Koordinaten: lat: 48.1428, lng: 11.6013

Nach dem 17. 12 1932 - Tischgebet im Maximilianeum

München-Haidhausen * Der als Vorstand der Stiftung Maximilianeum frisch eingesetzt 34-jährige Ministerialrat Hans Rheinfelder erregt Aufsehen, da er das Tischgebet bei den gemeinsamen Mahlzeiten einführt. Das entspricht aber in keinster Weise der Tradition des Zusammenlebens im Maximilianeum. Da Rheinfelder zudem auf ein katholisches Tischgebet besteht, kommt es zuerst zu Protesten der evangelischen Studenten. 


1977 - Die Monacensia-Bibliothek öffnet ihre Pforten

München-Bogenhausen * Die Monacensia-Bibliothek öffnet ihre Pforten im ehemaligen Hildebrand-Haus in der Maria-Theresia-Straße 23.


Ab 1895 - Das Wohn- und Atelierhaus für Adolf von Hildebrand wird gebaut

München-Bogenhausen * Bis 1898 entsteht das Wohn- und Atelierhaus für Adolf von Hildebrand in der Maria-Theresia-Straße 23.


25. 9 1934 - Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa

München-Bogenhausen * Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa in der Maria-Theresia-Straße 23. Sie bewohnt das Haus gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Rosa Braun seit dem 30. November.


Ab 1 1939 - Elisabeth Braun muss den zusätzlichen Vornamen „Sara“ annehmen

München-Bogenhausen * Obwohl Elisabeth Braun am 4. Oktober 1920 der Evangelisch-lutherische Kirche beigetreten war, muss sie ihrem Vornamen den Zusatz „Sara“ hinzufügen.


21. 6 1940 - Elisabeth Braun vermacht ihre Güter der Evangelischen Kirche

München-Bogenhausen * Da Elisabeth Braun „infolge bestimmter persönlicher Bedrohungen“ mit ihrem „vorzeitigen Ableben“ rechnet, vermacht sie ihre irdischen Güter der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Bayern rechts des Rheins.


17. 10 1974 - Das Hildebrand-Haus wird von der Stadt gekauft

München-Bogenhausen * Obwohl schon die Abbruchgerüste stehen, kann das Gebäude an der Maria-Theresia-Straße 23 [= Hildebrand-Haus] für 2,5 Millionen DMark - aus den Mitteln des Denkmalsschutzes - von der Stadt gekauft werden.


1894 - Ein Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern

München-Bogenhausen * Die Villa an der Maria-Theresia-Straße 17 wird als Stadtpalais für Prinz Friedrich von Hohenzollern gebaut.


1900 - Wilhelm Conrad Röntgen zieht in die Prinzregentenstraße 

 München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen und seine Ehefrau Anna Bertha beziehen eine Wohnung im neubarocken Herrschaftshaus an der Prinzregentenstraße 61. Dort leben sie bis 1919. 


10. 12 1901 - Wilhelm Conrad Röntgen erhält den ersten Nobelpreis für Physik

Stockholm * Für seine bahnbrechende Entdeckung der Grundlage der medizinischen Radiologie erhält Wilhelm Conrad Röntgen den ersten Nobelpreis für Physik. Sein Werk markiert den Beginn der modernen Physik und revolutioniert die medizinische Diagnostik.


10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen wird wegen Eigenbedarf gekündigt

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen muss wenige Tage vor dem Tod seiner Frau Anna Bertha die Villa in der Prinzregentenstraße 61 räumen, da der Besitzer, Prinz Alfons, ein Cousin des im Jahr 1918 gestürzten bayerischen Königs Ludwig III., Eigenbedarf angemeldet hat. 


24. 9 1887 - Ahnungslosen Bauern den Grund abgeluxt

München-Bogenhausen * Der Königlich geheime Hofrat Ludwig Ritter von Klug und der Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr erwerben um 5.800 Mark Acker und Wiesen mit einem Teil einer aufgelassenen Kiesgrube bei den Maximilians-Anlagen.

Da dort ein Bauverbot herrscht, kann es um diesen geringen Betrag von den eingesessenen, aber ahnungslosen Bauersleuten Reischl, die sich zudem in einer finanziellen Notlage befinden, erwerben. 

Die Verhandlungen führt der Pfarrer, der nichts zugunsten der unerfahrenen Bäuerin unternimmt, ihr kein Angebot macht, sondern auf ihren Vorschlag wartet. Die total überforderte Frau, die hauptsächlich mit der Pflege ihres todkranken Mannes beschäftigt ist und in dem Pfarrer den Garanten eines gerechten Preises sieht, wird von dem cleveren Verhandlungsführer gnadenlos über den Tisch gezogen. Hofrat Klug agiert inzwischen unbemerkt im Hintergrund.

Auf dem Grundstück wird die Doppelvilla des Hofrats und des Hofintendanten Ernst von Possart entstehen. Die Adresse lautet: Maria-Theresia-Straße 24/25. 


15. 9 1887 - Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet die Aufhebung des Bauverbots

München * Ludwig Peter Ritter von Klug befürwortet als Vorstand der königlichen Hof- und Kabinettskasse - Kraft seines Amtes - die Freigabe des bis dahin der Bautätigkeit verschlossenen Grundstückkomplexes und gibt als Vorstand der Privat-Fidei-Kommiß-Verwaltung und Angehöriger des Stiftungsrats der königlichen Relikten-Anstalt Neuberghausen selbst seine Zustimmung zur Aufhebung des Bauverbots. 


1891 - Grundstücksverkauf an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart

München-Bogenhausen * Ludwig Peter Ritter von Klug verkauft einen Teil seines Grundstücks - es handelt sich dabei um die Maria-Theresia-Straße Nr. 24 und 25 - an den Hoftheaterintendanten Ernst Possart. 

Die beiden lassen sich darauf die Doppelvilla Klug-Possart erbauen. 


1891 - Pfarrer Ettmayr macht einen satten Gewinn

München-Bogenhausen * Das Grundstück, das Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug gemeinsam mit dem Bogenhauser Pfarrer Konrad Ettmayr um 5.800 Mark erworben hat, erfährt innerhalb kürzester Zeit erfuhr eine erhebliche Wertsteigerung. Der Pfarrer kann seinen Grundstücksanteil mit einem satten Reingewinn von rund 40.000 Mark weiter verkaufen. 


15. 1 1893 - Presseberichte zum Grundstückskauf von 1887

München * Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten über den am 24. September 1887 erfolgten Grundstückskauf von Ludwig Peter von Klug in Bogenhausen - zu einem extrem günstigen Preis. Die Zeitung informiert zudem darüber, dass Klug nur neun Tage vor dem Kauf der Immobilie das dort bestehende Bauverbot aufheben hat lassen. Den Verkäufern ist dieser Vorgang allerdings nicht bekannt gewesen. 


1892 - Die Doppelvilla Klug-Possart ist fertiggestellt

München-Bogenhausen * Die Doppelvilla des Hofrats Ludwig Peter Ritter von Klug und des  Hoftheaterintendantens Ernst Possart an der Maria-Theresia-Straße 24 und 25 ist fertiggestellt. 


1. 3 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug wird in den Ruhestand versetzt. 


Um 2 1893 - Zeitungsbericht löst aufsehenerregenden Prozess um Ritter von Klug aus

München * Sofort, nachdem der Bericht in den Münchner Neuesten Nachrichten über die geschäftlichen Machenschaften von Ludwig Peter Ritter von Klug erschienen ist, verklagt dieser den verantwortlichen Journalisten, Wilhelm Bogler, wegen verleumderischer Beleidigung.

Der Prozess erregt großes Interesse in der Öffentlichkeit - auch weil einige für Klug äußerst unangenehme Dinge zur Sprache kommen. Und obwohl Wilhelm Bogler vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 1.000 Mark verurteilt wird, hat Ritter von Klug mit dieser Anzeige einen entscheidenden Fehler begangen. Denn der Journalist geht in die Berufung, weshalb das Landgericht München I den Sachverhalt nun neu verhandeln muss. 


3. 6 1913 - Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt

München *  Ludwig Peter Ritter von Klug stirbt an einem schweren Nervenleiden


Um 9 1893 - Berufungsprozess enthüllt Machtmissbrauch

München * Im Berufungsprozess zwischen Hofrat Ludwig Peter Ritter von Klug und dem Journalisten Wilhelm Bogler stellt das Gericht fest, dass der Kauf, obwohl er durch die „Ausbeutung der Notlage der Verkäufer“ und durch „Vorspiegelung falscher Tatsachen“ zustande kam, rechtlich nicht zu beanstanden sei. 

Dennoch erhärtet sich der Vorwurf gegenüber Ritter von Klug, dass er bei Ankauf des Grundstücks - durch Missbrauch seiner amtlichen Stellung - privaten Nutzen gezogen hat. Deshalb wird die Strafe für Wilhelm Bogler wegen Beleidigung auf 300 Mark verringert, vom Vorwurf der verleumderischen Beleidigung wird er freigesprochen. 

Weitere Details, die den Tatbestand der Vorteilsnahme im Amt erfüllen, kommen im Verlauf der Gerichtsverhandlung ebenso zur Sprache wie das Hinwegsetzen des Klägers über vorhandene Bauvorschriften. 

Ritter von Klug will vor dem Oberlandesgericht seine Niederlage revidieren - doch dort wird der Fall nicht angenommen. So erlangt das Urteil des Landgerichts München I Rechtskraft. 

Aufgrund der zeitlichen Abläufe und personellen Verflechtungen muss hier von einer frühen Amigo-Affäre gesprochen werden.


1913 - Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

München-Haidhausen * Franz von Stuck erhält vom „Kölner Kunstverein“ den Auftrag, seine „Amazone“ in Lebensgröße zu gestalten. 


1895 - Die Villa des Freiherrn von Bechtolsheim

Bogenhausen * Der Ingenieur und Erfinder Clemens Wenzeslaus Nikodemus Alexander Maria Freiherr von Mauchenheim genannt Bechtolsheim lässt sich an der Maria-Theresia-Straße 27 durch Martin Dülfer eine Villa errichten. Das 3.940 Quadratmeter große Grundstück erwirbt er im Jahr 1895 von der Stadt München. Der Preis für den Baugrund beträgt 136.381 Mark. 

Die Lage ist auch deshalb reizvoll, weil auf der gegenüberliegenden Straßenseite keine Häuser entstehen konnten. Statt dessen geht der Blick auf die Baumpracht der inzwischen üppig gewachsenen Maximilians-Anlage. 


1897 - Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße

München-Haidhausen * Der 34-jährige Akademieprofessor Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der Äußeren Prinzregentenstraße“und beginnt umgehend mit den Planungsarbeiten für seine Künstler-Residenz.


9. 10 1897 - Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck beginnen

München-Haidhausen * Die Erdaushubarbeiten für die Villa Stuck an der Prinzregentenstraße beginnen. 


1930 - Die Familie Heilmann-Stuck bezieht kurzfristig die Villa Stuck

München-Haidhausen * Die Familie Heilmann-Stuck bezieht die Villa Stuck, muss aber bald feststellen, dass die ehemalige Künstler-Residenz für die besonderen Bedürfnisse einer Familie mit vier Kindern nur wenig geeignet ist. Aus diesem Grund legen die Heilmanns die Villa Stuck bald still. Mary Heilmann-Stuck geht mit ihren Kindern nach Marqurtstein, Albert Heilmann ist beruflich strak in Berlin engagiert. 


30. 4 1945 - Die Villa Stuck wird von den US-Militärbehörden beschlagnahmt

München-Haidhausen * Mit dem Einmarsch der Amerikaner wird die Villa Stuck umgehend von den US-Militärbehörden beschlagnahmt. Da die unteren Räume für Bürozwecke zu dunkel sind, wollen die Amis die Wände weiß übertünchen.Diese Maßnahme kann gerade noch verhindert werden. Auch deshalb, weil die Besatzer ins Nachbarhaus umziehen. 


8. 1 1965 - Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa

München-Haidhausen * Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die Stuck-Villa um 1,1 Millionen DMark und verpflichten sich, in den Räumen der ehemaligen Künstler-Residenz ein Museum einzurichten. Die Landeshauptstadt München gewährt im Gegenzug einen einmaligen Zuschuss von 500.000 DMark. 


30. 8 1928 - Franz von Stuck stirbt im Alter von 65 Jahren

München * Franz von Stuck stirbt im Alter von 65 Jahren in München. Seine Asche wird am Nordfriedhof beigesetzt. 


8. 8 1946 - Die Musikhochschule bezieht die Villa Stuck

München-Haidhausen * Die Studenten der Staatlichen Hochschule für Musik übernehmen die Villa Stuck für ihre Studienzwecke. Zeitweise sind hier bis zu 316 Studierende eingeschrieben, darunter auch - ab Oktober 1946 - Wolfgang Sawallisch. 


13. 9 2000 - Der renovierte Ateliertrakt der Villa Stuck eröffnet 

München-Haidhausen * Der sanierte und modernisierte Ateliertrakt der Villa Stuck wird feierlich eröffnet. Die Arbeiten nach Plänen des Architekturbüros Kiessler + Partner verbessern die Nutzung als Museum. Eine neue Eingangshalle verbindet die historische Villa mit dem Ateliergebäude. 


27. 7 1897 - Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais ein

München-Haidhausen * Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais bei der Lokalbaukommission in München zur Genehmigung ein. Die Überprüfung der Planungen führen zur umgehenden Ablehnung und der Aufforderung zur Überarbeitung.


27. 10 1929 - Mary von Stuck stirbt.

München-Haidhausen * Mary von Stuck, die Witwe des berühmten Malerfürsten, stirbt. 


1. 1 1992 - Das Museum Villa Stuck wird wiedereröffnet

München-Haidhausen * Unter dem Wortungetüm Museum Villa Stuck - Eine Stiftung der Landeshauptstadt München mit Schenkung Hans Joachim Ziersch kann die Künstler-Villa wieder eröffnet werden. 


24. 8 1897 - Stucks Baupläne werden genehmigt

München-Haidhausen * Franz Stuck legt der Lokalbaukommission die überarbeiteten Pläne für seine Künstler-Villa vor. Jetzt erhält er - nach Zustimmung der Königlichen Regierung von Oberbayern - die Genehmigung zum Bauen. 


21. 7 1914 - Baubeginn für Franz Stucks Atelierbau

München-Haidhausen * Die Bauarbeiten für den neuen Atelierbau an der Villa von Franz von Stuck beginnen. Den dafür erforderlichen Grund hat er zuvor von seinem Freund, dem kgl. Bayerischen Hofschauspieler und Dichter Konrad Dreher abgekauft. 


Um 18. 8 1900 - Franz Stuck erhält Goldmedaille auf der Pariser Weltausstellung

Paris * Franz Stuck erhält auf der Weltausstellung eine Goldmedaille für die von ihm entworfenen Möbel des Empfangssalons seiner Münchner Villa. 


1943 - Die Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen

München-Haidhausen * Die verwaiste Villa Stuck wird von einer Sprengbombe getroffen. 


6 1946 - Die Akademie der Tonkunst soll in die Villa Stuck

München-Haidhausen * Nach einem kurzen Intermezzo im Maximilianeum wird der Akademie der Tonkunst die Villa Stuck als neue Wirkungsstätte für ihren Unterrichtsbetrieb zugewiesen. 


1. 5 1919 - Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

München-Bogenhausen * Am heutigen Europaplatz beim Friedensengel werden von den Weißen Truppen zwei 15-Zentimeter-Geschütze aufgebaut, direkt am Denkmal Maschinengewehre in Richtung Prinzregentenstraße aufgestellt. Ihr Ziel sind Stellungen der Roten Armee.

Die Rotgardisten schießen aus den Häusern an der Wiedenmayerstraße. 


Ab 1902 - Professor Max Littmann baut für sich und seine Familie die Villa Lindenhof

München-Bogenhausen * Der Professor, Architekt und Bauunternehmer Max Littmann baut für sich und seine Familie in der Höchlstraße 2 die Villa Lindenhof. 


29. 11 1895 - Endgültiger Beschluss zur Errichtung des Friedensmonuments

München-Haidhausen * Der Münchner Magistrat führt nicht nur den endgültigen Beschluss für die Errichtung des Friedensmonuments an der Stelle der Prinzregent-Luitpold-Terrasse herbei, sondern legt gleichzeitig fest, dass das Monument im Eigentum der Stadtgemeinde verbleiben soll. 

Finanziert wird das Denkmal aus den Mitteln der Prinzregent-Luitpold-Stiftung. Für das Monument werden 120.000 Mark zur Verfügung gestellt. Davon sollten 30.000 Mark für die allegorische Figur, 30.000 Mark für die Säule, 20.000 Mark für die vier Reliefs um den Unterbau, 30.000 Mark für den Unterbau und dazu 10.000 Mark für die Fundierung aufgewendet werden. Weitere 80.000 Mark kommen aus dem Haushalt der Stadt. 

Ein Wettbewerb wird ausgeschrieben, an dem sich nur in München ansässige Künstler beteiligen dürfen. Es wird eine Säule vorgegeben, die mit einem Friedensgenius gekrönt ist. 


5 1929 - Der Erzengel Friede

München-Haidhausen * In dem multimedialen Kinoprojekt „Mit dem Fremdenwagen durch München“ wird auch der Friedensengel vorgestellt. 

LIESL KARLSTADT: „Isarabwärts fahrend, sehen wir rechts den Friedensengel. - Ein monumentaler Abschluss der Prinzregentenstraße.“

KARL VALENTIN: „Der goldene Friedensengel ist aus Erz, sozusagen der Erzengel Friede. Was er während des Weltkrieges da oben getrieben hat, ist allen unerklärlich. Unter der Prinzregentenbrücke sehen Sie den stromabwärts schwimmenden Isarfluss.“


um 1943 - Der Friedensengel als Tannenbaum getarnt

München-Haidhausen * Im Zweiten Weltkrieg tarnt man die goldene Figur des Friedensgenius als Tannenbaum, damit sein Glanz den feindlichen Flugzeugen nicht als Wegweiser dienen kann. Den Krieg übersteht der Engel - im Gegensatz zu vielen Münchnern - ohne Blessuren.


1. 7 1898 - Der Fertigstellungstermin für das Friedensmonument ist geplatzt

München-Haidhausen * Der vorgegebene Fertigstellungstermin für das Friedensmonument kann nicht eingehalten werden kann. 


12 1898 - Fertigstellungstermin für den Friedensengel erneut verzögert

München-Maxvorstadt * Ferdinand von Miller teilt dem Magistrat mit, dass er bis zur endgültigen Fertigstellung der Bronzefigur auf dem Friedensmonument noch weitere drei Monate benötigt. Damit ist der inzwischen vorgesehene Vollendungstermin am 1. Mai 1899 nicht mehr haltbar. Man einigt sich schließlich auf den 1. Juli 1899 als spätesten Fertigstellungstermin. Weitere Zugeständnisse will der Magistrat nicht mehr gewähren. 


15. 4 1896 - Der Siegerentwurf für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Beim Wettbewerb für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse haben sich viele bekannte Künstler und Architekten beteiligt, darunter Ignatius Taschner, Leonhard Romeis, Heinrich Waderé, Karl Hocheder, Hans Grässl und viele andere. 

Doch den ersten Preis gewinnen drei bis dahin völlig unbekannte Künstler: Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier, obwohl sie - entgegen der Ausschreibung - den Friedensgenius und die übrigen plastischen Teile im Maßstab 1:6 noch nicht abgegeben haben. 


11 1957 - Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II.

München * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. wird gegründet. Der Verein wendet sich an den Bildhauer Fritz Behn, der eine riesige Statue des Märchenkönigs konzipieren soll. 


1. 5 1899 - Letzte Arbeiten am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Friedensgenius am Friedensmonument ist aufgestellt und die Mosaiken nahezu ausgeführt. 


10. 5 1897 - Grundsteinlegung am Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Platz am Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ist mit Fahnen und Bäumchen geschmückt. Es ist alles erschienen, was in München Rang und Namen hat. Prinzregent Luitpold schreitet die Front der Veteranen ab, legt anschließend den Grundstein und zeichnet den Initiator des Denkmals, den Gemeindebevollmächtigten Anton Forster, mit einem Orden aus. Danach begibt sich der bayerische Regent zum Haidhauser Johannisplatz, um die Huldigung der Bevölkerung entgegenzunehmen. 


7. 2 1983 - Eine Pershing II-Rakete statt dem Friedensengel

München-Haidhausen * Während der Friedensengel renoviert wird und sein Platz auf der Säule leer ist, setzt die „Initiative für die totale Nachrüstung“ eine vier Meter lange Attrappe einer Pershing II-Rakete auf den leeren Sockel der Säule in 23 Metern Höhe. Sie steht dort genau zwei Stunden und fünfzehn Minuten, bevor sie behördlich entfernt wird. Die Polizei nimmt Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Störung der Allgemeinheit auf und bittet die Münchner Bevölkerung um Mithilfe. 

Rechtzeitig vor der geplanten Aufstellung der Pershing II-Raketen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland stellt die Polizei ein für alle mal klar, was juristisch von den hierfür Verantwortlichen zu halten ist: „Sie sind Kriminelle.“


18. 7 1981 - Der Friedensengel wird von der Säule geholt

München-Haidhausen * Statiker des Baureferats haben entdeckt, dass sich am linken Standbein der über 2,5 Tonnen schweren Figur des Friedensengels ein Riss übers Schienbein gebildet hat, die tragende Stahlstange ist angerostet, die ausladenden Flügel sind bedenklich von Wind und Wetter mitgenommen und der nächste Sturm könnte die Konstruktion vom Sockel stürzen lassen. Es muss umgehend etwas geschehen.

In der Nacht zum 18. Juli 1981 rückt die Feuerwehr an und schweißt den Friedens-Genius heimlich oberhalb der Taille entzwei und holt ihn von der Säule herunter. Später schleppt man noch den Unterleib der fast sechzig Zentner schweren Dame in ein auswärtiges Lager. Dort allerdings erweist sich bei näherer Untersuchung, dass man nur drei Schrauben hätte lösen müssen, um den Goldengel ohne Radikalamputa­tion auseinander nehmen zu können. 


2. 7 1959 - Provisorisches Ludwig-II.-Denkmal am Friedensengel

München-Haidhausen * Zwischen dem 2. und 9. Juli 1959 wird auf Initiative des Vereins für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern das von Fritz Behn geschaffene Gipsmodell des Königs probeweise in der mittleren Nische der Terrassenanlage unterhalb des Friedensengel aufgestellt. 

Das ursprüngliche Bronzedenkmal auf der Corneliusbrücke war im Zweiten Weltkrieg für Zwecke der Rüstungsindustrie eingeschmolzen worden. Die geplante Wiedererrichtung sieht eine Ausführung in feuervergoldeter Bronze vor. Die Planungen werden jedoch scheitern.


16. 7 1899 - Das Friedensmonument wird eingeweiht

München-Haidhausen * Für die Einweihungsfeierlichkeiten für das Friedensmonument wird der Tag gewählt, „an dem vor 28 Jahren die bayerischen Truppen ihren Siegeseinzug in München gehalten“. Gleichzeitig ist der 16. Juli auch der Jahrestag der Mobilmachung der deutschen Truppen anno 1870. 

Auf der unteren Terrasse ist ein Festzelt aufgestellt worden. Durch Böllerschüsse werden die anwesenden Gäste darüber informiert, dass der Prinzregent die Residenz verlassen hat. 

An der Brücke empfangen ihn die Vertreter der Stadtgemeinde, von wo aus sich Prinzregent Luitpold durch ein Fahnenspalier der Veteranen, der studentischen Corporationen, der Turner und Sänger zum Festzelt begibt. Von dort hatte er den Blick auf das noch verhüllte Denkmal und die Terrassenwand, mit seiner eigenen Monumentalbüste in der Mitte. In den beiden Seitennischen sind Porträtbüsten der deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. untergebracht. 


1. 7 1897 - Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg

München-Haidhausen * Ein gewaltiger Orkan fegt über München hinweg, reißt das 17 Meter hohe Gerüst am Friedensmonument nieder und zertrümmert es. Das Gerüst fällt auf die Bauhütte und zerstört diese zum größten Teil. Zum Glück befinden sich alle Arbeiter in einem Bereich, der unversehrt blieb.


30. 11 1897 - Die Säulen des Friedensengels

München-Haidhausen * Die Säule des Friedensmonuments hat bis zum Kapitell [= der obere Abschluss einer Säule] eine Höhe von 22,65 Meter erreicht. 


1938 - Der flügellahme Friedensengel

München-Haidhausen * Ein Blitz trifft den Friedensgenius am rechten Flügel und macht ihn flügellahm.


Nach 4 1894 - Standortsuche für das Sieges-Denkmal

München-Haidhausen * Das Stadtbauamt erklärt sich mit dem Vorschlag eines „Siegfried-Brunnens im Forum der Wörthstraße“ [= Bordeauxplatz] einverstanden. Der Verwaltungsrat der Prinzregent-Luitpold-Stiftung, der die Finanzierung des Denkmals übernehmen soll, erklärt aber, dass der Standort nicht zwingend in Haidhausen sein müsse. Erstmals wird die Prinzregent-Luitpold-Terrasse in die Diskussion einbezogen. Somit stehen drei mögliche Aufstellungsorte für das „Denkmal der glorreichen Siege der bayerischen Truppen von 1870/71“ zur Verfügung: 

  • das Forum in der Wörthstraße, 
  • der Orleansplatz und 
  • die Prinzregent-Luitpold-Terrasse.


17. 7 1896 - Die Ausführung des Friedensmonuments beschlossen

München-Haidhausen * Der Magistrat beschließt in geheimer Sitzung,  dass der prämierte Vorschlag der Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier für das Friedensmonument an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse ausgeführt werden soll, nachdem am 13. Juli 1896 das gewünschte Modell im Maßstab 1:6 dem Preisrichterkollegium vorgestellt worden war. 


30. 11 1896 - Den Künstlern wird die gesamte Ausführung des Friedensmonuments übetragen

München-Haidhausen * Zwischen der Stadt München und den Bildhauern wird vertraglich festgelegt, dass die Künstler die gesamte Ausführung und Aufstellung des Friedensmonuments mit allen hierzu erforderlichen Arbeiten und die Lieferung sämtlicher Materialien unter ihrer eigenen verantwortlichen Leitung durchzuführen haben.


1999 - Der Friedensengel wird runderneuert

München-Haidhausen * Zum hundertjährigen Jubiläum des Friedensdenkmals wird der Friedensengel erneut renoviert und neu vergoldet, alle anderen Bauteile und Figuren der Anlage gereinigt und ausgebessert.


25. 8 1959 - Große Zustimmung für das Königs-Denkmal

München-Haidhausen * Der Verein für die Wiedererrichtung eines Denkmals für König Ludwig II. von Bayern e.V. verteilt am 114. Geburts- und Namenstag Ludwigs II., eine „Volksbefragungspostkarte“ mit Fritz Behns Modell am Standort unterhalb des Friedensengels. Die Aktion bringt eine Zustimmung von 96 Prozent für das Projekt. 

Von Behns Plastik hat sich nur noch der Kopf erhalten.


Ende 1 1898 - Die Säulenkannelierung am Friedensengel beginnt

München-Haidhausen * Die Arbeiten der Kannelierung [= Auskehlung] der Säulen des Friedensmonuments beginnen.


8 1898 - Der Friedensgenius wird gegossen

München-Maxvorstadt * In der Erzgießerei wird mit dem Bronzeguss des Friedensgenius auf dem Friedensmonument begonnen. 


25. 7 1983 - Die Rückkehr des Friedensengels

München-Haidhausen * Der wieder zusammengesetzte und frisch vergoldete Friedensengel schwebt am Haken eines Hebekrans auf seinen Platz zurück. Auf seinen Weg bekommt er einen Hebespruch mit: „Nia koan Streit mehr und koan Kriag, schön wär’s, Friedensengel fliag!“


10. 4 1896 - Entwurf des Veteranenvereins für das Friedensmonument

München-Haidhausen * Der Bayerische Veteranenverein reicht einen Entwurf für das Friedensmonument ein. Es ist ein Obelisk, auf dem „die Patrona Bavaria mit dem segnenden Jesuskinde und der Friedenspalme als Mutter des Friedens und der Liebe, unter deren Schutz Bayerns Söhne kämpften“, thront. Der Entwurf wird aber nicht weiter verfolgt. 


1822 - Der Ursprung des Münchner Friedensengels

Pompeji * Bei Ausgrabungen in Pompeji wird eine fünfzig Zentimeter hohe, aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert stammende Figur gefunden. Sie befindet sich heute im Archäologischen Museum von Neapel. Die Figur bildet das unmittelbare Vorbild des Münchner Friedensgenius für die Bildhauer Heinrich Düll, Georg Petzold und Max Heilmaier.


1899 - Eine Villa für Rudolf Diesel in Bogenhausen

München-Bogenhausen * Zwischen 1899 und 1901 entsteht an der heutigen Maria-Theresia-Straße 27 die neobarocke Villa für Rudolf Diesel. Sie kostet 900.000 Mark.


1893 - Die Straßen an der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig

München-Haidhausen * Die seitlichen Straßen-Auffahrtsrampen der Prinzregent-Luitpold-Terrasse sind fertig. 


1. 11 1891 - Prinzregent-Luitpold-Terrasse eröffnet

München-Haidhausen * Die Prinzregent-Luitpold-Terrasse wird der Öffentlichkeit übergeben. Da das Terrain angehoben werden musste, war eine Menge Aushub von anderen Baustellen notwendig. Zumindest ein Teil des verwendeten Materials stammte vom Bau des Kgl. Hofbräukellers an der Inneren-Wiener-Straße. 

Die Anlage besteht aus einer Abschlusswand am Hang, die durch Nischen gegliedert ist, mit zwei gegenläufigen Treppenaufgängen. Der nur wenig über dem Straßenniveau liegende Vorplatz hat ein Bassin mit Mittelfontäne und vier wasserspeienden Delphinreitern erhalten. Diese waren ursprünglich für den Fortuna-Brunnen vor Schloss Herrenchiemsee bestimmt. 


1. 11 1891 - Die Prinzregent-Luitpold-Terrasse wird der Öffentlichkeit übergeben

Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Prinzregent-Luitpold-Terrasse am Standort des späteren Friedensengels wird der Öffentlichkeit übergeben. 


7. 11 1918 - Erhard Auer führt den Demonstrationszug zum Friedensengel

München-Theresienwiese - Bogenhausen * Mehrheitssozialdemokraten und Gewerkschafter treffen in geschlossenen Gruppen zur Friedenskundgebung ein. An der Bavaria sprechen Erhard Auer und weitere Funktionäre. Sie setzen auf eine parlamentarische Demokratisierung und wollen die Veranstaltung in geordneten Bahnen halten. Nach den Ansprachen stimmen die Versammelten einer Resolution mit politischen und sozialen Forderungen zu.  

Anschließend zieht der größte Teil der Teilnehmenden unter Auers Führung durch die Innenstadt zum Friedensengel. Ein Musikkorps marschiert an der Spitze. Dort fasst der sozialdemokratische Abgeordnete Franz Schmitt die Ziele der Demonstration zusammen und fordert zum friedlichen Auseinandergehen auf. Während dieser Zug endet, ziehen Eisners Anhänger zu den Kasernen, um Soldaten für den Umsturz zu gewinnen. 


1895 - Die Straßen zum Friedensengel werden dem Verkehr übergeben

München-Lehel - München-Bogenhausen * Die beiden von der Luitpoldbrücke auf die Prinzregent-Luitpold-Terrasse führenden Straßenschleifen sind fertiggestellt und werden dem Verkehr übergeben. 


31. 10 1919 - Anna Bertha Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Anna Bertha Röntgen stirbt in München.


10. 2 1923 - Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen stirbt in München. 


10 1919 - Wilhelm Conrad Röntgen zieht in die Maria-Theresia-Straße 11

München-Bogenhausen * Wilhelm Conrad Röntgen findet in der Maria-Theresia-Straße 11 ein neues Zuhause, nachdem ihm seine Wohnung in der Villa an der Prinzregentenstraße 61 wegen Eigenbedarfs gekündigt worden ist. Dort lebt Röntgen bis zu seinem Tod im Jahr 1923.


1974 - Die Julia vom Shakespeareplatz

München-Bogenhausen * Die bronzene Julia, die Kopie einer Statue von Nereo Constantini, kommt am Shakespeareplatz in Bogenhausen zur Aufstellung. Sie ist ein Geschenk der Veroneser Sparkasse, die gemeinsam mit der Münchner Stadtsparkasse das 150-jährige Bestehen feiert. Wegen des Doppeljubiläums überlässt sie München gleich zwei Julia-Kopien.

Beide kommen zur Aufstellung. Die eine am Turm des Alten Rathauses. Die andere am Shakespeareplatz. Verona ist seit 1960 Münchens norditalienische Partnerstadt. 


21. 5 1913 - Der Komponist Richard Wagner erhält ein Denkmal

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Einen Tag vor dem 100. Geburtstag Richard Wagners wird ihm zu Ehren eine Statue neben dem Prinzregententheater enthüllt. Heinrich Waderé hat das Monument gestaltet. Aus mehreren zur Verfügung stehenden Entwürfen wählt man denjenigen aus, der den Komponisten in ähnlicher Pose zeigt, wie das berühmte Porträt von Johann Wolfgang von Goethe in der Campagne.

Da die ruhende Darstellung des Künstlers extrem stark im Gegensatz zu dem unsteten Leben des Musikers steht, kommt bald Kritik hoch, in die sogar das städtische Kollegium der Gemeindebevollmächtigten einstimmt. Letztlich beruhigt aber ein einziges Argument alle Kritikerstimmen: Da Richard Wagner von Natur aus nur mit einer geringen Körpergröße ausgestattet war, hätte ein stehendes Denkmal die Öffentlichkeit nur wenig beeindruckt.

Der Marmor für die Figur stammt vom Untersberg. Er umfasst als Rohblock 14 Kubikmeter Inhalt und wiegt 600 Zentner. Über dreißig Pferde sind notwendig, um diese gewaltige Last vom Untersberger Steinbruch zur nächsten Eisenbahn zu schaffen, mit der er ab Berchtesgaden nach München gebracht wird. Bildhauer Heinrich Waderé hat sich am Ostbahnhof ein provisorisches Atelier eingerichtet.

Da die fertige Marmorfigur noch immer 450 Zentner wiegt gestaltet sich der Transport vom Atelier zum Aufstellungsort als besonders schwierig. Er nimmt mehr als zwei Tage in Anspruch. Die Statue muss mit einer Straßenlokomotive der Firma Maffei zum Ort seiner Aufstellung gebracht werden. Dort behindert vor allem der weiche Boden die Arbeiten, da sich die Räder des Transportwagens immer wieder eingraben.

Cosima und Siegfried Wagner lehnen ihre Teilnahme an der Denkmalenthüllung ab. Bei Cosima sind es gesundheitliche, bei Siegfried grundsätzliche Gründe. Die Konkurrenz der Münchner Festspiele für Bayreuth sind aber die wahren Beweggründe.

Das gesellschaftliche Ereignis an der Prinzregentenstraße wird durch Richard Wagners „Huldigungsmarsch“ eröffnet. Münchens erster Bürgermeister, Wilhelm von Borscht, hält eine Ansprache und Ernst von Possart, der Initiator des Denkmals, sagt in seiner Rede: „So grüßen wir Dich, Unsterblicher! Möge Dein Antlitz uns leuchten“. Prinzregent Ludwig III. enthüllt schließlich das Wagner-Denkmal.

Die sozialdemokratische Tageszeitung Münchener Post kommentiert das Ereignis mit den Worten: „Das Streben Münchens, die seiner Zeit an Bayreuth abgegebene Hegemonie im Reiche von Wagners Kunst an sich zu bringen - das heimliche Agens [die treibende Kraft] unserer Festspiele - hat uns nun endlich ein würdiges Denkmal des Meisters beschert.“

Gleichzeitig kritisiert das Blatt, dass der Eröffnungsakt nicht dem Festwiesenbild der Wagner'schen Meistersinger entsprach und auf den „Wach-auf-Chor“ kein spontaner Jubel des Volkes, sondern ein „hochoffiziell-eisernes Schweigen“ der „aristokratisch-bürgerlichen Festversammlung“ folgt. Den Abschluss der Einweihungsfeierlichkeiten für das Musiker-Standbild bildet der „Tannhäusermarsch“.


Um 1861 - Die Arbeiten an der Maximilians-Anlage sind abgeschlossen

München-Haidhausen - Bogenhausen * Die Arbeiten an der Maximilians-Anlage sind weitgehend abgeschlossen. Carl Effners Hauptarbeit und Hauptleistung bestand zunächst darin, aus dem unansehnlichen, zum Teil unterspülten Steilhang eine künstlerisch geformte Landschaft zu bilden. Der Uferhang war stark erodiert. Der Höhenunterschied hinunter zur Isar lag bei fast fünfzehn Meter. Das Gelände fiel nahezu senkrecht zum Fluss ab. Den am Hangfuß gelegenen Uferbereich konnte Carl Effner zunächst gar nicht in seine Planungen einbeziehen, da die Isar zu diesem Zeitpunkt noch nicht hochwasserfrei verbaut und reguliert war. 

Dennoch erkannte Effner, welche Möglichkeiten ihm die Terraingewinnung durch die Isarregulierung bot und nutzte geschickt die Gegebenheiten am Fluss und am Steilufer aus. Er gestaltete aus der ganzen Wildnis und dem Geröllbett der Isar mit ihren Wassertümpeln eine künstliche Parkanlage im Stil eines englischen Parks. 

Effner ließ dazu mehrere hundert Fuhren Erde anschütten und mit großem Arbeitsaufwand die zerklüfteten Hangkanten abböschen, um die Schroffheit des Geländes durch eine sanft wellige Bodenmodellierung abzumildern. Die Auftragung des Bodens diente gleichzeitig auch dem Zweck, den zu pflanzenden Gehölzen auf dem kargen, wasserdurchlässigen Boden das Anwachsen zu erleichtern. 

Insgesamt lässt Carl Effner 740 Bäume und 445 Sträucher, überwiegend heimische Arten aus den Münchner und Schleißheimer Schlossgärten und dem Englischen Garten, hierher verpflanzen. Der Hofgärtner unternimmt dabei für seine Zeit etwas Revolutionäres: Er lässt große Bäume mit gefrorenen Wurzelballen dorthin verpflanzen - und „die Bäume waren so gütig einzuwurzeln und bald waren die Maximilians-Anlage die beliebteste Promenade der Münchner”. 


12. 3 1899 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

München-Haidhausen * An seinem 70. Geburtstag weiht Prinzregent Luitpold die nach ihm benannte Luitpoldbrücke ein. Trotz ihres Namens sind die Planungen zu dieser Straße und der Brücke nicht königlichen Ursprungs.


17. 6 1933 - Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz geht in Betrieb

München-Bogenhausen * Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz in Bogenhausen geht in Betrieb.


Ab 8 1999 - Die neue Luitpoldbrücke wird erbaut

München-Haidhausen *  Die neue Luitpoldbrücke wird zwischen August 1900 und Ende September 1901 errichtet. Der heute noch bestehende Flussübergang gilt seit jeher als die ästhetisch wohl vollendetste der um die Jahrhundertwende in München aufgeführten Brücken.


15. 9 1899 - Das Drama an der Luitpoldbrücke

München-Haidhausen *  Die Münchner Neuesten Nachrichten berichten vom Drama an der Luitpoldbrücke: „Ein Schutzmann Nr. 509 sowie mehrere Personen und Kinder, die auf der Brücke dem wilden Treiben der Isar zusahen, verspürten kurz vor 6 Uhr einen Ruck, und nichts Gutes ahnend, verließen sie in eiliger Flucht die Brücke. Kaum hatte der letzte Mann das Ende der Brücke erreicht, als unter fürchterlichem Krachen der nördliche Pfeiler einstürzte und die Brücke mit sich in die Tiefe riss.“

Mit der Flussüberquerung versinken auch die in dem Brückenbauwerk eingelagerten Gas-, Strom- und Wasserleitungen, weshalb in der ganzen Stadt der Strom ausfällt. 


29. 9 1901 - Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold übergibt der Stadt München die Luitpoldbrücke. Sie ist im frühen 20. Jahrhundert nur für Spaziergänger, Luxuskarossen und Kinderwagen zugelassen, Fuhrwerke werden auf die kleinere, aber bewährte Maximiliansbrücke verwiesen. 

An den Brückenzufahrten sind allegorischen Muschelkalk-Liegefiguren der vier Stammesgebiete Bayerns angebracht. 

  • Der Jäger mit Bogen an der Westseite symbolisiert Altbayern, 
  • die junge Frau mit dem Früchtekorb und den Trauben auf der anderen Seite die Pfalz. 
  • Der sich an der Ostseite befindende Fischer mit dem Netz verkörpert Franken, 
  • das ihm auf der gegenüberliegender Seite angebrachte liegende Mädchen mit dem Wappenschild steht für Schwaben.


14. 9 1899 - Wassermassen bringen die Luitpoldbrücke zum Einsturz

München-Haidhausen * An den Ufern der Isar, die schon seit römischer Zeit mit vollem Recht als die „Reißende“ bezeichnet wurde, versammeln sich gaffende Menschenmengen und erwarten am den dramatischen Einsturz der Luitpoldbrücke, nachdem durch die Gewalt des Wassers am Tag zuvor bereits die Bogenhausener Brücke zusammengestürzt war. Ihre Sensationslüsternheit wird tatsächlich befriedigt, als eines der Widerlager unterspült wird, nachgibt und die Eisenkonstruktion mit lautem Knall zusammenbricht.


8 1900 - Der Bau der neuen Luitpoldbrücke beginnt 

München-Lehel - Bogenhausen * Der Bau der neuen Luitpoldbrücke über die Isar beginnt. Sie ersetzt die beim Hochwasser im September 1899 zerstörte Vorgängerbrücke und verbindet die Prinzregentenstraße wieder mit dem östlichen Isarufer. 

Die Bauausführung übernimmt die Firma Sager & Woerner; die architektonische Gestaltung stammt von Theodor Fischer. Die Verkleidung aus hellem Muschelkalk und vier Figuren, die Bayern, Schwaben, Franken und die Pfalz verkörpern, verleihen dem Flussübergang ein repräsentatives Erscheinungsbild. Am 29. September 1901 wird die neue Brücke feierlich eröffnet und von Prinzregent Luitpold der Stadt München übergeben. 


9. 1 1890 - Der Prinzregent beauftragt die Luitpoldbrücke

München-Haidhausen * Prinzregent Luitpold gibt den Auftrag für einen neuen Flussübergang in Verlängerung der Prinzregentenstraße auf eigene Kosten. Dadurch kann auch die Prinzregent-Luitpold-Terrasse entstehen. 


12. 3 1891 - Prinzregent Luitpold weiht die Luitpoldbrücke ein

München-Lehel - München-Haidhausen - Bogenhausen * Prinzregent Luitpold weiht die neue Luitpoldbrücke über die Isar ein.


30. 6 1943 - Die Arisierungsstelle hat ganze Arbeit geleistet

München-Lehel * Die Arisierungsstelle in der Widenmayerstraße 27 hat ganze Arbeit geleistet. An diesem Tag verkündet sie ihre Auflösung. Der Immobilienmarkt und damit die ganze Stadt ist „so gut wie judenfrei“.


20. 9 1862 - Das Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdiener aller Klassen

Bogenhausen * Der Privat-Fidei-Kommiß König Max II. kauft das Anwesen des ehemaligen Schlosses Neuberghausen mit 14 Tagwerk Grund um 60.000 Gulden von Franz und Anna Wagenpfeil. Auf dem Areal soll das Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdiener aller Klassen errichtet werden, die sogenannte Beamten-Relikten-Anstalt.


1865 - Militärspital in der Beamten-Relikten-Anstalt

Bogenhausen *  Die im neugotischen Stil errichtete Beamten-Relikten-Anstalt ist fertiggestellt, kann aber erst 1871 seinem vorgesehenen Zweck zugeführt werden, da es nach seiner Fertigstellung - wegen der Kriege - zunächst als Militärspital benutzt wird.


28. 9 1939 - Die Arisierungsstelle nimmt ihre Tätigkeit auf

München-Lehel * Die Arisierungsstelle in der Widenmayerstraße 27 nimmt ihre Tätigkeit auf.


4 1944 - Bomben zerstören die Beamten-Relikten-Anstalt

München-Bogenhausen * Die Beamten-Relikten-Anstalt fällt einem Bombenangriff zum Opfer und wird vollständig zerstört.


1802 - Aus Törring-Gronsfeld wird Törring-Gutenzell

Bogenhausen * Nach dem Tod seines Vaters erbt der Sohn Joseph August von Törring-Gronsfeld das linksrheinische Gronsfeld sowie die württembergische Reichsabtei Gutenzell. Er ändert seinen Namen daraufhin in Toerring-Gutenzell und ist mit den in seinem Besitz befindlichen 1.393 Anwesen der größte adelige Grundbesitzer im südbayerischen Raum.


776 - Bogenhausen wird erstmals genannt

Bogenhausen * „Pubenhusen“, das heutige Bogenhausen, wird erstmals in einer Urkunde des Klosters Schäftlarn genannt.


1863 - Die Beamten-Relikten-Anstalt wird gebaut

Bogenhausen * König Max II. lässt in Neuberghausen durch Baurat Riedel die „Beamten-Relikten-Anstalt“ bauen. Das repräsentative - vom Volksmund auch despektierlich „Drachenburg“ genannte - Gebäude nahe der Bogenhauser Kirche enthält „außer den Sälen hundert Zimmer“ und bietet damit Platz für rund einhundert Personen. 

In ihm leben verwaiste oder alleinstehende Frauen, „namentlich Töchter des mittleren Beamtenstandes“, deren Pensionsansprüche für den Lebensunterhalt nicht ausreichend sind, für die aber wegen ihrer Herkunft und Erziehung - „als gebildete Frauenzimmer“ - nicht die damals übliche Arbeit als Dienstmädchen in Frage kommt. Ihre einzige Verdienstmöglichkeit bleibt daher „die geringe Einnahme weiblicher Handarbeiten, bei deren gewöhnlicher Unzulänglichkeit“ die betroffenen Frauen „einem kummervollen Leben“ ausgesetzt waren. König Max II. sorgt damit ebenso für den Abschluss der Laufbahn seiner Staatsdiener, wie er mit dem Maximilianeum den Beginn derselben gewidmet hat.


1453 - Der Köglhof kommt an die Münchner Patrizierfamilie Astaler

Bogenhausen * Der Köglhof, zuvor ein Lehen der Freisinger Bischöfe, kommt an die Münchner Patrizierfamilie Astaler. Der Hof liegt auf einer Anhöhe oberhalb des Brunnthals. 


1950 - Kein Altersheim auf ehemaliger Beamtenanstalt

München-Bogenhausen * Ein geplantes Altersheim an Stelle der im Jahr 1944 durch Bomben zerstörten Beamten-Relikten-Anstalt wird nicht verwirklicht.

 


1808 - Ein kurzer Besitz, ein bleibender Name

Bogenhausen * Johann Wilhelm von Hompesch kauft das Schlossareal Neuberghausen. Obwohl er bereits ein Jahr später stirbt, bleibt der Name „Hompeschschlössl“ beziehungsweise „Villa Hompesch“ bis heute erhalten. 


1773 - Aus Törring-Jettenbach wird Törring-Gronsfeld

Bogenhausen *  Maximilian Emanuel Reichsgraf von Törring-Gronsfeld stirbt erbenlos. Sein Bruder, der Hofratsvizepräsident August Joseph von Törring-Jettenbach ist sein Universalerbe und wird damit zum Reichgrafen von Törring-Gronsfeld.


6. 11 1918 - Die Münchner Erdbebenwarte registriert zwei starke Erdstöße

München-Bogenhausen * Die Münchner Erdbebenwarte verzeichnet um 8:22 Uhr und um 8:48 Uhr zwei starke Erdstöße. Die seit 1905 auf dem Gelände der Sternwarte betriebene Station zeichnet mit einem Seismographen Erschütterungen des Untergrunds auf. 


1862 - König Max II. kauft Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * König Max II. kauft das Gelände des Schlosses Neuberghausen, um in dem Nachfolgebau das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdienern aller Klassen“, die sogenannte „Beamten-Relikten-Anstalt“, einzurichten. Hinter dem etwas eigenartigen Namen verbirgt sich ein Königliches Damenwohnstift, in dem unversorgte Töchter von Staatsdienern aufgenommen werden konnten. 


1807 - Hompesch mietet den Edelsitz Neuberghausen

Bogenhausen * Joseph August von Törring-Gutenzell vermietet den Edelsitz Neuberghausen an den baierischen Finanzminister Johann Wilhelm von Hompesch. 


1956 - Die Frankona-Rückversicherung auf historischem Gelände

München-Bogenhausen * Anstatt der Beamten-Relikten-Anstalt entsteht ein Bau der Frankona-Rückversicherungs AG.

 

 


4. 6 1816 - Die Pläne zum Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen sind genehmigt

München * König Max I. Joseph genehmigte die Pläne zum Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen. Der endgültige und heutige Standort wird von Johann Georg Soldner sowie von Georg Friedrich von Reichenbach und wahrscheinlich Joseph von Fraunhofer festgelegt. 


1751 - Graf von Spreti kauft Neuberghausen

Bogenhausen * Da der Verkauf des Schlosses Neuberghausen an Kurfürsten Carl Theodor fehlschlägt, verkauft Hofkammerrat Caspar Gregor von Lachenmayer den durch weitere Grundstückszukäufe erweiterten Edelsitz an Hieronimo Graf von Spreti, der das Anwesen durch erneute Zukäufe wiederum vergrößert. 


10 1862 - König Max II. plant ein Mausoleum in Neuberghausen

Bogenhausen * König Max II. beabsichtigt darüber hinaus, sich im Garten von Neuberghausen,ein Mausoleum zu errichten. Zunächst gibt es Überlegungen, die Pfarrkirche von Bogenhausen zu diesem Zweck zu benutzen und diese „auf eine würdige Weise auszustatten und zu verschönern“, doch schon kurz darauf schreibt er: „Ich bin also zu der Ansicht gekommen, dass es zweckmäßiger ist, eine eigene Grabkapelle zu bauen und mit der Relikten-Anstalt zu verbinden. Wenn diese Kapelle auch nicht dem bestimmten Zwecke dereinst dienen sollte, so bliebe doch immer der Vorteil, dass sie zu einem Simultan-Gottesdienste dem Glaubens-Bekenntnisse der Beamten Relikten entsprechend verwendet werden könnte.“ 

Die Planungen Eduard Riedels sehen einen achteckigen Bau vor, in dem man den Sarkophag im Untergeschoss über eine Wendeltreppe erreichen kann. König Max II. lässt für sich eine ganze Reihe von Grablegen - auch außerhalb Münchens - planen, stirbt jedoch vor der Ausführung der Projekte. 


7 1741 - Edelsitz Neuberghausen mit Niedergerichtsbarkeit

Bogenhausen * Das Bogenhausener Anwesen des Hofkammerrats Caspar Gregor von Lachenmayer wird von Kurfürst Carl Albrecht zum zweiten Edelsitz mit Niedergerichtsbarkeit in Bogenhausen erhoben - 100 Jahre nach Schloss Steppberg.

Der Name Neuberghausen kommt vermutlich von Berghausen bei Abensberg, da dort die Familie Lachenmayr im 17. Jahrhundert Besitzungen hatte. Der Hofkammerrat lässt einen Neubau errichten, den er an Kurfürst Carl Albrecht verkaufen will. 


