Koordinaten: lat: 48.13813, lng: 11.56175

9. 12 1922 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Stücks „Der Firmling“

München-Ludwigsvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Der Firmling“ im Germania-Brettl in der Schwanthalerstraße 28. Das Stück erlebt 395 Vorstellungen.


1. 7 1922 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Das Christbaumbrettl“

München-Ludwigsvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Das Christbaumbrettl“ im Germania-Brettl in der Schwanthalerstraße 28. Das Stück wird 193 Mal aufgeführt.


26. 9 1896 - Eröffnung des „Deutschen Theaters“

München-Ludwigsvorstadt * Der Vorhang des „Deutschen Theaters“ in der Schwanthalerstraße öffnet sich fünf Jahre vor der Eröffnung des Prinzregententheaters. München erhält damit eine neue große Bühne für Schauspiel und Unterhaltung. 

Rund 2.400 Zuschauerinnen und Zuschauer erleben die feierliche Eröffnung, die mit Ludwig van Beethovens „Die Weihe des Hauses“ beginnt. Zeitgenössische Berichte schildern die besondere Atmosphäre des Abends: „Als die Musik geendet, erloschen die tausend elektrischen Lichter, der mächtige Saal, an dessen überreichen Prunk das Auge sich fast wund gesehen, wurde vom Dunkel verschluckt und langsam ging der Vorhang in die Höhe. Ein bedeutungsvoller Moment.“


18. 9 2012 - Das Deutsche Theater muss einen Vertrag platzen lassen

München-Ludwigsvorstadt * In einer Aufsichtsratssitzung sagen die Fachleute, der Termin Juni 2013 für die Wiedereröffnung des Deutschen Theaters ist „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ nicht zu halten. Das Deutsche Theater muss daraufhin einen unterschriftsreifen Vertrag für ein großes Musical wieder platzen lassen.

Als offizielle Gründe für die neuerliche Verzögerung werden angegeben: „die Komplexität des Bauvorhabens, Anpassung von Vertragsterminen, Wechsel von Firmen und Ausführungsdefizite“. Inklusive Zeltmiete wird die Sanierung mehr als 100 Millionen Euro kosten.


1. 9 1926 - Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Senderaum“

München-Ludwigsvorstadt * Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Rundfunkszene“, später „Der Antennendraht/Im Senderaum“ im Deutschen Theater in der Schwanthalerstraße 13. Das Stück wird insgesamt 498 Mal aufgeführt.


2000 - Wie gehts mit dem Deutschen Theater weiter?

München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat will wissen, wie es um das Deutsche Theater steht. Rund zwei Dutzend Experten begutachten in der folgenden Zeit nahezu jeden Winkel des Gebäudes.


29. 7 2014 - Nach Wasserschaden: Das Deutsche Theater wieder eröffnet

München-Ludwigsvorstadt * Das nach einem Wasserschaden geschlossene Deutsche Theater wird mit dem „Alvin Ailey American Dance Theater“ wiedereröffnet. 


27. 9 2012 - Irgendeiner muss den Hut nehmen

München-Isarvorstadt * Dem Chef des Deutschen Theaters, Werner Steer, platzt in einem Interview der Süddeutschen Zeitung der Kragen. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die für die Sanierung Verantwortlichen und fordert - ohne Namen zu nennen - Konsequenzen. „Irgendwas muss jetzt passieren, ein Signal. Irgendeiner muss den Hut nehmen, und nicht der Pförtner, einer von denen, die Verantwortung tragen“.


5 2008 - Die Sanierung für das Deutsche Theater soll 79,5 Millionen € kosten

München-Ludwigsvorstadt * Die vom Stadtrat gebilligte Mindestsanierung für das Deutsche Theater soll 79,5 Millionen Euro kosten, inklusive Risikoreserve.

Später wird das Budget wegen der Preisentwicklung auf 86 Millionen Euro aufgestockt. Bis zum Herbst 2011 soll alles fertig sein.


25. 6 2014 - Großer Wasserschaden durch die Sprinkler-Anlage im Deutschen Theater

München-Ludwigsvorstadt * Nach der Vorstellung von „The Wiz“ löst sich die Sprinkleranlage in neu renovierten Deutschen Theater aus ungeklärten Gründen aus. Es entstehen große Schäden an der Bühnentechnik, weshalb die fünf Produktionen The Wiz, Ewig jung, Dylan, Alice und Der kleine Drache Kokosnuss ersatzlos gestrichen werden. 


Ab 8 1914 - Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im Deutschen Theater

München-Ludwigsvorstadt * Mit Beginn des Ersten Weltkrieges treten im Deutschen Theater nur noch deutsche Unterhaltungskünstler auf. 


11. 9 1896 - Der Kunstsaustall der Schwanthaler Bagage

München-Ludwigsvorstadt * Gut zwei Wochen vor der Eröffnung des Deutschen Theaters und der Schwanthaler Passage steht das Unternehmen am Rande des Bankrotts. Eine Gläubigerversammlung mit rund 120 Handwerkern und Lieferanten mahnt ihre ausstehenden Zahlungen an. Theaterdirektor Alexander Bluhm schafft es gerade noch, die Gläubiger zu einem Stillhaltabkommen zu überreden und sie für sechs Monate von Pfändungen abzuhalten.

Denn wenn der Theaterbetrieb erst einmal laufen würde, so argumentiert der optimistische Theaterdirektor, dann wären auch alle finanziellen Probleme gelöst. Doch nur wenige Stunden vor der Premiere muss er eine größere Summe Geld auftreiben, weil der Lieferant der roten Teppiche im Foyer ansonsten mit einem Skandal droht.

Zum Glück gibt es aber im Hintergrund noch den reichen Kommerzienrat Friedrich Haenle, der für sechzig Prozent aller offen stehenden Forderungen eintreten will. Dieses Angebot führt allerdings in der Familie des Unternehmers zu Überlegungen, den Patriarchen „entmündigen“ zu lassen, um dadurch weiteres Unheil zu verhindern.

Aber nicht nur die verschwenderische Ausgestaltung der Schwanthaler Passage bringt die Unternehmung an den Rand des Desasters. Theaterdirektor Alexander Bluhm hat auch beim Künstlerpersonal kräftig hingelangt. Neben dem üppig besetzten Schauspieler-Ensemble leistet er sich ein mit fünfzig Musikern besetztes Orchester und ein stattliches Ballett: 36 Tänzerinnen, 16 Tänzer, 48 Figuranten und 60 Komparsen gehören zum festengagierten Stammpersonal.  
Weil aber Direktor Bluhm schon zwei Monate vor der Premiere kein Geld mehr für Gagen besitzt, müssen die Proben abgesagt werden.

In München machen die Probleme des neuen Theaters schnell die Runde. Für die hiesigen Lästermäuler wird aus der Schwanthaler Passage ganz schnell die „Schwanthaler Blamage“, während man die Betreiber des Etablissements als „Schwanthaler Bagage“ verhöhnt.

Die erzkonservative Zeitung Das Bayerische Vaterland blickt sowieso mit Schaudern auf die Programmankündigung des Unterhaltungstempels an der Schwanthalerstraße und sieht schon dadurch die „moralischen Grundsätze des christlichen Abendlands“ als gefährdet an. Die Zeitung befürchtet, dass es sich bei dem neuen Theater um ein „Institut für moralische Schweinezüchterei“, ja sogar um einen „Kunstsaustall“ handelt.  

Neben der veröffentlichten Meinung bereiten aber auch die genehmigenden staatlichen Behörden dem Theaterdirektor Alexander Bluhm große Probleme, indem sie ihm zunächst „die ortspolizeiliche Productionsbewilligung für theatralische Vorstellungen“ verweigern. Im Hintergrund agiert hier der einflussreiche Münchner Hoftheaterdirektor Ritter Ernst von Possart, der in dem neuen Theater in der Schwanthaler Passage eine „dauernde schwere Schädigung der materiellen Interessen der königlichen Hofbühne“ sieht.  

Aber nicht nur die Angst vor einer unliebsamen Konkurrenz, die den Hoftheatern die Zuschauer abspenstig machen könnten, sondern auch eine tief empfundene Abneigung gegen alles Moderne bringen Ritter Ernst von Possart gegen das neue Theater in Rage. Der den Traditionalisten angehörende Hoftheaterintendant pflegt auf seinen Hofbühnen einen antiquierten, stark verstaubten Stil, der kaum mit dem zeitgenössischen Theater der Naturalisten zu vereinbaren ist.


12 2003 - Die Verkaufspläne für das Deutsche Theater zerschlagen sich

München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat beschließt, vier Millionen Euro für die Notsanierung des Deutsche Theaters zur Verfügung zu stellen, um dort bis Ende 2007 spielen zu können und in der Zwischenzeit einen privaten Investor zu finden.

Doch alle Verkaufspläne zerschlagen sich. Es wird klar, die Stadt müsste ihre Bühne herschenken und einem Käufer für die Sanierung sogar noch 30 Millionen Euro drauflegen.


9. 3 1943 - Bomben zerstören das Deutsche Theater nahezu vollständig

München-Ludwigsvorstadt * Bomben zerstören das Deutsche Theater nahezu vollständig. 


26. 6 1918 - USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

München * Bei der USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof in der Senefelderstraße 14 treten etwa 70 Mitglieder zusammen. 


1. 6 1915 - Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des Kabarett Wien-München

München-Ludwigsvorstadt * Karl Valentin und Liesl Karlstadt übernehmen gemeinsam die Direktion des Kabarett Wien-München im Hotel Wagner in der Sonnenstraße. Das Engagement dauert bis 15. Dezember 1916. Das sind fast eineinhalb Jahre. 


Ab 1905 - Antisemitische Kampagnen gegen das Kaufhaus Tietz

München * Die Firma Hermann Tietz, die seit 1899 das erste Kaufhaus Münchens betreibt, sieht sich wiederholt antisemitisch motivierten Anschuldigungen ausgesetzt. Gegner des Unternehmens behaupten öffentlich, die niedrigen Löhne zwängen Verkäuferinnen zur Prostitution. Gegen diese Verleumdungen geht die Firma mehrfach erfolgreich gerichtlich vor. 

Zwar werden die Urheber der Anschuldigungen zu hohen Geldstrafen verurteilt, doch die Kampagnen schaden dem Ansehen des Kaufhauses und wirken sich negativ auf dessen Geschäftsergebnis aus. Die Vorfälle zeigen, wie wirtschaftlicher Erfolg jüdischer Unternehmen zunehmend zum Ziel antisemitischer Angriffe wird.


24. 7 1964 - Der Beatles-Film Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast

München-Ludwigsvorstadt * Die Abendzeitung kauft alle Eintrittskarten für die Aufführung des Beatles-Filmes Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast an der Sonnenstraße auf und verschenkt sie an Beatles-Fans. Dabei ist das Interesse so gewaltig, dass sich die ersten Liebhaber bereits in aller Frühe einfinden, obwohl die Kartenverteilung erst um zwölf Uhr Mittag beginnt.

Polizisten in Zivil mischen sich unter die Jugendlichen, um nötigenfalls ordnend einzugreifen. Das Verhalten der adrett und brav gekleideten weiblichen und der - mit den damals modischen, eng geknoteten Krawatten ausstaffierten - männlichen Jugendlichen macht dies aber nicht notwendig. Sollte es zu einem gefährlichen Gedränge kommen, würde ein Lautsprecherwagen bereitstehen, über den man - vom Stadtjugendamt ausgeliehene - Beatles-Platten abspielt, um die Fans vom Kinoeingang wegzulocken. Man will sie dann zur Theresienwiese lotsen, wo genügend Platz zur Umsetzung von Musik in Bewegung vorhanden wäre. So weit kommt es allerdings nicht. 

Doch als die Beatles schließlich auf der Leinwand erschienen, kennt die Begeisterung keine Grenzen; Tränen fließen, Schreie ertönen, es wird gestampft, geklatscht und mitgesungen. - Die Beatles sind einfach die Größten. 


23. 7 1964 - „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland in die Kinos

Bundesrepublik Deutschland * Der synchronisierte Beatles-Film „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland unter dem Titel „Yeah, Yeah, Yeah“ in die Kinos. 


4. 7 1897 - Karl May begeistert die Münchner*innen

München-Ludwigsvorstadt * Der berühmte Schriftsteller und Verfasser von Wild-West-Romanen, Karl May, kommt mit seiner Ehefrau nach München und wohnt im noblen Hotel Trefler in der Sonnenstraße. 

Seine Vorträge, die er im Kleinen Saal hält, sind von der staunenden Zuhörerschaft gut besucht. Sie hängen an seinen Lippen, als er von seiner Freundschaft mit dem Apachenhäuptling Winnetou, von tapferen Westmännern wie Old Surehand, Old Firehand oder Sam Hawkens erzählt. Diese sind inzwischen alle in die Ewigen Jagdgründe eingegangen, nur er, Karl May alias Old Shatterhand, hat überlebt und ist „im Wilden Westen ein bekannter Mann“.


27. 6 1938 - Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

München-Ludwigsvorstadt * Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt. 


26. 6 1938 - Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Die evangelische Matthäus-Kirchengemeinde erfährt davon, dass der Architekt German Bestelmeyer mit Planungen für eine neue Matthäuskirche beauftragt worden ist. 


1899 - Das Kaufhaus Hermann Tietz wird als erstes Kaufhaus eröffnet

München * Das Kaufhaus Hermann Tietz, der spätere Hertie, wird als erstes Kaufhaus in München eröffnet. Der Kaufhausbesitzer muss sich mehrmals vor Gericht den Anschuldigungen der Antisemiten erwehren, dass er durch ihre niedrigen Löhne die Verkäuferinnen zur Prostitution treiben würde. Das bringt zwar den Anschuldigern hohe Geldstrafen ein, hat aber auch Auswirkungen auf das Geschäft des Warenhauses Tietz. 


1. 10 1939 - Für die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern wird Gott gedankt

München * Zum Erntedankfest wird in den evangelischen Kirchen eine „Kanzelabkündigung des Geistlichen Vertrauensrates“ verlesen. Darin wird für „die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern Gott gedankt“. 


5. 8 1914 - Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

München * In den Münchner Neuesten Nachrichten ist zu lesen: „Heute Abend kam ein ganzer Zug von Gebirglern an. Wie der über den Bahnhof marschierte, da gab es ein Rufen und Winken; an allen Fenstern im Kaufhaus Tietz [später Hertie, heute Karstadt am Bahnhofsplatz] würde es lebendig, alle Verkäuferinnen winkten mit Tüchern. [...]  

Und wenn man sie alle sieht, diese Prachtkerle, dann mischt sich in die ersten Erwägungen, was werden kann und werden mag, das Gefühl tröstlicher Zuversicht. Wo so viele Arme zugreifen, so viele Herzen fürs Vaterland schlagen, da kann es nicht gefehlt sein.“ 


16. 8 1914 - 5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die Truppentransporte

Königreich Bayern * 5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen sind seit Beginn der Truppentransporte am 4. August auf dem bayerischen Eisenbahnnetz abgefertigt worden. Ebenso viele Züge kommen leer wieder zurück. 


1. 8 1914 - München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

München * München, das nach Berlin die zweitgrößte Garnison im Deutschen Reich besitzt, wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung. Einberufene und Kriegsfreiwillige strömen hier zusammen.

Auf den Münchner Bahnhöfen, die unter militärische Kontrolle stehen, herrscht riesiger Trubel; alleine am Hauptbahnhof verkehren täglich bis zu 700 Züge.


1898 - Hermann Tietz eröffnet Münchens erstes Kaufhaus

München-Maxvorstadt * Als erstes Kaufhaus in München wird jenes von Hermann Tietz, der heutige Hertie, am Hauptbahnhof eröffnet.


4. 8 1914 - Die bayerischen Truppentransporte mit der Eisenbahn beginnen

München * Die bayerischen Truppentransporte mit der Eisenbahn beginnen. 


18. 6 1918 - Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

München * Die Zentralpolizeistelle meldet einen militärischen Vorfall. Ein ungeordneter Haufen zieht von der Kaserne zum Hauptbahnhof. Als ein Major einen Soldaten zur Ordnung ruft, schreit dieser ihn an: „Was wollt Ihr Himmel-Herrgottsakramenter, ist‘s nicht genug, dass wir für Euch ins Feld gehen, schikanieren wollt ihr einen auch noch, anpacken tu ich dich, bei der Fotze nehm ich dich, du Blindgänger.“ Die übrigen Soldaten zollen ihm daraufhin Beifall. 


15. 8 1925 - Pater Rupert Mayer führt die Bahnhofsgottesdienste in München ein

München * Pater Rupert Mayer führt die Bahnhofsgottesdienste in München ein.


12. 6 1938 - Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Am Abend findet ein Abschiedsgottesdienst der evangelischen Gesamtgemeinde in der Matthäuskirche statt. Der evangelische Landesbischof Dr. Hans Meiser hält die Predigt. 


14. 6 1938 - Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

München-Ludwigsvorstadt * Die Kult- und Kunstgegenstände werden aus der evangelischen Matthäuskirche entfernt. Die Abrissarbeiten beginnen. 


13. 6 1938 - Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Um 20 Uhr wird der Abschiedsgottesdienst für die evangelische Matthäus-Kirchengemeinde mit einer Predigt des Pfarrers Friedrich Loy abgehalten. Noch während des Gottesdienstes werden die Abbruchgerüste aufgebaut. 


6. 7 1938 - Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

München-Ludwigsvorstadt * Die Abbrucharbeiten an der evangelischen Matthäuskirche sind beendet. Auf dem Gelände befindet sich jetzt ein Parkplatz.


11. 6 1938 - Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Der evangelische Landesbischof Dr. Hans Meiser interveniert am Vormittag gegen den Abriss der evangelischen Matthäuskirche. Da Meiser unter den gegebenen Umständen sich weiteren Verhandlungen verweigert, zieht das Innenministerium den Auftrag an die Baufirma vorläufig zurück. 

Um 16 Uhr erklärt sich Gauleiter Adolf Wagner bereit, auf die vom Landeskirchenrat erarbeiteten Forderungen einzugehen. Als vorläufiger Versammlungsraum wird der Matthäus-Kirchengemeinde der Weiße Saal in der ehemaligen Augustinerkirche, der inzwischen zum Polizeipräsidium gehört, zugesichert. 


10. 6 1938 - Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

München - München-Ludwigsvorstadt * Am Vormittag beschäftigt sich der Landeskirchenrat mit den Abrissplanungen der Matthäuskirche und bestätigt und ergänzt die Beschlüsse der Kirchenverwaltung der Matthäuskirche. In einer Besprechung im Innenministerium um 13 Uhr werden die Beschlüsse dargelegt.

Am Abend wird die evangelische Gemeinde benachrichtigt, dass das Innenministerium bereits eine Abrissfirma beauftragt hat. Die Abbrucharbeiten sollen am 13. Juni beginnen. 


5. 8 1827 - Grundsteinlegung für die evangelische Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Der Grundstein für die evangelische Matthäuskirche in der Sonnenstraße, der ersten protestantischen Kirche Münchens, wird gelegt. 


28. 10 1877 - Die evangelische Markuskirche wird eingeweiht

München * Es leben 25.000 Protestanten in München. Da die evangelische Matthäuskirche in der Sonnenstraße mit ihren 1.500 Plätzen für die stetig wachsende Gemeinde zu klein geworden ist, hat man ein zweites Gebetshaus, die Markuskirche gebaut und an diesem Tag eingeweiht.  


9. 6 1938 - Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

München - München-Ludwigsvorstadt * Gegen 18:00 Uhr wird auf einer Besprechung im Bayerischen Innenministerium dem Pfarrer Friedrich Loy mitgeteilt, dass die evangelische Matthäuskirche umgehend abgerissen werden soll.

Um 22:00 berät die Kirchenverwaltung der Matthäuskirche, unter welchen Bedingungen sie sich zum Abbruch der Kirche bereit erklären kann. 


25. 8 1833 - Die evangelische Matthäuskirche wird eingeweiht

München-Ludwigsvorstadt * An König Ludwigs I. Geburtstag wird die evangelische Matthäuskirche in Anwesenheit der Königinmutter Caroline eingeweiht. Der katholische König selbst bleibt der Zeremonie allerdings fern. 


3. 7 1938 - Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

München-Ludwigsvorstadt * Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt. 


28. 6 1938 - Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

München-Ludwigsvorstadt * Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt. 


1818 - Planungen für eine evangelische Kirche

München-Ludwigsvorstadt * Leo von Klenze hat Pläne für den Neubau einer evangelischen Kirche in München entwickelt. Da seine Planungen mindestens 280.000 Gulden gekostet hätten, einigt man sich auf auf eine günstigere Variante. Das betrifft auch den Bauplatz an der Sonnenstraße. 


10. 6 1882 - Valentin Ludwig Fey wird getauft

München-Ludwigsvorstadt * Valentin Ludwig Fey wird in der Matthäuskirche nach evangelischem Ritus getauft.


1. 10 1849 - Der Centralbahnhof kann der Öffentlichkeit übergeben werden

München-Ludwigsvorstadt * Nach einer Bauzeit von 26 Monaten kann Friedrich Bürkleins Centralbahnhof der Öffentlichkeit übergeben werden. Der Architekt Friedrich Bürklein hat ein Zweckgebäude im sogenannten Rundbogenstil konzipiert, das Elemente der Romanik und der italienischen Renaissance verbindet.

Das der Stadt zugewandte Empfangsgebäude erinnert mit seiner Fensterrosette und der vorgelagerten Arkadenhalle fast an die Bonifazkirche. Die den Mittelbau flankierenden, zweigeschossigen Seitenbauten dienen dem Billettverkauf, der Post und als Wohnungen für Beamte.

Die Einsteighalle gilt als erstes großes Bauwerk der technisch-industriellen Ära in München, deren Kühnheit und Originalität weithin gerühmt wird. Halbrundförmig, rund 110 Meter lang, 29 Meter breit und bis zu 20 Meter hoch, überspannte sie fünf Gleise. Doch es ist noch eine hölzerne Konstruktion, die kurz vor der dann aus Eisen erbauten Schrannenhalle ausgeführt worden ist. Eine Fußbodenheizung erwärmt die Warte- und Restaurationsräume auf 17,5 bis 20 Grad Celsius.


25. 6 1966 - Die Beatles sind auf dem Weg nach Essen

München - Essen * Die Beatles verlassen um 8:25 Uhr auf Gleis 11 den Münchner Hauptbahnhof. Sie benutzen dazu den gleichen Vier-Waggon-Sonderzug, mit dem ein Jahr zuvor Königin Elisabeth und Prinz Philipp die Bundesrepublik bereist hatten. Beatles-Manager Brian Epstein hätte den Zug beinahe verpasst.

Rund dreihundert Fans haben sich hinter den Absperrungen im Bahnhof versammelt, um ihre „plüschhaarigen Lieblinge“ ein letztes Mal zu sehen. „Schaurig hallte das Kreischen der Teenager durch die Bahnhofshalle“ - und dann sind sie weg. Langsam kann die „Münchner Bierruhe“ wieder zurückkehren.

Um 16:32 Uhr sind die Beatles in Mülheim/Ruhr. Von dort fahren sie direkt zur Gruga-Halle in Essen, wo sie ebenfalls zwei Konzerte vor insgesamt 16.000 Fans geben sollen. 


30. 6 1972 - Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Die 199 Wasserstrahlen des Springbrunnens am Stachus ergießen sich zum ersten Mal und schaffen an dem verkehrsgeplagten Platz an heißen Tagen eine Oase der Kühle.


21. 5 2014 - Eine Gedenktafel für jüdische Juristen

München-Maxvorstadt * Im Eingangsbereich des Justizgebäudes an der Prielmayersteaße 5 wird eine Gedenktafel für jüdische Juristen angebracht, die in der Zeit des nationalsozialistischen Unrechtsregimes zwangsweise aus dem Justizdienst entfernt worden sind. 


24. 9 1942 - Walter Klingenbeck wird zum Tode verurteilt

München * Walter Klingenbeck wird durch den Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.


18. 12 1905 - Prozess gegen antisemitische Verleumdungen 

München-Maxvorstadt * Gegen die diffamierenden Angriffe auf die Unionsbrauerei geht deren Eigentümer Joseph Schülein juristisch vor. Am 18. Dezember 1905 verhandelt das Amtsgericht München I im Justizpalast an der Prielmayerstraße die Klage gegen den verantwortlichen Redakteur der „Münchener Bier-Chronik“. 

Im Verlauf des Verfahrens zeigt sich, dass die gegen die Brauerei erhobenen Vorwürfe jeder sachlichen Grundlage entbehren. Gleichzeitig treten die antisemitischen Motive hinter den Angriffen deutlich zutage. Die Verhandlung macht sichtbar, dass sich die Kritik an der Unionsbrauerei weniger gegen deren Produkte richtet als gegen die jüdische Herkunft ihres Eigentümers. 

Die Redaktion der „Münchener Bier-Chronik“ wird zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt und muss die Urteilsverkündung veröffentlichen. Ungeachtet dessen reagiert sie mit einem polemischen Nachbericht, der erneut antisemitische Untertöne erkennen lässt.


14. 8 1914 - Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

München-Ludwigsvorstadt * Zwei Wochen nach Kriegsbeginn kommen die ersten Verwundeten am Münchner Hauptbahnhof an. Von dort werden die verwundeten Soldaten mit umgebauten ehemaligen Sommerwagen der Trambahn in die verschiedenen Krankenhäuser und Lazarette gebracht. Die Lazarette sind über die ganze Stadt verteilt. 


15. 9 1857 - Explosion führt zur Zerstörung des Hauptturms des Karlstores

München-Kreuzviertel - Hackenviertel * Gegen 22:30 Uhr explodiert das rechts am Haupttorturm des Karlstores anschließende Haus des Eisenhändlers Rosenlehner. Auf dem Anwesen war Schwarzpulver gelagert, das detoniert. Bei diesem Unglück kommen fünf Menschen ums Leben, das Haus wird völlig zerstört und der Turm in seinen Grundfesten so stark erschüttert, dass er anschließend abgetragen werden muss. 


18. 3 1791 - Die Schleifung der Neuhauserbastion beginnt

München * Mit der angeordneten Schleifung der Neuhauser-Bastion bildet sich umgehend eine Initiativgruppe, die mit den Unterschriften mehrerer Hundert Münchner Bürger gegen die „gänzliche Schleifung der Wallanlagen“ protestiert. Sie betrachten es nun als „unverantwortlich, Wälle, welche fast eineinhalb Jahrhunderte stehen, und deren Herstellung mehr als drei Millionen gekostet hatte, ohne gewichtigen Nutzen, oder besondere Notwendigkeit einzuwerfen“. 


5. 1 1302 - Erstmalige Nennung des Neuhauser Tors

München-Kreuzviertel - München-Hackenviertel * Das Neuhauser Tor wird erstmals in einer Urkunde genannt. 


10. 4 1715 - Max Emanuel zieht n aller Stille durch das Neuhauser Tor

München * Kurfürst Max Emanuel zieht nachts um 23 Uhr mit seiner Familie in aller Stille durch das Neuhauser Tor. Freudenbezeugungen sind zuvor verboten worden.  

Der erneut in seine Herrschaftsrechte eingesetzte Kurfürst Max Emanuel trifft damit wieder mit seiner Familie zusammen. Er hat Großes mit seinen Söhnen vor und in seinem Exil beschlossen, dass drei seiner fünf Söhne in der Reichskirche untergebracht werden sollen: Philipp Moritz, Clemens August und Johann Theodor. 


24. 10 1805 - Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

München * Napoleon zieht triumphal durch das Karlstor in München ein. Kurfürst Max IV. Joseph befindet sich noch in seinem Exil in Würzburg. Die Kurpfalzbaierische Staats-Zeitung von München berichtet am 25. Oktober 1805: „Endlich hatten wir gestern das sehnlich erwartete Vergnügen, Se. Majestät Napoleon Kaiser in Frankreich und König in Italien hier eintreffen zu sehen.

Se. Majestät kamen von Augsburg, fuhren in einem 6-spännigen Reisewagen, welchen der Herr Reichs-Marschall Bernadotte, nebst noch einigen H.H. Reichsmarschallen zu Pferde begleitete, unter dem Donner der Kanonen, und dem Zusammengeläute aller Glocken durch die Neuhauser-Kaufinger- über den Platz durch die Diener- in die Residenz-Gasse heran, und stiegen […] in der kurfürstl. Residenz ab.

Die ganze Stadt war zur Tageshelle beleuchtet, und die Mittags zuvor angekommenen kaiserl. königl. Garde-Regimenter hatten sich durch die ganze Einzugsstrecke à la haie aufgestellt. Es war ½ 8 Uhr Abends, und die Menge des hier befindlichen, zum Theile noch mit der Einquartierung beschäftigten Militärs nebst dem zusammenströmenden Volke zeigte das Bild eines durch Ströme aufgetriebenen Meeres, das sich schwer und langsam dahinwälzt.“ 


1904 - Hans Wagner erwirbt das Hotel Treffler in der Sonnenstraße

München-Ludwigsvorstadt * Kommerzienrat Hans Wagner erwirbt das Hotel Treffler in der Sonnenstraße 23 und benennt es in Hotel Wagner um. 


1. 7 1908 - Karl Valentin tritt erstmals im Frankfurter Hof auf

München-Ludwigsvorstadt * Josef Durmer, der Besitzer des Hotels Frankfurter Hof, Schillerstraße 49, besuchte eine Veranstaltung von Karl Valentin und engagiert ihn umgehend für ein dauerhaftes Engagement an seiner renommierten Volkssängerbühne. Am 1. Juli tritt der 26-jährige Künstler erstmals im Frankfurter Hof für eine Gage von 5.- Mark am Abend auf.

Zum gleichen Zeitpunkt meldet er sein Gewerbe als „Singen im Stadtbezirk“ an. Nun ist er „amtlich gemeldeter Volkssänger“.


16. 8 1932 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die verkaufte Braut“

München * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die verkaufte Braut“ im Phoebus-Palast und im Gloria-Filmpalast. 


1. 7 1840 - Auswärtige Mütter entbinden in der Münchner Gebäranstalt

München * In München werden in der Zeit von 1826 bis 1840 insgesamt 19.222 eheliche und 16.015 uneheliche Kinder geboren. Fast die Hälfte der unehelichen Geburten geht auf das Konto der von auswärts kommenden Mütter, die in der Münchner Gebäranstalt entbinden. 


26. 7 1914 - Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das Café Fahrig

München-Kreuzviertel * Am 25. Juli, nur wenige Stunden nachdem Serbien das Ultimatum für Österreich-Ungarns nicht ausreichend devot umgesetzt hat, berauschen sich im Café Fahrig, in der Neuhauser Straße, die Gäste an der Aussicht, dass jetzt Krieg droht. Die Menschen - im Café Fahrig und sonst wo - lassen Bayerns König Ludwig III. und Deutschlands Kaiser Wilhelm II. hochleben. Die Kapelle spielt die „Wacht am Rhein“, „Heil Dir im Siegerkranz“ und viele andere patriotische Lieder. Es wird viel gelacht, gefeiert, gesungen und natürlich getrunken.  

Weil der Sohn des Gaststättenhabers Franz Fahrig einen Streit unter Gästen schlichten will, lässt er die Musik kurz unterbrechen. Doch plötzlich fliegen Stühle durchs Lokal. Die Polizei wird angefordert und räumt das Café gegen zwei Uhr früh. Die sozialdemokratische Münchener Post schreibt über die Vorgänge: „Durch ungeschicktes Benehmen des Kapellmeisters wurde die betrunkene und fanatisierte Menge wild und demolierte das ganze Lokal“.  

Doch das ist noch nicht das Ende der Affäre. Wilde Gerüchte sind im Umlauf. Einer erzählt, eine serbische Kapelle hätte den Kaiser und das Reich geschmäht. Der andere hat Spione im Café Fahrig gesehen. Da ist es zu dem Schritt, der Café-Inhaber Franz Fahrig steht mit dem Feind im Bunde nicht mehr weit. Die Volksseele kocht. Um kurz vor drei Uhr fliegt der erste Pflasterstein in eine der Fensterscheiben des Lokals. Am Morgen ist das Café Fahrig innen und außen verwüstet. 


28. 7 1914 - Der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig verteidigt sich im Staatsanzeiger

München-Kreuzviertel * Im Bayerischen Staatsanzeiger erklärt der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig,  

  • dass er kein Ausländer sei,  
  • dass es im Café Fahrig keinen Serbenstammtisch gibt und  
  • dass er kein Verbot ausgesprochen hat, patriotische Lieder zu spielen.  

Der Café-Betreiber wird dennoch auch weiterhin von den Patrioten angefeindet. 


11. 9 1789 - Schriften mit revolutionären Inhalten

München * Kurfürst Carl Theodor verbietet alle Schriften mit möglicherweise revolutionären Inhalten. Ein im Herzogspital gefundenes Flugblatt in Form eines Gebetes wünscht sich sogar die französische Revolutionsarmee herbei.


8. 8 1691 - Kurfürst Max Emanuel bricht zu einem Feldzug nach Savoyen auf

München-Hackenviertel - Turin * Nach einem Gottesdienst in der Herzogspitalkirche bricht Kurfürst Max Emanuel zu einem kaiserlichen Feldzug nach Savoyen auf. 


1811 - Das Eingangstor des Alten Botanischen Gartens

München-Maxvorstadt * Das Eingangstor des Alten Botanischen Gartens entsteht nach Plänen von Joseph Emanuel d‘Herigoyen. 


26. 7 1808 - König Max I. Joseph beauftragt den Alten Botanischen Garten

München-Maxvorstadt * König Max I. Joseph ordnet an, dass „die Aussteckung des botanischen Garten in einer Erweiterung der gegenwärtigen Herzogmax-Wiese ohne ferneren Aufschub vorgenommen werden solle“. 


15. 2 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger ist fertiggestellt

München-Kreuzviertel * Das Kaufhaus Oberpollinger der hanseatischen Kaufmannsfamilie Emden & Söhne ist fertiggestellt.


14. 3 1905 - Das Kaufhaus Oberpollinger wird eröffnet

München-Kreuzviertel * Das Kaufhaus Oberpollinger wird „früh 8 Uhr“ eröffnet. Die Menschen strömen in das neue Kaufhaus, „durch das der Atem der großen weiten Welt weht“. 


16. 9 1882 - Die erste deutsche Elektrizitätsausstellung im Münchner Glaspalast

München-Maxvorstadt * Aufgrund einer Initiative Oskar von Millers, dem späteren Gründer des Deutschen Museums, findet im Münchner Glaspalast die erste deutsche Elektrizitätsausstellung statt.

Neben der Bogenlampe, der Glühlampe und der Anwendung des Dynamos können die Münchner das Telephon als weitere technische Errungenschaft bewundern. Dieses neuartige Kommunikationsmittel findet in München großen Anklang und zählt bald zu den wichtigsten Einrichtungen jeder werdenden Großstadt. 


1. 10 1854 - Der Münchner Glaspalast wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Der Münchner Glaspalast wird mit der Allgemeinen Ausstellung deutscher Industrie- und Gewerbeerzeugnisse eröffnet.


1858 - Die Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung im Glaspalast

München-Maxvorstadt * Aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens hält die Akademie der Bildenden Künste die Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung im Glaspalast ab.


26. 6 1950 - Kardinal Faulhaber leitet die Seligsprechung von Rupert Mayer ein

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber eröffnet den „Diözesanen Informationsprozess für die Seligsprechung“ von Pater Rupert Mayer.


17. 10 1810 - Nationalgardisten beten für die königliche Familie

München-Kreuzviertel * Andreas Michael von Dall’Armi legt den Ablauf des Festtages in einer „Disposition des Festes“ bis ins Einzelne fest. Um 9 Uhr beginnt im Bürgersaal eine Messe. Dort sollen die Angehörigen der Nationalgarde für ein langes Leben des Königs, der Königin und der gesamten königlichen Familie beten. Erst anschließend ziehen sie zum Pferderennen auf die Wiesen vor dem Sendlinger Berg.


28. 11 1921 - Pater Rupert Mayer wird Präses der Marianischen Männerkongregation

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird durch Kardinal Michael von Faulhaber zum Präses der Marianischen Männerkongregation am Bürgersaal in München ernannt. Unter seiner Leitung steigt die Mitgliederzahl auf 7.000 an. 


16. 7 1926 - Pater Rupert Mayer wird Präfekt am Bürgersaal in München

München-Kreuzviertel * Pater Rupert Mayer wird zum Präfekten und Kirchenvorstand am Bürgersaal in München ernannt. 


21. 7 1773 - Die Marianische Männerkongregation unter weltlicher Obhut

München-Kreuzviertel * Bis zur Auflösung der Gesellschaft Jesu durch Papst Clemens XIV. liegt die geistliche Leitung der Marianischen Männerkongregation unter jesuitischer Obhut. Die Betreuung geht nun auf Weltgeistliche über. 


6. 8 1628 - Die Feuermadonna der Marianischen Männerkongregation

Köln - München-Kreuzviertel * Der Kölner Kurfürst und Erzbischof Ferdinand, ein Bruder des baierischen Kurfürsten Maximilian I., schenkt der Münchner Marianischen Männerkongregation ein Stück jener Eiche, in deren Inneren im Jahr 1609 im flandrischen Foy eine Marienfigur gefunden worden war.

Der Hofbildhauer Hans Krumper formt daraus die sogenannte „Feuermadonna“, die noch heute von der Marianischen Männerkongregation in Ehren gehalten wird. 


1. 5 1782 - Papst Pius VI. besucht den Bürgersaal

München-Kreuzviertel * Mit Papst Pius VI. besucht erstmals ein Papst München. Er sucht den Bürgersaal zum Gebet auf. 


18. 6 1958 - Hannes König eröffnet die Karl-Valentingedächtnisausstellung

München-Maxvorstadt * „800 Jahre und 5 Tage nach der Gründung der Stadt München“ wird im Pavillon im Alten Botanischen Garten die „Karl-Valentingedächtnisausstellung“ eröffnet.

  • Gezeigt wird der Stummfilm „Der neue Schreibtisch“.  
  • Außerdem spielt Hannes König auf Karl Valentins Zither.  
  • Professor Carl Niessen, der im Jahr 1953 den Nachlass von Karl Valentin für das Institut Theaterwissenschaft der Universität Köln erworben hat, stellt Originale für die Ausstellung zur Verfügung. 


12 1904 - Bewahrung traditioneller Handwerkstechniken

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ präsentiert im Rahmen des Christkindlmarkts im Hof des Künstlerhauses vor allem oberbayerische Handwerkskunst, darunter Arbeiten der Oberammergauer Schnitzer und der Berchtesgadener Schachtelmaler. Ziel ist es, traditionelle Handwerkstechniken zu bewahren und zu fördern - als bewusster Gegenpol zur industriellen Massenproduktion.


1958 - Bayerischer Hof steigt im Künstlerhaus ein

München-Kreuzviertel * Der Künstlerverein-Präsident Theo Lechner gewinnt die Wirte Falk Volkhardt und Benno Spremberg vom Hotel Bayerischer Hof als Pächter für einen Gaststättenbetrieb im Künstlerhaus. Dank einer großzügigen Pachtvorauszahlung können die Restauranträume zügig instand gesetzt werden. 


1911 - Die Künstlergenossenschaft besitzt das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus geht in den Besitz der Künstlergenossenschaft über. 


Nach 12 1918 - Das Künstlerhaus als bedeutender kultureller Treffpunkt

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende der Monarchie verliert das Künstlerhaus zwar seine enge Verbindung zum Königshaus, behauptet jedoch seinen Platz als bedeutender kultureller Treffpunkt im republikanischen München. 


4 1956 - Neue Finanzierung für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Mitte der 1950er-Jahre entsteht die Idee, den Wiederaufbau des Künstlerhauses durch ein eigenes Theater finanziell zu unterstützen. Geplant ist ein Theater im Festsaal mit rund 420 Plätzen. Für die künstlerische Leitung werden unter anderem Trude Kolman, Gerhard Metzner und Paul Verhoeven in Betracht gezogen. Im April 1956 erhält Trude Kolman den Zuschlag und gründet gemeinsam mit Paul Verhoeven die „Theater-im-Künstlerhaus GmbH“. Das Projekt stößt bei Presse und Publikum auf große Resonanz, scheitert jedoch bereits nach kurzer Zeit an der Finanzierung. 


1997 - Ein Neuanfang für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Peter und Maja Grassinger gelingt es, den langjährigen Dauernutzungsvertrag mit dem Hotel Bayerischer Hof aufzulösen. Damit schaffen sie die Voraussetzung, das Münchner Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst, Kultur und Begegnung zuzuführen. 


2001 - Das Künstlerhaus in der Verantwortung einer Stiftung

München-Kreuzviertel * Seit 2001 befindet sich das Münchner Künstlerhaus im Besitz einer Stiftung. Sie trägt den Betrieb und den Erhalt des denkmalgeschützten Hauses ohne öffentliche Zuschüsse. Mit seinen Restaurants, dem historischen Festsaal sowie den Club- und Veranstaltungsräumen verfügt das Künstlerhaus zwar über eine außergewöhnliche Immobilie in zentraler Münchner Lage. Gleichzeitig stellen hohe Verbindlichkeiten sowie erhebliche Kosten für Instandhaltung, Personal und den Kulturbetrieb die Stiftung vor große wirtschaftliche Herausforderungen.


1878 - Das Gasteiger-Brunnhaus wird aufgelassen

München-Kreuzviertel * Das Gasteiger-Brunnhaus nördlich des Neuhauser Tores wird aufgelassen. An seiner Stelle entsteht ab 1896 das Künstlerhaus.


1887 - Die Allotria bekommt ein neues Vereinsheim

München-Maxvorstadt * Das Vereinshaus „Beim Leinfelder“ genügt den Anforderungen der Künstlergesellschaft Allotria nicht mehr. Gabriel von Seidl errichtet deshalb in der Barer Straße ein neues Vereinsheim, das als „Weißes Lamm“ bekannt wird.


Um 2020 - Zwischen Tradition und Zukunft

München-Kreuzviertel * Der Künstlerhaus-Verein zählt rund 180 Mitglieder, überwiegend aus der älteren Generation. Auch die traditionsreichen Vereinigungen mit Hausrecht - darunter die „Geselligen“, der „Altertumsverein“ und die „Freunde Alt-Münchens“ – nutzen das Künstlerhaus und prägen sein Vereinsleben.

Das Münchner Künstlerhaus blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück. Als gerettetes Baudenkmal und lebendiger Kulturort steht es heute vor der Aufgabe, seine historische Tradition zu bewahren und zugleich neue Impulse für die Zukunft zu setzen. 


1851 - Erste Entwürfe und Standortsuche für das Künstlerhaus

München-Graggenau * Als einer der ersten ernsthaft geprüften Standorte für das Künstlerhaus rückt die Maximilianstraße in den Fokus. Ihr Architekt, Oberbaurat Friedrich Bürklein, legt einen ersten Entwurf für das geplante Künstlerhaus vor. Das Projekt wird jedoch nicht umgesetzt. Die veranschlagten Baukosten betragen rund 70.000 Gulden - für die damalige Zeit eine beachtliche Summe. 

In den folgenden Jahren steht die Suche nach einem geeigneten, repräsentativen Bauplatz im Mittelpunkt der Bemühungen der Münchner Künstlerschaft. 


1899 - Die Münchner Künstlergenossenschaft bezieht das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Münchner Künstlergenossenschaft kann ihre Büroräume im neuen Künstlerhaus beziehen.


Um 1900 - Die Künstlergenossenschaft pachtet das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Die Künstlergenossenschaft pachtet das Münchner Künstlerhaus. 


2. 5 1902 - Der heutige „Isartalverein“ wird im Künstlerhaus gegründet

München-Kreuzviertel * Der „Verein zur Erhaltung landschaftlicher Schönheiten der Umgebung Münchens, besonders des Isarthales“, der heutige „Isartalverein“, wird im Künstlerhaus gegründet. Vorsitzender des Vereins wird der Architekt Gabriel von Seidl. 


Ab 3 1933 - Das Künstlerhaus unter nationalsozialistischer Herrschaft

München-Kreuzviertel * Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 beginnt auch für das Münchner Künstlerhaus ein tiefgreifender Einschnitt. Im Zuge der sogenannten Gleichschaltung werden unabhängige Vereine und kulturelle Institutionen aufgelöst oder unter die Kontrolle des NS-Regimes gestellt.

Als freier Zusammenschluss von Künstlern und Kulturschaffenden entspricht der Künstlerhaus-Verein nicht den kulturpolitischen Vorstellungen der Nationalsozialisten. Sie verfolgen das Ziel, Kunst und Kultur vollständig in den Dienst ihrer Ideologie zu stellen. 

Das Künstlerhaus verliert seine Unabhängigkeit und wird für regimetreue Ausstellungen und propagandistische Veranstaltungen genutzt. Jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie politisch missliebige oder als „entartet“ diffamierte Kunstschaffende werden ausgeschlossen, verfolgt oder zur Emigration gezwungen. Damit endet der ursprünglich offene und pluralistische Charakter des Künstlerhauses.


Ab 6 1945 - Ein amerikanisches Offizierskasino im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt die amerikanische Militärverwaltung den gesamten Gebäudekomplex. Im weitgehend erhaltenen Westflügel richtet sie ein Offizierskasino ein, während im Keller mit der historischen Kegelbahn eine Snackbar entsteht. 


16. 12 1948 - Neugründung des Künstlerhaus-Vereins

München-Kreuzviertel * Im Jahr 1948 gründet sich der Künstlerhaus-Verein unter der Leitung von Professor Julius Diez neu. Vorrangiges Ziel ist es, das Künstlerhaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung als Ort der Kunst und Begegnung zuzuführen. 

Bis dieses Vorhaben verwirklicht werden kann, vergehen jedoch noch zehn Jahre, da das Künstlerhaus weiterhin von der amerikanischen Militärverwaltung genutzt wird. Im Westflügel befindet sich der Soldatenclub „The American Way“, der als Ort der Freizeitgestaltung und kulturellen Begegnung für US-amerikanische Soldaten dient und zugleich Teil der Demokratisierungs- und Kulturarbeit im Nachkriegs-München ist.


27. 9 1955 - Rückgabe des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Die amerikanische Militärverwaltung gibt die seit zehn Jahren beschlagnahmten Räume des Künstlerhauses an die Eigentümer zurück. Die Rückgabe markiert einen wichtigen Schritt für den Wiederaufbau des kulturellen Lebens in München. 

Um weitere Schäden zu verhindern, lässt der Künstlerhaus-Verein zunächst ein Notdach über der Ruine des Hauptgebäudes errichten. Für den vollständigen Wiederaufbau fehlen jedoch die finanziellen Mittel. Als gemeinnütziger Verein verfügt er über kein eigenes Vermögen, sodass umfangreiche Baumaßnahmen zunächst nicht möglich sind. 


1. 10 1961 - Wiedereröffnung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Das Münchner Künstlerhaus wird nach seinem Wiederaufbau feierlich wiedereröffnet. Das Festspiel zur Eröffnung stammt - wie bereits 1900 - aus der Feder von Eugen Roth.


1962 - Aufbruch in die Moderne

München-Kreuzviertel * In den folgenden Jahren entwickelt sich das Künstlerhaus erneut zu einem bedeutenden Ort zeitgenössischer Kunst. 1962 findet im Gewölbekeller die deutsche Erstaufführung von Pablo Picassos einzigem Theaterstück „Wie man Wünsche beim Schwanz packt“ statt. 


Ab 1967 - Wirtschaftliche Zwänge und Verlust der kulturellen Rolle 

München-Kreuzviertel * Die umfangreichen Bauarbeiten führen zu einer wachsenden Verschuldung des Künstlerhaus-Vereins. Zwar gelingt der Wiederaufbau des kriegszerstörten Gebäudes, doch dessen dauerhafte Finanzierung überfordert den Verein. 

Das Künstlerhaus wird deshalb an das Hotel Bayerischer Hof verpachtet. Hotelier Falk Volkhardt nutzt das Gebäude in den folgenden Jahrzehnten vor allem für gastronomische und wirtschaftliche Zwecke. Der Künstlerhaus-Verein bleibt zwar Eigentümer, tritt jedoch kaum noch öffentlich in Erscheinung. Das Künstlerhaus verliert seine Bedeutung als kultureller Treffpunkt und gerät für lange Zeit weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein.


2006 - Maja Grassinger übernimmt die Präsidentschaft

München-Kreuzviertel * Peter Grassinger, Gründer der Stiftung Münchner Künstlerhaus, beendet seine Präsidentschaft. Anschließend übernimmt Maja Grassinger dieses Amt. 


1852 - Der Startschuss für das Bauprojekt Künstlerhaus

München * Ein Baukomitee gründet sich und legt damit den Grundstein für die eigentliche Baugeschichte des Münchner Künstlerhauses. Bis zur Verwirklichung des Projekts vergeht jedoch mehr als ein halbes Jahrhundert. Die Künstlerelite jener Zeit verfolgt das Ziel, ein repräsentatives Künstlerhaus an einem möglichst zentral gelegenen Standort zu errichten. 

Mehrere Standorte für das geplante Künstlerhaus werden geprüft. Zunächst fällt die Wahl auf ein Grundstück nahe der Harmlos-Statue am Englischen Garten, das jedoch nicht erworben werden kann. 


1883 - Die Allotria schafft neue Perspektiven

München-Kreuzviertel * Die Künstlergesellschaft Allotria findet auf der Suche nach einem geeigneten Treffpunkt einen Ort an der ehemaligen Stadtmauer. Dort steht das historische Hofbrunnenhaus „Beim Leinfelder“, ein Relikt der früheren Hofleinwandkammer. Der Architekt und Kunsthandwerker Lorenz Gedon entwirft ein Vereinshaus, das ganz auf die Bedürfnisse der Künstler zugeschnitten ist – mit Ateliers, Gesellschaftsräumen und Raum für das gesellige Vereinsleben.

Durch die Initiative des langjährigen Allotria-Präsidenten und Malerfürsten Franz von Lenbach gewinnt auch das Projekt eines Münchner Künstlerhauses entscheidend an Dynamik. Die Stadt München und das Königshaus überlassen der Künstlerhauskommission ihre Grundstücke am Maximiliansplatz zu einem symbolischen Kaufpreis. Darüber hinaus stellt die Stadt einen Zuschuss zu den Baukosten bereit und schafft damit die finanzielle Grundlage für die weitere Planung. 


3. 7 1893 - Grundsteinlegung für das Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * In Anwesenheit des Prinzregenten wird der Grundstein für das Münchner Künstlerhaus gelegt. In der eingemauerten Urkunde heißt es: „Das Haus soll allen Künstlern Münchens ein Sammelplatz sein, ein Mittelpunkt für Frohsinn, Rat und erste Tat.“ Gemeinsam mit Silber- und Schaumünzen wird sie im Fundament des Gebäudes hinterlegt. 


29. 3 1900 - Feierliche Eröffnung des Münchner Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Nach siebenjähriger Bauzeit eröffnet Prinzregent Luitpold das Münchner Künstlerhaus feierlich. 


6. 2 1902 - Das „Don-Juan-Fest“ im Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Künstler und Münchner Bürgertum treffen sich erneut im großen Festsaal des Künstlerhauses - diesmal zum „Don-Juan-Fest“. 


15. 6 1902 - Gründung des „Vereins für Volkskunst und Volkskunde“ 

München-Kreuzviertel * Der „Verein für Volkskunst und Volkskunde“ wird im Künstlerhaus gegründet. Gabriel von Seidl soll zunächst den Vorsitz des neuen Vereins übernehmen, verzichtet jedoch wegen seiner bereits bestehenden Verpflichtungen beim Isartalverein. Den Vorsitz übernimmt schließlich der Architekt und Hochschullehrer August Thiersch. 


1929 - Trotz Krise – Das Künstlerhaus bleibt bestehen 

München-Kreuzviertel * Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 und die vorausgehende Hyperinflation von 1923 verschärfen die finanzielle Lage erheblich. Einnahmen aus Vermietungen, Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen reichen häufig nicht aus, den Betrieb zu sichern. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bleibt das Künstlerhaus bestehen. 


1937 - Umbau im Zeichen der NS-Architektur

München-Kreuzviertel * In den Jahren 1937 und 1938 wird das Künstlerhaus im Bereich des vorgelagerten Restaurantflügels nach Plänen des Architekten und Reichskultursenators Woldemar Brinkmann umgebaut. Die Neugestaltung der Innenräume orientiert sich am Deutschen Pavillon der Pariser Weltausstellung von 1937, den Albert Speer entworfen hat. Damit spiegelt der Umbau die architektonischen und ideologischen Vorstellungen des nationalsozialistischen Regimes wider.


1958 - Spenden für den Wiederaufbau des Künstlerhauses

München-Kreuzviertel * Einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau leistet 1958 eine Spendenaktion im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt München. Mit einem eindrucksvollen Aufruf wirbt der Künstlerhaus-Verein um Unterstützung der Münchner Bevölkerung - mit Erfolg. 


1860 - Die Suche nach dem richtigen Standort für das Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Der Münchner Künstlerschaft wird am Maximiliansplatz ein Grundstück für das geplante Künstlerhaus als Schenkung angeboten. Für diesen Standort entwickelt der Professor für Baukunst an der Königlichen Akademie der Künste, Ludwig Lange, einen Entwurf. Noch während der Kostenplan entsteht, scheitert das Vorhaben: König Max II. lehnt es ab, die Eschenanlage am Maximiliansplatz für den Bau des Künstlerhauses aufzugeben.

Daraufhin bietet der Münchner Magistrat ein Palais in der Sonnenstraße an, das damals als Gebärklinik genutzt wird und später das Postscheckamt beherbergt. Doch auch diese Lösung erweist sich letztlich als nicht realisierbar. 


2 1892 - Die Standortfrage für das Künstlerhauses ist geklärt

München-Kreuzviertel * Die Entscheidung als Standort „Beim Leinfelder“ als endgültigen Bauplatz des Münchner Künstlerhauses. Die Künstlergenossenschaft übernimmt selbst die Bauherrschaft. Mit der Planung wird der Architekt Gabriel von Seidl beauftragt. Er entwirft ein repräsentatives Gebäude im Stil der italienischen Renaissance – ein architektonisches Bekenntnis zum kulturellen Selbstverständnis und hohen Anspruch der Münchner Künstlerschaft.

Zur Finanzierung des Bauvorhabens leisten Veranstaltungen wie das „Winterfest der Münchner Künstler“ und das „Arkadienfest“ einen wichtigen Beitrag. Gemeinsam mit zahlreichen Spenden kommen rund 320.000 Mark zusammen. Den Vorsitz der Baukommission übernehmen Ferdinand von Miller und Franz von Lenbach.


1897 - Der Rohbau des Münchner Künstlerhauses ist vollendet

München-Kreuzviertel * Vier Jahre nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau des Münchner Künstlerhauses vollendet. 


14. 7 1944 - Zerstörung des Münchner Künstlerhauses 

München-Kreuzviertel * Bei einem Luftangriff am 14. Juli 1944 wird das Münchner Künstlerhaus schwer getroffen und brennt nahezu vollständig aus. Das Gebäude bleibt als Ruine zurück.


Ab 8 1914 - Krisenjahre und wirtschaftliche Herausforderungen

München-Kreuzviertel * Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs enden die glanzvollen Anfangsjahre des Münchner Künstlerhauses. Große Feste und gesellschaftliche Veranstaltungen bleiben aus, da es sowohl an den Anlässen als auch an den finanziellen Mitteln fehlt.


