An der Ecke Innere-Wiener- und Preysingstraße entsteht der Hallerbräukeller, der nach seinem Besitzer auch Schützinger Keller genannt wird. An seiner Stelle entsteht später ein Wohnhaus, das in seinem Erdgeschoss das Kaffee- und Gasthaus Gasteig beherbergt. Heute ist dort das Café Atlas.


1827 - Die Altöttinger-Kapelle muss schon wieder renoviert werden

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss nach nur sieben Jahren schon wieder renoviert werden.


1913 - Die Altöttinger-Kapelle wird geschlossen

München-Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig muss wegen vollständiger Durchfeuchtung der Wände geschlossen werden.


1926 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird umfassend erneuert

München-Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird entfeuchtet, restauriert und umfassend erneuert. Aus dieser Zeit stammt auch der Umgang mit den 14 Kreuzwegstationen aus Majolika.


7. 12 1820 - Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht

Haidhausen * Die Altöttinger-Kapelle am Gasteig wird eingeweiht.


1444 - Die Stadt kauft vom Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde

München - Haidhausen * Die Stadt kauft von den Hochmeistern des Siechen- und Leprosenhauses 24 Bifang Lehmerde in Haidhausen.


1319 - König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von Lasten

Haidhausen * König Ludwig der Baier befreit das Leprosenhaus am Gasteig von allen landesherrlichen Abgaben, Steuern sowie Diensten und übergibt ihm Grundbesitz, um die Pflege der Kranken zu gewährleisten.


1581 - Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird erneuert

Haidhausen * Der Turm der Nicolai-Kirche am Gasteig wird abgetragen und innerhalb von 40 Tagen als schlanker, achteckiger Zwiebelturm wieder aufgebaut.


1871 - Die Alt-Katholiken erhalten für elf Jahre die Nikolaikirche am Gasteig

München-Haidhausen * Der Magistrat der Stadt München überlässt - gegen den geharnischten Protest der katholischen Kirche - den Alt-Katholiken die Nikolaikirche am Gasteig für insgesamt elf Jahre.


1660 - Die Nicolai-Kirche erhält ihre heutige barocke Form

Haidhausen * Die Nicolai-Kirche am Gasteig erhält ihre heutige barocke Form.


2. 12 1935 - Die NSDAP erkundigt sich nach der Herkunft des Cenovis-Generaldirektors

München * Die NSDAP richtet eine Anfrage an die Industrie- und Handelskammer München und verlangt Auskunft darüber, ob der Generaldirektor der Cenovis-Werke als „arischer Abstammung“ gelte. Die Anfrage verdeutlicht die zunehmende Anwendung der nationalsozialistischen Rassenpolitik auf das Wirtschaftsleben und den wachsenden Druck auf Unternehmer und Führungskräfte jüdischer Herkunft.


7. 4 1933 - Die IHK München nimmt zur Eigentümerstruktur der Cenovis Stellung

München * Die Industrie- und Handelskammer München beantwortet die Anfrage der Universitäts-Klinik Gießen zur Eigentümerstruktur der Cenovis-Werke. In ihrer Stellungnahme erklärt sie, dass sich das Kapital des Unternehmens sowohl in christlichen als auch in jüdischen Händen befinde. Die Korrespondenz verdeutlicht, wie bereits wenige Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme die Herkunft und Religionszugehörigkeit von Unternehmern und Anteilseignern zum Gegenstand offizieller Anfragen werden. 


23. 1 1905 - Der Braubetrieb der Münchner Kindl-Brauerei wird eingestellt

München-Au * Die Münchner Kindl-Brauerei hört auf, selbstständige Aktiengesellschaft zu sein. Zunächst werden noch beide Brauereien parallel in Betrieb gehalten. 


4. 5 1919 - Das Freikorp Lützow holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Perlach * Noch in der Nacht zum 5. Mai holen Angehörige des Freikorps Lützow dreizehn Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen und misshandeln diese bereits auf dem Weg zum Hofbräukeller auf bestialische Art und Weise.

Die Gefangenen werden noch in Perlach an die Wand gestellt, worauf ein Feldwebel das Kommando zum Entsichern gibt. In der Perlacher Wirtschaft Zur Post, wohin man die Verhafteten dann führt, werden sie wieder an die Wand gestellt. Als ihnen der Gastwirt Kaffee geben will, erwidern die Soldaten: „Die brauchen keinen Kaffee mehr“. Die Ermordung der Verhafteten ist von Anfang an geplant, die Vernehmung eine reine Farce. 


1. 10 1854 - Die Ramersdorfer Lüften kommen zum Landgericht rechts der Isar

Ramersdorf * Im Zusammenhang mit der Eingemeindung Haidhausens nach München überlegte der Stadtrat ganz konkret, das gesamte Gemeindegebiet von Ramersdorf gleichzeitig in den Münchner Burgfrieden zu integrieren. 

Diese Pläne zerschlagen sich zunächst. Dafür wird das Landgericht Au aufgehoben und die Ramersdorfer Lüften gemeinsam mit der Gemeinde Ramersdorf dem Landgericht rechts der Isar zugeteilt. 


13. 7 1938 - Die Cenovis-Werke melden den Abschluss der „Arisierung“

München-Au * Die Cenovis-Werke teilen der Industrie- und Handelskammer München mit, dass sämtliche Geschäftsanteile in nichtjüdischen Besitz übergegangen seien. Das Unternehmen bezeichnet sich daraufhin als eine „rein arische“ Unternehmung und erfüllt damit die Vorgaben der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik. Die Erklärung dokumentiert den Abschluss der sogenannten „Arisierung“ des Unternehmens.

Dr. Julius Schülein gelingt es noch vor den Novemberpogromen 1938, in die Vereinigten Staaten zu emigrieren und sich der weiteren Verfolgung durch das NS-Regime zu entziehen.


3. 4 1933 - Die Herkunft der Cenovis-Werke wird hinterfragt

Gießen - München * Die Universitäts-Klinik Gießen richtet eine Anfrage an die Industrie- und Handelskammer München und erkundigt sich, ob die Cenovis-Werke eine „christliche Firma“ seien. Die Anfrage steht im Zusammenhang mit den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, als die Herkunft und religiöse Zugehörigkeit von Unternehmern und Unternehmen zunehmend Gegenstand von Nachfragen und Ausgrenzung werden. 


Um 2 1937 - Die Eigentümerstruktur der Cenovis-Werke wird verändert

München-Au * Der Anteil der in jüdischem Besitz befindlichen Geschäftsanteile an den Cenovis-Werken wird auf 48,47 Prozent reduziert. Mit dieser Veränderung der Eigentümerstruktur erreicht das Unternehmen zunächst die Einstufung als nichtjüdischer Betrieb.

Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund der zunehmenden wirtschaftlichen Ausgrenzung jüdischer Unternehmer im nationalsozialistischen Deutschland. 


5. 4 1933 - Die Cenovis-Werke werden vom NS-Boykott ausgenommen

München-Au * Das „Zentralkomitee zur Abwehr der jüdischen Greuel- und Boykotthetze“ der NSDAP nimmt zur Frage Stellung, ob die Cenovis-Werke von den Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte betroffen seien. In seiner Antwort kommt das Gremium zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen für einen Boykott des Unternehmens nicht gegeben seien und die Cenovis-Werke deshalb nicht unter den reichsweiten Boykott vom 1. April 1933 fielen.

Die Anfrage verdeutlicht den wachsenden politischen Druck und die zunehmende Diskriminierung von Unternehmern jüdischer Herkunft in den ersten Monaten der nationalsozialistischen Herrschaft. 


21. 2 1933 - Dr. Julius Schülein leitet die Cenovis-Werke

München-Au * In der Gesellschafterliste der Cenovis-Werke wird Dr. Julius Schülein als Generaldirektor des Unternehmens geführt. Mit einem Geschäftsanteil von 392.000 Reichsmark ist er zugleich der größte Anteilseigner. Weitere bedeutende Beteiligte sind Kommerzienrat Emil Zeckendorf und Nelly Zeckendorf. Die Angaben verdeutlichen die enge Verbindung der Cenovis-Werke zu führenden Münchner Unternehmerfamilien.


22. 1 1937 - IHK: Cenovis-Werke ist keine arische Firma

 

München-Au * Das Stammkapital der Cenovis-Werke beträgt 1,5 Millionen Reichsmark. Davon befinden sich Geschäftsanteile in Höhe von 815.000 RM in jüdischer Hand. Von den fünf Aufsichtsräten sind zwei Juden, von den zwei Vorsitzenden Einer.

Die Industrie- und Handelskammer - IHK München stellt deshalb fest: „Bei dem Unternehmen kann daher sowohl nach Besitz wie auch nach Führung nicht von einer arischen Firma gesprochen werden. Diese Tatsache schließt unseres Erachtens eine Berücksichtigung bei Heereslieferungen aus.“

 


10. 6 1938 - Die Cenovis-Werke geraten unter zunehmenden politischen Druck

München * Die Industrie- und Handelskammer München fordert von den Cenovis-Werken, ihre Eigentümerstruktur bis zum 31. Juli 1938 entsprechend den Vorgaben des Reichswirtschaftsministeriums zu ändern. Andernfalls droht die Streichung aus dem Verzeichnis der als nichtjüdisch eingestuften Betriebe. Gleichzeitig verlangt die Hauptvereinigung der deutschen Brauwirtschaft den Nachweis, dass das Unternehmen als „arisch“ gelte.

Bis zur Klärung dieser Frage verweigert der Branchenverband die Einlösung von Malzabholscheinen der Cenovis-Werke. Die Maßnahmen verdeutlichen den wachsenden wirtschaftlichen und politischen Druck, dem Unternehmen mit jüdischen Eigentümern im nationalsozialistischen Deutschland ausgesetzt sind.


10. 6 1530 - Großer Empfang für Kaiser Carl V.

München * Kaiser Carl V. hält sich vom 10. bis zum 14. Juni in München auf. Der Besuch des Kaisers ist natürlich der gesellschaftliche Höhepunkt der Residenzstadt in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Als sich am Freitag vor Pfingsten der ranghöchste deutsche Adelige in Begleitung seines Bruders, König Ferdinand von Böhmen, mehreren Herzögen, Mark- und Pfalzgrafen sowie geistlichen Würdenträgern, den Mauern der Stadt nähert, veranstalten die Münchner ein Riesenspektakel mit einer unglaublichen Prachtentfaltung. 


1. 7 1931 - Cenovis erhält positive Bewertung für öffentliche Aufträge

Berlin - München * Die Berliner Industrie- und Handelskammer holt Auskünfte über die Cenovis-Werke ein, um deren Eignung für Lieferungen an Behörden zu prüfen. In der Antwort wird das Unternehmen als leistungsfähig und zuverlässig bewertet und ausdrücklich für öffentliche Aufträge empfohlen. Als Generaldirektor steht Dr. Julius Schülein an der Spitze des Unternehmens, das eng mit der traditionsreichen Münchner Brauereifamilie Schülein verbunden ist.


21. 6 1938 - Maggi übernimmt die jüdischen Anteile an den Cenovis-Werken

München - Berlin * Die bislang in jüdischem Besitz befindlichen Geschäftsanteile der Cenovis-Werke gehen auf die Maggi GmbH in Berlin über. Die Übertragung erfolgt unter dem wachsenden Druck der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik und markiert einen weiteren Schritt bei der Verdrängung jüdischer Eigentümer aus deutschen Unternehmen.


10. 6 1530 - Ein Manöver mit vielen Toten und Verletzten

München - Haidhausen * Der eigentliche Höhepunkt soll aber erst rund achthundert Meter weiter kommen, etwa an der Stelle des heutigen Rosenheimer Platzes. Dort ist innerhalb von wenigen Tagen - fast nach Hollywood-Manier - eine wehrhaft aussehende Burg mit vier Türmen und Bastionen aus Holz, Leinwand und Farbe errichtet worden. Alles wirkt sehr realistisch.

In der Festung warten einhundert schwerbewaffnete Männer, bis die Gäste auf der Ehrentribüne Platz genommen haben. Auf ein Zeichen Herzog Wilhelms IV. rücken die von Ramersdorf kommenden Angreifer heran und es kommt unausweichlich zur Schlacht, bei der sechzehnhundert Mann unter ohrenbetäubendem Kriegsgeschrei das Schloss stürmen.

Nachdem einige an die Mauern gelehnte Sturmleitern von den Verteidigern der Burg umgestoßen worden sind und sich dabei die Angreifer und das nachdrängende Fußvolk etliche Blessuren zugezogen haben, „überkam beide Seiten eine große, unbändige Wut“, schreibt unser Zeitzeuge. Und da es sich sowohl bei der Burgbesatzung als auch bei den Angreifern um „temperamentvolle, rauflustige und keine Schmähung duldende Altbaiern” handelt, wird aus dem zur Ergötzung des Kaisers veranstaltetem Scheingefecht sehr schnell blutigster Ernst.

Die Manöver-Gegner dreschen derart rabiat aufeinander ein, dass am Ende acht Tote und eine unbekannte Zahl von Männern verletzt liegen bleibt. Das wird von den Ehrengästen auf ihren Tribünen natürlich nicht bemerkt. Immerhin erhalten die Getöteten ein Begräbnis auf dem Salvatorfriedhof und deren Witwen und Waisen ein jährliches Gnadengeschenk aus der landesherrlichen Privatschatulle.

Auf dem Manöverfeld schießen die Angreifer die Burg später schließlich noch in Trümmer und Fetzen. Der Chronist vermerkt: „Mit ungeheuerem Krachen entluden sich alle Geschütze auf einmal.” Immerhin zeigt sich Kaiser Carl V. von dem Manöver und der dabei gezeigten baierischen Kampfkraft mächtig beeindruckt.


8 1996 - Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt eine Gedenktafel

München-Haidhausen * Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt gemeinsam mit dem Hofbräukeller-Wirt Günter Steinberg und den Enkeln der zwölf am 5. Mai 1919 im Garten des Hofbräukellers ermordeten Perlacher Arbeiter eine Gedenktafel, die an die Vorgänge erinnern soll. Damit will die Landeshauptstadt München verhindern, dass die Opfer der Niederschlagung der Münchner Räterepublik in Vergessenheit geraten.

Hep Monatzeder betont dies bei der Enthüllung der Gedenktafel und sagte weiter: „Sie soll aber auch zur Wachsamkeit und zum Widerstand mahnen gegen jedes neue Aufflammen von Rechtsextremismus, Fanatismus und Intoleranz.“ 


5 1938 - Verhandlungen über den Verkauf von Cenovis-Anteilen beginnen

München-Au - Berlin * Die Cenovis-Werke nehmen Verhandlungen mit der Maggi Gesellschaft mbH in Berlin über den Verkauf der sich noch in jüdischem Besitz befindlichen Unternehmensanteile auf. Die Gespräche stehen im Zusammenhang mit dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck auf jüdische Unternehmer und Anteilseigner im nationalsozialistischen Deutschland und markieren einen weiteren Schritt bei der Verdrängung jüdischen Eigentums aus der deutschen Wirtschaft. 


1915 - Die Cenovis-Werke werden gegründet

München-Au * Aus der Münchner Hefeverwertungs-Gesellschaft gehen die „Cenovis-Werke“ hervor, ein Unternehmen zur Herstellung von Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsprodukten. Generaldirektor wird Julius Schülein, der jüngere Sohn des Brauereiunternehmers Joseph Schülein. Die Cenovis-Werke übernehmen die Gebäude der ehemaligen Münchner Kindl-Brauerei an der Rosenheimer Straße.

Der Firmenname „Cenovis“ leitet sich aus den lateinischen Begriffen cena (Mahlzeit), ovum (Ei) und vis (Kraft) ab und verweist auf die eiweißreiche Kraftnahrung, die das Unternehmen produziert.


1922 - Die Cenovis-Werke werden Marktführer in der Hefeverwertung

München-Au * Die Cenovis-Werke betreiben die größte Hefeverwertungsanlage Deutschlands und bauen ihre Stellung in der Nahrungsmittelproduktion weiter aus. Im selben Jahr übernehmen sie auch den Saalbau der ehemaligen Münchner Kindl-Brauerei an der Rosenheimer Straße und erweitern damit ihren Unternehmensstandort.


10. 6 1530 - Ein Manöverspiel für die kaiserliche Gefolgschaft

Ramersdorf - Haidhausen - München * Die kaiserliche Gefolgschaft wird kurz hinter Ramersdorf, auf einer Lüften genannten Schafweide, von einer festlich herausgeputzten Ritterschar begrüßt, die den Rahmen für ein Manöverspiel bilden.

Wie der Historiker Sigmund Riezler in seiner Baierischen Geschichte berichtet, ist hier „mit den herzoglichen Heerpaukern und Trompetern die Reiterei der Landsassen und Hofbeamten aufgestellt, 550 Pferde stark, darunter etwa 300 in vollständiger Rüstung, Blankharnisch, Armzeug, Knieköpfen, die Rosse mit Eisenstrinen, alle in roten Röcken mit dem herzoglichen Wappen auf dem Ärmel, eine buntschimmernde Masse, überragt von langen, schwarz und weiß bemalten Spießen mit schwarzen Fransen. An den Anführern bewundert man damastene Röcke, goldene Ketten und vergoldete Waffen“.

Jeder Reiter hat hinter sich einen Pagen, der ihm die Lanze und den Helm mit wallenden Federn trägt. Ein alter Kriegsmann, der Ritter Dietrich von Knöringen, befehligt diese glänzende „cavalli alla borgognona“.

Um den Empfangsplatz bilden einhundert Feldgeschütze - Quartanen, Schlangen, Falkonetlein und Mörser - einen Halbkreis, wobei die Zuschauer ganz besonders eine achtzehn Fuß lange, hölzerne, mit Eisenringen umwickelte Büchse interessiert. Diese haben baierische Truppen im Jahr 1525 vor Rastatt den aufständischen Bauern abgenommen. 


5. 9 1920 - Adolf Hitler hält im Münchner-Kindl-Keller eine Rede vor 3.000 Zuhörern

München-Au * Adolf Hitler hält im Münchner-Kindl-Keller eine Rede vor 3.000 Zuhörern, in der er die Juden verurteilt, da sie hinter dem Elend Deutschlands stecken. Wenn man erst mal die Macht habe, so sagt Hitler weiter, dann „werde man den Fetzen von einem Friedensvertrag zerreißen”.

Der NSDAP-Parteivorsitzende führt aus, dass Deutschland zwar geknebelt und wehrlos ist, sich aber nicht vor einem Krieg gegen Frankreich scheuen darf. Seine Rede beendet er mit dem Schiller-Wort: „Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, nicht trennen uns in Not und Gefahr“.


4 2000 - Das Motorama wird wieder eröffnet

München-Au * Nach einer zweijährigen Umbau- und Renovierungszeit wird das Motorama wieder eröffnet.


20. 7 1971 - Grundsteinlegung fürs Motorama

München-Au * Der Grundstein für das neue Auto- und Einkaufszentrum an der Rosenheimer Straße wird gelegt. Bauherrn des inzwischen auf 100 Millionen DMark bezifferten Projekts sind die Treuhandgesellschaft mbH & Co KG Berlin-München und die Europaen Hotel Company.


10. 6 1959 - Die Kreuzigungsgruppe vor dem Leprosenhaus wird aufgestellt

München-Haidhausen * Die aus zwei Marmorfiguren und einem Bronze-Kruzifix bestehende Kreuzigungsgruppe wird in der Grünanlage nahe dem ehemaligen Leprosenhaus aufgestellt. Sein ursprünglicher Standort befand sich zuvor auf der gegenüberliegenden Straßenseite, beim heutigen Kulturzentrum. 


4. 9 1909 - Karl Valentin tritt im Münchner-Kindl-Keller auf

München-Au * Karl Valentin tritt - neben vielen anderen Künstlern - beim Bürgerrechts-Verein München-Ost und dem Sozialdemokratischen Verein, Sektion München-Ost im Münchner-Kindl-Keller - an herausgehobener Position - als Instrumental-Karikaturen-Komiker auf. 


23. 2 1293 - Die Ortsbezeichnung Gasteig wird erstmals genannt

München * Der Ortsname Gasteig wird erstmals aus Anlass einer Seelgeräte-Stiftung „den siechen auf dem Gasteig ze München“ genannt. Gasteig bedeutet Der gache Steig, der steile Weg.


1729 - Die Kreuzigungsgruppe am Gasteig als 100-Dukaten-Strafe

München - Haidhausen * Der Münchner Weinwirt Hillebrand erhält eine 100-Dukaten-Strafe, weil er in seinem Haus den Kaiserlichen und Königlichen jüdischen Hoffaktor Wertheimer das Laubhüttenfest fast öffentlich hat feiern lassen. Davon werden die zwei Marmorfiguren der Muttergottes und des Apostels Johannes für die Kreuzigungsgruppe am Gasteig angefertigt.


Ab 9 1900 - Georg Lang betreibt den Münchner Kindl-Keller 

München-Au * Georg Lang übernimmt den Münchner Kindl-Keller an der Rosenheimer Straße. Der 1899 nach Plänen des renommierten Architekten Friedrich von Thiersch umgebaute Saalbau gehört zu den größten Vergnügungs- und Veranstaltungslokalen Münchens. In den weitläufigen Räumen und Gartenanlagen können bis zu 11.500 Gäste bewirtet werden. 

Für Lang ist der Münchner Kindl-Keller eine weitere Bühne für sein großgastronomisches Konzept. Wie auf dem Oktoberfest verbindet er den Ausschank von Bier mit Musik, Unterhaltung und aufwendiger Werbung. Der Betrieb festigt seinen Ruf als einer der bekanntesten Gastwirte der Stadt. 

Georg Lang betreibt den Münchner-Kindl-Keller bis 1902. 


2. 8 1859 - Die Jakobi-Dult wird an den Haidhauser Johannisplatz verlegt

München-Haidhausen * Die Jakobi-Dult wird provisorisch auf den Haidhauser Johannisplatz verlegt.


27. 7 1914 - Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer Massenkundgebung ein

München-Au * Die Münchner Sozialdemokraten haben zu einer Massenkundgebung im Münchner-Kindl-Keller eingeladen. Als Referent für diese Veranstaltung ist der Schriftsteller Kurt Eisner angekündigt.  

Ausgerechnet für Kurt Eisner, dem späteren Kriegsgegner und Revolutionär, ist der Krieg zu diesem Zeitpunkt eine unabänderliche Tatsache und nicht mehr zu verhindern. „Denn niemand von uns will, dass das Kosakentum über Europa herrscht. Sagte doch Bebel, gegen Russland würde auch er noch die Flinte auf seinen alten Buckel nehmen“. Und an anderer Stelle meinte er: „Wir sind bereit, einen Angriff des Feindes abzuwehren und unser Vaterland zu schützen“.  

Das bedeutet aus Eisners damaliger Sicht für die sozialdemokratisch orientierte Arbeiterschaft: „Dann muss jeder seine Pflicht tun, nichts weiter“. Und diese Pflicht besteht in der Verteidigung des Vaterlandes gegen den russischen Agressor.


23. 8 1803 - Die Heilige Stiege am Gasteigberg wird abgerissen

Haidhausen * Die Heilige Stiege zum Kruzifix am Gasteigberg wird abgerissen. 


Ab dem Jahr 18. 2 1878 - Eine Bremsprobe am Rosenheimer Berg zeigt Sicherheitsmängel 

München-Haidhausen * Bei einer Probefahrt auf der geplanten Pferdebahnstrecke zum Ostbahnhof erweisen sich die vorhandenen Bremsen als unzureichend. Besonders die Talfahrt auf dem steilen Rosenheimer Berg stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit der Wagen. 

Die Sachverständigen verlangen wirksamere Bremsvorrichtungen, die von beiden Wagenenden aus bedient werden können. Erst nach der Behebung der Mängel kommt eine Freigabe der Strecke über den Weißenburger Platz zum Ostbahnhof infrage. Dort verkehrt die Pferde-Trambahn von 1878 bis 1889. 


11 1968 - Das Motorama entsteht auf einem Ruinengrundstück

München-Au * Die Auto-Zentrum GmbH & Co tritt mit einem 50 Millionen DMark umfassenden Riesenprojekt an die öffentlichkeit. Sie will auf dem Ruinengrundstück des ehemaligen Münchner-Kindl-Kellers an der Ecke Rosenheimer- und Hochstraße ein Großhotel und eine Ladenstraße anlegen.


17. 5 1632 - Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

München - Haidhausen * Unterwürfig überreichen die Münchner Stadtväter dem anrückenden Kriegsherrn Gustav II. Adolf am Gasteig die Stadtschlüssel. Der schwedische König zieht daraufhin in München ein, um in der Münchner Residenz Quartier zu nehmen.

Sein Weg führt ihn über die Isarbrücke zum Roten Turm und weiter durch das Isartor in die Stadt. In seiner Begleitung befinden sich der „Winterkönig“ Friedrich V., Pfalzgraf August von Sulzbach, die Herzöge Bernhard und Wilhelm von Weimar sowie Johann von Holstein. Ihnen folgen drei Regimenter.

Der Überlieferung nach soll Gustav Adolf von München so begeistert gewesen sein, dass er am liebsten die Residenz mit nach Schweden genommen hätte. Tatsächlich wird berichtet, er habe die Stadt – angesichts ihres vergleichsweise kargen Umlandes – mit einem „goldenen Sattel auf einem mageren Pferd“ verglichen. Seine angebliche Schwärmerei für die Residenz ist jedoch wohl eine spätere Ausschmückung. Überliefert ist vielmehr, dass ihm besonders ein Ofen gefiel und er gewünscht habe, „dass dieser Ofen zu Stockholm wäre“.

Die Schweden besetzen die bayerische Haupt- und Residenzstadt. Der Historiker Siegmund Riezler schrieb dazu: „Im Übrigen aber wurde weder Eigentum noch Person angetastet.“ Ganz zutreffend ist das nicht. Wie so oft leiden vor allem die Bewohner der Vorstädte. Die Hauptarmee lagert nicht innerhalb der Stadtmauern, sondern in den Dörfern vor den Toren. Dort plündern und rauben die Soldaten, was sie finden können, und verkaufen es anschließend in der Stadt. So gelangen die Münchner zu billigsten Preisen an Waren – doch der Preis dafür wird außerhalb der Mauern bezahlt.


19. 8 1783 - Schlechtes Märzenbier wird in ihren Kellern ausgeschenkt

Au - Haidhausen * Der Schleibinger Bräu und andere namentlich nicht genannte Brauer werden beschuldigt, schlechtes Märzenbier in ihren Kellern auszuschenken. 


1. 6 1847 - Die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen

Haidhausen - Ramersdorf * Die Gemeinde Haidhausen gibt einen Bericht an die Königliche Steuerkatasterkommission, in dem die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen aufgezählt werden. 


10. 8 1914 - Auf den Johannisplatz zur Truppenaussegnung

München-Haidhausen * Erstmals marschieren in Haidhausen die Truppen auf dem Johannisplatz zur Truppenaussegnung auf, um vor dem Abmarsch noch den kirchlichen Segen zu erhalten.  

„Der Kommandeur hielt eine kernige Ansprache und bat zum Schluss um Gottes Beistand.  
Der Priester war unter dem Thronhimmel vor die Kirche getreten und erteilte, das Allerheiligste nach allen Seiten zeigend, den Segen. [...]  In allen katholischen Gotteshäusern wurde der Hirtenbrief des Kardinals verlesen, darauf drei Gebete für das Vaterland und unsere Krieger gehalten“
.

Solche abendlichen und nächtlichen Aufmärsche mit kirchlichem Segen werden sich noch mehrmals wiederholen. 


17. 10 1852 - Grundsteinlegung für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der Grundstein für die neue Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche wird gelegt.


1. 3 1894 - Friedensmonument am Weißenburger Platz

München-Haidhausen * Der Antrag des Haidhauser Gemeindebevollmächtigte und Wachsfabrikant Anton Forster zur Errichtung eines monumentalen Brunnens am heutigen Weißenburger Platz wird genehmigt. 

Im Verlauf der Planungen nimmt man vom Standort Wörthplatz [= Weißenburger Platz] Abstand, da abzusehen war, dass sich die Weißenburger Straße zu einer Hauptverkehrsader entwickeln würde und entscheidet sich für das Forum in der Wörthstraße, dem heutigen Bordeauxplatz. 

Weitere Vorschläge folgen. Universitätsprofessor Johann Nepomuk Sepp konkretisiert die Planungen, indem er der Abgeordnetenkammer in einem „leidenschaftlichen Appell an das deutsche Nationalgefühl“ ein Thema aus der Siegfried-Sage vorschlägt. Als Hauptfigur soll Siegfried in dem Augenblick dargestellt werden, als er aus der Quelle Wasser schöpft und Hagen nach seiner einzigen verwundbaren Stelle Ausschau hält. 


9. 11 1893 - Anton Forster schlägt einen Siegesbrunnen für Haidhausen vor 

München-Haidhausen * Der Wachsfabrikant und Gemeindebevollmächtigte Anton Forster regt im Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einen monumentalen Brunnen auf dem Wörthplatz, dem heutigen Weißenburger Platz, an. Das Denkmal soll an das bevorstehende 25-jährige Jubiläum der deutschen Siege im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 erinnern. Forster bezeichnet den Anlass als „25. Wiederkehr der glorreichen Siege von 1870/71“. 

 


15. 7 1849 - Haidhausen will ein neues Gotteshaus

Haidhausen * Die Gemeinde Haidhausen beschließt den Neubau der Sankt-Johann-Baptist-Kirche am heutigen Johannisplatz.


24. 8 1879 - Einweihung der neuen Johann-Baptist-Pfarrkirche

München-Haidhausen * Einweihung der neuen Johann-Baptist-Pfarrkirche in Haidhausen. 


9. 7 1871 - Bürgermeister Alois von Erhardt stellt das Franzosenviertel-Konzept vor

München-Haidhausen * Das Einverständnisschreiben des Innenministeriums für die „Straßenzüge zum Braunauer Bahnhof in der Vorstadt Haidhausen“ enthält gegenüber der Ursprungsplanung nur geringfügige Änderungen. Daraufhin kann Bürgermeister Alois von Erhardt noch im gleichen Monat das Konzept der Öffentlichkeit vorstellen.

Das Franzosenviertel ist von dem Münchner Stadtbaurat Arnold Zenetti streng geometrisch als Dreistrahlanlage geplant worden. Das Konzept umschließt das künftige Straßennetz zwischen dem Bahngelände, der Stein-, Rosenheimer-, Wolfgang- und der Äußeren-Wiener-Straße und sieht den Ostbahnhof und das ihn umgebende Rondell des Orleansplatzes als Mittelpunkt des Viertels vor. „Diese Zentrierung auf den Ostbahnhof nimmt sich wie die Persiflage eines residenzstädtischen Grundrisses aus, im dem - dem Arbeiterviertel entsprechend - der Platz des Herrscherhauses von dem Pendlerbahnhof eingenommen wird“. 

Damit die neue Wohnsiedlung an die Vorstadt Haidhausen und an das Gasteig-Gelände angebunden werden kann, sind in Zenettis Planungskonzepten Straßendurchbrüche von der Wörth- zur Preysingstraße und Verbreiterungen der Rosenheimer-, Stein- und Milchstraße vorgesehen. Im Gegensatz zu der am Beginn des 19. Jahrhunderts angelegten Maxvorstadt und zu dem ab dem Jahr 1860 erbauten Gärtnerplatz-Viertel haben die Straßen und Plätze des Franzosenviertels erstmals unterschiedliche Breiten. Dafür sind - neben verkehrstechnischen - vor allem ästhetische Gesichtspunkte ausschlaggebend.

Vom 530 Fuß messenden, halbkreisförmigen Orleansplatz ausgehend, bildet die 100 Fuß breite Wörthstraße die Mittelachse der symmetrischen Dreistrahlanlage. Ihre Aufweitung - der früher als Forum bezeichnete heutige Bordeauxplatz - bildet den prunkvollen Mittelpunkt innerhalb des Franzosenviertels. An seiner Stelle beträgt die Straßenbreite 200 Fuß. Ein ebenfalls 100 Fuß breites Straßenprofil verzeichnen die Rosenheimer- und die Orleansstraße. Die Weißenburger- und die Belfortstraße verlassen das Rondell am Orleansplatz als Diagonalachsen. Diese Verkehrswege messen, ebenso wie die sie kreuzende Pariser- und Breisacher Straße 60 Fuß in der Breite. Die restlichen Straßen haben eine Breite von 50 Fuß.

An den beiden diagonal verlaufenden Straßenzügen sind Platzanlagen geplant. So folgt an der Weißenburger Straße dem 220 Fuß messenden, rechteckigen Pariser Platz der im Durchmesser 300 Fuß umfassende, kreisrunde Weißenburger Platz. Spiegelbildlich zum Pariser Platz soll an der Belfortstraße ebenfalls eine quadratische Platzanlage, der Straßburger Platz, angelegt werden. Die Planung, die mit ihrer symmetrischen Straßenführung an eine barocke Bauweise erinnert, kann aber nur dort verwirklicht werden, wo sich der Grund in der Hand eines Besitzers befindet.

Im Gegensatz zu dem Baugebiet das sich überwiegend im Besitz Carl von Eichthals befindet und das etwa bis zur Wörthstraße reicht, scheitert nördlich davon der weitere Ausbau am Kloster der Frauen zum guten Hirten, das das Gelände des ehemaligen Preysing-Schlosses seit 1840 besitzt. Die Klosterverwaltung lehnt jeden Verkauf der notwendigen Grundstücke zur Fertigstellung des Franzosenviertels ab und tritt nicht einmal einen Quadratmeter Grund für die Straßenanlagen ab.

Ein Opfer dieser unnachgiebigen Haltung wird der Straßburger Platz den der Königlich-bayerische Major a.D., Karl Graf von Rambaldi, im Jahr 1894 in seiner Zusammenstellung der Münchner Straßennamen wie folgt beschreibt: „Straßburgerplatz. Liegt in Haidhausen zwischen der Elsaß-, Pariser- und Belfortstraße, nördlich vom Ostbahnhofe“. Doch ohne ein Entgegenkommen der Klosternonnen kamen die weiteren Planungsarbeiten für dieses Gebiet ins Stocken. Dies auch,

  • weil einerseits keine aussichtsreichen Enteignungsmöglichkeiten bestehen,
  • andererseits, weil sich in den Zeiten der geometrischen Stadtplanung kein Verantwortlicher zu einer Planänderung entschließen kann.

Erst mit dem Amtsantritt Theodor Fischers, dem Vorstand des Münchner Stadterweiterungsbüros, werden die Planungen wieder aufgenommen. 


1975 - Der „Glaspalast-Brunnen“ kommt am Weißenburger Platz zur Aufstellung

München-Haidhausen * Der „Glaspalast-Brunnen“ kommt in der Mitte des Weißenburger Platzes zur Aufstellung. Die ihn umgebende kleine Parkanlage erfreut sich - in dieser „grünlosen Umgebung“ - großer Beliebtheit, seit mit einer kleinen Fußgängerzone auch eine Verkehrsberuhigung eingetreten ist.

Der Weißenburger Platz ist der prächtigste und größte der symmetrischen Plätze des Franzosenviertels. 


Ab dem Jahr 1969 - Drei Trambahnlinien werden über den Weißenburger Platz umgeleitet 

München-Haidhausen * Wegen der Bauarbeiten für die S-Bahn verkehren die Straßenbahnlinien 19, 29 und 39 vorübergehend über die Lothringer Straße und den Weißenburger Platz. 


Um 1980 - Das Üblackerhäusl wird trockengelegt und restauriert

München-Haidhausen * Nach einem Jahrzehnt Leerstand wird das „Üblackerhäusl“ an der Preysingstraße von der Stadt mit einem Kostenaufwand von 580.000 DM schließlich trockengelegt und restauriert.  

Im Inneren des Üblackerhäusls ist ein kleines Herbergenmuseum als Abteilung des Münchner Stadtmuseums untergebracht. Dort wird ein einfacher Wohn- und Schlafraum mit der originalgetreuen Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Umgebung gezeigt. Durch die museale Einrichtung kann ein wenig die Enge damaliger Wohnverhältnisse und die Lebensart der Tagelöhner nachvollzogen werden.  

Gerade die ach so traditionsbewussten Münchner, die immer noch ihre scheinbar bäuerliche Abstammung durch eine Verkleidung mit Lederhosen und Dirndl nachzuspielen versuchen, hätten hier die einmalige Möglichkeit ihre eigenen proletarischen Wurzeln zu finden.  

Im ehemaligen Ziegenstall der ausgebauten Herberge finden laufend Ausstellungen und Dichterlesungen statt. 


1. 7 1993 - Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben

München-Haidhausen * Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben.


15. 7 1888 - Der Kunstmaler Eduard Grützner verlobt sich mit Anna Wirthmann

München - München-Haidhausen * Die Zeitschrift Die Kunst für Alle meldet: „Professor Ed. Grützner hat sich mit der Tochter des Münchner Stadtkommandanten, Fräulein Anna Wirthmann, verlobt. Die Red. d. Bl. wünscht dem trefflichen Künstler hierzu ebensoviel Glück und Freude, als er mit seinen Bildern anderen bisher geschaffen“.

Doch seine um siebzehn Jahre jüngere Frau wird den Künstler und ihren gemeinsamen Sohn, Karl Eduard, später wegen eines Wiener Sängers verlassen.


1897 - Die Gasteig-Anlage wird zur Maximilians-Anlage

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold ändert die Bezeichnung Gasteig-Anlage in Maximilians-Anlage um. Sie ist im Besitz des Privatfamilien-Fideicomisses Sr. Majestät des Königs Max II. und fällt unter die Zuständigkeit der Königlichen Hofgartendirektion. 


1859 - Die Gastwirtschaft zum Roten Turm

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Im nördlichen Anbau des ehemaligen Roten Turms wird die Gastwirtschaft zum Roten Turm eingerichtet. Sie erhält die Taferngerechtsame des Heiliggeistspitals. Die Gäste dieses Lokals sind hauptsächlich Soldaten der nahen Schwere-Reiter-Kaserne.


23. 7 1835 - Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel

Haidhausen * Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel.


17. 8 1799 - Metzgermeister Anton Sailer kauft den Haidhauser Schlossanger

Haidhausen * Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld verkauft den Haidhauser Schlossanger an den Metzgermeister Anton Sailer. Der heutige Johannisplatz heißt vorübergehend Metzgeranger oder auch Saileranger. 


18. 8 1956 - Die Räume am Lilienberg gehen an die Regierung von Oberbayern

München-Au * Das Landratsamt München übergibt ihre Räume am Lilienbergman die Regierung von Oberbayern, die in dem Haus die Verwaltung des Auswandererlagers unterbringt.


7. 8 1831 - Das Bezirksamt links der Isar bezieht das ehemalige Kloster am Lilienberg

Vorstadt Au * Das ehemalige Kloster am Lilienberg wird zum Amtssitz des Bezirksamtes links der Isar.


6. 6 1702 - Erste Messe in der Kirche auf dem Gaisberg 

Au * In der neuerbauten Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens wird erstmals die heilige Messe gefeiert. Das Gotteshaus gehört zu dem von Johann Maximilian von Alberti und seiner Frau gestifteten Frauenkloster auf dem Gaisberg. Die erste Messe markiert den Beginn der regelmäßigen religiösen Nutzung; die feierliche Konsekration der Kirche erfolgt erst 1705. Kirche und Kloster tragen dazu bei, dass der Gaisberg später den Namen Lilienberg erhält.


1. 6 1710 - Das Allerheiligste wird zum Gaisberg übertragen

Haidhausen - Au * In einer feierlichen Prozession wird das Allerheiligste aus der Haidhauser Kirche St. Johann Baptist in die von Johann Maximilian von Alberti errichtete Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens am Gaisberg gebracht. Hochgestellte Persönlichkeiten nehmen an der Übertragung teil. Der Freisinger Fürstbischof hat sie wenige Tage zuvor genehmigt. 


23. 8 1723 - Das Kloster am Lilienberg soll in den Münchner Burgfrieden

Au * Johann Maximilian von Alberti richtet eine Bitte an der Kurfürsten. Er soll das Benediktinnerinnenkloster am Lilienberg in den Münchner Burgfrieden einbeziehen.


5. 9 1803 - Das Landgericht München zieht ins ehemalige Kloster Lilienberg

Au * Das Landgericht München bezieht die Räume im ehemaligen Kloster Lilienberg. Es umfasst neben den Orten des Gerichts ob der Au das Amt Perlach vom Landgericht Wolfratshausen, das Gebiet Neuhausen vom Landgericht Dachau, die Gebiete Gauting und Germering aus dem Landgericht Starnberg sowie Fröttmaning und Garching aus dem Landgericht Kranzberg. Dazu die Orte Ismaning, Ober- und Unterföhring, Daglfing und Englschalking aus dem kurz zuvor staatlich eigenständigen Fürstbistum Freising.


19. 2 1749 - Beschluss für einen Neubau des Klosters am Lilienberg

Au * Priorin und Konvent beschließen die Erweiterung des Klosters am Lilienberg durch einen Neubau. Der Konvent der Benediktinerinnen umfasst inzwischen 23 Professen und 4 Schwestern.


31. 5 1802 - Die restlichen Benediktinerinnen vom Lilienberg werden versetzt

Au * Die restlichen  Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg werden in die ständischen Klöster der Benediktinerinnen nach Kühbach und Hohenwart gebracht. Die Mädchenschule wird von zwei weltlichen Lehrerinnen weitergeführt. 


19. 12 1709 - Papst Clemens XI. genehmigt die Aufbewahrung des Allerheiligsten 

Rom - Au * Papst Clemens XI. stimmt zu, dass das Allerheiligste künftig dauerhaft in der Kapelle am Gaisberg aufbewahrt wird. Damit erhält Johann Maximilian von Alberti die päpstliche Genehmigung, um die er im Oktober nachgesucht hat. 


11. 12 1711 - Päpstliche Genehmigung für das Kloster am Gaisberg 

Au * Nach mehr als einem Jahr Verzögerung kann die päpstliche Konzessionsurkunde für das geplante Kloster am Gaisberg ausgestellt werden. Die Paulaner in der Au haben gegen das Vorhaben Einwände erhoben: Sie befürchten, dass Gottesdienste und Spenden am Gaisberg ihre eigenen Einnahmen schmälern. Die Genehmigung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Benediktinerinnenkloster, zu dem die Gemeinschaft 1715 wird. 


24. 9 1970 - Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird eröffnet

München-Au * Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird als „Geschenk des bayerischen Staates an die vertriebenen Mitbürger“ den Heimatvertriebenen und ihren Verbänden übergeben und damit eröffnet. Die nichtrechtsfähige öffentliche Anstalt wird als Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung geführt.


22. 5 1802 - Den Benediktinerinnen vom Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt

Au * Den Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt. Jeder wird erlaubt, ihr Bett und den übrigen Hausrat ihrer Zelle mitzunehmen. Um jegliches Aufsehen zu vermeiden wird einigen Nonnen erlaubt, ihre Eltern und Verwandten in München in geschlossenen Wägen zu besuchen. 


30. 8 1710 - Alberti stiftet Geld für ein Benediktinerinnenkloster 

Au * Der Münchner Bürgermeister Johann Maximilian von Alberti stellt einen mit 12.000 Gulden ausgestatteten Stiftungsbrief für ein Frauenkloster am Gaisberg aus. Dort lebt bereits eine kleine geistliche Gemeinschaft. Alberti will ihr mit Mitteln aus dem Nachlass seiner verstorbenen Frau eine dauerhafte Grundlage geben und sie zu einem Kloster nach der Regel des heiligen Benedikt entwickeln. Die Übernahme durch Benediktinerinnen erfolgt erst 1715. 


1711 - Das Kloster auf dem Gaisberg wird erweitert

Au * Johann Maximilian von Alberti lässt neben der Kapelle den noch fehlenden Gebäudeflügel errichten. Damit bietet das Kloster auf dem Gaisberg Platz für zwölf Bewohnerinnen. Die Übergabe an Benediktinerinnen erfolgt erst 1715. 


29. 5 1802 - Die ersten Benediktinerinnen vom Lilienberg kommen nach Geisenfeld

Au * In der Frühe um 4 Uhr werden die ersten der zwanzig verbliebenen Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg in das ständische Kloster der Benediktinerinnen nach Geisenfeld gebracht. 


27. 1 1701 - Streit um die Seelsorgerechte am Gaisberg 

Freising - Au * Der Geistliche Rat in Freising entscheidet, dass die pfarrlichen Rechte am Gaisberg den Paulanermönchen des nahe gelegenen Klosters Neudeck zustehen. Damit unterliegen die dortige Kapelle und die entstehende religiöse Gemeinschaft weiterhin der seelsorgerischen Zuständigkeit der Paulaner. 

Gegen den Beschluss wehrt sich Johann Maximilian von Alberti. Der Münchner Bürgermeister hat gemeinsam mit seiner Frau auf dem Gaisberg ein kleines Kloster für Paulaner-Tertiarinnen gestiftet und lässt dort eine Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens errichten. Er strebt für seine Stiftung größere kirchliche Selbstständigkeit an. 

Hinter dem Streit stehen auch wirtschaftliche Interessen: Die Paulaner befürchten Einnahmeverluste, wenn in der neuen Kirche eigenständig Messen gelesen und Spenden gesammelt werden. Aus der Stiftung geht später das Kloster Lilienberg hervor. 


1705 - Ein Benediktinermönch betreut die Frauen vom Lilienberg 

Au * Johann Maximilian von Alberti überträgt einem Benediktinermönch die geistliche Betreuung der Ordensfrauen am Gaisberg. Der Mönch feiert täglich die Messe, spendet die Sakramente und nimmt den Frauen die Osterbeichte ab. Auch die Lebensordnung der Gemeinschaft orientiert sich in wesentlichen Teilen an der Benediktsregel. 


14. 10 1709 - Alberti beantragt die Aufbewahrung des Allerheiligsten 

Au - Freising * Johann Maximilian von Alberti wendet sich an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher. Er möchte das Allerheiligste dauerhaft in der Kapelle am Gaisberg [= Lilienberg] aufbewahren und zeitweise zur öffentlichen Anbetung aussetzen lassen. Da die Kapelle privat ist, muss dafür auch die Zustimmung des Papstes eingeholt werden. Diese liegt zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor. 


16. 11 1710 - Johann Maximilian von Alberti heiratet am Gaisberg 

Au * Nach dem Tod seiner Frau heiratet der Münchner Bürgermeister Johann Maximilian von Alberti in der Klosterkirche am Gaisberg die 22-jährige Maria Katharina von Joner. 


4. 10 1802 - Eine weltliche Lehrerin betreibt die ehemalige Klosterschule am Lilienberg

Au * Eine weltliche Lehrerin betreibt die ehemalige Klosterschule am Lilienberg. Nachdem Ende Mai die Benediktinerinnen vom Kloster Lilienberg weggebracht worden waren, hatten achtzig Schülerinnen keine Lehrerin mehr. 


25. 3 1702 - Die Kirche auf dem Gaisberg wird eröffnet 

Au * Die neuerbaute Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens auf dem Gaisberg, dem späteren Lilienberg in der Au, wird eröffnet. Der Münchner Bürgermeister Johann Maximilian von Alberti lässt den Rundbau neben dem von ihm und seiner Frau gestifteten Frauenkloster errichten. Dort leben zunächst Paulaner-Tertiarinnen, die sich „Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis“ nennen.


16. 10 1705 - Die Kirche auf dem Gaisberg wird geweiht 

Au * Die Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariens auf dem Gaisberg, dem heutigen Lilienberg, wird geweiht. In der Kapelle dürfen nun regelmäßig Messen gefeiert werden. Die dauerhafte Aufbewahrung des Allerheiligsten – der geweihten Hostien – bleibt jedoch vorerst untersagt. 


21. 11 1715 - Benediktinerinnen übernehmen das Kloster am Gaisberg 

Au * Zwei Benediktinerinnen aus dem Passauer Kloster Niedernburg treffen am Gaisberg ein. Maria Agnes Dascher übernimmt als Priorin die Leitung; Maria Antonia von Eiseneck kümmert sich um die wirtschaftlichen Angelegenheiten. Die sechs bereits dort lebenden Schwestern werden ihnen unterstellt. Damit wird die Gemeinschaft zum Benediktinerinnenkloster, das den Namen Lilienberg trägt. 


Um 1864 - Die Gasteig-Anlage südlich des Maximilianeums entsteht

München-Haidhausen * Carl Effner legt im Auftrag der Stadt das an der Südseite des Maximilianeums angrenzende Ufergelände als Parklandschaft an. Es erhält den Namen Gasteig-Anlage. 

Die Pflanzungen der Anlage gruppieren sich mehr am Randbereich und entlang dem Fluss, da sie unter anderem den Blick auf die Wäsch’aufhängen im Lehel verdecken sollen.


22. 11 1714 - Max Emanuel stimmt dem Kloster am Gaisberg zu 

Saint-Cloud - Au * Die noch ausstehende Zustimmung Kurfürst Max Emanuels zum Kloster am Gaisberg trifft in der Au ein. Der baierische Landesherr hält sich zu dieser Zeit im Exil in Saint-Cloud bei Paris auf. Das bereits bestehende Kloster trägt den Namen Lilienberg; 1715 übernehmen es Benediktinerinnen. 


29. 5 1710 - Der Bischof erlaubt die Übertragung des Allerheiligsten 

Haidhausen - Au * Nach Einwänden der Paulaner wendet sich Johann Maximilian von Alberti erneut an den Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher. Dieser erlaubt, das Allerheiligste aus der Haidhauser Kirche St. Johann Baptist in Albertis Kapelle am Gaisberg zu übertragen. Die Paulaner befürchten, dass die neue Kapelle Besucher und Spenden von ihrer Mariahilf-Wallfahrt abziehen könnte. 


1989 - Die Trennung der Geschlechter im Volksbad ist aufgehoben

München-Haidhausen * Die Trennung der Geschlechter im Volksbad wird offiziell aufgehoben.


10. 5 1901 - Das Müller‘sche Volksbad wird eröffnet

München-Haidhausen * Erstmals dürfen sich die Bürger Münchens in die Fluten des Müller‘schen Volksbades stürzen.


6. 8 1567 - Am Haßlang-Schlösschen wird ein Triebwerk eingehängt

Au * Am Haßlang-Schlösschen in der heutigen Lilienstraße wird ein Triebwerk in den Auer Mühlbach eingehängt. Damals übergeben die Herzöge Sigmund und Albert dem Hanns Platner von der Rosen einen Platz zum Lehen, damit er eine Mühle und einen Hammer erbauen kann.

Die Urkunde hat folgenden Wortlaut: „Von gottes gnaden Wir Sigmund vnd Wir Albrecht gebrüdere Phallenz grauen bey Reine Hertzogen in Obern vnd Nidern Bairn [...] tun kunnt [...], Das wir vnnserm getrewen Hannsen Platner mit der Rosen von sunndern gnaden ainen Mulslag gelegen enthalb der Yser an dem Rain auf dem pach zwischen der Mul Neydegk und der Yserbrugken, Darauf er machen vnd slagen mag ain Sleifmul vnd obe er ainen platthamer auch darauf richten mocht [...]“.


1. 7 1862 - Die Ramersdorfer Lüften und der Kuisl wird von Ramersdorf abgetrennt

München-Haidhausen - Ramersdorf * Trotz der Gegenwehr der Ramersdorfer Gemeindeverwaltung wird das Gebiet Auf der Ramersdorfer Lüften und jenes am Kuisl endgültig von der Gemeinde Ramersdorf abgetrennt und Haidhausen zugeschlagen. 


1706 - 233 Familien leben in der Hofmark Haidhausen 

Haidhausen * Die Hofmark Haidhausen umfasst 233 Familien. Sie steht unter der Herrschaft der Familie Fugger und gehört noch nicht zur Stadt München.


31. 12 1803 - Beschreibung der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * In der Hofmark Haidhausen befinden sich 201 Häuser und 526 Familien.


1805 - Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Haidhausen * Die Baierische Landesregierung gibt der Hofmarkverwaltung die Schuld an den unhaltbaren Zuständen in Haidhausen, da sie „ständig ganz unvermögenden Leuten die Ansiedlung und Verehelichung genehmige, sich aber dann nicht mehr um sie bekümmere, so daß sie in Armut gerieten und zum Bettel ihre Zuflucht nehmen müßten, um ihren Lebensunterhalt zu gewinnen“.


3. 3 1692 - Kurfürst Max Emanuel erklärt Haidhausen zur geschlossenen Hofmark

Haidhausen * Da Graf Franz Pongraz von Leiblfing in seinem Bestreben, die Erhöhung seines Besitzes in Haidhausen zur geschlossenen Hofmark, nicht nachlässt, erklärt Kurfürst Max Emanuel schließlich die Hofmark des Geheimen und Conferenzrates, Kämmerers, Revisionsrates und Pflegers von Waldmünchen, des inzwischen in den Reichsstand erhobenen Reichsgrafen von Leiblfing - wegen der „vill vnd lange Jar trew geleisteter Dienst vnd aus absonderlichen gnaden“ - mitsamt dem Brunnthal für geschlossen. Damit ist der Haidhauser Schlossbesitzer endlich am Ziel seiner langjährigen Bemühungen.  

In seiner geschlossenen Hofmark unterstehen ihm nun alle dem „Hofkastenamte zinsbaren Unterthanen zu Haidhausen“ und nicht nur die Bauern und Dienstboten, die seine Güter bearbeiteten. Neben riesigen landwirtschaftlichen Flächen besitzt der Graf auch das Recht Scharwerke, Bodenzins und sonstige Steuern und Abgaben - also die gesamten Einkünfte aus Haidhausen - einzutreiben. Selbst die Vergabe der Gerechtsamkeiten“ also die Erlaubnis innerhalb der Hofmark ein bestimmtes Handwerk oder Gewerbe ausüben zu dürfen, unterliegen nun ausschließlich seiner Entscheidung.  

  • Dem Hofmarkherrn unterstehen „im Dorfe 85 Hausbesitzer, die Scharwerkgeld zu entrichten haben.  
  • In der Schwaige nimmt er von 42 Untertanen Scharwerkgeld und Bodenzins ein.  
  • Der Großwirt hat Stift und Gilt zu entrichten und Melber, Metzger, Schmid, Hufschmid und Schneider haben unterschiedliche Beträge abzuführen.  
  • Der jährliche Ertrag der Hofmark beläuft sich auf 188 Gulden 11 Kreuzer“.
  • Die Konsequenz aus der Erhebung Haidhausens zur geschlossenen Hofmark ist der Austritt aus dem Verband des Gerichts ob der Au.  

Während der Leiblfing‘schen Hofmarkszeit wird die Ansiedlung minderbemittelter Leute stark begünstigt. Jeder, der die Gebühren entrichten und eine Herberge erwerben kann, darf sich niederlassen und heiraten. Zeitgenossen merken kritisch an, dass der Hofmarkherr nur auf seinen Vorteil bedacht ist und sein Streben einzig der Erhöhung seiner Einnahmen gilt. Er ergreift „jede Gelegenheit Geld aus den Untertanen zu pressen, z.B. durch offenbare Begünstigung der Herbergskäufe und Ansässigmachungen und Verehelichungen, wegen der anfallenden Laudemien, Verbriefungs- und anderer Taxen und Sporteln“. 


12. 3 1729 - Graf Max Cajetan von Törring-Seefeld erbt die Hofmark Haidhausen 

Haidhausen * Anna Maria Katharina Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt in München. Aus ihrem Nachlass erhält ihr Sohn Max Cajetan von Törring-Seefeld die Hofmark Haidhausen; ihr jüngerer Sohn Philipp Joseph erbt das Palais. Die Gräfin wird in der Gruft der Münchner Damenstiftskirche beigesetzt. 


1760 - 279 Familien leben in der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Hofmark Haidhausen umfasst 279 Familien, die in 138 Häusern leben.


12. 9 1825 - Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld will Haidhausen verkaufen

Haidhausen * Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld bietet dem Staatsministerium der Finanzen das Patrimonialgericht Haidhausen zum Kauf an.


9. 9 1685 - Empfang für das Kurfürsten-Paar in Haidhausen

Haidhausen * „Nachmittags um drei Uhr hatten sich auf dem Anger vor dem Besitztum des Grafen Leiblfing die Kavaliere mit Kutschen und Handpferden versammelt. Auch die kurfürstliche Leibgarde zu Pferd und eine Kompagnie der Bürgerschaft zu Pferde waren angetreten.“ Das Kurfürsten-Paar Max Emanuel und Maria Antonia werden am Haidhauser Schlossanger von den dort versammelten Anwesenden feierlich empfangen. 

Nach einer ausführlichen Huldigung des jungen Ehepaares erfolgte schließlich der triumphale Einzug in die nahe Residenzstadt München. 

Für die erwiesene Gastfreundschaft wird Kurfürst Max Emanuel dem Haidhauser Schlossbesitzer wieder ein kleines Stück entgegenkommen. Der Landesherr akzeptiert zwar die von seiner Hofkammer gemachten Einschränkungen, wonach Haidhausen nicht zur geschlossenen Hofmark ernannt werden darf, weil dort auch andere die Jurisdiktion ausüben, nämlich:  

  • das Leprosenhaus am Gasteig über den Kotterhof,  
  • Graf Preysing, die Ridler und die Jesuiten über ihre Gartengüter sowie  
  • der Kurfürst selbst über das Brunnhaus und den Jäger im Brunntal.  

Außerdem, so die Hofkammer weiter, darf der Kurfürst die Jurisdiktion für eine so große Ortschaft nahe der Landeshauptstadt nie vergeben, da er sich sonst bei auftretenden Unregelmäßigkeiten zuerst an den Hofmarkherren wenden muss, statt sofort selbst einzuschreiten. Dies könnte besonders beim Ausbrechen der Pest oder bei der unerwünschten Ansiedelung von Bettlern und vagierendem Gesindel nötig sein. 


18. 8 1796 - München wird von allen Seiten belagert

München * Die französischen Revolutionstruppen unter Jean-Victor Moreau nehmen München ein und besetzten das linke Isarufer. Der französische Befehlshaber Moreau gibt der Münchner Stadtbevölkerung die Zusage, dass die Stadt verschont bleibt. Zum Ausgleich plündern sie allerdings die umliegenden Dörfer.  

Als Verteidiger belagern die Kaiserlichen und die Condéer das rechtsseitige Isarhochufer. Die Kämpfe dauern bis zum 8. September. Durch einen - von den Österreichern verursachten - Brand wird die Häuserzeile in der Kirchenstraße, vom Hofmarkschloss bis zum Mesmerhaus, in Schutt und Asche gelegt. Den geschundenen Vorstädtern ist es freilich vollkommen egal, ob sie ein Condéer terrorisiert, ein Österreicher drangsaliert oder ein Franzose ausplündert. 


6. 2 1812 - Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld stirbt

Haidhausen * Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld, der Haidhauser Hofmarksherr, stirbt im Alter von 91 Jahren.


18. 4 1685 - Schwere Bedenken gegen eine geschlossene Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Der Auer Gerichtsherr, Dr. Georg Jobst, äußert schwere Bedenken gegen das Leiblfing‘sche Ansinnen, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Das Ausscheiden Haidhausens aus dem Verband des Gerichts ob der Au würde zu einem Einnahmeausfall führen, der dem eh schon so kleinen und armen Gericht durch den Entzug von 77 Einwohnern entstehen würde und dass dadurch die Bewohner der Au und Niedergiesings für die gesamten Kosten aufkommen müssten. 


27. 4 1701 - Tod des Haidhauser Hofmarkherrn Paul Fugger 

München - Haidhausen * Paul Graf Fugger von Kirchberg und Weißenhorn, Reichshofrat, kurbaierischer Obersthofmeister und Hofmarkherr von Haidhausen, stirbt in München. Der langjährige Vorsitzende des Geheimen Rats gehört zu den einflussreichsten Amtsträgern am Hof des Kurfürsten. Seine letzte Ruhestätte findet er in der Pfarrkirche St. Wolfgang in Mickhausen. 

Seine Witwe Anna Maria Katharina de Saint-Germain erhebt Anspruch auf die Hofmark Haidhausen. Da jedoch ein Sohn Fuggers aus erster Ehe das Erbe anficht, gelangt sie erst 1706 nach einem Vergleich in deren vollständigen Besitz.


17. 3 1802 - Aufforderung zur Gründung einer Kleinkinderbewahranstalt

München - München-Lehel - Au * Die Polizeidirektion wird mit der Gründung einer Einrichtung beauftragt, die dann als Kleinkinderbewahranstalt und heute - in der Weiterentwicklung - als Kindergarten oder Kinderhort bezeichnet wird. 

Im Focus stehen „unbemittelte Eltern, die sich außer Haus begeben müssen, um sich vom täglichen Handlohn zu ernähren“. Denn diese „müssen häufig ihre kleinen Kinder einsperren oder unbesorgten Nachbarn anvertrauen, sie auch gar frei herumlaufen lassen, wodurch Unglücksfälle entstehen und die sittliche Erziehung benachteiligt wird“.  

Eine solche Einrichtung soll in der Stadt und im Lehel eingerichtet werden. Auch das Gericht ob der Au und das Hofmarkgericht Haidhausen können Vorschläge einreichen. 


16. 2 1697 - Franz Pongraz von Leiblfing stirbt

München-Graggenau * Reichsgraf Franz Pongraz von Leiblfing, der Haidhauser Hofmarkherr, wird im Franziskaner-Friedhof beerdigt.


9 1697 - Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn kauft die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Erben des Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing verkaufen die Hofmark Haidhausen an den Obristhofmeister Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn.


30. 6 1812 - Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Haidhauser Hofmarkschloss

Haidhausen * Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Lustgebäud und einen Gartenanteil des Haidhauser Hofmarkschlosses zur Linderung der Schulraumnot. Der auch für Haidhausen zuständige Bogenhausener Pfarrer übt gleichzeitig das Amt des Lokalschulinspektors aus. 


31. 12 1822 - 798 Familien bevölkern die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * 798 Familien, das entspricht rund 4.000 Menschen, bevölkern die Hofmark Haidhausen.


30. 5 1768 - Alois Reichl wird Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge

Haidhausen * Alois Reichl wird vom Haidhauser Hofmarksherrn als Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge aufgenommen.


20. 6 1685 - Die Hofkammer spricht sich gegen eine geschlossene Hofmark aus

Haidhausen * Auch die Hofkammer spricht sich in ihrer Stellungnahme gegen die Bitte des Haidhauser Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing aus, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Die Errichtung einer Leiblfing‘schen Hofmark bedeutet nämlich die Ausgliederung aus dem Gericht ob der Au. 


12. 3 1686 - Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich in ihren Rechten verletzt

Haidhausen * Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich durch die Ausdehnung der Hofmarkgerechtigkeit für den Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing auf alle Häuser und Gründe in ihren Rechten verletzt und schreibt dies dem Kurfürsten.


1696 - Veräußerungsverbot der Jurisdiktion und des Scharwerks

München - Haidhausen * Einen kurfürstlicher Erlass verfügt, dass in einer Entfernung von vier bis fünf Meilen um die Hauptstadt keine weitere Jurisdiktion und kein Scharwerk veräußert werden darf und die bereits veräußerten wieder einzuziehen sind. Dies trifft freilich auch auf die Hofmark Haidhausen zu. 


6. 3 1706 - Anna Maria Katharina erhält die Hofmark Haidhausen 

Haidhausen * Nach einem Rechtsstreit mit einem Sohn ihres verstorbenen Mannes aus erster Ehe schließt Anna Maria Katharina Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn einen Vergleich. Damit gelangt sie in den vollständigen Besitz der Hofmark Haidhausen. Offen bleibt zunächst das Einlösungsrecht, das Kurfürst Max Emanuel für sich beansprucht. 

Das Einlösungsrecht ist hier das Recht des Kurfürsten, die Hofmark Haidhausen gegen Zahlung einer festgelegten Summe zurückzuerwerben. Anna Maria Katharina kann die Hofmark nach dem Vergleich zwar besitzen, muss aber damit rechnen, dass Max Emanuel dieses Recht geltend macht.