1827 - Heinrich Heine im Neuberghausener Biergarten

Bogenhausen * Der Düsseldorfer Heinrich Heine kommt nach. München, um hier Professor für deutsche Literatur zu werden. Da ihn König Ludwig I. nicht leiden kann, bezeichnet er München als „ein Meer von kleinen Seelen“. Nicht einmal die „liebenswürdigsten Aristokratinnen“ und die „wunderschönen Weiberverhältnisse“ wollen dem gekränkten Literaten mehr zusagen. Nur das Bier - „Es schmeckt ganz vortrefflich“ - versöhnte ihn. 

Die folgende Beschreibung des Neuberghausener Biergartens stammt aus seiner Feder: „Dass man aber die ganze Stadt ein neues Athen nennt, ist, unter uns gesagt, etwas ridikül, und es kostet mich viel Mühe, wenn ich sie in solcher Qualität vertreten soll. Dieses empfand ich aufs tiefste in einem Zwiegespräch mit dem Berliner Philister, der, obgleich er schon eine Weile mit mir gesprochen hatte, unhöflich genug war, alles attische Salz im neuen Athen zu vermissen. ‚Des‘, rief er ziemlich laut, ‚gibt es nur in Berlin. Da nur ist Witz und Ironie. Hier gibt es gutes Weißbier, aber wahrhaft keine Ironie‘. 

‚Ironie haben wir nicht‘ - rief Nannerl, die schlanke Kellnerin, die in diesem Augenblick vorbeisprang - ‚aber jedes andre Bier können Sie doch haben‘. Dass Nannerl die Ironie für eine Sorte Bier gehalten, vielleicht für das beste Stettiner, war mir sehr leid, und damit sie sich in der Folge wenigstens keine solche Blöße mehr gebe, begann ich folgendermaßen zu dozieren: ‚Schönes Nannerl, die Ironie is ka Bier, sondern eine Erfindung der Berliner‘. 

Ich hätte noch mehr gesagt, aber das schöne Nannerl, das ich unterdessen am Schürzenzipfel festhielt, riss sich gewaltsam los, als man von allen Seiten ‚A Bier! A Bier!‘ gar zu stürmisch forderte. [...] 

Der Ort, wo dieses Gespräch stattfand, heißt Bogenhausen oder Neuberghausen oder Villa Hompesch oder Montgelasgarten oder das Schlössl, ja man braucht ihn nicht einmal zu nennen, wenn man von München dort hinfahren will, der Kutscher versteht uns schon an einem gewissen durstigen Augenblinzeln, an einem gewissen vorseligen Kopfnicken und ähnlichen Bezeugungsgrimassen. 

Tausend Ausdrücke hat der Araber für ein Schwert, der Franzose für die Liebe, der Engländer für das Hängen, der Deutsche für das Trinken und der neuere Athener sogar für die Orte wo er trinkt. Das Bier ist an besagtem Orte wirklich sehr gut, selbst im Prytaneum, vulgo Bockkeller, ist es nicht besser, es schmeckt ganz vortrefflich, besonders auf jener Treppenterrasse, wo man die Tiroler Alpen vor Augen hat.“ 


1827 - Eine Ausflugswirtschaft im Schloss Neuberghausen

Bogenhausen * Im aus dem Edelsitz Neuberghausen hervorgegangene „Hompeschschlössl“ oder „Villa Hompesch“ wird eine Gastwirtschaft eingerichtet, die die „Wirtin vom Tivoli“ Maria Buchmayer kauft, betreibt und zu einem bekannten Vergnügungsort macht. 

Zusammen mit der Menterschwaige und der Waldwirtschaft Großhesselohe ist Neuberghausen das beliebteste Ausflugsziel der Münchner. Auch deshalb, weil es früher wesentlich billiger ist, seinen Bierdurst in den Ausflugslokalen zu stillen. Das kommt daher, weil außerhalb Münchens für den Bierausschank viel weniger Steuern bezahlt werden müssen. 


24. 8 1901 - Die Süddeutsche Bauzeitung beschreibt das Prinzregenten-Theater

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Süddeutsche Bauzeitung schreibt über das Prinzregenten-Theater:

„Das Amphitheater des Prinzregenten-Festspielhauses umfaßt 1.028 Plätze gegen 1.345 des gleich großen Bayreuther Hauses. [...] Die Begeisterung für den hohen Kunstgenuß kann nur bis zu einer gewissen Grenze über die Unbilden eines Martersitzes nach dem Bayreuther Muster hinwegtäuschen und die Durchschnittskorpulenz jener Gesellschaftsklassen, welche sich zur Ausgabe von M. 20 für die Karte und M. 30 für ein Zimmer versteigen können, erfordert gewisse Rücksichtnahmen.“


1697 - Johann Antonio Gumpp erhält des Köglhof

Bogenhausen * Aus dem Köglhof entsteht unter den Fittichen des Hofmalers Johann Antonio Gumpp ein Schlösschen. Gumpp, der als Dekorations- und Freskenmaler für Kurfürst Max Emanuel in der Residenz, in Schleißheim, Nymphenburg und Dachau arbeitet und der den Münchner Bürgersaal der „Marianischen Kongregation“ ausmalt, erhält den Besitz vom St.-Anna-Kloster für die Ausgestaltung der kleinen Sankt-Anna-Kapelle statt einer Bezahlung von 800 Gulden.


1737 - Caspar Gregor von Lachenmayr und sein Bogengausener Besitz

Bogenhausen *  Das gesamte Bogenhausener Gut kommt nach dem Tod der Gräfin Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld, in den Besitz des Hofkammerrats Caspar Gregor von Lachenmayr. 


1760 - Schloss Neuberghausen wird umgebaut und ausgestaltet

Bogenhausen * Nach mehrmaliger Umgestaltung des Wohnanwesens geht Neuberghausen an August Joseph Graf von Toerring-Jettenbach über. Der neue Besitzer lässt das Schlösschen in den Jahren von 1760 bis 1764 umbauen und ausgestalten. An der Planung wirkt der churfürstliche Hofbaumeister François Cuvilliés und der Stadtoberbaumeister Ignaz Gunetzrhainer mit. 

Im Garten werden Champignons, Spargel, Melonen und sogar Ananas gezüchtet. Achtzig Linden sind in der Gartenanlage untergebracht. 

Der auf der Anhöhe gelegene Bau wird von Lorenz Westenrieder in den höchsten Tönen gelobt. Er beschreibt das Schloss als „eine aristokratische Villa suburbana des späten Rokokos, die nach Westen hin Fernsicht und nachmittägliche Sonne“ genießt. 


18. 4 1900 - Heilmann & Littmann erhält den Bauauftrag für das Prinzregententheater 

München-Bogenhausen * Die Firma Heilmann & Littmann erhält vertraglich den Auftrag zur Bauausführung des neuen Festspielhauses am Prinzregentenplatz. Grundlage ist der von Max Littmann entwickelte Entwurf. 


1704 - Die Törring-Seefeld erwerben Schloss Neuberghausen 

Bogenhausen * Wegen finanzieller Schwierigkeiten verkauft Johann Anton Gumpp das als Köglhof-Anwesen bezeichnete Schloss Neuberghausen an Gräfin Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld, eine geborene Marchesa de Canossa aus Verona, und ihren Ehemann Graf Maximilian Cajetan von Törring-Seefeld. 

Der Graf erweitert den Bogenhausener Besitz anschließend durch den Erwerb der benachbarten Zächerlhube von der Ramersdorfer Kirchenstiftung. Damit gelangt ein vergrößerter Besitzkomplex in die Hand eines der einflussreichsten baierischen Adelsgeschlechter.


1717 - Die Waisenkinder kommen in die Au - ihr Vormund in den Kerker

Bogenhausen * Die Bogenhausener Schlossbesitzer Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld bleibt mit ihrer Forderung der Beseitigung des von sechs Waisenkinder bewohnten Bauernhofs hart und beharrlich, bis der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck schließlich nach drei Jahren zu dem Geschäft seinen Segen zu diesem Geschäftsabschluss gibt. Den Waisen werden die Fenster ausgehängt und die Möbel vor die Türe gestellt. Anschließend bringt man die Kinder in die Au. 

Ein verärgerter Vormund der nun heimatlos gewordenen Waisenkinder forderte daraufhin die Gräfin Törring-Seefeld für ihre Tat vor das Gericht Gottes. Das lässt sich Adelheid Felicitas nicht gefallen und bringt umgehend Kurfürst Max Emanuel die Bitte um Bestrafung des Vormunds vor. Der Vertreter der Waisenkinder hat womöglich nur emotional reagiert. Er muss dennoch schon bald darauf dafür mehrere Monate im Kerker büßen.


3. 11 1900 - Richtfest am Prinzregententheater 

München-Bogenhausen * Am neuen Festspielhaus am Prinzregentenplatz wird die Hebefeier, das Richtfest, gefeiert. Rund 500 Arbeiter sind am Bau beteiligt. Gut sechs Monate nach Beginn der Erdarbeiten am 27. April erreicht das nach Plänen von Max Littmann entstehende Prinzregententheater damit einen wichtigen Bauabschnitt. Die Bauausführung liegt bei der Firma Heilmann & Littmann.


20. 8 1901 - Der Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die gesamte Münchner Prominenz erscheint in feierlicher Garderobe zum Eröffnungs-Festakt des neuen Prinzregententheaters. Die Besucher erhalten „eine mit vielen Illustrationen geschmückte prächtige Festschrift, den Damen spendet die aufmerksame und galante Intendanz reizende Bouquets mit Bandschleifen in den bayerischen Farben“. Danach werden sie mit den Klängen der Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ verwöhnt.

Der einheitliche Eintrittspreis für den Theaterbesuch beträgt 20 Mark. Das entspricht dem durchschnittlichen Wochenlohn eines Arbeiters.


Um 1718 - Die Waisenkinder werden abgefunden

Bogenhausen * Nach seiner Freilassung bringt der Vormund die Angelegenheit vor das Salzburger Konsitorium, das dem Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck eine scharfe Rüge für seinen parteilichen Consens erteilte. 

Außerdem sollte der Verkauf nur dann gelten, wenn Graf Maximilian Cajetan von Törring-Seefeld den Kindern zusätzlich 1.050 Gulden zahlen und für deren Ausbildung aufkommen würde. Dem Grafen ist die Angelegenheit aus mehreren Gründen äußerst peinlich, weshalb er die aufgestellten Bedingungen akzeptiert.

 


6. 8 1901 - Der Probenbetrieb für die Festspiele beginnt

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Auf der Bühne des neuen Festspielhauses am Prinzregentenplatz beginnt der Probenbetrieb für die Festspiele.


13. 9 1899 - Erste Nachrichten über ein geplantes Theater am Prinzregentenplatz

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Münchener Neuesten Nachrichten berichten von einem geplanten Theaterprojekt am Prinzregentenplatz.


1714 - Ein Bauernhof steht den Schlossplänen im Weg 

Bogenhausen * Gräfin Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld will ihr Schloss erweitern und einen Lustgarten anlegen. Auf der dafür vorgesehenen Parzelle der Ramersdorfer Kirche steht jedoch ein halber Bauernhof, in dem sechs Waisenkinder leben. Sein Abbruch würde ihnen die Unterkunft nehmen. Über das Grundstück entsteht ein Streit, der sich noch mehrere Jahre hinzieht. 


27. 7 1901 - Prinzregent Luitpold besucht erstmals das seinen Namen tragende Theater

Bogenhausen - Haidhausen * Der fast 80-jährige Prinzregent Luitpold besucht erstmals das seinen Namen tragende Theater „Von der Galerie über der Haupteinfahrt tönten während der Auffahrt Fanfaren und der Einzug der Götter in Walhall aus Rheingold.“ Generalintendant Ernst von Possart hält eine Ansprache und der Prinzregent dankt ihm mit der Verleihung eines Ordens.


27. 4 1900 - Die Erdarbeiten für das Prinzregententheater beginnen 

München-Bogenhausen * Heilmann & Littmann beginnt mit den Erdarbeiten für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz. Damit startet die Bauausführung des späteren Prinzregententheaters. 


768 - Bogenhausen wird erstmals urkundlich benannt

Bogenhausen * Der Ort Bogenhausen wird erstmals im Jahr 768 unter der Bezeichnung „Pupinhusir“ urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet Haus/Häuser des Poapo/Poppo/Pubo.

Die Nennung erfolgt in einer Schenkungsurkunde im Zusammenhang mit dem Hochstift Freising, in der Besitzungen im Gebiet des heutigen Münchner Ostens aufgeführt werden. Damit zählt Bogenhausen zu den ältesten nachweisbaren Siedlungen im Raum München.


3. 10 1899 - Die Pläne für das Prinzregententheater werden bekannt 

München-Bogenhausen * Die „Münchener Neuesten Nachrichten“ melden, dass Prinzregent Luitpold die Benennung des geplanten Theaters nach ihm genehmigt. An der Äußeren Prinzregentenstraße soll ein Haus nach Bayreuther Vorbild entstehen: mit ansteigendem Zuschauerraum und verdecktem Orchester. Vorgesehen sind klassische Schauspiele und Musikdramen Richard Wagners. Die Zeitung betont zugleich, das Programm solle den Bayreuther Festspielen keine Konkurrenz machen.


20. 1 1901 - Beginn der Stuckarbeiten im Prinzregententheater

München-Bogenhausen - München-Haidhausen * Die Stuckarbeiten für das neue Festspielhaus am Prinzregentenplatz beginnen. Sie werden bereits Mitte April vollendet sein.


15. 11 1817 - Die Sternwarte in Bogenhausen geht in Betrieb

Bogenhausen * Die  Sternwarte in Bogenhausen geht in Betrieb. Sie hat knapp 50.000 Gulden gekostet. 


3. 7 1901 - Cosima Wagner protestiert vor Gott und den Menschen

Bayreuth - Bogenhausen - Haidhausen * Cosima Wagner ist der zügig fortschreitende Baufortgang des Prinzregenten-Theaters ungeheuer. Protestierend legt sie „vor Gott und den Menschen“ einen schriftlichen Eid ab, in dem sie betont, dass es „des Meisters endgültiger Wille“ gewesen sei, dass „sein Theater einzig in Bayreuth stehe“.


30. 7 1901 - Die Öffentlichkeit kann das Prinzregententheater besichtigen

Bogenhausen - Haidhausen * Erstmals kann die Öffentlichkeit das neue Prinzregententheater am Prinzregentenplatz besichtigen.


11. 8 1816 - Der erste Spatenstich für den Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen

Bogenhausen * Der erste Spatenstich für den Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen wird getan. Der Bogenhausener Grund kam teils durch Kauf, teils durch Tausch mit dem Ramersdorfer Grundstück in den Besitz der Baierischen Akademie der Wissenschaften. 


1981 - Ein Gedenkstein zur Erinnerung an Pater Alfred Delp

München-Bogenhausen * Die Vereinigung der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung stiftet einen Gedenkstein zur Erinnerung an Pater Alfred Delp. Die Bronzeplastik „Drei Jünglinge im Feuerofen“ befindet sich vor dem Pfarrhof. 


Um 12 1942 - Dienstwohnungen des Lebenborn e.V. in der „Bürgermeister-Villa“

München-Bogenhausen * Da in der Bürgermeister-Villa in der Ismaninger Straße 95 Dienstwohnungen des Lebenborn e.V. untergebracht werden, müssen die Büros in die Mathildenstraße 8/9 umziehen.


1898 - Die Bürgermeistervilla an der Ismaninger Straße 95

München-Bogenhausen * Die neubarocke, schlossartige Bürgermeistervilla an der Ismaninger Straße 95 wird für das Ehepaar Joseph und Pauline Selmayr auf dem Grund es ehemaligen Hansmarterhofs erbaut. Sie umgibt der Bürgermeistergarten.


24. 6 1941 - Der Lebensborn e.V. erwirbt die Bürgermeister-Villa in Bogenhausen

München-Bogenhausen * Der Lebensborn e.V. erwirbt die Bürgermeister-Villa in der Ismaninger Straße 95 in Bogenhausen. Zu diesem Zweck genehmigt Heinrich Himmler die Aufnahme eines Kredits in Höhe von 750.000 RM. Die Villa wird zur Unterbringung von Lebensborn-Dienststellen gebraucht, die in der Herzog-Max-Straße 3-7 keinen Platz mehr haben. So zum Beispiel die Krankenkassenabteilung. 

In einem Rundschreiben vom 24. Juni 1941 wird die Eröffnung der Verwaltungsstellen als „Dienststelle Ismaningerstraße 95“ bekannt gegeben. Unter der Anschrift Ismaninger Straße 95 findet sich die einzige offizielle Eintragung des Lebensborn e.V. in einem Münchner Adressbuch.


4 1943 - Lebensborn-Abteilungsleiter Günther Tetsch bezieht die Bürgermeistervilla

München-Bogenhausen * Günther Tetsch, der Abteilungsleiter Rechtswesen des Lebensborn e.V. bezieht die Bürgermeistervilla in Bogenhausen.


1892 - Die Georgskirche wir zu klein

München-Bogenhausen * Mit der Eingemeindung nach München und dem damit verbundenen Bevölkerungszuwachs wird die Georgskirche schnell zu klein. 


Um 1700 - Das Militärwaisenhaus wird zur Pflegeanstalt 

Bogenhausen * Das bisherige Militärwaisenhaus und Lazarett wird in eine Pflegeanstalt für kranke, gebrechliche oder körperlich beeinträchtigte Frauen umgewandelt. Die damalige Bezeichnung „bresthaft“ umfasst unterschiedliche Krankheiten und körperliche Gebrechen. 

Die Umwidmung zeigt, dass das Gebäude nun nicht mehr vorrangig der Versorgung von Soldaten und Militärwaisen, sondern der dauerhaften Unterbringung und Betreuung hilfsbedürftiger Frauen dient. 


1994 - Die Restaurierungsarbeiten an der Georgskirche im Inneren beginnen

München-Bogenhausen * Die Restaurierungsarbeiten an der Georgskirche im Inneren beginnen. Man will dabei den Originalzustand des 18. Jahrhunderts möglichst wieder herzustellen. 


3. 11 2000 - Studiengänge der Theaterakademie ziehen in die Bürgermeistervilla 

München-Bogenhausen * Die Studiengänge Musical, Dramaturgie und Theaterkritik der Bayerischen Theaterakademie August Everding beziehen Räume in der Bürgermeistervilla an der Ismaninger Straße 95. Das 1898 errichtete Gebäude dient damit als weiterer Ausbildungsstandort der Akademie. 


8 1862 - König Max II. beabsichtigt seine provisorische Ruhestätte einzurichten

Bogenhausen * König Max II. beabsichtigt, im Garten von Neuberghausen für sich ein Mausoleum einzurichten und seine „provisorische Ruhestätte […] in die Pfarrkirche von Bogenhausen zu verlegen und diese dann auf eine würdige Weise auszustatten und zu verschönern“. Nach Rücksprache mit dem Bogenhausener Pfarrer findet der König die Georgskirche dann aber als „ein unschönes hors d’oevre“. König Max II. ist zur Überzeugung gekommen, dass es zweckmäßiger sei, eine eigene Grabkapelle zu bauen und mit der Relikten-Anstalt zu verbinden. 

Der Bogenhauser Pfarrer Lampart findet die Kirche nicht mehr zeitgemäß und schreibt: „Die Auszierung der Kirche fiel nicht glücklich aus. Die Altäre sind im reinsten Zopfstyle gefertiget und die Statuen Theaterprinzen oder idyllische Schäferinnen. Auch die Ausschmückung mit Frescomalereien kann nicht befriedigend genannt werden.“


Ab 1969 - Die Georgskirche in Bogenhausen wird renoviert

München-Bogenhausen * In den Jahren 1969/70 wird die Georgskirche renoviert und dabei Veränderungen aus dem Jahr 1866 zurückgenommen. Damit das Gesamtbild würdiger aussieht, verdunkelt man die Deckengemälde und überzieht die Figuren mit einer dunklen Wachsschicht. 


1959 - Neugestaltung des Friedhofs an der Georgskirche

München-Bogenhausen * Der Friedhof um der Georgskirche wird in aufgelockerter Form neu gestaltet. Die Grabstätten erhalten Denkmäler, die bei der Vergabe der Benutzungsrechte übernommen werden müssen. So entsteht ein Friedhofsbild, bei dem sich die einzelnen Grabdenkmäler in ihrer Wirksamkeit steigern. Auf dem Friedhof sind insgesamt 225 Grabplätze vorhanden.

 


1910 - Das Bad Brunnthal wird abgerissen

München-Bogenhausen * 1910 wird die Die Badeanstalt mit ihrem charakteristischen Türmchen im Bogenhausener Brunnthal wird abgerissen. 


6. 5 1766 - Johann Michael Fischer stirbt im Alter von 75 Jahren

Bogenhausen * Hofbaumeister Johann Michael Fischer stirbt im Alter von 75 Jahren. 

Ob er zwischen Januar und seinem Tod genügend Zeit zur Ausarbeitung ausführungsreifer Entwürfe für die Georgskirche hatte, bleibt umstritten. Vermutlich wird daraufhin mit der Ausführung des Kirchenumbaus der Maurermeister Balthasar Trischberger beauftragt. 


1775 - Die Orgel der Georgskirche wird gefasst

Bogenhausen * Das neue Gehäuse der Orgel der Georgskirche wird gefasst.


1925 - Die Kuppel der Georgskirche wird mit Kupferblech überzogen

München-Bogenhausen * Die ursprünglich mit Schindeln eingedeckte Turmkuppel wird mit Kupferblech überzogen und wirkt - trotz großer Ähnlichkeit - wesentlich eleganter als die Turmbedeckung der Kirche von Maria Ramersdorf. 


1866 - Die Georgskirche wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert

Bogenhausen * Die Georgskirche wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert. Man versieht die Kanzel mit einem alles zukleisternden braun-marmorierten Anstrich, beizt die Bänke dunkel und streicht darüber hinaus die Wände grau. 


3. 11 1544 - Das Brunnhaus im Brunnthal erstmals genannt

Bogenhausen * Das unterhalb des Isarhanges von Bogenhausen gelegene Brunnhaus wird erstmals genannt. 


1860 - Ein vielgeliebter Bade- und Vergnügungsort

Bogenhausen * Die Zeitschrift „Heimgarten“ berichtet über das Bad Brunnthal: In diesem „vielgeliebten Bade- und Vergnügungsorte“ treffen sich „Menschen aller Nationen. Amerika schickt seine Söhne hier her, von der Wolga und von der Themse kommen Freunde und gehen wieder, um den Ungarn und dem Levantiner Platz zu machen. Und wie wundert sich nun der osmanische Kurgast, der hier im Schatten seinen Mocca schlürft, wenn er hört, daß einst der Besieger seiner Ahnen, der sarazenenschlagende Max Emanuel, diesen Ort zum Aufenthalte für die verwaisten Kinder seiner Helden bestimmt hatte“. 


13. 4 1564 - Kommunion in beiden Gestalten nur außerhalb der Stadt

München - Bogenhausen * Nachdem Papst Pius IV. die Kommunion in beiden Gestalten bewilligt hat, zeigt Herzog Albrecht V. plötzlich nur noch wenig Interesse an der Ausführung. Und als der Rat der Stadt Druck auf den Herzog ausüben will, droht dieser sogar mit der Verlegung der Residenz aus München. 

In der Folgezeit kann der Rat lediglich erreichen, dass der Laienkelch außerhalb der Stadt gereicht werden darf. 


1565 - Markt Schwaben statt Bogenhausen

Bogenhausen - Markt Schwaben *  Die Georgskirche in Bogenhausen ist lange Zeit im Gespräch für die Abgabe des sogenannten Laienkelchs. Doch nun liegt sie Herzog Albrecht V. zu nahe an der Residenzstadt, weshalb die Kommunion in beiderlei Gestalt nur im über zwanzig Kilometer entfernten Ort Markt Schwaben gestattet wird. 


1902 - Die Stadt übernimmt den Bogenhausener Friedhof

München-Bogenhausen * Obwohl Bogenhausen im Jahr 1892 eingemeindet wurde, übernimmt die Stadt München den Friedhof erst zehn Jahre später.


1957 - Neues Leben für den alten Friedhofsteil

München-Bogenhausen * Der um 1925 aufgelassene Teil des Bogenhausener Friedhofs bei der Georgskirche wird wieder für Bestattungen mit einbezogen.

 


3 1766 - Beginn der Umbauarbeiten an der Georgskirche

Bogenhausen * Wegen auftauchender Finanzierungsprobleme verzögert sich die Arbeiten an der Georgskirche, bis der Neuberghauser Schlossherr August Joseph Graf von Törring-Jettenbach in die Verwirklichung der Planungen eingreift. Es kommt Bewegung in die Angelegenheit, sodass im März 1766 mit den Umbau- und Erneuerungsarbeiten begonnen werden kann. 


1774 - Ignaz Günther beendet Arbeiten an der Kanzel der Georgskirche

Bogenhausen * Die Kanzel der Georgskirche, an der Ignaz Günther seit dem Jahr 1770 arbeitet, ist fertiggestellt. Graf August Joseph von Törring-Jettenbach hat - wie schon für den Hauptaltar - die Finanzierung übernommen. 


1777 - Die Innenausgestaltung der Georgskirche ist abgeschlossen

Bogenhausen * Die zwei Seitenaltäre der Georgskirche von Ignaz Günther sind fertiggestellt und damit die Ausstattung der Georgskirche abgeschlossen. 


Ab 16. 10 1942 - Der Kreisauer Kreis beschäftigt sich mit Staat, Kirche, sozialen Fragen

Kreisau * Die 2. Kreisauer Tagung dauert bis 18. Oktober und beschäftigt sich mit den Themen: Staat, Kirche und sozialen Fragen. Dieses Mal ist der Jesuitenpater Alfred Delp dabei. 


Um 1925 - Protest gegen den Teilabriss der Bogenhausener Georgskirche

München-Bogenhausen * Die Georgskirche soll umgebaut und dazu das Gotteshaus teilweise abgerissen werden. Die Pläne lösen massive Proteste aus, an denen sich als prominente Mitstreiterin auch Liesl Karlstadt beteiligt.  Die Nationalsozialisten stellen sich den gläubigen Katholiken als Bewahrer und Helfer der Kirche dar und so entscheidet man sich bald darauf für den Neubau der Kirche Heilig Blut. 

Inzwischen ist aber schon der nördliche Teil des Friedhofs zur Schaffung des Erweiterungsbaues aufgelassen worden. 


1909 - Planungen für einen Kirchenneubau der Georgskirche

München-Bogenhausen * Es entstehen Planungen für einen Kirchenneubau der Georgskirche nahe der heutigen Gebeleschule in Bogenhausen.


1563 - Herzog Albrecht V. verspricht die Zulassung des Laienkelchs

München - Bogenhausen * Herzog Albrecht V. verspricht die offizielle Zulassung des Laienkelchs, wenn aus Rom keine ablehnende Entscheidung in dieser Frage kommt. 


8. 5 1770 - Ausführung einer neuen Turmkuppel der Georgskirche genehmigt

Bogenhausen * Der Geistliche Rat genehmigt die Ausführung einer neuen Turmkuppel sowie die Reparatur der Turmuhr und der Orgel der Georgskirche.


1738 - Die Georgs-Kirche als eine der schöneren Landkirchen beschrieben

Bogenhausen *  Ein Visitationsbericht aus dem Jahr 1738 weist die Georgskirche als „eine der schöneren Landkirchen im guten Bauzustand“ aus. Es macht den Anschein, dass weder ein Umbau, noch eine Erweiterung der Kirche notwendig ist. 


1556 - Georgskirche für den Laienkelch vorgesehen

Bogenhausen * Mit dem Auftauchen des protestantischen Gedankenguts im Herzogtum Baiern kommt die Bogenhausener Georgskirche kurzfristig in die engere Wahl für die Abgabe des sogenannten Laienkelchs, worunter man die Kommunion in beiderlei Gestalt - also Wein und Brot - versteht. 

Der Baiernherzog Albrecht V. musste auf dem Landtag im Jahr 1556 der Forderung der Stände nachgeben und den Laienkelch straffrei stellen.


25. 4 1759 - Johann Michael Fischers Planungen für die Georgskirche

Bogenhausen * Der damals bedeutendste Kirchenarchitekt Baierns, der Churkölnische Hofbaumeister und Bürger von München, Johann Michael Fischer, legt einen Voranschlag für die Erhöhung des Langhauses der Georgskirche und eine neue Gewölbeanlage vor. 


1759 - Repräsentative Neugestaltung der Georgskirche angestrebt

Bogenhausen * In der Beschreibung des Bauzustands der Georgskirche ist die Rede von einem fast völlig verfaulten Dachstuhl und der Reparatur oder Neukonstruktion des Glockenstuhls. 

Doch der angestrebte Umbau steht unter einem völlig anderen Vorzeichen und bezweckt hauptsächlich die repräsentative Neugestaltung des Inneren der Kirche und einen modernen Turmabschluss. Der eigentliche Grund liegt in dem benachbarten Gut Neuberghausen, das Graf August Joseph von Törring-Jettenbach kaufen und repräsentativ neu gestalten will.


1773 - Der Hochaltar der Georgskirche von Johann Baptist Straub ist vollendet

Bogenhausen * Der Hochaltar der Georgskirche von Johann Baptist Straub ist vollendet. 


1905 - Die Georgskirche wird letztmals mit Schindeln gedeckt

München-Bogenhausen * Die Kuppel der Bogenhausener Georgskirche wird letztmals mit Schindeln gedeckt.


28. 7 1944 - Gestapo-Agenten nehmen Pater Alfred Delp fest

München-Bogenhausen * Gestapo-Agenten nehmen Pater Alfred Delp nach der Frühmesse in der Bogenhausener Georgskirche fest und bringen ihn ins Wittelsbacher Palais.


1992 - Der Außenanstrich der Bogenhausener Georgskirche wird grau

München-Bogenhausen * Der Außenanstrich der Bogenhausener Georgskirche wird grau.


30. 4 2000 - Die Georgskirche in Bogenhausen wird im neuen Glanz eröffnet

München-Bogenhausen * Die Sankt-Georgskirche kann - nach sechs Jahren und unter Einsatz von 3,8 Millionen DMark - im neuen Glanz wieder eröffnet werden. 

Selbst die im Jahr 1971 verschwundenen Engelsköpfe von Ignaz Günther kehren an ihren alten Platz auf dem rechten Seitenaltar zurück. Die Puttenköpfe sind bei einer Nachlassversteigerung in einem Auktionshaus unerwartet aufgetaucht und konnten dank einer großzügigen Spende zurückgekauft werden. Am linken Seitenaltar fehlt allerdings noch immer ein Engelsköpfchen. 


18. 8 1944 - Kaplan Dr. Hermann Joseph Wehrle wird von der Gestapo verhaftet

München-Bogenhausen - Berlin * Kaplan Dr. Hermann Joseph Wehrle wird im Bogenhausener Pfarrhof von der Gestapo verhaftet und im Nachtzug nach Berlin gebracht.


1858 - Die Dr. Steinbach Naturheilanstalt im Bogenhausener Brunnthal

Bogenhausen * Die „Leipziger Illustrierten“ loben die damalige „Dr. Steinbachs Naturheilanstalt“ im Brunnthal, die sich einen international bekannten Namen gemacht hat: „Auf mit weichen Teppichen belegtem Boden schreitet man in ein großes Viereck, an dessen Wänden, mit dunklem Farbgrund bedeckt, feenhafte Figuren schweben, von Künstlerhand gemalt; vom reichen Plafond herab beleuchtet ein magischer Lichtstrahl die Räume, wo Ruhebänke, Stühle und Tische mit kostbaren Stoffen umkleidet sind, und in sinnvoller Ordnung von schimmerndem Metall stehen reichlichst die verschiedenartigsten Apparate zum Heilbehelfe“. 

Die Heilbehandlung ist, „insbesondere wirksam bei Verstopfungen, wodurch die wurmartige Bewegung der Därme erreicht wird. Ferner in allen Fällen von Unterleibsschwäche und Impotenz, Muskellähmungen, Stimmlosigkeit, Schwerhörigkeit“. 


1802 - Vom Franziskanerfriedhof in die Georgskirche

Bogenhausen * Graf August Joseph von Törring-Gutenzell lässt vier Epitaphien von wichtigen Repräsentanten seines gräflichen Hauses und einigen Angehörigen seiner engeren Familie in die Georgskirche bringen. 

Drei dieser Epitaphien standen auf dem einstigen Friedhof beim Franziskanerkloster - am heutigen Max-Joseph-Platz, der im Rahmen der Aufhebung der Bettelorden und nicht-ständischen Klöster aufgelassen wird. 


22. 12 1315 - Die Diözesan-Beschreibung des Bischofs Konrad III.

Freising * Im Auftrag des Freisinger Bischofs Konrad III. dem Sendlinger wird eine Diözesan-Beschreibung gefertigt, die sogenannte Konradinische Matrikel. Sie beinhaltet sämtliche fürstbischöfliche Besitzungen und zählt gleichzeitig alle Einnahmen auf. Daneben enthält sie eine präzise Diözesanbeschreibung, die alle Kirchen, Kapellen, Klöster und Friedhöfe aufführt.  

  • Nach der Konradinischen Matrikel ist das Bistum Freising in 18 Dekanate eingeteilt, die insgesamt 233 Pfarreien, 564 Filialkirchen und 22 weitere Kapellen umfassen.
  • Das rechte Isarufer gehört bis hinunter zur Menterschwaige zur Pfarrei Bogenhausen, die wiederum dem Dekanat Ismaning unterstellt ist.
  • ​Die Pfarrei Bogenhausen umfasst die Filialkirchen mit Begräbnisstätten in Haidhausen, die Leprosenkirche am Gasteig, sowie die in Giesing, Trudering, Riem, Gronsdorf, Haar und Harthausen, einer im Dreißigjährigen Krieg untergegangenen Siedlung bei der heutigen Menterschwaige.
  • Aus der Konradinischen Matrikel geht auch hervor, dass die zum Dekanat Ismaning gehörende Pfarrkirche in Baumkirchen eine Filialkirche in Pachem besitzt.  
  • In dieser Matrikel findet sich erstmals eine farbige Abbildung des Hochstiftswappen, das den Freisinger Mohr enthält. 


1771 - Der Turm der Georgskirche erhält seine charakteristische Kuppel

Bogenhausen * Der Turm der Georgskirche wird etwas erhöht und abschließend mit seiner charakteristischen Kuppel bekrönt. 


16. 6 1941 - Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger

München-Bogenhausen * Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger in der Bogenhausener Pfarrei Heilig Blut und als Kirchenrektor an der Sankt-Georgs-Kirche.


1820 - Badbetrieb mit zahlreichen Erfrischungen

Bogenhausen *  Magdalena Dumenyl, die „Bad-Eigentümerin zu Brunnthal bei Bogenhausen“, preist in der Zeitung ihren Badebetrieb, „welcher eine ganz eigene unmittelbar aus dem Bogenhauser Berg abfließende Badquelle besitzt, [...] wo übrigens besonders zu zahlende Erfrischungen zu haben sind“. 


1892 - Wirtschaftskonzession für Bad Brunnthal

Bogenhausen * Für den Bad- und Heilanstaltsbetrieb Bad Brunnthal wird letztmals eine Wirtschaftskonzession erteilt. 


um 800 - Ein früher Vorgängerbau der Bogenhausener Georgskirche wird vermutet

Bogenhausen * Am Standort der heutigen Kirche St. Georg besteht möglicherweise bereits ein frühes Gotteshaus. Seine Entstehungszeit und bauliche Gestalt sind jedoch nicht gesichert. Ein bestimmter Grundriss oder eine Ausstattung mit Holzdecke und gewölbtem Altarraum lassen sich für diese Zeit nicht zuverlässig rekonstruieren. 


14. 5 1770 - Graf und Künstler prägen das neue Kirchenzentrum

Bogenhausen * Johann Baptist Straub, der in München hoch angesehene Meister für Altarbauten, erhält den Auftrag für die Erstellung des Hauptaltars. Der damals 66-jährige Hofbildhauer konzipiert den Barockaltar als Mittelpunkt der Kirche. 

Finanziert wird der Hochaltar von Graf August Joseph von Törring-Jettenbach, der sich zudem mit seinem Wappen im Abschlussbogen verewigen lässt. 

Der hoch zu Ross gegen den Drachen kämpfende Kirchenpatron wird auf Wunsch des Grafen geschaffen, da dieser zuvor Mitglied des anno 1729 von Kurfürst Carl Albrecht neu geschaffenen St.-Georgi-Ritterordens geworden war.


29. 6 1822 - Ein Luxusbad im Brunnthal

Bogenhausen * Die Münchner strömen nach Bad Brunnthal, sodass Dumenyls Nachfolger das Anwesen beträchtlich erweitern kann und das Badeschloss aus einem gemauertem Gebäude mit 17 Zimmern, einem Speisesaal, Küchen, Keller und einem Pferdestall besteht. 

Anlässlich der Wiederöffnung der Badeanstalt gibt der neue Besitzer in der Münchener Politischen Zeitung bekannt, „dass in jedem Zimmer eine kupferne und blecherne Badewanne stehe, dass jeder das warme und kalte Wasser in dem Bad selbst einlaufen lassen könne, dass in jedem Badzimmer 1 Leibtuch in der Wanne, 1 Einschlagtuch statt dem Bademantel, 1 Handtuch und 1 Bodentuch, nebst Seife, sich befinde, und dass die Titl. Badegäste auf Verlangen mit Coffee, Chocolade, Wein, Bier und Liqueurs, dann Schinken, Käs und Butter, gegen billige Preise, bedient werden“. 


1. 7 1923 - Die Münchner Edelmesse GmbH wird eine Aktiengesellschaft

Bogenhausen * Die von Friedrich Lauer in seiner Villa in der Neuberghausener Straße 11 gegründete Münchner Edelmesse GmbH wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Sie wird als „Ständige Musterschau Deutscher Qualitätswaren mit Großhandelsvertretung für das In- und Ausland“ definiert. Nur geschultes, sprach- und warenkundiges Verkaufspersonal bedient die kaufkräftige, elitäre und vornehme Kundschaft. „Kein Schund, kein Kitsch, keine Ramschware wird zur Schau gestellt, sondern Gediegenes, Zweckentsprechendes, Echtes, mit einem Wort: ,Edles'."


31. 10 1948 - Enthüllung der Gedenktafel an der Bogenhausener Georgskirche

München-Bogenhausen * Die Gedenktafel an Alfred Delp, Dr. Hermann Joseph Wehrle, Ludwig Freiherr von Leonrod und Franz Sperr an der Bogenhausener Georgskirche wird enthüllt.


1914 - Aus dem Bad Brunnthal werden neoklassizistische Villen

München-Bogenhausen * Auf dem ehemaligen Areal des Bades Brunnthal entstehen drei neoklassizistische Villen.  Nur noch die Adresse erinnert an den Badebetrieb.


28. 5 1967 - Ein neues Ludwig-II.-Denkmal in den Maximiliansanlagen

München-Haidhausen *  In den Maximiliansanlagen, zwischen dem Maximilianeum und dem Friedensengel, an der Stelle, an der König Ludwig II. - eigens für die Werke seines verehrten Musikeridols Richard Wagner - ein Festspielhaus errichten lassen wollte, wird die 2,60 Meter hohe Bronzestatue zu Ehren des bayerischen Märchenkönigs enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben. Der Bildhauer Anton Rückel hat das Denkmal erschaffen. 

Auf einem Granitmonolith, an den vier Bronzereliefs mit Ansichten der Schlösser Linderhof, Herrenchiemsee und Neuschwanstein sowie des geplanten Festspielhauses angebracht sind, steht - als Sinnbild eines gescheiterten Projekts - der in Bronze gegossene bayerische Märchenkönig. 

Ihre Inschrift lautet: „Wo Bayerns König Ludwig für Richard Wagners Werke nach Gottfried Sempers Plänen zum Ruhm der ganzen Menschheit den Festbau schaffen wollte, setzt sich das Volk sein Denkmal. A.D. MCMLXVII.“

Es ist dies der Ersatz für ein Standbild, das sich in einem halbrunden Säulentempelchen auf der Corneliusbrücke befand und von den Nazis am 3. Mai 1942 demontiert und als Metallreserve für die Roh­stoffversorgung des Reiches nach Hamburg gebracht und zum Bau von Bomben eingeschmolzen wurde. 


16. 12 1864 - Ein Festspielhaus ohne Bauplatz

Zürich - München * Der Architekt Gottfried Semper zeichnet eine erste Skizze für das Münchner Wagner-Festspielhaus und reist umgehend nach München, um die genaueren Bedingungen zu erfahren. Doch dort sind die Vorstellungen noch nicht sehr weit gediehen, nicht einmal ein Bauplatz ist im Gespräch.


13. 12 1864 - Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

Zürich * Durch einen Brief von Richard Wagner erfährt der Architekt Gottfried Semper von der Aussicht, „ein großes Theater im edelsten Stile“ für Wagners Musikdramen ausführen zu können. 


13. 6 1866 - Die Pläne für ein Richard-Wagner-Festspielhaus

Zürich * Der Architekt Gottfried Semper richtet eine Anfrage an das Kabinett des bayerischen Königs, ob er die Pläne für das Richard-Wagner-Festspielhaus schicken soll, die „seit mehreren Monaten zur Vorlage fertig“ seien. 

Die schwierige politische Situation, die auch durch den bevorstehenden Krieg gegen Preußen entstanden ist, hat ihn zögern lassen. In den Folgewochen versucht Semper, die Planungen für den Monumentalbau möglichst schnell abschließen zu können.


12 1897 - Ein Monumentalbau, der nie entstand

München *  Gottfried Sempers hat die Planunterlagen und das des Festspielhauses fertiggestellt. Sie zeigen den berühmten Architekten auf der Höhe seines Könnens. 

Mit dem 175 mal 102 Meter - oder 600 mal 350 bayerischen Fuß - messenden Theater, dem Halbrund des Zuschauerraumes und dem darüber liegenden Bühnenhaus sowie den beiden Seitenflügeln, die die Treppenhäuser und die Gesellschaftsräume beinhaltet hätten, wäre ein Monumentalbau geschaffen worden, mit dem Ludwig II. der Architektur des Maximilianeums ein gleichwertiges Bauwerk an die Seite gestellt hätte. 

Das von Gottfried Semper eingeforderte schriftliche Auftragsdekret trifft jedoch nie in Zürich ein, da zwischenzeitlich feststeht, dass der fünf Millionen Gulden teuere Theaterbau nicht entstehen wird. 


29. 12 1864 - Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

München-Graggenau * König Ludwig II. empfängt den Architekten Gottfried Semper und gibt ihm einen mündlichen Planungsauftrag für das Wagner-Festspielhaus. Auf Sempers Drängen hin fasst man ein Terrain südlich des seit dem Jahr 1857 im Bau begriffenen Maximilianeums ins Auge. 

Da Richard Wagner aber keine sechs Jahre bis zur Fertigstellung des neuen Theaters warten will, überredet er den König, für die Zwischenzeit noch ein provisorisches, hölzernes Theater im Glaspalast zu errichten, um - so die Begründung - nach Abschluss des „Rings des Nibelungen“ im Sommer 1867 sofort mit den Aufführungen beginnen zu können. Doch damit wäre die Nutzung des Glaspalastes als Ausstellungsort massiv eingeschränkt worden, weshalb nun zusätzliche Gegner des Projekts auf den Plan treten.

Ungeachtet dieser Diskussion fertigt Gottfried Semper jeweils Zeichenentwürfe und Modelle vom Festspielhaus und vom provisorischen Theater an.  Der wagnernarrische König sieht schon seine „Straße gekrönt vom Prachtbau der Zukunft”.


26. 11 1864 - Ein großes steinernes Theater für Wagners Werke

München-Haidhausen * Dem Bayernkönig Ludwig II. schwebt ein monumentales Bauwerk für ein Festspielhaus vor. Deshalb schreibt der Monarch an Richard Wagner, er habe „den Entschluß gefaßt, ein großes steinernes Theater erbauen zu lassen, damit die Aufführung des Ringes der Nibelungen eine vollkommene wäre“.

König Ludwigs Vorstellungen eines Richard-Wagner-Festspielhauses in München werden jedoch von seiner unmittelbaren Umgebung und von einem großen Teil der Bevölkerung mit Skepsis beobachtet, da der prachtvolle Monumentalbau nur an wenigen Festspieltagen benutzt worden wäre. Das Interesse der Zeitzeugen am weiteren Verlauf von Gottfried Sempers Planungen ist deshalb ebenso groß wie widersprüchlich.


11. 1 1867 - Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des Festspielhauses

München * Gottfried Semper zeigt König Ludwig II. das Modell des Festspielhauses. Der Monarch ist derart angetan, dass er dem Architekten per Handschlag nicht nur den Auftrag zum Bau erteilt, sondern ihn auch einlädt, nach München zu übersiedeln und Oberbaurat sowie Hoftheater-Intendant zu werden.

Da Semper den Platz auf dem rechten Isarhochufer favorisiert, steht freilich sofort die Anlage einer neuen Straße zur Debatte. Gottfried Semper schlägt dafür eine Nord- und eine Südvariante vor.

  • Erstere verlängert in leicht geknickter Form die Galeriestraße.
  • Der südliche Straßenzug, dem auch der König den Vorzug gibt, ist die Verlängerung der Brienner- und Hofgartenstraße.

Obwohl das Bauterrain vom König nie erworben wird, fertigt Semper dafür bis Dezember 1867 die Planunterlagen an.


7. 3 1868 - Gegen den Bau eines Wagner-Festspielhauses in München

München * Das Festspielhaus-Projekt scheitert am Geldmangel und schließlich sogar am Widerstand Richard Wagners, der drei seiner Opern - durch Protektion Ludwigs - in München uraufführen konnte. Cosima von Bülow, Wagners Sekretärin und Mutter zweier gemeinsamer Kinder, redet Ludwig II. den Plan zum Bau eines Wagner-Festspielhauses in München aus. 

Dieses Bauvorhaben ist das erste und zugleich das letzte, bei dem der König in der Bestimmung an das Volk denkt. Bayerns Märchenkönig lässt schließlich überhaupt keinen öffentlichen Bau mehr errichten und zieht sich zurück. Ludwigs Schlösser waren niemals für die Öffentlichkeit bestimmt. 


1807 - Die Badwirtin von Brunnthal

Bogenhausen * Die aus Frankreich stammende Magdalena Dumenyl betreibt in Brunnthal bei Bogenhausen eine Badeanlage mit angeschlossener Gastwirtschaft. Das schlossähnliche Hauptgebäude der Anlage wird von einem markanten Türmchen geprägt. Die Badetradition in Bad Brunnthal lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Nun fließt das kohlensäurehaltige Quellwasser in die Badebecken von Frau Dumenyl.


3. 10 1979 - Die Schack-Galerie öffnet wieder 

München-Lehel * Nach ihrer Sanierung öffnet die Schack-Galerie an der Prinzregentenstraße wieder für das Publikum. Zuvor hatte die Staatsregierung erwogen, die Galerie dauerhaft zu schließen und ihre Räume der benachbarten Staatskanzlei zuzuschlagen. Öffentliche Proteste verhindern dies. 

Das Interesse an den Schätzen der Schack-Galerie flaut jedoch ab. Nur zwischen 8.000 bis 10.000 Besucher kommen im Jahr. Oft stehen die Säle leer, weshalb ein München-Führer die Galerie sogar als „stillen Winkel“ für Ruhe suchende Kunstfreunde empfiehlt.


2. 8 1950 - Die Schack-Galerie kann wieder geöffnet werden

München-Lehel * Da die ehemalige Preußische Gesandtschaft im Zweiten Weltkrieg glimpflich davon gekommen war, kann die Schack-Galerie als eines der ersten Museen Münchens wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden.


10. 9 1319 - Bogenhausen wird zum Grenzort

Bogenhausen * Durch die Übertragung des Gerichtsbanns für die Grafschaft auf dem Yserrain wird das Gebiet ein eigenständiges Staatsgebilde. Damit wird das baierische Bauerndorf Bogenhausen zu einem Grenzort - denn nur wenige hundert Meter hinter dem heutigen Herkomerplatz beginnt nun das freisingische Ausland. 


18. 9 1909 - Kaiser Wilhelm II. eröffnet die Schack-Galerie

München-Lehel * Der Deutsche Kaiser und König von Preußen, Wilhelm II., eröffnet die Schack-Galerie an der Prinzregentenstraße 9. Die Münchner Neuesten Nachrichten schreiben: „Als Kunstfreund und Mäcen ist der Kaiser bei uns erschienen, nachdem er erst als oberster Kriegsherr, umgeben vom Glanz seines militärischen Gefolges, die friedlichen Schlachtfelder im Frankenland verlassen“.

Im Giebelfeld des neuen Kultur-Tempels, das von massigen Säulen getragen wird, befindet sich der preußische Adler und die Inschrift: „Kaiser Wilhelm II. der Stadt Muenchen zur Mehrung ihres Ruhmes und grossen Kuenstlern zum Gedaechtnis“. In diesem Sinne ist auch die kaiserliche Eröffnungsrede gehalten, in der er die wohlgesetzten Worte spricht: „Ich weiß mich eins mit der vaterländischen Gesinnung des Münchner Bürgertums, auf welches ganz Deutschland, von der Meeresküste bis zu den bayerischen Bergen, ein Recht hat, stolz zu sein.“ 


10. 7 1978 - Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie

München-Lehel * Das Bayerische Kultusministerium schließt die Schack-Galerie. Die besten Stücke der Sammlung sollen in die Neue Pinakothek wandern, der Rest im Depot Aufnahme finden. „Angesichts der jüngsten Terroranschläge“, so die Begründung, sei „die Sicherheit der benachbarten Staatskanzlei“ nicht mehr garantiert.

Erst der Protest von Museumsfachleuten, Fachverbänden und der Presse beendete das, wie sich die Süddeutsche Zeitung ausdrückt, das „Münchner Trauerspiel“.


1. 10 1939 - Die Schack-Galerie wird in das Eigentum Bayerns überführt

München-Lehel * Die Schack-Galerie wird in das Eigentum Bayerns überführt. Die Gemälde werden kurz nach Kriegsbeginn in Klöstern und Schlössern im bayerischen Oberland in Sicherheit gebracht.


9. 12 1918 - Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

München-Lehel * Aus der Schack-Galerie wird das Karl-Spitzweg-Bild „Sennerin auf der Alm“ gestohlen. Das Bild hat einen Wert von 25.000 Mark. 


Ab 1907 - Die Preußische Gesandtschaft und die Schack-Galerie wird gebaut

München-Lehel * Der palastartige Bau mit seiner Doppelfunktion als Preußische Gesandtschaft und Schack-Galerie wird bis 1909 verwirklicht.


9. 10 1986 - 200.000 Unterschriften gegen Atomenergie und Wiederaufarbeitung

München * WAA-Gegner demonstrieren vor der Bayerischen Staatskanzlei und übergeben rund 200.000 Unterschriften gegen die Nutzung der Atomenergie und die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente. Die Aktion macht die breite gesellschaftliche Unterstützung des Widerstands sichtbar und erhöht unmittelbar vor der bayerischen Landtagswahl den politischen Druck auf die Staatsregierung.


1. 10 1919 - Der erste Hortleiterinnenkurs wird abgehalten

München-Bogenhausen * Der erste Hortleiterinnenkurs innerhalb der Städtischen Frauenschule wird abgehalten.


2. 10 1943 - Das Bogenhausener Schulgebäude wird durch Bomben total zerstört

München-Bogenhausen * In der Nacht vom 2. zum 3. Oktober wird das Schulgebäude am Kirchplatz 3 in Bogenhausen durch Bomben total zerstört. Das Seminar und der Kindergarten wird in die Gebeleschule verlegt.


1900 - Anbau schafft mehr Platz im Bogenhausener Schulhaus 

München-Bogenhausen * Das Schulhaus am Kirchplatz 3 erhält einen Anbau. Die Erweiterung lindert vorübergehend die Raumnot und verbessert die Unterrichtsbedingungen. 