1938 - Gleichschaltung des Künstlerhauses

München * Der Münchner Künstlerverein im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung aufgelöst. Sein Vermögen geht auf die „Kameradschaft der Künstler e. V.“ über, die ausschließlich sogenannte „arische“ Kunstschaffende aus München und dem Umland aufnimmt. 

Die „Kameradschaft der Künstler“ ist Teil der nationalsozialistisch kontrollierten Reichskulturkammer. Für Künstlerinnen und Künstler ist die Mitgliedschaft in dieser Organisation Voraussetzung, um ihren Beruf weiterhin ausüben zu dürfen. 

Die Auflösung und Enteignung des Künstlerhaus-Vereins erfolgt aus politischen und ideologischen Gründen und ist Teil der umfassenden Gleichschaltung des kulturellen Lebens durch das NS-Regime.


1554 - Die Stadt lässt ein zweites Brunnwerk errichten

München-Kreuzviertel * Die Stadt lässt nördlich des Neuhauser Tores ein zweites Brunnwerk errichten, das sogenannte Gasteiger Brunnhaus am heutigen Künstlerhaus. 


20. 11 1918 - Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

München * Ein aus Künstler- und Bürgerkreisen gebildeter Ausschuss berät im Künstlerhaus über die Empfangsfeierlichkeiten zu Ehren der nach München zurückkehrenden 60.000 bayerischen Soldaten. Die Stadt stellt dafür 50.000 Mark zur Verfügung. Damit sollen der Bahnhof und Ehrenpforten ausgeschmückt werden.


1850 - Der lange Weg zum Künstlerhaus

München * Die Idee eines eigenen Hauses für die Münchner Künstlerschaft begleitet die Kunstszene über viele Jahrzehnte. Zahlreiche Künstlervereinigungen – darunter die „Künstlergenossenschaft“, der „Künstlersängerverein“, „Jung-München“, „Fidelio“ und der „Künstlerunterstützungsverein“ - greifen die Vision eines gemeinsamen Künstlerhauses immer wieder auf und entwickeln dazu konkrete Pläne und Vorstellungen.

Erstmals werden diese Überlegungen bereits 1850 in einem Protokoll schriftlich festgehalten. Darin formulieren die Initiatoren das Ziel, „dem deutschen Künstler für alle Zeiten eine Heimat in München bereiten und zugleich der Wissenschaft eine Unterkunft bieten“.


31. 3 1900 - Ein „Prunkfest“ im Münchner Künstlerhaus

München-Kreuzviertel * Im Münchner Künstlerhaus findet ein glanzvolles Festbankett statt, zu dem der Prinzregent seinen Enkel, Prinz Rupprecht, als offiziellen Vertreter entsendet. Fanfaren und eine festliche Illumination des Künstlerhauses sowie zahlreicher repräsentativer Gebäude prägen den festlichen Abend. 

Die Eröffnung gilt als eines der bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignisse Münchens. Die „Münchner Neuesten Nachrichten“ würdigen das Fest als „Prunkfest“, das den Ruf der Münchner Künstlerschaft als Ausrichter glanzvoller Veranstaltungen eindrucksvoll bestätigt. 

Auch die künstlerische Gestaltung des Hauses findet große Anerkennung. Gabriel von Seidl entwirft das Gebäude im Stil der italienischen Hochrenaissance und stattet die Innenräume mit außergewöhnlicher Sorgfalt aus. Edle Materialien, kunstvolle Möbel, Wandmalereien, Spiegel, Gobelins und Stuckdecken verleihen dem Künstlerhaus seine repräsentative Ausstrahlung. 

Von der ursprünglichen Ausstattung sind bis heute das fünfjochige Foyer sowie das sogenannte Venezianische Zimmer – der ehemalige Muschelsaal des Restaurants – im Original erhalten geblieben.


19. 4 1959 - Feierliche Eröffnung der restaurierten Gasträume

München-Kreuzviertel * Die restaurierten Gasträume im Künstlerhaus können feierlich wiedereröffnet werden. 


19. 5 1901 - Das Künstlerhaus wird zum gesellschaftlichen Mittelpunkt 

München-Kreuzviertel * Mit dem „Münchner Frühlingsfest“ etabliert sich das Künstlerhaus als bedeutender Treffpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Die Berliner Zeitschrift „Moderne Kunst“ beschreibt die Münchner Künstlerschaft als „die Blüte des gesamten Lebens der Stadt“, die in allen Bevölkerungsschichten verwurzelt sei.

Prinzregent Luitpold zeigt großes Interesse am künstlerischen Leben und nimmt – trotz seines hohen Alters – nach Möglichkeit persönlich an den Künstlerfesten teil. Sein regelmäßiger Austausch mit etablierten Künstlern ebenso wie mit jungen Talenten unterstreicht seine enge Verbundenheit mit der Münchner Kunstszene.

Beim Frühlingsfest findet erstmals eine Versteigerung von Gemälden statt. Zu den Stiftern zählen namhafte Künstler wie Franz von Lenbach und Franz von Defregger. Die Auktion leitet der Volksschauspieler Konrad Dreher, Gründer des Schlierseer Bauerntheaters. Der Erlös kommt dem chronisch unterfinanzierten Künstlerhausverein zugute, der das Gebäude seit 1900 von der Künstlergenossenschaft gepachtet hat.


1963 - Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle

München-Kreuzviertel * Die neue Galerie im Obergeschoss des Künstlerhauses sorgt mit einer Ausstellung der „Nouveaux Réalistes“ für großes Aufsehen. Zu den Höhepunkten zählt auch die Präsentation der „Schießbilder“ von Niki de Saint Phalle, bei der die Künstlerin während der Vernissage ihre mit Farbbeuteln präparierten Reliefs durch gezielte Schüsse vollendet. 


14. 4 1902 - Feier zum 70. Geburtstag von Wilhelm Busch

München-Kreuzviertel * Im großen Festsaal des Künstlerhauses wird der 70. Geburtstag von Wilhelm Busch gefeiert. 


1854 - Ein Brunnen für den Münchner Glaspalast am Alten Botanischen Garten

München-Haidhausen - München-Maxvorstadt * Der Brunnen, der sich heute auf dem Weißenburger Platz befindet, wird eigens für den Münchner Glaspalast am Alten Botanischen Garten geschaffen. 


15. 7 1854 - Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

München-Maxvorstadt * Die im Glaspalast stattfindende Industrie-Ausstellung wird von König Max II. feierlich eröffnet.

Nur wenige Tage später bricht die Cholera aus. Bei der Eröffnungsrede bricht ein Billeteur tot zusammen. Man glaubt an einen Schlaganfall, doch vermutlich handelt es sich um das erste Opfer der Cholera.


1889 - Gemeindezentrum an der Herzog-Max-Straße 3 eröffnet

München-Kreuzviertel * Der Bau des Gebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 ist fertiggestellt. Er beherbergt - bis zur Enteignung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1938 - neben Wohnungen und zwei Betsälen das Wohlfahrts- und Jugendamt sowie die Israelitische Armenpflege, das Rabbinat und die Kanzlei der Münchner Kultusgemeinde.


1888 - Die Nebengebäude der Hauptsynagoge entstehen

München-Kreuzviertel * Der Bau des Verwaltungs- und Wohnungsgebäudes an der Herzog-Max-Straße 3 und 5 - neben der Hauptsynagoge - beginnt. 


1878 - Ein „Ort der Halbwelt mit Prostituierten“ im Thalia-Theater

München-Ludwigsvorstadt * Der Schriftsteller Karl Theodor von Perfall entdeckt im Thalia-Theater im Grünen Hof in der Bayerstraße 16a einen „Ort der Halbwelt mit Lebemännern und Prostituierten in den Logen“, die sich an „leichtgeschürzten Offenbachiaden“ erfreuen.


1955 - Rückgabe des Synagogengrundstücks 

München-Kreuzviertel * Das ehemalige Grundstück der Hauptsynagoge wird 1955 an die Israelitische Kultusgemeinde zurückgegeben. Da ein Wiederaufbau oder Neubau einer Synagoge an dieser Stelle aus verschiedenen Gründen nicht realisierbar erscheint, veräußert die Gemeinde Teile des Areals an den Karstadt-Konzern. 

Den Bereich, auf dem sich die Hauptsynagoge befunden hat, erwirbt die Stadt München. Dort entsteht eine Grünanlage. Zugleich vereinbaren die Stadt und die Israelitische Kultusgemeinde, an dem historischen Ort ein Denkmal zur Erinnerung an die zerstörte Synagoge und die Verfolgung der Münchner Juden zu errichten.


17. 9 1633 - Die Paulanermönche kommen in den Besitz der Lärchlbrauerei

München-Hackenviertel * Zum Bier kommen die Paulanermönche durch das Erbe einer dankbaren Brauerwitwe aus der Neuhauser Gasse.

Die Besitzerin der Lärchlbrauerei hat ihren schwachsinnigen Sohn Andreas, der „ein toreter Tropf“ ist, in die Obhut der Paulanerpatres gegeben. Und da sie nach dem Tod ihres Mannes nichts mit dem Braurecht anfangen kann, überträgt sie es - mit Dreingabe einiger Grundstücke, 1.450 Gulden Barvermögen, Schmuckstücken, einer Wohnungseinrichtung sowie Brauereiutensilien und Vorräten - an die Eremiten vom Heiligen Francesco di Paola. 


26. 6 1938 - Öffentliche Zustimmung und weitere Nutzung des Synagogen-Geländes

München-Kreuzviertel * Während der Abriss der Hauptsynagoge voranschreitet, feiert die nationalsozialistische Propaganda die Zerstörung des Gotteshauses. Die NS-Zeitung „Der Stürmer“ kommentiert den Vorgang am 26. Juni 1938 mit den Worten: „Ein Schandfleck verschwindet.“ 

Anders als beim wenige Tage später beginnenden Abriss der evangelischen Matthäuskirche regt sich gegen die Zerstörung der Synagoge in der Öffentlichkeit kein nennenswerter Protest. Die Beseitigung des jüdischen Sakralbaus zur Schaffung neuer Verkehrs- und Freiflächen wird weitgehend widerspruchslos hingenommen. 

Der ebenfalls vorgesehene Abriss des jüdischen Gemeindehauses in der Herzog-Max-Straße 3–5 wird jedoch nicht umgesetzt. Stattdessen übernimmt das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS die Gebäude. Ab 1940 befindet sich dort eine Dienststelle des Lebensborn e. V., einer nationalsozialistischen Organisation zur Förderung der bevölkerungspolitischen Ziele des Regimes.


1892 - Das Panorama an der Goethestraße 45 wird abgerissen

München-Ludwigsvorstadt * Das Panorama an der Goethestraße 45 wird abgerissen.


1634 - Die Paulaner erhalten die Brauerlaubnis und Protest

München-Hackenviertel * Mit kurfürstlicher Genehmigung dürfen die Paulaner-Mönche ihren Haustrunk brauen und - nach jährlich neu einzuholender Erlaubnis - am Namenstag ihres Ordensgründers den Klosterbesuchern ihr Bier anbieten.

„Allein es wurde dies nicht so genau genommen: Die Paulaner schenkten das ganze Jahr hindurch aus purer Charitative und gratis Bier aus. Selbstverständlich auch an die die Religiosen besuchenden Verwandten und vielen Freunde aus Pflicht der Höflichkeit!“

So viel [un]christliche Konkurrenz der Paulanerpatres bringt die Münchner Brauer in Rage. Sie wenden sich an den Bürgermeister und die Räte der kurfürstlichen Hauptstadt, mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens. Also keine Gründungsurkunde, sondern dieser Protestbrief gegen die „pfäffische Konkurrenz“ gilt als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei. 


7. 6 1938 - Hitler ordnet den Abriss der Hauptsynagoge an

München-Kreuzviertel * Nach dem Besuch einer Veranstaltung im benachbarten Künstlerhaus ordnet Reichskanzler und NSDAP-Führer Adolf Hitler persönlich den Abriss der Münchner Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße an. Die Nationalsozialisten begründen die Maßnahme offiziell mit „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“. Tatsächlich handelt es sich um einen ideologisch motivierten Akt gegen die jüdische Gemeinde und eines der frühesten sichtbaren Zeichen der verschärften Verfolgungspolitik des NS-Regimes. 

Mit der Zerstörung der Hauptsynagoge verliert die Israelitische Kultusgemeinde ihr bedeutendstes religiöses und repräsentatives Zentrum. Der Abriss markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zur vollständigen Entrechtung und Verdrängung der jüdischen Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben.


8. 6 1938 - Die jüdische Gemeinde wird vor vollendete Tatsachen gestellt

München-Kreuzviertel * Am Tag nach Hitlers Befehl setzt die Stadt die Repräsentanten der Israelitischen Kultusgemeinde von der Entscheidung zum Abriss der Hauptsynagoge in Kenntnis. Zugleich erfahren sie, dass das Grundstück an der Herzog-Max-Straße 3–7 für 185.000 Reichsmark an die Stadt zu veräußern ist. Ein Einspruch gegen die Maßnahme oder gar Widerstand kommen unter den politischen Bedingungen des NS-Regimes nicht in Betracht. 

Noch am selben Abend organisiert die Gemeinde einen letzten Gottesdienst in der Synagoge. Zahlreiche Gemeindemitglieder nehmen Abschied von ihrem religiösen und kulturellen Zentrum, dessen bevorstehende Zerstörung das Ende einer Epoche jüdischen Lebens in München symbolisiert.


1882 - Grundstück für die neue Hauptsynagoge gesichert

München-Kreuzviertel * Die Bauplatzsuche für die neue Synagoge ist von Erfolg gekrönt. Auf persönliche Intervention von König Ludwig II. stellt die Königliche Krongutsverwaltung eines der begehrtesten Grundstücke im innerstädtischen Bereich der Haupt- und Residenzstadt dafür zur Verfügung. Es kostet 348.000 Mark und ermöglicht den Bau eines freistehenden und repräsentativen Sakralbaus.

Damit hat die jüdische Gemeinde erreicht, was den protestantischen Gläubigen bis zum heutigen Tag verwehrt blieb: Ein Gotteshaus innerhalb der alten Stadtmauern. 


8. 7 1938 - Abriss der Hauptsynagoge unter Zeitdruck 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge erfolgen unter erheblichem Zeitdruck. Adolf Hitler verlangt, dass sie spätestens bis zum „Tag der Deutschen Kunst“ am 8. Juli 1938 vollständig beseitigt ist. Die Zerstörung des Gotteshauses soll rechtzeitig vor den repräsentativen Feierlichkeiten des NS-Regimes abgeschlossen sein und aus dem Stadtbild verschwinden. 

Der beschleunigte Abriss unterstreicht den symbolischen Charakter der Maßnahme, mit der die Nationalsozialisten die jüdische Präsenz im Zentrum Münchens demonstrativ tilgen wollen.


10. 8 1797 - Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer

München * Franz Xaver Zacherl heiratet Maria Elisabeth Schmederer. Durch diese „vorteilhafte Eheschließung” erhält er die Voraussetzung für eine Münchner Braugerechtsame - und mit der Aussteuer der Braut von 7.000 und seiner eigenen in Höhe von 3.000 Gulden steht der geplanten Übernahme der Hallerbrauerei in der Neuhauser Gasse - gleich gegenüber der Michaelskirche - noch im Jahr der Hochzeit nichts mehr im Wege. 


28. 9 1980 - Gewerkschaften, Kirchen und Politiker rufen zu mehr Toleranz auf

München * Am „Tag des ausländischen Arbeitnehmers“ rufen Gewerkschaften, Kirchen und Politiker zu mehr Toleranz gegenüber den in Deutschland lebenden Ausländern auf. Man appelIiert an die Bevölkerung, der von neonazistischen Kräften geschürten Ausländerfeindlichkeit entgegenzutreten.


1967 - Nachnutzung des ehemaligen Synagogengeländes 

München-Kreuzviertel * Unter Teilen des ehemaligen Grundstücks der 1938 zerstörten Hauptsynagoge wird eine Tiefgarage für den Karstadt-Konzern errichtet. Die kommerzielle Nutzung des Areals steht exemplarisch für den lange Zeit zurückhaltenden Umgang mit den Erinnerungsorten jüdischen Lebens in München. Erst allmählich rückt die historische Bedeutung des Geländes wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein.


9. 6 1938 - Beginn des Abrisses der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Abbrucharbeiten an der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße beginnen. Mit den Arbeiten wird die Baufirma Leonhard Moll beauftragt. Der Abriss erfolgt auf Anordnung des NS-Regimes und markiert die erste gezielte Zerstörung einer Synagoge in Deutschland durch die Nationalsozialisten noch vor den Novemberpogromen von 1938. 

Für die jüdische Gemeinde Münchens bedeutet der Verlust ihres bedeutendsten Gotteshauses einen schweren Einschnitt. Die Zerstörung der Synagoge wird öffentlich inszeniert und macht die zunehmende Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.


4. 2 1800 - Zwei Neffen werden zu Söhnen

Vorstadt Au * In ihrer 42 Jahre bestehenden Ehe haben Maria Elisabeth und Franz Xaver Zacherl nur ein einziges Kind, das aber nur vierzehn Monate - bis zum 10. April 1801 - lebt. Aus diesem Grund nehmen die Eheleute zwei ihrer Neffen - Ludwig und Heinrich Schmederer an Leibesstatt an. 


25. 9 1799 - Franz Xaver Zacherl ist Braumeister und Münchner Bürger

München * Franz Xaver Zacherl ist berechtigt, seine Briefe mit dem Zusatz „Münchner Bürger und Hallerbräu allhier” zu unterzeichnen. Er hat an diesem Tag den Brauerbrief und gleichzeitig das Münchner Bürgerrecht übertragen bekommen. Bei der Übernahme der Hallerbrauerei durfte er noch nicht brauen. Er musste erst die Gesellenprüfung auch die Meisterprüfung im Brauerhandwerk ablegen. 


Um 8 1887 - Münchens neue Hauptsynagoge prägt das Stadtbild

München-Kreuzviertel * Im Sommer 1887 können die Außen- und Innenarbeiten an der Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 abgeschlossen und der Sakralbau seiner Bestimmung übergeben werden. 

Die zeitgenössischen Kritiker würdigen den Bau als „ein völlig selbstständiges Werk von ausgeprägter Eigenart, ein Denkmal, nicht nur des Meisters, der es geschaffen hat, sondern auch der Zeit, in der es entstand“. 

Das „Münchener Tagblatt“ vermerkt überschwänglich, dass das „architektonische Schmückkästchen München“ nun wieder „um eine köstliche Perle reicher geworden“ sei. „Besonders markant und in die Augen springend ist der Turm, der an der westlichen Front über der Vorhalle des Männerraumes und einem Teile der Frauen-Empore errichtet ist. Den Hauptteil der Synagoge bildet der dreischiffige, in 5 Joche gegliederte Hallenbau, der bei einer Länge von 50 Metern rund 30 Metern Breite hat. Das Mittelschiff hat eine Höhe von 18 Metern, die Seitenschiffe von 15 Metern.“

Über die Ausgestaltung im Inneren schreibt der Rabbiner Leo Baerwald: Sie ist „von wohtuender Harmonie in Farbe und Proportionen und wirkt, ohne überladen zu sein, prächtig, da die Synagoge sonst Schlichtheit ausweist“. Und tatsächlich entstand mit der neuen Synagoge ein Bauwerk, das das gewachsene Selbstverständnis der jüdischen Gemeinde Münchens für jedermann weithin sichtbar macht. Das imposante Bauwerk an prominenter Stelle ist ein Symbol und die stolze Demonstration der Zugehörigkeit der jüdischen Mitbürger zur Münchner Stadtgesellschaft. 

Die nichtjüdische Gesellschaft hat die jüdische Religiosität und Kultur inzwischen weitgehend respektiert. Bis zur Akzeptanz ist es allerdings noch ein weiter Weg. Das zeigt auch die Formensprache der Synagoge. War schon das Gebäude an der Westenriederstraße äußerlich ein schlichtes, architektonisch unauffälliges Gotteshaus, so lehnt sich auch der Neubau in seiner gestalterischen Orientierung stark an christliche Sakralbauten an. Selbst wenn das Bauwerk beeindruckender ausfiel, so musste die Israelitische Kultusgemeinde dennoch weitgehend auf eine eigenständige architektonische Ausdrucksweise verzichten. 


16. 9 1887 - Die neue Hauptsynagoge wird feierlich eingeweiht

München-Kreuzviertel * Um 17 Uhr erfolgt - unter interessierter Beteiligung der Münchner Öffentlichkeit und der offiziellen Repräsentanten von Stadt und Staat - die feierliche Einweihung der neuen, nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellten Münchner Haupt-Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7. Ausgestattet mit 1.000 Männer- und 800 Frauen-Betstühlen ist sie - nach der Berliner und der Breslauer Synagoge - das drittgrößte deutsche jüdische Gotteshaus. 

Architekt der Münchner Synagoge ist Albert Schmidt, der zuvor schon die Planungen für die protestantische Lukas-Kirche, die Deutsche Bank und den Löwenbräukeller ausgeführt hat. 

Der gesamte Kostenaufwand von über 1,5 Millionen Mark für die Kirche und das danebenstehende Gemeindehaus hat die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Jüdischen Kultusgemeinde bis an die Grenzen des 

Erträglichen belastet. Die Finanzierung des ehrgeizigen Bauvorhabens erfolgt in erster Linie durch Geld- und Sachspenden, aber auch durch den Verkauf von Betstühlen, die zwischen 200 und 1.700 Mark kosten. Der Preis richtet sich nach seinem Platz innerhalb des Sakralraums und der Nähe zur Heiligen Lade. 

Die neue Haupt-Synagoge entwickelte sich rasch zu einem Mittelpunkt des religiösen und kulturellen Lebens der Münchner Juden. Neben den Gottesdiensten wird das Haus auch für Konzerte und Vorträge genutzt. Das Anwachsen der Kultusgemeinde und der damit verbundene erhöhte Verwaltungsaufwand macht den Bau eines neuen Gemeindehauses notwendig. 


5. 9 1937 - Letztes Jubiläum der Hauptsynagoge 

München-Kreuzviertel * Die Israelitische Kultusgemeinde München begeht den 50. Jahrestag der Einweihung der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Damit jährt sich die feierliche Eröffnung des Gotteshauses von 1887 zum letzten Mal. 

Die bei der Einweihung geäußerte Hoffnung, die Synagoge möge „vor widrigen Schicksalen bewahrt bis in ferne Jahrhunderte übergehen“, erfüllt sich nicht. Bereits wenige Monate später wird das Gebäude auf Anordnung des NS-Regimes abgebrochen. Offiziell erfolgt die Maßnahme aus „städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen“, tatsächlich wird die Hauptsynagoge als erste Synagoge Deutschlands gezielt von den Nationalsozialisten zerstört. Ihr Abriss markiert einen weiteren Schritt der systematischen Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung.


20. 6 1953 - 10.000 Münchner protestieren gegen die Samstagsöffnung

München * Die Firmen C&A Brenninkmeyer und Salamander halten ihre Geschäfte - wie angekündigt - auch an diesem Samstag bis 17:00 Uhr offen. Etwa 10.000 Münchner protestieren gegen diese Maßnahme. Es kommt zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen.

Vier Hundertschaften der Bayerischen Bereitschaftspolizei - wieder mit Stahlhelm und Karabiner bewaffnet - versuchen unter Zuhilfenahme eines Wasserwerfers die Aufständischen zu vertreiben. Die Protestierer flüchten zwar beim Anblick des Wasserwerfers, doch wenn dieser nach fünf Minuten wieder zum Befüllen der Wassertanks in die Ettstraße fahren muss, sind die Demonstranten schon wieder da.

Nach Auffassung der Polizei ist der Wasserwerfer „das humanste Zwangsmittel der Polizei, er schafft keine Märtyrer, wie das vielleicht beim Gebrauch des Gummiknüppels der Fall wäre, sondern er macht lächerliche Gestalten aus den Demonstranten“. 


9. 11 1969 - Enthüllung des Synagogen-Denkmals

München-Kreuzviertel * Münchens Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel enthüllt im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den Gedenkstein auf dem ehemaligen Gelände der Hauptsynagoge. Das Denkmal erinnert an die 1938 zerstörte Synagoge an der Herzog-Max-Straße sowie an die Verfolgung und Ermordung der Münchner Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus. 

Mit der Einweihung des Mahnmals erhält der historische Ort erstmals eine sichtbare Form des öffentlichen Gedenkens. Der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 verleiht der Zeremonie dabei eine besondere symbolische Bedeutung.


30. 1 1866 - Mittelersuchen für einen Synagogen-Neubau

München * Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde bittet den Münchner Stadtmagistrat um finanzielle Unterstützung für den Neubau einer größeren Synagoge. Doch erst muss ein geeigneter Bauplatz gefunden werden, wobei sich diese Suche sich als ebenso schwierig gestaltet wie die weitere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Die Verhandlungen ziehen sich in die Länge.


1968 - Wettbewerb für das Synagogen-Denkmal

München-Kreuzviertel * Für das geplante Denkmal auf dem Gelände der 1938 zerstörten Hauptsynagoge schreibt die Stadt München Anfang 1968 einen Künstlerwettbewerb aus. Den mit 6.000 D-Mark dotierten ersten Preis erhält der Münchner Bildhauer Herbert Peters. Sein Entwurf bildet die Grundlage für das künftige Mahnmal, das an die Zerstörung der Hauptsynagoge und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in München erinnern soll.


14. 2 1884 - Die Bauarbeiten an der Hauptsynagoge beginnen

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der neuen Synagoge an der Herzog-Max-Straße 7 beginnen und lassen das jüdische Gotteshaus in die Höhe wachsen.

Zwischenzeitlich hat die Israelitische Kultusgemeinde den Beschluss gefasst, die nahezu sechzig Jahre alte Synagoge an der Westenriederstraße nicht zu erhalten und statt dessen die finanziellen Mittel für die erforderlichen Sanierungsarbeiten in den Bau der neuen Haupt-Synagoge zu investieren. 


5. 9 1801 - Die Kurfürsten-Witwe Maria Leopoldine kehrt nach München zurück

Laibach * Die inzwischen 24-jährige Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine kehrt aus ihrem Exil in Laibach nach München zurück. 


13. 6 1953 - Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss

München * Die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen - HBV und die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft - DAG haben zur Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss aufgerufen.

Der Protestmarsch bewegt sich vom Arbeitsamt in der Maistraße über den Sendlinger-Tor-Platz zum Stachus und von dort weiter in die Altstadt, wo er sich in der Kaufingerstraße vor C&A Brenninkmeyer staut. Demonstranten blockieren im Inneren des Geschäfts die neumodernen Rolltreppen.


3 1900 - Antisemitische Ausschreitungen bei einer politischen Versammlung 

München-Hackenviertel * Bei einer Veranstaltung des Liberalen Demokratischen Vereins im Münchner Kreuzbräu kommt es zu schweren Störungen und einer Massenschlägerei. Der Wiener Gemeinderat Lucian Brunner soll dort im Auftrag des Historikers und Pazifisten Ludwig Quidde einen Vortrag halten. Anhänger der Christlich-Sozialen Vereinigung versuchen jedoch, die Veranstaltung zu verhindern. 

Als Ludwig Quidde das Rednerpult betritt, wird er mit lautem Gejohle, Pfeifkonzerten und antisemitischen Rufen empfangen. Vor dem Veranstaltungslokal bringen die Störer zudem ein Plakat mit der Aufschrift „Hier werden wegen Kohlemangels Juden verbrannt“ an. Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende öffentliche Präsenz und Radikalisierung antisemitischer Agitation in München zu Beginn des 20. Jahrhunderts.


1910 - Das Kino in der Dachauer Straße 16 heißt jetzt Gabriels Tonbildtheater

München-Maxvorstadt * Aus Carl Gabriels The American Bio-Cie./Carl Gabriel's Thater lebender Bilder in der Dachauer Straße 16 wird Gabriels Tonbildtheater.


21. 4 1907 - Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino

München-Maxvorstadt * Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino unter dem weltmännischen Namen „The American Bio-Cie./Carl Gabriel's Theater lebender Bilder“ mit 145 Plätzen. Es ist Münchens viertes Kino. Es werden Stummfilme gezeigt, die von einem mehr oder weniger talentiertem Klavierspieler und einem Explikateur, einen Filmerklärer, begleitet werden.

An den Lehnen der Vordersitze sind Drahtgestelle angebracht, in denen man seinen Masskrug abstellen kann. Statt Popkorn und Eis - wie heute - werden Schokolade und Wurstsemmeln verkauft.

Nach 19 Uhr geht fast niemand mehr ins Kino, denn: „Der Münchner geht im Gegensatz zum Berliner, soweit er es ermöglichen kann, lieber Nachmittags ins Kino, weil er den Abend gern im Bierrestaurant verbringt.“Trotzdem suchen die „Gebildeten“ das Kino erst im Schutz der Dunkelheit auf. Etwaige Bekannte begrüßen sich - wenn überhaupt - mit einem verlegenem Lächeln. Es gibt Logen mit einem Loch im Vorhang, von dem aus man zwar alles sehen kann, selbst aber nicht gesehen wird.

Die Münchner Polizei besucht im Auftrag der Obrigkeit regelmäßig die Kinematographen. Sie muss sicherstellen, dass im dunklen Kinosaal alles „sittlich“ und „mit rechten Dingen“ zugeht.


1866 - Ausbau und neue Standorte entlasten die Akademie

München-Kreuzviertel * Um der anhaltenden Raumnot der Akademie der Bildenden Künste zu begegnen, wird am Chor der Michaelskirche ein Querbau errichtet. Zusätzlich werden externe Räume angemietet und mehrere Ateliers in den 1854 erbauten Glaspalast verlegt. 


Ab 1813 - Zulassung zur Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die Konstitution der Akademie der Bildenden Künste von 1808 regelt auch die Aufnahme der Studierenden: Bewerber („Eleven“) müssen mindestens 13 Jahre alt sein. Frauen werden dabei nicht erwähnt. 

Dennoch zeigen die Matrikelbücher, dass zwischen 1813 und 1841 knapp fünfzig Kunstschülerinnen an der Akademie eingeschrieben sind - ein deutlicher Hinweis auf eine Praxis, die über die offiziellen Bestimmungen hinausgehen. 


6. 6 1864 - Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins

München-Hackenviertel * Im Kreuzbräu an der Brunnstraße findet eine Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins, also eines Vereins zur möglichst billigen Beschaffung von Lebensmitteln, statt. Man diskutiert dort die Erfahrungen aus anderen Städten und schlägt die Schaffung eines Gründungskomitees vor. 


1862 - Die Kunstakademie platzt aus allen Nähten

München-Kreuzviertel * Der Nordflügel des ehemaligen Jesuitenkollegs wird zur Unterbringung weiterer Räume für die Kunstakademie aufgestockt. 


1809 - Der Lehrbetrieb der Kunstakademie startet

München-Kreuzviertel * Die Akademie der Bildenden Künste nimmt ihren Lehrbetrieb in den neu gestalteten Räumen des ehemaligen Jesuitenkollegs auf. Gleichzeitig wird im Hof ein neuer Bau errichtet. 

 


1634 - Die Paulaner-Mönchen dürfen in der Lärchlbrauerei ihren Haustrunk brauen

München-Angerviertel * Die Paulaner-Mönche aus der Au dürfen mit kurfürstlicher Genehmigung in der Lärchlbrauerei in der Neuhauser Gasse ihren Haustrunk brauen. Daraus resultieren Auseinandersetzungen mit den Münchner Brauern.

Es wundert nicht, dass ausgerechnet ein mehrseitiger Beschwerdebrief der Münchner Brauer - mit der Bitte um entschiedene Abhilfe des klösterlichen Brau- und Ausschankunwesens - als Geburtsurkunde der Paulaner-Brauerei gilt. 


1781 - Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht in das Jesuitenkolleg

München-Kreuzviertel * Die „Münchner Zeichnungsschule“ zieht vom „Cottahaus“ in der Theatinerstraße 11 in das ehemalige Jesuitenkolleg an der heutigen Neuhauser Straße um.


6 1811 - Erste Kunstausstellung der Münchner Akademie

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer, Direktor der Akademie der Bildenden Künste, kündigt die erste Ausstellung der neu gegründeten Institution an. Die Erwartungen sind hoch, können jedoch nicht erfüllt werden. Zwar listet ein 24-seitiger Katalog 402 Werke auf, doch stammen diese überwiegend von Studierenden und Lehrenden der Münchner Akademie.

Mangelnde Ausstellungsräume und fehlende finanzielle Mittel - etwa für den Transport externer Werke - führen dazu, dass diese Ausstellung wie auch die folgenden zunächst lokal geprägt blieb. Dennoch zieht die Akademie eine positive Bilanz und berichtet von großem Publikumsinteresse sowie anerkennendem Feedback.

Zugleich wird beschlossen, künftig alle zwei Jahre eine „allgemeine baierische Kunstausstellung“ auszurichten, die ausschließlich an der Akademie stattfinden soll.


27. 7 1813 - Maria Ellenrieder, erste Münchner Kunststudentin an der Akademie

München-Kreuzviertel * Maria Ellenrieder schreibt sich als erste Münchner Kunststudentin an der Akademie ein. Bis 1841 weisen die Matrikelbücher insgesamt 47 Kunststudentinnen aus.


1811 - Neue Säle für die Kunstakademie

München-Kreuzviertel * Die neuen Säle im Hof der Kunstakademie werden eröffnet. Später wird hier auch die Sammlung der Gipsabgüsse hier untergebracht. 


16. 10 1815 - Die Raffael-Gobelins gehen an die Akademie

München * Da die Teppiche nur einen vergleichsweise unbedeutenden Teil des höfischen Kunstbesitzes darstellen und ihr Verlust für die Krone kaum ins Gewicht fällt, stimmt König Max I. Joseph der Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie der Bildenden Künste zu.


1816 - Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die „Raffael-Gobelins“ werden in der Alten Akademie - in der heutigen Neuhauser Straße - in den Antikensälen aufgehängt


5. 9 1660 - Die Karmeliten-Kirche wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Karmeliten-Kirche neben der Wilhelminischen Veste wird eingeweiht. Die von Kurfürst Maximilian I. noch zu seinen Lebzeiten gestiftete Votivkirche ist die erste baierische Barockkirche.


19. 10 1815 - Der Erhalt der „Raffael-Gobelins“ wird quittiert

München-Kreuzviertel * Johann Peter von Langer quittiert dem Obersthofmeisterstab den Erhalt der „Raffael-Gobelins“. 


18. 7 1815 - Bitte um die „Raffael-Gobelins“ für die Kunst-Akademie

München * Johann Peter von Langer, der Direktor der Akademie der Bildenden Künste, richtet an König Max I. Joseph ein Schreiben, in dem er um die Übereignung der „Raffael-Gobelins“ an die Akademie bittet. Er begründet den Antrag damit, dass deren „höchster Wert in der Komposition und dichterischen Erfindung ganz unschätzbar für das Kunststudium und den Unterricht“ sein würden. 

Die „Raffael-Gobelins“ sind im Alten Rathaus gelagert. Dort sind sie weder für die Öffentlichkeit sichtbar, noch ihre Erhaltung gesichert. Da sie keine Gold- und Silberfäden enthalten, ist ihr materieller Wert als gering einzuschätzen. 


10. 7 1936 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Straßenmusik“

München-Hackenviertel * Uraufführung des Films „Straßenmusik“ mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt im Ufa-Theater Sendlingertor-Lichtspiele.


1955 - Einweihung der neuen evangelischen Matthäuskirche

München-Ludwigsvorstadt * Einweihung der neuen evangelischen Matthäuskirche am Sendlinger-Tor-Platz. 


Ab dem 1. 10 1918 - Die Münchener Post steigert ihre Auflage um 15.000 Exemplare

München - Königreich Bayern * Die SPD-Zeitung Münchener Post wird auf der ersten Seite Artikel unter der Überschrift „Fort mit dem Militarismus!“, „Ein Systemwechsel notwendig!“, „Eine neue Politik“ oder „Für ein neues freies Vaterland“ abdrucken. Alleine zwischen dem 1. und 15. Oktober 1918 kann die Zeitschrift damit ihre Auflage um 15.000 Exemplare steigern. 


1891 - Der Lenbachplatz erhält seinen Namen

München-Kreuzviertel * Der Platz vor dem künftigen Künstlerhaus erhält zu Ehren des Malerfürsten Franz von Lenbach seinen Namen. 


Vor 1910 - Der Hundemarkt befindet sich am Altheimer Eck

München-Hackenviertel * Der Hundemarkt befindet sich im Hof des Gasthofs zum Mohrenköpfl am Altheimer Eck. 


24. 7 1705 - Alle ledigen Bauernburschen sind dem Militärdienst zuzuführen

München * Die Kaiserliche Administration befiehlt, alle ledigen und herumziehenden Bauernburschen aufzugreifen und dem Militärdienst zuzuführen.


1981 - Friederike Kreutzkamm übernimmt die Geschäftsführung

München-Kreuzviertel * Nach dem Tod von Fritz Kreutzkamm übernimmt seine Frau Friederike die Geschäftsführung des Familienunternehmens. In der Maxburg an der Pacellistraße eröffnet sie zudem eine kleine Confiserie, die sich erfolgreich etabliert.


Um 1700 - Marianische Kongregationen prägen das katholische Stadtleben 

München * Rund jeder achte Einwohner Münchens gehört als Sodale einer der sechs Marianischen Kongregationen der Stadt an. Die von jesuitischer Frömmigkeit geprägten Laiengemeinschaften besitzen damit erheblichen Einfluss auf das religiöse und gesellschaftliche Leben.  

Neue Mitglieder legen zunächst eine umfassende Lebensbeichte ab und verpflichten sich in einem feierlichen Weiheakt zum lebenslangen Dienst an der Gottesmutter. Von den Sodalen werden regelmäßige Beichte und Kommunion, tägliches Gebet und Gewissenserforschung sowie Bußübungen an den kirchlichen Fast- und Abstinenztagen erwartet. 

Auch in der Öffentlichkeit treten die Kongregationen deutlich hervor: Ihre Mitglieder nehmen geschlossen an Prozessionen, Wallfahrten, Festgottesdiensten und religiösen Theateraufführungen teil. Zugleich verpflichten sie sich, einander in Notlagen beizustehen und verstorbene Mitbrüder auf ihrem letzten Weg zu begleiten. 


15. 5 1705 - Kurfürstin Therese Kunigunde wird die Rückreise verweigert

München * Die Kaiserliche Administration verweigert der Kurfürstin Therese Kunigunde die Rückreise nach München.

8.000 Soldaten marschieren um 7 Uhr vor den Stadttoren auf und drohen mit Bombardierung. Die Münchner kapitulieren. Nun ist die baierische Hauptstadt München, das Rentamt München und damit ganz Baiern besetzt. In der Folge verlegt man den Sitz der Kaiserlichen Administration in die Herzog-Max-Burg.


25. 9 1665 - Kurfürstin Maria Anna von Baiern stirbt

München • Die Kurfürstin-Witwe Maria Anna stirbt. Sie wird in der Münchner Michaelskirche beigesetzt. Durch den Tod der Kaisertochter gelingt es Kurfürst Ferdinand Maria und Henriette Adelaide ihren Wirkungskreis am Münchner Hof deutlich auszudehnen und zu festigen. 


21. 7 1773 - Das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden

Rom-Vatikan * Papst Clemens XIV. stellt das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden aus. Es tritt einen Monat später in Kraft.


1937 - Planungen für die U-Bahn werden wieder aufgenommen

München * Die Hauptstadt der Bewegung wendet sich an die Siemens Bauunion GmbH, die bereits 1919 für ein Münchner U-Bahn-Projekt geworben hat. Die Berliner bekommen den Auftrag. 


19. 6 1886 - Der Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

München-Kreuzviertel * Der Leichnam König Ludwigs II. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.


21. 8 1773 - Papst Clemens XIV. hebt den Jesuitenorden auf

Rom-Vatikan * Papst Clemens XIV. hebt - auf Drängen mehrerer katholischer Monarchien - den Jesuitenorden auf.


6. 7 1597 - Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

München-Kreuzviertel * Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht. 


3. 12 1933 - Michael von Faulhabers Adventspredigt in der Michaelskirche

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber hält seine Adventspredigt in der Michaelskirche. Darin weist er darauf hin, dass sich in der deutschen Kultur seit dem frühen Mittelalter zahlreiche Einflüsse aus dem Alten Testament, also aus der jüdischen Kultur, finden:

„Im Besonderen verdanken die menschliche Kultur und christliche Religion dem Alten Testament einen reinen und erhabenen Gottesgedanken.“ Und weiter: „Wir müßten unsere deutschen Klassiker Lügen strafen, wollten wir das Alte Testament mißachten und aus den Schulen und Volksbüchereien verbannen. Wir müßten die Geistesgeschichte unseres Volkes verleugnen.“

Über die Juden sagt er: „Bei keinem anderen Volk findet sich eine solche Schriftenreihe, worin so klar, so bestimmt, so einheitlich die Grundwahrheiten des religiösen Lebens dargeboten werden.“  

Diese und noch andere Worte des Respekts machte er zunichte mit den dann kommenden Sätzen: „Nach dem Tode Christi wurde Israel aus der Offenbarung entlassen. Sie hatten die Stunde der Heimsuchung nicht erkannt. Sie hatten den Gesalbten des Herrn verleugnet und verworfen, zur Stadt hinausgeführt und ans Kreuz geschlagen. Damals zerriß der Vorhang im Tempel auf Sion und damit der Bund zwischen dem Herrn und seinem Volk. Die Tochter Sion erhielt den Scheidebrief, und seitdem wandert der ewige Ahasver ruhelos über die Erde.“ 

Mit solchen Schuldzuweisungen und Verleumdungen geht es weiter. Faulhaber spricht immer wieder von den Israeliten, auf denen der Zorn Gottes ruhe. Solche Worte sind in normalen Zeiten schon bedenklich. In Zeiten, in denen staatlich verordnete „Judenschelte“ und Boykottmaßnahmen an der Tagesordnung, in denen Verhaftungen, Beschimpfungen, ja sogar Morde nichts Außergewöhnliches sind, verschlimmern solche Worte die Situation nur noch. 


1947 - Schwammerlzucht im U-Bahn-Schacht

München * Ein Herr Steiner pachtet den 4.000 Quadratmeter großen Rohbau des 1941 eingestellten U-Bahn-Bauprojekts. Nun werden hier Champignons gezüchtet. Später will man hier sogar ein mikrobiologisches Institut zur Gewinnung von Penicillin einrichten, doch ein Wassereinbruch vereitelt das Vorhaben. 


15. 4 1799 - Maria Leopoldine erhält die Herzog-Max-Burg als Witwensitz

München * In einem Zusatzvertrag zum Ehevertrag wird von Kurfürst Max IV. Joseph festgelegt, dass die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine

  • die Herzog-Max-Burg als Witwensitz nutzen kann. 
  • Als Sommersitz erhält sie Schloss Berg am Starnberger See mit dem dazugehörigem Garten, Grund und Gebäude sowie die kurfürstlichen Fahrzeuge „zur Lustfahrt auf dem See“. 
  • Außerdem bekommt sie einen jährlichen Unterhalt von 100.000 Gulden, bezahlbar in Monatsraten von 8.333 Gulden 20 Kreuzern. 


10. 5 1590 - Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein

München-Kreuzviertel * Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen Michaels­kirche ein. Für die Jesuiten ist es eindeutig und naheliegend, dass das Unglück von den Hexen beeinflusst ist: „Ist vergangene Tage so ein grewlich wetter abgegangen, dem Thurm und gebew nitt wenig befürderung mechte geben haben; dann vill die meinung, daß sollich ungewonliche gewütter von den maledeutten bösen Weibern gemacht werden.“ 


1597 - Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet

München-Kreuzviertel * Die Bauarbeiten an der Michaelskirche sind vollendet. Es ist das erste Jesuiten-Colleg mit einer Kirche nördlich der Alpen.


27. 9 1651 - Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt

Ingolstadt - München-Kreuzviertel * Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt. Er wird in der Münchner Michaelskirche beigesetzt. 

Sein Nachfolger wird Kurprinz Ferdinand Maria, dessen Regentschaft bis zu seiner Volljährigkeit seine Mutter, die Kaisertochter Maria Anna, übernimmt.


22. 5 1938 - Die Bauarbeiten für die U-Bahn beginnen

München * Die Bauarbeiten für ein Münchner U-Bahn-Projekt beginnen in der Lindwurmstraße. 

 


7. 4 1936 - Liesl Karlstadt wird als „arbeitsfähig“ entlassen

München • Liesl Karlstadt wird aus der Psychiatrischen Klinik in der Nußbaumstraße als „arbeitsfähig“ entlassen. Das Wort „geheilt“ ist mit einem Fragezeichen versehen. 

 


7. 6 1927 - Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Photoatelier“

München-Maxvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Photoatelier“ im Apollo-Theater in der Dachauer Straße 19. Das Stück wird 348 Mal gespielt.


10. 5 1937 - Liesl Karlstadt lässt sich zur stationären Behandlung einweisen

München-Ludwigsvorstadt * Liesl Karlstadt lässt sich zur stationären Behandlung in die Psychiatrische Klinik an der Nussbaumstraße aufnehmen. Die Besserung tritt vergleichsweise schnell ein. Die Künstlerin verlässt das Krankenhaus, um auszugehen.


1941 - Die Bauarbeiten für die U-Bahn werden eingestellt

München * Der erste Bauabschnitt für das Münchner U-Bahn-Projekt ist fertiggestellt. Nun werden die Bauarbeiten wegen der Priorität kriegswichtiger Maßnahmen wieder eingestellt. Der Tunnel wird als Luftschutzkeller genutzt. 


1. 7 1937 - Liesl Karlstadt wird aus Psychiatrischen Klinik entlassen

 München-Ludwigsvorstadt - Lenggries • Liesl Karlstadt wird als „gebessert, aber arbeitsunfähig“ aus der Psychiatrischen Klinik an der Nussbaumstraße entlassen. Sie fährt mit ihrer Schwester Amalie zur Erholung nach Lenggries.


12. 6 1895 - Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

München-Maxvorstadt * Der vom Bildhauer Adolf von Hildebrand entworfene Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht.


14. 10 1916 - König Otto I. wird in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt

München-Kreuzviertel * Die sterblichen Überreste König Ottos I. werden in der Krypta der Michaelskirche beigesetzt.


19. 3 1857 - Der Sarg der Ex-Königin Therese wird in die Bonifaz-Kirche überführt

München-Kreuzviertel - München-Maxvorstadt * Der Sarg der Ex-Königin Therese wird von der Theatiner-Kirche in die Sankt-Bonifaz-Kirche in eine eigene Gruft unter dem Königsgrab überführt.

Der Katafalk der evangelischen Bayernkönigin darf nicht durch die Kirche an ihren Platz getragen werden, weshalb die Stufen am Kirchenportal abgetragen, ein großes Loch in die Außenmauer geschlagen und die sterblichen Überreste der Monarchin in die Gruft geschoben werden. 


12. 11 2002 - Der Leichnam der evangelischen Königin Therese wird umgebettet

München-Maxvorstadt * Der inzwischen stark beschädigte Zinksarg - der 1854 verstorbenen und 1857 in die Sankt-Bonifazius-Kirche überführten Königin Therese - wird aus der Gruft geholt und in einen eigens angefertigten Marmorsarkophag an der Rückseite des Königsgrabes abgestellt. 


5. 6 1940 - Karl Valentins Ritterspelunke wird geschlossen

München-Hackenviertel * Die letzte Aufführung des „Ritter Unkenstein“ findet statt. An diesem Abend ereignet sich in der „Ritterspelunke“ ein Vorfall, der dazu führt, dass Karl Valentin seine Tätigkeit als Komiker einstellt.

Im „Lachkeller“ am Färbergraben spielt der Volkssänger vor einem Publikum, in dem viele Soldaten anwesend sind. Einen am Arm verletzter Offizier muss während der Vorstellung so lachen, dass die Wunde aufgeht und das Blut durch den Verband tropft. Der Wehrmachtsangehörige wird ohnmächtig und muss aus dem Saal getragen werden. 

Zwar kehrt im Publikum sehr schnell wieder Ruhe ein, doch Karl Valentin zittert am ganzen Körper und kann gerade noch sagen „Aufhören“. In der Garderobe erklärt er: „Es ist eine Schand, wir tuan daheim Kasperlspielen und draußen verliern die Leut eahna Leben! Schluss is - aus is - ich kann nicht mehr.“ Und weiter: „Schmiede, sagen Sie zum Personal, sie sollen morgen Vormittag ins Geschäft kommen. Es kriegt jedes für vier Wochen seinen Lohn oder sei Gage. Wann der Krieg wieder vorbei ist, dann spielen wir wieder!“ 

Karl Valentin hält Wort und tritt den ganzen Krieg über nicht mehr auf. Mehrere tausend Mark muss er zahlen und hat außerdem den ganzen Krieg über nahezu keinen Verdienst.


1 1942 - Die „Ritterspelunke“ wird an einen Herrn Reintjes vermietet

München-Hackenviertel * Die „Ritterspelunke“ von Karl,Valentin wird an einen Herrn Reintjes vermietet.


17. 7 1939 - Die Beziehung Valentin - Karlstadt verändert sich grundlegend

München • Zwei Ereignisse im Jahr 1939 haben die Beziehung Valentin-Karlstadt grundlegend verändert. Mit der Schließung des „Kabarett Benz“ gibt es für die beiden in München keine Möglichkeit mehr regelmäßig aufzutreten.

  • Liesl Karlstadt kann Engagements im sogenannten „normalen“ Theater annehmen, für Valentin kommt das nicht in Frage.
  • Da es für ihn kein Theater mehr gibt, wo er hätte spielen können, eröffnet er am 17. Juli 1939 sein eigenes, die „Ritterspelunke“.
  • Da seine gewohnte Partnerin Liesl Karlstadt aufgrund ihrer Blutvergiftung für Monate nicht zur Verfügung steht, braucht er neue Mitspieler.
  • Valentin greift hierbei auch nicht auf bewährte klassische Valentinstücke zurück, wofür er Liesl Karlstadt gebraucht hätte, sondern entwickelt etwas völlig neues, den „Ritter Unkenstein“. 


4. 11 1939 - Der „Ritter Unkenstein“ feiert in der Ritterspelunke Premiere

München-Hackenviertel * Die Szenenfolge „Ritter Unkenstein“ feiert in der „Ritterspelunke“ Premiere. Karl Valentins neue Partnerin ist die 21-jährige Soubrette Annemarie Fischer. Sie spielt Unkensteins [= Karl Valentins] Tochter Kunigunde. Das Stück wird über einhundert Mal aufgeführt.

Nach jeder Aufführung führt Karl Valentin sein Publikum durch die Räume des Panoptikums und erschreckt seine Gäste im „Gruselkeller“ zusätzlich, indem er durch Kettenrasseln und anderen derartigen Geräusche den Effekt des Schreckens forciert. 


30. 11 1940 - Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke schließt für immer

München-Hackenviertel * Karl Valentins Panoptikum in der Ritterspelunke am Färbergraben 33 schließt für immer. 


17. 7 1939 - Karl Valentin eröffnet die Ritterspelunke am Färbergraben

München-Hackenviertel * Karl Valentin eröffnet mit Martin Wegmann „im einzigartigen Luftschutzkeller mit Restauration und Vorstellung“ im Färbergraben 33 seine „Ritterspelunke“. Das Lokal ist eine Mischung aus Theater, Kneipe und Kuriositätenkabinett. „Es ist nicht mehr das alte Panoptikum, sondern eine Neufassung dieser Schmunzel- und Gruselschau, die nicht ihresgleichen hat.“ 

Das Konzept bleibt das alte, da im Wesentlichen die Objekte des Panoptikums aus dem Hotel Wagner in der Sonnenstraße hier wieder zur Aufstellung kommen. Die Verbindung von Kellerraum, Dämmerlicht, schaurige Szenen und akustischer Überhöhung löst beim Publikum eine Art Panik aus, die sich in Schreckensschreie entladen. Zusätzlich verändert Valentin fast täglich die Beschriftung und den Standort der Exponate.

So zweifelhaft der Bildungsanspruch des Panoptikums ist, so groß ist sein Unterhaltungswert. Einige Exponate, darunter beispielsweise „Mr. Roll - Erfinder der Rollgerstensuppe“ befinden sich noch heute in dem von Hannes König im Isartor ins Leben gerufenen Valentin-Karlstadt-Musäum. 

„Zum Verlassen des Panoptikums kann der Ausgang kostenlos genützt werden, dagegen ist der Eintritt von 60 Rpf. am Eingang zu bezahlen.“ 


13. 9 1803 - Das Augustiner-Kloster wird säkularisiert

München-Kreuzviertel * Durch ein kurfürstliches Reskript wird das Augustiner-Kloster säkularisiert. 


11. 7 1896 - Im Panoptikum werden erstmals lebende Bilder gezeigt

München-Hackenviertel * In der bayerischen Haupt- und Residenzstadt werden erstmals „lebende Bilder“ gezeigt. Die Aufführung findet - „unter lebhafter Anteilnahme des Münchner Publikums“ - in Carl Gabriels und Emil Eduard Hammers Panoptikum statt. Der Vorführapparat wird mit Theaterkulissen umspannt und dann „drauflos gekurbelt“. Die Vorführungen richtet Carl Gabriel nach französischem Vorbild ein.

Das ganze Programm ist circa 100 Meter lang und läuft innerhalb von einer Viertelstunde ab. Drei bis fünf kleine Filme werden gezeigt:

  • Ein heranbrausener Eisenbahnzug,
  • Eine Schlangendomteuse,
  • Ein Kettensprenger und
  • Das Aufziehen der Hauptwache.

Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal. Er heißt „Endlich allein“ und zeigt ein Brautpaar am Hochzeitstag. Die Schlussszene wird umgehend zensiert.


20. 10 1803 - Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden versteigert

München-Kreuzviertel * Die Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden öffentlich versteigert. 


1. 10 1803 - Aufhebung des Zentralklosters der Augustiner

München-Kreuzviertel * Die Aufhebung des Zentralklosters der Augustiner wird vollzogen. Bis auf drei alte Patres übernimmt nun auch der Rest des Konvents seelsorgerische Aufgaben außerhalb des Ordens. 

Die Insassen des Augustiner-Klosters sollen umgehend die Gebäude verlassen. Weil die Augustiner in kein Aussterbekloster gebracht werden sondern Anstellungen als Weltgeistliche annehmen, müssen sie in der Stadt eine Unterkunft suchen. Dadurch verzögert sich die Räumung des Klosters bis Anfang November. Die Kirche wird in der Folge zur Mauthalle, zum Zollamt, umgebaut. Die dazu notwendigen Arbeiten werden umgehend begonnen.

Das heimatlose Augustiner Christkindl findet Obhut bei den Barmherzigen Schwestern der heiligen Elisabeth, die die Tradition der weihnachtlichen Verehrung des Gnadenbildes in ihrer Spitalkirche an der heutigen Mathildenstraße fortsetzen. 


1899 - „Echte“ Sioux-Indianer im Handels-Panoptikum

München-Hackenviertel * Emil Eduard Hammer und sein Geschäftsfreund Carl Gabriel inszenieren im „Internationale Handels-Panoptikum“ an der Ecke Neuhauser Straße / Färbergraben eine umjubelte Sioux-Schau mit „echten“ Indianern. 