20. 10 1685 - Haidhausen wird ungeschlossene Hofmark

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verleiht - trotz der von seiner Hofkammer dargelegten Einwände mit einem 2. Gnadenbrief dem Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing die Jurisdiktion über die übrigen Häuser und Gründe in Haidhausen, als ungeschlossene Hofmark.  

Max Emanuel behält sich wiederum das Jagdscharwerk vor und verlangt außerdem für sich und seine Nachkommen das Recht, die Abtretung der Hofmark gegen ein anderes Aquivalent, ein gleichwertiges Objekt, zu verlangen. 


10. 7 1699 - Kurfürst Max Emanuel verzichtet auf sein Einlösungsrecht

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verzichtet in einem Dekret zugunsten des Grafen Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn - „auf dessen Lebenszeit“ - auf sein Einlösungsrecht der Hofmark Haidhausen. 


18. 8 1684 - Franz Pongraz von Leiblfings Haus wird zum Adelssitz

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel erfüllt die Bitte des Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing in einem Gnadenbrief und erhebt „sein in Haidhausen habentes Haus“ zu einem „der Landtafel einverleibten adeligen Sitz“.  Gleichzeitig überlässt der Kurfürst dem Freiherrn die „Vogtei und Niedergerichtsbarkeit über Haus und Garten des Wirtes Georg Krünner und über 43 namentlich aufgeführte Untertanen“, die bislang dem Hofkastenamt unterstanden.  

Lediglich das Jagdscharwerk behält sich der Landesherr auch weiterhin vor. Der baierische Kurfürst begründet diesen Schritt mit der „In Ansehung seiner - also Leiblfings - langjährigen und ersprießlichen guten Dienste“. 


22. 8 1638 - Philipp Holzhauser darf eine Kapelle in Haidhausen errichten

Haidhausen * Der „Churfürstlich Baierische Rechnungs-Commissarius und Preibeamte zu München“, Philipp Holzhauser, erhält vom Freisinger Bischof Veit Adam Gebeck die Genehmigung, dass er „in seiner aigentumblichen Behausung vnnd Gartten zu Haidthausen negst München Bogenhauser Pfarr“ eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Kreuzes errichten und mit Paramenten und allem zur Feier des hl. Meßopfers Notwendigen versehen darf.  

Außerdem erhält er und seine Ehefrau auf Lebenszeit das Recht zugesprochen, dass sie - so oft sie sich in ihrer Besitzung in Haidhausen aufhalten - an einem Messopfer beiwohnen dürfen, das von einem geweihten Priester gehalten wird.  Ausgenommen von diesem Recht sind lediglich die Hochfeste Ostern, Pfingsten und Weihnachten.  

Philipp Holzhauser muss viel für die Kirche getan haben, dass er solche Privilegien überhaupt erhalten kann. Und tatsächlich treten er und seine Gattin mehrfach als Taufpaten in Erscheinung. Zudem vermacht er der Haidhauser Kirche mehrmals hohe Geldbeträge. 


15. 5 1632 - Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt

München * Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt und nimmt Einquartierungen in den „Klöstern und Häusern der Vornehmen in München, deren Insassen meist nach Tirol oder Italien geflohen waren“.

Die innerhalb der Stadtummauerung lebenden Münchner kommen wieder einmal glimpflich davon. Die Soldateska plündert, verwüstet, drangsaliert und vergewaltigt dafür um so stärker in den Vororten - besonders in der bevölkerungsreichen Au und in Haidhausen.


4. 10 1813 - Eröffnung der Haidhauser Schule im ehemaligen Toerring-Schloss

Haidhausen * Lokalschulinspektor Hallmayr, der Bogenhausener Pfarrer, kann die Eröffnung der Haidhauser Schule im ehemaligen Schlossgebäude vermelden, muss aber darauf aufmerksam machen, dass noch die nötigen Bänke, Öfen und andere Dinge fehlen. Obwohl die Zahl der schulpflichtigen Kinder wesentlich höher lag, finden sich zur Winterschule lediglich 234 Schüler ein, zur Sommerschule sogar nur mehr 162 Kinder.


Um 12 1684 - Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten noch nicht zufrieden

Haidhausen * Freiherr Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten allerdings noch lange nicht zufrieden, weshalb er sich nur wenige Monate später erneut an Max Emanuel wendet und darstellt, dass die vom Regenten erwiesene Gnade „von gar geringer Ergiebigkeit“ sei und er deshalb für sich die „ganze Dorfschaft Haidhausen“ - mitsamt dem „Kirchenschutz“ - als „geschlossene Hofmark“ erbittet.  

Um seinen Anspruch zu unterstreichen, hebt er die „in 27 Jahren geleisteten treuen und untertänigst geleisteten Dienste“ hervor. Daraufhin forderte der Baiernherrscher vom „Gericht ob der Au negst München“ eine Stellungnahme. 


1. 5 1919 - Eine Kompanie der Abteilung Scharff marschiert in die Innenstadt

München-Haidhausen * Um 12:45 Uhr marschiert eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ zum Maximilianeum und von dort durch die Maximilianstraße weiter in Richtung Innenstadt. Am Abend wird sie sich wieder zurückziehen und in den Gasteig-Anlagen biwakieren. 

 


Ab 1888 - An der Hochstraße 11 entsteht das Städtische Kinder-Asyl

München-Au * Auf dem Wiesengrundstück an der Hochstraße 11 entsteht das Städtische Kinder-Asyl.


Um 4 1997 - Der Bordeauxplatz wird grundsaniert

München-Haidhausen * Der Zustand des Brunnens am Bordeauxplatz ist ein so erbärmlicher, dass das Becken abgebrochen und völlig neu aufgebaut werden muss. Da das Becken in seiner Entstehungszeit „in den Dreck gebaut” worden ist, versickern von den 15.000 Kubikmetern Wasser, die pro Saison hier verbraucht werden, gut die Hälfte im Erdreich. Ein Riss geht durch den Rehbock, dem zudem sein Geweih abhanden gekommen ist.  

Damit der Bordeauxplatz seine auf alten Fotos verbürgte Ursprünglichkeit zurückgewinnt, beginnt man mit umfangreichen Umbauarbeiten. Die Grundstruktur des Platzes konnte über die Jahrzehnte im Wesentlichen erhalten werden. Nur die Wege waren breiter geworden und betongepflastert. Sie sollen wieder zu schmalen Sandwegen umgestaltet werden. Die Parkbänke waren nach innen gerückt, weg vom Straßenverkehr, dafür aber mit dem Rücken zu den Flaneuren. Auch sie sollten wieder an ihren ursprünglichen Platz rücken.  

Daneben muss der nach über 120 Jahren lückenhaft gewordene Baumbestand erneuert werden, wobei die ersten Ulmen schon seit dem Jahr 1989 einer Abholzaktion zum Opfer fielen, da die weltweit auftretenden Fäulnisbakterien auch vor diesem historischen Ensemble keinen Respekt hatten. Als Ersatz pflanzte man zunächst einreihig Linden nach, „damit der Platz nicht allzu stark unter dem Schattendruck leidet“. Spätestens seit der Entdeckung des Ozonlochs weiß man den Schatten wieder zu schätzen, weshalb die Linden aus den 1990er Jahren zusammen mit den neuen Bäumen eine doppelreihige Allee rings um den Platz ergeben haben.  

Der neu geschaffene Spielplatz entspricht zwar nicht dem ursprünglichen Erscheinungsbild - aber dem Bedürfnis der Eltern. 


1784 - Die Aufnahme von Handwerkern in Haidhausen wird begrenzt 

Haidhausen - München * Die Hofmarksherrschaft und der Münchner Magistrat schließen einen Vergleich: Über ein festgelegtes Kontingent hinaus darf Haidhausen keine weiteren „Professionisten“, also gewerblich tätigen Handwerker, aufnehmen. 


1898 - Der Kabelsteg wird zur Kabelüberführung errichtet

München-Haidhausen - München-Lehel * Der Kabelsteg - Münchens schönste und meistfotografierte Brücke - wird zur Kabelüberführung errichtet.


30. 5 1964 - München geht eine Städtepartnerschaft mit Bordeaux ein

München - München-Haidhausen - Bordeaux * München geht eine Städtepartnerschaft mit der südwestfranzösischen Stadt Bordeaux ein. Beide Städte widmen im Laufe ihrer Beziehungen der jeweiligen Partnerstadt eine Straße oder einen Platz.

Bordeaux benennt an der repräsentativen Esplanade des Quinconces in zentraler Lage die Allée de Munich. Bayerns Landeshauptstadt München wählt einen völlig anderen Weg und stellt im Jahr 1976 am Forum der Wörthstraße einfach neue Tafeln mit dem Namen Bordeauxplatz auf.  

Mit dem Forum wird ganz bestimmt einer der ansprechendsten Plätze in Haidhausen gefunden, auch wenn die Wörthstraße an eine der blutigsten Schlachten erinnert. Ob es aber amtliche Befürchtungen sind, die den Münchnern die möglicherweise schwierige Schreibweise der Partnerstadt nicht zutrauen oder nur einfach die Angst vor allzu viel Veränderung, ist nicht überliefert.  

Jedenfalls besitzt der Bordeauxplatz bis heute keine Hausnummer, weshalb auch an eine solche Anschrift kein Brief zugestellt werden kann. Die den Platz säumenden Häuser führen auch weiterhin die fortlaufenden Hausnummern der Wörthstraße. 


1996 - Die Renovierungsarbeiten am Haus an der Lilienstraße 1 sind abgeschlossen

München-Au * Die Renovierungsarbeiten an dem aus dem Jahr 1780 stammenden Hauses an der Lilienstraße 1 werden abgeschlossen. 1,7 Millionen DMark mussten inverstiert werden.


20. 4 1893 - Der Magistratsrat Max Weber stirbt

München-Haidhausen * Kurz nach Eintritt in seinen wohlverdienten Ruhestand, verstirbt der Magistratsrat Max Weber. 


1917 - Max Weber auf Vortragsreisen

München * In München hielt Max Weber viele Vorträge, den berühmtesten anno 1917 vor dem studentischen Freikorps: „Politik als Beruf.” 


1905 - Max Weber erhält einen Platz in Haidhausen

München-Haidhausen * Nach dem Magistratsrat Max Weber wird in Haidhausen ein Platz benannt. 


1906 - Eine Bedürfnisanstalt am Max-Weber-Platz

München-Haidhausen * Das heute als Zugang über Rolltreppen zur U-Bahn dienende Gebäude wird als Bedürfnisanstalt errichtet und wie folgt beschrieben:

„Es enthält eine Bedürfnisanstalt mit Wärterinzimmer, eine Männerabteilung mit 2 Aborten, eine Frauenabteilung mit 3 Aborten, einen Pißort mit 12 Standplätzen, einen Stationsmeister - und einen Warteraum der Straßenbahn, einen Zeitungsladen und eine geräumige offene Vorhalle.
Das Gebäude ist nur zu einem kleinen Teil unterkellert. Die überbaute Fläche beträgt 128 Quadratmeter. Das aus Backsteinmauer-werk hergestellte Bauwerk ist verputzt, die Dachung mit roten Ziegeln eingedeckt.”

Von den Anwohnern und Hausbesitzern wird Einspruch gegen die Bedürfnisanstalten erhoben und dabei Bedenken in „ästhetischer und sittlicher Beziehung“ ins Feld geführt. 


21. 4 1864 - Max Weber kommt in Erfurt zur Welt

Erfurt * Der Soziologe Max Weber kommt in Erfurt zur Welt. 

Der Begründer der deutschen Soziologie wird durch seine Forderung nach Wertfreiheit der Wissenschaft bekannt, die jede Wertung aus den Hörsälen und Laboratorien verbannt: „Ein Wissenschaftler kann nie sagen, was sein soll, sondern immer nur beschreiben, was ist.“ 


1. 10 1854 - Magistratsrat Max Weber und die bauliche Entwicklung der Stadt

München * Nach der Eingemeindung Haidhausens übernahm ihn die Stadtverwaltung Münchens erst als Magistratssekretär, dann als Magistratsrat. In seiner Funktion als Vorsitzender der Lokalbaukommission engagierte er sich für die bauliche Entwicklung der Stadt und besonders den Münchner Osten.


12 1918 - Der Soziologe Max Weber und die Revolution

Heidelberg * Drei Wochen nach der Revolution schreibt der Soziologe Max Weber: „Die Münchner sind ja völlig verrückt und würdelos”. […] „Wie lange dieser Karneval wohl noch dauert?” Den ersten demokratischen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner nennt Weber den „Hanswursten des blutigen Karnevals”. 


17. 1 1920 - Der Soziologe Max Weber wird aus dem Hörsaal gejagt

München-Maxvorstadt * Als Anfang 1920 der nationalistische Eisner-Mörder, Anton Graf Arco-Valley, aufgrund eines Antrags der Münchner Studentenschaft begnadigt, und damit vor der Hinrichtung bewahrt wurde, tobten die Studenten vor Begeisterung. Professor Max Weber kommentiert dies so: 

„Die politischen Morde werden Schule machen. […] Sie haben den Grafen Arco gefeiert, weil dieser, wie es auch meine Überzeugung ist, vor Gericht ritterlich und in jeder Beziehung mannhaft aufgetreten ist. Seine Tat ging aus der Überzeugung hervor, dass Kurt Eisner Schande auf Schande über Deutschland gebracht hat. Dieser Meinung bin ich auch.
Trotzdem ist es eine schlimme Schwäche, ihn zu begnadigen, solange das Gesetz gilt, und ich als Ministerpräsident hätte ihn erschießen lassen. Aber das Ministerium ist vor ihnen zurückgewichen.”

Nach diesen Ausführungen wird der Soziologe aus dem Hörsaal gejagt. 


27. 10 1988 - Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet

München-Haidhausen * Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet. Gleichzeitig wird der U-Bahnhof Max-Weber-Platz in Betrieb genommen. Im Untergeschoss wird ein nachgebauter Pferdetrambahnwagen aufgestellt. 


3. 7 1998 - Der Max-Weber-Platz wird in Max-Weber-Platz umbenannt

München-Haidhausen * Am Vormittag versammeln sich unter einem Straßenschild der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, einige Lokalpolitiker und Soziologiestudenten, um bei strömenden Regen auf dem ehemaligen Max-Weber-Platz feierlich eine Tafel zu enthüllen, die kundtat, dass dieser Platz ab sofort Max-Weber-Platz heißt.
Was hier um 11:17 Uhr vollzogen wird, hätte Karl Valentin nicht besser erfinden können. 


7. 6 1823 - Max Weber wird in Haidhausen geboren

Haidhausen * Der spätere Magistratsrat Max Weber wird als Sohn eines Haidhauser Bürgers geboren. 


1849 - Max Weber wird Gemeindeschreiber von Haidhausen

Haidhausen * Nach seinem Jurastudium erhält Max Weber eine Anstellung am Landgericht Au und wird 1849 Gemeindeschreiber von Haidhausen. 


1919 - Der Soziologe Max Weber siedelt nach München über

München * An die Isar übersiedelt Max Weber, wo er an der Ludwig-Maximilians-Universität den Lehrstuhl des berühmten Nationalökologen Lujo Brentano übernimmt. 


3. 8 1664 - Anna Maria Cammerloher kauft den Edelsitz Wagegg in der Au

Au * Der Rat des Inneren und Aufschlagseinnehmer der Landschaft in Baiern, Georg Benno Schobinger von Steppberg, verkauft den Edelsitz Wagegg in der Au an Anna Maria Cammerloherin, der Ehefrau des Hofkammerrats Johann Christoph Cammerloher.


Um 1400 - Gärten und Mühlen prägen die Au 

Au * Die Au am östlichen Isarufer ist um 1400 noch locker besiedelt. Münchner nutzen dort Gärten zum Gemüseanbau. Am Auer Mühlbach stehen bereits Mühlen; im Laufe des 15. Jahrhunderts kommen weitere Betriebe hinzu.


1996 - Der Max-Weber-Platz soll dem Soziologen gewidmet werden

München-Haidhausen * Bei der Verleihung des Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München an den Münchner Soziologen Ulrich Beck im Alten Rathaus, fordert dieser, dass der Max-Weber-Platz endlich nach dem Soziologen Max Weber benannt werden soll. 

Das ist ein Hinweis auf die bis dahin wenig bekannte Tatsache, dass der Platz in Haidhausen nach einem Magistratsrat aus dem 19. Jahrhundert benannt ist, der mit dem Begründer der deutschen Soziologie nur den Namen gemein hat. 


24. 2 1998 - Den Grundstein des Maximilianeums wiederentdeckt

München-Haidhausen * Die Lage des Grundsteins des Maximilianeums geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit und wurde erst bei Umbauarbeiten zufällig wiederentdeckt. In einer Bleikassette fanden sich mehrere Objekte, darunter Deutschlands älteste Modelllokomotive. 

Die 1838 in Dresden gefertigte und ursprünglich funktionsfähige Kleinlokomotive ist ein Modell der „Adler“-Lokomotive mit Schlepptender im Maßstab 1:10. Sie besteht aus Eisen, Messing, Kupfer und Holz und konnte mit Spiritus betrieben werden. Vermutlich handelte es sich um ein Werbegeschenk der englischen Firma Robert Stephenson & Co., die auch Deutschlands erste Lokomotive baute. Die „Adler“ verkehrte ab 1835 auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. 

Der Grundstein enthält außerdem Baupläne, die Urkunde über die Bestimmung des Gebäudes, Porträts des Königs und seiner Frau Marie von Preußen auf Nymphenburger Porzellan sowie seltene Münzen. 


23. 9 1998 - Der Bordeauxplatz wird wieder der Öffentlichkeit übergeben

München-Haidhausen • Nach einer ausgiebigen Schönheitskur wird der Brunnen am Bordeauxplatz wieder der Öffentlichkeit übergeben. 


27. 10 1946 - Wie aus Trambahnfrust ein Klassiker entsteht

München * Eine Münchner Spruchkammer stuft den Volkssänger Ferdinand Weisheitinger, bekannt als Weiß Ferdl, im Entnazifizierungsverfahren als „Mitläufer“ ein. Er muss einen Sühnebetrag von 2.000 Reichsmark zahlen. Der seit 1940 der NSDAP angehörende Künstler stellt sich im Verfahren als Gegner und Opfer des Nationalsozialismus dar.  

Nachdem die amerikanische Besatzungsmacht sein Auto beschlagnahmt, muss Weiß Ferdl von seinem Wohnort Solln mit der Straßenbahn zum Platzl fahren. Die Enge und das Gedränge setzen ihm zu. Ein Münchner Arzt befürwortet deshalb in einem Attest, ihm aus psychischen Gründen wieder ein Kraftfahrzeug zur Verfügung zu stellen. 

Seine Erfahrungen verarbeitet der Münchner Volkssänger in dem humoristischen Lied „Ein Wagen von der Linie 8“, das dem Münchner Trambahnalltag ein musikalisches Denkmal setzt. 


26. 3 1935 - Rücktritte der Kuratoriums-Mitglieder

München-Haidhausen * Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Florian Bleyer teilt mit, dass alle ins Auge gefassten Herren des Kuratoriums der Stiftung Maximilianeum zum Rücktritt bereit sind. Nun kann mit der Verjüngung des Kuratoriums begonnen werden.


7 2023 - Die „Boazn“ in der ehemaligen Bedürfnisanstalt

München * In der im Jahr 1901 erbauten öffentlichen Bedürfnisanstalt unter der Äußeren Ludwigsbrücke wird ein Lokal, die „Boazn“, eröffnet. Die Planungen für den Umbau der sechzig Quadratmeter großen ehemaligen WC-Anlage gehen zwar schon auf das Jahr 2015 zurück, doch der Umbau gestaltete sich aufwändiger als gedacht. 


28. 9 1988 - Verdacht auf manipulierte WAA-Gutachten

München-Haidhausen * SPD und Grüne beantragen im Bayerischen Landtag einen Untersuchungsausschuss. Er soll klären, ob Beamte des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen politischen Einfluss auf wissenschaftliche Gutachten zur WAA genommen haben. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau sowie der Vorwurf, kritische Messwerte zur radioaktiven Belastung nicht ausreichend berücksichtigt oder nachträglich abgeschwächt zu haben. 

Der Landtag setzt den Untersuchungsausschuss am 2. Februar 1989 ein. Die Ausschussmehrheit und die Opposition gelangen später zu unterschiedlichen Bewertungen der Vorwürfe. 


14. 10 2018 - Ergebnis der Wahl zum Bayerischen Landtag 2018

Freistaat Bayern - München * Nach der Auszählung der Landtagswahl gehören dem Bayerischen Landtag in dieser 18. Legislaturperiode 205 Mitglieder an. Bei der Wahl zum 18. Bayerischen Landtag erreicht

  • die CSU mit ihrem amtierenden Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder 37,2 Prozent [- 10,5 %] und 85 Sitze [- 16]. Das ist das schlechteste Wahlergebnis der CSU seit 1950.
  • Die GRÜNEN kommen auf 17,6 Prozent der Wählerstimmen [+ 9,0 %] und 38 Parlamentssitze [+ 20], davon 6 Direktmandate.
  • Die Freien Wähler erhalten 11,6 Prozent der Stimmen [+ 2,6] und 27 Mandate [+ 8].
  • Die AfD bekommt 10,2 Prozent der Wählerstimmen [+ 10,2] und 22 Sitze [+ 22] und zieht erstmals in den Bayerischen Landtag ein.
  • Die SPD erringt 9,7 Prozent der Stimmen [- 11,0] und 22 Landtags-Mandate [- 20]. Das ist das schlechteste Landtagswahlergebnis der SPD seit 1893.
  • Die FDP erringt 5,1 Prozent der Wählerstimmen [+1,8] und 11 Mandate [+ 11] und kann damit wieder in den Landtag einziehen.

Die Wahlbeteiligung liegt bei 72,3 Prozent, so hoch, wie seit 1982 nicht mehr.

Markus Söder wird Bayerischer Ministerpräsident und kann mit einer Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern arbeiten. 


6. 3 1445 - Arbeiter aus Oberbaiern helfen beim Festungsbau 

München * Herzog Albrecht III. weist seine Pfleger und Amtleute an, München in den kommenden zwei Jahren Arbeiter für die Befestigungsarbeiten zu schicken. Sie unterstützen die Bürger beim Bau der Mauern und Gräben. Für die herangezogenen Arbeiter sind Brot und ein Zehrpfennig vorgesehen. 

Die Schanzarbeiten locken viele Arbeiter in die Gegend von München. Viele Tagelöhner, Maurer und Zimmerleute siedeln hauptsächlich in der Au und Haidhausen an. 


2. 2 1989 - Untersuchungsausschuss zu den WAA-Gutachten

München-Haidhausen * Der Bayerische Landtag setzt einen Untersuchungsausschuss ein, der mögliche Manipulationen und politische Einflussnahmen auf wissenschaftliche Gutachten zur Wiederaufarbeitungsanlage klären soll. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau sowie der Verdacht, Mitarbeiter des Umweltministeriums hätten auf die Bewertung von Messdaten eingewirkt. 

Der Ausschuss geht auf einen Antrag von SPD und Grünen vom 28. September 1988 zurück. Seine Arbeit führt später zu gegensätzlichen Bewertungen durch die CSU-Mehrheit und die oppositionelle Minderheit. 


22. 12 1813 - Die Haidhauser Schlossstraße entsteht

Haidhausen * Der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Johann Peter von Langer, kauft vom Haidhauser Hofmarkherrn Anton Clemens von Toerring-Seefeld noch weitere Grundstücke aus dem westlichen Teil des ehemaligen Schlossgartens als Bauplätze für Wohnhäuser an der neu angelegten Schlossstraße.


14. 10 2021 - Eine Ausstellung würdigt Eisners Beitrag zur bayerischen Demokratie 

München-Haidhausen * Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Altbundespräsident Joachim Gauck eröffnen im Maximilianeum die Wanderausstellung „Orte der Demokratie in Bayern“. Die von Laura Mokrohs erarbeitete Ausstellung zeichnet die Entwicklung der Demokratie an ausgewählten historischen Schauplätzen nach. 

Auch Kurt Eisners Beitrag zur Entstehung des demokratischen Freistaats erhält darin seinen Platz. Die begleitende Darstellung zur Münchner Prannerstraße hebt die Revolution vom November 1918, seine Ausrufung des Freistaats und die Demokratisierung als Ziel seiner Regierung hervor. Die Station Bamberg erinnert daran, dass bereits Eisners Revolutionsregierung die Arbeit an einer neuen Verfassung einleitet. Seine Proklamation vom 8. November 1918 kündigt eine Nationalversammlung mit Wahlrecht für Frauen und Männer an. 

Damit würdigt das Projekt Eisner als maßgeblichen Wegbereiter der demokratischen Republik und ordnet seine Leistungen in die längere Geschichte der bayerischen Demokratie ein. Die Ausstellung ist im Maximilianeum fünf Wochen lang bis zum 18. November 2021 zu sehen. 


Spätestens 23. 11 2017 - Die Staatsregierung lehnt den Feiertag zur Freistaatsgründung ab 

München * Die Bayerische Staatsregierung lehnt die Forderung der Landtags-SPD ab, den 8. November 2018 zum 100. Jahrestag der Freistaatsgründung als gesetzlichen Feiertag zu begehen. 

In einem Antwortschreiben verweist das Kultusministerium auf die bereits hohe Zahl bayerischer Feiertage. Außerdem soll das Jubiläumsjahr sowohl die Verfassung von 1818 als auch die Gründung des Freistaats 1918 würdigen. Ein einzelner Feiertag zur Erinnerung an die Abschaffung der Monarchie passe nach Auffassung der Regierung nicht in dieses Konzept. 

Für das Jubiläumsjahr ist allerdings eine Würdigung von Kurt Eisners „herausragender historischer Leistung“ angekündigt, unter anderem bei einem Staatsakt im November 2018. Diese Anerkennung lässt auf einen Wandel im staatlichen Umgang mit dem lange umstrittenen Freistaatsgründer hoffen. 


1902 - Fresken durch Glasmosaik ersetzt

München-Haidhausen * Die von dem Historienmaler Karl von Piloty an der Außenfront des Maximilianeums angebrachten Fresken werden von der Kgl.-Bayerischen Hofmosaik-Kunstanstalt Rauecker und Solerti in München durch Glasmosaike erneuert. 

Doch nicht nur den Gemälden, auch der nach Westen ausgerichteten Fassade setzte die Witterung stark zu. Es besteht Steinschlaggefahr, nachdem ganze Platten der Terrakottaverkleidung sowie Ecken und Gesimse herabstürzen.


31. 12 1851 - Noch immer keine befriedigenden Entwürfe

München-Haidhausen * Da der Architekturwettbewerb für das Maximilianeum auch jetzt keine befriedigende Ergebnisse zeigt, verlängert man die Einsendefrist erneut auf den 1. Juni 1852. 


23. 4 1941 - Der Kruzifix-Erlass

München-Haidhausen * Adolf Wagner, Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister, will mit dem „Kruzifix-Erlass“ alle Schulkreuze aus den Klassenzimmern entfernen. Das ist ein taktischer Missgriff erster Güte. Doch damit löst sich das Problem mit der Kündigung der bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum anders. Nach massiven Alkoholexzessen erkrankt der NS-Gauleiter Ende 1941 schwer und muss bald darauf seine sämtlichen Ämter ruhen lassen. 

Sein Nachfolger Paul Giesler entfaltet als Kultusminister kaum noch Initiativen.


23. 7 1985 - Die „Lex Schuierer“ ermöglicht den Selbsteintritt

München-Haidhausen * Mit einer Änderung des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes schafft der Freistaat ein sogenanntes Selbsteintrittsrecht. Dadurch kann eine Aufsichtsbehörde Aufgaben einer nachgeordneten Behörde übernehmen. Im Fall der WAA kann die Regierung der Oberpfalz damit anstelle des Landratsamtes Schwandorf handeln und die verweigerten Genehmigungen erteilen. Kritiker bezeichnen die Gesetzesänderung als „Lex Schuierer“. Sie tritt am 1. August 1985 in Kraft.


21. 2 2014 - Barbara Stamm lehnt ein Kurt-Eisner-Porträt im Landtag ab 

München-Haidhausen * Am 95. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners setzt sich der Verein „Das andere Bayern e. V.“ dafür ein, ein Porträt des Freistaatsgründers und ersten demokratischen Ministerpräsidenten im Bayerischen Landtag anzubringen. 

Landtagspräsidentin Barbara Stamm lehnt dies ab. Der Verein übergibt das Porträt daraufhin der SPD-Landtagsfraktion. Die Initiative soll Eisners Bedeutung für die Entstehung der bayerischen Demokratie auch im Parlament sichtbar machen. 


1864 - Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt. 


1872 - Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt. Die Stipendiaten der Maximilianeum-Stiftung beziehen ihre Räumlichkeiten im neu errichteten Gebäude auf der Gasteig-Anhöhe.


18. 4 1989 - Streibl rückt erstmals von der WAA ab

München-Haidhausen * Ministerpräsident Max Streibl lässt in einer Regierungserklärung vor dem Bayerischen Landtag erstmals ein deutliches Abrücken vom Bau der Wiederaufarbeitungsanlage erkennen. Er erklärt, er sei nie ein „heißer Verfechter der Kernenergie“ gewesen und werde für die WAA „gewiss nicht kämpfen“. 

Eine ausdrückliche Beendigung des Projekts verkündet Streibl an diesem Tag noch nicht. Seine Äußerungen markieren jedoch den politischen Kurswechsel der Staatsregierung: Bayern hält nicht länger bedingungslos an Wackersdorf fest und zeigt sich für die Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland offen. 


1850 - Ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls

München-Haidhausen * Als das Maximilianeum-Projekt konkrete Formen annimmt, will König Max II.,den von ihm erkannten Gefahren entgegenwirken, die die Eigenständigkeit Bayerns und seine Monarchie bedrohen. Da sind - nach der kaum überwundenen Revolution des Jahres 1848 - 

  • die immer stärker werdenden demokratischen Umtriebe, 
  • die unaufhaltsame industrielle Revolution von Eisenbahn, Telegraph und Dampfmaschine, die nach immer größeren Wirtschaftsräumen und damit größeren Staatseinheiten verlangt und der die Kleinstaaterei des Deutschen Bundes viel zu eng geworden ist, und 
  • da ist schließlich Preußen, das im Namen der deutschen Einheit auf Machterweiterung hinarbeitet und in diesem Zusammenhang auch ein Auge auf das Königreich Bayern wirft. 

König Max II. will diese Gefahren durch ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls bekämpfen. 


12. 10 1935 - Hans Rheinfelder bittet um Entlassung als Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Professor Hans Rheinfelder, der Stiftungsvorstand des Maximilianeums, bittet um seine Entlassung als Vorstand des Maximilianeums. Sein Gesuch ist ähnlich freiwillig wie das der ausgeschiedenen Kuratoriumsmitglieder.


12. 1 1949 - Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Landtags

München-Haidhausen * Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Parlaments genutzt, obwohl das Gebäude ursprünglich nicht als Unterkunft für den Landtag, sondern für einen ganz anders gelagerten Zweck erbaut ist.


6. 10 1857 - Grundsteinlegung für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Münchner Prominenz feiert in Anwesenheit von König Max II. und höchster Regierungsvertreter auf dem Ripfelanger die Grundsteinlegung für die künftige Bildungseinrichtung und die Gemäldegalerie. 

Bei stürmischem Wind und strömenden Regen singt ein zweihundert Mann starker Chor: „Bayerns hoffnungsvollen Söhnen baut Max hier ein Asyl, alles Wahren, Guten, Schönen, Sterne sind ihr leuchtend Ziel.” Danach leitet der König mit drei Hammerschlägen die Bauarbeiten ein. 

Von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung des Maximilianeums vergehen insgesamt siebzehn Jahre, da in dem von Quellen durchströmten, abschüssigen Geröllhang komplizierte Fundamentierungsarbeiten notwendig sind. 


15. 10 1978 - Bei der Landtagswahl erhält die CSU 59,1 Prozent

Freistaat Bayern - München * Für die Landtagswahl gibt es mit Franz Josef Strauß einen neuen Kandidaten für das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Seine CSU bringt es auf 59,1 Prozent und erreicht damit ihr zweitbestes Ergebnis seit 1946, obwohl die Christsozialen drei Prozent verlieren. Auf Nachfragen der Journalisten reagiert der designierte Ministerpräsident unwirsch mit den Worten: „I mag diese Miesmacherei net“.


14. 10 1990 - Bei der Landtagswahl erhält die CSU 54,9 Prozent

Freistaat Bayern * Bei der Landtagswahl erhält die CSU 54,9 Prozent.


27. 3 1935 - Dr. Florian Bleyer stirbt vollkommen unerwartet. 

München * Der Kuratoriumsvorsitzende des Maximilianeums, Dr. Florian Bleyer, stirbt vollkommen unerwartet. 


1832 - Kronprinz Max II. und das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Wurzeln für das Maximilianeum gehen auf den damals 21-jährigen Kronprinzen Max II. zurück, der ab diesem Jahr die Idee einer „Akropole zur Hebung des monarchischen nationalen Volksgeistes“ verfolgt. Er beabsichtigt, „auf der Isaranhöhe einen großen Nationalbau, einen Park, eventuell sogar einen neuen Stadtteil anzulegen”. Das bedeutet aber noch nicht den Standort des heutigen Maximilianeums. 


20. 8 1876 - Stiftungsurkunde für das Kgl. Maximilianeum erlassen

München-Haidhausen * König Ludwig II. erlässt die Stiftungsurkunde und die Grundbestimmungen für das Kgl. Maximilianeum, die sein Vater ausdrücklich gebilligt hatte. 


3. 12 1980 - Strauß fordert eine deutsche Wiederaufarbeitungsanlage

München-Haidhausen * In einer Regierungserklärung erklärt Ministerpräsident Franz Josef Strauß, dass die Bundesrepublik eine eigene Wiederaufarbeitungsanlage benötigt. Wackersdorf nennt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich als möglichen Standort.


10. 10 1982 - Ergebnis der Landtagswahl 1982

Freistaat Bayern * Bei der Landtagswahl erhält

  • die CSU 58,3,
  • die SPD 31,9 Prozent.

Erstmals in der Nachkriegsgeschichte ist der Bayerische Landtag ein Zweiparteienparlament. 

  • Die FDP erhält lediglich 3,5 Prozent. 
  • Die Grünen kommen auf 4,6 Prozent und scheiterten damit knapp an der Fünf-Prozent-Klausel.


6. 11 2017 - Die Landtags-SPD fordert einen Feiertag zur Freistaatsgründung 

München * Die SPD-Landtagsfraktion fordert, den 8. November 2018 zum 100. Jahrestag der Freistaatsgründung einmalig als gesetzlichen Feiertag zu begehen. Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher wendet sich dazu in einem Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer. 

Rinderspacher vergleicht die Bedeutung der bayerischen Revolution vom November 1918 mit dem französischen Nationalfeiertag am 14. Juli und dem amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli. Ein Feiertag soll das demokratische Selbstverständnis Bayerns stärken und die Erinnerung an die Überwindung der Monarchie wachhalten. 

Zugleich kritisiert er, dass die bayerische Demokratiegeschichte im Schulunterricht und im öffentlichen Raum zu wenig Beachtung findet. Besonders erinnert er an Freistaatsgründer Kurt Eisner und dessen Nachfolger Johannes Hoffmann.


25. 4 1944 - Bomben aufs Maximilianeum

München-Haidhausen * In der Bombennacht verbrennen dreizehn Gemälde aus der Historischen Galerie im Maximilianeum. Die anderen sind inzwischen verstreut untergebracht. 


1. 11 1942 - Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt

München-Haidhausen * Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt. Die offizielle Trauerfeier für den Präsidenten der Deutschen Akademie findet im Maximilianeum statt.


2. 5 1919 - Kämpfe beschädigen das Maximilianeum 

München-Haidhausen * Rund um das am Vortag von Regierungstruppen besetzte Maximilianeum kommt es zu Kämpfen zwischen Reichswehr- und Freikorpsverbänden auf der einen sowie Angehörigen der Roten Armee der Räterepublik auf der anderen Seite. Beim Beschuss des Gebäudes trifft ein Geschoss den oberen Rundbogen des Nordturms und beschädigt das Maximilianeum. Noch am selben Tag nehmen die Regierungstruppen München vollständig ein; die Räterepublik ist damit militärisch niedergeschlagen.


1874 - Die Gesamtanlage des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Gesamtanlage des Maximilianeums mit der städtebaulich bedeutsamen Arkaturkulisse ist - zehn Jahre nach dem Tod von König Max II. - fertiggestellt. Die repräsentativen Baulichkeiten des Maximilianeums bestehen demnach nur aus einer leeren Fassade - zum krönenden Abschluss der Maximilianstraße.


25. 12 1705 - Kaiserliche Verstärkungen erreichen den Gasteig

München - Gasteig - Au * Gegen 7 Uhr trifft die vorausgeschickte kaiserliche Kavallerie unter Oberst Johann Graf von Eckh trifft am Gasteig ein. Da die Aufständischen die Isarbrücke versperren, weichen die Reiter in die Au aus und suchen beim Radlwirt eine Furt, um den Fluss zu überqueren. 

Wenig später erreicht auch die Infanterie unter Generalwachtmeister Georg Friedrich Freiherr von Kriechbaum den Gasteig. Vier Kanonen nehmen den von den Aufständischen besetzten Roten Turm unter Beschuss.


24. 8 1936 - Wilhelm Müller tritt als Maximilianeums-Stiftungsvorstand zurück

München-Haidhausen - Berlin * Regierungsrat Wilhelm Müller verlässt München und wechselt direkt ins Reichsfinanzministerium.


20. 3 1848 - Das Athenäum-Projekt nimmt greifbare Formen an

München-Haidhausen * Der Bayernregent Ludwig I. verzichtet - nach den revolutionären Ereignissen im Land - offiziell auf den Thron. Damit wird der Kronprinz als König Max II. inthronisiert. Das Athenäum-Projekt kann jetzt greifbare Formen annehmen. 


17. 10 1957 - Hanns Seidel (CSU) bildet eine neue Koalitionsregierung

München * Der CSU-Politiker Hanns Seidel, seit 22. Januar 1955 neuer CSU-Landesvorsitzender, bildet eine neue Koalitionsregierung, bestehend aus CSU, BHE und FDP. Sein Stellvertreter wird Walter Stain vom GB/BHE. SPD und Bayernpartei - BP können seither in Bayern kein Regierungsamt mehr ausüben.


6 1935 - Vernichtende Gutachten für Professor Hans Rheinfelder

München - Halle - Köln * Professor Hans Rheinfelder erhält nahezu gleichzeitig eine Berufung nach Halle und Köln erhalten. Um sich vor möglichen späteren Konflikten zu schützen, werden von den aufnehmenden Universitäten Gutachten eingeholt. 

Diese fallen für Professor Rheinfelder wie folgt aus: „Politisch stand und steht Rh. unbeirrbar und unbelehrbar auf dem Boden der Bayerischen Volkspartei. Zu den Grundsätzen des Deutschen Reiches kann er bei seiner durchaus unheroischen schwächlich-pazifistischen und konfessionell verstockten Einstellung keine innere Fühlung bekommen, ja er bemüht sich auch nicht im mindesten darum, diese zu gewinnen. Kultur ist ihm gleich katholische Kirche. […] Im übrigen aber ist seine Weltanschauung für die Zwecke des Dritten Reiches völlig unbrauchbar.“


31. 8 1851 - Der Architekturwettbewerb wird verlängert

München * Bis zum ersten Einsendetermin des Architekturwettbewerbs zu einem neuen Baustil liegen erst 17 Entwürfe vor. Man verlängert die Frist deshalb auf den 31. Dezember 1851 und versendet das Programm zusätzlich an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten.


Um 10 1933 - Antrag auf Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums

München-Haidhausen * Der Verwaltungsausschuss der Universität München beantragt aus dem Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung einen Betrag von 500.000 Reichsmark zur Erneuerung der Außenfassade der Westfront des Maximilianeums. 


Um den 28. 10 1934 - Der Reichsminister nur für freiwillige Aufnahme im Kameradschaftshaus

Berlin - München-Haidhausen * Reichsminister Bernhard Rust verwässert das strikte Programm des Studentenschaftsführers. Er war zwar auch dafür, dass ein möglichst großer Anteil junger Studenten im Kameradschaftshaus erzogen werden soll, doch habe dieser Beitritt grundsätzlich freiwillig zu erfolgen. Keine Verbindung dürfe gezwungen werden, ein Kameradschaftshaus im Sinne nationalsozialistischer Erziehung zu werden. 


Um 3 1941 - Gauleiter Wagner will die Maximilianeums-Satzung ändern

München-Haidhausen * Gauleiter und Staatsminister Adolf Wagner will die Satzung ändern und aus der Stiftung Maximilianeum eine reine Zahlstelle für Geldstipendien machen. Er will die Studenten aus dem Haus entfernen und sie mit einem monatlichen Stipendium von 150 RM abfinden. Anschließend soll die Kreisleitung München der NSDAP das Gebäude der Stiftung übernehmen. 


8 1846 - Kronprinz Max II. in der „Galeries Historiques“ in Versailles

Paris * Kronprinz Max II. lernt während seines Paris-Aufenthalts die „Galeries Historiques“ in Versailles kennen. Der Bürgerkönig Louis Philippe lässt es sich nicht nehmen, den bayerischen Thronfolger vier Stunden lang persönlich durch das zur historischen Galerie umgestaltete Residenzschloss Ludwigs XIV. zu führen und ihm die in einem Bilderzyklus dargestellte französische Geschichte vorzustellen. Der Bayernprinz ist davon stark begeistert. 


1822 - Kaulbachs Gemäldezyklus begeistert Kronprinz Max

Berlin * Wilhelm von Kaulbach beginnt mit der Realisierung des weltgeschichtlichen Gemäldezyklus im Treppenhaus des Neuen Museums in Berlin. Kronprinz Max II. ist davon beeindruckt. 


1839 - Der Standort des Maximilianeums wird konkret

München-Haidhausen * Der Standort des Maximilianeums wird ins Auge gefasst, nachdem Kronprinz Max II. ab dem Jahr 1839 mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Welchem Zweck und welcher Nutzung der Bau einmal zugeführt werden soll, nimmt in seinen Überlegungen noch keinen Platz ein. 


5. 2 1864 - Spitzbogenarkaden werden durch Rundbogenarkaden ersetzt

München-Haidhausen * Kurz vor seinem völlig unerwarteten Tod ordnet König Max II. eine entscheidende Planänderung am Maximilianeum an - obwohl der Mitteltrakt des Westbaus bereits über das erste Obergeschoss hinaus errichtet ist. Aufgrund zunehmender Kritik werden die ursprünglich vorgesehenen Spitzbogenarkaden durch Rundbogenarkaden im Stil der Neurenaissance ersetzt. Damit kommt es faktisch zu einer Abkehr vom ursprünglich angestrebten Maximiliansstil.


um 12 1850 - Ein Architekturwettbewerb für einen bayerischen Nationalstil

München-Haidhausen * Ein Architekturwettbewerb zur Ausarbeitung eines Bauplans für eine höhere Bildungs- und Unterrichtsanstalt wird in Tageszeitungen und Fachzeitschriften ausgeschrieben. Teil der Aufgabe ist auch ein Raumprogramm für eine „geräumige, zur Aufnahme von mindestens 80 größeren und kleineren Gemälden bestimmte Halle“. 

Darüber hinaus wird der Ausschreibungstext mit der Bitte um Teilnahme an rund einhundert Architekten in Deutschland, Frankreich, England, der Schweiz und Dänemark versandt, deren Mitwirkung besonders erwünscht ist. Man will einen „bis dahin noch nicht dagewesenen Baustil“ im Sinne eines bayerischen Nationalstils schaffen. 

Die Initiative zu diesem Wettbewerb geht auf den Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Wilhelm von Kaulbach, zurück.


10. 5 1874 - Die Historische Galerie im Maximilianeum eröffnet

München-Haidhausen * Die Historische Galerie im Maximilianeum wird zehn Jahre nach dem Tod König Max II. eröffnet wurde. Sie besteht nicht aus achtzig, sondern lediglich aus dreißig kolossal große Historienbilder. Vier davon beziehen sich auf die biblischen Themen, acht Bilder haben das abendländische Mittelalter zum 

Thema und weitere sieben Gemälde beschäftigen sich mit der europäischen Geschichte der Neuzeit. Die von König Max II. ganz stark favorisierte bayerische Perspektive wurde - selbst bei positivster Auslegung der Historie - auf drei Bilder reduziert. 

Ergänzt wird das Bildprogramm durch andere Räume des Maximilianeums und in dessen Fassade. Dort repräsentieren außerdem 24 Marmorbüsten Wohltäter, Erfinder, Weise, Literaten, Staatsmänner und Feldherren.


30. 1 1934 - Das Erziehungsministerium wird neu strukturiert

Berlin - München-Haidhausen * Mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches wird auch das Erziehungsministerium neu strukturiert.


16. 11 1934 - Hitler entmachtet die Deutsche Studentenschaft

Berlin - München-Haidhausen * Reichskanzler Adolf Hitler überträgt auf Antrag des Reichserziehungsministers Bernhard Rust dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund die gesamte politisch-weltanschauliche Erziehung der Studentenschaft und entmachtet damit faktisch die Deutsche Studentenschaft. 

Damit ist der Antrag des Kuratoriums auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus gegenstandslos geworden.


8. 12 1935 - Fritz Reus Vorstandschaft endet nach acht Tagen

München-Haidhausen * Die Vorstandschaft von Dr. Fritz Reu dauert nicht sehr lange, nachdem er in kürzester Zeit feststellen muss, dass sich im Hause Unmut über die Absetzung Rheinfelders und den Wechsel zu seiner 

Person breit macht. Das Verhalten der Stipendiaten ihm gegenüber wird als sehr reserviert geschildert, weshalb Reu am achten Tag nach seiner Amtsübernahme die Bewohner des Maximilianeums in der Bibliothek zusammenholte, um Missverständnisse zu klären. Es kam zu einem heftigen Wortwechsel. Noch am Nachmittag dieses 8. Dezember 1935 endet die kommissarische Vorstandstätigkeit von Dr. Fritz Reu. 


Äußere Ludwigsbrücke, Wandbild 5. 12 2023 - Ein neues Graffiti in der Äußeren Ludwigsbrücke

München * Das neue Wandbild in der Fußgänger- und Fahrrad-Unterführung in der Äußeren Brücke wird eingeweiht. Drei Streetart-Künstler, die sich „Munich Cycle Crew“ nennen, haben die Unterführung gestaltet: 

  • die Münchner Illustratorin und Tätowiererin Miriam Frank, 
  • Maler, Illustrator und Trickfilmzeichner Flin und 
  • Münchens bekanntester Streetart-Künstler Loomit. 

Das größte Problem beim Besprühen und Bemalen der Wände sind die Radfahrer, weshalb die Künstler teilweise nur nachts im Tunnel arbeiteten oder am Tag sehr laut Musik hörten, damit die Leute die Kunstakteure schon vorher bemerken. 

Die Idee zur Unterfahrt-Dekoration kommt von Loomit, der bereits 2006 zusammen mit Shine und den brasilianischen Streetart-Stars Os Gêmeos den Tunnel ausgeschmückt hatte. 


1. 5 1919 - Das Maximilianeum wird zum militärischen Stützpunkt 

München-Haidhausen * Während des Angriffs auf die Münchner Räterepublik besetzen Regierungstruppen das Maximilianeum. In zwei Studentenzimmern stellen sie Maschinengewehre auf; im Gebäude richten sie ein Waffenlager mit acht weiteren Maschinengewehren und rund 800 Gewehren ein. Die Kellerräume dienen als Pferdestallungen. Von dem strategisch gelegenen Gebäude aus stoßen die Truppen über die Maximilianstraße in Richtung Innenstadt vor. Reichswehrverbände und Freikorps nehmen München bis zum folgenden Tag ein und schlagen die Räterepublik gewaltsam nieder.


10. 3 1933 - Hausdurchsuchung im Maximilianeum durch SA-Leute

München-Haidhausen * SA-Leute führen im Maximilianeum eine Hausdurchsuchung durch. Ihr Augenmerk fällt zunächst auf die Bayernwehr, die im Maximilianeum Räume belegt hatte. Sie beschlagnahmen die dort gefundenen Übungsgewehre. Weitere Durchsuchungen und Besetzungen durch Polizei, SA und Stahlhelm folgen. 

Vor dem Eingang des Maximilianeums stehen seither Posten, die die Stipendiaten nur nach Abgabe einer Parole durchlassen. Eine Intervention beim Kultusminister Hans Schemm, der zugleich Gauleiter ist, führt zum Abzug der SA-Posten. Außerdem gibt er Weisung, dass „das Maximilianeum in jeder Weise zu schützen sei“. Er fördert auch die Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums an der Westseite. 


31. 7 1851 - Nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Bis zum ersten Einsendetermin für den Architekturwettbewerb liegen nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum vor, weshalb man die Frist auf den 31. Dezember 1851 verlängert und an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten das Programm zusätzlich versendet. 


10. 3 1864 - Finanzierung des Maximilianeums ungesichert

München-Haidhausen * Durch den Tod des Königs ist die Finanzierung des Maximilianeum-Projekts vollkommen ungesichert. Die Bauarbeiten verzögern sich. Zunächst entsteht der äußerlich funktional gehaltene Hauptblock. 


15. 11 1918 - Die Stiftung Maximilianeum wird dem Kultusministerium unterstellt

München-Haidhausen * Ein Erlass des Gesamtministeriums vom 15. November 1918 und der § 2 des Übergangsgesetzes vom 28. März 1919 betrachtet die königliche Gewalt auf die jeweils beteiligten Ministerien übergegangen - und damit auch die Stiftung Maximilianeum. 

Dabei hatte König Max II. im § 28 der Stiftungsurkunde bestimmt, dass das Protektorat und die Schutzherrlichkeit an die Universität München übergehen sollte. Entgegen dem Stifterwillen des Bayernkönigs Max II. tritt in den nachrevolutionären Aufräumarbeiten das Kultusministerium in die vollen Rechte des Königs ein, ohne dass dies von einem der Stiftungsorgane [= Vorstand und Kuratorium] oder von der Universität bemängelt wird. 


14. 12 1929 - Die Universität will das Protektorat über das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Universität teilt dem Kultusministerium mit, dass sie von jetzt an Protektorat und Schutzherrlichkeit über die Stiftung Maximilianeum ausüben werde. Sie stützt sich dabei auf ein Gutachten des Zivilsenats des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 14. Juli 1928. 

Doch das Ministerium reagiert auch auf drei weitere Schreiben der Universität innerhalb von zwei Jahren und vier Monaten nicht. 


1932 - Maximilianeums-Vorstand muss sein Amt niederlegen

München-Haidhausen * Der seit 1920 amtierende Vorstand der Stiftung Maximilianeum, Ministerialrat Jakob Weber, ein ehemaliger Maximilianeer, muss wegen Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung aus dem Amt scheiden. Er hatte viele Jahre die Verpflegung seines Sohnes und seines Dienstmädchens aus der Küche der Stiftung in Anspruch genommen. 

Das Kultusministerium setzt daraufhin kurz entschlossen den Ministerialrat Karl Sommer „für die Dauer der Erledigung der Vorstandsstelle im Maximilianeum als Verweser“ ein. 


Ab 1932 - Der Maximilianeer Franz Gürtner

München-Haidhausen * Der Maximilianeer Franz Gürtner ist zwischen 1932 und 1941 NS-Reichsjustizminister.


16. 12 1932 - Karl Sommer beendet seine Vorstands-Tätigkeit

München-Haidhausen * Die Tätigkeit des Ministerialrats Karl Sommer, der einer der Hauptbelastungszeugen im Hitlerprozess war, als Vorstand der Stiftung Maximilianeum endet. Ihm folgt zum gleichen Zeitpunkt Professor Hans Rheinfelder.


1. 12 1935 - Dr. Fritz Reu wird Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Der 24-jährige Dr. Fritz Reu, Dozentschaftvertreter der Juristischen und Staatswirtschaftlichen Fakultät, übernimmt das Vorstandsamt von Hans Rheinfelder. Reu spielte bei der Absetzung Rheinfelders eine dubiose Rolle. Er hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er Rheinfelder als Vorstand der Stiftung Maximilianeum und als Universitätslehrer für untragbar hält und er selbst Vorstand werden wolle.


16. 12 1935 - Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum

München-Haidhausen * Professor Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum. Er ist 34 Jahre alt, hat aber bereits eine steile Karriere als Wissenschaftler und Nationalsozialist hinter sich.


3. 10 1707 - Joseph Wüst wird Schulmeister in Haidhausen

Haidhausen * Nach dem Tod des Schulmeisters Melchior Eizinger übernimmt der aus Braunau stammende Joseph Wüst die Haidhauser Schulstelle. Voraussetzung dafür ist die Heirat mit der Witwe Pubenstuber. 


1994 - Weibliche und männliche Stipendiaten unter einem Dach

München-Haidhausen * Da das Maximilianeum nicht genügend Platz bot, mussten die weiblichen Stipendiaten vierzehn Jahre lang in einem nahe gelegenen Internat untergebracht werden. Erst mit der Fertigstellung eines Neubaus auf dem Gelände des Maximilianeums findet die räumliche Trennung der beiden Stiftungen ihr Ende. Seitdem leben die weiblichen und männlichen Stipendiaten - im Durchschnitt 45 - unter einem Dach. 


2 1935 - Eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums

Berlin - München-Haidhausen * Das Kultusministerium teilt dem Kuratoriumsvorsitzenden mit, dass „eine Umbildung, insbesondere Verjüngung des Kuratoriums“ bevorsteht. Seine Neubesetzung mit parteinahen Nationalsozialisten ist die Grundvoraussetzung für die anschließende Verdrängung des Stiftungsvorstands des Maximilianeums, Professor Hans Rheinfelder. Es folgt eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums. Man will mindestens drei Mitglieder dieses Gremiums vorzeitig ihres Amtes entheben. Das geht aber nur, wenn die Betroffenen von sich aus ihren Rücktritt erklären. 

  • Anton Dyroff und Walter Lotz sind bereits über 68 Jahre alt und sollen deshalb aus Altersgründen pensioniert werden. 
  • Wilhelm Freiherr von Pechstein vertritt eine konservative, strikt gegen den Nationalsozialismus und besonders seine Kirchenpolitik gerichtete Einstellung. 
  • Hinzu kommt später noch Aloys Fischer, der mit einer nichtarischen Frau verheiratet ist.


um 8 1932 - Die Bayernwehr im Maximilianeum

Um August 1932: 

München-Haidhausen * Die Bayernwehr wird von der Bayerischen Volkspartei - BVP als Selbstschutzorganisation gegründet worden und belegt auch im Maximilianeum Räume.


25. 1 1859 - Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft

München-Haidhausen * Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft. Darin wird der Zweck der Anstalt beschrieben. Weder der Stand noch der Reichtum der Eltern sind bei der Berücksichtigung im Königlichen Maximilianeum ausschlaggebend. Allerdings haben nur männliche Bewerber eine Chance. 


1861 - Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum abgeschlossen

München-Haidhausen * Die aufwändigen Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum sind abgeschlossen. Dafür mussten die Grundmauern von zwei Kanälen durchzogen werden; zudem wurde unter dem Nordturm ein kleiner See zur Ableitung des Grundwassers angelegt. 


9. 3 1933 - Gleichschaltung Bayerns

München-Haidhausen * Spätestens mit der Gleichschaltung Bayerns ändern sich auch die Rahmenbedingungen für das Maximilianeum grundlegend. 


10 1933 - Wird das Maximilianeum ein Kameradschaftshaus ?

München-Haidhausen * Der Reichsinnenminister, der seit der Machtübernahme die Hochschulpolitik vereinigt, verfügt, dass Studentenheime und Korpshäuser in Kameradschaftshäuser umgewandelt werden sollen. Die Studenten haben darin in Kameradschaften von zehn bis fünfzehn Mann zusammenzuleben.

Da Gemeinschaftserziehung und Gemeinschaftsbildung zu den herausragenden Erziehungszielen auf allen Ebenen des nationalsozialistischen Bildungssystems gehören, will man kein Universitätsstudium ohne die Gemeinschaftserfahrung des Lebens in einem - im Sinne des Nationalsozialismus ausgerichteten - Kameradschaftshaus erfolgen lassen. Außerdem sollten sie weltanschaulich und sportlich erzogen werden. 


10. 10 1934 - Angst um den Weiterbetrieb der Stiftung Maximilianeum

Berlin - München-Haidhausen * Das Kuratorium beim Kultusministerium stellt den Antrag auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus. Man befürchtet, dass sonst der Weiterbetrieb der Stiftung gefährdet sei, nachdem die Universitäten und Fakultäten bereits Ende 1933 nach dem Führerprinzip reorganisiert worden waren und dadurch ernannte Rektoren und Dekane erhielten, womit zugleich die Selbstverwaltung durch den Senat ausgeschaltet wurde. 

Im Zuge dieser Maßnahmen kam es zu umfangreichen politisch motivierten Säuberungen des Personalstamms. Für die Entlassenen wurden junge Nationalsozialisten strategisch platziert. 


20. 9 1934 - Studenten sollen im Kameradschaftshaus wohnen

Berlin - München-Haidhausen * Der Reichsführer der Deutschen Studentenschaft ordnet an, dass zur weltanschaulich einheitlichen Erziehung des akademischen Nachwuchses, den er „als revolutionären Stoßtrupp des Nationalsozialismus an den Hochschulen“ sieht, jeder Studienanfänger des kommenden Wintersemesters  die beiden ersten Semester an derselben Hochschule hören und dabei in einem von der Deutschen Studentenschaft anerkannten Kameradschaftshaus wohnen soll.


24. 12 1935 - Schon wieder ein neuer Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Die Tätigkeit von Professor Walther Wüst als Vorstand der Stiftung Maximilianeum dauert wie bei Dr. Fritz Reu ebenfalls nur acht Tage. Sie endet bereits am 24. Dezember. Gründe für die Beendigung der Tätigkeit sind nicht bekannt. 

Das Kultusministerium beauftragt den 29-jährigen Regierungsrat Wilhelm Müller, ein Maximilianeer und NSDAP-Mitglied, mit der vorläufigen Führung der Vorstandsgeschäfte des Maximilianeums.


17. 4 1941 - Den Stipendiaten soll gekündigt werden

München-Haidhausen * Vom Kultusministerium ergeht die Weisung, die bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum zu kündigen. Nun schaltet sich der bayerische Ministerpräsident Ludwig Siebert in den Vorgang ein und verlangt vom Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister Adolf Wagner, an den weiteren Entscheidungen beteiligt zu werden.


21. 9 2003 - Ergebnis der Wahl zum Bayerischen Landtag 2003

Freistaat Bayern - München • Nach der Auszählung der Landtagswahl gehören dem Bayerischen Landtag in dieser 15. Legislaturperiode 180 Mitglieder an. Bei der Wahl zum 15. Bayerischen Landtag erhält

  • die CSU mit ihrem amtierenden Ministerpräsidenten Edmund Stoiber 60,7 Prozent [+ 7,8] und 124 Sitze.
  • Die SPD mit ihrem Kandidaten Franz Maget erringt 19,6 Prozent der Stimmen [- 9,1] und 41 Sitze.
  • DIE GRÜNEN kommen auf 7,7 Prozent der Wählerstimmen [+ 2,0] und 15 Sitze.

Edmund Stoiber wird erneut Bayerischer Ministerpräsident und kann mit seiner CSU-Alleinregierung mit einer Zweidrittel-Mehrheit regieren. 


1840 - Die Planung für das Maximilianeum nimmt konkrete Form an

München-Haidhausen * Die Planungen für den damals noch „Akropole" genannten Nationalbau auf dem Isarhochufer nehmen konkrete Formen an. Vorgesehen ist ein Erziehungsinstitut für angehende Staatsbeamte, das unter der Bezeichnung „Athenäum" entstehen soll. Beschrieben wird es als ein großer Kultur- und Sportcampus mit Kirchen, Sälen, einem Schwimmbad und insgesamt 23 Gebäuden.

Als geistiger Initiator des Projekts gilt Friedrich Thiersch. Kronprinz Max II. beauftragt ihn daraufhin mit der Ausarbeitung eines Lehrplans sowie eines Raumprogramms für die geplante Einrichtung. Thierschs Konzept sieht eine Kirche im Zentrum der Anlage vor. Auch die Bezeichnung „Athenäum" geht auf ihn zurück, angelehnt an die Schule für junge Griechen, die er zwischen 1815 und 1818 in München geleitet hat. Ebenso stammt die heute gebräuchliche Bezeichnung „Maximilianeum" von 


27. 4 1932 - Die Universität erhebt erneut Anspruch auf das Maximilianeum

München-Haidhausen * Der Rektor der Universität erklärt gegenüber dem Kultusministerium, dass er die Ernennung des neuen Vorstands der Maximilianeum-Stiftung in Anspruch nehmen werde. Falls sich das Kultusministerium weigern würde, droht er mit Klage vor dem Verwaltungsgericht.


11. 10 1935 - Der Maximilianeums-Stiftungsvorstand soll ausgetauscht werden

München-Haidhausen * Bis auf den Historiker Karl Alexander von Müller, einem aus nationalsozialistischer Sicht politisch eindeutig zuverlässigen Mann, wird Stiftungs-Vorstand des Maximilianeums mit nationalsozialistischen Parteigängern in Gänze neu besetzt. 


8. 10 1957 - Die Bayernpartei tritt aus der Viererkoalition aus

München * Die kleineren Koalitionspartner der Viererkoalition bekommen es mit der Angst zu tun, weshalb die Bayernpartei am 8. Oktober aus der Viererkoalition austritt und sie damit beendet.


15. 5 1936 - Theodor Rittersbach ist neuer Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Regierungsrat Wilhelm Müller scheidet in seiner Funktion als Vorstand der Stiftung Maximilianeum aus. Sein Nachfolger wird der 32-jährige Theodor Ritterspach, ebenfalls ein Maximilianeer. 


5. 11 1942 - Überfall auf die Museum-Lichtspiele

München-Au * Unter „Ausnutzung der Verdunkelung“ überfällt der 33-jährige Wilhelm Heppert die Kassiererin der Museum-Lichtspiele und raubt den Betrag von 150 Mark. Der Räuber wird von einem Wehrmachtsangehörigen gefasst und der Polizei übergeben. Er wird vor ein Sondergericht gestellt und als „Volksschädling“ zum Tode verurteilt. Eine Begnadigung lehnt das Gericht ab.


1980 - Auch Frauen können Maximilianeer werden

München-Haidhausen * Auch Frauen können nun Maximilianeer werden. Als König Max II. die Stiftung anno 1852 ins Leben rief, waren nur Männer zum Studium zugelassen. Daher war - laut der Gründungsurkunde - die Förderung nur „talentvollen Jünglingen“ vorbehalten. 

Trotz der Öffnung der Hochschulen für Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts lässt die Förderung von Studentinnen noch bis zum Jahr 1980 auf sich warten. 

Da die Bestimmungen über den Zweck einer Stiftung grundsätzlich nicht geändert werden dürfen, besteht die einzige Möglichkeit zur Aufnahme weiblicher Stipendiaten nur darin, eine eigens für Frauen gedachte zweite Stiftung ins Leben zu rufen. Dazu brauchte man jedoch Geld. Und dieses steht erst im Jahr 1980 - im Rahmen der Feierlichkeiten zu „800 Jahre Wittelsbach und Bayern“ - als Wittelsbacher Jubiläumsstiftung zur Verfügung. 


Um 1430 - Die Au wächst vor den Toren Münchens 

Au * Die Besiedlung der Au nimmt im 15. Jahrhundert allmählich zu. Am Auer Mühlbach entstehen weitere Mühlen und Arbeitsplätze. Auch Münchens Bedarf an Arbeitskräften trägt im Laufe des Jahrhunderts zum Zuzug bei. 