18. 9 1931 - Angelika Maria „Geli“ Raubal begeht Selbstmord

München-Haidhausen * Die 23-jährige „Privatstudierende“ Angelika Maria „Geli“ Raubal begeht in Adolf Hitlers Wohnung am Prinzregentenplatz 16 Selbstmord durch Erschießen. Es handelt sich dabei um eine Tochter von Hitlers Halbschwester Angela Raubal.

Die schweren Verletzungen und die weitere Umstände, über die die Münchener Post berichtet, signalisieren der Öffentlichkeit den Verdacht auf ein Verbrechen. Die Staatsanwaltschaft beauftragt deshalb sofort den Polizeiarzt, die Leiche nochmals zu untersuchen.


1939 - Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16

München-Haidhausen * Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16.


21. 9 1931 - Geli Raubal’s Leichnam überraschend freigegeben

München - Wien • Die Ermittlungsbehörden geben überraschend den Leichnam von Hitlers Nichte Geli Raubal zur Bestattung frei, ohne eine Obduktion anzuordnen. Ungewöhnlich rasch wird die Tote nach Wien überführt, wo sie bereits am 23. September auf dem Zentralfriedhof beerdigt wird.


7. 7 1950 - Grundsteinlegung für ein Fabrikationsgebäude der Firma Togal

München-Bogenhausen * Der Grundstein für ein zusätzliches Fabrikationsgebäude der Firma Togal an der Ismaninger-/Törringstraße wird gelegt.


1900 - Die Betz’sche Gastwirtschaft erhält einen repräsentativen Neubau 

München-Bogenhausen * Die Wirtsleute Anna und Lorenz Betz ersetzen ihre alte Gastwirtschaft an der Ismaninger Straße durch einen repräsentativen Neubau nach Plänen von Paul Pfann. Die Bauarbeiten werden um 1900 abgeschlossen.  

In der prächtig ausgestatteten „Millionärs-Trinkstube“ trifft sich die Bogenhausener Prominenz. Zu den Gästen gehören der ehemalige Bürgermeister Josef Selmayr, der Ziegeleibesitzer Franz Kaffl und der Wirt Lorenz Betz. Die drei wohlhabenden und einflussreichen Männer werden spöttisch die „Heiligen Drei Könige von Bogenhausen“ genannt. Bildtafeln des Malers Franz Ringer schmücken die Stube mit Szenen aus dem Bogenhausener und Münchner Alltagsleben. 


Bis 20. 9 2004 - Togal schlägt über 160 Kauf- und Fusionsangebote aus

München-Bogenhausen * Mehr als 160 Kauf- und Fusionsangebote hat der Bogenhausener Togal-Chef Günther J. Schmidt schon abgelehnt.


1820 - Das Karussell in der Betz‘schen Wirtschaft

Bogenhausen * Im Wirtsgarten des Betz‘schen Gasthauses in Bogenhausen befindet sich neben einer Hühnerbraterei auch ein  zwölfeckiger, schindelbedeckter Pavillon mit einem Karussell, das ein Dromedar, einen Steinbock, einen Widder und fünf Pferde, die Kutschen ziehen. Wenn sich jemand findet, der im Keller unter dem Karussell anschiebt, ist das für die Kinder eine Mords-Gaudi. Das Karussell ist die besondere Attraktion. 


1920 - Die weltweit ältest erhaltenen Karussell-Figuren

München-Bogenhausen * Die Figuren und Wagen des Karussells aus dem Betz‘schen Gasthaus in Bogenhausen kommen ins Münchner Stadtmuseum. Sie gelten als die weltweit ältest erhaltenen Teile eines volkstümlichen Ringelspiels. 


7 1944 - Der Betz‘sche Tanzpavillon wird von Bomben zerstört

München-Bogenhausen * Der unter Denkmalschutz stehende Tanzpavillon aus der Biedermeierzeit im Wirtsgarten des Betz‘schen Gasthauses in Bogenhausen wird durch Bomben zerstört. 


11. 12 2005 - Die Trambahaltestelle Törringstraße heißt jetzt Bundesfinanzhof 

München-Bogenhausen * Die Trambahaltestelle „Törringstraße“ wird in „Bundesfinanzhof“ umbenannt. Der neue Name weist auf das nahe gelegene Gericht hin und macht dessen Standort im öffentlichen Nahverkehr sichtbar. Die Umbenennung geht auf das Engagement der Gerichtspräsidentin Iris Ebling zurück. 


1810 - Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück an Raphael Kaula

München-Englischer Garten * Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück am Ostrand des Englischen Gartens an den Großhändler und Bankier Raphael Kaula. In der Folgezeit lässt Kaula kleinere Gebäude seines Vorbesitzers Aretin abreißen und durch das elegantere Kaula-Schlössl ersetzen. Nach seiner Erhebung in den Adelsstand heißt das Kaula-Schlössl nun Murat-Schlössl. 

Seine im Jahr 1812 als jüngstes Kind geborene Tochter Nanette wächst zu einer so auffallenden Schönheit heran, dass sie unter dem Titel „Münchens schönste Jüdin“ weithin bekannt ist.


Um das Jahr 1798 - Adam Freiherr von Aretin kauft ein ödes Grundstück

München-Englischer Garten - Lehel * Vizekanzler Adam Freiherr von Aretin kauft ein ödes Grundstück an der Ostseite des Englischen Gartens und baut dort einen Sommersitz mit zwei kleinen Häusern und einem Lustgarten im französischen Stil.


12. 9 1899 - Die Max-Joseph-Brücke wird ein Opfer der Fluten

München-Bogenhausen * Die Isar schwillt auf 1.290 Kubikmeter in der Sekunde an. Bei diesem sogenannten Jahrhunderthochwasser wird die Max-Joseph-Brücke von den Fluten des Gebirgsflusses weggerissen.


1804 - Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen

Bogenhausen * Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen. Sie hält bis zum Jahr 1812.


1812 - Die Bogenhausener Isarbrücke muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden

Bogenhausen * Die alte Isarbrücke bei Bogenhausen muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden.


1826 - Ein lange anhaltendes Provisorium

Bogenhausen * Eine ganz aus Holz hergestellte provisorische Isarbrücke bei Bogenhausen wird gebaut. Diese Interimsbrücke hält bis 1873.


Um 1798 - Adrian von Riedl kauft ein trockengelegtes ödes Land

München-Englischer Garten - Lehel * Adrian von Riedl, der zuvor mit zwei Dämmen das weitverzweigte Wildflussbett der reißenden Isar zwischen Lehel und Ismaning gebändigt hatte, kauft einen Teil des von ihm trockengelegten ehemaliges Isarbetts, das als ödes Land von Kurfürst Carl Theodor freigegeben wurde.

Zunächst lässt er sich zwischen Eisbach und Schmiedbach, am Rande des Englischen Gartens ein stattliches Palais erbauen, das er mit einem kleinen Englischen Garten mit allerlei Zubehör umgibt. Sogar eine Brunnquelle, eine Gloriette, und ein kleiner Chinesischer Turm dürfen nicht fehlen. Aus dieser Anlage entsteht später der Paradiesgarten, ein beliebtes Ausflugslokal.


29. 9 1900 - Das neue Bayerische Nationalmuseum wird eingeweiht

München-Lehel * Prinzregent Luitpold weiht den von Gabriel von Seidl entworfenen Neubau des Bayerischen Nationalmuseums an der Prinzregentenstraße ein. Das Museum erhält damit mehr Platz für seine wachsenden Sammlungen, die bisher im Gebäude an der Maximilianstraße 42 untergebracht sind. 


4. 4 1857 - Startschuss für die Gartenanlage auf der Isaranhöhe

München-Haidhausen * Bayernkönig Max II. gibt ein halbes Jahr vor der Grundsteinlegung für das Maximilianeum - den Startschuss für die Entstehung der Gartenanlage auf der Isaranhöhe, indem er schreibt: „Ich lasse auf Kosten Meiner Kabinettskasse einen Fußweg auf dem rechten Isarufer zwischen Haidhausen und Bogenhausen herstellen, welcher zu beiden Seiten mit Bäumen und Gebüschgruppen bepflanzt werden soll - die dazu nötigen Gewächse sind, soweit es nur immer thunlich ist, aus Meinen Hofgärten unentgeltlich […] abzugeben.“

König Max II. will damit eine Naturkulisse für sein Maximilianeum erschaffen lassen, die zunächst das Terrain nördlich der Maximiliansbrücke bis zur Ausflugswirtschaft Neuberghausen umfassen soll. Damit kann die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindet östliche Flussufer übergreifen und die Stadt in eine breitere Grünbasis einbinden. 


Um 1600 - Herbergshäuser prägen die Vororte östlich der Isar 

Haidhausen - Au  Lohe * In den Ansiedlungen vor München verbreitet sich das Herbergssystem. Eine „Herberge“ bezeichnet dabei einen eigenen Wohnanteil innerhalb eines Hauses: Er kann nur eine Stube, eine Wohnung oder ein ganzes Stockwerk umfassen. Mehrere Menschen besitzen so Anteile am selben Gebäude. Solche Wohnteile heißen auch „Gemächer“, ihre Eigentümer werden in den Quellen als „Gmächler“ bezeichnet.  

  • Die später beschriebenen Herbergshäuser bestehen häufig aus Holz oder Fachwerk und sind in kleine Quartiere geteilt. 
  • Zu einem Wohnteil gehören meist eine niedrige Stube, eine Kammer, eine kleine Küche sowie ein „Kastl“ und eine „Holzleg“ für Vorräte und Brennholz. 
  • Kleine Fenster mit verbleiten Scheiben lassen wenig Licht herein. 
  • Wände und Decken sind aus Holz und werden gekalkt. 
  • Oft gibt es nur in der Stube eine Feuerstelle; dort wird auch gekocht und gewaschen. 
  • Dachräume dienen ebenfalls zum Wohnen. 
  • Meist decken Schindeln die Dächer, Ziegel sind seltener. 
  • Unterschiedlich angeordnete Kamine, Dachaufbauten und gelegentlich kleine Erker geben den Häusern ihr vielfältiges Aussehen. 
  • Eigene Eingänge und Außentreppen trennen die Anteile voneinander; 
  • am Hang sind obere Stockwerke mitunter direkt vom höher gelegenen Gelände aus zugänglich.


Um 5 1857 - König Max II. lässt das östliche Isar-Steilufer in einen Park umgestalten

München-Haidhausen * König Max II. lässt - im Rahmen der Erbauung des Maximilianeums - das östliche Steilufer der Isar in einen Park umgestalten, um damit die Spazier- und Erholungszone des Englischen Gartens auf das neu eingemeindete rechte Flussufer übergreifen. Der 26-jährige Carl Effner wird mit der Realisierung der Maximilians-Anlagen nördlich des im Bau befindlichen Maximilianeums beauftragt.

Der König hatte schon während seiner Kronprinzenzeit ein umfangreiches Programm zur gärtnerischen Gestaltung seiner künftigen Residenzstadt München erstellen lassen. Nach dem Vorbild von Paris, London und Berlin sollten auch in München Alleen, begrünte Stadtplätze und kleine Parkanlagen das Stadtbild auflockern. Die Ortschaften Haidhausen und Bogenhausen sollten durch große Grünanlagen zu Villenkolonien zusammengefasst werden.


12 1907 - Kaulbachs Lob für die Fleischer-Farben

München * Friedrich August von Kaulbach bestätigt Ernst Philipp Fleischer schriftlich, er habe in den vergangenen Jahren häufig mit den „Fleischer-Farben“ gearbeitet und sei von deren Unveränderlichkeit und Haltbarkeit vollständig überzeugt. Er könne sie daher allen Kollegen empfehlen. 

Fleischer vertrieb seine nach ihm benannten Malmaterialien mit großem kommerziellen Erfolg. Durch die Erlöse aus seinen Panoramagemälden sowie aus der Vermarktung der von ihm entwickelten Künstler-Ölfarben erlangte er - zusätzlich zu den Einkünften aus dem Familienunternehmen - ein beträchtliches Vermögen.


Um 1803 - Schloss Stepperg wird zum Montgelas-Schlössl

Bogenhausen * Der Staats- und Konferenzminister Maximilian Joseph von Mont­gelas kauft Schloss Stepperg vom Bogenhausener Handelsmann Franz Xaver Rupprecht. Der nun „Montgelas-Schlössl“ genannte Adelssitz dient ihm als Sommerresidenz. 


1640 - Der Adelssitz Stepperg mit Niedergerichtsbarkeit

Bogenhausen * Georg Schobinger wird die Niedergerichtsbarkeit seines Sitzes Stepperg im Gericht Pfaffenhofen auf sein „gemauertes Haus“ und seinen Garten in Bogenhausen - „soweit die Dachtraufe reicht“ - übertragen. 


Um 4 1912 - Beschwerden wegen der Bauruine

München-Bogenhausen * Zwei Gemeindebevollmächtigte wenden sich zum Zustand des Fleischer-Schlössls an den Magistrat der Stadt und fordern, alles zu unternehmen, „um diesem unästhetischen Zustand ein Ende zu machen“. Zwar haben die Bauhandwerker alles entfernt, was nicht niet- und nagelfest ist, doch häufen sich die Beschwerden über das Durcheinander auf dem verödeten Bauplatz.

 


Um 1900 - Ernst Philipp Fleischer erwirbt das ehemalige Stepperg-Areal 

München-Bogenhausen * Der Panoramenmaler und Farbenfabrikant Professor Ernst Philipp Fleischer erwirbt ein 2,38 Hektar großes Grundstück an der Ismaninger Straße. Das Gelände gehört zum ehemaligen Anwesen von Schloss Stepperg. Fleischer plant hier ein repräsentatives Wohn- und Gesellschaftshaus mit Gemäldegalerie und Atelier. 


1683 - Ventura Terzago gehört Schloss Stepperg

Bogenhausen * Schloss Stepperg befindet sich im Besitz des kurfürstli­chen Rats und Geheimsekretärs Ventura Terzago. 

Die weitere Ge­schichte des Anwesens ist bislang nur bruchstückhaft erforscht, doch steht fest, dass es mehrfach den Besitzer wechselte und zunehmend zum Spekulationsobjekt wird.


1. 10 1918 - Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf

München-Bogenhausen * Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf.


28. 2 1908 - Ernst Philipp Fleischer wird wegen Ehebruchs geschieden

München * Ernst Philipp Fleischers Ehe wird „wegen Ehebruchs mit der früheren Modellsteherin Maria Reitmaier“ geschieden.


1782 - Schloss Stepperg wechselt die Besitzer

Bogenhausen * Der Kriegsrat Freiherr von Wadenspann übergibt den Edelsitz Stepperg an seinen Schwiegersohn Joseph von Schmöger, der ihn für 3.000 Gulden an den Münchner Bürger Franz Anton Thaller veräußert. 


2. 2 1817 - Montgelas nutzt den Edel­sitz Stepperg bis zu seinem Tod

Bogenhausen * Nach seiner Entlassung als Minister nutzt Graf Maximilian Joseph von Montgelas den Edel­sitz Stepperg bis zu seinem Tod am 14. Juni 1838 wei­terhin als Sommerresidenz - ein Ort, an dem sich private, öffentliche, wirtschaftliche und politische Interessen oftmals verbinden.


1913 - Bogenhauser Grundverwertungsgesellschaft erwirbt das Fleischer-Schlössl

München-Bogenhausen * Eine eigens zum Ankauf des Fleischer-Areals gegründete Bogenhauser Grundverwertungsgesellschaft erwirbt das Grundstück einschließlich Rohbau an der Ismaninger Straße. 

Mehrfach versucht sie in der Folgezeit vergeblich, das Anwesen als Ganzes zu verkaufen. Pläne des bayerischen Staats, das Gebäude in ein Museum umzuwandeln, werden im letzten Kriegsjahr 1918 aus finanziellen Gründen fallen gelassen.


1802 - Franz Xaver Rupprecht wird Schlossherr

Bogenhausen * Über Jakob Nockher und Andreas Dall’Armi gelangt das Schloss Stepperg Anfang 1802 in den Besitz des Bogenhausener Handelsmanns Franz Xaver Rupprecht. 


17. 6 1820 - Ernestine Rupertina Walburga Gräfin von Montgelas stirbt

Lucca * Ernestine Gräfin von Montgelas stirbt im Alter von 41 Jahren in Lucca. Ihr Mann Maximilian Joseph überlebt sie um 18 Jahre. 


3. 1 1924 - Das Reichsfinanzhof-Gebäude ist fertiggestellt

München-Bogenhausen * Das Gebäude für den Reichsfinanzhof wird förmlich seiner Bestimmung übergeben. Nach der abschließenden Kassenrechnung belaufen sich die Kosten für Um- und Ausbau auf insgesamt 488.379,95 Goldmark. 

  • Das Gebäude ist im Inneren im Stil des Art déco ausgestattet. Der schönste Raum ist die eichengetäfelte Bibliothek, die jedoch in den 1970er-Jahren einer Modernisierung zum Opfer allen wird. 
  • Im zweiten Stock war die Dienstwohnung des Präsidenten des Reichsfinanzhofs eingerichtet worden.


14. 10 1934 - Auslegung der Steuergesetze nach nationalsozialistischer Weltanschauung

Berlin - München-Bogenhausen * Staatssekretär Fritz Reinhardt initiiert das Steueranpassungsgesetz, das vorschreibt, Gesetze „nach nationalsozialistischer Weltanschauung“ auszulegen. Damit ist es möglich, auch gegen den Wortlaut älterer Steuergesetze zu entscheiden. Grundsätze wie Gleichbehandlung der Steuerpflichtigen und Leistungsbezogenheit der Steuerbemessung werden aufgehoben. 

Unter Berufung auf die angebliche Nichtzugehörigkeit der Juden zur deutschen Volksgemeinschaft verweigert man ihnen gesetzlich zustehende Steuervergünstigungen. 

 


1992 - Der Bibliotheksanbau des Bundesfinanzhofs wird erweitert

München-Bogenhausen * Über dem ursprünglich eingeschossigen Bibliotheksanbau des Bundesfinanzhofs werden zwei weitere Stockwerke auf einer Stahlrahmenkonstruktion „aufgehängt“, da die Statik einen klassischen Aufbau nicht erlaubt.


1790 - Der zwei Kilometer lange Isardamm ist fertig gestellt

München-Englischer Garten - Lehel * Der vom Geometer Adrian von Riedl geplante, etwa 2 Kilometer lange Isardamm ist fertig gestellt. Er schützt den Englischen Garten nicht nur vor Hochwasser, sondern ermöglicht auch die Entwässerung des Parkgeländes.


1. 7 1802 - Maria Leopoldine kauft das Landsassengut zu Stepperg

Stepperg * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine kauft das Landsassengut zu Stepperg mit den dazugehörenden Bauernhöfen in Rennertshofen und Mauern um den Preis von 71.200 Gulden. 


Um 11 1912 - Zwangsversteigerungsverfahren der Bogenhauser Schlossruine

München-Bogenhausen * Für die Bauruine des Fleischer-Schlössls wird das Zwangsversteigerungsverfahren eingeleitet. Dies hindert jedoch niemanden daran, weiterhin Vorschläge für eine sinnvolle Nutzung der „Bogenhauser Schlossruine“ zu unterbreiten: als Museum, Bildergalerie, Bürogebäude einer Versicherung oder gar als Krankenanstalt - an ein Gericht denkt damals noch niemand.


2 1918 - Kleinwohnungen oder Villen

München-Bogenhausen * Die Baufirma Heilmann & Littmann bietet an, im sogenannten „Fleischerpalast“ 110 Kleinwohnungen zu errichten. Schließlich entschließt man sich jedoch, das Gebäude abzubrechen und das Gelände in dreißig Villengrundstücke zu parzellieren. 

Ein entsprechender Baulinienplan liegt vor, und die Verhandlungen mit dem königlich-bayerischen Pionierbataillon über die Sprengung des Rohbaus sind eingeleitet. 


1950 - Der Bundesfinanzhof wird gegründet

München-Bogenhausen * Der Bundesfinanzhof wird als Nachfolgeinstitution des Reichsfinanzhofs gegründet. 

Bemerkenswert ist dabei, dass ehemalige Reichsfinanzhof-Juristen in der Ismaninger Straße 109 wieder Karriere machen, obwohl sie in der NS-Zeit das Unrechtssystem mitgetragen haben. 


1803 - Staatsminister Montgelas kauft Schloss Stepperg

Bogenhausen * Der Staats- und Konferenzminister Maximilian Joseph von Mont­gelas kauft Schloss Stepperg vom Bogenhausener Handelsmann Franz Xaver Rupprecht. Der nun „Montgelas-Schlössl“ genannte Adelssitz dient ihm als Sommerresidenz. 


Ab 10 1922 - Der Umbau des Fleischer-Schlössls zum Reichsfinanzhof

München-Bogenhausen * Der Umbau des Fleischer-Schlössls zum Reichsfinanzhof wird durchgeführt. Die strenge klassische Form des ursprünglichen Baus, der auf 77 Meter verkürzt wird, sowie die bereits vorhandene Hausteinfassade sind bei der Neuplanung bindend und bei den notwendigen Eingriffen in die Bausubstanz zu berücksichtigen.


Nach dem 15. 6 1838 - Montgelas Sohn verkauft Stepperg an Herzog Max in Bayern

Bogenhausen * Kurz nach dem Tod von Graf Maximilian Joseph von Montgelas verkauft sein gleichnamiger Sohn den gesamten Bogenhausener Besitz an Herzog Max in Bayern, der auch „Zither-Maxl“ genannt wird. Dieser erwirbt zusätzlich weitere Grundstücke und vergrößert damit seinen Besitz. 


Ab 1933 - Die Aufgaben des Reichsfinanzhofes ändern sich

München-Bogenhausen * Die Aufgabe des Reichsfinanzhofes bestand während der Jahre von 1933 bis 1945 im Wesentlichen in der Weiterentwicklung der Steuergesetze und der Entwicklung des Steuerrechts im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung. Den Boykott jüdischer Geschäfte, die Entziehung der Berufszulassungen von jüdischen ärzten und die Entfernung jüdischer Beamten aus dem öffentlichen Dienst bezeichneten die Finanzrichter lediglich als „in steuerlicher Hinsicht irrelevante Belästigungen“.

Mit ihren Urteilen nahmen die „furchtbaren Juristen von der Ismaninger Straße“ entscheidenden Einfluss an der Arisierung jüdischen Vermögens. So mussten Juden, deren Wohnung von der Gestapo“versiegelt wurden, nachdem sie ins Ausland geflohen waren, ein Viertel ihres Vermögens als Reichsfluchtsteuer zahlen.


6 1944 - Eine Sprengbombe beschädigt den Westturm des Reichsfinanzhofs

München-Bogenhausen * Eine Sprengbombe beschädigt den Westturm des Reichsfinanzhofs an der Ismaninger Straße 109.


Nach dem 8. 5 1945 - Der Reichsfinanzhof wird aufgelöst

München-Bogenhausen * Mit der Bedingungslosen Kapitulation wird der Reichsfinanzhof aufgelöst.


25. 8 1805 - Geheimverhandlungen im Bogenhausener Schloss Stepperg

Bogenhausen * Angesichts des heraufziehenden Dritten Koalitionskriegs erneuern Baiern und Frankreich ihr Bündnis im Vertrag von Bogenhausen. Ort der Verhandlungen ist Schloss Stepperg, das Minister Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas als Landsitz nutzt. 

Die Geheimverhandlungen zwischen dem französischen Abgesandten und Minister Montgelas werden mit einem baierischen Bündniswechsel zu Frankreich in einem vorläufigen Vertrag abgeschlossen. Er beendet die Koalition mit Österreich und Russland. Napoleon sagt Baiern weitere Gebietszuwächse im Falle eines Sieges zu. Dafür verpflichtet sich das Kurfürstentum Baiern zur Stellung von 20.000 Mann.

Neben Baiern schließt Napoleon Verträge mit weiteren süddeutschen Mitgliedern des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Seine Verbündeten werden Baiern, Württemberg, Baden und Hanau. Napoleon Bonaparte schließt mit diesen die Verträge von Bogenhausen, Baden-Baden und Ludwigsburg.

Die baierische Regierung erhofft sich nach den Erfahrungen der beiden letzten Kriege von Frankreich eine wesentlich bessere Behandlung als von den kaiserlichen Österreichern. Um aber die Österreicher nicht unnötig herauszufordern, wird das Bündnis mit Frankreich zunächst noch geheim gehalten. Die baierische Abneigung gegenüber Österreich soll sich jedoch bald bestätigen. 


Ab 1992 - Der Bundesfinanzhof bekommt einen Erweiterungsbau

München-Bogenhausen * Errichtung eines Erweiterungsbaues zur Unterbringung der Bibliothek und der Dokumentationsstelle des Bundesfinanzhofs in der Ismaninger Straße. 


26. 7 1918 - Der Reichsfinanzhof in die Bogenhauser Ruine

Berlin * Das Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs und die förmliche Bewerbung der Stadt München als Sitz dieses Gerichts bringt eine Wende in der Frage, was aus der „Bogenhausener Ruine“ werden soll. Dass der Reichsfinanzhof nach München kommt, ist keineswegs selbstverständlich - Berlin wäre als 

  • Reichshauptstadt der „natürliche“ Standort gewesen. Ausschlaggebend ist, dass die Entscheidung nicht beim Reichstag, sondern beim Bundesrat, der Länderkammer des Kaiserreichs, liegt. Dieser bestimmt München zum Sitz des neuen Gerichts. Die Gründe für die Entscheidung zugunsten Münchens sind: 
  • Bayerische Eigeninteressen: Das Königreich drängt darauf, ein Reichsorgan auf seinem Territorium zu erhalten, nachdem Leipzig bereits das Reichsgericht und Berlin die meisten Reichsbehörden beherbergt. Als zweitmächtigster Bundesstaat nach Preußen will Bayern nicht leer ausgehen. 
  • Föderaler Ausgleich: Die Standortwahl ist ein Zugeständnis an Bayern und Ausdruck der Anerkennung seiner Bedeutung im Reich.
  • Politische Stabilität: Kurz vor Kriegsende soll Bayern als wichtiger Bundesstaat enger an das Reich gebunden werden. 
  • Praktische Voraussetzungen: München verfügt über die notwendige juristische und verwaltungstechnische Infrastruktur. 
  • Zudem steht mit dem „Fleischer-Schlössl“ ein geeignetes Gebäude zur Verfügung, das nach Ausbau als Dienstsitz des Reichsfinanzhofs genutzt werden konnte. 


Ab 10 1922 - Aus dem Fleischer-Schlössl wird der Reichsfinanzhof

München-Bogenhausen * Der Umbau des „Fleischer-Schlössls“ wird durchgeführt. Die strenge klassische Form des ursprünglichen Baus, der auf 77 Meter verkürzt wird, sowie die bereits vorhandene Hausteinfassade sind bei der Neuplanung bindend und bei den notwendigen Eingriffen in die Bausubstanz zu berücksichtigen.


1995 - Die Gebäudetrakte des Bundesfinanzhofs wieder vereint

München-Bogenhausen * Alle Beschäftigten des Bundesfinanzhofs in einem Gebäudekomplex vereint, nachdem der Anbau über einen verglasten Verbindungstrakt mit dem Altbau verbunden wird. 


Ab 5 1909 - Fleischers repräsentative Künstlerresidenz

München-Bogenhausen * Der Panoramenmaler, königliche Professor und Farbenfabrikant Ernst Philipp Fleischer lässt sich auf dem Grund des ehemaligen Schlosses Stepperg eine repräsentative Künstlerresidenz errichten. Er will damit andere Künstlerfürsten in den Schatten stellen. 

Fleischers Domizil sollte - einschließlich des Ateliers - eine Länge von 86 Metern und eine Breite von 21 Metern aufweisen. Hinzu kamen großzügige Freitreppen und eine gedeckte Auffahrt. 

  • Für das Hochparterre war eine Wohnfläche von fast 1.600 Quadratmetern vorgesehen. 
  • Das Atelier, mit rund 150 Quadratmetern Grundfläche, war seitlich am Hauptbau angesetzt und mit diesem verbunden, jedoch so gestaltet, dass es nicht sofort als solches erkennbar war, sondern als effektvolle architektonische Beigabe erschien. 
  • Geplant waren außerdem Stall- und Remisegebäude, ein Gewächshaus sowie eine Portierwohnung an der Ismaninger Straße. 
  • Die Rohbaukosten des Schlosses wurden auf 802.000 Goldmark veranschlagt; 
  • für den Innenausbau rechnete man überschlägig mit weiteren 791.000 Goldmark - konkrete Ausführungspläne lagen jedoch noch nicht vor. 


1814 - Stepperg wird Sitz des Patrimonialgerichts Bogenhausen

Bogenhausen *  Auf sein Ansuchen hin erhält Graf Maximilian Joseph von Mont­gelas‘ Sitz Stepperg das Orts- und Patrimonialgericht für Bogenhausen, Denning, Zamdorf, Priel und Steinhausen mit insgesamt 53 Familien. 


1935 - Der Reichsfinanzhof als Gehilfe des Finanzministeriums

Berlin - München-Bogenhausen * Der einflussreiche Staatssekretär Fritz Reinhardt fordert, der Reichsfinanzhof soll nur noch als Gehilfe des Finanzministeriums bei der Auslegung der Steuergesetze wirken. 

 


1980 - Der Bundesfinanzhof in der Denkmalliste

München-Bogenhausen * Der Gebäudekomplex des Bundesfinanzhofs wird in die Denkmalliste aufgenommen.


Ab 1971 - Für den Bundesfinanzhof wird ein eigenes Bibliotheksgebäude errichtet

München-Bogenhausen * Zur Montgelasstraße hin wird für den Bundesfinanzhof ein eigenes Bibliotheksgebäude errichtet und damit zugleich Raum für einen dringend benötigten zweiten Sitzungssaal geschaffen. 

Die ursprüngliche, repräsentative Bibliothek wird aufgegeben; ihre Einbauten samt Empore und Treppe entfernt. Stattdessen erhält der Raum eine neue Wand- und Deckenvertäfelung, um einen Sitzungssaal zu schaffen.


1991 - Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu

München-Haidhausen * Die Wirtsleute Ludwig Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 in Haidhausen.


1691 - Der Hofrat versucht, den Bau weiterer Wohnungen im Lehel zu unterbinden 

München-Lehel * Der Hofrat versucht vergeblich, die Errichtung weiterer Wohnungen in den Gärten des Lehels zu untersagen. Die Ansiedlung, die auch die Familie Tattenbach durch die Vergabe von Herbergen fördert, widerspricht den obrigkeitlichen Bemühungen, den Zuzug mittelloser Menschen zu begrenzen. 

Zur Begründung erklärt der Hofrat, durch die neuen Bewohner werde „der petl bey alhiesiger statt nur vermehret“. Die Grundbesitzer profitieren dagegen von den Bodenzinsen und den Abgaben bei Besitzwechseln.


1782 - Das Lehel zählt 188 Häuser und 2.225 Einwohner 

München-Lehel * Das Lehel umfasst 188 Häuser mit 507 Herdstätten und 2.225 Einwohnern. Ein großer Teil der Bewohner lebt von zünftigen Handwerken und anderen bürgerlichen Gewerben. Die Einbindung in die städtische Zunftordnung schützt jedoch nicht vor Armut und beengten Wohnverhältnissen. 


1805 - Handwerker und Isararbeiter prägen das Lehel 

München-Lehel * Der kurfürstliche Polizeidirektor Anton von Baumgartner nennt in seinem München-Wegweiser bei den Hausnummern des Lehels häufig Wäscher, Zimmerleute, Maurer sowie Länd- und Floßknechte. Die Berufsangaben zeigen die Bedeutung des Baugewerbes, der Wäscherei und der Arbeit an den Anlegeplätzen und auf der Isar für das Viertel. 


27. 9 1943 - Die Vermögenswerte der Familie Schülein werden eingezogen

München * Das Oberfinanzpräsidium München ordnet an, dass sämtliche Vermögenswerte der Familiengruppe Schülein gemäß einer Anweisung des Reichswirtschaftsministeriums an das Deutsche Reich abzuführen sind. Die Verfügung ist Teil der nationalsozialistischen Enteignungspolitik, mit der jüdischen Familien ihr Vermögen systematisch entzogen wird. 


2. 5 1919 - Morgendliche Gefechte in Haidhausen

München-Haidhausen * Gegen 8 Uhr kommt es am Johannisplatz und beim Straßenbahndepot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, nahe der Seeriederstraße zu Gefechten.


1902 - Die Unionsbrauerei zählt 173 Beschäftigte

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei beschäftigt 173 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 168 Männer und 5 Frauen. Die Belegschaftsgröße verdeutlicht den erfolgreichen Ausbau des Unternehmens zu einem bedeutenden Arbeitgeber in Haidhausen.


9. 11 2018 - Zwei Gedenktafeln erinnern an die Brauerfamilie Schülein 

München-Haidhausen * An der Fassade des Unionsbräu in der Einsteinstraße 42 und im Innenhof werden zwei Gedenktafeln für Josef und Hermann Schülein sowie ihre Familien enthüllt. Die vom Münchner Bildhauer Toni Preis gestalteten Tafeln würdigen das unternehmerische und soziale Wirken der jüdischen Brauerfamilie und erinnern an ihre Verfolgung durch die Nationalsozialisten.  

Die größere Tafel zeichnet die Geschichte von der Gründung der Unionsbrauerei über den Zusammenschluss mit Löwenbräu bis zur erzwungenen Emigration Hermann Schüleins 1936 nach. Sie erinnert auch daran, dass er aus den USA den Wiederaufbau Münchens unterstützt.  

An der Feierstunde nehmen unter anderem Kulturreferent Hans-Georg Küppers und IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch teil. Zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome verlesen Schülerinnen und Schüler der Mittelschule an der Wörthstraße die Namen deportierter und ermordeter jüdischer Menschen aus der Au und Haidhausen. 


1888 - Die Gambrinusbrauerei erhält den Namen Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die „Gambrinusbrauerei“ an der heutigen Einsteinstraße 42 wird in „Unionsbrauerei“ umbenannt. Der wirtschaftliche Erfolg bleibt jedoch aus: Unter dem Eigentümer Geyer gerät der Betrieb in Schwierigkeiten, die Brauerei verfällt zunehmend und muss schließlich stillgelegt werden. Damit wird der Weg für die spätere Übernahme durch Joseph Schülein und seine Geschäftspartner frei.


5. 1 1921 - Löwenbräu und Unionsbrauerei schließen sich zusammen

München * Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorstandsvorsitz übernimmt Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Entwicklung des Unternehmens maßgeblich prägt. Joseph Schülein wird Mitglied des Aufsichtsrats. 

Auslöser für die Fusion ist der weitgehende Verlust der von Löwenbräu aufgebauten Auslandsmärkte infolge des verlorenen Ersten Weltkriegs. Für Löwenbräu sind daher insbesondere die umfangreichen Immobilien und Gaststätten der Unionsbrauerei von großem Wert. Zum Besitz gehören mehr als 30 Wirtschaftsanwesen, mehrere Bauplätze, ein Torfwerk in Deining sowie zwei weitere Torfwerke in Gemeinschaft mit einer Münchner Brauerei. 

Darüber hinaus verfügt die Unionsbrauerei über drei Doppelsudwerke, moderne Mälzereien, eine umfangreiche Flaschenfüllerei und Eisfabrikation, fünf Dampfmaschinen mit rund 800 PS sowie vollständig elektrifizierte Betriebsanlagen. Zum Unternehmen gehören außerdem umfangreiche Lager- und Transporteinrichtungen, 34 Eisenbahnwagen und ein gut ausgestatteter Fuhrpark. Die Brauerei bringt damit erhebliche Produktions- und Logistikkapazitäten in das neue Unternehmen ein.

Die Aktionäre der Löwenbräu AG stimmen der Fusion mit der Unionsbrauerei rückwirkend zum 1. Oktober 1919 zu. Durch den Zusammenschluss entsteht eines der größten Brauereiunternehmen Münchens. Den Vorsitz des Vorstands übernimmt offiziell Friedrich Ritter von Mildner, während Dr. Hermann Schülein die operative Leitung des Unternehmens maßgeblich prägt. 


5 1920 - Deutlich weniger Unionsbräu-Bier nach dem Krieg

München-Haidhausen * Der Bierausstoß der Unionsbrauerei liegt im Braujahr 1919/20 bei nur noch 176.000 Hektolitern – deutlich unter dem Niveau der Vorkriegszeit.


Um 6 1905 - Polemik der „Münchener Bier-Chronik“ gegen die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Die wöchentlich erscheinende „Münchener Bier-Chronik“, eine Fach- und Werbezeitschrift der Münchner Brauereien, berichtet über das Brauwesen, wirtschaftliche Entwicklungen sowie die Münchner Bierkultur. Im Juni 1905 greift sie einen Rechtsstreit zwischen der Unionsbrauerei und einem Münchner Wirt auf. 

Anlass ist die Klage der Unionsbrauerei gegen den Wirt eines Gasthauses, das den geschützten Namen „Schützenlisl“ führt, obwohl dort Bier von Löwenbräu ausgeschenkt wird. Die Darstellung der Schützenlisl ist als Schutzmarke der Münchner Kindl Brauerei eingetragen und befindet sich nach deren Fusion im rechtlichen Besitz der Unionsbrauerei. Da der Wirt kein Bier der Unionsbrauerei ausschenken kann oder will, muss er den Namen seines Gasthauses ändern.

Die „Münchener Bier-Chronik“ nutzt den Fall für eine polemische Attacke auf die Unionsbrauerei und kommentiert: „Dieses Beispiel diene den anderen Herren Brauereibesitzern zum Spiegel, wie ,kollegialisch‘ die Unionsbrauerei auf die Hektoliterjagd geht.“ Anschließend schlägt die Berichterstattung in offenen Antisemitismus um. Die Zeitung behauptet, eine „jüdische Schützenlisl“ sei ohnehin nicht mehr von Interesse, „denn sobald das Weibsbild einmal ,jüdisch‘ geworden, beschnüffelt sie kein räudiger Hund mehr, viel weniger ein echter Bajuware.“ 

Die diffamierenden und antisemitischen Angriffe der „Münchener Bier-Chronik“ führen wenig später zum sogenannten „Dividendenwasser-Prozess“, in dem sich Joseph Schülein erfolgreich gegen die Zeitung zur Wehr setzt.


4. 10 1905 - Das Urteil im „Dividendenwasser-Prozess“

München-Haidhausen * Mit dem Beitrag „Zur Abwehr und Aufklärung. Die Unionsbrauerei contra ,Münchener Bier-Chronik‘“ berichtete die „Münchener Bier-Chronik“ über den Ausgang des sogenannten „Dividendenwasser-Prozesses“. Joseph Schülein, Eigentümer der Unionsbrauerei, hat erfolgreich gegen die Zeitung geklagt, nachdem sein Bier als „Dividendenwasser“ verunglimpft und er wiederholt antisemitisch angegriffen worden ist. Der Prozess endet mit einem Sieg Schüleins. Nach einzelnen zeitgenössischen Angaben wird der verantwortliche Redakteur zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt. 

In der Folge stellt die „Münchener Bier-Chronik“ ihre Angriffe auf Schülein ein und berichtet in den folgenden Jahren überwiegend wohlwollend über die Unionsbrauerei. Der Prozess gilt als bedeutendes Beispiel für Schüleins erfolgreiche Gegenwehr gegen Verleumdung und antisemitische Hetze im Münchner Brauereiwesen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.


1895 - Die Schüleins übernehmen die Unionsbrauerei 

München-Haidhausen * Joseph Schülein erwirbt gemeinsam mit seinen Brüdern Gustav und Julius Schülein, zusammen mit dem Ehemann ihrer Schwester Amalie, dem Nürnberger Hopfenhändler Josef Aischberg, den konkursreifen und stillgelegten „Gambrinusbräu“ an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße. 

Mit dem Kauf legen die Unternehmer den Grundstein für den Wiederaufbau und die erfolgreiche Entwicklung des Brauereistandorts. 

Die Unionsbrauerei firmiert nun als „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“. Durch umfangreiche Investitionen und den konsequenten Ausbau entwickelt sich die Brauerei zu einem erfolgreichen und wirtschaftlich bedeutenden Braubetrieb. 

Nach den Erinnerungen von Werner Cahnmann, einem Neffen Joseph Schüleins, erfolgt die Übernahme ursprünglich, um eine festgefahrene Bankhypothek zu retten. Entscheidend für den späteren Erfolg sind jedoch weniger brautechnische Kenntnisse als vielmehr unternehmerisches Geschick sowie ein ausgeprägtes Verständnis wirtschaftlicher und industrieller Entwicklungen.


1899 - Joseph Schüleins Kampf mit dem Münchner Brauereibesitzerverein

München-Haidhausen * Die Haidhauser Unionsbrauerei, damals noch nicht Mitglied im Verein der Brauereibesitzer in München, hat - durch Unterbieten der Preise und Gewährung von Sonderkonditionen - mehrere unabhängige Wirte „an sich gerissen“. Das führt zu harten Auseinandersetzungen mit dem Münchner Brauereibesitzerverein.


18. 4 1924 - Die Unionsbrauerei stellt den Braubetrieb ein

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, wird geschlossen. Mit der Einstellung des Braubetriebs endet die Geschichte der traditionsreichen Braustätte als eigenständiger Produktionsstandort.


Ab 1851 - Ausbau der Brauerei zur Schwaige

Haidhausen * 1851 und 1852 erfährt die „Brauerei zur Schwaige“ ihre ersten größeren Erweiterungen. Weitere Betriebsgebäude entstehen und schaffen die Grundlage für das weitere Wachstum des Brauereibetriebs.


1896 - Das Gebäude der heutigen Unionsbräu-Gaststätte entsteht 

München-Haidhausen * Das Gebäude, in dem sich noch heute die Gaststätte des Unionsbräu befindet, wird errichtet.


3 1943 - Bomben zerstören die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Bei den Bombenangriffen werden im März und September 1943 auch die Gebäude der Unionsbrauerei getroffen. Auf dem Gelände bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Fasshalle und Sudhaus, Maschinenhaus und Flaschenfüllerei sind nur noch ein Trümmerhaufen.


1881 - Übergang an einen neuen Eigentümer

München-Haidhausen * Der Brauer Balthasar Füger verkauft den mittlerweile in eine Aktiengesellschaft umgewandelten „Fügerbräu“ an seinen Nachfolger, einem Herrn Geyer. 


Ab 1896 - Die Unionsbrauerei vervielfacht ihre Produktion

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie modernisiert ihren Betrieb umfassend. Die Investitionen zeigen rasch Wirkung: Innerhalb von zehn Jahren steigt der Bierausstoß von rund 16.000 Hektolitern auf das Fünfzehnfache. Damit entwickelt sich die Brauerei zu einem der erfolgreichsten Braubetriebe Münchens.


8. 6 1903 - Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird zur Aktiengesellschaft

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei Schülein & Cie wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. In den ersten Jahren liegt die Leitung des Unternehmens ausschließlich in den Händen von Joseph Schülein und seines ältesten Sohnes Julius Schülein, die bis 1912 den Vorstand der Gesellschaft bilden. 


23. 12 1904 - Die Münchner Kindl AG fusioniert mit der Unionsbrauerei

München-Haidhausen - München-Au * Die Generalversammlung der Aktionäre der Münchner Kindl AG beschließt die Fusion mit der Haidhauser Unionsbrauerei. 

Der Zusammenschluss bündelt die Stärken beider Unternehmen und stärkt die Position der Brauerei auf dem Münchner Biermarkt nachhaltig. Das Unternehmen wächst deutlich und zählt nun zu den fünf größten Brauereien Münchens. Die Fusion markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung der von Joseph Schülein geführten Brauerei. 

Mit der Übernahme der Münchner Kindl AG gewinnt die Unionsbrauerei einen wirtschaftlich gleichwertigen Betrieb, der neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnet und das Geschäft nachhaltig stärkt. Gleichzeitig geht der Zusammenschluss mit einer erheblichen finanziellen Belastung einher: Die Brauerei übernimmt hohe Schulden, die ihre weitere Entwicklung maßgeblich prägen. 


1911 - Dr. Hermann Schülein übernimmt die Leitung der Brauereien

München-Haidhausen - München-Au * Dr. Hermann Schülein ist Direktor der Unionsbrauerei und der Münchner Kindl-Brauerei. Mit der Übernahme dieser Führungsaufgaben tritt die zweite Generation der Familie Schülein zunehmend in die Verantwortung für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens.


1919 - Unionsbrauerei unter wirtschaftlichem Druck

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei schließt das Braujahr 1918/19 mit einem Verlust von mehr als 340.000 Mark ab. Ein Teil der Schulden ist der Auszahlung der Dividende in Höhe von vier Prozent geschuldet. Um das Ergebnis auszugleichen, muss sie ihre Reserven weitgehend auflösen. Am Ende verbleibt ein Gewinn von lediglich 60.000 Mark. 

Zugleich fehlt der Brauerei ein größerer Immobilienbesitz, mit dessen Erträgen sich anhaltende Verluste im Biergeschäft längerfristig auffangen ließen.


9. 12 1920 - Unionsbrauerei und Löwenbräu planen Fusion

München * Die Vorstände von Unionsbrauerei und Löwenbräu unterzeichnen einen Fusionsvertrag und stellen damit die Weichen für den Zusammenschluss beider Unternehmen. Zugleich berufen sie außerordentliche Generalversammlungen ein, auf denen die Aktionäre beider Brauereien dem Vorhaben zustimmen sollen.


2 1967 - Das „Danny’s Pan“ bringt die Kleinkunst nach Haidhausen

München-Haidhausen * Mit dem „Danny’s Pan“ entsteht in der Gaststätte der ehemaligen Unionsbrauerei in der Einsteinstraße 42 eine der ersten Kleinkunstbühnen Münchens. Das Lokal erhält seinen ungewöhnlichen Namen von seinem aus Hamburg stammenden spanischen Besitzer Danny Marino, der bereits in Hamburg und Berlin Lokale gleichen Namens betreibt.

Auch in München schafft Marino eine Bühne für junge, noch unentdeckte Musik- und Showtalente. Das „Danny’s Pan“ bildet den Auftakt für eine Reihe weiterer Kleinkunstbühnen, die in den folgenden Jahren entstehen.

Das Lokal entwickelt sich schnell zu etwas Besonderem und zieht ein neues Publikum an: Menschen, die sich von Liedermachern sowie Künstlerinnen und Künstlern der Münchner und überregionalen Kleinkunstszene unterhalten lassen möchten. Damit wird das „Danny’s Pan“ zu einem wichtigen Treffpunkt für die aufstrebende Kleinkunstbewegung.


Um 6 1969 - Aus „Danny’s Pan“ wird der „Song Parnass“

München-Haidhausen * Klaus Dützmann übernimmt das inzwischen weit über Haidhausen hinaus bekannte „Danny’s Pan“ im ehemaligen Unionsbräu und gibt ihm den neuen Namen „Song Parnass“. Unter seiner Leitung treten zahlreiche Künstler auf und prägen das kulturelle Kleinkunst-Leben der Stadt. Der „Song Parnass“ knüpft an die Tradition des „Danny’s Pan“ an und führt dessen Erfolg in noch größerem Maßstab fort. 


10. 8 1905 - Antisemitische Angriffe auf die Unionsbrauerei

München-Haidhausen * Auch die von jüdischen Unternehmern geführte Unionsbrauerei wird Ziel antisemitischer Kampagnen. In der „Münchener Bier-Chronik“ vom 10. August 1905 wird ihr Bier als die „letzte Brühe“ und als „Dividenden-Wasser“ verunglimpft. Hinter der vermeintlichen Kritik an der Qualität des Produkts stehen vielfach Ressentiments gegen jüdische Geschäftsinhaber und deren wirtschaftlichen Erfolg. 

Der Vorfall zeigt, wie antisemitische Vorurteile zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend auch im Wirtschaftsleben öffentlich verbreitet und zur Diffamierung jüdischer Unternehmen eingesetzt werden.


1865 - Von der Brauerei zur Schwaige zum Fügerbräu

München-Haidhausen * Mit dem Erwerb der „Brauerei zur Schwaige“ durch den Brauer Balthasar Füger beginnt ein neues Kapitel. Die Brauerei wird fortan als „Fügerbräu“ bekannt. Durch weitere Vergrößerungen und bauliche Maßnahmen stärkt Füger die Stellung des Unternehmens und schafft die Voraussetzungen für dessen weiteres Wachstum.


1 1919 - Unionsbrauerei verfügt über 2,91 Millionen Mark Aktienkapital

München-Haidhausen * Das Aktienkapital der Unionsbrauerei beträgt 2.910.000 Mark.


5 1913 - Unionsbräu - Münchens drittgrößte Brauerei

München-Haidhausen * Die Unionsbrauerei zählt zu den führenden Brauereien ihrer Zeit: Nach Löwenbräu und Spaten ist sie die drittgrößte Brauerei Münchens und belegt im Deutschen Reich den neunten Rang. Ihr Bierabsatz erreicht 317.410 Hektoliter.


1845 - Die spätere Unionsbrauerei wird in Haidhausen gegründet

Haidhausen * Mit der Gründung der „Brauerei zur Schwaige“ entsteht der Ursprung der späteren Unionsbrauerei. Der Betrieb entwickelt sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer bedeutenden Braustätte und wird später von Joseph Schülein übernommen und erfolgreich ausgebaut. 


1973 - Neue Pächter führen den „Song Parnass“ weiter

München-Haidhausen * Manfred Krischer und Thomas Naubur übernehmen die Pacht des „Song Parnass“ in der Einsteinstraße. Die bereits als feste Größe der Münchner Kleinkunst- und Liedermacherszene etablierte Bühne bleibt auch unter der neuen Leitung ein wichtiger Treffpunkt für Künstler und Publikum. 


1886 - Aus dem Fügerbräu wird die Gambrinusbrauerei

München-Haidhausen * Herr Geyer überträgt den Namen „Gambrinusbrauerei“ auf den „Fügerbräu“. 


1. 10 1919 - Fusion von Löwenbräu und Unionsbrauerei

München-Maxvorstadt - München-Haidhausen * Die Fusion von Löwenbräu und der Unionsbrauerei tritt rückwirkend zum 1. Oktober 1919 in Kraft. Die Aktionäre der Löwenbräu AG genehmigen den Zusammenschluss am 5. Januar 1921. Das neue Unternehmen zählt zu den größten Brauereibetrieben Münchens. 


6. 8 1824 - Johann Peter von Langer stirbt

Haidhausen * Johann Peter von Langer stirbt. Noch kurz vor seinem Tod äußert er sich vor seinen Studenten folgendermaßen: „Meine Herren, es gibt nur drei wahrhaft große Künstler: Der Erste war Raffael, der Zweite ist mein Sohn und den Dritten verbietet mir die Bescheidenheit, Ihnen zu nennen!“ Kritik nahm er nicht mehr wahr. Den Bestrebungen, ihn als Akademiedirektor abzusetzen, muss er sich nicht mehr stellen, da er das Zeitliche segnet. 

Robert von Langer erhält zwar das väterliche Adelsprädikat übertragen, doch für das Amt des Akademie-Direktors wird im gleichen Jahr Peter Cornelius berufen. 


Um 8 1826 - Robert von Langer malt seine Haidhauser Villa mit Fresken aus

Haidhausen * In den Sommermonaten 1826 bis 1828 malt Robert von Langer, gemeinsam mit seinem Schüler August Riedel, den ansehnlichsten Raum seiner Haidhauser Villa an der heutigen Einsteinstraße mit Fresken aus.

Mit der Erschaffung des Freskenzyklus in seiner Künstlerresidenz will Robert von Langer wieder künstlerische Anerkennung erlangen und ein persönliches, weithin sichtbares Zeichen setzen.