Sommer 1902 - Im Internationalen Handels-Panoptikum bricht ein Brand aus

München-Hackenviertel * Im Internationalen Handels-Panoptikum in der Neuhauser Straße 1 bricht im 4. Stock ein Brand aus. Die städtische Feuerwehr schließt daraufhin seine Pforten.


30. 9 1803 - Die Augustiner-Klosterkirche wird gesperrt

München-Kreuzviertel * Die Augustiner-Klosterkirche wird gesperrt. Die Klosterinsassen müssen das Kloster am nächsten Tag räumen. 


10. 3 1894 - Das Internationale Handels-Panoptikum wird eröffnet

München-Hackenviertel * Der Schausteller Carl Gabriel eröffnet gemeinsam mit dem Wachsplastiker Emil Eduard Hammer im ehemaligen Vogl'schen Kaufhaus in der Neuhauser Straße 1/Ecke Färbergraben das „I. Internationale Handels-Panoptikum“. Es ist das größte und bedeutendste Panoptikum Münchens und wird als „ein Bedürfnis der werdenden Großstadt“ bezeichnet. 

Es gibt rund 2.000 Exponate zu betrachten, davon etwa 500 Wachsfiguren und Wachspräparate. Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig, Kinder und Soldaten zahlen die Hälfte. Das Panoptikum ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Als besondere Attraktion befindet sich in der dritten Etage das Anatomische Museum und ein Extrakabinett mit über 600 Exponaten. Das Extrakabinett dürfen nur Personen über 18 Jahren betreten. Personen beiderlei Geschlechts ist die gemeinsame Besichtigung polizeilich verboten. Am Dienstag und Freitag ist die Anatomische Abteilung ab 14 Uhr nur für Damen geöffnet.

Im Keller befindet sich die Inquisitionsabteilung mit einer Sammlung von Folterwerkzeugen, deren Anwendung an lebensgroßen Wachsfiguren dargestellt werden. In der angeschlossenen Verbrecher-Galerie werden hauptsächlich zeitgenössische Massenmörder als Wachsimitate gezeigt.


13. 10 1559 - Die ersten zwei Jesuitenpater kommen in München an

München - Au * Die ersten zwei Jesuitenpater treffen in München ein, um hier im Auftrag von Herzog Albrecht V. eine Schule zu eröffnen. Sie bewohnen zunächst einen Teil des Augustinerklosters. 

Albrecht V. möchte den Jesuiten die Mönchsunterkunft ganz überlassen und die drei verbliebenen Augustinermönche in ein neues Kloster in der Au umsiedeln. Doch Papst Pius IV. untersagt dem Herzog in einer päpstlichen Bulle die Vertreibung der Augustiner außerhalb der Münchner Stadtmauern. So muss alles beim Alten bleiben, weshalb die Jesuiten - ab dem Jahr 1591 - ein eigenes, durch Herzog Wilhelm V. erbautes, repräsentatives Kloster bekommen werden. 

Aber die Idee eines Klosters in der Au war geboren. 


26. 9 1981 - Der erste Jahrestag des Wiesn-Attentats

München-Ludwigsvorstadt * Am Jahrestag des Wiesn-Attentats wird in der Pauls-Kirche ein ökumenischer Gottesdienst abgehalten. 


18. 10 1848 - Plünderung und Verwüstung der Pschorrbrauerei

München-Hackenviertel * Die Aufständischen verwüsten Pschorrs Wirtshaus, die Brauerei und den Fuhrpark. Während aus geöffneten Fässern Freibier fließt, dringen kleinere Gruppen in die oberen Stockwerke ein und plündern die Privatwohnung des über München hinaus bekannten Brauers. 

Aus acht aufgerissenen Fenstern werfen sie Geschäftsbücher, Schmuck, Bilder und nahezu den gesamten biedermeierlichen Hausrat auf die Straße: eine Wiege, eine Standuhr, Tische, Stühle, ein Kanapee, einen Flügel, Bücher und Bettzeug. Auf der Straße kommt es zu Kämpfen um das Plündergut. Alles, was sich noch verwenden oder verkaufen lässt, wird fortgetragen. Etwa eine Stunde lang können die Plünderer nahezu ungehindert vorgehen. Auf der zeitgenössischen Darstellung ist die Familie Pschorr nicht zu sehen. Sie versteckt sich noch vor dem ersten Ansturm unter einer Treppe und entgeht so den Angreifern. 

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, nahe dem Karlstor, steht währenddessen Leutnant Moritz Freyschlag mit 25 bewaffneten Liniensoldaten. Die Einheit greift nicht ein. Der Offizier erklärt später, es sei „kein anderweitiger Befehl vorhanden“ gewesen. Ähnlich zurückhaltend verhalten sich die fünf in München stationierten Linienregimenter sowie Tausende Angehörige der Bürgerwehr und der Freikorps. Auch sie erhalten nach eigener Aussage „keinerlei diesbezügliche Befehle“. 

Erst eine entschlossen vorrückende Einheit der Landwehr beendet die Plünderung. Dabei widersetzt sich ein Schuhmachergeselle gewaltsam dem Eingreifen der Soldaten. Ein Kopfschuss trifft ihn tödlich; er stirbt noch am Ort des Geschehens.

Pschorr beziffert den entstandenen Schaden auf 23.000 Gulden. Nach einer groben Kaufkraftschätzung entspricht dies heute einem Betrag von mehr als einer halben Million Euro. Infolge der schweren Verwüstungen verliert die Pschorrbrauerei ihre führende Stellung unter den Münchner Brauereien.


10. 7 1934 - Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber traut den Kurt-Eisner-Mörder Anton Graf von Arco auf Valley mit Gabrielle Gräfin von Arco-Zinneberg in der Dreifaltigkeitskirche.

Arco hatte den Gründer des Freistaats Bayern am 21. Februar 1919 hinterrücks ermordet, war zunächst zum Tode verurteilt, aber am nächsten Tag zu lebenslänglicher Festungshaft begnadigt worden. Nach fünf Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Anton Graf von Arco auf Valley war durch seine Tat in monarchistischen und konservativen Kreisen hoch angesehen. Deshalb ist es dem Münchner Erzbischof und Kardinal ein persönliches Anliegen, die Trauung durchzuführen. 


18. 10 1848 - Das Gerücht von drei getöteten Soldaten

München * Am Nachmittag des 18. Oktober 1848 verbreitet sich das Gerücht, Bräuknechte der Pschorrbrauerei in der Neuhauser Gasse hätten drei Soldaten erschlagen. Ob die Meldung zutrifft, ist zu diesem Zeitpunkt unklar. Dennoch heizt sie die Stimmung weiter an. Aus allen Richtungen strömen Menschen zum Pschorrschen Bräuhaus in der Neuhauser Straße. 


9 1712 - Richtfest der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dachstühle der Dreifaltigkeitskirche sind gesetzt. Damit kann das Richtfest begangen werden. 


4. 1 1710 - Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche erbeten

München * Die Kaiserliche Administration wird um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche gebeten. 


8. 1 1710 - Der Kaiser unterstützt den Bau der Dreifaltigkeitskirche

München - Wien * Die Kaiserliche Administration informiert Kaiser Joseph I. in Wien von dem Wunsch der Münchner, um Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche. Der Kaiser 

  • zeigt starkes Interesse an diesem Bau,
  • will mit einer Abordnung sogar an der Konferenz zum Bau der Dreifaltigkeitskirche teilnehmen und
  • kündigt die finanzielle und materielle Unterstützung der Besatzungsmacht an.

In der Folge und während der gesamten Bauzeit tritt die in der Münchner Herzog-Max-Burg stationierte Kaiserliche Administration als Korrespodenzpartner auf, denn es waren Verhandlungen mit der Landschaft, dem Rat der Stadt, der Baudeputation, dem Geistlichen Rat und dem Kaiserhaus in Wien zu führen. 


21. 10 1711 - Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

Wien - München * Die kaiserliche Familie kommt zur Grundsteinlegung der Dreifaltigkeitskirche nach München. 


8 1714 - Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Der Stuckateur Johann Georg Baader beginnt mit der plastischen Kirchenausschmückung der Dreifaltigkeitskirche. 


6. 10 1714 - Segnung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche kann vom Dekan Johann Martin Constante von Vestenburg benediziert [= gesegnet] werden. Die Altäre, die Kanzel und das Abschlussgitter werden in den folgenden beiden Jahren geschaffen. 


29. 5 1718 - Die Einweihung der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die offizielle Weihe der Dreifaltigkeitskirche vollzieht der Freisinger Fürstbischof Franz von Eckher von Kapfenberg und Lichteneck. Das Gelöbnis der „drey Stände, Der Bürger, Edelleith, und gesamter Geistlichkeit“ vom 17. Juli 1704 ist damit endgültig erfüllt worden. Vierzehn Jahre hat es gedauert, wobei alleine die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für die Dreifaltigkeitskirche über sieben Jahre in Anspruch nahm. Dabei standen insgesamt zwölf Bauplätze zur Diskussion. 


28. 9 1946 - Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

München-Kreuzviertel * Die Dreifaltigkeitskirche bleibt tatsächlich als einzige Kirche der Münchner Innenstadt von der Wucht der Bomben des Zweiten Weltkriegs weitestgehend verschont.

Der Bericht des Dompfarrers K. Abenthum vom 28. September 1946 führt folgende Beschädigungen auf: „Dach über dem Querschiff abgebrannt; Sakristeianbauten größtenteils zerstört. […] Kleinere Splitterschäden und Beschädigungen an der Putzarchitektur. Im Inneren: […] Altargemälde ernsthaft beschädigt.“ 


10. 9 1918 - Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

München * Das Ordinariat des Erzbistums München und Freising erlässt im Amtsblatt einen Aufruf in dem es den Seelsorgeklerus zur kräftigen Werbetätigkeit für die 9. Kriegsanleihe auffordert. Sie selbst sollen aus Pfründen- und Stiftungsmitteln zeichnen.


22. 5 1712 - Einkleidung der Maria Anna Lindmayr

München * Am Dreifaltigkeitsfest erhält Maria Anna Lindmayr die Zulassung zum Noviziat, verbunden mit der Einkleidung. 


27. 9 1713 - Giovanni Antonio Viscardi stirbt

München * Giovanni Antonio Viscardi stirbt.

Den Bau der Dreifaltigkeitskirche beenden sein Palier Johann Georg Ettenhofer und der neue Hofbaumeister Enrico Zucalli. 


16. 9 1711 - Die ersten Karmelitinnen treffen in München ein 

München * Vier Unbeschuhte Karmelitinnen kommen aus Prag nach München und werden feierlich empfangen. Sie beziehen zunächst eine vorläufige Unterkunft. Das geplante Kloster neben der Dreifaltigkeitskirche können die Schwestern erst 1714 beziehen. 


5. 8 1714 - Die Vision der Maria Anna Lindmayr

München * Die erste schriftliche Niederlegung der Vision der Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr stammt von diesem Tag und wird von der Lindmayrin selbst verfasst. Im „Gelübde der drei Stände“ vom 17. Juli 1704 wird die Vision nicht einmal erwähnt.

Das zeigt wie falsch es ist, dass auch in der aktuellen Literatur immer wieder darauf hingewiesen wird, dass der Bau der Dreifaltigkeitskirche und das damit verbundene Gelöbnis der drei Münchner Stände „zur Abwehr der Zerstörung Münchens im Spanischen Erbfolgekrieg“ auf Veranlassung der Maria Anna Lindmayr erfolgt sei. 


19. 6 1802 - Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh werden die restlichen Karmelitinnen in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht. 


23. 7 1802 - Die Karmeliten werden nach Straubing gebracht

München-Kreuzviertel * Dreißig Karmeliten und vier Laienbrüder werden in das ehemalige Franziskaner-Kloster nach Straubing gebracht. 


15. 6 1802 - Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

München-Kreuzviertel - Neuburg * Um 4 Uhr früh wird ein Teil der zwanzig Karmelitinnen und zwei Novizinnen auf Wägen gesetzt und in ihre neue Niederlassung nach Neuburg gebracht, wo sie am späten Abend ankommen. Zu Protesten der Bevölkerung kommt es nicht. 


17. 9 1711 - Gründung des Münchner Karmelitinnenklosters

München * Das Karmelitinnenkloster in München wird gegründet. Die ersten vier aus Österreich kommenden Karmelitinnen werden am 14. Oktober eintreffen. 


1972 - Das „MUH“ eröffnet in der Altstadt

München-Hackenviertel * Mit dem „MUH“ [= Musikalisches Unterholz] entsteht in der Münchner Altstadt eine neue Kleinkunstbühne. In den Gewölberäumen an der Sendlinger-/Hackenstraße bietet die offene Bühne jungen Liedermachern, Kabarettisten, Musikern und Schauspielern die Möglichkeit, vor Publikum aufzutreten und neue Programme auszuprobieren.

Das MUH entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der Münchner Kleinkunstszene. Die ungezwungene Atmosphäre und das vielfältige Programm ziehen Künstler und Publikum gleichermaßen an. Zahlreiche Nachwuchstalente sammeln hier ihre ersten Bühnenerfahrungen und tragen dazu bei, das MUH zu einer festen Größe im kulturellen Leben der Stadt zu machen.


2. 9 1754 - Münchens erstes Pfandhaus wird eröffnet

München * Das erste Münchner Pfandleihhaus wird eröffnet, nachdem Kurfürst Max III. Joseph seinem Kammerdiener Sebastian Hueber die Erlaubnis erteilt, Geld gegen Pfänder auszuborgen. Es befindet sich in der Hofstetterschen Behausung an der Rosengasse.

Es ist noch keine städtische Einrichtung, sondern untersteht der kurfürstlichen Verwaltung. Später zieht das Versatzamt in das Haus in der Löwengasse 6, bis der Standort im Jahr 1803 aufgelöst und an die Rochusstraße verlegt wird. 


18. 7 1802 - Aufhebung des Karmelitenklosters

München-Kreuzviertel * Die Regierung Montgelas ordnet die Aufhebung des Karmelitenklosters an. Anfangs bezieht das Militär die aufgelassenen und leerstehenden Klosterräume, bis Teile für das Neue Gymnasium, das spätere Ludwigs-Gymnasium, eingerichtet und andere Teile zum Königlichen Erziehungsinstitut für Studierende, dem sogenannten Hollandeum, ausgebaut werden können.


3 1716 - Maria Anna Lindmayr wird Priorin

München-Kreuzviertel * Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr wird für drei Jahre zur Priorin des Karmelitinnenklosters gewählt. 


30. 9 1830 - Die Leihanstalt in städtischer Verwaltung

München * Die Leihanstalt wird dem Magistrat der Stadt München zur eigenen Verwaltung übergeben. 


28. 4 1847 - Lola Montez kann ihr Palais an der Barer Straße beziehen

München-Maxvorstadt * Lola Montez kann das für sie vom König angekaufte, neu gestaltete und standesgemäße Palais an der Barer Straße 7 beziehen. 


30. 10 1802 - Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Die Klostergebäude an der Rochusstraße sind für den 30. Oktober 1802 zur öffentlichen Versteigerung ausgeschrieben, werden dann aber um 34.000 Gulden dem Staat als Pfand- und Leihhaus überlassen. Lediglich das Nutzungsrecht der Dreifaltigkeitskirche erhält die Lateinische Kongregation, von der das Muttergottes-Gnadenbild stammt. 


30. 5 2011 - Das neue Kurt-Eisner-Denkmal wird eingeweiht

München-Angerviertel * Auf einem kaum frequentierten Platz am Oberanger, vor der Münchner SPD-Zentrale, wird von der Stadt das von Rotraut Fischer gestaltete neue Denkmal für den ersten demokratischen Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Kurt Eisner, eingeweiht.

Es ist ein Glaskasten mit der Aufschrift „Jedes Menschenleben soll heilig sein“. Das Zitat stammt aus Kurt Eisners Aufruf „An die Bevölkerung Münchens“ vom 8. November 1918, der in den Münchner Neuesten Nachrichten veröffentlicht worden war. 


26. 4 1880 - Die Bauarbeiten für das „Münchener Aquarium“ beginnen

München-Hackenviertel * Die Bauarbeiten für das „Münchener Aquarium“ am Färbergraben 24 beginnen. Johann Baptist Gassner hat dafür das Schäffler-Strobel‘sche Haus gekauft, es abbrechen und einen „Kolossalbau“ von drei Stockwerken an dessen Stelle zum Zwecke der Unterbringung seiner Kunstsammlungen und der Aquarien errichten lassen. Nach einem guten Jahr ist das Etablissement fertiggestellt. Selbst die Straße wurde durch eine neue Pflasterung aufgewertet.


25. 6 2008 - Der Stadtrat will ein neues Kurt-Eisner-Denkmal

München * Aufgrund des bevorstehenden 90. Todestages von Kurt Eisner am 21. Februar 1919 beschließt der Stadtrat die Ausschreibung eines neuen Denkmals für den ersten demokratischen Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern. 


22. 6 1657 - Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

München-Kreuzviertel * Der Grundstein für die Kirche des Karmelitenklosters neben der Wilhelminischen Veste wird vom jugendlichen Kurfürsten Ferdinand Maria gelegt.


22. 2 1802 - Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

München-Kreuzviertel * Der Aufhebungskommissär Bernmiller begibt sich zur Bestandsaufnahme ins Karmelitinnenkloster. Im Konvent leben zwanzig Schwestern vom regulierten Dritten Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen und zwei Novizinnen. 


1808 - Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt

München-Kreuzviertel * Die Gruft unterhalb der Karmeliten-Kirche wird geräumt. Das Gebäude wird klassizistisch überarbeitet und dient als Studienkirche. Der Teil des Klosters hin zur heutigen Pacellistraße dient dem Erzbischöflichen Ordinariat. 


1. 7 1631 - Der Gründungsbrief für den Karmeliter-Orden

München * Kurfürst Maximilian I. erlässt einen Gründungsbrief für die Niederlassung des Karmeliter-Ordens in München. Sie sollen für ihren Klosterbau ein Gelände außerhalb der Stadtmauern erhalten, gelegen zwischen Angertor und Schiffertor. Doch diese Pläne zerschlagen sich im Verlauf des Krieges.


21. 5 1881 - „Das Münchener Aquarium“, Münchens erstes Panoptikum, wird eröffnet

München-Hackenviertel * Mit dem „Münchener Aquarium“ öffnet das erste stationäre „Panoptikum“ Münchens. Das Etablissement befindet sich am Färbergraben 24 und wird von Johann Baptist Gassner geführt. 

Vom  Vestibül führen Treppen in die einzelnen Sammlungen. Die namengebende Attraktion - das Aquarium - befindet sich im Untergeschoss des Anwesens. Der Raum ist als Tropfstein-Grotte gestaltet und kühl, „wie wenn man zur Sommerzeit in des Tannenwaldes Schatten tritt“. Im Vorderteil befinden sich die Süßwasserbecken, im Mittelbau folgen die Meerwasser-Aquarien. 

Im Kontrast zum Unterwassererlebnis des Aquariums bietet dem Besucher der Ausstellungssaal im Erdgeschoss ein ganz anderes Ambiente. Der Saal ist salonartig mit Kronleuchtern eingerichtet. An der Wand entlang und zwischen den Fenstern sind Affen- und Vogelkäfige aufgestellt, die jeder für sich in Architektur und Dekoration ein separates Schauereignis bieten. In einem mit Maschendraht verkleideten Rundtempel sind auf einem dekorativen blätterlosen Baum exotische Vögel zu besichtigen. 

Im großen Saal im ersten Obergeschoss sind „raffinierte und spektakuläre Produkte menschlicher Kunstfertigkeit“ untergebracht. Das Angebot reicht von alten chinesischen Skulpturen, historischen Waffen, ausgestopften Tieren, Spieluhren bis hin zu mechanischen und automatischen Maschinen. Eine besondere Attraktion ist ein Telefon, das in Zeitungsinseraten von J. B. Gassner extra beworben wird. Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist ein elektrisches Harmonium, das verschiedene, über den Raum verteilte Instrumente und Geräuschquellen in Gang setzen kann. Gassner will damit „Eine Reise um die Welt“ inszenieren. Und gefühlt dann noch Hunderte andere Ausstellungsstücke, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen werden kann. 

In der zweiten Etage befindet sich zur Unterhaltung und zum Zeitvertreib das Panoptikum. Neben anderen Ausstellungsstücken wie den Zauberspiegeln, sind hier humorvolle, aber auch märchenhafte Szenen mit Wachsfiguren aufgebaut. So beispielsweise das „Rotkäppchen und der böse Wolf“, „Drei Polizeiwidrige Gestalten“ oder „Die Klatschweiber“. Hier sind zwei Frauen wegen „Klatschereien“ in eine Geige gelegt worden. Damit sie sich gegenseitig nicht kratzen konnten, werden ihre Hände in besondere Löcher gesteckt und mit einem Schloss versperrt. Zum Abschluss gibt es noch eine Sammlung von „Totenmasken berühmter Persönlichkeiten“ zu sehen. Das Angebot reicht von Napoleon I. bis Martin Luther, von Isaac Newton bis Ludwig van Beethoven. 

Im Erdgeschoss ist das Restaurant untergebracht, in dem man „noch ein Stündchen in trautem Gespräch bei einem Glas Spatenbier das Gesehene am Geistesauge vorbeiziehen lassen.“ Hier befindet sich auch der Ausgang. Zurück in die Sammlung ist nicht mehr möglich. 


4. 11 1883 - „Das Aquarium“ am Färbergraben schließt seine Pforten

München-Hackenviertel * Das „Münchener Aquarium“ muss unwiderruflich geschlossen werden.


4. 3 1882 - Das „Münchener Aquarium“ wird ausgeräuchert

München-Hackenviertel * Nach der vollständigen Räumung des „Münchener Aquariums“ von lebendem Inventar wird eine Ausräuchung vorgenommen. 

Die Schließung des Ausstellungsgebäudes stützt sich auf ein Sachverständigen-Gutachten, wonach der Biss der Brillenschlange in höchstem Grade gefährlich sei und das entkommene Exemplar sich aller wahrscheinlich noch in den Räumen des Etablissements versteckt halte.


7. 3 1882 - Die Brillenschlange im „Münchner Aquarium“ ist tot

München-Hackenviertel * Das im „Münchener Aquarium“ entwichene Gift-Reptil wird in dem Raum, in dem sich auch sein Terrarium befindet, tot aufgefunden. Professor Dr. Max von Pettenkofer bestätigt, dass die Schlange bis zur Ausräucherung mit Schwefeldämpfen noch am Leben war. 

Die Aufregung über das Malheur und die vorübergehende Schließung des Panoptikum-Gebäudes bedeuten für das Unternehmen einen schweren Vertrauensverlust, weshalb das Publikum mit Zurückhaltung reagiert. 

J. B. Gassner ermäßigt daraufhin den für Erwachsene bei einer Mark, für Kinder und Militär bei 50 Pfennig und Abonnenten bei 30 Pfennig liegenden Eintritt, und inseriert in den Zeitungen, dass die wiedergefundene tote Brillenschlange als die „teuerste Schlange der Welt“ ausgestellt wird. Es hilft alles nichts.


18. 2 1882 - Der Niedergang des „Münchener Aquariums“ beginnt

18. Februar 1882: 

München-Hackenviertel * Der Niedergang des „Münchener Aquariums“ beginnt, als bei der Polizeidirektion Anzeige erstattet wird, dass seit geraumer Zeit eine Brillenschlange aus ihrem Terrarium entwichen sei. Die Polizeibehörde lässt das Gebäude umgehend schließen und ordnet die Räumung und Durchsuchung des Hauses an.


31. 7 1932 - Die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land

München * Dr. Fritz Gerlich beschreibt in der Zeitschrift „Der gerade Weg“ die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land: „Nationalismus bedeutet: Feindschaft mit den benachbarten Nationen, Gewaltherrschaft im Inneren, Bürgerkrieg, Völkerkrieg. Nationalsozialismus heißt auch: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.“


31. 5 1920 - Die Münchner Neuesten Nachrichten werden aufgekauft

München * Ein „Konsertium von Münchner und auswärtigen Vaterlandsfreunden“ kauft Bayerns einzige weltweit beachtete Tageszeitung auf: die Münchner Neuesten Nachrichten. Die Mehrheit hält die Gutehoffnunghütte. Sie will die Zeitung für die Propagierung ihrer Ziele benutzen und macht sie zu einem „Bollwerk für nationale Erneuerung gegen Sozialismus und republikanische Politik“.

Das besondere Interesse der Redaktion gilt der Dolchstoß-Theorie, nach der das siegreiche deutsche Heer im Ersten Weltkrieg von den Umstürzlern in der Heimat zur Kapitulation gezwungen worden sein soll. Diese „Schmach“ soll durch die Wiederaufrüstung getilgt und Deutschland zu einer Weltmacht gemacht werden. Finanziert durch die deutsche Schwerindustrie und einflussreiche politische Kreise spielen die Münchner Neuesten Nachrichten eine wichtige Rolle bei der Entstehung der rechtsradikalen „Ordnungszelle Bayern“. Professor Paul Nicolaus Cossmann wird politischer Leiter der Zeitung.


1. 7 1920 - Fritz Gerlich wird Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten

München * Paul Nicolaus Cossmann verpflichtet den fanatischen Nationalisten und Sozialistenhasser Dr. Fritz Gerlich als Chefredakteur der Münchener Neuesten Nachrichten. Gerlich unterstützt damit indirekt Adolf Hitlers Aufstieg.


30. 6 1972 - Zwei neue Brunnen vor der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Ein Brunnen mit der technokratischen Bezeichnung „Schwerer Granit und zarte Wasserglocken“ wird im Schatten der Türme der Frauenkirche in Betrieb genommen. Die Wasserglocken werden 1980 durch Bronzepilze ersetzt. 

Gleichzeitig wird auch der Bennobrunnen aufgestellt und angeschlossen.


24. 9 1777 - Mozart logiert im Gasthof Zum schwarzen Adler

München-Kreuzviertel * Wolfgang Amadeus Mozart und seine Mutter kommen in München an und logieren im Gasthof Zum schwarzen Adler des Weinschenks Franz Joseph Albert in der Kaufingergasse.


22. 5 1986 - Der Bayerische Rundfunk blendet den „Scheibenwischer“ aus

München * Nur wenige Tage nach den schweren Pfingstausschreitungen in Wackersdorf verweigert der Bayerische Rundfunk die Ausstrahlung einer atomkritischen Ausgabe der ARD-Kabarettsendung „Scheibenwischer“. Die Sendung unter der Leitung von Dieter Hildebrandt reagiert auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und setzt sich satirisch mit Kernenergie, radioaktiver Belastung und der Informationspolitik der Behörden auseinander. Besondere Kritik der BR-Führung richtet sich gegen den von Lisa Fitz vorgetragenen Sketch „Der verstrahlte Großvater“. 

BR-Fernsehdirektor Helmut Oeller fordert zunächst vergeblich, die Ausgabe im gesamten ARD-Programm abzusetzen. Nachdem sich die übrigen Rundfunkanstalten weigern, koppelt der Bayerische Rundfunk sein Fernsehprogramm für die gesamte Dauer der Sendung aus dem ARD-Gemeinschaftsprogramm aus. Die „Scheibenwischer“-Ausgabe ist deshalb in Bayern nicht zu sehen. 

Die Entscheidung löst heftige Proteste aus. Zahlreiche Zuschauer beschweren sich telefonisch beim Sender; zeitweise sind die Leitungen überlastet. Videokopien der Sendung werden in Bayern verbreitet und bei öffentlichen Veranstaltungen vorgeführt. Medien, Künstler und Oppositionspolitiker bewerten das Vorgehen als Zensur und werfen dem Bayerischen Rundfunk politische Rücksichtnahme auf die atomkraftfreundliche Staatsregierung vor. Der BR weist diesen Vorwurf zurück und begründet die Nichtausstrahlung mit Inhalt und Form der satirischen Beiträge. 

Der Vorgang verstärkt bei vielen WAA-Gegnern den Eindruck, dass nicht nur um ein Industrieprojekt, sondern auch um Meinungsfreiheit, unabhängige Berichterstattung und die demokratische Kontrolle staatlicher Entscheidungen gestritten wird. 


5. 10 1830 - Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Endlich kann der Architekt der Glyptothek, Leo von Klenze, den Schlüssel für das Plastiken-Museum an König Ludwig I. übergeben. 


4 1886 - Die Orthodoxen ziehen in die Hartmannstraße um

München-Kreuzviertel * Der Verein Ohel Jakob zieht in die Hartmannstraße 3 um. Dort befindet sich ein Betsaal für die Gottesdienste. Da die bestehenden Betsäle zu klein und nur eine Übergangslösung darstellen, bemühen sich die Orthodoxen um eine eigene Synagoge. 


11. 7 1864 - Einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands

München * Die I. Ordentliche Generalversammlung des Konsumvereins von 1864 findet statt. Er ist einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 4 Gulden festgesetzt. Das erste Lager eröffnen die Gründungsmitglieder am Frauenplatz. 


1846 - Der Historienmaler Heinrich Maria Heß erwirbt die Luisenstraße 33

München-Maxvorstadt * Der Historienmaler Heinrich Maria Heß erwirbt das heutige Anwesen Luisenstraße 33 und baut darauf ein Wohnhaus.


1773 - Der Frauenfriedhof wird aufgelöst

München-Kreuzviertel - München * Der Frauenfriedhof wird - wie alle anderen innerstädtischen Gottesäcker - offiziell aufgelöst.


29. 5 1433 - Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses

München-Angerviertel * Die Herzogbrüder Ernst und Wilhelm III. erlassen - auf Bitte des Rats der Stadt - eine ausführliche Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses (Stadtbordell), „daz dadurch vil ybels an frawen und jugkfrawen understannden [verhindert] werde“. Die Stadt erwirbt dafür vom Heiliggeist-Spital ein Anwesen an der Mühlgasse am Anger.


3. 9 1533 - Gnadenersuchen für einen Rumor im Frauenhaus

München * Vor dem Münchner Rat erscheint „das gantz hantwerck“ und bittet für Hans Walts, der seit drei Tagen wegen eines „rumors“ im Frauenhaus in Arrest sitzt, um Gnade. Hans Walts wird ermahnt und freigelassen. Im Gegenzug gelobten die Gesellen, „frid gegen [den] frauenwirt und den [= die] seinen“ zu halten. 


20. 10 1934 - Die erste deutschlandweite Razzia der Nazis gegen Homosexuelle

München-Angerviertel * Die deutschlandweit erste, groß angelegte Razzia der Nazis gegen Homosexuelle. Im Zentrum dieser Maßnahme steht der Gasthof Schwarzfischer in der Dultstraße, zusammen mit dem Arndthof am Glockenbach und diversen einschlägig bekannten Parks, Bedürfnisanstalten und Privatwohnungen.  

Insgesamt werden bei dieser Aktion 145 Männer festgenommen und in die Ettstraße gebracht. Dort wird abgeglichen, ob es sich um Wiederholungstäter handelt, die sich anschließend Umerziehungsmaßnahmen unterziehen müssen. 39 Festgenommene kommen ins KZ Dachau, viele werden auch nach ihrer Freilassung noch jahrelang schikaniert. Wiederholungstäter ist, wer in der berüchtigten Rosa Liste verzeichnet ist. Dieses Verzeichnis der Homosexuellen besteht bereits seit der Kaiserzeit. 


19. 8 1498 - Randalierende Handwerksgesellen stürmen das Frauenhaus

München-Angerviertel * Randalierende Handwerksgesellen stürmen das Frauenhaus (Stadtbordell) und wollen dem Frauenmeister ans Leben, weil sie ihn für die Einschleppung der Syphilis verantwortlich machen. 35 bewaffnete Soldaten müssen daraufhin 46 Tage und Nächte das Frauenhaus bewachen.


26. 9 1911 - Die Berufsfeuerwehr wird Automobilisiert

München * Der Münchner Magistrat beschließt die Automobilisierung der Berufsfeuerwehr.


6. 9 1786 - Johann Wolfgang von Goethe besteigt den Turm der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Johann Wolfgang von Goethe stillt seine Neugierde durch die Besteigung des nördlichen Turms der Frauenkirche, von wo aus neun Monate zuvor die 16-jährige Fanny von Ickstatt in den Tod gestürzt ist. Goethe hat auf der Durchreise nach Italien im Hotel Schwarzer Adler in der Kaufingergasse Quartier genommen. 


1490 - Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt

München-Kreuzviertel * Die Salveglocke wird im Nordturm der Frauenkirche aufgehängt.


4. 5 1931 - Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße 20/22 wird eröffnet. 


Nach dem 4. 8 1914 - Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

München * Mit Beginn des Ersten Weltkriegs ziehen 90 Münchner Berufsfeuerwehrmänner auf die Schlachtfelder. Zur Aufrechterhaltung des Löschwesens werden jetzt die noch nicht eingezogenen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr herangezogen.


1. 10 1920 - Das Rettungswesen geht auf die Berufsfeuerwehr über

München * Das Rettungswesen, das von der Münchner Freiwilligen Rettungsgesellschaft und der Freiwilligen Sanitätskolonne des Roten Kreuzes betrieben wurde, geht jetzt auf die Berufsfeuerwehr über.


11. 7 1904 - Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr ist bezugsfertig

München-Angerviertel * Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr an der Blumenstraße 34 ist bezugsfertig.


1. 9 1870 - Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren

München * Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren. Sein Neffe Hugo Alois von Maffei führt die Firma weiter.


13. 7 1957 - Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * Am Karolinenplatz 3 wird das Münchner Amerikahaus eröffnet. 


21. 10 1876 - Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie wird eröffnet

München * Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie kann eröffnet werden. Schon am ersten Tag wird die Münchner Tramway Ed. Otlet von 5.092 Fahrgäste genutzt. Das sind weit mehr Straßenbahnbenutzer, als die Betreiberfirma zuvor erwartet hat. Damit beginnt der Siegeszug der Straßenbahn. 


3. 11 1956 - „Zwischen halb und acht“ beginnt

München - Bayern * Mit der Sendung „Zwischen halb und acht“ beginnt am 3. November 1956 das Werbefernsehen in der Bundesrepublik. Der Titel bezeichnet zugleich die Sendezeit des neuen Vorabendformats. Kurze Werbefilme wechseln sich mit Quizsendungen, Sportbeiträgen, Musik und leichter Unterhaltung ab. Damit füllt der Bayerische Rundfunk die Programmlücke zwischen der regionalen Abendschau und dem abendlichen Gemeinschaftsprogramm der ARD. 


1955 - Streit um das geplante Werbefernsehen 

München * Beim Bayerischen Rundfunk entstehen erste konkrete Überlegungen zu einem zukünftigen Werbefernsehen. Als die Pläne öffentlich bekannt werden, fällt das Echo sehr unterschiedlich aus. Während die Wirtschaft auf eine schnelle Einführung drängt, fürchten die Zeitungsverleger um ihre Werbeeinnahmen und protestieren. Auch die ARD reagiert zurückhaltend und setzt zunächst eine Kommission ein.


22. 10 1876 - Das neue Verkehrsmittel wird positiv angenommen

München * „Auf dem Promenadeplatz hatte sich eine speziell geladene Gesellschaft eingefunden. Es rollten sieben mit sehr hübschen, mutigen Pferden bespannte elegante Waggons heran. Signalpfeifen der sechs in blauer Uniform gekleideten Kondukteurs ertönten und die Fahrt begann. In ca. 20 Minuten hatte der Zug sein Ziel, die Endstation Burgfrieden an der Nymphenburgerstraße, erreicht“, heißt es im Bericht der „Münchner Neuesten Nachrichten“. 

Trotz anfänglicher Probleme wird das neue Verkehrsmittel von den Münchner äußerst positiv angenommen. Edouard Otlets Unternehmen schafft für München 49 „geschlossene Waggons mit zwei offenen Plattformen an jeder Seite“ an. 

  • Gebremst wird das Gefährt vom Wagenführer per Fuß mit einer einfachen Hebelbremse. Als jedoch bei einer Probefahrt ein Wagen auf dem abschüssigen Rosenheimer Berg beim Gasteig nicht zum Stehen kommt, sondern einfach weiter rutscht, wird die Fertigungsfirma zum Einbau einer Spindelbremse verpflichtet. 
  • Die weiß-blau gestrichenen Trambahnwagen sind mit bequem gepolsterten Sitzen ausgestattet. 
  • Für Kinder ist in den Waggons eigens eine Messlatte angebracht, da sie bei einer Körpergröße unter einem Meter - in Begleitung eines Erwachsenen - kostenlos mitfahren können. 
  • Haltestellen gibt es zwar, aber jeder steigt ein und aus, wo es ihm passt. Eine Münchner Zeitung berichtet: „Ein weiterer Übelstand ist das leider viel zu wenig kontrollierte Absteigen. Es wird vielen Mitfahrenden geradezu angst und bange, wenn jemand Anstalten zum Absteigen macht. Ohne große Ausnahme geschieht dies immer in entgegengesetzter Fahrtrichtung, und ... bums, da liegen sie im Kot.“


4. 5 1956 - Der Rundfunkrat stimmt dem Werbefernsehen zu 

München * Auch im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks bestehen Bedenken, ob kommerzielle Werbung mit dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vereinbar ist. Nach längerer Diskussion stimmt das Gremium der Einführung des Werbefernsehens zu. Die Zustimmung ist mit der Erwartung verbunden, mögliche Überschüsse für kulturelle und gemeinnützige Zwecke einzusetzen. 


7 1876 - Die Gleisbauarbeiten für die Pferdetrambahnlinie beginnen

München-Kreuzviertel - München-Maxvorstadt * Die Gleisbauarbeiten für die erste Versuchsteilstrecke für Münchens erste schienengebundene Pferdetrambahnlinie - vom Promenadeplatz über den Stachus zur Nymphenburger Straße - beginnen. Sie endet an der Burgfriedensgrenze an der Maillingerstraße. 


Nach dem 7 1817 - Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

München-Maxvorstadt * Nach seiner Pensionierung lässt sich Graf Maximilian Joseph von Montgelas ein Palais am Karolinenplatz 2 nach den Plänen von Jean Baptiste Métivier erbauen. 


3. 11 1956 - Liesl Karlstadt und Beppo Brem werben für Persil

München - Bayern * Im ersten Werbespot des neuen Fernsehformats treten die populären Volksschauspieler Liesl Karlstadt und Beppo Brem auf. Sie spielen ein Ehepaar, das in einem vornehmen Restaurant speist. 

Als Brem ein Stück Braten samt Soße auf das weiße Tischtuch befördert, reagiert Karlstadt empört. Ein Kellner beruhigt das Paar: Der Fleck sei kein Problem, schließlich werde die Wäsche mit Persil gewaschen. Am Ende bestätigt Beppo Brem den Werbespruch „Persil und nichts anderes“. Der Spot dauert rund 55 Sekunden und geht als erste Fernsehwerbung der Bundesrepublik in die Geschichte ein.


14. 6 1838 - Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt

München-Maxvorstadt * Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt in seinem Haus am Karolinenplatz 2. 


18. 8 1925 - Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München

München * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München. Seine Aufgabe übernimmt Alberto Vassallo di Torregrossa. 


22. 8 1925 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit auf

München-Maxvorstadt * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit in München auf.


3. 8 1871 - Vorlesungsverbot für Münchner Theologiestudenten

München * Das Münchner Ordinariat untersagt den Theologiestudenten den Besuch der Vorlesungen von Ignaz von Döllinger.


24. 3 1864 - Richard Wagner hält sich in München auf

München-Kreuzviertel * Richard Wagner hält sich bis 26. März in München auf und wohnt im Hotel Bayerischer Hof. Er ist wieder auf der Flucht, da er in Österreich wegen seiner hohen Schulden täglich mit Inhaftierung rechnen muss.


1871 - Das Hotel Bayerischer Hof wird an die Vereinsbank verkauft

München-Kreuzviertel * Nach Joseph Anton Ritter von Maffei's Tod wird das Anwesen des Hotels zum Bayerischen Hof für 580.000 Gulden an die Bayerische Vereinsbank verkauft.


31. 1 2014 - Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz

München-Kreuzviertel * Im Hotel Bayerischer Hof beginnt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz.


7. 11 1918 - Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

München-Kreuzviertel * Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein. Sie nehmen den dort einquartierten Offizieren des Oberkommandos Süd das Ehrenwort ab, nichts gegen den Arbeiter- und Soldatenrat zu unternehmen. 


14. 7 1925 - Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli übersiedelt nach Berlin

München - Berlin * Der päpstliche Nuntius Eugenio Pacelli gibt nach dem erfolgreichen Abschluss des Bayerischen Konkordats sein Amt in München auf, um sich auf seine Aufgaben in Berlin zu konzentrieren. 


Anno 1257 - Die Wurzeln der Jakobi-Dult

München-Angerviertel * Die Wurzeln der Jakobi-Dult gehen auf dieses Jahr zurück. 


17. 12 1960 - Flugzeugabsturz an der Paulskirche

München-Ludwigsvorstadt * 52 Menschen sterben, nachdem eine amerikanische Militärmaschine die Turmspitze der Paulskirche nahe der Theresienwiese streift und an der Kreuzung Bayer-/Martin-Greif-Straße auf eine Straßenbahn fällt. 


30. 5 1934 - Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst

München-Maxvorstadt * Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst. 


23. 6 1966 - Die Beatles kommen nach München

London - München * Um 11:20 Uhr heben die Beatles mit dem Flug BE502 mit der BEA-Linienmaschine Comet IV vom Londoner Flughafen ab, um um 12:56 Uhr in München-Riem zu landen. Endlich sind sie da. George Harrison, Paul McCartney, John Lennon und Ringo Starr treffen erstmals und höchstpersönlich in München ein.

Und als „die vier Sängerknaben mit der Mädchenfrisur“ das Flugzeug verlassen, werden sie „von lustigen Teenagern zumeist“ begeistert empfangen. Man hat sie bis zur Landung des Flugzeugs mit Beatmusik bei Laune gehalten. Die Mädchen tragen Pony, die Haare hochtoupiert, sowie bonbonfarbene, schenkelkurze Op-Art-Kleidchen und Pumps. Die Burschen bekleiden sich mit hautengen Jeans und schwarzen T-Shirts oder geblümten Hemden. Ihre Haare bedecken zwar die Ohren, reichen aber noch nicht bis zur Schulter. Dazwischen sind auch „einige wüstere Typen mit verfilztem, schulterlangem Haar, im obligatorischen Snow Coat mit aufgemalten Atomwaffengegner-Abzeichen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Die Mädchen halten bemalte Schilder hoch und alles sieht friedlich aus. Doch es muss schon ein sehr trügerischer Friede sein, denn auf je fünf Fans kommt ein Polizist. 200 Staatliche Ordnungskräfte sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Außerdem ist die Straße rechts vom Hauptgebäude auf einer Länge von fast einhundert Metern abgesperrt worden.  

Noch auf der Rolltreppe werden die Fab Four mit extrem saublöden Fragen interviewt. Ringo Starr antwortet auf dem Flughafen auf die Frage eines Reporters: „Warum stehen Sie immer so spät auf?“ mit der Gegenfrage: „Wollen Sie schon in aller Frühe unseren Lärm hören?“ Total unverständlich findet der Münchner Merkur die Popularität der Beatles, da die Vier doch nur Nachteile vorzuweisen hätten: „Der kurzsichtige John Lennon, der Linkshänder Paul McCartney, George Harrison mit den abstehenden Ohren und Ringo Starr mit der übergroßen Nase.“ 

Außerdem überreicht man ihnen Lederhosen mit Hirschknöpfen und weiße leinene Trachtenhemden. Schon während des Flugs hat man ihnen einen Tirolerhut übergeben, den der „großnasige“ Ringo beim Verlassen des Flugzeugs zu seiner braunen Lederjacke trägt.  

„Machen Sie Platz für die Beatles!“. Die Ampeln sind für die vier Musiker auf Grün gestellt. So fahren sie über die Prinzregentenstraße, vorbei an den Vieltausenden, Fähnchen schwenkenden, „Yeah-yeah-yeah!“ kreischenden Münchner Beatles-Fans. Es herrscht einfach eine freundliche Stimmung an diesem 23. Juni 1966. 

In dem Auto mit dem Kennzeichen M-TX 107 sitzen die Beatles. Um den wartenden Fans zu entkommen, fährt der Mercedes die Tiefgarage von hinten an, sodass die Gruppe um 13:45 Uhr das Hotel durch den Lieferanteneingang betreten kann. Während die Musiker durch den Hintereingang verschwinden, warten auf dem Promenadeplatz etwa 3.000 Fans und Neugierige mit Transparenten. Neun Hausdiener und eine Handvoll Polizisten sollen den Bayerischen Hof gegen den Ansturm der Beatles-Fans verteidigen. „Die Scheiben sind vorsorglich beim Glaser bestellt“, diktiert Hotelchef Falk Volkhardt einem Reporter in den Block. 

Nichts passiert. Nur junge Frauen und Männer warten auf dem Promenadeplatz sehnsüchtig auf den Augenblick, dass sich ihre Idole an einem der Fenster zeigen. Oben im fünften Stock tun diese den Fans ein einziges Mal den Gefallen und treten ans Fenster, um ein paar Autogramme auf die Straße zu werfen.  

Für 16:00 Uhr ist im Nachtclub des Hotels Bayerischer Hof eine Pressekonferenz anberaumt. Diese beginnt 20 Minuten später, weil der Fahrstuhl stecken bleibt. Statt der erlaubten 10 haben sich 15 Personen in den Aufzug gequetscht. Zuerst werden Fotos der Fab Four geschossen, danach dürfen die Journalisten die Beatles 13 Minuten befragen. Dazwischen bekommen sie noch den „Goldenen BRAVO Otto“ in der Kategorie Beste Beatband überreicht.  

Zur gleichen Zeit tagt im Polizeipräsidium an der Ettstraße ein Krisenstab, denn den deutschen Behörden und der Polizei waren Popstars samt den kreischenden Fans ausgesprochen befremdlich. Aus Anlass des Beatles-Gastspiels richtet man in München einen Krisenstab ein, dem der Polizeipräsident, zwei Einsatzleiter und ein erst kurz zuvor installierter psychologischer Fachmann angehören. Deeskalation fordert der Psychologe, was natürlich umfangreiche polizeiliche Vorbereitungen notwendig macht, um Massenaufläufe möglichst zu verhindern oder zumindest unter Kontrolle zu halten. 

So bekommen die Beatles die Kehrseite ihres Ruhmes zu spüren. Ihnen wird ein abendlicher Schwabing-Bummel aus Sicherheitsgründen verboten, weshalb sie die ganze Zeit ihres München-Aufenthaltes im Bayerischen Hof verbringen müssen. Die Abendzeitung schreibt beschwichtigend: „Die Herren tragen zwar unorthodoxe Haartracht und veranstalten einen für musikalische Ohren beschwerlichen Lärm, aber im Grunde sind sie harmlos und übermütig, und in ihren Liedern kommt nichts Unanständiges vor.“ Die Polizei hat eine Fälscherbande hochgenommen, die 125 gefälschte Eintrittskarten für die Beatles-Konzerte zu Horror-Preisen verkauft hat.  

Am frühen Abend machen die Beatles eine Generalprobe auf ihrem Zimmer, da sie bis zum 21. Juni 1966 jeden Tag mit den Aufnahmen zur LP „Revolver“ beschäftigt waren. Gegen 21:30 Uhr betreten die vier Beatmusiker das 16 Meter lange Schwimmbad auf dem Dach des Hotels Bayerischer Hof, das extra für die Beatles reserviert und eigens für diesen Zweck mit neuem Wasser gefüllt worden war. Der einzige Schwimmer ist Paul, der sich mit einer geliehenen Badehose in die Fluten stürzt, während die drei anderen „kühles Nass aus Whiskeyflaschen“ vorziehen. 

Fortsetzung folgt !


31. 5 1934 - Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit

München * Der päpstliche Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit in München. 


Ab 1468 - Münchens Bauvorhaben schaffen Arbeit 

München - Haidhausen - Au * Mit dem Neubau der Frauenkirche wächst Münchens Bedarf an Ziegeln und Arbeitskräften. Zugleich wird die Stadtbefestigung mit Zwingermauer und Vortoren weiter ausgebaut. In den folgenden Jahrzehnten kommen der Umbau des Alten Rathauses sowie der Bau des Zeughauses und der Salvatorkirche hinzu. Haidhauser Ziegeleien verarbeiten örtlichen Lehm zu Baumaterial; in der Au entwickeln sich weitere Gewerbebetriebe am Auer Mühlbach. Die Arbeitsmöglichkeiten fördern den allmählichen Zuzug in beide Orte. 


17. 10 1854 - Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera

München-Kreuzviertel * Nachdem König Max II. mit seiner Familie wieder nach München zurückgekehrt war, musste auf seinen Befehl hin nochmals ein Dankgottesdienst zur Überwindung der Cholera in der Frauenkirche abgehalten werden. Hierzu haben alle Beamten in ihrer Uniform zu erscheinen.


24. 8 1322 - Königin Beatrix von Baiern stirbt in München

München - München-Kreuzviertel * Königin Beatrix von Baiern, die erste Ehefrau von König Ludwig IV. dem Baiern, stirbt in München. Ihre Grabstätte befindet sich in der heutigen Münchner Frauenkirche. Mit ihrer Bestattung wird die Marienkapelle zur Hofkirche erhöht. 


23. 9 2012 - Trotz Regens immerhin noch 850.000 Wiesn-Besucher

München-Theresienwiese • Am ersten Wiesn-Wochenende kommen trotz eines verregneten Samstags immerhin noch 850.000 Menschen aufs Oktoberfest. Knapp eine Million Mass Bier und neun Ochsen werden verzehrt.


1284 - Zwei Franziskaner-Klöster auf Münchner Stadtgebiet

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die beginnende Erweiterung Münchens auf den sechsfachen Umfang des befestigten Marktes Heinrichs des Löwen führt zur Verlegung des Franziskanerklosters nördlich der herzoglichen Burg.

Besondere Unterstützung findet der Neubau des Franziskaner-Klosters durch die Familie der Sendlinger, die eigentlich an der Errichtung eines Klarissenklosters interessiert ist. Sie kauft den Barfüßern deshalb das bestehende Angerkloster weit über seinen Wert um 800 Pfund Pfennigen.

Damit können die Klarissen aus dem Kloster Söflingen, also Nonnen des Zweiten Ordensmder Franziskaner, das verlassene Kloster St. Jakob am Anger übernehmen.


25. 7 1495 - Die Jakobi-Dult fällt wegen der Pest aus

München * Es herrscht immer noch Pest. In Abstimmung mit dem Stadtrat ordnet Herzog Albrecht IV. an, dass die Jakobi-Dult nicht abgehalten werden soll. 


17. 7 1704 - Ein Gelöbnis zur Abwehr der Zerstörung Münchens

München * Die drei Stände - Adel, Klerus und die Bürgerschaft Münchens - legen in der Frauenkirche ein „Gelöbnis zur Abwehr der Zerstörung Münchens im Spanischen Erbfolgekrieg“ ab.

Die Vision der Maria Anna Lindmayr, wonach Gott die schlimmsten Gefahren nur dann von der Stadt abwende würde, wenn man ihm eine „Kirche zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit“ baut, wird im „Gelübde der drei Stände“ nicht einmal erwähnt. 


Um den 25. 7 1496 - Die Jakobi-Dult findet trotz der Pest statt

München-Angerviertel * Die Jakobi-Dult findet trotz der noch anhaltenden Pest statt. 


1891 - Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

München-Kreuzviertel * Der Kenotaph für Kaiser Ludwig dem Baiern wird in das Eingangsjoch der Frauenkirche verlegt.


1782 - Beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände

München * In seinen „Beschreibungen der Haupt- und Residenzstadt München“ bezeichnet Lorenz von Westenrieder das Buden- und Wandertheater als ein beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände. Besonders das einfache Volk findet Gefallen an den derben Späßen und Spektakelstücken.

Der Schauspieldirektor des Dulttheaters, Lorenz Lorenzini, macht mit seiner Kreuzerkomödie - so genannt, weil der Eintritt nur einen Kreuzer kostet - Furore. Pathos und Rührung, Zoten und „Hanswurstiaden“ beherrschen das Stück. 


8. 11 1976 - Die Gedenktafel für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz enthüllt

München-Kreuzviertel * Die Gedenktafel für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz, einige Meter vom Tatort entfernt, auf einer vorwiegend von Hundehaltern beachteten Fläche zwischen den Trambahngleisen und dem Bürgersteig, in den Rasen einzulassen und an diesem Tag enthüllt. Die Stelle wird von vielen als skandalös empfunden, da die Gedenkplatte an dieser Stelle ganz stark an ein „Marterl“ für ein Unfallopfer der Straßenbahnlinie 19 erinnert.

Die Inschrift der Gedenkplatte lautet: „Zur Erinnerung an den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, der am 21. Februar 1919 vor dem Montgelas-Palais ermordet wurde.“  Sie liegt bis zum 25. April 2005 an dieser Stelle. 


1310 - Erstmalige schriftliche Nennung der Jakobi-Dult

München-Angerviertel * Erstmalige schriftliche Nennung der Jakobi-Dult. 


4. 3 1848 - Die Stürmung des Zeughauses

München * An diesem Faschingssamstag kommt es zur Stürmung des Zeughauses. Mehrere Gerüchte machten in München die Runde.

  • Ein Gerücht lautet: „Der König hat alles zurückgenommen. Er will von den Bürgern nichts mehr wissen“.  
  • Ein anderes spricht von bewaffneten Bauern, die vor den Stadttoren lauern. Sie „wollen die Regierung stürzen und in der Stadt sengen und brennen“.  

Um 14 Uhr wird bekannt, dass die Landwehr mit dem sogenannten Generalmarsch mobilisiert worden ist. Damit ist faktisch der Ausnahmezustand ausgerufen. In dieser Stimmung aus Angst vor einem militärischen Übergriff oder vor anarchischen Zuständen durch Vorstädter aus der Au oder Haidhausen, kommt es an zur Stürmung des Zeughauses.

Das Korn- und Geschützhaus am Jakobsplatz, dem heutigen Stadtmuseum, wird ohne Blutvergießen gestürmt und die Waffen aller Gattungen ausgegeben. Der mehrere Tausend Menschen umfassende und bewaffnete Demonstrationszug zieht bis zum Promenadeplatz, wo sich das bewaffnete Bürgertum mit der dort versammelten Landwehr vereinigen will. Doch zwischen den beiden Lagern hat inzwischen das Militär mit schwerer Ausrüstung und vier Kanonen Stellung bezogen. In dieser angespannten Situation erscheint rechtzeitig Prinz Carl, der Bruder des Königs und seit 1841 bayerischer Feldmarschall. Er kann die Situation mit der Aussage beruhigen, dass die Stände bereits zum 16. März einberufen werden.  

Erstaunlicherweise reicht den Münchnern diese - eigentlich lächerliche - Zusage. Sie legen die Waffen nieder und bringen das Kriegszeug brav wieder zurück ins Korn- und Geschützhaus. 