1918 - Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in „Museum-Lichtspiele“

München-Au * Das „Gabriels Tonfilmtheater“ erhält einen neuen Namen und heißt nun „Museum Lichtspiele“. Das Vorbild für den Namen war das im Bau befindliche technische Museum auf der Kohleninsel, das bereits im Oktober 1915 eröffnet werden sollte.

Durch die Wirren des Ersten Weltkriegs musste die Eröffnung des nahegelegenen „Deutschen Museums“ bis zum 7. Mai 1925 verschoben werden. 

 


1937 - Wilhelm Sensberg führt die Museum-Lichtspiele

München-Au * Von 1937 bis zum Kriegsende Ende April 1945 ist  Wilhelm Sensberg der Betreiber des Filmtempels in der Au.

Welche politische Gesinnung die Betreiber des Lichtspielhauses während der NS-Zeit bevorzugten, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle standen die Kinobetreiber und -besitzer in dieser Zeit unter strenger Aufsicht nationalsozialistischer Aktivisten.


16. 10 1945 - Der Turn- und Sportverein München-Ost wird neu gegründet

München-Haidhausen * Die ehemaligen Vereinsmitglieder des Turn- und Sportvereins München-Ost gründen in der Gaststätte Sedan in Haidhausen und gründeten den Verein neu. Nur wenige Monate später zählte der Verein bereits über elfhundert Mitglieder. 


24. 6 1977 - Die „Rocky-Horror-Picture-Show“ in den Museum-Lichtspielen

München-Au * Die Verfilmung des Rockmusicals „Rocky Horror Show“ führte das Auer Spielfilmhaus in eine neue Ära. Die transsexuell-transsylvanische Party läuft seitdem regelmäßig in dem Filmtheater an der Lilienstraße. Durch die lange Laufzeit des Films wird der Filmtempel ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen. 

Wie einst im „Arri“ bei den Nachtvorstellungen mit Eddie Constantine übernehmen auch hier die Zuschauer die Regie. Auch hier bildet sich wie aus dem Nichts eine kleine, aber hartnäckige Fangemeinde, die sich das verfilmte Musical wieder und wieder ansieht. Durch Mundpropaganda strömt das Publikum nur so herbei, schminkt sich grell und verkleidet sich eigens für den Kinobesuch mit Netzstrümpfen, Strapsen und Korsagen. Sie sprechen die Texte und singen die Lieder mit. 

Und dieses Publikum entwickelt Rituale, die dann oft selbst wieder Teile eines Films werden. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert. Zum Ritual gehört auch, sich an der Kinokasse ein Set mit Utensilien zu kaufen, das Reis, Luftschlangen, Wunderkerzen und anderes beinhaltet. 


18. 9 1980 - Ein weiterer Kinosaal für die „Rocky-Horror-Picture-Show“

München-Au * In den Museum-Lichtspielen wird ein eigener Kinosaal mit 68 Plätzen speziell für die „Rocky Horror Picture Show“ eingerichtet. Es ist weltweit das erste Kino, dessen Inneneinrichtung für einen einzigen Film gemacht ist. Bis Ende Oktober 1981 wird hier nur dieser Film gezeigt. 

Ein ehemaliger Lagerraum wird im selben Monat zum Kino 3.

 


13. 9 1813 - Das Gasthaus zum Kaisergarten droht einzustürzen

München-Au * Der Kaisergarten ist jenes Wirtshaus, für das beim Jahrhundert-Hochwasser der Isar das letzte Stündchen angebrochen scheint. Viele neugierige Gaffer stehen auf der steinernen Isarbrücke und wollen miterleben, wie das bereits unterspülte Gasthaus langsam in die tosenden Fluten der Isar versinkt. 

Doch nicht für den Kaisergarten hat das letzte Stündchen geschlagen, sondern für 93 schaulustige Münchner*innen. Sie trifft der jähe Tod, nachdem die Brücke Bogen für Bogen einstürzt und mitsamt den darauf befindlichen Personen in dem reißenden Gebirgsfluss versank. Es kann nur eine Person gerettet werden.


4. 10 1991 - Die Museum-Lichtspiele feiern den „Rocky Horror“-Weltrekord 

München-Au * Die Museum-Lichtspiele feiern das 15-jährige Jubiläum ihrer Vorführungen der „Rocky Horror Picture Show“. Der Filmverleih Twentieth Century Fox gratuliert zum Weltrekord im Guinness-Buch der Rekorde. Für die Feier sind vier Vorstellungen um 16 Uhr, 18.15 Uhr, 20.30 Uhr und 22.45 Uhr angekündigt. 


3. 9 1976 - Im Kino 2 laufen Pornofilme von Beate Uhse

München-Au * Im Kino 2 der Museum-Lichtspiele laufen Pornofilme, deren Titel sich nicht überliefert haben. Die Filme stammen alle aus der Produktion von Beate Uhse oder waren von ihr angekauft. 

Immerhin erwirtschaftete Beate Uhse mit ihre Firma mit rund 25 Geschäften sowie der Produktion und dem Verleih von pornografischen Filmen im Jahr 1976 einen Jahresumsatz von 60 Millionen DMark. 

 


12. 6 1946 - Die Museum-Lichtspiele können wieder eröffnet werden

München-Au * Die Museum-Lichtspiele können mit dem Alfred-Hitchcock-Film „Im Schatten des Zweifels“ wieder für das Kino-Publikum eröffnet werden.


1896 - Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen

München-Au * Der Kaisergarten an der Lilienstraße wird abgerissen und dafür der heute noch bestehende Bau errichtet. Das neue Wirtshaus trägt den Namen Gasthaus & Singspielhalle zum Kaisergarten. 


1. 8 1898 - Gasthaus und Singspielhalle zum Kaisergarten eröffnet

München-Au * In Münchner Zeitungen geben „Johann Betz und Frau“ die Eröffnung des „Gasthauses & Singspielhalle zum Kaisergarten“ - mit Gastronomie und Fremdenzimmer - bekannt. 


15. 9 1865 - Die Schweiger-Theater müssen schließen

München-Isarvorstadt - München-Au * Am Ende bringt die politisch stärkere Konkurrenz die Schweiger-Theater zur Strecke. Als das Aktien-Volkstheater am Gärtnerplatz eröffnet wird, müssen die Schweiger-Theater schließen.


27. 5 1899 - Positive Kritiken für den Kaisergarten

München-Au * Im „Münchener Lokal-Anzeiger“, der ehemaligen Zeitschrift „Münchener Ratsch-Kathl“ ist zu lesen: „Der neue ‚Kaisergarten‘ am Eingange der Au, nächst der äußeren Ludwigsbrücke, hat in seinem jetzigen Besitzer, Herrn Betz, den richtigen Mann gefunden hinsichtlich des Betriebs dieser altbekannten Volksquelle. 

Der große Parterre-Saal ist wie geschaffen zur Abhaltung volkstümlicher Unterhaltungen, die denn auch alle Sonn- und Feiertage, sowie Samstage, durch Sing- und Komikergesellschaften veranstaltet werden und sich eines recht regen Besuches erfreuen.“


Um 1600 - Eine Herberge braucht keinen eigenen Eigentümer

Haidhausen - Au - Lohe * „Herberge“ oder „Gemach“ bezeichnet einen Wohnteil innerhalb eines Hauses, etwa eine Stube, eine Wohnung oder ein Stockwerk. Die Bezeichnung sagt noch nichts darüber aus, wem dieser Teil gehört: Ein Eigentümer kann sämtliche Herbergen eines Hauses besitzen; in anderen Häusern teilen sich zwei oder drei Personen das Eigentum. Erst nach und nach werden einzelne Wohnteile häufiger getrennt verkauft. 


3. 11 1935 - Die Ludwigsbrücke wird eingeweiht

München * Die Einweihungsfeierlichkeiten für die Ludwigsbrücken werden abgehalten. Für diesen Anlass wird eigens eine Gedenkmedaille geprägt, die die Inschrift: „Marsch über die Ludwigsbrücken 9. November 1923“ trägt. Als Illustration ist auf der Rückseite das Motiv „Kampfgeschwader mit Hakenkreuzfahne“ zu sehen. 


27. 5 1823 - Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke

München * Die Grundsteinlegung für die Äußere Isarbrücke findet statt.


26. 6 1660 - Dem Haidhauser Kleinwirt wird das Weißbierschankrecht genommen

Haidhausen * Dem Haidhauser Mesner und Kleinwirt Georg Pockmayer wird das Weißbierschankrecht genommen. Damit verliert er vorübergehend seine Konkurrenzfähigkeit, da der Großwirt Weißbier, Braunbier und Branntwein ausschenken darf.


Um 1180 - Die erste Isarbrücke

Munichen * Eine Münchner Brücke über die Isar ist vorhanden. Ob sie noch im Auftrag des Welfenherzogs Heinrich oder bereits vom Freisinger Bischof Albert gebaut wurde, ist unklar. 

Der Verlauf der Salzstraße findet sich heute in der Einstein- und in der Fortsetzung in der Inneren-Wiener-Straße wieder. Beim später entstandenen Leprosenhaus führt sie über den Streckenabschnitt Am Gasteig [= gacher Steig = steiler Weg] mit einem starken Gefälle hinunter zur Isar, die durch mehrere Inseln in viele Flussläufe geteilt ist.


1. 6 1993 - Über die Ausziehtechniken im Blauen Engel

München-Haidhausen * Die Münchner Abendzeitung schreibt über den soeben geschlossenen Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen folgende Zeilen:  

„Die Ausziehtechniken im Blauen Engel (Marlene Dietrich dreht sich im Grabe um) waren selten ausgereifter als im ‚bumsfidelen Mädchenpensionat‘. Dafür kostete der Eintritt auch nur fünf Mark. Für drei Mark bekam man von der Kathie ein müdes Bier serviert, bevor sie zur Miß Kate mutiert auf der Bühne ihre Version vom Alpensex zeigte. Tja, nun nicht mehr. Gott sei Dank, werden die einen denken, die in der Prolo-Fleischbeschau nichts Lustiges finden konnten. Schade, so die anderen, die angereiste Bekannte mit dem Dirndl-Sex schocken konnten.“ 

Das Gebäude an der Wolfgangstraße wird anschließend saniert und darin eine andere Gastwirtschaft eröffnet: das Wasserwerk.


15. 8 1832 - Schloss Haidenau wird zum Edelsitz

Haidhausen * Das vom Landgerichts-Physikus Dr. Sieber im Jahr 1813 erworbene Ridler-Schlössl wird Edelsitz und erhält den Namen Schloss Haidenau.


1567 - In der Au werden 87 Häuser gezählt 

Au * Eine Zählung verzeichnet 87 Häuser in der Au. Die Ansiedlung vor den Toren Münchens wächst: Hier wohnen unter anderem Menschen, die in der Stadt und an den Mühlen Arbeit finden. 


25. 4 1711 - Kaspar Öttl erhält das Schankrecht für den Haidhauser Kleinwirt 

Haidhausen * Hofmarkherrin Anna Maria Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn erteilt dem neuen Kleinwirt Kaspar Öttl das Recht, Weißbier, Braunbier und Branntwein auszuschenken. Er darf außerdem Spielleute auftreten lassen, Kegelplätze betreiben und Kindsmähler – Festessen anlässlich einer Taufe – ausrichten. Die Verleihung sichert den Betrieb seiner Wirtschaft. Neben dem Großwirt gehört Öttl damit zu den wenigen Wirten in Haidhausen mit Schankrecht. 


31. 5 1993 - Im Blauen Engel findet der letzte Jodel-Strip statt

München-Haidhausen * Im Blauen Engel in der Wolfgangstraße in Haidhausen findet der letzte „Jodel-Striptease“ statt.


1. 10 1890 - Das Pferdetrambahn-Depot in Haidhausen wird eingeweiht 

München-Haidhausen * Das neue Pferdestraßenbahn-Depot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28, wird feierlich eingeweiht. Die Anlage bietet Platz für 180 Pferde und 54 Trambahnwagen und verfügt über eigene Werkstätten. 


25. 8 1832 - Umbenennung des Haidhauser Ridlerschlößls in Schloss Haidenau

Haidhausen * Das Innenministerium genehmigt die Umbenennung des Haidhauser Ridlerschlößls in Schloss Haidenau.


1672 - Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck

Au * Anna Maria Cammerloherin erreicht die Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck. Sie lässt die Mühle zu einer zweigängigen Mahlmühle, die später sogar zur sechsgängigen aufgestockt wird, ausbauen.

Sie fährt zur Schranne, kaufte Getreide und bringt das Mehl wieder in die Stadt. Diese Handlung zieht heftige Beschwerden der städtischen Müller nach sich, „weil diese Concurrenzmacherei sie [die städtischen Müller] mit Weib und Kind an den Bettelstab bringe“.


13. 9 1813 - Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg

Vorstadt Au - Haidhausen * Ein Hochwasser reißt die Hälfte der Äußeren Ludwigsbrücke weg. Eine pervers neugierige Menschenmenge hat auf der Äußeren Brücke gewartet, um dabei zu sein, wenn der nahe gelegene Kaiserwirt in sich zusammenfallen und in den Isarfluten mitgerissen wird. Die Schaulustigen glauben sich auf der aus Stein erbauten Brücke in Sicherheit, da sie gerade ihr eine hohe Standfestigkeit unterstellen.

Der Fuhrknecht eines Brauwagens, der den Flussübergang gerade passiert hatte, warnte die Gaffer, dass die Brücke wankt. Eine Totengräberin, die auf einem Schubkarren ein Kruzifix über die Brücke rollt, ruft: „Schauts auf, da Tod kummt!” Unmittelbar danach „knickte der östliche Brückenpfeiler ein, die Brückendecke senkte sich und stürzte dann in die Fluten“. Zwei weitere Bögen folgen nach. 108 Menschen stürzen in den tosenden Gebirgsfluss, nur sechs können gerettet werden.


21. 9 1982 - Die steinerne Äußere Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Äußere Isarbrücke wird um sieben Meter auf 19 Meter verbreitet.


Nach dem 13. 9 1813 - Das Abbruchmaterial beim Neubau der Isarbrücke verwenden

München * Nach dem Einsturz der Isarbrücke untermauert Carl Friedrich von Wiebeking, der Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, seine Argumentation mit dem Hinweis, dass mit dem Abbruch des Isartores das anfallende Abbruchmaterial beim Neubau der Brücke verwendet werden könne. Wiebekings Vorschlag wird jedoch verworfen, die weiteren Planungen erst im Jahr 1816 wieder aufgenommen. 


6. 12 2001 - Alpenverein-Gedenkstein: Gegen Intoleranz und Hass

München-Lehel * Im Beisein hoher Funktionäre des Deutschen Alpenvereins und des Österreichischen Alpenvereins wird neben dem Eingang des Alpinen Museums auf der Praterinsel ein Gedenkstein aufgestellt. Er trägt die Inschrift: „Gegen Intoleranz und Hass - 1921-1945 - Uns Bergsteigern zur Mahnung - DAV 2001.“


8. 9 1625 - Die Niederlassung in der Au soll vermögensabhängig werden

Au * Ein kurfürstliches Dekret macht die Niederlassung in der Au vermögensabhängig. Mit dem Strom der Zuzügler hat sich das gewerbliche, schulische und kirchliche Schwergewicht von dem weit älteren Obergiesing in die wesentlich dynamischere Ortschaft unterhalb von Niedergiesing verschoben. 


25. 1 1934 - Die Ratsherren beauftragen den Neubau der beiden Ludwigsbrücken

München * Die in Ratsherren umbenannten Stadträte beauftragen das Stadtbauamt mit dem Neubau der beiden Ludwigsbrücken. Damit weicht man von dem ursprünglichen Vorhaben ab, nur die alte Äußere Brücke zu ersetzen.

Bei beiden Brücken ist das Flussbett inzwischen so ausgespült, dass die Pfahlroste fast frei liegen. Außerdem haben sich die Durchflussverhältnisse der Inneren Brücke spürbar verschlechtert. 


12. 11 1934 - Die Arbeiten für den Abriss der Ludwigsbrücken beginnen

München * Die Arbeiten für den Abriss der alten Ludwigsbrücken beginnen. Dabei findet man eine im alten Grundstein eingelagerte Kassette, die zwei goldene Isar-Dukaten zusammen mit einem Bildnis von König Max I. Joseph enthält.


1612 - Gründung des Gerichts ob der Au 

Au - Haidhausen - Lohe * Für Haidhausen, die Au und Niedergiesing entsteht das eigenständige „Gericht ob der Au negst München“. Obergiesing und Bogenhausen werden aufgrund ihrer bäuerlichen Prägung ausdrücklich nicht einbezogen. 

Das neue Gericht ist ein Niedergericht, vergleichbar mit einer Hofmark, und untersteht dem Münchner Hofoberrichteramt. Die Hochgerichtsbarkeit bleibt beim Landgericht Wolfratshausen. 


11 1944 - Bombenschäden unterbrechen den Trambahnverkehr in der Innenstadt 

München * Die Luftangriffe beschädigen Gleise und Oberleitungen so schwer, dass die Straßenbahnen weite Teile der Innenstadt nicht mehr durchqueren können. Der Verkehr ist nur noch auf befahrbaren Teilstrecken möglich. 


1949 - Aus dem Alpinen Museum wird das Alpenvereinshaus

München-Lehel - Praterinsel * Erste Priorität des Deutschen Alpenvereins ist der Bau eines Vereinsheimes. So wird aus dem Alpinen Museum auf der Praterinsel das Alpenvereinshaus. 


13. 9 1899 - Die Ludwigsbrücken trotzen dem Jahrhunderthochwasser

München * Das Jahrhunderthochwasser vom 13. und 14. September 1899 überstehen die beiden Ludwigsbrücken gut, doch das Münchner Brückenbauprogramm muss neu überarbeitet werden. 


1916 - Eine Fahrerschule wird in der Straßenbahn-Direktion eingerichtet

München-Haidhausen * Die Anhängewagenhalle in der Straßenbahn-Direktion wird nochmals verkleinert, da man den Platz für eine Fahrerschule braucht. 


20. 8 1999 - Ein Felsstück von der Zugspitze im Alpinen Museum

Zugspitze - Hannover * Als Beitrag Bayerns auf der EXPO im Jahr 2000 wird ein Felsstück von der Zugspitze weggesprengt. Der 3,3 Tonnen schwere und 2,70 Meter hohe Fels mit einem Durchmesser von rund einem Meter steht jetzt im Garten des Alpinen Museums.


21. 7 1824 - Graf Toerring-Seefeld verkauft das Patrimonialgericht Haidhausen

Haidhausen * Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld verkauft das Patrimonialgericht Haidhausen um 70.000 Gulden an die Stadt München. Der Verkauf muss rückgängig gemacht werden, da er nicht die Billigung der Regierung findet.


10 2002 - Das Haidhausen Museum kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern

München-Haidhausen * Das Haidhausen Museum in der Kirchenstraße kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern. Aus diesem Anlass wird der Öffentlichkeit ein dreidimensionales Stück Stadtteilgeschichte zur Verfügung gestellt.

Das zwei mal einsvierzig Meter große Modell mehrerer Herbergsanwesen in der Grube wurde von den Hobby-Modellbauer Ruth und Hans Irlbacher, sowie Hermann Voßeler detailgetreu hergestellt und mit - aus historischen Fotos - ausgeschnittenen Papierfiguren ergänzt. Ein Rundhorizont mit ausgetüftelter Beleuchtung machte die ganze Szenerie überzeugend realitätsnah. 


Ab 1760 - Die Äußere Ludwigsbrücke wird in Stein gebaut

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Äußere Ludwigsbrücke wird vollständig in Steinbauweise ausgeführt.


1. 12 1926 - Der alte Haidhauser Trambahn-Betriebshof wird aufgegeben 

München-Haidhausen * Mit der Eröffnung des neuen Betriebshofs 2 an der Seeriederstraße endet der Straßenbahnbetrieb im alten Depot an der Äußeren Wiener Straße 28, der heutigen Einsteinstraße 28. 

Für die seit 1925 beschafften Trambahnwagen bietet das Gelände bei der Straßenbahn-Direktion nicht genügend Platz. Die Unterbringung in anderen Betriebshöfen verursacht zusätzliche Leerfahrten und erhöht die Betriebskosten. 

Unmittelbar nach der Aufgabe des Depots beginnt der Umbau der bisherigen Motorwagenhalle. Dort entstehen Büroräume für die Direktion und eine neue Fahrerschule. 


1802 - Mit der Säkularisation wird die Praterinsel Eigentum des Staates

München-Lehel * Die heutige Praterinsel ist vor der Säkularisation der Erholungsplatz der Franziskaner, nachdem diese in ihrem Kloster für eine Stätte der Einkehr und Besinnung keinen ausreichenden Platz gefunden haben. Mit der Säkularisation kommt die Insel in das Eigentum des Staates.


Nach dem 14. 9 1813 - Das Abbruchmaterial beim Neubau der Isarbrücke verwenden

München * Nach dem Einsturz der Isarbrücke untermauert Carl Friedrich von Wiebeking, der Leiter der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde, seine Argumentation mit dem Hinweis, dass mit dem Abbruch des Isartores das anfallende Abbruchmaterial beim Neubau der Brücke verwendet werden könne. Wiebekings Vorschlag wird jedoch verworfen, die weiteren Planungen erst im Jahr 1816 wieder aufgenommen.


1911 - Das Alpine Museum wird in den Räumen des Café Isarlust eröffnet

München-Lehel - Praterinsel * Nach Umbauarbeiten kann das Alpine Museum in den ehemaligen Räumen des Café Isarlust auf der Praterinsel eröffnet werden. Ziel der Ausstellung ist die Präsentation des Alpinismus und der Aktivitäten des Deutsch- und Österreichischen Alpenverein - DuOeAV. Im ersten Jahr zählt man bereits 30.000 Besucher.


1993 - Die Stadt überlässt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre

München-Lehel - Praterinsel * Die weitere mietfreie Nutzung des Gebäudes des Deutschen Alpenvereins - DAV auf der Praterinsel wird von der Einrichtung eines Alpinen Museums bis Mai 1996 abhängig gemacht. Nach der Zusage überlässt die Stadt dem DAV das Anwesen für weitere 80 Jahre.


3. 6 1464 - Umfangreiche Arbeiten an der Isarbrücke

München * Umfangreiche und 107 Pfund und 11 Pfennige teuere Arbeiten an der Isarbrücke beginnen und dauern bis 7. Oktober an. 


1. 12 1926 - Der alte Haidhauser Trambahn-Betriebshof wird aufgegeben 

München-Haidhausen * Mit der Eröffnung des neuen Betriebshofs 2 an der Seeriederstraße endet der Straßenbahnbetrieb im alten Depot an der Äußeren Wiener Straße 28, der heutigen Einsteinstraße 28. 

Für die seit 1925 beschafften Trambahnwagen bietet das Gelände bei der Straßenbahn-Direktion nicht genügend Platz. Die Unterbringung in anderen Betriebshöfen verursacht zusätzliche Leerfahrten und erhöht die Betriebskosten. 

Unmittelbar nach der Aufgabe des Depots beginnt der Umbau der bisherigen Motorwagenhalle. Dort entstehen Büroräume für die Direktion und eine neue Fahrerschule. 


11 2019 - Vorarbeiten für die Sanierung der Ludwigsbrücken

München * Bauarbeiter rücken an, um mit den Vorarbeiten für die im März 2020 beginnende dringende Sanierung der Ludwigsbrücke anzufangen. Sie errichteten die temporären Stützen für eine Behelfsbrücke, auf der die Fußgänger und der Radverkehr während der Bauphase die Isar überqueren können. 

Dafür mussten die Isar-Ufermauer östlich des Vater-Rhein-Brunnens verstärkt, Gehwege verlegt und Bäume gefällt oder gestutzt werden. 

Die Sanierung soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein - es wird bis 2025 dauern. 


1. 10 1872 - Der Magistrat beschließt die Namensgebung für das Franzosenviertel

München * Der Magistrat beschließt die Namensgebung für das Franzosenviertel. 


18. 8 1812 - Johann Peter von Langer erwirbt ein Grundstück in Haidhausen

Haidhausen * Johann Peter von Langer kauft vom Grafen Anton Clemens von Toerring-Seefeld - um 4.400 Gulden - ein Grundstück. Er lässt das an der Wiener Straße gelegene Salettl des ehemaligen Haidhauser Hofmarksitzes für seine Familiezu einer repräsentativen Künstlerresidenz umbauen. 

Die Planungen erstellt der Professor für Architektur an der Münchner Kunstakademie, Carl von Fischer. Die Haidhauser bezeichnen das Anwesen als Langer-Schlössl. 


19. 4 1919 - Die Trambahn fährt nach mehrtägiger Stilllegung wieder 

München * Am Karsamstag erhält die Stadtverwaltung die Erlaubnis, den Straßenbahnbetrieb nach mehr als fünf Tagen angeordneter Stilllegung wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme soll auch die Einnahmen des städtischen Verkehrsbetriebs sichern.


4 1899 - Aus dem Futtermagazin werden Büros für die Trambahn-Direktion 

München-Haidhausen * Im Trambahn-Depot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28, wird das Hafer- und Heumagazin über der Wagenhalle zu Büroräumen für die Straßenbahn-Direktion umgebaut. Mit der Umstellung auf elektrischen Betrieb verliert das Lager für Pferdefutter seine bisherige Funktion. 


17. 9 1899 - Die Trambahn-Direktion bezieht Büros im ehemaligen Futtermagazin 

München-Haidhausen * Die Straßenbahn-Direktion bezieht ihre neuen Büroräume im Depot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28. Sie entstehen unter anderem im ehemaligen Hafer- und Heumagazin über der Wagenhalle, das durch die Elektrifizierung seine bisherige Funktion verliert. 


Nach dem 14. 9 1813 - Eine hölzerne Notbrücke über die Kleine Isar

München * Das durch die Fluten des Gebirgsflusses zerstörte Brückenteil an der Kleinen Isar wird in kürzester Zeit durch eine hölzerne Notkonstruktion ersetzt, um die verkehrstechnischen Probleme vorläufig zu lösen.


10 1610 - Neuordnung der Steuerverwaltung 

Wolfratshausen - Au - Haidhausen - Lohe * Da sich die Trennung von Rechtspflege und Verwaltung als wenig praktikabel erweist, wird das Pfleggericht Wolfratshausen auch von der Steuererhebung für Haidhausen, die Au und Niedergiesing entbunden.


1906 - Die Zeit der privaten Trambahngesellschaft geht zu Ende 

München * Die Konzession der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft nähert sich ihrem Ende. Die Stadt strebt den Betrieb der Straßenbahn in eigener Regie an. Mit dem Auslaufen der Konzession im folgenden Jahr steht der Übergang zum städtischen Verkehrsbetrieb bevor. 


1. 7 1907 - München übernimmt die Straßenbahn 

München * Nach Ablauf des Konzessionsvertrags mit der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft übernimmt die Stadt das Straßenbahnunternehmen in ihr alleiniges Eigentum. Sie führt den Betrieb nun als „Städtische Straßenbahnen“ in eigener Regie weiter. 

Mit der Übernahme erhält die Stadt die Möglichkeit, Fahrpreise und Verkehrsangebot stärker an sozialen Bedürfnissen auszurichten. In den folgenden Jahren treibt sie den Ausbau des Liniennetzes voran und verbessert die Anbindung weiterer Wohngebiete und öffentlicher Einrichtungen. Damit fördert sie die Entwicklung der Trambahn zum Massenverkehrsmittel. 


22. 8 1914 - Überfüllte Trambahnen – der Magistrat lehnt Schaffnerinnen ab 

München * Der kriegsbedingt eingeschränkte Straßenbahnbetrieb macht sich im Alltag deutlich bemerkbar. Wie der „Münchner Stadtanzeiger“ berichtet, führen die größeren Abstände zwischen den Fahrten auch tagsüber zu überfüllten Wagen. 

Den Einsatz von Frauen als Schaffnerinnen lehnt der Magistrat dennoch ab. Zur Begründung verweist er auf die große Zahl arbeitsloser Männer, die für diese Tätigkeit zur Verfügung stehen. Das ist freilich noch zu einer Zeit, als die deutsche Bevölkerung ernsthaft daran glaubt, dass der Krieg bis Weihnachten 1914 beendet ist. 


Anno 1612 - Das eigenständige Gericht ob der Au negst München wird eingerichtet

Au - Haidhausen * Nachdem der für die Au und Haidhausen zuständige Richter von Wolfratshausen und der Amtmann von Perlach den Verhältnissen in diesen Ortschaften nicht mehr gewachsen sind, werden für diese Ansiedelungen ein eigenständiges Gericht eingerichtet: das „Gericht ob der Au negst München“, in das Obergiesing und Bogenhausen „aus bedenklichen Ursachen“ ausdrücklich nicht einbezogen wird. 

Es ist allerdings kein selbstständiges Landgericht, sondern ein Niedergericht, deren hochgerichtlichen Funktionen auch weiterhin vom Landrichter in Wolfratshausen wahrgenommen werden. Das Gericht ob der Au ist letztlich nichts anderes als eine Hofmark unter der Gerichtsbarkeit des Hofoberrichteramtes. 

Der Grund dafür liegt in der besonderen Entwicklung dieser Vororte. Au und Haidhausen besitzen durch den starken Zuzug von Tagelöhnern mit ihren Familien eine völlig andere, vorwiegend gewerblich geprägte Sozialstruktur. Die sie umgebende Dörfer sind dagegen bäuerlich organisiert. 

Viele Tagwerkerfamilien folgen, oft aus blanker Not heraus, den Verheißungen der Stadt. Da ihnen eine Niederlassung innerhalb Münchens jedoch nicht erlaubt ist, siedeln sie sich unmittelbar außerhalb des Münchner Burgfriedens an. Jede Hochkonjunktur im Münchner Bauwesen führt zu einem erneuten Zustrom von Arbeitskräften und ihren Familien aus dem umliegenden Land. 

Zu den Tagwerkerfamilien gesellen sich verarmte Stadtbewohner und Handwerker, die von den Zünften - aus Furcht vor wachsender Konkurrenz - nicht aufgenommen werden. Hinzu kommen Kranke und Bettler, Kleingewerbetreibende, Landstreicher sowie Menschen am Rand der Gesellschaft: Arme, Unehrliche und auch Kriminelle. Kurz gesagt: all jene Personen, die die Bewohner der Residenzstadt lieber außerhalb ihrer Stadttore sehen. 


1913 - Zusätzliche Direktionsbüros statt Dienstwohnungen

München-Haidhausen * Um zusätzliche Direktionsbüros in der Straßenbahn-Direktion zu schaffen, müssen die Dienstwohnungen im Wohngebäude umgebaut werden. 


14. 6 1907 - Die Errichtung eines Alpinen Museums wird beschlossen

München - Innsbruck * Die Generalversammlung des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins - DuOeAV beschließt die Errichtung eines Alpinen Museums. Innsbruck und München bewerben sich. Die bayerische Hauptstadt erhält den Zuschlag.


26. 8 1939 - Einberufungen schränken den Trambahnverkehr ein 

München * Knapp eine Woche vor dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September werden zahlreiche männliche Mitarbeiter der Münchner Trambahn zur Wehrmacht eingezogen. Der dadurch entstehende Personalmangel führt zu deutlichen Einschränkungen im Fahrbetrieb. 

 


Um 7 1899 - Das Haidhauser Trambahn-Depot ist für den elektrischen Betrieb umgebaut

München-Haidhausen * Die Umbauarbeiten im Depot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28, sind abgeschlossen. Die bisherige Wagenhalle dient nun als Motorwagenhalle. Auf ihren 18 Gleisen finden jeweils zwei elektrische Triebwagen Platz. 

Im Werkstattgebäude wird die ehemalige Schmiede zur Halle für 14 Beiwagen. Die bisherige Schreinerei erhält zwei getrennte Bereiche: eine Betriebshofwerkstatt mit Platz für drei Triebwagen auf einem Reparaturgleis und einen beheizbaren Raum zum Trocknen von ebenfalls drei Wagen. 

Auch das Erdgeschoss des ehemaligen Pferdestalls wird umgenutzt. Dort entsteht eine Halle für 30 Beiwagen mit eigener Zufahrt von der Schlossstraße. Eine neue Schiebebühne im Hof verteilt die Fahrzeuge auf zwölf Hallengleise. 

Die Elektrifizierung schafft zugleich Voraussetzungen für leistungsfähigeren Nahverkehr. Sie erleichtert die Erschließung neuer Wohngebiete außerhalb des Stadtkerns. Mit dem Wachstum dieser Viertel steigt wiederum der Bedarf an zusätzlichen Linien und häufigeren Fahrten. 

 


Um den 14. 9 1616 - Ein Hochwasser lässt die Flüsse über die Ufer treten

München * Nach der Hitzeperiode lässt ein Hochwasser die Flüsse über die Ufer treten. 


23. 1 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet 100 Mark 

München * Inflation: Der Fahrpreis für die Trambahn beträgt 100 Mark. Die fortschreitende Geldentwertung zwingt die Städtischen Straßenbahnen zu immer neuen Tariferhöhungen. Die steigenden Fahrpreise spiegeln den raschen Kaufkraftverlust der Mark wider. 


1917 - Schon wieder neue Büroräume für die Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Lagerräume im ersten Stock der Straßenbahn-Direktion werden in Büroräume umgebaut. Das Lager kommt in das Erdgeschoss und verkleinert dadurch die Beiwagenhalle erneut. 


1. 4 1919 - Heimkehrende Männer verdrängen die Schaffnerinnen 

München * Die während des Krieges eingestellten Trambahn-Schaffnerinnen werden entlassen. Ihre Stellen übernehmen die aus dem Heeresdienst zurückgekehrten männlichen Mitarbeiter. Die bewährte Arbeit der Frauen sichert ihnen damit keinen dauerhaften Zugang zum Beruf. Die kriegsbedingte Öffnung endet mit der Rückkehr zur bisherigen Rollenverteilung. 


3. 11 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet 1,5 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn steigt auf 1,5 Milliarden Mark. Auf dem Höhepunkt der Hyperinflation verliert das Papiergeld so schnell an Wert, dass die Fahrpreise nur kurze Zeit mit den steigenden Betriebskosten Schritt halten. 


Anno 1813 - Johann Peter von Langer erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche Salettl

Haidhausen * Johann Peter von Langer, Akademiedirektor, erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche Salettl und baut es zum Langer-Schlössl um.


29. 4 1945 - Ein Sprengkommando soll die Ludwigsbrücke zerstören

München *  Nur wenige Stunden bevor die amerikanischen Soldaten München besetzen würden - soll ein Sprengkommando der Wehrmacht die Ludwigsbrücke zerstören. Ihre Erhaltung verdanken wir den Überredungskünsten des Kommissars der Landpolizei, Jakob Eder. 

  • Ungehorsame Zivilisten retteten durch ihren Einsatz die Großhesseloher- und Bogenhausener Brücke. 
  • Die Grünwalder Brücke, diejenige bei Oberföhring und die strategisch völlig unbedeutende zum Bosch-Werk in Sendling fliegen aber doch noch in die Luft. 


1904 - Die Trambahnfahrt belastet das Budget vieler Arbeiterfamilien

München * Eine Fahrt mit der Straßenbahn kostet nach dem Teilstreckentarif je nach Entfernung zehn bis zwanzig Pfennig. Für den täglichen Hin- und Rückweg zur Arbeit fallen damit zwanzig bis vierzig Pfennig an. Für viele Arbeiterinnen und Arbeiter ist das eine erhebliche Ausgabe. Sie müssen deshalb abwägen, ob sie die Trambahn nutzen oder den Arbeitsweg zu Fuß zurücklegen. 


3 1919 - 770 Schaffnerinnen – eine berufliche Öffnung auf Zeit 

München * Seit ihrem ersten Einsatz im September 1915 steigt die Zahl der Trambahn-Schaffnerinnen auf 770. Während des Krieges übernehmen sie die Aufgaben eingezogener Männer und tragen wesentlich dazu bei, den Straßenbahnbetrieb aufrechtzuerhalten. Ihre Tätigkeit zeigt, dass Frauen einen bislang Männern vorbehaltenen Beruf ausüben können. 


2007 - Kunst in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion

2007: 

München-Haidhausen * In die Räume des ehemaligen Trambahndepots in der Einsteinstraße 28 werden für das Haidhauser Künstlerprojekt „OBACHT!“ einige Tage lang genutzt. Daraus entsteht die Idee, die Räume des Hauses nicht nur für eine vorübergehende Ausstellung, sondern für Künstler-Ateliers einzurichten. 

Ebenso schnell finden sich einige Kunstschaffende, die in den noch brauchbaren Zimmern ohne Heizung und Wasser ihre Künstlerwerkstätten einrichten. So gründet sich das 19-köpfige „Künstlerkollektiv 1Stein28“. 

Einige Bürogemeinschaften, aber auch Start-up-Unternehmen kommen schließlich noch hinzu. 


Um 1890 - Die Pferdetrambahn bleibt für viele Arbeiter schwer zugänglich

München * Die Pferdetrambahn erleichtert die Fortbewegung in der wachsenden Stadt. Für viele Arbeiterfamilien ist die regelmäßige Nutzung jedoch zu teuer. Beim Ausbau des Netzes berücksichtigt die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft deshalb auch, ob die Bewohner der erschlossenen Viertel als zahlende Fahrgäste infrage kommen. 

Das zeigt sich bei den Verhandlungen über eine Strecke durch die Arnulfstraße: Die Gesellschaft äußert wenig Interesse, weil sie erwartet, dass die dort wohnenden Arbeiter die Trambahn nicht nutzen. 

Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft lehnt die Einführung einer Arbeiterfahrkarte mit der Argumentation ab, dass die Trambahn nicht für den Massenbetrieb eingerichtet ist. 

Damit wächst das Netz unter ungleichen sozialen Voraussetzungen. Die Bedürfnisse der Bevölkerung und die wirtschaftlichen Erwartungen des privaten Verkehrsunternehmens stimmen nicht immer überein. 


1. 7 1907 - Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume

München-Haidhausen * Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume, die in der ehemaligen Lackiererei - im ersten Stock des Werkstättengebäudes - eingerichtet werden. 


3. 12 1918 - Kohlenmangel legt die Münchner Trambahn still 

München * Wegen Kohlenknappheit wird der Straßenbahnbetrieb eingestellt. Der Brennstoffmangel beeinträchtigt die Stromerzeugung und damit auch die Versorgung der elektrischen Trambahn. 


1813 - Aus dem Lustigen Dörferl wird der Prater

München-Lehel * Nachdem Anton Gruber ein Karoussel und eine Schaukel aufstellt, wird aus dem Lustigen Dörferl der Prater. Der Gastwirt Anton Gruber ist ein Vollprofi in Sachen Volksbelustigung. 


6 1898 - Das Haidhauser Trambahndepot wird für den elektrischen Betrieb umgebaut

München-Haidhausen * Im Depot an der Äußeren Wiener Straße 28, der heutigen Einsteinstraße 28, beginnen die Umbauarbeiten für den elektrischen Trambahnbetrieb. Im Vergleich zu anderen Betriebshöfen sind dafür nur begrenzte bauliche Anpassungen erforderlich. Die Arbeiten gehören zur schrittweisen Elektrifizierung des Münchner Trambahnnetzes.


29. 6 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet 1.500 Mark 

München * Der Fahrpreis für eine Fahrt über zwei Teilstrecken beträgt inzwischen 1.500 Mark. Die fortschreitende Inflation zwingt die Städtischen Straßenbahnen, ihre Tarife in immer kürzeren Abständen anzuheben. 


29. 11 1923 - Zwei Teilstrecken mit der Trambahn kosten 200 Milliarden Mark 

München * In der Endphase der Hyperinflation kostet eine Trambahnfahrt über zwei Teilstrecken 200 Milliarden Mark. Die Papiergeldmengen sind so groß, dass die Schaffnertaschen häufig nicht mehr genügend Platz für die eingenommenen Scheine bieten. Deshalb stellt man auf die Plattformen Körbe, in denen die im Tagesverlauf schon wieder abgewerteten Papiergeldpacken untergebracht werden. 


17. 12 1923 - Der Trambahnfahrpreis beträgt 20 Rentenpfennig 

München * Eine Fahrkarte für zwei Teilstrecken kostet 20 Rentenpfennig. Mit der Stabilisierung der Währung endet die Folge immer neuer inflationsbedingter Tariferhöhungen. Allein im Jahr 1923 erhöhen die Städtischen Straßenbahnen ihren Tarif 32-mal. 

Die sozialen Folgen der Inflation bleiben jedoch bestehen. Viele Menschen verlieren ihre Ersparnisse und müssen ihre täglichen Ausgaben stark einschränken. Eine stabile Währung macht die Trambahn für sie nicht automatisch wieder erschwinglich.

Da die Inflation gerade den Mittelstand verarmen hat lassen, der aber zugleich die klassische Nutzerschicht der Trambahn darstellt, gehen die Fahrgastzahlen zurück. Viele Münchner können sich die Straßenbahn einfach nicht mehr leisten.


3. 7 1889 - Die Stadt kauft das Gelände für einen Pferdetrambahn-Betriebshof 

 München-Haidhausen * Die Stadt München kauft von der Münchner-Kindl-Brauerei das Anwesen des Schlosswirts an der Stelle des ehemaligen Langerschlössls. Nach dem Abbruch der Wirtschaft entsteht auf dem rund 4.800 Quadratmeter großen Grundstück ein Pferdestraßenbahn-Betriebshof, im Münchner Sprachgebrauch „Depot“ genannt. 

Die Anlage umfasst ein dreigeschossiges Wohn- und Verwaltungsgebäude sowie einen zweigeschossigen Stall für 180 Pferde. Eine Rampe führt die Tiere ins Obergeschoss. Die Wagenhalle bietet auf 18 Gleisen Platz für 54 Trambahnwagen; darüber liegen die Vorräte an Hafer, Heu und Stroh. 

Im zweigeschossigen Werkstattgebäude befinden sich im Erdgeschoss eine Schreinerei und eine Schlosserei, im Obergeschoss eine Lackiererei und eine Sattlerei. Ein Aufzug befördert die Wagen zu den oberen Werkstätten. Eine Durchfahrt ermöglicht die Ein- und Ausfahrt der Trambahnen. 


Ab 2002 - Die Münchner Verkehrsgesellschaft mbH - MVG zieht nach Moosach

München-Haidhausen - München-Moosach * Die ehemalige Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe, die spätere Münchner Verkehrsgesellschaft mbH - MVG, residiert in den Räumen der Einsteinstraße 28 von 1927 bis zu ihrem Umzug nach Moosach in den Jahren 2002/03. Danach steht der Gebäudekomplex leer. 


2016 - Die Einsteinstraße 28 geht an die Landeshauptstadt

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht aus dem Besitz der Stadtwerke München an die Landeshauptstadt über. Mehr als 20 Millionen Euro kostete das erste eigene große Bildungszentrum. 


3. 7 1889 - Adolf Keim rettet Robert von Langers Wandgemälde vor dem Abbruch 

München-Haidhausen * Kurz vor dem Abbruch des ehemaligen Langerschlössls an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28, setzt sich der Chemiker Adolf Keim für die Erhaltung der Wandgemälde von Robert von Langer ein. 

Da die Stadt München keine Mittel für die Abnahme und Übertragung der Gemälde bereitstellt, finanziert Keim die Rettung aus eigener Tasche. Auch die zunächst zugesagte Finanzierung fotografischer Dokumentationsaufnahmen zieht die Stadt zurück. 

Die Wandgemälde werden in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen. Dort bleiben sie zunächst erhalten, werden jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört. 


1906 - Weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof

München-Haidhausen * Das erhöhte Verkehrsaufkommen erfordert weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof. So muss die Beiwagenhalle verkleinert werden, um Platz für die Automobil-Omnibusse der Linie Marienplatz - Odeonsplatz zu schaffen. 


11. 12 1906 - 14 Trambahnlinien verkehren in München

München * Ein völlig neuer Trambahn-Netzfahrplan tritt in Kraft. Er umfasst insgesamt vierzehn, ausschließlich mit elektrischer Energie betriebener Linien. Weitere Teilstrecken kommen noch hinzu. 


1. 8 1914 - Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan

Berlin * Nachdem Kaiser Wilhelm II. am 1. August 1914 um 17 Uhr für den nächsten Tag die Mobilmachung ausgerufen hat, bedeutet das den Beginn des Ersten Weltkriegs.

Die Folge sind Masseneinberufungen, die natürlich auch das männliche Personal der Städtischen Straßenbahnen betreffen. Dadurch ist ein planmäßiger Fahrbetrieb nicht mehr aufrecht zu erhalten. Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan ist das Ergebnis und zugleich der erste spürbare Einschnitt für die Zivilbevölkerung.


9 1915 - Die ersten Schaffnerinnen arbeiten bei der Münchner Trambahn 

München * Weil zahlreiche Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen sind, fehlt Personal. Die Städtischen Straßenbahnen stellen deshalb erstmals Frauen als Schaffnerinnen ein. Damit öffnet sich ihnen ein Beruf, der bislang Männern vorbehalten ist. 

Die Frauen verkaufen Fahrkarten, betreuen die Fahrgäste und tragen dazu bei, den Straßenbahnbetrieb aufrechtzuerhalten. Sie übernehmen Aufgaben, für die ihnen zuvor die Eignung abgesprochen wird. Ihr Einsatz stellt diese Vorurteile infrage und zeigt, dass Frauen auch in bisher männlich geprägten Berufen Verantwortung tragen können. Darin liegt ein Schritt zur beruflichen Emanzipation, auch wenn ihre Beschäftigung zunächst als kriegsbedingte Vertretung gilt. 

Mit ihren Dienstuniformen werden die Schaffnerinnen zu einem neuen, sichtbaren Bestandteil des Münchner Straßenbildes. 


22. 9 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet eine Million Mark 

München * Der Fahrpreis für die Trambahn beträgt inzwischen eine Million Mark. Die Hyperinflation lässt den Wert des Geldes rasant sinken und zwingt die Städtischen Straßenbahnen zu immer neuen Tariferhöhungen. 


10. 11 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet acht Milliarden Mark 

München * Einen Tag nach der Niederschlagung des Hitler-Ludendorff-Putsches beträgt der Fahrpreis für die Trambahn acht Milliarden Mark. Die Hyperinflation treibt die Preise in immer neue Höhen. Die Städtischen Straßenbahnen müssen ihre Tarife in rascher Folge an den Wertverlust der Mark anpassen. 


Ab 2 1933 - Die NS-Verkehrsplanung drängt die Trambahn in den Hintergrund

München * Unter der nationalsozialistischen Herrschaft verliert der Ausbau der Straßenbahn gegenüber dem Autoverkehr und den monumentalen Stadtumbauplänen an Bedeutung. Neue Wohnsiedlungen erhalten nicht durchweg eine direkte Trambahnanbindung. 

Breite Straßen und repräsentative Verkehrsachsen stehen im Mittelpunkt der Planungen. Langfristig soll die Trambahn weitgehend aus der Innenstadt verschwinden. Ab 1936/37 entstehen außerdem Pläne für ein unterirdisches Schnellbahnnetz, das die Innenstadt mit den Bahnhöfen und den Vorortstrecken verbindet. 

Die Straßenbahn bleibt dennoch für den täglichen Verkehr unverzichtbar. Ab Ende 1936 stärkt auch die Autarkiepolitik ihre Stellung: Elektrische Bahnen benötigen keinen importierten Kraftstoff. 


1889 - Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl

München-Haidhausen * Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl und lässt es abreißen, um dafür ein Verwaltungsgebäude, Stallungen, Wagenhallen sowie Werkstätten für Trambahnzwecke zu erstellen.

In letzter Minute erkennt der Chemiker Adolf Keim den Wert und die Unersetzbarkeit der Wandgemälde von Robert von Langer. Da aber die Stadt kein Geld zur Abnahme und Übertragung der Gemälde an einen geeigneteren Ort hat, finanziert Adolf Keim die Verlagerung der Fresken aus seiner eigenen Tasche. Selbst die Zusage der Landeshauptstadt München, die Finanzierung von fotografischen Aufnahmen der Fresken für Dokumentationszwecke zu übernehmen, lassen die Verantwortlichen auch wieder fallen.

So werden die Wandgemälde - privat finanziert - in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen, wo sie im Zweiten Weltkrieg endgültig zerstört werden.


1922 - Die Inflation bremst den Ausbau der Münchner Trambahn 

München * Die rasch fortschreitende Geldentwertung bringt die Städtischen Straßenbahnen in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Steigende Betriebskosten erschweren den Verkehr; weitere Streckenausbauten und dringend notwendige Anschaffungen für den Wagenpark müssen zurückgestellt werden. 

Die Inflation hat ihre Wurzeln in der überwiegend durch Schulden finanzierten Kriegführung des Kaiserreichs. Nach Kriegsende verschärfen Haushaltsdefizite, wirtschaftliche Belastungen und eine wachsende Geldmenge die Entwertung der Mark. 

Die Fahrpreiserhöhungen halten mit dieser Entwicklung kaum Schritt. Allein 1922 werden die Tarife dreizehnmal angehoben. Eine Fahrt über zwei Teilstrecken kostet am 1. März noch 1,50 Mark, zum Jahresende bereits 70 Mark. Im folgenden Jahr beschleunigt sich die Geldentwertung zur Hyperinflation. 


1918 - Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

München-Haidhausen * Durch zwei weitere Verbindungsgänge in der Straßenbahn-Direktion kann man in jeden Gebäudeteil gelangen, ohne den ersten Stock verlassen zu müssen.  

Doch schon bald ist der Betriebshof, der inzwischen die Nummer „2“ erhalten hat, wieder zu klein und den technischen Anforderungen nicht mehr gewachsen. 


6. 10 1846 - Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert in Haidhausen

Haidhausen * Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert - im Alter von 63 Jahren - in seinem Besitztum in Haidhausen an Lungenlähmung. Der Künstler sah sich als Maler als gescheitert an. Robert von Langer wird von seinen Zeitgenossen als „konservativer Zopfmaler“ verspottet und diffamiert. Kein Wunder, dass nach seinem Tod übersehen wurde, dass das Haus eine kunsthistorische Attraktion ersten Ranges darstellte.


23. 7 1847 - Verkauf des Langer-Schlösschens

Haidhausen * Robert von Langers Cousine Josepha verkauft das Schlösschen an den Wirt Johann Baptist Riemer, der die Künstlervilla an der heutigen Einsteinstraße in eine Gastwirtschaft mit dem Namen Schlosswirtschaft oder Riemerwirt umwandelt.

Das Anwesen kommt nach mehreren Weiterverkäufen in den Besitz der Münchner-Kindl-Brauerei, die unter den Wandbildern durchreisende Handwerksburschen übernachten lässt.


Um 6 2011 - Die Volkshochschule soll in die ehemalige Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Münchner Volkshochschule MVHS soll in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28 ein zweites Standbein für die Aus- und Weiterbildung neben dem Gasteig und den bereits bestehenden Stadtteilzentren erhalten - die Künstler müssen dann halt ausziehen. 

In einem europaweiten Architektenwettbewerb werden Ideen entwickelt, wie die Münchner Volkshochschule das knapp 3.700 Quadratmeter große Gelände nahe dem Max-Weber-Platz am sinnvollsten nutzen kann. 


1 2012 - Die Planungen für die Volkshochschule werden präsentiert

München-Haidhausen * Die Entwürfe der zwanzig am Wettbewerb für die Münchner Volkshochschule beteiligten Architekturbüros werden der Bevölkerung öffentlich zugänglich gemacht und diskutiert. 


11 2012 - Das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ verabschiedet sich

München-Haidhausen * Für das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ endet das Gastspiel im Gebäude der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28. Mit einer letzten Ausstellung verabschieden sie sich von Haidhausen. Ausstellungen, Konzerte und Lesungen haben hier stattgefunden und belebten nicht nur das zuvor leer stehende Haus, sondern auch das ganze Viertel. 

Das alte Gebäude, das im Besitz des städtischen Referats für Bildung und Sport ist, soll im darauf folgenden Frühjahr abgerissen werden und Platz machen für einen Neubau. 


4. 3 2017 - Das Bildungszentrum „Einstein 28“ wird eröffnet

München-Haidhausen * Das Bildungszentrum „Einstein 28“ in Haidhausen kann eröffnet werden. In den vier Gebäuden mit ihren 70 multifunktionalen Räumen findet seither der Unterricht statt. 

Da bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Bestandes immer wieder mit Überraschungen gerechnet werden muss, verzögert sich die ursprünglich geplante Fertigstellung des Gebäudekomplexes der Münchner Volkshochschule von Juli 2016 nach März 2017. 


24. 4 1945 - München soll ein „positives Stalingrad“ werden

München * Reichsleiter Martin Bormann will, dass München ein „positives Stalingrad“ werden soll. Er schreibt an den Münchner Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar Paul Giesler ein Telegramm mit dem Inhalt: „Verteidigen Sie Ihren Gau mit Rücksichtslosigkeit und Schärfe!“

Zu diesem Zeitpunkt sitzt bereits der größte Teil der Münchner in Kellern und Ruinen oder leergeräumten Wohnungen, umgeben von fünf Millionen Kubikmetern Schutt, den der Krieg aus der „Hauptstadt der Bewegung“ gemacht hat. 

Zumindestens darin hat der GröFaZ, der „Größte Führer aller Zeiten“, wie man Adolf Hitler noch nennt, recht, als er sagte: „Gebt mir zehn Jahre Zeit, und Ihr werdet Euere Städte nicht mehr kennen!“ Und nun sollen auch die Reste in der zerstörten Stadt noch bis zum letzten Mann verteidigt werden. 

Der Stab um den NSDAP-Gauleiter Paul Giesler bereitete im Zentralministerium an der Ludwigstraße den „Endkampf um München“ vor. Für Gauleiter Paul Giesler war nun der Zeitpunkt gekommen, alle Isarbrücken Münchens zu sprengen. 


Um 8 2014 - Abriss und Modernisierung für die Volkshochschule

München-Haidhausen * Die Sanierungsarbeiten an den historischen und denkmalgeschützten Gebäuden an der Einsteinstraße 28, die früher der Sitz der Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe waren, beginnen. Die dahinter liegenden alten Gemäuer wurden abgerissen und durch einen modernen Neubau zur Schlossstraße hin ersetzt. 

Das Haus soll vor allem zweckmäßig sein und Platz für siebzig Unterrichtsräume und andere Einrichtungen bieten. 


1. 2 2017 - Die Volkshochschule ist offiziell Mieter in der Einsteinstraße

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht offiziell vom Vermieter an die Münchner Volkshochschule übergeben. Die Volkshochschule ist Mieter bei der Landeshauptstadt. Die Mietlaufzeit beträgt 29 Jahre. 


Um 8 1826 - Robert von Langer malt seine Haidhauser Villa mit Fresken aus

Haidhausen * In den Sommermonaten 1826 bis 1828 malt Robert von Langer, gemeinsam mit seinem Schüler August Riedel, den ansehnlichsten Raum seiner Haidhauser Villa an der heutigen Einsteinstraße mit Fresken aus.

Mit der Erschaffung des Freskenzyklus in seiner Künstlerresidenz will Robert von Langer wieder künstlerische Anerkennung erlangen und ein persönliches, weithin sichtbares Zeichen setzen.


30. 9 1890 - Die Münchner Trambahn AG erhöht ihr Aktienkapital auf vier Millionen Mark 

München * Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft erhöht ihr Aktienkapital erneut: Es steigt von 3,3 auf vier Millionen Mark. 


1. 8 1924 - Die Mobilmachung führt zu Einschränkungen bei der Münchner Trambahn 

Berlin - München * Kaiser Wilhelm II. ordnet die allgemeine Mobilmachung an, die gegen 17 Uhr verkündet wird. Als erster Mobilmachungstag gilt der 2. August. Noch am 1. August erklärt das Deutsche Reich Russland den Krieg und tritt damit in den bereits begonnenen Ersten Weltkrieg ein. 

Die Einberufungen treffen auch zahlreiche Mitarbeiter der Städtischen Straßenbahnen München. Durch den Personalmangel lässt sich der reguläre Fahrplan nicht mehr aufrechterhalten. Ein stark eingeschränkter Kriegsfahrplan ersetzt das bisherige Angebot. Für die Münchner Bevölkerung gehören die Einschränkungen im Nahverkehr zu den ersten unmittelbar spürbaren Folgen des Krieges. 


6. 8 1824 - Johann Peter von Langer stirbt

Haidhausen * Johann Peter von Langer stirbt. Noch kurz vor seinem Tod äußert er sich vor seinen Studenten folgendermaßen: „Meine Herren, es gibt nur drei wahrhaft große Künstler: Der Erste war Raffael, der Zweite ist mein Sohn und den Dritten verbietet mir die Bescheidenheit, Ihnen zu nennen!“ Kritik nahm er nicht mehr wahr. Den Bestrebungen, ihn als Akademiedirektor abzusetzen, muss er sich nicht mehr stellen, da er das Zeitliche segnet. 

Robert von Langer erhält zwar das väterliche Adelsprädikat übertragen, doch für das Amt des Akademie-Direktors wird im gleichen Jahr Peter Cornelius berufen. 


Um 1600 - Herbergshäuser prägen die Vororte östlich der Isar 

Haidhausen - Au  Lohe * In den Ansiedlungen vor München verbreitet sich das Herbergssystem. Eine „Herberge“ bezeichnet dabei einen eigenen Wohnanteil innerhalb eines Hauses: Er kann nur eine Stube, eine Wohnung oder ein ganzes Stockwerk umfassen. Mehrere Menschen besitzen so Anteile am selben Gebäude. Solche Wohnteile heißen auch „Gemächer“, ihre Eigentümer werden in den Quellen als „Gmächler“ bezeichnet.  

  • Die später beschriebenen Herbergshäuser bestehen häufig aus Holz oder Fachwerk und sind in kleine Quartiere geteilt. 
  • Zu einem Wohnteil gehören meist eine niedrige Stube, eine Kammer, eine kleine Küche sowie ein „Kastl“ und eine „Holzleg“ für Vorräte und Brennholz. 
  • Kleine Fenster mit verbleiten Scheiben lassen wenig Licht herein. 
  • Wände und Decken sind aus Holz und werden gekalkt. 
  • Oft gibt es nur in der Stube eine Feuerstelle; dort wird auch gekocht und gewaschen. 
  • Dachräume dienen ebenfalls zum Wohnen. 
  • Meist decken Schindeln die Dächer, Ziegel sind seltener. 
  • Unterschiedlich angeordnete Kamine, Dachaufbauten und gelegentlich kleine Erker geben den Häusern ihr vielfältiges Aussehen. 
  • Eigene Eingänge und Außentreppen trennen die Anteile voneinander; 
  • am Hang sind obere Stockwerke mitunter direkt vom höher gelegenen Gelände aus zugänglich.


1887 - Die Mariannenbrücke wird als Zugang zum Café Isarlust gebaut

München-Lehel - Praterinsel * Die Mariannenbrücke als Zugang zum Café Isarlust auf der Feuerwerksinsel wird gebaut. Sie ist benannt nach Herzogin Maria Anna, der Gemahlin von Herzog Clemens, dem Bruder des letzten baierischen Wittelsbachers.

Durch ihren patriotischen Einsatz - sagt man - verhinderte sie, dass der pfalz-baierische Kurfürst Carl Theodor seine baierischen Erblande an Österreich abtrat und München dadurch seinen Staus als Residenzstadt behielt.


24. 9 1799 - Das Militärische Arbeitshaus wird aufgelöst

Au * Das Militärische Arbeitshaus in der Au wird bereits nach zehn Jahren wegen Unrentabilität wieder aufgelöst. Als Grund gibt Kurfürst Max IV. Joseph an, dass die „Monturstücke für die kurfürstlichen Regimenter, die aus dem Militärarbeitshaus geliefert werden, teurer als bei den bürgerlichen Gewerbeleuten“. Die Arbeiter überlässt man weitgehend ihrem Schicksal. 


1715 - Ein Holzlager für das Militär auf der Isarinsel 

München-Lehel * Auf dem nördlichen Teil der Isarinsel wird ein „Militärholzgarten“ angelegt. Der Ausdruck bezeichnet einen Lagerplatz für Holz, keinen Garten im heutigen Sinn. Die Insel heißt zu dieser Zeit auch „Kaserninsel“, nach der 1711 dort errichteten Kaserne. 


5 1976 - Die „Drehleier“ eröffnet in der Balanstraße

München-Au * Mit der „Drehleier“ entsteht in der Balanstraße 23 eine neue Kleinkunstbühne. Gegründet von Beppi Bachmair, Uwe Kleinschmidt und Werner Winkler, entwickelt sie sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Münchner Kabarett-, Musik- und Kleinkunstszene. 


1810 - Anton Gruber's Belustigung Zum lustigen Dörflein auf der Isarinsel

München-Lehel * Als Anton Gruber, ein Münchner Gastwirt und Schnürrleibmacher erfährt, dass die Isarinsel zu kaufen sei, kratzt er seine Reserven zusammen, nimmt einen Kredit auf und erwirbt das Eiland um 1.033 Gulden. Von der Polizey-Direktion erhält er die Konzession zum Bierausschank.

Nun baut er einige Holzhütten, nennt den Platz Zum lustigen Dörflein und verabreicht während der Sommermonate frisches Bier und Bratwürst. Der Zuspruch der Münchner ist bald so groß, dass Anton Gruber seine Insel-Gaststätte das ganze Jahr bewirtschaftet.


1603 - Die Au wächst weiter 

Au * Zwischen 1590 und 1603 entstehen 32 neue Häuser. Die Bautätigkeit hält an: Arbeitskräfte, die in München Beschäftigung finden, lassen sich weiterhin in der Au nieder. 


18. 10 1744 - Mit vollem Arbeitseinsatz die Isarbrücke wieder hergestellt

München * Mit einem Arbeitseinsatz von 39 Männern kann die Isarbrücke bis zum 24. Oktober wieder hergestellt werden.


1. 9 1796 - Revolutionstruppen wollen die Isarbrücke erstürmen

Haidhausen - München-Lehel * Die französischen Revolutionstruppen versuchen den ganzen Tag über vergeblich, die Isarbrücke zu erstürmen.


5. 8 1633 - Ein nachweisbarer Einsturz der Münchner Isarbrücke

München * Ein nachweisbarer Einsturz der heutigen Ludwigsbrücke ereignet sich. Es gibt zwar kein amtliches Dokument, dafür aber ein Mirakelbild an der südlichen Außenmauer der Tuntenhausener Kirche.

„Bei dem theilweisen Einsturze der Isarbrücke zu München am 5. August 1633 kam Jakob Oefele, Zimmermann von der Au, in große Todesgefahr, indem er mit noch 50 Personen ins Wasser fiel, nach gemachten Gelöbnis wurde er errettet”. Über die Zahl der Opfer dieses Brückeneinsturzes ist allerdings nichts Näheres bekannt.


8. 9 1796 - Die Kämpfe um die Isarbrücke gehen weiter

München * Die Kämpfe um die Isarbrücke zwischen den französischen Revolutionstruppen und den Kaiserlichen gehen weiter. Die österreichische Armee schießt vom Isarhochufer auf München. Dabei erhält die Peterskirche zwei Treffer. 

Auch einige Holzstöße im Lehel, hinter denen sich die Franzosen verschanzen, werden durch den Schusswechsel in Brand gesetzt. Das Feuer breitet sich auf benachbarte Gebäude und den durch Kanonenbeschuss bereits beschädigten Roten Turm aus - und zerstört ihn endgültig.


1. 7 1789 - Oberaufsicht für die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim

München * Sir Benjamin Thompson erhält die Oberaufsicht über die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim.


26. 5 1688 - Türkische Kriegsgefangene als Sesselträger

München - Au * Eine Gruppe der türkischen Kriegsgefangenen muss als Sänftenträger dienen. Die Sesselträger bilden eine eigene Organisation, an deren Spitze ein einheimischer Sesselmeister steht, der für den funktionierenden Ablauf verantwortlich ist und für das Wohlergehen seiner Untergebenen zu sorgen hat.