30. 9 1890 - Die Münchner Trambahn AG erhöht ihr Aktienkapital auf vier Millionen Mark 

München * Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft erhöht ihr Aktienkapital erneut: Es steigt von 3,3 auf vier Millionen Mark. 


17. 12 1923 - Der Trambahnfahrpreis beträgt 20 Rentenpfennig 

München * Eine Fahrkarte für zwei Teilstrecken kostet 20 Rentenpfennig. Mit der Stabilisierung der Währung endet die Folge immer neuer inflationsbedingter Tariferhöhungen. Allein im Jahr 1923 erhöhen die Städtischen Straßenbahnen ihren Tarif 32-mal. 

Die sozialen Folgen der Inflation bleiben jedoch bestehen. Viele Menschen verlieren ihre Ersparnisse und müssen ihre täglichen Ausgaben stark einschränken. Eine stabile Währung macht die Trambahn für sie nicht automatisch wieder erschwinglich.

Da die Inflation gerade den Mittelstand verarmen hat lassen, der aber zugleich die klassische Nutzerschicht der Trambahn darstellt, gehen die Fahrgastzahlen zurück. Viele Münchner können sich die Straßenbahn einfach nicht mehr leisten.


1. 2 2017 - Die Volkshochschule ist offiziell Mieter in der Einsteinstraße

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht offiziell vom Vermieter an die Münchner Volkshochschule übergeben. Die Volkshochschule ist Mieter bei der Landeshauptstadt. Die Mietlaufzeit beträgt 29 Jahre. 


23. 7 1847 - Verkauf des Langer-Schlösschens

Haidhausen * Robert von Langers Cousine Josepha verkauft das Schlösschen an den Wirt Johann Baptist Riemer, der die Künstlervilla an der heutigen Einsteinstraße in eine Gastwirtschaft mit dem Namen Schlosswirtschaft oder Riemerwirt umwandelt.

Das Anwesen kommt nach mehreren Weiterverkäufen in den Besitz der Münchner-Kindl-Brauerei, die unter den Wandbildern durchreisende Handwerksburschen übernachten lässt.


21. 7 1824 - Graf Toerring-Seefeld verkauft das Patrimonialgericht Haidhausen

Haidhausen * Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld verkauft das Patrimonialgericht Haidhausen um 70.000 Gulden an die Stadt München. Der Verkauf muss rückgängig gemacht werden, da er nicht die Billigung der Regierung findet.


10. 11 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet acht Milliarden Mark 

München * Einen Tag nach der Niederschlagung des Hitler-Ludendorff-Putsches beträgt der Fahrpreis für die Trambahn acht Milliarden Mark. Die Hyperinflation treibt die Preise in immer neue Höhen. Die Städtischen Straßenbahnen müssen ihre Tarife in rascher Folge an den Wertverlust der Mark anpassen. 


Ab 2 1933 - Die NS-Verkehrsplanung drängt die Trambahn in den Hintergrund

München * Unter der nationalsozialistischen Herrschaft verliert der Ausbau der Straßenbahn gegenüber dem Autoverkehr und den monumentalen Stadtumbauplänen an Bedeutung. Neue Wohnsiedlungen erhalten nicht durchweg eine direkte Trambahnanbindung. 

Breite Straßen und repräsentative Verkehrsachsen stehen im Mittelpunkt der Planungen. Langfristig soll die Trambahn weitgehend aus der Innenstadt verschwinden. Ab 1936/37 entstehen außerdem Pläne für ein unterirdisches Schnellbahnnetz, das die Innenstadt mit den Bahnhöfen und den Vorortstrecken verbindet. 

Die Straßenbahn bleibt dennoch für den täglichen Verkehr unverzichtbar. Ab Ende 1936 stärkt auch die Autarkiepolitik ihre Stellung: Elektrische Bahnen benötigen keinen importierten Kraftstoff. 


26. 8 1939 - Einberufungen schränken den Trambahnverkehr ein 

München * Knapp eine Woche vor dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September werden zahlreiche männliche Mitarbeiter der Münchner Trambahn zur Wehrmacht eingezogen. Der dadurch entstehende Personalmangel führt zu deutlichen Einschränkungen im Fahrbetrieb. 

 


11 2012 - Das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ verabschiedet sich

München-Haidhausen * Für das Haidhauser „Künstlerkollektiv 1Stein28“ endet das Gastspiel im Gebäude der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28. Mit einer letzten Ausstellung verabschieden sie sich von Haidhausen. Ausstellungen, Konzerte und Lesungen haben hier stattgefunden und belebten nicht nur das zuvor leer stehende Haus, sondern auch das ganze Viertel. 

Das alte Gebäude, das im Besitz des städtischen Referats für Bildung und Sport ist, soll im darauf folgenden Frühjahr abgerissen werden und Platz machen für einen Neubau. 


Um 8 2014 - Abriss und Modernisierung für die Volkshochschule

München-Haidhausen * Die Sanierungsarbeiten an den historischen und denkmalgeschützten Gebäuden an der Einsteinstraße 28, die früher der Sitz der Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe waren, beginnen. Die dahinter liegenden alten Gemäuer wurden abgerissen und durch einen modernen Neubau zur Schlossstraße hin ersetzt. 

Das Haus soll vor allem zweckmäßig sein und Platz für siebzig Unterrichtsräume und andere Einrichtungen bieten. 


1889 - Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl

München-Haidhausen * Die Stadt München kauft das ehemalige Langer-Schlössl und lässt es abreißen, um dafür ein Verwaltungsgebäude, Stallungen, Wagenhallen sowie Werkstätten für Trambahnzwecke zu erstellen.

In letzter Minute erkennt der Chemiker Adolf Keim den Wert und die Unersetzbarkeit der Wandgemälde von Robert von Langer. Da aber die Stadt kein Geld zur Abnahme und Übertragung der Gemälde an einen geeigneteren Ort hat, finanziert Adolf Keim die Verlagerung der Fresken aus seiner eigenen Tasche. Selbst die Zusage der Landeshauptstadt München, die Finanzierung von fotografischen Aufnahmen der Fresken für Dokumentationszwecke zu übernehmen, lassen die Verantwortlichen auch wieder fallen.

So werden die Wandgemälde - privat finanziert - in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen, wo sie im Zweiten Weltkrieg endgültig zerstört werden.


6. 10 1846 - Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert in Haidhausen

Haidhausen * Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert - im Alter von 63 Jahren - in seinem Besitztum in Haidhausen an Lungenlähmung. Der Künstler sah sich als Maler als gescheitert an. Robert von Langer wird von seinen Zeitgenossen als „konservativer Zopfmaler“ verspottet und diffamiert. Kein Wunder, dass nach seinem Tod übersehen wurde, dass das Haus eine kunsthistorische Attraktion ersten Ranges darstellte.


3. 7 1889 - Adolf Keim rettet Robert von Langers Wandgemälde vor dem Abbruch 

München-Haidhausen * Kurz vor dem Abbruch des ehemaligen Langerschlössls an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28, setzt sich der Chemiker Adolf Keim für die Erhaltung der Wandgemälde von Robert von Langer ein. 

Da die Stadt München keine Mittel für die Abnahme und Übertragung der Gemälde bereitstellt, finanziert Keim die Rettung aus eigener Tasche. Auch die zunächst zugesagte Finanzierung fotografischer Dokumentationsaufnahmen zieht die Stadt zurück. 

Die Wandgemälde werden in die Städtische Handelsschule an der Herrnstraße übertragen. Dort bleiben sie zunächst erhalten, werden jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört. 


1906 - Weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof

München-Haidhausen * Das erhöhte Verkehrsaufkommen erfordert weitere Umbauarbeiten im Haidhauser Straßenbahn-Betriebshof. So muss die Beiwagenhalle verkleinert werden, um Platz für die Automobil-Omnibusse der Linie Marienplatz - Odeonsplatz zu schaffen. 


11. 12 1906 - 14 Trambahnlinien verkehren in München

München * Ein völlig neuer Trambahn-Netzfahrplan tritt in Kraft. Er umfasst insgesamt vierzehn, ausschließlich mit elektrischer Energie betriebener Linien. Weitere Teilstrecken kommen noch hinzu. 


22. 9 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet eine Million Mark 

München * Der Fahrpreis für die Trambahn beträgt inzwischen eine Million Mark. Die Hyperinflation lässt den Wert des Geldes rasant sinken und zwingt die Städtischen Straßenbahnen zu immer neuen Tariferhöhungen. 


29. 11 1923 - Zwei Teilstrecken mit der Trambahn kosten 200 Milliarden Mark 

München * In der Endphase der Hyperinflation kostet eine Trambahnfahrt über zwei Teilstrecken 200 Milliarden Mark. Die Papiergeldmengen sind so groß, dass die Schaffnertaschen häufig nicht mehr genügend Platz für die eingenommenen Scheine bieten. Deshalb stellt man auf die Plattformen Körbe, in denen die im Tagesverlauf schon wieder abgewerteten Papiergeldpacken untergebracht werden. 


Ab 2002 - Die Verkehrsbetriebe verlassen Haidhausen 

München-Haidhausen - Moosach * Der Standort in Haidhausen blickt auf eine lange Verkehrsgeschichte zurück: Bereits am 1. Oktober 1890 wird dort ein Pferdestraßenbahndepot eingeweiht. Später nimmt auch die Straßenbahndirektion an diesem Standort ihren Sitz. Ab 1927 ist die Einsteinstraße 28 Sitz der Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe. 

In den Jahren 2002 und 2003 verlegt die inzwischen gegründete Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ihren Sitz schrittweise nach Moosach. Damit endet nach rund 75 Jahren die Nutzung des Gebäudekomplexes als Verwaltungsstandort. Nach dem Umzug stehen die ehemaligen Betriebs- und Verwaltungsgebäude zunächst leer. 


3. 12 1918 - Kohlenmangel legt die Münchner Trambahn still 

München * Wegen Kohlenknappheit wird der Straßenbahnbetrieb eingestellt. Der Brennstoffmangel beeinträchtigt die Stromerzeugung und damit auch die Versorgung der elektrischen Trambahn. 


1. 8 1924 - Die Mobilmachung führt zu Einschränkungen bei der Münchner Trambahn 

Berlin - München * Kaiser Wilhelm II. ordnet die allgemeine Mobilmachung an, die gegen 17 Uhr verkündet wird. Als erster Mobilmachungstag gilt der 2. August. Noch am 1. August erklärt das Deutsche Reich Russland den Krieg und tritt damit in den bereits begonnenen Ersten Weltkrieg ein. 

Die Einberufungen treffen auch zahlreiche Mitarbeiter der Städtischen Straßenbahnen München. Durch den Personalmangel lässt sich der reguläre Fahrplan nicht mehr aufrechterhalten. Ein stark eingeschränkter Kriegsfahrplan ersetzt das bisherige Angebot. Für die Münchner Bevölkerung gehören die Einschränkungen im Nahverkehr zu den ersten unmittelbar spürbaren Folgen des Krieges. 


6 1898 - Das Haidhauser Trambahndepot wird für den elektrischen Betrieb umgebaut

München-Haidhausen * Im Depot an der Äußeren Wiener Straße 28, der heutigen Einsteinstraße 28, beginnen die Umbauarbeiten für den elektrischen Trambahnbetrieb. Im Vergleich zu anderen Betriebshöfen sind dafür nur begrenzte bauliche Anpassungen erforderlich. Die Arbeiten gehören zur schrittweisen Elektrifizierung des Münchner Trambahnnetzes.


1918 - Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

München-Haidhausen * Durch zwei weitere Verbindungsgänge in der Straßenbahn-Direktion kann man in jeden Gebäudeteil gelangen, ohne den ersten Stock verlassen zu müssen. Doch schon bald ist der Betriebshof, der inzwischen die Nummer „2“ erhalten hat, wieder zu klein und den technischen Anforderungen nicht mehr gewachsen.


Um 6 2011 - Die Volkshochschule soll in die ehemalige Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Münchner Volkshochschule MVHS soll in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion in der Einsteinstraße 28 ein zweites Standbein für die Aus- und Weiterbildung neben dem Gasteig und den bereits bestehenden Stadtteilzentren erhalten - die Künstler müssen dann halt ausziehen. 

In einem europaweiten Architektenwettbewerb werden Ideen entwickelt, wie die Münchner Volkshochschule das knapp 3.700 Quadratmeter große Gelände nahe dem Max-Weber-Platz am sinnvollsten nutzen kann. 


1 2012 - Die Planungen für die Volkshochschule werden präsentiert

München-Haidhausen * Die Entwürfe der zwanzig am Wettbewerb für die Münchner Volkshochschule beteiligten Architekturbüros werden der Bevölkerung öffentlich zugänglich gemacht und diskutiert. 


Anno 1813 - Johann Peter von Langer erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche Salettl

Haidhausen * Johann Peter von Langer, Akademiedirektor, erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche Salettl und baut es zum Langer-Schlössl um.


18. 8 1812 - Johann Peter von Langer erwirbt ein Grundstück in Haidhausen

Haidhausen * Johann Peter von Langer kauft vom Grafen Anton Clemens von Toerring-Seefeld - um 4.400 Gulden - ein Grundstück. Er lässt das an der Wiener Straße gelegene Salettl des ehemaligen Haidhauser Hofmarksitzes für seine Familiezu einer repräsentativen Künstlerresidenz umbauen. 

Die Planungen erstellt der Professor für Architektur an der Münchner Kunstakademie, Carl von Fischer. Die Haidhauser bezeichnen das Anwesen als Langer-Schlössl. 


1. 8 1914 - Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan

Berlin * Nachdem Kaiser Wilhelm II. am 1. August 1914 um 17 Uhr für den nächsten Tag die Mobilmachung ausgerufen hat, bedeutet das den Beginn des Ersten Weltkriegs.

Die Folge sind Masseneinberufungen, die natürlich auch das männliche Personal der Städtischen Straßenbahnen betreffen. Dadurch ist ein planmäßiger Fahrbetrieb nicht mehr aufrecht zu erhalten. Ein radikal eingeschränkter Kriegsfahrplan ist das Ergebnis und zugleich der erste spürbare Einschnitt für die Zivilbevölkerung.


1922 - Die Inflation bremst den Ausbau der Münchner Trambahn 

München * Die rasch fortschreitende Geldentwertung bringt die Städtischen Straßenbahnen in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Steigende Betriebskosten erschweren den Verkehr; weitere Streckenausbauten und dringend notwendige Anschaffungen für den Wagenpark müssen zurückgestellt werden. 

Die Inflation hat ihre Wurzeln in der überwiegend durch Schulden finanzierten Kriegführung des Kaiserreichs. Nach Kriegsende verschärfen Haushaltsdefizite, wirtschaftliche Belastungen und eine wachsende Geldmenge die Entwertung der Mark. 

Die Fahrpreiserhöhungen halten mit dieser Entwicklung kaum Schritt. Allein 1922 werden die Tarife dreizehnmal angehoben. Eine Fahrt über zwei Teilstrecken kostet am 1. März noch 1,50 Mark, zum Jahresende bereits 70 Mark. Im folgenden Jahr beschleunigt sich die Geldentwertung zur Hyperinflation. 


3. 7 1889 - Die Stadt kauft das Gelände für einen Pferdetrambahn-Betriebshof 

 München-Haidhausen * Die Stadt München kauft von der Münchner-Kindl-Brauerei das Anwesen des Schlosswirts an der Stelle des ehemaligen Langerschlössls. Nach dem Abbruch der Wirtschaft entsteht auf dem rund 4.800 Quadratmeter großen Grundstück ein Pferdestraßenbahn-Betriebshof, im Münchner Sprachgebrauch „Depot“ genannt. 

Die Anlage umfasst ein dreigeschossiges Wohn- und Verwaltungsgebäude sowie einen zweigeschossigen Stall für 180 Pferde. Eine Rampe führt die Tiere ins Obergeschoss. Die Wagenhalle bietet auf 18 Gleisen Platz für 54 Trambahnwagen; darüber liegen die Vorräte an Hafer, Heu und Stroh. 

Im zweigeschossigen Werkstattgebäude befinden sich im Erdgeschoss eine Schreinerei und eine Schlosserei, im Obergeschoss eine Lackiererei und eine Sattlerei. Ein Aufzug befördert die Wagen zu den oberen Werkstätten. Eine Durchfahrt ermöglicht die Ein- und Ausfahrt der Trambahnen. 


2007 - Kunst in der ehemaligen Straßenbahn-Direktion

2007: 

München-Haidhausen * In die Räume des ehemaligen Trambahndepots in der Einsteinstraße 28 werden für das Haidhauser Künstlerprojekt „OBACHT!“ einige Tage lang genutzt. Daraus entsteht die Idee, die Räume des Hauses nicht nur für eine vorübergehende Ausstellung, sondern für Künstler-Ateliers einzurichten. 

Ebenso schnell finden sich einige Kunstschaffende, die in den noch brauchbaren Zimmern ohne Heizung und Wasser ihre Künstlerwerkstätten einrichten. So gründet sich das 19-köpfige „Künstlerkollektiv 1Stein28“. 

Einige Bürogemeinschaften, aber auch Start-up-Unternehmen kommen schließlich noch hinzu. 


2016 - Die Einsteinstraße 28 geht an die Landeshauptstadt

München-Haidhausen * Das Areal in der Einsteinstraße 28 geht aus dem Besitz der Stadtwerke München an die Landeshauptstadt über. Mehr als 20 Millionen Euro kostete das erste eigene große Bildungszentrum. 


4. 3 2017 - Das Bildungszentrum „Einstein 28“ wird eröffnet

München-Haidhausen * Das Bildungszentrum „Einstein 28“ in Haidhausen kann eröffnet werden. In den vier Gebäuden mit ihren 70 multifunktionalen Räumen findet seither der Unterricht statt. 

Da bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Bestandes immer wieder mit Überraschungen gerechnet werden muss, verzögert sich die ursprünglich geplante Fertigstellung des Gebäudekomplexes der Münchner Volkshochschule von Juli 2016 nach März 2017. 


Um 1890 - Die Pferdetrambahn bleibt für viele Arbeiter schwer zugänglich

München * Die Pferdetrambahn erleichtert die Fortbewegung in der wachsenden Stadt. Für viele Arbeiterfamilien ist die regelmäßige Nutzung jedoch zu teuer. Beim Ausbau des Netzes berücksichtigt die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft deshalb auch, ob die Bewohner der erschlossenen Viertel als zahlende Fahrgäste infrage kommen. 

Das zeigt sich bei den Verhandlungen über eine Strecke durch die Arnulfstraße: Die Gesellschaft äußert wenig Interesse, weil sie erwartet, dass die dort wohnenden Arbeiter die Trambahn nicht nutzen. 

Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft lehnt die Einführung einer Arbeiterfahrkarte mit der Argumentation ab, dass die Trambahn nicht für den Massenbetrieb eingerichtet ist. 

Damit wächst das Netz unter ungleichen sozialen Voraussetzungen. Die Bedürfnisse der Bevölkerung und die wirtschaftlichen Erwartungen des privaten Verkehrsunternehmens stimmen nicht immer überein. 


9 1915 - Die ersten Schaffnerinnen arbeiten bei der Münchner Trambahn 

München * Weil zahlreiche Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen sind, fehlt Personal. Die Städtischen Straßenbahnen stellen deshalb erstmals Frauen als Schaffnerinnen ein. Damit öffnet sich ihnen ein Beruf, der bislang Männern vorbehalten ist. 

Die Frauen verkaufen Fahrkarten, betreuen die Fahrgäste und tragen dazu bei, den Straßenbahnbetrieb aufrechtzuerhalten. Sie übernehmen Aufgaben, für die ihnen zuvor die Eignung abgesprochen wird. Ihr Einsatz stellt diese Vorurteile infrage und zeigt, dass Frauen auch in bisher männlich geprägten Berufen Verantwortung tragen können. Darin liegt ein Schritt zur beruflichen Emanzipation, auch wenn ihre Beschäftigung zunächst als kriegsbedingte Vertretung gilt. 

Mit ihren Dienstuniformen werden die Schaffnerinnen zu einem neuen, sichtbaren Bestandteil des Münchner Straßenbildes. 


3. 11 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet 1,5 Milliarden Mark

München * Der Fahrpreis für die Trambahn steigt auf 1,5 Milliarden Mark. Auf dem Höhepunkt der Hyperinflation verliert das Papiergeld so schnell an Wert, dass die Fahrpreise nur kurze Zeit mit den steigenden Betriebskosten Schritt halten. 


1. 7 1907 - Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume

München-Haidhausen * Die Straßenbahn-Direktion braucht neue Büroräume, die in der ehemaligen Lackiererei - im ersten Stock des Werkstättengebäudes - eingerichtet werden. 


27. 10 1946 - Wie aus Trambahnfrust ein Klassiker entsteht

München * Eine Münchner Spruchkammer stuft den Volkssänger Ferdinand Weisheitinger, bekannt als Weiß Ferdl, im Entnazifizierungsverfahren als „Mitläufer“ ein. Er muss einen Sühnebetrag von 2.000 Reichsmark zahlen. Der seit 1940 der NSDAP angehörende Künstler stellt sich im Verfahren als Gegner und Opfer des Nationalsozialismus dar.  

Nachdem die amerikanische Besatzungsmacht sein Auto beschlagnahmt, muss Weiß Ferdl von seinem Wohnort Solln mit der Straßenbahn zum Platzl fahren. Die Enge und das Gedränge setzen ihm zu. Ein Münchner Arzt befürwortet deshalb in einem Attest, ihm aus psychischen Gründen wieder ein Kraftfahrzeug zur Verfügung zu stellen. 

Seine Erfahrungen verarbeitet der Münchner Volkssänger in dem humoristischen Lied „Ein Wagen von der Linie 8“, das dem Münchner Trambahnalltag ein musikalisches Denkmal setzt. 


3 1919 - 770 Schaffnerinnen – eine berufliche Öffnung auf Zeit 

München * Seit ihrem ersten Einsatz im September 1915 steigt die Zahl der Trambahn-Schaffnerinnen auf 770. Während des Krieges übernehmen sie die Aufgaben eingezogener Männer und tragen wesentlich dazu bei, den Straßenbahnbetrieb aufrechtzuerhalten. Ihre Tätigkeit zeigt, dass Frauen einen bislang Männern vorbehaltenen Beruf ausüben können. 


29. 6 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet 1.500 Mark 

München * Der Fahrpreis für eine Fahrt über zwei Teilstrecken beträgt inzwischen 1.500 Mark. Die fortschreitende Inflation zwingt die Städtischen Straßenbahnen, ihre Tarife in immer kürzeren Abständen anzuheben. 


1904 - Die Trambahnfahrt belastet das Budget vieler Arbeiterfamilien

München * Eine Fahrt mit der Straßenbahn kostet nach dem Teilstreckentarif je nach Entfernung zehn bis zwanzig Pfennig. Für den täglichen Hin- und Rückweg zur Arbeit fallen damit zwanzig bis vierzig Pfennig an. Für viele Arbeiterinnen und Arbeiter ist das eine erhebliche Ausgabe. Sie müssen deshalb abwägen, ob sie die Trambahn nutzen oder den Arbeitsweg zu Fuß zurücklegen. 


1. 7 1907 - München übernimmt die Straßenbahn 

München * Nach Ablauf des Konzessionsvertrags mit der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft übernimmt die Stadt das Straßenbahnunternehmen in ihr alleiniges Eigentum. Sie führt den Betrieb nun als „Städtische Straßenbahnen“ in eigener Regie weiter. 

Mit der Übernahme erhält die Stadt die Möglichkeit, Fahrpreise und Verkehrsangebot stärker an sozialen Bedürfnissen auszurichten. In den folgenden Jahren treibt sie den Ausbau des Liniennetzes voran und verbessert die Anbindung weiterer Wohngebiete und öffentlicher Einrichtungen. Damit fördert sie die Entwicklung der Trambahn zum Massenverkehrsmittel. 


1. 4 1919 - Heimkehrende Männer verdrängen die Schaffnerinnen 

München * Die während des Krieges eingestellten Trambahn-Schaffnerinnen werden entlassen. Ihre Stellen übernehmen die aus dem Heeresdienst zurückgekehrten männlichen Mitarbeiter. Die bewährte Arbeit der Frauen sichert ihnen damit keinen dauerhaften Zugang zum Beruf. Die kriegsbedingte Öffnung endet mit der Rückkehr zur bisherigen Rollenverteilung. 


1906 - Die Zeit der privaten Trambahngesellschaft geht zu Ende 

München * Die Konzession der Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft nähert sich ihrem Ende. Die Stadt strebt den Betrieb der Straßenbahn in eigener Regie an. Mit dem Auslaufen der Konzession im folgenden Jahr steht der Übergang zum städtischen Verkehrsbetrieb bevor. 


23. 1 1923 - Eine Trambahnfahrt kostet 100 Mark 

München * Inflation: Der Fahrpreis für die Trambahn beträgt 100 Mark. Die fortschreitende Geldentwertung zwingt die Städtischen Straßenbahnen zu immer neuen Tariferhöhungen. Die steigenden Fahrpreise spiegeln den raschen Kaufkraftverlust der Mark wider. 


Um 7 1899 - Das Haidhauser Trambahn-Depot ist für den elektrischen Betrieb umgebaut

München-Haidhausen * Die Umbauarbeiten im Depot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28, sind abgeschlossen. Die bisherige Wagenhalle dient nun als Motorwagenhalle. Auf ihren 18 Gleisen finden jeweils zwei elektrische Triebwagen Platz. 

Im Werkstattgebäude wird die ehemalige Schmiede zur Halle für 14 Beiwagen. Die bisherige Schreinerei erhält zwei getrennte Bereiche: eine Betriebshofwerkstatt mit Platz für drei Triebwagen auf einem Reparaturgleis und einen beheizbaren Raum zum Trocknen von ebenfalls drei Wagen. 

Auch das Erdgeschoss des ehemaligen Pferdestalls wird umgenutzt. Dort entsteht eine Halle für 30 Beiwagen mit eigener Zufahrt von der Schlossstraße. Eine neue Schiebebühne im Hof verteilt die Fahrzeuge auf zwölf Hallengleise. 

Die Elektrifizierung schafft zugleich Voraussetzungen für leistungsfähigeren Nahverkehr. Sie erleichtert die Erschließung neuer Wohngebiete außerhalb des Stadtkerns. Mit dem Wachstum dieser Viertel steigt wiederum der Bedarf an zusätzlichen Linien und häufigeren Fahrten. 

 


4 1899 - Aus dem Futtermagazin werden Büros für die Trambahn-Direktion 

München-Haidhausen * Im Trambahn-Depot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28, wird das Hafer- und Heumagazin über der Wagenhalle zu Büroräumen für die Straßenbahn-Direktion umgebaut. Mit der Umstellung auf elektrischen Betrieb verliert das Lager für Pferdefutter seine bisherige Funktion. 


1917 - Schon wieder neue Büroräume für die Straßenbahn-Direktion

München-Haidhausen * Die Lagerräume im ersten Stock der Straßenbahn-Direktion werden in Büroräume umgebaut. Das Lager kommt in das Erdgeschoss und verkleinert dadurch die Beiwagenhalle erneut. 


17. 9 1899 - Die Trambahn-Direktion bezieht Büros im ehemaligen Futtermagazin 

München-Haidhausen * Die Straßenbahn-Direktion bezieht ihre neuen Büroräume im Depot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28. Sie entstehen unter anderem im ehemaligen Hafer- und Heumagazin über der Wagenhalle, das durch die Elektrifizierung seine bisherige Funktion verliert. 


1913 - Zusätzliche Direktionsbüros statt Dienstwohnungen

München-Haidhausen * Um zusätzliche Direktionsbüros in der Straßenbahn-Direktion zu schaffen, müssen die Dienstwohnungen im Wohngebäude umgebaut werden. 


1996 - Der Max-Weber-Platz soll dem Soziologen gewidmet werden

München-Haidhausen * Bei der Verleihung des Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München an den Münchner Soziologen Ulrich Beck im Alten Rathaus, fordert dieser, dass der Max-Weber-Platz endlich nach dem Soziologen Max Weber benannt werden soll. 

Das ist ein Hinweis auf die bis dahin wenig bekannte Tatsache, dass der Platz in Haidhausen nach einem Magistratsrat aus dem 19. Jahrhundert benannt ist, der mit dem Begründer der deutschen Soziologie nur den Namen gemein hat. 


22. 8 1914 - Überfüllte Trambahnen – der Magistrat lehnt Schaffnerinnen ab 

München * Der kriegsbedingt eingeschränkte Straßenbahnbetrieb macht sich im Alltag deutlich bemerkbar. Wie der „Münchner Stadtanzeiger“ berichtet, führen die größeren Abstände zwischen den Fahrten auch tagsüber zu überfüllten Wagen. 

Den Einsatz von Frauen als Schaffnerinnen lehnt der Magistrat dennoch ab. Zur Begründung verweist er auf die große Zahl arbeitsloser Männer, die für diese Tätigkeit zur Verfügung stehen. Das ist freilich noch zu einer Zeit, als die deutsche Bevölkerung ernsthaft daran glaubt, dass der Krieg bis Weihnachten 1914 beendet ist. 


1. 12 1926 - Der alte Haidhauser Trambahn-Betriebshof wird aufgegeben 

München-Haidhausen * Mit der Eröffnung des neuen Betriebshofs 2 an der Seeriederstraße endet der Straßenbahnbetrieb im alten Depot an der Äußeren Wiener Straße 28, der heutigen Einsteinstraße 28. 

Für die seit 1925 beschafften Trambahnwagen bietet das Gelände bei der Straßenbahn-Direktion nicht genügend Platz. Die Unterbringung in anderen Betriebshöfen verursacht zusätzliche Leerfahrten und erhöht die Betriebskosten. 

Unmittelbar nach der Aufgabe des Depots beginnt der Umbau der bisherigen Motorwagenhalle. Dort entstehen Büroräume für die Direktion und eine neue Fahrerschule. 


19. 4 1919 - Die Trambahn fährt nach mehrtägiger Stilllegung wieder 

München * Am Karsamstag erhält die Stadtverwaltung die Erlaubnis, den Straßenbahnbetrieb nach mehr als fünf Tagen angeordneter Stilllegung wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme soll auch die Einnahmen des städtischen Verkehrsbetriebs sichern.


1. 10 1890 - Das Pferdetrambahn-Depot in Haidhausen wird eingeweiht 

München-Haidhausen * Das neue Pferdestraßenbahn-Depot an der Äußeren Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße 28, wird feierlich eingeweiht. Die Anlage bietet Platz für 180 Pferde und 54 Trambahnwagen und verfügt über eigene Werkstätten. 


1916 - Eine Fahrerschule wird in der Straßenbahn-Direktion eingerichtet

München-Haidhausen * Die Anhängewagenhalle in der Straßenbahn-Direktion wird nochmals verkleinert, da man den Platz für eine Fahrerschule braucht. 


11 1944 - Bombenschäden unterbrechen den Trambahnverkehr in der Innenstadt 

München * Die Luftangriffe beschädigen Gleise und Oberleitungen so schwer, dass die Straßenbahnen weite Teile der Innenstadt nicht mehr durchqueren können. Der Verkehr ist nur noch auf befahrbaren Teilstrecken möglich. 


3. 7 1998 - Der Max-Weber-Platz wird in Max-Weber-Platz umbenannt

München-Haidhausen * Am Vormittag versammeln sich unter einem Straßenschild der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, einige Lokalpolitiker und Soziologiestudenten, um bei strömenden Regen auf dem ehemaligen Max-Weber-Platz feierlich eine Tafel zu enthüllen, die kundtat, dass dieser Platz ab sofort Max-Weber-Platz heißt.
Was hier um 11:17 Uhr vollzogen wird, hätte Karl Valentin nicht besser erfinden können. 


7. 6 1823 - Max Weber wird in Haidhausen geboren

Haidhausen * Der spätere Magistratsrat Max Weber wird als Sohn eines Haidhauser Bürgers geboren. 


1849 - Max Weber wird Gemeindeschreiber von Haidhausen

Haidhausen * Nach seinem Jurastudium erhält Max Weber eine Anstellung am Landgericht Au und wird 1849 Gemeindeschreiber von Haidhausen. 


1919 - Der Soziologe Max Weber siedelt nach München über

München * An die Isar übersiedelt Max Weber, wo er an der Ludwig-Maximilians-Universität den Lehrstuhl des berühmten Nationalökologen Lujo Brentano übernimmt. 


1. 12 1926 - Der alte Haidhauser Trambahn-Betriebshof wird aufgegeben 

München-Haidhausen * Mit der Eröffnung des neuen Betriebshofs 2 an der Seeriederstraße endet der Straßenbahnbetrieb im alten Depot an der Äußeren Wiener Straße 28, der heutigen Einsteinstraße 28. 

Für die seit 1925 beschafften Trambahnwagen bietet das Gelände bei der Straßenbahn-Direktion nicht genügend Platz. Die Unterbringung in anderen Betriebshöfen verursacht zusätzliche Leerfahrten und erhöht die Betriebskosten. 

Unmittelbar nach der Aufgabe des Depots beginnt der Umbau der bisherigen Motorwagenhalle. Dort entstehen Büroräume für die Direktion und eine neue Fahrerschule. 


12 1918 - Der Soziologe Max Weber und die Revolution

Heidelberg * Drei Wochen nach der Revolution schreibt der Soziologe Max Weber: „Die Münchner sind ja völlig verrückt und würdelos”. […] „Wie lange dieser Karneval wohl noch dauert?” Den ersten demokratischen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner nennt Weber den „Hanswursten des blutigen Karnevals”. 


1. 10 1854 - Magistratsrat Max Weber und die bauliche Entwicklung der Stadt

München * Nach der Eingemeindung Haidhausens übernahm ihn die Stadtverwaltung Münchens erst als Magistratssekretär, dann als Magistratsrat. In seiner Funktion als Vorsitzender der Lokalbaukommission engagierte er sich für die bauliche Entwicklung der Stadt und besonders den Münchner Osten.


1906 - Eine Bedürfnisanstalt am Max-Weber-Platz

München-Haidhausen * Das heute als Zugang über Rolltreppen zur U-Bahn dienende Gebäude wird als Bedürfnisanstalt errichtet und wie folgt beschrieben:

„Es enthält eine Bedürfnisanstalt mit Wärterinzimmer, eine Männerabteilung mit 2 Aborten, eine Frauenabteilung mit 3 Aborten, einen Pißort mit 12 Standplätzen, einen Stationsmeister - und einen Warteraum der Straßenbahn, einen Zeitungsladen und eine geräumige offene Vorhalle.
Das Gebäude ist nur zu einem kleinen Teil unterkellert. Die überbaute Fläche beträgt 128 Quadratmeter. Das aus Backsteinmauer-werk hergestellte Bauwerk ist verputzt, die Dachung mit roten Ziegeln eingedeckt.”

Von den Anwohnern und Hausbesitzern wird Einspruch gegen die Bedürfnisanstalten erhoben und dabei Bedenken in „ästhetischer und sittlicher Beziehung“ ins Feld geführt. 


27. 10 1988 - Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet

München-Haidhausen * Die Strecke für die U 4/5 wird eröffnet. Gleichzeitig wird der U-Bahnhof Max-Weber-Platz in Betrieb genommen. Im Untergeschoss wird ein nachgebauter Pferdetrambahnwagen aufgestellt. 


1905 - Max Weber erhält einen Platz in Haidhausen

München-Haidhausen * Nach dem Magistratsrat Max Weber wird in Haidhausen ein Platz benannt. 


21. 4 1864 - Max Weber kommt in Erfurt zur Welt

Erfurt * Der Soziologe Max Weber kommt in Erfurt zur Welt. 

Der Begründer der deutschen Soziologie wird durch seine Forderung nach Wertfreiheit der Wissenschaft bekannt, die jede Wertung aus den Hörsälen und Laboratorien verbannt: „Ein Wissenschaftler kann nie sagen, was sein soll, sondern immer nur beschreiben, was ist.“ 


17. 1 1920 - Der Soziologe Max Weber wird aus dem Hörsaal gejagt

München-Maxvorstadt * Als Anfang 1920 der nationalistische Eisner-Mörder, Anton Graf Arco-Valley, aufgrund eines Antrags der Münchner Studentenschaft begnadigt, und damit vor der Hinrichtung bewahrt wurde, tobten die Studenten vor Begeisterung. Professor Max Weber kommentiert dies so: 

„Die politischen Morde werden Schule machen. […] Sie haben den Grafen Arco gefeiert, weil dieser, wie es auch meine Überzeugung ist, vor Gericht ritterlich und in jeder Beziehung mannhaft aufgetreten ist. Seine Tat ging aus der Überzeugung hervor, dass Kurt Eisner Schande auf Schande über Deutschland gebracht hat. Dieser Meinung bin ich auch.
Trotzdem ist es eine schlimme Schwäche, ihn zu begnadigen, solange das Gesetz gilt, und ich als Ministerpräsident hätte ihn erschießen lassen. Aber das Ministerium ist vor ihnen zurückgewichen.”

Nach diesen Ausführungen wird der Soziologe aus dem Hörsaal gejagt. 


20. 4 1893 - Der Magistratsrat Max Weber stirbt

München-Haidhausen * Kurz nach Eintritt in seinen wohlverdienten Ruhestand, verstirbt der Magistratsrat Max Weber. 


1917 - Max Weber auf Vortragsreisen

München * In München hielt Max Weber viele Vorträge, den berühmtesten anno 1917 vor dem studentischen Freikorps: „Politik als Beruf.” 


22. 12 1813 - Die Haidhauser Schlossstraße entsteht

Haidhausen * Der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Johann Peter von Langer, kauft vom Haidhauser Hofmarkherrn Anton Clemens von Toerring-Seefeld noch weitere Grundstücke aus dem westlichen Teil des ehemaligen Schlossgartens als Bauplätze für Wohnhäuser an der neu angelegten Schlossstraße.


15. 5 1936 - Theodor Rittersbach ist neuer Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Regierungsrat Wilhelm Müller scheidet in seiner Funktion als Vorstand der Stiftung Maximilianeum aus. Sein Nachfolger wird der 32-jährige Theodor Ritterspach, ebenfalls ein Maximilianeer. 


27. 4 1932 - Die Universität erhebt erneut Anspruch auf das Maximilianeum

München-Haidhausen * Der Rektor der Universität erklärt gegenüber dem Kultusministerium, dass er die Ernennung des neuen Vorstands der Maximilianeum-Stiftung in Anspruch nehmen werde. Falls sich das Kultusministerium weigern würde, droht er mit Klage vor dem Verwaltungsgericht.


9. 3 1933 - Gleichschaltung Bayerns

München-Haidhausen * Spätestens mit der Gleichschaltung Bayerns ändern sich auch die Rahmenbedingungen für das Maximilianeum grundlegend. 


6 1925 - Der Bau des neuen Trambahn-Betriebshofs 2 beginnt 

München-Haidhausen * Auf dem ehemaligen Gronimus-Anwesen zwischen Kirchenstraße, Seeriederstraße und Äußerer Wiener Straße, der heutigen Einsteinstraße, beginnt der Bau des neuen Straßenbahn-Betriebshofs 2. 

Die Anlage ersetzt das veraltete Depot an der Äußeren Wiener Straße 28. Nach Plänen von Fritz Beblo und Karl Meitinger entstehen eine dreischiffige Wagenhalle, eine Werkstatt und Wohnhäuser mit Verwaltungsräumen. Die Inbetriebnahme erfolgt am 1. Dezember 1926. 


16. 12 1935 - Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum

München-Haidhausen * Professor Walther Wüst wird Vorstand der Stiftung Maximilianeum. Er ist 34 Jahre alt, hat aber bereits eine steile Karriere als Wissenschaftler und Nationalsozialist hinter sich.


21. 9 2003 - Ergebnis der Wahl zum Bayerischen Landtag 2003

Freistaat Bayern - München • Nach der Auszählung der Landtagswahl gehören dem Bayerischen Landtag in dieser 15. Legislaturperiode 180 Mitglieder an. Bei der Wahl zum 15. Bayerischen Landtag erhält

  • die CSU mit ihrem amtierenden Ministerpräsidenten Edmund Stoiber 60,7 Prozent [+ 7,8] und 124 Sitze.
  • Die SPD mit ihrem Kandidaten Franz Maget erringt 19,6 Prozent der Stimmen [- 9,1] und 41 Sitze.
  • DIE GRÜNEN kommen auf 7,7 Prozent der Wählerstimmen [+ 2,0] und 15 Sitze.

Edmund Stoiber wird erneut Bayerischer Ministerpräsident und kann mit seiner CSU-Alleinregierung mit einer Zweidrittel-Mehrheit regieren. 


1840 - Die Planung für das Maximilianeum nimmt konkrete Form an

München-Haidhausen * Die Planungen für den damals noch „Akropole" genannten Nationalbau auf dem Isarhochufer nehmen konkrete Formen an. Vorgesehen ist ein Erziehungsinstitut für angehende Staatsbeamte, das unter der Bezeichnung „Athenäum" entstehen soll. Beschrieben wird es als ein großer Kultur- und Sportcampus mit Kirchen, Sälen, einem Schwimmbad und insgesamt 23 Gebäuden.

Als geistiger Initiator des Projekts gilt Friedrich Thiersch. Kronprinz Max II. beauftragt ihn daraufhin mit der Ausarbeitung eines Lehrplans sowie eines Raumprogramms für die geplante Einrichtung. Thierschs Konzept sieht eine Kirche im Zentrum der Anlage vor. Auch die Bezeichnung „Athenäum" geht auf ihn zurück, angelehnt an die Schule für junge Griechen, die er zwischen 1815 und 1818 in München geleitet hat. Ebenso stammt die heute gebräuchliche Bezeichnung „Maximilianeum" von 


1980 - Auch Frauen können Maximilianeer werden

München-Haidhausen * Auch Frauen können nun Maximilianeer werden. Als König Max II. die Stiftung anno 1852 ins Leben rief, waren nur Männer zum Studium zugelassen. Daher war - laut der Gründungsurkunde - die Förderung nur „talentvollen Jünglingen“ vorbehalten. 

Trotz der Öffnung der Hochschulen für Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts lässt die Förderung von Studentinnen noch bis zum Jahr 1980 auf sich warten. 

Da die Bestimmungen über den Zweck einer Stiftung grundsätzlich nicht geändert werden dürfen, besteht die einzige Möglichkeit zur Aufnahme weiblicher Stipendiaten nur darin, eine eigens für Frauen gedachte zweite Stiftung ins Leben zu rufen. Dazu brauchte man jedoch Geld. Und dieses steht erst im Jahr 1980 - im Rahmen der Feierlichkeiten zu „800 Jahre Wittelsbach und Bayern“ - als Wittelsbacher Jubiläumsstiftung zur Verfügung. 


10. 10 1934 - Angst um den Weiterbetrieb der Stiftung Maximilianeum

Berlin - München-Haidhausen * Das Kuratorium beim Kultusministerium stellt den Antrag auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus. Man befürchtet, dass sonst der Weiterbetrieb der Stiftung gefährdet sei, nachdem die Universitäten und Fakultäten bereits Ende 1933 nach dem Führerprinzip reorganisiert worden waren und dadurch ernannte Rektoren und Dekane erhielten, womit zugleich die Selbstverwaltung durch den Senat ausgeschaltet wurde. 

Im Zuge dieser Maßnahmen kam es zu umfangreichen politisch motivierten Säuberungen des Personalstamms. Für die Entlassenen wurden junge Nationalsozialisten strategisch platziert. 


8. 12 1935 - Fritz Reus Vorstandschaft endet nach acht Tagen

München-Haidhausen * Die Vorstandschaft von Dr. Fritz Reu dauert nicht sehr lange, nachdem er in kürzester Zeit feststellen muss, dass sich im Hause Unmut über die Absetzung Rheinfelders und den Wechsel zu seiner 

Person breit macht. Das Verhalten der Stipendiaten ihm gegenüber wird als sehr reserviert geschildert, weshalb Reu am achten Tag nach seiner Amtsübernahme die Bewohner des Maximilianeums in der Bibliothek zusammenholte, um Missverständnisse zu klären. Es kam zu einem heftigen Wortwechsel. Noch am Nachmittag dieses 8. Dezember 1935 endet die kommissarische Vorstandstätigkeit von Dr. Fritz Reu. 


24. 12 1935 - Schon wieder ein neuer Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Die Tätigkeit von Professor Walther Wüst als Vorstand der Stiftung Maximilianeum dauert wie bei Dr. Fritz Reu ebenfalls nur acht Tage. Sie endet bereits am 24. Dezember. Gründe für die Beendigung der Tätigkeit sind nicht bekannt. 

Das Kultusministerium beauftragt den 29-jährigen Regierungsrat Wilhelm Müller, ein Maximilianeer und NSDAP-Mitglied, mit der vorläufigen Führung der Vorstandsgeschäfte des Maximilianeums.


17. 4 1941 - Den Stipendiaten soll gekündigt werden

München-Haidhausen * Vom Kultusministerium ergeht die Weisung, die bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum zu kündigen. Nun schaltet sich der bayerische Ministerpräsident Ludwig Siebert in den Vorgang ein und verlangt vom Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister Adolf Wagner, an den weiteren Entscheidungen beteiligt zu werden.


16. 12 1932 - Karl Sommer beendet seine Vorstands-Tätigkeit

München-Haidhausen * Die Tätigkeit des Ministerialrats Karl Sommer, der einer der Hauptbelastungszeugen im Hitlerprozess war, als Vorstand der Stiftung Maximilianeum endet. Ihm folgt zum gleichen Zeitpunkt Professor Hans Rheinfelder.


15. 10 1978 - Bei der Landtagswahl erhält die CSU 59,1 Prozent

Freistaat Bayern - München * Für die Landtagswahl gibt es mit Franz Josef Strauß einen neuen Kandidaten für das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Seine CSU bringt es auf 59,1 Prozent und erreicht damit ihr zweitbestes Ergebnis seit 1946, obwohl die Christsozialen drei Prozent verlieren. Auf Nachfragen der Journalisten reagiert der designierte Ministerpräsident unwirsch mit den Worten: „I mag diese Miesmacherei net“.


7. 11 1724 - Die städtischen Rechte im Lehel werden neu geregelt 

München-Lehel * Nach langen Verhandlungen zwischen Stadt und Landesherrschaft bestätigt der Landesherr die Münchner Burgfriedensgrenze erneut. Die umstrittenen grundherrlichen und gerichtlichen Zuständigkeiten im Lehel werden zugunsten der Stadt geregelt. 

In den folgenden Jahren werden die bisher zum Hofkastenamt zinspflichtigen Kleinhäuser und Herbergen dem Magistrat unterstellt. Ihre Abgaben vereinnahmt künftig die städtische Kämmerei. Eine entsprechende Übertragung der Tattenbach’schen Rechte ist damit nicht nachgewiesen.

Die Festungswerke und die „alten Lehen“, insbesondere die Mühl- und Werkgerechtigkeiten, bleiben jedoch dem Landesherrn vorbehalten. Für die Verwaltung des stark gewachsenen Viertels ist eine eigene Lehel-Deputation zuständig.


1839 - Der Standort des Maximilianeums wird konkret

München-Haidhausen * Der Standort des Maximilianeums wird ins Auge gefasst, nachdem Kronprinz Max II. ab dem Jahr 1839 mit dem Gedanken einer vom Max-Joseph-Platz ausgehenden und zur „Akropole“ führenden Prachtstraße spielt. Welchem Zweck und welcher Nutzung der Bau einmal zugeführt werden soll, nimmt in seinen Überlegungen noch keinen Platz ein. 


1932 - Maximilianeums-Vorstand muss sein Amt niederlegen

München-Haidhausen * Der seit 1920 amtierende Vorstand der Stiftung Maximilianeum, Ministerialrat Jakob Weber, ein ehemaliger Maximilianeer, muss wegen Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung aus dem Amt scheiden. Er hatte viele Jahre die Verpflegung seines Sohnes und seines Dienstmädchens aus der Küche der Stiftung in Anspruch genommen. 

Das Kultusministerium setzt daraufhin kurz entschlossen den Ministerialrat Karl Sommer „für die Dauer der Erledigung der Vorstandsstelle im Maximilianeum als Verweser“ ein. 


Ab 1932 - Der Maximilianeer Franz Gürtner

München-Haidhausen * Der Maximilianeer Franz Gürtner ist zwischen 1932 und 1941 NS-Reichsjustizminister.


10 1933 - Wird das Maximilianeum ein Kameradschaftshaus ?

München-Haidhausen * Der Reichsinnenminister, der seit der Machtübernahme die Hochschulpolitik vereinigt, verfügt, dass Studentenheime und Korpshäuser in Kameradschaftshäuser umgewandelt werden sollen. Die Studenten haben darin in Kameradschaften von zehn bis fünfzehn Mann zusammenzuleben.

Da Gemeinschaftserziehung und Gemeinschaftsbildung zu den herausragenden Erziehungszielen auf allen Ebenen des nationalsozialistischen Bildungssystems gehören, will man kein Universitätsstudium ohne die Gemeinschaftserfahrung des Lebens in einem - im Sinne des Nationalsozialismus ausgerichteten - Kameradschaftshaus erfolgen lassen. Außerdem sollten sie weltanschaulich und sportlich erzogen werden. 


1. 5 1919 - Das Maximilianeum wird zum militärischen Stützpunkt 

München-Haidhausen * Während des Angriffs auf die Münchner Räterepublik besetzen Regierungstruppen das Maximilianeum. In zwei Studentenzimmern stellen sie Maschinengewehre auf; im Gebäude richten sie ein Waffenlager mit acht weiteren Maschinengewehren und rund 800 Gewehren ein. Die Kellerräume dienen als Pferdestallungen. Von dem strategisch gelegenen Gebäude aus stoßen die Truppen über die Maximilianstraße in Richtung Innenstadt vor. Reichswehrverbände und Freikorps nehmen München bis zum folgenden Tag ein und schlagen die Räterepublik gewaltsam nieder.


25. 1 1859 - Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft

München-Haidhausen * Die Satzung des Königlichen Maximilianeums tritt in Kraft. Darin wird der Zweck der Anstalt beschrieben. Weder der Stand noch der Reichtum der Eltern sind bei der Berücksichtigung im Königlichen Maximilianeum ausschlaggebend. Allerdings haben nur männliche Bewerber eine Chance. 


10. 3 1864 - Finanzierung des Maximilianeums ungesichert

München-Haidhausen * Durch den Tod des Königs ist die Finanzierung des Maximilianeum-Projekts vollkommen ungesichert. Die Bauarbeiten verzögern sich. Zunächst entsteht der äußerlich funktional gehaltene Hauptblock. 


20. 8 1876 - Stiftungsurkunde für das Kgl. Maximilianeum erlassen

München-Haidhausen * König Ludwig II. erlässt die Stiftungsurkunde und die Grundbestimmungen für das Kgl. Maximilianeum, die sein Vater ausdrücklich gebilligt hatte. 


20. 9 1934 - Studenten sollen im Kameradschaftshaus wohnen

Berlin - München-Haidhausen * Der Reichsführer der Deutschen Studentenschaft ordnet an, dass zur weltanschaulich einheitlichen Erziehung des akademischen Nachwuchses, den er „als revolutionären Stoßtrupp des Nationalsozialismus an den Hochschulen“ sieht, jeder Studienanfänger des kommenden Wintersemesters  die beiden ersten Semester an derselben Hochschule hören und dabei in einem von der Deutschen Studentenschaft anerkannten Kameradschaftshaus wohnen soll.