3. 9 1917 - Michael von Faulhaber besetzt den Münchner Erzbischofsstuhl

München-Kreuzviertel * Die Inthronisation des neuen Erzbischofs von München-Freising, also die liturgische Einführung in sein Amt und die rechtliche Besitzergreifung seiner Diözese, erfolgt. Angesichts des Krieges verzichtet Michael von Faulhaber auf die sonst üblichen großen Feierlichkeiten sowie den Festzug durch die Stadt. Stattdessen fährt er direkt vom Palais Holnstein zum Dom. Äußeres Zeichen für die Besitzergreifung der Erzdiözese durch den Oberhirten ist die Übernahme der Kathetra und des Bischofsstabes. 

Als Faulhaber seinen Münchner Bischofsstuhl besetzt, ist er 48 Jahre alt. Dreieinhalb turbulente Jahrzehnte übt er das Amt des Erzbischofs von München und Freising aus. Sie bringen das Ende der Monarchie durch eine unblutige Revolution und führen von der Räterepublik über die Weimarer Republik zur nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und schließlich zum mühsamen Wiederaufbau nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg. 


10. 5 1933 - Die Bücherverbrennung auf dem Königsplatz

München-Maxvorstadt * Um 19:45 Uhr beginnt im Lichthof der Universität München eine „Feier der nationalen Revolution“ statt. Die Festrede hält Kultusminster Hans Schemm. Eingerahmt von der „Egmont-Ouvertüre“ folgt die Übergabe des neuen Studentenrechts, ein Treuegelöbnis, ein „Appell an die studentische Verantwortung“ und schließlich das Absingen des „Horst-Wessel-Liedes“. Im Anschluss an die Feier beginnt ein Großer Fackelzug. Dazu werden ab 20:30 Uhr am rückwärtigen Ausgang der Universität gegen Gutschein Fackeln ausgegeben.

Um 22:00 Uhr bewegt sich der Fackelzug in Richtung Königsplatz. Die freiwilligen und begeisterten Teilnehmer in Uniform oder dunklem Anzug ziehen an der mit einer roten Flammenkette geschmückten Feldherrnhalle vorbei zum mit Flaggen und Pylonen festlich ausgestatteten Königsplatz, wo um 23:30 Uhr circa 50.000 überwiegend akademisch gebildete Nationalsozialsten und ihre Sympathisanten einen großen „Verbrennungsakt“ beginnen.

Auf dem Rasen vor der heutigen Antikensammlung am Königsplatz ist ein riesiger Scheiterhaufen aus Holz und Stroh errichtet worden. Zunächst hält ein studentischer Funktionär eine Ansprache zur „Ausmerzung undeutscher Schriften“. Danach werfen uniformierte Studenten unter Verlesung von „Feuersprüchen“ die mitgeführten Bücher ins Feuer. In Anlehnung an das Wartburgfest verbrennen sie die „volkszersetzenden Schriften kommunistischer, marxistischer, pazifistischer Haltung (vielfach aus jüdischer Feder stammend) als Symbol der Abkehr vom undeutschen Geist“. 


6 1956 - Die Bayerische Werbefernsehen GmbH entsteht 

München * Der Bayerische Rundfunk bereitet die Einführung der Fernsehwerbung vor und gründet im Juni 1956 die Bayerische Werbefernsehen GmbH. Die neue Tochtergesellschaft übernimmt die Organisation und Vermarktung der Werbesendungen. 

Die Einführung der Fernsehwerbung löst heftige Diskussionen aus. Zeitungsverleger, Politiker und Teile der Öffentlichkeit werfen dem Bayerischen Rundfunk vor, sich zum „Handlanger der Industrie“ zu machen. Kritiker halten Wirtschaftswerbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk für unvereinbar mit dessen kulturellem und gesellschaftlichem Auftrag. Die Befürworter sehen darin dagegen eine zeitgemäße Ergänzung des Programms. 


29. 7 1600 - „Die Teufelsbrut wird verbrannt“

München-Maxvorstadt * Am Galgenberg werden die fünf Männer gerädert. Dazu bindet  man die Malefikanten auf ein scharfkantiges Balkengerüst und zerschmettert ihnen mit einem eisenbeschlagenen Richtrad die Gliedmaßen. Für gewöhnlich beginnt diese Bestialität bei den Unterschenkeln. Die Zahl und der Rhythmus der Schläge sowie die Reihenfolge der Gliedmaßen sind genau vorgeschrieben. Paulus Pämb wird nun zusätzlich „gespießt“. Der Henker rammt ihm einen kurzen Jagdspieß durch den After in den Unterleib.

Der letzte Akt der Justizwillkür im Namen des Herzogs Maximilian I. ist der Feuertod. Man zerrt die Pämbs und ihre Bekannten zu ihren Scheiterhaufen, bindet sie an - Anna setzt man dabei auf einen Stuhl- und verbrennt die „Teufelsbrut“ lebendig und „unter jämmerlichem Geschrei“. 


7. 6 1936 - Ein Vaterunser für das Leben des Führers

München-Kreuzviertel * Kardinal Michael von Faulhaber schließt seine Predigt in der Münchner Frauenkirche mit den Worten „Katholische Männer, wir beten jetzt zusammen ein Vaterunser für das Leben des Führers.“  


Um 1896 - Die ältesten Münchner Filmaufnahmen entstehen

München-Kreuzviertel * Die ältesten Münchner Filmaufnahmen entstehen. Sie zeigen die Fahrt einer Pferdetrambahn am Promenadeplatz und am Maximiliansplatz. 


29. 7 1600 - Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen

München-Maxvorstadt * Das wohl mit weitem Abstand Verabscheuungswürdigste der Hinrichtung aber ist, dass der inzwischen elfjährige Hansel Pämb, auf dem Pferd des Bußamtmanns sitzend, der qualvollen Hinrichtung seiner Eltern und Brüder beiwohnen muss. Doch auch dem Kind bleibt der spätere Feuertod nicht erspart, da Hansel ja schon „im Mutterleibe dem Teufel geweiht und an seiner Stelle ein anderes gestohlenes Kind getauft worden sei“. 


21. 9 1985 - Manfred Schauer übernimmt den Schichtl

München-Theresienwiese • Manfred Schauer übernimmt den Schichtl auf dem Oktoberfest. 


21. 9 2002 - Die Galerie des Hacker-Festzeltes wird komplett erneuert

München-Theresienwiese • Die Galerie des Hacker-Festzeltes wird komplett erneuert und die Wände liebevoll ausgemalt.


27. 5 1875 - Prinz Otto I. entkommt seinen Bewachern

Schloss Nymphenburg - München-Kreuzviertel * Prinz Otto ist seinen Bewachern auf Schloss Nymphenburg entkommen. Er durcheilt die Frauenkirche bis zum Altar, wirft sich auf die Knie und bittet laut schreiend um Vergebung seiner Sünden. 


1607 - Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche

München-Kreuzviertel * Der alte Drei­flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des Chorraumes der Frauenkirche abgerissen. An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene Madonna mit dem Kind, die sich heute auf der Mariensäule befindet, verwendet wird. Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der Frauenkirche. 


Ab 17. 3 1392 - Das erste Gnadenjahr außerhalb Roms ist in München

Rom-Vatikan - München * Papst Bonifaz IX. gewährt für die Zeit vom 17. März bis zum 1. August 1392 einen auf München und seinen Burgfriedensbezirk beschränkten Ablass. Er gilt für alle Sünden, außer für vorsätzliche Tötungen. Es war das erste Gnadenjahr außerhalb Roms. Die Ablasserbitter müssen in dieser Zeit  

  • nach München pilgern,  
  • dort sieben Tage verweilen,  
  • je dreimal die Frauenkirche,  
  • die Peterskirche,  
  • die Jakobskirche am Anger und  
  • die Spitalskapelle besuchen und  
  • mindestens einmal die ausgestellten Reliquien verehren,  
  • beichten und  
  • ein vom Beichtvater festgelegtes Almosen spenden.  

Die ganze Aktion ist nur darauf angelegt, dieses Almosen, eine versteckte Steuer, den Gläubigen aus der Tasche zu ziehen. Der Zugang zum Himmel muss mit barem Geld erkauft werden. Der Kirche ist es höchst effektvoll gelungen, den um ihre arme Seele fürchtenden Gläubigen einzureden, sie könnten sich durch Beichte und milde Gabe von der Strafe des Fegefeuers loszukaufen: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!“  

Nonnen wollen trotz Klausur nach München. Ihre Kirchenoberen können es ihnen nur unter Androhung der Exkommunikation und des Kerkers verbieten. Damit die Pilger ihr Geld nur an die vorbestimmte Stelle bringen, wird eine eigene Straßenpolizei gegründet.  

Die Masse der kleinen Leute ist es, die das Geld nach München bringt. Die Geschäftsleute Münchens machen einen enormen Schnitt. Auch die Jakobidult erlebt ab dem Gnadenjahr einen ungeheueren Aufschwung.  

Ursprünglich hat man geplant, die Einnahmen je zur Hälfte den genannten Kirchen und dem Papst zuzugestehen. Später wird auch Herzog Stephan ein Viertel zugesprochen. Da die Münchner einen Teil der Einnahmen abzweigen und der Papst dadurch leer ausgeht, werden über die „ruchlose Stadt“ die höchsten Kirchenstrafen verhängt: Bann und Interdikt. Das gesamte kirchliche Leben der Stadt muss solange ruhen, bis die Gelder zurückerstattet werden. 


1846 - Der endgültige Auftrag für den Bau der Propyläen am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Leo von Klenze erhält den endgültigen Auftrag für den Bau der Propyläen,am Königsplatz.


26. 8 1862 - Das Reiter-Standbild wird durch die Propyläen gezogen

München-Maxvorstadt * Das Reiter-Standbild, das Geschenk der Haupt- und Residenzstadt zum 70. Geburtstag des Ex-Königs Ludwig I., das sich heute am Odeonsplatz befindet, wird durch die Propyläen zu seinem Standort gezogen.


1. 8 1883 - Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird eingeweiht

Mangfalltal - München * Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird - mit den üblichen Gottesdiensten in der katholischen Frauenkirche, der evangelischen Matthäuskirche und in der Synagoge - offiziell eingeweiht.


9. 5 1897 - Friedensfeier der Münchner Schuljugend am Königsplatz

München-Maxvorstadt * Am Vortag der Grundsteinlegung für das Friedensmonument findet die Friedensfeier der Münchner Schuljugend mit 20.000 beteiligten Kindern auf dem Königsplatz statt. 


23. 9 2018 - Das Sturmtief Fabienne schlägt zu

München-Theresienwiese • Am Nachmittag schlägt das Sturmtief Fabienne zu. Der orkanartige Sturm hält die Wiesn-Besucher in Trab. Den Zaun an der Oidn Wiesn hat der Wind auf hundert Meter umgeschmissen. Über die Lautsprecheranlage werden die Besucher vor eventuell umstürzenden Bäumen und herumfliegenden Gebäudeteilen gewarnt. Die Festleitung empfiehlt um 20:57 Uhr den Außenbereich ganz zu meiden. 


1927 - Die Moriskentänzer kommen in das Stadtmuseum

München-Graggenau - München-Angerviertel * Die Moriskentänzer von Erasmus Grasser aus dem Alten Rathaus kommen in das Stadtmuseum.


21. 9 1662 - Der Kurprinz wird auf die Namen Maximilian Emanuel getauft

München • Kurprinz Max Emanuel wird in der Frauenkirche vom Salzburger Fürsterzbischof Guidobald von Thun und Hohenstein auf die Namen Maximilian Emanuel Ludwig Maria Joseph Cajetan Antonius Nikolaus Franziskus Ignatius Felix getauft. Er stellt sich damit als Erbe der bedeutendsten Vertreter der Häuser Wittelsbach und Savoyen vor. Als Taufpaten werden der Cousin Ferdinand Marias, der Erzbischof und Kurfürst von Köln, Maximilian Heinrich, sowie Henriette Adelaides Bruder, Carl Emanuel, erwählt. 


19. 9 1959 - Rudolf Mrkva übernimmt die Ochsenbraterei

München-Theresienwiese * Rudolf Mrkva übernimmt die Ochsenbraterei. Damit verbunden ist die Tradition, den Namen des schmorenden Ochsen und das Gewicht auf einer Tafel neben dem Bratapparat zu vermerken.


8. 2 1908 - Ludwig und Therese Greiner erfinden den „Skelett-Gigerl“

München-Angerviertel * Auf der Suche nach einer Unterkunft klopft Karl Valentin auch an die Tür der Gastwirtschaft „Zum Feuerhaus“. „Mit an Stösser am Kopf, an Schirm am Arm und mit a großen Ledermappen“ erscheint der Volkssänger bei Ludwig „Wiggerl“ und Therese Greiner.

Die Wirtsleute haben noch ein kleines Kammerl frei. Es ist allerdings nur über das Schlafzimmer des frisch verheirateten Ehepaars zu erreichen. Therese Greiner fragt Valentin, ob ihn das störe. Ihn kümmert es nicht – noch am selben Tag zieht er als „Zimmerherr“ bei den Greiners ein und bleibt dort bis zum 5. Mai 1908.

Wiggerl und Therese bringen Karl Valentin auf die Straße des Erfolgs. Sie erfinden die neue Bühnenfigur, den „Skelett-Gigerl“; Therese Greiner näht ihm die hautengen und viel zu kurzen Klamotten, die sein ausgezehrtes, klapperdürres Gestell in unnachahmlicher Weise zur Geltung bringen. 

Da Wiggerl Greiner Klavier spielt und Karl Valentin musikalisch begleiten kann, entwickelt sich rasch eine enge Freundschaft. Sie hält über Jahrzehnte hinweg.


1915 - Kriegsdienst unterbricht die Zusammenarbeit mit Karl Valentin

München-Angerviertel * Ludwig „Wiggerl“ Greiner wird zum Kriegsdienst einberufen. Mit seiner Einberufung endet die enge künstlerische Zusammenarbeit mit Karl Valentin zunächst. Erst nach dem Krieg stehen beide wieder gemeinsam auf der Bühne.


28. 5 1977 - Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe

München-Kreuzviertel * Joseph Ratzinger empfängt die Bischofsweihe durch den Bischof von Würzburg, Josef Stangl, in der Münchner Frauenkirche. 


20. 9 1958 - Die Armbrustschützengilde richtet die Deutschen Meisterschaften aus

München-Theresienwiese- Lochhausen * Die Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl richtet im Auftrag des Bayerischen Sportschützenbundes und des Deutschen Sportschützenbundes die Deutschen Meisterschaften aus. Die Scheibenschießwettbewerbe finden auf der Wiesn, die Adler- und Sternwettbewerbe in der Vogelanlage des Winzerer Fähndls in Lochhausen statt.


18. 8 1862 - Ex-König Ludwig I. übereignet die Propyläen der Stadt München

München-Maxvorstadt * Ex-König Ludwig I. übereignet die Propyläen am Königsplatz - ein „Denkmal erhabener Nutzlosigkeit“ - der Stadt München „zur Pflege und Bewahrung“.


9. 11 2006 - Einweihung der neuen Hauptsynagoge Ohel Jakob 

München-Angerviertel * Am 9. November 2006 wird die neue Hauptsynagoge Ohel Jakob im Jüdischen Zentrum am St.-Jakobs-Platz feierlich eingeweiht. Mit ihr kehrt der Name „Ohel Jakob“ nach München zurück, den bereits die 1938 zerstörte orthodoxe Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße getragen hatte. Wenig später wird auch das unmittelbar angrenzende Gemeindehaus eröffnet, das heute Sitz der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist. 

Das neue Jüdische Zentrum mit Hauptsynagoge, Gemeindehaus, Jüdischem Museum und Kulturzentrum markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des jüdischen Lebens in München. Erstmals seit der nationalsozialistischen Verfolgung erhält die jüdische Gemeinde wieder ein sichtbares und repräsentatives Zentrum im Herzen der Stadt. Ein unterirdischer „Gang der Erinnerung“ verbindet Synagoge und Gemeindehaus und erinnert an die rund 4.500 Münchner Jüdinnen und Juden, die zwischen 1933 und 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden. 

Mit dem Jüdischen Zentrum entsteht zugleich ein Ort religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Die Israelitische Kultusgemeinde verfügt heute über zahlreiche Einrichtungen, darunter Synagogen, rituelle Tauchbäder, Bildungs- und Kultureinrichtungen, soziale Dienste sowie jüdische Friedhöfe. Als Einheitsgemeinde vereint sie Mitglieder unterschiedlicher religiöser Prägungen und bildet das Zentrum des jüdischen Lebens in München und Oberbayern.


1875 - Der Rentier Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen

München-Maxvorstadt * Der Rentier Schäfer lässt ein Haus mit 15 Zimmern an der Brienner Straße 43 für sich und seine Frau Elise sowie zwei weiblichen und drei männlichen Dienstboten erbauen.


1960 - Das Ruinengrundstück der ehemaligen Villa Freundlich

München-Maxvorstadt * Das Ruinengrundstück der ehemaligen Villa Freundlich an der Brienner Straße 43 gehört der Süddeutschen Treuhandgesellschaft, von der es später an die Landeshauptstadt München übergeht.


28. 9 1899 - Beginn der Sitzungsperiode des 33. Landtags

Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des 33. Landtags dauert vom 28. September 1899 bis zum 11. August 1904. Ein erneuter Versuch der Änderung des Wahlrechts scheitert in beiden Kammern. 


1 1908 - Wiggerl und Therese Greiner übernehmen das „Feuerhaus“

München-Angerviertel * Ludwig „Wiggerl“ Greiner und seine Ehefrau Therese übernehmen das Gasthaus „Zum Feuerhaus“ am Oberanger. Das Wirtshaus liegt unmittelbar neben der Hauptfeuerwache und entwickelt sich unter ihrer Leitung zu einem beliebten Treffpunkt.


11. 9 1825 - Das Gesetz über das Gewerbewesen

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Als drittes Gesetz wird zu den Bestimmungen über Heimat, Ansässigmachung und Verehelichung noch das Gesetz über das Gewerbewesen beschlossen, um „die Hindernisse des Kunstfleißes zu beseitigen“ und „die Ausbildung in den Gewerben zu befördern“. Während die Fabrikbesitzer die völlige Gewerbefreiheit fordern, wollen die Vertreter des Handwerks letztlich die bestehende Zunftverfassung behalten und sogar noch erweitern.

Die Ständeversammlung beschließt einen Kompromiss, in dem ein Konzessionssystem im Mittelpunkt steht. Danach ist die Ausübung eines Gewerbes von der Erteilung einer Gewerbekonzession abhängig. Diese wird von der staatlichen Polizeibehörde erstellt. Sie darf nicht versagt werden, wenn

  • der Bewerber die erforderlichen Fähigkeiten besitzt und
  • der Unterhalt der anderen Gewerbetreibenden durch die Erteilung der Konzession nicht gefährdet wird.

Die bestehenden Realrechte, worunter man die Verkäuflichkeit und Vererbbarkeit des Handwerks versteht, bleiben von dieser Reform ebenso wie die radizierten Gewerbe unberührt. 


27. 9 1980 - So, als sei nichts gewesen

München-Theresienwiese * Am Tag nach dem Wiesn-Attentat öffnet das Oktoberfest ganz normal seine Pforten, so, als sei nichts gewesen. Die Kapellen spielen auf, die Fahrgeschäfte drehen sich. Nur ein paar Blumen erinnern an das Grauen, das am Vorabend über die Wiesnbummler hereingebrochen war. 


27. 9 1980 - Der politisch rechts orientierten Gundolf Köhler war der Attentäter

Theresienwiese - Kreuzviertel * Die Sonderkommission Theresienwiese identifiziert den 21-jährigen, politisch rechtsorientierten Geologiestudenten Gundolf Köhler als Attentäter. Er ist eines der dreizehn Todesopfer.

Zeugen haben ihn unmittelbar vor der Explosion am Tatort gesehen. Die Verletzungsmerkmale an Köhlers Leiche untermaueren die Aussagen der Zeugen und lassen keinen Zweifel an einer Täterschaft Köhlers. 


Seit 22. 9 1985 - Am ersten Wiesnsonntag findet in der Bräurosl der Gay Sunday statt

München-Theresienwiese • Am ersten Wiesnsonntag findet in der Bräurosl unter dem Motto: „Bayerisch feiern - International schnacksln“ der Gay Sunday statt.


22. 9 1956 - Willy Heide übernimmt das Pschorr-Bräurösl-Festzelt

München-Theresienwiese • Willy Heide übernimmt das Pschorr-Bräurösl-Festzelt.


1808 - Unterricht und Kinderarbeit am Anger

München-Angerviertel * Bis zum Jahr 1808 erhalten Knaben und Mädchen in der Armen- und Spinnschule des Münchner Beschäftigungshauses am Anger denselben Industrieunterricht. Um Fleiß, Lernbereitschaft und den sogenannten „Industriegeist“ zu fördern, werden die Kinder regelmäßig mit kleinen Geschenken und Prämien belohnt. Die Mittel hierfür stammen aus dem Münchner Armenfonds.

Praktische Beschäftigung finden die Schülerinnen und Schüler in den Flachs-, Werg- und Hanfabteilungen des Beschäftigungshauses. Ab 1808 kommt zudem die Kartätschenmacherei hinzu, also die Herstellung von Kartätschen – einer damals gebräuchlichen Art von Artilleriemunition, die mit zahlreichen kleinen Metallkugeln gefüllt war.

Die Verbindung von schulischer Bildung und produktiver Arbeit entspricht dem damaligen pädagogischen Leitbild, durch Arbeitserziehung sowohl die wirtschaftliche Selbstständigkeit als auch die sittliche Entwicklung der Kinder zu fördern.


21. 9 1985 - Das Tourismusamt legt die Schreibweise „Wiesn“ ohne Apostroph fest

München-Theresienwiese • Das Tourismusamt legt die Schreibweise „Wiesn“ ohne Apostroph fest. Einzig die Firma Käfer zeigt sich beratungsresistent und schreibt ihre „Käfer Wies'n-Schänke“ bis zum heutigen Tag noch mit Apostroph. 


21. 9 1935 - Das 125. Jubiläum des Oktoberfestes

München-Theresienwiese • Das 125. Jubiläum des Oktoberfestes stellen die Nationalsozialisten unter das Motto: „Stolze Stadt - Fröhliches Land“.


18. 10 1833 - Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für den Obelisken auf dem Carolinenplatz wird gelegt. Er ist ein Denkmal für die im Russlandfeldzug Napoleons umgekommenen bayerischen Soldaten.


12. 7 1893 - In Bayern finden Landtagswahlen statt

Königreich Bayern * Bei der Neuwahl zum Bayerischen Landtag können zwei neue Parteien in die Abgeordnetenkammer einziehen.  

  • Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD erhält fünf Mandate,
  • der Bayerische Bauernbund - BBB stellt sogar neun Abgeordnete.  
  • Das Zentrum, das aus der Patriotischen Partei hervorgegangen ist, verfügt nur noch über 74 Mandate.  

Aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungen in Reich, Land und Stadt sind

  • bei der Landtagswahl 56.100, hingegen
  • bei der Reichstagswahl 106.800, und
  • bei der Kommunalwahl aber nur 19.292 Münchner wahlberechtigt. 


Um 1855 - Franz Joseph Völk fordert gesetzlichen Kinderschutz 

Königreich Bayern * Rund 15 Monate nach dem Inkrafttreten der zweiten bayerischen Kinderschutzverordnung fordert der Friedberger Abgeordnete Dr. Franz Joseph Völk in der Kammer der Abgeordneten, Kinderarbeit und Arbeitszeiten in Fabriken nicht länger nur durch eine Verordnung, sondern durch ein Gesetz zu regeln. Der selbst ernannte „Anwalt der Kinder“ erklärt: „Das Kind hat ein Recht auf seine Kindheit, auch seinen Eltern gegenüber; und dieses Recht hat der Staat zu schützen.“ 

Nach einer kontroversen Debatte lehnt die Mehrheit der Abgeordneten den Antrag ab. Die bestehenden Schutzbestimmungen seien ausreichend; zudem gehöre es zum „heiligsten Recht der Eltern“, über ihre Kinder zu verfügen. In dieser Haltung zeigt sich das damals verbreitete Verständnis elterlicher Verfügungsgewalt. Völks Forderung weist dagegen bereits auf die spätere Vorstellung hin, dass Kinder eigene Rechte besitzen, die der Staat auch gegenüber den Eltern schützen muss.


22. 9 1956 - Wiggerl Hagn startet als Gehilfe seiner Mutter im Schützenzelt

München-Theresienwiese • Ludwig Wiggerl Hagn startet als Gehilfe seiner Mutter, die Wirtin vom Schützenzelt, im Alter von 17 Jahren seine Wiesn-Karriere.


2. 8 1918 - Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

München-Kreuzviertel * In einer Rede vor der Kammer der Reichsräte erklärt Kriegsminister Philipp von  Hellingrath: „Die schweren Kämpfe zwischen Aisne und Marne beweisen, daß der Kampf- und Siegeswille der Entente noch nicht gebrochen ist, dass wir ihm die Überlegenheit des härteren und stärkeren Willens entgegensetzen müssen, wenn wir die Friedensbereitschaft unserer Feinde erzwingen wollen.

Diesen einheitlichen unbeirrbaren Willen im ganzen deutschen Volk zu wecken und zu festigen, das ist die vornehmste Aufgabe, vor die das fünfte Kriegsjahr die Heimat stellt“. 


7. 6 1886 - Die entscheidenden Schritte zur Entmündigung werden eingeleitet

München * In den Ministerrats-Sitzungen vom 7., 8. und 9.Juni 1886 werden - unter dem Vorsitz des Bayernprinzen Luitpold - die entscheidenden Schritte zur Entmündigung von König Ludwig II. und der Übernahme der Regentschaft durch Prinz Luitpold in die Wege geleitet. 


3. 7 1869 - Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt

München-Maxvorstadt * Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt. Mit einem Teil des Geldes aus der Erbschaft kauft der Kunstmäzen die Grundstücke an der Brienner Straße 21 und 22.


18. 9 1837 - König Ludwig I. legt sich mit der Stände-Versammlung an

München-Kreuzviertel * König Ludwig I. argumentiert vor der Stände-Versammlung so:

„Die Verfassungsurkunde räumt den Ständen keineswegs das Recht ein, die einzelnen Positionen der Einnahmen und Ausgaben unabänderlich mit verbindender Kraft für die Regierung festzustellen, nur zum Zwecke der Steuerbewilligung wird denselben das Budget vorgelegt; ein Finanzgesetz ist in der Verfassung nicht vorgeschrieben, sondern nur durch eine gezwungene Interpretation ist die bisherige Übung eingeführt worden. Zwingen lasse ich mich nicht, dafür meyne ich, sollte ich zu gut bekannt seyn. [...].“ 

Die Kammer der Abgeordneten wollte einen derartigen Angriff des Königs freilich nicht akzeptieren und selbst die Kammer der Reichsräte ist von den Argumenten des Innenministers Oettingen-Wallerstein überzeugt. Es kommt, was kommen musste: wer dem König nicht nach dem Mund spricht, hat mit Sanktionen zu rechnen, weshalb Ludwig I. seinen liberal geltenden Innenminister Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein am 4. November 1837 entlässt. 


24. 6 1922 - Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag vertagt

München-Kreuzviertel * Die ursprünglich geplante Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag wird wegen der Ermordung des Außenministers Walther Rathenau verschoben. Das Finanzministerium fürchtet um die erforderliche Mehrheit im Landtag. Die Delegationen nutzen die Zwangspause zu Vertragsveränderungen. Nun werden neben dem Kunstbesitz auch die ehemaligen kurfürstlichen Kunstsammlungen mit einbezogen. Dazu wird die „Wittelsbachische Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft“ geschaffen. 


18. 9 2004 - Die Pschorr-Bräurosl bekommt einen neue Festhalle

München-Theresienwiese * Die Pschorr-Bräurosl bekommt einen neue Festhalle. 80 Meter lang und 60 Meter breit ist das Zelt. 300 Kubikmeter Holz 100 Tonnen Stahl stecken in dem Festzelt, 6.000 qm Stoffplanen in der Dekoration. 


1855 - Anton Riemerschmid wird Landtagsabgeordneter

München-Kreuzviertel * Anton Riemerschmid wird Mitglied der Zweiten Kammer des Bayerischen Landtags.


27. 9 1907 - Der 35. Landtag will das Verhältniswahlrecht durchsetzen

München-Kreuzviertel * Der 35. Landtag dauert vom 27. September 1907 bis zum 14. November 1911. Die SPD will gemeinsam mit den Liberalen und dem Bauernbund das Verhältniswahlrecht durchsetzen. Doch so weit kommt es nicht. 


25. 4 1811 - Das Bierregulativ von 1811

München * Unter Minister Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas entwickelt die Regierung eine Formel, mit der sich der Bierpreis jederzeit und für jedermann nachvollziehbar berechnen lassen soll: das sogenannte „Bierregulativ“. Als Grundlage dient die Braubilanz des Königlichen Hofbräuhauses in München. 

Aus dieser Bilanz leitet die Regierung drei feste Kostenbestandteile ab. Sie geht davon aus, dass sich diese über Jahrzehnte hinweg nicht verändern werden. Alle drei fließen in den Bierpreis ein. 

Die erste feste Größe ist die sogenannte „Mannsnahrung“. Darunter versteht man den Unternehmergewinn je Mass Bier. Die Regierung setzt diesen auf 1,47 bayerische Pfennige fest. Der Betrag bildet eine Obergrenze, die keinesfalls überschritten werden darf. Den Brauern steht es jedoch frei, teilweise auf diesen Gewinn zu verzichten. Nach dem Willen der Regierung darf ihr Unternehmergewinn bei steigenden Bierpreisen nicht ebenfalls zunehmen. 

Als zweite feste Größe berücksichtigt das Bierregulativ die laufenden Ausgaben der Brauer. Dazu zählen die Instandhaltung der Brauereigebäude und Sudanlagen, die Personalkosten, die Verzinsung des Grundkapitals sowie das für den Betrieb der Brauerei erforderliche Verlagskapital. Für diese Aufwendungen setzt die Regierung insgesamt 4,53 bayerische Pfennige je Mass Bier an. 

Hinzu kommt als dritter Bestandteil ein „Malzaufschlag“ von vier Pfennigen je Mass, der die Kosten des Rechnungswesens der Brauereien decken soll. 

Damit belaufen sich die festen Kosten über Jahrzehnte hinweg auf insgesamt zehn baierische Pfennige beziehungsweise zweieinhalb Kreuzer je Mass Bier. 


25. 4 1811 - Zweifel am staatlichen Bierregulativ

München * Das königlich-baierische Bierregulativ von 1811 erweist sich in der Praxis als wenig realitätsnah. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es eine bestimmte Menge Malz einem daraus herzustellenden Bierertrag gegenüberstellt. Die Qualität des Malzes ist dabei nicht näher definiert; vorgeschrieben ist lediglich, dass es trocken sein muss. 

Malzmenge und Bierertrag lassen sich jedoch nicht gleichzeitig überprüfen, sondern nur vor beziehungsweise nach dem Brauvorgang. Sind aus einem Scheffel Malz erst einmal sieben Eimer Sommerbier gebraut, ist das Malz aufgebraucht. Fehlt anschließend auch noch ein Teil des Bieres – etwa aufgrund des Durstes der Brauer und ihrer Knechte –, ist für die „Ausmittelung der tarifmäßigen Zusammenhänge“ kaum noch eine verlässliche Grundlage vorhanden. 

Trotz des staatlichen Bierregulativs bleibt die durstige Bevölkerung misstrauisch. Viele Menschen verdächtigen die Brauer, bei der Herstellung zu betrügen und für ihr „Gwasch“, also vermeintlich dünnes oder minderwertiges Bier, einen zu hohen Preis zu verlangen. Die Obrigkeit beteuert zwar immer wieder, das Bierregulativ sei von „kristallener Klarheit“. Die Bevölkerung teilt diese Auffassung jedoch nur bedingt. Das Misstrauen der Biertrinker gegenüber den Brauern bleibt deshalb auch im 19. Jahrhundert stark ausgeprägt. 

Bier gilt in dieser Zeit vor allem als Nahrungs- und Alltagsgetränk, nicht als Luxusgut. Selbst Gegner des Branntwein- und Kaffeekonsums empfehlen es als Alternative zu hochprozentigem Alkohol und bekämpfen den „Fusel“ gewissermaßen mit Bier. 


26. 5 1922 - Der Ministerrat befasst sich erstmals mit der Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Der Entwurf der Fürstenabfindung wird dem Ministerrat vorgelegt. 


18. 9 1917 - Die SPD bringt den Antrag Auer-Süßheim ein

München-Kreuzviertel * Ein von der SPD in der Bayerischen Abgeordnetenkammer eingebrachter Reformantrag, genannt  „Antrag Auer-Süßheim“, fordert:  

  1. Ersetzung des Zweikammersystems durch das Einkammersystem.
  2. Aufhebung der Kammer der Reichsräte.
  3. Einführung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts zum Landtag für alle volljährigen Staatsangehörigen ohne Unterschied des Geschlechts nach den Grundsätzen der Verhältniswahl.
  4. Ausbau der Gesetzesinitiative des Landtags.
  5. Beseitigung des königlichen Sanktionsrechts.
  6. Ernennung der Minister und Bundesratsmitglieder nach Vorschlag des Landtags.
  7. Selbstbestimmungsrecht des Landtags in Bezug auf Zusammentritt und Vertagung.
  8. Einjähriger Staatshaushalt.
  9. Beseitigung aller Vorrechte der Geburt und des Standes, Aufhebung der bisherigen Privilegien der Standesherren, Abschaffung des Adels.
  10. Verbot der Bildung neuer und der Vergrößerung bisheriger Fideikommisse. Auflösung der bestehenden Fideikommisse.
  11. Aufhebung der bisherigen Privilegien des Königs und der Mitglieder der königlichen Familie, insbesondere der Steuer- und Portofreiheit, der Unverantwortlichkeit und des besonderen Gerichtsstandes.
  12. ​Trennung der Kirche vom Staat, Aufhebung der Privilegien der anerkannten Religionsgemeinschaften. Vollkommene Durchführung der Gewissens-, Religions- und Kultusfreiheit. 


11. 9 1825 - Jeder Staatsangehörige hat eine Heimat

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Bedeutete bis dahin der Begriff „Heimat“ im wesentlichen Haus- und Grundbesitz, so wird jetzt das Recht auf Heimat, also Angehöriger einer Gemeinde zu sein, einklagbar.

Der Heimatberechtigte hat Anspruch auf Unterstützung durch seine Heimatgemeinde, wenn er sich selbst nicht mehr unterhalten kann. Das Gesetz besagt: „Jeder Staatsangehörige soll eine bestimmte Heimat haben.“ Jedermann besitzt entweder eine erworbene, eine ursprüngliche oder eine angewiesene Heimat. Durch das Heimatgesetz soll die „Heimatlosigkeit“ und damit die Zahl der Nichtsesshaften, der Vaganten und der „Gauner“ beseitigt werden.

Gleichzeitig entfällt der Erwerb des Heimatrechts nach einem Aufenthalt von zehn Jahren an einem Ort. Diese Vorgabe hat oftmals dazu geführt, dass Anwärter nach neun Jahren abgeschoben wurden. Ebenso wird die Geburt als Rechtstitel des Heimatrechts abgeschafft. Dies hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass Schwangere abgeschoben wurden oder sogar kurz vor der Niederkunft aus dem Ort getrieben wurde. 


28. 9 1905 - Große Veränderung bringt die Landtags-Sitzungsperiode

München-Kreuzviertel * Große Veränderung bringt die Sitzungsperiode des 34. Landtags, der vom 28. September 1905 bis zum 23. März 1907 tagt. 


1. 7 1834 - Ein neues Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung beschließt ein Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz, in dem den Gemeinden ein „absolut hindernder Widerspruch (Vetorecht)“ zugestanden wird. Das gilt in all den Fällen, wo das Gesuch auf Ansässigmachung lediglich auf dem Nachweis eines „anderweitig gesicherter Nahrungsstandes“ gestützt ist.

Damit liegt das Schicksal der Bewerber, für die kein Anspruch auf Ansässigmachung besteht, ausschließlich in der Hand der Gemeinde. Davon betroffen sind in erster Linie besitzlose Lohnabhängige, die dadurch auch von der Verehelichung ausgeschlossen werden. 


1. 8 1865 - Richard Wagner erhält zusätzliche 1.200 Gulden

München * Richard Wagner erhält zusätzliche 1.200 Gulden für die Haltung einer Equipage.


Um 15. 8 1918 - Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

München * Bayernkönig Ludwig III. bevollmächtigt Ministerpräsident Otto von Dandl zu Verhandlungen mit den deutschen Bundesfürsten über ein gemeinsames Vorgehen bei der Reichsregierung. Ludwig III. befürwortet nach der verheerenden Niederlage der deutschen Militärs bei Amiens einen möglichst schnellen Friedensschluss. 


21. 6 1918 - Der Landtag beschließt Bau des Walchensee-Kraftwerkes

München-Kreuzviertel * Der Landtag beschließt die von Oskar von Miller angestrebte landesweite staatliche Stromversorgung und den Bau des Walchenseewerkes. 


20. 9 1847 - In der Stände-Versammlung werden weitreichende Forderungen erhoben

München-Kreuzviertel * Vom 20. September bis 30. November 1847 wird eine Außerordentliche Stände-Versammlung einberufen, bei der es im Grunde nur um eine Anleihe zur Finanzierung der Eisenbahn geht. 

In beiden Stände-Kammern werden lautstark liberale Forderungen wie die Ausweitung der Pressefreiheit und weitere Reformen, die die Märzforderungen des darauffolgenden Jahres vorwegnehmen, erhoben. 


30. 4 2015 - Das NS-Dokumentationszentrum wird eröffnet

München-Maxvorstadt * Das NS-Dokumentationszentrum an der Brienner Straße wird als Lern- und Erinnerungsort eröffnet. An diesem Tag jährt sich die „Befreiung Münchens“ vom NS-Terror durch die US-Streitkräfte zum 70. Mal. 


9. 4 2014 - Die Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum muss verschoben werden

München-Maxvorstadt * Die bisher für den 9. November 2014 vorgesehene Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum als Lern- und Erinnerungsort muss auf den 30. April 2015 verschoben werden. 


25. 4 1811 - Festgelegte Mengen und Brauerträge

München * Das Bierregulativ bestimmt außerdem, welche Biermenge ein bayerischer Brauer aus einem Scheffel trockenem Malz herstellen muss. Ein Scheffel entspricht 222,34 Litern. Daraus sind sieben Eimer Sommerbier oder acht Eimer Winterbier zu brauen. 

Ein baierischer Eimer umfasst 60 Mass. Bei einem Inhalt von 1,069 Litern je Mass entspricht dies rund 64 Litern. Für jeden Scheffel Malz sind zudem drei Pfund Hopfen vorgesehen. Aus 225 Scheffeln Malz müssen demnach 1.800 Eimer Winterbier oder 1.575 Eimer Sommerbier entstehen. Umgerechnet sind dies 108.000 Mass Winterbier beziehungsweise 94.500 Mass Sommerbier. 


25. 4 1811 - Staatliche Festsetzung des Bierpreises

München * König Max I. Joseph erlässt eine Verordnung über die künftige Regulierung des Biersatzes im Königreich Bayern. Das sogenannte Bierregulativ ist somit eine königliche Verordnung und kein vom Landtag verabschiedetes Gesetz. 

Bis zur Aufhebung des Bierregulativs im Jahr 1865 bestimmen die Obrigkeit und die Regierung maßgeblich über den bayerischen Bierpreis. Dieser richtet sich daher nicht nach den Grundsätzen des freien Marktes und kann auch von den Brauern nicht eigenständig festgesetzt werden. 


1. 7 1834 - Die Ständeversammlung genehmigt den Ludwig-Main-Donau-Kanal

München-Kreuzviertel * Die bayerische Ständeversammlung genehmigt den Bau eines Kanals zwischen Main und Donau, den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 


1812 - Wenn Unterricht zur Kinderarbeit wird

München-Angerviertel * Zum Industrieunterricht in der Armen- und Spinnschule des Münchner Beschäftigungshauses am Anger kommt noch eine Strohhutmacherei dazu. Kinder mit „feinem Gefühl in den Fingern“ werden hier besonders gerne beschäftigt. Die Bedingungen, unter denen die Kinder in die industrielle Produktion einbezogen werden, sind katastrophal.


8. 7 1938 - Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

München * Martin Bormann, Stabsleiter im Braunen Haus, verlangt die genaue

  • Erfassung jüdischer Hauseigentümer,
  • an Nicht-Juden vermietete Wohnungen von jüdischen Hauseigentümern,
  • an Juden vermietete Wohnungen,
  • eigenen Wohnraum und leerstehende Wohnungen,
     
  • um so eine planmäßige Lösung von Mietverhältnissen mit Juden möglich zu machen,
  • eine Einengung zu erreichen,
  • mehrere Familien in größere jüdische Wohnungen zusammenzulegen,
  • Juden von Nicht-Juden zu trennen und
  • dabei möglichst keine Ghettobildung zuzulassen“.


4. 6 1848 - Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

München-Kreuzviertel * Im Artikel 1 des Grundlagengesetzes wird erklärt: „Die Rechtspflege soll von der Verwaltung, selbst in den untersten Behörden, gänzlich getrennt werden“.  Es dauert jedoch bis zum 10. November 1861, bis der verkündete Grundsatz verwirklicht wird.


17. 8 1919 - Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

Bamberg - München * Das Gesamtministerium und der Landtag kehren nach München zurück. 


23. 11 1870 - Reichsrecht stärkt den Schutz arbeitender Kinder 

Königreich Bayern * Bayern schließt mit dem Norddeutschen Bund einen Bündnisvertrag und schafft damit eine Grundlage für die Gründung des Deutschen Reichs. Mit dem Beitritt übernimmt das Königreich auch reichsweit geltende gewerberechtliche Schutzbestimmungen. 

  • Das Mindestalter für die regelmäßige Beschäftigung von Kindern in Fabriken steigt auf zwölf Jahre. 
  • Jugendliche unter 14 Jahren dürfen höchstens sechs Stunden täglich arbeiten und 
  • müssen mindestens drei Stunden Unterricht erhalten. 
  • An Sonn- und Feiertagen ist ihre Beschäftigung verboten. 

Gegenüber den bisherigen bayerischen Vorschriften bedeutet dies eine deutliche Verbesserung des gesetzlichen Kinderschutzes. 


13. 9 1817 - Eine Verordnung über den Getreidehandel und Notmagazine

München-Kreuzviertel * Die Regierung erlässt eine Verordnung über den Getreidehandel, in der alle Vorschriften zusammengefasst werden. Außerdem wird die Anlegung von Notmagazinen mit einem Sechstel des Jahresbedarfs für die Städte angeordnet. 


12 1918 - Die revolutionäre Regierung versucht einen Neuaufbau des Straßenbahnbetriebs

München * Nach dem kriegsbedingten Verfall der Münchner Straßenbahn versucht die neue revolutionäre Regierung einen Neuaufbau. Doch der Kohle- und Strommangel zwingt immer wieder zu empfindlichen Einschränkungen. 


26. 6 1886 - Auch die Abgeordnetenkammer stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Abgeordneten erteilt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Bayernprinzen Luitpold. 


10. 7 1819 - Ein Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels

München-Kreuzviertel * Die Ständeversammlung legt einen Maßnahmenkatalog zur Eingrenzung des jüdischen Hausiererhandels vor. 


31. 5 1907 - Ergebnis der bayerischen Landtagswahlen 1907

Königreich Bayern * Bei den bayerischen Landtagswahlen erhalten

  • das Zentrum 98 (- 4),
  • die Fortschrittspartei 25 (- 3) und
  • die Sozialdemokratische Partei 20 (+ 8) Mandate.


31. 5 1907 - Landtagswahlen mit dem neuen Mehrheitswahlrecht

Königreich Bayern * Die Wahlen werden erstmals nach dem neuen Wahlgesetz durchgeführt. Durch das Mehrheitswahlrecht erreicht  

  • das Zentrum mit 44 Prozent der Stimmen 60 Prozent der Mandate,  
  • die Liberalen erhalten 16 Prozent der Mandate bei 24 Prozent der Stimmen,  
  • die SPD benötigt für zwölf Prozent der Mandate 17,7 Prozent der Stimmen. 


13. 9 1831 - Überarbeitung des Ansässigkeitsgesetzes gefordert

München-Kreuzviertel * Eine überwältigende Mehrheit der Abgeordnetenkammer fordert, dass bei der Verleihung eines Gewerbes „nicht bloß der Nahrungsstand des Bewerbers, sondern auch jener der bereits Berechtigten berücksichtigt werde“. 


25. 7 1819 - Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird beendet

München-Kreuzviertel * Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird nach weniger als einem halben Jahr beendet. 


28. 2 1809 - Eine einheitliche Mass für Bayern 

München * Durch die territorialen Erweiterungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts wächst Bayern zu einem Königreich aus Regionen mit unterschiedlichen Traditionen und Wirtschaftssystemen zusammen. Besonders unübersichtlich ist das Maßwesen: Schätzungen zufolge bestehen bis zu 93 verschiedene Flüssigkeitsmaße. Zwar heißen sie fast überall „Maß“, doch ihr Inhalt unterscheidet sich erheblich. Im oberfränkischen Lauenstein fasst eine Maß knapp einen halben Liter, im ehemals salzburgischen Laufen dagegen rund 1,6 Liter. 

Diese Unterschiede erschweren Handel, Besteuerung und Preiskontrolle. Am 28. Februar 1809 erlässt König Max I. Joseph auf maßgebliche Initiative seines Reformministers Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas eine Verordnung zur Vereinheitlichung der bayerischen Maße und Gewichte. Als verbindliche Norm für Flüssigkeiten dient künftig die Münchner Maß mit einem Inhalt von rund 1,069 Litern. 

Zur Durchsetzung der neuen Regelung lässt die Regierung kupferne Messzylinder mit dem bayerischen Staatswappen und der Aufschrift „BAIER. MAAS. 1809“ an Landgerichte, Rentämter, Städte und Märkte versenden. Diese sogenannten Muttermaße sind amtliche Vergleichs- und Eichgefäße. Als Trinkgefäße dürfen sie ausdrücklich nicht verwendet werden. Mithilfe der Muttermaße stellen die örtlichen Behörden weitere geprüfte Gefäße her und verbreiten sie in ihren Amtsbezirken. 

Eine allgemeine Eichpflicht für die Trinkkrüge besteht zunächst jedoch nicht. Viele Gäste bringen ihre eigenen Gefäße mit in das Wirtshaus. Neben Holzkannen und Zinngefäßen kommen zunehmend große Krüge aus Steinzeug auf. Um 1820 entwickelt sich daraus die charakteristische Form des bayerischen Masskrugs. 

Die neue Maß setzt sich allmählich im gesamten Königreich durch. Sie vereinheitlicht nicht nur den Ausschank, sondern wird auch zu einem sichtbaren Zeichen für das Zusammenwachsen von Altbayern, Franken und Schwaben. Obwohl die alte Maßeinheit 1872 durch den Liter ersetzt wird, bleibt ihr Name erhalten: Bis heute bezeichnet die „Mass“ einen Liter Bier und gilt als Symbol bayerischer Lebensart.


16. 6 1919 - Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

München-Kreuzviertel * Bei der ersten Zusammenkunft der Verhandlungsführer fordert die Kommission zur Fürstenabfindung einen Katalog der Wittelsbachischen Gesamtforderungen. 


2. 8 1914 - SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

München * Anfang August schließt die Münchner Börse kurzfristig, um Panikverkäufe zu verhindern. Und selbst das bayerische Finanzministerium zeigte sich alarmiert: Es warnt davor, dass die Bürger die Banknoten zum Teil nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren würden.  

Bei der Sitzung des Bayerischen Landtags stimmen die 21 anwesenden SPD-Abgeordneten gegen die Haushaltsgesetze. Das ist aber auch schon die einzige Reaktion gegen den Krieg.

Die beiden Kammern des Landtags befassen sich ebenfalls nicht mit dem Krieg sondern mit ungleich wichtigeren Fragen, wie beispielsweise dem Verbot des freireligiösen Unterrichts oder der Beschneidung des Streikrechts der Staatseisenbahner.


4. 6 1848 - Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

München-Kreuzviertel * Außerdem tritt das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur in Kraft. In dem vom König erlassenen Edikt über die Freiheit der Presse und des Buchhandels ist festgelegt worden, dass das Erscheinen von Presseerzeugnissen nicht „von obrigkeitlicher Prüfung und Genehmigung des Inhalts oder überhaupt von irgend einer obrigkeitlichen Erlaubniß abhängig“ sei. „Die Strafgerichtsbarkeit [steht] nicht den Polizeibehörden, sondern den Gerichten zu.“ 


25. 9 1993 - In der Fischer-Vroni wird der Prosecco-Montag abgehalten

München-Theresienwiese * In der Fischer-Vroni wird am zweiten Wiesn-Montag der „Prosecco-Montag“ abgehalten. Wolfgang Rachel, der Inhaber der Prosecco-Bar in der Theklastraße, hat den Event ins Leben gerufen. Er reserviert im ersten Jahr vier Tische für seine schwulen Stammgäste. Inzwischen gehört den Homosexuellen am zweiten Wiesn-Montag das ganze Fischer-Vroni-Zelt.


12. 7 1808 - Staatliche Vorschriften zur Verehelichung

München - Königreich Baiern * In einer erlassenen Verordnung zur Beförderung der Heiraten auf dem Lande wird die Verehelichung von der Bewilligung der ordentlichen Polizeiobrigkeit des Ortes abhängig gemacht, wo die Heiratenden mit hinreichender Aussicht auf ihre Nahrung den Wohnsitz nehmen.  Damit wird den Gemeinden auch in Fragen der Verehelichung die Mitwirkung entzogen. 

Zusätzliche Haftungsbestimmungen gegenüber den entscheidenden Beamten schränken die Wirksamkeit der Verordnung stark ein. Sollte sich die Familie doch nicht selbst ernähren können, fällt der Unterhalt der genehmigenden Behörde zur Last.

Wenn Geistliche eine Eheschließung ohne die vorherige staatliche Heiratsbewilligung vornehmen, haften sie für Schäden und Kosten, welche hieraus irgendeiner Gemeinde zuwachsen.

Eheschließungen außerhalb Baierns werden für ungültig erachtet und sind strafbar. 


10. 1 1919 - Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

München-Kreuzviertel * Gegen 15 Uhr beginnen die entsetzten Versammelten einen Demonstrationszug zum Montgelas-Palais, in dem Ministerpräsident Kurt Eisner residiert, und fordert die Freilassung der Verhafteten. Eisner erklärt sich zum Empfang einer Abordnung am nächsten Tag bereit, wenn sie ruhig und ohne Massendemonstration käme. Die Demonstranten werden immer erregter. 

Oskar Maria Graf berichtet: „Hin und her drängte sich alles. Hinter dem verschlossenen Tor, hieß es, stünden schussbereite Maschinengewehrschützen. Man ratschlagte einige Minuten. Auf einmal kletterte ein Matrose auf dem Kandelaber zum Balkon empor, schwang sich drüber und verschwand unter lautem Jubel in der Tür.  
Kurz darauf erschien er mit Eisner, der fürchterregt auf uns herunter schrie: ‚So holt sie euch, in Gottes Namen! Sie sind enthaftet!‘“
  Daraufhin ziehen sich die Demonstranten zurück. 


28. 9 1893 - Der 32. Landtag beginnt

München-Kreuzviertel * Der 32. Landtag dauert vom 28. September 1893 bis zum 10. Juni 1899. 


8. 9 1808 - Die Bestrafung der einfachen Unzucht wird abgeschafft

München - Königreich Baiern * Mit dem organischen Edikt wird die Fornikationsstrafe, die Bestrafung der einfachen Unzucht, abgeschafft. Dadurch sollen vor allem Abtreibungen und Kindermorde verhindert werden. 


11. 9 1825 - Die Ständeversammlung verabschiedet drei Sozialgesetze

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Die Ständeversammlung verabschiedet drei Gesetze, die als die ersten von einer bayerischen Volksvertretung verabschiedeten Sozialgesetze angesehen werden:

  • Das Gesetz über die Heimat,
  • das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung und
  • das Gesetz über das Gewerbewesen. 


11. 9 1825 - Das Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung

München-Kreuzviertel - Königreich Baiern * Mit dem Gesetz über die Ansässigmachung und Verehelichung verfolgt der Staat vier Ziele:

  • Vermehrung der Bevölkerung,
  • Hebung des allgemeinen Wohlstands,
  • Verbesserung der Sittlichkeit und
  • Verringerung der Zahl der unehelichen Kinder.

Ansässigmachung ist ein Rechtsverhältnis, das zwischen einem (männlichen) Individuum und einer Gemeinde begründet wird. Voraussetzung für die Ansässigmachung ist

  • der Besitz eines Grundvermögens,
  • der Besitz eines realen, radizierten oder konzessionspflichtigen Gewerbes oder
  • die definitive Einstellung in einem öffentlichen Amt des Staates, der Kirche oder einer Gemeinde oder
  • ein anderweitig gesicherter Nahrungsstand.
  • Die Erfüllung der Bestimmungen des Militärkonskriptsionsgesetzes,
  • ein guter Leumund und
  • den vorschriftsmäßigen Besuch des Schul- und Religionsunterrichts.

Der Ansässigmachungstitel beinhaltet die Erlaubnis zur Verehelichung. Bei Wiederverehelichung oder wenn zwischen Ansässigmachung und dem Heiratsgesuch ein längerer Zeitraum verstrichen ist, wird überprüft, ob die Voraussetzungen für die erteilte Ansässigmachung noch gegeben sind. So ist es möglich, auch einen Ansässigen Bewerber die Heiratserlaubnis zu verweigern. 


22. 9 2018 - Oberbürgermeister Reiter zapft mit zwei Schlägen im Schottenhamel an

München-Theresienwiese • Oberbürgermeister Dieter Reiter zapft souverän mit zwei Schlägen das erste Wiesn-Fass in der Schottenhamel-Festhalle an. Danach ertönt sein Ruf: „Ozapft is!“. Den üblichen Zusatz: „Auf eine friedliche Wiesn!“ vergisst er. Die erste Wiesn-Mass erhält der neue bayerische Ministerpräsident Markus Söder. 


1. 7 1834 - Gesetzesvorlagezur Begrenzung des Bevölkerungswachstums

München-Kreuzviertel * Innenminister Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein bringt in die Ständeversammlung einen Gesetzentwurf zur Revision des Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetzes ein.

Ziel der Gesetzesvorlage ist die Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Verhinderung der Verehelichung und Familiengründung durch Besitzlose. Damit sollen gleichzeitig

  • die Lasten der Armenkasse gesenkt sowie
  • die Unzufriedenheit der sozialen Unterschichten und die damit verbundene Revolutionsbereitschaft unterbunden werden.

Der Innenminister kommt damit der überwältigenden Mehrheit der Abgeordnetenkammer entgegen, die bereits am 13. September 1831 derartige Schritte forderte. Fürst Ludwig von Oettingen-Wallenstein schafft mit diesem Deal auch die Zustimmung zu anderen Gesetzesvorlagen wie die Zivilliste, den Festungsbau in Ingolstadt und den Ludwig-Main-Donau-Kanal. 


26. 5 1818 - Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung

München * Das Königreich Baiern gibt sich eine konstitutionelle Verfassung. Baiern ist damit unter den großen deutschen Staaten der erste Verfassungsstaat. Baden erreicht diesen Status drei Monate und Württemberg ein Jahre später.  