Damit der Sesselmeister Christoph Wegele nicht nach Gutdünken mit seinen Beschäftigten umspringen kann, erhält er am 26. Mai 1688 genaue Instruktionen, die alles, von der Verpflegung bis zur Entlohnung, regeln. 


7. 9 1796 - Neuer Sturm auf die Isarbrücke

München - Pfaffenhofen * Die französische Revolutionsarmee eröffnet einen neuen Sturm auf die Isarbrücke. Zur gleichen Zeit handeln die Baierischen Landstände mit den Franzosen in Pfaffenhofen einen Waffenstillstand aus.


5 1610 - Neuordnung der Gerichtsbarkeit und Steuerverwaltung 

München - Au - Haidhausen - Lohe * Durch die besondere Entwicklung der Ortschaften können der Wolfratshauser Landrichter und der Perlacher Amtmann die Aufgaben der Rechtspflege und Verwaltung dort nicht mehr ausreichend bewältigen. Deshalb wird die Gerichtsbarkeit über Haidhausen, die Au und Niedergiesing dem Münchner Hofoberrichter übertragen. Damit sollen die Siedlungen besser kontrolliert und das Bettelwesen sowie die Kleinkriminalität gezielter verfolgt werden.

Die Steuererhebung und weitere Verwaltungsaufgaben bleiben zunächst beim Pfleggericht Wolfratshausen. 


22. 6 1686 - Ein getaufter Türke erzählt

Buda/Ofen - Au * Ein getaufter Türke erzählt in August Kühn´s Roman „Die Vorstadt“ folgende Geschichte über den, in seiner Muttersprache Mavi Kral genannten Blauen Kurfürsten Max Emanuel: „Den 22. ist das Pulvermagazin in unserer Stadt in die Luft geflogen und hat uns großen Schaden getan, aber der Mavi Kral hat seine Soldaten im Graben vor den Mauern gehalten noch sechs Wochen lang.

Mein Aga hat mir von der auf dem Hügel gelegenen Citadelle der Stadt gezeigt, wie es im Christenlager zuging. Wenn sie dort einen von unserer Seite gefangen ha­ben, ist ihm die Haut abgezogen und die gedörrt worden. Nun weiß ich ja, daß die als ‚Mumia‘ den Ärzten und Apothekern als Heilmittel verkauft wurde, wie das gedörrte Menschenfleisch auch. Damals habe ich, wie viele Türken, die Soldaten des Mavi Kral für Menschenfresser gehalten, für gefährliche Wilde.

Noch mehr haben wir das glauben können, wie es zur Eroberung der Unterstadt am Wasser kam. Dabei sind auch die Frauen und sogar viele Kinder er­schlagen worden. Ein- und zweijährige Kinder spießten sie auf Lanzen oder warfen sie gegen die Mauer, bis sie tot waren. Zwei Tage danach mußte auch die Citadelle übergeben werden, aber der Mavi Kral lud meinen Beg zu Tisch und hat ihn umbringen lassen.“


Um 1705 - Eine Kiesinsel teilt den Münchner Isarübergang 

München - Au * Wasserbauliche Eingriffe und natürliche Ablagerungen lassen im Flussbett der Isar eine zunehmend feste Kiesinsel entstehen, aus der sich die heutige Museumsinsel entwickelt. Westlich davon fließt der wasserreiche Hauptarm, die Große Isar, zur Unteren Floßlände. Östlich verlaufen die meist wasserärmere Kleine Isar und der Auer Mühlbach. 

Die Insel ermöglicht es, den bisher zusammenhängenden Isarübergang künftig in zwei kürzere Brückenabschnitte zu gliedern. Damit beginnt die Entwicklung der späteren Inneren und Äußeren Isarbrücke. Die häufig von Hochwasser beschädigten Holzkonstruktionen bleiben zunächst bestehen. Erst zwischen 1723 und 1725 erhält die äußere Brücke über die Kleine Isar und den Auer Mühlbach gemauerte Pfeiler; ihr Überbau besteht weiterhin aus Holz. Der schrittweise Ausbau zu vollständig steinernen Bogenbrücken erfolgt erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

 


10 1891 - Die Ludwigsbrücke wird erweitert und geschmückt

München * Die Ludwigsbrücke wird erweitert. Sie erhält plastischen Schmuck in Form von je zwei Pylonen, die die Allegorien der Fischerei, der Flößerei, der Industrie und der Kunst aufnehmen. 


9. 11 2018 - Gedenktafeln erinnern an die Familie Schülein

München-Haidhausen * An der Fassade des Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 sowie im Innenhof werden zwei Gedenktafeln zur Erinnerung an die jüdische Brauerfamilie Schülein enthüllt. Die vom Münchner Bildhauer Toni Preis gestalteten Tafeln würdigen die Bedeutung der Familie für die Geschichte der Unionsbrauerei, die Entwicklung Haidhausens und die Münchner Brauwirtschaft. 

An der Feierstunde nehmen unter anderem Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. Charlotte Knobloch, teil. Die Tafeln erinnern zugleich an die Verfolgung der Familie während der NS-Zeit, ihre Emigration sowie an ihren Beitrag zum Wiederaufbau Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg.


1902 - Der Vergnügungsteil der Auer Dult auf der Kohleninsel

München-Lehel - Kohleninsel * Auf dem nördlichen Teil der „Kohleninsel“ findet der Vergnügungsteil der Auer Dult statt. Gegenüber dem Münchner Arbeitsamt war ein Karussell und das Schichtl-Varieté aufgestellt worden. Durch ihre Musik fühlten sich besonders die Arbeitgebervertreter gestört.


16. 10 1744 - Die Isarbrücke wird von einem gewaltigen Feuer zerstört

München * Bei einem erneuten Abzug österreichischer Truppen wird die Äußere Isarbrücke von einem gewaltigen Feuer zerstört. Dazu müssen die Münchner zehn Zentner Pech und weiteres Brandzeug beschaffen.


8. 9 1625 - Vermögen wird zur Voraussetzung für die Niederlassung 

München - Au - Lohe - Haidhausen * Kurfürst Maximilian I. erschwert durch ein Dekret die Errichtung neuer Häuser und macht die Niederlassung vom Vermögen der Zuziehenden abhängig. Damit soll verhindert werden, dass mittellose Neuankömmlinge die örtliche Armenversorgung belasten.  

  • Die Aufnahmebestimmungen verlangen zunächst eine gerichtliche Bewilligung, anschließend die Zustimmung der örtlichen Verwaltung. Wer eine Herberge – einen eigenen Wohnteil innerhalb eines Hauses – erwerben kann, hat bessere Aussichten auf Aufnahme. 
  • Auch der Verkauf einer Herberge bedarf einer Genehmigung. Üblicherweise wird er nur erlaubt, wenn der Verkäufer eine andere Herberge erwirbt und einen ausreichend vermögenden Käufer benennt. Die Behörden wollen verhindern, dass der Verkaufserlös aufgebraucht wird und die Beteiligten anschließend auf Armenunterstützung angewiesen sind. 
  • Wer seine Herberge aufgibt, ohne eine neue zu erwerben, muss die Au mit seiner Familie verlassen. 
  • Vor einer Heirat ist außerdem nachzuweisen, wie der Unterhalt der künftigen Familie gesichert werden soll.


1723 - Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

München * Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer dauerhaften, steinernen Brücke über die Isar. Dabei sollen zwei getrennte Brücken und nicht mehr eine durchgehende Brücke entstehen.


12. 7 1414 - Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

München * Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke. 


1590 - Das Bevölkerungswachstum in der Au soll eingedämmt werden

Au * Nach Auffassung des churfürstlichen Hofkastenamts München ist  die Au schon so dicht besiedelt, dass man - zur Eindämmung des Bevölkerungswachstums - die Erhöhung des Bodenzinses beschließt. 


1686 - Die Au zählt 186 Häuser mit 595 Herbergen 

Au * Trotz der Beschränkungen für Hausbau und Niederlassung setzt sich der Zuzug fort. Die Güterbeschreibung der Au verzeichnet 186 Häuser mit insgesamt 595 Herbergen, also einzelnen Wohnteilen innerhalb der Gebäude. Die Vorschriften verhindern das weitere Wachstum der Siedlung nicht. 


1886 - Aus dem Fügerbräu wird die Gambrinusbrauerei

München-Haidhausen * Herr Geyer überträgt den Namen „Gambrinusbrauerei“ auf den „Fügerbräu“. 


1845 - Die spätere Unionsbrauerei wird in Haidhausen gegründet

Haidhausen * Mit der Gründung der „Brauerei zur Schwaige“ entsteht der Ursprung der späteren Unionsbrauerei. Der Betrieb entwickelt sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer bedeutenden Braustätte und wird später von Joseph Schülein übernommen und erfolgreich ausgebaut. 


9. 12 1920 - Unionsbrauerei und Löwenbräu planen Fusion

München * Die Vorstände von Unionsbrauerei und Löwenbräu unterzeichnen einen Fusionsvertrag und stellen damit die Weichen für den Zusammenschluss beider Unternehmen. Zugleich berufen sie außerordentliche Generalversammlungen ein, auf denen die Aktionäre beider Brauereien dem Vorhaben zustimmen sollen.


1. 10 1919 - Fusion von Löwenbräu und Unionsbrauerei

München-Maxvorstadt - München-Haidhausen * Die Fusion von Löwenbräu und der Unionsbrauerei tritt rückwirkend zum 1. Oktober 1919 in Kraft. Die Aktionäre der Löwenbräu AG genehmigen den Zusammenschluss am 5. Januar 1921. Das neue Unternehmen zählt zu den größten Brauereibetrieben Münchens. 


1881 - Übergang an einen neuen Eigentümer

München-Haidhausen * Der Brauer Balthasar Füger verkauft den mittlerweile in eine Aktiengesellschaft umgewandelten „Fügerbräu“ an seinen Nachfolger, einem Herrn Geyer. 


5 1913 - Unionsbräu - Münchens drittgrößte Brauerei

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei zählt zu den führenden Brauereien ihrer Zeit: Nach Löwenbräu und Spaten ist sie die drittgrößte Brauerei Münchens und belegt im Deutschen Reich den neunten Rang. Ihr Bierabsatz erreicht 317.410 Hektoliter.


1973 - Neue Pächter führen den „Song Parnass“ weiter

München-Haidhausen * Manfred Krischer und Thomas Naubur übernehmen die Pacht des „Song Parnass“ in der Einsteinstraße. Die bereits als feste Größe der Münchner Kleinkunst- und Liedermacherszene etablierte Bühne bleibt auch unter der neuen Leitung ein wichtiger Treffpunkt für Künstler und Publikum. 


12. 8 1861 - Zechmeisters dritte Omnibuslinie führt zur Praterinsel 

München * Der Lohnkutscher Michael Zechmeister eröffnet seine dritte Pferdeomnibuslinie. Sie führt vom Zentralbahnhof über den Promenadeplatz sowie die Theatiner- und Maximilianstraße bis zur Praterinsel. Damit erweitert Zechmeister seinen erst im Juni begonnenen Linienverkehr. Eine direkte Verbindung nach Haidhausen bietet die neue Strecke jedoch noch nicht: Fahrgäste müssen den restlichen Weg von der Endstation aus zu Fuß zurücklegen. 


Ab 1851 - Ausbau der Brauerei zur Schwaige

Haidhausen * 1851 und 1852 erfährt die „Brauerei zur Schwaige“ ihre ersten größeren Erweiterungen. Weitere Betriebsgebäude entstehen und schaffen die Grundlage für das weitere Wachstum des Brauereibetriebs.


1865 - Von der Brauerei zur Schwaige zum Fügerbräu

München-Haidhausen * Mit dem Erwerb der „Brauerei zur Schwaige“ durch den Brauer Balthasar Füger beginnt ein neues Kapitel. Die Brauerei wird fortan als „Fügerbräu“ bekannt. Durch weitere Vergrößerungen und bauliche Maßnahmen stärkt Füger die Stellung des Unternehmens und schafft die Voraussetzungen für dessen weiteres Wachstum.


1899 - Joseph Schüleins Kampf mit dem Münchner Brauereibesitzerverein

München-Haidhausen * Die Haidhauser Unionsbrauerei, damals noch nicht Mitglied im Verein der Brauereibesitzer in München, hat - durch Unterbieten der Preise und Gewährung von Sonderkonditionen - mehrere unabhängige Wirte „an sich gerissen“. Das führt zu harten Auseinandersetzungen mit dem Münchner Brauereibesitzerverein.


23. 12 1904 - Die Münchner Kindl AG fusioniert mit der Unionsbrauerei

München-Haidhausen - München-Au * Die Generalversammlung der Aktionäre der Münchner Kindl AG beschließt die Fusion mit der Haidhauser Unionsbrauerei. 

Der Zusammenschluss bündelt die Stärken beider Unternehmen und stärkt die Position der Brauerei auf dem Münchner Biermarkt nachhaltig. Das Unternehmen wächst deutlich und zählt nun zu den fünf größten Brauereien Münchens. Die Fusion markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung der von Joseph Schülein geführten Brauerei. 

Mit der Übernahme der Münchner Kindl AG gewinnt die Unionsbrauerei einen wirtschaftlich gleichwertigen Betrieb, der neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnet und das Geschäft nachhaltig stärkt. Gleichzeitig geht der Zusammenschluss mit einer erheblichen finanziellen Belastung einher: Die Brauerei übernimmt hohe Schulden, die ihre weitere Entwicklung maßgeblich prägen. 


1911 - Dr. Hermann Schülein übernimmt die Leitung der Brauereien

München-Haidhausen - München-Au * Dr. Hermann Schülein ist Direktor der Unionsbrauerei und der Münchner Kindl-Brauerei. Mit der Übernahme dieser Führungsaufgaben tritt die zweite Generation der Familie Schülein zunehmend in die Verantwortung für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens.


1919 - Unionsbrauerei unter wirtschaftlichem Druck

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei schließt das Braujahr 1918/19 mit einem Verlust von mehr als 340.000 Mark ab. Ein Teil der Schulden ist der Auszahlung der Dividende in Höhe von vier Prozent geschuldet. Um das Ergebnis auszugleichen, muss sie ihre Reserven weitgehend auflösen. Am Ende verbleibt ein Gewinn von lediglich 60.000 Mark. 

Zugleich fehlt der Brauerei ein größerer Immobilienbesitz, mit dessen Erträgen sich anhaltende Verluste im Biergeschäft längerfristig auffangen ließen.


1870 - Verlegung der Fabrik auf die Praterinsel

München-Graggenau - Praterinsel * Die zunehmende Expansion des Unternehmens sowie die intensive Bautätigkeit entlang der neu entstehenden Maximilianstraße veranlassen Anton Riemerschmid, die Fabrik auf die inzwischen erworbenen Grundstücke der Praterinsel zu verlegen. Dort entsteht ein moderner Neubau mit Versuchslabor, in dem die Rezepturen zahlreicher Erzeugnisse entwickelt werden. 

Das Labor dient zugleich als Arbeitsstätte bedeutender Wissenschaftler wie Justus von Liebig, Friedrich Wöhler und Max von Pettenkofer. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Essigproduktion, zu deren wissenschaftlicher Erforschung Liebig wichtige Beiträge leistet. 

Von Beginn an setzt das Unternehmen auf hohe Produktqualität und eine anspruchsvolle Gestaltung seiner Erzeugnisse. Dabei wirkt später auch Richard Riemerschmid mit, der als Künstler, Designer und bedeutender Vertreter der Münchner Reform- und Kunstgewerbebewegung das Erscheinungsbild von Flaschen und Verpackungen prägt.


2 1967 - Das „Danny’s Pan“ bringt die Kleinkunst nach Haidhausen

München-Haidhausen * Mit dem „Danny’s Pan“ entsteht in der Gaststätte der ehemaligen Unionsbrauerei in der Einsteinstraße 42 eine der ersten Kleinkunstbühnen Münchens. Das Lokal erhält seinen ungewöhnlichen Namen von seinem aus Hamburg stammenden spanischen Besitzer Danny Marino, der bereits in Hamburg und Berlin Lokale gleichen Namens betreibt.

Auch in München schafft Marino eine Bühne für junge, noch unentdeckte Musik- und Showtalente. Das „Danny’s Pan“ bildet den Auftakt für eine Reihe weiterer Kleinkunstbühnen, die in den folgenden Jahren entstehen.

Das Lokal entwickelt sich schnell zu etwas Besonderem und zieht ein neues Publikum an: Menschen, die sich von Liedermachern sowie Künstlerinnen und Künstlern der Münchner und überregionalen Kleinkunstszene unterhalten lassen möchten. Damit wird das „Danny’s Pan“ zu einem wichtigen Treffpunkt für die aufstrebende Kleinkunstbewegung.


1 1919 - Unionsbrauerei verfügt über 2,91 Millionen Mark Aktienkapital

München-Haidhausen * Das Aktienkapital der Unionsbrauerei beträgt 2.910.000 Mark.


Um 6 1905 - Polemik der „Münchener Bier-Chronik“ gegen die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die wöchentlich erscheinende „Münchener Bier-Chronik“, eine Fach- und Werbezeitschrift der Münchner Brauereien, berichtet über das Brauwesen, wirtschaftliche Entwicklungen sowie die Münchner Bierkultur. Im Juni 1905 greift sie einen Rechtsstreit zwischen der Unionsbrauerei und einem Münchner Wirt auf. 

Anlass ist die Klage der Unionsbrauerei gegen den Wirt eines Gasthauses, das den geschützten Namen „Schützenlisl“ führt, obwohl dort Bier von Löwenbräu ausgeschenkt wird. Die Darstellung der Schützenlisl ist als Schutzmarke der Münchner Kindl Brauerei eingetragen und befindet sich nach deren Fusion im rechtlichen Besitz der Unionsbrauerei. Da der Wirt kein Bier der Unionsbrauerei ausschenken kann oder will, muss er den Namen seines Gasthauses ändern.

Die „Münchener Bier-Chronik“ nutzt den Fall für eine polemische Attacke auf die Unionsbrauerei und kommentiert: „Dieses Beispiel diene den anderen Herren Brauereibesitzern zum Spiegel, wie ,kollegialisch‘ die Unionsbrauerei auf die Hektoliterjagd geht.“ Anschließend schlägt die Berichterstattung in offenen Antisemitismus um. Die Zeitung behauptet, eine „jüdische Schützenlisl“ sei ohnehin nicht mehr von Interesse, „denn sobald das Weibsbild einmal ,jüdisch‘ geworden, beschnüffelt sie kein räudiger Hund mehr, viel weniger ein echter Bajuware.“ 

Die diffamierenden und antisemitischen Angriffe der „Münchener Bier-Chronik“ führen wenig später zum sogenannten „Dividendenwasser-Prozess“, in dem sich Joseph Schülein erfolgreich gegen die Zeitung zur Wehr setzt.


1888 - Die Gambrinusbrauerei erhält den Namen Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die „Gambrinusbrauerei“ an der heutigen Einsteinstraße 42 wird in „Unionsbrauerei“ umbenannt. Der wirtschaftliche Erfolg bleibt jedoch aus: Unter dem Eigentümer Geyer gerät der Betrieb in Schwierigkeiten, die Brauerei verfällt zunehmend und muss schließlich stillgelegt werden. Damit wird der Weg für die spätere Übernahme durch Joseph Schülein und seine Geschäftspartner frei.


Ab 1896 - Die Unionsbrauerei vervielfacht ihre Produktion

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie modernisiert ihren Betrieb umfassend. Die Investitionen zeigen rasch Wirkung: Innerhalb von zehn Jahren steigt der Bierausstoß von rund 16.000 Hektolitern auf das Fünfzehnfache. Damit entwickelt sich die Brauerei zu einem der erfolgreichsten Braubetriebe Münchens.


1895 - Die Schüleins übernehmen die Unionsbrauerei 

München-Haidhausen * Joseph Schülein erwirbt gemeinsam mit seinen Brüdern Gustav und Julius Schülein, zusammen mit dem Ehemann ihrer Schwester Amalie, dem Nürnberger Hopfenhändler Josef Aischberg, den konkursreifen und stillgelegten „Gambrinusbräu“ an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße. 

Mit dem Kauf legen die Unternehmer den Grundstein für den Wiederaufbau und die erfolgreiche Entwicklung des Brauereistandorts. 

Die Unionsbrauerei firmiert nun als „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“. Durch umfangreiche Investitionen und den konsequenten Ausbau entwickelt sich die Brauerei zu einem erfolgreichen und wirtschaftlich bedeutenden Braubetrieb. 

Nach den Erinnerungen von Werner Cahnmann, einem Neffen Joseph Schüleins, erfolgt die Übernahme ursprünglich, um eine festgefahrene Bankhypothek zu retten. Entscheidend für den späteren Erfolg sind jedoch weniger brautechnische Kenntnisse als vielmehr unternehmerisches Geschick sowie ein ausgeprägtes Verständnis wirtschaftlicher und industrieller Entwicklungen.


5. 1 1921 - Löwenbräu und Unionsbrauerei schließen sich zusammen

München * Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorstandsvorsitz übernimmt Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägt. Joseph Schülein wird Mitglied des Aufsichtsrats. 

Auslöser für die Fusion ist der weitgehende Verlust der von Löwenbräu aufgebauten Auslandsmärkte infolge des verlorenen Ersten Weltkriegs. Für Löwenbräu sind daher insbesondere die umfangreichen Immobilien und Gaststätten der Unionsbrauerei von großem Wert. Zum Besitz gehören mehr als 30 Wirtschaftsanwesen, mehrere Bauplätze, ein Torfwerk in Deining sowie zwei weitere Torfwerke in Gemeinschaft mit einer Münchner Brauerei. 

Darüber hinaus verfügt die Unionsbrauerei über drei Doppelsudwerke, moderne Mälzereien, eine umfangreiche Flaschenfüllerei und Eisfabrikation, fünf Dampfmaschinen mit rund 800 PS sowie vollständig elektrifizierte Betriebsanlagen. Zum Unternehmen gehören außerdem umfangreiche Lager- und Transporteinrichtungen, 34 Eisenbahnwagen und ein gut ausgestatteter Fuhrpark. Die Brauerei bringt damit erhebliche Produktions- und Logistikkapazitäten in das neue Unternehmen ein.

Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorsitz des Vorstands übernimmt offiziell Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Leitung des Unternehmens maßgeblich prägt. 


Um 6 1969 - Aus „Danny’s Pan“ wird der „Song Parnass“

München-Haidhausen * Klaus Dützmann übernimmt das inzwischen weit über Haidhausen hinaus bekannte „Danny’s Pan“ im ehemaligen Unionsbräu und gibt ihm den neuen Namen „Song Parnass“. Unter seiner Leitung treten zahlreiche Künstler auf und prägen das kulturelle Kleinkunst-Leben der Stadt. Der „Song Parnass“ knüpft an die Tradition des „Danny’s Pan“ an und führt dessen Erfolg in noch größerem Maßstab fort. 


10. 8 1905 - Antisemitische Angriffe auf die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Auch die von jüdischen Unternehmern geführte Unionsbrauerei wird Ziel antisemitischer Kampagnen. In der „Münchener Bier-Chronik“ vom 10. August 1905 wird ihr Bier als die „letzte Brühe“ und als „Dividenden-Wasser“ verunglimpft. Hinter der vermeintlichen Kritik an der Qualität des Produkts stehen vielfach Ressentiments gegen jüdische Geschäftsinhaber und deren wirtschaftlichen Erfolg. 

Der Vorfall zeigt, wie antisemitische Vorurteile zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend auch im Wirtschaftsleben öffentlich verbreitet und zur Diffamierung jüdischer Unternehmen eingesetzt werden.


1896 - Das Gebäude der heutigen Unionsbräu-Gaststätte entsteht 

München-Haidhausen * Das Gebäude, in dem sich noch heute die Gaststätte des Unionsbräu befindet, wird errichtet.


8. 6 1903 - Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird zur Aktiengesellschaft

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. In den ersten Jahren liegt die Leitung des Unternehmens ausschließlich in den Händen von Joseph Schülein und seines ältesten Sohnes Julius Schülein, die bis 1912 den Vorstand der Gesellschaft bilden. 


18. 4 1924 - Die Unionsbrauerei stellt den Braubetrieb ein

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, wird geschlossen. Mit der Einstellung des Braubetriebs endet die Geschichte der traditionsreichen Braustätte als eigenständiger Produktionsstandort.


1902 - Die Unionsbrauerei zählt 173 Beschäftigte

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei beschäftigt 173 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 168 Männer und 5 Frauen. Die Belegschaftsgröße verdeutlicht den erfolgreichen Ausbau des Unternehmens zu einem bedeutenden Arbeitgeber in Haidhausen.


5 1920 - Deutlich weniger Unionsbräu-Bier nach dem Krieg

München-Haidhausen * Der Bierausstoß der Unionsbrauerei liegt im Braujahr 1919/20 bei nur noch 176.000 Hektolitern – deutlich unter dem Niveau der Vorkriegszeit.


1991 - Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu

München-Haidhausen * Die Wirtsleute Ludwig Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 in Haidhausen.


14. 6 1858 - Grundsteinlegung für die neue Maximiliansbrücke

München-Lehel - München-Haidhausen * Die Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen Münchens beginnen mit einer Prozession und der Grundsteinlegung der neuen Maximiliansbrücke.


3 1943 - Bomben zerstören die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Bei den Bombenangriffen werden im März und September 1943 auch die Gebäude der Unionsbrauerei getroffen. Auf dem Gelände bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Fasshalle und Sudhaus, Maschinenhaus und Flaschenfüllerei sind nur noch ein Trümmerhaufen.


4. 10 1905 - Das Urteil im „Dividendenwasser-Prozess“

München-Haidhausen * Mit dem Beitrag „Zur Abwehr und Aufklärung. Die Unionsbrauerei contra ,Münchener Bier-Chronik‘“ berichtete die „Münchener Bier-Chronik“ über den Ausgang des sogenannten „Dividendenwasser-Prozesses“. Joseph Schülein, Eigentümer der Unionsbrauerei, hat erfolgreich gegen die Zeitung geklagt, nachdem sein Bier als „Dividendenwasser“ verunglimpft und er wiederholt antisemitisch angegriffen worden ist. Der Prozess endet mit einem Sieg Schüleins. Nach einzelnen zeitgenössischen Angaben wird der verantwortliche Redakteur zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt. 

In der Folge stellt die „Münchener Bier-Chronik“ ihre Angriffe auf Schülein ein und berichtet in den folgenden Jahren überwiegend wohlwollend über die Unionsbrauerei. Der Prozess gilt als bedeutendes Beispiel für Schüleins erfolgreiche Gegenwehr gegen Verleumdung und antisemitische Hetze im Münchner Brauereiwesen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.


27. 9 1943 - Die Vermögenswerte der Familie Schülein werden eingezogen

München * Das Oberfinanzpräsidium München ordnet an, dass sämtliche Vermögenswerte der Familiengruppe Schülein gemäß einer Anweisung des Reichswirtschaftsministeriums an das Deutsche Reich abzuführen sind. Die Verfügung ist Teil der nationalsozialistischen Enteignungspolitik, mit der jüdischen Familien ihr Vermögen systematisch entzogen wird. 


12. 12 1340 - Die Au wird erstmals urkundlich erwähnt 

Au * Die Au wird unter dem Namen „Awe ze Gyesingen“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Bezeichnung verweist auf ihre Lage im wasserreichen Niederungsgebiet der Isar und bedeutet sinngemäß „Au bei Giesing“. 


Um 1870 - In München befindet sich der größte Floßhafen Europas

München * Die Flößerei hat ihren Höhepunkt erreicht. In München befindet sich zu dieser Zeit der größte Floßhafen Europas - jährlich landeten etwa 12.000 Flöße an der Insel an, das Holz wird vorrangig als Brennholz, aber auch als Bauholz verwendet.


1. 10 1854 - Das Auer Leihhaus in der Lilienstraße kommt unter städtische Verwaltung

München-Au * Mit der Eingemeindung der Vorstädte Au, Giesing und Haidhausen kommt das Auer Leihhaus in der Lilienstraße 79 unter städtische Verwaltung. 


1612 - Ungezügeltes Wachstum in der Au

Au * Die Au hat über 1.600 Einwohner. Die Zahl der Häuser in der Ansiedelung hat sich auf 180 erhöht. Das ist gegenüber 1567 ein Zuwachse von 87 Häusern. Und das, obwohl es sich bei den Neubauten in der Regel um größere Häuser mit fünf oder sechs Gemächern handelt. 


25. 4 1944 - Bomben zerstören die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße vollkommen

München-Au * Bomben zerstören die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße vollkommen. Lediglich der Kirchturm übersteht den Bombenhagel. 


3. 10 1943 - Bomben treffen die St.-Wolfgangskirche 

München-Au * Bei einem Luftangriff in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober wird die St.-Wolfgangskirche an der Balanstraße von Bomben getroffen und schwer beschädigt. 


29. 6 1893 - Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

München-Lehel * Der Grundstein für die evangelische Lukaskirche im Lehel wird gelegt. 


2000 - Die evangelische Lukaskirche muss dringend saniert werden

München-Lehel * Die evangelische Lukaskirche erregt die Gemüter, als sich aus einer großen Rosette Steine lösen und auf einen Spielplatz fallen. Zum Glück passiert nichts, außer dass endlich mit der dringend notwendigen Sanierung begonnen wird.


29. 10 1892 - Auch die steinerne Isarbrücke wird verbreitet

München * Die steinerne Innere Brücke erhält eine Breite von 18 Metern.

An den Brückenenden werden Pylone errichtet, die mit allegorischen Figuren geschmückt waren. 

  • Auf der Auer Seite ist dies die Kunst und die Industrie. 
  • Auf der westlichen, zur Stadt hin ausgerichteten Seite befinden sich die Verkörperung der Floßfahrt und der Fischerei. 
  • Durch den Brückenschmuck wird der Flussübergang zu einer Einheit zusammengefasst. 
  • Auch der Name für beide Brücken ist nun gleich und wird nur durch die Innere für den Überweg der Großen Isar und der Äußeren über die Kleine Isar unterschieden. 
  • In beide Brücken wurden auf Wunsch des Königlichen Kriegsministeriums Sprengkammern eingebaut.


1. 7 1960 - Die Pfarrkuratie St. Elisabeth wird zur Stadtpfarrei

München-Haidhausen * Kardinal Joseph Wendel erhebt die Pfarrkuratie zur Stadtpfarrei St. Elisabeth. 


4. 6 1942 - Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag

München-Lehel * Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag. Liesl Karlstadt schreibt ihre eher unpersönlich gehaltenen Geburtstagsgrüße auf eine Autogrammkarte:  

„Zum 60. Geburtstag gratuliere ich und wünsche dir alles Gute - Gesundheit und noch viele schöne Jahre. Möge dir alles in Erfüllung gehen, was du dir selbst wünscht.
Deine Partnerin Liesl Karlstadt“
 


25. 4 1944 - Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz wird ausgebombt

München-Lehel * Karl Valentins Wohnung am Mariannenplatz 4/II wird ausgebombt. Die wenigen, von der Feuerwehr geretteten Möbel werden in sein Haus nach Planegg gebracht. 


7. 10 1924 - Karl Valentin darf eine Rundfunkempfangsanlage betreiben

München-Lehel * Karl Valentins Gesuch zur Genehmigung zur Errichtung und zum Betriebe einer Rundfunkempfangsanlage in der Wohnung wird von der Polizeidirektion positiv beschieden. 


Um 5 1857 - König Max II. lässt das östliche Isar-Steilufer in einen Park umgestalten

München-Haidhausen * König Max II. lässt - im Rahmen der Erbauung des Maximilianeums - das östliche Steilufer der Isar in einen Park umgestalten, um damit die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindete rechte Flussufer übergreifen. Der 26-jährige Carl Effner wird mit der Realisierung der Maximilians-Anlagen nördlich des im Bau befindlichen Maximilianeums beauftragt.

Der König hatte schon während seiner Kronprinzenzeit ein umfangreiches Programm zur gärtnerischen Gestaltung seiner künftigen Residenzstadt München erstellen lassen. Nach dem Vorbild von Paris, London und Berlin sollten auch in München Alleen, begrünte Stadtplätze und kleine Parkanlagen das Stadtbild auflockern. Die Ortschaften Haidhausen und Bogenhausen sollten durch große Grünanlagen zu Villenkolonien zusammengefasst werden.


1310 - Die Untere Floßlände an der Isar ist erstmals belegt 

München-Lehel * Die Untere Floßlände nördlich der heutigen Ludwigsbrücke wird erstmals erwähnt. Die Anlegestelle dient dem Umschlag von Holz und anderen Waren, die auf Flößen aus dem Oberland nach München gelangen. Sie gewinnt große Bedeutung für die Versorgung und den Handel der wachsenden Stadt. 


1679 - Neue Häuser und Herbergen in der Au werden verboten 

Au * Ein Verbot untersagt den Bau neuer Häuser und die Einrichtung zusätzlicher Herbergen, also einzelner Wohnteile innerhalb bestehender Gebäude.


1310 - Münchens Floßordnung regelt Weintransporte und bestraft Verstöße 

München * Die älteste erhaltene Münchner Floßordnung legt Beförderungspreise für Wein fest und regelt den Umgang mit der Fracht. Wer ein Weinfass beschädigt oder sich unerlaubt am transportierten Wein bedient, muss mit Strafen rechnen. Die Vorschriften sollen die Waren der Händler schützen und einen verlässlichen Transport auf der Isar gewährleisten. 


4. 4 1857 - Startschuss für die Gartenanlage auf der Isaranhöhe

München-Haidhausen * Bayernkönig Max II. gibt ein halbes Jahr vor der Grundsteinlegung für das Maximilianeum - den Startschuss für die Entstehung der Gartenanlage auf der Isaranhöhe, indem er schreibt: „Ich lasse auf Kosten Meiner Kabinettskasse einen Fußweg auf dem rechten Isarufer zwischen Haidhausen und Bogenhausen herstellen, welcher zu beiden Seiten mit Bäumen und Gebüschgruppen bepflanzt werden soll - die dazu nötigen Gewächse sind, soweit es nur immer thunlich ist, aus Meinen Hofgärten unentgeltlich […] abzugeben.“

König Max II. will damit eine Naturkulisse für sein Maximilianeum erschaffen lassen, die zunächst das Terrain nördlich der Maximiliansbrücke bis zur Ausflugswirtschaft Neuberghausen umfassen soll. Damit kann die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindet östliche Flussufer übergreifen und die Stadt in eine breitere Grünbasis einbinden. 


1890 - Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen

München * Die Bauarbeiten an beiden Isarbrücken beginnen. Eine der ersten Maßnahmen ist die Beseitigung des Roten Turm-Wirtshauses, das viele Jahre ein beliebter Treffpunkt der Flößer und der in unmittelbarer Umgebung stationierten Schweren Reiter war. 


1. 1 1900 - Neue Herbergsrechte können nicht mehr begründet werden 

Au - Giesing - Haidhausen * Mit dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs entfällt die Möglichkeit, neue Herbergsrechte als selbstständiges Eigentum an einzelnen Wohnungen, Gemächern oder Stockwerken zu begründen. Damit endet die rechtliche Grundlage für die weitere Ausbreitung dieser über Jahrhunderte gewachsenen Eigentumsform. 

Bestehende Rechte bleiben jedoch erhalten: Artikel 182 des Einführungsgesetzes zum BGB schützt ausdrücklich das bereits vorhandene Stockwerkseigentum. Die Herbergen verschwinden deshalb nicht mit dem Jahreswechsel. 


17. 9 1938 - Die neue Postwiese wird mit einem Kinderfest eröffnet

München-Haidhausen * Mit einem Kinderfest wird die fast 4 Tagwerk große neue Postwiese eröffnet, die sich seitdem bei alt und Jung großer Beliebtheit erfreut. Die Stadtverwaltung hat die Grube auffüllen und den Platz zu einem Spielplatz und zu einer Erholungsstätte für die Bevölkerung umgewandelt.

  • Die Postwiese wird als erster ausschließlich für das Spielen eingerichteter Platz errichtet.
  • Er ist die erste große Anlage mit einer räumlichen Gliederung in einzelne Spiel- und Aufenthaltsbereiche.
  • Die Bepflanzung ist - gemessen an der Fläche von 11.720 Quadratmetern - eher spärlich.
  • Drei Straßenseiten werden durch Hecken unter einer Lindenallee abgeschirmt, an der vierten Seite befinden sich vor den Häusern stattliche Säulenpappeln.


1693 - Die Au zählt 208 Häuser mit 707 Gemächern 

Au - Lohe * Eine Güterbeschreibung verzeichnet 208 Häuser mit insgesamt 707 Gemächern beziehungsweise Herbergen. Gegenüber 1686 sind damit 22 Häuser und 112 Wohnteile zusätzlich erfasst. Trotz der strengen Bau- und Niederlassungsbestimmungen wächst die Siedlung weiter. 


Ab 8 1870 - Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt - Museumsinsel * Zusätzliche Baracken neben der Alten Isarkaserne werden zur Unterbringung von französischen Kriegsgefangenen genutzt.


Ab 15. 11 1906 - Die Erste bayerische Geweih-Ausstellung auf der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Vom 15. bis 30. November 1906 findet unter dem Allerhöchsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzregenten Luitpold, die Erste bayerische Geweih-Ausstellung im Pavillon an der Ludwigsbrücke statt.


1997 - Die „Drehleier“ zieht nach Haidhausen um

München-Haidhausen * Die „Drehleier“ verlegt ihren Standort von der Balanstraße 23 an die Rosenheimer Straße 123. Der Umzug wird durch umfassende Sanierungsmaßnahmen am bisherigen Gebäude erforderlich. Am neuen Standort setzt die „Drehleier“ ihre Erfolgsgeschichte fort und festigt ihren Ruf als eine der wichtigsten Münchner Bühnen für Kabarett, Musik, Theater und Kleinkunst. 


3. 3 1692 - Haidhausen scheidet aus dem Gericht ob der Au aus 

Haidhausen - Au * Mit der Erhebung Haidhausens zur geschlossenen Hofmark werden die zugehörigen Anwesen aus dem Gericht ob der Au ausgegliedert und wieder dem Pfleggericht Wolfratshausen zugeordnet. Die niedere Gerichtsbarkeit übt nun der Hofmarkherr aus. 

Später werden auch die Hofmarken beziehungsweise Edelsitze Falkenau, Siebenbrunn und Marquardskreuth aus dem Auer Gerichtsbezirk herausgelöst. 


25. 12 1705 - Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

München * Gegen 1 Uhr besetzen die oberländischen Aufständischen den Roten Turm und die Isarbrücke. Die kaiserliche Besatzung vermeidet einen Kampf und zieht sich zum stärker befestigten Isartor zurück. 

Die gleichzeitig erwartete Erhebung der Münchner Bürgerschaft bleibt aus. Die kaiserlichen Truppen sind auf den Angriff gut vorbereitet und sichern die Zugänge zur Stadt. Trotz ihres ersten Erfolgs stehen die Oberländer damit weiterhin vor verschlossenen Toren.


18. 10 1796 - Die Isarbrücke und der Rote Turm werden zerstört

München * Die Isarbrücke wird bei der Kanonade zwischen den Österreichern und den Franzosen beschädigt und der anschließende Rote Turm zerstört. 

Bei der Äußeren Brücke über die Kleine Isar hat man inzwischen Gefährdungen festgestellt, da ihre Bogen großen Wassermassen zu wenig Durchlass bieten.


6. 10 1742 - Die österreichischen Truppen verlassen München

München * Die österreichischen Truppen verlassen München. Sie legen noch Feuer an das Tor des Roten Turms und an die Isarbrücke.


1. 7 1868 - Die private Job-Vermittlung wird immer lukrativer

Königreich Bayern * Die private Job-Vermittlung wird spätestens seit der Einführung der Gewerbefreiheit immer lukrativer.


30. 7 1895 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche muss geschlossen werden

München-Haidhausen * Die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche ist wieder renovierungsbedürftig geworden und muss wegen Baufälligkeit umgehend geschlossen werden. Eine Restauration wird wegen der hohen Kosten abgelehnt. 


1819 - Die Au strebt die Eingemeindung nach München an  

Vorstadt Au - München * Im Zusammenhang mit den Eingemeindungswünschen der Au wird auf die enge wirtschaftliche Verbindung mit München verwiesen: Die örtlichen Gewerbetreibenden finden ihre Kundschaft und ihren Absatzmarkt vor allem in der Residenzstadt. 

Eine zeitgenössische Stellungnahme erklärt: „Der Gewerbsmann der Vorstadt Au hat seine Kundschaft und seinen Markt nicht auf seinem Wohnplatz, sondern in München.“ Zur Begründung verweist sie auf die Armut der rund 7.000 Einwohner: Angeblich gehen zwei Drittel im Sommer barfuß und tragen zerlumpte Kleidung.


1524 - Johannes Baptist wird der Patron der Haidhauser Kirche

Haidhausen * Der Patron der Haidhauser Kirche wird Sankt Johannes Baptist. 


1638 - Ein Neubau für das Haidhauser Beinhaus

Haidhausen * Der alte Totenkercher, das Beinhaus, der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche wird abgerissen und neu aufgebaut.


1642 - Die Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach

Haidhausen * Der romanische Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen erhält ein Satteldach aus Ziegeln.


1651 - Ein neuer Glockenstuhl für die Johannes-Baptist-Dorfkirche

Haidhausen * Der Turm der Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche erhält einen neuen Glockenstuhl für drei Glocken.


1665 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche bekommt eine Zeig- und Schlaguhr

Haidhausen * Der Turm der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen bekommt eine Zeig- und Schlaguhr. Seither wissen die Haidhauser, wie viel es geschlagen hat.


1776 - Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche muss renoviert werden

Haidhausen * Die Sankt-Johannes-Baptist-Kirche in Haidhausen muss renoviert werden.


24. 6 1852 - Hochaltar der Johann-Baptist-Dorfkirche eingeweiht

Haidhausen * Der erneuerte Hochaltar der Sankt-Johann-Baptist-Dorfkirche in Haidhausen wird eingeweiht. Da die neuen Seitenaltäre stilistisch veralter sind, müssen sie gleichzeitig dem neuen Stil des Hochaltars angepasst werden.

Dabei lässt Pfarrer Johann Georg Walser den bislang unbekleideten Engel auf dem Josephsaltar mit einem Gewand übermalen.. Diese eigenmächtige und ohne Einverständnis der Gemeinde- und Kirchenverwaltung durchgeführte Maßnahme führt zu einem heftigen Streit und zur Abmahnung des Pfarrers.


Seit 1959 - Die Johann-Baptist-Dorfkirche ist ukrainische Bischofskirche

München-Haidhausen * Von 1959 bis 1963 ist die alte Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche sogar Bischofskirche und Sitz des Exarchen der unierten unkrainischen Katholiken.


1. 7 1690 - Ein Gewitter richtet mächtigen Schaden an

Haidhausen * Neben der Eingangstüre der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche findet sich nachstehender Text. Das dazugehörige Votivbild hat sich nicht erhalten. „Im Jahr 1690 den 1. Juli entstand ein solches Hochgewitter, welches man sich beflissen mit läuten und Wettersegnen von dem Firmament zu vertreiben, verhoffend, solches ohne Schaden abzugehen.

Darauf augenblicklich ein solcher Donnerstreich geschah, daß sich Jedermann entsetzte, und wie zu sehen ein Donnerkeil in Kirchthurm geschlagen, auch an demselben abgefahren, und bey den Glockenseilern etlich Persohn niedergeschlagen und beschädiget, darunter eine ledige Weibspersohn der Strahl getroffen, daß sie des Todes verblieben, indem der Strahl so erschrecklich hin und wieder gefahren, dem Mesner unter den Füßen durch und einem Mann über dem Kopf.“


1624 - Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet für eine Monstranz

Haidhausen * Der Feldherr Johann Tserclas Graf von Tilly spendet 100 Gulden für die Anschaffung einer Monstranz für die Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche. 


1619 - Die rechte Kinnlade Johannes des Täufers in Haidhausen

Haidhausen * Herzog Maximilian I. schenkt der Sankt-Johann-Baptist-Kirche die rechte Kinnlade des heiligen Johannes des Täufers um Haidhausen in den Status eines Wallfahrtsortes zu setzen. Die kostbare Reliquie stammt aus dem Benediktinerkloster Stablo-Malmedy, das in der Erzdiözese Köln liegt, das von dem jüngeren Bruder des Wittelsbachers, Kurfürst Ferdinand, regiert wird.  

Die Verehrung der heiligen Knochen bringt den Andachten in der Haidhauser Kirche einen noch größeren Zulauf.  

Die Kopfreliquie des heiligen Johannes des Täufers wird heute an mehreren Orten verehrt.  
Das bedeutet, dass der Heilige - vorsichtig gesagt - mindestens vier Köpfe haben musste. 


11. 2 1908 - Münchner*innen werden bei der Stellenvergabe bevorzugt

München-Isarvorstadt * Der Magistrat bewilligt die Einrichtung eines gemeindlichen Arbeitsnachweises. Der Grundsatz dieser neuen Abteilung ist die Bevorzugung eingesessener Bürger bei der Stellenvergabe. Die Forderung war schon seit längerer Zeit durch städtische Arbeiter erhoben worden, die ihre Arbeitsplätze durch Zugezogene in Gefahr gebracht sahen. 


19. 8 1895 - Widerstand gegen den Abriss der alten Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

München-Haidhausen * Gegen den Abriss der alten Haidhauser Sankt-Johann-Baptist-Kirche formiert sich der Widerstand. Dieser führt dazu, dass sich das Generalkonservatorium der Kunstdenkmäler und Altertümer Bayerns für die Erhaltung der Kirche aus „historischen und ästhetischen Gründen“ ausspricht. Damit wird das Gebetshaus renoviert und bleibt erhalten.


17. 6 1493 - Haidhausen erhält einen Benefizianten

Haidhausen * Der Benefiziant erhält in Haidhausen eine eigene Wohnung und ist zum ständigen persönlichen Aufenthalt bei seiner Kirche verpflichtet. Das Patronatsrecht über den Haidhauser Kaplan übt der Bogenhausener Pfarrer aus.


10. 10 1898 - Die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung erbringt ein Defizit

München-Isarvorstadt * Die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung endet. Die Veranstalter müssen trotz einer der höchsten bisher erreichten Besucherzahlen von 600.000 Zahlenden ein Defizit von 200.000 Mark zur Kenntnis nehmen, was man von den 700.000 Mark betragenden Baukosten herleitet. Die Entstehungskosten der Bauten waren angesichts ihrer nur kurzzeitigen Verwendbarkeit viel zu hoch und trugen so zu den defizitären Abschlüssen der Veranstaltung bei. 

  • Ein Fakt, das der Stadt später einerseits die Abhaltungen solcher Veranstaltungen als zu kostspielig erscheinen lässt, 
  • andererseits den Ruf nach dauerhaften Ausstellungsbauten verstärkt.


28. 9 1933 - Die Münchner Brockensammlung wird aufgelöst

München-Isarvorstadt * Der Verein Münchner Brockensammlung e. V. löst sich als Träger und Organisator des Brockenhauses auf. Dieser Schritt ist aber keine Folge innerer Schwäche, sondern die direkte Konsequenz der nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik. 

Die Brockensammlung wird Opfer einer gezielten Ausschaltung unabhängiger sozialer Initiativen im Zuge der antisemitisch und ideologisch motivierten Repression, die keinerlei abweichendes gesellschaftliches Engagement mehr duldet.


1789 - Haidhausen will eine eigenständige Pfarrei werden

Haidhausen - Bogenhausen * Mit ausdrücklicher Befürwortung des Hofmarkherrn wird ein Antrag auf Loslösung des bisherigen Pfarrverbandes mit Bogenhausen und die Errichtung einer eigenständigen Pfarrei Haidhausen gestellt.


26. 5 1739 - Ein Kreuzpartikel für die Haidhauser Sankt-Johannes-Baptist-Kirche

Haidhausen * Der aus Haidhausen stammende Augustiner-Eremiten-Laienbruder Jodok Zächerl schenkt der Sankt-Johannes-Baptist-Kirche einen in einem silbernen Kreuz gefassten und mit einem Echtheitszertifikat versehenen Kreuzpartikel.


30. 1 1868 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

München *  Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft, das eine aktive Armee mit dreijähriger Dienstzeit, Reserve und Landwehr erschaffen hat und das Einstehersystem sowie die bisherige Landwehr älterer Ordnung beseitigt. Damit gibt es auch in Bayern eine wirkliche Wehrpflicht. 

Das Gesetz beinhaltet auch, dass Frei-Gewordene oder Untaugliche drei Jahre lang ein Wehrgeld in Höhe von drei bis 100 Gulden zu entrichten haben. Diese Regelung bleibt aber nur bis 1872 bestehen. 


Nach 9 1870 - 2.200 französischen Kriegsgefangene in der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Nach den ersten Siegen des deutschen Heeres im Deutsch-Französischen Krieg wird die Kaserne vorübergehend zur Unterbringung von rund 2.200 französischen Kriegsgefangenen genutzt. Zu diesem Zweck werden nicht nur die Kaserne selbst, sondern auch sämtliche Baracken bewohn- und beheizbar gemacht. 


1908 - Das Städtische Arbeitsamt braucht einen neuen Standort

München-Isarvorstadt *  Der Neubau für das Deutsche Museums macht einen erneuten Umzug vom Süd- in den Nordtrakt der ehemaligen Alten Isarkaserne notwendig. 

Da der Museumsbau den Großteil der Insel einnehmen wird, braucht das Städtische Arbeitsamt nun einen neuen Standort. 


1. 2 1868 - Die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes

München * Die magistratische Aushebungsbehörde übernimmt die Aufgaben des polizeilichen Militärbüros in München. Das ist die Geburtsstunde des Städtischen Wehramtes, das zunächst den Namen Militärkonskriptionsbureau beibehält. Es bildet den Gegensatz zum Zivilkonskriptionsbureau, dem späteren Einwohneramt. Die Heeresergänzung ist seither die wichtigste Aufgabe der Gemeinde auf militärischem Gebiete. 


4. 8 1912 - Haidhausens erstes Kino öffnet am Orleansplatz

München-Haidhausen * Haidhausens erstes Kino eröffnet als Erstes Münchner Lichtspielhaus am Orleansplatz. Es wird 1919 erweitert und als Zwecks Lichtspielhaus am Orleansplatz wieder eröffnet. Mehrere Namensänderungen folgen. Ab 1930 heißt es schlicht OLI. 1970 schließt das Kino für immer seine Pforten.


1. 10 1900 - Das Arbeitsamt konzentriert sich auf Oberbayern

München-Isarvorstadt * Das Arbeitsamt Augsburg nimmt seinen Betrieb auf. Nun kann München die Bezirke Schwaben und Neuburg abgeben und sich auf den Regierungsbezirk Oberbayern konzentrieren. 

Nun kümmert sich das Städtische Arbeitsamt auch um die Vermittlung von Lehrstellen. 


1805 - Die Isarkaserne wird zum Versorgungsstützpunkt

München-Isarvorstadt * Während des Dritten Koalitionskriegs - ist das Depot des 1. Dragoner-Regiments in der Isarkaserne untergebracht, ebenso ein Pferdelazarett.


31. 7 2014 - Das Konzept für das Großprojekt Kegelhof wird vorgestellt

München-Au * Das Konzept für das Großprojekt Kegelhof wird vorgestellt. Das Gebäude entlang dem Auer Mühlbach wird abgerissen und mit 27 Wohnungen für Senioren neu aufgebaut. Unter dem Gelände entsteht eine Tiefgarage. Der Gebäudekomplex am Imma-Mack-Weg wird saniert und umgebaut. Unten bezieht die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG Büros, darüber kommen elf Wohnungen. 


1. 7 1897 - Räumung der Kohleninsel für die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Zwischen dem Ausstellungs-Direktorium und den städtischen Behörden wird die totale Freigabe der Kohleninsel für die Zwecke der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ab 1. Juli 1897 erwirkt. 

  • Sämtliche auf dem Ausstellungsgelände vorhandenen Bauten müssen, mit Ausnahme der früheren Alten Isarkaserne, vor Beginn der Bauarbeiten beseitigt werden. 
  • Die vorhandenen Bäume sollen erhalten bleiben. Für die freibleibenden Plätze und neu angelegten Wege wird gärtnerische Ausschmückung angeordnet. 


6 1925 - Der Bau des neuen Trambahn-Betriebshofs 2 beginnt 

München-Haidhausen * Auf dem ehemaligen Gronimus-Anwesen zwischen Kirchenstraße, Seeriederstraße und Äußerer Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, beginnt der Bau des neuen Straßenbahn-Betriebshofs 2. 

Die Anlage ersetzt das veraltete Depot an der Äußeren Wiener Straße 28. Nach Plänen von Fritz Beblo und Karl Meitinger entstehen eine dreischiffige Wagenhalle, eine Werkstatt und Wohnhäuser mit Verwaltungsräumen. Die Inbetriebnahme erfolgt am 1. Dezember 1926. 


1. 7 1899 - Die erste Münchner Sportartikelschau

München-Isarvorstadt * Um das Defizit der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung etwas zu mindern, findet in der Ausstellungsanlage auf der Kohleninsel die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München statt. Es ist die erste Sportartikelschau, die in München durchgeführt wird.


Bis 1849 - Modernisierung der Stallungen der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Zwei Stallungen der Alten Isarkaserne werden abgerissen, drei weitere saniert oder neu errichtet. Die umfassende Modernisierung der Stallungen bietet nun Platz für 415 Pferde.


1877 - Die Alte Isarkaserne wird entbehrlich

München-Isarvorstadt * Durch die seit 1877 auf dem Marsfeld und dem Oberwiesenfeld errichteten militärischen Neubauten wird die Alte Isarkaserne für die Militärverwaltung entbehrlich. 


2. 5 1919 - Morgendliche Gefechte in Haidhausen

München-Haidhausen * Gegen 8 Uhr kommt es am Johannisplatz und beim Straßenbahndepot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, nahe der Seeriederstraße zu Gefechten.


10. 8 1910 - Magistrat stimmt für einen neuen Wehramt-Standort

München-Graggenau * Der Magistrat beschäftigt sich mit dem neuen Standort für das Städtische Wehramt und beschließt: „Der Erwerbung oder Erbauung eines eigenen Wehrgebäudes wird grundsätzlich zugestimmt."


1711 - Die Isarkaserne entsteht auf der Kohleninsel 

München-Isarvorstadt * Auf dem südlichen Teil der späteren Kohleninsel entsteht eine Kaserne für die Kavallerie. Sie wird auch „Isarwörthkaserne“ genannt. Den Bau veranlasst die kaiserliche Verwaltung, da ich Kurfürst Max Emanuel nach seiner Niederlage im Spanischen Erbfolgekrieg im französischen Exil befindet, während kaiserliche Truppen Baiern besetzt halten. Die Kaserne soll die Einquartierung von Soldaten in Münchner Bürgerhäusern verringern. Der Adel, der fürstliche Hof und der Klerus sind von diesen Belastungen befreit. 

Während der Besatzungszeit sind durchschnittlich rund 3.000 Soldaten in München einquartiert. 


9. 11 1867 - Das neue Wehrgesetz tritt in Kraft

Berlin * Das neue Wehrgesetz für den Norddeutschen Bund tritt in Kraft. Es wird nach der Reichswerdung auch auf Bayern übertragen.


11. 6 1898 - Der Prinzregent eröffnet die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Isarvorstadt * Am Samstag, dem 11. Juni 1898, eröffnet Prinzregent Luitpold die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung 1898 auf der Kohleninsel, die auch „zu etwas anderem gut sei als zu schmutzigen Schuppen, nächtlichem Aufenthalt lichtscheuen Gesindels und ab und zu einer verschwiegenen Mord- oder Gewalttat“. München ist damit Gastgeber eines der bedeutendsten technischen Ereignisse des ausgehenden 19. Jahrhunderts. 

  • Die Ausstellung ist als Leistungsschau konzipiert, die einem breiten Publikum die technischen Neuerungen, industriellen Errungenschaften und den Fortschritt der Maschinenbauindustrie zugänglich machen soll. 
  • Sie ist sowohl für Fachbesucher, als auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich und stellt eine bedeutende Leistungspräsentation für moderne Technik und Industrie dieser Zeit dar. 
  • Dadurch wird sie zu einem Meilenstein für die Technik und zu einem Symbol des technischen Fortschritts im Deutschen Kaiserreich. 
  • Als ein Spiegelbild der Industrialisierung und des Innovationsgeists der damaligen Zeit zieht die Ausstellung Ingenieure, Unternehmer, Wissenschaftler und Technikinteressierte aus ganz Europa an. 
  • Sie präsentiert die gesamte Bandbreite der modernen Maschinen und Arbeitsgeräte - von Dampfmaschinen und Elektromotoren über Werkzeugmaschinen bis hin zu landwirtschaftlichen und industriellen Maschinen. 

Viele der vorgestellten Maschinen finden rasch Eingang in den industriellen Alltag und tragen zur Steigerung der Produktivität und maßgeblich zur Entwicklung des Maschinenbaus im Deutschen Kaiserreich bei. Sie bietet zudem den heimischen Unternehmen die Gelegenheit, ihre Produkte international zu vermarkten und so die Exportwirtschaft zu stärken. 

Der Ausstellungsbau ist ein gewaltiges Gebäude im neoklassizistischen Stil mit einer imponierenden, säulengeschmückten Eingangshalle, einem 45 Meter hohen Rundturm, dessen Aussichtsgalerie über einen elektrischen Fahrstuhl erreicht werden kann, und weiteren Nebengebäuden. Zusammen mit der integrierten Isarkaserne stehen rund 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Architektonisch folgt man zwar den großen Vorbildern der Weltausstellungen, doch der schöne Schein ist trügerisch, denn die Bauten bestehen aus zusammengenagelten und weiß getünchten Brettern, die Säulen und der üppige Figurenschmuck sind lediglich Gips und Stuck - und damit nur für eine begrenzte Dauer konzipiert. 

Im südlichen Teil der Insel erreicht man über einen Park das Hauptrestaurant. Dem gegenüber befindet sich das Automatenrestaurant, in dem man sich - eine absolute Neuheit für die Münchner - gegen Geldeinwurf verpflegen kann. Im Park gibt es außerdem eine große Gartenschau und täglich stattfindende Standkonzerte.

Eine weitere Attraktion der II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung ist die Wasserrutschbahn am östlichen Ufer der Kohleninsel. Für 20 Pfennige kann man von der Plattform eines Turmes - in 13 ½ Metern über dem Wasserspiegel und auf einer schiefen Ebene von 67 Metern Länge - in zwei, auf Schienen laufenden flachen, durch ihre eigene Schwerkraft angetriebenen Boote in die Isar hineinrutschen. Das Abenteuer ist völlig harmlos und ohne Gefahr, und ruft sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern das „unbändigste“ Vergnügen hervor. 


1906 - Warum soll die Stadt ein Wehramt finanzieren?

München * Die Stadtverwaltung stellt sich die Frage, warum die Stadt München überhaupt verpflichtet ist, auf ihre Kosten oder doch zum größten Teil auf ihre Kosten ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, also eine Einrichtung, die ausschließlich militärischen Zweck dient? 


1590 - Die Au und Niedergiesing wachsen 

Au - Niedergiesing * Für die beiden Ansiedlungen werden 97 Behausungen angegeben. Viele Tagelöhner und Dienstboten, die in München Arbeit finden, wohnen hier in kleinen Häusern. Diese entstehen ohne einheitlichen Straßenplan auf wenig ertragreichem [= „ödem“] Grund: in der Überschwemmungsebene der Isar, an den Hängen und in Gruben. Die Obrigkeit sieht die weitere Besiedlung zunehmend kritisch. 


14. 9 1918 - Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

München * Käthe Bierbaumer, die Freundin von Rudolf von Sebottendorf [= Thule-Gesellschaft], wird als Eigentümerin des Verlags Franz Eher Nachfolger ins Handelsregister eingetragen. 


1. 4 1920 - Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

München-Lehel * Nach seiner Entlassung aus dem Aufklärungskommando der Reichswehr am 31. März 1920 lebt Adolf Hitler zur Untermiete bei einer Frau Reichert in einem kleinen Zimmer in der Thierschstraße 41.


29. 12 1881 - Die Feuerländer-Völkerschau wird unter Auflagen genehmigt

München-Lehel * Die Polizeidirektion München erteilt das „Erlaubnisschreiben“ für die öffentliche Vorstellung von vier Feuerländer mit vier Frauen und zwei Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren bei gleichzeitiger Erhebung von Eintrittsgeldern. An Gebühren entstehen einmalig drei Mark sowie pro Tag 1,80 Mark, insgesamt 71,80 Mark, die an den Armenfonds zu entrichten sind. 

Es ist alles zu vermeiden, was gegen „öffentlichen Anstand, Schicklichkeit und Sittlichkeit verstößt oder feuergefährlich sein könnte“. 


1596 - Das Herbergswesen ist im Ostend bereits fest verwurzelt 

Au - Lohe - Haidhausen * Eine Beschreibung der Au stellt das Herbergswesen als eine durch langjährige Übung etablierte Einrichtung dar. Wohnungen, einzelne Gemächer oder Stockwerke eines Hauses können verschiedenen Eigentümern gehören. Diese Form des geteilten Eigentums ermöglicht auch Menschen mit geringem Vermögen den Erwerb eigener Wohnräume. 

Die Aufteilung weicht vom Grundsatz des gemeinen, wesentlich auf römischem Recht beruhenden Rechts ab, nach dem Gebäude und Grundstück eine rechtliche Einheit bilden. Örtliches Gewohnheitsrecht kann jedoch abweichende Eigentumsformen begründen. Das Herbergswesen ist deshalb nicht ohne Weiteres als rechtswidrig anzusehen. Für die Au, die Lohe und Haidhausen beruht seine Anerkennung offenbar vor allem auf der überlieferten Praxis.


30. 9 1919 - Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

München * Aus dem Verlag Franz Eher Nachfolger wird die Franz Eher Nachfolger GmbH. Gesellschafterinnen sind nun Käthe Bierbaumer, die Freundin von Rudolf von Sebottendorff, und Sebottendorffs Schwester Dora Kunze. 


1715 - Münchens Kasernen bieten Platz für 1.568 Soldaten 

München * Die Kasernen der Stadt bieten nach der vorliegenden Angabe insgesamt Unterkunft für 1.568 Soldaten. Ein Teil der Garnison ist weiterhin bei Bürgern untergebracht. 


31. 12 1881 - Völkerschau: „Die Wilden der Feuerlands-Inseln“

München-Lehel * Bis zum 4. Februar 1882 können die Münchnerinnen und Münchner die „Wilden der Feuerlands-Inseln“ bewundern. Für sie wird extra eine Schaubude an der Zweibrückenstraße errichtet. Sie liegt gegenüber der Neuen Isarkaserne, dem heutigen Patent- und Markenamt. 

Die „Feuerländer-Völkerschau“ ist trotz der hohen Eintrittspreise ein voller Erfolg. Der reservierte Platz kostet immerhin eine Mark, erste Plätze 50 Pfennig und zweite Plätze 25 Pfennig. 


3. 5 1813 - Aus der Isarkasere wird die "Alte Isarkaserne"

München-Isarvorstadt * Den Namen „Alte Isarkaserne“ erhält die Truppenunterkunft, als am Standort des heutigen Deutschen Marken- und Patentamts an der Zweibrückenstraße die „Neue Isarkaserne“ bezogen wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass der ältere Kasernenbau fortan ungenutzt bleibt - auch wenn er zeitweise leer steht oder nur von einigen Stallwachen und Pferden belegt ist. 

Aufgrund der wiederholter Aufnahme und Verlegung wechselnder Truppenteile muss die Anlage mehrfach umgebaut werden. 


1901 - Das Arbeitsamt kümmert sich um Arbeitsunfähige

München-Isarvorstadt * Das Städtische Arbeitsamt bemüht sich, um für erwerbsbeschränkte Personen und durch Unfälle, Krankheit oder Alter arbeitsunfähig gewordene Personen eine geeignete Tätigkeit zu finden. 

