Koordinaten: lat:
48.16665, lng:
11.49149
1716 - Baubeginn der Pagodenburg im Nymphenburger Schlosspark
Nymphenburg * Im Auftrag von Kurfürst Max Emanuel beginnt Hofbaumeister Joseph Effner mit dem Bau der Pagodenburg nördlich des Hauptkanals. Das kleine Parkschloss entsteht bis 1719; seine Innenräume werden im Stil der damaligen Chinmode gestaltet.
10. 5 1914 - König Ludwig III. eröffnet den Botanischen Garten in Nymphenburg
München-Nymphenburg * Der Botanische Garten in Nymphenburg wird von König Ludwig III. eröffnet.
Einfamilienhaus im Villenstil, zweigeschossiger Walmdachbau mit polygonalem Wintergarten und Erkern, 1914 von Stefan Mörtlbauer; Nebengebäude mit Zeltdach; großes Gartengrundstück mit parkartigem Bestand.
<p>Gaststätte Fasanerie, zweigeschossiger Putzgliederbau mit Walmdach, Ende 18. Jh.</p>
Wohnhaus
Architekt: Reich Alfred
Architekt: Reich Alfred
Wohnhaus des Landschaftsarchitekten Alfred Reich, eingeschossiger sockelloser Satteldachbau, nach Süden raumhoch befenstert, Nebenflügel mit Freisitz und Gewächshaus, von Gustav Gsaenger, 1950; Garten als weitläufige Freifläche mit Baum-gruppen, mit Mauern und Bepflanzung gefasst, mit Schwimmbad, von Alfred Reich, nach 1950.
Villa, zweigeschossiger Satteldachbau in Formen des Späthistorismus, Eingangsvorbau und Loggia aus Stampfbeton, mit Schweifgiebel, Erker und Putzgliederung, Zwerchhaus mit Walmdach, von Franz Gardy, 1905; zugehörig Atelierhaus als eingeschossiges Blockhaus in der nordöstlichen Grundstücksecke, 1914.
Kath. Kirche St. Raphael, flachgedeckter Saalbau mit campanileartigem Nordwestturm, nach Plänen von Hans Döllgast und Schirling, 1932; mit Ausstattung.
<p>Die Magdalenenklause im Schlosspark Nymphenburg wurde zwischen 1725 und 1728 unter Kurfürst Max Emanuel errichtet und ist ein bedeutendes Beispiel barocker Gartenarchitektur mit spiritueller Symbolik. Äußerlich erscheint das Bauwerk wie eine verfallene Ruine, im Inneren jedoch zeigt sich eine kunstvolle Inszenierung mit Fresken, Altären und reichem Muschelschmuck. Der Bau diente als Ort der Andacht und Besinnung und sollte die Vergänglichkeit irdischer Pracht veranschaulichen. Zugleich fügt sich die Klause harmonisch in das weitläufige barocke Parkensemble von Nymphenburg ein. Besonders bemerkenswert ist der Kontrast zwischen der scheinbar zerstörten Außenhülle und dem kostbar gestalteten Innenraum, der barocke Frömmigkeit und Fürstenrepräsentation miteinander verbindet.</p>
Gasthof zur Burenschänke
Erstellung: 1900
Erstellung: 1900
Gasthof zur Burenschänke, dreigeschossiger Walmdachbau mit Stuckdekor, um 1900.