Der König vereinigt alle Rechte der Staatsgewalt in seiner Person, unterliegt aber in der Ausübung seiner Rechte einigen Beschränkungen.

Es gibt ein Zweikammersystem.

  • Die Erste Kammer sind die Reichsräte,
  • die Zweite Kammer setzt sich zusammen zu je einem Achtel aus adeligen Gutsbesitzern und Geistlichen, ein Viertel kommt von Städten und Märkten, die restliche Hälfte sind Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.
  • Es gibt eine Legislaturperiode und
  • außerdem werden die Mitglieder der Abgeordnetenkammer gewählt.  

    Dennoch ist der Weg zu demokratischen Strukturen noch sehr, sehr weit!  
  • Die adeligen Gutsbesitzer stellen ein Achtel, die katholischen und evangelischen Geistlichen ebenfalls ein Achtel, die Städte, Märkte und Gemeinden ein Viertel und die übrigen Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit die Hälfte.  
  • Dazu kommen zusätzlich drei Vertreter der Universitäten.  
  • Es gibt keinen Parlamentarismus,  
  • die Mehrheitsverhältnisse in der Abgeordnetenkammer haben keinen Einfluss auf die Arbeit des Ministerrats,
  • die Abgeordneten haben kein Initiativrecht, dürfen also selbst keine Gesetzentwürfe einbringen und  dürfen nicht über ihren Zusammentritt selbstständig entscheiden.  

Im Vergleich zu den Vorgaben der Deutschen Bundesakte ist die Baierische Verfassung jedoch sehr modern ausgefallen. Sie legt das Fundament für das System einer konstitutionellen Monarchie.  

Erneut ist das neue Staatsgrundgesetz aber keine Vertragskonstruktion zwischen dem Fürsten und dem Volk, sondern ein einseitiger verfassungsgebender Akt des Königs. Man nennt das auch eine oktroyierte Verfassung, die vom König in freier Selbstbeschränkung erlassen wird und somit nicht das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Fürst und Volksvertretung darstellt.  

Im Gegenteil, der Baiernkönig begründet seine Herrschermacht mit der Verfassung nicht, sondern unterwirft sich vielmehr nur in bestimmten Punkten seinen selbst erlassenen Beschränkungen. 


28. 7 1914 - Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

München-Kreuzviertel * Trotz der drohenden Kriegsgefahr wird im Bayerischen Landtag der bevorstehende Krieg nur indirekt zum Thema erhoben. Wenigstens der SPD-Abgeordnete Max Süßheim aus Nürnberg erklärt: „Wir Sozialdemokraten erwarten, dass der Friede erhalten und Europa vor den Gräueln und Schrecknissen eines Weltkriegs bewahrt werde“. Das war auch schon die einzige kritische und nachdenkliche Stimme im Bayerischen Landtag. 


1. 8 1914 - Der Bundesrat stimmt für die Kriegserklärung an Russland

München-Kreuzviertel - Berlin * Der Bayerische Ministerrat führt einen einstimmigen Beschluss zur Frage herbei, wie sich Bayern im Bundesrat zur Kriegserklärung an Russland verhalten soll. Entsprechend ermächtigt stimmt der Bundesratsbevollmächtigte - wie alle anderen deutschen Länder - der Kriegserklärung an Russland ohne jede Diskussion zu.

Die dazu notwendigen Gesetze und Verordnungen nimmt der Ministerrat sogar ohne nähere Kenntnis der Inhalte an. 


8. 9 1914 - Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

München * Auf Druck der betroffenen Wirtschaftskreise, insbesondere des Baugewerbes, verlässt die bayerische Staatsregierung ihren Sparkurs und ordnet eine Fortführung der Staatsbaumaßnahmen an. Mit Kriegsbeginn hatte der Staat - zur Schonung des von kriegsbedingten Einnahmeausfällen Betroffenen Haushalts - seine Aufträge weitestgehend storniert. 


1805 - Zwischen Fürsorge und Zwang

München-Angerviertel * Auf Veranlassung des General-Schul- und Studiendirektors wird im Münchner Beschäftigungshaus am Anger eine Armen- und Spinnschule eingerichtet. Anlass hierfür ist die Befürchtung der Schulbehörden, „dass die Sittenlosigkeit der im Beschäftigungshause auf dem Anger arbeitenden Kinder sehr zunehme, und dass die Hauptquelle davon die Gesellschaft schlechter Weibspersonen sei, an derer Seite die ersteren arbeiten müssen“. 

Die Schule richtet sich an Kinder armer Familien, deren Eltern von der Stadt München unterstützt werden. Für diese Kinder ist die Teilnahme am Elementar- und Industrieunterricht verpflichtend. Die Einrichtung soll auf ihre besonderen sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände eingehen und ihnen Bildung sowie praktische Fertigkeiten vermitteln. Verweigern die Eltern den Schulbesuch ihrer Kinder, kann ihnen die städtische Unterstützung entzogen werden. Kinder aus wohlhabenden Familien sind von diesem Unterricht ausdrücklich ausgeschlossen. 

Zum Lehrplan gehören die Fächer Lesen, Schreiben, Rechnen und Religion. Ergänzt wird der Unterricht durch praktische Ausbildung in handwerklichen Tätigkeiten wie Spinnen, Nähen und Stricken. Die Schule verbindet damit schulische Bildung mit dem Ziel, die Kinder auf ein arbeitsames und selbstständiges Leben vorzubereiten.


4. 6 1848 - Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

München-Kreuzviertel * Ein weiteres Reformgesetz von König Max II. ist das Gesetz, die Verantwortlichkeit der Minister betreffend. Kernpunkt dieses Verfassungsgesetzes ist, dass Regierungsanordnungen des Königs nur durch die Gegenzeichnung des verantwortlichen Ressortministers Geltung erhalten. Damit ist der Spätabsolutismus eines König Ludwigs I. mit einem Gesetz beseitigt.  

Freilich verliert damit der König letztlich seine Verantwortlichkeit gegenüber der Bevölkerung, aber das Parlament hat immer jemanden, den es zur Verantwortung ziehen kann. 


26. 9 1870 - Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft

München * Die Münchner Konferenz, bestehend aus Vertretern Württembergs und Bayerns, erkennen die Bedingungen der Norddeutschen Bundesverfassung über Bundesoberhaupt, Bundesrat und Reichsrat als annehmbar an. Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft. 


Um den 30. 9 1847 - Beschlüsse in der der Ständeversammlung gegen die Zensur

München-Kreuzviertel * Die willkürliche Verweigerung und Entziehung des Postdebits wird nun auch auf dem außerordentlichen Landtag vom September/November 1847 diskutiert. Die beiden Kammern der Ständeversammlung fassen dabei einen Beschluss, mit dem sie die Regierung auffordern, von der „Verweigerung bzw. Entziehung der Postbeförderung für Zeitungen“ Abstand zu nehmen.


8. 8 1914 - Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft

München * Das bayerische Außenministerium beauftragt die Kreisregierungen, innerhalb von sechs Wochen über die Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft zu berichtigen. 


22. 9 1979 - Oberbürgermeister Erich Kiesl ruft „I‘zapft os!“

München-Theresienwiese • Bei Oberbürgermeister Erich Kiesl klappt es dieses Mal zwar mit dem Anzapfen. Dafür blamiert er sich dann mit seinem Ausruf: „I‘zapft os!“.


4. 6 1848 - Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

München-Kreuzviertel * Das Gesetz über die Wahl der Landtags-Abgeordneten bringt einige Neuerungen, die als „entscheidend“ bezeichnet werden müssen. Es beseitigt das ständische Element der Verfassungsurkunde von 1818. In diesem bestand die Kammer der Abgeordneten zu einem Achtel aus der Klasse der adeligen Großgrundbesitzer, ebenfalls ein Achtel aus der Geistlichkeit der christlichen Konfessionen, ein Viertel stellten die Vertreter der Städte und Märkte und die verbliebene Hälfte die Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit.  

  • Im neuen Gesetz errechnet sich die Anzahl der Landtags-Abgeordneten nach dem Verhältnis von je Einem Abgeordneten auf 31.500 Seelen der Gesamtbevölkerung des Königreichs, die auf die „einzelnen Kreise vertheilt“ werden.  
  • Die Wahl ist indirekt. Das heißt, dass in einer Urwahl zunächst Wahlmänner gewählt werden, die dann in einem zweiten Wahlgang die Abgeordneten wählen.
  • Zum Abgeordneten kann jeder gewählt werden, der das 30. Lebensjahr vollendet hat.
  • Für das aktive Wahlrecht genügt die Zahlung einer direkten Steuer, und sei sie auch noch so klein.
  • Weder das aktive noch das passive Wahlrecht ist an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis“gebunden. Damit kommt auch die staatsbürgerliche Gleichberechtigung der Juden einen Schritt weiter.
  • Und die nicht an ein bestimmtes Glaubensbekenntnis gebundenen Angehörigen nichtchristlicher Konfessionen dürfen den Verfassungseid unter Weglassung des Bezugs auf das Evangelium schwören.
  • Die Wahl der Landtags-Abgeordneten ist öffentlich, die Stimmzettel müssen jedoch noch vom Wähler unterschrieben werden. Die Geheime Wahl wird erst im Jahr 1881 eingeführt.
  • Außerdem werden noch keine amtlichen Stimmzettel ausgegeben. Diese gibt es erst - mit dem Frauenwahlrecht - im Januar 1919.
  • Das bisherige Ausschließungsrecht des Königs, mit dem er gewählten Abgeordneten den Urlaub für die Teilnahme am Landtag verweigern konnte, wird beseitigt.  

Das Gesetz, das als Bestandteil der Verfassungs-Urkunde angesehen wird, tritt mit der nächsten Wahl in Wirksamkeit. 


4. 6 1848 - Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

München-Kreuzviertel * Mit einem weiteren Reformgesetz werden auch die letzten Elemente der feudalen Grundherrschaft im Königreich Bayern beseitigt. Im I. Abschnitt des Gesetzes über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, dann die Aufhebung, Fixierung und Ablösung von Grundlasten hebt König Max II. die standes- und gutsherrliche Gerichtsbarkeit auf.

Das Gesetz entzieht den Gutsherren die Gerichtsbarkeit und die Polizeigewalt ohne Entschädigung und überträgt diese Befugnisse auf den Staat. Damit sind die letzten Reste des feudalen Staatsaufbaus abgeschafft worden. Dem Aufbau einer modernen einheitlichen Justizverwaltung steht nun nichts mehr im Weg. 


1891 - Elektrischer Probebetrieb auf den Gemeindelinien

München * Nach Verhandlungen beschließt der Magistrat die probeweise Einführung eines elektrischen Trambahn-Betriebs auf den beiden Gemeindelinien. Dem Beschluss folgen langwierige Verhandlungen mit allen einschlägigen Behörden sowie den Haus- und Grundbesitzern und auch dem Kgl. Staatsministerium des Kgl. Hauses und des Äußeren. Diese geben ihre „Allerhöchste Genehmigung“ nur mit dem Vorbehalt, dass sie jederzeit die „Umstellung des Oberleitungs- auf Akkumulatorenbetrieb“ verlangen dürfen. 


9. 6 1852 - König Max II. schafft die Vereidigung der Armee auf die Verfassung ab

München * König Max II. lässt die Vereidigung der Armee auf die Verfassung abschaffen. Diese hatte sein Vater König Ludwig I. mit Ausrufung der Proklamation am 6. März 1848 eingeführt. Im neuen Eid ist von der Verfassung keine Rede mehr. 


15. 8 1908 - Das neue Bayerische Gemeindewahlrecht bringt die Verhältniswahl

München * Mit dem neuen Bayerischen Gemeindewahlrecht wird die Verhältniswahl eingeführt.


5. 8 1856 - Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße 22, später 19. Es ist das „Pallavicini‘sche Haus, [...] ein artiges Gebäude mit großen Spiegelscheiben, aber jenseits der Propyläen“.


26. 5 1818 - Die Ständeversammlung hat über die Post mitzubestimmen

München * Seit der Verfassung vom 26. Mai 1818 sind im Königreich Baiern Fragen der Post nicht mehr alleine Angelegenheit des Landesherrn und seiner Regierung. Die Ständeversammlung hat das Recht über die Staatsausgaben und damit auch über die Post mitzubestimmen.

Zu den bevorzugt diskutierten Themen in der Ständeversammlung gehört unter anderem die Frage, ob die Post, als Öffentliche Anstalt die Bedürfnisse der Öffentlichkeit zu befriedigen hat oder ob sie vorwiegend Geld in die immer leeren Staatskassen bringen soll. Immer wieder prangern die Abgeordneten

  • die katastrophalen Dienstleistungen der Post,
  • die Grobheit der Postillione und
  • den miserablen Zustand der baierischen Straßen an.


26. 9 1923 - Gustav Ritter von Kahr wird zum Generalstaatskommissar ernannt

München * Die bayerische Regierung ernennt Gustav Ritter von Kahr - aus Protest gegen den Abbruch des Ruhrkampfes durch die Reichsregierung - zum Generalstaatskommissar, auf den die gesamte exekutive [= vollziehende] Gewalt übergeht. Er hat damit diktatorische Vollmachten.

Gustav von Kahr, Otto von Lossow, der Befehlshaber des Wehrkreises VII, und der Chef der Landespolizei, Hans Ritter von Seisser, regieren den Freistaat Bayern als Triumvirat und bereiten zusammen mit Rechtsradikalen in Norddeutschland den Staatsstreich in München und Berlin vor. 


29. 9 1885 - Bei den Konservativen besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe

München-Kreuzviertel * Die Sitzungsperiode des Bayerischen Landtags beginnt.  

Nachdem Reichskanzler Otto von Bismarck die Übernahme der Schulden von König Ludwig II. durch den Landtag vorgeschlagen hat, entwickelt sich bei den Abgeordneten der Patriotenpartei eine für den König sehr ungünstige Stimmung. Pläne zur Erhöhung der Zivilliste, um König Ludwig II. - unter strengen Auflagen - die Abzahlung seiner Schulden zu ermöglichen, werden zwar diskutiert, aber nicht weiter verfolgt.  

Bei den Konservativen besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe. „Wir halten fest zu unserem angestammten Fürstenhause, zu unserem Könige, aber was auch kommen möge, wir werden auch die Interessen des Volkes hoch halten, Wünschen gegenüber, die mit dem Volkswohl nicht im Einklang stehen“. Eine Diskussion des Themas im Landtag wird sogar als gefährlich bezeichnet, „denn die Stimmung im Lande sei der Art, daß jede Discussion die Aufregung bis zum Überlaufen steigern und Dinge ans Licht bringen könne, über die man sich entsetzen würde“. 


21. 6 1886 - Die Kammer der Reichsräte stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

München-Kreuzviertel * Die Kammer der Reichsräte gibt seine Zustimmung zu der für König Ludwig II. übernommenen und für den geisteskranken König Otto I. fortzusetzende Regentschaft durch den Prinzen Luitpold. 


17. 9 1831 - Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget

München-Kreuzviertel * Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget. Um die Abgeordneten zur Eile und damit zu nicht allzu gründlicher Beratung der Einzelposten zu zwingen, lässt König Ludwig I. - angesichts der herannahenden Cholera - verkünden, die Abgeordneten hätten so lange auszuharren, bis das Budget vereinbart ist.

  • Die Abgeordneten kürzen den Gesamtetat von 28 auf 26,8 Millionen Gulden,
  • die Zivilliste des Königs von 3,15 Millionen auf 2,5 Millionen Gulden 
  • und den Heeresetat von 6,7 auf 5 Millionen.  

Innerhalb dieser Kürzungen beschließen sie zahllose Umverteilungen von Ausgabeposten sowie neue Ausgaben. Gekürzt wird bei den königlichen Prestigeobjekten Alte Pinakothek, Staatsbibliothek und Odeon sowie den Ausgaben für die zahlreichen wiedererrichteten Klöster. Mehr Geld soll dagegen in die Rechtspflege, die innere Verwaltung und das Bildungswesen fließen.

Für den König bedeutet dieses Verhalten „Anmaßung und Eingriff in die Exekutive“. Zum Glück gibt es noch die Erste Kammer, die Kammer der Reichsräte, die umgehend ihr Veto gegen die Kürzungen und Umverteilungen einlegt - und damit die Regierung rettet.

Unter dem Druck der Regierung, die sogar mit der Auflösung der Abgeordnetenkammer droht, knicken viele Abgeordnete ein. Dabei werden die Kürzungen der königlichen Zivilliste weitestgehend zurückgenommen. Die anderen Etatkürzungen fallen nicht so extrem aus, sodass immerhin noch 2 Millionen Gulden eingespart werden. 


18. 9 2010 - Alle Wiesn-Zelte haben Bändchen für die Reservierungs-Gäste

München-Theresienwiese * Praktisch alle großen Wiesn-Zelte haben mittlerweile Bändchen für die Reservierungs-Gäste. Und die „Super-Sonder-VIP-Gäste“ werden in streng geheime Rituale eingeweiht, einen Button am Hemd, ein geheimes Passwort, und die Türsteher wissen, mit wem sie es zu tun haben.


4. 6 1848 - Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

München-Kreuzviertel * Ein weiteres wichtiges Vorschriftenwerk ist das Gesetz über die ständische Initiative. Es gibt den Abgeordneten beider Kammern des Landtags das Recht der Initiative, also das Recht, Gesetzesentwürfe einzubringen.  

Immerhin wird damit aus der Stände-Versammlung eine wirkliche Volksvertretung. Und aus dem Ständehaus wird das Landtagsgebäude. 


Ab dem 22. 9 1870 - Bayern und Württemberg verhandeln auf der Münchner Konferenz

München • In der sogenannten Münchner Konferenz, die vom 22. bis zum 26. September 1870 in München stattfindet, besprechen die Vertreter Bayerns und Württembergs den von Rudolph von Delbrück vorgelegten Beitritts-Vorschlag zum Deutschen Reich. 


19. 2 1919 - Erste Pläne für eine U-Bahn-Linie

München * Zwei Tage vor der Ermordung des Freistaat-Bayern-Gründers Kurt Eisner, legt ein Dr. Helmreich im Namen der Berliner Siemenswerke der Münchner Öffentlichkeit den Plan einer Nord-Süd- und einer Ost-West-U-Bahnlinie vor. Doch es ist noch zu früh. Der Plan wird erst im Jahr 1937 wieder aufgegriffen. 


7. 11 1918 - Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

München-Kreuzviertel * Gegen 22:30 Uhr steht Kurt Eisner am Präsidentenpodium und erklärt im Namen des Arbeiter- und Soldatenrats die Dynastie Wittelsbach für abgesetzt und die bayerische Republik für gegründet.

Er fährt fort: „Jetzt müssen wir zur Bildung einer Regierung fortschreiten. […] Der, der in diesem Augenblick zu Ihnen spricht, setzt Ihr Einverständnis voraus, dass er als provisorischer Ministerpräsident fungiert.“

Der anschließend einsetzende begeisterte Applaus bestätigt ihm die Annahme. Kurt Eisner ist damit bayerischer Ministerpräsident. 


14. 7 1849 - Die Landtagswahlen sollen andere Mehrheiten ermöglichen

Königreich Bayern * Die für diesen Tag angesetzten Landtagswahlen werden von der Staatsregierung sorgfältig vorbereitet. Sie setzt dabei vor allem auf den Einfluss der kirchlichen Oberhirten und Pfarrer sowie auf das Engagement der(höheren) Beamtenschaft. Der Regierung genehme Vereine werden gefördert; nach den Wahlen jedoch alle politischen Vereine wieder verboten.  

Die Wahlkreise werden erstmals von der Regierung nach wahltaktischen Gesichtspunkten gebildet. Eine Praxis, die die Regierung von nun an bis zur Wahlrechtsreform von 1906 beibehalten wird. Mit den so gewonnenen neuen Mehrheitsverhältnissen kann König Max II. eine Politik der Reaktion verfolgen und versuchen, die Änderungen der Bayerischen Verfassung wieder rückgängig zu machen. 


Ab dem 22. 9 1979 - 36 Ochsen drehen sich am Spieß der Ochsenbraterei

München-Theresienwiese • 36 Ochsen drehen sich am Spieß der Ochsenbraterei.


1912 - Hermann Heinemann erwirbt die Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41

München-Maxvorstadt * Die Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41 gehört dem Kunsthändler Hermann Heinemann.


20. 9 1986 - Konstantin Wecker: „Sogar die Wiesn is ma no ned zwida ...“.

München-Theresienwiese * Konstantin Wecker dichtet und singt:

„Sogar die Wiesn is ma no ned zwida
do nimm i ma jeds Jahr a paar Tag frei
do triff i hoid de oidn Freinderl wieda
natürlich Augustiner, Schenke 2“
.

Der Text stammt von seiner CD „Wieder dahoam“.


Ab 17. 9 1910 - Eine Völkerschau aus Samoa als Hauptattraktion auf der Jubiläums-Wiesn

München-Theresienwiese * Die dritte Völkerschau aus Samoa ist die Hauptattraktion auf dem Jubiläums-Oktoberfest. Unter der Führung des Schaustellers Carl Gabriel besucht Prinzregent Luitpold die Ausstellung. Prinz Ludwig überreicht dem „Samoanerhäuptling Tamsese einen wertvollen Ring zum Geschenk, wofür der Fürst dem Prinzen schriftlich in samoanischer Sprache seinen Dank zum Ausdruck brachte“. 


1. 10 1865 - König Ludwig II. besucht das Münchner Oktoberfest

München-Theresienwiese * König Ludwig II. besucht das Münchner Oktoberfest in Begleitung seines Bruders Prinz Otto. 


Seit 1939 - Büros der Reichsleitung der NSDAP in der Klopfer-Villa

München-Maxvorstadt * In der Klopfer-Villa an der Brienner Straße 41 befinden sich zusätzlich Büros der Reichsleitung der NSDAP.


18. 9 1981 - Ein Mahnmal für die Opfer des Wiesn-Attentats

München-Theresienwiese * Einen Tag vor Eröffnung des Oktoberfestes 1981 wird am Haupteingang zur Festwiese das Mahnmal für die Opfer des Bombenanschlags enthüllt. Oberbürgermeister Erich Kiesl ruft dazu auf, Lehren aus dem feigen Anschlag zu ziehen und Gewalt in jeder Form zu ächten.  

Das Mahnmal - geschaffen von Friedrich Koller - besteht aus einer 2,70 Meter hohen Bronzestele und trägt die Inschrift: „Zum Gedenken an die Opfer des Bombenanschlags vom 26. September 1980.“ 


21. 9 1963 - Thomas Wimmer zapft letztmals das erste Wiesn-Fass an

München-Theresienwiese * Thomas Wimmer zapft letztmals das erste Wiesn-Fass im Schottenhamel-Festzelt an, obwohl Hans-Jochen Vogel schon im Jahr 1960 zum Oberbürgermeister gewählt worden ist.


22. 5 1849 - Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

München-Kreuzviertel * Die Regierung verweigert den pfälzischen Abgeordneten die Teilnahme am Landtag, woraufhin die Linke geschlossen das Parlament verlässt. 


19. 9 1998 - Die Fischer-Vroni zieht an ihren neuen Standort um

München-Theresienwiese * Aus Sicherheitsgründen muss die Fischer-Vroni von ihrem alten Platz umziehen. Zum Ausgleich erhält sie an neuer Stelle 700 Plätze mehr.


19. 9 1970 - Günter Steinberg betreibt das Wienerwald-Zelt auf dem Oktoberfest

München-Theresienwiese * Günter Steinberg betreibt das 430 Plätze fassende Wienerwald-Zelt auf dem Oktoberfest.


23. 9 1972 - Gerd Käfer betreibt die Käfer Wies‘nschänke auf dem Oktoberfest

München-Theresienwiese • Gerd Käfer betreibt seine Käfer Wies‘nschänke als die kleinste der 14 Festhallen auf dem Oktoberfest.


11. 12 2014 - Die Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat werden wieder aufgenommen

München * Generalbundesanwalt Harald Range nimmt - 34 Jahre nach dem Oktoberfest-Attentat - die Ermittlungen offiziell wieder auf. Eine neue Zeugin hatte sich bei dem Münchner Anwalt Werner Dietrich gemeldet. Ihre Aussage war ausschlaggebend für die Wiederaufnahme des Verfahrens.  

Dietrich hatte in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Wiederaufnahme-Anträge gestellt. Der Dritte war jetzt erfolgreich. „Die Ermittlungen fangen jetzt wieder ganz am Anfang an“. Mit den Ermittlungen hat der Karlsruher Generalbundesanwalt das Bayerische Landeskriminalamt beauftragt. Ob das die richtige Entscheidung ist, muss die Zukunft klären.


29. 8 2026 - Neue Bemalung am Teufelsrad löst Debatte aus 

München-Ludwigsvorstadt * Kurz vor Beginn des Oktoberfests wird eine Auseinandersetzung um vier Pappmaché-Frauenfiguren am Eingang des Teufelsrads öffentlich. Auf Anregung der städtischen Gleichstellungsstelle und der Fachstelle für Demokratie erhalten die etwa 80 Jahre alten Figuren Radlerhosen, hochgeschlossene Oberteile und Schuhe. 

Die Stadt begründet die Änderung mit dem Schutz von Frauen vor sexualisierenden Darstellungen und mit der Beseitigung eines rassistischen Stereotyps. SPD und Grüne begrüßen die Anpassung, während die CSU einen nicht abgestimmten Eingriff in eine Wiesntradition kritisiert. Die Betreiberin des Teufelsrads kommt der Aufforderung der Stadt ohne Widerspruch nach. Die Debatte zeigt den Konflikt zwischen dem Erhalt historischer Darstellungen und veränderten gesellschaftlichen Maßstäben. 

Frauen vor Übergriffen zu schützen bedeutet jedoch viel mehr, als Pappmachéfiguren anzuziehen. Es verlangt, das Verhalten realer Menschen in den Blick zu nehmen und konsequent gegen diejenigen vorzugehen, die Frauen ohne deren Einwilligung filmen. Vielleicht liegt die eigentliche Aufgabe deshalb weder im unkritischen Festhalten an der Tradition noch im bloßen Übermalen alter Bilder – sondern darin, ihre Geschichte sichtbar zu machen, sie einzuordnen und gleichzeitig dort zu handeln, wo Frauen tatsächlich belästigt oder verletzt werden. 


19. 9 1987 - Stephanie Spendler beginnt auf der Wiesn zu arbeiten

München-Theresienwiese * Stephanie Spendler, die Tochter von Christa und Wiggerl Hagn, beginnt auf der Wiesn zu arbeiten.


25. 9 1915 - Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

München-Theresienwiese * Eigentlich müsste das Oktoberfest beginnen. Es fällt diese Jahr aber erneut kriegsbedingt aus. 


26. 9 2005 - Antrag zur Wiederaufnahme des Verfahrens zum Wiesn-Attentat

München - Berlin - Wiesbaden * Am 25. Jahrestag des Wiesn-Attentats bringen mehrere Organisationen, Gewerkschaften und Einzelpersonen, darunter mehrere Münchner Stadträte sowie Landes- und Bundespolitiker der SPD, im Deutschen Bundestag einen Antrag zur Wiederaufnahme des Verfahrens ein. 

Der Antrag findet  keine politische Mehrheit und wird vom Bundeskriminalamt - BKA abschlägig beschieden. 


22. 9 1917 - Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

München-Theresienwiese • Eigentlich müsste das Oktoberfest beginnen. Es fällt diese Jahr aber erneut kriegsbedingt aus. 


21. 9 1918 - Das Oktoberfest fällt zum zehnten Mal aus

München-Theresienwiese • Eigentlich müsste das Oktoberfest beginnen. Es fällt dieses Jahr aber erneut kriegsbedingt - zum fünften Mal hintereinander und zum insgesamt zehnten Mal - aus. 


20. 9 2026 - Knapp eine Million Gäste zum Auftakt der Wiesn 

München-Ludwigsvorstadt * Das erste Wiesn-Wochenende des 191. Oktoberfests beginnt mit großem Besucherandrang und weitgehend friedlicher Stimmung. Nach vorläufiger Schätzung besuchen am Eröffnungswochenende knapp eine Million Menschen das Festgelände, davon rund 450.000 am Samstag. 

Beim Einzug der Wiesnwirte und Brauereien halten die Teilnehmer erstmals am Mahnmal für die Opfer des rechtsextremen Oktoberfestattentats von 1980 inne. Am Sonntag ziehen mehr als 9.000 Trachtler und Schützen durch die Münchner Innenstadt zur Theresienwiese. 

Für Aufregung sorgt eine technische Störung an einem Fahrgeschäft: 

  • Rund vierzig Fahrgäste bleiben mehrere Minuten kopfüber hängen, werden jedoch nicht schwer verletzt. 
  • Die Sanitäter behandeln allein am Eröffnungstag fast 600 Menschen. 
  • Ein Breznverkäufer, der am Sonntag einen Herzinfarkt erleidet, kann durch die schnelle medizinische Versorgung gerettet werden. 
  • Bis zum Sonntagnachmittag verzeichnet die Polizei 55 Straftaten und zieht insgesamt eine ruhige Bilanz. 


1. 7 1869 - Die Bayerische Vereinsbank wird eröffnet

München * Die Bayerische Vereinsbank öffnet erstmals ihre Schalterhalle. Die ersten Geschäfte werden noch in Bayerischen Gulden abgewickelt. 


21. 9 1991 - Die Mass Wiesn-Bier kostet stattliche 8,55 DMark

München-Theresienwiese • Die Mass Wiesn-Bier kostet stattliche 8,55 DMark.


19. 9 1981 - Das Containerbier erregt die Gemüter

München-Theresienwiese * Das Containerbier lässt die Volksseele kochen. Oberbürgermeister Erich Kiesl und Ministerpräsident Franz Josef Strauß ergreifen in offenen Briefen an die Brauereien Partei für das traditionelle Holzfass. Die Brauereien ihrerseits erklären, die Beschaffung von Holzfässern ist „in Zukunft fast nicht mehr zu lösen“. Für dieses Jahr kann der Einzug des Containerbieres auf dem Oktoberfest noch einmal gestoppt werden.


17. 9 2011 - Der Turm der Augustiner-Festhalle wird auf 30 Meter aufgestockt

München-Theresienwiese * Der Turm der Augustiner-Festhalle wird um weitere fünf Meter auf 30 Meter Höhe aufgestockt.


1. 10 1959 - Das Armbrustschützenzelt muss erneuert werden

München-Theresienwiese * Das Kleine Winzerer Fähndl, das Armbrustschützenzelt, ist in einem derart maroden Zustand, dass die Stadt in einem Bescheid deutlich macht, dass einer Aufstellung im kommenden Jahr aus Sicherheitsgründen selbst dann nicht zugestimmt werden kann, wenn Teile der Konstruktion erneuert würden.


25. 9 1881 - Metzgermeister Johann Rössler brät einen ganzen Ochsen

München-Theresienwiese * Der Metzgermeister Johann Rössler kommt mit einem selbst entworfenen Apparat aufs Oktoberfest. In einem Plakat beschreibt er die neue Attraktion: 

„Auf der Theresienwiese. Seltene Volksbelustigung! Das Braten eines ganzen Ochsen. 

Sonntag, den 25, September 1881 wird ein ganzer Ochse auf einer eigens dazu construirten Maschine am Spiess gebraten. Anfang der Zubereitung Früh 8 Uhr. Beginn des Bratens 9 Uhr. Das Garsein wird auf Abends halb 5 Uhr festgesetzt und wird durch drei Böllerschüsse bekannt gegeben. Preis per Portion 50 Pfg. Entrée 50 Pfg. Von 2 Uhr an Musik-Produktion. Ausschank von gutem, alten Hacker-Bier. Die Maschine steht von Montag, den 26. September an gegen Entrée von 10 Pfg. ausgestellt, Wozu ergebenst einladen die Unternehmer J. Rössler & A. Schibanek.“ 

Die Ochsenbraterei wird in den Polizeiberichten als „Schaustellung“ und nicht als gastronomischer Betrieb geführt.


19. 9 1964 - Vom Anzapfen des ersten Wiesn-Fasses im Schottenhamel-Festzelt

München-Theresienwiese * Obwohl Hans-Jochen Vogel schon im Jahr 1960 zum Oberbürgermeister gewählt worden war, überlässt er das Anzapfen des ersten Wiesn-Fasses im Schottenhamel-Festzelt noch bis 1963 seinem Vorgänger Thomas Wimmer. Erst im September 1964 kommt er auch diesen Pflichten nach.


27. 8 1922 - Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet

München - München-Maxvorstadt * Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet. Für die anreisenden Zehntausenden von Gläubigen wird ein großer Festgottesdienst auf dem Königsplatz abgehalten, bei dem sich die katholische Kirche mit eindrucksvollem Gepränge darstellt. Die Straßen der Stadt sind mit Fahnen geschmückt, nur das Schwarz-Rot-Gold der Weimarer Republik ist demonstrativ vergessen worden.

Kardinal Michael von Faulhaber enthält sich bei dieser zur politischen Kundgebung umgestalteten Veranstaltung weder politischer noch demokratiefeindlicher Äußerungen und ruft in seiner Ansprache zum Kampf der Kirche gegen den Staat auf:

„Wehe dem Staat,

  • der seine Rechtsordnung und Gesetzgebung nicht auf den Boden der Gebote Gottes stellt,
  • der eine Verfassung schafft ohne den Namen Gottes,
  • der die Rechte der Eltern in seinem Schulgesetz nicht kennt,
  • der die Theaterseuche und die Kinoseuche nicht fernhält von seinem Volk,
  • der Gesetze gibt, die die Ehescheidung erleichtern,
  • die die uneheliche Mutterschaft in Schutz nehmen“.

Diesem Satz folgt ein - von den dicht gedrängten Besuchern stürmisch bejubelter - rhetorischer Tiefschlag gegen die Republik und ihrer Gründer: „Die Revolution war Meineid und Hochverrat und bleibt in der Geschichte erblich belastet und mit dem Kainsmal gezeichnet“. Diese Worte wirken, wie Faulhaber später einmal recht zufrieden feststellt, wie eine Bombe. Der Kardinal versagt sich damit wieder einmal - mit seiner ganzen Autorität und in der Öffentlichkeit - der Weimarer Republik und bereitet damit - ohne das möglicherweise direkt zu beabsichtigen - Adolf Hitler den Weg.

Schon damals stellt die sozialdemokratische Münchener Post unter der Überschrift „Wohin des Wegs, Herr Kardinal?“ fest: „Seine Ansichten sind ein Beweis für den Machthunger der römischen Kirche und ihres Klerus, die nicht mit dem Staat in Frieden und Verträglichkeit zusammenleben, sondern ihn um jeden Preis beherrschen wollen.“  

Die in Anwesenheit der Spitzen von Kirche, Staat und Gesellschaft gemachten Aussagen des Kardinals führen allerdings auch zu einem „weltweit hallenden Eklat“ und veranlasst die - konservative - Reichsregierung, sich bei Papst Pius XI. zu beschweren. Damit, dass sich ein Widerstand derjenigen Katholiken formiert, die im neuen Staat ehrlich mitarbeiten wollen, hat Faulhaber nicht gerechnet. 


22. 9 1984 - Forderung nach 73 Jahren endlich erfüllt

München-Theresienwiese • Die aus dem Jahr 1911 stammende Forderung des Verbands zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens nach Erhöhung des Schaumraumes in den Krügen oberhalb des Eichstrichs auf 4 Zentimeter wird nach 73 Jahren endlich umgesetzt.


22. 9 1990 - Peter Inselkammer wird Wiesnwirt im Armbrustschützenzelt

München-Theresienwiese • Peter Inselkammer wird Wiesnwirt im Armbrustschützenzelt. Er hat sich 18 Jahre um eine Konzession beworben. Peter Pongraz kommt zwar auch in die Endauswahl, kann sich aber nicht durchsetzen.


29. 9 1872 - Der Wiesnbeginn wird erstmals in den September verlegt

München-Theresienwiese * Wegen der vergangenen Schlechtwetterperioden im Oktober wird der Wiesnbeginn erstmals in den September verlegt.


20. 9 1980 - Günter und Margot Steinberg betreiben das Hofbräuhaus-Festzelt

München-Theresienwiese * Das Wirtsleuteehepaar Günter und Margot Steinberg betreibt das Hofbräuhaus-Festzelt auf der Theresienwiese. 


20. 9 1958 - Es wird kaum noch Märzenbier auf der Wiesn ausgeschenkt

München-Theresienwiese * Es wird kaum noch Märzenbier auf der Wiesn ausgeschenkt.


10. 8 1662 - Kurfürst Ferdinand Maria lehnt die Bitten der Theatiner ab

München-Kreuzviertel • Da die Rochus-Kapelle seit ihrer Niederlassung den Augustiner-Eremiten anvertraut worden war, galten ihre Vorrechte auch noch, als die Theatinerpatres die Kirche für ihre Zwecke nutzen. Denn die Augustiner lesen hier wöchentlich zwei Messen. Dass das die Theatiner als störend empfinden, kann nachvollzogen werden. Entsprechend unzufrieden sind sie deshalb auch mit dieser Situation. Deshalb bitten sie den Ferdinand Maria um Erweiterung der Kirche und des Wohnhauses. Der Kurfürst verweigert in Anbetracht des geplanten Neubaus dieses Ansinnen. 


21. 9 2013 - Eine Million Besucher am ersten Wiesn-Wochenende

München-Theresienwiese • Am ersten Wiesn-Wochenende 2013 (21. und 22. September) kommen knapp eine Million Besucher auf das Oktoberfest.


18. 9 1999 - Die Hühner- und Entenbraterei Ammer stellt auf Biohendl um.

München-Theresienwiese * Die Hühner- und Entenbraterei Ammer stellt auf Biohendl um. Ein Biohendl kostet dreimal so viel wie ein normales, frisst dreimal so viel und lebt dreimal so lange.


27. 9 1980 - Abendzeitung: „Eine Spur führt direkt zu den Neo-Nazis“

Theresienwiese - München * Die Abendzeitung erscheint am Tag nach dem Wiesn-Attentat mit einer Sonderausgabe und der Nachricht, dass eine Spur direkt zu den Neo-Nazis führt. Doch Ministerpräsident Franz Josef Strauß beharrt darauf, die Schuld linken Terroristen zu geben.


20. 8 1985 - Ein Antrag für eine würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner

München-Graggenau * Der SPD-Stadtrat Alfred Lottmann stellt - aus Anlass des drei Jahre später bevorstehenden 70. Jahrestage der Revolution und der Ermordung Kurt Eisners - an Oberbürgermeister Georg Kronawitter den Antrag für eine „Würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“ und kritisiert dabei entschieden die im Jahr 1976 gefundene Lösung. Lottmann regt eine Veränderung der Straßenführung in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße an, um dort den Platz für eine „Säule oder ähnliches“ zu schaffen. 


29. 9 1872 - Erstmals wird auf der Wiesn das sogenannte Märzenbier ausgeschenkt

München-Theresienwiese - München-Au * Bis 1872 wird auf der Wiesn das sogenannte Sommerbier ausgeschenkt. Nachdem der Sommer dieses Jahres sehr heiß gewesen ist, gingen dem Leistbräu die Vorräte an Lagerbier aus. Michael Schottenhamel will auf dem Oktoberfest jedoch kein Winterbier ausschenken, weshalb er Sedlmayr‘s Märzenbier zum Ausschank bringt. 

Der Bierpreis liegt mit 12 Kreuzern 3 Kreuzer über dem üblichen Preis, was den Polizeipräsidenten wegen zu erwartender Bierkrawalle schlecht schlafen lässt. Michael Schottenhamel meint dazu nur: „Wann d‘Münchner was richtig‘s kriag‘n, na schaug‘n sie‘s Geld net o!“ Und tatsächlich, das neue Münchner Bier findet einen derartigen positiven Anklang, dass bald alle Brauereien ein Märzenbier entwickeln.


23. 9 2019 - Das Varietétheater Schichtl feiert seinen 150. Geburtstag

München-Theresienwiese • Das Varietétheater Schichtl feiert seinen 150. Geburtstag. Zum Empfang kommt die gesamte Stadtspitze zum Schausteller Manfred Schauer auf die Wiesn. 


26. 9 1914 - Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

München-Theresienwiese * Eigentlich müsste das Oktoberfest beginnen. Es fällt aber kriegsbedingt aus. 


17. 9 1904 - Proteste gegen den Hungerkünstler Ricardo Sacco

München-Theresienwiese * Als sich der Hungerkünstler Ricardo Sacco während des Oktoberfestes zur Schau stellt, kommt es zu Protesten der Münchner Bevölkerung. Sie will es nicht dulden, dass ein Mensch inmitten der „Genüsse des Festes“ hungert.


21. 9 1985 - Das Container-Bier beginnt sich auf der Wiesn durchzusetzen

München-Theresienwiese • Das Container-Bier beginnt sich auf der Wiesn durchzusetzen, auch wenn der Stadtrat nur einen „rückholbaren Versuch“ genehmigen will, weil „eine auf der Welt einzigartige Tradition nicht einfach beendet werden kann“. Selbst der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß beklagt, dass hier „die Axt ans Eichenfass“ gelegt und dadurch „ein Stück bayerischer Tradition zu Grabe getragen“ werde.


1. 10 1820 - Eine Ballonfahrt zum zehnjährigen Bestehen des Oktoberfestes

München-Theresienwiese * Zum zehnjährigen Hochzeitsjubiläum von Kronprinz Ludwig I. und Prinzessin Therese und damit zehnjährigen Bestehen des Oktoberfestes lässt man sich eine besondere Attraktion einfallen: eine Ballonfahrt. Die in einem altbaierischen Dirndl gekleidete und aus Dresden stammende Wilhelmine Reichard steigt mit ihrem aus gezwirnter Leinwand bestehenden Ballon in den Himmel. In der Nähe von Zornedig landet sie wohlbehalten.


17. 9 2011 - Wiggerl Hagn kann sein 50-jähriges Wiesnjubiläum feiern

München-Theresienwiese * Ludwig Wiggerl Hagn kann sein 50-jähriges Wiesnjubiläum feiern. Er ist damit der dienstälteste Wiesnwirt.


19. 9 2015 - OB Dieter Reiter eröffnet das weltweit größte Bierfest

München-Theresienwiese * Das 182. Oktoberfest beginnt, indem der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter das erste Fass im Schottenhamel-Festzelt mit zwei Schlägen anzapft. Mit dem Ruf „Ozapft is - Auf eine friedliche Wiesn 2015“ ist das weltweit größte Bierfest offiziell eröffnet. 


21. 2 1919 - Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

München * Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile. Von überall her strömen die Massen an den Tatort. Aus dem stark angefeindeten USPD-Politiker ist ein „Märtyrer der Revolution“ geworden, dem alle noch einmal huldigen wollen.

Die Schriftstellerin Richarda Huch erinnert sich an die Schüsse: „Jedermann verdammte und beklagte nun die verhängnisvolle Kugel des jungen Arco. Es war gerade, als ob sie nur gefallen, um der stockenden Revolution einen neuen Auftrieb zu geben.“  

  • Dabei wäre mit dem Rücktritt Kurt Eisners und der Konstituierenden Sitzung des Bayerischen Landtags vermutlich die Revolution in Bayern beendet gewesen. 
  • Eine gesetzmäßig gewählte Regierung - angeführt von den Mehrheitssozialisten und Demokraten - hätte ihr Amt übernommen.
  • Da sich die neue Regierung rechtlich und politisch in einer starken Position befand, wäre sie nur unter ganz außergewöhnlich schwierigen Umständen zu stürzen gewesen.
  • Doch mit der verbrecherischen Tat und der politischen Dummheit des Grafen Anton von Arco auf Valley wird die Zweite Revolution eingeleitet. 


16. 9 1985 - Der Bezirksausschuss will kein Kurt-Eisner-Denkmal errichten

München-Kreuzviertel * Der Bezirksausschuss des 1. Münchner Stadtbezirks spricht sich - unter dem eigenwillig betitelten Tagesordnungspunkt „Denkmal für einen Bürgerschreck“ - gegen die Errichtung eines Kurt-Eisner-Denkmals aus.


20. 9 1952 - Der Löwenbräu-Löwe erhält einen Maulkorb

München-Theresienwiese * Der Oktoberfestausschuss des Münchner Stadtrats erteilt dem Löwen auf dem Löwenbräu-Festzelt einen Maulkorb, nachdem die sieben großen Wiesnbrauereien vereinbarten, dass akustische Brauerei-Reklame unzulässig sei. Der Löwe bleibt daraufhin stumm und wird von der Löwenbrauerei mit einem gigantischen Schloss hinter einer Glasscheibe dekoriert.


18. 9 1999 - Das Oktoberfest ist weltweit 91 Prozent der Befragten bekannt

Welt * Bei einer weltweiten Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus ist das Oktoberfest 91 Prozent der Befragten bekannt.


22. 2 1989 - Der Streit um die „richtige Inschrift“ am Eisner-Bodendenkmal

München-Graggenau * Bei der Stadtrats-Sitzung stehen zwei Vorschläge für die „richtige Inschrift“ am Bodendenkmal für Kurt Eisner zur Auswahl. Während die Vertreter der verschiedenen Parteien rasch überein kommmen, das ursprünglich vorgesehene „erschossen“ durch „ermordet“ zu ersetzen, entwickelt sich um die Verwendung der Begriffe „Freistaat“ und „Volksstaat“ eine scharf geführte Auseinandersetzung.

Soll man nun Kurt Eisner als den Begründer des Freistaates Bayern bezeichnen oder gründete er bloß den Volksstaat Bayern? Beide Begriffe wurden im Jahr 1918 gleichzeitig und synonym verwendet und sollten nichts anderes als Republik bedeuten. Aber im Rückblick will man den heute so geschätzten Begriff Freistaat nicht ausgerechnet einem linken Politiker zuschreiben. Dagegen denkt man bei Volksstaat eher an die Sprache des Dritten Reiches und der damaligen DDR.

Der SPD-Vorschlag für die Gedenkplatte lautet: „Kurt Eisner. 1867 - 1919. Begründer des Freistaats Bayern und Ministerpräsident wurde am 21. Februar 1919 hier vor seinem Amtssitz ermordet.“

Es soll aber derjenige die Mehrheit erhalten, der das Reizwort Freistaat vermeidet. Der Vorschlag von Bürgermeister Dr. Winfried Zehetmeier [CSU] setzt sich bei der Abstimmung mit einer Mehrheit aus CSU, FDP und Grüne/ALM gegen die Stimmen der SPD durch. Die Inschrift auf der Gedenktafel - als die „offizielle Wahrheit“ - lautet deshalb:  

„KURT EISNER, DER AM 8. NOVEMBER 1918 
DIE BAYERISCHE REPUBLIK AUSRIEF,
NACHMALIGER MINISTERPRÄSIDENT
DES VOLKSSTAATES BAYERN, WURDE

AN DIESER STELLE AM 21. FEBRUAR 1919
ERMORDET.“


19. 9 1964 - Das Kleine-Winzerer-Fähndl-Festzelt wird zum Armbrustschützenzelt

München-Theresienwiese * Das Kleine Winzerer Fähndl wird in Armbrustschützenzelt - Winzerer Fähndl umbenannt.


Um den 28. 9 1980 - Die verbotene paramilitärische Wehrsportgruppe Hoffmann im Verdacht

München * Die Ermittlungen der ersten Tage nach dem Oktoberfest-Attentat konzentrieren sich auf die verbotene paramilitärische Wehrsportgruppe Hoffmann. Selbst Generalbundesanwalt Kurt Rebmann verkündet, dass Gundolf Köhler keinesfalls allein für das Attentat verantwortlich sein kann. 


17. 9 2011 - Zwei Frauen führen die Ochsenbraterei

München-Theresienwiese * Antje Schneider ist - gemeinsam mit ihrer Mutter Anneliese Haberl - Chefin der Ochsenbraterei, nachdem ihr Vater Hermann Haberl im Februar 2011 verstorben ist.


17. 9 1988 - Manfred Vollmer übernimmt die Augustiner-Festhalle

München-Theresienwiese * Manfred Vollmer übernimmt die Augustiner-Festhalle auf der Wiesn.


20. 9 1958 - Philippine Winter wird Wiesnwirtin

München-Theresienwiese * Nachdem Karl Winter verstorben war, wird seine Witwe Philippine Wiesnwirtin der Fischer-Vroni, danach deren inzwischen verheirateten Töchter Eva Stadtmüller (Jahrgang 1935) und Anita Schmid (Jahrgang 1932). Die Beiden teilen sich die Aufgaben auf dem Oktoberfest auf. Eva kümmert sich um die Verwaltungsangelegenheiten, Anita steht in der Küche und überwacht jeden Teller, dass er sauber und vor allem ordentlich portioniert aus der Küche geht.


30. 9 1895 - Das Winzerer Fähndl zeigt einen Jagdzug aus dem 16. Jahrhundert

München * Das Winzerer Fähndl zeigt einen Jagdzug aus dem 16. Jahrhundert, an dem 200 Personen und 26 Pferde beteiligt sind.


19. 9 2026 - Das Oktoberfest als Milliardenfaktor 

München * Das Oktoberfest ist für München ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die Stadt rechnet mit Ausgaben von insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro: 

  • etwa 617 Millionen Euro auf dem Festgelände, 
  • 292 Millionen Euro für Einkäufe, Verkehrsmittel und weitere Dienstleistungen sowie 
  • 688 Millionen Euro für Übernachtungen und Gastronomie außerhalb der Wiesn. 

Damit profitieren neben Wirten, Schaustellern und Standbetreibern auch Hotels, Gaststätten, Verkehrsunternehmen, Taxigewerbe und Einzelhandel von dem Volksfest.


19. 9 1981 - Das Hotelier-Ehepaar Weinfurtner übernimmt das Hippodrom

München-Theresienwiese * Das Hotelier-Ehepaar Marianne und Anton Weinfurtner übernimmt das Hippodrom. 


17. 9 1904 - Ein früherer Wiesnbeginn wird festgelegt

München-Theresienwiese * Nach einem Beschluss des Magistrats soll der Hauptsonntag des Oktoberfestes - die Allerhöchste Genehmigung immer vorausgesetzt - in der Zeit zwischen dem 28. September und dem 4. Oktober liegen. Das bedeutet einen um eine Woche früheren Wiesnbeginn.


20. 9 1975 - Erste Diskussionen ums Containerbier auf der Wiesn

München-Theresienwiese * Erstmals wird die Einführung des sogenannten Containerbiers auf dem Oktoberfest in Erwägung gezogen. 


23. 9 1961 - Wiggerl Hagn übernimmt das Schützenzelt von seiner Mutter

München-Theresienwiese • Ludwig Wiggerl Hagn übernimmt das Schützenzelt von seiner Mutter.


23. 9 2018 - Oberbürgermeister Reiter wünscht eine friedliche Wiesn

München-Theresienwiese • Um Punkt zwölf Uhr schickt Oberbürgermeister Dieter Reiter auf Facebook einen Post: „Jetzt nochmal komplett: Auf eine friedliche Wiesn“. Er hatte diesen wichtigen Zusatz am Vortag nach dem Anstich des ersten Wiesn-Fasses im Schottenhamel einfach vergessen. 


30. 6 1972 - Eröffnung der Münchner Fußgängerzone

München * Trotz der bis heute andauernden Argumentation gegen die Abschaffung des Autoverkehrs in der Innenstadt eröffnet Oberbürgermeister Hans Jochen Vogel - rechtzeitig vor dem Beginn der Olympischen Spiele - die Münchner Fußgängerzone. Tausende Gäste sind geladen, es gibt 2.100 Mass Freibier und 10.000 Gratisbrezn. 


27. 9 1895 - Ein Militärverbot für die Bierbude Nr. 3

München-Theresienwiese * Von der Polizei-Kommandantur wird über die Bierbude Nr. 3 ein Militärverbot verhängt. Der Grund ist die Erklärung des Budeninhabers, er werde dem sozialistischen Gewerkschaftsverein für jeden auf der Festwiese gezapften Hektoliter eine Mark spenden.


29. 9 1872 - Erste Enthauptung im Schichtl-Theater

München-Theresienwiese * Michael August Schichtl und seine Brüder bringen aus Frankreich einen neuen Trick mit: „Die Enthauptung einer lebenden Person auf hell erleuchteter Bühne.“ 


17. 9 1988 - Franz Josef Strauß verzichtet auf die Teilnehme beim Wiesn-Anzapfen

München-Theresienwiese * Ministerpräsident Franz Josef Strauß verzichtet auf die Teilnehme beim Oktoberfest-Anzapfen im Schottenhamel-Festzelt und eröffnet dafür lieber einen Korbmarkt im oberfränkischen Lichtenfels. Strauß hat sicher bemerkt, dass ihm bei dieser Prozedur nur eine Statistenrolle zugewiesen ist.


18. 9 1954 - Das Bräurosl-Festzelt erhält eine neue Fassade

München-Theresienwiese * Das Bräurosl-Festzelt erhält eine neue Fassade, die an ein oberbayerisches Bauernhaus im Bundwerkstil erinnert. Die Fassade prägt bis heute das Gesicht der Bräurosl. 


Um den 25. 9 1984 - Zwei kleine Männer rasen wie ungebremste Lokomotiven aufeinander

München-Theresienwiese * Günter Jauch, Journalist beim Bayerischen Rundfunk, findet heraus, dass in Richard Süßmeiers Armbrustschützenzelt aus einem Hirschen (200-Liter-Fass) 289 Mass Wiesnbier ausgeschenkt werden. Süßmeier nimmt das Ganze auf die leichte Schulter und macht sich darüber lustig. Peter Gauweiler, CSU-Stadtrat und Kreisverwaltungsreferent, geht gegen Süßmeier wegen Betrügerischen Einschenkens vor. 

Der Wiesnwirt beruft daraufhin eine Pressekonferenz ein, verkleidet sich als Gauweiler und hängt Gauweiler-Plakate mit dem Schriftzug „Gauweiler sieht Dich!“, „Gauweiler paßt auf!“ und „Gauweiler is watching you!“ an die Zeltwände. Sein Schankkellner Biwi Wallner zeigt schließlich noch, wie man aus einem ganzen Hendl drei halbe Hendl machen kann. Dass er zuvor eine Hälfte hatte einnähen lassen, finden nicht Alle lustig. Allen voran Peter Gauweiler.

Bei der darauf folgenden einer Razzia in Süßmeiers Armbrustschützenzelt werden 23 „Verstöße gegen das Ausländerrecht“ festgestellt. Einige Hilfskräfte haben illegal gearbeitet. Süßmeiers Beteuerungen, er habe davon nichts gewusst, glaubt die Gegenseite natürlich nicht - und handelt: Gauweiler entzieht Süßmeier die Festzeltkonzession.

Zwei Tage später wird mit Helmut Huber ein neuer Wirt eingesetzt.


22. 9 2012 - Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet das 179. Oktoberfest

München-Theresienwiese • Mit dem traditionellen Anzapfen des ersten Fasses im Schottenhamel-Festzelt durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München wird das 179. Oktoberfest eröffnet.

Gewohnt souverän treibt Christian Ude den Wechsel mit zwei kräftigen Schlägen in das Holzfass. Erst mit dem Ausruf „O‘zapft is‘!“ des Bürgermeisters darf auch in den anderen Zelten Bier ausgeschenkt werden. Dies erledigt Christian Ude beim 17. Einsatz als Anzapfer ohne Probleme. Wie gewohnt fügt er hinzu: „Auf eine friedliche Wiesn!“. Die erste Mass geht direkt an Horst Seehofer in seiner Funktion als Bayerischer Ministerpräsident.