Das Arbeitsamt kümmert sich zudem um die Arbeitsvermittlung für Entlassene aus der Trin­kerheilanstalt sowie um freigelassene Strafgefangene. 

Um die Stadt von der Zahlung von Armengeld zu entlasten, hat das Arbeitsamt darauf zu achten, dass Menschen ohne ausreichende Absicherung eine Tätigkeit erhalten, die ihr Überleben sichert. 


1914 - Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift

München-Isarvorstadt * Die Pferde-Aushebungs-Vorschrift verlangt vom Städtischen Wehramt die Aufzeichnung und alljährliche Vormusterung fast sämtlicher im Stadtbezirk vorhandenen kriegsbrauchbaren Pferde, sowie die ständige Fortführung der aufgrund des Vormusterungsergebnisses erstellten Vorführlisten, eine bei der lebhaften Bewegung im Pferdebestand einer Großstadt recht ansehnliche Arbeitsleistung. 

Die Zahl der Pferde geht in München ständig zurück, was eine Folge der steigenden Verwendung von Kraftwagen ist. 


29. 8 1740 - Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs bleiben dreigeteilt

Haidhausen * Der Geistliche Rat bestätigt seine Auffassung, wonach die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs dreigeteilt werden. 


1806 - Platzmangel in der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * In den Jahren 1806/07 ist auch das Depot des 4. Chevaulegers-Regiments Bubenhofen hier stationiert. Aufgrund akuten Platzmangels müssen einzelne Eskadronen in die provisorisch eingerichtete Lehel-Kaserne ausweichen, während auf der Kohleninsel zusätzlich Teile eines Fuhrwerksbataillons einquartiert werden.


27. 5 1811 - Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße. Auf dem Baugelände befinden sich noch die Obst- und Gemüsegärten des Stifts der Englischen Fräulein. In der Nachbarschaft liegen der Holzlagerplatz der Münchner Kistlerzunft und eine Werkstatt der Stadt, in der die hölzernen Wasserleitungsrohre gebohrt werden.

Der Flurname An den Schweineställen, in früherer Zeit auch Plärrer, kommt vom Verbot der Schweinehaltung in der inneren Stadt.


23. 8 1890 - Die Instandsetzungsarbeiten an der Neuen Isarkaserne beginnen

München-Isarvorstadt * Die Instandsetzungsarbeiten an der Neuen Isarkaserne beginnen. Die Reparaturen sind bis zum Frühjahr 1893 abgeschlossen.


28. 4 1910 - München muss ein Wehramt unterhalten

München * Der Verwaltungsgerichtshof entscheidet in der Frage, warum die Stadt München verpflichtet ist, ein Städtisches Wehramt zu unterhalten, zu Ungunsten der Stadt. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, eine Entscheidung der städtischen Kollegien für einen neuen Standort für das Städtische Wehramt herbeizuführen. 


31. 7 1899 - Die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München endet

München-Isarvorstadt * Die Allgemeine Deutsche Sport-Ausstellung München endet.


Um 4 1800 - Münchens Kavallerie auf der Isarinsel

München * Einer Beschreibung der Isarkaserne ist zu entnehmen: „Die Kaserne liegt außerhalb der Stadt, jenseits des Isar-Flusses, auf einer sogenannten Insel.“ 

  • Das zweigeschossige Hauptgebäude ist rund 140 Meter lang; das Erdgeschoss dient größtenteils als Pferdestall. 
  • Die Isarkaserne bietet Platz für insgesamt 954 Mann. 
  • Dafür stehen 62 Zimmer und 14 Küchen zur Verfügung. 
  • Die Isarkaserne ist über viele Jahrzehnte die zentrale Kavallerieunterkunft Münchens. 
  • Als Kavallerie - auch Reiterei genannt - bezeichnet man jene Waffengattung der Landstreitkräfte, die zu Pferd kämpft und bis ins späte 19. Jahrhundert hinein eine bedeutende Rolle in der militärischen Taktik spielt. 

Erst die fortschreitende Entwicklung von Feuerwaffen führte allmählich zum Niedergang der Reiterei als schlagkräftigem Truppenteil. Südlich des Hauptgebäudes befindet sich ein Exerzierplatz, der für die Ausbildung der berittenen Truppen genutzt wurde.


22. 11 1902 - Mit der Heerordnung wird die Musterung einfacher

Königreich Bayern * Mit dem Inkrafttreten der Heerordnung für das Königreich Bayern wird die Aushebung und die Musterung einfacher und zweckmäßiger gestaltet. 


1612 - Die Au zählt rund 180 Häuser 

Au * Die Zahl der Häuser erreicht rund 180. Neben kleinen Behausungen entstehen größere Herbergshäuser mit fünf oder sechs „Gemächern“ – eigenständigen Wohnanteilen innerhalb eines Gebäudes. Bestehende Häuser mit zunächst zwei Gemächern werden durch Anbauten erweitert. So wächst mit der Zahl der Häuser auch der Wohnraum innerhalb der einzelnen Anwesen. 


21. 2 1958 - „Chillup“ wird als Marke angemeldet

München-Isarvorstadt * Knapp neun Jahre nach der mutmaßlichen Erfindung der Currywurst meldet Herta Heuwer beim Deutschen Patentamt die Fantasiebezeichnung „Chillup“ als Marke an. Der Name ist ein Kofferwort aus „Chili“ und „Ketchup“.


27. 5 1739 - Kostenaufteilung für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs

Haidhausen * Die Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs wird dreigeteilt. Ein Drittel soll die Hofmarkherrschaft, ein Drittel die Gemeinde und ein Drittel die Kirche bezahlen. 


15. 7 1739 - Ein Lattenzaun statt einer Mauer um den Friedhof?

Haidhausen * Maria Antonia von Pfitschenthal, die Haidhauser Hofmarkherrin, will für den Haidhauser Friedhof keine teuere Mauer, sondern nur ein Tüll, einen Lattenzaun. Dadurch würden die Kosten für sie, die Kirche und die Gemeinde massiv reduziert werden. 


1833 - Einsturzgefahr bei der Alten Isarkaserne

München-Isarvorstadt * Die Stallungen der Alten Isarkaserne befinden sich in einem derart schlechten Zustand, dass 1833 eine der Baracken wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert werden muss. 


4. 6 1902 - Die Neue Isarkaserne wird an die Garnisonverwaltung übergeben

München-Isarvorstadt * Die Neue Isarkaserne an der Zweibrückenstraße wird an die Garnisonverwaltung übergeben.


21. 1 1959 - Eintragung der Marke „Chillup“

München-Isarvorstadt * Die Wort-Bild-Marke „Chillup“ wird unter der Nummer 721319 als Warenzeichen für „Spezial-Soße“ in die Zeichenrolle des Deutschen Patentamts eingetragen. Herta Heuwer spricht häufig von einem Patent. Tatsächlich ist jedoch nicht das Rezept geschützt, sondern die Bezeichnung „Chillup“ als Marke. Ein Patent auf die Rezeptur hätte zudem die Offenlegung ihrer genauen Zusammensetzung vorausgesetzt. 

Das Rezept bleibt geheim. Nach eigener Darstellung vernichtet Heuwer die schriftlichen Aufzeichnungen bereits Jahre vor ihrem Tod. Auch ein Lebensmittelunternehmen soll sich vergeblich um die Rezeptur und die Markenrechte bemühen.


1976 - Der Daphne-Brunnen wird am Orleansplatz aufgestellt

München-Haidhausen * Der Daphne-Brunnen, der Bildhauerin Marlene Neubauer, wird am Orleansplatz aufgestellt.

Die über drei Meter hohe Daphne-Skulptur stellt eine Gestalt aus der griechischen Mythologie dar. Sie, die alle Annäherungsversuche von Männern zurückweist, wird nun von Apollon verfolgt. Als sie ihm nicht mehr entkommen kann, fleht sie Ge um Hilfe an. Die Göttin der Erde verwandelt sie zum Schutz vor dem geilen Wüstling daraufhin in einen Lorbeerbaum. 

Der enttäuschte Apollon kann nur mehr einen Zweig davon abbrechen. Diesen trägt er seither auf seinem Haupt und hält den Lorbeer für heilig.


1884 - Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne

Isarvorstadt - Museumsinsel * Die Verhandlungen über den Verkauf der Alten Isarkaserne auf der Kohleninsel mit der Münchner Stadtverwaltung werden aufgenommen und 1888 abgeschlossen.


7. 3 1868 - Gegen den Bau eines Wagner-Festspielhauses in München

München * Das Festspielhaus-Projekt scheitert am Geldmangel und schließlich sogar am Widerstand Richard Wagners, der drei seiner Opern - durch Protektion Ludwigs - in München uraufführen konnte. Cosima von Bülow, Wagners Sekretärin und Mutter zweier gemeinsamer Kinder, redet Ludwig II. den Plan zum Bau eines Wagner-Festspielhauses in München aus. 

Dieses Bauvorhaben ist das erste und zugleich das letzte, bei dem der König in der Bestimmung an das Volk denkt. Bayerns Märchenkönig lässt schließlich überhaupt keinen öffentlichen Bau mehr errichten und zieht sich zurück. Ludwigs Schlösser waren niemals für die Öffentlichkeit bestimmt. 


12 1897 - Ein Monumentalbau, der nie entstand

München *  Gottfried Sempers hat die Planunterlagen und das des Festspielhauses fertiggestellt. Sie zeigen den berühmten Architekten auf der Höhe seines Könnens. 

Mit dem 175 mal 102 Meter - oder 600 mal 350 bayerischen Fuß - messenden Theater, dem Halbrund des Zuschauerraumes und dem darüber liegenden Bühnenhaus sowie den beiden Seitenflügeln, die die Treppenhäuser und die Gesellschaftsräume beinhaltet hätten, wäre ein Monumentalbau geschaffen worden, mit dem Ludwig II. der Architektur des Maximilianeums ein gleichwertiges Bauwerk an die Seite gestellt hätte. 

Das von Gottfried Semper eingeforderte schriftliche Auftragsdekret trifft jedoch nie in Zürich ein, da zwischenzeitlich feststeht, dass der fünf Millionen Gulden teuere Theaterbau nicht entstehen wird. 


26. 11 1864 - Ein großes steinernes Theater für Wagners Werke

München-Haidhausen * Dem Bayernkönig Ludwig II. schwebt ein monumentales Bauwerk für ein Festspielhaus vor. Deshalb schreibt der Monarch an Richard Wagner, er habe „den Entschluß gefaßt, ein großes steinernes Theater erbauen zu lassen, damit die Aufführung des Ringes der Nibelungen eine vollkommene wäre“.

König Ludwigs Vorstellungen eines Richard-Wagner-Festspielhauses in München werden jedoch von seiner unmittelbaren Umgebung und von einem großen Teil der Bevölkerung mit Skepsis beobachtet, da der prachtvolle Monumentalbau nur an wenigen Festspieltagen benutzt worden wäre. Das Interesse der Zeitzeugen am weiteren Verlauf von Gottfried Sempers Planungen ist deshalb ebenso groß wie widersprüchlich.


11. 1 1867 - Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des Festspielhauses

München * Gottfried Semper zeigt König Ludwig II. das Modell des Festspielhauses. Der Monarch ist derart angetan, dass er dem Architekten per Handschlag nicht nur den Auftrag zum Bau erteilt, sondern ihn auch einlädt, nach München zu übersiedeln und Oberbaurat sowie Hoftheater-Intendant zu werden.

Da Semper den Platz auf dem rechten Isarhochufer favorisiert, steht freilich sofort die Anlage einer neuen Straße zur Debatte. Gottfried Semper schlägt dafür eine Nord- und eine Südvariante vor.

  • Erstere verlängert in leicht geknickter Form die Galeriestraße.
  • Der südliche Straßenzug, dem auch der König den Vorzug gibt, ist die Verlängerung der Brienner- und Hofgartenstraße.

Obwohl das Bauterrain vom König nie erworben wird, fertigt Semper dafür bis Dezember 1867 die Planunterlagen an.


13. 12 1864 - Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

Zürich * Durch einen Brief von Richard Wagner erfährt der Architekt Gottfried Semper von der Aussicht, „ein großes Theater im edelsten Stile“ für Wagners Musikdramen ausführen zu können. 


13. 6 1866 - Die Pläne für ein Richard-Wagner-Festspielhaus

Zürich * Der Architekt Gottfried Semper richtet eine Anfrage an das Kabinett des bayerischen Königs, ob er die Pläne für das Richard-Wagner-Festspielhaus schicken soll, die „seit mehreren Monaten zur Vorlage fertig“ seien. 

Die schwierige politische Situation, die auch durch den bevorstehenden Krieg gegen Preußen entstanden ist, hat ihn zögern lassen. In den Folgewochen versucht Semper, die Planungen für den Monumentalbau möglichst schnell abschließen zu können.


28. 5 1967 - Ein neues Ludwig-II.-Denkmal in den Maximiliansanlagen

München-Haidhausen *  In den Maximiliansanlagen, zwischen dem Maximilianeum und dem Friedensengel, an der Stelle, an der König Ludwig II. - eigens für die Werke seines verehrten Musikeridols Richard Wagner - ein Festspielhaus errichten lassen wollte, wird die 2,60 Meter hohe Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben. Der Bildhauer Anton Rückel hat das Denkmal erschaffen. 

Auf einem Granitmonolith, an den vier Bronzereliefs mit Ansichten der Schlösser Linderhof, Herrenchiemsee und Neuschwanstein sowie des geplanten Festspielhauses angebracht sind, steht - als Sinnbild eines gescheiterten Projekts - der in Bronze gegossene bayerische Märchenkönig. 

Ihre Inschrift lautet: „Wo Bayerns König Ludwig für Richard Wagners Werke nach Gottfried Sempers Plänen zum Ruhm der ganzen Menschheit den Festbau schaffen wollte, setzt sich das Volk sein Denkmal. A.D. MCMLXVII.“

Es ist dies der Ersatz für ein Standbild, das sich in einem halbrunden Säulentempelchen auf der Corneliusbrücke befand und von den Nazis am 3. Mai 1942 demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht und zum Bau von Bomben eingeschmolzen wurde. 


16. 12 1864 - Ein Festspielhaus ohne Bauplatz

Zürich - München * Der Architekt Gottfried Semper zeichnet eine erste Skizze für das Münchner Wagner-Festspielhaus und reist umgehend nach München, um die genaueren Bedingungen zu erfahren. Doch dort sind die Vorstellungen noch nicht sehr weit gediehen, nicht einmal ein Bauplatz ist im Gespräch.


29. 12 1864 - Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

München-Graggenau * König Ludwig II. empfängt den Architekten Gottfried Semper und gibt ihm einen mündlichen Planungsauftrag für das Wagner-Festspielhaus. Auf Sempers Drängen hin fasst man ein Terrain südlich des seit dem Jahr 1857 im Bau begriffenen Maximilianeums ins Auge. 

Da Richard Wagner aber keine sechs Jahre bis zur Fertigstellung des neuen Theaters warten will, überredet er den König, für die Zwischenzeit noch ein provisorisches, hölzernes Theater im Glaspalast zu errichten, um - so die Begründung - nach Abschluss des „Rings des Nibelungen“ im Sommer 1867 sofort mit den Aufführungen beginnen zu können. Doch damit wäre die Nutzung des Glaspalastes als Ausstellungsort massiv eingeschränkt worden, weshalb nun zusätzliche Gegner des Projekts auf den Plan treten.

Ungeachtet dieser Diskussion fertigt Gottfried Semper jeweils Zeichenentwürfe und Modelle vom Festspielhaus und vom provisorischen Theater an.  Der wagnernarrische König sieht schon seine „Straße gekrönt vom Prachtbau der Zukunft”.


1538 - In der Au und Niedergiesing werden 127 Steuerpflichtige gezählt 

Au - Niedergiesing * Eine für das Jahr 1538 überlieferte Zählung nennt 127 Steuerpflichtige in den beiden Ansiedlungen vor München.


23. 8 1883 - Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft

München-Lehel * Die Direktion der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft kommt zunächst provisorisch im Café Metropol am Frauenplatz unter, bis sie am 23. August 1883 in dem neu errichteten Betriebshof an der Fabrikstraße, der heutigen Thierschstraße, eine neue Heimat findet. 


7. 7 1884 - Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

Lehel * Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren. Die Familie Feuchtwanger lebt in der Thierschstraße 9. 


26. 3 1864 - Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

München * Nur 16 Tage nach dem unerwarteten Tod des Bayernkönigs, konstituiert sich in München ein „Central-Comité für die Errichtung eines Nationaldenkmals für Weiland Se. Majestät den König Max II.“. Es erhält die Genehmigung für Spendensammlungen im ganzen Land. 


Um 7 1899 - Der Trambahn-Betriebshof an der Thierschstraße wird aufgegeben 

München-Lehel * Der Trambahn-Betriebshof an der Thierschstraße wird aufgelassen. Das Gelände wird anschließend für den Bau von Wohnhäusern an der Liebherrstraße genutzt. 


15. 7 1901 - Der Glaspalast-Brunnen wird vor dem Ostbahnhof aufgebaut

München-Haidhausen * Der aufwändige, mit romanischen und gotischen Ornamenten geschmückte Schalenbrunnen aus dem Münchner Glaspalast wird vor dem Ostbahnhof neu aufgestellt und in Betrieb genommen. 

Der Glaspalastbrunnen war 1879 abgebaut und in der Zwischenzeit in einem Bauhof einglagert worden. 


Um 1300 - Haidhauser Lehm liefert Baustoff für Münchens Wachstum

München - Haidhausen * Die Erweiterung Münchens steigert den Bedarf an Ziegeln. Die Lehmvorkommen in Haidhausen bieten dafür einen wichtigen Rohstoff. Aus dem Lehm entstehen Mauerziegel und Dachziegel, die beim Ausbau der Stadtbefestigung sowie für Kirchen, öffentliche Gebäude und Wohnhäuser Verwendung finden. Lehmabbau und Ziegelherstellung gewinnen dadurch für Haidhausen an Bedeutung. 


1840 - Pfarrer Rabl erwirbt für die Armen-Industrie-Schule ein Grundstück

Vorstadt Au * Der Auer Stadtpfarrer Hermann Rabl kann durch Spenden ein Grundstück an der Hochstraße 11 erwerben. Dort richtet er eine Obstbaumschule ein, in der die Knaben und Mädchen der Armen-Industrie-Schule praktische Kenntnisse in der Obstbaumzucht, im Gartenbau und in landwirtschaftlichen Tätigkeiten erwerben. 

Die Einrichtung verbindet Bildung mit praktischer Arbeit. Ziel ist es, Kindern aus wirtschaftlich benachteiligten Familien nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten, sondern ihnen zugleich Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, die ihre späteren Lebens- und Erwerbschancen verbessern sollen. Damit folgt die Obstbaumschule dem Grundgedanken der Armen-Industrie-Schule, Armut durch Bildung, Arbeit und Hilfe zur Selbsthilfe zu begegnen.


Ab 1681 - Die Grafen Tattenbach vergeben Herbergen im Lehel 

München-Lehel * Die Grafen von Rheinstein und Tattenbach vergeben einzelne Wohneinheiten als „Gemächer“ oder „Herbergen“. Zimmer- und Herbergsgerechtigkeitsbriefe sichern die Rechte der Erwerber. Diese entrichten einen jährlichen Grundzins und zusätzliche Abgaben bei Besitzwechsel oder Besitzaufgabe. Die Vergaben ermöglichen den Erwerb kleiner Wohnstätten und verschaffen der gräflichen Grundherrschaft laufende Einnahmen. Für den Zeitraum von 1681 bis 1725 berichtet Karl von Rambaldi später von 45 erhaltenen Vergabebriefen. 


8. 11 1625 - Die Hofkammer kritisiert die Ansiedlung durch Heirat 

Au * Die Hofkammer beklagt, dass auswärtige Männer durch die Heirat mit ansässigen Witwen eine Niederlassungserlaubnis erlangen. Sie fordert, den Frauen das Bleiberecht zu entziehen, wenn ihre Ehemänner nicht über ausreichende wirtschaftliche Mittel verfügen. Ob dieser Vorschlag umgesetzt wird, bleibt offen. 


Ab 1991 - Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte Pesthaus renovieren

München-Au * Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte Pesthaus in der Franz-Prüller-Straße mit viel Mühe, Detailtreue und rund vier Millionen DMark restaurieren.


1985 - Der Erfolgs-Regisseur Joseph Vilsmeier kauft das sogenannte Pesthaus

München-Au * Der Erfolgs-Regisseur Joseph Vilsmeier kauft das inzwischen ziemlich heruntergekommene „Pesthaus“ in der Auer Franz-Prüller-Straße um 300.000 DMark.


1853 - Die Kohleninsel erhält ihren Namen

München * Das Eiland zwischen den beiden Isarbrücken wird als „sogenannte Kohleninsel“ bezeichnet. Sicherlich erhält sie ihren Namen aufgrund ihrer Funktion als Lände für den Floßverkehr und als Lagerplatz für Kalksteine und Holzkohle. 


1458 - Das sogenannte Pesthaus, Kaltenegger- oder Nonnenhaus wird erbaut

Au * Mit diesem Jahr wird allgemein das Entstehungsjahr des sogenannten Pesthauses, Kaltenegger- oder Nonnenhauses an der heutigen Franz-Prüller-Straße in der Au angegeben.


20. 6 1901 - Der Antrag für ein evangelisches Schulhaus wird genehmigt

München-Haidhausen * Die Lokalschulkommission entspricht dem Antrag des evangelischen Kirchenbauvereins auf Errichtung einer evangelischen Schule in Haidhausen. 


Um den 6. 6 1901 - Der Kirchenbauverein fordert ein evangelisches Schulhaus

München-Haidhausen * In Haidhausen gibt es vier evangelische Knaben- und fünf evangelische Mädchenklassen. Da aber die protestantischen Klassen in der Unterbringung gegenüber den katholischen Klassen wesentlich benachteiligt sind, fordert der evangelische Kirchenbauverein die Erbauung eines evangelischen Schulhauses in Haidhausen. 


17. 2 1808 - Die Regierung genehmigt die Ausfallstraße übers Isartor

München-Lehel - München-Isarvorstadt * Die Regierung genehmigt die Ausführung der Ausfallstraße übers Isartor. Denn seit der Erhebung Bayerns zum Königreich, am 1. Januar 1806, stellt man andere Anforderungen an die Stadteinfahrt zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt München. Bislang stand die Verbesserung der Verkehrsführung durch Erweiterung und Begradigung der alten Torstraße im Vordergrund. Jetzt aber ist eine breit ausgebaute Via Triumphalis das Ziel.  

Vom Isartor selbst ist noch wenig die Rede. Doch zu einer würdigen Stadtzufahrt gehört auch ein entsprechendes Stadtportal, das wie ein Triumphtor die Straße überspannen und von Ferne sichtbar sein soll. Dazu muss das Isartor umgestaltet werden. Der hohe Mittelturm soll abgetragen werden, seine mittelalterliche Gestalt aber noch erhalten bleiben.  

Die Entscheidung über die dringend erforderliche Erweiterung des Isartores unterbleibt aber noch. Das liegt auch daran, dass die Stadt nicht über die erforderlichen Geldmittel verfügt und auch die vom Staat zur Verfügung gestellten Gelder nicht abruft. Damit ist die gesamte Neugestaltung des Gebiets um das Isartor erneut gescheitert.  

Dennoch steht das Schicksal des Isartores auch weiterhin im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen. Für viele Zeitgenossen ist jedoch das inzwischen zur Ruine verkommene Stadttor ein ärgerliches Verkehrshindernis, das den Eingang in die Hauptstadt des Königreichs Bayern verschandelt. Auch wenn das Bauwerk als romantische Staffage und Motiv vieler Gemälde und Zeichnungen einen gewissen Reiz ausübt. 


Nach dem 4. 8 1914 - Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

München-Au * Einen herben Rückschlag erleidet der Haidhauser Turn- und Sportverein München-Ost mit Beginn des Ersten Weltkrieges. Von den inzwischen 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten. Damit werden mehr als die Hälfte der Mitglieder der Vereinsarbeit entzogen und dadurch die Arbeit und die Existenz des TSV München-Ost gefährdet. 


13. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. legt den Grundstein für das Deutsche Museum

München-Isarvorstadt - Museuminsel * Kaiser Wilhelm II. legt im Beisein des Prinzen Ludwig III. von Bayern den Grundstein für das Deutsche Museum.


3. 10 1904 - Die Flurschule wird eröffnet

München-Haidhausen * Die Flurschule an der Flurstraße eröffnet als fünfte Schule Haidhausens und zugleich fünfte evangelische Bekenntnisschule Münchens. Der Neubau trägt dem starken Anstieg der Schülerzahlen Rechnung, für die die bestehenden Schulen nicht mehr ausreichen. 


Ab 1619 - Der Festungsbau verändert das Lehel und begünstigt die Entstehung von Herbergen 

München-Lehel * Mit dem Bau der neuen Stadtbefestigung müssen zahlreiche Gewerbeanlagen unmittelbar vor den alten Stadtmauern weichen. Später entstehen sie nur teilweise wieder auf einem wesentlich kleineren Gelände zwischen den Befestigungswerken und der Isar. 

Die Hofbehörden beanspruchen auch das unbebaute Vorfeld der Bastionen und Schanzen. Ohne die städtischen Burgfriedensrechte zu berücksichtigen, vergeben sie Flächen zur Anlage von Gärten und Sommerhäusern. Adelige Grundbesitzer im damals als „auf dem Lehen“ bezeichneten Gebiet folgen diesem Beispiel: Sie überlassen Arbeitern der Stadtbleiche, der Zimmerplätze und der Lände Grundstücke zur Errichtung einfacher Unterkünfte. Dafür verlangen sie einen regelmäßigen Bodenzins sowie ein Laudemium, eine Abgabe bei Besitzwechsel. 

So finden zunehmend Menschen innerhalb des Münchner Burgfriedens Unterkunft, die den strengen Vermögensanforderungen des Magistrats nicht entsprechen. Besonders die gräfliche Familie Tattenbach fördert diese Ansiedlung und beansprucht um ihren Garten mit dem „Gschlößl“ sogar eine eigene Niedergerichtsbarkeit. 

Die kleinen Häuser werden in einzeln veräußerbare Wohneinheiten aufgeteilt. Diese „Gemächer“ oder „Herbergen“ umfassen ein oder mehrere Zimmer. Die Aufteilung ermöglicht eine intensive Nutzung der Gebäude und verschafft den Grundbesitzern Einnahmen aus Bodenzinsen und Besitzwechselabgaben. 


22. 8 1777 - Der ehemalige Jesuitengarten wird zum Edelsitz Haidenberg

Haidhausen * Der ehemalige Jesuitengarten in Haidhausen wird zu einem Edelsitz mit Niedergerichtsbarkeit erhoben und erhält den Namen Haidenberg.


1728 - Das Bauverbot für die Au wird erneuert 

Au * Das Verbot, neue Häuser zu errichten und zusätzliche Herbergen zu schaffen, wird erneuert. Die Obrigkeit versucht damit weiterhin, das Wachstum der Siedlung zu begrenzen. 


1946 - Die Kleine Komödie wird eröffnet

München-Lehel * Die Kleine Komödie in der Maximilianstraße 17 nimmt in den Räumen des ehemaligen Café Viktoria ihren Betrieb auf. Auf dem Programm stehen vor allem leichte Komödien, Boulevardstücke und gelegentlich Bearbeitungen klassischer Werke. 


31. 5 1791 - Franz Ferdinand Edler von Setzger verkauft sein Schloss Haidenberg

Haidhausen * Hofrat Franz Ferdinand Edler von Setzger veräußert sein Schloss Haidenberg in Haidhausen an den bürgerlichen Salzburger Boten Anton Hiebl.


1876 - Aus dem Braunauer Bahnhof wird der Ostbahnhof

München-Haidhausen * Erst jetzt erhält der im Neurenaissance-Stil errichtete Braunauer Bahnhof den Namen Ostbahnhof. 


1910 - Post und Telefon am Orleansplatz

München-Haidhausen * Das Postgebäude am Orleansplatz und die Telefon-Vermittlungsstelle nehmen ihren Betrieb auf. 


1909 - Die Post am Ostbahnhof wird erbaut

München-Haidhausen * Das „Postgebäude München-Ostbahnhof mit automatischer Telephonzentrale” wird erbaut. 


6. 11 1850 - Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Der Vorstand der Obersten Baubehörde, Direktor Schierlinger, gibt ein Gutachten ab, worin er die Durchführung der projektierten Straße „als eine gerade Verbindung des Max-Joseph-Platzes mit Brunntal“ für möglich hält, gleichzeitig aber auch auf die zu erwartenden Terrainschwierigkeiten hinweist.

Das Gebiet rund um die heutige Maximilianstraße ist ein von zehn mehr oder weniger großen Bächen durchzogenes Isar-Schwemmland, in dem zahlreiche Mühlen liegen. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist das Verfüllen der Bäche und eine damit verbundene Stilllegung der Mühlen nicht möglich. Außerdem fällt das Gelände zur Isar hin deutlich ab, weshalb auf der ganzen Strecke ein Niveauausgleich vorgenommen werden muss.


19. 8 1831 - Der Farbenfabrikant Michael Huber kauft das Schlossgutes Haidenberg

Haidhausen * Der aus Haidhausen stammende Farbenfabrikant Michael Huber kauft das Anwesen des Schlossgutes Haidenberg in Haidhausen für seine Fertigung von Farbprodukten.


1593 - Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten

Haidhausen - Taufkirchen * Die Jurisdiktion über den Haidhauser Jesuitengarten wird von der Jesuiten-Hofmark Taufkirchen wahrgenommen.


Ab 1700 - Herbergen werden zunehmend einzeln verkauft 

Au - Lohe - Haidhausen * Der Handel mit einzelnen Herbergen nimmt zu. Immer häufiger gehören die Wohnteile eines Hauses verschiedenen Eigentümern. Hauseigentümer erzielen durch den Verkauf Einnahmen; Menschen mit geringem Einkommen erhalten die Möglichkeit, bescheidenes Wohneigentum zu erwerben. 

Diese Aufteilung prägt auch die Bauweise der Herbergshäuser: Überdachte Außentreppen erschließen die verschiedenen Stockwerke und ermöglichen separate Zugänge zu den einzelnen Wohnteilen. Ungewöhnliche Grundrisse, eigene Eingänge und außenliegende Treppen verleihen den Häusern ihr charakteristisches Aussehen. 


1982 - Ein Schandfleck und Ärgernis verschwindet

München-Haidhausen * Die als „Schandfleck“ empfundenen Gebäudereste des Ostbahnhofs werden endgültig angebrochen. 

Auch der Orleansplatz erfährt eine völlige Neugestaltung. Ein Busbahnhof wird gebaut. 


5 1925 - Das Deutsche Museum zieht auf die Kohleninsel um

München-Isarvorstadt * Die Sammlungen des Deutschen Museums ziehen von der Maximilianstraße 42 auf die inzwischen in Museumsinsel umbenannte Kohleninsel. Anschließend werden die Räume umfassend renoviert, um das Völkerkundemuseum – das heutige Museum Fünf Kontinente – dort unterzubringen. 


16. 9 1888 - Probefahrten mit Carl Benz‘ benzinbetriebenem Automobil

München-Lehel * Die Neues­ten Nachrichten berichten: „In der Kraft- und Arbeitsmaschi­nen-Ausstellung finden seit gestern mehrere kurze Probe­fahrten mit dem patentierten Motorwagen der Firma Benz & Co. in Mannheim statt. Der Wagen ist eine viersitzige komfortable Kalesche mit umlegbarem Regendach und ruht auf drei Rädern, deren vorderes durch eine äußerst einfache Vorrichtung, ähnlich wie bei den Tricycles, gesteuert werden kann. 

Hinter dem Rücksitz im Wagenkasten ist ein kleiner zierlich gearbeiteter Benzinmotor angebracht, der mit den Hinterrädern in Verbindung steht. Durch einen Druck auf einen unter der Steu­ervorrichtung angebrachten Hebel setzt sich der Wagen in Bewegung. Derselbe kann auf verhältnismäßig kleiner Fläche umkehren und sofort zum Stehen gebracht werden. Seine größte Fahrschnelligkeit ist die eines in scharfen Trabe fahrenden Fuhrwerkes.“


27. 7 1888 - Die I. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

München-Lehel * Die erste Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung wird eröffnet. Parallel dazu wird die Deutsch-Na­tionale Kunstgewerbe-Ausstel­lung am Isarquai abgehalten. Sie markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Industrialisierung Bayerns und dauert bis zum 16. Oktober 1888.

Die Ausstellung steht unter dem Protektorat des Prinzregenten Luitpold von Bayern und wird von der Staatsregierung, der Stadt und dem polytechnischen Verein auch in finanzieller Hinsicht unterstützt. Sie wird aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Allgemeinen Gewerbe­vereins im Rahmen des All­gemeinen Deutschen und Bayerischen Handwerkerta­ges abgehalten und ist eine Ausstellung von Kraft- und Arbeitsmaschinen für den Handwerksbetrieb. 

Der Ausstellungsbau steht am Isartorplatz und erhebt sich dort „mehr ge­mütlich als prunkend“. Er ist „dem schlichten Handwerks­mann gleichend, welcher ein braves und gutes Herz in sich trägt“. Die Pläne zum Ausstellungsgebäude hat der  Architekt Franz Brochier gefertigt. 

Beteiligt sind an der Maschinen-Messe 217 Aussteller, welche eine Bodenfläche von 1.664 Quadratmeter und eine Wandfläche von 113 Quadratmeter belegt haben. Präsentiert werden 67 Motoren mit einer Gesamtkraft von 184 Pferdestärken und zwar

  • 20 Dampfmotoren, 
  • 13 Wassermotoren, 
  • 31 Gasmotoren und 
  • 3 Petroleummotoren. 
  • Die Zahl der ausgestellten Arbeitsmaschinen beträgt 563 und umfasst alle Gewerbebranchen. 

Nach Bundesstaaten verteilten sich die Aussteller folgendermaßen: 

  • Aus Bayern kommen 90, 
  • aus Preußen und Sachsen jeweils 44, 
  • aus Baden elf, 
  • aus Württemberg 16, 
  • aus Reuß sechs, 
  • aus Hamburg zwei und aus Hessen, Braunschweig, Elsass-Lothringen und Bremen jeweils ein Aussteller. 

An Flächenraum nimmt am meisten Sachsen mit 368 Boden- und 68 Quadratmeter Wandfläche ein, während die Freie Stadt Hamburg sich mit lediglich einem qm Bodenfläche begnügt. 

Insgesamt werden 136 Aussteller mit Diplomen und Medaillen ausgezeichnet. 


18. 9 1888 - Die Jugend bestaunt den Benz-Motorwagen

München-Lehel * Die Neuesten Nachrichten schreibt über die erste Probefahrt des Benz Pa­tent-Motorwagens Modell 3 in den Straßen der Stadt: „Das seltsame Fahrzeug wurde allgemein angestaunt und die liebe Jugend verfolgte es in dichten Scharen. Von nun ab finden täglich von 2 bis 4 Uhr Probefahrten in den Straßen statt.“


16. 10 1888 - Die erste Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung endet

München-Lehel * Die erste Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung endet. Spätestens jetzt hat die Industrialisierung auch die Zwei-Mann-Handwerksbetriebe in den Hinterhöfen der Stadt erobert. Ziel der Ausstellung war es, dem Kleingewerbe und den Handwerksbetrieben moderne Maschinen und Technologien näherzubringen. Das ist geglückt. 


18. 7 1853 - Beginn der Bauarbeiten an der Maximilianstraße

München-Graggenau - München-Lehel * Nachdem das königliche Einverständnis zur Erhöhung des Pflasterzolls, der Weinsteuer und des Malzzuschlags vorliegt, beginnt die Stadt, unter Leitung des noch jungen Bauingenieurs beim Stadtbauamt, Arnold Zenetti, mit den Straßenbauarbeiten zur Maximilianstraße. 

Die gewünschte Auffüllung der Bäche wird abgelehnt, da dies den wirtschaftlichen Ruin für den Münchner Osten bedeuten würde. Deshalb werden später viele Kellergeschosse aus den massiv gemauerten Bacheinfassungen hergestellt.


25. 12 1705 - Kaiserlicher Gegenangriff am Isartor und am Roten Turm

München * Oberst Johann Baptist de Wendt befiehlt um 8 Uhr einen Ausfall aus dem Isartor. Die überraschten Oberländer weichen zurück. Ein Teil flieht ins Lehel und sucht dort Deckung. Unter den dort gefangenen 32 Aufständischen befindet sich Leutnant Johann Georg Aberle. Hofkoch Sebastian Engelhart und Adam Schöttl, genannt „Jägeradam“, können entkommen. 

  • Die etwa 100 Mann starke Besatzung des Roten Turms leistet erbitterten Widerstand, wird jedoch überwältigt und niedergemacht. 
  • Für die Kämpfe am Roten Turm und vor dem Isartor werden rund 400 getötete und 200 gefangene Aufständische genannt. Die genaue Verlustzahl bleibt unsicher.


23. 2 1904 - Südteil der Kohleninsel für das Deutsche Museum vorgesehen

München-Isarvorstadt * Die städtischen Kollegien beschließen am 23. Februar und am 17. März 1904, dem neu gegründeten „Deutschen Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik“ den südlichen Teil der Kohleninsel im Wege des Erbbaurechts zu überlassen.


18. 10 2015 - Die Modernisierungsarbeiten für das Deutsche Museum beginnen

München-Isarvorstadt * Nach dem Ende der „Langen Nacht der Museen“ beginnen die Modernisierungsarbeiten für das Deutsche Museum. Etwa die Hälfte des Hauses wird bis 2019 geschlossen. Danach wird die zweite Hälfte saniert, sodass bis 2025 alles fertig sein soll.


6. 10 2015 - Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe entdeckt

München-Isarvorstadt * Auf der Museumsinsel wird eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um einen sogenannten Zerscheller, also den Überrest einer nicht detonierten, aber in der Luft oder beim Aufschlag zerbrochenen amerikanischen Bombe.  

Es ist der erste Bombenfund auf der im Krieg schwer getroffenen Museumsinsel. 


12. 9 1888 - Das erste serienmäßig gebaute Benzinautomobil der Welt

München-Lehel * Ein herausragendes Ereignis bei der ersten Kraft- und Ar­beitsmaschinen-Ausstellung ist die öffentliche Vorführung des „Benz Pa­tent-Motorwagens Modell 3“ durch Carl Benz. Dieses erste serienmäßig gebaute Benzinautomobil der Welt wird mit einer Goldmedaille prämiert. 


7. 11 1724 - Die städtischen Rechte im Lehel werden neu geregelt 

München-Lehel * Nach langen Verhandlungen zwischen Stadt und Landesherrschaft bestätigt der Landesherr die Münchner Burgfriedensgrenze erneut. Die umstrittenen grundherrlichen und gerichtlichen Zuständigkeiten im Lehel werden zugunsten der Stadt geregelt. 

In den folgenden Jahren werden die bisher zum Hofkastenamt zinspflichtigen Kleinhäuser und Herbergen dem Magistrat unterstellt. Ihre Abgaben vereinnahmt künftig die städtische Kämmerei. Eine entsprechende Übertragung der Tattenbach’schen Rechte ist damit nicht nachgewiesen.

Die Festungswerke und die „alten Lehen“, insbesondere die Mühl- und Werkgerechtigkeiten, bleiben jedoch dem Landesherrn vorbehalten. Für die Verwaltung des stark gewachsenen Viertels ist eine eigene Lehel-Deputation zuständig.


25. 12 1705 - Die Aufständischen eröffnen das Feuer in Richtung Isartor

München * Gegen 4 Uhr verschanzen sich die Aufständischen hinter Erdwällen und Baumstämmen und eröffnen das Feuer auf das Isartor. Die kaiserlichen Verteidiger antworten mit zwei Salven. Daraufhin bricht der Angriff der Oberländer zusammen; der Zugang zur Stadt bleibt ihnen versperrt.


5. 5 1925 - Festumzug zur Museumsinsel

München-Isarvorstadt * Festlich geschmückt präsentiert sich die Stadt, als ein großer Umzug vom Alten Nationalmuseum durch die Münchner Innenstadt zur Museumsinsel zieht. Aufwendig gestaltete Festwagen stehen jeweils für eine technische Disziplin, ein Handwerk oder eines der vier Elemente und machen den Umzug zu einem viel beachteten Ereignis.


16. 8 1777 - Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt den Jesuitengarten ab

Hofmark Haidhausen * Der Haidhauser Hofmarkherr Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt an Franz Ferdinand von Setzger die Niedergerichtsbarkeit über den Jesuitengarten ab.


6. 5 1925 - Festabend vor der Museumseröffnung

München * Am Vorabend der Eröffnung des Deutschen Museums auf der Museumsinsel lädt der Magistrat der Stadt München zu einem festlichen Begrüßungsabend ein. Zum Unterhaltungsprogramm gehören auch Tanz- und Bühnendarbietungen mit leicht bekleideten Tänzerinnen – ganz im Stil der Revuekultur der 1920er Jahre.


21. 7 2013 - Eine Gedenktafel für die Widerstandsgruppe Weiße Rose angebracht

München-Haidhausen * Auf dem Gelände des Ostbahnhofs wird eine Gedenktafel auf Privatgrund für die Widerstandsgruppe Weiße Rose angebracht. Zehn Jahre hat der Kampf zwischen den Stadtteilpolitikern und einem Politikwissenschaftler und der Landeshauptstadt angedauert. 


5 1798 - Die erste Auer-Dult findet in der Lilienstraße statt

Au * Die erste Auer-Dult findet in der Lilienstraße statt.  Erst ab dem Jahr 1799 wechseln sie auf den Mariahilfplatz.


1. 10 1992 - Das Valentin-Geburtshaus soll an Rudolph Moshammer verkauft werden

München-Au * In einer Beschlussvorlage des Stadtrats wird der Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an den Modemacher Rudolph Mooshammer vorgeschlagen, wenn der zuständige Bezirksausschuss dem Vorhaben zustimmt. 


30. 6 1993 - Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt will die Verkaufskonditionen wissen

München-Au * Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt tritt an das Referat für Stadtplanung und Bauordnung heran, um die Konditionen für einen möglichen Erwerb des  Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 zu erfahren. 


30. 9 1994 - Bürgerversammlung fordert Räume für die Freunde der Vorstadt Au

München-Au * In der Bürgerversammlung des Bezirksausschusses Au-Haidhausen werden Räume für die Freunde der Vorstadt Au gefordert. 


Um den 5. 7 1996 - Spitzengespräch beim Oberbürgermeister Christian Ude

München-Au * Die letzten Hürden für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sollen in einem Gespräch zwischen dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt, Oberbürgermeister Christian Ude und der Stadtspitze beseitigt werden.

Der Au-Haidhauser Bezirksausschuss-Vorsitzende Hermann Wilhelm fordert „alles Nötige zu unternehmen, damit der schon zugesagte Verkauf des Valentinhauses an das Architekturbüro Klaus Schmidt noch vor der Sommerpause notariell abgeschlossen werden kann“. 


25. 9 1852 - Johann Valentin Fey beginnt beim Auer Tapezierer Karl Falk zu arbeiten

Vorstadt Au * Johann Valentin Fey beginnt beim Auer Tapezierer Karl Falk in der Entenbachstraße 63 zu arbeiten. 


15. 8 1899 - Gisela Royes wird im Hause Fey als Köchin angestellt

München-Au * Gisela Royes, Karl Valentins spätere Ehefrau, wird im Hause Fey als Dienstmädchen [Köchin] angestellt.


1931 - Ludwig Weinberger jun. tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen ein

München-Au * Ludwig Weinberger junior, der zuvor sein Studium am Technikum in Köthen abgeschlossen hat, tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen in der Au ein.

Fast gleichzeitig übernimmt Weinberger eine BMW-Vertretung. Seit dieser Zeit werden fast nur noch BMW-Fahrgestelle mit Aufbauten – häufig offene Zweisitzer – versehen. Bis zum Zweiten Weltkrieg entstehen etwa 300 Karosserien.

Dr. Joseph Fuchs, der rennfahrende Chirurg aus Nürnberg, lässt sich von Ludwig Weinberger jun. einen Bugatti Typ 50 mit 4,9-Liter-Maschine karossieren. Die schwarze Lackierung und die postgelb abgefassten Tür- und Seitenbänder lassen das ohnehin niedrige Zweitüren-Cabriolet noch gestreckter erscheinen. Die Gestaltung dieses Autos weist schon eine große Ähnlichkeit mit dem Bugatti Royale auf. 


2. 6 1999 - Die Gartenanlagen im Valentin-Geburtshaus sind abgeschlossen

München-Au * Die Freiflächen, der Garten, des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 werden amtlicherseits abgenommen. Damit ist das Bauvorhaben endgültig abgeschlossen. 


17. 1 1997 - Antrag auf Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Dipl. Ing. Klaus Schmidt stellt den Antrag auf Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


18. 4 1984 - Das Karl-Valentin-Geburtshaus soll abgerissen werden

München-Au * Die Eigentümer des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, wollen das Haus abreißen und durch einen Neubau ersetzen. 


1. 10 1987 - Die Landeshauptstadt München kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Landeshauptstadt München [Kulturreferat] kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 um 1,6 Millionen DMark und lässt es sofort unter Denkmalschutz stellen. 


23. 1 1992 - Das Karl-Valentin-Geburtshaus soll verkauft werden

München - München-Au * Weil die Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 nicht finanziert werden kann, beschließt der zuständige Kultur-Ausschuss den Verkauf des Anwesens. 


10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen zieht in die Maria-Theresia-Straße 11

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen findet in der Maria-Theresia-Straße 11 ein neues Zuhause, nachdem ihm seine Wohnung in der Villa an der Prinzregentenstraße 61 wegen Eigenbedarfs gekündigt worden ist. Dort lebt Röntgen bis zu seinem Tod im Jahr 1923.


Um den 10. 9 1995 - Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt reicht ein Angebot ein

München -München-Au * Die Bewerbung von Dipl.-Ing. Klaus Schmidt für das Karl-Valentin-Geburtshaus wird eingereicht. Er erhöht sein Kaufangebot von damals 800.000 DMark auf die valentieske Summe von 888.888,88 DMark. 


1. 6 1852 - Friedrich Bürklein reicht einen Stadtverschönerungsplan ein

München-Graggenau - München-Lehel * Der Architekt Georg Christian Friedrich Bürklein reicht - im Auftrag Königs Max II. - einen Stadtverschönerungsplan ein. Bürklein bringt auch den Gedanken des Forums in der heutigen Maximilanstraße ein, indem er die Straße mit der vom König gewünschten Parkanlage verbindet. Die Anlage wäre allerdings wesentlich größer und parkähnlicher ausgefallen, als dies heute der Fall ist. 

Da sich aber ein großer Park mit der Verkehrsstraße nur schwer vereinbaren lässt und außerdem die Vororte jenseits der Isar vom Stadtbezirk eher ferngehalten worden wären, nimmt man Abstand von diesen Plänen. Was bleibt ist die Verbindung der Straße mit der Grünanlage, eben das heutige Forum, deren Platzmitte in den früheren Planungen mit vier Fontänen ausgestattet werden sollte.

Obwohl sich die Planungen für das Straßenprojekt noch über viele Jahre hinziehen, beginnt die praktische Umsetzung schon wesentlich früher.


1932 - Ludwig Weinberger designet Dr. Joseph Fuchs' Bugatti Royale

München-Au * Ludwig Weinberger junior macht den Zwanzig-Mann-Betrieb in der Zeppelinstraße 41 in der Autowelt über Nacht berühmt. Der Nürnberger Modearzt Dr. Joseph Fuchs, der bereits auch einige Rennen mit kleineren Bugatti-Rennwagen gefahren ist, lässt in der Werkstatt in der Au sein Bugatti Royale-Fahrgestell (Typ 41) mit einer imposanten Karosserie versehen.

  • Das Chassis 41-121 ist das erste Fahrgestell der Bugatti-Royale-Serie, das nur einen Aufbau erhält.
  • Das Luxusauto erhält eine Cabriolet-Karosserie mit langer Motorhaube und knapp geschnittenem Fahrgastabteil.
  • Das Auto wird mit einer schwarzen Lackierung, die auch die postgelb abgefassten Tür- und Seitenbänder aufweist, und hellem Verdeck ausgeliefert.
  • Die Sitze werden mit grobporigem Schweinsleder bezogen.
  • Die Kühlermaske und die Stoßstangen sind verchromt.
  • Drei Monate dauert die Herstellung der „Karosserie“, die etwa 7.000 RM kostet.

Das Fahrgestell für das Auto der Luxusklasse war rund 75.000 RM teuer. Der Gesamtpreis entspricht dem Wert von mehr als acht Einfamilienhäusern. 


Um den 10. 2 1999 - Amtliche Abnahme der Baumaßnahme Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Amtliche Abnahme der Baumaßnahme Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41. 


21. 4 1997 - Die Fundamentierungsarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Beginn der Fundamentierungsarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41. 


16. 7 1875 - Karl Falks Ausbauarbeiten werden von der Baupolizei abgenommen

München-Au * Der Anbau für das Wohnhaus des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk an der Entenbachstraße 63 wird von der Baupolizei abschließend besichtigt. Mit der Umbaumaßnahme ergibt sich ein Raumgewinn von zwei größeren Zimmern pro Etage, die als Wohnungen vermietet werden. Der Eingang ist auf die Rückseite verlegt worden. Das Dach ist zur Hofseite hin abgewalmt. 


1914 - Im Karl-Valentin-Geburtshaus wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

München-Au * Im Vordergebäude des Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird ein Ausstellungsraum für Kraftfahrzeuge der Firma Weinberger eingerichtet. Der Hauseingang wird wieder an die Vorderseite verlegt. 


17. 7 1985 - Abriss des Karl-Valentin-Geburtshauses abgelehnt

München - München-Au * Der Planungsausschuss des Stadtrats lehnt den Antrag auf Abriss des „Karl-Valentin-Geburtshaues“ in der Zeppelinstraße 41 ab und tritt mit den Eigentümern, Bernhard Sprenger und Evelyn Hofer, in Verkaufsverhandlungen ein. 


31. 10 1919 - Anna Bertha Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Anna Bertha Röntgen stirbt in München.


10. 2 1923 - Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München. 


27. 4 1993 - Schwierigkeiten mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus werden dargelegt

München-Au * Die Stadtbaurätin Christiane Thalgott teilt dem Dipl.-Ing. Klaus Schmidt die Schwierigkeiten mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 mit. 


13. 8 1993 - Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


21. 7 1994 - Der Stadtrat beschließt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses

München-Au * Der Stadtrat beschließt mit schwarz-grüner Mehrheit den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an Rudolph Moshammer. Sein Konzept sieht folgendermaßen aus: Moshammer will im Valentin-Haus die „längste Theke Münchens“ einrichten. Eine Gaststätte im Vorderhaus mit etwas Wohnraum darüber, ein weiteres Lokal im Bistrostil samt Terrasse, ein Kino oder Theaterraum im Rückgebäude. 


1. 12 1994 - Moshammer mit der Unterbringung der Freunde der Au einverstanden

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer erklärt sich mit der Unterbringung der Freunde der Vorstadt Au in den Räumen des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 einverstanden. Der Passus wird in dem Vertrag aufgenommen. 


5. 5 1995 - Löwenbräu will sich am Karl-Valentin-Geburtshaus beteiligen

München-Au * Löwenbräu will sich am Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beteiligen, wenn die Stadt die Gaststättennutzung genehmigt. 


18. 9 1996 - Klaus Schmidt kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus um 888.888,88 DM

München-Au * Klaus Schmidt kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 um die valentinieske Summe von 888.888,88 DMark. Die 890 Quadratmeter werden anschließend vollständig saniert und in neue Wohnungen umgewandelt. Schmidt setzt auf eine stadtteilbezogene Nutzung des Valentin-Hauses. 

Einer der ersten Mieter wird der Verein der Freunde der Vorstadt Au sein. Auch ein kleiner Kunstverlag soll einziehen. Insgesamt fünf Wohnungen sollen vermietet werden. Im Hof sollen vier Stadthäuser und ein modernes, verglastes turmartiges Architekturbüro entstehen. 


15. 9 1870 - Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren

München-Au * Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren. Sie stirbt kurz nach der Geburt.


19. 6 1997 - Baugenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Die Baugenehmigung des Referats für Stadtplanung für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 liegt vor. 


4. 6 1882 - Valentin Ludwig Fey (= Karl Valentin) wird in der Vorstadt Au geboren

München-Au * Valentin Ludwig Fey wird als Sohn des Tapeziermeisters Johann Valentin Fey und seiner Ehefrau Johanna Maria in der Entenbachstraße 64/I, heute: Zeppelinstraße 41, geboren.


2. 4 1992 - Sanierung des Karl-Valentin-Geburtshauses nicht finanzierbar

München-Au * Der Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 wird beschlossen, nachdem man den Sanierungsbedarf berechnet hat. Er ist mit 6 Millionen DMark für die Stadt München nicht finanzierbar. 


18. 4 1992 - Verkaufsinserat für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der SZ abgedruckt

München-Au * Ein Verkaufsinserat für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt. 


5. 4 1993 - Die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung legt ihr Gutachten vor

München-Au * Das Sanierungsgutachten der Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS listet die Kosten für die weitere Vorgehensweise mit dem Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 auf. 

  • Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes würde 6 Millionen DMark kosten,
  • ein Teilabbruch und Sanierung kämen auf 5,5 Millionen DMark,
  • ein Abbruch und anschließender Neubau würde mit 5 Millionen DMark zu Buche schlagen. 


7. 9 1994 - Der Vertragsentwurf geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer

München-Au * Der Vertragsentwurf für den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer. 


1. 2 1996 - Rudolph Moshammer zieht sich vom Projekt Valentin-Geburtshaus zurück

München-Au * Der Modeschöpfer Rudolph Moshammer zieht sich - völlig frustriert und regelrecht verbittert sowie unter einem Wust von Vorwürfen gegenüber der Landeshauptstadt München - von dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 zurück.

Den Bezirksausschussvorsitzenden Hermann Wilhelm bezeichnet er in diesem Zusammenhang als „Vereinsmeier ohne Durchblick“. Er selbst empfindet sich als ein „Opfer von Zauderern“ im Planungsreferat. Der Herrenschneider wörtlich: „Das ganze Land befindet sich in der schwersten wirtschaftlichen Krise, seit seinem Bestehen. Eine Krise, die sich in Zukunft nur noch verschlimmern wird.“ Und weiter: „Angesichts einer solchen Zukunft dürfte man eigentlich gar nichts mehr investieren.“  

Zuvor war in mehreren Anträgen des Bezirksausschusses und verschiedenen Bürgerversammlungen gefordert worden, die Verhandlungen mit dem Münchner Modezaren wegen „offensichtlichem Desinteresse“ einzustellen. Die bereits im Herbst 1993 eingereichte Bewerbung des Nachbarn Klaus Schmidt wird an den Planungsausschuss weitergeleitet. 


Um den 1. 9 1996 - Die Verkaufsverhandlungen sind kurz vorm scheitern

München-Au * Beinahe wären die Verkaufsverhandlungen für das Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 gescheitert. Dipl.-Ing. Klaus Schmidt: „Ich war schon kurz vor dem Hinschmeißen - wegen der Auflagen und der Kosten“.

Nun scheint alles perfekt. Und höchste Zeit ist es geworden. Das Gebäude ist schon 20 Zentimeter in den sandigen Kiesboden eingesackt. Risse durchziehen die Wände. Damit das Haus nicht auseinander fällt, mussten von außen Quer- und Stützbalken angebracht werden.


8. 7 1864 - Johann Valentin Fey wird als Bürger und Tapezierer aufgenommen

München - München-Au * Durch Beschluss des Magistrats wird Johann Valentin Fey, der spätere Vater von Karl Valentin, „als Bürger und Tapezierer dahier aufgenommen“. Das kostet dem Neubürger 75 Gulden Bürgeraufnahmsgebühren. 


21. 8 1876 - Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren

München-Au * Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren.


1898 - Ludwig Weinberger gründet eine Wagnerei

München-Au * Ludwig Weinberger senior gründet eine Wagnerei in der Brunnthaler Straße und beschäftigt sich zunächst mit der Herstellung von Pferdefuhrwerken. 


1904 - Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

München-Au * Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen. Damals sind Automobile überlicherweise noch zweigeteilt:

  • Es gibt einerseits das Fahrgestell mit Motor und Kühler - das Chassis - und dann noch
  • die Karosserie als zweiten Bestandteil.

Meistens werden beide Komponenten nicht vom selben Hersteller produziert, weshalb es den Beruf des Wagenbauers gibt. Eineinhalb Jahrzehnte lang gestaltet Ludwig Weinberger senior verschiedenste Fahrgestelle mit einzelgefertigten Aufbauten, ganz nach Wunsch des Kunden. 


1953 - Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den Karosseriebau auf

München-Au * Der in der Zwischenzeit weltweit angesehene Auto-Designer Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den Karosseriebau auf und zieht sich ins Privatleben zurück. Ludwig Weinberger hat - nach eigenesn Angaben - insgesamt etwa zehn Bugattis und fast 300 BMW- Fahrgestelle karossiert.  

Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 bleibt auch weiterhin in Weinbergers Familienbesitz. 


Um den 15. 12 1998 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus sind fertig gestellt

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 sind fertig gestellt. Die Baumaßnahme hat rund 7 Millionen DMark verschlungen.


1. 7 1997 - Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

München-Au * Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 beginnen. 


1. 10 1851 - Karl Falk erhält die Genehmigung zum Neubau seines Wohnhauses

Vorstadt Au * Die Baubehörde der K. Haupt- und Residenzstadt München erteilt dem bürgerlichen Tapezierermeister Karl Falk die Genehmigung zum Neubau seines Wohn- und Waschhauses in der Unteren Isargasse 45. Die Pläne stammen von dem Maurermeister Johann Babenstuber und dem Zimmermeister Peter Erlacher. 

Der für München typische verputzte Ziegelsteinbau umfasst ein Erdgeschoss und zwei Geschosse mit vier Fensterachsen. Nur der ältere Teil des Hauses ist unterkellert. Der Eingang befindet sich - über drei Stufen - an der rechten Seite des Wohnhauses. Das Treppenhaus befindet sich im rückwärtigen Teil des Gebäudes. Die drei Wohnetagen besitzen identische Grundrisse. In jedem Stockwerk befindet sich eine Wohnung mit jeweils drei Zimmern, Küche, Abort und Abstellkammer. 


1855 - Nie ausgeführte Ausbaupläne für das Anwesen von Karl Falk

München-Au * Pläne zum Ausbau des Dachgeschosses für das Wohnhaus des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk werden zwar erstellt, aber nie ausgeführt. Die Höhe der zusätzlichen Wohnung hätte wegen des Satteldachs nur rund 2.30 Meter betragen.


4. 3 1864 - Johann Valentin Fey will eine persönliche Tapeciererconzession

München * Der aus Darmstadt stammende Johann Valentin Fey stellt beim Münchner Magistrat im Alter von 30 Jahren den Antrag für eine persönliche Tapeciererconzession. Er tritt dabei gegen den Tapeziergehilfen Voll in Konkurrenz.

  • Als persönliches Vermögen gibt er 1.000 Gulden Elterngut und 550 Gulden Ersparnisse an.
  • Des weiteren legt er ein notariell beglaubigtes Zeugnis des Tapezierers Karl Falk vor, bei dem er elf Jahre gearbeitet hat,  
  • und sein in Freising absolviertes Prüfungszeugnis vom 25. November 1863, in dem ihm die Note I „vorzüglich“ attestiert wird. 


16. 9 1864 - Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

Darmstadt * Das Großherzogliche Hessische Kreisamt Darmstadt erteilt dem Tapezierer Johann Valentin Fey die Entlassung aus dem Großherzoglich Hessischen Unterthanen-Verbande. Damit steht seiner endgültigen Übersiedlung nach München nichts mehr im Wege. 


29. 10 1864 - Johann Valentin Fey erwirbt das Münchner Bürgerrecht

München-Au - München * Johann Valentin Fey, der Vater von Karl Valentin, erwirbt das kostenpflichtige und mit einem direkten Steuersatz verbundene Münchner Bürgerrecht, das nur etwa 5 Prozent der Münchner Einwohnerschaft besitzen. Damit verbunden ist beispielsweise das kommunale Wahlrecht. (siehe auch 5. Dezember 1893)


8. 8 1874 - Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

München-Au * Unter der Bauherrschaft des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk wird von den Maurermeistern Muckenthaler & Sepp an das vier Fensterachsen umfassende Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 ein Neubau mit drei Fensterachsen angefügt. In diesem Teil der heutigen Zeppelinstraße 41 befindet sich der Geburtsort von Karl Valentin. 


1954 - Eine Gedenktafel am Geburtshaus des großen Komikers

München-Au * Am Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 wird eine Gedenktafel für den großen Komiker angebracht und von seiner langjährigen Partnerin Liesl Karlstadt eingeweiht. Anwesend ist auch Schorsch Blädel und viele Fahnenabordnungen.

Die Tafel ist eine Stiftung der Freunde des Nationaltheaters unter Federführung der Süddeutschen Zeitung. Anlass ist die 100-jährige Eingemeindung der Au, Haidhausens und Giesings nach München. 


23. 10 1992 - Bezirksausschuss lehnt Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses ab

München-Au * Der Bezirksausschuss Au-Haidhausen lehnt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 ab und beantragt die Erstellung eines Sanierungsgutachtens durch die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS. Bis zur Erstellung des Gutachtens sind alle Verkaufsabsichten zu stoppen. 


Um den 30. 5 1993 - Kein innerstädtisches Interesse am Erwerb des Valentin-Geburtshauses

München * Die Münchner Wohnungsbau-Gesellschaften und die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung - MGS haben kein Interesse am Erwerb des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41. 


7. 6 1993 - Gesuch für eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

München-Au * Beim Planungsreferat wird um eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 ersucht. 


24. 1 1995 - Rudolph Moshammer verliert seinen Investor

München-Au * Der Investor des Modeschöpfers Rudolph Moshammer hat von dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 Abstand genommen, weil sein Investor abgesprungen ist. Ein neuer Investor wird gesucht, was etwa zwei bis drei Monate dauern wird. 


27. 9 1851 - Karl Falks Bauantrag wird vom Auer Magistrat genehmigt

Vorstadt Au * Der Magistrat der Vorstadt Au genehmigt den Antrag des bürgerlichen Tapezierermeisters Karl Falk für ein neuzuerbauendes Wohn- und Waschhaus in der Unteren Isargasse 45, später Entenbachstraße 63, heute: Zeppelinstraße 41. Es handelt sich dabei um das spätere Geburtshaus der Münchner Volkssängers Karl Valentin. 


14. 11 1883 - Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63

München-Au * Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später:Zeppelistraße 41] vom Tapezierer Karl Falk um 50.000 Mark. 


6. 2 1884 - Das Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 wird erneut umgebaut

Au * Der Anbau am Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelistraße 41] wird seit Dezember 1883 erneut umgebaut. In jedem der drei Stockwerk werden Wände eingezogen, die die Errichtung einer separaten Küche ermöglichen. Die Herde und Öfen müssen einen Mindestabstand zu den mit Lehm verputzten Lattenwänden aufweisen. 


7. 10 1906 - Das Fey-Anwesen wird an den Spediteur Adolf Weiß verkauft

München-Au * Das Fey-Anwesen in der Entenbachstraße 63 [später: Zeppelinstraße 41] wird um 74.018 Mark an den Spediteur Adolf Weiß und seine Ehefrau Maria über. Nach Abzug aller ausstehenden Forderungen und Hypotheken, die noch der verstorbene Vater „infolge schlechten Geschäftsganges“ aufgenommen hat, verbleiben Karl Valentin und seiner Mutter etwa 6.000 Mark.


1910 - Die Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger sen. über

München-Au * Das Anwesen in der Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger senior über. Er lässt das Rückgebäude der ehemaligen Spedition Falk & Fey abreißen und baut dort neue Werkstätten ein. 