Um den 28. 10 1934 - Der Reichsminister nur für freiwillige Aufnahme im Kameradschaftshaus

Berlin - München-Haidhausen * Reichsminister Bernhard Rust verwässert das strikte Programm des Studentenschaftsführers. Er war zwar auch dafür, dass ein möglichst großer Anteil junger Studenten im Kameradschaftshaus erzogen werden soll, doch habe dieser Beitritt grundsätzlich freiwillig zu erfolgen. Keine Verbindung dürfe gezwungen werden, ein Kameradschaftshaus im Sinne nationalsozialistischer Erziehung zu werden. 


11. 10 1935 - Der Maximilianeums-Stiftungsvorstand soll ausgetauscht werden

München-Haidhausen * Bis auf den Historiker Karl Alexander von Müller, einem aus nationalsozialistischer Sicht politisch eindeutig zuverlässigen Mann, wird Stiftungs-Vorstand des Maximilianeums mit nationalsozialistischen Parteigängern in Gänze neu besetzt. 


1. 12 1935 - Dr. Fritz Reu wird Maximilianeums-Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Der 24-jährige Dr. Fritz Reu, Dozentschaftvertreter der Juristischen und Staatswirtschaftlichen Fakultät, übernimmt das Vorstandsamt von Hans Rheinfelder. Reu spielte bei der Absetzung Rheinfelders eine dubiose Rolle. Er hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er Rheinfelder als Vorstand der Stiftung Maximilianeum und als Universitätslehrer für untragbar hält und er selbst Vorstand werden wolle.


8. 10 1957 - Die Bayernpartei tritt aus der Viererkoalition aus

München * Die kleineren Koalitionspartner der Viererkoalition bekommen es mit der Angst zu tun, weshalb die Bayernpartei am 8. Oktober aus der Viererkoalition austritt und sie damit beendet.


1832 - Kronprinz Max II. und das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Wurzeln für das Maximilianeum gehen auf den damals 21-jährigen Kronprinzen Max II. zurück, der ab diesem Jahr die Idee einer „Akropole zur Hebung des monarchischen nationalen Volksgeistes“ verfolgt. Er beabsichtigt, „auf der Isaranhöhe einen großen Nationalbau, einen Park, eventuell sogar einen neuen Stadtteil anzulegen”. Das bedeutet aber noch nicht den Standort des heutigen Maximilianeums. 


1994 - Weibliche und männliche Stipendiaten unter einem Dach

München-Haidhausen * Da das Maximilianeum nicht genügend Platz bot, mussten die weiblichen Stipendiaten vierzehn Jahre lang in einem nahe gelegenen Internat untergebracht werden. Erst mit der Fertigstellung eines Neubaus auf dem Gelände des Maximilianeums findet die räumliche Trennung der beiden Stiftungen ihr Ende. Seitdem leben die weiblichen und männlichen Stipendiaten - im Durchschnitt 45 - unter einem Dach. 


2 1935 - Eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums

Berlin - München-Haidhausen * Das Kultusministerium teilt dem Kuratoriumsvorsitzenden mit, dass „eine Umbildung, insbesondere Verjüngung des Kuratoriums“ bevorsteht. Seine Neubesetzung mit parteinahen Nationalsozialisten ist die Grundvoraussetzung für die anschließende Verdrängung des Stiftungsvorstands des Maximilianeums, Professor Hans Rheinfelder. Es folgt eine politisch motivierte Säuberung des Kuratoriums. Man will mindestens drei Mitglieder dieses Gremiums vorzeitig ihres Amtes entheben. Das geht aber nur, wenn die Betroffenen von sich aus ihren Rücktritt erklären. 

  • Anton Dyroff und Walter Lotz sind bereits über 68 Jahre alt und sollen deshalb aus Altersgründen pensioniert werden. 
  • Wilhelm Freiherr von Pechstein vertritt eine konservative, strikt gegen den Nationalsozialismus und besonders seine Kirchenpolitik gerichtete Einstellung. 
  • Hinzu kommt später noch Aloys Fischer, der mit einer nichtarischen Frau verheiratet ist.


1861 - Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum abgeschlossen

München-Haidhausen * Die aufwändigen Fundamentierungsarbeiten am Maximilianeum sind abgeschlossen. Dafür mussten die Grundmauern von zwei Kanälen durchzogen werden; zudem wurde unter dem Nordturm ein kleiner See zur Ableitung des Grundwassers angelegt. 


15. 11 1918 - Die Stiftung Maximilianeum wird dem Kultusministerium unterstellt

München-Haidhausen * Ein Erlass des Gesamtministeriums vom 15. November 1918 und der § 2 des Übergangsgesetzes vom 28. März 1919 betrachtet die königliche Gewalt auf die jeweils beteiligten Ministerien übergegangen - und damit auch die Stiftung Maximilianeum. 

Dabei hatte König Max II. im § 28 der Stiftungsurkunde bestimmt, dass das Protektorat und die Schutzherrlichkeit an die Universität München übergehen sollte. Entgegen dem Stifterwillen des Bayernkönigs Max II. tritt in den nachrevolutionären Aufräumarbeiten das Kultusministerium in die vollen Rechte des Königs ein, ohne dass dies von einem der Stiftungsorgane [= Vorstand und Kuratorium] oder von der Universität bemängelt wird. 


14. 12 1929 - Die Universität will das Protektorat über das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Universität teilt dem Kultusministerium mit, dass sie von jetzt an Protektorat und Schutzherrlichkeit über die Stiftung Maximilianeum ausüben werde. Sie stützt sich dabei auf ein Gutachten des Zivilsenats des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 14. Juli 1928. 

Doch das Ministerium reagiert auch auf drei weitere Schreiben der Universität innerhalb von zwei Jahren und vier Monaten nicht. 


Um 10 1933 - Antrag auf Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums

München-Haidhausen * Der Verwaltungsausschuss der Universität München beantragt aus dem Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung einen Betrag von 500.000 Reichsmark zur Erneuerung der Außenfassade der Westfront des Maximilianeums. 


16. 11 1934 - Hitler entmachtet die Deutsche Studentenschaft

Berlin - München-Haidhausen * Reichskanzler Adolf Hitler überträgt auf Antrag des Reichserziehungsministers Bernhard Rust dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund die gesamte politisch-weltanschauliche Erziehung der Studentenschaft und entmachtet damit faktisch die Deutsche Studentenschaft. 

Damit ist der Antrag des Kuratoriums auf Anerkennung der Stiftung Maximilianeum als studentisches Kameradschaftshaus gegenstandslos geworden.


8 1846 - Kronprinz Max II. in der „Galeries Historiques“ in Versailles

Paris * Kronprinz Max II. lernt während seines Paris-Aufenthalts die „Galeries Historiques“ in Versailles kennen. Der Bürgerkönig Louis Philippe lässt es sich nicht nehmen, den bayerischen Thronfolger vier Stunden lang persönlich durch das zur historischen Galerie umgestaltete Residenzschloss Ludwigs XIV. zu führen und ihm die in einem Bilderzyklus dargestellte französische Geschichte vorzustellen. Der Bayernprinz ist davon stark begeistert. 


20. 3 1848 - Das Athenäum-Projekt nimmt greifbare Formen an

München-Haidhausen * Der Bayernregent Ludwig I. verzichtet - nach den revolutionären Ereignissen im Land - offiziell auf den Thron. Damit wird der Kronprinz als König Max II. inthronisiert. Das Athenäum-Projekt kann jetzt greifbare Formen annehmen. 


10. 3 1933 - Hausdurchsuchung im Maximilianeum durch SA-Leute

München-Haidhausen * SA-Leute führen im Maximilianeum eine Hausdurchsuchung durch. Ihr Augenmerk fällt zunächst auf die Bayernwehr, die im Maximilianeum Räume belegt hatte. Sie beschlagnahmen die dort gefundenen Übungsgewehre. Weitere Durchsuchungen und Besetzungen durch Polizei, SA und Stahlhelm folgen. 

Vor dem Eingang des Maximilianeums stehen seither Posten, die die Stipendiaten nur nach Abgabe einer Parole durchlassen. Eine Intervention beim Kultusminister Hans Schemm, der zugleich Gauleiter ist, führt zum Abzug der SA-Posten. Außerdem gibt er Weisung, dass „das Maximilianeum in jeder Weise zu schützen sei“. Er fördert auch die Erneuerung der Außenfassade des Maximilianeums an der Westseite. 


um 8 1932 - Die Bayernwehr im Maximilianeum

Um August 1932: 

München-Haidhausen * Die Bayernwehr wird von der Bayerischen Volkspartei - BVP als Selbstschutzorganisation gegründet worden und belegt auch im Maximilianeum Räume.


um 12 1850 - Ein Architekturwettbewerb für einen bayerischen Nationalstil

München-Haidhausen * Ein Architekturwettbewerb zur Ausarbeitung eines Bauplans für eine höhere Bildungs- und Unterrichtsanstalt wird in Tageszeitungen und Fachzeitschriften ausgeschrieben. Teil der Aufgabe ist auch ein Raumprogramm für eine „geräumige, zur Aufnahme von mindestens 80 größeren und kleineren Gemälden bestimmte Halle“. 

Darüber hinaus wird der Ausschreibungstext mit der Bitte um Teilnahme an rund einhundert Architekten in Deutschland, Frankreich, England, der Schweiz und Dänemark versandt, deren Mitwirkung besonders erwünscht ist. Man will einen „bis dahin noch nicht dagewesenen Baustil“ im Sinne eines bayerischen Nationalstils schaffen. 

Die Initiative zu diesem Wettbewerb geht auf den Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Wilhelm von Kaulbach, zurück.


10. 5 1874 - Die Historische Galerie im Maximilianeum eröffnet

München-Haidhausen * Die Historische Galerie im Maximilianeum wird zehn Jahre nach dem Tod König Max II. eröffnet wurde. Sie besteht nicht aus achtzig, sondern lediglich aus dreißig kolossal große Historienbilder. Vier davon beziehen sich auf die biblischen Themen, acht Bilder haben das abendländische Mittelalter zum 

Thema und weitere sieben Gemälde beschäftigen sich mit der europäischen Geschichte der Neuzeit. Die von König Max II. ganz stark favorisierte bayerische Perspektive wurde - selbst bei positivster Auslegung der Historie - auf drei Bilder reduziert. 

Ergänzt wird das Bildprogramm durch andere Räume des Maximilianeums und in dessen Fassade. Dort repräsentieren außerdem 24 Marmorbüsten Wohltäter, Erfinder, Weise, Literaten, Staatsmänner und Feldherren.


30. 1 1934 - Das Erziehungsministerium wird neu strukturiert

Berlin - München-Haidhausen * Mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches wird auch das Erziehungsministerium neu strukturiert.


1822 - Kaulbachs Gemäldezyklus begeistert Kronprinz Max

Berlin * Wilhelm von Kaulbach beginnt mit der Realisierung des weltgeschichtlichen Gemäldezyklus im Treppenhaus des Neuen Museums in Berlin. Kronprinz Max II. ist davon beeindruckt. 


27. 3 1935 - Dr. Florian Bleyer stirbt vollkommen unerwartet. 

München * Der Kuratoriumsvorsitzende des Maximilianeums, Dr. Florian Bleyer, stirbt vollkommen unerwartet. 


31. 7 1851 - Nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Bis zum ersten Einsendetermin für den Architekturwettbewerb liegen nur wenige Entwürfe für das Maximilianeum vor, weshalb man die Frist auf den 31. Dezember 1851 verlängert und an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten das Programm zusätzlich versendet. 


1874 - Die Gesamtanlage des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Gesamtanlage des Maximilianeums mit der städtebaulich bedeutsamen Arkaturkulisse ist - zehn Jahre nach dem Tod von König Max II. - fertiggestellt. Die repräsentativen Baulichkeiten des Maximilianeums bestehen demnach nur aus einer leeren Fassade - zum krönenden Abschluss der Maximilianstraße.


12. 10 1935 - Hans Rheinfelder bittet um Entlassung als Stiftungsvorstand

München-Haidhausen * Professor Hans Rheinfelder, der Stiftungsvorstand des Maximilianeums, bittet um seine Entlassung als Vorstand des Maximilianeums. Sein Gesuch ist ähnlich freiwillig wie das der ausgeschiedenen Kuratoriumsmitglieder.


Um 3 1941 - Gauleiter Wagner will die Maximilianeums-Satzung ändern

München-Haidhausen * Gauleiter und Staatsminister Adolf Wagner will die Satzung ändern und aus der Stiftung Maximilianeum eine reine Zahlstelle für Geldstipendien machen. Er will die Studenten aus dem Haus entfernen und sie mit einem monatlichen Stipendium von 150 RM abfinden. Anschließend soll die Kreisleitung München der NSDAP das Gebäude der Stiftung übernehmen. 


6. 11 2017 - Die Landtags-SPD fordert einen Feiertag zur Freistaatsgründung 

München * Die SPD-Landtagsfraktion fordert, den 8. November 2018 zum 100. Jahrestag der Freistaatsgründung einmalig als gesetzlichen Feiertag zu begehen. Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher wendet sich dazu in einem Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer. 

Rinderspacher vergleicht die Bedeutung der bayerischen Revolution vom November 1918 mit dem französischen Nationalfeiertag am 14. Juli und dem amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli. Ein Feiertag soll das demokratische Selbstverständnis Bayerns stärken und die Erinnerung an die Überwindung der Monarchie wachhalten. 

Zugleich kritisiert er, dass die bayerische Demokratiegeschichte im Schulunterricht und im öffentlichen Raum zu wenig Beachtung findet. Besonders erinnert er an Freistaatsgründer Kurt Eisner und dessen Nachfolger Johannes Hoffmann.


6 1935 - Vernichtende Gutachten für Professor Hans Rheinfelder

München - Halle - Köln * Professor Hans Rheinfelder erhält nahezu gleichzeitig eine Berufung nach Halle und Köln erhalten. Um sich vor möglichen späteren Konflikten zu schützen, werden von den aufnehmenden Universitäten Gutachten eingeholt. 

Diese fallen für Professor Rheinfelder wie folgt aus: „Politisch stand und steht Rh. unbeirrbar und unbelehrbar auf dem Boden der Bayerischen Volkspartei. Zu den Grundsätzen des Deutschen Reiches kann er bei seiner durchaus unheroischen schwächlich-pazifistischen und konfessionell verstockten Einstellung keine innere Fühlung bekommen, ja er bemüht sich auch nicht im mindesten darum, diese zu gewinnen. Kultur ist ihm gleich katholische Kirche. […] Im übrigen aber ist seine Weltanschauung für die Zwecke des Dritten Reiches völlig unbrauchbar.“


5. 2 1864 - Spitzbogenarkaden werden durch Rundbogenarkaden ersetzt

München-Haidhausen * Kurz vor seinem völlig unerwarteten Tod ordnet König Max II. eine entscheidende Planänderung am Maximilianeum an - obwohl der Mitteltrakt des Westbaus bereits über das erste Obergeschoss hinaus errichtet ist. Aufgrund zunehmender Kritik werden die ursprünglich vorgesehenen Spitzbogenarkaden durch Rundbogenarkaden im Stil der Neurenaissance ersetzt. Damit kommt es faktisch zu einer Abkehr vom ursprünglich angestrebten Maximiliansstil.


1872 - Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt

München-Haidhausen * Der Wohnbau des Maximilianeums ist fertiggestellt. Die Stipendiaten der Maximilianeum-Stiftung beziehen ihre Räumlichkeiten im neu errichteten Gebäude auf der Gasteig-Anhöhe.


23. 4 1941 - Der Kruzifix-Erlass

München-Haidhausen * Adolf Wagner, Gauleiter sowie Innen- und Kultusminister, will mit dem „Kruzifix-Erlass“ alle Schulkreuze aus den Klassenzimmern entfernen. Das ist ein taktischer Missgriff erster Güte. Doch damit löst sich das Problem mit der Kündigung der bestehenden Mietverhältnisse im Maximilianeum anders. Nach massiven Alkoholexzessen erkrankt der NS-Gauleiter Ende 1941 schwer und muss bald darauf seine sämtlichen Ämter ruhen lassen. 

Sein Nachfolger Paul Giesler entfaltet als Kultusminister kaum noch Initiativen.


10. 10 1982 - Ergebnis der Landtagswahl 1982

Freistaat Bayern * Bei der Landtagswahl erhält

  • die CSU 58,3,
  • die SPD 31,9 Prozent.

Erstmals in der Nachkriegsgeschichte ist der Bayerische Landtag ein Zweiparteienparlament. 

  • Die FDP erhält lediglich 3,5 Prozent. 
  • Die Grünen kommen auf 4,6 Prozent und scheiterten damit knapp an der Fünf-Prozent-Klausel.


25. 4 1944 - Bomben aufs Maximilianeum

München-Haidhausen * In der Bombennacht verbrennen dreizehn Gemälde aus der Historischen Galerie im Maximilianeum. Die anderen sind inzwischen verstreut untergebracht. 


2. 5 1919 - Kämpfe beschädigen das Maximilianeum 

München-Haidhausen * Rund um das am Vortag von Regierungstruppen besetzte Maximilianeum kommt es zu Kämpfen zwischen Reichswehr- und Freikorpsverbänden auf der einen sowie Angehörigen der Roten Armee der Räterepublik auf der anderen Seite. Beim Beschuss des Gebäudes trifft ein Geschoss den oberen Rundbogen des Nordturms und beschädigt das Maximilianeum. Noch am selben Tag nehmen die Regierungstruppen München vollständig ein; die Räterepublik ist damit militärisch niedergeschlagen.


31. 8 1851 - Der Architekturwettbewerb wird verlängert

München * Bis zum ersten Einsendetermin des Architekturwettbewerbs zu einem neuen Baustil liegen erst 17 Entwürfe vor. Man verlängert die Frist deshalb auf den 31. Dezember 1851 und versendet das Programm zusätzlich an eine Reihe inländischer und ausländischer Architekten.


1902 - Fresken durch Glasmosaik ersetzt

München-Haidhausen * Die von dem Historienmaler Karl von Piloty an der Außenfront des Maximilianeums angebrachten Fresken werden von der Kgl.-Bayerischen Hofmosaik-Kunstanstalt Rauecker und Solerti in München durch Glasmosaike erneuert. 

Doch nicht nur den Gemälden, auch der nach Westen ausgerichteten Fassade setzte die Witterung stark zu. Es besteht Steinschlaggefahr, nachdem ganze Platten der Terrakottaverkleidung sowie Ecken und Gesimse herabstürzen.


1850 - Ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls

München-Haidhausen * Als das Maximilianeum-Projekt konkrete Formen annimmt, will König Max II.,den von ihm erkannten Gefahren entgegenwirken, die die Eigenständigkeit Bayerns und seine Monarchie bedrohen. Da sind - nach der kaum überwundenen Revolution des Jahres 1848 - 

  • die immer stärker werdenden demokratischen Umtriebe, 
  • die unaufhaltsame industrielle Revolution von Eisenbahn, Telegraph und Dampfmaschine, die nach immer größeren Wirtschaftsräumen und damit größeren Staatseinheiten verlangt und der die Kleinstaaterei des Deutschen Bundes viel zu eng geworden ist, und 
  • da ist schließlich Preußen, das im Namen der deutschen Einheit auf Machterweiterung hinarbeitet und in diesem Zusammenhang auch ein Auge auf das Königreich Bayern wirft. 

König Max II. will diese Gefahren durch ein Programm zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls bekämpfen. 


6. 10 1857 - Grundsteinlegung für das Maximilianeum

München-Haidhausen * Die Münchner Prominenz feiert in Anwesenheit von König Max II. und höchster Regierungsvertreter auf dem Ripfelanger die Grundsteinlegung für die künftige Bildungseinrichtung und die Gemäldegalerie. 

Bei stürmischem Wind und strömenden Regen singt ein zweihundert Mann starker Chor: „Bayerns hoffnungsvollen Söhnen baut Max hier ein Asyl, alles Wahren, Guten, Schönen, Sterne sind ihr leuchtend Ziel.” Danach leitet der König mit drei Hammerschlägen die Bauarbeiten ein. 

Von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung des Maximilianeums vergehen insgesamt siebzehn Jahre, da in dem von Quellen durchströmten, abschüssigen Geröllhang komplizierte Fundamentierungsarbeiten notwendig sind. 


24. 8 1936 - Wilhelm Müller tritt als Maximilianeums-Stiftungsvorstand zurück

München-Haidhausen - Berlin * Regierungsrat Wilhelm Müller verlässt München und wechselt direkt ins Reichsfinanzministerium.


14. 10 1990 - Bei der Landtagswahl erhält die CSU 54,9 Prozent

Freistaat Bayern * Bei der Landtagswahl erhält die CSU 54,9 Prozent.


21. 2 2014 - Barbara Stamm lehnt ein Kurt-Eisner-Porträt im Landtag ab 

München-Haidhausen * Am 95. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners setzt sich der Verein „Das andere Bayern e. V.“ dafür ein, ein Porträt des Freistaatsgründers und ersten demokratischen Ministerpräsidenten im Bayerischen Landtag anzubringen. 

Landtagspräsidentin Barbara Stamm lehnt dies ab. Der Verein übergibt das Porträt daraufhin der SPD-Landtagsfraktion. Die Initiative soll Eisners Bedeutung für die Entstehung der bayerischen Demokratie auch im Parlament sichtbar machen. 


12. 1 1949 - Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Landtags

München-Haidhausen * Das Maximilianeum wird als Sitz des bayerischen Parlaments genutzt, obwohl das Gebäude ursprünglich nicht als Unterkunft für den Landtag, sondern für einen ganz anders gelagerten Zweck erbaut ist.


Spätestens 23. 11 2017 - Die Staatsregierung lehnt den Feiertag zur Freistaatsgründung ab 

München * Die Bayerische Staatsregierung lehnt die Forderung der Landtags-SPD ab, den 8. November 2018 zum 100. Jahrestag der Freistaatsgründung als gesetzlichen Feiertag zu begehen. 

In einem Antwortschreiben verweist das Kultusministerium auf die bereits hohe Zahl bayerischer Feiertage. Außerdem soll das Jubiläumsjahr sowohl die Verfassung von 1818 als auch die Gründung des Freistaats 1918 würdigen. Ein einzelner Feiertag zur Erinnerung an die Abschaffung der Monarchie passe nach Auffassung der Regierung nicht in dieses Konzept. 

Für das Jubiläumsjahr ist allerdings eine Würdigung von Kurt Eisners „herausragender historischer Leistung“ angekündigt, unter anderem bei einem Staatsakt im November 2018. Diese Anerkennung lässt auf einen Wandel im staatlichen Umgang mit dem lange umstrittenen Freistaatsgründer hoffen. 


14. 10 2021 - Eine Ausstellung würdigt Eisners Beitrag zur bayerischen Demokratie 

München-Haidhausen * Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Altbundespräsident Joachim Gauck eröffnen im Maximilianeum die Wanderausstellung „Orte der Demokratie in Bayern“. Die von Laura Mokrohs erarbeitete Ausstellung zeichnet die Entwicklung der Demokratie an ausgewählten historischen Schauplätzen nach. 

Auch Kurt Eisners Beitrag zur Entstehung des demokratischen Freistaats erhält darin seinen Platz. Die begleitende Darstellung zur Münchner Prannerstraße hebt die Revolution vom November 1918, seine Ausrufung des Freistaats und die Demokratisierung als Ziel seiner Regierung hervor. Die Station Bamberg erinnert daran, dass bereits Eisners Revolutionsregierung die Arbeit an einer neuen Verfassung einleitet. Seine Proklamation vom 8. November 1918 kündigt eine Nationalversammlung mit Wahlrecht für Frauen und Männer an. 

Damit würdigt das Projekt Eisner als maßgeblichen Wegbereiter der demokratischen Republik und ordnet seine Leistungen in die längere Geschichte der bayerischen Demokratie ein. Die Ausstellung ist im Maximilianeum fünf Wochen lang bis zum 18. November 2021 zu sehen. 


31. 12 1851 - Noch immer keine befriedigenden Entwürfe

München-Haidhausen * Da der Architekturwettbewerb für das Maximilianeum auch jetzt keine befriedigende Ergebnisse zeigt, verlängert man die Einsendefrist erneut auf den 1. Juni 1852. 


1864 - Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt

München-Haidhausen * Die Arbeiten am Sockel des Maximilianeums sind fertiggestellt. 


1. 11 1942 - Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt

München-Haidhausen * Ministerpräsident Ludwig Siebert stirbt. Die offizielle Trauerfeier für den Präsidenten der Deutschen Akademie findet im Maximilianeum statt.


3. 12 1980 - Strauß fordert eine deutsche Wiederaufarbeitungsanlage

München-Haidhausen * In einer Regierungserklärung erklärt Ministerpräsident Franz Josef Strauß, dass die Bundesrepublik eine eigene Wiederaufarbeitungsanlage benötigt. Wackersdorf nennt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich als möglichen Standort.


23. 7 1985 - Die „Lex Schuierer“ ermöglicht den Selbsteintritt

München-Haidhausen * Mit einer Änderung des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes schafft der Freistaat ein sogenanntes Selbsteintrittsrecht. Dadurch kann eine Aufsichtsbehörde Aufgaben einer nachgeordneten Behörde übernehmen. Im Fall der WAA kann die Regierung der Oberpfalz damit anstelle des Landratsamtes Schwandorf handeln und die verweigerten Genehmigungen erteilen. Kritiker bezeichnen die Gesetzesänderung als „Lex Schuierer“. Sie tritt am 1. August 1985 in Kraft.


27. 10 2008 - Horst Seehofer wird zum Ministerpräsidenten gewählt

München * Horst Seehofer wird vom Bayerischen Landtag zum Ministerpräsidenten gewählt. 


24. 9 1808 - Die Regierung steht Adrian von Riedls Mühlenplanungen positiv gegenüber

München-Englischer Garten - Tivoli * Die Königliche Regierung steht Adrian von Riedls Mühlenplanungen positiv gegenüber, da damit die anliegenden Dörfer Schwabing, Bogenhausen und Föhring eine Mahlmöglichkeit erhalten würden.
Bisher mussten die Bewohner dieser Dörfer zwei bis drei Stunden zur nächsten Mühle fahren.

Doch die Kgl. General Direction des Wasser-, Brücken- und Straßenbaus hat Bedenken, dass dadurch der Eisbach zurückgestaut und damit die Geschwindigkeit es Baches und somit der Abfluss des Eises vermindert werden würde. Der Eisbach nimmt nämlich im Winter die Schneemassen der Münchner Straßen auf. Daher der Name.

Doch zuletzt wird Riedl der Mühlenbau mit der Auflage genehmigt, dass er das Abeisen von seinem Grundbaum bis aufwärts zur Bogenhausener Brücke auf eigene Kosten zu besorgen hätte. Damit wird Adrian von Riedl zum Gründer der Neumühle am Eisbach.


14. 10 2018 - Ergebnis der Wahl zum Bayerischen Landtag 2018

Freistaat Bayern - München * Nach der Auszählung der Landtagswahl gehören dem Bayerischen Landtag in dieser 18. Legislaturperiode 205 Mitglieder an. Bei der Wahl zum 18. Bayerischen Landtag erreicht

  • die CSU mit ihrem amtierenden Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder 37,2 Prozent [- 10,5 %] und 85 Sitze [- 16]. Das ist das schlechteste Wahlergebnis der CSU seit 1950.
  • Die GRÜNEN kommen auf 17,6 Prozent der Wählerstimmen [+ 9,0 %] und 38 Parlamentssitze [+ 20], davon 6 Direktmandate.
  • Die Freien Wähler erhalten 11,6 Prozent der Stimmen [+ 2,6] und 27 Mandate [+ 8].
  • Die AfD bekommt 10,2 Prozent der Wählerstimmen [+ 10,2] und 22 Sitze [+ 22] und zieht erstmals in den Bayerischen Landtag ein.
  • Die SPD erringt 9,7 Prozent der Stimmen [- 11,0] und 22 Landtags-Mandate [- 20]. Das ist das schlechteste Landtagswahlergebnis der SPD seit 1893.
  • Die FDP erringt 5,1 Prozent der Wählerstimmen [+1,8] und 11 Mandate [+ 11] und kann damit wieder in den Landtag einziehen.

Die Wahlbeteiligung liegt bei 72,3 Prozent, so hoch, wie seit 1982 nicht mehr.

Markus Söder wird Bayerischer Ministerpräsident und kann mit einer Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern arbeiten. 


28. 9 1988 - Verdacht auf manipulierte WAA-Gutachten

München-Haidhausen * SPD und Grüne beantragen im Bayerischen Landtag einen Untersuchungsausschuss. Er soll klären, ob Beamte des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen politischen Einfluss auf wissenschaftliche Gutachten zur WAA genommen haben. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau sowie der Vorwurf, kritische Messwerte zur radioaktiven Belastung nicht ausreichend berücksichtigt oder nachträglich abgeschwächt zu haben. 

Der Landtag setzt den Untersuchungsausschuss am 2. Februar 1989 ein. Die Ausschussmehrheit und die Opposition gelangen später zu unterschiedlichen Bewertungen der Vorwürfe. 


18. 4 1989 - Streibl rückt erstmals von der WAA ab

München-Haidhausen * Ministerpräsident Max Streibl lässt in einer Regierungserklärung vor dem Bayerischen Landtag erstmals ein deutliches Abrücken vom Bau der Wiederaufarbeitungsanlage erkennen. Er erklärt, er sei nie ein „heißer Verfechter der Kernenergie“ gewesen und werde für die WAA „gewiss nicht kämpfen“. 

Eine ausdrückliche Beendigung des Projekts verkündet Streibl an diesem Tag noch nicht. Seine Äußerungen markieren jedoch den politischen Kurswechsel der Staatsregierung: Bayern hält nicht länger bedingungslos an Wackersdorf fest und zeigt sich für die Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland offen. 


2. 2 1989 - Untersuchungsausschuss zu den WAA-Gutachten

München-Haidhausen * Der Bayerische Landtag setzt einen Untersuchungsausschuss ein, der mögliche Manipulationen und politische Einflussnahmen auf wissenschaftliche Gutachten zur Wiederaufarbeitungsanlage klären soll. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau sowie der Verdacht, Mitarbeiter des Umweltministeriums hätten auf die Bewertung von Messdaten eingewirkt. 

Der Ausschuss geht auf einen Antrag von SPD und Grünen vom 28. September 1988 zurück. Seine Arbeit führt später zu gegensätzlichen Bewertungen durch die CSU-Mehrheit und die oppositionelle Minderheit. 


17. 10 1957 - Hanns Seidel (CSU) bildet eine neue Koalitionsregierung

München * Der CSU-Politiker Hanns Seidel, seit 22. Januar 1955 neuer CSU-Landesvorsitzender, bildet eine neue Koalitionsregierung, bestehend aus CSU, BHE und FDP. Sein Stellvertreter wird Walter Stain vom GB/BHE. SPD und Bayernpartei - BP können seither in Bayern kein Regierungsamt mehr ausüben.


26. 3 1935 - Rücktritte der Kuratoriums-Mitglieder

München-Haidhausen * Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Florian Bleyer teilt mit, dass alle ins Auge gefassten Herren des Kuratoriums der Stiftung Maximilianeum zum Rücktritt bereit sind. Nun kann mit der Verjüngung des Kuratoriums begonnen werden.


3. 10 1707 - Joseph Wüst wird Schulmeister in Haidhausen

Haidhausen * Nach dem Tod des Schulmeisters Melchior Eizinger übernimmt der aus Braunau stammende Joseph Wüst die Haidhauser Schulstelle. Voraussetzung dafür ist die Heirat mit der Witwe Pubenstuber. 


24. 2 1998 - Den Grundstein des Maximilianeums wiederentdeckt

München-Haidhausen * Die Lage des Grundsteins des Maximilianeums geriet im Laufe der Zeit in Vergessenheit und wurde erst bei Umbauarbeiten zufällig wiederentdeckt. In einer Bleikassette fanden sich mehrere Objekte, darunter Deutschlands älteste Modelllokomotive. 

Die 1838 in Dresden gefertigte und ursprünglich funktionsfähige Kleinlokomotive ist ein Modell der „Adler“-Lokomotive mit Schlepptender im Maßstab 1:10. Sie besteht aus Eisen, Messing, Kupfer und Holz und konnte mit Spiritus betrieben werden. Vermutlich handelte es sich um ein Werbegeschenk der englischen Firma Robert Stephenson & Co., die auch Deutschlands erste Lokomotive baute. Die „Adler“ verkehrte ab 1835 auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. 

Der Grundstein enthält außerdem Baupläne, die Urkunde über die Bestimmung des Gebäudes, Porträts des Königs und seiner Frau Marie von Preußen auf Nymphenburger Porzellan sowie seltene Münzen. 


1803 - Das Dianabad beim Englischen Garten öffnet seine Pforten

München-Englischer Garten * Das Dianabad beim Englischen Garten öffnet seine Pforten. Zur luxuriösen Ausstattung gehören neben 51 Hotelzimmern auch zwei geräumige und mit viel Pomp ausgestattete Festsäle. Die Badewannen bestehen aus innen verzinktem Kupfer.


1852 - Turbulenzen bei der Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft

München-Englischer Garten - Tivoli * Es kommt zum Zerwürfnis zwischen Christian August Ernst und der Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft wegen nicht ausbezahlter Dividenden.


4. 10 1813 - Eröffnung der Haidhauser Schule im ehemaligen Toerring-Schloss

Haidhausen * Lokalschulinspektor Hallmayr, der Bogenhausener Pfarrer, kann die Eröffnung der Haidhauser Schule im ehemaligen Schlossgebäude vermelden, muss aber darauf aufmerksam machen, dass noch die nötigen Bänke, Öfen und andere Dinge fehlen. Obwohl die Zahl der schulpflichtigen Kinder wesentlich höher lag, finden sich zur Winterschule lediglich 234 Schüler ein, zur Sommerschule sogar nur mehr 162 Kinder.


9. 3 1809 - Adrian von Riedl verkauft die Neumühle an den Müller Schöttl

München-Englischer Garten * Adrian von Riedl verkauft die sich im Rohbau befindliche Neumühle zu einem Schleuderpreis von 1.200 Gulden an den Münchner Bäcker und Müller Johann Jakob Schöttl. Auch der Mühlkanal ist bereits gegraben.


Um 12 1684 - Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten noch nicht zufrieden

Haidhausen * Freiherr Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten allerdings noch lange nicht zufrieden, weshalb er sich nur wenige Monate später erneut an Max Emanuel wendet und darstellt, dass die vom Regenten erwiesene Gnade „von gar geringer Ergiebigkeit“ sei und er deshalb für sich die „ganze Dorfschaft Haidhausen“ - mitsamt dem „Kirchenschutz“ - als „geschlossene Hofmark“ erbittet.  

Um seinen Anspruch zu unterstreichen, hebt er die „in 27 Jahren geleisteten treuen und untertänigst geleisteten Dienste“ hervor. Daraufhin forderte der Baiernherrscher vom „Gericht ob der Au negst München“ eine Stellungnahme. 


15. 5 1632 - Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt

München * Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt und nimmt Einquartierungen in den „Klöstern und Häusern der Vornehmen in München, deren Insassen meist nach Tirol oder Italien geflohen waren“.

Die innerhalb der Stadtummauerung lebenden Münchner kommen wieder einmal glimpflich davon. Die Soldateska plündert, verwüstet, drangsaliert und vergewaltigt dafür um so stärker in den Vororten - besonders in der bevölkerungsreichen Au und in Haidhausen.


13. 9 1808 - Adrian von Riedl erbittet den Bau einer Mühle mit vier Gängen

München-Englischer Garten - Tivoli * Adrian von Riedl erbittet bei Kurfürst Max IV. Joseph den Bau einer Mühle mit vier Gängen. Sie soll auf seinen Wiesen unterhalb der Bogenhausener Brücke, zwischen Isardamm und Schwabinger Bach entstehen. Zum Betrieb der Mahlmühle will er „mittels eines Kanals durch seine Wiesen das Wasser aus dem Eisbach hereinleiten und unterhalb der Mühle wieder in denselben einlassen“.


10. 7 1699 - Kurfürst Max Emanuel verzichtet auf sein Einlösungsrecht

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verzichtet in einem Dekret zugunsten des Grafen Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn - „auf dessen Lebenszeit“ - auf sein Einlösungsrecht der Hofmark Haidhausen. 


1. 11 1891 - Evangelische Klassen in der Alten Schlossschule

München-Haidhausen * Die evangelischen ABC-Schützen aus Haidhausen können je eine erste und zweite Klasse im Alten Schloßschulhaus bilden. 


1796 - Das Rumford-Denkmal im Englischen Garten

München-Englischer Garten - Lehel * Das Rumford-Denkmal im Englischen Garten wird noch zu Lebzeiten Benjamin Thompson durch Franz Schwanthaler d.Ä. aus Kalktuff, Sandstein und Marmor geschaffen und befindet sich im Südteil des Parks.


18. 8 1684 - Franz Pongraz von Leiblfings Haus wird zum Adelssitz

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel erfüllt die Bitte des Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing in einem Gnadenbrief und erhebt „sein in Haidhausen habentes Haus“ zu einem „der Landtafel einverleibten adeligen Sitz“.  Gleichzeitig überlässt der Kurfürst dem Freiherrn die „Vogtei und Niedergerichtsbarkeit über Haus und Garten des Wirtes Georg Krünner und über 43 namentlich aufgeführte Untertanen“, die bislang dem Hofkastenamt unterstanden.  

Lediglich das Jagdscharwerk behält sich der Landesherr auch weiterhin vor. Der baierische Kurfürst begründet diesen Schritt mit der „In Ansehung seiner - also Leiblfings - langjährigen und ersprießlichen guten Dienste“. 


17. 3 1802 - Aufforderung zur Gründung einer Kleinkinderbewahranstalt

München - München-Lehel - Au * Die Polizeidirektion wird mit der Gründung einer Einrichtung beauftragt, die dann als Kleinkinderbewahranstalt und heute - in der Weiterentwicklung - als Kindergarten oder Kinderhort bezeichnet wird. 

Im Focus stehen „unbemittelte Eltern, die sich außer Haus begeben müssen, um sich vom täglichen Handlohn zu ernähren“. Denn diese „müssen häufig ihre kleinen Kinder einsperren oder unbesorgten Nachbarn anvertrauen, sie auch gar frei herumlaufen lassen, wodurch Unglücksfälle entstehen und die sittliche Erziehung benachteiligt wird“.  

Eine solche Einrichtung soll in der Stadt und im Lehel eingerichtet werden. Auch das Gericht ob der Au und das Hofmarkgericht Haidhausen können Vorschläge einreichen. 


20. 10 1685 - Haidhausen wird ungeschlossene Hofmark

Haidhausen * Kurfürst Max Emanuel verleiht - trotz der von seiner Hofkammer dargelegten Einwände mit einem 2. Gnadenbrief dem Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing die Jurisdiktion über die übrigen Häuser und Gründe in Haidhausen, als ungeschlossene Hofmark.  

Max Emanuel behält sich wiederum das Jagdscharwerk vor und verlangt außerdem für sich und seine Nachkommen das Recht, die Abtretung der Hofmark gegen ein anderes Aquivalent, ein gleichwertiges Objekt, zu verlangen. 


30. 6 1812 - Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Haidhauser Hofmarkschloss

Haidhausen * Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Lustgebäud und einen Gartenanteil des Haidhauser Hofmarkschlosses zur Linderung der Schulraumnot. Der auch für Haidhausen zuständige Bogenhausener Pfarrer übt gleichzeitig das Amt des Lokalschulinspektors aus. 


31. 12 1822 - 798 Familien bevölkern die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * 798 Familien, das entspricht rund 4.000 Menschen, bevölkern die Hofmark Haidhausen.


30. 5 1768 - Alois Reichl wird Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge

Haidhausen * Alois Reichl wird vom Haidhauser Hofmarksherrn als Hofmarkuntertan, Schulmeister und Gerichtszeuge aufgenommen.


20. 6 1685 - Die Hofkammer spricht sich gegen eine geschlossene Hofmark aus

Haidhausen * Auch die Hofkammer spricht sich in ihrer Stellungnahme gegen die Bitte des Haidhauser Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing aus, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Die Errichtung einer Leiblfing‘schen Hofmark bedeutet nämlich die Ausgliederung aus dem Gericht ob der Au. 


6. 3 1706 - Anna Maria Katharina erhält die Hofmark Haidhausen 

Haidhausen * Nach einem Rechtsstreit mit einem Sohn ihres verstorbenen Mannes aus erster Ehe schließt Anna Maria Katharina Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn einen Vergleich. Damit gelangt sie in den vollständigen Besitz der Hofmark Haidhausen. Offen bleibt zunächst das Einlösungsrecht, das Kurfürst Max Emanuel für sich beansprucht. 

Das Einlösungsrecht ist hier das Recht des Kurfürsten, die Hofmark Haidhausen gegen Zahlung einer festgelegten Summe zurückzuerwerben. Anna Maria Katharina kann die Hofmark nach dem Vergleich zwar besitzen, muss aber damit rechnen, dass Max Emanuel dieses Recht geltend macht.


9. 9 1685 - Empfang für das Kurfürsten-Paar in Haidhausen

Haidhausen * „Nachmittags um drei Uhr hatten sich auf dem Anger vor dem Besitztum des Grafen Leiblfing die Kavaliere mit Kutschen und Handpferden versammelt. Auch die kurfürstliche Leibgarde zu Pferd und eine Kompagnie der Bürgerschaft zu Pferde waren angetreten.“ Das Kurfürsten-Paar Max Emanuel und Maria Antonia werden am Haidhauser Schlossanger von den dort versammelten Anwesenden feierlich empfangen. 

Nach einer ausführlichen Huldigung des jungen Ehepaares erfolgte schließlich der triumphale Einzug in die nahe Residenzstadt München. 

Für die erwiesene Gastfreundschaft wird Kurfürst Max Emanuel dem Haidhauser Schlossbesitzer wieder ein kleines Stück entgegenkommen. Der Landesherr akzeptiert zwar die von seiner Hofkammer gemachten Einschränkungen, wonach Haidhausen nicht zur geschlossenen Hofmark ernannt werden darf, weil dort auch andere die Jurisdiktion ausüben, nämlich:  

  • das Leprosenhaus am Gasteig über den Kotterhof,  
  • Graf Preysing, die Ridler und die Jesuiten über ihre Gartengüter sowie  
  • der Kurfürst selbst über das Brunnhaus und den Jäger im Brunntal.  

Außerdem, so die Hofkammer weiter, darf der Kurfürst die Jurisdiktion für eine so große Ortschaft nahe der Landeshauptstadt nie vergeben, da er sich sonst bei auftretenden Unregelmäßigkeiten zuerst an den Hofmarkherren wenden muss, statt sofort selbst einzuschreiten. Dies könnte besonders beim Ausbrechen der Pest oder bei der unerwünschten Ansiedelung von Bettlern und vagierendem Gesindel nötig sein. 


22. 8 1638 - Philipp Holzhauser darf eine Kapelle in Haidhausen errichten

Haidhausen * Der „Churfürstlich Baierische Rechnungs-Commissarius und Preibeamte zu München“, Philipp Holzhauser, erhält vom Freisinger Bischof Veit Adam Gebeck die Genehmigung, dass er „in seiner aigentumblichen Behausung vnnd Gartten zu Haidthausen negst München Bogenhauser Pfarr“ eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Kreuzes errichten und mit Paramenten und allem zur Feier des hl. Meßopfers Notwendigen versehen darf.  

Außerdem erhält er und seine Ehefrau auf Lebenszeit das Recht zugesprochen, dass sie - so oft sie sich in ihrer Besitzung in Haidhausen aufhalten - an einem Messopfer beiwohnen dürfen, das von einem geweihten Priester gehalten wird.  Ausgenommen von diesem Recht sind lediglich die Hochfeste Ostern, Pfingsten und Weihnachten.  

Philipp Holzhauser muss viel für die Kirche getan haben, dass er solche Privilegien überhaupt erhalten kann. Und tatsächlich treten er und seine Gattin mehrfach als Taufpaten in Erscheinung. Zudem vermacht er der Haidhauser Kirche mehrmals hohe Geldbeträge. 


18. 8 1796 - München wird von allen Seiten belagert

München * Die französischen Revolutionstruppen unter Jean-Victor Moreau nehmen München ein und besetzten das linke Isarufer. Der französische Befehlshaber Moreau gibt der Münchner Stadtbevölkerung die Zusage, dass die Stadt verschont bleibt. Zum Ausgleich plündern sie allerdings die umliegenden Dörfer.  

Als Verteidiger belagern die Kaiserlichen und die Condéer das rechtsseitige Isarhochufer. Die Kämpfe dauern bis zum 8. September. Durch einen - von den Österreichern verursachten - Brand wird die Häuserzeile in der Kirchenstraße, vom Hofmarkschloss bis zum Mesmerhaus, in Schutt und Asche gelegt. Den geschundenen Vorstädtern ist es freilich vollkommen egal, ob sie ein Condéer terrorisiert, ein Österreicher drangsaliert oder ein Franzose ausplündert. 


12. 3 1686 - Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich in ihren Rechten verletzt

Haidhausen * Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich durch die Ausdehnung der Hofmarkgerechtigkeit für den Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing auf alle Häuser und Gründe in ihren Rechten verletzt und schreibt dies dem Kurfürsten.


1696 - Veräußerungsverbot der Jurisdiktion und des Scharwerks

München - Haidhausen * Einen kurfürstlicher Erlass verfügt, dass in einer Entfernung von vier bis fünf Meilen um die Hauptstadt keine weitere Jurisdiktion und kein Scharwerk veräußert werden darf und die bereits veräußerten wieder einzuziehen sind. Dies trifft freilich auch auf die Hofmark Haidhausen zu. 


1. 8 2014 - Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden treffen sich

München-Englischer Garten * Im Café Fräulein Grüneis im Englischen Garten treffen sich Vertreter von 16 Surf-Initiativen- und Verbänden. Sie wollen sich über ihre regionalen Projekte austauschen. 


1830 - Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das Murat-Schlössl

München-Englischer Garten - Tivoli * Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das Murat-Schlössl und eröffnet darin seine Gaststätte Zum Tivoli. 

  • Dort gibt es auch eine einfache Badeanstalt.
  • Im Winter wird die Wiese durch Spritzen zur beliebten Eislaufbahn.
  • Außerdem gibt es einen Kaffeepavillon und ein Kinderkarussell. 
  • Damit wird Georg Ferstl Tivoli ein beliebtes Ausflugslokal der Münchner.

Es besteht bis zum Jahr 1923. Bald heißt auch die ganze Gegend ums Wirtshaus Am Tivoli. 


9 1697 - Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn kauft die Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Erben des Freiherrn Franz Pongraz von Leiblfing verkaufen die Hofmark Haidhausen an den Obristhofmeister Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn.


1706 - 233 Familien leben in der Hofmark Haidhausen 

Haidhausen * Die Hofmark Haidhausen umfasst 233 Familien. Sie steht unter der Herrschaft der Familie Fugger und gehört noch nicht zur Stadt München.


12. 9 1825 - Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld will Haidhausen verkaufen

Haidhausen * Graf Clemens Anton von Toerring-Seefeld bietet dem Staatsministerium der Finanzen das Patrimonialgericht Haidhausen zum Kauf an.


6. 2 1812 - Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld stirbt

Haidhausen * Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld, der Haidhauser Hofmarksherr, stirbt im Alter von 91 Jahren.


Ab 1619 - Der Festungsbau verändert das Lehel und begünstigt die Entstehung von Herbergen 

München-Lehel * Mit dem Bau der neuen Stadtbefestigung müssen zahlreiche Gewerbeanlagen unmittelbar vor den alten Stadtmauern weichen. Später entstehen sie nur teilweise wieder auf einem wesentlich kleineren Gelände zwischen den Befestigungswerken und der Isar. 

Die Hofbehörden beanspruchen auch das unbebaute Vorfeld der Bastionen und Schanzen. Ohne die städtischen Burgfriedensrechte zu berücksichtigen, vergeben sie Flächen zur Anlage von Gärten und Sommerhäusern. Adelige Grundbesitzer im damals als „auf dem Lehen“ bezeichneten Gebiet folgen diesem Beispiel: Sie überlassen Arbeitern der Stadtbleiche, der Zimmerplätze und der Lände Grundstücke zur Errichtung einfacher Unterkünfte. Dafür verlangen sie einen regelmäßigen Bodenzins sowie ein Laudemium, eine Abgabe bei Besitzwechsel. 

So finden zunehmend Menschen innerhalb des Münchner Burgfriedens Unterkunft, die den strengen Vermögensanforderungen des Magistrats nicht entsprechen. Besonders die gräfliche Familie Tattenbach fördert diese Ansiedlung und beansprucht um ihren Garten mit dem „Gschlößl“ sogar eine eigene Niedergerichtsbarkeit. 

Die kleinen Häuser werden in einzeln veräußerbare Wohneinheiten aufgeteilt. Diese „Gemächer“ oder „Herbergen“ umfassen ein oder mehrere Zimmer. Die Aufteilung ermöglicht eine intensive Nutzung der Gebäude und verschafft den Grundbesitzern Einnahmen aus Bodenzinsen und Besitzwechselabgaben. 


18. 4 1685 - Schwere Bedenken gegen eine geschlossene Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Der Auer Gerichtsherr, Dr. Georg Jobst, äußert schwere Bedenken gegen das Leiblfing‘sche Ansinnen, Haidhausen in eine geschlossene Hofmark umzuwandeln. Das Ausscheiden Haidhausens aus dem Verband des Gerichts ob der Au würde zu einem Einnahmeausfall führen, der dem eh schon so kleinen und armen Gericht durch den Entzug von 77 Einwohnern entstehen würde und dass dadurch die Bewohner der Au und Niedergiesings für die gesamten Kosten aufkommen müssten. 


27. 4 1701 - Tod des Haidhauser Hofmarkherrn Paul Fugger 

München - Haidhausen * Paul Graf Fugger von Kirchberg und Weißenhorn, Reichshofrat, kurbaierischer Obersthofmeister und Hofmarkherr von Haidhausen, stirbt in München. Der langjährige Vorsitzende des Geheimen Rats gehört zu den einflussreichsten Amtsträgern am Hof des Kurfürsten. Seine letzte Ruhestätte findet er in der Pfarrkirche St. Wolfgang in Mickhausen. 

Seine Witwe Anna Maria Katharina de Saint-Germain erhebt Anspruch auf die Hofmark Haidhausen. Da jedoch ein Sohn Fuggers aus erster Ehe das Erbe anficht, gelangt sie erst 1706 nach einem Vergleich in deren vollständigen Besitz.


16. 2 1697 - Franz Pongraz von Leiblfing stirbt

München-Graggenau * Reichsgraf Franz Pongraz von Leiblfing, der Haidhauser Hofmarkherr, wird im Franziskaner-Friedhof beerdigt.


1760 - 279 Familien leben in der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * Die Hofmark Haidhausen umfasst 279 Familien, die in 138 Häusern leben.


31. 12 1803 - Beschreibung der Hofmark Haidhausen

Haidhausen * In der Hofmark Haidhausen befinden sich 201 Häuser und 526 Familien.


1821 - Johann Jakob Schöttl übergibt die Neumühle an seinen Sohn

München-Englischer Garten - Tivoli * Johann Jakob Schöttl übergibt die Neumühle an seinen gleichnamigen Sohn.


3. 3 1692 - Kurfürst Max Emanuel erklärt Haidhausen zur geschlossenen Hofmark

Haidhausen * Da Graf Franz Pongraz von Leiblfing in seinem Bestreben, die Erhöhung seines Besitzes in Haidhausen zur geschlossenen Hofmark, nicht nachlässt, erklärt Kurfürst Max Emanuel schließlich die Hofmark des Geheimen und Conferenzrates, Kämmerers, Revisionsrates und Pflegers von Waldmünchen, des inzwischen in den Reichsstand erhobenen Reichsgrafen von Leiblfing - wegen der „vill vnd lange Jar trew geleisteter Dienst vnd aus absonderlichen gnaden“ - mitsamt dem Brunnthal für geschlossen. Damit ist der Haidhauser Schlossbesitzer endlich am Ziel seiner langjährigen Bemühungen.  