Gleichzeitig beginnt das 125. Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest. Es wird vom Ministerpräsidenten Horst Seehofer eröffnet und dauert bis zum 30. September.


21. 9 2026 - Erster „Rosa Montag“ auf dem Oktoberfest 

München-Ludwigsvorstadt * Unter dem Motto „Bier, Boobs, Brezn“ findet in der Bräurosl erstmals ein eigenes Wiesn-Event für Frauen, Lesben sowie intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Menschen statt. Rund 800 Gäste nehmen an der Premiere teil. 

Die Zweite Bürgermeisterin Mona Fuchs eröffnet die Veranstaltung mit dem traditionellen Fassanstich. Der „Rosa Montag“ ergänzt den seit 1977 bestehenden Gay Sunday und soll queeren Frauen und anderen bislang weniger sichtbaren Gruppen einen eigenen Raum auf dem Oktoberfest bieten. 


22. 9 1951 - Das Winzerer-Fähndl-Festzelt bekommt einen Turm

München-Theresienwiese • Das Winzerer-Fähndl-Festzelt bekommt einen Turm.


17. 10 1810 - Kinder huldigen dem königlichen Brautpaar

München-Ludwigsvorstadt * Nachdem die königliche Familie im Pavillon Platz genommen hat, tritt eine Gruppe von „Kindern im Nationalkostüme“ vor das Brautpaar. Die Töchter und Söhne von Angehörigen der königlich-bayerischen Kavalleriedivision tragen unterschiedliche Landestrachten und überbringen Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese stellvertretend für die Bevölkerung ihre Glückwünsche. 

Die aufwendig inszenierte Huldigung stellt die verschiedenen Landesteile des noch jungen Königreichs als geeinte bayerische Nation dar. Das Pferderennen dient damit nicht nur der Unterhaltung, sondern zugleich der Repräsentation des Königshauses und der Förderung eines gemeinsamen bayerischen Staatsbewusstseins. 


2. 5 1865 - Die Kabinettskasse kauft eine Wohnung für Richard Wagner

München-Maxvorstadt * Auf Wunsch König Ludwigs II. wird Richard Wagners Wohnhaus an der Brienner Straße 21 von der Kabinettskasse angekauft und dem Komponisten kostenlos zur Verfügung gestellt.


25. 9 1819 - Der Magistrat übernimmt die organisatorische Verantwortung für die Wiesn

München-Theresienwiese * Nachdem die Stadt München ein Jahr zuvor durch das Gemeinde-Edikt und die Verfassung des Königreichs Baiern erste kommunale Selbstverwaltungsrechte zurückerhalten und sich neu konstituiert hat, übernimmt der Magistrat der Stadt die alleinige organisatorische und finanzielle Verantwortung für den Unterhaltungsteil des Oktoberfestes, worunter das Pferderennen und das Vogelschießen gemeint ist. Für diesen Teil wird künftig der Name Oktoberfest gebraucht.

Die Ausrichtung des landwirtschaftlichen Teils (Vieh-Prämierung, Ausstellung und Viehmarkt) bleibt in der Verantwortung des Landwirtschaftlichen Vereins. Dieser Teil wird künftig als Landwirtschaftliches Centralfest bezeichnet werden.

Bis heute ist die Landeshauptstadt München der alleinige Veranstalter der Wiesn.


22. 9 1973 - Erich Hochreiter betreibt eine Wurstbude neben dem Bräurosl-Festzelt

München-Theresienwiese • Die Familie Christl und Erich Hochreiter ist mit einer kleinen Wurstbude neben dem Bräurosl-Festzelt auf der Wiesn vertreten.


22. 9 1979 - Der Eintrittspreis im Hippodrom wird abgeschafft

München-Theresienwiese • Der Eintrittspreis im Hippodrom wird abgeschafft. Damit geht allerdings die exklusive Club-Atmosphäre verloren.


Seit 18. 9 1989 - Regine Sixt lädt prominente Frauen in die Löwenbräu-Festhalle

München-Theresienwiese * Regine Sixt lädt jedes Jahr prominente Frauen in die Löwenbräu-Festhalle. 


1900 - München hat 499.959 Einwohner

München * München hat 499.959 Einwohner. 


18. 9 1971 - Die Mass Wiesn-Bier kostet 2,95 DMark

München-Theresienwiese * Die Mass Wiesn-Bier kostet 2,95 DMark.


Vor dem 22. 9 1979 - Die Spatenbrauerei erhält die Ochsenbraterei

München-Theresienwiese • Paulaner will die bis dahin als Wirtezelt geführte Ochsenbraterei kaufen. Den Zuschlag erhält aber nicht Paulaner sondern die Spatenbrauerei, die bis dahin kein eigenes Festzelt hat.


1959 - Das Schiller-Denkmal kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

München-Maxvorstadt * Das Schiller-Denkmal, das bis dahin auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus gestanden hat, kommt in die gegenüberliegende Grünanlage. 


Vor dem 17. 9 1910 - Der Winzerer-Fähndl-Pachtvertrag geht an die Thomas-Brauerei

München-Theresienwiese * Der Magistrat verlängert den Pachtvertrag mit dem Winzerer Fähndl für die Schießanlage und die dazugehörige Festbude nicht mehr, sondern schließt einem Vertrag mit der Thomas-Brauerei. Dabei muss die Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl mit überraschung feststellen, dass ihr Name für das Festzelt inzwischen von der Brauerei patentrechtlich geschützt worden ist.

Am Ende der Entwicklung steht ein eigenes Winzerer-Fähndl-Festzelt und eine Winzerer-Fähndl-Schießanlag“ mit einer kleinen Wirtsbude. Da diese Schießanlage wiederholt ihren Platz wechselt, stehen heute das Winzerer-Fähndl-Festzelt und das Armbrustschützenzelt (mit der Schießanlage der Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl) an ganz verschiedenen Stellen der Wirtsbudenstraße.


17. 9 1910 - Das Oktoberfest wird 100 Jahre alt

München-Theresienwiese * Das 100. Jubiläums-Oktoberfest wird eröffnet. Gleichzeitig findet das Zentral-Landwirtschaftsfest statt. Organisiert wird die Festlichkeit ausschließlich vom Magistrat der königlichen Haupt- und Residenzstadt.

  • Zehn Bierhallen bilden das Wahrzeichen des Oktoberfestes.  
  • Auf dem Oktoberfest gibt es die Nummer „La Course á la Mort“ zu bewundern. Todesmutige Fahrradfahrer radeln in einer Stahlkonstruktion direkt über den Mäulern von hungrigen und gefährlichen Löwen.  
  • Carl Gabriels Teufelsrad dreht sich erstmals auf der Wiesn. 
  • Die Feierlichkeiten auf der Jubiläums-Wiesn dauern bis zum 2. Oktober. 


22. 9 1951 - Die Bräurosl bekommt ein neues Zuhause

München-Theresienwiese • Die Bräurosl bekommt ein neues Zuhause. 


16. 7 2018 - Die Aufbauarbeiten für das 185. Oktoberfest beginnen

München-Theresienwiese * Die Aufbauarbeiten für das 185. Oktoberfest beginnen. Da das Betreten der Baustelle in dieser Zeit aus Sicherheitsgründen verboten ist, müssen lange Umwege in Kauf genommen werden. 

Nur das Schützenzelt ist von dieser Regel ausgenommen, da es an dem geplanten Fahrradweg steht, auf dem die Radler während des Aufbaus der anderen Festzelte und der Fahrgeschäfte die Wiesn queren können. 


22. 9 1979 - Wiggerl und Christa Hagn übernehmen das Löwenbräu-Festzelt

München-Theresienwiese • Das Wirteehepaar Ludwig Wiggerl und Christa Hagn übernimmt das Löwenbräu-Festzelt.


21. 9 2018 - Das Wiesnwirte-Ehepaar Arabella und Peter Pongratz wird geschieden

München-Theresienwiese • Das Wiesnwirte-Ehepaar Arabella und Peter Pongratz wird einen Tag vor der Eröffnung des Oktoberfestes geschieden. Sie bleiben aber dennoch weiterhin die Wiesnwirte im Winzerer-Fähndl-Festzelt. 


Seit 20. 9 1975 - Das Zentral-Landwirtschaftsfest findet nur mehr alle drei Jahre statt

München-Theresienwiese * Das Zentral-Landwirtschaftsfest findet nur mehr alle drei Jahre statt.


17. 9 1904 - Carl Gabriels Völkerschau trägt den Titel Tunis in München

München-Theresienwiese * Carl Gabriels Völkerschau trägt den Titel „Tunis in München“ und konfrontiert die Besucher mit Sitten und Gebräuchen der Nordafrikaner.


17. 9 1949 - Der Fischgroßhändler Karl Winter erhält die Konzession für das Oktoberfest

München-Theresienwiese * Der Münchner Fischgroßhändler Karl Winter erhält die Konzession für das Oktoberfest. Er kauft von Josef Pravida den Namen Fischer-Vroni um 20.000 DMark ab. In seinem Zelt finden 250 Personen Platz.


20. 9 2014 - Das 181. Oktoberfest beginnt

München-Theresienwiese * Das 181. Oktoberfest beginnt. Mit vier Schlägen zapft der neu gewählte Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter im Schottenhamel-Festzelt das erste Fass an. Mit dem Ruf „Ozapft is“ ist die Wiesn schließlich offiziell eröffnet. 


19. 9 1987 - Es darf nur Münchner Bier ausgeschenkt werden

München-Theresienwiese * Nachdem sich in den 1980er-Jahren mit der „Prinz Luitpolds Weisse Bräu GmbH“ aus Kaltenberg eine weitere Brauerei auf der Wiesn etablieren wollte, ergänzt der Verein Münchner Brauereien e.V. seine Betriebsvorschriften für das Oktoberfest:

„Das Oktoberfest ist das traditionelle Münchner Volksfest mit Münchner Gastlichkeit und Münchner Bier. Diese Tradition gilt es weiter zu wahren. An Wies‘n-Besucher darf deshalb nur Münchner Bier der leistungsfähigen und bewährten Münchner Traditionsunternehmen ausgeschenkt werden“.


19. 9 1981 - Im Hofbräuhaus-Festzelt gibt es für ein paar Stunden Paulaner-Bier

München-Theresienwiese * Im Hofbräuhaus-Festzelt gibt es für ein paar Stunden Paulaner-Bier. Dem Wirt ist das Bier ausgegangen, weshalb Richard Süßmeier, der Wirt des Armbrustschützenzeltes, mit mehreren Hirschen [= 200-Liter-Fässer] aushilft.


18. 9 1999 - Die Familie Kuffler kauft das Nymphenburg-Sekt-Zelt Zum Weinwirt

München-Theresienwiese * Die Familie Kuffler kauft das „Nymphenburg-Sekt-Zelt ‚Zum Weinwirt‘“, weil die Sektkellerei Nymphenburg von Schloss Wachenheim übernommen wird. Ab da heißt das Festzelt kurz und knapp „Kufflers Weinzelt“.


14. 7 2014 - Der Aufbau der Wiesn 2014 beginnt

München-Theresienwiese * Der Aufbau der 181. Wiesn 2014 beginnt. Alleine der Auf- und Abbau einer Wiesn-Festhalle kostet rund eine Million Euro.  

Nach langer Zeit gibt es mit dem Marstall ein neues Festzelt. Es löst das Hippodrom ab. 


19. 9 1981 - Das Märzenbier gibt es nur noch in zwei Festzelten

München-Theresienwiese * In nur noch zwei Bierzelten auf dem Oktoberfest wird das Märzenbier zusätzlich zum hellen Edelstoff ausgeschenkt.


18. 9 2005 - Das Hacker-Festzelt erhält ein Cabrio-Dach

München-Theresienwiese * Das Hacker-Festzelt erhält ein Cabrio-Dach. Ein circa 50 qm großer Teil der überdachung kann bei geeignetem Wetter um einige Meter abgesenkt werden. Damit ist ein Blick auf den Sternenhimmel oder dem weiß-blauen Himmel vom Zeltinneren aus möglich. Außerdem zirkuliert die Luft im Zelt besser.


27. 9 1864 - Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

München-Maxvorstadt * Richard Wagner mietet für sich das Haus in der Brienner Straße 21, nahe der Propyläen. Bereits bei der ersten Audienz hat der Komponist dem Märchenkönig Ludwig II. erklärt, dass er sich in München nur dann „heimisch und zur Arbeit angeregt“ fühlen kann, wenn er „ein Häuschen in einem Garten allein bewohne“.


18. 9 2010 - Der Probebetrieb für die neue Bier-Ringleitung beginnt

München-Theresienwiese * Der Probebetrieb für die neue Bier-Ringleitung im Winzerer-Fähndl-Festzelt beginnt. Gleichzeitig mit den Fundamenten für das neue Zelt wurde auch die unterirdische Bierleitung gelegt. Die Anlage ist 300 Meter lang und verläuft in einem großen Quadrat gut einen Meter unter dem Zeltboden. Wenn die Leitung gefüllt ist, befinden sich insgesamt 2.400 Liter Bier darin. Die Fließgeschwindigkeit ist minimal, damit kein Schaum entsteht.

Es gibt nur eine einzige Einfüllstelle an der nordöstlichen Ecke des Rohrquadrats. Die neuen Behälter für die Zentralversorgung lassen sich in einer Stunde auffüllen. Der Weg des Bieres ist eine Wissenschaft für sich. Er beginnt in der Paulaner Brauerei, wo es bei minus ein Grad in Tankwagen gefüllt wird. Mit etwa null Grad kommt es am Winzerer-Fähndl-Festzelt an, wo es in die drei Riesentanks mit je 28.000 Liter gefüllt wird. Dort kann der Gerstensaft noch zwei oder drei Grad wärmer werden, bevor er in die unterirdische Leitung fließt.

Die Rohre haben einen Durchmesser von 10 Zentimeter für den Bier-Durchfluss, umschlossen von einer 20 Zentimeter dicken Dämmung. Die letzten vier bis sechs Meter zur Schenke kommt noch ein zusätzlicher Durchlaufkühler hinzu, damit der Gast seine Mass Bier mit einer anständigen Temperatur von sechs bis sieben Grad bekommt.


19. 9 1970 - Richard Süßmeier wird Sprecher der Wiesnwirte

München-Theresienwiese * Richard Süßmeier wird Sprecher der Wiesnwirte - bis 1984.


20. 9 2003 - Die Plätze in der Käfer-Wies‘nschänke werden doppelt belegt

München-Theresienwiese * „Versehentlich“ werden die Plätze in der Käfer-Wies‘nschänke doppelt belegt. Der Betreiber darf ein weiteres Zelt im Garten aufstellen.


18. 9 2004 - Das Geschirr für das Brauereigespann von Paulaner wird erneuert

München-Theresienwiese * Das Geschirr für das Brauereigespann von Paulaner wird erneuert. Es kostet 125.000 € für sechs Pferde. 2.280 Arbeitsstunden sind für die Herstellung angefallen.


22. 9 1984 - Das Weinzelt wird als völlig neues Zelt eröffnet

München-Theresienwiese • Die Gastronomen-Familie Roland und Doris Kuffler übernimmt den Weinausschank im Nymphenburg-Sekt-Zelt ‚Zum Weinwirt‘, wie der Betrieb offiziell heißt. Das Weinzelt wird als völlig neues Zelt eröffnet. 


20. 9 1952 - Das Hofbräuhaus-Festzelt ist erstmals auf der Wiesn

München-Theresienwiese * Das Hofbräuhaus-Festzelt ist erstmals auf der Wiesn.


17. 9 2005 - Das Hofbräuhaus-Festzelt erstrahlt in neuem Glanz

München-Theresienwiese * Das Hofbräuhaus-Festzelt erstrahlt in neuem Glanz und erscheint seither wie ein Pendant des Stammhauses am Platzl.


22. 9 1951 - Die Augustiner-Brauerei schenkt ihren Edelstoff aus

München-Theresienwiese • Bis 1951 ist das Märzenbier das ausschließliche Wiesnbier, bis die traditionsbewusste Augustiner-Brauerei ihren Edelstoff ausschenkt. Das höher vergorene, schlankere und süffigere Getränk erobert - in haustypischer Abwandlung der jeweiligen Brauerei - ein Wiesnzelt nach dem anderen.


19. 9 1959 - Die Mass Wiesn-Bier kostet 1,80 DMark

München-Theresienwiese * Die Mass Wiesn-Bier kostet 1,80 DMark. 2,9 Millionen Mass werden ausgeschenkt.


23. 9 1916 - Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

München-Theresienwiese • Eigentlich müsste das Oktoberfest beginnen. Es fällt diese Jahr aber erneut kriegsbedingt aus. 


17. 9 1910 - Der Simplicissimus ernennt Schottenhamel zum Rector Magnificus

München-Theresienwiese * In einer Karikatur im Simplicissimus ernennt Thomas Theodor Heine den Festwirt Michael Schottenhamel zum „Rector Magnificus“, weil während der Wiesntage sowieso alle Studenten bei ihm „hören“.


28. 9 1810 - Der Lohnkutscher Franz Baumgartner regt ein Pferderennen an

München * Der Überlieferung nach schlägt der Lohnkutscher und Nationalgardist Franz Baumgartner seinem Vorgesetzten, Major Andreas Michael von Dall’Armi, vor, die Hochzeitsfeierlichkeiten für Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese durch ein Pferderennen zu ergänzen.


17. 9 2022 - OB Dieter Reiter eröffnet die 187. Wiesn

München-Theresienwiese * Zwei Jahre nach der durch die Corona-Epidemie erzwungene Oktoberfest-Pause zapft Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter mit drei Schlägen in der Schottenhamel-Festhalle das erste Wiesn-Fass an. Nach seinem Ruf „Ozapft is! - Auf eine friedliche Wiesn!“ ist das weltweit größte Bierfest offiziell eröffnet. Es ist das 187. Oktoberfest.


26. 9 1980 - Das Oktoberfest-Attentat

München-Theresienwiese * Freitag, 22:19 Uhr: Am Haupteingang der Wiesn explodiert ein Sprengsatz. Der Feuerball unterbricht die ausgelassene Volksfeststimmung auf dem Oktoberfest und tötet 13 Menschen. 211 Personen werden verletzt, davon 68 schwer. „Menschen wirbeln durch die Luft, Blut spritzt, zerfetzte Gliedmaßen, unglaubliche Schmerzen und verzweifelte Schreie, die nur die hörten, denen nicht gleich das Trommelfell platzte“. Einer der Toten ist der Geologiestudent Gundolf Köhler (21). Als die Rettungskräfte am Tatort eintreffen, finden sie in einem Umkreis von bis zu 23 Metern Verletzte und Tote verstreut auf der Straße liegen. Die die Detonation begleitende Druckwelle ist gewaltig gewesen. 

Noch in der Nacht stehen für die Bayerische Staatsregierung die Schuldigen fest: Die RAF und linke Terroristen müssen für das Massaker verantwortlich sein. Ministerpräsident Franz Josef Strauß steht mitten im Wahlkampf. Er will Helmut Schmidt (SPD) als Bundeskanzler ablösen und hat sich selbst als starker Law-and-Order-Mann positioniert.

Nun sieht Franz Josef Strauß seine Stunde gekommen. Er greift Innenminister Gerhard Baum (FDP) an, der für das Nachrichtenmagazin Spiegel eine Diskussion mit dem RAF-Anwalt und Ex-Terroristen Horst Mahler geführt hat. Strauß macht Baum für das Attentat mitverantwortlich, weil er den Terrorismus quasi salonfähig gemacht hat. Strauß fordert, dass sofort Flugblätter produziert werden, die Baum im Gespräch mit Mahler zeigen. Doch die Attacke gegen Links wird sich bald als Bumerang erweisen. 

Auf den Verdacht hin, dass es sich um einen Terrorakt handelte, leitet Generalbundesanwalt Kurt Rebmann zusätzlich ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein. Die Untersuchung liegt damit federführend beim Bund. 

Nach intensiven Beratungen mit Politikern, dem Polizeipräsidenten und den Veranstaltern entscheidet Oberbürgermeister Erich Kiesl noch mitten in der Nacht, das Oktoberfest nicht abzubrechen, sondern nur einen Trauertag zu veranstalten. Man wolle und dürfe sich dem Terror, gleich von welcher Seite, nicht beugen. Bei dieser nicht unumstrittenen Entscheidung hat man auch das Beispiel der XX. Olympischen Spiele in München vor Augen, die trotz eines Terroranschlages zu Ende geführt worden waren.


17. 9 1949 - Auf der ersten Nachkriegs-Wiesn kostet die Mass Wiesn-Bier 1,70 DMark

München-Theresienwiese * Auf der ersten Nachkriegs-Wiesn kostet die Mass Wiesn-Bier 1,70 DMark. 1,5 Millionen Mass werden ausgeschenkt.


22. 9 2001 - Georg Heide wird Festwirt im Pschorr-Bräurösl-Festzelt

München-Theresienwiese • Georg Heide wird Festwirt im Pschorr-Bräurösl-Festzelt.


18. 9 2010 - Nach 62 Jahren erstellt Augustiner für seine Festhalle wieder einen Turm

München-Theresienwiese * Nach 62 Jahren erstellt Augustiner für seine Festhalle wieder einen Turm. Er hat eine Grundfläche von 6 x 6 Metern, ist 25,67 Meter hoch und besitzt 4 Ebenen. Im 1. Stock ist eine Kühlzelle eingebaut. Das Erdgeschoss ist als Lagerhalle für die Holzfässer und das Stangeneis ausgebaut.


20. 9 1958 - Wiesnwirt Richard Süßmeier wird Letzter beim Einzug der Wiesnwirte

München-Theresienwiese * Richard Süßmeier betreibt in einer ehemaligen Reichsarbeitsdienstbaracke das Kleine Winzerer Fähndl auf der Wiesn. Beim Einzug der Wiesnwirte zieht der Wirt vom Straubinger Hof zieht mit einem Eselskarren in seine kleine Festhalle ein. 

„Ich hab‘ mir gedacht: Ich mit dem kleinsten Zelt, mit dieser Baracke - dazu passt doch keine Pferdekutsche beim Einzug.“ Also spannt er zwei Esel vor einen Leiterwagen. In der Sonnenstraße setzen sich die Esel einfach hin und stehen nicht mehr auf. Damit ist er der Letzte beim Wiesnwirte-Einzug. Hinter ihm nur noch die Polizei und die Straßenreinigung.

Seitdem dürfen sich keine Esel mehr am Einzug der Wiesnwirte beteiligen. (Wohlgemerkt vierhaxige!)


26. 6 1789 - Friedhof vor dem Sendlinger Tor für Bestattungen freigegeben

München-Isarvorstadt * Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der neue Teil des Friedhofs vor dem Sendlinger Tor für Bestattungen freigegeben. 


19. 9 1953 - Der Löwe auf dem Löwenbräu-Festzelt darf wieder brüllen

München-Theresienwiese * Der 4,50 Meter große Löwe auf dem Löwenbräu-Festzelt darf wieder brüllen. Die Öffentlichkeit hatte für die Maulkorb-Maßnahme des Stadtrats kein Verständnis gezeigt. Im Gegenteil, der brüllende Löwe war zu einem Wahrzeichen des Oktoberfestes geworden. Gemeinsam mit der Löwenbrauerei protestierten die Wiesnbesucher gegen den Maulkorb.


19. 9 2026 - Wiesn-Auftakt zwischen Gedenken und Feiern 

München-Ludwigsvorstadt * Erstmals hält der der Festzug beim Einzug der Wiesnwirte und Brauereien am Denkmal für die Opfer des rechtsextremen Oktoberfest-Attentats von 1980. Oberbürgermeister Dominik Krause und die Bürgermeisterinnen Mona Fuchs und Verena Dietl gedenken der zwölf getöteten Besucherinnen und Besucher.

Anschließend zapft Krause, um 12 Uhr, im Schottenhamel-Festzelt, das erste Fass Wiesnbier an und eröffnet bei seiner Anstichpremiere mit zwei Schlägen und dem Ruf „O’zapft is! Auf eine friedliche Wiesn!“ das 191. Oktoberfest. Dominik Krause ist nämlich erst seit Mai 2026 im Amt. 


28. 9 1919 - Ein Herbstfest als Ersatz für das Oktoberfest

München-Theresienwiese * Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt.


6. 5 2019 - Eine Gedenktafel für die ermordeten Kolpinggesellen

München-Maxvorstadt * Am Prinz-Georg-Palais am Karolinenplatz 5, dem Sitz des Sparkassenverbands Bayern, wird eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Ermordung von 21 Kolpinggesellen am 6. Mai 1919 enthüllt.

Das Andenken an die grausamen Vorgänge vor 100 Jahren kam aufgrund einer Initiative von Frau Dr. Hella Schlumberger zustande. Zur Realisierung des Denkmals trägt das Kolpingwerk, die Versicherungskammer Bayern, der Sparkassenverband Bayern und die Landeshauptstadt München bei. 


18. 9 2010 - Das Winzerer-Fähndl-Festzelt bekommt eine neue Festhalle

München-Theresienwiese * Das Winzerer-Fähndl-Festzelt bekommt eine neue Festhalle. Das Zelt ist eine stützenfreie Konstruktion mit einer Spannweite von 37 Metern. Dadurch wirkt das Wiesnzelt offener und luftiger. Auch der 25 Meter hohe Turm und der Masskrug wird erneuert. Dieser fasst theoretisch 42.300 Liter Wiesnbier. Die neuen Biertisch-Garnituren bieten mehr Beinfreiheit. Mit der ebenfalls neuen unterirdischen Bierleitung ist die Winzerer-Fähndl-Festhalle das modernste und sicherste Wiesnzelt. 


7. 8 1946 - Umbenennung in Staatliche Hochschule für Musik

München * Die Akademie der Tonkunst wird in Staatliche Hochschule für Musik umbenannt. 


25. 7 2014 - Der neue Krug der Wiesnwirte zeigt den Steyerer Hans

München * Der neue Krug der Wiesnwirte wird präsentiert. Ihn ziert das Konterfei eines ehemaligen Kollegen: den Steyrer Hans. 


6. 8 1824 - Die Zahl der auf dem Oktoberfest zugelassenen Bierwirte wird festgelegt

München-Theresienwiese * In einer gemeinsamen Bekanntmachung der Polizeidirektion, des Landgerichts und des Magistrats der Stadt München wird die Zahl der auf dem Oktoberfest zugelassenen einheimischen (hiesigen) Bierwirte und Brauer auf 18 festgelegt. Im Losverfahren werden in einem Jahr die ersten 18, im nächsten Jahr die zweiten 18 Bewerber berücksichtigt. 

Zudem sind auch vier Wirte aus dem umliegenden Landgericht München zuglassen. Ihr Standort ist auf der Theresienhöhe.


17. 9 1904 - Josef Pravida und seine Fischerhütte zum Holländer

München-Theresienwiese * Josef Pravida lässt neben der Augustiner-Festburg ein Fischerhäuschen errichten und nennt sie „Fischerhütte zum Holländer“. Die Bedienungen sind in holländischer Tracht gekleidet.


1890 - Franz von Lenbachs Residenz ist fertiggestellt

München-Maxvorstadt * Franz von Lenbachs Residenz an der Luisenstraße 33 ist fertiggestellt.


4. 10 1810 - Einladungen zum Pferderennen werden verschickt 

München * Die Organisatoren versenden Einladungen und Ausschreibungen für das am 17. Oktober geplante Pferderennen zu Ehren des königlichen Hochzeitspaares. Als Rennplatz ist das weite, unbebaute Gelände „vor dem Sendlinger Thore, seitwärts der Straße die nach Italien führt“ vorgesehen. Das Areal vor den Toren Münchens erhält erst später den Namen Theresienwiese.


18. 9 2004 - Das Hacker-Festzelt bekommt den Himmel der Bayern

München-Theresienwiese * Das Hacker-Festzelt erhält eine neue Innenkulisse, ein neues, drehbares Musikpodium und einen neuen Himmel - den „Himmel der Bayern“. 


25. 9 1920 - Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt

München-Theresienwiese * Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt.


19. 9 1953 - Ludwig und Berta Hagn übernehmen das Schützenzelt

München-Theresienwiese * Ludwig und Berta Hagn sen. übernehmen das Schützenzelt unterhalb der Bavaria.


21. 9 1946 - Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt

München-Theresienwiese • Als Ersatz für das Oktoberfest wird ein Herbstfest durchgeführt.


20. 9 1980 - Hermann und Anneliese Haberl betreiben die Ochsenbraterei

München-Theresienwiese * Die Ochsenbraterei geht in den Besitz der Spaten-Franziskaner-Brauerei über. Gleichzeitig werden Hermann und Anneliese Haberl die Wirtsleute der Spatenbräu-Festhalle und Ochsenbraterei. 


18. 9 2004 - Das Winzerer-Fähndl-Festzelt wird heller und freundlicher

München-Theresienwiese * Peter und Arabella Pongraz werden Wiesnwirte im Winzerer-Fähndl. Das Winzerer-Fähndl-Festzelt bekommt ein neues Zeltdach. Die Festhalle wird dadurch heller und freundlicher.


21. 9 1935 - Die Festplatzstraßen auf der Wiesn werden asphaltiert

München-Theresienwiese • Die Festplatzstraßen auf der Wiesn werden asphaltiert. Entlang dieser Straßen führen auch alle Zuleitungen für Wasser und Energie, weshalb eine Grundrissänderung mit enormen Kosten verbunden wäre.


1. 9 1994 - Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG übernommen

München-Maxvorstadt * Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG, die damals zur VIAG-Gruppe gehört, übernommen. Finanzanalysten schätzen den Wert auf weit über eine Milliarde DMark.


Nach dem 16. 9 2006 - Ein CSU-Stadtrat flippt vor der Käfer-Wies‘nschänke aus

München-Theresienwiese * Der ehemalige CSU-Jungspund Christian Baretti, (er ist 2005 aus der CSU ausgetreten) seinerzeit Stadtrat und Drahtzieher der CSU-Wahlfälschungsaffäre, droht dem Türsteher der Käfer-Wies‘nschänke: „Ich werde Euere Haus zerlegen“. Als der Chef des Wachdienstes ankündigt, den Fall der Stadt zu melden, bleibt Baretti stur - und wird letztlich doch ins Zelt gelassen. Doch sein Auftritt hat eine Konsequenz: Er erhält eine schriftliche Missbilligung der Stadt.


1861 - Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

München-Maxvorstadt * Da die Gemälde Adolf Friedrich von Schacks an ihrem Aufstellungsort aufgrund der Feuchtigkeit „dem sicheren Verderben“ ausgesetzt sind, lässt der Kunstmäzen von Eduard Gerhardt ein neues Galeriegebäude im Garten seines Anwesens an der Brienner Straße 19 erbauen.


12. 7 1948 - Im ehemaligen Führerbau wird das Amerikahaus eröffnet

München-Maxvorstadt * In der Arcisstraße 12, im ehemaligen sogenannten Führerbau, wird das Amerikahaus eröffnet. Nach dem am 27. Januar 1948 in den USA verabschiedeten „Smith-Mundt Act“ sollte auch den Deutschen die amerikanische Lebensweise und die damit verbundenen politischen Ideale näher gebracht werden.

Die Amerikahäuser sehen sich als Zentren der Positiven Propaganda und sollen dem Loslösen von nationalsozialistischen, später auch kommunistischen Leitbildern dienen und die Völkerverständigung fördern. 


19. 9 1981 - Die Mass Wiesn-Bier kostet 5,25 DMark

München-Theresienwiese * Die Mass Wiesn-Bier kostet 5,25 DMark. 5 Millionen Mass werden ausgeschenkt. Jeder Wiesn-Besucher trinkt im Durchschnitt 0,75 Liter Bier.


17. 9 1988 - Erstmals heißts auf der Wiesn: Wegen Überfüllung geschlossen

München-Theresienwiese * Erstmals werden auf dem Oktoberfest die Türen der Festzelte „Wegen Überfüllung geschlossen“.


21. 9 1935 - Ein Ehrenfass für die Ehrengäste vom Schottenhamel-Festzelt

München-Theresienwiese • Der Wirt vom Schottenhamel-Festzelt lässt für seine Ehrengäste ein Ehrenfass anstechen.


29. 7 2014 - Die neuen Wiesn-Attraktionen werden vorgestellt

München-Theresienwiese * Josef Schmid, 2. [CSU-]Bürgermeister und Wirtschaftsreferent, stellt die neuen Wiesn-Attraktionen vor. Das Marstall-Festzelt von Siegfried Able wird im Inneren 3.500 und draußen 900 Sitzplätze bieten. Statt dem leuchtenden Rot des Hippodroms überwiegt Weiß mit etwas Blau. Das Thema Pferd steht aber auch hier im Mittelpunkt. 


23. 4 1816 - Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt

München-Maxvorstadt * Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt. 


11 1810 - Das Oktoberfest soll jährlich stattfinden 

München-Ludwigsvorstadt * Die Organisatoren des Pferderennens und das Generalkomitee des Landwirtschaftlichen Vereins in Bayern vereinbaren, die Volksfeier künftig grundsätzlich jedes Jahr während der Maximilianswoche um den 12. Oktober auszurichten. Das Pferderennen soll mit einer landwirtschaftlichen Ausstellung und der Prämierung herausragender Zuchttiere verbunden werden. Damit entwickelt sich die einmalige Hochzeitsfeier zu einem regelmäßig wiederkehrenden Volks- und Landwirtschaftsfest. 

Bis 1818 trägt der Landwirtschaftliche Verein die Verantwortung für das Gesamtfest aus Pferderennen und landwirtschaftlicher Leistungsschau. Wegen der Napoleonischen Kriege kann die Veranstaltung allerdings 1813 und 1814 nicht stattfinden. Ab 1819 übernimmt die Stadt München die Organisation des Oktoberfests.


30. 9 1980 - Das Oktoberfest wird für einen Tag geschlossen

München-Theresienwiese * Erst vier Tage nach dem Wiesn-Attentat wird das Oktoberfest für einen Tag geschlossen. Das lange Zaudern des CSU-Oberbürgermeisters Erich Kiesl zu diesem Schritt stößt nicht nur bei vielen Münchnern auf Unverständnis.


2. 10 1810 - Dall’Armi legt den Pferderennen-Vorschlag dem König vor 

München * Major Andreas Michael von Dall’Armi greift Baumgartners Idee auf und unterbreitet König Max I. Joseph den Plan für ein öffentliches Pferderennen. Bereits am 5. Oktober soll die königliche Genehmigung vorliegen. Das Rennen findet schließlich am 17. Oktober statt und wird zum Ausgangspunkt des Münchner Oktoberfests. 


12. 10 1810 - Festschießen zur königlichen Hochzeit

München * Anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen veranstaltet die Königlich privilegierte Hauptschützengesellschaft in ihrer Schießstätte ein mehrtägiges Festschießen. Der Wettbewerb gehört zu den zahlreichen öffentlichen Feierlichkeiten, mit denen München die Vermählung des Thronfolgerpaares begeht. Die Tradition des Schießsports wird später auch Bestandteil des Oktoberfests. 


19. 4 1890 - „Buffalo Bills Wild West“ auf der Theresienwiese

München-Ludwigsvorstadt * Auf der Theresienwiese findet die Show „Buffalo Bills Wild West“ statt. München ist eine Station auf der Europatournee von William F. Cody, die bis zum 4. Mai in der Stadt gastiert. 

Der in München liebevoll „Ochsen-Willi“ genannte William Frederick Cody, besser bekannt als Buffalo Bill, hat sich vom Bisonjäger zu einem cleveren Showunternehmer gemausert, der mit seiner Show dem Publikum die eigentlich schon versunkene Welt der amerikanischen Pioniere und Ureinwohner präsentieren will. 

Er ist mit über 200 Cowboys und Indianern sowie 170 Pferden, Mauleseln und rund 20 Bisons unterwegs. In zwei Sonderzügen, die 300 Tiere und das Equipment transportieren, sind die exotischen Akteure angereist. Das Tross campiert samt Bisons und Pferden auf der Theresienwiese. Mit dabei ist auch die junge Kunstschützin Annie Oakley.

Bei der ersten Aufführung drängen sich 6.000 Zuschauer auf der Tribüne, darunter Prinz Ludwig von Bayern, der spätere König Ludwig III. 


19. 9 1970 - Der Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens

München-Theresienwiese * Mit dem Kampfruf „Mass - voll!“ gehen die Mitglieder auf die Pirsch nach schlecht einschenkenden Schankkellnern. 


17. 9 2011 - Eine 300 Meter lange Ringleitung auch in der Bräurosl

München-Theresienwiese * Über eine 300 Meter lange Ringleitung wird das goldfarbene Pschorr-Wiesnbier in der Bräurosl zu den Schänken geliefert. Die Bräurosl verfügt damit als zweites Bierzelt über diese Technik.


24. 6 1892 - Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf

München - München-Maxvorstadt * Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf. Sie wohnen in der Künstlerresidenz Franz von Lenbachs.


7. 5 2013 - Das Lenbachhaus wird wieder eröffnet

München-Maxvorstadt * Das Lenbachhaus wird nach einem umfänglichen und aufwändigen Umbau wieder eröffnet.


17. 9 2005 - Die Ochsenbraterei erhält mehr Fenster und damit mehr Licht

München-Theresienwiese * Die Ochsenbraterei erhält an der Südseite mehr Fenster, die zusätzlich Licht ins Zelt lassen.


18. 9 1976 - Der Verein Münchner Oktoberfestmuseum wird gegründet

München-Theresienwiese * Im Pschorr-Festzelt der Ochsenbraterei wird der Verein Münchner Oktoberfestmuseum e.V. gegründet. Sämtliche Wiesnwirte, der Verein Münchner Brauereien, die Schaustellerverbände und Vertreter der Stadt München sind daran beteiligt.

Zum 1. Vorsitzenden wird Xaver Heilmannseder gewählt. Ferdinand Schmid, der 1. Vorstand der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung ist ein engagierten Mitstreiter der Oktoberfestmuseums-Idee. Weitergepflegt wird diese Idee von den nächsten Vereinsvorständen Richard Süßmeier, Heinz Strobl und Willy Heide.


1879 - Kraftsport-Pioniere gründen den ersten Athletenclub Deutschlands

München-Isarvorstadt * Johann Greiner gilt als außergewöhnlicher Kraftathlet. Er kann ein 60-Liter-Bierfass über den Kopf stemmen und zieht damit regelmäßig die stärksten Männer Münchens an. Jeden Dienstag treffen sie sich bei ihm, um gemeinsam Gewichte zu stemmen und ihre Kräfte zu messen. 

1879 gründen sie im „Gasthaus zum Rheingold“ den ersten Athletenclub Deutschlands. Zu den regelmäßigen Teilnehmern gehört auch der Steyrer Hans, bekannt als der „Bayerische Herkules“. Der Kraftsportler ist zugleich Wiesnwirt und Wirt des „Metzger Bräu“ im Tal. 


16. 9 1950 - Die Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl bezieht ein Bierzelt

München-Theresienwiese * Die Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl bezieht ein mit eigenem Geld finanziertes Bierzelt, das rund 500 Plätze fasst. Das Bierlieferungsrecht erhält die Paulaner-Thomas-Brauerei.


16. 9 2000 - Sepp Krätz, der Hippodrom-Wiesnwirt, führt das VIP-Bändchen ein

München-Theresienwiese * Sepp Krätz, der Wiesnwirt vom Hippodrom, führt das VIP-Bändchen für besondere Gäste ein.


Hotel Kronprinz
Architekt: Bauer Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Zweigstraße 10
62 m Route
Hotel Kronprinz, reich gegliederte und dekorierte Neurenaissancefassade, 1881–82 von Lorenz Bauer.
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1866
Schwanthalerstraße 19
98 m Route
Eckhaus
Erstellung: 1880
Schwanthalerstraße 24
104 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Eckbau mit Fensterrahmungen, Gesimsen und Putzdekor, um 1870/80, Fassade wohl in den 1920er Jahren verändert.</p>
Deutsches Theater
Architekt: Bluhm Alexander, Rank Josef
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1896
Schwanthalerstraße 13
110 m Route
<p>Deutsches Theater, mehrteiliger Gebäudekomplex mit Schwanthaler-Passage; Vordergebäude, Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Traufseitbau, Straßen- und Hoffassade in reichen Neubarockformen, mit Pilastern, Lisenen, Balkonen und gebändertem Erdgeschoss mit hohen Rundbogenöffnungen, mit breiter, korbbogiger Tordurchfahrt; Rückgebäude, Theater, drei- und viergeschossiger Saalbau mit Querbau mit Durchfahrt, mit reicher neubarocker Fassadengliederung, mit repräsentativer, neubarocker Treppe, mit Silbersaal in prächtigem Neurokoko; von Alexander Bluhm und Josef Rank, 1895/96, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg vereinfacht wiederaufgebaut, von Willy und Ludwig Reiber, 1951; im Hof neubarocker Wandbrunnen mit Faungruppe, von Carl Fischer, 1896; vgl. Landwehrstraße 20.</p>
Wandbrunnen mit Faungruppe
Architekt: Fischer Carl
Erstellung: 1896
Schwanthalerstraße 13
118 m Route
<p>Im Hof neubarocker Wandbrunnen mit Faungruppe, 1896 von Carl Fischer.</p>
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1895
Schwanthalerstraße 11
130 m Route
<p>Mietshaus, Backstein-Renaissance, 1895 von Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9.</p>
Mietshaus
Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Schillerstraße 20
133 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, 1905 von August Zeh.</p>
Ehem. Hotel Stadt Wien
Architekt: Roeder Wilhelm R., Catharinus Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1915
Bayerstraße 27
144 m Route
Ehem. Hotel Stadt Wien, neubarock, mit reichem plastischem Dekor, 1915–16, von Wilhelm R. Roeder und Ludwig Catharinus.
Unterstation Schillerstraße
Architekt: Uppenborn
Erstellung: 1899
Schillerstraße 24
156 m Route
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Backstein-Renaissance
Erstellung: 1897
Schwanthalerstraße 9
162 m Route
<p>Mietshaus, Backstein-Renaissance, 1897 von Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11.</p>
Telegraphenamt
Architekt: Dollmann Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1869
Bahnhofplatz 1
180 m Route
<p>Telegraphenamt, im Kern Neurenaissance, 1869-71 von Georg Dollmann.</p>
Hotel Rosengarten
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1915
Schützenstraße 7
186 m Route
Hotel Rosengarten, neubarock, mit Hausteingliederungen, bez. 1915, von Karl Stöhr.
Mietshaus
Architekt: Bluhm Alexander
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Landwehrstraße 20
210 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1895-96 von Alexander Bluhm als Teil der Schwanthaler-Passage; siehe Schwanthalerstraße 13.</p>
Wohnhaus
Architekt: Hönig Joseph, Steinheil Adolf
Baustil: spätbiedermeier
Erstellung: 1860
Landwehrstraße 31
222 m Route
<p>Wohnhaus in Ecklage, spätbiedermeierlich, 1860 von Joseph Hönig; Gedenktafel von 1894 für den Optiker Adolf Steinheil.</p>
Kaufhaus Kaufhof
Architekt: Pabst Theo
Erstellung: 1951
Karlsplatz 21
226 m Route
<p>Kaufhaus <strong>„</strong>Kaufhof<strong>“</strong>, Stahlskelettbau mit Werksteinverkleidung, achtgeschossiger kubischer Haupttrakt mit aufgeglaster Rasterfassade und gestelztem Flachdach entlang der Sonnenstraße, und niedrigerer, der Geschoßhöhe der Bayerstraße angeglichener walmdachgedeckter Eingangsbau, die unterschiedlichen Baublöcke durch geschwungenen flachen Vorbau verklammert, erster Münchner Kaufhausneubau der Nachkriegszeit in städtebaulich markanter Ecklage am Rande der Altstadt, von Theo Pabst, 1950/51; Erweiterung nach Westen, sechsgeschossiger Frackdachbau mit Dachüberstand, Natursteinfassade und auskragendem Vordach zwischen dem vollständig verglasten Erd- und Obergeschoss, darüber aus der Fassade hervortretende Fensterbänder, von Franz Ried, 1956.</p>
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeier
Erstellung: 1850
Landwehrstraße 8
228 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1850.</p>
Hotel Königshof
Erstellung: 1818
Karlsplatz 25
243 m Route
1818 erbaut, 1862 Umbau als Hotel
Matthäuskirche (Alte)
Architekt: Pertsch Johann Nepomuk
Erstellung: 1835
Sonnenstraße
249 m Route
Ehem. Warenhaus Tietz
Architekt: Littmann Max, Seidler Julius
Erstellung: 1904
Bahnhofplatz 7
257 m Route
Ehem. Warenhaus Tietz (Altbau Kaufhaus Hertie), historisierende Formen, 1904–05 von Max Littmann; mit plastischem Dekor von Julius Seidler.
Warenhaus Tietz
Architekt: Heilmann und Littmann
Erstellung: 1905
Bahnhofplatz
258 m Route
Bürklein-Bahnhof
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1849
Bahnhofsplatz
263 m Route
<p>Der alte Bürklein‑Bahnhof in München (1847–1849) war der erste repräsentative Hauptbahnhof der Stadt. Entworfen von Friedrich Bürklein im Rundbogenstil mit Merkmalen der Romanik und italienischen Renaissance, bestand das Gebäude aus gelbem und rotem Backstein sowie Sand‑ und Kalkstein für Säulen und Bögen. Der kompakte, basilikaartige Mittelbau mit fünf Gleisen war 110 m lang, 29 m breit und 20 m hoch. Eine große hölzerne Rundbogendecke ruhte auf 24 Bögen, durch fünf Torbögen führte der Zugverkehr  . Ausgestattet war der Bahnhof mit Gasbeleuchtung ab 1851, Heißwasserheizung und einer zentralen Schlag‑Uhr. Nach nur etwa 30 Jahren reichte die Kapazität nicht mehr aus. Das Gebäude wurde abgerissen (1950) und diente später als Lager, bis es modern restauriert wurde.</p>
Bellevue-Hotel
Architekt: Müller-Erkelenz
Erstellung: 1912
Karlsplatz
265 m Route
Mietshaus
Architekt: Behles Eugen
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1910
Schillerstraße 36
267 m Route
<p>Mietshaus, reduzierte deutsche Renaissance, 1910 von Eugen Behles.</p>
Hotel Königshof (Marriott)
Architekt: Nieto Fuensanta, Sobejano Enrique
Erstellung: 2024
Karlsplatz
269 m Route
Neues Justizgebäude
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: historisierend
Erstellung: 1908
Prielmayerstraße 5
273 m Route
<p>Neues Justizgebäude, heute Bayer. Verwaltungsgerichtshof und Oberlandesgericht, Rohbacksteinbau in spätgotischen bis Renaissanceformen, mit in Resten erhaltener Bemalung, 1903-05 von Friedrich von Thiersch.</p>
Kreuzkaserne
Erstellung: 1670
Herzogspitalstraße
276 m Route
Bahnhofplatz 2
285 m Route
Mietshaus
Baustil: spätbiedermeierlich
Erstellung: 1850
Mathildenstraße 6
286 m Route
<p>Mietshaus, spätbiedermeierlich, um 1850.</p>
Schießstätte
Erstellung: 1450