5. 10 1902 - Karl Valentin über seinen Nürnberger Auftritt im Zeughaus

Nürnberg - München-Au * Karl Valentin schreibt an seine Eltern über seinen Auftritt im Nürnberger Zeughaus:

„Mir geht es sehr gut. Ich bin unberufen sehr gesund und habe mir den ersten Abend Asthma geholt. Ein Zimmer habe ich, da ist unser Knechtzimmer ein Salon dagegen. - Das Programm besteht aus 8 Damen (keine Angst haben) und aus mir.“ 


29. 8 1869 - Johann Valentin Fey heiratet Johanna Maria Schatte

München-Au - Herwigsdorf * Der 36-jährige Tapezierer Johann Valentin Fey heiratet die 24-jährige Köchin Johanna Maria Schatte aus Zittau in Herwigsdorf in Sachsen nach evangelischem Ritus. Sie möchten ganz bewusst der selben Zeremonie im erzkatholischen München entgehen.


13. 10 1995 - Zusätzliche Probleme tauchen auf

München-Au * Probleme der Stellplatzablöse, der baurechtlichen Genehmigungen einer Hofüberdachung und des Umfangs der Gaststättennutzung tauchen auf. Inzwischen will der Modemacher Rudolf Moshammer in dem Projekt Karl-Valentin-Geburtshaus in der Zeppelinstraße 41 auch eine Schule für männliche Mannequins unterbringen. Einen konkreten, greifbaren Plan legt Rudolph Moshammer - trotz mehrerer Aufforderungen - nie vor. 


13. 7 1869 - Ein Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses

München - München-Au * Johann Valentin Fey stellt ein „Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses“. Der verwitwete Tapezierer möchte Johanna Maria Schatte heiraten.


11. 9 1906 - Der etablierte Spediteur Jean Hopp stirb

München - München-Au * Der etablierte Spediteur Jean Hopp stirb im Alter von 39 Jahren. Er kaufte kurz vor seinem Tod die Firma Falk & Fey samt Inventar um 2.000 Mark. Der erst 1903 aus der damals bayerischen Rheinpfalz nach München zugewanderte Unternehmer will durch den Firmenkauf als „lange eingeführte Firma“ erscheinen.


5. 8 1902 - „Ich heiße jetzt und für immer KARL VALENTIN“

München-Au * In einem Liebesbrief an seine spätere Ehefrau Gisela Royes schreibt Valentin Ludwig Fey: „Ich heiße jetzt und für immer KARL VALENTIN - Münchner Original Humorist“.

Wirklich unveränderlich wird sein Name allerdings erst ab 1907.


23. 5 1905 - Das Deutsche Museum erhält den Südteil der Kohleninsel

München-Isarvorstadt * Am 23. und 31. Mai 1905 erweitern die Gremien dem Deutschen Museum die Zusage, den südlichen Teil der Kohleninsel im Wege des Erbbaurechts zu überlassen, auch in Richtung Norden, womit nun auch der südliche Bereich der Alten Isarkaserne einbezogen wird. Damit erscheint eine dauerhafte und sinnvolle Nutzung des verbleibenden, im städtischen Besitz befindlichen Teils der ehemaligen Kaserne als unrealistisch. Mit der Einrichtung des Bauplatzes für das Deutsche Museum müssen erste Nebengebäude weichen. 


9. 9 2014 - Das Völkerkundemuseum wird in Museum Fünf Kontinente umbenannt

München-Lehel * Das Staatliche Museum für Völkerkunde in der Maximilianstraße wird in Museum Fünf Kontinente umbenannt „Die Umbenennung ist das Ergebnis einer intensiven Phase der Reflexion und Neuorientierung“, sagt die Direktorin Christine Kron. Das Haus „steht für einen einzigartigen Zugang zum kulturellen Reichtum der Menschheit“ und ist „ein Ort des kulturellen Dialogs zwischen Menschen aller Kontinente“.  

Obwohl die Sammlung rund 160.000 Objekte, plus 135.000 Fotos und 100.000 Bücher umfasst, gehört es zu den beschaulicheren und weniger bekannten Münchner Museen. 


12. 11 1906 - Kaiser Wilhelm II. eröffnet die Ausstellung des Deutschen Museums

München-Lehel * Kaiser Wilhelm II. eröffnet die provisorische Ausstellung des Deutschen Museums im Alten Nationalmuseum an der Maximilianstraße, dem heutigen Museum Fünf Kontinente. Bis 1925 erhalten Besucherinnen und Besucher hier einen Vorgeschmack auf das künftige Museum, bevor die Sammlungen auf die Museumsinsel umziehen.


1790 - München und die Au bündeln ihre Armenfürsorge 

München - Au * Die Münchner und die Auer Armenpflegschaft werden vereinigt. Die dauerhaft unzureichenden Mittel der Auer Gemeindekasse reichen für die Unterstützung der Bedürftigen nicht aus. Die Zusammenlegung soll ihre Versorgung gemeinsam mit München sichern. Die Neuordnung fällt in die Zeit der Armenfürsorgereformen unter Kurfürst Carl Theodor und Benjamin Thompson, dem späteren Grafen Rumford. Unterstützung für Arbeitsunfähige und Beschäftigung für Arbeitsfähige sollen das Betteln ersetzen. 

Hier wird der Vorteil des Herbergseigentums ersichtlich, da die Herberge in Notzeiten ein veräußefliches Kapital darstellen. 


12. 7 1926 - Die Völkerkundliche Sammlung zieht an die Maximilianstraße

München-Lehel * Die damalige Völkerkundliche Sammlung bezieht ihr heutiges Domizil in der Maximilianstraße 42. Der langgestreckte Bau gegenüber der Regierung von Oberbayern entstand ab 1858. Ursprünglich war das Gebäude jedoch nicht für die Völkerkunde vorgesehen, sondern für das Bayerische Nationalmuseum. Deshalb die Aufschrift: „Meinem Volk zu Ehr und Vorbild“. 


26. 11 1906 - Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum wird eröffnet

München-Lehel * Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum in der Pfarrstraße 3 wird eröffnet.


20. 6 1905 - Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz geht in Betrieb

München-Lehel * Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz im Lehel geht in Betrieb.


1833 - Die Suppenschule in der Auer Armen-Industrie-Schule

Vorstadt Au * Zur Auer Armen-Industrie-Schule gehört eine Suppenschule, die 235 Kinder zwischen fünf und fünfzehn Jahren betreut. Bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens gibt die Einrichtung 52.633 Suppenportionen aus und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung bedürftiger Kinder.

Die Mahlzeiten werden täglich um zwölf Uhr im gemeinsamen Speisesaal ausgegeben. Durch das Essen an einer gemeinsamen Tafel verfolgt die Schule neben der Versorgung der Kinder auch erzieherische Ziele. Nach den Vorstellungen der Zeit sollen dabei Reinlichkeit, Disziplin und ein angemessenes Verhalten bei Tisch gefördert werden.


1832 - Gründung der Armen-Industrie-Schule durch Pfarrer Hermann Rabl

Vorstadt Au * In den Jahren 1832/33 gründet der Auer Stadtpfarrer Hermann Rabl eine Armen-Industrie-Schule. Ihr Ziel ist die Erziehung benachteiligter Kinder zu „aufrichtig frommen und wahrhaft tugendhaften Christen“ sowie zu rechtschaffenen, arbeitsamen und verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft. Aus der „Armenkinderwelt“ soll, nach den Vorstellungen der Zeit, ein tüchtiges und sittlich gefestigtes Geschlecht für Staat und Gesellschaft heranwachsen.

Die Schule versteht sich nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern auch als sozialpädagogisches Projekt. In der Armen-Industrie-Schule, in der die Kinder unter ständiger Aufsicht stehen und praktische Fertigkeiten erlernen, soll der Armut nicht länger allein durch Almosen begegnet werden. Stattdessen setzt man auf das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Durch die Erziehung zur Arbeit sollen die Kinder Fähigkeiten erwerben, die ihnen eine eigenständige Lebensführung ermöglichen und sie zugleich von Bettelei und Verwahrlosung fernhalten.

Der Gründung liegt die Überzeugung zugrunde, dass regelmäßige Arbeit und praktische Ausbildung einen positiven Einfluss auf die Charakterbildung ausüben und dadurch auch die gesellschaftlichen Verhältnisse verbessert werden können. Vor diesem Hintergrund gilt die Armen-Industrie-Schule vielen Zeitgenossen als wirksames Mittel zur Bekämpfung sozialer Missstände und insbesondere der Armut. Die Armen-Industrie-Schule wird damit zu einem „Allheilmittel gegen alle gesellschaftlichen Widersprüche und Schäden, einschließlich der Armut“. 


1837 - Ein eigenes Gebäude für die Armen-Industrie-Schule in der Au

Vorstadt Au * Der Magistrat der Vorstadt Au lässt am Mariahilfplatz 8 ein eigenes Gebäude für die Armen-Industrie-Schule errichten. Neben der Verpflegung in der Suppenschule erhalten besonders bedürftige Kinder auch Kleidung und andere notwendige Unterstützung.

Im Mittelpunkt der Einrichtung steht jedoch nicht die materielle Versorgung, sondern die Erziehung zur Arbeit. Nach dem Unterricht am Nachmittag bleiben die Kinder in der Schule und gehen dort verschiedenen nützlichen Beschäftigungen nach. Erst am Abend kehren sie in ihre Familien zurück. Nach dem pädagogischen Verständnis der Zeit sollen sie auf diese Weise zu Fleiß, Disziplin und einem geregelten Tagesablauf erzogen sowie von Verwahrlosung und schädlichen Einflüssen ferngehalten werden.


Nach dem 1. 10 1854 - Ende der Armen-Industrie-Schule in der Au 

München-Au * Nach der Eingemeindung der Vorstadt Au nach München wird die Armen-Industrie-Schule am Mariahilfplatz aufgelöst. Die nur wenige Jahrzehnte bestehende Einrichtung verbindet soziale Fürsorge mit Unterricht und praktischer Arbeit. Aus heutiger Sicht erscheint ihr Konzept ambivalent: Neben dem humanitären Anliegen dient die Arbeitserziehung auch der sozialen Disziplinierung und der Einordnung armer Kinder in die damalige Gesellschaftsordnung. Das frei gewordene Schulgebäude am Mariahilfplatz 8 erhält anschließend eine neue Funktion und wird später als Knabenschule genutzt.


25. 12 1705 - Das Massaker vor München nimmt seinen Lauf

München * Ein von vornherein aussichtsloser Kampf beginnt. Der Angriffsplan der Aufständischen zeigt zugleich die Unfähigkeit ihrer Anführer.  

Wie sollen die Oberländer - ohne Unterstützung der Münchner Bevölkerung und der wesentlich zahlreicheren Unterländer - die mit starken Befestigungen versehene Stadt stürmen?

  • Die Münchner Befestigung besteht aus den beiden 10 und 7 Meter hohen Mauerringen. 
  • Denen vorgelagert liegt ein 25 Meter breiter Wassergraben mit gemauerten Böschungen. 
  • Jenseits des Grabens befindet sich ein 5 bis 7 Meter hoher Erdwall mit Palisadenwand. 
  • Das Isartor wird zudem durch einen vorgeschobenen Ravelin gesichert. 


7. 11 1724 - Die städtischen Rechte im Lehel werden bestätigt

München-Lehel * Nach langen Verhandlungen bestätigt Kurfürst Max Emanuel die Münchner Burgfriedensgrenze zugunsten der Stadt. Die umstrittenen grundherrlichen und gerichtlichen Zuständigkeiten im Lehel werden neu geregelt. Eine eigene Lehel-Deputation übernimmt die städtische Verwaltung des Viertels. 

Die Bewohner nehmen die Neuordnung zum Anlass, eine eigene Kirche und eine verlässliche Seelsorge für die rund 2.000 Einwohner zu fordern. Das Lehel gehört bereits zur Graggenau und damit zum Pfarrgebiet Unserer Lieben Frau. Stadtgraben, Befestigungswall und Mauer erschweren jedoch den Zugang zu den Seelsorgern. 

Besonders problematisch ist die Versorgung Schwerkranker in der Nacht: Die Stadttore dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Bürgermeisters geöffnet werden. Deshalb holen die Bewohner mitunter einen Paulanerpater aus dem Kloster Neudeck in der Au. Nach der überlieferten Darstellung dauert dies mindestens zwei Stunden; im Winter erschweren schlechte Wege den ohnehin langen Weg zusätzlich. Manche Sterbende erhalten deshalb die Sterbesakramente nicht mehr rechtzeitig. 


1805 - Handwerker und Isararbeiter prägen das Lehel 

München-Lehel * Der kurfürstliche Polizeidirektor Anton von Baumgartner nennt in seinem München-Wegweiser bei den Hausnummern des Lehels häufig Wäscher, Zimmerleute, Maurer sowie Länd- und Floßknechte. Die Berufsangaben zeigen die Bedeutung des Baugewerbes, der Wäscherei und der Arbeit an den Anlegeplätzen und auf der Isar für das Viertel. 


1873 - Holzkohle aus Tölz

Tölz - München * Alleine in diesem Jahr kommen aus Tölz auf Flößen 32.223 Zentner Holzkohle. Die wegen ihrer Heizkraft sehr begehrte Holzkohle wurde von vielen gewerblichen Betrieben in und um München benötigt. Seit wann diese Fracht auf der Kohleninsel gelagert wurde, ist nicht bekannt. 


1782 - Das Lehel zählt 188 Häuser und 2.225 Einwohner 

München-Lehel * Das Lehel umfasst 188 Häuser mit 507 Herdstätten und 2.225 Einwohnern. Ein großer Teil der Bewohner lebt von zünftigen Handwerken und anderen bürgerlichen Gewerben. Die Einbindung in die städtische Zunftordnung schützt jedoch nicht vor Armut und beengten Wohnverhältnissen. 


15. 9 1796 - Die Bauarbeiten für die heutige Rumfordstraße beginnen

München-Isarvorstadt * Graf Rumford lässt durch Militärkolonnen mit Arbeiten an einer Ringstraße, die heutige Rumfordstraße, beginnen. Er will das Gelände im unmittelbaren Vorfeld der Wälle räumen und zur leichteren Umfahrung der Stadt eine breite, verkehrstüchtige Straße anlegen lassen. 

Noch bevor die Besitzer protestieren und ihre bewegliche Habe in Sicherheit bringen können, werden die auf der geplanten Trasse liegenden Gartengrundstücke enteignet. Nicht einmal die Ernte ihrer Anpflanzungen dürfen sie noch einholen. 

So entsteht vor den Stadttoren die erste Umfahrung Münchens. Weil die Ringstraße als militärisch Straßenanlage begründet worden war, wehrt sich der Magistrat erfolgreich gegen jede finanzielle Beteiligung. Auch, als man die Straßenanlage als wesentlichen Beitrag zur Verschönerung Münchens ansah.


26. 9 1806 - Auf der Suche für ein Gefängnis

München-Graggenau * Der Lueg-ins-Land und der daneben stehende Scheibling werden als Fronfeste ins Auge gefasst. 


1691 - Der Hofrat versucht, den Bau weiterer Wohnungen im Lehel zu unterbinden 

München-Lehel * Der Hofrat versucht vergeblich, die Errichtung weiterer Wohnungen in den Gärten des Lehels zu untersagen. Die Ansiedlung, die auch die Familie Tattenbach durch die Vergabe von Herbergen fördert, widerspricht den obrigkeitlichen Bemühungen, den Zuzug mittelloser Menschen zu begrenzen. 

Zur Begründung erklärt der Hofrat, durch die neuen Bewohner werde „der petl bey alhiesiger statt nur vermehret“. Die Grundbesitzer profitieren dagegen von den Bodenzinsen und den Abgaben bei Besitzwechseln.


1. 10 1908 - Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

München-Lehel * Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3. 


Militär Holzgarten
Erstellung: 1700
Preysingstraße
15 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 2
17 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pütrichstraße 5
27 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90; mit Nr. 7 zu einem Block vereint.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pütrichstraße 7
39 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90; mit Nr. 5 zu einem Block vereint.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 1
52 m Route
<p>Mietshaus, mit Neurenaissance-Ecker, um 1890; vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pütrichstraße 8
67 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; bildet mit dem Eckhaus Kellerstraße 19 eine architektonische Einheit.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 1
68 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance mit Eckerker, reich gegliedert, um 1880.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 3
76 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90, z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 19
77 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, erbaut 1880; bildet mit Eckhaus Püttrichstraße 8 eine architektonische Einheit.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 5
79 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 15
82 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Giebelrisalit und Erker, 1880; z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 7
86 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>

94 m Route
Haidhausen. Der Bereich von Haidhausen in seiner Ausdehnung zwischen Kirchenstraße, Preysingstraße, Steinstraße bis hin zum Maximilianeum ist ein Ensemble. Er ist anschauliches Beispiel für die sukzessive Umwandlung einer ursprünglichen Dorf- und Vorstadtsituation in ein städtisches Quartier, wobei das frühe und mittlere 19. Jh. neue bauliche Strukturen schafft, das späte 19. Jh. alte Linien in der Bebauung beläßt, aber überformt und städtebaulich erst pointiert.
Johanneskirche
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1916
Preysingstraße 17
107 m Route
<p>Evang.-Luth. Johanneskirche, neuromanischer, kreuzförmiger Zentralbau mit Emporen und Turm, malerischer Gruppenbau aus Rohbackstein, 1914-16 von Albert Schmidt; inmitten des Preysingplatzes.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Kellerstraße 23
115 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1894; Gruppe mit Nr. 25.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Milchstraße 8
117 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Holzhofstraße 8
122 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und dekoriert, mit Erkerturm an der Ecke, um 1900
Preysingplatz 3
127 m Route
Preysingplatz 3, 4, 5, 6, 7.; Auf dem rückwärtigen Areal unterirdische Anlagen eines ehemaligen Bierkellers, vierschiffige, langgestreckte Tonnengewölbe aus Ziegelmauerwerk, 1.Hälfte 19.Jh.; Teil der ehemaligen Kellerstadt der Münchner Brauereien in Haidhausen.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Kellerstraße 25
133 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1894; Gruppe mit Nr. 23.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 49
138 m Route
<p>Kleinhaus, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 51 und 53.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 53
138 m Route
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 49 und 51.</p>
Mietshaus
Architekt: Karg Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Steinstraße 46
139 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, 1886 von Baumeister Franz Karg.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 51
139 m Route
<p>Kleinhaus, wohl Anfang 19. Jh., Fassadenpreisträger 2005; langgestreckte Gruppe mit Nr. 47, 49 und 53.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 47
140 m Route
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, wohl Anfang 19. Jh.; langgestreckte Gruppe mit Nr. 49, 51 und 53.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Preysingstraße 8
144 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Steinstraße 39
145 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.</p>
Werkzeug-Maschinenfabrik
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1890
Kellerstraße 27
146 m Route
<p>Werkzeug-Maschinenfabrik A. Schärfls Nachf., in Häuserzeile stehende Fassade von Wohnhausformat mit großen Fabrikfenstern und neugotischer Gliederung, um 1890.</p>
Städtische Kinderkrippe
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Kellerstraße 8
150 m Route
<p>Städtische Kinderkrippe, freistehender Neubarockbau, 1893-94 von Karl Hocheder d. Ä.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Steinstraße 55
150 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1892 von Korbinian Schmidt.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 7
154 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Steinstraße 43
156 m Route
<p>Zweigeschossiges Kleinhaus, 19. Jh.; im Hof hinter Nr. 47.</p>
Vorstadthaus
Architekt: Kuppelmayr Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1861
Steinstraße 50
157 m Route
<p>Schlichtes Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1861 von Maurermeister Max Kuppelmayr; langgestreckter Block mit Nr. 52.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Milchstraße 13
158 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 26
163 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Eggernstraße 10
165 m Route
Mietshaus, neubarock, um 1900.
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 15
165 m Route
<p>Freistehendes Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 29
165 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1880.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Steinstraße 52
166 m Route
<p>Schlichtes Vorstadthaus, spätklassizistisch, um 1860; langgestreckter Block mit Nr. 52.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Steinstraße 59
169 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor; Gruppe mit Nr. 57.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Steinstraße 57
170 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und Stuckdekor, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 59.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingplatz 12
171 m Route
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Loggien und Balkonen, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Eggernstraße 5
173 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 17
173 m Route
<p>Freistehendes Kleinhaus mit Zeltdach, um 1800.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Milchstraße 10
174 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit erkerartig abgerundeter Ecke, reich gegliedert und stuckiert, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 24
176 m Route
<p>Mietshaus, neubarock mit Eckerker, um 1890; bildet mit Nr. 26 eine symmetrische Gruppe.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Steinstraße 63
177 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1875.</p>
Mietshaus
Architekt: Köchler Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1875
Steinstraße 65
178 m Route
<p>Mietshaus, in klassizistischer Tradition, 1875 von Maurermeister Georg Köchler.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 19
180 m Route
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800; Block mit Nr. 21.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Steinstraße 27
180 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei reich dekorierten Erkern und Giebel, bez. 1902.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Milchstraße 12
182 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1860
Steinstraße 67
184 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, mit Lisenengliederung, um 1860/70.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Sedanstraße 3
186 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1890 von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 22
188 m Route
<p>Mietshaus, historisierend, mit Erker und Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Pendant zu Nr. 26, bildet mit diesem und Nr. 24 eine symmetrische Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 24
190 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Bau mit zwei Erkern und reichem, barockisierendem Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Mittelteil der Gruppe Nr. 22/24/26.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 21
192 m Route
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, um 1800; Block mit Nr. 19.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Steinstraße 18
193 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, um 1880.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Innere Wiener Straße 18
194 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 23
197 m Route
<p>Freistehendes Kleinhaus mit Mansardsatteldach, um 1800.</p>
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Innere Wiener Straße 26
202 m Route
<p>Mietshaus, historisierend, mit Erker und Putzdekor, 1913 von Franz Deininger; Pendant zu Nr. 22, bildet mit diesem und Nr. 24 eine symmetrische Gruppe.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Steinstraße 19
202 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, bez. 1899.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 28
203 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Milchstraße 25
206 m Route
<p>Kleinhaus mit Mansardsatteldach, um 1800.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kellerstraße 22
209 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kellerstraße 31
209 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860/70.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 71
209 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1885
Innere Wiener Straße 30
211 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Mittelgiebel, bez. 1885.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 17
216 m Route
<p>Kleinhaus des frühen 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 15.</p>
Mietshaus
Architekt: Freundorfer H.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Kellerstraße 24
218 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1886 von H. Freundorfer.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kellerstraße 1
219 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900; bildet mit Preysingstraße 2 eine Einheit.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Innere Wiener Straße 32
220 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition um 1860/70.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Milchstraße 27
222 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; bildet einen Block mit Preysingstraße 42.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Steinstraße 73
222 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Putz- und Stuckdekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 75 und 77.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1900
Preysingstraße 42
223 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau, um 1900; z. T. vereinfacht; Block mit Milchstraße 27.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Steinstraße 15
223 m Route
<p>Kleinhaus (Doppelhaus) des frühen 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 17.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinstraße 12
224 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, bez. 1894.</p>
Mietshaus
Architekt: Günther Ernst
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Preysingstraße 37
227 m Route
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance (im Burgenstil), 1901-02 von Ernst Günther; städtebaulicher Abschluss der Wörthstraße.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kellerstraße 33
227 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Seitenrisaliten, um 1860/70.</p>
Gaststätte zum Tatzelwurm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Innere Wiener Straße 36
233 m Route
<p>Gaststätte zum Tatzelwurm, Neurenaissance, 1878, vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Sedanstraße 7
233 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor an Ecke und Flacherkern, 1892 von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinstraße 75
233 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 73 und 77.</p>
Kulturzentrum am Gasteig
Architekt: Raue, Rollenhagen, Lindemann und Grossmann
Erstellung: 1984
Rosenheimer-Straße 5
237 m Route
<p>Der Gasteig ist ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum in München und eines der größten seiner Art in Europa. Eröffnet 1985, liegt das markante Gebäude am rechten Isarufer im Stadtteil Haidhausen. Der Name leitet sich von seiner geografischen Lage ab, da „Gasteig“ so viel wie „steiler Weg“ bedeutet.</p><p>Der Gasteig beherbergt mehrere Institutionen, darunter die Münchner Philharmoniker, die Stadtbibliothek München, die Volkshochschule München und die Hochschule für Musik und Theater München. Herzstück des Komplexes ist der Große Konzertsaal, der über 2.400 Plätze bietet und für seine Akustik bekannt ist. Neben diesem gibt es zahlreiche weitere Veranstaltungsräume, darunter die Black Box und der Carl-Orff-Saal, die für Konzerte, Theateraufführungen, Filmvorführungen und Kongresse genutzt werden.</p><p>Architektonisch zeichnet sich der Gasteig durch seine Backsteinfassade und funktionale Gestaltung aus, die immer wieder Gegenstand von Diskussionen ist. Mit jährlich über einer Million Besuchern ist er ein zentraler Ort des kulturellen Lebens in München. Seit 2021 wird der Gasteig umfassend saniert, wobei Veranstaltungen vorübergehend im „Gasteig HP8“ in Sendling stattfinden. Der Gasteig ist ein Symbol für Münchens kulturelle Vielfalt und ein Treffpunkt für Bildung, Kunst und Kultur.</p>
Mietshaus
Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Steinstraße 11
238 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1881 von Johann Wittig.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Comeniusstraße 1
239 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Johannisplatz 12
241 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1893.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Kellerstraße 35
243 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1870.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinstraße 77
243 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit großer Hausfigur, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 73 und 75.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Innere Wiener Straße 38
244 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Schiltbergerstraße 2
247 m Route
Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Steinstraße 8
250 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Wörthstraße 2
251 m Route
<p>Münchner Magistrat den Bau einer „Neuen Schule Haidhausen“ an der Wörthstraße. Der 1885 eröffnete Bau war ein großer, späthistoristischer Ziegelbau, typisch für die kommunalen Schulgebäude der Gründerzeit im Münchner Osten. Mit rund 1.250 Kindern im Werktagsunterricht und zusätzlich über 300 Kindern im Sonntagsunterricht war das Haus vom ersten Tag an stark überbelegt. Neben dem regulären Unterricht erfüllte die Schule auch ausgeprägte soziale Funktionen für die ärmeren Familien des Viertels – etwa durch Schulspeisungen und Unterstützung bedürftiger Kinder.</p><p>Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude 1944 bei Luftangriffen schwer getroffen; Dachstuhl und Obergeschosse brannten aus, die Nutzung war danach nur noch eingeschränkt möglich. Zwischen 1950 und 1958 wurde der kriegszerstörte Altbau schließlich abgetragen und durch einen modernen Neubau ersetzt, der am 14. August 1958 feierlich eingeweiht wurde. Der neue Schulkomplex spiegelt die funktionalen Prinzipien der Nachkriegsarchitektur wider und gilt als zweite Bau- und Nutzungsepoche der Schule.</p><p>2009 erfuhr der Haupttrakt eine grundlegende Sanierung, bei der das Gebäude baulich und energetisch an heutige Anforderungen angepasst wurde.</p>
Hofbräukeller
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Innere Wiener Straße 17
251 m Route
<p>Innere Wiener Straße 17/19; Hofbräukeller (nordöstlicher Block), Neurenaissance, mit Risaliten, Lisenen und Konsolgesims, späteres 19. Jh., vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 40
251 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuck, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Preysingstraße 39
251 m Route
<p>Mietshaus, malerischer, historisierender Eckbau, stark vertikal entwickelt, Anfang 20. Jh.</p>
Kellerstraße
251 m Route
Straßenpissoir; paraventartige Gusseisenkonstruktion, Ende 19. Jh., mit Beschlagwerkornament.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Comeniusstraße 3
255 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Johannisplatz 13
255 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Stuckdekor, um 1870.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Preysingstraße 41
259 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Steinstraße 79
262 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Sedanstraße 9
263 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1891 von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Comeniusstraße 2
263 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1892 von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Comeniusstraße 4
264 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, wohl 1896.</p>
Wörthstraße
264 m Route
<p>Nach der Kriegszerstörung des historischen Schulhauses wurde zwischen 1950 und 1958 ein sachlicher, funktionaler Neubau im Stil der frühen Nachkriegsmoderne errichtet. Klare Baukörper, helle Putzfassaden und große Fenster prägten das Erscheinungsbild. Der Bau spiegelte das neue pädagogische Verständnis der 1950er Jahre wider: viel Tageslicht, großzügige Klassenräume, moderne Fachräume und zeitgemäße Sportanlagen. Mit seiner zurückhaltenden Architektur steht der Neubau für den Wiederaufbau und die Bildungsneuausrichtung im München der Nachkriegszeit.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Johannisplatz 11
265 m Route
<p>Mietshaus, schlichter, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Hierstorfer K., Biedermann Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Innere Wiener Straße 42
266 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit stuckiertem Konsolgesims, 1893 von K. Hierstorfer und Josef Biedermann.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Schiltbergerstraße 1
267 m Route
Mietshaus, Jugendstildekor, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Innere Wiener Straße 44
269 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 30
270 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Steinstraße 79
271 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Comeniusstraße 6
272 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1896 erbaut, z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1896
Sedanstraße 11
275 m Route
<p>Mietshaus, Neurokoko, reich stuckiert, 1896-97 von Ferdinand Hönig; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 13.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Sedanstraße 12
276 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kellerstraße 39
278 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Mietshaus
Architekt: Fastlinger Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 46
279 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit zwei Eckturmerkern und reichen Stuckreliefs in den Schweifgiebeln, um 1900; Gedenktafel: Wohnhaus des Historikers Max Fastlinger.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Johannisplatz 14
279 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1900, im Kern älter, etwa 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Comeniusstraße 8
282 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kellerstraße 32
282 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Steinstraße 5
283 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Johannisplatz 15
284 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1901.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1825
Preysingstraße 53
285 m Route
<p>Kleinhaus mit zwei Zwerchgiebeln, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 55 einen Schopfwalmdach-Block.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Comeniusstraße 10
288 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Sedanstraße 14
289 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 16.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Steinstraße 3
289 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60.</p>
Mietshaus
Architekt: Kalb Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Wörthstraße 3
290 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1895 von Josef Kalb.</p>
Am Gasteig
290 m Route
<ul><li>1578 - Errichtung der Kapelle</li><li>1820 - abgebrochen und wiederaufgebaut</li><li>1926 - Bau des Umganges nach Altöttinger Vorbild</li></ul>
Am Gasteig
290 m Route
<p>Die Loretokapelle ist an die Nikolaikirche angebaut und liegt leicht nach hinten versetzt. Sie wurde erstmals 1678 errichtet und 1820, im Gründungsjahr der Gemeinde St. Johann Baptist, ohne Genehmigung abgerissen und in größerer Form neu aufgebaut.</p><p>Im Jahr 1926 wurde die Kapelle umgestaltet, inspiriert von der Gnadenkapelle in Altötting. Während der Bombenangriffe in der Nacht vom 24. auf den 25. April 1944 brannte sie vollständig aus. Nach dem Wiederaufbau wurde der Altar am 10. Dezember 1955 geweiht.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1910
Preysingstraße 55
291 m Route
<p>Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 53 einen Schopfwalmdach-Block.</p>
Neubarocker Eisenzaun
Baustil: neubarock
Innere Wiener Straße 3
294 m Route
Innere Wiener Straße 3/5; Den zum Hofbräukeller gehörigen Garten umgibt ein Eisenzaun mit kugelbesetzten Pfeilern, neubarock.
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1896
Sedanstraße 13
295 m Route
<p>Mietshaus, Neurokoko, reich stuckiert, 1896-97 von Ferdinand Hönig; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 11.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Johannisplatz 9
296 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Johannisplatz 9
301 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Sedanstraße 16
304 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 14.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Preysingstraße 57
306 m Route
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 59, 61, 63 und 65.</p>
Preysingstraße 59
306 m Route
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.: Gruppe mit Nr. 57, 61, 63 und 65.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1897
Sedanstraße 15
306 m Route
<p>Mietshaus, Neurokoko, erbaut 1897, z. T. vereinfacht; zur Gruppe Nr. 11 und 13 gehörig.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 5
307 m Route
<p>Mietshaus, neubarock mit Lisenen und Segmentgiebel, um 1890; z. T. vereinfacht.</p>
St. Niklai am Gasteig
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1660
Innere Wiener Straße 1
307 m Route
<p>Kath. Kirche St. Nikolaus am Gasteig, ehem. Spitalkirche, im Kern spätgotisch, 1660 umgebaut, mit Türmchen; mit Ausstattung; südöstlich anstoßend die Altöttinger Kapelle, 1926 umgebaut und erweitert.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Kellerstraße 43
307 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor an den Lisenen, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Wörthstraße 8
311 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit reichem Stuckdekor, 1894 von Franz Hammel.</p>
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Innere Wiener Straße 50
311 m Route
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Preysingstraße 46
314 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Preysingstraße 61
314 m Route
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 63 und 65.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Kellerstraße 45
318 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Putzgliederung und Stuckdekor, 1894 von Georg Müller.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Johannisplatz 18
319 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Metzstraße 11
321 m Route
<p>Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuckdekor, 1898; vgl. Nr. 19.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Metzstraße 13
321 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.</p>
Kreuzigungsgruppe
Architekt: Luidl Gabriel
Erstellung: 1720
Am Gasteig 2
323 m Route
vor Am Gasteig 2; Kreuzigungsgruppe, Steinfiguren Maria und Johannes der Evangelist, um 1720 von Gabriel Luidl; Kruzifix modern; im Vorgarten.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Wiener Platz 2
324 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.</p>
Preysingstraße 63
325 m Route
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 61 und 65.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rosenheimer Straße 44
326 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, um 1900.</p>
Preysingstraße 65
327 m Route
<p>Kleinhaus, frühes 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 57, 59, 61 und 63.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 10
330 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1893
Sedanstraße 17
331 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau französischen Charakters, reich gegliedert und stuckiert, 1893-94 von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Architekt: Heldenberg Constantin
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1889
Weißenburger Straße 1
332 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1889 von Constantin Heldenberg; Eckbau am Rosenheimer Platz, dessen Rondellform angepasst.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer Michael
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1897
Metzstraße 19
333 m Route
<p>Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuck, 1897 von Michael Mayer; vgl. Nr. 11.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Wiener Platz 6
333 m Route
<p>Kleinhaus, im Kern wohl um 1800, z. T. aufgestockt.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Chorherrstraße 2
333 m Route
Malerisch wirkendes Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Chorherrstraße 6
334 m Route
<p>Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, wohl um 1870.</p>
Mietshaus
Architekt: Köchler Georg
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Weißenburger Straße 5
338 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1875-76 von Georg Köchler.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Obere Johannisstraße 3
338 m Route
<p>Vorstädtisches Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Wiener Platz 4
339 m Route
<p>Kleinhaus des frühen 19. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1790
Wiener Platz 5
339 m Route
<p>Kleinhaus wohl des späten 18. Jh.</p>
Münchner Kindlkeller
Architekt: Thiersch Friedrich
Erstellung: 1899
Rosenheimerstraße 20
339 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Wiener Platz 7
340 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1901-03; z. T. vereinfacht; stattlicher Block mit Nr. 8.</p>
Vorstadt-Gasthaus
Erstellung: 1850
Grütznerstraße 8
340 m Route
<p>Huterer-Wirt, Vorstadt-Gasthaus des mittleren 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Wiener Platz 8
343 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkern, bez. 1901-03; z. T. vereinfacht; stattlicher Block mit Nr. 7.</p>
Mietshaus
Architekt: Dreier Hugo
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Preysingstraße 67
343 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888 von Hugo Dreier.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1845
Grütznerstraße 7
344 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 12
346 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 16
348 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 18
349 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit polygonalem Erkerturm an der Ecke, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 14
350 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Polygonalerker, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Grütznerstraße 6
350 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, stark gegliedert, erbaut 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 52
352 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erkerturm, um 1900, vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Johannisplatz 6
352 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in spätklassizistischer Tradition, 1875, aufgestockt 1898.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Obere Johannisstraße 2
355 m Route
<p>Vorstädtisches Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.</p>
Franziskanerkeller
Architekt: Seidl Gabriel von
Hochstraße 6
355 m Route
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 16
356 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 14.</p>
Mietshaus
Architekt: Kuen J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Metzstraße 25
359 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889-90 von J. Kuen.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Metzstraße 26
359 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Weißenburger Straße 2
359 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Eckbau am Rosenheimer Platz, dessen Rondellform angepasst.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 13
360 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor (Masken), um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Johannisplatz 20
360 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 3. Viertel 19. Jh.</p>
St. Johannes Baptist
Architekt: Berger Matthias
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1852
Johannisplatz 22
361 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist, neugotisch mit hohem Westturm und zwei Türmen am Chor, 1852-74 von Matthias Berger; mit Ausstattung; freistehend inmitten des Platzes.</p>
Klassizistisches Haus
Erstellung: 1820
Grütznerstraße 5
362 m Route
<p>Langgestrecktes, freistehendes klassizistisches Haus des frühen 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Preysingstraße 69
362 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, Ende 19. Jh.</p>
Vorstadthaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Untere Johannisstraße 4
364 m Route
<p>Vorstadthaus, Neurenaissance, um 1870.</p>
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 14
366 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1888-89 von Lindauer und Marckert; Mittelbau einer Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 12 und 16.</p>
Glaspalast-Brunnen
Architekt: Voit August von
Erstellung: 1853
Weißenburger Platz
367 m Route
<p>Glaspalast-Brunnen, 1853 von August von Voit für den Glaspalast entworfen, um 1875 vor dem Ostbahnhof am Orleansplatz aufgestellt, 1974 an den gegenwärtigen Platz versetzt.</p>
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Metzstraße 30
368 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Jesusrelief und Inschrifttafel, 1888-89 von Ernst Dressler.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 2
368 m Route
<p>Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet; Gruppe mit dem gleichartigen, doch vereinfachten Haus Nr. 4.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Innere Wiener Straße 57
372 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1901.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1905
Preysingstraße 52
372 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Wörthstraße 15
373 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897-98.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 4
374 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; vereinfacht.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Untere Johannisstraße 3
375 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; ursprünglich nur mit 1. Obergeschoss, 1873 nach Osten erweitert und aufgestockt.</p>
Mietshaus
Architekt: Lindauer und Marckert
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Rosenheimer Straße 12
375 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, bez. 1889, von Lindauer und Marckert; Gruppe mit den gleichartigen Häusern Nr. 14 und 16.</p>
Preysingstraße 60
375 m Route
<p>Tiefgelegenes, niedriges Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1879
Rosenheimer Straße 63
377 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1879 erbaut.</p>
Mietshaus
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Sckellstraße 1
377 m Route
<p>Mietshaus, freistehender Block in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Simon Killer.</p>
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Walserstraße 2
379 m Route
<p>Vorstadthaus, langgestreckter, klassizistischer Eckbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Walserstraße 9
380 m Route
<p>Schlichtes Vorstadthaus, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 4
380 m Route
<p>Mietshaus, schlichte deutsche Renaissance, 1900 von Baumeister Hans Mayer errichtet, Fassade vereinfacht; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 2.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1825
Preysingstraße 54
381 m Route
<p>Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wörthstraße 17
386 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern, am Rustika-Erdgeschoss Scheitelmasken, um 1890; vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 3
386 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Untere Johannisstraße 2
387 m Route
<p>Vorstadthaus, in spätklassizistischer Tradition, reich gegliedert, um 1870.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 2
387 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>
Muffatwerk
Architekt: Hocheder Karl d. Ä
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Zellstraße 4
391 m Route
<p>Muffatwerk (Elektrizitätswerk), Südteil klassizistischer Rustikabau, 1836 als Muffat-Brunnhaus erbaut; Nordteil im barockisierenden Jugendstil, 1898 von Karl Hocheder d. Ä., mit hohem, architektonisch gegliedertem Kamin.</p><h4>Baugeschichte</h4><p><strong>1. Das Brunnhaus (1837)</strong></p><p>1837 wurde auf der Kalkofeninsel (einer Halbinsel im Auer Mühlbach) ein Brunnhaus zur Wasserversorgung Haidhausens errichtet – geplant und gebaut von Stadtbaurat Franz Karl Muffat.</p><p>Das entspricht klassizistischer Architektur jener Zeit.</p><p><strong>2. Übergang zur Stromversorgung (ab 1867 / 1893–1894)</strong></p><p>1867 wurde dem Brunnhaus ein Maschinenhaus mit Dampfmaschine hinzugefügt.</p><p>1883 wurde die Wasserversorgung eingestellt, das Gebäude stillgelegt – wegen Verlagerung der städtischen Wasserversorgung aus dem Mangfalltal.</p><p>1893–1894 erfolgte der Umbau zum kombinierten Dampf- und Wasserkraftwerk („Muffatwerk“) für Stromerzeugung (z. B. Straßenbeleuchtung, Rathaus).</p><p>1895–1898 wurde das Kraftwerk erweitert – geplant von Carl Hocheder, u. a. mit Halle und Jugendstil-Schornstein – diese Bauten stehen heute unter Denkmalschut .</p><p><strong>3. Technische Entwicklung</strong></p><p>Bei Eröffnung 1893 verfügte es über eine Jonval-Turbine mit 147 kW und eine Dampfmaschine mit 220 kW.</p><p>1912 steigerte sich die Leistung auf 1 400 kW (davon 1 320 kW Dampf, 80 kW Wasserkraft).</p><p>Das Kesselhaus wurde 1936 letztmalig vergrößert.</p><p><strong>4. Stilllegung und Zwischennutzung (1973–1992)</strong></p><p>1973 wurde die Stromproduktion eingestellt.</p><p>In den 1980er Jahren diente das Gebäude u. a. als Tennishalle des Sportvereins der Stadtwerke München (SWM).</p><p><strong>5. Umnutzung zum Kulturzentrum (ab 1992)</strong></p><p>1992 begann die Umwandlung unter Berücksichtigung strengster Denkmalschutzauflagen zu einem Kulturzentrum.</p><p>1993 eröffnete die Muffathalle, betrieben als PPP (public-private-partnership) von Dietmar Lupfer und Christian Waggershauser.</p><p>2002 folgte der Biergarten, 2005 der Club Ampere sowie Backstage- und Proberäume.</p><p>2006 nahm ein privates modernes Wasserkraftwerk den Betrieb auf: mit Kaplan-Turbine, 250 kW Leistung – Ökostrom aus dem Auer Mühlbach.</p><p>2008 erfolgte die Erweiterung – Veranstaltungsfläche wuchs von 1 100 auf 3 000 m², und der Name wurde offiziell auf „Muffatwerk“ geändert </p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Innere Wiener Straße 59
391 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker und reichem Stuckrelief im Schweifgiebel, um 1895 von Korbinian Schmid nach Entwurf von Carl Hocheder d. Ä.</p>
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Walserstraße 3
393 m Route
<p>Vorstadthaus, klassizistischer Eckbau mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Am Lilienberg 1
393 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Gauben, Neurenaissance, von Johann Grübel, 1888.</p>
Franz-von-Kobell-Denkmal
Architekt: Koenig Benedikt
Erstellung: 1896
Grütznerstraße
393 m Route
Franz-von-Kobell-Denkmal mit Bronzebüste, 1896 von Benedikt Koenig; unweit der Grütznerstraße.
Niedriges Kleinhaus
Erstellung: 1800
Preysingstraße 58
395 m Route
<p>Niedriges Kleinhaus, wohl um 1800.</p>
Preysingstraße 60
395 m Route
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois, Thaler Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 64
395 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1892-93 von Alois Barbist; Einbau eines Kinos, 1909 von Hans Thaler; Block mit Nr. 62.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Walserstraße 7
396 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870.</p>
Wohnhaus von Eduard von Grützner
Architekt: Grützner Eduard von, Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1884
Grütznerstraße 1
399 m Route
<p>Wohnhaus des Malers Eduard Grützner, auf drei Seiten freistehender, malerischer Bau in deutscher Renaissance, 1883-84 von Leonhard Romeis.</p>
Mietshäuser
Erstellung: 1890
Sedanstraße 22
400 m Route
<p>Gruppe (mit Nr. 24 und 26) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Rosenheimer Straße 10
402 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1876.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 69
402 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 25
402 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Kaiser Franz Joseph, Barbist Rosa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Franziskanerstraße 2
403 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Mittelgiebel, figürlichen Reliefs an zwei Erkern und großer Figur Kaiser Franz Josephs, 1898-99 von R. Barbist.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Preysingstraße 3
403 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, bez. 1894.</p>
Doppelhausblock
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 2
405 m Route
<p>Doppelhausblock mit Nr. 3, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Johannisplatz 23
406 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Giebelrelief, um 1900.</p>
Dienstwohngebäude
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zellstraße 8
407 m Route
<p>Ehem. Laboratoriums- und Dienstwohngebäude der Städt. Elektrizitätswerke, schlösschenartiger zweigeschossiger Walmdachbau auf hohem befenstertem Sockelgeschoss und neubarocker Fassadengliederung, Zwerchhaus mit Schweifgiebeln, von Carl Hocheder, 1900, Dach später erneuert; Einfriedung mit Pfeilern, gleichzeitig.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Walserstraße 4
409 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Putzgliederungen, um 1900.</p>
Mietshäuser
Erstellung: 1890
Sedanstraße 24
409 m Route
<p>Gruppe (mit Nr. 22 und 26) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 12
410 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau am Weißenburger Platz, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Preysingstraße 7
410 m Route
<p>Mietshaus, schlicht in deutscher Renaissance, mit Erkern, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1856
Innere Wiener Straße 61
410 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1856, Aufstockung 1894 in angepaßten Formen durch Korbinian Schmid.</p>
An der Kreppe 1
410 m Route
<p>Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Preysingstraße 64
413 m Route
<p>Ebenerdiges, sehr niedriges Kleinhaus mit Zwerchhaus, um 1800.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 5
414 m Route
<p>Mietshaus, Neurokoko, mit reichem Stuckdekor, um 1900.</p>
Preysingstraße
415 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Metzstraße 2
416 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1890.</p>
Mietshaus
Architekt: Demmelmaier Valentin
Baustil: neubarock
Erstellung: 1879
Weißenburger Straße 14
416 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, erbaut 1879, 1903 in barockisierenden Formen umgestaltet und aufgestockt von Valentin Demmelmaier.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 2
416 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Dachaufbauten, seitlich viergeschossig mit Walmdach und erdgeschossigem Torbau mit Balustrade, in Formen der deutschen Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Elste Feodor
Baustil: gotisierend
Erstellung: 1895
Preysingstraße 5
416 m Route
<p>Mietshaus, gotisierend, mit Wappen und Zierfriesen, 1895 von Feodor Elste.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 27
416 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Maßwerkdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Rosenheimer Straße 8
417 m Route
<p>Mietshaus, palastartiger Neurenaissancebau, reich gegliedert, 1878 von J. G. Mayer.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Wolfgangstraße 5
418 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit Zwerchhaus und reicher Stuckgliederung, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Franziskanerstraße 4
419 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Mittelturm, reicher Gliederung und Stuckdekor, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 62
419 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erker an der dem Rosenheimer Platz zugewendeten, schmalen Nordseite, 1892-93 von Alois Barbist; Block mit Nr. 64.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 2
420 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern und Schweifgiebeln, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 60
422 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Kuppel und Erkern, 1900 von Korbinian Schmid erbaut.</p>
An der Kreppe 3
422 m Route
<p>An der Kreppe 3; Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
An der Kreppe 5
422 m Route
<p>Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh., an Nr. 1 anschließend.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 4
423 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890/1900.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Jugendstraße 6
425 m Route
<p>Kleinhaus, Eckbau mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Maximiliansanlagen
425 m Route
2 km langer, bis 300 m breiter Landschaftspark an den Hängen am Ostufer der Isar, 1856-61 von Karl von Effner angelegt. In den Anlagen stehen das Maximilianeum und das Maximilianswerk (siehe Max-Planck-Straße 1 und 2) sowie der Friedensengel (siehe Prinzregentenstraße).
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Franziskanerstraße 7
429 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, sehr reich gegliedert, mit zwei Erkern und Stuckdekor, 1895 von Franz Hammel.</p>
Doppelhausblock
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 3
429 m Route
<p>Doppelhausblock mit Nr. 2, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Rosenheimer Straße 75
430 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau mit Satteldach und Putzgliederung, um 1850/60.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Am Lilienberg 4
432 m Route
<p>Mietshaus in Eck- und Hanglage, viergeschossiger Mansarddachbau mit polygonalem Eckerkerturm, flachem Erker und Balkonen mit Kupferbalustraden, in Formen der deutschen Renaissance, um 1900; Hausmadonna, mit Kupferbedachung, wohl gleichzeitig.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 8
432 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 10, 12 und 14.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1800
Wolfgangstraße 4
433 m Route
<p>Vorstadthaus, dreigeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhäusern, wohl um 1800.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingstraße 4
433 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 6.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Preysingstraße 66
433 m Route
<p>Erdgeschossiges Kleinhaus, um 1800.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Preysingstraße 68
435 m Route
<p>Kleinhaus, Mitte 19. Jh.; hinter Nr. 66.</p>
Doppelhausblock
Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 4
435 m Route
<p>Doppelhausblock mit Nr. 5, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Metzstraße 31
436 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor im Zwerchgiebel (Madonna), um 1890.</p>
Mietshaus
Architekt: Flaschenträger Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Metzstraße 34
436 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 1896 von Heinrich Flaschenträger.</p>
Doppelmietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wolfgangstraße 9
436 m Route
<p>Doppelmietshaus mit Nr. 11, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Weißenburger Straße 19
437 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>
Mietshäuser
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1890
Sedanstraße 26
437 m Route
<p>Gruppe (mit Nr. 22 und 24) gleichartiger, barockisierender Mietshäuser mit Stuckmasken und -rosetten, um 1890.</p>
Mietshaus
Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 6
438 m Route
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, bez. 1885, von Franz Häußleigner.</p>
Kleinhaus
Baustil: Klassizismus
Preysingstraße 70
438 m Route
Kleinhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 72 einen Walmdachblock und mit Nr. 74 und 76 eine Gruppe.
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Preysingstraße 6
439 m Route
<p>Mietshaus, später Jugendstil, 1910 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit Nr. 4.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 10
439 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 12 und 14.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1800
Wolfgangstraße 6
440 m Route
<p>Vorstadthaus vom Herbergen-Typus, wohl um 1800.</p>
Stattliches Bürohaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Franziskanerstraße 6
440 m Route
Stattliches Bürohaus, später Jugendstil, mit Putzgliederung, um 1907-08.
Haus des deutschen Ostens
Architekt: Hocheder Carl
Erstellung: 1751
Am Lilienberg 5
440 m Route
<p>Ehem. Benediktinerinnenkloster "Lilienberg", dann Landratsamt, jetzt Haus des Deutschen Ostens, langgestreckter, dreigeschossiger Walmdachbau mit drei Zwerchgiebeln, Barock, von Lorenz Sappel, 1749-51, Fassadenumgestaltung von Carl Hocheder, um 1890, Vereinfachung 1929.</p>
Doppelmietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Wolfgangstraße 11
445 m Route
<p>Doppelmietshaus mit Nr. 9, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 1
445 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1898, von Ludwig Grothe.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 20
447 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 75
448 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Rosenheimer Straße 77
449 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Deschl Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Franziskanerstraße 9
450 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, 1910-11 von Max Deschl.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 12
451 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 10 und 14.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kirchenstraße 5
451 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1885 von Michael Reifenstuel.</p>
Mietshaus
Architekt: Flaschenträger Heinrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Metzstraße 36
453 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reicher Putzgliederung und Marienbild, 1900 von Heinrich Flaschenträger.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Preysingstraße 72
453 m Route
<p>Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 70 einen Walmdachblock und mit Nr. 74 und 76 eine Gruppe.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 3
453 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1897
Metzstraße 33
454 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Mittelerker, 1897 von Korbinian Schmid.</p>
Mietshaus
Architekt: Häußleigner Franz
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1885
Rosenheimer Straße 4
455 m Route
<p>Mietshaus, nordische Renaissance, reich gegliedert, 1885 von Franz Häußleigner.</p>
Sudetendeutsches Museum
Architekt: pmp Architekten
Erstellung: 2020
Hochstraße
456 m Route
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 22
457 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Jugendstraße 14
457 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, frühes 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8, 10 und 12.</p>
Kirchenstraße 7
457 m Route
<p>Kleinstädtisches Eckhaus, wohl Mitte 19. Jh., im Kern vielleicht älter. Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh. (Letzteres vormals Schloßstraße 1)</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Rosenheimer Straße 79
457 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>
Doppelhausblock
Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 5
458 m Route
<p>Doppelhausblock mit Nr. 4, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Wolfgangstraße 8
461 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 10.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Hochstraße 7
461 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 68
461 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>
Niedriges Traufhaus
Baustil: Biedermeier
Hochstraße 9
462 m Route
Niedriges Traufhaus, biedermeierlich, mit Rundbogenfenstern im Obergeschoss.
Kleinhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1825
Preysingstraße 74
462 m Route
<p>Kleinhaus, klassizistisch, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 76 einen Walmdachblock und mit Nr. 70 und 72 eine Gruppe.</p>
Müllersches Volksbad
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rosenheimer Straße 1
462 m Route
<p>Müllersches Volksbad, malerischer Gruppenbau am Isarkai mit Turm, im barockisierenden Jugendstil, 1897-1901 von Karl Hocheder d. Ä.; Inneres reich ausgestaltet. Entlang der Westseite am Uferweg Kaimauer mit kugelbesetzter Balustrade und Pavillon am Nordende.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Wörthstraße 24
465 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889; vgl. Nr. 26.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Lothringer Straße 5
466 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Riggauerweg 2
467 m Route
Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.; an der Rückseite von Lilienstraße 3.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Metzstraße 35
469 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Mittelerker und -giebel sowie Maßwerkdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 24
470 m Route
<p>Mietshaus, in schlichter spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Franziskanerstraße 11
470 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit reichem floralem Dekor und Balkongittern, 1903 von Ludwig Grothe.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 77
470 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.
Bezirksinspektion/Feuerhaus/Städtisches Wannen- und Brausebad
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kirchenstraße 9
470 m Route
<p>Kirchenstraße 9; 14. Bezirksinspektion/Feuerhaus/Städtisches Wannen- und Brausebad, malerischer, neubarocker Gruppenbau, 1894-95 von Karl Hocheder d. Ä.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 11
470 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, bez. 1898.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Wolfgangstraße 10
471 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.; Block mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 4
471 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1870
Sckellstraße 6
472 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, um 1870.</p>
Mietshaus
Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Max-Weber-Platz 2
472 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879-80 von Sigmund Aichinger.</p>
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 3
474 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>
Preysingstraße 76
475 m Route
Kleinhaus, Anfang 19. Jh.; bildet mit Nr. 74 einen Walmdachblock und mit Nr. 70 und 72 eine Gruppe.
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Schloßstraße 3
475 m Route
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 70
476 m Route
<p>Mietshaus, schlicht, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Lothringer Straße 6
477 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistisch Tradition, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Architekt: Dosch Georg, Dosch Michael
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Rosenheimer Straße 2
478 m Route
<p>Mietshaus, hoher, gerundeter Eckbau an der Ludwigsbrücke, neubarock, 1894-95 von Georg und Michael Dosch; Dach vereinfacht (jetzt ohne Kuppel).</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Wörthstraße 26
480 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1889; vgl. Nr. 24.</p>
Brunnen
Erstellung: 1888
Max-Weber-Platz
480 m Route
Brunnen, Steinbecken mit Gusseisensäule, 1888; östlich von Nr. 12.
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Schloßstraße 5
481 m Route
<p>Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshausfassade
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 5
481 m Route
<p>Mietshausfassade, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 13
483 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, Türmchen und Maßwerkdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Lang Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Gallmayerstraße 4
483 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit bewegt gegliederter Fassade, 1901-02 von Johann Lang.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Preysingstraße 79
483 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Lothringer Straße 7
485 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 72
486 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>
Mansarddachhaus
Erstellung: 1750
Lilienstraße 1
486 m Route
<p>Lilienstraße 1; Mansarddachhaus, 2. Hälfte 18. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Sedanstraße 32
486 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Balanstraße 11
487 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Metzstraße 37
488 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit zwei Erkern, Anfang 20. Jh.</p>
Kolpinghaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 6
489 m Route
<p>Kolpinghaus Haidhausen, deutsche Renaissance, mit Erker und zwei Figuren, um 1900.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Schloßstraße 7
490 m Route
<p>Vorstadthaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Balanstraße 12
490 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, breite Fassade mit mittlerem Zwerchhaus und Stuckdekor, um 1890/1900.</p>
Maximilianeum
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1856
Max-Planck-Straße 1
490 m Route
<p>Das Maximilianeum erhebt sich imposant auf dem östlichen Isarhochufer in München. Es wurde ab 1857 auf Initiative von König Maximilian II. errichtet und sollte ursprünglich der Unterbringung begabter Studenten dienen, die durch ein spezielles Stipendium – die „Stiftung Maximilianeum“ – gefördert wurden. Die Stipendiaten erhielten freie Unterkunft, Verpflegung und Zugang zu kultureller Bildung. Heute besteht die Stiftung noch immer parallel zum Parlamentsbetrieb.</p><p>Der ursprüngliche Bauentwurf von Friedrich Bürklein war im neugotischen Stil gehalten, wurde jedoch unter Mitwirkung Gottfried Sempers zugunsten eines neorenaissanceartigen Erscheinungsbildes verändert. Die beeindruckende Schaufassade mit ihren Arkaden, Rundbögen, Mosaiken und Figuren vermittelt bis heute monarchische Repräsentation.</p><p>Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude ab 1946 wiederhergestellt und für eine neue Nutzung angepasst: Seit 1949 ist das Maximilianeum Sitz des Bayerischen Landtags. In mehreren Bauphasen – zuletzt 2012 – wurde es erweitert, um moderne parlamentarische Anforderungen zu erfüllen. Plenarsaal, Ausschussräume, Verwaltung und Fraktionsbüros befinden sich heute im Inneren.</p><p>Trotz der politischen Nutzung bleibt das Maximilianeum auch ein Symbol für Bildung: Die Stiftung nimmt weiterhin jährlich leistungsstarke Studierende auf, seit 1980 auch Frauen. Zu den bekannten Alumnen gehören u. a. Franz Josef Strauß und Werner Heisenberg.</p><p>Städtebaulich bildet das Maximilianeum den markanten Abschluss der Münchner Maximilianstraße. Es gilt als Hauptwerk des sogenannten „Maximilianstils“ und ist heute nicht nur architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein „Ort der Demokratie in Bayern“. Es verbindet Bildungsförderung, Geschichte und politische Gegenwart auf einzigartige Weise.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kirchenstraße 8
492 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860.
Kabelsteg
Architekt: Schwiening Adolf, Altmann Aquilin
Erstellung: 1898
Kabelsteg
493 m Route
<p>Fußgängerbrücke, sog. Kabelsteg, zweibogige Jugendstilbrücke mit Eisengeländer, von Adolf Schwiening und Aquilin Altmann, 1898; zwischen Praterinsel und Isar-Ostufer.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Wörthstraße 27
493 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1896; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 29.</p>
Straßenbahn-Stationshaus
Architekt: Schachner Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Max-Weber-Platz 12
494 m Route
<p>Straßenbahn-Stationshaus, Jugendstil, 1906 von Richard Schachner; in Platzmitte; beim U-Bahnbau abgetragen, Wiederaufbau geplant.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gallmayerstraße 2
495 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reichem Stuckfries, um 1900.</p>
Wohnhaus
Erstellung: 1750
Lilienstraße 3
495 m Route
<p>Wohnhaus des späten 18. oder frühen 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Rosenheimer Straße 74
497 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schloßstraße 9
497 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Rosenheimer Straße 85
498 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Niedriges Traufhaus
Erstellung: 1890
Lilienstraße 5
498 m Route
<p>Niedriges Traufhaus, spätes 18. Jh. oder frühes 19. Jh.</p>
Maximilianeum - Erweiterung
Architekt: Staab Volker, Pleuser Jürgen
Erstellung: 1994
Max-Planck-Straße 1
499 m Route
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Metzstraße 42
500 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Eckerker in Fachwerk, um 1900.</p>
Eckhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Preysingstraße 81
500 m Route
Eckhaus, spätklassizistisch, um 1860.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Sedanstraße 34
502 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890.</p>
Mietshaus
Architekt: Englberger Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Lothringer Straße 9
504 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1897 von Lorenz Englberger.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1850
Lilienstraße 7
504 m Route
<p>Mietshaus, Mitte 19. Jh.</p>
Max-Planck-Straße 1
505 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Weißenburger Straße 29
505 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Baugruppe
Erstellung: 1850
Lilienstraße 9
505 m Route
<p>Lilienstraße 9/11/13; Niedrige, langgestreckte Baugruppe der 2. Hälfte des 18. Jh.; Nr. 11/13 über der Tür Gusseisen-Madonnenrelief, bez. 1764.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Schloßstraße 11
506 m Route
<p>Kleinhaus, wohl um 1800.</p>
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 8
506 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 10.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 9
506 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, 1897-98 von Korbinian Schmid.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1901
Rablstraße 35
507 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, bez. 1901, von R. Barbist.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Weißenburger Straße 30
508 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Wörthstraße 29
509 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Masken und Giebel, bez. 1896, von Ernst Schnetzler; Gruppe mit Nr. 27.</p>
Mietshaus
Architekt: Häusler Max, Stürmer Robert, Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Maria-Theresia-Straße 1
509 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Max Häusler und Robert Stürmer, 1899 von Alois Barbist umgebaut (Eckerker mit neubarockem Dekor).</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 10
510 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 4
510 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>
Schlichtes Vorstadthaus
Erstellung: 1810
Kirchenstraße 12
511 m Route
<p>Schlichtes Vorstadthaus, etwa Anfang 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Leonhardstraße 1
511 m Route
Leonhardstraße 1 1/4; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Lilienstraße 2
512 m Route
<p>Mietshaus, Neubarock-Eckbau am Isarkai, 1895-96; bildet mit Nr. 4 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 6
512 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit reichem Stuckdekor, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.</p>
Wohnhaus
Architekt: Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Maria-Theresia-Straße 1
513 m Route
<p>Freistehendes Wohnhaus, spätklassizistisch, 1877-78 von Max Häusler.</p>
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul, Loew Julius
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Rablstraße 37
514 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern, 1899 von Paul Böhmer und Julius Loew; z. T. vereinfacht.</p>
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1855
Rosenheimer Straße 87
514 m Route
<p>Vorstadthaus, klassizistischer Eckbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 17
516 m Route
<p>Mietshaus, in schlichten barockisierenden Formen, mit Eckerker, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Kirchenstraße 15
516 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 11
516 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 10
516 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Architekt: Lutz Ludwig C.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 8
517 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1898 von Ludwig C. Lutz, Ausführung Korbinian Schmid.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 31
520 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Dietz Alois jun.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Wörthstraße 30
522 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Alois Dietz jun.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Rosenheimer Straße 78
522 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Balanstraße 14
523 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung und zwei Erkern, um 1900.</p>
Leonhardstraße
525 m Route
<p>Ehem. Kloster zum Guten Hirten, siehe Preysingstraße 83.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Platz 2
526 m Route
Mietshaus, Neurenaissance mit Eckerker, um 1880.
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Rablstraße 39
526 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederung und Stuck, Plan 1906 von Heinrich Stengel und Paul Hofer, bez. 1908; Gegenstück zu Nr. 43.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Balanstraße 15
526 m Route
<p>Mietshaus, in schlichten spätklassizistischen Formen, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 12
527 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, 1873 von Albert Bruckmaier.</p>
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1873
Max-Weber-Platz 8
527 m Route
<p>Mietshaus, malerischer, gotisierender Eckbau in Rohbackstein mit Hausteinerkern und plastischem Dekor, 1873.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Kirchenstraße 16
528 m Route
<p>Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
ehem. Frauenkloster
Architekt: Preysing
Preysingstraße 83
530 m Route
Ehem. Frauenkloster zum Guten Hirten, ursprünglich Schlösschen und Garten der Freiherren von Leublfing bzw. Grafen Preysing, jetzt Kirchliches Zentrum der Erzdiözese. Z. T. historische Gebäudegruppe in weitem Gartengelände. An der Leonhardstraße Mauer, der Nordteil 18. Jh. mit Blenden und Portalsäulen an der Innenseite; der Südteil mit Einfahrtstor um 1908 zugleich mit Bau A (siehe unten). In der Mitte das ehem. Kloster, romanisierend/gotisierender Komplex mit zwei Flügeln zu Seiten der netzgewölbten Kirche, 1841-43. Südlich davon Bau A, Edith-Stein-Gymnasium der Dominikanerinnen, hochragender, historisierender Dreiflügelbau, 1908 von Korbinian Schmid. Aus vorklösterlicher Zeit stammen wohl Bau C (jetzt Deutscher Katechetenverein), Walmdachbau vielleicht noch des 18. Jh.; und der freistehende, langgestreckte, schlicht klassizistische Bau nordöstlich davon, 1. Hälfte 19. Jh., jetzt Referat AV-Medien.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Rablstraße 43
537 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Putzgliederung und Stuck, um 1908; Gegenstück zu Nr. 39.</p>
Kirchenstraße 18
537 m Route
<p>Satteldachhaus vorstädtischen Charakters, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 20
538 m Route
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, Mitte 19. Jh, Fassadenpreisträger 2004.</p>
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Lilienstraße 4
538 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1895; bildet mit Nr. 2 und 6 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Dietz Alois, König Ludwig II.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Wörthstraße 32
539 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888-89 von Alois Dietz; mit Büste Ludwigs II. in Nische.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 1
540 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Balanstraße 17
541 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Maßwerkdekor, 1897/98 von Georg Müller.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Erstellung: 1913
Franziskanerstraße 19
543 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit Putzgliederung, 1913 von Hans Thaler.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 14
543 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 21
544 m Route
<p>Kirchenstraße 21; Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 23 und 25.</p>
Mietshaus
Architekt: Lutz Adolf
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 29
546 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau am Pariser Platz, 1890 von Adolf Lutz.</p>
Doppelhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 2
546 m Route
<p>Doppelhaus (mit Nr. 4), barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Lilienstraße 6
546 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1896-98; bildet mit Nr. 2 und 4 und Zeppelinstraße 79, 81 und 83 eine Baugruppe nach Plan von Fritz Schönmann.</p>
Malerische Herberge
Erstellung: 1800
Lilienstraße 12
546 m Route
Lilienstraße 12/14; Malerische Herberge von etwa 1800.
Eckhaus
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Maria-Theresia-Straße 2
546 m Route
<p>Eckhaus, deutsche Renaissance, mit plastischem Dekor am Erker, bez. 1904.</p>
Mietshaus
Architekt: Winkler Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Pariser Straße 29
548 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1899 von Johann Winkler, später aufgestockt.</p>
Wehrsteg
551 m Route
Mietshaus
Architekt: Freundorfer Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 35
551 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1890 von Jakob Freundorfer.</p>
Mietshaus
Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Pariser Straße 31
551 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1899 von Emil Ludwig.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 15
551 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Pariser Straße 33
552 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Karl Schmidt.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pariser Straße 21
553 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pariser Straße 35
554 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889 von Franz Kil; Gruppe mit der gleichartigen Nr. 37.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 19
554 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890; Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 21.</p>
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 83
556 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 81 und Lilienstraße 2, 4 und 6.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Rablstraße 36
557 m Route
<p>Mietshaus, bewegt gegliedert im barockisierenden Jugendstil, mit reichem Stuckdekor, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 19
557 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh., Fassadenpreisträger 2004</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Pariser Straße 37
557 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1889; Gruppe mit der gleichartigen Nr. 35.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 3
557 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1900
Balanstraße 16
557 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, mit schlichter Putzgliederung und Schweifgiebel, um 1900.</p>
Doppelhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 4
558 m Route
<p>Doppelhaus (mit Nr. 2), barockisierender Jugendstil, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Rablstraße 38
559 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 40.</p>
Stadtwerke-Verkehrsbetriebe
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1890
Einsteinstraße 28
559 m Route
Stadtwerke-Verkehrsbetriebe, malerischer Gruppenbau in nordischer Renaissance, 1890-91.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 16
559 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>
Einsteinstraße 42
562 m Route
Deutscher Alpenverein
Architekt: Loewel Friedrich, Rothenbücher Wolfgang
Erstellung: 1888
Praterinsel 5
562 m Route
<p>Deutscher Alpenverein mit Alpinem Museum, über Nagelfluhsockel dreigeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, leicht erhöhtem durchgehendem Mittelteil und Eckrisaliten, im Kern neubarockes Café Isarlust von Friedrich Loewel, 1887/88, nach Kriegsschäden stark verändert wiederaufgebaut, durch Wolfgang Rothenbücher, 1948-52.</p>
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 2
562 m Route
<p>Bogenstraße 2/3; Langgestrecktes Vorstadthaus, biedermeierlich, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Rablstraße 40
563 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 38.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Pariser Straße 17
564 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1897 von Georg Müller.</p>
Vorstadthaus
Erstellung: 1862
Kirchenstraße 24
565 m Route
<p>Vorstadthaus, klassizistisch, 1862 von Maurermeister Heuberger und Zimmermeister Joh. Sedlmair.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Bogenstraße 1
565 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 81
568 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, Stuckdekor und Marienfigur, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 79, 83 und Lilienstraße 2, 4 und 6.</p>
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 23
568 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 25.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 105
568 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, 1898.</p>
Maximilianeum - Konferenzbau
Architekt: Büro Léon Wohlhage Wernik
Erstellung: 2011
Max-Planck-Straße 1
569 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1900
Rablstraße 42
569 m Route
<p>Mietshaus, schlicht mit Putzgliederung und Erker, um 1900.</p>
Eckhaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 26
570 m Route
<p>Eckhaus, biedermeierlich, um 1850/60.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Wolfgangstraße 22
572 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 34
572 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.</p>
Vorstadthäuser
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 8
572 m Route
<p>Bogenstraße 8, 9; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 25
573 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 23.</p>
Vorstadthäuser
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 10
573 m Route
<p>Bogenstraße 10, 11; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Ismaninger Straße 5
574 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistischer Eckbau, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 21
574 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890; Gruppe mit Nr. 19.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Straße 36
576 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880.</p>
Isarkai - Lehel
Erstellung: 1900
Isarkai
577 m Route
Isarkais. Kaimauern im inneren Stadtbereich. Künstlerische Gestaltung der Zeit um 1900 weisen auf: die Uferschutzmauern an der Widenmayerstraße und gegenüber beiderseits der Prinzregentenbrücke (nördlich ca. 100 m, südlich bis in die Nähe des Elektrizitätswerks, Max-Planck-Straße 2), ferner die Schutzmauern an der Erhardtstraße in ganzer Länge und an der Westseite der Museumsinsel zwischen Cornelius- und Ludwigsbrücke sowie am Ostufer von der Reichenbachbrücke im Süden bis zur Uferterrasse neben dem Volksbad (letztere eingeschlossen).
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 15
577 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Balanstraße 23
577 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Giebel über der breit abgeschrägten Ecke, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Pariser Straße 1.</p>
Mietshaus
Architekt: Gack Lorenz, Klinger Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Pariser Straße 30
578 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1893-94 von Lorenz Gack und Karl Klinger.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 32
578 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1890 von Karl Schmidt.</p>
Pariser Platz 1
580 m Route
Mietshaus, Eckbau mit Erker und Eisenbalkonen, Ende 19. Jh.; vereinfacht.
Kleinhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Lilienstraße 10
580 m Route
<p>Kleinhaus, klassizistisch, um 1800.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Rablstraße 46
582 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Breiterker und Putzgliederung, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Zeppelinstraße 79
582 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, um 1895 von Fritz Schönmann; Baugruppe mit Nr. 81, 83 und Lilienstraße 2, 4 und 6.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 44
583 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid
Architekt: Riemerschmid Anton, Hirschberg Reinhard, Riemerschmid Richard
Erstellung: 1867
Praterinsel 3
587 m Route
Praterinsel 3/4; vormals Praterinsel 3 bzw. 4. Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage, Nordflügel ältester Teil, im Kern Rest des biedermeierlichen Praters, vor 1835; im Zuge der Erweiterung zur vierseitigen Anlage 1867-70 durch Reinhard Hirschberg nach Osten verlängert, 1922 durch Richard Riemerschmid aufgestockt, mit dem neuen Westflügel verbunden und im Inneren neu gestaltet; Westflügel, als Hauptbau (Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude) in spätklassizistischen Formen; mit bemerkenswerten Innenräumen, u. a. dreischiffigen Hallen in Keller und Erdgeschoss, Konferenzsaal von Richard Riemerschmid; Südflügel (ehem. Essigfabrik) mit Pfeilerhallen; Ostflügel (ehem. Fabrik- und Lagergebäude).
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 32
588 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Rablstraße 48
588 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Erker, Putzgliederung und Stuckdekor, 1909 von Hans Thaler.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Pariser Straße 1
588 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1890; Gruppe mit Balanstraße 23.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Kirchenstraße 27
588 m Route
<p>Mietshaus, schlicht Neurenaissance, mit Doppelbalkon an der Ecke, um 1870; am Westrand des Kirchplatzes.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 3
590 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pariser Straße 5
591 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1875.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pariser Straße 7
593 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, mit Stuckdekor, 1875.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Pariser Straße 9
593 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Wörthstraße 39
593 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern und reichem Stuckdekor, 1897.</p>
Pallas Athene
Architekt: Drexler Franz
Erstellung: 1906
Maximiliansbrücke
593 m Route
Auf der Nordbrüstung Kolossalfigur der Pallas Athene, 1906 von Franz Drexler.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Zeppelinstraße 77
595 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.</p>
Vater-Rhein-Brunnen
Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1932
Auf der Insel
595 m Route
Vater-Rhein-Brunnen, 1897-1903 von Adolf von Hildebrand; ursprünglich in Straßburg, 1932 hier aufgestellt. Ringsum Parkanlage, z. T. regelmäßig in Bezug zum Brunnen.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 50
596 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Rosenheimer Straße 90
597 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker an der abgeschrägten Ecke, um 1870/80.</p>
Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid
Architekt: Riemerschmid Richard
Erstellung: 1922
Praterinsel 4
600 m Route
<p>Ehem. Likörfabrik Anton Riemerschmid, vierseitige Werksanlage; Nordflügel, ehem. Hauptgebäude der Praterwirtschaft, dann Bürogebäude, dreigeschossiger Walmdachbau, im Kern Rest des biedermeierzeitlichen Praters, 1817, im Zuge der Erweiterung zum vierseitigen Fabrikkomplex nach Osten verlängert, durch Reinhard Hirschberg, 1871, aufgestockt und im Inneren neu gestaltet, durch Richard Riemerschmid, 1922; Gedenktafel, für Anton Gruber, den Gründer des "Praters" (1810-1866); Westflügel, ehem. Fabrikations- und Arbeiterwohngebäude, dreigeschossiger Putzbau mit reicher Lisenengliederung und Walmdach, in spätklassizistischen Formen, von Reinhard Hirschberg, 1867/68, verbunden mit dem Nordflügel und im Inneren teilweise neu ausgestattet, durch Richard Riemerschmid, 1922, Dacherneuerung, nach 1945; Südflügel, ehem. Essigfabrik, dreigeschossiger schlichter Putzbau mit flachem Walmdach, im Kern von Reinhard Hirschberg, 1870, Ergänzung eines hofseitigen Vordachs, wohl 1899, einbezogen in die Likörfabrik, durch Richard Riemerschmid, 1922; Ostflügel, ehem. Fabrik- und Lagergebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit dreigeschossigen Eckrisaliten und mittig aufgesetztem Glockenstuhl, von Reinhard Hirschberg, 1868, aufgestockt und angebaut 1899 und 1903.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 24
601 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, reich gegliedert, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Wörthstraße 36
602 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1895 von Georg Müller.</p>
Ludwigsbrücke
Erstellung: 1935
Ludwigsbrücke
603 m Route
<p>Ludwigsbrücke; über beide Isararme, 1934-35 erneuerte Bogenbrücke; an der Westseite drei (ehemals vier) steinerne Pylonen mit Figuren, Feuerschalen und Gedenkinschrift-Tafeln, 1890-92 vom Bildhauer Syrius Eberle.</p><p> </p><ul><li>Generalsanierung ab März 2022 - Mitte 2025</li></ul>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pariser Straße 20
607 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang
Architekt: Schurr Hans
Erstellung: 1915
St.-Wolfgangs-Platz 8
609 m Route
(Neubau Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang), vom Vorgängerbau hoher Neubarockturm, 1915-20 von Hans Schurr.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Breisacher Straße 3
611 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1899.</p>
Maximiliansbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1905
Maximiliansbrücke
612 m Route
<p>Brücke, doppelteilige, beide Isararme überspannende muschelkalkverkleidete Stahl- und Betonkonstruktion bestehend aus innerer Brücke über drei Bögen unter Einbezug des Vorgängerbaus und äußerer Brücke mit flachem Dreigelenkbogen, steinerne Zierbrüstung mit Kolossalfigur der Pallas Athene und Jugendstillaternen, von Friedrich von Thiersch, 1903-05, teils integrierter Vorgängerbau von Arnold Zenetti, 1857-1863, Pallas Athene, von Franz Drexler, 1906; Nischenbrunnen mit Büste des Bürgermeisters Alois von Erhardt auf der Insel zwischen beiden Teilen der Maximiliansbrücke, neubarock, von Karl Hocheder d. Ä., 1893; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 34
615 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 8
617 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 6.</p>
Ismaninger Straße
618 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Weißenburger Straße 38
619 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 6
619 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Pariser Straße 10
621 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, um 1870/80; Gruppe mit Nr. 12.</p>
Mietshaus
Architekt: Ramauer Josef
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Pariser Straße 12
621 m Route
<p>Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1877 von Josef Ramauer erbaut; Gruppe mit Nr. 10.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Pariser Straße 16
625 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, 1898; Gruppe mit Nr. 18 und Rosenheimer Straße 92 und 92 a.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 38
626 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Pariser Straße 18
626 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor; Gruppe mit Nr. 16 und Rosenheimer Straße 92 und 92 a.</p>
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 12
632 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm, Erker und prächtigem Balkongitter, 1891-94 von Georg Meister; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 13 und 14.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 7
632 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Sepp Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Weißenburger Straße 39
634 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896 von Johann Sepp.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 92
634 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Eckerker und Stuckdekor, bez. 1898; bildet eine Gruppe mit Nr. 92 a, 94 und Pariser Straße 16 und 18.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 4
635 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 13
638 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1891-94 von Georg Meister; erhöhter Mittelteil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 14.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Weißenburger Straße 40
638 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1880.</p>
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Steinsdorfstraße 10
640 m Route
<p>Mietshaus, repräsentativer, breitgelagerter Mietshausblock, neubarock, mit Erdgeschoss in Naturstein-Rustika, Eckerkern und reichem plastischem Dekor an den Risaliten, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; hofseitig Wandbrunnen; mit Mariannenplatz 4; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p><p>Steinsdorfstraße 10 (mit Mariannenplatz 4, s. dort). Vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel. Wenngs Stadtplan von 1882 zeigt an der neuen Quai-Straße und der alten, parallelen Floßstraße südlich des (künftigen) Mariannenplatzes noch eine lockere, regellos-kleinteilige Vorstadtbebauung mit Kleinhäuscrn und Gärten, der amtliche Plan von 1891 bereits das geräumte, noch unbebaute Areal des künftigen Blockes, dessen Osthälfte an dem 1887 nach Bürgermeister Steinsdorf (f 1879) benannten Kai 1893/94 mit einem palastartig proportionierten Wohnblock überbaut wurde. Etwa im Bereich von dessen Südostecke und davor stand bis 1887 die neben dem Grünen Baum unweit südlich (s. Steinsdorfstraße 14) meistbesuchte Gaststätte an der Floßlände, Zum Ketterl (Floßstraße 2), so genannt nach einem Bierwirt Balthasar Ketterl, der das Anwesen 1696 übernommen hatte. Das zweige- schossige Satteldachhaus war noch 1864 um einen sog. Glasgarten erweitert worden; zu den Gästen zählten auch Richard Wagner und der Dirigent Hans Richter.</p><p>Der Neubau erforderte wegen prominenter Lage am Kai und neben der Lukaskirche die Allerhöchste Genehmigung; die Pläne der Architekten Albin Lincke und Carl Vent vom Juni 1893 wurden am 22. Juli/14. Oktober von der Stadt genehmigt; Rohbaubesichtigung am 4. Juli 1894, Schlussbesichtigung am 8. Oktober, Wohnungsbewilligung vom 27. November 1894. Der Bauherr, Kommerzienrat und Handelsrichter Jakob Poelt, der das Grundstück von der Stadt erwarb, bezog in dem repräsentativen, Abschluss bild breit gelagerten Mietshausblock neubarocker Prägung selbst eine Erdgeschosswohnung, deren Ausstattung durch die Möbelfirma Anton Pössenbacher z. T. erhalten ist. Der viergeschossige Dreiflügelkomplex, in dessen Nordflügel das selbständig zugängliche Haus Mariannenplatz 4 (s. dort) gestalterisch integriert ist, hat palastartige Proportionen und eine der städtebaulichen Lage wie dem herrschaftlichen Charakter der Wohnungen entsprechende aufwendige Fassadengliederung in Renaissance- und Barockformen mit neuklassizistischen Anklängen. Im mit kraftvoller Sandsteinrustika verkleideten Erdgeschoss umschließen rhythmisch verteilte Rundbogen- und Rechteckblenden mit Scheitelsteinbüsten und -masken die rechteckigen Fenster. Feiner in Glattputz rustiziert sind das 1. und 2. Obergeschoss. Der 3. Stock ist durch einen Mäandergurt (Sandstein) abgesetzt, den Abschluss bildet ein kräftiges Konsolgesims. Die vertikale plassteitische Ausformung des Baukörpers erfolgt durch von Baikonen öbel- abgeschlossene Runderker an den beiden Ecken im 1. und 2. .ossi- Stock sowie durch dekorativ reich behandelte Risalite (z. T. g zu- Sandstein); zwei von ihnen unterteilen die Längsfront am Kai, inte- mit Nischenfiguren im 2. und tempelartiger ionischer Säulenlogauligia samt Dreiecksgiebel im 3. Obergeschoss. Ein etwas einfa- ngen eher gegliederter Risalit an der Nordseite, mit Abschluss durch nee- Segmentgiebel, gehört zum Haus Mariannenplatz 4; links davon mit am Ende des Bauteils Steinsdorfstraße 10 akzentuiert ein Prunkhliebalkon mit Brüstungsrelief (weibliche Liegende) und Ädikulatür mit im 2. Obergeschoss die Nordfront; der Südflügel an der Ober- Fei- meierstraße ist im 1. und 2. Obergeschoss mit einem Kastenererker besetzt, das Erdgeschoss hier etwas einfacher. Am südöstliden chen Runderker gotisierendes Kreuzigungsrelief.</p><p>Rundbogeneingang (mit Bauherrn-Initialen JP am Schlussstein sowie Füllungstorflügeln) und vereinfachtes Vestibül in der Mitte des Hauptflügels am Kai. Von der hofseitig anschließenden, steinernen, dreiarmigen Podesttreppe mit reichem Schmiedeeisengeländer und ornamentaler Fensterfarbverglasung (bez. C. Ule, München 1894) waren je zwei durch lange Mittelgänge erschlossene Großwohneinheiten zugänglich (die südliche mit je acht, die nördliche mit sechs Zimmern; im Erdgeschoss durch das Vestibül getrennt), mit jeweils einem Salon in Ecklage; Wohnräume entlang den drei Außenfronten, Nebenräume zum Hof; Nebentreppen für Personal an den Flügelenden. Zu den prominenten Mietern gehörte der erfolgreiche Schriftsteller Ludwig Ganghofer (f 1920), dessen Stadtwohnung (im 3. Stock) bis zum Ersten Weltkrieg ein gesellschaftlicher Mittelpunkt mit namhaften Besuchern war. Im südlichen Seitenflügel 1922 Dachausbau (Arch. Fritz Hessemer, Bauherr Kommer- zienrat Direktor Max Weisenfeld); ab 1933 Wohnungstei- lungen; nach Kriegsschäden 1944/45 vor allem im Nordflügel und Südostteilbereich sukzessive Wiederherstellung bis Mitte der 1950er Jahre mit Dachemeuerungen; u. a. 1947 Abbau schadhafter Details und Instandsetzungen durch Architekt Grote.</p><p>Das früher den Hof westlich abschließende abgebrochene Rückgebäude enthielt u. a. Stall und Remise, darüber Kutscherwohnung und Waschküche; den an die Hoffront gegenüber ver- setzten Rotmarmor-Wandbrunnen mit Balusterfuß und Halbrundbecken zieren am keilförmigen Oberteil eine Wasserspeier- Löwenmaske (Bronze) und auf dem Giebel eine antikisierende Theater-Maske (heute reduziert; vgl. Bistritzki 1974, Abb. 485).</p><p><i>Quelle: Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München Mitte. - Band 3</i></p>
Nischenbrunnen
Architekt: Erhardt Alois von, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Maximiliansbrücke
641 m Route
Nischenbrunnen für Bürgermeister Alois von Erhardt, neubarock, 1893 von Karl Hocheder d. Ä.
Mietshaus
Architekt: Hock K.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Steinsdorfstraße 8
642 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern und Balkonen, 1879 von Maurermeister K. Hock, 1949 z. T. vereinfachender Wiederaufbau; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p>
Mietshaus
Architekt: Meister Georg, Hartl Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Steinsdorfstraße 14
643 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau mit Kuppelturm und Erker, 1891-94 von Georg Meister und Hans Hartl; Teil einer symmetrischen, repräsentativen Baugruppe mit Nr. 12 und 13; bis 1886 stand hier die Flößerwirtschaft Zum Grünen Baum (Gedenktafel).</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Ismaninger Straße 11
643 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1860/70.</p>
Ehem. Gaststätte
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Kirchenstraße 38
643 m Route
<p>Ehem. Gaststätte zur Alten Kirche, fünfgeschossiger putzgegliederter Mansarddachbau in biedermeierlichen Formen, um 1860/70.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Einsteinstraße 44
649 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1876 erbaut, Fassade etwas vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Mariannenplatz 4
649 m Route
<p>Mietshaus, neubarock mit reichem plastischem Dekor, z. T. in Haustein, 1893-94 von Albin Lincke und Carl Vent; gestalterische Einheit mit dem Block Steinsdorfstraße 10.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 92
650 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1898; Gruppe mit Nr. 92, 94 und Pariser Straße 16 und 18.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 40
652 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Kirchenstraße 42
652 m Route
<p>Kirchenstraße 42; Mietshaus, viergeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau, 1889.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Lothringer Straße 22
652 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Breisacher Straße 8
653 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich stuckiert, 1897 von Hans Thaler; vgl. Nr. 10.</p>
Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1893
Mariannenplatz 3
656 m Route
<p>Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Lukas, monumentaler Zentralbau mit Kuppel im romanisch-gotischen Übergangsstil, 1893-96 von Albert Schmidt; mit Ausstattung.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Obermaierstraße 2
657 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1879 von Franz Kil.
Kongressbau
Erstellung: 1935
Museumsinsel
658 m Route
Zahnklinik
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Langerstraße 3
658 m Route
Zahnklinik der Technischen Universität, neubarockes Eckhaus, um 1900, oberer Abschluss verändert.
Ismaninger Straße
658 m Route
Mietshaus
Architekt: Winkler Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Lothringer Straße 24
659 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1903 von Johann Winkler.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 42
660 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Praterwehrbrücke
660 m Route
Wagnerbräu
Architekt: Marckert Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Lilienstraße 51
660 m Route
<p>Wagnerbräu, deutsche Renaissance, 1900 von Ludwig Marckert.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 29
662 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Gravelottestraße 7
664 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Obermaierstraße 1
664 m Route
<p>Obermaierstraße 1; Mietshaus, neubarock, mit großer Stuckkartusche am Erker, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Rosenheimer Straße 94
664 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1898; Gruppe mit Nr. 92, 92 a und Pariser Straße 16 und 18.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1905
Lilienstraße 34
665 m Route
<p>Mietshaus, Anfang 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Mariannenplatz 2
666 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erkern, 1878-79 von Carl Del Bondio.</p>
Wohnhaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Maria-Theresia-Straße 3
666 m Route
<p>Freistehendes Wohnhaus, Neurenaissance, 1889-90 von Max Neumann.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Breisacher Straße 10
667 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896-97 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
669 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1900; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 46 a.</p>
Volksschule Sieboldstraße
Architekt: Rehlen Robert
Erstellung: 1908
Sieboldstraße 2
670 m Route
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Ländstraße 5
675 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, 1886 von Emanuel von Seidl.
Mietshaus
Erstellung: 1900
Lothringer Straße 26
675 m Route
<p>Mietshaus, mit in der Straßenfront stark vortretendem Erker, im Kern um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Neumann Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Thierschstraße 26
676 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1893 von Neumann.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 5
676 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
677 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 46.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1893
Thierschstraße 28
677 m Route
Ismaninger Straße
678 m Route
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Mariannenplatz 1
679 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit abgeschrägter Ecke, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 9
679 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit zierlichem, barockisierendem Stuck, 1890/1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Ländstraße 6
682 m Route
Mietshaus, neubarock, 1891-92 von Albin Lincke und Max Littmann.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 11
683 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Mittelgiebel, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Wörthstraße 49
686 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Kath.Pfarrhaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 37
686 m Route
<p>Kath.Pfarrhaus St. Johann Baptist, freistehend, spätklassizistisch, 1890.</p>
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ländstraße 3
687 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893-94 von Karl Stöhr.
Lilienstraße
688 m Route
Die kleinstädtische Häuserzeile des 18. Jahrhunderts an der Ostseite des nördlichen Beginns der Lilienstraße ist als Beispiel für den früh einsetzenden Verstädterungsprozeß des ehemaligen Vorstadtbereichs Au ein Ensemble. Dieser Restbestand an Kleinhäusern dokumentiert wenigstens in kleinerem Umfang - neben dem Herbergenbereich an der Franz-Prüller-Straße (vgl. Ensemble Franz-Prüller-Straße) - bau- und sozialgeschichtliche Entwicklung innerhalb des stadtgeschichtlich wichtigen ehemaligen Vorstadtbereichs Au. In der bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ohne Planung und Struktur besiedelten Au hatte sich die Lilienstraße frühzeitig als Hauptstraße herausgebildet. Entlang dieser Hauptstraße und besonders am Eingang zur Au bei der Isarbrücke - bis 1831 die einzige Brückenverbindung zur und aus der Stadt - setzte ein baulicher Verdichtungsprozeß von vorstädtischem Charakter bereits im 18. Jahrhundert ein. Die unterhalb der Hangkante des Lilienbergs parallel zum Auer Mühlbach verlaufende Häuserzeile ist letztes Zeugnis dieses städtebaulichen und sozialgeschichtlichen Vorgangs. Es handelt sich um schlichte zwei- bis dreigeschossige Wohnhäuser, im Erdgeschoss meist zu Geschäftszwecken eingerichtet. Trotz der unterschiedlichen Geschosshöhen und Breitenausdehnung der einzelnen Bauten wirkt die Häuserzeile eindrucksvoll geschlossen.
Steinsdorfstraße
689 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 48
692 m Route
<p>Einsteinstraße 48; Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Ländstraße 1
692 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1894-95 von Karl Stöhr.
Roter Turm
Erstellung: 1421
Zweibrückenstraße
692 m Route
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Lothringer Straße 28
692 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Erker und Giebel, um 1900.</p>
Unionsbräu
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Einsteinstraße 42
695 m Route
<p>Unionsbräu, stattlicher Bau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern und Giebeln, 1896.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Kirchenstraße 44
695 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Mansarddachbau in Neurenaissanceformen mit Zwerchhaus über flachem Mittelrisalit, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Belfortstraße 14
695 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Weißenburger Straße 48
697 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; vgl. Nr. 50.</p>
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 32
697 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederte Erkerfassade, 1879-80 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Rosenheimer Straße 98
698 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Balanstraße 33
698 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1890/1900; Gruppe mit Nr. 35.</p>
Steinernes Ädikulaportal
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1907
Simon-Knoll-Platz 3
700 m Route
Steinernes Ädikulaportal, vom ursprünglichen Neubarockbau, der kriegszerstörten Volksschule an der Sieboldstraße von 1907-09 stammend; an der Nordseite des Schulgebäudes von 1953/54.
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Thierschstraße 23
702 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, 1893-94 von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Belfortstraße 12
702 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit sehr reicher Gliederung, 1897-98.</p>
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 22
703 m Route
Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, bez. 1900, von Ludwig Grothe.
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Thierschstraße 21
704 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1893 von Franz Hammel.</p>