In seiner geschlossenen Hofmark unterstehen ihm nun alle dem „Hofkastenamte zinsbaren Unterthanen zu Haidhausen“ und nicht nur die Bauern und Dienstboten, die seine Güter bearbeiteten. Neben riesigen landwirtschaftlichen Flächen besitzt der Graf auch das Recht Scharwerke, Bodenzins und sonstige Steuern und Abgaben - also die gesamten Einkünfte aus Haidhausen - einzutreiben. Selbst die Vergabe der Gerechtsamkeiten“ also die Erlaubnis innerhalb der Hofmark ein bestimmtes Handwerk oder Gewerbe ausüben zu dürfen, unterliegen nun ausschließlich seiner Entscheidung.  

  • Dem Hofmarkherrn unterstehen „im Dorfe 85 Hausbesitzer, die Scharwerkgeld zu entrichten haben.  
  • In der Schwaige nimmt er von 42 Untertanen Scharwerkgeld und Bodenzins ein.  
  • Der Großwirt hat Stift und Gilt zu entrichten und Melber, Metzger, Schmid, Hufschmid und Schneider haben unterschiedliche Beträge abzuführen.  
  • Der jährliche Ertrag der Hofmark beläuft sich auf 188 Gulden 11 Kreuzer“.
  • Die Konsequenz aus der Erhebung Haidhausens zur geschlossenen Hofmark ist der Austritt aus dem Verband des Gerichts ob der Au.  

Während der Leiblfing‘schen Hofmarkszeit wird die Ansiedlung minderbemittelter Leute stark begünstigt. Jeder, der die Gebühren entrichten und eine Herberge erwerben kann, darf sich niederlassen und heiraten. Zeitgenossen merken kritisch an, dass der Hofmarkherr nur auf seinen Vorteil bedacht ist und sein Streben einzig der Erhöhung seiner Einnahmen gilt. Er ergreift „jede Gelegenheit Geld aus den Untertanen zu pressen, z.B. durch offenbare Begünstigung der Herbergskäufe und Ansässigmachungen und Verehelichungen, wegen der anfallenden Laudemien, Verbriefungs- und anderer Taxen und Sporteln“. 


12. 3 1729 - Graf Max Cajetan von Törring-Seefeld erbt die Hofmark Haidhausen 

Haidhausen * Anna Maria Katharina Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt in München. Aus ihrem Nachlass erhält ihr Sohn Max Cajetan von Törring-Seefeld die Hofmark Haidhausen; ihr jüngerer Sohn Philipp Joseph erbt das Palais. Die Gräfin wird in der Gruft der Münchner Damenstiftskirche beigesetzt. 


1805 - Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Haidhausen * Die Baierische Landesregierung gibt der Hofmarkverwaltung die Schuld an den unhaltbaren Zuständen in Haidhausen, da sie „ständig ganz unvermögenden Leuten die Ansiedlung und Verehelichung genehmige, sich aber dann nicht mehr um sie bekümmere, so daß sie in Armut gerieten und zum Bettel ihre Zuflucht nehmen müßten, um ihren Lebensunterhalt zu gewinnen“.


1826 - Der Schwabinger Wirt Johann Gradl kauft die „Neumühle“

München-Englischer Garten - Tivoli * Johann Jakob Schöttl junior verkauft die „Neumühle“ an den Schwabinger Wirt Johann Gradl.


1923 - Das Ausflugslokal Tivoli schließt für immer seine Pforten

Englischer Garten - Tivoli * Das bei den Münchnern als Ausflugslokal beliebte Tivoli schließt für immer seine Pforten.


5. 12 1870 - Die Auflösung der Ludwigs-Walzmühle am Tivoli beschlossen

München-Englischer Garten - Tivoli * Weil im Gebäude der Ludwigs-Walzmühle am Tivoli inzwischen weder Tische noch Stühle vorhanden sind, findet die Generalversammlung der Königlich bayerischen Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft im Nebenzimmer des Gasthauses Zum Tivoli statt. Diese beschließt die Auflösung der Gesellschaft.


1872 - Michael Rosipal kauft das Maillot-Schlösschen

München-Englischer Garten - Schwabing * Der Zoo am Westrand des Englischen Gartens schließt endgültig seine Pforten.

Der Münchner Textilgroßkaufmann  und Königlich Spanische Konsul Michael Rosipal kauft das Maillot-Schlösschen um 70.000 Gulden und macht es zur Villa Rosipal. Er nutzt es rein für private Zwecke und übergibt es seinen Sohn Carl Rosipal.


1837 - Der Bankier Christian August Erich kauft Johann Gradl die Neumühle ab

München-Englischer Garten - Tivoli * Der aus dem Hessischen stammende Großhändler und Banquiers Christian August Erich kauft Johann Gradl die Neumühle um 41.000 Gulden ab. Erich war unter anderem Mitinhaber einer Walzmühle in Frauenfeld im Schweizer Kanton Thurgau.


21. 2 1872 - Ein Großbrand vernichtet die Kunstmühle von K. Kurlaender & Comp.

München-Englischer Garten - Tivoli * Ein Großbrand vernichtet die Kunstmühle Tivoli von K. Kurlaender & Comp.. Da die Gesellschaft gut versichert war, ist man eher „aufgebrannt“ statt abgebrannt.


1839 - Christian August Ernst kauft die Gaststätte Zum Tivoli

München-Englischer Garten - Tivoli * Christian August Ernst kauft die Gaststätte Zum Tivoli und verpachtet sie an den bisherigen Besitzer.


8. 10 1838 - König Ludwig I. genehmigt die Gründung einer Walz-Getreidemühle zu Tivoli

München-Englischer Garten - Tivoli * König Ludwig I. genehmigt die Gründung einer Walz-Getreidemühle zu Tivoli. Am Namen wird noch gefeilt und so wird aus der Neumühle die Königlich bayerische privilegierte Ludwigs-Walzmühle in München. 

Von den damals 13 ansässigen Münchner Müllermeistern wird nur Anton Huber von der Hofpfistermühle Aktionär. Die übrigen bekämpften Christian August Erich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Argumenten.


1923 - Die Isar hat sich weiter in den Untergrund eingegraben

Oberföhring - Englischer Garten * Trotz der Aufweitung ihres Flussbetts im Jahr 1889 hat sich die Isar weiter in den Untergrund eingegraben. Mit dem Bau des Stauwehrs Oberföhring steigt der Wasserspiegel zwar um vier Meter an, doch unterhalb des Stauwehrs befindet sich fast kein Wasser mehr, weil 92 Kubikmeter Isarwasser in der Sekunde in den. Isarkanal umgeleitet werden. In der Folge sinkt der Grundwasserspiegel im nördlichen Englischen Garten, weshalb die alten Bäume reihenweise absterben.


1869 - Die Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft bittet um eine staatliche Finanzhilfe

München-Englischer Garten - Tivoli * Wegen Misswirtschaft und sinkenden Umsätzen muss die Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft um eine staatliche Finanzhilfe bitten. Diese wird nicht gewährt.


1873 - Umbenennung in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“

München-Englischer Garten - Tivoli * Die „Königlich Bayerische privilegierte Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft“ wird in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“ umbenannt.

Damit hat sich der Name des „Ausflugslokals Tivoli“ endgültig auf die ehemalige „Neumühle“ übertragen.


1793 - Im Englischen Garten entsteht ein Diana-Tempel

München-Englischer Garten - Lehel * Am östlichen Rand des Englischen Gartens entsteht ein Diana-Tempel. 


1874 - Die Kunstmühle Tivoli wird neu erbaut

München-Englischer Garten - Tivoli * Die Kunstmühle Tivoli wird neu erbaut und im Jahr darauf bereits erweitert.


Herbst 1837 - Ein Statutenentwurf zur Errichtung einer Walz-Getreidemühle

München-Englischer Garten - Tivoli * Christian August Erich legt König Ludwig I. einen Statutenentwurf zur Errichtung einer Walz-Getreidemühle vor, die von einer Aktiengesellschaft betrieben werden, an der sich vornehmlich die ansässigen Müller beteiligen sollten.


17. 8 1799 - Metzgermeister Anton Sailer kauft den Haidhauser Schlossanger

Haidhausen * Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld verkauft den Haidhauser Schlossanger an den Metzgermeister Anton Sailer. Der heutige Johannisplatz heißt vorübergehend Metzgeranger oder auch Saileranger. 


1904 - Das Ausflugslokal Tivoli wird als „Ort der Mode“ beschrieben

München-Englischer Garten - Tivoli * Das am Ostrand des Englischen Garten gelegene Ausflugslokal Tivoli wird als „Ort der Mode“ beschrieben. „An schönen Sommerabenden war es mit zahlreichen Menschen angefüllt, die besonders dem Tanzvergnügen huldigten. An Werktagen fanden sich bis in unsere Zeit noch Beamte aus den höchsten Kreisen dort ein“.


Ab 1681 - Die Grafen Tattenbach vergeben Herbergen im Lehel 

München-Lehel * Die Grafen von Rheinstein und Tattenbach vergeben einzelne Wohneinheiten als „Gemächer“ oder „Herbergen“. Zimmer- und Herbergsgerechtigkeitsbriefe sichern die Rechte der Erwerber. Diese entrichten einen jährlichen Grundzins und zusätzliche Abgaben bei Besitzwechsel oder Besitzaufgabe. Die Vergaben ermöglichen den Erwerb kleiner Wohnstätten und verschaffen der gräflichen Grundherrschaft laufende Einnahmen. Für den Zeitraum von 1681 bis 1725 berichtet Karl von Rambaldi später von 45 erhaltenen Vergabebriefen. 


15. 7 1888 - Der Kunstmaler Eduard Grützner verlobt sich mit Anna Wirthmann

München - München-Haidhausen * Die Zeitschrift Die Kunst für Alle meldet: „Professor Ed. Grützner hat sich mit der Tochter des Münchner Stadtkommandanten, Fräulein Anna Wirthmann, verlobt. Die Red. d. Bl. wünscht dem trefflichen Künstler hierzu ebensoviel Glück und Freude, als er mit seinen Bildern anderen bisher geschaffen“.

Doch seine um siebzehn Jahre jüngere Frau wird den Künstler und ihren gemeinsamen Sohn, Karl Eduard, später wegen eines Wiener Sängers verlassen.


20. 10 1833 - Der Steinmetzmeister Anton Ripfel beginnt die Ottosäule

Haidhausen - Ottobrunn * Der in Haidhausen niedergelassene Steinmetzmeister Anton Ripfel beginnt mit den Arbeiten an dem 8,75 Meter hohen Ehrendenkmal in Form einer griechisch-dorischen Säule am Ortsrand von Ottobrunn, dem damaligen Hehenkirchner Forst. Die sogenannte Ottosäule trägt die Inschrift: „3 ¼ Stunden von München entfernt, wo Ludwig I., König von Bayern, von seinem edlen Sohn, Otto I. von Griechenland, am 6. Dezember 1832 Abschied nahm.“

Die Aufstellung der Ottosäule geschieht in Abstimmung mit dem Regenten. Da der huldigende Aspekt des Denkmals schon von Anfang an feststeht, wünscht König Ludwig I. solche Initiativen nicht nur, sondern erwartet sie geradezu.


14. 6 1858 - Grundsteinlegung für die neue Maximiliansbrücke

München-Lehel - München-Haidhausen * Die Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen Münchens beginnen mit einer Prozession und der Grundsteinlegung der neuen Maximiliansbrücke.


12. 8 1861 - Zechmeisters dritte Omnibuslinie führt zur Praterinsel 

München * Der Lohnkutscher Michael Zechmeister eröffnet seine dritte Pferdeomnibuslinie. Sie führt vom Zentralbahnhof über den Promenadeplatz sowie die Theatiner- und Maximilianstraße bis zur Praterinsel. Damit erweitert Zechmeister seinen erst im Juni begonnenen Linienverkehr. Eine direkte Verbindung nach Haidhausen bietet die neue Strecke jedoch noch nicht: Fahrgäste müssen den restlichen Weg von der Endstation aus zu Fuß zurücklegen. 


Wohnhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 66
11 m Route
<p>Ehemals reich geschmücktes Jugendstilwohnhaus, heute nur mit wenigen Jugendstildekor.</p><p><a href="https://stadtarchiv.muenchen.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=292385">siehe Stadtarchiv München</a></p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 68
24 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, 1899.</p>
Ismaninger Straße 68
31 m Route
<p>Ismaninger Straße 68, 70 und 95</p><p>Wohnhaus (mit Ökonomiegebäuden) und Ziegelei,</p><p>Neubarockvilla von 1898</p>
Villenartiger Neubarockbau
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 65
44 m Route
<p>Villenartiger Neubarockbau, mit hohem Belvedere und reichem Stuck, bez. 1903.</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Holbeinstraße 2
47 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Eckturm, von Georg Müller, 1903.</p>
Villenartiges Eckhaus
Architekt: Hering Alfons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Ismaninger Straße 65
48 m Route
<p>Villenartiges Eckhaus, deutsche Renaissance, bez. 1896, von Alfons Hering als eigenes Wohnhaus.</p>
Stattlicher Eckbau
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Geibelstraße 1
62 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, stattlicher Eckbau mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Ismaninger Straße 62 a.</p>
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1901
Holbeinstraße 1
69 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Erkerturm, Zwerchhaus und plastischem Dekor, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager, bez. 1901.</p>
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 4
69 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Erkern, Atelieraufbau sowie plastischem und mosaiziertem Dekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>
Doppelmietshaus
Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Holbeinstraße 3
70 m Route
<p>Doppelmietshaus, dreigeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Loggien-Balkon-Gruppe am flachen Mittelrisalit und Mosaiken, von Max Kirschner, bez. 1909/10.</p>
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Geibelstraße 3
77 m Route
<p>Mietshaus, in neuklassizistischen Formen, bez. 1924.</p>
Doppelmietshaus
Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Holbeinstraße 5
77 m Route
<p>Doppelmietshaus, dreigeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit Loggien-Balkon-Gruppe am flachen Mittelrisalit und Mosaiken, von Max Kirschner, bez. 1909/10.</p>
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Möhlstraße 16
84 m Route
<p>Villa, neubarock, mit Säulenbalkon, 1890/1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 6
86 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstilbau mit durch Risalit und Zwerchhaus betonter Mittelachse sowie plastischem und mosaiziertem Dekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>
Mietshaus
Architekt: Ludwig Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Holbeinstraße 7
86 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger barockisierender Jugendstilbau mit durch Balkon Erker und Zwerchhaus betonter Mittelachse, reicher Putzgliederung und plastischem Stuckdekor, von Emil Ludwig, 1903.</p>
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Siebertstraße 8
91 m Route
<p>Villa, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 74
93 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 1
97 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, Jugendstil, reich gegliedert und plastisch dekoriert, bez. 1910, von Franz Popp; Gruppe mit Nr. 3.</p>
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Möhlstraße 14
103 m Route
<p>Möhlstraße 14; Villa, neubarock, 1899.</p>
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Siebertstraße 6
103 m Route
<p>Villa, deutsche Renaissance, bez. 1899.</p>
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 20
105 m Route
Villa, neubarock, mit plastischem Dekor, um 1900.
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Möhlstraße 12
106 m Route
<p>Villa, neubarock, 1892.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 62
106 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Figurenportal und Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Geibelstraße 1.</p>
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Holbeinstraße 8
110 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Quergiebel, Erker, Loggien und Balkons reich gegliederter Jugendstilbau mit Stuck-, Putz und Mosaikdekor, von Sigmund Waidenschlager und Max Kirschner, bez. 1907; Einfriedung, Pfeilerzaun, um 1907.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 3
118 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, kräftig gegliedert, mit plastischem Dekor, um 1910; Gruppe mit Nr. 1.</p>
Villa
Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Möhlstraße 10
122 m Route
<p>Villa im barockisierenden Jugendstil, mit Aussichtsplattform am Mansarddach, 1896-97 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.</p>
Mietshaus
Architekt: Paravicini Paul Vincent
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Holbeinstraße 10
127 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger durch Erker und Loggien gegliederter Jugendstil-Satteldachbau mit Putzgliederung, von Paul Vincent Paravicini, 1900.</p>
Villa
Architekt: Büttner Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1921
Möhlstraße 7
128 m Route
<p>Villa, barockisierender Jugendstil, 1921 von Hans Büttner, 1925 von ihm rückseitig erweitert.</p>
Mansarddachvilla
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 7
138 m Route
<p>Mansarddachvilla, neubarock, um 1900; an der Gartenmauerecke große Vase.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Holbeinstraße 12
139 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger putzgegliederter Jugendstil-Satteldachbau mit Flacherkern, Zwerchhaus und Loggien am Seitenrisalit, von Lorenz Kirschner, 1911.</p>
Rohbacksteinhäuser
Erstellung: 1881
Ismaninger Straße 58
139 m Route
<p>Ismaninger Straße 58/60; Block aus zwei kleinen Rohbacksteinhäusern mit Zinnengiebeln, 1881.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 2
140 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Bodenerker, um 1900.</p>
Malerische Villa
Architekt: Bachmann A.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1909
Möhlstraße 9
141 m Route
<p>Malerische Villa, deutsche Renaissance, 1906 von A. Bachmann.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 6
146 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, um 1900.</p>
Neubarockvilla
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Möhlstraße 3
151 m Route
<p>Palastartige Neubarockvilla samt Nebengebäude und Torpfeilern, 1901-02 von Heilmann und Littmann.<br><br>Heute das  Italienische Generalkonsulat.</p>
Villa
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 67
152 m Route
<p>Villa, neubarock, bez. 1903, von Josef Wölker.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Ismaninger Straße 56
156 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Trogerstraße 56
156 m Route
<p>Mietshaus, barockisierend, mit Putzgliederung, um 1910.</p>
Mietshaus
Architekt: Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Holbeinstraße 14
160 m Route
<p>Holbeinstraße 14; Mietshaus, viergeschossiger durch Balkons, Loggien und Erker reich gegliederter Jugendstil-Eckbau mit Eckaufsatz, Stuck- und Putzdekor, von Sigmund Waidenschlager, 1910.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 54
172 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Balkonen, Giebel und Putzdekor, Anfang 20. Jh.</p>
Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1902
Siebertstraße 5
174 m Route
<p>Eckhaus, Neurenaissance, mit Jugendstil-Balkongittern und -stuck, 1902.</p>
Reihenhausgruppe
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 1
177 m Route
<p>Cuvilliesstraße 1a/3/5/7/9/11/13/15; Reihenhausgruppe, historisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann.</p>
Villenartiger Bau
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1903
Ismaninger Straße 69
181 m Route
<p>Villenartiger, barockisierender Bau, Anfang 20. Jh.</p>
Ehem. Landesversicherungsanstalt
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Holbeinstraße 9
183 m Route
<p>Ehem. Landesversicherungsanstalt von Oberbayern, dreigeschossiger reich gegliederter Gruppenbau in barockisierenden Formen mit Risaliten, Zwerchgiebeln, Dachreitern und plastischem Dekor an beiden steinernen Portalvorbauten, bez. 1905, von Heilmann und Littmann, östlicher Erweiterungsbau modern.</p>
Malerische Villa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 19
183 m Route
<p>Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Neurenaissancebau mit Altane, Zwerchgiebel und über Eck gesetztem Erkerturm; ehem. Stall- und Kutschergebäude, eingeschossiger Mansardpultdachbau mit Rohbacksteinen; vom Baugeschäft Lincke und Vent, 1895/96.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1900
Cuvilliesstraße 1
185 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, mit Erkern, im Kern um 1900.</p>
Villa
Architekt: Hering Alphons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 26
186 m Route
<p>Villa, deutsche Renaissance, 1897 von Alphons Hering.</p>
Reihenhausgruppe
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Friedrich-Herschel-Straße 9
188 m Route
<p>Friedrich-Herschel-Straße 9/11/13/15/17/19/23/25; Reihenhausgruppe, historisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; die um ein Geschoss höheren Eckhäuser, Nr. 9 und 25, rahmen die Gruppe, der sich Rauchstraße 10 und 12 anschließen.</p>
Mansarddachvilla
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Siebertstraße 3
189 m Route
<p>Mansarddachvilla, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900, Fassadenpreisträger 2004.</p>
Ehem. Pschorr-Villa
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 2
191 m Route
<p>Villa, ehem. Pschorr-Villa, zweigeschossiger gruppenartiger Jugendstilbau in barockisierenden Formen mit Putzgliederung, Stuck- und Natursteindekor sowie Natursteinerkern an den Risaliten, von Eugen Drollinger, 1907/08.</p>
Villa
Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 20
191 m Route
<p>Villa, Neurenaissance, 1893-94 von Adolf Ziebland; vereinfacht.</p>
Maria-Theresia-Straße 23
198 m Route
Hildebrandhaus, siehe Siebertstraße 2.
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max, Waidenschlager Sigmund
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 52
201 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit Erker, Balkonen, Giebel und sehr reichem figürlichem Reliefdekor, bez. 1905, von Max Kirschner und Sigmund Waidenschlager; bildet mit Nr. 50 eine symmetrische Gruppe.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 82
201 m Route
<p>Mietshaus, mit Jugendstil-Stuck am Erker, um 1900.</p>
Villa
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 22
202 m Route
<p>Villa, Jugendstil, Anfang 20. Jh., mit Garten-und Torgitter der Zeit.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Ismaninger Straße 52
204 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1897 von Korbinian Schmid; Gruppe mit Prinzregentenstraße 67; vgl. auch Ensemble Prinzregentenstraße.</p>
Reihenhaus
Architekt: Veil Theodor, Herms Gerhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Friedrich-Herschel-Straße 4
205 m Route
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1912 von Theodor Veil und Gerhard Herms; Gruppe mit Nr. 6, 8, 10 und 12.</p>
Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen
Architekt: Ruederer Joseph, Beyrer Eduard
Erstellung: 1908
Maria-Theresia-Straße 20
206 m Route
Joseph-Ruederer-Gedächtnis-Brunnen, Schalenbrunnen mit Knabenfigur, 1908 von Eduard Beyrer; nordöstlich des Maximilianeums, unweit Maria-Theresia-Straße 20.
Villa
Architekt: Schaffner und Albert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Maria-Theresia-Straße 21
206 m Route
<p>Villa, klassizistischer Jugendstil, 1908-09 von Schaffner und Albert; Jugendstil-Gartengitter.</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1902
Maria-Theresia-Straße 18
210 m Route
<p>illa, zweigeschossiger putzgegliederter Walmdachbau in historisierenden Formen mit Balkon am Mittelrisalit, Anfang 20. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Kirschner Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 50
213 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, asymmetrische Fassade mit St. Benno-Relief und floralem Dekor, 1904-05 von Max Kirschner; bildet mit Nr. 52 eine symmetrische Gruppe.</p>
Reihenhaus
Architekt: Buchinger Andreas H.
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Friedrich-Herschel-Straße 6
216 m Route
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1921 von Andreas H. Buchinger; Gruppe mit Nr. 4, 8, 10 und 12.</p>
Ehem. Villa von Adolf von Hildebrand
Architekt: Hildebrand Adolf von, Sattler Carl
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 23
216 m Route
<p>Ehem. Villa des Bildhauers Adolf von Hildebrand, 1895-98 nach dessen Plänen von Carl Sattler erbaut mit Atelierflügel, neubarock; im Garten Plastiken und Architekturteile.</p>
Villa
Architekt: Schulze M.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Maria-Theresia-Straße 17
218 m Route
<p>Villa, derzeit (2011) Generalkonsulat der Russischen Föderation, dreigeschossiger putzgegliederter Neubarock-Eckbau mit Risaliten und Stuckdekor, von M. Schulze, um 1894; Nebengebäude, zweigeschossiger putzgegliederter Neubarockbau mit Mittel- und Seitenpavillons, um 1894; Einfriedung, Pfeilergitterzaun mit Torpfeilern, um 1894</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 84
220 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit reichem Stuckdekor am Erker, um 1900.</p>
Malerische Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 21
225 m Route
<p>Möhlstraße 21; Malerische Villa, neubarock, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Trogerstraße 23
225 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, 1905 von Robert Graschberger; Einheit mit Prinzregentenstraße 71.</p>
Reihenhaus
Architekt: Danzer, Peter A.
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Friedrich-Herschel-Straße 8
226 m Route
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1923 von Peter A. Danzer; Gruppe mit Nr. 4, 6, 10 und 12.</p>
Reihenhaus
Architekt: Berger Karl
Erstellung: 1922
Friedrich-Herschel-Straße 10
234 m Route
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1922 von Karl Berger; Gruppe mit Nr. 4, 6, 8 und 12.</p>
Mietshaus
Architekt: Baierle Carl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1902
Trogerstraße 48
234 m Route
<p>Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, mit drei Erkern, bez. 1902, von Carl Baierle; Gruppe mit Prinzregentenstraße 73.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 86
234 m Route
<p>Ismaninger Straße 86; Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor am Erker, um 1900.</p>
Villa mit Kuppel
Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Prinzregentenstraße 61
237 m Route
<p>Villa in Ecklage, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Mezzaningeschoss und Kuppel über Eckrisalit, neubarock, von Sigmund Aichinger, 1896, später vereinfacht; Einfriedung, Pfeilgitterzaun mit zwei Gittertoren, gleichzeitig.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 67
237 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger Mansarddachbau mit Erkern und reicher Gliederung, Neurenaissance, 1897-99; bauliche Gruppe mit Ismaninger Straße 52.</p>
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 69
242 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger. traufseitiger Satteldachbau mit Erker und Zwerchgiebel, Jugendstil, Anfang 20. Jh.; z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Prinzregentenstraße 71
242 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger, asymmetrisch gegliederter Satteldachbau mit Eckerker, Eckbalkon, Flacherkern und Zwerchgiebeln, Jugendstil, von Robert Graschberger, 1905. 13Einheit mit Trogerstraße 23.</p>
Mietshaus
Architekt: Krieg Lorenz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Prinzregentenstraße 73
245 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reicher Gliederung und Dekoration, 1904 von Lorenz Krieg; Gruppe mit Trogerstraße 48.</p>
Reihenhaus
Architekt: Lechner Theodor, Norkauer Fritz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Friedrich-Herschel-Straße 12
245 m Route
<p>Reihenhaus, neuklassizistisch, 1924 von Theodor Lechner und Fritz Norkauer; Gruppe mit Nr. 4, 6, 8 und 10.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 88
246 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Ziergiebel, um 1900.</p>
Stattliche Villa
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Möhlstraße 23
249 m Route
<p>Stattliche, malerische Villa, Jugendstil, mit Turm, 1908 von Emanuel von Seidl.</p>
Atelierhaus der Villa Stuck
Architekt: Stuck Franz von
Erstellung: 1913
Prinzregentenstraße 62
250 m Route
Atelierhaus der Villa Stuck, 1913-14 von Franz von Stuck; im Stil von Nr. 60, mit dem es eine kompositorische Einheit bildet; zugehörig Ismaninger Straße 39.
Ehem. Landesversicherungsanstalt
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1905
Cuvilliesstraße 14
254 m Route
Ehem. Landesversicherungsanstalt von Oberbayern, dreigeschossiger reich gegliederter Gruppenbau in barockisierenden Formen mit Risaliten, Zwerchgiebeln, Dachreitern und plastischem Dekor an beiden steinernen Portalvorbauten, bez. 1905, von Heilmann und Littmann, östlicher Erweiterungsbau modern.
Prinzregentenstraße
254 m Route
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar. Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Carl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 8
256 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilformen, um 1900.</p>
Wohnhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Rauchstraße 10
256 m Route
<p>Wohnhaus, barockisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 12, vgl. dort.</p>
Wohnhaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Rauchstraße 12
257 m Route
<p>Wohnhaus, barockisierend, 1910-11 von Heilmann und Littmann; Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 10, im Anschluss an Friedrich-Herschel-Straße 9-25 (ungerade Nrn.).</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Cuvilliesstraße 25
258 m Route
<p>Villa, neuklassizistisch, reich gegliedert, bez. 1911, samt Pfeilergitterzaun und Eckpavillon.</p>
Festspielhaus
Erstellung: 1866

258 m Route
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 64
259 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 66 und 68.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 4
260 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Rauchstraße 6
262 m Route
<p>Rauchstraße 6; Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilformen, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 66
262 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 68.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Rauchstraße 2
267 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1901 von Heilmann und Littmann.</p>
Villa Benno Becker
Architekt: Becker Benno, Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1905
Maria-Theresia-Straße 26
267 m Route
<p>Von der ehemaligen Villa des Malers Benno Becker (1903-05 von Paul Ludwig Troost) ist nur die Gartenmauer mit Pergolapfeilern und Brunnennische im Osten erhalten.</p><p>1938 kam die Villa in den Besitz des NS-Funktionärs und Sekretärs Hitlers, Martin Bormann (bis 1945),</p>
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistischer
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 68
271 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, mit Säulenstellung am Eckportal, 1911 von Franz Deininger; Gruppe mit Nr. 64 und 66.</p>
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Möhlstraße 25
272 m Route
<p>Villa, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 50
273 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, 1899.</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Rauchstraße 16
273 m Route
<p>Villa, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit Nr. 18 und 20 zu einem Block zusammengefasst.</p>
Villa
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Maria-Theresia-Straße 27
278 m Route
<p>Villa, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1897-98 von Martin Dülfer; Garten- und Torgitter Jugendstil.</p>
Wohnanlage
Architekt: Wolff Helmuth
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Prinzregentenstraße 75
280 m Route
<p>Prinzregentenstraße 75/77/79/81/83/85/87/89; Wohnanlage, Neue Sachlichkeit, 1927-28 von Helmuth Wolff; mit Geibelstraße 8, Lamontstraße 1/3 und Schumannstraße 2/4/6/8/10, Fassadenpreisträger 2005.</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Rauchstraße 18
284 m Route
<p>Villa, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit Nr. 16 und 20 zu einem Block zusammengefasst.</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1906
Rauchstraße 20
285 m Route
<p>Villa, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit Nr. 16 und 18 zu einem Block zusammengefasst.</p>
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1915
Prinzregentenstraße 70
288 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Eckbau, mit Wappenrelief im Giebel, Anfang 20. Jh.</p>
Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Lamontstraße 26
288 m Route
<p>Villa, barockisierend, 1913 von den Gebrüdern Ludwig.</p>
Polizeirevier
Baustil: neubarock
Rauchstraße 7
290 m Route
Polizeirevier, Teil eines schlösschenartigen Doppelhauses (mit Nr. 5), neubarock, mit Mansarddach, Anfang 20. Jh.
Doppelhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1906
Rauchstraße 5
291 m Route
<p>Teil eines schlösschenartigen Doppelhauses (mit Nr. 7), neubarock, mit Mansarddach, Anfang 20. Jh.</p>
Doppelvilla
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 16
293 m Route
<p>Cuvilliesstraße 16/18; Doppelvilla, barockisierend, um 1910.</p>
Ismaninger Straße 39
294 m Route
<p>Teil der Stuck-Villa, siehe Prinzregentenstraße 60 und 62.</p>
Villa Stuck
Architekt: Stuck Franz von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 60
296 m Route
&lt;p&gt;Villa Stuck, neuklassizistischer Jugendstil, 1897-98 nach Entwurf von Franz von Stuck; mit Innenräumen, lobende Erwähnung beim Fassadenpreis 2004. Vor dem Eingang Bronzereiterbild - Amazone - von Franz von Stuck und Brunnen. Im Garten Pergola und Plastiken.&lt;/p&gt;
Bayerisches Apothekerhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Maria-Theresia-Straße 28
299 m Route
&lt;p&gt;Bayerisches Apothekerhaus, Neubarockvilla, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenstraße 72
302 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1901 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Corpshaus Bavaria
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1912
Rauchstraße 17
303 m Route
&lt;p&gt;Corpshaus Bavaria, barockisierende Villa, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Rauchstraße 1
304 m Route
Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Erkern, 1898 von Leonhard Romeis.
Mietshaus
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenstraße 74
304 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit zwei Erkern und Balkongittern, um 1902-04 von Robert Graschberger.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Ludwig Gustav
Erstellung: 1921
Europaplatz 1
305 m Route
&lt;p&gt;Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Dreiflügelbau in neuklassizistischen Formen mit Mezzanin und Portikus am konvexen Eingangsrisalit, von Gustav Ludwig, 1921.&lt;/p&gt;
Kubische Villa
Erstellung: 1925
Friedrich-Herschel-Straße 27
311 m Route
&lt;p&gt;Kubische Villa mit Walmdach, um 1925.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 18
318 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 20, 22 und 24.&lt;/p&gt;
Stattliche Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1907
Lamontstraße 30
318 m Route
&lt;p&gt;Stattliche Villa, barockisierend, 1907 von den Gebrüdern Ludwig; samt Pergolazaun und Eckpavillon; Gruppe mit Cuvilli¿sstraße 27.&lt;/p&gt;
Palastartige Villa
Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 16
318 m Route
&lt;p&gt;Palastartige Villa, neuklassizistisch, 1921 von Gustav Ludwig; am Rondell östlich des Friedensengels.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 46
323 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Lamontstraße 21
324 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, um 1910.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Sattler Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1922
Maria-Theresia-Straße 30
324 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, 1922 von Carl Sattler.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1907
Cuvilliesstraße 27
325 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, samt Gartenpavillon, 1907 von Gebrüder Ludwig; Gruppe mit Lamontstraße 30.&lt;/p&gt;
Ziegelei - 04
Erstellung: 1858

325 m Route
Wohnhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 20
326 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 18, 22 und 24.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Cuvilliesstraße 20
328 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, mit Freitreppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Ismaninger Straße 92
328 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, 1898 von Leonhard Romeis.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 22
333 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 18, 20 und 24.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 94
337 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 96.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Trogerstraße 44
338 m Route
&lt;p&gt;Trogerstraße 44; Mietshaus, Jugendstil, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Symmetrische Doppelvilla
Architekt: Ludwig Aloys
Baustil: historisierend
Erstellung: 1908
Lamontstraße 34
339 m Route
&lt;p&gt;Lamontstraße 34/36; Symmetrische Doppelvilla, historisierend, 1908 von Aloys Ludwig.&lt;/p&gt;
Haus Lindenhof
Architekt: Littmann Max, Waderé Heinrich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1903
Höchlstraße 4
341 m Route
&lt;p&gt;Haus Lindenhof, malerisch in historisierenden Formen, 1903-04 von Max Littmann als eigenes Wohnhaus erbaut; reicher plastischer Dekor von Heinrich Waderé; an der Rückseite Garten mit Brunnen, Freitreppe und Pavillon.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Friedrich-Herschel-Straße 24
344 m Route
Wohnhaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910; Gruppe mit Nr. 18, 20 und 22.
Villa
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1924
Sternwartstraße 6
344 m Route
&lt;p&gt;Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Mansardwalmdachbau in neuklassizistischen Formen mit übergiebeltem Mittelrisalit, Altane und Stuckdekor, von Heilmann und Littmann, 1924.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 22
349 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, um 1910/20.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Sternwartstraße 4
351 m Route
&lt;p&gt;Villa, zweigeschossiger stuckgegliederter Mansardwalmdachbau in barockisierenden Formen mit durch Altane, Balkon und Zwerchhaus betonter Mittelachse, um 1910/20.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Trogerstraße 42
352 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern, Putzdekor und figürlichem Stuckfries, 1911-12 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Ismaninger Straße 96
354 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Stuck, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 94.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Cuvilliesstraße 29
359 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, 1913 von den Gebrüdern Ludwig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 75
360 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkerturm, um 1900.&lt;/p&gt;
Friedensengel
Architekt: Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße
361 m Route
&lt;p&gt;Der &lt;strong&gt;Friedensengel&lt;/strong&gt; in München wurde 1899 errichtet und am 16. Juli desselben Jahres eingeweiht. Er ist ein Denkmal zur Feier des 25-jährigen Friedens nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Der Engel, eine 6 Meter hohe vergoldete Statue, steht auf einer 38 Meter hohen Säule und ist Teil der Maximiliansanlagen in Bogenhausen. Umgeben von einer Terrasse und einer Aussichtsplattform bietet das Denkmal einen herrlichen Blick über die Isar und die Stadt. Die Statue symbolisiert den Frieden und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Münchens.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Gartentor
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 14
361 m Route
&lt;p&gt;Neubarockes Gartentor, 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Sternwartstraße 2
366 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger durch Erker und Balkons reich gegliederter Jugendstilbau mit Eckaufsatz und Stuckdekor, von Franz Popp, 1909; Tor, Pfeilergittertor, um 1909.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Jung Max
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Lamontstraße 29
366 m Route
&lt;p&gt;Villa, historisierend, 1910 von Max Jung; Gruppe mit Sternwartstraße 20.&lt;/p&gt;
Repräsentative Villa
Architekt: Heilmann und Littmann, Diesel Rudolf
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Höchlstraße 2
367 m Route
&lt;p&gt;Repräsentative Villa, neubarock, 1899-1901 von Heilmann und Littmann für Rudolf Diesel erbaut; Gartengitter mit Torpfeilern.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
369 m Route
Wohnhaus
Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1928
Cuvilliesstraße 24
372 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, im Stil der Neuen Sachlichkeit mit Anklängen an den Heimatstil, 1928 von Gustav Ludwig.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Ismaninger Straße 98
374 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern und Stuckdekor, bez. 1910.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 21
379 m Route
&lt;p&gt;Villa, historisierend, um 1910.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Cuvilliesstraße 31
379 m Route
&lt;p&gt;Villa, historisierend, um 1910; in Ecklage an Possartstraße bzw. Shakespeareplatz; bildet Block mit Possartstraße 27.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Ludwig Gustav
Baustil: historisierend
Erstellung: 1921
Possartstraße 23
380 m Route
&lt;p&gt;Villa, historisierend, 1921 von Gustav Ludwig.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Sternwartstraße 20
381 m Route
&lt;p&gt;Villa, zweigeschossiger historisierender Walmdachbau mit rundem Eckerker und Stuckdekor, um 1910; Gruppe mit Lamontstraße 29.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 27
383 m Route
&lt;p&gt;Villa, historisierend, um 1910; Gruppe mit Cuvilliesstraße 31.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 13
386 m Route
&lt;p&gt;Doppelvillenhälfte, zweigeschossiger putz- und stuckgegliederter Walmdachbau in deutschen Renaissanceformen mit Hauben-Eckturm, um 1890, Dachausbau modern; Einfriedung, neubarockes Gartentor mit Pfeilergitterzaun, um 1890; gestalterischer Einheit mit Nr. 12.&lt;/p&gt;
Luitpoldterrasse
Architekt: Möhl Jakob, Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmaier Max
Erstellung: 1891
Prinzregentenstraße
388 m Route
&lt;p&gt;Luitpoldterrasse, Abschluss des Westteils der Straße jenseits der Brücke, 1891 vollendet nach einem Entwurf von Jakob Möhl. Monumentale barockisierende Treppenanlage mit Laternen, Fontänen und Fontänenbecken. Beiderseits die Gartenparterres umschließende Rampen. Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse: Über Karyatidenhalle Säule mit Bronzeengel, 1896-99 von Heinrich Düll, Georg Pezold und Max Heilmaier.&lt;/p&gt;
Synagoge
Erstellung: 1970
Possartstraße 15
393 m Route
&lt;p&gt;Die Synagoge in der Possartstraße 15 ist eine der drei Stadtteilsynagogen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Sie entstand in den 1970er Jahren, nachdem in der benachbarten Lauer-Villa bereits kurz nach 1945 ein Betsaal eingerichtet worden war. Mit dem Einbau einer &lt;strong&gt;Mikwe&lt;/strong&gt; im Jahr 1970 erhielt das Gebäude eine zentrale Einrichtung für die rituelle Reinheit und wurde dauerhaft zum religiösen Zentrum der orthodoxen Gemeinde. 1988 wurde die Synagoge unter Rabbiner Israel Diskin als erstes &lt;strong&gt;Chabad-Haus Deutschlands&lt;/strong&gt; offiziell eingeweiht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Architektur&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gebäude ist nach außen hin unscheinbar und fügt sich in die Wohnbebauung der Possartstraße ein. Auf eine repräsentative Sakralarchitektur wurde verzichtet, teils aus Sicherheitsgründen, teils um sich in das Viertel einzupassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Inneren entspricht der Aufbau den halachischen Vorschriften:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Aron ha-Kodesch (Toraschrein) an der Ostwand,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bima (Vorlesepult) in der Mitte,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;getrennter Männer- und Frauenbereich durch eine Mechitza.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Ausstattung ist bewusst schlicht und funktional.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nutzung und Bedeutung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Synagoge dient der &lt;strong&gt;orthodoxen Chabad-Lubawitsch-Gemeinde&lt;/strong&gt; als Ort für tägliche Gebete, Schabbat- und Feiertagsgottesdienste sowie für Tora-Unterricht und Erwachsenenbildung. Sie markiert den &lt;strong&gt;Wiederaufbau orthodox-jüdischen Lebens&lt;/strong&gt; in München nach der Shoah und ergänzt das Spektrum der Münchner Synagogen: Neben der repräsentativen Ohel-Jakob-Synagoge am Jakobsplatz und der traditionsreichen Synagoge in der Reichenbachstraße ist sie das Zentrum des chassidisch-orthodoxen Lebens der Stadt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Literatur / Quellen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Haus der Bayerischen Geschichte (HDBG): &lt;i&gt;Synagoge Possartstraße 15 (Chabad-Synagoge)&lt;/i&gt;, &lt;a href=&quot;https://hdbg.eu/juedisches_leben/synagoge/muenchen-8-stadtteil-synagogen/1440&quot;&gt;hdbg.eu&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern: &lt;i&gt;Stadtteilsynagogen&lt;/i&gt;, &lt;a href=&quot;https://www.ikg-m.de/kultus-und-religion/synagogen/stadtteilsynagogen/&quot;&gt;ikg-m.de&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Munich Art To Go: &lt;i&gt;Synagoge Possartstraße&lt;/i&gt;, zikg.eu&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Wohnanlage
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Trogerstraße 15
398 m Route
&lt;p&gt;Trogerstraße 15/17; Wohnanlage, barockisierend, mit zwei Breiterkern und zwei Höfen, bez. 1911, von Robert Graschberger.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Veil Theodor
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1911
Possartstraße 33
399 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, 1911 von Theodor Veil; samt Rückgebäude und kugelbesetztem Gartenzaun.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Sternwartstraße 22
399 m Route
&lt;p&gt;Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Mansardwalmdachbau in barockisierenden Formen mit polygonalem Eckerker, um 1910.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Maria-Theresia-Straße 12
399 m Route
&lt;p&gt;Villa, deutsche Renaissance, Eckturm, um 1890; neubarockes Gartentor, Block mit Nr. 13.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1890
Hompeschstraße 1
400 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, neubarock, mit Reliefporträt des Prinzregenten Luitpold, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Possartstraße 13
406 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, bez. 1922, von Heilmann und Littmann.&lt;/p&gt;
Doppelhausblock
Architekt: Schiller Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Ismaninger Straße 102
411 m Route
&lt;p&gt;Ismaninger Straße 102/106; Stattlicher Doppelhausblock, später, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit reichem plastischem und Stuckdekor, 1910-11 von Oswald Schiller.&lt;/p&gt;
Malerische Villa
Architekt: Röntgen Wilhelm Conrad
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Maria-Theresia-Straße 11
414 m Route
&lt;p&gt;Villa, zweigeschossiger natursteingegliederter Rohbacksteinbau in deutschen Renaissanceformen mit Erkern, Zeltdachturm, Loggia und Zierfachwerk, bez. 1896, mit Gedenktafel für Wilhelm Conrad Röntgen; Einfriedung, Pfeilergitterzaun, um 1896.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Sternwartstraße 24
415 m Route
&lt;p&gt;Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Mansardwalmdachbau in barockisierenden Formen mit Treppenhausrisalit und Stuckdekor, 1909.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Grässel Adam und Johann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Möhlstraße 35
416 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, 1894 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel und Max Krauss; bildet mit dem anstoßenden Nr. 37 eine Gruppe.&lt;/p&gt;
Mansarddachvilla
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 18
418 m Route
&lt;p&gt;Mansarddachvilla in Ecklage am Shakespeareplatz, neuklassizistisch, um 1910; samt zwei Gartenpavillons.&lt;/p&gt;
Haus im Sternenwinkel
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 35
419 m Route
&lt;p&gt;Haus im Sternenwinkel, stattliche, neuklassizistische Villa, um 1910.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1920
Sternwartstraße 21
423 m Route
&lt;p&gt;Villa, zweigeschossiger putzgegliederter Walmdachbau in historisierenden Formen mit Altanen, um 1920.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Buchinger Andreas
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Possartstraße 9
428 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1911 von Andreas Buchinger; bauliche Einheit mit Kopernikusstraße 10.&lt;/p&gt;
Atelier-Villa
Architekt: Zügel Heinrich
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Possartstraße 37
428 m Route
&lt;p&gt;Atelier-Villa in Ecklage am Galileiplatz, barockisierend, um 1910; ehem. Wohnhaus des Malers Heinrich Zügel.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Möhlstraße 37
433 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, um 1900; bildet mit dem anstoßenden Nr. 35 eine Gruppe.&lt;/p&gt;
Richard-Strauß-Konservatorium
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 29
434 m Route
&lt;p&gt;Richard-Strauß-Konservatorium, Erdgeschoss und zwei Balkone Neurenaissance, Ende 19. Jh.; sonst verändert.&lt;/p&gt;
Gaststätte Bogenhauser Hof
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Ismaninger Straße 85
434 m Route
Gaststätte Bogenhauser Hof, freistehendes Vorstadthaus, spätklassizistisch, mit reichgeschweiftem Südgiebel, um 1850.
Villa in Ecklage
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 16
435 m Route
&lt;p&gt;Villa in Ecklage am Shakespeareplatz, neuklassizistisch, reich gegliedert, um 1910; samt hölzernem Gartenhäuschen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Possartstraße 14
438 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, 1911-12 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; symmetrische Gruppe mit Nr. 12.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Possartstraße 22
439 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, um 1910.&lt;/p&gt;
Richard-Wagner-Denkmal
Architekt: Waderé Heinrich
Erstellung: 1913
Prinzregentenplatz
440 m Route
&lt;p&gt;Richard-Wagner-Denkmal, Marmorsitzbild, 1913 von Heinrich Waderé; westlich von Nr. 12 in kleiner Anlage.&lt;/p&gt;
Mansarddachvilla
Baustil: neubarock
Erstellung: 1910
Possartstraße 24
444 m Route
&lt;p&gt;Mansarddachvilla, in Ecklage am Galileiplatz, neubarock, um 1910.&lt;/p&gt;
Malerische Doppelvilla
Architekt: Romeis Leonhard, Kerschensteiner Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 39
446 m Route
&lt;p&gt;Malerische Doppelvilla mit Nr. 41, deutsche Renaissance mit gotischen Anklängen, 1897 von Leonhard Romeis für Georg Kerschensteiner.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Possartstraße 12
449 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, 1911-12 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; symmetrische Gruppe mit Nr. 14.&lt;/p&gt;
Malerische Doppelvilla
Architekt: Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 41
460 m Route
&lt;p&gt;Malerische Doppelvilla mit Nr. 39, deutsche Renaissance mit gotischen Anklängen, 1897 von Leonhard Romeis.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Keplerstraße 15
473 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, um 1910, samt Pfeilergitterzaun und Remisengebäude im gleichen Stil; an der Nordseite des Shakespeareplatzes.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rupp &amp; Fuchs
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenplatz 11
476 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger barockisierender Jugendstil-Eckbau mit überkuppeltem Vorsprung, Balkons, Zwerchgiebel und reichem Stuckdekor, vom Büro &quot;Rupp &amp;amp; Fuchs, nunmehr Hans Hartl&quot;, 1901/02, 1977/78 rekonstruierend umgebaut.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1926
Röntgenstraße 2
477 m Route
&lt;p&gt;Villa, historisierend, bez. 1926.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Cube Gustav von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 28
479 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Gustav von Cube.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 29
479 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; Dach verändert; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 31.&lt;/p&gt;
Luitpoldbrücke
Architekt: Fischer Theodor, Hahn Hermann, Drumm August , Wackerle Joseph, Schmitt Balthasar, Kurz Erwin
Erstellung: 1901
Luitpoldbrücke
479 m Route
&lt;p&gt;Luitpoldbrücke (Prinzregentenbrücke). Steinerner Dreigelenkbogen, 1900-01 von Theodor Fischer. An den Brückenköpfen plastische Gruppen (allegorische Liegefiguren der vier Stämme Bayerns von Hermann Hahn, August Drumm, Joseph Wackerle, Balthasar Schmitt und Erwin Kurz).&lt;/p&gt;
Villa in Ecklage
Architekt: Romeis Leonhard, Stöhr Karl
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Möhlstraße 43
482 m Route
&lt;p&gt;Villa in Ecklage am Bogenhauser Kirchplatz, im Kern deutsche Renaissance, 1897 von Leonhard Romeis, 1929 von Karl Stöhr umgebaut; zugehörig der niedrigere westliche Nebenflügel, malerisch mit Fachwerk-Obergeschoss.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 27
483 m Route
&lt;p&gt;Villa, neubarock, 1899, umgestaltet 1954.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
483 m Route
Mietshaus
Architekt: Bichler B., Rosenthal John Herbert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1923
Widenmayerstraße 27
485 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, historisierend, mit Anklängen an den barockisierenden Jugendstil, 1922-23 von B. Bichler und John Herbert Rosenthal.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 32
489 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, um 1912 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 91
489 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 25
491 m Route
&lt;p&gt;Widenmayerstraße 25/25a; Doppelhaus, klassizistischer Jugendstil, bez. 1911, von Emanuel von Seidl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Possartstraße 6
493 m Route
&lt;p&gt;Stattliches, malerisches Mietshaus, Jugendstil, sehr reich gegliedert, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1909-10 von Franz Popp; samt Vorgartenzaun.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 31
494 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, monumentaler, neuklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1912 von Franz Deininger; symmetrisches Gegenstück zu Nr. 29.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Günther August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 13
494 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, viergeschossiger klassizisierender Jugendstil-Eckbau mit Putzgliederung, übergiebeltem Eckrisalit, Balkons und Stuckdekor, von August Günther, 1908.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Kopernikusstraße 11
494 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, 1911 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig, Köpf Joseph
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 34
498 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert und stuckiert, 1911 von Ludwig Grothe; Bauplastik von Joseph Köpf.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1909
Widenmayerstraße 23
502 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1908-09, von Georg Meister.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Possartstraße 4
504 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Bodenerker, Anfang 20. Jh.; samt Vorgartenzaun.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Galileiplatz 2
513 m Route
&lt;p&gt;Galileiplatz 2; Villa, barockisierend, um 1910, Fassadenpreisträger 2005.&lt;/p&gt;
Barockisierende Villa
Architekt: Roth Max
Erstellung: 1921
Keplerstraße 18
513 m Route
&lt;p&gt;Barockisierende Villa, 1921 von Max Roth, samt Kugelpfeilerzaun; am Shakespeareplatz.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 36
519 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1910-11 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 3
521 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, um 1910; Abschluss der Straße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neo-Louis-XVI-Stil
Erstellung: 1901
Possartstraße 2
522 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neo-Louis-XVI-Stil, sehr reich gegliedert und stuckiert, mit fünf Reliefporträts, 1901; samt zugehörigem Jugendstil-Vorgartengitterzaun.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 37
527 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, 1911 von Franz Popp; z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Spanisches Generalkonsulat
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Galileiplatz 1
529 m Route
&lt;p&gt;Spanisches Generalkonsulat, barockisierende Villa, um 1910&lt;/p&gt;
Krankenhaus rechts der Isar
Architekt: Rettig Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Ismaninger Straße 22
530 m Route
&lt;p&gt;Krankenhaus rechts der Isar, Verwaltungsbau-Trakt entlang der Ismaninger Straße, neubarocke Palastform, 1892-93 von Wilhelm Rettig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;https://www.mri.tum.de/de/%C3%BCber-uns/das-Universit%C3%A4tsklinikum/Historie-des-Klinikums&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 2
533 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, um 1910; symmetrische Gruppe mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Prinzregententheater
Architekt: Littmann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 12
534 m Route
&lt;p&gt;Prinzregententheater, klassizistischer Jugendstil, freistehender Komplex mit östlich angefügtem (erneuertem) Foyertrakt, 1900-1901 von Max Littmann; mit Innenräumen. Südöstlich zugehöriger Garten mit Pergola auf der Brüstung und Jugendstilbrunnen.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Prinzregentenplatz 15
540 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert mit Stuckdekor, 1902 wohl von Carl Vent; an der Possartstraße Vorgarten mit Gitterzaun; Gruppe mit Nr. 17.&lt;/p&gt;
Universitäts-Sternwarte
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1819
Scheinerstraße 1
540 m Route
&lt;p&gt;Universitäts-Sternwarte, Altbau klassizistisch, 1817. In der Südwestecke des Gartengeländes einzelstehende dorische Säule.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Universitäts‑Sternwarte München (USM) befindet sich im Stadtteil Bogenhausen, etwa sechs Kilometer nordöstlich des Münchner Zentrums. Sie wurde 1816 als Königliche Sternwarte gegründet und gehört seit 1938 zur Ludwig‑Maximilians‑Universität München (LMU)&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute widmet sich die USM einer Reihe von Forschungsschwerpunkten: darunter die Entstehung, Population und Atmosphären von Exoplaneten, Kosmologie mit Fokus auf Dunkle Energie, extragalaktische Astronomie, Computersimulation astrophysikalischer Systeme, heiße Sterne und Sternwinde sowie Plasma-Astrophysik&amp;nbsp; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aufgrund zunehmender Lichtverschmutzung sind städtische Beobachtungen kaum noch möglich. Deshalb nutzt die Sternwarte entfernte Observatorien: das von der Universität betriebene Fraunhofer‑Teleskop auf dem Wendelstein (in Oberbayern), das Paranal‑Observatorium in Chile und das Hobby‑Eberly‑Teleskop in Texas&amp;nbsp; . Die Forschenden entwickeln dafür auch Beobachtungsinstrumente und beteiligen sich an bedeutenden Projekten wie dem Dark Energy Survey, dem Euclid‑Weltraumteleskop und dem Vera C. Rubin Observatory &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
Prinzregentenstraße
541 m Route
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.
Mietshaus
Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Widenmayerstraße 38
545 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, reich gegliedert, mit ionischen Kolossalpilastern und Flacherkern, bez. 1914, von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
546 m Route
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Scheinerstraße 2
548 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, um 1910; in Ecklage am Galileiplatz.&lt;/p&gt;
Mansarddachvilla
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Innstraße 2
549 m Route
&lt;p&gt;Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910.&lt;/p&gt;
Vincentinum
Architekt: Seidl Gabriel von, Liebhaber Raimund
Erstellung: 1901
Reitmorstraße 39
550 m Route
&lt;p&gt;Vincentinum, zweiflügeliger barockisierender Gruppenbau, 1901-03 von Gabriel von Seidl; Nordflügel nach Kriegsschäden vereinfacht, Nordflügel-Westteil als Neubau wiederhergestellt; an der Nordostecke neubarocke kath. Kapelle St. Maria Immaculata mit Dachreiter; an der Ostfassade zwei prächtige Portale zur Durchfahrt; mit Ausstattung; im Hof Marienbrunnen, 1903 von Raimund Liebhaber; mit Oettingenstraße 16.&lt;/p&gt;
Bogenhauser Kirchplatz 1
552 m Route
&lt;p&gt;Ehem. Kath. Pfarrkirche St. Georg, 1766-71 aus dem weiteren Umkreis Johann Michael Fischers, mit spätgotischem Chor und hohem Turm; mit Ausstattung.&lt;/p&gt;
Schlossartige Neubarock-Villa
Architekt: Hartl Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Ismaninger Straße 95
552 m Route
&lt;p&gt;Schlossartige Neubarock-Villa, 1898 von Hans Hartl, in großem Garten; Portalgitter an der Ismaninger Straße, gegliederte Gartenmauer an der Händelstraße, Terrassenmauer an der Ecke Weberstraße und Eisenzaun, sowie Tor an der Weberstraße.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1910
Röntgenstraße 5
553 m Route
&lt;p&gt;Historisierende Villa, 1910-11 von Heilmann und Littmann, zeitweise Haus der katholischen Kirchengemeinde des slawischen Ritus, ab 2005 Polnisches Generalkonsulat&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 30
554 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, mit Stuckdekor, 1910-11 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Hartl Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenplatz 17
555 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich stuckiert, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 15.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Bad Brunnthal 4
557 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, um 1910, symmetrische Gruppe mit Nr. 2.&lt;/p&gt;
Malerisches Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Mühlbaurstraße 1
559 m Route
&lt;p&gt;Malerisches Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit Stuckdekor, bez. 1911, von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Mühlbaurstraße 3
559 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit asymmetrischer Gliederung und Stuckdekor (u. a. figürlicher Fries), 1910-12 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Keplerstraße 1
560 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, mit z. T. figürlichem Stuckdekor, 1910-11 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Pfarrhaus von St. Georg
Baustil: Barock
Erstellung: 1705
Neuberghauser Straße 9
561 m Route
&lt;p&gt;Pfarrhaus der Kath. Kirche St. Georg in Bogenhausen, barocker Satteldachbau, bez. 1705; in Garten am Hang westlich der Kirche (Bogenhauser Kirchplatz 1).&lt;/p&gt;
Alte kath. Kirche St. Georg
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1510
Alter St.-Georgs-Platz 6
561 m Route
&lt;p&gt;Alte kath. Kirche St. Georg, spätgotischer Bau um 1510 mit Sattelturm, nach Kriegszerstörung zur Kapelle ausgebaut; mit Ausstattung; umgeben von ehem. Friedhof. Im Ortskern von Milbertshofen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Trogerstraße 26
562 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1905.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
562 m Route
Villa
Architekt: Kultsch Richard
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1921
Maria-Theresia-Straße 5
565 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, erbaut 1921/22 für Architekt Richard Kultsch wohl nach eigenen Plänen.&lt;/p&gt;