323 m Route
Terminus-Hotel
Architekt: Dülfer Martin
Bayerstraße 43
324 m Route
Universitäts-Augenklinik
Architekt: Stempel Ludwig von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1908
Mathildenstraße 8
332 m Route
<p>Universitäts-Augenklinik, neubarock, 1905–08 von Ludwig von Stempel.</p>
Arnulfstraße 1
336 m Route
Gleishalle des Hauptbahnhofs.
Karlsplatz-Rondell
Architekt: Seidl Gabriel von, Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Karlsplatz 10
340 m Route
Karlsplatz 7/8/10/11/12; Karlsplatz-Rondell, etwa halbkreisförmige Folge von Geschäftshäusern beiderseits des Karlstores (siehe Karlstor), an Stelle der klassizistischen Vorgängerbauten von 1792-96 neu erbaut 1899-1901 von Gabriel von Seidl (Fassaden) und Oscar Strelin in repräsentativem Neubarock; Mittelteil einer wesentlich längeren Baugruppe.
Karlsplatz
340 m Route
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1898
Landwehrstraße 49
341 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Flacherker mit Reliefs, 1898 von R. Barbist.</p>
Justizpalast
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Elisenstraße 1
342 m Route
<p>Elisenstraße 1a/1b, Prielmayerstraße 7; Justizpalast, neubarocker viergeschossiger Monumentalbau mit zwei Innenhöfen, anspruchsvoller Gliederung und Glas-Eisen-Kuppel, von Friedrich von Thiersch, 1891/97; mit Prielmayerstraße 7.</p><p> </p><p> </p>
Cafe-Pavillon
Architekt: Nestle Paolo
Erstellung: 1970
Herzog-Wilhelm-Straße 8
343 m Route
Geschäftshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Schwanthalerstraße 55
354 m Route
<p>Geschäftshaus, neuklassizistisch, mit Kolossalsäulenordnung, um 1910/15.</p>
Josephspitalstraße
360 m Route
Altenheim Mathildenstift
Architekt: Loewel Friedrich, Grässel Hans
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Mathildenstraße 3
369 m Route
<p>Altenheim Mathildenstift (Städtisches Pensionat), Neurenaissance-Komplex, Nordteil 1881–82 von Friedrich Loewel, Südteil (an der Ost und Südseite des Ehrenhofes) 1895–96 von Hans Grässel.</p>
Bürohaus
Architekt: Stöhr Karl
Erstellung: 1912
Schwanthalerstraße 57
371 m Route
<p>Bürohaus, mit Putzgliederung und Halbkreisgiebel, 1912 von Karl Stöhr; nach Kriegseinwirkung Fassade vereinfacht wiederhergestellt.</p>
Elisabeth-Spital
Erstellung: 1760
Mathildenstraße
371 m Route
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Herzog-Wilhelm-Straße 7
374 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.</p>
Kadettenkorps
Erstellung: 1826
Elisenstraße
380 m Route
Mietshaus
Architekt: Batz Ignatz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Goethestraße 36
381 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Ignatz Batz.</p>
Anatomie (Anatomisches Theater)
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Schillerstraße 24
382 m Route
Kath. Elisabethkirche
Architekt: Gießl Leonhard Matthäus
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1760
Mathildenstraße 10
385 m Route
<p>Kath. Elisabethkirche, Rokoko-Zentralbau, 1758-60 wahrscheinlich von Leonhard Matthäus Gießl, nach Kriegszerstörung 1963-65 wiederaufgebaut; mit Ausstattung.</p>
Karlstor
Architekt: Zenetti Arnold
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1300
Karlsplatz
387 m Route
<p>Karlstor (München), bis 1791 Neuhauser Tor, im Kern um 1300, nach Abtragung des Hauptturmes von Arnold Zenetti neugotisch 1861/62 umgestaltet; in der mittleren Durchfahrt rechts jetzt drei Bronzefiguren vom ehem. Fischbrunnen am Marienplatz, 1866 (vgl. dort).</p>
Stadtsteueramt
Architekt: Delisle Karl, Panitz Max, Rauch Ernst Andreas, Hoffmann Erich
Erstellung: 1953
Herzog-Wilhelm-Straße 11
395 m Route
<p>Stadtsteueramt, Verwaltungsbau, 1953/54 vom Stadtbauamt nach Plänen von Karl Delisle und Max Panitz in städtebaulich wichtiger Altstadtrandlage als mehrflügelige, fünf- bis siebengeschossige Anlage in Stahlbetonkonstruktion mit in Backstein ausgefachten Rasterfassaden errichtet; Haupttrakt mit vorkragendem Flachdach über eingezogenem Obergeschoss, Portalgestaltung mit Figurenfries von Andreas Rauch; großer Gartenhof, mit umlaufender verglaster Schalterhalle; Tierplastik von Hoffmann.</p>
Postamt
Architekt: Fischer Wilhelm
Erstellung: 1900
Bayerstraße 12
397 m Route
<p>Postamt, Monumentalbau in italienischer Hochrenaissance mit Hausteingliederungen und plastischem Dekor, 1896-1900 von Wilhelm Fischer.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Joseph, Edlinger Josef Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 11
402 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, um 1807 von Joseph Deiglmayr; vereinfacht; Sterbehaus des Malers Josef Georg Edlinger 1819, (Gedenktafel); vgl. Nr. 9.</p>
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Ilg Franz Xaver
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Herzogspitalstraße 20
409 m Route
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, neubarock, mit zwei Erkern, Stuckdekor und Madonnenrelief, 1899 für Baumeister Franz Xaver Ilg, wohl nach eigenem Entwurf.</p>
Josephspitalstraße
409 m Route
Arnulfstraße
417 m Route
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Joseph
Erstellung: 1807
Herzogspitalstraße 9
422 m Route
<p>Mietshaus, erbaut 1807 von Hofmaurermeister Joseph Deiglmayr; Fassade später z. T. verändert; vgl. Nr. 11.</p>
Postscheckamt
Architekt: Muffat Karl, Bürklein Friedrich, Vorhoelzer Robert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1856
Sonnenstraße 26
424 m Route
<p>Ehem. Frauenklinik, jetzt Postscheckamt, 1853-56 von Karl Muffat; Fassade von Friedrich Bürklein im Maximilianstil; 1920-22 von Robert Vorhoelzer umgestaltet.</p>
Herzogspitalstraße
430 m Route
Mietshaus
Architekt: Widmann Xaver
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1821
Herzogspitalstraße 18
432 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1821 von Xaver Widmann; Erdgeschoss und 1. Stock modernisiert.</p>
Neptunbrunnen
Architekt: Wackerle Joseph
Erstellung: 1937
Alter Botanischer Garten
436 m Route
<p>Neptunbrunnen, in der Tradition barocker Monumentalbrunnen, mit Kolossalfigur in Becken, 1937 von Joseph Wackerle.</p>
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Herzogspitalstraße 16
437 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh.</p>
Arnulfstraße
437 m Route
<ul> <li>1883 - Abbruch der Kaserne</li> </ul>
Mietshaus
Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1899
Landwehrstraße 67
440 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit reichem Reliefdekor am Erker, bez. 1899, von August Zeh.</p>
Herzogspitalkirche St. Elisabeth
Architekt: Branca Alexander von, Groethuysen Herbert
Erstellung: 1955
Herzogspitalstraße 9
440 m Route
<p>Ehem. Kath. Herzogspitalkirche, im Hof barocker Turm von Johann Andrea Trubillio erhalten, 1727/28, sonst Neubau von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55; mit Ausstattung; Klostergebäude mit ehem. Mädchenwohnheim, fünfgeschossiger Backsteinbau mit Turm, von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55.</p>
Josephspitalstraße 11
444 m Route
Stadtsteueramt
Erstellung: 1953
Josephspitalstraße 8
445 m Route
<p>Stadtsteueramt, siehe Herzog-Wilhelm-Straße 11</p>
Geschäftshausfassade in deutscher Renaissance
Architekt: Wölker Josef
Baustil: Deutsche Renaissance
Erstellung: 1809
Josephspitalstraße 11
446 m Route
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Landwehrstraße 58
446 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, mit plastischem Dekor, vor allem Puttenreliefs und Kaiserbüsten, 1899–1900 von J. und M. Könyves; bildet eine Baugruppe mit Paul-Heyse-Straße 23.</p>
Tor zum Alten Botanischen Garten
Architekt: Herigoyen Joseph Emanuel
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Alter Botanischer Garten
447 m Route
<p>Alter Botanischer Garten; Tor, klassizistisches Propylon, 1812 von Joseph Emanuel d'Herigoyen, mit von Goethe verfasster Inschrift; am Ostende zum Karlsplatz/Lenbachplatz.</p><p>Inschrift:</p><p>FLORVM DAEDALAE TELLVRIS GENTES DISSITAE<br>MAXIMILIANI IOS. R. NVMINE CONSOCIATAE MDCCCXII</p>
Alter Botanischer Garten
Architekt: Sckell Friedrich Ludwig von
Erstellung: 1808
Alter Botanischer Garten
448 m Route
<p>Alter Botanischer Garten, angelegt 1808-14 von Friedrich Ludwig von Sckell, 1935-37 Umgestaltung zu städtischem Park. Im Nordteil stand 1854-1931 der Glaspalast, an der Stelle jetzt Park-Café und Ausstellungspavillon; siehe Sophienstraße 7 und 7 a.</p>
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Herzogspitalstraße 14
448 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, 1. Hälfte 19. Jh., im unteren Teil mittelalterlich.</p>
Pressehaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Paul-Heyse-Straße 4
448 m Route
Pressehaus, reich gegliederte Natursteinfassade im Jugendstil, mit figürlichen und dekorativen Reliefs, 1912 von Heilmann und Littmann.
Ehem. Schwesternhaus
Architekt: Eggers Hartwig, Meitinger Karl
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1902
Pettenkoferstraße 9
450 m Route
<p>Ehem. Schwesternhaus der Chirurgischen Klinik (siehe Nußbaumstraße 20), langgestreckter Trakt in Neubarockformen, 1902 von Hartwig Eggers, 1936 von Karl Meitinger nach Westen erweitert.</p>
Ehem. Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Erstellung: 1908
Paul-Heyse-Straße 10
451 m Route
<p>Ehem. Geschäftshaus, historisierend mit sachlich reduzierter Gliederung, 1907-08 von Eugen Hönig und Karl Söldner.</p>
Ehem. elektrische Unterstation
Architekt: Hocheder Carl
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1899
Schillerstraße 53
452 m Route
<p>Ehem. elektrische Unterstation, barockisierend, 1899 von Carl Hocheder (Nebengebäude der Chirurgischen Klinik (Nußbaumstraße 20)).</p>
Kaufhaus Oberpollinger
Architekt: Littmann Max, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1905
Neuhauser Straße 18
456 m Route
<p>Kaufhaus Oberpollinger (Karstadt), früher Warenhausbau, Eisenbeton mit Natursteinfassaden in abgewandelter deutscher Renaissance, 1904-05 von Max Littmann; plastischer Dekor von Heinrich Düll und Georg Pezold.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pettenkoferstraße 6
457 m Route
<p>Mietshaus, Ostseite in deutscher Renaissance mit Steinportal, um 1900.</p>
Mietshaus
Architekt: Hessemer Fritz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Herzog-Wilhelm-Straße 17
460 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Erkern und Balkonen, errichtet in den Formen des späten Jugendstils, mit angeschlossenem Rückflügel, von Fritz Hessemer, bez. 1915.</p>
Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow
Architekt: Kirchgrabner Franz Ignaz
Erstellung: 1808
Herzogspitalstraße 12
460 m Route
<p>Ehem. Gesandtenhaus, sog. Palais Woronzow, 1830-1877 Gymnasium, jetzt Verwaltungsgebäude, Zweiflügelanlage mit schmalen Hof an der Westseite, dreigeschossiges klassizistisches Hauptgebäude von Franz Ignaz Kirchgrabner 1807/08, Fassade später leicht vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1872
Paul-Heyse-Straße 14
461 m Route
Mietshaus, in spätklassizistischer Tradition, 1872.
Eckbau
Architekt: Konyves J., Konyves M.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1900
Paul-Heyse-Straße 23
462 m Route
Eckbau, Neurenaissance, mit Erkern und reichem plastischem Dekor (u. a. Puttenreliefs und Kaiserbüsten), 1900 von J. und M. Konyves; Baugruppe mit Landwehrstraße 58.
Geschäftshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1865
Neuhauser Straße 20
467 m Route
<p>Geschäftshaus, ehem. Hotel, neugotisch, mit Eckerker und hohem Ostgiebel, um 1865, umgebaut und erweitert 1882, 1897 und 1901-03, nach 1945 verändert wiederaufgebaut; nördlich an das Karlstor (siehe Karlstor) anschließend; Nordflügel an der Herzog-Max-Straße neubarock, 1907-08 von Heilmann und Littmann.</p>
Turm der Kath. Herzogspitalkirche
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Herzogspitalstraße 7
469 m Route
<p>Turm der Kath. Herzogspitalkirche, nach Kriegszerstörung der Kirche moderner Neubau, vom alten Bau ist nur der im Hof stehende barocke Turm erhalten, 1727 von Johann Baptist Gunezrainer; mit Ausstattung.</p>
Ehem. Hebammenschule
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Pettenkoferstraße 4
470 m Route
<p>Ehem. Hebammenschule, jetzt HNO-Klinik der Universität, deutsche Renaissance, um 1900.</p>
Palais Au
Architekt: Zuccalli Henrico
Erstellung: 1678
Herzogspitalstraße 7
471 m Route
Mietshaus
Architekt: Mack Jakob
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Pettenkoferstraße 17
472 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1897 von J. Mack; Gruppe mit Goethestraße 41.</p>
Wohnhaus
Erstellung: 1710
Neuhauser Straße 16
476 m Route
<p>Wohnhaus, viergeschossiger Putzbau um 1710, erneuert 1892; Fassade nach 1945 verändert; zum Bürgersaal (siehe Nr. 14) zugehörig.</p>
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Pettenkoferstraße 20
476 m Route
<p>Pettenkoferstraße 20/22; Mietshaus, Neurenaissance, 1882 von Johann Thomas, 1999-2001 saniert und mit zweigeschossigem Aufbau versehen.</p>
Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Neuhauser Straße 35
477 m Route
<p>Geschäftshaus, schmale Spätjugendstilfassade in Naturstein, 1911/12.</p>
Arnulfstraße 3
478 m Route
Starnberger Flügelbahnhof
Deutsches Haus
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1879
Sophienstraße 1
478 m Route
Geschäftshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Paul-Heyse-Straße 20
480 m Route
Geschäftshaus, historisierend, mit zwei Erkern, 1912 von Heilmann und Littmann.
Mietshaus
Architekt: Mack Jakob jr.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Goethestraße 41
481 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Erkern, 1897 von Jakob Mack jr.; bildet eine Baugruppe mit Pettenkoferstraße 17.</p>
Ehemaliges Café Fürstenhof
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 33
483 m Route
<p>Ehem. Café Fürstenhof, jetzt Geschäftshaus, neuklassizistische Natursteinfassade, 1911/12 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht.</p>
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 10
486 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1806; Fassade z. T. leicht verändert.</p>
Pressehaus Bayerstraße
Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Bayerstraße 57
487 m Route
<p>Bayerstraße 57/59; Pressehaus Bayerstraße, Jugendstil-Geschäftshaus, 1901 von Martin Dülfer; Ornamente 1929 beseitigt.</p>
Bürgersaalkirche
Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Baustil: Barock
Erstellung: 1709
Neuhauser Straße 14
487 m Route
<p>Bürgersaal (Kath. Bürgersaalkirche), zweigeschossiger, barocker Sakralbau, 1709-10 nach Entwurf von Giovanni Antonio Viscardi; Fassade in der Häuserreihe; mit Ausstattung.</p>
Königliche Anatomie
Architekt: Littmann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Pettenkoferstraße 11
487 m Route
<p>Königliche Anatomie, neuklassizistischer Flügelbau, in der Mitte kuppelgekrönte Zentralanlage, 1905-08 von Max Littmann. Als erster Eisenbetonbau in München war er richtungsweisend für das moderne Bauen.</p>
Mietshaus
Architekt: Ried Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Pettenkoferstraße 5
490 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1902 von Franz Ried.</p>
Doppelhaus des mittleren 19. Jh.
Architekt: Barth Gabriel
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1855
Herzogspitalstraße 5
494 m Route
<p>Doppelhaus des mittleren 19. Jh., Westhälfte neugotisch von 1855, Osthälfte Neurenaissance, mit Gedenktafel für Gabriel Barth.</p>
Mietshaus mit klassizistischer Fassade
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Herzogspitalstraße 8
498 m Route
<p>Mietshaus mit klassizistischer Fassade von 1806, im Kern z.T. älter, Gaststätte 1898 neugotisch ausgestattet.</p>
Künstlerhaus
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 8
498 m Route
<p>Künstlerhaus, malerischer, städtebaulich wirkungsvoller Neurenaissancebau, 1896-1900 von Gabriel von Seidl; besteht aus dem hohen, zurückgesetzten Hauptbau und niedrigem Vorbau mit Restaurant; dazwischen malerischer Hof; Innenräume nur z. T. original erhalten, u. a. Treppenhaus sowie das Venezianische Zimmer im Nordpavillon des Restaurants.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Pettenkoferstraße 19
499 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, palastartig proportionierter Eckbau, 1890-91; vgl. Goethestraße 50.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Neuhauser Straße 31
504 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, schmale Jugendstilfassade in Naturstein, 1910-12 von Franz Rank.</p>
Eckpavillon
Architekt: Haßlauer Karl
Erstellung: 1913
Bayerstraße 14
504 m Route
Eckpavillon des Holzkirchner Bahnhofs, barockisierend, 1913–14 und 1920–22 von Karl Haßlauer.
Glaspalast
Architekt: Voit August von
Erstellung: 1853
Elisenstraße
507 m Route
Kunstausstellungspavillon
Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1937
Sophienstraße 7
508 m Route
<p>Der Kunstpavillon München im Alten Botanischen Garten gehört zum Kunstareal München und entstand 1936 nach Plänen von Oswald Bieber am Standort des 1931 abgebrannten Glaspalasts. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er schwer beschädigt wurde, bauten Künstler unter Hannes König den Pavillon bis 1950 als Ausstellungsraum wieder auf. Seit den 1980er Jahren dient er als Plattform für internationale und auswärtige Künstler. Heute schmückt die Front des Gebäudes die Neonschrift „Kunst ist kein Luxus“, die den Pavillon als wichtigen Teil der Münchner Kunstszene betont.</p><ul><li>1935-37 - Erbaut von  Oswald Eduard Biber als Kunstausstellungspavillon</li><li>Ausstellungsraum für Architekturmodelle</li><li>Joseph Thorak nutzte den Pavillon als Atelier </li><li>Erlitt schwere Schäden im Zweiten Weltkrieg</li><li>1948 - Hannes König sammelte für die Wiederaufbau</li><li>Verpachtung an den Schutzverband bildender Künstler</li><li>9. 9.1950 - Eröffnung des Ausstellungsgebäudes</li><li>Vier Reliefs von Joseph Wackerle</li></ul>
Allerheiligenkirche am Kreuz
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1485
Kreuzstraße 10
509 m Route
<p>Kath. Allerheiligenkirche am Kreuz, dreijochiger spätgotischer Saalbau mit hohem Chorturm in schlichtem Sichtziegelmauerwerk, um 1485, Chorturm, nach 1493, An- und Umbau, 17. und 18. Jh., Wiederaufbau in reduzierten Formen, 1947-49; mit Ausstattung.</p>
Schmales Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Josephspitalstraße 4
510 m Route
Schmales Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jh.
Park-Cafe
Architekt: Bieber Oswald
Erstellung: 1937
Sophienstraße 7
510 m Route
<p>Das Parkcafé in München liegt im Alten Botanischen Garten an der Südseite der Sophienstraße 7. Das denkmalgeschützte Gebäude (D-1-62-000-6588) wurde 1935–1937 von Oswald Bieber erbaut und ist ein Beispiel nationalsozialistischer Architektur. Es bildet den südlichen Abschluss der ehemaligen Arcisstraße (heute Katharina-von-Bora-Straße). Nach dem Brand des Glaspalasts 1931 und der Neugestaltung des Alten Botanischen Gartens ab 1936 entstand neben dem Neptunbrunnen auch das Parkcafé. Nach Kriegszerstörungen wurde es restauriert und entwickelte sich seit den 1980er Jahren zu einem beliebten Treffpunkt und Club.</p>
Bürgerhaus
Erstellung: 1780
Josephspitalstraße 2
515 m Route
Bürgerhaus mit Putzrahmen um die Fenster, vor 1780; Erdgeschoss verändert; an der Ecke Sebastiansfigur.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1891
Goethestraße 50
515 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, palastartig proportionierter Eckbau, 1890-91; trägt auch die Nr. Pettenkoferstraße 19.</p>
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1893
Herzogspitalstraße 1
522 m Route
<p>Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, bez. 1893.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Damenstiftstraße 16
523 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Palais Lerchenfeld
Architekt: Gunetzrhainer Ignaz Anton
Baustil: Barock
Erstellung: 1726
Damenstiftstraße 8
526 m Route
<p>Palais Lerchenfeld, jetzt Städtisches Bestattungsamt, Barockfassade mit reichem Stuckdekor, nach 1726 wohl von Ignaz Anton Gunetzrhainer, nach Kriegszerstörung neu hinterbaut 1957.</p>
Augustinerbräu
Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1897
Neuhauser Straße 27
526 m Route
<p>Augustinerbräu, malerisches Neurenaissance-Doppelhaus, reich gegliedert, 1896-97 von Emanuel von Seidl; im Erdgeschoss Gaststätte mit historistischer Ausstattung.</p>
Bürgerhaus
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1775
Damenstiftstraße 4
527 m Route
<p>Bürgerhaus, frühklassizistisch, reich gegliederte Fassade mit Stuckdekor, letztes Viertel des 18. Jahrhunderts.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1572
Damenstiftstraße 18
527 m Route
<p>Mietshaus, schlichte Fassade mit Kern wohl barock.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Damenstiftstraße 12
529 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, um 1880; mit Madonnenrelief.</p>
Chirurgische Klinik
Architekt: Zenetti Arnold Fischer, Theodor, Kollmann Theodor
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Nußbaumstraße 20
529 m Route
<p>Chirurgische Klinik, der Altbau Neurenaissance, 1889–91 von Arnold Zenetti, der Eingangsbau neubarock, 1894 von Theodor Fischer, der Westtrakt 1914–15 und 1920–21 von Theodor Kollmann. Vgl. Schillerstraße 53.</p>
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1827
Pettenkoferstraße 1
529 m Route
<p>Mietshaus, biedermeierlich, 1827 von Josef Höchl, 1877 Fassade vom Besitzer, dem Stuckateur Karl Huber, reich dekoriert.</p>
Ehem. Höhere Töchterschule
Architekt: Fischer Theodor
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Luisenstraße 7
530 m Route
<p>Ehem. Höhere Töchterschule, jetzt Städtisches Luisen-Gymnasium, in frei abgewandelten Formen der deutschen Renaissance, 1900-01 von Theodor Fischer; vgl. Nr. 9.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Damenstiftstraße 6
531 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, mit klassizistischem Stuckdekor, um 1800; Ladeneinbau und Mittelerker um 1900.</p>
The Charles Hotel
Architekt: Architektenbüro Hilmer & Sattler und Albrecht
Baustil: Art déco
Erstellung: 2007
Sophienstraße 7
532 m Route
Eckhaus
Architekt: Kobinger Xaver, Berger Matthias
Baustil: Historismus
Erstellung: 1847
Sophienstraße 5
533 m Route
<p>Eckhaus, in Frühformen des Maximilianstils, 1847 von Matthias Berger, ausgeführt von Maurermeister Franz Xaver Kobinger; zum Teil vereinfacht.</p>
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1901
Nußbaumstraße 8
534 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1901, von Heinrich Volbehr.
Alte Hauptsynagoge
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neuromanisch
Erstellung: 1887
Herzog Maxstraße 7
535 m Route
Ehem. Gewerbeschule
Architekt: Fischer Theodor
Erstellung: 1900
Luisenstraße 9
537 m Route
<p>Ehem. Gewerbeschule, jetzt Berufsschule für Bau- und Kunsthandwerker/Berufsbildungszentrum (Rückgebäude von Nr. 7, vgl. dort), 1899-1900 von Theodor Fischer; vgl. Nr. 7.</p>
Ehem. Damenstift
Architekt: Widmann Matthias
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1784
Damenstiftstraße 3
541 m Route
<p>Ehem. Damenstift, jetzt Schulgebäude, langgestreckte, reich gegliederte frühklassizistische Fassade, 1784-85 von Matthias Widmann; vgl. Altheimer Eck 15.</p>
Mietshaus
Architekt: Drollinger Eugen
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Nußbaumstraße 6
541 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, geschnitzten Holzteilen und Fachwerkgiebel, 1900–01 von Eugen Drollinger.
Städtisches Magazin
Erstellung: 1850
Nußbaumstraße
541 m Route
Roiger-Haus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1904
Kreuzstraße 1
542 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, sog. Roiger-Haus, über in Muschelkalk verkleideter Ladenzone viergeschossiger, langgestreckter Eckbau, mit turmbekröntem polygonalem Eckerker, darunter Baumskulptur mit Madonna, in Formen der Deutschen Renaissance mit spätgotischen Anklängen, von Max Ostenrieder mit Bauplastik von Anton Pruska, 1904/05, vereinfachter Wiederaufbau, nach 1945; vgl. auch Ensemble Altstadt, Straßenbild Kreuzstraße (s. o.) sowie Straßenbildfolge Hackenstraße-Brunnstraße.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Damenstiftstraße 11
543 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860; an der Ecke Marienfigur; Fortsetzung vgl. Brunnstraße 6.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1876
Färbergraben 11
543 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, 1876.
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Goethestraße 47
543 m Route
<p>Mietshaus, Oberteil und Giebel in deutscher Renaissance, 1897 von Heinrich Hilgert.</p>
Damenstiftskirche St. Anna
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Damenstiftstraße 1
544 m Route
<p>Kath. Damenstiftskirche St. Anna, im Innern kräftig gegliederter, überkuppelter Spätbarockbau, 1732-35 von Johann Baptist Gunetzrhainer; mit Ausstattung; vgl. Nr. 3 und Altheimer Eck 15.</p><p>Die römisch-katholische Damenstiftskirche St. Anna ist eine Filialkirche der Stadtpfarrkirche St. Peter in München. Sie befindet sich im Hackenviertel der Altstadt an der Damenstiftstraße 1. 1671 gründete Henriette Adelheid von Savoyen das Kloster, das später durch Kurfürst Karl Albrecht gefördert wurde. Die heutige spätbarocke Kirche wurde zwischen 1732 und 1735 nach Plänen von Johann Baptist Gunetzrhainer errichtet, die Ausstattung übernahmen die Brüder Asam. 1783 übersiedelten die Salesianerinnen nach Indersdorf, und das Kloster wurde säkularisiert.</p><p>Während der Luftangriffe 1944 wurde die Kirche weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau unter Erwin Schleich dauerte bis 1980. Da nur Schwarzweißfotos als Vorlagen existierten, entschied man sich für Sepiatöne bei der Gestaltung der Deckenfresken und Altarbilder. Auffällig ist die Darstellung des Abendmahls in figürlicher Form, eine Seltenheit in Bayern. Heute ist die Kirche ein Beispiel für den behutsamen Umgang mit barocker Architektur im 20. Jahrhundert.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Neuhauser Straße 25
545 m Route
<p>Geschäftshaus, historisierend, mit Skulpturen am Erker, bez. 1909, von Franz Rank.</p>
Börse München
Architekt: Schmidt Albert, Lehner Jac
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Lenbachplatz 2
546 m Route
<p>Lenbachplatz 2/2a; Bankgebäude, auch Börse München, freistehender, viergeschossiger Block mit gerundeten Eckrisaliten, reich gegliederte Sandsteinfassade und plastischer Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1896-98, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung durch Jac Lehner, 1948/49.</p>
Lenbachplatz
546 m Route
Bürgerhaus
Erstellung: 1750
Brunnstraße 11
550 m Route
<p>Bürgerhaus, fünfgeschossiger tiefer Bau mit Madonnenrelief, straßenseitig vor dem Zweiten Weltkrieg aufgestockt, Fassade z. T. vereinfacht, 18./19. Jh.</p>
Heustraße 16
551 m Route
Kapellenstraße
552 m Route
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Goethestraße 49
552 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1897 von Heinrich Hilgert.</p>
Spätbarockes Bürgerhaus
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1782
Brunnstraße 9
556 m Route
<p>Spätbarockes Bürgerhaus, tiefer viergeschossiger spätbarocker Bau, errichtet 1782 unter Verwendung mittelalterlicher Bestandteile; Rückgebäude, zweigeschossiger Mansarddachbau von 1788.</p>
Nikolauskapelle
Erstellung: 1302

557 m Route
Ehem. Oberfinanzpräsidium
Architekt: Stadler Franz
Baustil: Monumentalstil
Erstellung: 1942
Sophienstraße 6
558 m Route
<p>Ehem. Oberfinanzpräsidium, jetzt Oberfinanzdirektion, in klassizisierendem Monumentalstil, 1938-42 (bez) von Franz Stadler; mit Arkadenhalle als Durchgang zum östlichen Hof und mit Festsaal; mit Katharina-von-Bora-Straße 2.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Brunnstraße 6
559 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, neubarock, mit Erker, bez. 1894; vgl. Damenstiftstraße 11.</p>
Kreuzstraße 15
560 m Route
Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Putzbau mit schlichter spätklassizistischer Fassadengestaltung, im Kern vor 1570, Umbau, 1701, doppelte Aufstockung und Fassadenredaktion, durch A. Huber, 1863, Aufstockung, 2005.
Herzog-Max-Burg
Erstellung: 1590
Maxburgstraße 2
560 m Route
<p>Maxburgstraße 2/4; Neue Maxburg, siehe Pacellistraße 1, 5.</p>
Kaufhaus Hettlage
Architekt: Wiedemann Josef, Kaspar Hermann
Erstellung: 1955
Neuhauser Straße 10
562 m Route
<p>Kaufhaus Hettlage, schlichter, fünfgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit weiträumiger Erdgeschossarkade, anstelle des kriegszerstörten Westflügels der sog. Alten Akademie (vgl. Neuhauser Straße 8) 1953-55 von Josef Wiedemann errichtet; Baukubus mit verputzter Lochfassade, deren lineare Fassadenbemalung durch Hermann Kaspar mit dem historischen Giebelbau der Alten Akademie korrespondiert; Fußgängerarkade mit der Erdgeschosshalle dieses Giebelbaus verbunden.</p>
Mietshaus
Baustil: italienische Spätrenaissance
Erstellung: 1885
Schwanthalerstraße 68
564 m Route
<p>Mietshaus, italienische Spätrenaissance, reich gegliedert, um 1885.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Brunnstraße 7
565 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau, Neubau von 1898/99, auf spätmittelalterlicher Grundlage (Kelleranlagen).</p>
Erweiterungsbau Bernheimer-Haus
Architekt: Thiersch Friedrich von, Dülfer Martin
Erstellung: 1889
Ottostraße 4
568 m Route
<p>Ottostraße 4/6/8; Rückwärtiger Trakt (Erweiterungsbau, sog. Neubau) des Bernheimer-Hauses (siehe Lenbachplatz 3), stuckierte Neubarockfassade, 1909-10 von Friedrich von Thiersch; mit Innenräumen, u.a. Gobelinsaal.</p>
Mietshaus
Architekt: Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Schwanthalerstraße 77
570 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1899-1900 von Carl Vent.</p>

571 m Route
Mietshaus
Architekt: Thunig Anton, Pabst Andreas
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Goethestraße 51
572 m Route
<p>Mietshaus, Hausteinfassade in Mischform aus Spätgotik und deutscher Renaissance, bez. 1899, von Anton Thunig und Andreas Pabst; Baugruppe mit Nr. 53 und Nußbaumstraße 30.</p>
Mietshaus
Baustil: italienische Renaissance
Erstellung: 1895
Lessingstraße 4
573 m Route
<p>Mietshaus, italienische Renaissance, um 1890/95.</p>
Denkmalbrunnen für Friedrich Bezold
Architekt: Bezold Friedrich, Hoepf Karl, Mattes Georg
Erstellung: 1914
Nußbaumstraße
573 m Route
Denkmalbrunnen für Friedrich Bezold, 1914 von Karl Hoepf, Büste von Georg Mattes.
Kreuzstraße 23
574 m Route
Kreuzstraße 23; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit schlichter klassizistischer Fassadengestaltung, im Kern etwa um 1600, Aufstockung 1812; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 25, 27 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Mietshaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Brunnstraße 5
578 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Bau mit Neurenaissancefassade, Umbau Ende 19. Jh. durch Johann Thomas, im Kern wohl älter.</p>
Kreuzstraße 27
578 m Route
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Kreuzstraße 27
578 m Route
Kreuzstraße 27; Ehem. Altmünchner Bürgerhaus, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jh., nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31.
Mietshaus
Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Schwanthalerstraße 79
582 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, reiche Fassade mit mehrfarbigem Putz- und Reliefdekor sowie prächtigem Balkongitter, 1905 von August Zeh.</p>
Miets- und Geschäftshaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Arcostraße 1
583 m Route
Miets- und Geschäftshaus, spätklassizistisch, 1862-63 von Reinhold Hirschberg; Block mit Ottostraße 3.
Brakls Kunsthaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1912
Beethovenplatz 1
584 m Route
Brakls Kunsthaus, siehe Lessingstraße 2.
Stattlicher Geschäftshausblock
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1913
Sendlinger-Tor-Platz 10
584 m Route
Sendlinger-Tor-Platz 10/11; Stattlicher Geschäftshausblock, Jugendstil, 1913-14 von Heilmann und Littmann.
Ehem. Jesuitenkolleg (Alte Akademie)
Architekt: Sustris Friedrich
Baustil: Renaissance
Erstellung: 1585
Neuhauser Straße 8
586 m Route
<p>Ehem. Jesuitenkolleg (sog. Alte Akademie), 1585-90 (und später) wohl nach Entwurf von Friedrich Sustris; von dem weitläufigen Renaissance-Komplex nur Teile erhalten: die westlich an die Michaelskirche (siehe Neuhauser Straße 6) anschließende Fassade (1953-57 mit dem Statistischen Landesamt hinterbaut), der im rechten Winkel westlich daneben vorspringende Trakt mit hohem Südgiebel sowie die nordöstlichen Bauteile Maxburgstraße 1 (siehe dort) mit Turmstumpf; auf dem übrigen Gelände des ehem. Kollegs Neubauten, u.a. Kaufhaus Hettlage (siehe Neuhauser Straße 10).</p>
Kleinhaus
Erstellung: 1570
Herzog-Wilhelm-Straße 29
587 m Route
Kleinhaus, dreigeschossiger Bau, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl vor 1570, um 1857 aufgestockt, Erdgeschoss 1926 zum Konditorei-Café grundlegend umgebaut, Umbau und Erweiterung 1984, baulich mit Nr. 31 verbunden; Gruppe mit Nr. 31 und Kreuzstraße 23/25/27.
Brakls Kunsthaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lessingstraße 2
588 m Route
<p>Ehemals Brakls Kunsthaus (Wohnhaus und Galerie), Jugendstil, 1909-10 (Nordteil) bzw. 191-13 von Emanuel von Seidl; samt Gartenzaun mit Pfeilern und Gittern sowie Gartenplastiken; Einheit mit Beethovenplatz 1.</p>
Bernheimer-Haus
Architekt: Thiersch Friedrich von, Dülfer Martin
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Lenbachplatz 3
590 m Route
<p>Bernheimer-Haus, Geschäftshaus, fünfgeschossiger, natursteinverkleideter Skelettbau, Fassade durch drei Risalite mit Kolossalordnung gegliedert, in repräsentativen neubarocken Formen, von Friedrich von Thiersch und Martin Dülfer, 1887-89, teilrekonstruiert, 1993; Erweiterungsbau, über Arkaden dreigeschossiger, langgestreckter Putzbau mit erhöhtem Mittelrisalit in Kolossalordnung, den reich dekorierten sog. Italienischen Hof einfassend, neubarocke Fassadengestaltung, von Friedrich von Thiersch, 1909/10; mit Innenausstattung, u. a. Gobelinsaal.</p>
Mietshaus
Architekt: Thunig Anton, Pabst Andreas
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Goethestraße 53
590 m Route
<p>Mietshaus, Hausteinfassade in Mischform aus Spätgotik und deutscher Renaissance, 1897-98 von Anton Thunig und Andreas Pabst; Baugruppe mit Nr. 51 und Nußbaumstraße 30.</p>
Stattliches Eckhaus
Architekt: Hirschberg Reinhold
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1862
Barer Straße 3
594 m Route
<p>Stattliches Eckhaus, spätklassizistisch, mit reicher Gliederung, 1860-62 von Reinhold Hirschberg; mit Arcostraße 1.</p>
St. Matthäus
Architekt: Gsaenger Gustav
Erstellung: 1953
Nußbaumstraße 1
594 m Route
<p>Nußbaumstraße 1; Evang.-Luth. Bischofskirche St. Matthäus, in städtebaulich hervorragender Lage am Sendlinger-Tor-Platz, 1953–55 von Gustav Gsaenger über asymmetrischem, stark gekurvtem Grundriss aufgeführter Baukörper, dessen geschwungenes Dach Kirchenraum, Gemeindesaal, Brauthalle und Mesnerwohnung gemeinsam überspannt, Stahlbetonkonstruktion: Geschlossene Mauerpartien (Sichtbeton und gemauerte Teile mit rot gefärbtem Putz) im Wechsel zu großflächigen Fenstern mit Betonlamellen; kampanilartiger Glockenturm an der Südostseite, Glockenwand nördlich; Innenraum über sechs Stützen, Marmormosaik der Apsis von Angela Gsaenger, Kruzifix von Andreas Schwarzkopf.</p>
Lenbachplatz 7
598 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 31
598 m Route
<p>Kleinhaus, im dreigeschossiger Bau mit konvex abgerundeter Südfassade, im Kern wohl 17. Jh., um 1984 wurde das Erdgeschoss dem Café Nachbarhaus Nr. 29 angeschlossen; Rückgebäude, dreigeschossiger Bau mit trapezförmigem Grundriss, umgebaut 1865, im Kern älter; Gruppe mit Nr. 29 und Kreuzstraße 23/25/27.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Dachauer Straße 15
600 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889.</p>
Nordflügel des Damenstiftes
Architekt: Böhm Theobald
Baustil: spätbarock
Altheimer Eck 15
603 m Route
<p>Nordflügel des Damenstiftes zu St. Anna (vgl. Damenstiftstraße 3), langgestreckter Spätbarockbau des 18. Jh.; Wohnhaus des Musikinstrumentenbauers Theobald Böhm (Gedenktafel); Gedenktafel zur Baugeschichte.</p>
Brunnstraße 1
603 m Route
<p>Teil des Radspielerhauses, 1875 diesem angeglichen; siehe Hackenstraße 7.</p>
Mietshaus
Architekt: Berthold Hermann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Lessingstraße 9
605 m Route
<p>Mietshaus, palastartiger Neurenaissancebau, 1896 von Hermann Berthold.</p>
Mietshaus
Architekt: Thunig Anton, Pabst Andreas
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Nußbaumstraße 30
605 m Route
Mietshaus, Natursteinfassade in Mischformen aus Spätgotik und deutscher Renaissance, 1899 von Anton Thunig und Andreas Pabst; Baugruppe mit Goethestraße 51 und 53; vgl. auch Ensemble Wiesenviertel.
Nußbaumstraße
610 m Route
Im 19. Jh. angelegter Park, begrenzt von Sendlinger-Tor-Platz und Lindwurmstraße, Ziemssenstraße und Nußbaumstraße.
Mietshaus
Architekt: Weyrather Josef
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1862
Schwanthalerstraße 85
612 m Route
Mietshaus, schlichter, biedermeierlich-klassizistischer Eckbau, 1862 von Josef Weyrather.
Herzog-Max-Burg
Erstellung: 1597
Maxburgstraße
612 m Route
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Pettenkoferstraße 27
618 m Route
<p>Mietshaus, reich gegliederter Gruppenbau in deutscher Renaissance, 1896 von Wilhelm Spannagel; den Georg-Hirth-Platz im Westen begrenzend; Gruppe mit Uhlandstraße 2.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Kroneder Josef , Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1886
Sendlinger Straße 62
621 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, stattlicher Neurenaissance-Eckbau mit prächtiger Stuckfassade und abgeschrägter, durch polygonalen Erker akzentuierter Ecke, von Josef Kroneder, 1884, und Ludwig Bayer, 1884-86.</p>
Luisenstraße
622 m Route
Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher
Architekt: Ruf Sep
Erstellung: 1963
Neuhauser Straße 17
624 m Route
<p>Ehem. Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher, jetzt Kaufhaus Zweiflers, schmaler, sechsgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit vollständig verglaster, zweischaliger Fassade, 1961-63 von Sep Ruf; horizontale Bänder der Geschossdecken durch feingliedrige Verstäbung vernetzt; Dachausbau mit Terrassen unter Aluminiumträger-Lamellen in Dachschrägenimitation.</p>
Mietshaus
Erstellung: 1865
St.-Paul-Straße 1
625 m Route
Mietshaus, im Kern 1865, 1891 aufgestockt, 1898 neubarock umgestaltet.
Bayerische Bank
Architekt: Schmidt Albert
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Lenbachplatz 4
625 m Route
<p>Ehem. Bayerische Bank, jetzt Geschäftshaus, repräsentativer, fünfgeschossiger Eckbau mit kolossaler Pilastergliederung, Eckachsen mit kolossalen Säulen und Segmentbogengiebeln als flacher Eckpavillon ausgebildet, Sandsteinfassaden mit reichem plastischem Dekor in neubarocken Formen, von Albert Schmidt, 1898-1901, Wiederaufbau nach Kriegsschäden, Wilhelm Linder, 1946-51.</p>
Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1895
Lessingstraße 1
626 m Route
<p>Mietshaus, mit neugotischem Erker, 1895 von Max Ostenrieder, stark vereinfacht.</p>
Haus zur Hundskugel
Architekt: Straub Johann Baptist, Boos Roman Anton
Erstellung: 1741
Hackenstraße 10
627 m Route
<p>Haus zur Hundskugel, Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Bau mit Putzgliederung, mit Hauszeichen "Hundskugel", entstanden 1741 durch Um- oder weitgehenden Neubau, vielleicht um 1759 verändert; Wohnhaus der Bildhauer Johann Baptist Straub und Roman Anton Boos.</p>
Mietshaus
Architekt: Eisele Joseph
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Bayerstraße 77
627 m Route
Mietshaus, neubarock, 1891/92 von Joseph Eisele; mit Nr. 77 a symmetrische Baugruppe.
Palais Rechberg oder Radspielerhaus
Architekt: Métivier Jean Baptiste, Boos Roman Anton
Erstellung: 1678
Hackenstraße 7
629 m Route
<p>Ehem. Palais Rechberg oder Radspielerhaus, stattlicher viergeschossiger Vierseitkomplex mit Treppenturm und nach Süden verlängertem Westflügel, erbaut 1678 und später erweitert, verändert um 1817 durch Jean-Baptiste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Baptiste_M%C3%A9tivier">Métivier</a> (der hier wohnte), 1871/75 weitgehend umgebaut und aufgestockt (neue straßenseitige Fassaden), Nordflügel 1874/75 nach Osten durch Anbau mit straßenseitigem Schweifgiebel verlängert, Fassadengestaltung von Peter (?) Berger; mit Garten; im Garten Brunnen von Roman Anton Boos, 18. Jh. und Säulenbrunnen von etwa 1780.</p>
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Doll Anton
Hackenstraße 8
632 m Route
Altmünchner Bürgerhaus viergeschossiger Bau mit Mansarddach, reich gegliederte Putzfassade des späteren 18. Jh.; Geburtshaus des Malers Anton Doll (1826-87); seit 1879 z. T. baulich mit Nr. 6 verbunden.
Krankenhaus links der Isar
Architekt: Schedel von Greifenstein Nikolaus, Fischer Karl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1809
Ziemssenstraße 1
633 m Route
<p>Krankenhaus links der Isar, im Kern klassizistische Anlage um zwei Höfe, erbaut 1809–13 von Nikolaus Schedel von Greifenstein und Karl von Fischer durch Umbau des Klosters der Barmherzigen Brüder von 1751 bis 54; Vestibül und Gänge (mit Gedenktafeln) noch original. Beim Umbau von 1896 bis 1902 Fassade neubarock umgestaltet; neubarocke Hauskapelle mit Ausstattung. Westlich anschließend (im Hof) Kloster und Kirche der Barmherzigen Schwestern, siehe Nußbaumstraße 5.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Altheimer Eck 13
634 m Route
<p>Geschäftshaus, Jugendstil, Südteil mit Tor und Giebel von Heilmann und Littmann, 1908; Nordteil 1913.</p>
Wohn- und Geschäftshaus Krafft
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 56
634 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus Krafft, fünfgeschossiger, schmaler, neugotischer Walmdachbau mit reicher Natursteingliederung und rippengewölbter Loggia in prächtigem Erker, von Max Ostenrieder, 1899.</p>
Psychiatrische Klinik
Architekt: Littmann Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1904
Nußbaumstraße 7
634 m Route
<p>Psychiatrische Klinik der Universität (Nervenklinik), neubarocker Risalitbau, am Mittelrisalit Stuckdekor und steinerner Balkonvorbau, 1902-04 von Max Littmann; Prunktreppenhaus; vgl. auch Ensemble Wiesenviertel.</p>
Mietshaus
Architekt: Eisele Joseph
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Bayerstraße 77
635 m Route
Mietshaus, neubarock, 1891/92 von Joseph Eisele; mit Nr. 77 symmetrische Baugruppe.
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Sendlinger Straße 60
635 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit sandsteinverkleideter Fassade, geplant von Georg Müller, 1896.</p>
Mietshaus
Architekt: Heilmann Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Pettenkoferstraße 29
635 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Jakob Heilmann; aufgestockt.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
St.-Paul-Straße 4
637 m Route
Mietshaus, schlichte Neurenaissance, 1874–75.
Schmales Bürgerhaus
Architekt: Thomas Johann
Baustil: frühklassizistisch
Erstellung: 1879
Hackenstraße 6
637 m Route
Schmales Bürgerhaus, schmaler fünfgeschossiger Bau, zwischen alten Kommunmauern erbaut von Johann Thomas 1879/80, Fassade im Stil des Frühklassizismus wohl Redaktion der frühen Nachkriegszeit; mit Nr. 8 seit 1879 baulich verbunden.
Sendlinger Tor
Architekt: Zenetti Arnold, Bertsch Wilhelm
Baustil: Gotik
Erstellung: 1319
Sendlinger Straße 49
638 m Route
<p>Sendlinger Tor, Stadttor, Toranlage mit zwei sechseckig vorgeschobenen Flankentürme, großem Durchfahrtsbogen in der Schildmauer sowie seitlichen Zwingermauern in z. T. neugotischer Gliederung, im Kern 15. Jh., durch Arnold Zenetti 1860 restauriert, von Wilhelm Bertsch 1906 Durchfahrtsbogen und -gänge, nach Kriegsschäden teilerneuert.</p>
Mietshaus
Architekt: Bischoff Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Sendlinger Straße 54
640 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckfassade und zwei Achsen breitem Mittelerker, von Alois Bischoff, 1884.</p>
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Uhlandstraße 2
641 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1896 von Wilhelm Spannagel; Gruppe mit Pettenkoferstraße 27 a.</p>
Ehem. Bierbrauerhaus
Architekt: Meister Georg
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1834
Sendlinger Straße 50
642 m Route
<p>Sendlinger Straße 50-52; Ehem. Bierbrauerhaus, Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit stuckierten Fensterrahmungen und langgestreckter viergeschossiger Hofbebauung, von Georg Meister, bez. 1834, 1912/13 Um-, Aus-, bzw. Neubau der Rückgebäude.</p>
Mietshaus
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Karlstraße 21
644 m Route
Ehem. stattliches Mietshaus mit Frohsinns-Saal, jetzt Finanzamt für Körperschaften, klassizistisches Eckgebäude, 1829 von Joseph Höchl; nur die (z.T. veränderte) Fassade original; mit Katharina-von-Bora-Straße 4.
Pacellistraße 5
645 m Route
Pacellistraße 5; Turm der in den 1590er Jahren erbauten Herzog-Max-Burg; einziger Rest der weitläufigen Schloßanlage (an deren Stelle jetzt Neubauten, vgl. Pacellistraße 1, 5).
Karlstraße
648 m Route
Asamhaus
Architekt: Asam Egid Quirin
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1735
Sendlinger Straße 34
649 m Route
<p>Wohnhaus, sog. Asamhaus, viergeschossiger spätbarocker Satteldachbau mit profilierten Fensterrahmungen, erhöhtem Erker über der Durchfahrt und die gesamte Fassade überdeckendem größtenteils figualen Stuckdekor, von Egid Quirin Asam, um 1735, im Kern älter, nach Kriegsschäden teilerneuert; im Hof barocke Blendarchitektur mit großer Stuckfigur des hl. Johannes von Nepomuk (Kopie).</p>
Ehem. Doppelwohnhaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Beethovenplatz 2
649 m Route
Ehem. Doppelwohnhaus (jetzt Neurochirurgische Klinik), deutsche Renaissance, reich gegliedert mit Stuckdekor, bez. 1894, von Wilhelm Spannagel.
Hotterstraße 18
650 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus mit Gaststätte zur Hundskugel, dreigeschossiger Eckbau mit Pultdach bzw. Halbgiebel und Flacherker, im Kern vielleicht spätmittelalterlich, um 1496, wohl um 1640 umgebaut und aufgestockt.</p>
Malerisches Mietshaus
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Marsstraße 28
650 m Route
<p>ehem. Wohnhaus von Gabriel von Seidl (Kriegszerstörung)</p>
Malerisches Mietshaus
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Marsstraße 26
650 m Route
Malerisches Mietshaus, neubarock, mit reichem Stuckdekor, bez. 1899, von Gabriel von Seidl im Anschluss an sein ehem. Wohnhaus (Nr. 28, zerstört) erbaut; vgl. Seidlstraße 18.
Mietshaus
Architekt: Bischoff Alois
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Bayerstraße 79
651 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, Rohbackstein, 1886 von Alois Bischoff.
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1829
Dachauer Straße 26
651 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, ursprünglich 1829 als Doppelanwesen erbaut, 1870 aufgestockt und erweitert.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstilklassizismus
Erstellung: 1904
Lenbachplatz 5
652 m Route
<p>Fassade der ehem. Galerie Heinemann, jetzt Geschäftshaus, sechsgeschossige Gliederung als erhöhter Mittelrisalit zu den angrenzenden Eckhäusern, historisierende Formgebung mit Anklängen an den Jugendstilklassizismus, von Emanuel von Seidl, 1903-04, Wiederherstellung der im wesentlichen unzerstörten Fassade, nach 1945, Abriss und Neubau des Gebäudes unter Erhalt der Fassade, 1997.</p>
Ehem. Volksschule
Architekt: Voit August d. J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1871
Schwanthalerstraße 87
654 m Route
<p>Ehem. Volksschule, jetzt Wirtschaftsaufbauschule, Neurenaissance, 1871–73 von August Voit d. J.</p>
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Sendlinger Straße 43
655 m Route
<p>Geschäfts- und Mietshaus, fünfgeschossiger schmaler Neurenaissancebau mit reich gegliederter Klinkerfassade und polygonalem Mittelerker, von Oscar Strelin, 1884/85.</p>
Geschäfts- und Wohnhaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: Historismus
Erstellung: 1899
Sendlinger Straße 45
655 m Route
<p>Geschäfts- und Wohnhaus, fünfgeschossiger stattlicher Satteldachbau des Historismus mit asymmetrischer Fassade, zwei Natursteinerkern und Mittelloggia, von Heinrich Volbehr, 1898/99, 1973 Erdgeschoss modernisiert.</p>
Mietshaus
Architekt: Rieperdinger Johann B.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
St.-Paul-Straße 9
655 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1892 von Johann B. Rieperdinger; im Oberteil vereinfacht.
Geschäfts- und Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Altheimer Eck 9
655 m Route
Altheimer Eck 9; Geschäfts- und Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Mayer J. G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sendlinger Straße 41
658 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, breiter fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Hofflügel und rustizierter, rhythmisch gegliederter Stuckfassade, von J. G. Mayer, 1890/91.</p>
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Herzog-Heinrich-Straße 2
658 m Route
Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1888 von Max Sautter; aufgestockt.
Bayer. Notarkasse
Architekt: Freymuth Emil, Lippl L. R.
Erstellung: 1951
Ottostraße 10
659 m Route
<p>Bayer. Notarkasse, repräsentatives Verwaltungs-, Geschäfts- und Wohngebäude, dreiteiliger, sechs- bis achtgeschossiger Baukomplex in städtebaulich wichtiger Ecklage, Stahlbetonskelettbau mit Werksteinverkleidung (Marchinger Kalkstein), 1951 nach Plänen von Emil Freymuth; Hauptblock hervorgehoben durch Balkone und auf zarten Stützen vorkragendes Flachdach; Fassadenrelief von L. R. Lippl.</p>
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Reifenstuel, M.
Altheimer Eck 6
660 m Route
Geschäfts- und Mietshaus, ursprünglich dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, 1861 von M. Reifenstuel aufgestockt und spätklassizistisch umgestaltet.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Herzog-Heinrich-Straße 9
660 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1888; Innenbau 1950 erneuert.</p>
Mietshaus
Architekt: Felber G.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Schwanthalerstraße 80
661 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von G. Felber.</p>
Karlstraße 32
Architekt: Röschenauer Rudolf
Karlstraße 32
661 m Route
Hotel Uhland
Architekt: Kil Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Uhlandstraße 1
661 m Route
<p>Hotel Uhland, Neurenaissance, reich gegliedert, 1889 von Franz Kil.</p>
Kath. Pfarrhaus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1904
St.-Pauls-Platz 10
662 m Route
Kath. Pfarrhaus, malerischer Neurenaissancebau, 1904 von Georg von Hauberrisser.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
St.-Paul-Straße 8
662 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1875.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Wölker Josef
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1892
Hackenstraße 4
662 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, langgestreckter viergeschossiger Neubarockbau mit Zwerchhäusern, Fassadengliederung durch flache Risalite und Kolossallisenen, von Josef Wölker, bez. 1892 und bez. 1893.
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 22
663 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 18 und 20.</p>
Wittelsbacherbrunnen
Architekt: Hildebrand Adolf von, Georgii Theodor
Erstellung: 1891
Maximiliansplatz
663 m Route
<p>Wittelsbacherbrunnen, breitgelagerter Doppelschalenbrunnen aus Muschelkalkstein mit zwei seitlichen Figurengruppen in Marmor, am Westende des Parks, spätklassizistisch, von Adolf von Hildebrand, 1891-1895, Wiederherstellung der kriegsbeschädigten linken Figurengruppe, durch Theodor Georgii, 1951/52;.</p>
Mietshaus
Architekt: Kracher Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1891
Pettenkoferstraße 46
663 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1891 von Ludwig Kracher.</p>
St. Johannes von Nepomuk
Architekt: Asam Cosmas Damian, Asam Egid Quirin
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1733
Sendlinger Straße 32
664 m Route
<p>Kath. Kirche St. Johannes von Nepomuk, sog. Asamkirche, langgestreckte, zweigeschossige, tonnengewölbte Saalkirche mit umlaufender Empore und querovalem Vorraum, von Cosmas Damian und Egid Quirin Asam, 1733-46, nach Kriegsschäden teilweise erneuert; durch Kolossalpilaster eingefasste schmale Fassade mit geschweiftem Giebel; mit Ausstattung. Eingang 4 letzten Dinge: Tod, Gericht, Himmel und Hölle</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1850
Dachauer Straße 28
665 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, um 1850/60.</p>
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 20
666 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; bildet den breiteren, reicher gegliederten Mittelteil einer Gruppe mit Nr. 18 und 22.</p>
Mietshaus
Architekt: Brüchle August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1891
Pettenkoferstraße 33
666 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor und turmartigem Aufsatz an der Ecke, 1891–92 von August Brüchle; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 35 eine symmetrische Gruppe.</p>
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1828
Karlstraße 18
667 m Route
<p>Mietshaus, klassizistisch, 1828 von Rudolf Röschenauer; einheitliche, symmetrisch komponierte Gruppe mit Nr. 20 und 22.</p>
Mietshaus
Architekt: Dix Otto
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Sendlinger Straße 33
668 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger vorspringender Neurenaissancebau mit Stuckfassade und polygonalem Erker, von Otto Dix, 1889.</p>
Jesuitenkirche St. Michael
Architekt: Sustris Friedrich, Miller Wolfgang, Dietrich Wendel
Erstellung: 1597
Neuhauser Straße 6
670 m Route
<p>Jesuitenkirche St. Michael, kath. Filialkirche, mächtiger, tonnengewölbter Saalbau, dreigeschossige Südfassade mit Volutengiebel, Seitenkapellen zwischen Wandpfeilern, Emporen, Querschiff und nach Norden gerichteter Chor, von Friedrich Sustris, Wolfgang Miller und Wendel Dietrich, 1583-1589, mehrfache Renovierungen, durch Johannes Hörmann, 1697/98, Friedrich Bürklein, 1852-57 u. a., Wiederaufbau nach schweren Kriegsschäden, 1946-53; Erweiterung um nordwestlich angrenzende Kreuzkapelle, Kollegstrakt und Turm an der Ecke Ettstraße/Maxburgstraße, 1593-97; mit Ausstattung der Kirche und Kreuzkapelle; ehem. Kollegium vgl. Neuhauser Straße 8/10 und Maxburgstraße 1.</p>
Bürgerhaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1800
Sendlinger Straße 35
671 m Route
<p>Bürgerhaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit rhythmisierter Fensteranordnung und Hausmadonnentondo, um 1800, umgebaut 1900.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Erstellung: 1905
Lenbachplatz 6
671 m Route
<p>Geschäftshaus, Eckbau mit barockisierender Natursteinfassade und reichem plastischem Dekor, 1904-05 von Emanuel von Seidl.</p>
Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger
Architekt: Gabelsberger Franz Xaver, Eberle Syrius
Erstellung: 1890
Ottostraße
672 m Route
Denkmal für Franz Xaver Gabelsberger, Bronze-Sitzbild, 1890 von Syrius Eberle; auf platzartiger Erweiterung am Südwestende der Straße.
Mietshaus
Architekt: Strelin Oscar
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1893
Hotterstraße 13
673 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Neubarockbau mit verschieden großen Zwerchhäusern, von Oscar Strelin, 1893; seit 1992 mit dem nördlich anschließenden Haus (erbaut 1977) im Inneren verbunden.</p>
Geschäfts- und Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Altheimer Eck 5
676 m Route
<p>Geschäfts- und Mietshaus, deutsche Renaissance, mit geschnitztem Erker, bez. 1899, von Max Ostenrieder.</p>
Priesterhaus St. Johann Nepomuk
Architekt: Krinner Matthias
Baustil: Spätbarock
Erstellung: 1771
Sendlinger Straße 30
680 m Route
<p>Priesterhaus St. Johann Nepomuk, fünfgeschossiger schmaler Spätbarockbau mit stuckierten Fensterrahmungen, ornamentalen Scheitelsteinen und reich profilierten Gurtgesimsen, wohl von Matthias Krinner, 1771-73.</p>
Ehem. palastartiges Wohnhaus
Architekt: Himbsel Johann Ulrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Pacellistraße 16
680 m Route
1616; Ehem. palastartiges Wohnhaus, jetzt Bank, klassizistisch, um 1827 von Johann Ulrich Himbsel; nur Fassade original; mit Gedenktafel an das ehem. Ballhaus (Haus für Ballspiele).
Mietshaus
Architekt: Brüchle August
Baustil: neubarock
Erstellung: 1892
Pettenkoferstraße 35
680 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1891-92 von August Brüchle; aufgestockt; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 33 eine symmetrische Gruppe.</p>
Maxburgstraße 1
681 m Route
Restteil des ehem. Jesuitenkollegiums aus dem späten 16. Jh., östlich an den fragmentarisch (ohne Oberteil) erhaltenen Turm von St. Michael an die Ecke der Ettstraße grenzend; siehe Neuhauser Straße 6 (St. Michael) und 8 (ehem. Kollegium/Alte Akademie).
Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern
Architekt: Gärtner Friedrich von
Erstellung: 1839
Nußbaumstraße 5
685 m Route
<p>Nußbaumstraße 5; Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern mit Klosterkirche St. Vinzenz von Paul, Vierflügelbau, 1837-39 nach Plänen von Friedrich von Gärtner, um 1949 verändert wiederaufgebaut; im Hof hinter Ziemssenstraße 1; mit Ausstattung; drei neubarocke Portale mit plastischem Dekor, um 1900, in der Vorgartenmauer an der Nußbaumstraße.</p>
Ehern. Bürogebäude Deutsche Lloyd-Lebens- versicherungs-AG
Architekt: Zieseniß Fritz
Erstellung: 1956
Karlstraße
686 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Hackenstraße 5
686 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckdekor, 1874/75; Gruppe mit Nr. 3.
Mietshaus
Architekt: Lincke Albin, Vent Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Beethovenplatz 4
691 m Route
Mietshaus, neubarocker Eckbau, 1896 von Albin Lincke und Carl Vent; Baugruppe mit Goethestraße 64.
Karlstraße
694 m Route
Ecke Luisenstraße
Rückgebäude
Architekt: Lang Josef
Erstellung: 1924
Schwanthalerstraße 86
695 m Route
<p>Zugehörig zweigeschossiges Rückgebäude, 1924 als Büro- und Ausstellungshaus der Neuen Münchener Kunstwerkstätten AG (Firma ENEMKA) von dem Architekten Josef Lang, Pasing, errichtet, Fassadengestaltung mit Art-Deco-Motiven, Eingangstreppe mit zwei Skulpturen.</p>
Mietshaus
Architekt: Kracher Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Pettenkoferstraße 48
695 m Route
<p>Mietshaus, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1890–91 von Ludwig Kracher.</p>
Haus zum Singlspieler
Architekt: Baudrexel Jakob, Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Sendlinger Straße 29
696 m Route
<p>Sendlinger Straße 29/31; Wohn- und Geschäftshaus, sog. Haus zum Singlspieler, symmetrisches vierflügeliges Doppelhaus in Manier der deutschen Renaissance mit straßenseitig je zwei hohen Volutengiebeln und reich skulptierten Erkern sowie Wandmalereien und neugotischen Steinfiguren, von Jakob Baudrexel nach Fassadenplänen von Hans Grässel, 1897/98, 1986/87 entkernt.</p>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Uhlandstraße 3
696 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1889 von Franz Kil; Gruppe mit Nr. 5; malerisches Gartenhaus, Fachwerkstil, spätes 19. Jh.</p>
Mietshaus
Architekt: Büchold Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1883
Lindwurmstraße 15
696 m Route
Mietshaus, reiche Neurenaissancefassade, 1883 von Franz Büchold, 1898 aufgestockt.
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Goethestraße 64
696 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, mit Eckturm, 1895 von Emanuel von Seidl; zum Rondell des Beethovenplatzes gehörig.</p>
Teil eines Mietshauses
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1910
Lindwurmstraße 19
697 m Route
Teil eines Mietshauses, Jugendstil, mit Erker, bez. 1910, über Kern von 1831.
Villenartiger Bau
Baustil: klassizistischer Renaissance
Erstellung: 1870
Katharina-von-Bora-Straße 9
700 m Route
(vormals Meiserstraße 9); Villenartiger Bau in klassizistischer Renaissance, um 1870/80.
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1874
Hackenstraße 3
700 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Neurenaissancebau mit erhöhtem Mittelbau und Stuckdekor, 1874; Gruppe mit Nr. 5.
Schulhaus
Architekt: Schwiening Adolf, Rehlen Robert
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Schwanthalerstraße 89
702 m Route
<p>Schulhaus, barockisierend, bez. 1909, von Adolf Schwiening und Robert Rehlen.</p>
St. Paul
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: Kathedralgotik
Erstellung: 1906
St.-Pauls-Platz 11
705 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Paul, dreitürmiger Bau im Stil der Kathedralgotik, 1892-1906 von Georg von Hauberrisser; mit Ausstattung.</p>
Ehem. Staatsbauschule
Architekt: Seifert Adolf Peter, Haerst Rolfter, Ruf Franz
Erstellung: 1956
Karlstraße 6
707 m Route
<p>Ehem. Staatsbauschule, jetzt Fachhochschule, nach Plänen der Architektenarbeitsgemeinschaft Adolf Peter Seifert, Rolfter Haerst und Franz Ruf in zwei Bauabschnitten 1954-56 und 1968-70 erstellt; mehrflügelige Anlage unterschiedlicher hoher Gebäudetrakte in offener Anordnung, mit zwei Kopfbauten an der Karlstraße; Stahlskelettbauten, z.T. mit Naturstein verkleidet; erster Bauabschnitt mit fünfgeschossigem Kopfbau an der Karl-/Barer Straße, annähernd quadratisch, mit großem Lichthof und umlaufenden Galeriefluren; von der Barer Straße zurückgesetzter dreigeschossiger Trakt, an die Barer Straße vorgerückt das Aulagebäude, straßenseitig ausgefacht, zum Hof hin verglast; der zweite Bauabschnitt (Ecke Karl/Ottostraße) in der äußeren Erscheinung dem ersten angepasst.</p>
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Kil Franz, Freundorfer Jakob
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1881
Lindwurmstraße 17
707 m Route
Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, 1881-82 von Franz Kil, Fassadentektur von Jakob Freundorfer, 1913 aufgestockt.
Mietshaus
Architekt: Hefele J.
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
St.-Paul-Straße 11
708 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Bodenerkern, 1897–99 (bez. 1898) von J. Hefele, Fassadentektur von R. Barbist.
Geschäftshaus
Architekt: Atzenbeck Hanns
Baustil: Historismus
Erstellung: 1925
Sendlinger Straße 27
709 m Route
<p>Geschäftshaus, fünfgeschossiges historistisches Eckhaus mit Spitzbogenarkaden in der Ladenzone und reicher Bauplastik in den Formen des Art Decor, von Hanns Atzenbeck, 1924/25.</p>
Neue Maxburg
Architekt: Pabst Theo, Ruf Sep
Erstellung: 1954
Pacellistraße 1
709 m Route
Pacellistraße 1, 5; Neue Maxburg, Verwaltungszentrum der Justizbehörden zwischen Lenbachplatz, Pacelli- und Maxburgstraße, sowie erzbischöfliches Ordinariat als östlich bis zur Karmeliterstraße anschließende Baugruppe, 1954-57 nach Entwurf von Theo Pabst und Sep Ruf auf dem Gelände der kriegszerstörten Herzog-Max-Burg nach modern städtebaulischen Prinzipien errichteter weitläufiger Komplex aus freistehenden, unterschiedlich großen kubischen Flachdachbauten in offener Anordnung
Symmetrische Mietshäuser
Architekt: Grässel Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Beethovenstraße 1
710 m Route
<p>Beethovenstraße 1/3; Symmetrische Mietshäuser, deutsche Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, 1896/97 von Hans Grässel (Nr. 1 bez. 1896); im Erdgeschoss von Nr. 3 Balkendecke des 15. Jh.</p>
Schule
Architekt: Voit August d. J., Hocheder Carl d. Ä.
Erstellung: 1877
An der Hauptfeuerwache 15
710 m Route
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1889
Uhlandstraße 5
711 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1889 von Franz Kil; Gruppe mit Nr. 3.</p>