705 m Route
Platzfolge Lehel: Thierschplatz - Forum Maximilianstraße - Mariannenplatz. Die Thierschstraße mit dem Thierschplatz im Norden und dem Mariannenplatz im Süden sowie dem Forum der Maximilianstraße in der Mitte, auf dessen Ost-West-Achse sie in Höhe des Maxmonuments rechtwinklig bezogen ist, ist als besondere städtebauliche Leistung des späteren 19. Jahrhunderts ein Ensemble. Mit der Platzfolge von Thierschplatz, Forum und Mariannenplatz lässt sich das im Lehel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wirksame städtebauliche Erschließungssystem in charakteristischer Weise fassen. Entwicklungsgeschichtlich ist für den ehemaligen Vorstadtbereich, der ursprünglich nur durch Bachläufe und Kanäle der Isar und ein unregelmäßiges Wegenetz strukturiert war, als erste städtebauliche Planung die Führung der schnurgeraden Hildegard- und rechtwinklig dazu der Adelgundenstraße in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts fixierbar. Wie eine breite Bresche legt sich ab 1853 quer über den ganzen Lehelbereich der monumentale Zug der Maximilianstraße, das vorhandene Erschließungssystem konsequent überlagernd. Nach der baulichen Vollendung des Forums wird ab ca. 1875 der Verlauf der Thierschstraße festgelegt und damit eine neue Nord-Süd-Verbindung im Lehel hergestellt, wobei das Maxmonument den Schnittpunkt für das Achsensystem bildet. Der neue Straßenzug bleibt nicht nur Verkehrsverbindung, sondern erhält eine städtebauliche Bedeutung durch die beiden Platzbildungen, die gleichzeitig mit der einheitlichen Überbauung der Thierschstraße gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstehen. Thierschplatz und Mariannenplatz sind einmal auf das Maxmonument bezogen, zusätzlich besteht ein optisches Bezugssystem zwischen den Plätzen selbst. Der Thierschplatz ist bereits in Grundrissplänen des frühen 19. Jahrhunderts als dreieckige Grundform vorgegeben. Er verbindet im Norden den älteren Straßenraum der Triftstraße mit dem jüngeren der Tattenbachstraße und mündet im Süden in die neu angelegte Thierschstraße. Der unregelmäßig dreieckige Platz, dessen Mitte ein von Bäumen umstandener Brunnen einnimmt, weist eine homogene und geschlossene Randbebauung mit Mietshäusern auf, die zwischen 1885 und 1900 im Stil der Neurenaissance errichtet wurden. Mit den spitzwinklig zueinander stehenden Baufluchten, den einheitlichen Traufhöhen und den betont horizontal gegliederten, flachplastischen Fassaden erhält der Platz einen stark räumlichen Charakter. In der Blickachse öffnet er sich nach Süden, wo sich mit dem Verlauf der Thierschstraße der Blickbezug zum Maxmonument und weiter auf Chor und Kuppel der St.-Lukas-Kirche am Mariannenplatz herstellt.
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Thierschstraße 20
706 m Route
Mietshaus, stattlicher Eckbau in Backstein-Neurenaissance, reich gegliedert, laut Inschrift 1894 von Karl Stöhr.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Gravelottestraße 11
706 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1897; gleicht Nr. 13.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Kirchenstraße 46
707 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Walmdach-Eckbau in schlichten Neurenaissanceformen mit Zwerchhaus, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans, Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Belfortstraße 10
707 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, 1897-98 von Hans Thaler und Georg Müller.</p>
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Thierschstraße 27
708 m Route
<p>Mietshaus, risalitartig überhöhter Mittelbau einer neubarocken, monumentalen Baugruppe mit Nr. 25 und 29, mit betont prächtiger Hausteinfassade, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 25
709 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; mit reichem plastischem Dekor von Anton Kaindl; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 29 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Thierschstraße 29
709 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Kuppel, 1889 von Albin Lincke und Max Littmann; bildet mit Nr. 27 und dem spiegelbildlichen Nr. 25 eine den Mariannenplatz (vgl. dort) westlich begrenzende, monumentale Baugruppe.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Belfortstraße 3
710 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 19
711 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, bez. 1890.</p>
Alte Kath. Pfarrkirche - St. Johann Baptist
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1350
Kirchenstraße 39
713 m Route
<p>Alte Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist, einschiffiger barocker Saalraum mit eingezogenem Chor, Westturm und Grabdenkmäler an der Außenseite, im Kern romanisch, 1493 spätgotisch verändert, 1698-1700 Umbau, 1712 Turm nach Brand erneuert, Spitzhelm 1864; mit Ausstattung; Friedhof, ältester Teil erstmals 1315 erwähnt, im 19./20. Jh. mehrfach nach Norden erweitert; Friedhofsmauer, rohbacksteinerne Umfassungsmauer mit ostseitigem Torbogen und Freitreppenanlage vor der Kirche, Treppenanlage 1776, Mauer 2. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans, Hatzl Anton
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Balanstraße 35
713 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckturm und Erker, 1900/1901 von Hans Thaler und Anton Hatzl; Gruppe mit Nr. 33.</p>
Ismaninger Straße
713 m Route
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 48
714 m Route
<p>Kleinhaus, erdgeschossiger Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Thierschstraße 31
715 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1881 nach Plan des Besitzers, Architekt Sigmund Aichinger.</p>
Ismaninger Straße
715 m Route
Volksschule
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 8
718 m Route
<p>Volksschule, barockisierend, reich gegliedert, 1895-97 von Carl Hocheder d.Ä.</p>
Ismaninger Straße
718 m Route
Ismaninger Straße
718 m Route
Mietshaus
Architekt: Dietz Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 33
719 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, bez. 1877, von Alois Dietz.</p>
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 36
719 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker und plastischem Dekor, 1879 von Hans Osswald und Philip Adam.</p>
Mietshaus
Architekt: Häusler Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Maximilianstraße 58
720 m Route
<p>vormals Steinsdorfstraße 1. Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, an beiden Fronten durch Balkone mit Baulstern reich gegliedert, 1880-81 von Max Häusler; nördlich Garten mit Balustermauer und Gittertor.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 50
720 m Route
<p>Kleinhaus, erdgeschossiger schmaler Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Eckhaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 52
721 m Route
<p>Eckhaus, schlicht biedermeierlich, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 12
721 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Gravelottestraße 13
722 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Karl Schmidt; gleicht Nr. 11.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Weißenburger Straße 50
723 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1895-96; vgl. Nr. 48.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Rosenheimer Straße 100
723 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
724 m Route
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
727 m Route
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
730 m Route
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger Krüppelwalm, um 1830.</p>
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 37
733 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erkern, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; stattliche Gruppe mit Nr. 35.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Belfortstraße 4
733 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Mariannenstraße 2
735 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890; gleichartig mit dem anschließenden Eckhaus Adelgundenstraße 6.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 54
735 m Route
<p>Kleinhaus, etwa 1830; Gruppe mit Nr. 56, 58 und 60.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 5
736 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Block mit Nr. 7.</p>
Eduard-Hartmann-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Adelgundenstraße 3
736 m Route
<p>Eduard-Hartmann-Haus (Doppelhaus mit Mannhardtstraße 10), repräsentativer Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1901, von Heilmann und Littmann; südlicher Abschluss der Adelgundenstraße.</p>
Ismaninger Straße
736 m Route
Mietshaus
Architekt: Osswald Hans, Adam Philip
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 35
737 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1877 von Hans Osswald und Philip Adam; bildet eine stattliche Gruppe mit Nr. 37.
Kerschensteiner-Gewerbeschule
Architekt: Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1905
Liebherrstraße 13
737 m Route
<p>Kerschensteiner-Gewerbeschule, stattlicher Eckbau, weitgehend sachlich, mit einzelnen Neurenaissance-Schmuckelementen in Steinmetzarbeit (Portale, Breiterker, u. a.), 1903-04 von Hans Grässel.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Bazeillesstraße 7
739 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Block mit Nr. 5.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 14
739 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 9
740 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1895; Block mit Nr. 11.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Bazeillesstraße 11
742 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1895; Block mit Nr. 9.</p>
Maximilianswerk
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Max-Planck-Straße 2
742 m Route
<p>Maximilianswerk (Elektrizitätswerk), schlösschenartiger Neubarockbau in den Maximiliansanlagen, 1895 von Karl Hocheder d. Ä.</p>
Eckbau
Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Erstellung: 1926
Seeriederstraße 1
743 m Route
<p>Eckbau einer Wohnanlage, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; siehe Einsteinstraße 54/56/58/60/62.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: klassische Renaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 41
744 m Route
<p>Mietshaus, klassische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Schmidt.</p>
Mietshaus
Architekt: Brüchle August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Widenmayerstraße 1
745 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neubarockbau mit aufwändiger Giebelfront, von August Brüchle, 1893/94.</p>
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 2
746 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger reich gegliederter Neubarockbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und hofseitiger Eingangsloggia, von August Nopper, 1897-99; Gruppe mit Nr. 3.</p>
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 19
746 m Route
<p>Mietshaus, repräsentativer Neubarockbau, 1892-93 von Emanuel von Seidl.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Orleansstraße 35
747 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1911
Thierschstraße 11
748 m Route
<p>Geschäftshaus, historisierender Eckbau, 1910/11 von Eugen Hönig und Karl Söldner; z. T. vereinfacht; baugeschichtliche Gedenktafel; Gruppe mit Liebherrstraße 5.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 58
749 m Route
<p>Kleinhaus, um 1830; Gruppe mit Nr. 54, 56 und 60.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Orleansplatz 2
750 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit zwei Erkern, 1895.
Mietshaus
Architekt: Hochhausler Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Orleansstraße 41
750 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, 1904 von Karl Hochhausler.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Orleansstraße 43
750 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker, um 1890/1900; vgl. Nr. 39.</p>
Mietshausgruppe
Architekt: Spath F. P.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Bazeillesstraße 17
751 m Route
<p>Bazeillesstraße 17/19; Mietshausgruppe, schlichter Jugendstil, 1912 von F. P. Spath, mit Mosaikfeldern.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Adelgundenstraße 6
751 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker, um 1890; vgl. Mariannenstraße 2.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Orleansstraße 45
752 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Zenneckbrücke
Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Zenneckbrücke
752 m Route
<p>Betonbrücke mit Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Dr.-Bosch-Brücke.</p>
Doppelhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Mannhardtstraße 10
752 m Route
Doppelhaus (mit Adelgundenstraße 3), deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus
Architekt: Feßlmayer Franz Xaver
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rosenheimer Straße 104
753 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1892 von Xaver Feßlmayer.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lilienstraße 44
753 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Orleansstraße 33
754 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; z. T. vereinfacht.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1830
Kirchenstraße 60
756 m Route
<p>Kleinhaus, um 1830; Gruppe mit Nr. 54, 56 und 58.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Orleansstraße 37
757 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Steiner Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Orleansstraße 39
757 m Route
<p>Orleansstraße 39; Mietshaus, neubarocker Eckbau, 1899 von Georg Steiner; vgl. Nr. 43.</p>
Ismaninger Straße
758 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 17
759 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1875-76; Gruppe mit Nr. 15.</p>
Wohnhausgruppe
Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1925
Einsteinstraße 54
760 m Route
<p>Einsteinstraße 54/58/60/62; Wohnhausgruppe vor Straßenbahnhof, mit historisierenden Anklängen, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; mit Seeriederstraße 1.</p>
Mietshaus
Architekt: Spreither Ludwig Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Thierschstraße 14
760 m Route
<p> Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, bez. 1907, von Ludwig Franz Spreither.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Orleansstraße 45
761 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh., z. T. vereinfacht, ursprünglich gegliedert wie Orleansstraße 47.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 19
762 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1890/1900.</p>
Widenmayerstraße
763 m Route
Widenmayerstraße. Kaistraße mit sehr vornehmer, aufwendiger Mietshausbebauung, begonnen an der Maximilianstraße 1893/94 in Formen des späten Historismus, fortgesetzt im barockisierenden und klassizisierenden Stil der Vorweltkriegszeit, vom Fluss abgeschirmt und doch mit dem Grün des Gegenufers durch eine Allee verbunden.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 38
764 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Eckerker, um 1860; vgl. auch Ensemble Platzfolge Lehel.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 62
764 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 3
765 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger, reich gegliederter, monumentaler, neubarocker Walmdacheckbau mit von Halbsäulen umstelltem runden Eckpavillion, von August Nopper, 1898/99; Gruppe mit Nr. 2.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Orleansstraße 47
766 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Eckaufsatz, 1893-94 von Georg Müller; Eckbau des Rondells am Orleansplatz.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Rosenheimer Straße 135
766 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Orleansstraße 15; vgl. auch Ensemble Ostbahnhofviertel.</p>
Kirchenstraße 64
766 m Route
Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64, 64 a, b.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Mariannenstraße 1
768 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, um 1870.</p>
Villa
Architekt: Kultsch Richard
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 5
769 m Route
<p>Villa, barockisierend, erbaut 1921/22 für Architekt Richard Kultsch wohl nach eigenen Plänen.</p>
Mietshaus
Architekt: Bondio Carl Del
Baustil: neubarock
Erstellung: 1882
Adelgundenstraße 5
769 m Route
<p>Adelgundenstraße 5 b; Mietshaus, neubarock, mit rundem Eckerker, 1882 von Carl Del Bondio.</p>
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Elsässer Straße 22
772 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Jugendstilbau, mit zwei Erkern, Giebel und sehr reicher Dekoration, 1903 von R. Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 10
774 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit plastischem Dekor, 1903 von Adolf Wentzel.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1800
Widenmayerstraße 4
776 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 5 und 6.</p>
Mietshaus
Architekt: Bürkel Hanno
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Zweibrückenstraße 15
777 m Route
<p>Mietshaus, 1, 1875-76 von Hanno Bürkel; Gruppe mit Nr. 17.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 6
779 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkerturm, um 1880; Gruppe mit Nr. 8.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 12
780 m Route
<p>Mietshaus, im Kern um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 8
782 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gruppe mit Nr. 6.</p>
Franz-Prüller-Straße
782 m Route
Das Ensemble Franz-Prüller-Straße/Sammtstraße umfasst den Restbereich einer ehemals die gesamte Au überziehenden Flächensiedlung vom Typ der für die Münchner Vorstadtbereiche östlich der Isar charakteristischen Herbergshäuser. In dem durch Wasserläufe eingeengten Gebiet der Au, als ursprüngliches Schwemmland der Isar für landwirtschaftliche Nutzung nicht geeignet und deswegen als Bauland überhaupt freigegeben, entstanden Behausungen ohne jegliches Ordnungsprinzip. Bereits in diesen Häusern um das Jahr 1600 hatte sich das sog. Herbergssystem entwickelt: Herbergshäuser waren Behausungen, in denen eine Mehrzahl von Anteilsbesitzern einen eigenen Wohnteil besitzen konnte, der sowohl nur einen Raum wie ein ganzes Stockwerk zu umfassen vermochte. Die separate Erschließung sämtlicher Eigentumsanteile wurde ermöglicht durch zu allen Stockwerken außen emporführende, überdachte Aufgangtreppen, die den einer Partei als Eigentum gehörigen Teil des Hauses völlig von den anderen abschlossen. Um 1600 standen in der Au bereits 180 solcher Häuser. Im Bereich der Franz-Prüller-Straße und Sammtstraße ist ein Restbestand dieser Herbergsbebauung in bereits verstädterter Form erhalten. Erkennbar ist der spezifische Haustyp an den mehreren Eingängen, die jeweils direkt in das Erd- oder Obergeschoss führen. Die schlichten Kleinhäuser sind traufseitig aneinandergereiht, das vorkragende Obergeschoss deutet auf die Verwendung von Fachwerk über dem massiv gemauerten Erdgeschoss. Die älteste Bausubstanz ist im sog. Pesthaus (Franz-Prüller-Straße 12) überkommen, einem ursprünglich dreigeschossigen Satteldachhaus von spätmittelalterlichem Charakter.
Kleinhaus
Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
782 m Route
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 und 64 a, c.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
783 m Route
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 und 64 b, c.</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1815
Kirchenstraße 64
785 m Route
<p>Kleinhaus, wohl des frühen 19. Jh.; Gruppe mit 64 a, b, c.</p>
Kleinhaus mit Schopfwalm
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1840
Adelgundenstraße 7
785 m Route
<p>Kleinhaus mit Schopfwalm, biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., Sanierung 2001.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 15
785 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 5
786 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 6.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Adelgundenstraße 14
787 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, um 1870, mit Gittertür der Bauzeit.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1910
Liebherrstraße 5
788 m Route
<p>Geschäftshaus, klassizisierend am Übergang zur Moderne, 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner; langgestreckte Front im Anschluss an Thierschstraße 11.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Breisacher Straße 18
788 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau, 1896.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Schornstraße 2
790 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Bau, reich gegliedert, mit Giebel an der abgeschrägten Ecke und Erkern, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Orleansstraße 15
790 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Eckerker, Ende 19. Jh.; Gruppe mit Rosenheimer Straße 135.</p>
Liebherrstraße
792 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 17
792 m Route
<p>Adelgundenstraße 17; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Ismaninger Straße
792 m Route
Mietshaus
Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Gewürzmühlstraße 12
793 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Jugendstilbau mit halbelliptischem Erker, errichtet von Karl Fendt 1912.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Thierschstraße 7
793 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Elsässer Straße 28
793 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Günther Ernst
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Rosenheimer Straße 108
794 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, reichem Dekor und Wandgemälden, bez. 1904, von Ernst Günther.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 10
795 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Hotel Stadt Rosenheim
Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Orleansplatz 6
795 m Route
<p>Hotel Stadt Rosenheim, Neurenaissance-Eckhaus mit Turm, reich dekoriert, 1890 von Emil Ludwig.</p>
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Liebherrstraße 20
795 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkertürmchen, bez. 1903, von Heinrich Volbehr.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Mannhardtstraße 5
795 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Gewürzmühlstraße 21
796 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 15
798 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, um 1890.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 26
798 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Spies August, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 8
800 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, malerische, kräftig gegliederte Front mit Erkern und reichem plastischem Dekor, um 1904 von August Spies und Adolf Wentzel.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Mannhardtstraße 4
800 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Risalitartig erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 52
800 m Route
<p>Risalitartig erhöhter Eckbau, Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 50, 1863 von Friedrich Bürklein.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1900
Liebherrstraße 3
801 m Route
<p>Mietshaus, mit Erker und Pilasterportal, um 1900.</p>
Franz-Prüller-Straße 9
801 m Route
<p>Kleinhaus, im Kern wohl Anfang 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Elsässer Straße 11
802 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1896-97.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 30
802 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Trogerstraße 12
803 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1880; nebst Rückgebäude.</p>
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 10
803 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Schweifgiebel, Kastenerkern, sowie Erkerturm mit Zwiebelhaube, reich gegliederte neubarocke Fassade, von Georg Hagn 1904/05.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Elsässer Straße 17
803 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 13
805 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1890.</p>
Deutsches Patentamt
Architekt: Hart Franz, Winkler Georg Helmuth
Erstellung: 1959
Zweibrückenstraße 12
805 m Route
<p>Deutsches Patent- und (seit 1998) Markenamt, städtebaulich markante, zur Isar hin ausgerichtete Gebäudegruppe, bestehend aus dem Scheibenhochhaus entlang der Erhardtstraße mit der ihm vorgelagerten flachen Patentauslegehalle, sowie dem blockhaft geschlossenen Atriumbau an der Zweibrückenstraße, 1953-59 nach Plänen von Franz Hart und Georg Helmuth Winkler in drei Bauabschnitten errichtet; charakteristischer Konstruktions- und Materialwechsel von massiven Ziegel-Lochfassaden (Atriumbau), Ziegelausfachung einer feingliedrigen Stahlbetonkonstruktion (Hochhaus) und Natursteinverkleidung (Auslegehalle); Gliederung der Innenhoffassaden durch farbig behandelte Putzflächen; mit Ausstattung; Supraporte mit Schlangenrelief aus Basaltlava, am Hofeingang Zweibrückenstraße, sowie Brunnen aus Nagelfluh, im Innenhof, von Fritz Koenig; Freiflächen, von Gartenarchitekt Ludwig Roemer; Generalsanierung 1991-2001; mit Erhardtstraße 38 und Morassistraße 1.</p>
Ismaninger Straße
805 m Route
Mietshaus
Architekt: Schneider Peter
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Orleansstraße 13
806 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, 1913 von Peter Schneider.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 6
806 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 5.</p>
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Gewürzmühlstraße 19
807 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1907 von Ernst Dressler.</p>
Mietshaus
Architekt: Steinmetz Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1873
Knöbelstraße 32
807 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1873 von Max Steinmetz.</p>
U-Bahnhof Josephsburg
Erstellung: 1988

807 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 9
808 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.</p>
Postamt
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Elsässer Straße 5
809 m Route
Postamt, ehem. Farbenfabrik Michael Huber, stattlicher historisierender Bau, 1911 von Robert Graschberger.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Adelgundenstraße 19
809 m Route
<p>Adelgundenstraße 19; Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.</p>
Tagesheimschule
Architekt: Eggers Hartwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1888
Hochstraße 31
810 m Route
Ehem. Kinderasyl, jetzt Tagesheimschule, neubarocker Risalitbau, mit reichem Stuckdekor und Dachreiter, 1888-89 von Hartwig Eggers.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 5
811 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Flurstraße 2
811 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Giebel und Eckturmerker, um 1900; vereinfacht.</p>
Franz-Prüller-Straße 11
811 m Route
<p>Kleinhaus (Doppelhaus) mit vorkragendem Obergeschoss, 18./19. Jh., Preisträger beim Preis für Stadtbildpflege der Stadt München 2005.</p>
Franz-Prüller-Straße 11
811 m Route
<p>Kleinhaus, wohl Mitte 19. Jh.; an Rückseite von Nr. 11.</p>
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 20
811 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Trogerstraße 14
812 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Elsässer Straße 32
812 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1901.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 8
813 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kreuzplätzchen 6
813 m Route
<p>Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit Konsolgesims, um 1860</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 23
814 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Erkern, bez. 1902.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 51
814 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 53 und 55.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1900
Liebherrstraße 1
816 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau mit Lisenengliederung, um 1900; z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 23
817 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>
Bürohaus
Architekt: Heldmann Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Orleansstraße 11
818 m Route
<p>(Vormals Orleansstraße 11) Bürohaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckrelief im Giebel, 1906 von Otto Heldmann.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 4
819 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad, Wentzel Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1906
Liebherrstraße 4
819 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert mit zwei Risaliten, Balkonbändern und plastischem Dekor, 1905-06 von Konrad Böhm nach modifiziertem Vorentwurf von Adolf Wentzel.</p>
Mietshaus
Baustil: Spätbiedermeier
Kirchenstraße 68
819 m Route
Mietshaus, spätbiedermeierlich, mit Mansarddach, 3. Viertel 19. Jh.
Deutsches Museum
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1925

820 m Route
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 34
821 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 36.</p>
Teil eines Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Maximilianstraße 48
821 m Route
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 50 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.
Franz-Prüller-Straße 16
821 m Route
<p>Traufseithaus, zweigeschossig, Anfang 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Bluhm Alexander
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Widenmayerstraße 7
823 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1893-94 von Alexander Bluhm; Einheit mit Reitmorstraße 2.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Thierschstraße 4
824 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Maximilianstraße
824 m Route
Maximilianstraße. Die auf Veranlassung von König Maximilian II. in einem - als Ergebnis theoretischer Überlegungen gefundenen - einheitlichen Stil zwischen 1853 und 1875 erbaute Monumentalstraße ist als eine in sich geschlossene städtebauliche Konzeption von besonderem Rang ein Ensemble. Die dritte der Münchener Monumentalstraßen (nach der Brienner Straße und Ludwigstraße) ist in ihrem Westteil als urbaner Geschäfts- und Wohnbereich ausgebildet, in ihrem Ostteil zum von öffentlichen Bauten begrenzten und gartenkünstlerisch ausgestalteten Forum verbreitert; den Abschluss jenseits des Monuments für Maximilian II. und der Brücke bildet das hochgelegene, kulissenhaft breit entfaltete Maximilianeum. Die Anlage des 1, 5 Kilometer langen Straßenzugs erschloß das bis dahin städtebaulich ungeordnete Gebiet zwischen Altstadt und Isar. Das an den Bauten der Straße angewandte Ergebnis des - aufgrund eines Wettbewerbs gefundenen - "Maximilianstils" war eine Synthese klassisch proportionierter Baukörper mit als national empfundenen, gotisierenden Formen und einzelnen technischen Elementen; kennzeichnendes Gliederungselement ist die "Strecklisenenordnung", die durch ihre stete Wiederholung den flächigen Fassaden ihr graphisch-dezentes, unplastisches Relief verleiht.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 53
824 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 51 und 55.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 55
825 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900; Gruppe mit Nr. 51 und 53.</p>
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 22
825 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Thierschstraße 3
826 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Steinerkern, Plan von Heilmann und Littmann, ausgeführt 1902-03.</p>
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Liebherrstraße 2
827 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, 1904 von Georg Hagn.</p>
Franz-Prüller-Straße 12
827 m Route
<p>Ältestes erhaltenes Wohnhaus der Au, 18. Jh., im Norden und Westen drei-, im Osten zweigeschossig mit drei Erkern; zwei Hausfiguren.</p>
Versicherungsgebäude
Erstellung: 1879

828 m Route
<p>Versicherungsgebäude, Ostflügel, viergeschossiger langgestreckter Walmdachbau mit stuckierter Neurenaissancefassade und breitem Mittelrisalit, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).</p>
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 17
829 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierter Eckbau, 1904-05 von Georg Hagn.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Elsässer Straße 25
829 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1902 von Heilmann und Littmann.</p>
Mietshaus
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 8
829 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Schweifgiebel, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1899, von Josef Wölker; vgl. Reitmorstraße 2 a.</p>
Bayerische Versicherungskammer
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Sternstraße 3
831 m Route
<p>Bayerische Versicherungskammer, Altbau (Ostflügel), Neurenaissance-Risalitbau, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).</p>
Mietshaus
Architekt: Hartl Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Zweibrückenstraße 8
831 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Doppelgiebel, skulptiertem Steinerker und Wandmalerei, bez. 1903, von Hans Hartl.<br>Inschriftentafel über gefundene Kanonenkugel [nach der Beschießung des roten Tores durch Marschall Condè am 8. Sept. D.J. 1796 hier gefunden]</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Adelgundenstraße 25
833 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Elsässer Straße 31
834 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Elsässer Straße 36
835 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkerturm an der Ecke und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 34.</p>
Erhardstraße
835 m Route
Alte Isarkaserne
Erstellung: 1762

835 m Route
Rückgebäude von Widenmayerstraße 8
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 2
835 m Route
<p>Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, neubarockes Erkerhaus, reich stuckiert, bez. 1900, von Josef Wölker.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Thierschstraße 1
836 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, Plan 1900 von Heilmann und Littmann, Ausführung 1902-03.</p>
Mietshaus
Architekt: Geißler Josef
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Schornstraße 6
836 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, 1900 von Josef Geißler.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Breisacher Straße 23
836 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1890/1900.</p>
Volksschule
Architekt: Bertsch Wilhelm
Baustil: historisierend
Erstellung: 1905
Flurstraße 4
838 m Route
<p>Volksschule, historisierender Gruppenbau mit reichem Putzdekor, 1903-05 von Wilhelm Bertsch.</p>
Franz-Prüller-Straße 14
838 m Route
<p>Traufseithaus, zweigeschossig, mit Kastengesims, Anfang 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 67
839 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1850
Lilienstraße 56
839 m Route
<p>Mietshaus, Maximilianstil, Mitte 19. Jh.</p>
Postgebäude
Architekt: Wicklein
Erstellung: 1910
Orleansstraße
840 m Route
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1928
Widenmayerstraße 9
840 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Balkonbändern, bez. 1928; vgl. Reitmorstraße 4.</p>
Risalitartig erhöhter Teil eines Block
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Maximilianstraße 46
840 m Route
Risalitartig erhöhter Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 48, 50 und 52, 1852 von Friedrich Bürklein.
Erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 47
840 m Route
Erhöhter Eckbau, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 43 und 45 einen symmetrischen Block.
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 20
840 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.</p>
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Breisacher Straße 22
841 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1901 von Hans Thaler; Gruppe mit Nr. 24 und 26.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 6
842 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1890/1900.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1900
Kanalstraße 8
843 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit zwei Erkern und Stuckdekor, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 2
844 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1893-94; bildet eine Einheit mit Widenmayerstraße 7.</p>
Orleansplatz
Architekt: Grässel Hans, Miller Ferdinand von d. J.
Erstellung: 1873
Orleansplatz
845 m Route
<p>Grünanlage von 1873-74. Orleansbrunnen, 1974 auf den Weißenburger Platz versetzt, siehe dort. Zwei große Fahnenmasten nach Entwurf von Hans Grässel, gegossen von Ferdinand von Miller d. J., 1928; derzeit deponiert.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 28
846 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 13
846 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 27
847 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, 1899, umgestaltet 1954.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 16
848 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 8
849 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Kreisirrenanstalt
Erstellung: 1876
Auerfeldstraße 6
849 m Route
Wilhelmsgymnasium
Architekt: Leimbach Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Thierschstraße 46
849 m Route
&lt;p&gt;Gymnasium, sog. Wilhelmsgymnasium, viergeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau mit erhöhten Eckpavillions (der Südwestliche in zweifarbigem Sandstein), von Karl Leimbach, 1875-77, Figurenschmuck von Anton Heinrich Hess, 1902 Längstrakt aufgestockt, nach Kriegsschäden 1950-54 vereinfacht wiederaufgebaut; Einfriedung siehe bei Maxmonument.&lt;/p&gt;
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1859
Maximilianstraße 44
849 m Route
vormals Adelgundenstraße 24. Mietshaus in Ecklage, Maximilianstil, um 1859 von Friedrich Bürklein; vgl. Maximilianstraße 46, 48, 50 und 52.
Reitmorstraße 4
849 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, 1928.&lt;/p&gt;
Traufseithaus
Erstellung: 1810
Franz-Prüller-Straße 18
850 m Route
&lt;p&gt;Traufseithaus, zweigeschossig, mit Kastengesims, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Spicherenstraße 8
850 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kanalstraße 11
851 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1888.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Widenmayerstraße 10
851 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1902 von August Nopper; vgl. Rückgebäude Reitmorstraße 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Spätbiedermeier
Kirchenstraße 72
851 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, dreigeschossiger freistehender Mansardwalmdachbau in spätbiedermeierlichen Formen mit Putzgliederung, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Städtisches Kinderasyl
Erstellung: 1889