567 m Route
Prinzregentenstraße links und rechts der Isar.; Die Prinzregentenstraße in ihrem Verlauf zwischen Prinz-Karl-Palais im Westen und Richard-Strauss-Straße/Leuchtenbergring im Osten ist ein Ensemble von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Es ist anschauliches Beispiel einer großstädtischen Hauptstraße, in der eine Monumentalstraße vom Typus barocker Prospektstraßen mit den Prinzipien des malerischen Städtebaus und seinen wechselvollen Bild-Situationen verbunden ist, wobei auch in vorbildlicher Weise eine künstlerische Beziehung zwischen Stadt und Fluss gewonnen werden konnte. Die besondere städtebauliche Leistung erschließt sich in den wechselnden Bildern einer Art Straßen-Landschaft von beträchtlicher Längenausdehnung vor allem im Bewegungsablauf durch den gesamten Straßenzug links und rechts der Isar, wobei das Friedensdenkmal oberhalb der Luitpoldterrasse eine Gelenkfunktion einnimmt.
Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Innstraße 4
572 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, 1909 von den Gebrüdern Ludwig; Reihe mit Nr. 6 und 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1900
Trogerstraße 24
575 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Wohnblock
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Reitmorstraße 35
575 m Route
&lt;p&gt;Reitmorstraße 35/37; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Oettingenstraße 10/12/14.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Scherer Wilhelm, Lauer Friedrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1912
Neuberghauser Straße 11
576 m Route
&lt;p&gt;Neuberghauser Straße 11; Villa. Malerischer Gruppenbau in abgewandelter deutscher Renaissance, 1912 von Wilhelm Scherer für den Maler Friedrich Lauer erbaut, mit südlich vorgelagertem Garten; östlicher Abschluss des Bogenhauser Kirchplatzes.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 41
576 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Seitenfassade an der Paradiesstraße Jugendstil, 1912 von Franz Popp; Ostfassade modern.&lt;/p&gt;
Mansarddachvilla
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Scheinerstraße 2
576 m Route
&lt;p&gt;Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910; samt kugelbesetzten Zaunpfeilern.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Alz Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Reitmorstraße 51
579 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Erkerhaus, 1911 von Johann Alz.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Innstraße 3
580 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, um 1910.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Erstellung: 1909
Innstraße 6
580 m Route
&lt;p&gt;Villa, 1909 von den Gebrüdern Ludwig; Reihe mit Nr. 4 und 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Laplacestraße 1
580 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Ecke Ismaninger Straße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Reitmorstraße 53
583 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, mit Erker, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshausgruppe mit Flacherkern
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1923
Rosenbuschstraße 1
588 m Route
Rosenbuschstraße 1/3/5; Mietshausgruppe mit Flacherkern, 1923 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz.
Mietshaus
Architekt: Seiffhart Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Mühlbaurstraße 2
589 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Eckkuppel und Stuckdekor, bez. 1902, von Adolf Seiffhart.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 22
590 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Hanfstaengl-Verlag
Architekt: Rosenthal John Herbert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1926
Widenmayerstraße 18
590 m Route
&lt;p&gt;Hanfstaengl-Verlag, neuklassizistisch, mit Säuleneingang, 1925-26 von John Herbert Rosenthal.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Gebrüder Ludwig
Erstellung: 1909
Innstraße 8
591 m Route
&lt;p&gt;Villa, 1909 von den Gebrüdern Ludwig; Reihe mit Nr. 4 und 6.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
591 m Route
Mietshaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Prinzregentenplatz 19
593 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1902-03 von Carl Vent.&lt;/p&gt;
Villengruppe
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Gaußstraße 1
593 m Route
&lt;p&gt;Teil einer symmetrischen Villengruppe, historisierend, um 1910; mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1920
Merzstraße 2
594 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, mit Säulenbalkon, um 1920.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Graschberger Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Scheinerstraße 4
595 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, 1925 von Robert Graschberger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 42
596 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 43, 44 und 45.&lt;/p&gt;
Christophorus-Figur
Architekt: Bleeker Bernhard
Widenmayerstraße 16
600 m Route
Widenmayerstraße gegenüber Nr. 16; Christophorus-Figur aus Stein am Isarkai, 1909 von Bernhard Bleeker.
Schack-Galerie
Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Prinzregentenstraße 9
600 m Route
&lt;p&gt;Schack-Galerie, neuklassizistisch, 1907-09 von Max Littmann; mit Nr. 7 verbunden.&lt;/p&gt;
Villengruppe
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Gaußstraße 3
601 m Route
&lt;p&gt;Teil einer symmetrischen Villengruppe, historisierend, um 1910; mit Nr. 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hartl Hans
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Prinzregentenplatz 21
602 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Stuckdekor, 1901 von Hans Hartl; Gruppe mit Nr. 23.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Ismaninger Straße 122
606 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Michael Reifenstuel, 1901 aufgestockt.
Thuringia-Versicherung
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 16
607 m Route
&lt;p&gt;Thuringia-Versicherung, barockisierendes Eckhaus, 1910-11 von Georg Meister und Oswald E. Bieber.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prinzregentenplatz 23
607 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, mit Kuppelaufsatz und Stuckdekor, um 1900 wohl von Carl Vent; Gruppe mit Nr. 21.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 28
611 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900; Baugruppe mit Nr. 30.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Gaußstraße 5
612 m Route
&lt;p&gt;Villa, historisierend, um 1910/20.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 14
612 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, um 1908-09 von Franz Popp; bildet Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 16.&lt;/p&gt;
Mansarddachvilla
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Ebersberger Straße 5
613 m Route
&lt;p&gt;Ebersberger Straße 5; Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910/20.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Gaußstraße 4
614 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, um 1910.&lt;/p&gt;
Mansarddach-Doppelvilla
Architekt: Schiller Oswald
Erstellung: 1913
Laplacestraße 24
615 m Route
&lt;p&gt;Laplacestraße 24/26; Mansarddach-Doppelvilla, 1913 von Oswald Schiller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 2
617 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 4.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 43
617 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 42, 44 und 45.&lt;/p&gt;
Steinbacherstraße 10
617 m Route
&lt;p&gt;Steinbacherstraße 10; Landhaus des mittleren 19. Jh. in romantisierenden Formen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1897
Rosenbuschstraße 2
618 m Route
Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1897 von Georg Müller.
Mietshaus
Architekt: Liebergesell Paul
Erstellung: 1898
Oettingenstraße 34
620 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich stuckiert in einer Mischung aus deutscher Renaissance und Jugendstil, 1897/98 von Paul Liebergesell.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Emil-Riedel-Straße 6
621 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 8 und Paradiesstraße 10.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
621 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Emil-Riedel-Straße 4
622 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, um 1908; Gruppe mit Nr. 2.&lt;/p&gt;
Wohnhausgruppe
Architekt: Mund Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Zumpestraße 4
624 m Route
Zumpestraße 4/6/8/10; Symmetrische, zweigiebelige Wohnhausgruppe im späten Jugendstil, 1911 von Johann Mund.
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 124
624 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit großer, steinerner Michaelsgruppe, um 1900; erneuert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Emil-Riedel-Straße 8
625 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 6 und Paradiesstraße 10.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Prinzregentenplatz 16
625 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert und dekoriert, um 1908-09 von Franz Popp; bildet Block mit dem gleichartigen Haus Nr. 14.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
626 m Route
Mietshaus
Architekt: Zitter Johann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Lucile-Grahn-Straße 47
627 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit sehr reichem floralem Jugendstildekor, 1901 von Johann Zitter; im Vestibül zwei große Stuckreliefs.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 44
630 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; z. T. vereinfacht; Gruppe mit Nr. 42, 43 und 45.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Paradiesstraße 10
631 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil; Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Emil-Riedel-Straße 6 und 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Lucile-Grahn-Straße 48
631 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1907-08 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Geissler & Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Nigerstraße 4
633 m Route
Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1911-13 von Geissler & Co.
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 29
633 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit breitem Balkongitter, um 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 27 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Geissler &amp; Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Prinzregentenstraße 91
640 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, 1911-12 von Geissler &amp;amp; Co.; bildet mit Nr. 93 und 95 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.&lt;/p&gt;
Neubarockhaus
Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Prinzregentenstraße 50
640 m Route
&lt;p&gt;Neubarockhaus, 1899 wohl von Gabriel von Seidl; 1908-1918&lt;/p&gt;
Gedenktafel für Franz Wedekind
Architekt: Wedekind Franz
Prinzregentenstraße 50
640 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus Frank Wedekind (Gedenktafel).&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
640 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Steinbacherstraße 2
641 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später, barockisierender Jugendstil, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Montgelasstraße 8.&lt;/p&gt;
Wohnblock
Architekt: Schnetzler Ernst
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 23
641 m Route
&lt;p&gt;Oettingenstraße 23/25; Wohnblock, neubarock, 1895-97 von Ernst Schnetzler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Reitmorstraße 27
642 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert, 1896-97 von Georg Guinin; bildet mit Nr. 29 und der vereinfachten Nr. 31 eine Baugruppe.&lt;/p&gt;
Wohnblock
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1925
Oettingenstraße 10
643 m Route
&lt;p&gt;Oettingenstraße 10/12/14; Wohnblock, neuklassizistisch, 1925; mit Reitmorstraße 35/37.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 27
644 m Route
&lt;p&gt;Oettingenstraße 27; Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Beggel Benedikt
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Ismaninger Straße 126
644 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und Blendmaßwerkdekor, bez. 1901, von Benedikt Beggel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Lucile-Grahn-Straße 46
645 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1908-09 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Emil-Riedel-Straße 1
649 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, bez. 1907.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Widenmayerstraße 45
650 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert und dekoriert, um 1910; Gruppe mit Nr. 42, 43 und 44.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Kalb
Baustil: neubarock
Erstellung: 1925
Montgelasstraße 2
651 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, palastartiger, neubarocker Eckbau, 1924-25 von Kalb.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Müller Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 5
651 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, neuklassizistisch, um 1937 von Eduard Müller.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 45
652 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
653 m Route
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 25
654 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 23 und Liebigstraße 37, 39 und 41.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Deininger Franz
Erstellung: 1926
Liebigstraße 43
657 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Eckbau, 1926 von Franz Deininger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1905
Montgelasstraße 8
658 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Steinbacherstraße 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Emil-Riedel-Straße 18
660 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, 1910-11 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Lucile-Grahn-Straße 44
660 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Erker und Stuckdekor, 1909-11 von Berthold Neubauer.&lt;/p&gt;
Doppelvillenblock
Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1923
Merzstraße 8
661 m Route
&lt;p&gt;Merzstraße 8/10; Doppelvillenblock, neuklassizistisch, 1923 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Emil-Riedel-Straße 16
662 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Grillparzerstraße 53
662 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, mit reicher Dekoration (Masken), 1908 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 29
662 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
TOGAL-Werk
Architekt: Pfann Paul
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Ismaninger Straße 105
662 m Route
TOGAL-Werk, neubarocker Hauptbau (ursprünglich Gasthaus) an der Törringstraße, 1899-1900 von Paul Pfann.
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 23
662 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliedert, mit Erker und Stuckdekor, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 25 und Liebigstraße 37, 39 und 41.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Emil-Riedel-Straße 9
663 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter Neurenaissance-Eckbau, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Geissler &amp; Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 93
664 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, um 1911 von Geissler &amp;amp; Co.; Mittelbau einer symmetrisch komponierten Wohnhausgruppe mit Nr. 91 und 95.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Delpstraße 2
665 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, um 1920.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Nigerstraße 2
666 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkerturm, um 1900; vereinfacht; vgl. auch Ensemble Bogenhausen sowie Ensemble Prinzregentenstraße.
Villa in Ecklage
Architekt: Beyrer Eduard
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Gaußstraße 12
666 m Route
&lt;p&gt;Villa in Ecklage, historisierend, 1910 erbaut als Wohnhaus und Atelier des Bildhauers Eduard Beyrer; 1953 durch Anbau erweitert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Oettingenstraße 36
667 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, reich gegliedert und stuckiert, 1894-95; an Straßengabelung.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 43
667 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, kräftig gegliederte Fassade, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 46
670 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, durch Balkone, Erker und Loggien reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Maria-Theresia-Straße 3
670 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes Wohnhaus, Neurenaissance, 1889-90 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Trogerstraße 14
671 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätklassizistisch, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Zahnklinik
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Langerstraße 3
672 m Route
Zahnklinik der Technischen Universität, neubarockes Eckhaus, um 1900, oberer Abschluss verändert.
Wohnblock
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 31
674 m Route
&lt;p&gt;Wohnblock mit Nr. 33, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ziebland Adolf
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Schneckenburger Straße 15
674 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, mit schlichtem Putzdekor, 1912 von Adolf Ziebland; Gruppe mit Nr. 17.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Paradiesstraße 9
678 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1922
Innstraße 16
680 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, bez. 1922.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Riedlstraße 2
680 m Route
Eckhaus, deutsche Renaissance, um 1900.
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Delpstraße 4
682 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, mit Frigga-Relief, um 1910, samt Pfeilergitterzaun und Tierfiguren-Portal.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 51
683 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit zwei Erkern und reich dekoriertem Portal, 1910 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.&lt;/p&gt;
Wohnblock
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 33
684 m Route
&lt;p&gt;Wohnblock mit Nr. 31, mit gemeinsamem Dreiecksgiebel in der Mitte, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 42
685 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später, barockisierender Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 41
687 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 39 und Reitmorstraße 23 und 25.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1880
Trogerstraße 12
688 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätklassizistisch, 1880; nebst Rückgebäude.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Geissler &amp; Co.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Prinzregentenstraße 95
688 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1911 von Geissler &amp;amp; Co.; bildet mit Nr. 91 und 93 eine symmetrisch komponierte Wohnhausgruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Volk Julius
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schneckenburger Straße 17
688 m Route
Mietshaus, später Jugendstil, mit schlichtem Putzdekor, 1910 von Julius Volk; Gruppe mit Nr. 15.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Lucile-Grahn-Straße 41
688 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Doppelerker-Balkon-Gruppe, Anfang 20. Jh.; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Ismaninger Straße 11
689 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, reich gegliedert, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
689 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Emil-Riedel-Straße 17
690 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1903
Schneckenburger Straße 19
690 m Route
Mietshaus, neubarock, 1903 von Georg Guinin.
Mansarddachvilla
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Ebersberger Straße 11
692 m Route
&lt;p&gt;Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Ludwig Gustav, Sattler Carl
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1921
Laplacestraße 23
692 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus, sachlich-klassizisierende Formen, 1921 von Gustav Ludwig, nach Kriegsschäden 1948 von Carl Sattler mit Mansarddach wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
696 m Route
Mietshaus
Erstellung: 1870
Reitmorstraße 21
697 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Eckbau in klassizistischer Tradition, mit Eckerker und Gliederung, um 1870, 1898 aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Lucile-Grahn-Straße 40
699 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshausgruppe
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 14
701 m Route
&lt;p&gt;Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 16 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920; städtebaulicher Abschluss des vorgelagerten Platzes.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Liebigstraße 26
702 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, mit Stuck, bez. 1875.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Dreisch Eugen
Erstellung: 1927
Prinzregentenstraße 92
702 m Route
&lt;p&gt;Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1905
Widenmayerstraße 12
703 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit drei Erkern und Putzgliederung, 1905-06 von Josef Wölker.&lt;/p&gt;
Hubertusbrunnen
Architekt: Hildebrand Adolf von
Erstellung: 1907

704 m Route
&lt;p&gt;Hubertusbrunnen, Brunnentempel mit Figuren außen und innen, 1907 vollendet, von Adolf von Hildebrand; bis 1937 vor dem Bayerischen Nationalmuseum in der Prinzregentenstraße, 1954 am Ostende des Nymphenburger Kanals wiedererrichtet.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 39
706 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich dekoriert, 1893-94 von Martin Dülfer; Gruppe mit Nr. 37, 41 und Reitmorstraße 23 und 25.&lt;/p&gt;
Mietshausgruppe
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Schneckenburger Straße 16
708 m Route
Teil einer Mietshausgruppe (mit Nr. 14 und Kuglerstraße 17), barockisierend, mit Erker, um 1920.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lucile-Grahn-Straße 39
708 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau mit späten Jugendstilanklängen, um 1910.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
709 m Route
Mietshaus
Architekt: Evora Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Schneckenburger Straße 20
710 m Route
Mietshaus, Jugendstil, mit Erker, Giebel, Putz- und Stuckdekor, 1904 von Carl Evora.
Villa
Architekt: Büttner Hans, Heilmann und Littmann
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1922
Delpstraße 6
711 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, 1922-23 von Hans Büttner bzw. Heilmann und Littmann; ursprünglich mit Mansarddach; samt Gartenportal.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Mendler Martin
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Innstraße 11
713 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, 1921 von Martin Mendler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Trogerstraße 20
714 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 4
714 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Putzdekor, um 1910.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Langheinrich Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Mauerkircherstraße 2
719 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, barockisierender Jugendstil, mit Jagdszenen-Reliefs, bez. 1906, von Max Langheinrich.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 22
720 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1882-83.&lt;/p&gt;
Villa
Architekt: Roth Max
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1923
Ebersberger Straße 14
720 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, 1923 von Max Roth als zweigeschossige langgestreckte Mansarddachvilla erbaut; 1926 Gartenpavillon im Vorgarten; 1951 veränderter Wiederaufbau mit Walmdach.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 8
721 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1880; Gruppe mit Nr. 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1893
Liebigstraße 37
723 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1893-94 von Martin Dülfer; Dekor beseitigt; Gruppe mit Nr. 39, 41 und Reitmorstraße 23 und 25.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 6
727 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Törringstraße 2
729 m Route
&lt;p&gt;Kuchelmaiergut, Besitzer&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Franz Kaffl&lt;br&gt;Wohnhaus und Ziegelei&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ende?&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1860
Lerchenfeldstraße 16
730 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, Neurenaissance, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus Aufgang I
Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 46
733 m Route
&lt;p&gt;Aufgang I; Mietshaus, späte Jugendstilformen, 1911-12 von Otto Prollius; zur Baugruppe Nr. 46 a-51 gehörig; Seitenflügel an der Karolinenstraße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1920
Kuglerstraße 15
734 m Route
&lt;p&gt;Kuglerstraße 15/17; Mietshaus, barockisierend, um 1920; zur Baugruppe Schneckenburger Straße 14 und 16 gehörig.&lt;/p&gt;
Maximilianswerk
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Max-Planck-Straße 2
737 m Route
&lt;p&gt;Maximilianswerk (Elektrizitätswerk), schlösschenartiger Neubarockbau in den Maximiliansanlagen, 1895 von Karl Hocheder d. Ä.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Widenmayerstraße 10
740 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker, reich gegliedert und stuckiert, 1902 von August Nopper; vgl. Rückgebäude Reitmorstraße 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Oettingenstraße 4
740 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarockes Doppelerkerhaus, reich stuckiert, 1897 von Rosa Barbist.&lt;/p&gt;
Doppelvilla
Architekt: Weimer Alfred
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1927
Merzstraße 16
741 m Route
&lt;p&gt;Doppelvilla mit Nr. 18, neuklassizistisch, um 1927 von Alfred Weimer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Montgelasstraße 39
741 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker, wohl um 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 41 und 43.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 46
744 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Erkerfront mit Jugendstil-Anklängen, um 1911-12 von Otto Prollius; bildet als Pendant zu Nr. 51 den vorspringenden Eckflügel einer einheitlichen Baugruppe, die noch die Nrn. 46, 47, 48, 49, 50 und 51 umfasst.&lt;/p&gt;
Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando
Architekt: Bestelmeyer German
Erstellung: 1938
Prinzregentenstraße 28
744 m Route
&lt;p&gt;Wirtschaftsministerium, ehem. Luftgaukommando, 1937/38 von German Bestelmeyer in monumentalisierendem Repräsentationsstil;&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 8
745 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, z. T. vereinfachtes Doppelerkerhaus, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 15
746 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 13
748 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lerchenfeldstraße 11
749 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, um 1900.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Liebigstraße 35
749 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Stuck am Erker, 1893-94, z. T. vereinfacht; bildet mit dem Eckhaus Oettingenstraße 2 eine Baugruppe.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Scheinerstraße 11
749 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Mauerkircherstraße 8
749 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1909 von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Trogerstraße 6
751 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkerturm, um 1880; Gruppe mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Montgelasstraße 41
751 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker und plastischem Dekor, wohl um 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; Gruppe mit Nr. 39 und 43.&lt;/p&gt;
Villa
Erstellung: 1910
Böhmerwaldplatz 2
752 m Route
&lt;p&gt;Schloßartige, neuklassizistische Villa, (Jugoslawisches Generalkonsulat), um 1910, samt Gartenmauer und nordwestlichem Eckpavillon.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 47
752 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; rückwärtige Teile am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 48, 49, 50 und 51.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1894
Oettingenstraße 2
756 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Eckbau im barockisierenden Jugendstil, 1893-94, z. T. vereinfacht; bildet eine Gruppe mit Liebigstraße 35.&lt;/p&gt;
Vorstadthäuser
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 10
757 m Route
&lt;p&gt;Bogenstraße 10, 11; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Max-Joseph-Brücke
Architekt: Fischer Theodor, Düll Heinrich, Pezold Georg, Heilmeyer Alexander, Floßmann Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Max-Joseph-Brücke
758 m Route
&lt;p&gt;Max-Joseph-Brücke (Bogenhauser Brücke); Steinerne Dreigelenkbogen-Brücke, 1901-02 von Theodor Fischer; Jugendstil-Steingeländer mit figürlichem Dekor von Heinrich Düll, Georg Pezold, Alexander Heilmeyer und Josef Floßmann.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Ismaninger Straße 5
758 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, spätklassizistischer Eckbau, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße
758 m Route
Vorstadthäuser
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 8
759 m Route
&lt;p&gt;Bogenstraße 8, 9; Block aus zwei Vorstadthäusern, biedermeierlich, mit Schopfwalm, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Eckbau
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Montgelasstraße 43
763 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, mit Erker und seitlichen Balkonen, 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; bauliche Einheit mit Herzogparkstraße 1, Gruppe mit Montgelasstraße 39 und 41.&lt;/p&gt;
Rückgebäude von Widenmayerstraße 10
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Reitmorstraße 6
763 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude von Widenmayerstraße 10, neubarock, um 1902; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Max, Popp Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Mauerkircherstraße 10
763 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, um 1909-10, von Max Neumann mit Tekturplänen von Franz Popp.&lt;/p&gt;
Bayerisches Nationalmuseum
Architekt: Seidl Gabriel von, Rauch Josef, Bestelmeyer German
Baustil: Späthistorismus
Erstellung: 1894
Prinzregentenstraße 3
764 m Route
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1928
Widenmayerstraße 9
765 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, mit Balkonbändern, bez. 1928; vgl. Reitmorstraße 4.&lt;/p&gt;
Treppenanlage
Baustil: barockisierend
Herzogparkstraße 1
766 m Route
&lt;p&gt;neben Herzogparkstraße 1; Treppenanlage, barockisierend, Quadermauerwerk, Anfang 20. Jh.; am Hang.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1860
Reitmorstraße 9
766 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, mit Lisenengliederung, um 1860/70.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 46
767 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Dreisch Eugen
Erstellung: 1927
Schneckenburger Straße 33
767 m Route
Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39a/41; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch; siehe Versailler Straße 21.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Bogenstraße 1
767 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Bogenstraße 2
768 m Route
&lt;p&gt;Bogenstraße 2/3; Langgestrecktes Vorstadthaus, biedermeierlich, Mitte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prollius Otto
Baustil: Mietshaus
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 48
770 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 49, 50 und 51.&lt;/p&gt;
Stattliche Villa
Architekt: Brüder Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1908
Himmelreichstraße 4
772 m Route
Stattliche Villa, neubarock, 1908 von Brüder Ludwig; an Straßengabelung.
Archäologische Staatssammlung München
Architekt: Werz, Ottow
Erstellung: 1975
Lerchenfeldstraße 2
773 m Route
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Oettingenstraße 48
774 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, um 1900, z. T. vereinfacht.&lt;/p&gt;
Reitmorstraße 4
774 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, 1928.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 12
776 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 3
777 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 8
779 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Schweifgiebel, reich gegliedert und stuckiert, bez. 1899, von Josef Wölker; vgl. Reitmorstraße 2 a.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 4
779 m Route
&lt;p&gt;Doppelhaus (mit Nr. 2), barockisierender Jugendstil, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Karolinenstraße 4
780 m Route
Mietshaus, Jugendstil, reich gegliedert, 1911-12 von Otto Prollius; zur Baugruppe Widenmayerstraße 46-50 gehörig; vgl. auch Ensemble Widenmayerstraße.
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Grillparzerstraße 38
781 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau, reich gegliedert, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Widenmayerstraße 49
781 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 48, 50 und 51.&lt;/p&gt;
Monumentalbau mit Ecktürmen
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1923
Ismaninger Straße 109
781 m Route
&lt;p&gt;Schlossartiger, neubarocker Monumentalbau mit Ecktürmen, Hausteinfassaden, begonnen 1909 von Heilmann und Littmann als Privatbau, 1921-23 vollendet; jetzt Bundesfinanzhof; in großem Garten gelegen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Kufsteiner Straße 2
783 m Route
Mietshaus, Jugendstil, 1908 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 5
785 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Herzogparkstraße 1
786 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, 1909 von Heinrich Stengel und Paul Hofer; bauliche Einheit mit Montgelasstraße 43, Gruppe mit Nr. 2, 3 und Mauerkircher Straße 16.&lt;/p&gt;
Eckhaus
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1904
Maria-Theresia-Straße 2
788 m Route
&lt;p&gt;Eckhaus, deutsche Renaissance, mit plastischem Dekor am Erker, bez. 1904.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Oettingenstraße 35
791 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neuklassizistisch, um 1910.&lt;/p&gt;
Doppelhaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Ismaninger Straße 2
792 m Route
&lt;p&gt;Doppelhaus (mit Nr. 4), barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, um 1900.&lt;/p&gt;
Rückgebäude von Widenmayerstraße 8
Architekt: Wölker Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Reitmorstraße 2
792 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude von Widenmayerstraße 8, neubarockes Erkerhaus, reich stuckiert, bez. 1900, von Josef Wölker.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wenbauer Berthold
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1914
Grillparzerstraße 43
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, 1914 von Berthold Wenbauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Ismaninger Straße 1
793 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 50
794 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; Teil einer einheitlichen Baugruppe mit Nr. 46, 46 a, 47, 48, 49 und 51.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Liebigstraße 16
795 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, Ende 19. Jh.
Vorstadthaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Reitmorstraße 3
795 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, biedermeierlich, mit Gurtgesimsen und Mansarddach, um 1850/60; bildet eine Gruppe mit dem gleichartigen Haus Nr. 5.&lt;/p&gt;
Hölzernes Landhaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1905
Oettingenstraße 39
799 m Route
&lt;p&gt;Hölzernes Landhaus, neuklassizistisch, Anfang 20. Jh.; mit gleichartigem Nebengebäude (Torbau) an der Straße.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Reitmorstraße 2
799 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1893-94; bildet eine Einheit mit Widenmayerstraße 7.&lt;/p&gt;
Heilig Blut Kirche
Architekt: Döllgast Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1934
Scheinerstraße 12
800 m Route
&lt;p&gt;Die katholische Pfarrkirche Heilig Blut in der Scheinerstraße wurde 1932–1934 nach Plänen von Hans Döllgast errichtet. Der schlichte Backsteinbau im Stil der Neuen Sachlichkeit ersetzte eine Notkirche aus dem Jahr 1919. Der turmartige Fassadenteil prägt das Straßenbild, während im Inneren ein klar gegliederter Saalraum mit Sichtziegelwänden und reduzierter Ausstattung dominiert. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, erfolgte der Wiederaufbau 1947–1949. Heute gehört die Kirche zur Pfarrei Mariahilf – St. Franziskus im Pfarrverband Haidhausen.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Herzogparkstraße 2
802 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit plastischem Dekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 1 und 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 48
804 m Route
&lt;p&gt;Einsteinstraße 48; Mietshaus, neubarock, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
805 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1900; vereinfacht; Gruppe mit Nr. 46 a.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 26
806 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocke Doppelerkerfassade, reich gegliedert und stuckiert, 1895-96 von Georg Guinin.&lt;/p&gt;
Wohnanlage
Architekt: Dreisch Eugen
Baustil: Historismus
Erstellung: 1927
Versailler Straße 21
806 m Route
&lt;p&gt;Ausgedehnte Wohnanlage, 1927 von Eugen Dreisch für den Beamtenwohnungsverein, in mehreren Flügeln um mehrere Höfe geschlossen, der Kopfbau der Gabrielkirche gegenüber von städtebaulicher Bedeutung, in reduziertem Historismus. Zugehörig: Prinzregentenstraße 92/94/96/98/100 und Schneckenburger Straße 33/35/37/37 a/39/39 a/41.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prollius Otto
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Widenmayerstraße 51
806 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1911-12 von Otto Prollius; Rückfassade am Eisbach; als Pendant zu Nr. 46 a nördlicher, vorspringender Eckflügel der einheitlichen Baugruppe Nr. 46, 46 a, 47, 48, 49 und 50.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Erstellung: 1890
Reitmorstraße 1
807 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in klassizistischer Tradition, reich gegliedert, erbaut 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 21
808 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900; Ladeneinrichtung der 50er Jahre.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 12
808 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, 1873 von Albert Bruckmaier.&lt;/p&gt;
Dianabrunnen
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1908
Kufsteiner Platz
810 m Route
Dianabrunnen, barockisierende Anlage mit Figuren, 1908 von Matthias Gasteiger.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 46
811 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, um 1900; Gruppe mit Nr. 46.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 24
811 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichte Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bluhm Alexander
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Widenmayerstraße 7
811 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, 1893-94 von Alexander Bluhm; Einheit mit Reitmorstraße 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Liebigstraße 14
811 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, schlichter Eckbau in biedermeierlich-klassizistischer Tradition, 2. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Einsteinstraße 44
813 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1876 erbaut, Fassade etwas vereinfacht.&lt;/p&gt;
Eckbau
Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Erstellung: 1926
Seeriederstraße 1
814 m Route
&lt;p&gt;Eckbau einer Wohnanlage, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; siehe Einsteinstraße 54/56/58/60/62.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 34
815 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 10
816 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Unionsbräu
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Einsteinstraße 42
817 m Route
&lt;p&gt;Unionsbräu, stattlicher Bau in deutscher Renaissance, mit drei Erkern und Giebeln, 1896.&lt;/p&gt;
Wohnhaus
Architekt: Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Maria-Theresia-Straße 1
818 m Route
&lt;p&gt;Freistehendes Wohnhaus, spätklassizistisch, 1877-78 von Max Häusler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 32
819 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 6
819 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit reichem Stuckdekor, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Sternstraße 19
820 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederter Neubarockbau mit Erker, 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 22
820 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Herzogparkstraße 3
820 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit plastischem Dekor, Anfang 20. Jh.; Gruppe mit Nr. 1 und 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 52
821 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit reich dekorierten Erkern, 1899 von Wilhelm Spannagel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Stürmer Robert, Häusler Max
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Max-Planck-Straße 4
821 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, 1876 von Robert Stürmer und Max Häusler.&lt;/p&gt;
Wohnhausgruppe
Architekt: Beblo Fritz, Meitinger Karl
Baustil: historisierend
Erstellung: 1925
Einsteinstraße 54
822 m Route
&lt;p&gt;Einsteinstraße 54/58/60/62; Wohnhausgruppe vor Straßenbahnhof, mit historisierenden Anklängen, 1925-26 von Fritz Beblo und Karl Meitinger; mit Seeriederstraße 1.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Häusler Max, Stürmer Robert, Barbist Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Maria-Theresia-Straße 1
822 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Max Häusler und Robert Stürmer, 1899 von Alois Barbist umgebaut (Eckerker mit neubarockem Dekor).&lt;/p&gt;
Maximilianeum - Konferenzbau
Architekt: Büro Léon Wohlhage Wernik
Erstellung: 2011
Max-Planck-Straße 1
824 m Route
Mietshaus
Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 17
824 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 15.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Newtonstraße 4
824 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, um 1910, samt Gartenmauer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1873
Max-Planck-Straße 8
824 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1873 von Albert Bruckmaier; Gruppe mit Nr. 10.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neubauer Berthold
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Schneckenburger Straße 44
830 m Route
Mietshaus, Eckbau im späten Jugendstil, reich gegliedert, 1910 von Berthold Neubauer.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 13
832 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Landesvermessungsamt
Architekt: Adelung Friedrich
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Alexandrastraße 4
832 m Route
Landesvermessungsamt, im Westflügel repräsentatives neubarockes Haupttreppenhaus, 1900-01 von Friedrich Adelung; sonst erneuert.
Mietshaus
Architekt: Koestler Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sternstraße 15
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1895-96 von Franz Koestler; vgl. Nr. 17.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 20
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 6
834 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 5.&lt;/p&gt;
Mansarddachvilla
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1925
Donaustraße 5
834 m Route
&lt;p&gt;Barockisierende Mansarddachvilla, (Österreichisches Generalkonsulat), bez. 1925.&lt;/p&gt;
Stadtwerke-Verkehrsbetriebe
Baustil: nordische Renaissance
Erstellung: 1890
Einsteinstraße 28
838 m Route
Stadtwerke-Verkehrsbetriebe, malerischer Gruppenbau in nordischer Renaissance, 1890-91.
Mietshaus
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 16
838 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, 1910 von Eugen Drollinger; Gruppe mit Herzogparkstraße 1, 2 und 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Historismus
Erstellung: 1873
Max-Weber-Platz 8
838 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, malerischer, gotisierender Eckbau in Rohbackstein mit Hausteinerkern und plastischem Dekor, 1873.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prestele Alois
Baustil: Historismus
Erstellung: 1905
Sternstraße 20
839 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, in geometrisierend reduziertem Historismus, 1905 von Alois Prestele.&lt;/p&gt;
Einsteinstraße 42
840 m Route
Niedriges Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Robert-Koch-Straße 11
841 m Route
&lt;p&gt;Niedriges Vorstadthaus, klassizistisch, um 1800.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Lutz Ludwig C.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 8
841 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1898 von Ludwig C. Lutz, Ausführung Korbinian Schmid.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Tivolistraße 1
843 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, um 1910; Gruppe mit Widenmayerstraße 46-50; vgl. auch Ensemble Widenmayerstraße.&lt;/p&gt;
Himmelreichstraße
845 m Route
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 22
846 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 13
847 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, um 1890.&lt;/p&gt;
Gartenmauer und Brunnentempel
Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Prinzregentenstraße 28
847 m Route
&lt;p&gt;Gartenmauer und Brunnentempel mit dem Pinienzapfenbrunnen, 1937/38 von Joseph Wackerle.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Robert-Koch-Straße 20
847 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1905 von Georg Hagn.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 9
848 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, reich gegliedert, 1897-98 von Korbinian Schmid.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Ziebland Adolf, Kollmus Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
849 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliederter und stuckierter Eckbau mit Erkern, 1891-92 von Adolf Ziebland und Josef Kollmus; vgl. Tattenbachstraße 9.&lt;/p&gt;
Franziskanerkloster
Erstellung: 1926
Versailler Straße 20
850 m Route
&lt;p&gt;Franziskanerkloster, 1925-26; an die Gabrielskirche (siehe Prinzregentenstraße 102) angebaut, mit der es eine Gruppe bildet.&lt;/p&gt;
Mietshausfassade
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 5
850 m Route
&lt;p&gt;Mietshausfassade, spätklassizistisch, reich gegliedert und stuckiert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.&lt;/p&gt;
Straßenbahn-Stationshaus
Architekt: Schachner Richard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Max-Weber-Platz 12
850 m Route
&lt;p&gt;Straßenbahn-Stationshaus, Jugendstil, 1906 von Richard Schachner; in Platzmitte; beim U-Bahnbau abgetragen, Wiederaufbau geplant.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Einsteinstraße 99
851 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, um 1870.&lt;/p&gt;
Mietshäuser
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Einsteinstraße 101
852 m Route
&lt;p&gt;Einsteinstraße 101, 103, 105, 107, 109; Gruppe gleichartiger Mietshäuser, schlicht spätklassizistisch, um 1860/70; Nr. 109 etwas vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Robert-Koch-Straße 9
853 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit großer Flora-Statue in Ädikula, um 1870/80.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Tattenbachstraße 16
854 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1896.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Sternstraße 11
857 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Bruckmaier Albert
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1877
Max-Planck-Straße 3
857 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1877-78 von Albert Bruckmaier.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Prestele Alois
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1906
Sternstraße 18
860 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, bez. 1906, von Alois Prestele.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Tattenbachstraße 9
860 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, um 1892; vgl. Liebigstraße 12 a.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1900
Widenmayerstraße 5
860 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 4 und 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1870
Sckellstraße 6
860 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in klassizistischer Tradition, um 1870.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Schloßstraße 11
861 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl um 1800.&lt;/p&gt;
Luitpold-Kreisoberrealschule
Architekt: Reuter
Erstellung: 1891

862 m Route
Walmdachhaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1921
Mauerkircherstraße 1
862 m Route
&lt;p&gt;Villenartiges Walmdachhaus, neuklassizistisch, 1921-22 von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Aichinger Sigmund
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Max-Weber-Platz 2
866 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, 1879-80 von Sigmund Aichinger.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hering Alphons
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 12
867 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reiche Doppelerkerfassade, 1891 von Alphons Hering.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Lucile-Grahn-Straße 25
867 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, um 1900.&lt;/p&gt;
Brunnen
Erstellung: 1888
Max-Weber-Platz
867 m Route
Brunnen, Steinbecken mit Gusseisensäule, 1888; östlich von Nr. 12.
Maximilianeum - Erweiterung
Architekt: Staab Volker, Pleuser Jürgen
Erstellung: 1994
Max-Planck-Straße 1
869 m Route
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Einsteinstraße 113
869 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schloßstraße 9
870 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Doppelhausblock
Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 5
875 m Route
&lt;p&gt;Doppelhausblock mit Nr. 4, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 11
875 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Stuckdekor, bez. 1898.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dietze Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pienzenauerstraße 2
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1909 von Paul Dietze; bildet mit Nr. 4 (mit dem es durch zwei Arkaden verbunden ist) und Nr. 6 eine reich gegliederte Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Grillparzerstraße 35
876 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, bez. 1901/02.&lt;/p&gt;
St. Gabriel
Architekt: Herbert Eduard, Kurz Otho Orlando
Erstellung: 1926
Prinzregentenstraße 102
876 m Route
&lt;p&gt;Kath. Pfarrkirche St. Gabriel, Rohbacksteinbau mit Turm, 1925-26 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; der Stil in Anlehnung an frühchristliche Vorbilder entwickelt, zugehörig Versailler Straße 20, siehe dort.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1870
Flurstraße 34
877 m Route
Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, um 1870.
Max-Planck-Straße 1
879 m Route
Vorstadthaus
Erstellung: 1850
Schloßstraße 7
879 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Widenmayerstraße
880 m Route
Widenmayerstraße. Kaistraße mit sehr vornehmer, aufwendiger Mietshausbebauung, begonnen an der Maximilianstraße 1893/94 in Formen des späten Historismus, fortgesetzt im barockisierenden und klassizisierenden Stil der Vorweltkriegszeit, vom Fluss abgeschirmt und doch mit dem Grün des Gegenufers durch eine Allee verbunden.
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 3
880 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, 1910 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 121
883 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Wohnhausgruppe
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1922
Ismaninger Straße 111
885 m Route
Ismaninger Straße 111/113/115; Trapezförmige, einen Hof umschließende Wohnhausgruppe, barockisierend, 1922-23; mit Montgelasstraße 20/22.
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Schloßstraße 5
889 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 125
893 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Walmdachvilla
Architekt: Niggl Max
Baustil: historisierend
Erstellung: 1924
Kolbergerstraße 5
893 m Route
&lt;p&gt;Walmdachvilla, historisierend, 1924 von Max Niggl.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Max-Weber-Platz 1
893 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1898, von Ludwig Grothe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 5
894 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, 1910 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 123
895 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1850
Schloßstraße 3
896 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Doppelhausblock
Architekt: Hock Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Sckellstraße 4
898 m Route
&lt;p&gt;Doppelhausblock mit Nr. 5, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877 von Karl Hock.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dietze Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pienzenauerstraße 4
899 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1909 von Paul Dietze; bildet mit Nr. 2 (mit dem es durch zwei Arkaden verbunden ist) und Nr. 6 eine reich gegliederte Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 5
899 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19.Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1800
Widenmayerstraße 4
900 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattlicher Neubarockbau, mit reicher Gliederung und Stuckdekor, 1898-1900 von Franz Hammel; symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 5 und 6.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sternstraße 16
904 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
904 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 b.
Doppelhausblock
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 3
904 m Route
&lt;p&gt;Doppelhausblock mit Nr. 2, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Aigner Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 127
905 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1900 von Andreas Aigner.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Gewürzmühlstraße 21
905 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 20
905 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Gewürzmühlstraße 19
906 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, mit Stuckdekor, 1907 von Ernst Dressler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Tattenbachstraße 6
909 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, reich gegliederter Eckbau in deutscher Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grässel Adam, Grässel Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Liebigstraße 10
909 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Erkerhaus, 1891 von den Gebrüdern Adam und Johann Grässel; gleicht Nr. 10 c.
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kirchenstraße 5
909 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1885 von Michael Reifenstuel.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Eyrenschmalz Josef
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Kolbergerstraße 7
909 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, später Jugendstil, 1911 von Josef Eyrenschmalz.&lt;/p&gt;
An der Kreppe 3
909 m Route
&lt;p&gt;An der Kreppe 3; Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
An der Kreppe 5
910 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh., an Nr. 1 anschließend.&lt;/p&gt;
Maximilianeum
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1856
Max-Planck-Straße 1
910 m Route
&lt;p&gt;Das Maximilianeum erhebt sich imposant auf dem östlichen Isarhochufer in München. Es wurde ab 1857 auf Initiative von König Maximilian II. errichtet und sollte ursprünglich der Unterbringung begabter Studenten dienen, die durch ein spezielles Stipendium – die „Stiftung Maximilianeum“ – gefördert wurden. Die Stipendiaten erhielten freie Unterkunft, Verpflegung und Zugang zu kultureller Bildung. Heute besteht die Stiftung noch immer parallel zum Parlamentsbetrieb.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der ursprüngliche Bauentwurf von Friedrich Bürklein war im neugotischen Stil gehalten, wurde jedoch unter Mitwirkung Gottfried Sempers zugunsten eines neorenaissanceartigen Erscheinungsbildes verändert. Die beeindruckende Schaufassade mit ihren Arkaden, Rundbögen, Mosaiken und Figuren vermittelt bis heute monarchische Repräsentation.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach schweren Kriegsschäden wurde das Gebäude ab 1946 wiederhergestellt und für eine neue Nutzung angepasst: Seit 1949 ist das Maximilianeum Sitz des Bayerischen Landtags. In mehreren Bauphasen – zuletzt 2012 – wurde es erweitert, um moderne parlamentarische Anforderungen zu erfüllen. Plenarsaal, Ausschussräume, Verwaltung und Fraktionsbüros befinden sich heute im Inneren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trotz der politischen Nutzung bleibt das Maximilianeum auch ein Symbol für Bildung: Die Stiftung nimmt weiterhin jährlich leistungsstarke Studierende auf, seit 1980 auch Frauen. Zu den bekannten Alumnen gehören u. a. Franz Josef Strauß und Werner Heisenberg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Städtebaulich bildet das Maximilianeum den markanten Abschluss der Münchner Maximilianstraße. Es gilt als Hauptwerk des sogenannten „Maximilianstils“ und ist heute nicht nur architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein „Ort der Demokratie in Bayern“. Es verbindet Bildungsförderung, Geschichte und politische Gegenwart auf einzigartige Weise.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Mauerkircherstraße 7
910 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, 1908 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Bezirksinspektion/Feuerhaus/Städtisches Wannen- und Brausebad
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kirchenstraße 9
913 m Route
&lt;p&gt;Kirchenstraße 9; 14. Bezirksinspektion/Feuerhaus/Städtisches Wannen- und Brausebad, malerischer, neubarocker Gruppenbau, 1894-95 von Karl Hocheder d. Ä.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: barockisierend
Kolbergerstraße 12
913 m Route
&lt;p&gt;Villa, barockisierend, Anfang 20. Jh., samt Pfeilerzaun.&lt;/p&gt;
Kirchenstraße 7
914 m Route
&lt;p&gt;Kleinstädtisches Eckhaus, wohl Mitte 19. Jh., im Kern vielleicht älter. Kleinhaus, wohl 1. Hälfte 19. Jh. (Letzteres vormals Schloßstraße 1)&lt;/p&gt;
Ziegelei - 01
Erstellung: 1858

915 m Route
Bedürfnisanstalt
Erstellung: 1904

917 m Route
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 17
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, reich stuckierter Eckbau, 1904-05 von Georg Hagn.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Dietze Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1909
Pienzenauerstraße 6
918 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, bez. 1909, von Paul Dietze; mit Nr. 2 und 4 Teil einer reich gegliederten Gruppe.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Tattenbachstraße 3
919 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
An der Kreppe 1
921 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, Ende 18. oder Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 22
923 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Ismaninger Straße 119
924 m Route
&lt;p&gt;Ismaninger Straße 119 + 148&lt;br&gt;Ziegelei&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ende?&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 60
925 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, Eckbau mit Kuppel und Erkern, 1900 von Korbinian Schmid erbaut.&lt;/p&gt;
Doppelhausblock
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Sckellstraße 2
926 m Route
&lt;p&gt;Doppelhausblock mit Nr. 3, Neurenaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Simon Killer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 9
926 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1856
Innere Wiener Straße 61
929 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1856, Aufstockung 1894 in angepaßten Formen durch Korbinian Schmid.&lt;/p&gt;
Neubarockbau
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1898
Prinzregentenstraße 26
930 m Route
&lt;p&gt;Neubarockbau (Stuckdecken), 1898 von Emanuel von Seidl, später im Stil von Nr. 28 umgebaut.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Gewürzmühlstraße 12
932 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Jugendstilbau mit halbelliptischem Erker, errichtet von Karl Fendt 1912.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 131
932 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, stattliche Neurenaissance, mit Eckaufsatz, um 1900.&lt;/p&gt;
Wohnhausgruppe
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1927
Ismaninger Straße 152
932 m Route
&lt;p&gt;Ismaninger Straße 152, 154, 156, 158.; Wohnhausgruppe, zu einer städtebaulich wirkungsvollen Einheit zusammengefasste und um die Ecke zur Pixisstraße geführte, stattliche Mietshausanlage, 1927 nach Plänen der Baufirma Heilmann und Littmann für die Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft München-Ost errichtet; Eingangsportale barockisierend; mit Pixisstraße 1,3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 3
933 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger, reich gegliederter, monumentaler, neubarocker Walmdacheckbau mit von Halbsäulen umstelltem runden Eckpavillion, von August Nopper, 1898/99; Gruppe mit Nr. 2.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Robert-Koch-Straße 3
934 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Wagmüllerstraße 18
935 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1898 von Georg Guinin.
Mietshaus
Architekt: Hagn Georg
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Gewürzmühlstraße 10
937 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Schweifgiebel, Kastenerkern, sowie Erkerturm mit Zwiebelhaube, reich gegliederte neubarocke Fassade, von Georg Hagn 1904/05.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 2
937 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, mit Erkern und Schweifgiebeln, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 24
941 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Löwenstein Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Kolbergerstraße 11
942 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1912 von Emil Löwenstein; Gruppe mit Nr. 13.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Wagmüllerstraße 20
943 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliederte Fassade mit plastischem Dekor (Büsten, Masken), wohl 1897, von Emanuel von Seidl.
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Flurstraße 247
946 m Route
Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 4.
Villa
Architekt: Jäger Carl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1908
Kolbergerstraße 16
946 m Route
&lt;p&gt;Villa, neuklassizistisch, 1907-08 von Carl Jäger.&lt;/p&gt;
Franz-von-Kobell-Denkmal
Architekt: Koenig Benedikt
Erstellung: 1896
Grütznerstraße
947 m Route
Franz-von-Kobell-Denkmal mit Bronzebüste, 1896 von Benedikt Koenig; unweit der Grütznerstraße.
Mietshaus
Architekt: Schmid Korbinian, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Innere Wiener Straße 59
948 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Erker und reichem Stuckrelief im Schweifgiebel, um 1895 von Korbinian Schmid nach Entwurf von Carl Hocheder d. Ä.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 11
949 m Route
&lt;p&gt;Mauerkircherstraße 11; Mietshaus, Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Schmitt Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Thierschplatz 4
950 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1886-87 von Hermann Schmitt.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Johannisplatz 23
952 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Giebelrelief, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Tattenbachstraße 1
953 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Killer Simon
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Sckellstraße 1
954 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, freistehender Block in klassizistischer Neurenaissance, 1876 von Simon Killer.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Braystraße 22
954 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, reich gegliederter Eckbau, Anfang 20. Jh.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Pienzenauerstraße 10
955 m Route
Mietshaus, barockisierend, um 1910; durch Arkaden mit Nr. 12 verbunden.
Mietshaus
Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 21
956 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit reich dekoriertem Erker und umlaufenden Balkonen am runden Eckturm, bez. 1882, von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 19.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Flurstraße 20
957 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 3 und 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Kirchenstraße 15
957 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarocker Eckbau, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Löwenstein Emil
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Kolbergerstraße 13
957 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierender Jugendstil, 1912 von Emil Löwenstein; Gruppe mit Nr. 11.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 26
957 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Thaler Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Unsöldstraße 20
958 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Eckkuppel, 1902-03 von Hans Thaler.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Kirchenstraße 8
960 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, um 1860.
Kolpinghaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Kirchenstraße 6
964 m Route
&lt;p&gt;Kolpinghaus Haidhausen, deutsche Renaissance, mit Erker und zwei Figuren, um 1900.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 13
964 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, 1910 von Max Neumann.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Innere Wiener Straße 57
965 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Erker und Stuckdekor, bez. 1901.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Nopper August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1899
Widenmayerstraße 2
967 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger reich gegliederter Neubarockbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und hofseitiger Eingangsloggia, von August Nopper, 1897-99; Gruppe mit Nr. 3.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Thierschplatz 5
968 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, Ende 19. Jh.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Einsteinstraße 135
969 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, um 1900.&lt;/p&gt;
Villa
Baustil: historisierend
Kolbergerstraße 18
970 m Route
&lt;p&gt;Villa, historisierend, mit Eckturm, Anfang 20. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1850
Flurstraße 14
972 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizisierend, mittleres 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 4 und 5.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 21
972 m Route
&lt;p&gt;Kirchenstraße 21; Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 23 und 25.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Triftstraße 9
973 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, um 1890/1900.
Wohnhaus von Eduard von Grützner
Architekt: Grützner Eduard von, Romeis Leonhard
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1884
Grütznerstraße 1
976 m Route
&lt;p&gt;Wohnhaus des Malers Eduard Grützner, auf drei Seiten freistehender, malerischer Bau in deutscher Renaissance, 1883-84 von Leonhard Romeis.&lt;/p&gt;
Bayerische Versicherungskammer
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Sternstraße 3
977 m Route
&lt;p&gt;Bayerische Versicherungskammer, Altbau (Ostflügel), Neurenaissance-Risalitbau, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 11
977 m Route
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1896, von Andreas Eisele.
Mietshaus
Architekt: Eisele Andreas
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Triftstraße 13
977 m Route
Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, 1896-97 von Andreas Eisele.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 3
977 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.&lt;/p&gt;
Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Gewürzmühlstraße 8
978 m Route
&lt;p&gt;Versicherungsgebäude, Nordflügel der Bayerischen Versicherungskammer, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Walmdach, 1877/79, z. T. vereinfacht; siehe Sternstraße 3 und Thierschstraße 48.&lt;/p&gt;
Nischenbrunnen
Architekt: Erhardt Alois von, Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Maximiliansbrücke
978 m Route
Nischenbrunnen für Bürgermeister Alois von Erhardt, neubarock, 1893 von Karl Hocheder d. Ä.
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 23
979 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 25.&lt;/p&gt;
Stattliches Eckhaus
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Prinzregentenstraße 24
980 m Route
&lt;p&gt;Stattliches Eckhaus, neubarock, mit reicher Gliederung, 1897/98 von Müller und Kollmus (Entwurf von Gabriel von Seidl ?); Dachzone reduziert und durch Aufstockung verändert.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 28
980 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Jugendstil, um 1910.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Grothe Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Kirchenstraße 25
981 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker und reichem Stuckdekor, 1898 von Ludwig Grothe; Gruppe mit Nr. 21 und 23.&lt;/p&gt;
Schlichtes Vorstadthaus
Erstellung: 1810
Kirchenstraße 12
982 m Route
&lt;p&gt;Schlichtes Vorstadthaus, etwa Anfang 19. Jh.&lt;/p&gt;
Maximiliansbrücke
Architekt: Thiersch Friedrich von
Erstellung: 1905
Maximiliansbrücke
983 m Route
&lt;p&gt;Brücke, doppelteilige, beide Isararme überspannende muschelkalkverkleidete Stahl- und Betonkonstruktion bestehend aus innerer Brücke über drei Bögen unter Einbezug des Vorgängerbaus und äußerer Brücke mit flachem Dreigelenkbogen, steinerne Zierbrüstung mit Kolossalfigur der Pallas Athene und Jugendstillaternen, von Friedrich von Thiersch, 1903-05, teils integrierter Vorgängerbau von Arnold Zenetti, 1857-1863, Pallas Athene, von Franz Drexler, 1906; Nischenbrunnen mit Büste des Bürgermeisters Alois von Erhardt auf der Insel zwischen beiden Teilen der Maximiliansbrücke, neubarock, von Karl Hocheder d. Ä., 1893; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße.&lt;/p&gt;
Donaustraße 35
983 m Route
Mietshaus
Architekt: Brüchle August
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1894
Widenmayerstraße 1
984 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, fünfgeschossiger, stattlicher, reich gegliederter Neubarockbau mit aufwändiger Giebelfront, von August Brüchle, 1893/94.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1840
Kirchenstraße 16
984 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Wittig Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Triftstraße 5
986 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, 1886 von Johann Wittig.
Mietshaus
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Pienzenauerstraße 12
986 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, barockisierend, um 1910; durch Arkaden mit Nr. 10 verbunden.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Grütznerstraße 4
986 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.; vereinfacht.&lt;/p&gt;
Versicherungsgebäude
Erstellung: 1879

987 m Route
&lt;p&gt;Versicherungsgebäude, Ostflügel, viergeschossiger langgestreckter Walmdachbau mit stuckierter Neurenaissancefassade und breitem Mittelrisalit, 1877-79; vgl. Gewürzmühlstraße 8 (Nordflügel) und Thierschstraße 48 (Westflügel).&lt;/p&gt;
Kirchenstraße 18
988 m Route
&lt;p&gt;Satteldachhaus vorstädtischen Charakters, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh.&lt;/p&gt;
Klassizistisches Haus
Erstellung: 1820
Grütznerstraße 5
989 m Route
&lt;p&gt;Langgestrecktes, freistehendes klassizistisches Haus des frühen 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Rattenhuber Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Thierschplatz 3
990 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, reich gegliedert, bez. 1884, von Franz Rattenhuber.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Innere Wiener Straße 52
990 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, Eckbau mit Erkerturm, um 1900, vereinfacht.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Wiener Platz 7
991 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, um 1901-03; z. T. vereinfacht; stattlicher Block mit Nr. 8.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1810
Wiener Platz 4
992 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus des frühen 19. Jh.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1790
Wiener Platz 5
992 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus wohl des späten 18. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1903
Wiener Platz 8
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erkern, bez. 1901-03; z. T. vereinfacht; stattlicher Block mit Nr. 7.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Grütznerstraße 6
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, stark gegliedert, erbaut 1890.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Architekt: Seidl, Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Liebigstraße 19
992 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit reich dekoriertem Erker, 1882 von Gabriel von Seidl; Gruppe mit Nr. 21.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1845
Grütznerstraße 7
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, klassizistisch, 2. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Johannisplatz 20
994 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, Neurenaissance, mit Eckerker, 3. Viertel 19. Jh.&lt;/p&gt;
Vorstadt-Gasthaus
Erstellung: 1850
Grütznerstraße 8
995 m Route
&lt;p&gt;Huterer-Wirt, Vorstadt-Gasthaus des mittleren 19. Jh.&lt;/p&gt;
Vorstadthaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1850
Kirchenstraße 20
995 m Route
&lt;p&gt;Vorstadthaus, klassizistisch, Mitte 19. Jh, Fassadenpreisträger 2004.&lt;/p&gt;
Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen
Architekt: Kurz Erwin
Erstellung: 1905
Thierschplatz
996 m Route
Thierschplatz; Ceres-, Ernte- oder Schnitterinbrunnen, 1905 von Erwin Kurz.
Rückgebäude
Erstellung: 1896
Flurstraße 18
996 m Route
&lt;p&gt;Rückgebäude. Zweigeschossiges Wohnhaus, erbaut 1896; zugehörig zu Vordergebäude Flurstraße 14, vgl. dort.&lt;/p&gt;
Kleinhaus
Erstellung: 1800
Wiener Platz 6
997 m Route
&lt;p&gt;Kleinhaus, im Kern wohl um 1800, z. T. aufgestockt.&lt;/p&gt;
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Unsöldstraße 15
997 m Route
&lt;p&gt;Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1900.&lt;/p&gt;
Ziegelei - 06
Erstellung: 1858

1,00 km Route

Maria-Theresia-Straße 23
196 m Route
Holbeinstraße 9
201 m Route
Siebertstraße
207 m Route
Maria-Theresia-Straße 20
240 m Route
Prinzregentenstraße 60
269 m Route
Prinzregentenstraße 60
275 m Route
Prinzregentenstraße 60
278 m Route
Prinzregentenstraße
282 m Route
Prinzregentenstraße
282 m Route
Prinzregentenstraße
282 m Route
Prinzregentenstraße
282 m Route
Prinzregentenstraße
282 m Route
Prinzregentenstraße
282 m Route
Maximiliansanlagen
325 m Route
Höchlstraße 4
350 m Route
Europaplatz 1
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Prinzregentenstraße
359 m Route
Friedrich Krantz
Gedenktafel
1963
Prinzregentenstraße 80
367 m Route
Prinzregentenstraße
392 m Route
Hompeschstraße 1
407 m Route
Shakespeare Platz
423 m Route
Wilhelm Conrad Röntgen
Gedenktafel
1959
Maria-Theresia-Straße 11
427 m Route
Schwaben
Skulptur
1903
Luitpoldbrücke
429 m Route
Prinzregentenstraße
430 m Route
Prinzregentenplatz
434 m Route
Prinzregentenplatz 9
441 m Route
Luitpoldbrücke
448 m Route
Luitpoldbrücke
450 m Route
Shakespeareplatz
452 m Route
Luitpoldbrücke
469 m Route
Bayern
Skulptur
1903
Luitpoldbrücke
486 m Route
Komödie
Skulptur
1901
Prinzregentenplatz
487 m Route
Prinzregentenplatz
490 m Route
Galileiplatz
492 m Route
Gesang
Skulptur
1901
Prinzregentenplatz
496 m Route
Prinzregentenplatz 13
497 m Route
Prinzregentenplatz 13
497 m Route
Musik

1901
Prinzregentenplatz
499 m Route
Nigerstraße
500 m Route
Widenmayerstraße
504 m Route
Pfalz
Skulptur
1956
Luitpoldbrücke
507 m Route
Widenmayerstraße 36
525 m Route
Ismaningerstraße 95
532 m Route
Röntgenstraße
534 m Route
Röntenstraße 5
534 m Route
Prinzregentenstraße 56
540 m Route
Bogenhauser Kirchplatz
556 m Route
Prinzregentenplatz
556 m Route
Gedenktafel für Alfred Delp
Gedenkstein und Gedenktafel
Kirchplatz 1
563 m Route
Gedenktafel für Franz Sperr
Gedenkstein und Gedenktafel
1946
Kirchplatz 1
563 m Route
Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle
Gedenkstein und Gedenktafel
Kirchplatz 1
563 m Route
Kirchplatz 1
564 m Route
Holbeinstraße 36
564 m Route
Zirkusszene
Wandmalerei

568 m Route
Maximiliansanlagen
576 m Route
Prinzregentenplatz 12
578 m Route
Prinzregentenplatz
579 m Route
Widenmayerstraße 18
592 m Route
Widenmayerstraße
593 m Route
Prinzregentenplatz
596 m Route
Händelstraße 7
596 m Route
Prinzregentenstraße
596 m Route
Prinzregentenstraße
596 m Route
Prinzregentenstraße
596 m Route
Prinzregentenstraße 9
598 m Route
Ismaninger Straße 124
616 m Route
Entfalung IV
Holzskulptur
1986
Ismaninger Straße 22
617 m Route
Annette Kolb
Gedenktafel
1985
Händelstraße 1
634 m Route
Scheinerstraße 3
634 m Route
Prinzregentenstraße 50
640 m Route
Schneckenburgerstraße
644 m Route
Ismaninger Straße 109
647 m Route
Isamninger Straße 22
671 m Route
Prinzregentenstraße
682 m Route
Oettingenstraße
716 m Route
Prinzregentenstraße 3
717 m Route
Prinzregentenstraße 3
720 m Route
Max-Joseph-Brücke
721 m Route
Max-Joseph-Brücke
721 m Route
Max-Joseph-Brücke
721 m Route
Max-Joseph-Brücke
721 m Route
Max-Joseph-Brücke
734 m Route
Max-Joseph-Brücke
746 m Route
Prinzregentenstraße
753 m Route
Prinzregentenstraße
755 m Route
Prinzregentenstraße
755 m Route
Prinzregentenstraße
755 m Route
Prinzregentenstraße
755 m Route
Hirtenhund
Bronze
1611
Prinzregentenstraße
755 m Route
Jagdhund
Bronze
1589
Prinzregentenstraße
755 m Route
Prinzregentenstraße
760 m Route
Heunensäule
Säule
1975
Lerchenfeldstraße 2
761 m Route
Prinzregentenstraße
762 m Route
Scheinerstraße 12
764 m Route
Prinzregentenstraße 3
764 m Route
Prinzregentenstraße
765 m Route
Prinzregentenstraße 3
769 m Route
Prinzregentenstraße 3
769 m Route
Prinzregentenstraße
769 m Route
Prinzregentenstraße
769 m Route
Prinzregentenstraße
772 m Route
Kuglerstraße 10
780 m Route
Mauerkircherstraße
783 m Route
Scheinerstraße 12
791 m Route
Scheinerstraße 12
792 m Route
Ismaninger Straße 109
793 m Route
Böhmerwaldplatz
794 m Route
Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal
Scheinerstraße 12
799 m Route
Prinzregentenstraße
803 m Route
Einsteinstraße
803 m Route
Seeriederstraße 1
812 m Route
Alexandrastraße 4
822 m Route
Einsteinstraße 62
827 m Route
Diana-Brunnen
Brunnen
1908
Kufsteiner-Platz
833 m Route
Versaillerstraße 20
837 m Route
Prinzregentenstraße
837 m Route
Narziss-Brunnen
Brunnen
1896
Prinzregentenstraße 3
837 m Route
Einsteinstraße 28
842 m Route
Max-Weber-Platz
844 m Route
Seeriederstraße 18
848 m Route
Einsteinstraße 18
849 m Route
Bronzeplatte - Re/Place
Bodenplatte
2005
Max-Weber-Platz
853 m Route
Max-Weber-Platz
853 m Route
Prinzregentenstraße
853 m Route
Versaillerstraße 20
856 m Route
Max-Plank-Straße
861 m Route
Böhmerwaldplatz
864 m Route
Liebigstraße 12
864 m Route
Lerchenfeldstraße
871 m Route
Prinzregentenstraße
871 m Route
Max-Plank-Straße 1
875 m Route
Platon
Büste
Max-Planck-Straße 1
876 m Route
Solon
Büste
Max-Planck-Straße 1
878 m Route
Unterricht
Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1
879 m Route
Max-Planck-Straße 1
879 m Route
Cicero
Büste
Max-Planck-Straße 1
879 m Route
Fremde Blume
Brunnen
1996
Alexandrastraße 1
880 m Route
Gestzmäßigkeit
Sgraffiti
1872
Max-Planck-Straße 1
881 m Route
Max-Plank-Straße
884 m Route
St. Antonius
Plastik
1939
Versailler Straße 20
887 m Route
Max-Plank-Straße 1
889 m Route
Max-Plank-Straße
889 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Sokrates
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Cicero
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Brutus
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Homer
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Cäsar
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Hannibal
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Sappho
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Platon
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Solon
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Lykurg
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Perikles
Büste
Max-Plank-Straße
890 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Max-Plank-Straße
890 m Route
Delpstraße 21
914 m Route
An der Kreppe
918 m Route
Max-Plank-Straße
923 m Route
Max-Plank-Straße
923 m Route
Prinzregentenstraße
924 m Route
Bayerischer Löwe
Brunnen
1900
Platzl 9
926 m Route
Pallas Athene
Statue
1906
Maximiliansbrücke
937 m Route
Widenmayerstraße
957 m Route
Maximiliansbrücke
958 m Route
Johannisplatz 23
959 m Route
Widenmayerstraße 2
960 m Route
Seemann mit Boot
Kupfertreibarbeit
Widenmayertstraße 3
962 m Route
Mauerkircherstraße 13
962 m Route
Widenmayerstraße 1
982 m Route
Sternstraße 3
991 m Route
Tivolistraße 4
992 m Route
Thierschplatz
994 m Route
Maximiliansbrücke
996 m Route

,
Gedenkort
Ismaninger Straße 76
135 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gutmann, Simon
Gedenkort
Ismaninger Straße 76
135 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
,
Gedenkort
Ismaninger Straße 52
167 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
,
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 52
167 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wilmersdörfer, Ruth Selma
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 152
167 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Maria-Theresia-Straße 19
191 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Elisabeth
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
196 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Rosa
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
196 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumann, Jetti
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
196 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Behrend, Victor
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
196 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Elisabeth
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Theumann, Valerie
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sulzbacher, Helene
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Edelstein, Heinemann
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Edelstein, Jeantette
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Behrend, Victor
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schmikler, Simon
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Sophie
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Albert
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenfeld, Klara
Gedenkort
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Maria-Theresia-Straße 23
201 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Elisabeth
Stolperstein
Maria-Theresia-Straße 23
207 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Irene
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 5
230 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Martha
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 5
230 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pflug, Cornelia (Nelly)
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 5
230 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Anna
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 5
230 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rehfeldt, Edith Emma
Biographisches Gedenkbuch
Möhlstraße 30
245 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Engelmann, Hedwig (Hedda)
Biographisches Gedenkbuch
Möhlstraße 30
245 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Irene Irma
Biographisches Gedenkbuch
Prinzregentenstraße 68
262 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldschmidt, Bernhard
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 14
265 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldschmidt, Magdalena
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 14
265 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldschmidt, Annemarie Louise
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 14
265 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Gerhard
Gedenkort
Rauchstraße 10
277 m Route
Hirsch, Heinrich
Gedenkort
Rauchstraße 10
277 m Route
Goldschmidt, Bernhard
Biographisches Gedenkbuch
Prinzregentenstraße 68
282 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldschmidt, Magdalena
Biographisches Gedenkbuch
Prinzregentenstraße 68
282 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Kitty
Erinnerungsstele
Prinzregentenstraße 83
284 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Rupprecht Felix
Erinnerungsstele
Prinzregentenstraße 83
284 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Johanna
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 17
288 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Kitty
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 17
288 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neustätter, Rupprecht Felix
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 17
288 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heilbronner, Josef
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 19
316 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Heilbronner, Ernst
Gedenkort
Äußere Prinzregentenstraße 19
323 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spatz, Cäcilie
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
325 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Alfred
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
325 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Benno
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
325 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Holzer, Hedwig
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
325 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Benno
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
336 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Trogerstraße 44
337 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Trogerstraße 44
337 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Anna
Erinnerungsstele
Trogerstraße 44
337 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pöltl, Georg
Erinnerungstafel
Ismaninger Straße 77
374 m Route
Ambrunn, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 27
482 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Karl Moritz Freiherr von
Biographisches Gedenkbuch
Widenmayerstraße 27
492 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oestreicher, Ella
Erinnerungstafel
Widenmayerstraße 36
522 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oestreicher, Friedrich
Erinnerungstafel
Widenmayerstraße 36
522 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feuchtwanger, Felix Ahron Meir
Biographisches Gedenkbuch
Reitmorstraße 52
543 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rothschild, Hilde
Biographisches Gedenkbuch
Widenmayerstraße 38
545 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Delp, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Neuberghauser Straße 9
547 m Route
Lau, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Ismaninger Straße 22
552 m Route
Feuchtwanger, Hilde
Stolperstein
Reimorstraße 54
564 m Route
Feuchtwanger, Nina
Stolperstein
Reimorstraße 54
564 m Route
Buxbaum, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Widenmayerstraße 41
578 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Abeles, Eugen
Stolperstein
Reitmorstraße 53
582 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kaphan, Jakob
Stolperstein
Reitmorstraße 53
602 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Simon, Erna
Stolperstein
Reitmorstraße 53
602 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Triest, Hans Heinz
Stolperstein
Reitmorstraße 53
602 m Route
Triest, Lina
Stolperstein
Reitmorstraße 53
602 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Triest, Margot Ellen
Stolperstein
Reitmorstraße 53
602 m Route
Cohn, Hanna
Stolperstein
Reitmorstraße 53
612 m Route
Cohn, Recha
Stolperstein
Reitmorstraße 53
612 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohn, Robert Richard
Stolperstein
Reitmorstraße 53
612 m Route
Mayer, Anni
Biographisches Gedenkbuch
Reitmorstraße 26
617 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Emil-Riedel-Straße 2
620 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Basch, Else
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
629 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Basch, Julius
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
629 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Basch, Ernst
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
629 m Route
Strauss, Klara
Stolperstein
Widenmayerstraße 16
629 m Route
Railing, Hedwig
Erinnerungsstele
Montgelasstraße 2
661 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Railing, Hugo
Erinnerungsstele
Montgelasstraße 2
661 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Landauer, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Montgelasstraße 8
664 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feust, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Widenmayerstraße 14
667 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kahn, Else
Gedenkort
Widenmayerstraße 46
748 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumayer (Neimeier, David
Biographisches Gedenkbuch
Oettingenstraße 2
760 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Zinsmeister, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Bogenstraße 3
769 m Route
Levyn, Emilie Cäcilie
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 16
802 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Besels, Karolina (Lina)
Biographisches Gedenkbuch
Sternstraße 22
827 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bach, Josephine
Biographisches Gedenkbuch
Tivolistraße 1
840 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sahm, Herbert
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 12
871 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sahm, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 12
871 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sahm, Susanna (Sisi)
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 12
871 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bühler, Else
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 7
873 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bühler, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 7
873 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bühler, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 7
873 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Otto
Biographisches Gedenkbuch
Tattenbachstraße 7
878 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Davidsohn, Julius
Erinnerungsstele
Widenmayerstraße 4
887 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Helfgott, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Sternstraße 7
895 m Route
Brandt, Gerhard
Biographisches Gedenkbuch
Gewürzmühlstraße 19
909 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Nathan Norbert
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 23
910 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fechenbach, Felix
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
914 m Route
Ferkel, Christian
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
914 m Route
Götz, Joseph (Sepp)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
914 m Route
Hamm, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
914 m Route
Hammel, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Gewürzmühlstraße 17
914 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Nimmerfall, Johann (Hans)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
914 m Route
Cohn, Gustav
Biographisches Gedenkbuch
Gewürzmühlstraße 17
914 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dressel, Fritz (Friedrich)
Biographisches Gedenkbuch
Max-Planck-Straße 1
914 m Route
Raquet, Emil
Biographisches Gedenkbuch
Sternstraße 5
915 m Route
Jazuta, Sophia
Biographisches Gedenkbuch
Kirchenstraße 11
925 m Route
Bermeister, Franz
Biographisches Gedenkbuch
Wagmüllerstraße 14
933 m Route
Haymann, Lisbeth
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 1
951 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haymann, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Robert-Koch-Straße 1
951 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jordan, Siegfried (Fritz)
Erinnerungsstele
Mauerkircherstraße 13
958 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jordan, Paula
Erinnerungsstele
Mauerkircherstraße 13
958 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Abraham Joseph
Biographisches Gedenkbuch
Wagmüllerstr. 21
962 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Helbing, Hugo
Erinnerungstafel
Liebigstraße 21
966 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Helbing, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 21
966 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schäfer, Sigmund
Biographisches Gedenkbuch
Triftstraße 13
973 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kraus, Luise Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Kolbergerstraße 15
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Herz, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Triftstraße 9
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Jordan, Paula
Gedenkort
Mauerkircherstraße 13
986 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gunz, Eva
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 10
987 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gunz, Hermine
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 10
987 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gunz, Max Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Liebigstraße 10
987 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Maria-Theresia-Straße 23
196 m Route
Gedenktafel - Elisabeth Braun
Holbeinstraße 9
201 m Route
Philipp Auerbach-Gedenktafel
Gedenktafel - Adolf von Hildebrand
Georgii Theodor, Mayer Martin
Siebertstraße
203 m Route
Gedenktafel - Adolf von Hildebrand
Junge Jägerin
Hildebrand Adolf von
1917
Siebertstraße
207 m Route
Junge Jägerin
Josef-Ruederer-Brunnen
Beyrer Eduard
1920
Maria-Theresia-Straße 20
240 m Route
Josef-Ruederer-Brunnen
Amazone
Stuck Franz von
1897
Prinzregentenstraße 60
269 m Route
Amazone
Prinzregentenstraße 60
275 m Route
Relief an der Villas Stuck
Prinzregentenstraße 60
278 m Route
Relief an der Villas Stuck
Amazone
Stuck Franz von
Prinzregentenstraße
282 m Route
Amazone
Prinzregentenstraße
282 m Route
Schamhaftigkeit/Sittsamkeit
Ares
Stuck Franz von
Prinzregentenstraße
282 m Route
Ares
Herkules
Stuck Franz von
Prinzregentenstraße
282 m Route
Herkules
Götterzug
Stuck Franz von
Prinzregentenstraße
282 m Route
Götterzug
Götterzug
Stuck Franz von
Prinzregentenstraße
282 m Route
Götterzug
Europaplatz
286 m Route
SUV - Vermatschen &amp; Gsundwerdn
Der Stumpf im Mann
Ritthof-Linau Manfred
1994
Maximiliansanlagen
325 m Route
Der Stumpf im Mann
Elch und Hirsch
Pezold Georg
Höchlstraße 4
350 m Route
Elch und Hirsch
Friedensengel
Heilmaier Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
1899
Europaplatz 1
359 m Route
Friedensengel
Prinzregentenstraße
359 m Route
Kaiser Wilhelm I.
Prinzregentenstraße
359 m Route
Kaiser Friedrich III.
Prinzregentenstraße
359 m Route
Kaiser Wilhelm II.
Prinzregentenstraße
359 m Route
Ludwig II. König  von Bayern
Prinzregentenstraße
359 m Route
Otto I. König von Bayern
Prinzregentenstraße
359 m Route
Sigmund von Pranckh
Prinzregentenstraße
359 m Route
Jakob von Hartmann
Prinzregentenstraße
359 m Route
Albrecht von Roon
Prinzregentenstraße
359 m Route
Otto von Bismarck
Prinzregentenstraße
359 m Route
Helmuth von Moltke
Prinzregentenstraße
359 m Route
Herkules - Stier von Kreta
Prinzregentenstraße
359 m Route
Herkules - Erymanthischen Eber
Prinzregentenstraße
359 m Route
Herkules - Hirschkuh Kerynitis
Prinzregentenstraße
359 m Route
Herkules - Atlas
Prinzregentenstraße
359 m Route
Herkules - Pferde des Diomedes
Prinzregentenstraße
359 m Route
Herkules - Nemeischer Löwe
Prinzregentenstraße
359 m Route
Herkules - Stall des Augias
Prinzregentenstraße
359 m Route
Herkules - Riesen Geryones
Friedrich Krantz
Döllgast Hans
1963
Prinzregentenstraße 80
367 m Route
Friedrich Krantz
Prinzregentenstraße
392 m Route
Luitpoldterrasse - Brunnenanlage
Hompeschstraße 1
407 m Route
Prinzregent Luitpold
Bildnis der Julia
Costantini Nereo
1974
Shakespeare Platz
423 m Route
Bildnis der Julia
Wilhelm Conrad Röntgen
Rothenburger Adolf
1959
Maria-Theresia-Straße 11
427 m Route
Wilhelm Conrad Röntgen
Schwaben
Kurz Erwin
1903
Luitpoldbrücke
429 m Route
Schwaben
Schlafender Jungbär
Nida-Rümelin Rolf
1963
Prinzregentenstraße
430 m Route
Schlafender Jungbär
Denkmal für Richard Wagner
Waderé Heinrich
1913
Prinzregentenplatz
434 m Route
Denkmal für Richard Wagner
Prinzregentenplatz 9
441 m Route
Gisela-Brunnen (Kinderbrunnen)
Franken
Schmitt Balthasar
1903
Luitpoldbrücke
448 m Route
Franken
Gendenktafel - Luitpoldbrücke
Fischeer Theodor
1901
Luitpoldbrücke
450 m Route
Gendenktafel - Luitpoldbrücke
Shakespeareplatz
452 m Route
Brunnen am Shakespeareplatz
Luitpoldbrücke
469 m Route
Hl. Nepomuk
Bayern
Hahn Hermann
1903
Luitpoldbrücke
486 m Route
Bayern
Komödie
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
487 m Route
Komödie
Tragödie
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
490 m Route
Tragödie
Galilei-Denkmal
Rodach Matthias
2007
Galileiplatz
492 m Route
Galilei-Denkmal
Gesang
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
496 m Route
Gesang
Prinzregentenplatz 13
497 m Route
Relief - Richard Wagner
Prinzregentenplatz 13
497 m Route
Relief - Possart
Musik
Wadere Heinrich
1901
Prinzregentenplatz
499 m Route
Musik
Nigerstraße
500 m Route
???
Gedenktafel - Luitpoldbrücke
Fischer Theodor
1901
Widenmayerstraße
504 m Route
Gedenktafel - Luitpoldbrücke
Pfalz
Drumm August, Wackerle Joseph
1956
Luitpoldbrücke
507 m Route
Pfalz
Widenmayerstraße 36
525 m Route
Hans Knappertsbusch
Vogelwolke
Ströbel Nele
1998
Ismaningerstraße 95
532 m Route
Vogelwolke
Röntenstraße 5
534 m Route
Gedenktafel - Józef Mackiewicz
Familienbrunnen
Mikorey Franz
1957
Prinzregentenstraße 56
540 m Route
Familienbrunnen
Bogenhausener Kirchplatz 1
553 m Route
Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen
Bogenhausener Kirchplatz 1
553 m Route
Kriegerdenkmal - St. Georg Bogenhausen
Bogenhauser Kirchplatz
556 m Route
Opfer des Nationalsozialismus
Neuberghauser Straße
562 m Route
Denkmal für Delp, Wehrle, Sperr, Leonrod und Quirnheim
Kirchplatz 1
563 m Route
Gedenktafel für Alfred Delp
Gedenktafel für Franz Sperr
Lill Hansjakob
1946
Kirchplatz 1
563 m Route
Gedenktafel für Franz Sperr
Kirchplatz 1
563 m Route
Gedenktafel für Hermann Josef Wehrle
Holbeinstraße 36
564 m Route
Hans Holbein
Zirkusszene
Lacher Max

568 m Route
Zirkusszene
Maximiliansanlagen
576 m Route
Denkmal für König Ludwig II.
Prinzregentenplatz 12
578 m Route
Brunnen
Prinzregentenplatz
579 m Route
Brunnenanlage
Springbrunnen - Prinzregentenplatz
verschiedene Planer
1989
Prinzregentenplatz
583 m Route
Springbrunnen - Prinzregentenplatz
Christophorus
Bleeker Bernhard
1909
Widenmayerstraße 18
592 m Route
Christophorus
Widenmayerstraße
593 m Route
Gedenktafel - Luitpoldbrücke
Prinzregentenplatz
596 m Route
Theatermasken
Händelstraße 7
596 m Route
Georg Friedrich Händel
Prinzregentenstraße
596 m Route
Relief Kaiser Wilhelm II.
Prinzregentenstraße
596 m Route
emblem
Prinzregentenstraße
596 m Route
Relief Kaiser Wilhelm II.
Sammlung Schack - Giebel
Littmann Max
1909
Prinzregentenstraße 9
598 m Route
Sammlung Schack - Giebel
Ismaninger Straße 124
616 m Route
Hl. Michael
Entfalung IV
Lüttwitz Lidy von
1986
Ismaninger Straße 22
617 m Route
Entfalung IV
Annette Kolb
Auer Horst
1985
Händelstraße 1
634 m Route
Annette Kolb
Scheinerstraße 3
634 m Route
Noah und die Heilende Kraft des Wassers
Franz Wedekind
Döllgast Hans
1954
Prinzregentenstraße 50
640 m Route
Franz Wedekind
Gelber und blauer Turm
Pfahler Heinz
1996
Schneckenburgerstraße
644 m Route
Gelber und blauer Turm
St. Georgi-Brunnen
Düll Heinrich
1901
Ismaninger Straße 109
647 m Route
St. Georgi-Brunnen
Isamninger Straße 22
671 m Route
Jeder trägt des Anderen Last
Friedrich Ludwig Jan
Düll Heinrich, Pezold Georg
1920

679 m Route
Friedrich Ludwig Jan
Mars, Venus und Cupido
Hubert Gerhard
1590
Prinzregentenstraße
682 m Route
Mars, Venus und Cupido
Gestern - Heute - Morgen
Bernardi Michele
2022
Oettingenstraße
716 m Route
Gestern - Heute - Morgen
Love/Hate
Weiss Mia Florentine
2018
Prinzregentenstraße 3
717 m Route
Love/Hate
Reiterdenkmal Luitpold von Bayern
Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
1913
Prinzregentenstraße 3
720 m Route
Reiterdenkmal Luitpold von Bayern
Max-Joseph-Brücke
721 m Route
Max-Joseph-Brücke - Feuer
Max-Joseph-Brücke - Erde
Flossmann Josef
1901
Max-Joseph-Brücke
721 m Route
Max-Joseph-Brücke - Erde
Max-Joseph-Brücke
721 m Route
Max-Joseph-Brücke - Wasser
Max-Joseph-Brücke
721 m Route
Max-Joseph-Brücke - Luft
Münchner Kindl
Bradl Jakob
Max-Joseph-Brücke
734 m Route
Münchner Kindl
Max-Joseph-Brücke
746 m Route
Max-Joseph-Brücke
Kommunikation
Backmund Klaus
Prinzregentenstraße
753 m Route
Kommunikation
Prinzregentenstraße
755 m Route
Vier Jahreszeiten - Frühling
Vier Jahreszeiten - Sommer
Krumpper Hans
1611
Prinzregentenstraße
755 m Route
Vier Jahreszeiten - Sommer
Vier Jahreszeiten - Herbst
Krumpper Hans
1611
Prinzregentenstraße
755 m Route
Vier Jahreszeiten - Herbst
Vier Jahreszeiten - Winter
Krumpper Hans
1611
Prinzregentenstraße
755 m Route
Vier Jahreszeiten - Winter
Hirtenhund
Gerhard Hubert
1611
Prinzregentenstraße
755 m Route
Hirtenhund
Jagdhund
Gerhard Hubert
1589
Prinzregentenstraße
755 m Route
Jagdhund
Prinzregentenstraße
760 m Route
Gedenktafel - Ernst von Bassermann-Jordan
Lerchenfeldstraße 2
761 m Route
Heunensäule
Prinzregentenstraße
762 m Route
Gedenktafel - Karl & Luise von Faber
Scheinerstraße 12
764 m Route
Gedenktafel - Franz Kobler
Prinzregentenstraße 3
764 m Route
Gewappnete Giebelfiguren
Prinzregentenstraße
765 m Route
Inschrift
Prinzregentenstraße
768 m Route
Frieden - Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3
769 m Route
König Maximilian II. von Bayern
Prinzregentenstraße 3
769 m Route
Bayerisches Nationalmuseum
Scheinerstraße 12
769 m Route
Reliefbogen mit Agnus Dei
Maximilian II. (Schild)
Pruska Anton
1900
Prinzregentenstraße
769 m Route
Maximilian II. (Schild)
Prinzregentenstraße
769 m Route
Krieg - Bayerisches Nationalmuseum
Pallas Athene (Minerva)
Weissenfels Edwin
Prinzregentenstraße
772 m Route
Pallas Athene (Minerva)
Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal
Nida-Rümelin Rolf
1962
Oettingenstraße 1
776 m Route
Johann-Georg-von-Soldner-Ehrenmal
Kuglerstraße 10
780 m Route
1899-1924 Wohnungsverein
Mauerkircherstraße
783 m Route
Ungarische Künstler
Büste für Alfred Delp
Henselmann Josef Alexander
Scheinerstraße 12
791 m Route
Büste für Alfred Delp
Glas-Bronze-Portal „Deus Caritas Est“
Henselmann Josef Alexander
2009
Scheinerstraße 12
792 m Route
Glas-Bronze-Portal „Deus Caritas Est“
Büste Pater Alfred Delp
Henselmann Josef Alexander
Scheinerstraße 12
792 m Route
Büste Pater Alfred Delp
Guernica
Tress Norbert
1987
Ismaninger Straße 109
793 m Route
Guernica
Scheinerstraße 12
799 m Route
Kriegerdenkmal
Verkündigung
Uhlig Wilhelm
2000
Prinzregentenstraße
803 m Route
Verkündigung
Einsteinstraße
803 m Route
Kunstwerk
Seeriederstraße 1
812 m Route
Trambahnritzenreinigungsfrau
Einsteinstraße 42
813 m Route
Gedenktafel - Josef Schülein
Einsteinstraße
815 m Route
Einstein-Kulturzentrum
Alexandrastraße 4
822 m Route
Kriegerdenkmal
Einsteinstraße 62
827 m Route
Straßenbahnschaffner
Alexandrastraße 4
827 m Route
Denkmal für Philipp Apian
Diana-Brunnen
Gasteiger Mathias
1908
Kufsteiner-Platz
833 m Route
Diana-Brunnen
Versaillerstraße 20
837 m Route
Verkündigungsgruppe
Prinzregentenstraße
837 m Route
Pfeilerfigur des Heiligen Franziskus
Narziss-Brunnen
Netzer Hubert
1896
Prinzregentenstraße 3
837 m Route
Narziss-Brunnen
Common Wall
Man Daniel, Kapitola Ina, Giussani Sebastian
2017
Einsteinstraße 28
842 m Route
Common Wall
Prinzregentenstraße
846 m Route
Pinienzapfenbrunnen, Zirbelnuß Brunnen
Seeriederstraße 18
848 m Route
Unionsbrauerei
Einsteinstraße 18
849 m Route
Gedenktafel - Josef Schülein
Max-Weber-Platz
853 m Route
Bronzeplatte - Re/Place
Max-Weber-Platz
853 m Route
Brunnen - Max-Weber-Platz
Lampenbaum
Froese-Peek Florian
2013
Prinzregentenstraße
853 m Route
Lampenbaum
Versaillerstraße 20
856 m Route
Kriegerdenkmal
Max-Plank-Straße
860 m Route
Staatsmännische Leistung der Dynastie
Max-Plank-Straße
861 m Route
Hausvertrag von Pavia
Adalbert-Stifter-Denkmal
Hafner Leopold
1982
Böhmerwaldplatz
864 m Route
Adalbert-Stifter-Denkmal
Hans Georg Grässel
Grässel Hans
1928
Liebigstraße 12
864 m Route
Hans Georg Grässel
Liegender Hirsch
Nida-Rümelin Rolf
1955
Lerchenfeldstraße
871 m Route
Liegender Hirsch
Fresco - Kreuzwegfries
Cothen-Orla Friedrich
1936
Prinzregentenstraße
871 m Route
Fresco - Kreuzwegfries
Prisma I, Prima II
Lechner Alf
1995
Max-Plank-Straße 1
875 m Route
Prisma I, Prima II
Platon
Halbig Johann von
Max-Planck-Straße 1
876 m Route
Platon
Max-Planck-Straße 1
878 m Route
Solon
Unterricht
Seibertz Engelbert
1872
Max-Planck-Straße 1
879 m Route
Unterricht
Demosthenes
Schöpf Peter
Max-Planck-Straße 1
879 m Route
Demosthenes
Cicero
Halbig Johann von
Max-Planck-Straße 1
879 m Route
Cicero
Fremde Blume
Rucker Hans
1996
Alexandrastraße 1
880 m Route
Fremde Blume
Gestzmäßigkeit
Seibertz Engelbert
1872
Max-Planck-Straße 1
881 m Route
Gestzmäßigkeit
St. Antonius
Friederichsen Michael
1939
Versailler Straße 20
887 m Route
St. Antonius
Max-Plank-Straße 1
889 m Route
Pagerie
Nike
Widnmann Max von
Max-Plank-Straße
889 m Route
Nike
Max-Plank-Straße
889 m Route
Förderung vom Kunst und Wissenschaft
Max-Plank-Straße
890 m Route
Franz von Assisi
Max-Plank-Straße
890 m Route
Vinzenz von Paul
Max-Plank-Straße
890 m Route
Papst Gregor der Große
Max-Plank-Straße
890 m Route
Sokrates
Max-Plank-Straße
890 m Route
Konfuzius
Max-Plank-Straße
890 m Route
Cicero
Max-Plank-Straße
890 m Route
Gottfried Wilhelm Leibniz
Max-Plank-Straße
890 m Route
Archimedes
Max-Plank-Straße
890 m Route
Brutus
Max-Plank-Straße
890 m Route
Demosthenes
Max-Plank-Straße
890 m Route
Homer
Max-Plank-Straße
890 m Route
Gustav Adolf
Max-Plank-Straße
890 m Route
Cäsar
Max-Plank-Straße
890 m Route
Hannibal
Max-Plank-Straße
890 m Route
Sappho
Max-Plank-Straße
890 m Route
Platon
Max-Plank-Straße
890 m Route
Solon
Max-Plank-Straße
890 m Route
Lykurg
Max-Plank-Straße
890 m Route
Aristoteles
Max-Plank-Straße
890 m Route
Perikles
Max-Plank-Straße
890 m Route
Phytagoras
Max-Plank-Straße
890 m Route
Alexander der Große
Hans Pfitzner
Klinkenberg Werner
1969
Delpstraße 21
914 m Route
Hans Pfitzner
Rumford-Denkmal
Schwanthaler Franz Jakob
1796

914 m Route
Rumford-Denkmal
Pumpbrunnen An der Kreppe
Schörg Franz
1929
An der Kreppe
918 m Route
Pumpbrunnen An der Kreppe
Befreiung Wiens
Diez F.
1683
Max-Plank-Straße
923 m Route
Befreiung Wiens
Max-Plank-Straße
923 m Route
Bewährung im Krieg
Fischfrau
Rauch Josef
1900
Prinzregentenstraße
924 m Route
Fischfrau
Maximilianstraße
925 m Route
Bronzestandbild von Moritz von Schwind
Bayerischer Löwe
Korn Simon
1900
Platzl 9
926 m Route
Bayerischer Löwe
Pallas Athene
Drexler Franz
1906
Maximiliansbrücke
937 m Route
Pallas Athene
Bridge Sprout
Atelier Bow-Wow, Tokio
2020
Widenmayerstraße
957 m Route
Bridge Sprout
Maximiliansbrücke
958 m Route
Heiliger Nepomuk
Widenmayerstraße 2
960 m Route
Meister Eder und sein Pumuckel
Seemann mit Boot
Kiene Hygin, Krieger R.
Widenmayertstraße 3
962 m Route
Seemann mit Boot
Mauerkircherstraße 13
962 m Route
Thomas Mann
Weibliche Allegorie mit Speer
Hygin Kiene, Kaindl Anton
1897
Widenmayerstraße 1
982 m Route
Weibliche Allegorie mit Speer
Zwei Kraniche
Dietz Elmar
1968
Sternstraße 3
991 m Route
Zwei Kraniche
Abendmahl
Nida-Rümelin Rolf
1958
Tivolistraße 4
992 m Route
Abendmahl
Schnitterin-Brunnen
Kurz Erwin
1905
Thierschplatz
994 m Route
Schnitterin-Brunnen
Bürgermeister-Erhardt-Brunnen
Hocheder Carl d. Ä.
1893
Maximiliansbrücke
996 m Route
Bürgermeister-Erhardt-Brunnen

Entfernung Straße Name Von Bis Route
27 m Ismaninger Straße 68 Conrad Michael Georg 0 0
93 m Möhlstraße 16 Schneider Mathilde 0 0
94 m Möhlstraße 14 Münzing Hermann 0 0
107 m Möhlstraße 20 Gutleben Fritz 0 0
112 m Ismaninger 76 Atelier 0 0
151 m Möhlstraße 3 Kustermann Hugo 0 0
200 m Möhlstraße 2 Pschorr August 0 0
209 m Möhlstraße 19 Himmler Heinrich 0 0
215 m Maria-Theresia-Straße 23 Hildebrand Adolf von 1898 1921
216 m Maria-Theresia-Straße 23 Nida-Rümelin Wilhelm 1941 1945
216 m Maria-Theresia-Straße 23 Nida-Rümelin Rolf 1945 1969
237 m Prinzregentenstraße 61 Prinz von Bayern Alfons 1919 1933
239 m Maria-Theresia-Straße 24 Steyrer Fritz 0 0
239 m Maria-Theresia-Straße 24 Steyrer Klemens 0 0
242 m Prinzregentenstraße 61 Röntgen Wilhelm Conrad 1900 1919
249 m Möhlstraße 23 Pschorr Georg Theodor 0 0
252 m Maria-Theresia-Straße 25 Possart Ernst von 0 0
254 m Maria-Theresia-Straße 25 Knappertsbusch Hans 0 0
264 m Prinzregentenstraße 66 Gürtner Franz 0 0
276 m Prinzregentenstraße 60 Stuck Franz von 1898 1928
297 m Möhlstraße 27 Fink August von 0 0
299 m Maria-Theresia-Straße 28 Ruederer Joseph 0 0
304 m Maria-Theresia-Straße 28 Ruderer Joseph 1907 0
320 m Möhlstraße 29 Willstädter Richard 0 1939
329 m Maria-Theresia-Straße 30 Röchling (Familie) 0 0
351 m Höchlstraße 4 Littmann Max 1903 0
363 m Höchlstraße 2 Diesel Rudolf 1901 1913
397 m Sternwartstraße 20 Feder Gottfried 0 0
412 m Möhlstraße 35 Judenhaus 1960 1975
414 m Maria-Theresia-Straße 11 Röntgen Wilhelm Conrad 1919 1923
425 m Möhlstraße 37 Möhl Jakob 1895 1900
432 m Possartstraße 37 Mikorey Franz 0 0
447 m Möhlstraße 39 Kerschensteiner Georg 1896 0
484 m Widenmayerstraße 26 Spengler Oswald 1925 1936
507 m Possartstraße 4 Schäfer Anny 0 0
555 m Neuberghauser Straße 11 Lauer Friedrich 1911 1925
555 m Neuberghazser Straße 11 Studentencorps Suevia 1925 1939
555 m Neuberghauser Straße 11 Zentralkomitee der befreiten Juden 1946 0
555 m Neuberghauser Straße 11 Gastwirtschaft Neuberghausen 1860 1911
560 m Reitmorstraße 54 Thule-Gesellschaft Pöhner Ernst Dr. 1912 1925
579 m Widenmayerstraße 18 Hanfstaengel Ernst 0 0
603 m Widenmayerstraße 41 Braun Eva 1935 1936
637 m Prinzregentenstraße 50 Wedekind Frank 1908 1918
639 m Oettingenstraße 25 Ben-Chorin Schalom 0 0
641 m Oettingenstraße 23 Rosental Fritz 0 1935
652 m Händelstraße 1 Kolb Annette 1961 1967
661 m Widenmayerstraße 45 Koeppen Wolfgang 0 0
664 m Prinzregentenplatz 16 Hitler Adolf 1929 1945
738 m Oettingenstraße 4 Rosenberg Alfred 0 0
763 m Prinzregentenstraße 6 Feuchtwanger Lion 1915 1915
775 m Mauerkircherstraße 12 Müller Karl Alexander von 0 0
775 m Mauerkircherstraße 12 Hanfstaengl Erna 0 0
789 m Kufsteiner Platz 4 Hildesheimer Wolfgang 0 0
822 m Prinzregentenstraße 26 Luftgaukommando VII 0 1945
853 m Delpstraße 12 Braun Eva 1936 1945
954 m Sckellstraße 1 Valentin Karl 1932 1934
962 m Mauerkircherstraße 13 Mann Thomas 1910 1914
981 m Grütznerstraße 1 Grützner Eduard von 1884 0