852 m Route
Krankenhaus rechts der Isar
Architekt: Rettig Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ismaninger Straße 22
852 m Route
&lt;p&gt;Krankenhaus rechts der Isar, Verwaltungsbau-Trakt entlang der Ismaninger Straße, neubarocke Palastform, 1892-93 von Wilhelm Rettig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;https://www.mri.tum.de/de/%C3%BCber-uns/das-Universit%C3%A4tsklinikum/Historie-des-Klinikums&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Küßwetter Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 6
853 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht klassizistisch, mit profiliertem Traufgesims, 1828 von Matthias Küßwetter.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schönmann Fritz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Elsässer Straße 33
854 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1894 von Fritz Schönmann.&lt;/p&gt;
Kanalstraße
855 m Route
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Kirchenstraße 69
855 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1902, von R. Barbist.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1839
Lilienstraße 71
855 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus von 1839, 1860 umgebaut, mit reichem Dekor im Maximilianstil und neugotischen Figuren.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 24
855 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 26.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1890
Reitmorstraße 1
856 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, reich gegliedert, erbaut 1890.&lt;/p&gt;
Sammtstraße 2
857 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes, zweigeschossiges Traufhaus, mit geschnitzten, klassizistischen Fensterstöcken, Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Franziskanerstraße 49
860 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erker und Giebel, um 1900; 1956 z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 22
861 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 3
861 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 5.&lt;/p&gt;
Niedriges Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Robert-Koch-Straße 11
862 m Route
&lt;p&gt;Niedriges Vorstadthaus, klassizistisch, um 1800.&lt;/p&gt;
Bürgerhaus
Erstellung: 1828
Kanalstraße 4
863 m Route
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Orleansstraße 10
863 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erker, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dreier Hugo
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Zweibrückenstraße 10
865 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1892-93 von Hugo Dreier.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Flurstraße 14
866 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 4 und 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 57
866 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Haidhauser Bahnhof
Architekt: Bürklein Friedrich
Orleansplatz
867 m Route
Teil eines Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1863
Maximilianstraße 50
868 m Route
Teil eines Blocks im Maximilianstil mit Nr. 44, 46, 48 und 52, 1863 von Friedrich Bürklein.
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 5
868 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Trogerstraße 24
870 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Drollinger Eugen, Thiersch August
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Isartorplatz 5
870 m Route
Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, bez. 1896; Teil einer Gruppe mit Nr. 3 (erneuert) und Nr. 4, von August Thiersch, Carl Hocheder d. Ä. und Eugen Drollinger.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Kanalstraße 15
870 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Orleansstraße 8
870 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit Erker, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Flurstraße 247
870 m Route
Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 4.
Rückgebäude von Widenmayerstraße 10
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Reitmorstraße 6
870 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude von Widenmayerstraße 10, neubarock, um 1902; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schornstraße 10
871 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fischer Gottfried, Jaut Benno
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1844
Knöbelstraße 26
871 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1844 wohl von Baumeister Gottfried Fischer für Rosenkranzfabrikant Benno Jaut erbaut; Gruppe mit Nr. 24.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Flurstraße 20
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Breisacher Straße 26
872 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900; Gruppe mit Nr. 22 und 24.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Kanalstraße 2
873 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, um 1900.&lt;/p&gt;
Am Herrgottseck 2
873 m Route
<p>Kleinhaus, zweigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit&nbsp;Lisenengliederung, Mitte 19. Jh.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Robert-Koch-Straße 9
873 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit großer Flora-Statue in Ädikula, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Zweibrückenstraße 1
874 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Balanstraße 47
874 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1895 mit Erker von 1911.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 59
875 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Gebsattelstraße 11
875 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor am Erker, um 1890/1900; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Orleansstraße 6
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern und zwei Büsten, bez. 1909.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Wolf Emil
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1927
Gebsattelstraße 4
876 m Route
&lt;p&gt;Gebsattelstraße 4/6/8/10/12/14/16/18/20/22; Wohnanlage, dreiflügelig, in münchnerischer Abwandlung der Neuen Sachlichkeit, 1927 von Emil Wolf; in städtebaulich prominenter Lage. Zugehörig: Regerplatz 7/8/9.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Isartorplatz 4
877 m Route
Mietshaus, neubarocker Giebelbau, 1896 von Carl Hocheder d. Ä.; Gruppe mit Nr. 5.
Ismaninger Straße
877 m Route
Mittelteil eines symmetrischen Blocks
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 45
879 m Route
Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 43 und 47, Maximilianstil, 1858-59 von Friedrich Bürklein.
Erhöhter Eckbau
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1865
Maximilianstraße 43
881 m Route
&lt;p&gt;Baublock, über hohen Arkaden und Mezzanin zwei Geschosse, Eckbauten erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1863-65; Rückgebäude zu Nr. 43, dreigeschossiger Bau mit Eckerker, von August Brüchle, 1893.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1845
Knöbelstraße 24
882 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1845; Gruppe mit Nr. 26.&lt;/p&gt;
Boschbrücke
Architekt: Blössner August
Erstellung: 1925
Boschbrücke
884 m Route
&lt;p&gt;Betonbrücke zur Museumsinsel, mit laternenbesetztem Stahl-Balustergeländer, 1924-25 von August Blössner; vgl. Zenneckbrücke.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Gebsattelstraße 13
884 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 8
884 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, z. T. vereinfachtes Doppelerkerhaus, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1860
Reitmorstraße 9
884 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Lisenengliederung, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Johann Nepomuk
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pfarrstraße 7
885 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1877 von Johann Nepomuk Bürkel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Trogerstraße 26
886 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1905.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 61
886 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Widenmayerstraße 12
887 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit drei Erkern und Putzgliederung, 1905-06 von Josef Wölker.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kanalstraße 14
888 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, mit Stuckdekor, um 1850/60.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prestele Alois
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Sternstraße 18
891 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, bez. 1906, von Alois Prestele.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Architekt: Pfistermeister Franz Seraph von
Erstellung: 1881
Knöbelstraße 2
894 m Route
&lt;p&gt;Doppelhaus, breite, durch Lisenen gegliederte Front, Mitte 19. Jh.; 1881-1912 Wohnhaus des bayerischen Staatsmannes Franz Seraph von Pfistermeister (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bürkel Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 47
895 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Georg Bürkel; Wohnhaus des Schriftstellers gen. Waldschmidt, der hier 1919 starb (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Gewürzmühlstraße 8
897 m Route
&lt;p&gt;Versicherungsgebäude, Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Walmdach, 1877/79, z. T. vereinfacht; siehe Sternstraße 3 und Thierschstraße 48.&lt;/p&gt;
Richard-Strauß-Konservatorium
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 29
897 m Route
&lt;p&gt;Richard-Strauß-Konservatorium, Erdgeschoss und zwei Balkone Neurenaissance, Ende 19. Jh.; sonst verändert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gebsattelstraße 15
897 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance mit barocken Anklängen, mit Erker und hohem Giebel, um 1900.&lt;/p&gt;
Bayerische Versicherungskammer (Westbau)
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Thierschstraße 48
898 m Route
&lt;p&gt;ersicherungsgebäude, viergeschossiger Walmdachblock mit einfach stuckierter Neurenaissancefassade, südlichem Eck- und abgeschrägtem Nordrisalit, 1877-79, vereinfacht; vgl. Sternstraße 3 und Gewürzmühlstraße 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Sturm Philipp
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Orleansstraße 63
902 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1893 von Philipp Sturm erbaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Auerfeldstraße 26
902 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Ackerstraße 13
903 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 15, 17, 19 und 21.
Gebsattelbrücke
Architekt: Fischer Theodor, Schneiber Viktor, Blössner August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Gebsattelstraße
905 m Route
&lt;p&gt;Gebsattelbrücke; einbogig mit von Bronzevögeln bekrönten Obelisken auf dem Jugendstilgeländer, 1901 von Theodor Fischer; im Zuge der Hochstraße die Gebsattelstraße überquerend. Östlich anschließend an der Nordseite der Gebsattelstraße malerische Treppe mit Jugendstilgeländer und großer Bärenfigur von Viktor Schneiber; gegenüber im Westen weitere Treppe mit Terrasse und mit Wandbrunnen am Beginn, 1908 von August Blössner angebaut.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Wolf Emil
Erstellung: 1927
Regerplatz 7
907 m Route
&lt;p&gt;Regerplatz 7/8/9; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Emil Wolf; siehe Gebsattelstraße 4-22 (gerade Nrn.).&lt;/p&gt;
Traufseithaus
Erstellung: 1751
Sammtstraße 3
907 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes, zweigeschossiges Traufseithaus, mit Pilasterportal, Bauinschrift 1751, in klassizistischer Zeit erweitert; übrige Teile des Vierseitkomplexes erneuert; 1749-1819 Pöppelsches Waisenhaus.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1855
Knöbelstraße 18
907 m Route
&lt;p&gt;Knöbelstraße 18; Mietshaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße
Erstellung: 1859
Knöbelstraße 6
907 m Route
Knöbelstraße
Erstellung: 1860
Knöbelstraße 6
909 m Route
Ackerstraße 11
909 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 13, 15, 17, 19 und 21.
Ackerstraße 21
909 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, mit Erker, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 17 und 19.
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Morassistraße 16
909 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit flachen Seitenrisaliten, 1880 erbaut von M. Reifenstuel d. J.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Gebsattelstraße 28
909 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und stuckiert, um 1900.&lt;/p&gt;
Ackerstraße 17
910 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 19 und 21.
Ackerstraße 19
910 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, im Kern frühes 19. Jh.; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 15, 17 und 21.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Pfarrstraße 12
911 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, bez. 1881.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Thierschstraße 49
912 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Franz Rattenhuber.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Orleansstraße 65
912 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock mit reichem Stuckdekor und neugotischer Marienfigur, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Isartorplatz
913 m Route
Knöbelstraße 8
914 m Route
&lt;p&gt;Hofdurchfahrt mit Decken- und Wandgemälden, Jagdszenen, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Baustil: Neurenaissance
Ackerstraße 15
915 m Route
Zweigeschossiges Kleinhaus, Neurenaissance mit Zwiebeltürmchen, bez. 1889; in einer Reihe mit Nr. 9, 11, 13, 17, 19 und 21.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Spicherenstraße 12
915 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit in Form von drei Erkern angeordnetem Dekor, um 1900.&lt;/p&gt;
schlichtes Vorstadthaus
Architekt: Valentin Karl
Erstellung: 1874
Zeppelinstraße 41
917 m Route
&lt;p&gt;schlichtes Vorstadthaus, mit Stichbogenfenstern, erbaut 1851, 1874 in gleichen Formen zu drei Fensterachsen nach Süden erweitert; Geburtshaus von Karl Valentin (1882; Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prestele Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1905
Sternstraße 20
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in geometrisierend reduziertem Historismus, 1905 von Alois Prestele.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 30
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor am Erker, 1899.&lt;/p&gt;
Malerische Villa
Architekt: Röntgen Wilhelm Conrad
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 11
918 m Route
&lt;p&gt;Villa, zweigeschossiger natursteingegliederter Rohbacksteinbau in deutschen Renaissanceformen mit Erkern, Zeltdachturm, Loggia und Zierfachwerk, bez. 1896, mit Gedenktafel für Wilhelm Conrad Röntgen; Einfriedung, Pfeilergitterzaun, um 1896.&lt;/p&gt;
Reiherbrunnen
Architekt: Fischer Theodor, Floßmann Josef
Erstellung: 1899
Regerplatz
920 m Route
Regerplatz; Reiherbrunnen, Schalenbrunnen (Bronze auf Steinsockel) in Steingehäuse mit Gitter, 1899 von Theodor Fischer und Josef Floßmann; in Platzmitte.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 11
921 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Knöbelstraße
921 m Route
Rückgebäude
Erstellung: 1896
Flurstraße 18
921 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude. Zweigeschossiges Wohnhaus, erbaut 1896; zugehörig zu Vordergebäude Flurstraße 14, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 32
921 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern und Stuckdekor, bez. 1899.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Spicherenstraße 14
921 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und Stuck, um 1900.&lt;/p&gt;
Maria-Theresia-Gymnasium
Architekt: Stauffer Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Regerplatz 1
922 m Route
&lt;p&gt;Maria-Theresia-Gymnasium, neubarocker Gruppenbau mit Runderker und steinernem Eingangsvorbau, 1898-99 von Adolf Stauffer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Auerfeldstraße 28
922 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert, mit Eckerker, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
Rumfordstraße 48
926 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert in verschiedenfarbigem Backstein, mit Eisenbalkonen, 1892 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Pfarrstraße 10
926 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
St.-Anna-Straße 2
927 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, späteres 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Morassistraße 20
928 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1877.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wollmann Stefan
Erstellung: 1912
Auerfeldstraße 22
929 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederte Doppelerkerfront, 1912 von Stefan Wollmann.&lt;/p&gt;
Ehem. Bayerisches Nationalmuseum
Architekt: Riedel Eduard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1858
Maximilianstraße 42
930 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Bayerisches Nationalmuseum, jetzt Staatliches Museum für Völkerkunde, Monumentalbau im Maximilianstil, 1858-65 von Eduard Riedel; innen Vestibül, Treppe, Erdgeschossräume der Osthälfte und darüber im ersten Stock ein Teil des Wandgemäldezyklus original erhalten.&lt;/p&gt;
Walmdachhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Lilienstraße 81
933 m Route
&lt;p&gt;Walmdachhaus, klassizistisch, reich gegliedert, frühes 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Gebsattelstraße 34
934 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckturm und zwei Erkern, reich gegliedert, 1899-1900 von Adolf Seiffhart; Gruppe mit Drächslstraße 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Auerfeldstraße 20
935 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierende Putzgliederung, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 12
935 m Route
&lt;p&gt;Villa, deutsche Renaissance, Eckturm, um 1890; neubarockes Gartentor, Block mit Nr. 13.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1850
St.-Anna-Straße 4
936 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, Mitte 19. Jh., 1896 umgestaltet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Auerfeldstraße 16
938 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Thierschstraße 51
939 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880/90.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Orleansstraße 67
940 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 22
943 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Flurstraße 34
943 m Route
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1870.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 5
945 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19.Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1860
St.-Anna-Straße 6
945 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1860.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 13
946 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Landesinstitut für Arbeitsschutz
Architekt: Schulze Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Pfarrstraße 3
946 m Route
&lt;p&gt;Landesinstitut für Arbeitsschutz, Altbau (Südflügel) neubarock, 1905-06 von Adolf Schulze.&lt;/p&gt;
Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen
Architekt: Kurz Erwin
Erstellung: 1905
Thierschplatz
947 m Route
Thierschplatz; Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen, 1905 von Erwin Kurz.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Einsteinstraße 99
948 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Orleansstraße 69
949 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Eckturm, reich gegliedert, bez. 1900.&lt;/p&gt;
Mietshausgruppe
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 14
949 m Route
&lt;p&gt;Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 16 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920; städtebaulicher Abschluss des vorgelagerten Platzes.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 13
949 m Route
&lt;p&gt;Doppelvillenhälfte, zweigeschossiger putz- und stuckgegliederter Walmdachbau in deutschen Renaissanceformen mit Hauben-Eckturm, um 1890, Dachausbau modern; Einfriedung, neubarockes Gartentor mit Pfeilergitterzaun, um 1890; gestalterischer Einheit mit Nr. 12.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Thierschstraße 53
951 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.; obere Geschosse z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Zeppelinstraße 37
951 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 8
951 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1892.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1864
Mariahilfplatz 3
952 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, klassizistisch, reich gegliedert, mit Büsten von Maria und Josef, 1863-64.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 24
954 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Thierschplatz 5
955 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 15
957 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 17.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Aurbacherstraße 1
957 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Tattenbachstraße 1
958 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshäuser
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Einsteinstraße 101
959 m Route
&lt;p&gt;Einsteinstraße 101, 103, 105, 107, 109; Gruppe gleichartiger Mietshäuser, schlicht spätklassizistisch, um 1860/70; Nr. 109 etwas vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Kuglerstraße 15
959 m Route
&lt;p&gt;Kuglerstraße 15/17; Mietshaus, barockisierend, um 1920; zur Baugruppe Schneckenburger Straße 14 und 16 gehörig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
St.-Anna-Straße 10
960 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, 1900 von Müller und Kollmus.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 5
962 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit zwei Erkern, um 1900.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Drächslstraße 3
963 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reich stuckiertem Erker, bez. 1901.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 1
964 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Drächslstraße 7
964 m Route
Mietshaus, malerisch gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern, um 1900 von Adolf Seiffhart; Gruppe mit Gebsattelstraße 34.
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 26
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1895-96 von Georg Guinin.&lt;/p&gt;
Mietshausgruppe
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 16
966 m Route
Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 14 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Baaderstraße 1
967 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Rohbackstein mit Putzgliederung, Erker, 1896 von Rosa Barbist.&lt;/p&gt;
Bronzestandbild Schelling
Architekt: Schelling Friedrich Wilhelm Joseph von, Brugger Friedrich
Erstellung: 1861
Maximilianstraße
971 m Route
Friedrich Wilhelm von Schelling (1861 von Friedrich Brugger)
Thomas-Wimmer-Ring 1
971 m Route
&lt;p&gt;Thomas-Wimmer-Ring 1a (im Innenhof); Prinzessturm; Nagelfluhfundament des Rundturms mit angrenzenden Teilen der Zwingermauer&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tattenbachstraße 6
972 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
973 m Route
&lt;p&gt;Trogerstraße 15/17; Wohnanlage, barockisierend, mit zwei Breiterkern und zwei Höfen, bez. 1911, von Robert Graschberger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Regerplatz 4
974 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; Block mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Gartentor
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 14
976 m Route
&lt;p&gt;Neubarockes Gartentor, 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 17
978 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 15.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Thierschstraße 55
978 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in reich gegliederten Neurenaissanceformen, z. T. Rohbackstein, 1899 von Hermann Berthold.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Aurbacherstraße 3
980 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker, bez. 1911.
Regierung von Oberbayern
Architekt: Bürklein Friedrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Maximilianstraße 39
980 m Route
&lt;p&gt;Regierung von Oberbayern, Monumentalbau im Maximilianstil, 1856-64 von Friedrich Bürklein, nach Kriegsschäden 1948-53 durch das Landbauamt München mit veränderter Innengestaltung wiederaufgebaut; östlich anschließend eine Pergola aus Stein als Überleitung zu Nr. 43.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1870
Reitmorstraße 21
980 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Eckbau in klassizistischer Tradition, mit Eckerker und Gliederung, um 1870, 1898 aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmitt Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Thierschplatz 4
983 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1886-87 von Hermann Schmitt.
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 19
984 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederter Neubarockbau mit Erker, 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Thierschplatz 3
985 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, bez. 1884, von Franz Rattenhuber.
Christophorus-Figur
Architekt: Bleeker Bernhard
Widenmayerstraße 16
985 m Route
Widenmayerstraße gegenüber Nr. 16; Christophorus-Figur aus Stein am Isarkai, 1909 von Bernhard Bleeker.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Kohlstraße 9
986 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pfarrstraße 2
986 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Xaver Widmann.&lt;/p&gt;
Thuringia-Versicherung
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 16
988 m Route
&lt;p&gt;Thuringia-Versicherung, barockisierendes Eckhaus, 1910-11 von Georg Meister und Oswald E. Bieber.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 3
989 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mariahilfplatz 10
989 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Knabenschule der Au, zweigeschossiges, klassizistisches Traufhaus, bez. 1803.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Liebigstraße 26
990 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, mit Stuck, bez. 1875.&lt;/p&gt;
Vindelikerhaus
Erstellung: 1802
Marienstraße 21
991 m Route
&lt;p&gt;viergeschossiges Traufseithaus, nach 1802, mit ehemaliger Nordmauer des Wachtturms Lueg ins Land.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Aurbacherstraße 2
991 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, mit Erkerturm an der Ecke, bez. 1899.
Corpshaus Germania
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1907
Stollbergstraße 12
992 m Route
&lt;p&gt;Corpshaus Germania, frei abgewandelte deutsche Renaissance, 1906-07 von Gabriel von Seidl. An der Fassade befinden sich drei Reliefs von Anton Pruska.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1892
St.-Anna-Straße 14
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, 1892.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Senftlstraße 1
993 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Eckaufsatz, Erkern und Stuck, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Drächslstraße 4
994 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1899 von Adolf Seiffhart.
Eckbau
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Regerplatz 2
995 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, mit Eckturm, zwei Erkern und Stuckdekor, bez. 1898, von Adolf Seiffhart.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Drächslstraße 6
995 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, um 1900.
Stadtmauer
Erstellung: 1494
Thomas-Wimmer-Ring 1
996 m Route
&lt;p&gt;Stadtmauer; am Südende der Westseite des Thomas-Wimmer-Ringes auf etwa 50 m erhalten die untere Zone der Zwingermauer, spätestens 1494/99, aus Nagelfluhquadern und Füllmauerwerk; die Verblendung der ehemals gegen den Graben offenliegenden Feldseite aus Nagelfluh-Bossenquadern noch teilweise vorhanden.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
996 m Route
Lueg ins Land
999 m Route
&lt;p&gt;Reste der zweiten Stadtmauer, Fundamentierung aus vermörtelten Tuffquadern mit darüberliegenden Ziegeln, modern abgedecktes ungleichmäßig niedriges Ziegelmauerfragment&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 22
999 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1882-83.&lt;/p&gt;
Salvatortheater
Erstellung: 1657

1,00 km Route
&lt;p&gt;Das &lt;strong&gt;Salvatortheater am Salvatorplatz&lt;/strong&gt; nimmt in der Münchner Musikgeschichte eine herausragende Stellung ein. Es war eines der frühesten großen, freistehenden Opernhäuser im deutschen Sprachraum und wurde zu einem wichtigen Zentrum der italienisch geprägten Hofoper des 17. und 18. Jahrhunderts. Die erhaltenen Darstellungen, insbesondere die Kupferstiche von &lt;strong&gt;Melchior Kusell&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Michael Wening&lt;/strong&gt;, vermitteln heute einen Eindruck von seiner Architektur und der aufwendigen Bühnengestaltung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Entstehung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Anfänge reichen in die Regierungszeit &lt;strong&gt;Kurfürst Maximilians I.&lt;/strong&gt; zurück. Der Hof wollte die in Italien entstandene neue Kunstform des Musiktheaters dauerhaft in München etablieren. Dazu wurde am Salvatorplatz ein vorhandenes &lt;strong&gt;Kornhaus&lt;/strong&gt; zu einem Theater umgebaut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Arbeiten begannen im Zusammenhang mit der geplanten Vermählung des Kurprinzen Ferdinand Maria mit Henriette Adelaide von Savoyen im Jahr &lt;strong&gt;1651&lt;/strong&gt;. Nach dem Tod Maximilians I. wurden die Bauarbeiten zunächst unterbrochen. Erst &lt;strong&gt;1654&lt;/strong&gt; nahm man den Umbau wieder auf. Unter der Leitung des italienischen Theaterfachmanns &lt;strong&gt;Francesco Santurini&lt;/strong&gt; wurde das Gebäude weiter ausgebaut; nach Zengers Darstellung war die endgültige Fertigstellung wahrscheinlich &lt;strong&gt;1657&lt;/strong&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit erklärt sich auch eine häufig anzutreffende unterschiedliche Datierung: &lt;strong&gt;1654&lt;/strong&gt; bezeichnet den frühen Spielbetrieb beziehungsweise die Eröffnung, während &lt;strong&gt;1657&lt;/strong&gt; mit der Fertigstellung des erweiterten Theaterbaus verbunden wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die ersten Aufführungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch bevor das neue Haus vollständig fertiggestellt war, musste der &lt;strong&gt;Herkulessaal der Residenz&lt;/strong&gt; als Ausweichspielstätte dienen. Dort wurde im August &lt;strong&gt;1653&lt;/strong&gt; Giovanni Battista Maccionis &lt;i&gt;L’arpa festante&lt;/i&gt; aufgeführt. Es handelte sich nicht mehr lediglich um ein Schauspiel mit musikalischen Einlagen, sondern um ein eigenständiges Musikdrama mit Rezitativen, Soli, Duetten und Schlusschor.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach der Wiederaufnahme der Bauarbeiten konnte das neue Opernhaus seine eigentliche Funktion übernehmen. Als frühe Aufführung wird &lt;strong&gt;Pietro Zamboninis &lt;/strong&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;La ninfa ritrosa&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; am &lt;strong&gt;12. Februar 1654&lt;/strong&gt; genannt. Bei dieser Aufführung zeigten sich allerdings noch Mängel des Gebäudes, die weitere Arbeiten notwendig machten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die endgültige Fertigstellung wird in der Darstellung des Münchner Hoforchesters mit einer weiteren bedeutenden Aufführung verbunden: Am &lt;strong&gt;13. Februar 1657&lt;/strong&gt; kam &lt;strong&gt;Johann Kaspar Kerlls &lt;/strong&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;L’Oronte&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; zur Aufführung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Johann Kaspar Kerll und das Salvatortheater&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit &lt;strong&gt;Johann Kaspar Kerll&lt;/strong&gt; begann eine besonders bedeutende Phase. Kerll war 1656 zum Hofkapellmeister aufgestiegen und prägte das Münchner Musikleben über viele Jahre. Unter seiner Leitung wuchs die Hofkapelle erheblich; Sänger und Instrumentalisten aus Deutschland und Italien wirkten zusammen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kerll komponierte mehrere Opern für München. Die Partituren sind allerdings verloren gegangen. Erhalten sind unter anderem Libretti und bildliche Zeugnisse. Zu seinen Münchner Bühnenwerken gehören &lt;i&gt;L’Oronte&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;L’Erinto&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Atalanta&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Le pretensioni del Sole&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Colori geniali&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;L’amor della patria&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Amor tiranno&lt;/i&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders eindrucksvoll ist die für &lt;strong&gt;1661&lt;/strong&gt; nachgewiesene Aufführung von &lt;i&gt;L’Erinto&lt;/i&gt;. Sie wurde zum Geburtsfest der Prinzessin Maria Anna veranstaltet. Die Hauptrollen waren mit neu engagierten italienischen Sängern besetzt; Kostüme, Dekorationen, Maschinen und weiteres Bühnenzubehör wurden teilweise aus Italien bezogen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Bühnenbild zu &lt;i&gt;L’Erinto&lt;/i&gt; von 1661 ist erhalten und gehört zu den wichtigen bildlichen Zeugnissen des frühen Münchner Operntheaters. Das entsprechende Bildmaterial wird in &lt;i&gt;Ein altehrwürdiges Orchester&lt;/i&gt; ausdrücklich als „Bühnendekoration für die Oper L’Erinto von Johann Caspar Kerll, 1661“ bezeichnet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Theater für das barocke Gesamtkunstwerk&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Salvatortheater war weit mehr als ein Ort, an dem Sänger auf einer Bühne auftraten. Die barocke Oper verband &lt;strong&gt;Musik, Gesang, Schauspiel, Tanz, Bühnenmalerei, Maschinenkunst, Kostüme und höfische Repräsentation&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders spektakulär waren die großen Festveranstaltungen von 1662. Der Dichter &lt;strong&gt;Pietro Paolo Bissari&lt;/strong&gt; wirkte an den sogenannten &lt;i&gt;Applausi festivi&lt;/i&gt; mit. Die Veranstaltungen verbanden Oper, Turnier und Feuerwerk. Drei große „attioni“ wurden an verschiedenen Orten Münchens aufgeführt; die erste, &lt;i&gt;Fedra incoronata&lt;/i&gt;, fand im Opernhaus statt. Die Bühnenbilder und Maschinen sind durch die zeitgenössischen Stiche von Matthäus Küssel überliefert.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Theater im 18. Jahrhundert&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch unter den späteren bayerischen Kurfürsten blieb das Opernhaus am Salvatorplatz eine zentrale Spielstätte. Besonders während der Regierungszeit &lt;strong&gt;Karl Albrechts&lt;/strong&gt; wurde die italienische Oper weiterhin intensiv gepflegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bühnenbildner &lt;strong&gt;Peter Jakob Horemans&lt;/strong&gt; arbeitete von 1722 bis 1747 für den Münchner Hof und stattete im Salvatorplatz-Theater &lt;strong&gt;nicht weniger als 22 Opern&lt;/strong&gt; aus. Ein Entwurf für eine neue Innendekoration des Theaters mit üppigen Rocailleformen unter der Kaiserkrone Karl Albrechts zeigt, wie stark sich auch die Gestaltung des Hauses dem Rokoko annäherte.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Theaterbetrieb war aufwendig. Die Opernaufführungen konnten &lt;strong&gt;fünf bis sechs Stunden&lt;/strong&gt; dauern. Vor einer Vorstellung wurde mehrfach geprobt, zuletzt mit Kostümen. Das Haus war damit ein Mittelpunkt der höfischen Fest- und Opernkultur Münchens.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Brand von 1730&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;5. Februar 1730&lt;/strong&gt; entging das Theater nur knapp einer Katastrophe. Nach einer Aufführung entzündete sich im ersten Stock ein Balken. Ursache war ein Ofen, der dort offenbar unbemerkt aufgestellt worden war. Der Brand konnte noch rechtzeitig eingedämmt werden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Ende&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im späten 18. Jahrhundert verlor das alte Opernhaus zunehmend an Bedeutung. Mit dem Bau des &lt;strong&gt;Cuvilliés-Theaters&lt;/strong&gt; besaß der Münchner Hof seit 1753 eine wesentlich repräsentativere neue Spielstätte. Dennoch wurde das Salvatortheater weiterhin genutzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schließlich war das Gebäude baulich so problematisch geworden, dass es &lt;strong&gt;1795 wegen Einsturzgefahr endgültig geräumt&lt;/strong&gt; werden musste. Vorstellungen wurden unter anderem in den Redoutensaal an der Prangersgasse verlegt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gebäude wurde &lt;strong&gt;1802 abgebrochen&lt;/strong&gt;. Damit endete die Geschichte des Salvatortheaters nach rund eineinhalb Jahrhunderten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;musikalische_spielstaetten_muenchen.sql&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bedeutung für die Münchner Musikgeschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Salvatortheater war ein entscheidender Ausgangspunkt für die Entwicklung Münchens zur &lt;strong&gt;Opernstadt&lt;/strong&gt;. Hier wurde die aus Italien kommende Opernkultur dauerhaft institutionalisiert. Unter Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen, vor allem aber durch Musiker wie Johann Kaspar Kerll, entwickelte sich München zu einem bedeutenden Zentrum des europäischen Musiktheaters.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bemerkenswert ist, dass die Erinnerung an das längst verschwundene Gebäude bis heute durch historische Bildquellen erhalten blieb. Ein Kupferstich von &lt;strong&gt;Melchior Kusell aus dem April 1665&lt;/strong&gt; zeigt das Salvatortheater; ein weiterer wichtiger Blick in den Zuschauerraum stammt von &lt;strong&gt;Michael Wening&lt;/strong&gt;. Beide Darstellungen gehören zu den zentralen visuellen Quellen für die Geschichte des Hauses.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Feuerwache 5
Erstellung: 2025

1,00 km Route

1,00 km Route
&lt;p&gt;Das Schwabylon war ein außergewöhnliches Einkaufs- und Freizeitzentrum an der Münchner Leopoldstraße, entworfen vom Schweizer Architekten Justus Dahinden. Am 9. November 1973 eröffnet, beeindruckte der terrassenförmige Bau mit seiner farbenfrohen Fassade, die eine aufgehende Sonne darstellte. Das Konzept verband Geschäfte, Restaurants, Diskotheken, eine Eislaufhalle und einen tropischen Palmengarten. Als visionäre „Stadt in der Stadt“ sollte es Einkaufen und Freizeit neu verbinden. Doch hohe Mieten, mangelnde Kundschaft, Baukostenüberschreitungen und finanzielle Schwierigkeiten führten zum raschen Niedergang. Bereits Ende 1974 schloss das Einkaufszentrum. 1979 wurde das Hauptgebäude abgerissen. Das Schwabylon gilt heute als Symbol visionärer, aber gescheiterter Münchner Architektur der 1970er-Jahre.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeitpunkt&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Situation&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;November 1973 Eröffnung mit großem Publikumsandrang&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Januar 1974 Erste Geschäfte wegen Zahlungsunfähigkeit geschlossen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Februar 1974 Nur noch 44 Geschäfte geöffnet&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Juli 1974 Laut &lt;i&gt;Abendzeitung&lt;/i&gt; waren nur noch etwa zwölf Geschäfte in Betrieb&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oktober 1974 Nur noch sieben Geschäfte geöffnet; viele zahlten nur noch symbolische Mieten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ende 1974 Kündigung der letzten sechs Ladenmieter&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1978/79 Abriss des leerstehenden Einkaufszentrums&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

Preysingstraße 16
75 m Route
Preysingplatz 3
82 m Route
Dieser Stein trägt nicht
Installation
2001
Preysingplatz
89 m Route
Steinstraße
129 m Route
Rosenheimer Straße
178 m Route
Georg Elser
Bodenplatte
1989
Rosenheimer Straße
183 m Route
Rosenheimer Straße 11
199 m Route
Rosenheimer Straße 15
256 m Route
Inklusionpunkte
Aluminium, pulverbeschichtet
2018
Rosenheimer Straße 5
258 m Route
Innere-Wiener-Straße 46
283 m Route
Carlamaria Heim
Gedenktafel
Johannisplatz 10
287 m Route
Rosenheimer Straße
292 m Route
Innere Wiener Straße 1
293 m Route
Rosenheimer Straße
296 m Route
Wörthstraße
298 m Route
Rosenheimer Straße
303 m Route
Am Gasteig 1
309 m Route
Innere-Wiener-Straße
309 m Route
Wiener Platz
321 m Route
Fischerbuberl
Brunnen
1934
Wiener Platz
322 m Route
Rosenheimerstraße 5
328 m Route
Grütznerstraße
343 m Route
Johannisplatz
350 m Route
Johannisplatz
364 m Route
Preysingstraße 58
393 m Route
Johannisplatz 23
397 m Route
An der Kreppe
416 m Route
Praterinsel
424 m Route
Ziegenherde
Skulptur
1979

425 m Route
Franziskanerstraße 8
435 m Route
Wörthstraße 20
436 m Route
Rosenheimer Straße 1
457 m Route
Bronzeplatte - Re/Place
Bodenplatte
2005
Max-Weber-Platz
489 m Route
Max-Plank-Straße
491 m Route
Max-Plank-Straße
491 m Route
Max-Weber-Platz
492 m Route
Bordeauxplatz
494 m Route
Max-Plank-Straße 1
499 m Route
Max-Weber-Platz
507 m Route
Ludwigsbrücke
516 m Route
Unterricht
Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1
520 m Route
Max-Plank-Straße
521 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Sokrates
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Cicero
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Brutus
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Homer
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Cäsar
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Hannibal
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Sappho
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Platon
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Solon
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Lykurg
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Perikles
Büste
Max-Plank-Straße
523 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Max-Plank-Straße
523 m Route
Gestzmäßigkeit
Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1
523 m Route
Max-Planck-Straße 1
523 m Route
Solon
Büste
Max-Planck-Straße 1
523 m Route
Cicero
Büste
Max-Planck-Straße 1
524 m Route
Platon
Büste
Max-Planck-Straße 1
526 m Route
Max-Plank-Straße
529 m Route
Max-Plank-Straße 1
530 m Route
Einsteinstraße 28
539 m Route
Wörthstraße 32
540 m Route
Praterinsel
544 m Route
Praterinsel
549 m Route
Praterinsel 6
556 m Route
Max-Plank-Straße
556 m Route
Praterinsel 3
580 m Route
Auf der Insel
590 m Route
Pallas Athene
Statue
1906
Maximiliansbrücke
592 m Route
Auf der Insel
596 m Route
Auf der Insel
598 m Route
Maximiliansbrücke
615 m Route
Seeriederstraße 18
620 m Route
Einsteinstraße 18
624 m Route
Zum Grünen Baum
Gedenktafel
1910
Steinsdorfstraße 14
636 m Route
Hl. Nepomuk
Statue
1857
Praterwehrbrücke
661 m Route
Maximiliansbrücke
662 m Route
Isamninger Straße 22
669 m Route
Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa
Gedenkstein und Gedenktafel
2010
Zeppelinstraße 67
672 m Route
Ludwigsbrücke
682 m Route
Ludwigsbrücke
695 m Route
Denkmal
Bronze
Kirchenstraße
699 m Route
Maximiliansbrücke
700 m Route
Simon-Knoll-Platz 3
702 m Route
Ludwigsbrücke
705 m Route
Kirchenstraße
706 m Route
Kirchenstraße
707 m Route
Widenmayerstraße
708 m Route
Seehunde-Brunnen
Brunnen
1961
Sieboldstraße
712 m Route
Ludwigsbrücke
712 m Route
Ludwigsbrücke
Gedenktafel
1935
Ludwigsbrücke
712 m Route
Entfalung IV
Holzskulptur
1986
Ismaninger Straße 22
719 m Route
Kirchenstraße 37
721 m Route
Kirchenstraße
724 m Route
Maximilianstraße 81
733 m Route
Kirchenstraße
734 m Route
Belfortstraße 8
737 m Route
Seeriederstraße 1
738 m Route
Orleansplatz
738 m Route
Kirchenstraße
742 m Route
Thierschstraße 41
743 m Route
Adler
Bronze
Zweibrückenstraße 12
744 m Route
Widenmayerstraße 1
745 m Route
Widenmayerstraße 2
747 m Route
Hypo-Park
Gedenktafel
1971
Elsässer Straße 6
747 m Route
Liebherrstraße 13
749 m Route
Seemann mit Boot
Kupfertreibarbeit
Widenmayertstraße 3
750 m Route
Zerberus
Relief
1956
Zweibrückenstraße
753 m Route
Maximilianstraße 53
755 m Route
Pumuckel-Ampel
Ampel
2025
Sternstraße
763 m Route
Thierschstraße 11
769 m Route
Orleansplatz
772 m Route
Zweibrückenstraße 12
777 m Route
Maximiliansanlagen
777 m Route
Sonnenuhr
Wandgemälde
1951
Zenneckbrücke
778 m Route
Museumsinsel 1
782 m Route
Einsteinstraße 62
800 m Route
Zweibrückenstraße
803 m Route
Maximilianstraße
805 m Route
Gerechtigkeit
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Stärke
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Weisheit
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Maximilianstraße
805 m Route
Maximilianstraße
805 m Route
Maximilianstraße
805 m Route
Maxmonument - Pfalz
Sitzfigur
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Maximilianstraße
805 m Route
Max II. König von Bayern
Bronzestatue
1875
Maximilianstraße
806 m Route
Zirkusszene
Wandmalerei

814 m Route
Cicero
Fresco
Maximilianstraße
816 m Route
Maximilianstraße
817 m Route
Maximilianstraße
817 m Route
Maximilianstraße
821 m Route
Maximilianstraße
821 m Route
Franz-Prüller-Straße 12
823 m Route
Quellenstrasse
837 m Route
Nikolaus Kopernikus
Portraitbüste
Museumsinsel 1
844 m Route
Galileo Galilei
Portraitbüste
Museumsinsel 1
845 m Route
Thierschstraße
845 m Route
Albertus Magnus
Portraitbüste
Museumsinsel 1
846 m Route
Orleansstraße
846 m Route
Museumsinsel 1
847 m Route
Thierschstraße
849 m Route
Einsteinstraße
855 m Route
Zweibrückenstraße 8
867 m Route
Maximilianstraße 42
870 m Route
Sternstraße 3
872 m Route
Maximilianstraße 42
876 m Route
Zweibrückenstraße 8
877 m Route
Maximilianstraße 42
878 m Route
Maximilianstraße 42
878 m Route
Maximilianstraße 42
878 m Route
Maximilianstraße 42
878 m Route
Maximilianstraße 42
878 m Route
Maximilianstraße 42
878 m Route
Maximilianstraße 42
878 m Route
Maximilianstraße 42
878 m Route
Zweibrückenstraße
882 m Route
Schneckenburgerstraße
883 m Route
Boschbrücke
885 m Route
Sammtstraße 3
888 m Route
Am Herrgottseck
893 m Route
Gebsattelstraße 1
894 m Route
Isartorplatz
896 m Route
Maximilianstraße 42
902 m Route
Gebsattelstraße
904 m Route
Auerfeldstraße 15
907 m Route
Wilhelm Conrad Röntgen
Gedenktafel
1959
Maria-Theresia-Straße 11
908 m Route
Am Herrgottseck 5
911 m Route
Zeppelinstraße 41
917 m Route
Regerplatz 1
919 m Route
Orleansstraße
920 m Route
Maximilianstraße 42
926 m Route
Maximilianstraße 42
927 m Route
Maximilianstraße 42
927 m Route
Maximilianstraße 42
927 m Route
Maximilianstraße 42
927 m Route
Maximilianstraße 42
927 m Route
Maximilianstraße 42
927 m Route
Maximilianstraße 42
927 m Route
Maximilianstraße 42
927 m Route
Maximilianstraße 42
927 m Route
Maximilianstraße 42
927 m Route
Maximilianstraße 42
929 m Route
Joseph Fraunhofer
Standbild
1868
Maximilianstraße
932 m Route
Museumsinsel
952 m Route
Thierschplatz
952 m Route
Maximilianstraße 42
955 m Route
Kuglerstraße 10
957 m Route
Widenmayerstraße
959 m Route
Turm

1985
Thomas-Wimmer-Ring 9
960 m Route
Maximilianstraße 39
964 m Route
Widenmayerstraße 18
964 m Route
Maximilianstraße 39
971 m Route
Maximilianstraße
971 m Route
Thomas-Wimmerring 1
975 m Route
Maximilianstraße 39
979 m Route
Maximilianstraße 39
980 m Route
Maximilianstraße 42
990 m Route
Lucile-Grahn-Straße
994 m Route
Lueg ins Land
Gedenktafel
1853
Marienstraße 21
995 m Route
Lucile-Grahn-Straße
998 m Route
Zierbrunnen
Brunnen
2015
Tassiloplatz
999 m Route

Hellmann, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Holzhofstraße 6
106 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Grieb, Christine
Biographisches Gedenkbuch
Kellerstraße 23
120 m Route
Ruchti, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Steinstraße 28
153 m Route
Kaltenberger, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Platz 5
231 m Route
Feuerer, Josef Michael
Biographisches Gedenkbuch
Steinstraße 3
291 m Route
Diem, Theodolinde &quot;Thea&quot;
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
296 m Route
Keiss, Stefan
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
296 m Route
Partsch, Richard
Biographisches Gedenkbuch
Schleibingerstraße 1
335 m Route
Dietl, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Rosenheimer Straße 5
335 m Route
Prölsdorfer, Berta
Stolperstein
Franziskanerstraße 7
382 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolf, Berta
Stolperstein
Franziskanerstraße 7
411 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kramer, Johanna
Stolperstein
Franziskanerstraße 7
412 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Baumann, Babette
Biographisches Gedenkbuch
Lilienstraße 1
490 m Route
Jazuta, Sophia
Biographisches Gedenkbuch
Kirchenstraße 11
493 m Route
Fechenbach, Felix
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
548 m Route
Ferkel, Christian
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
548 m Route
Götz, Joseph (Sepp)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
548 m Route
Hamm, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
548 m Route
Nimmerfall, Johann (Hans)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
548 m Route
Dressel, Fritz (Friedrich)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
548 m Route
Zinsmeister, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Bogenstraße 3
562 m Route
Sattler, Brunhilde
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 3
625 m Route
Sattler, Franz
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
625 m Route
Sattler, Gerda
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
625 m Route
Sattler, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
625 m Route
Sattler, Veronika Margarete Lona
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 3
625 m Route
Mettbach, Karl August
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 1
637 m Route
Mettbach, Lorenz
Biographisches Gedenkbuch
Paulanerplatz 1
637 m Route
Hirsch, Karl
Stolperstein
Steinsdorfstraße 13
648 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Hedwig
Stolperstein
Steinsdorfstraße 13
648 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stahl, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Steinsdorfstraße 15
663 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Graf, Erna
Biographisches Gedenkbuch
Obermaierstraße 1
664 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schiff, Ilse Joliska
Biographisches Gedenkbuch
Obermaierstraße 1
664 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinberger, Justin
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
683 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Alexander
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
683 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kiesler, Jeanette
Biographisches Gedenkbuch
Ländstraße 6
683 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Saly
Stolperstein
Thierschstraße 25
686 m Route
Kaufmann, Käthe
Stolperstein
Thierschstraße 25
686 m Route
Müller, Karolina (Lina)
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 22
693 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bach, Hermine
Stolperstein
Thierschstraße 25
701 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eppstein, Henriette
Stolperstein
Thierschstraße 25
701 m Route
Eppstein, Siegfried
Stolperstein
Thierschstraße 25
706 m Route
Neu, Helene
Stolperstein
Thierschstraße 25
720 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 1
723 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 1
723 m Route
Bernhard, Haas
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 38
732 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Anton
Biographisches Gedenkbuch
Franziskanerstraße 41
733 m Route
Goldstein, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 2
740 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldstein, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Adelgundenstraße 2
740 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Oskar Ignaz
Biographisches Gedenkbuch
Mannhardtstraße 7
773 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Anton
Stolperstein
Franziskanerstraße 41
782 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Davidsohn, Julius
Erinnerungsstele
Widenmayerstraße 4
790 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bender, Amalie
Stolperstein
Liebherrstraße 20
791 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bender, Justin
Stolperstein
Liebherrstraße 20
791 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bender, Moritz
Stolperstein
Liebherrstraße 20
791 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Dittmar
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
794 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Gertraud Babette
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
794 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Else
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
794 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Max
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
794 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hahn, Jenny
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 13
794 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
794 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Jost Joachim
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
794 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Leo (Loebel Leopold)
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
794 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Judis
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
794 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Koppel, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 7
794 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaufmann, Jenny
Biographisches Gedenkbuch
Liebherrstraße 20
797 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Brandt, Gerhard
Biographisches Gedenkbuch
Gewürzmühlstraße 19
804 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fabian, Margarete
Biographisches Gedenkbuch
Thierschstraße 5
809 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Liebherrstraße 1
821 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hammel, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Gewürzmühlstraße 17
831 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohn, Gustav
Biographisches Gedenkbuch
Gewürzmühlstraße 17
831 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ambrunn, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 27
848 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stiefel, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Isartorplatz 3
853 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lau, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 22
860 m Route
Lövenstein, Arno
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 1
866 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Raquet, Emil
Biographisches Gedenkbuch
Sternstraße 5
872 m Route
Levi, Berta
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 8
876 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spira, Salomon
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 6
885 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Erich
Biographisches Gedenkbuch
Gebsattelstraße 8
885 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirschmann, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Zweibrückenstraße 6
885 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Helfgott, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Sternstraße 7
890 m Route
Bühler, Else
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 7
906 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bühler, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 7
906 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bühler, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 7
906 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feust, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Widenmayerstraße 14
925 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Besels, Karolina (Lina)
Biographisches Gedenkbuch
Sternstraße 22
933 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gift (künstlername: Grifft), Emil
Biographisches Gedenkbuch
Bob-van-Benthem-Platz 1
953 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feldmeier, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Baaderstraße 1
959 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Basch, Else
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
978 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Basch, Julius
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
978 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauss, Klara
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
978 m Route
Basch, Ernst
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
979 m Route
Flank, Albert Julius
Biographisches Gedenkbuch
Zeppelinstraße 33
986 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Abraham (gen. Adolf)
Biographisches Gedenkbuch
Thomas-Wimmer-Ring 17
988 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Ziegelbrennerbrunnen
Osel Hans
1978
Preysingstraße 16
75 m Route
Ziegelbrennerbrunnen
Preysingplatz 3
82 m Route
Kriegerdenkmal
Preysingplatz
89 m Route
Dieser Stein trägt nicht
Kruzifix aus Holz
Hahn Hermann
Preysingplatz
91 m Route
Kruzifix aus Holz
Frischwasserbrunnen
Bertsch Wilhelm
1998
Steinstraße
129 m Route
Frischwasserbrunnen
Rosenheimer Straße
178 m Route
Erich-Schulze-Brunnen - Hupe
Rosenheimer Straße
183 m Route
Georg Elser
Erich-Schulze-Brunnen
Hien Albert
1988
Rosenheimer Straße 11
199 m Route
Erich-Schulze-Brunnen
Flötenspieler
Vrieslaender Klaus
1990
Rosenheimer Straße 15
256 m Route
Flötenspieler
Inklusionpunkte
Wagner Susanne
2018
Rosenheimer Straße 5
258 m Route
Inklusionpunkte
Innere-Wiener-Straße 46
283 m Route
Gedenktafel - Max Fastlinger
Johannisplatz 10
287 m Route
Carlamaria Heim
Flächendurchdringung
Lechner Alf
1983
Rosenheimer Straße
292 m Route
Flächendurchdringung
Innere Wiener Straße 1
293 m Route
Altöttinger-Lorettokapelle
Gerundetes Blau
Geiger Rupprecht
1987
Rosenheimer Straße
296 m Route
Gerundetes Blau
Wörthstraße
298 m Route
Schauer Genoveva
Kunst-Koffer-Gasteig
Ströbel Nele
2011
Rosenheimer Straße
303 m Route
Kunst-Koffer-Gasteig
Am Gasteig 1
309 m Route
Kriegerdenkmal
Innere-Wiener-Straße
309 m Route
Kriegerdenkmal in St. Nikolai
St. Stephansdom in Wien
Weimann Turi
1928
Wiener Platz
321 m Route
St. Stephansdom in Wien
Fischerbuberl
Taschner Ignatius
1934
Wiener Platz
322 m Route
Fischerbuberl
Steinskulptur
Gerhart Nikolaus
Rosenheimerstraße 5
328 m Route
Steinskulptur
Franz von Kobell
König Benedikt
1896
Grütznerstraße
343 m Route
Franz von Kobell
Johannisplatz
350 m Route
Papst Gregor - St. Johannes Baptist
Johannisplatz
350 m Route
Johannes Nepomuk - St. Johannes Baptist
Melchisedech
Knabl Joseph
Johannisplatz
350 m Route
Melchisedech
Johannisplatz
362 m Route
Kriegerdenkmal Haidhausen
Grabdenkmal - Georg Walser
Westermayer Franz Xaver
Johannisplatz
364 m Route
Grabdenkmal - Georg Walser
Weißenburger Platz
378 m Route
Glaspalast-Brunnen, Schöner Brunnen
Haferl-Brunnen
Stadtbäumer Alix
1990
Preysingstraße 58
393 m Route
Haferl-Brunnen
Pumpbrunnen An der Kreppe
Schörg Franz
1929
An der Kreppe
416 m Route
Pumpbrunnen An der Kreppe
Copper Lick
Lapelyté Lina
2024
Praterinsel
424 m Route
Copper Lick
Ziegenherde
Nageler Claus
1979

425 m Route
Ziegenherde
Grundgesetz
Tanterl Dietmar
1996
Franziskanerstraße 8
435 m Route
Grundgesetz
Reger Max
Oppenrieder Karl
1967
Wörthstraße 20
436 m Route
Reger Max
Fassadengestaltung
Flossmann Josef
Rosenheimer Straße 1
457 m Route
Fassadengestaltung
Rigauerweg
459 m Route
Steinsäule MÜNCHEN - ISTANBUL
Max-Weber-Platz
489 m Route
Bronzeplatte - Re/Place
Befreiung Wiens
Diez F.
1683
Max-Plank-Straße
491 m Route
Befreiung Wiens
Max-Plank-Straße
491 m Route
Bewährung im Krieg
Max-Weber-Platz
492 m Route
Brunnen - Max-Weber-Platz
Brunnen mit jagdbaren Tieren
Seibl Hans, Keller Anton
1929
Bordeauxplatz
494 m Route
Brunnen mit jagdbaren Tieren
Prisma I, Prima II
Lechner Alf
1995
Max-Plank-Straße 1
499 m Route
Prisma I, Prima II
Bukolika
Mayer Martin
1984
Ludwigsbrücke
516 m Route
Bukolika
Unterricht
Seibertz Engelbert
1872
Max-Planck-Straße 1
520 m Route
Unterricht
Nike
Widnmann Max von
Max-Plank-Straße
521 m Route
Nike
Max-Plank-Straße
522 m Route
Förderung vom Kunst und Wissenschaft
Max-Plank-Straße
523 m Route
Franz von Assisi
Max-Plank-Straße
523 m Route
Vinzenz von Paul
Max-Plank-Straße
523 m Route
Papst Gregor der Große
Max-Plank-Straße
523 m Route
Sokrates
Max-Plank-Straße
523 m Route
Konfuzius
Max-Plank-Straße
523 m Route
Cicero
Max-Plank-Straße
523 m Route
Gottfried Wilhelm Leibniz
Max-Plank-Straße
523 m Route
Archimedes
Max-Plank-Straße
523 m Route
Brutus
Max-Plank-Straße
523 m Route
Demosthenes
Max-Plank-Straße
523 m Route
Homer
Max-Plank-Straße
523 m Route
Gustav Adolf
Max-Plank-Straße
523 m Route
Cäsar
Max-Plank-Straße
523 m Route
Hannibal
Max-Plank-Straße
523 m Route
Sappho
Max-Plank-Straße
523 m Route
Platon
Max-Plank-Straße
523 m Route
Solon
Max-Plank-Straße
523 m Route
Lykurg
Max-Plank-Straße
523 m Route
Aristoteles
Max-Plank-Straße
523 m Route
Perikles
Max-Plank-Straße
523 m Route
Phytagoras
Max-Plank-Straße
523 m Route
Alexander der Große
Gestzmäßigkeit
Seibertz Engelbert
1872
Max-Planck-Straße 1
523 m Route
Gestzmäßigkeit
Demosthenes
Schöpf Peter
Max-Planck-Straße 1
523 m Route
Demosthenes
Max-Planck-Straße 1
523 m Route
Solon
Cicero
Halbig Johann von
Max-Planck-Straße 1
524 m Route
Cicero
Platon
Halbig Johann von
Max-Planck-Straße 1
526 m Route
Platon
Max-Plank-Straße 1
530 m Route
Pagerie
Common Wall
Man Daniel, Kapitola Ina, Giussani Sebastian
2017
Einsteinstraße 28
539 m Route
Common Wall
Wörthstraße 32
540 m Route
Büste König Ludwig II.
Praterinsel
544 m Route
Bergwanderer
Preysingstraße 105
547 m Route
Gedenkstätte im Edith-Stein-Gymnasium der Erzdiözese München und Freising
Praterinsel
549 m Route
Alpenverein
Praterinsel 6
556 m Route
Isar im Stadtgebiet
Max-Plank-Straße
556 m Route
Hausvertrag von Pavia
Max-Plank-Straße
556 m Route
Staatsmännische Leistung der Dynastie
Kinder mit Füllhorm
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
590 m Route
Kinder mit Füllhorm
Pallas Athene
Drexler Franz
1906
Maximiliansbrücke
592 m Route
Pallas Athene
Vater-Rhein-Brunnen
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
596 m Route
Vater-Rhein-Brunnen
Kinder mit Fisch
Hildebrand Adolf von
1897
Auf der Insel
598 m Route
Kinder mit Fisch
Maximiliansbrücke
615 m Route
Heiliger Nepomuk
Einsteinstraße
619 m Route
Einstein-Kulturzentrum
Seeriederstraße 18
620 m Route
Unionsbrauerei
Einsteinstraße 42
621 m Route
Gedenktafel - Josef Schülein
Einsteinstraße 18
624 m Route
Gedenktafel - Josef Schülein
Zum Grünen Baum
Fischer Ernst
1910
Steinsdorfstraße 14
636 m Route
Zum Grünen Baum
Hl. Nepomuk
Unbekannt
1857
Praterwehrbrücke
661 m Route
Hl. Nepomuk
Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
Hocheder Carl d. Ä.
1893
Maximiliansbrücke
662 m Route
Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
Isamninger Straße 22
669 m Route
Jeder trägt des Anderen Last
Zeppelinstraße 67
672 m Route
Stezko Jaroslaw, Stezko Jaroslawa
Maximilianstraße
673 m Route
Bronzestandbild von Moritz von Schwind
Fischerei
Hahn Hermann
Ludwigsbrücke
682 m Route
Fischerei
Sitzallegorie »Kunst«
Dietz Elmar, Kaufmann Hugo
1979
Ludwigsbrücke
695 m Route
Sitzallegorie »Kunst«
Augia-Brunnen, Auia-Brunnen
Schwanthaler Ludwig von
1848
Lilienstraße
697 m Route
Augia-Brunnen, Auia-Brunnen
Kirchenstraße
699 m Route
Denkmal
Tunnelfassade
Bergmann Benjamin
2005
Maximiliansbrücke
700 m Route
Tunnelfassade
ohne Titel
Funke Sabine
2007
Simon-Knoll-Platz 3
702 m Route
ohne Titel
Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie
Larasser-Bergmeister Matthias
2024
Kirchenstraßr
702 m Route
Kreuz für die Opfer der Corona-Pandemie
Ludwigsbrücke
705 m Route
Ludwigsbrücke
Kirchenstraße
707 m Route
Arme Seelen
Bridge Sprout
Atelier Bow-Wow, Tokio
2020
Widenmayerstraße
708 m Route
Bridge Sprout
Ludwigsbrücke
709 m Route
Sitzallegorie »Industrie«
Seehunde-Brunnen
Windfeldt Erland
1961
Sieboldstraße
712 m Route
Seehunde-Brunnen
Sitzallegorie »Flößer«
Kaufmann Hugo
1894
Ludwigsbrücke
712 m Route
Sitzallegorie »Flößer«
Ludwigsbrücke
712 m Route
Ludwigsbrücke
Entfalung IV
Lüttwitz Lidy von
1986
Ismaninger Straße 22
719 m Route
Entfalung IV
Kirchenstraße 37
721 m Route
Kriegerdenkmal
Kirchenstraße
724 m Route
Altes Turmkreuz
Stürzende
Fischer Alexander
1973
Maximilianstraße 81
733 m Route
Stürzende
Maria mit Kind
Friederichsen Roland
Kirchenstraße
734 m Route
Maria mit Kind
Belfortstraße 8
737 m Route
Brunnen Belfortstraße
Seeriederstraße 1
738 m Route
Trambahnritzenreinigungsfrau
Orleansplatz
738 m Route
Trinkwasserspender
Kirchenstraße
742 m Route
Kriegerdenkmal
Thierschstraße 41
743 m Route
Adolf Hitler
Adler
Lippl Robert
Zweibrückenstraße 12
744 m Route
Adler
Weibliche Allegorie mit Speer
Hygin Kiene, Kaindl Anton
1897
Widenmayerstraße 1
745 m Route
Weibliche Allegorie mit Speer
Widenmayerstraße 2
747 m Route
Meister Eder und sein Pumuckel
Elsässer Straße 6
747 m Route
Hypo-Park
Liebherrstraße 13
749 m Route
Kerschensteiner Schulzentrum
Seemann mit Boot
Kiene Hygin, Krieger R.
Widenmayertstraße 3
750 m Route
Seemann mit Boot
Zerberus
Koenig Fritz
1956
Zweibrückenstraße
753 m Route
Zerberus
Katastrophen und Rettung
Huber Stephan
2005
Maximilianstraße 53
755 m Route
Katastrophen und Rettung
Sternstraße
763 m Route
Pumuckel-Ampel
Simon Walser’s Mühle
Fischer Ernst
1910
Thierschstraße 11
769 m Route
Simon Walser’s Mühle
Brunnen am Orleansplatz
Kurz Joachim
1904
Orleansplatz
772 m Route
Brunnen am Orleansplatz
Quellbrunnen
Koenig Fritz
1956
Zweibrückenstraße 12
777 m Route
Quellbrunnen
Maximiliansanlagen
777 m Route
Denkmal für König Ludwig II.
Sonnenuhr
Kaspar Hermann
1951
Zenneckbrücke
778 m Route
Sonnenuhr
Orleansplatz
782 m Route
Najade - Brunnen am Orleansplatz
Die vier Elemente
Zizler Zenta, Vogl Hans
Museumsinsel 1
782 m Route
Die vier Elemente
Einsteinstraße 62
800 m Route
Straßenbahnschaffner
Magdeburger Halbkugeln
Lippl Robert
1958
Zweibrückenstraße
803 m Route
Magdeburger Halbkugeln
Maxmonument - Friedensliebe
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Maxmonument - Friedensliebe
Gerechtigkeit
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Gerechtigkeit
Stärke
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Stärke
Weisheit
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Weisheit
Maxmonument - Altbayern
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Maxmonument - Altbayern
Maxmonument - Franken
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Maxmonument - Franken
Maxmonument - Schwaben
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Maxmonument - Schwaben
Maxmonument - Pfalz
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
805 m Route
Maxmonument - Pfalz
Maximilianstraße
805 m Route
Maxmonument
Max II. König von Bayern
Zumbusch Caspar von
1875
Maximilianstraße
806 m Route
Max II. König von Bayern
Zirkusszene
Lacher Max

814 m Route
Zirkusszene
Cicero
Hess Anton
Maximilianstraße
816 m Route
Cicero
Maximilianstraße
817 m Route
Andreas Schmeller
Geldsack
Vetter Johannes
2021
Maximilianstraße
817 m Route
Geldsack
Maximilianstraße
821 m Route
Sophokles
Franz-Prüller-Straße 12
823 m Route
Pestkreuz
Orleansstraße 34
836 m Route
Die endlose Schiene mit gehendem Menschenpaar
Frischwasserbrunnen
Gartenbauamt
1969
Quellenstrasse
837 m Route
Frischwasserbrunnen
Museumsinsel 1
844 m Route
Nikolaus Kopernikus
Museumsinsel 1
845 m Route
Galileo Galilei
Thierschstraße
845 m Route
Gedenktafel - Wilhelmsgynasium
Museumsinsel 1
846 m Route
Albertus Magnus
Orleansstraße
846 m Route
Kunstwerk
Museumsinsel 1
847 m Route
Deutsches Museum
Einsteinstraße
855 m Route
Kunstwerk
Ben-Chorin Schalom
Wilchfort Blanka
2011
Zweibrückenstraße 8
867 m Route
Ben-Chorin Schalom
Maximilianstraße 42
870 m Route
Allegorie Bildhauerei
Zwei Kraniche
Dietz Elmar
1968
Sternstraße 3
872 m Route
Zwei Kraniche
Maximilianstraße 42
876 m Route
Franken
Zweibrückenstraße 8
877 m Route
Gedenktafel - Kanonenkugel
Albrecht IV.
Zumbusch Caspar von
Maximilianstraße 42
878 m Route
Albrecht IV.
König Ruprecht von der Pfalz
Kirchmayer Friedrich
Maximilianstraße 42
878 m Route
König Ruprecht von der Pfalz
Hl. Severin
Hess Anton
Maximilianstraße 42
878 m Route
Hl. Severin
Friedrich der Siegreiche
Wagmüller Michael
Maximilianstraße 42
878 m Route
Friedrich der Siegreiche
Maximilianstraße 42
878 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Maximilianstraße 42
878 m Route
Hans Jakob Fugger
Maximilianstraße 42
878 m Route
Graf Ferdinand von Arco
Maximilianstraße 42
878 m Route
Sebastian Plinganser
Zweibrückenstraße
882 m Route
Fresko - Zum Postgarten
Gelber und blauer Turm
Pfahler Heinz
1996
Schneckenburgerstraße
883 m Route
Gelber und blauer Turm
Boschbrücke
885 m Route
Denkmal für Otto von Bismarck
Hohes Kreuz
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck
893 m Route
Hohes Kreuz
Thierschstraße 47
894 m Route
Gedenktafel - Maximilian Schmidt (Waldschmidt)
Brunnenweibchen
Widmer Philipp
1908
Gebsattelstraße 1
894 m Route
Brunnenweibchen
Fortunabrunnen
Killer Karl , Manetsstätter Karl Andreas
1907
Isartorplatz
896 m Route
Fortunabrunnen
Maximilianstraße 42
902 m Route
Allegorie Bauwesen
Knöbelstraße 4
903 m Route
Franz Seraph von Pfistermeister
Bär (Gebsattelbrücke)
Schneiber Viktor
1903
Gebsattelstraße
904 m Route
Bär (Gebsattelbrücke)
Reliefs
Neubauer-Woerner Marlene
Auerfeldstraße 15
907 m Route
Reliefs
Wilhelm Conrad Röntgen
Rothenburger Adolf
1959
Maria-Theresia-Straße 11
908 m Route
Wilhelm Conrad Röntgen
Fischbrunnen
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck 5
911 m Route
Fischbrunnen
Zeppelinstraße 41
917 m Route
Gedenktafel - Valentinhaus
Zeppelinstraße 41
917 m Route
Geburtshaus Karl Valentin
Orleansstraße 61
917 m Route
Gedenktafel - Weiße Rose
Reiherbrunnen
Fischer Theodor, Flossmann Josef
1899
Regerplatz 1
919 m Route
Reiherbrunnen
Kolping-Bronzebüste auf Basaltsäule
Schwalbach Karl Jakob
1994
Am Herrgottseck 5
919 m Route
Kolping-Bronzebüste auf Basaltsäule
Orleansstraße
920 m Route
Geschwister Scholl
Maximilianstraße 42
926 m Route
Staatswappen
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
927 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
927 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
927 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
927 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
927 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller Zell
Maximilianstraße 42
927 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
927 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
927 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
927 m Route
Karyatiden
Karyatiden
Bumüller, Zell
Maximilianstraße 42
927 m Route
Karyatiden
Maximilianstraße 42
929 m Route
Lucien Schermann
Joseph Fraunhofer
Halbig Johann von
1868
Maximilianstraße
932 m Route
Joseph Fraunhofer
Die vier Winde
Lösche Karl
Museumsinsel
952 m Route
Die vier Winde
Schnitterin-Brunnen
Kurz Erwin
1905
Thierschplatz
952 m Route
Schnitterin-Brunnen
Maximilianstraße 42
955 m Route
Allegorie Malerei
Kuglerstraße 10
957 m Route
1899-1924 Wohnungsverein
Widenmayerstraße
959 m Route
Gedenktafel - Luitpoldbrücke
Turm
Glass Ingo
1985
Thomas-Wimmer-Ring 9
960 m Route
Turm
Graf Bernhard Erasmus von Deroy
Halbig Johann von
1856
Maximilianstraße 39
964 m Route
Graf Bernhard Erasmus von Deroy
Christophorus
Bleeker Bernhard
1909
Widenmayerstraße 18
964 m Route
Christophorus
Maximilianstraße 39
971 m Route
Bronzestandbild von Benjamin Thompson
Maximilianstraße
971 m Route
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling-Denkmal
Sapientia (Weisheit)
Halbig Johann von
1864

974 m Route
Sapientia (Weisheit)
Thomas-Wimmerring 1
975 m Route
Reste des Prinzessturm
Fides (Treue)
Halbig Johann von
1864
Maximilianstraße 39
979 m Route
Fides (Treue)
Maximilianstraße 39
980 m Route
Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 42
990 m Route
Allegorie - Erzgießer
Lucile-Grahn-Straße
994 m Route
Stilisierter Frosch
Marienstraße 21
995 m Route
Lueg ins Land
Lucile-Grahn-Straße
998 m Route
Stilisierter Wal
Tassiloplatz
999 m Route
Zierbrunnen

Entfernung Straße Name Von Bis Route
98 m Preysingstraße 12 Süssheim Karl 1934 1941
167 m Preysingstraße 6 Preis Karl 1914 0
256 m Innere Wiener Straße 42 Scharnagel Karl 0 1963
281 m Johannisplatz 10 Heim Carlamaria 1932 1984
377 m Sckellstraße 1 Valentin Karl 1932 1934
396 m Grütznerstraße 1 Grützner Eduard von 1884 0
437 m Wörthstraße 20 Reger Max 1902 1903
631 m Steinsdorfstraße 10 Ganghofer Ludwig 0 0
649 m Mariannenplatz 4 Valentin Karl 1934 1944
748 m Thierschstraße 41 Hitler Adolf 1920 1929
748 m Thierschstraße 11 Zentralverlags der NSDAP 0 1945
752 m Thierschstraße 14 Feuchtwanger Lion 1915 1917
807 m Thierschstraße 9 Feuchtwanger Lion 1884 1886
844 m Kanalstraße 8 Valentin Karl 1913 1932
880 m Maximilianstraße 43 Brecht Bertold 1917 1917
895 m Thierschstraße 47 Schmidt Maximilian 0 1919
917 m Zeppelinstraße 41 Valentin Karl 1882 1906
918 m Maria-Theresia-Straße 11 Röntgen Wilhelm Conrad 1919 1923
998 m Gewürzmühlstraße 3 Feuchtwanger Lion 1908 1911