712 m Route
<ul> <li>1320 - Erste Erwähnung als „domus iuguli“</li> <li>1444 - wird im Salbuch der Stadt als „Hacherhaus“ bezeichnet</li> </ul>
Mietshaus
Baustil: neubarock, Jugendstil
Erstellung: 1900
Fliegenstraße 3
712 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Traufseitbau im barockisierenden Jugendstil, mit Lisenen, Gaube mit geschweiftem Dach und Stuckdekor, um 1900.</p>
Ehem. Augustinerkirche St. Johannes
Architekt: Schmidt Veit, Fischer Theodor
Baustil: Gotik
Erstellung: 1328
Neuhauser Straße 2
713 m Route
<p>Ehem. Augustinerkirche St. Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist, gotische Basilika (Ende 13.-15. Jh.), 1619/20 von Veit Schmidt frühbarock umgestaltet, 1803 profaniert (sog. Augustinerstock), 1914/15 von Theodor Fischer verändert und umgebaut; enthält das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum, Läden und Amtsräume des Polizeipräsidiums (siehe Ettstraße 2/4, ehem. Augsutinerkloster).</p>
Mietshaus
Architekt: Eisele Joseph
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Fliegenstraße 6
715 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit flachem, rustiziertem Mittelrisalit, von Joseph Eisele, 1889.</p>
Mietshaus
Architekt: Weyrather Joseph, Busch Wilhelm, Petz Johann
Erstellung: 1861
Karlstraße 36
716 m Route
<p>Mietshaus, Teil eines ehem. Doppelhauses, mit Lisenengliederung, 1861 von Joseph Weyrather für den Bildhauer Johann Petz; im Rückgebäude Atelier (u. a. bewohnt von Wilhelm Busch)</p>
Mietshaus
Architekt: Kracher Ludwig
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Augsburgerstraße 23
717 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, 1899 von Ludwig Kracher, über Kern von 1831.</p>
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
Dachauer Straße 25
717 m Route
<p>Dachauer Straße 25/25 a; Mietshaus, langgestreckte Neurenaissancefassade, reich gegliedert, 1887-89 von Michael Reifenstuel.</p>
Schule
Architekt: Voit August d. J., Hocheder Carl d. Ä.
Erstellung: 1877
Sendlinger-Tor-Platz 14
721 m Route
<p>Schule, siehe An der Hauptfeuerwache 15, langgestreckter monumentaler viergeschossiger Block mit flachem Walmdach in strengen Renaissanceformen, von August Voit d. J., 1876/77; südöstlich Turnhallenanbau mit Flachsatteldach im gleichen Stil, von Carl Hocheder d. Ä., 1891.</p>
Mietshaus
Architekt: Bädecker Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Herzog-Heinrich-Straße 15
721 m Route
<p>Mietshaus, neubarocker Eckbau, 1892-93 von Karl Bädecker; Gruppe mit Kaiser-Ludwig-Platz 1.</p>
Karmeliterstraße
724 m Route
Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus
Architekt: Schedel von Greifenstein Nikolaus, Ruf Sep
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1660
Karmeliterstraße 1
725 m Route
<p>Ehem. Karmeliterkirche St. Nikolaus (profaniert), Frühbarockbau 1657-60 von Marx Schinnagl, Äußeres 1802 von Nikolaus Schedel von Greifenstein klassizistisch umgestaltet; Inneres 1955-57 durch Sep Ruf umgebaut und unterteilt; vgl. auch Ensemble Altstadt, Platzbild Promenadeplatz.</p>
ehem. Verkehrsministerium
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1911
Arnulfstraße 9
726 m Route
<p>Arnulfstraße 9/11/13; Teil des ehem. Verkehrsministeriums, jetzt zur Bundesbahndirektion gehörig; langgestreckter, leicht konkaver neubarocker Tuffsteinbau mit plastischer Gliederung, um 1911-16 von Carl Hocheder d.Ä.; siehe Hopfenstraße 10.</p>
Ehem. Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten
Architekt: Littmann Max
Erstellung: 1906
Färbergraben 14
728 m Route
<p>Ehem. Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten, jetzt Süddeutsche Zeitung, fünfgeschossiger stattlicher Geschäftshausblock in frei historisierenden Formen mit Natursteinfassade, großen Erdgeschossarkaden und teilweise zurückgesetzter von polygonalen Erkern flankierter oberer Fassadenhälfte, geplant von Max Littmann, 1905/06, nach Kriegsschäden weitgehend erneuert; mit rückwärtig angebautem ehem. Druckereigebäude, vier bzw. fünfgeschossiger weitläufiger Zweckbau, nach Entwurf von Max Littmann, 1926-29, mit späteren Veränderungen.</p>
Augustinerstraße
728 m Route
Delphinbrunnen
Architekt: Storch Arthur
Erstellung: 1902
Dachauer Straße
733 m Route
Delphinbrunnen, Bronzegruppe 1902 von Arthur Storch, 1933 verändert aufgestellt; an der Gabelung Augustenstraße.
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Kaiser-Ludwig-Platz 1
733 m Route
Mietshaus, Eckbau, im Kern neubarock, 1893–94; neubarockes Portal an der Ecke; Block mit Herzog-Heinrich-Straße 15.
Arcisstraße 11
733 m Route
Altes Hauptzollamt
Architekt: Bürklein Friedrich
Erstellung: 1960
Bayerstraße
735 m Route
Schwanthalerstraße 90
737 m Route
Malerisches Eckhaus
Architekt: Beggel Benedikt
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Bavariaring 15
740 m Route
<p>Malerisches Eckhaus, deutsche Renaissance, mit reichem plastischem Dekor (u. a. Reliefbüsten Ludwig I., Ludwig II., Prinzregent), bez. 1896, von Benedikt Beggel.</p>
Mietshaus
Architekt: Volbehr Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Goethestraße 68
741 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, bez. 1896, von Heinrich Volbehr.</p>
Mietshaus
Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Fliegenstraße 16
746 m Route
<p>Mietshaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, mit gebändertem Erdgeschoss, von Ludwig Bayer, 1875, Fassadendekoration 1956 reduziert.</p>
Mietshaus
Architekt: Loew Julius
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
St.-Pauls-Platz 9
747 m Route
Mietshaus, Eckbau in Formen der Spätgotik und deutschen Renaissance, 1897–98 von Julius Loew, vereinfacht.
Dreifaltigkeitskirche
Architekt: Viscardi Giovanni Antonio
Erstellung: 1718
Pacellistraße 12
747 m Route
<p>Die katholische Dreifaltigkeitskirche in der Münchner Altstadt wurde 1711–1718 im bayerischen Barockstil nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi als Votivkirche der Münchner Stände erbaut. Sie war Klosterkirche der Karmelitinnen und ist heute eine Nebenkirche der Metropolitanpfarrei zu Unserer Lieben Frau. Das Patrozinium wird am Dreifaltigkeitssonntag nach Pfingsten gefeiert.</p><p>Die Kirche ist Münchens erster spätbarocker Zentralbau mit oktogonalem Grundriss, Kuppel und prächtiger Südfassade. Die Figur des Erzengels Michael und das „Allsehende Auge“ prägen die Ikonografie. Während des Zweiten Weltkriegs blieb sie unzerstört. Das angrenzende, säkularisierte Kloster beherbergt heute das Erzbischöfliche Ordinariat. Die Kirche markiert den Beginn des Spätbarocks in München.</p>
Mietshaus
Architekt: Seidl Gabriel von, Zeh August
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Bavariaring 17
748 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1888 von Gabriel von Seidl; Vorbau mit reichem Reliefdekor (u. a. Ansicht von München im 17. Jh.), 1900 von August Zeh.</p>
Villa in Ecklage
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Bavariaring 19
748 m Route
<p>Villa in Ecklage, deutsche Renaissance, 1887-88 von Emanuel von Seidl.</p>
Union-Hotel
Architekt: Berndl Richard
Barer Straße 7
748 m Route
Mietshaus
Architekt: Hering Alphons
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Rückertstraße 5
748 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1896 von Alphons Hering.</p>
Benediktinerabtei- und Pfarrkirche St. Bonifatius
Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: frühchristlicher Stil
Erstellung: 1850
Karlstraße 34
749 m Route
Altes Hackerbräuhaus
Erstellung: 1830
Sendlinger Straße 14
749 m Route
<p>Altes Hackerbräuhaus, Eckbau mit prächtiger klassizistischer Fassade, bez. 1830; Einbau des sog. Silbersalons und anderer Stilräume um 1885; Gruppe mit Nr. 10.</p>
Standortkommandantur
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Seidlstraße 7
749 m Route
Standortkommandantur, bildet mit Nr. 9 und 11 einen langgestreckten, reich gegliederten neubarocken Risalitbau; laut Inschrift am Balkongitter des Figurenportals erbaut 1901 von Emanuel von Seidl.
Kaufingerstraße 15
750 m Route
Villa
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1888
Bavariaring 18
750 m Route
<p>Villa, deutsche Renaissance, 1887-88 von Emanuel von Seidl.</p>
Seidl-Schlösschen
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1890
Seidlstraße 18
750 m Route
<p>Im Volksmund Seidl-Schlösschen, malerischer, mit Plastiken und Reliefs gezierter Bau, erbaut Anfang der 1890er Jahre von Gabriel von Seidl als eigenes Bürohaus im Hof des (zerstörten) eigenen Wohnhauses; vgl. Marsstraße 26.</p>
Mietshaus
Architekt: Thiersch August
Baustil: spätbarock
Erstellung: 1891
Uhlandstraße 7
752 m Route
<p>Mietshaus, freistehender Bau in Formen der spätbarocken Schloßarchitektur, um 1891 von August Thiersch; Hauptfront zum Bavariaring.</p>
Mietshaus
Architekt: Hilgert Heinrich
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Augsburgerstraße 15
753 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit Stuckdekor, bez. 1882, von Heinrich Hilgert.</p>
Unterstation Karlstraße
Architekt: Uppenborn
Erstellung: 1899
Karlstraße 47
754 m Route
Schöner Turm
Erstellung: 1239
Neuhauser Straße 28
756 m Route
<p>Das Obere Tor in der heutigen Kaufingerstraße 28, vor dem Geschäftshaus der Firma Hirmer, war neben dem Unteren Tor eines der wichtigsten Zolltore Münchens. Nach dem Bau der äußeren Stadtmauer verlor es seine Funktion und wurde 1479/84 neu gebaut, mit einem Spitzhelm und aufwendiger Bemalung, die ihm den Namen „Schöner Turm“ einbrachte. 1508/10 wurde die dritte öffentliche Uhr Münchens installiert. Nach schweren Schäden durch eine französische Granate wurde das Tor 1807 abgerissen. Heute erinnert eine Pflastermarkierung und eine Statue am Geschäftshaus an den Standort und die Geschichte des Tors.</p>
Mietshaus
Architekt: Weber Hans
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Rückertstraße 4
756 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1895 von Hans Weber.</p>
Mietshaus
Architekt: Zeh Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Müllerstraße 56
759 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger Mansarddachbau mit breitem, überhöhtem Mittelteil, zwei mehrgeschossigen Kastenerkern und reicher, dichter Putzgliederung, Jugendstil, von Karl Zeh 1907/08.</p>
Doppelhausblock
Erstellung: 1891
Zollstraße 2
761 m Route
Zollstraße 2 b; Doppelhausblock mit Nr. 4, in klassizistischer Tradition, 1891.
Geschäftshaus Zum Schönen Turm
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl, Seidler Julius
Baustil: Historismus
Erstellung: 1914
Kaufingerstraße 28
762 m Route
<p>Geschäftshaus Zum Schönen Turm, jetzt Hirmer-Haus, stattlicher historisierender Eckbau, bez. 1914, von Eugen Hönig und Karl Söldner mit Bildhauerarbeiten von Julius Seidler; an der Ecke Modell des ehemals hier stehenden Schönen Turms.</p>
Polizeipräsidium
Architekt: Fischer Theodor, Bleeker Bernhard
Baustil: Historismus
Erstellung: 1913
Ettstraße 2
763 m Route
<p>Polizeipräsidium, weitläufiger, historisierender Komplex, mit Anklängen an Altmünchner Bauformen, von Theodor Fischer, 1910-13; mit Ausstattung; an der Ettstraße Einfriedung und Portal mit liegenden Löwenfiguren von Bernhard Bleeker, bauzeitlich; baulich im Zusammenhang mit der ehem. Augustinerkirche (Neuhauser Straße 2).</p>
Mietshaus
Architekt: Schreiner Wolfgang
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Roßmarkt 8
767 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern, 1898 von Wolfgang Schreiner.
Sendlinger Straße 10
768 m Route
Mietshaus
Architekt: Reifenstuel Michael d.J.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1879
Augsburgerstraße 11
769 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1879 von Michael Reifenstuel d.J..</p>
Palais Pringsheim
Baustil: Neorenaissance
Erstellung: 1889
Arcisstraße
769 m Route
Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1934
Katharina-von-Bora-Straße 10
771 m Route
<p>(vormals Meiserstraße 10); Ehem. Verwaltungsbau der NSDAP, jetzt Haus der Kulturinstitute, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1934-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. südlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Gegenstück zu Arcisstraße 12.</p>
Evang.-Luth. Landeskirchenrat,
Architekt: Bieber Oswald, Stöhr Karl
Erstellung: 1928
Katharina-von-Bora-Straße 13
771 m Route
(vormals Meiserstraße 13); Evang.-Luth. Landeskirchenrat, in Form eines italianisierenden Palazzo, 1928-29 von Oswald Edaurd Bieber und Karl Stöhr.
Mietshaus
Architekt: Zeh August, Zeh Carl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Müllerstraße
778 m Route
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Maximiliansplatz 19
781 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Mansarddachbau in Ecklage, Gliederung in Formen der Neurenaissance mit Türeinfassungen in Naturstein, von Karl Stöhr, 1896; Grabplatte, über der Tür an der Rückseite (Rochusstraße 2), wohl 1647.
Doppelhausblock
Erstellung: 1891
Zollstraße 4
783 m Route
Doppelhausblock mit Nr. 2 b, in klassizistischer Tradition, mit Dreiecksgiebel, 1891.
Palais Hörwarth
Architekt: Feichtmayr Caspar
Erstellung: 1650
Promenadeplatz 12
785 m Route
Bayerischer Rundfunk
Architekt: Riemerschmid Richard
Hopfenstraße 1
785 m Route
Bürgerhaus
Erstellung: 1788
Sendlinger Straße 11
785 m Route
<p>Bürgerhaus, viergeschossiger Walmdacheckbau mit frühklassizistischer Putzgliederung in spätbarocker Tradition, um 1788, im Kern älter; an Hausecke spätbarocke Marienbüste, bez. 1731.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Karlstraße 52
786 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 3. Viertel 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Barbist Rosa
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Thalkirchner Straße 14
787 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, stuckierte Doppelerkerfassade, 1899 von R. Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Schratz Ferdinand
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1897
Karlstraße 49
787 m Route
Mietshaus, stattlicher Eckbau in deutscher Renaissance, mit in Stuck reich dekorierten Erkern, 1897-98 von Ferdinand Schratz.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Reisingerstraße 9
787 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878.</p>
Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters
Architekt: Köglsperger Philipp Jakob, Schorn Georg
Erstellung: 1711
Rochusstraße 5
789 m Route
Rochusstraße 5, 7; Teil des ehem. Karmeliterinnenklosters, jetzt Erzbischöfliches Ordinariat, weitläufiger Komplex mit gewölbten Gängen und stattlicher Haupttreppe, 1711-14 von Frater Domenicus a S. Euphrosina (Georg Schorn), ausgeführt von Philipp Jakob Köglsperger; ab 1724 nach Osten erweitert. Im Haupthof (ehem. Garten) Reste barocker Mauern mit Brunnenaufbauten und Büste des Herzogs Maximilian Philipp. Vgl. Pacellistraße 12 (Dreifaltigkeitskirche).
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Rückertstraße 9
791 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1896 von Wilhelm Spannagel; bildet mit Nr. 7 einen Block.</p>
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Barbist Alois
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Bavariaring 20
791 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1895–96 von Alois Barbist.</p>
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1896
Rückertstraße 1
792 m Route
Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1896 von Wilhelm Spannagel; bildet mit Nr. 9 einen Block.
Parcus-Haus
Architekt: Thiersch Friedrich von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Promenadeplatz 12
792 m Route
<p>Parcus-Haus, stattlicher fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit einspringender Ecke und (reduzierter) Kuppel, 1887-88 von Friedrich von Thiersch; Hausteinfassade z. T. vereinfacht.</p>
Malerisches Mietshaus
Architekt: Graser Johann Baptist
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1890
Rückertstraße 1
793 m Route
<p>Malerisches Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert, 1889-90 von Johann Baptist Graser.</p>
Ehem. Haus der Münchener Neuesten Nachrichten
Architekt: Littmann Max
Baustil: Historismus
Erstellung: 1906
Sendlinger Straße 8
794 m Route
<p>Ehem. Haus der Münchener Neuesten Nachrichten, jetzt Süddeutsche Zeitung, Geschäftshaus in frei historisierenden Formen, 1905-06 von Max Littmann.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1851
Thalkirchner Straße 5
795 m Route
<p>Mietshaus, schlicht spätklassizistisch, 1851.</p>
Liebig-Denkmal
Architekt: Wagmüller Max, Liebig Justus von
Erstellung: 1883
Maximiliansplatz
795 m Route
<p>Liebig-Denkmal, Sitzfigur aus Carraramarmor auf Granitsockel über Treppen-Rampen-Anlage, flankiert die den Park in der Mitte durchschneidende Fortsetzung der Max-Joseph-Straße, von Max Wagmüller, 1883;</p>
Autobahndirektion
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Seidlstraße 9
796 m Route
<p>Seidlstraße 9/11; Autobahndirektion, bildet mit Nr. 7 einen langgestreckten, reich gegliederten neubarocken Risalitbau, um 1901 von Emanuel von Seidl.</p>
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Karlstraße 54
798 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 3. Viertel 19. Jh.
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Bavariaring 11
798 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil-Eckhaus, reich gegliedert, bez. 1903, von Emanuel von Seidl; mit gotischen und Renaissance-Anklängen und figürlich-plastischem Dekor; auch städtebaulich wichtig.</p>
Ehem. neues Landschaftsgebäude
Architekt: Cuvillies d. J. Francois de
Erstellung: 1775
Roßmarkt 15
801 m Route
Mietshaus
Architekt: Rasch Sebastian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Rothmundstraße 3
801 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1896 von Sebastian Rasch.
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Rank Franz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Maximiliansplatz 18
803 m Route
Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger, dreiseitig freistehender Bau mit dezentralem Mittelrisalit, Bronzereliefs, Neurenaissance, von Franz Rank, um 1897.
Postdienstgebäude
Architekt: Hocheder Carl d. Ä.
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1905
Hopfenstraße 10
804 m Route
Postdienstgebäude, Westhälfte des ehem. Verkehrsministeriums (vgl. Arnulfstraße 9/11), monumentaler Neubarockbau, 1905 -12 von Carl Hocheder d. Ä.; 1972 als Putzbau in barockisierenden Formen renoviert.
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Strelin Oscar
Hartmannstraße 1
804 m Route
Altmünchner Bürgerhaus, vielleicht 17. Jh., Fassade 1893 von Oscar Strelin historisierend übergangen (vor allem Dachausbauten).
Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus
Architekt: Gunetzrhainer Johann Baptist
Erstellung: 1730
Promenadeplatz 15
804 m Route
<p>Sog. Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus, reich stuckierte Fassade, um 1730 von Johann Baptist Gunetzrhainer als eigenes Wohnhaus erbaut; nach Kriegszerstörung rekonstruiert; jetzt zur Deutschen Bank gehörig.</p>
Rochuskirchlein
Erstellung: 1589
Rochusstraße
805 m Route
<p>Erbaut von Herzog Wilhelm V.</p>
Mietshaus
Architekt: Rasch Sebastian
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Maistraße 8
806 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Sebastian Rasch.</p>
Palais Preysing
Erstellung: 1681
Promenadeplatz 12
806 m Route
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Maistraße 3
807 m Route
Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit Erker und Balkongittern, 1901 von J. und M. Könyves; bildet mit Nr. 5 eine malerische Gruppe.
Mietshaus
Architekt: Könyves Emerich
Erstellung: 1897
Thalkirchner Straße 7
808 m Route
<p>Mietshaus, im Übergangsstil von Spätgotik zu Renaissance, erbaut vom Besitzer, Architekt Emerich Könyves; reich mit steinernen Skulpturen und Reliefs (bez. A. Kaindl 1897) dekoriert.</p>
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Bavariaring 21
810 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1895 von Wilhelm Spannagel, Baugruppe mit Nr. 22.</p>
Reiterdenkmal Kaiser Ludwigs
Architekt: Drumm August, Dittler Emil, Miller Ferdinand von
Erstellung: 1903
Kaiser-Ludwig-Platz
811 m Route
Altmünchner Bürgerhaus
Architekt: Matthias Martin
Erstellung: 1570
Promenadeplatz 13
811 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger, schmaler Satteldachbau mit Putzgliederung in barocker Tradition, im Kern vor 1570, Aufstockung wohl im letzten Viertel des 18. Jh., Wiederherstellung nach Kriegsschäden durch Matthias Martin, 1952.</p>
Klosterhofstraße
812 m Route
Pettenkofer-Denkmal
Erstellung: 1909
Maximiliansplatz
812 m Route
<p>Pettenkofer-Denkmal, als Gegenstück zum Liebig-Denkmal, von Wilhelm von Rümann, 1909;</p>
Singer-Haus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1907
Kaufingerstraße 11
813 m Route
Kaufingerstraße 11 a; Singer-Haus, Geschäftshaus mit Natursteinfassade im späten Jugendstil, 1907-08 von Heilmann und Littmann (um 1980 nach Westen verlängert).
Effner-Denkmal
Architekt: Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von, Effner Joseph
Erstellung: 1886
Maximiliansplatz
814 m Route
<p>Effner-Denkmal, für den Schöpfer der Anlagen, Weißmarmorbank und -büste, nahe dem Ostende der Anlage, von Wilhelm von Rümann und Friedrich Thiersch, 1886;</p>
Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu
Architekt: Grübel Johann
Hartmannstraße 8
817 m Route
Ehem. Schlößl- oder Gschlößlbräu, 1846 zu Wohnhaus umgebaut, Aufstockung und neubarocke Fassadengestaltung 1891-92 von Johann Grübel.
Maximiliansplatz
Architekt: Effner Carl von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1802
Maximiliansplatz
820 m Route
Maximiliansplatz; Freifläche, städtebauliche Schöpfung des Klassizismus auf dem Gelände der ehem. Wallbefestigung, 1802-05 angelegt, zusammen mit der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8 und dem Abschnitt westlich von Maximiliansplatz 5 als Park gestaltet, durch Carl Joseph von Effner, 1876-78;
Ehem. Wohnhaus von Emanuel von Seidl
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Bavariaring 10
822 m Route
<p>Ehem. Wohnhaus von Emanuel von Seidl, von ihm selbst 1897-98 erbaut. Reich gegliederter Gruppenbau in Ecklage, deutsche Renaissance, mit reichem plastischem Dekor. Am südlichen Vorgartentor Ziergitter mit Namen des Erbauers zwischen Hermen, am östlichen, bogenförmigen Gartentor Georgsfigur nach Donatello. Städtebaulich im Zusammenhang mit der Paulskirche.</p>
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1901
Maistraße 5
822 m Route
<p>Mietshaus, barockisierender Jugendstil, mit zwei Erkern, 1901 von J. und M. Könyves; Gruppe mit Nr. 3.</p>
Frauenklinik der Universität
Architekt: Schachner Richard
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1915
Lindwurmstraße 2
823 m Route
II. Frauenklinik der Universität, Neubarockbau mit Risaliten, 1915–16 von Richard Schachner; auf der neubarocken Gartenmauer an der Straße nordöstlich von Nr. 2 a große Barockfigur mit Amor, 18. Jh.
Mietshaus
Architekt: Wimmer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Liebfrauenstraße 2
826 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliederter Eckbau mit Natursteinfassade, 1888-90 von Ludwig Wimmer.
Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1894
Bavariaring 22
827 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, 1894–95 von Wilhelm Spannagel, Baugruppe mit Nr. 21.</p>
Mietshaus
Architekt: Dietrich Oskar, Voigt Martin H.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1893
Beethovenstraße 12
828 m Route
Mietshaus, neubarock, 1893 von Oskar Dietrich und Martin H. Voigt.
Geschäftshaus Zum Rappeneck
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Baustil: Historismus
Erstellung: 1911
Sendlinger Straße 4
829 m Route
<p>Geschäftshaus Zum Rappeneck, historisierend, 1911 von Eugen Hönig und Karl Söldner.</p>
Maxtor
Architekt: Schedel von Greiffenstein Nikolaus, Schleich Erwin
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1804
Maximiliansplatz 18
829 m Route
<p>bei Maximiliansplatz 18; Maxtor, mit Vasen bekrönte Torpfeiler und seitliche Durchgänge zwischen Nr. 17 und Nr. 18, zugehörig in den Winkel zwischen Nr. 18 und Nr. 19 eingefügte Blendarchitektur mit Brunnennische, von Nikolaus Schedel von Greiffenstein, 1804-05, Rekonstruktion des östlichen Torteils, durch Erwin Schleich, 1983-85.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Hönig Eugen, Söldner Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1903
Sendlinger Straße 3
829 m Route
<p>Geschäftshaus, fünfgeschossiger später Jugendstilbau mit dekorloser Fassade, die durch Fensterarkaden sowie hohe kleinversprosste Rundbogenfenster vertikal gegliedert wird, von Eugen Hönig und Karl Söldner, 1902/03, Erweiterung und Redaktion der Fassade von Eugen Hönig und Karl Söldner, bez. 1910, 1964/65 und 2000/01 umfassender Umbau und Erweiterung.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Wimmer Lorenz
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Kaufingerstraße 24
830 m Route
<p>Eingang I. Geschäftshaus, Neurenaissance-Eckbau mit reich gegliederter Natursteinfassade, 1888-90 von Lorenz Wimmer; früher Gruppe mit Bauteil II = ehem. Liebfrauenstraße 2.</p>
Jüdisches Gemeindezentrum
Architekt: Wandel Hoefer Lorch
Erstellung: 2006
Jakobsplatz
831 m Route
Ehem. Ballin-Haus
Architekt: Cube Gustav von, Stöhr Karl, Düll Heinrich, Pezold Georg
Erstellung: 1910
Promenadeplatz 9
831 m Route
<p>Ehem. Ballin-Haus, jetzt Bankhaus, Geschäftshaus in Ecklage, mit reich gegliederter Natursteinfassade in barockisierenden Formen, 1909-10 von Gustav von Cube und Karl Stöhr; Portalplastik von Heinrich Düll und Georg Pezold.</p>
St.-Jakobs-Platz 15
832 m Route
Ehem. Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761-75, jetzt Teil des Stadtmuseums; Altmünchner Bürgerhaus mit sog. Himmelsleiter; z. T. noch spätmittelalterliche Gebäudeteile (Saal mit gotischer Balkendecke im Rückgebäude); im mittleren 19. Jh. erneuert, 1975-77 wiederhergestellt.
Theresiengymnasium
Architekt: Grünewald Benno, Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Kaiser-Ludwig-Platz 3
832 m Route
<p>Theresiengymnasium, Monumentalbau in vom barocken Schloßbau abgeleiteten Formen, 1895-97 von Bauassessor Benno Grünewald, Fassadengestaltung von Emanuel von Seidl; den Platz an der Ostseite abschließend.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1878
Pestalozzistraße 8
833 m Route
<p>Mietshaus, klassizistische Renaissance, reich gegliedert, 1877-78 von Josef Hönig.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Rothmundstraße 6
834 m Route
Mietshaus, neubarock, mit zwei Erkern und (z. T. figürlichem) Stuckdekor, 1897 von Franz Hammel.
Hauptfeuerhaus
Architekt: Hocheder Carl d. Ä., Rehlen Robert
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
An der Hauptfeuerwache 8
835 m Route
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1914
Frauenlobstraße 2
835 m Route
Mietshaus, neuklassizistischer Eckbau, 1914 von der Baugesellschaft J. Burger und Co.
Rückgebäude im Hof
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Augustenstraße 16
837 m Route
<p>Rückgebäude im Hof, mit Jugendstilreliefs (sich küssendes Paar, Tiere), um 1900.</p>
Ehem. Palais Schrenck-Notzing
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1904
Max-Joseph-Straße 9
837 m Route
<p>Ehem. Palais Schrenck-Notzing, jetzt Bayerischer Bauernverband, 1904-06 von Gabriel von Seidl in italienischen Neurenaissanceformen, mit plastischem Dekor von Anton Pruska; innen Vestibül und Treppe erhalten; Vorgartenzaun.</p>
Orag-Haus
Architekt: Graessel Johann ,Graessel Adam, Krauss Max
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Oberanger 9
838 m Route
Orag-Haus, stattliches, dreiseitig freistehendes Neubarockhaus, 1896-97 von Johann und Adam Graessel und Max Krauss.
Mietshaus
Architekt: Ostenrieder Max
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Thalkirchner Straße 11
839 m Route
<p>Mietshaus, stattliches Doppelhaus in Ecklage am Stephansplatz, reich stuckiert, in deutscher Renaissance mit Eckerkern und Giebeln, 1899 von Max Ostenrieder; mit Stephansplatz 3.</p>
Mietshaus
Architekt: Böhmer Paul
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1899
Blumenstraße 43
839 m Route
Mietshaus, fünfgeschossiger Bau mit Mittelerker, deutsche Renaissance, 1899/1900 von Paul Böhmer.
Palais Maffei
Architekt: Gunezrhainer Martin
Baustil: Barock
Erstellung: 1685
Promenadeplatz 8
839 m Route
Altkatholische Kirche
Architekt: Bergthold Heinrich
Baustil: neugotisch
Erstellung: 1912
Blumenstraße 36
840 m Route
<p>Ehem. Englische Kirche St. Georg, jetzt Altkatholische Kirche St. Willibrord, kleiner neugotischer Rohbacksteinbau, 1912/13 von Heinrich Bergthold, nach Kriegsschäden teilerneuert; in Anlage im Bereich der ehem. Stadtbefestigung.</p>
Bronzestandbild von Kurfürst Max II. Emanuel
Architekt: Brugger Friedrich, Kurfürst Max II. Emanuel
Erstellung: 1861
Promenadeplatz
840 m Route
<p>Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger</p>
Mietshaus
Architekt: Debold Nikolaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1880
Dachauer Straße 29
841 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1880 von Nikolaus Debold.</p>
Mietshaus
Architekt: Stulberger Franz Paul
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Bavariaring 23
842 m Route
<p>Mietshaus, im Kern neubarock, 1896 von Franz Paul Stulberger.</p>
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1850
Prannerstraße 13
842 m Route
Mietshaus, viergeschossiger, schmaler Putzbau mit schlichter, biedermeierlicher Fassadengestaltung, 1850.
ehemals Bronzestatue des Wiguläus Kreittmayr
Architekt: Schwanthaler Ludwig, Kreittmayr Wiguläus
Erstellung: 1845
Promenadeplatz
842 m Route
ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.
Ehem. Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Seidl Gabriel von, Naager Franz, Düll Heinrich, Pezold Georg
Baustil: historisierend
Erstellung: 1912
Max-Joseph-Straße 2
843 m Route
<p>Ehem. Wohn- und Geschäftshaus A. S. Drey, jetzt Industrie-und Handelskammer, dreiseitig freistehender historisierender Bau, 1911-12 von Gabriel von Seidl; mit reichem plastischem Dekor (Terrakottafriese von Franz Naager, Figuren von Heinrich Düll und Georg Pezold); bildet mit Maximiliansplatz 8 (siehe dort) einen Block.</p>
Feuerhaus am Anger
Architekt: Greifenstein Schedel von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1805
Anger 8
844 m Route
Reichsrevisionsamt
Erstellung: 1933
Karolinenplatz 3
844 m Route
Mietshaus
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1916
Maistraße 9
846 m Route
<p>Mietshaus, neuklassizistisch, mit Relief, um 1913-16; zur Frauenklinik (Nr. 11) gehörig.</p>
Amerika-Haus
Architekt: Fischer Karl, Simm Franz
Erstellung: 1955
Karolinenplatz 3
849 m Route
<p>Amerika-Haus, freistehender, viergeschossiger Baublock über quadratischem Grundriss, mit trommelförmig kupferverschalter Flachkuppel über kreisförmigem Lichthof, flächige, orthogonal verputzte Fassade mit rasterartiger Durchfensterung, das Erdgeschoss mit Kelheimer Muschelkalk verkleidet, die Fenster des ersten Obergeschosses durch ädikulaartige Rahmung betont, zur Gartenseite hin niedriger Saalbau, von Karl Fischer und Franz Simm, 1955-57.</p>
Schlossereck
Architekt: Höchl Joseph
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1831
Sendlinger Straße 2
849 m Route
<p>Sog. Schlossereck, klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, 1831 von Joseph Höchl, 1876 in gleicher Form nach Südwesten (Bauteil an der Ecke zum Färbergraben) erweitert.</p>
Jakobsplatz
849 m Route
Promenadeplatz
Erstellung: 1780
Promenadeplatz
849 m Route
Promenadeplatz, 1780 durch Abbruch der Salzstädel freigelegt. In der Mitte Grünanlage von 1901 mit ursprünglich fünf (jetzt noch vier) Bronzestandbildern: (von Westen) Lorenz Westenrieder, 1854 von Max Widmann; Christoph Willibald Gluck, 1848 von Friedrich Brugger; Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger; Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann; ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten.
Mietshaus
Architekt: Bayer Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1882
Bayerstraße 103
850 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1882 von Ludwig Bayer.
Mietshaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Dachauer Straße 38
850 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Unterer Anger 1
851 m Route
<p>Unterer Anger 1/2; Kloster der Armen Schulschwestern</p>
Staatliche Antikensammlung
Architekt: Ziebland Georg Friedrich
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1838
Königsplatz 1
851 m Route
<p>Königsplatz 1/1a; Ehem. Kunst- und Industrie-Ausstellungsgebäude, jetzt Staatliche Antikensammlungen, Mittelrisalit mit korinthischem Säulenportikus und Freitreppe flankiert von Seitenflügeln mit Lisenengliederung, von Georg Friedrich Ziebland, 1838-45, Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1836-1844, Wiederaufbau nach Plänen von Johannes Ludwig, 1963-67; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.</p>
Reisingerstraße 10
853 m Route
<p>Städtisches Sozialreferat, Eckbau, mit sehr reichem plastischem Dekor in den Portalachsen beider Seiten, bez. 1927, vom Architekturbüro des Bayer. Bauvereinskartells (Regierungsbaumeister Stärk).</p>
Mietshaus
Architekt: Müller Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1897
Rothmundstraße 8
854 m Route
Mietshaus, neubarock, mit Erker und reichem Stuckdekor, bez. 1897, von Georg Müller.
Städtisches Leihamt
Architekt: Beblo Fritz, Leitenstorfer Hermann
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1931
Augustenstraße 20
856 m Route
<p>Augustenstraße 20/22; Städtisches Leihamt, Neue Sachlichkeit, Rohbacksteinbau, 1929-31 von Fritz Beblo und Hermann Leitenstorfer.</p>
Karolinenplatz 2
856 m Route
Kaufingerstraße
858 m Route
Sendlinger Straße 1
858 m Route
<p>Ruffini-Block, siehe Rindermarkt 10</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Unterer Anger 16
859 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, um 1860.
Mietshaus
Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Lindwurmstraße 49
859 m Route
<p>Mietshaus, Doppelerkerfront in Neurenaissance-Formen, 1899 von Heilmann und Littmann.</p>
Dresdner Bank
Architekt: Heilmann und Littmann, Wiedemann Josef
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1907
Promenadeplatz 7
859 m Route
<p>Dresdner Bank, stattlicher, vierflügeliger Eckkomplex mit überhöhtem Eckrisalit, viergeschossige Stahlbetonkonstruktion mit Kalksteinverkleidung in neuklassizistischer Formgebung, 1906/07 von Max Littmann und Jakob Heilmann, Umbau und Modernisierung durch Josef Wiedemann, 1960-62.</p>
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Pestalozzistraße 12
860 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Carl Wilhelm Warmbach</p>
Spätbarockes Bürgerhaus
Baustil: Spätbarock
Erstellung: 1730
Fürstenfelder Straße 13
863 m Route
<p>Spätbarockes Bürgerhaus mit konvex gebogener, reich stuckierter Fassade, um 1730/40; Erdgeschoss 1910 verändert; städtebaulicher Abschluss der Sendlinger Straße.</p>
Ehem. Nebengebäude
Architekt: Fischer Karl von
Erstellung: 1809
Karolinenplatz 3
866 m Route
Ehem. Nebengebäude des abgebrochenen Asbeck- (Lotzbeck-) Palais (siehe Nr. 3), später Lotzbeck-Galerie, 1809/10 von Karl von Fischer.
Mietshaus
Architekt: Perger Georg
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Lindwurmstraße 51
866 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, bez. 1896, von Georg Perger.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Metzger Julius
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Löwengrube 18
866 m Route
Geschäftshaus, im Kern Neurenaissance von 1899, umgebaut 1923 von Julius Metzger (von damals der stuckierte Neurokoko-Erker), nach Kriegsschäden um 1950 ausgebaut.
Ehem. Mietshaus
Architekt: Zeh Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1894
Beethovenstraße 5
867 m Route
Ehem. Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1894 von Carl Zeh; jetzt Polizeiinspektion.

868 m Route
Das Ensemble umfasst den nordwestlichen Altstadtrand und die erste aus der Altstadt herausführende Straßenachse, die Max-Joseph-Straße. Sowohl Maximiliansplatz wie auch Lenbachplatz sind aus dem Gelände der ehemaligen Wallbefestigung hervorgegangen. Mit der Anlage beider Plätze wurde um 1800 - nach den Entfestigungsmaßnahmen - begonnen. Der Maximiliansplatz wurde in seiner ersten Entstehungsphase zwischen 1802 und 1805 dem rationalen Gestaltungskonzept der Maxvorstadt unterworfen. Die Max-Joseph-Straße - vom Karolinenplatz aus mit Blickbezug auf die Türme der Frauenkirche - ist als rechtwinklige Achse zur Basislinie des Platzes angesetzt, die sich aus dem Verlauf der alten Stadtmauer ergibt. Als Symmetriekonzeption erfolgte die Platzgestaltung: Das aus der Altstadt führende Max-Tor ist direkt auf die Max-Joseph-Straße als Achse bezogen. Die Eingangssituation zur neuen Maxvorstadt wurde durch zwei flankierende Bauten mit Grünbepflanzung am Anfang der Max-Joseph-Straße betont. Diese annähernd quadratischen Grundstücke sind mit der heutigen Bebauung von Maximiliansplatz 5 und dem Doppelbaublock Maximiliansstraße 8/Max-Joseph-Straße 2 annähernd identisch. Von den zwei weiteren, ebenfalls symmetrisch, dabei schräg in die Platzecken gesetzten Baublöcken ist der westliche in die Bebauung am Lenbachplatz eingegangen, der östliche als Neubau in eine Linie mit der nordöstlichen Grünanlage gerückt worden. Beidseitig des Max-Tors wurden Mietshauszeilen erstellt, deren rückwärtige Grundstücksgrenzen dem Verlauf der alten Stadtmauer folgten. Diese Grenze ist gegenwärtig noch ablesbar. 1841 war die Auffüllung des einstigen Stadtgrabens in der Gesamtlänge beendet und man begann mit einer gärtnerischen Ausgestaltung, die 1876-78 von Karl Effner zum Abschluss gebracht wurde. 1881 entstand in diesen Anlagen Michael Wagmüllers Liebig-Denkmal, als Randbebauung des Platzes 1899-1901 die Neue Börse von Friedrich Thiersch. Überleitend zum Lenbachplatz ist der Wittelsbacherbrunnen situiert. Der unregelmäßig und auf malerische Wirkung hin angelegte Lenbachplatz ist geprägt durch den wirkungsvollen Neurenaissancebau des Künstlerhauses, mehr noch durch die Reihe monumentaler Geschäftshäuser des späten 19. Jahrhunderts an seiner Nordwestseite.
Mietshaus in Ecklage
Architekt: Seidl Gabriel von, Pruska Anton
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1888
Bavariaring 24
868 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, repräsentativer Neubarock, reich gegliedert, 1888 von Gabriel von Seidl, mit plastischem Dekor von Anton Pruska; Pavillon an der Ecke des Vorgartens.</p>
Mietshaus
Architekt: Grübel Johann, Heininger Xaver
Erstellung: 1880
Bayerstraße 107
868 m Route
Mietshaus, mit von Zwiebeltürmchen bekröntem Eckerker, 1880 von Johann Grübel, 1898 durch Xaver Heininger aufgestockt, jetzt vereinfacht; städtebaulicher Abschluss der Landsberger Straße.
Ignaz-Günther-Haus
Architekt: Günther Ignaz
St.-Jakobs-Platz 20
869 m Route
Altmünchner Bürgerhaus, sog. Ignaz-Günther-Haus, ehem. Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761-75, viergeschossiger schmaler Satteldachbau mit Mittelerker, durch seitliche Flügel mit viergeschossigem Satteldachrückgebäude mit Ohrwaschlgaube und Hausmadonna (Kopie) am Oberanger verbunden, im Kern spätmittelalterlich, Mitte 19. Jh. erneuert, 1975-77 wiederhergestellt.
Mietshaus
Erstellung: 1902
Unterer Anger 15
869 m Route
Mietshaus, 1902 umgebaut, mit neubarocker Fassade.
Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1898
Promenadeplatz 6
869 m Route
<p>Promenadeplatz 6; Spiegelsaal, mit Neurokoko-Stuck, 1897-98, aus dem Vorgängerbau in den Neubau des Hotels Bayerischer Hof integriert.</p>
Palais Arco bzw. Giese
Architekt: Lespilliez Carl Albert von, Uecker Hans
Baustil: Spätrokoko
Erstellung: 1760
Prannerstraße 9
870 m Route
Palais Arco bzw. Giese, jetzt Teil des Erzbischöflichen Ordinariats, viergeschossiger Satteldachbau mit reich stuckierter Spätrokoko-Fassade, wohl von Carl Albert von Lespilliez, um 1760, nach schwerer Kriegszerstörung insbesondere im Inneren Wiederaufbau durch Hans Uecker, 1949.
Anthropologische Staatssammlung
Architekt: Fischer Karl von, Lippe Eduard von der
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Karolinenplatz 2
872 m Route
<p>Ehem. Stall- und Remisengebäude des nicht erhaltenen Asbeck-Palais (siehe Nr. 3), jetzt Anthropologische Staatssammlung, Satteldachbau bestehend aus erhöhtem Mittelteil mit Dreiecksgiebeln und eingezogenen Flügelbauten mit Quergiebeln, Eckquaderung, klassizistisch, von Karl von Fischer, 1809/10, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung mit starken Veränderungen im Inneren, von Georg Alexander Roemmich und Eduard von der Lippe, 1947/48.</p>
Mietshaus
Architekt: Zeh August
Baustil: deutsche Renaissance, Jugensti
Erstellung: 1902
Bavariaring 6
872 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem plastischem und ornamentalem Dekor, 1901/02 von August Zeh; an der Ostseite geschnitzte Galerien; siehe Nr. 4.</p><p>Fassadenpreis 2021</p>
Ehem. Haus für Handel und Gewerbe
Architekt: Thiersch Friedrich von, Taschner Ignatius
Baustil: historisierend
Erstellung: 1899
Maximiliansplatz 8
872 m Route
<p>Ehem. Haus für Handel und Gewerbe und Börse, jetzt Industrie- und Handelskammer, dreiseitig freistehender, reich gestalteter Bau in frei historisierenden Formen mit polychromer Fassade, 1899-1901 von Friedrich Thiersch; erhaltene Innenräume, u.a.: Treppe mit Relief von Ignatius Taschner, Haupttreppe, vertäfelter Sitzungssaal; bildet einen Block mit Max-Joseph-Straße 2.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1898
Lindwurmstraße 55
872 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Erker, 1898 von Müller und Kollmus.</p>
Mietshaus
Architekt: Zeh August
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Bavariaring 4
874 m Route
<p>Mietshaus, malerischer Jugendstil, mit dichter Putzornamentik, um 1907/08 von August Zeh.</p>
Mietshaus
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1900
Dachauer Straße 42
874 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstilanklängen, malerisch gegliedert und reich dekoriert, um 1900.</p>
Bronzestatue von Orlando di Lasso
Architekt: Widmann Max, Lasso Orlando di
Erstellung: 1849
Promenadeplatz
874 m Route
Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann
Palais Pappenheim
Architekt: Fischer Karl
Brienner Straße
875 m Route
Kloster- und Institutskirche St. Jakob
Architekt: Haindl Friedrich
Unterer Anger 1
876 m Route
Kloster- und Institutskirche St. Jakob, schlichter Sichtziegelbau mit Glockengaube, 1955-56 von Friedrich Haindl; lichter, hallenartiger Innenraum mit freskierter Flachdecke, dreiseitiger Empore und zweigeschossigem Oratorium; mit Ausstattung;
St. Jakob am Anger
Architekt: Haindl Friedrich
Unterer Anger 1
876 m Route
Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau
Architekt: Halsbach Jörg von
Baustil: Gotik
Erstellung: 1488
Frauenplatz 1
876 m Route
<p>Kath. Metropolitan- und Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau (Dom, Frauenkirche), mächtige backsteingotische Hallenkirche mit Umgangschor, von Jörg von Halsbach 1468-88, mit zwei Westtürmen, deren charakteristische Kuppelhauben 1524/25 aufgesetzt wurden; mit Ausstattung.</p><ul><li><a href="https://www.muenchner-dom.de/die-kathedrale/geschichte/baugeschichte/">Baugeschichte</a></li></ul>
Schlichter klassizistischer Bau
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Maximiliansplatz 15
877 m Route
Maximiliansplatz 15; Schlichter klassizistischer Bau, um 1812, modern aufgestockt; Rest der ursprünglichen Bebauung des Platzes.
Frauenplatz
877 m Route
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Pestalozzistraße 14
878 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1885 von Carl Wilhelm Warmbach.</p>
Frauenkirche (12.Jhd. - 1468)
Baustil: romanisch
Erstellung: 1250
Frauenplatz
881 m Route
Mietshaus
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Blumenstraße 37
881 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger klassizistischer Bau in der Art Leo von Klenzes, wohl 1829.</p>
Wohnhaus mit Friedenskirche
Architekt: Moll Leonhard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1914
Frauenlobstraße 5
881 m Route
<p>Wohnhaus mit evang.-methodistischer Friedenskirche, klassizistischer Jugendstil, 1914 von Leonhard Moll.</p>
Mietshaus in Ecklage
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1868
Lindwurmstraße 57
883 m Route
<p>Mietshaus in Ecklage, spätklassizistisch-biedermeierlich, 1868, 1885 verändert.</p>
Mietshaus
Architekt: Schmitz H.
Baustil: Nürnberger Renaissance
Erstellung: 1897
Prannerstraße 10
883 m Route
Mietshaus viergeschossiges Eckhaus mit polygonalem Eckerker und Kastenerkern über erdgeschossiger Arkadenzone, in sog. Nürnberger Renaissance, von H. Schmitz, 1897-99.
Mietshaus
Architekt: Schiller Oswald
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1915
Dachauer Straße 44
884 m Route
Dachauer Straße 44 a/46; Mietshaus, Jugendstil, mit reichem plastischem Dekor im Erdgeschoss (Atlanten), 1915-16 von Oswald Schiller.
Ruffini-Block
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Rindermarkt 10
884 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, sog. Ruffini-Block, viergeschossiger, annähernd dreieckiger, einen gemeinsamen Hof umschließender, Neubarock-Komplex mit reich stuckierten, mehrfarbigen Fassaden, erbaut von Gabriel von Seidl, 1903-05; gestalterische Einheit mit Rosental 1 und Sendlinger Straße 1.</p>
Nebengebäude des Hauptfeuerhauses
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: Historismus
Erstellung: 1906
Unterer Anger 8
885 m Route
<p>Unterer Anger 8/9/12; Nebengebäude des Hauptfeuerhauses (siehe An der Hauptfeuerwache 8), historisierender Verwaltungs- und Wohnbau, 1906-07 von Robert Rehlen.</p>
Mietshaus
Architekt: Guinin Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Schubertstraße 2
886 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau am Kaiser-Ludwig-Platz, 1890 von Georg Guinin.</p>
Ehrentempel
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1935
Katharina-von-Bora-Straße
886 m Route
Mietshaus
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Kaiser-Ludwig-Platz 5
886 m Route
Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, 1895 von Emanuel von Seidl.
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pestalozzistraße 9
887 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von Johann Stoff; bildet mit Nr. 11 eine Einheit.</p>
Ehem. Palais Graf Seinsheim
Architekt: Höchl Josef, Landauer Herbert
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1764
Prannerstraße 7
887 m Route
Ehem. Palais Graf Seinsheim, jetzt Bayerischer Städteverband, dreigeschossiger Satteldachbau mit reicher Stuckgliederung in frühklassizistischen Formen, ehem. zwei Häuser, um 1764/70 um- oder neugebaut, Umbau beider Häuser, von Josef Höchl, 1809, nach Kriegszerstörung Wiederaufbau mit einheitlich nach Westen verlängerter Palastfassade, durch Herbert Landauer, 1949.
Kaufingerstraße 5
889 m Route
Jüdisches Museum
Architekt: Wandel, Hoefer und Lorch
Erstellung: 2007
Jakobsplatz
890 m Route
<p>Das Jüdische Museum München am St.-Jakobs-Platz ist ein moderner Bau, der jüdische Geschichte, Kultur und Gegenwart präsentiert. Es ist Teil des Jüdischen Zentrums, das auch die Ohel-Jakob-Synagoge und ein Gemeindehaus umfasst. Entworfen vom Architekturbüro Wandel Hoefer Lorch, besticht das Gebäude durch seine schlichte, kubische Form und eine helle Kalksteinfassade, die es harmonisch in den Platz integriert. Der Bau, abgeschlossen 2007, symbolisiert Offenheit und Begegnung.</p><p>Das Museum bietet eine Dauerausstellung, die jüdisches Leben in München von seinen Anfängen bis in die Gegenwart beleuchtet, und stellt Alltagsgegenstände, historische Exponate sowie multimediale Installationen aus. Ergänzend gibt es Wechselausstellungen, die aktuelle Themen, Kunst und Geschichte behandeln. Das Jüdische Museum ist mehr als ein Ausstellungsort – es ist ein Ort der Reflexion, des Lernens und des Dialogs, der Menschen aller Kulturen und Religionen einlädt, jüdische Vielfalt zu entdecken.</p>
Ziviljustizzentrum
Architekt: Dohle + Lohse Architekten BDA, Braunschweig
Seidlstraße
890 m Route
Freistehender kubischer Bau
Architekt: Klumpp Karl
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1812
Ottostraße 17
893 m Route
Freistehender kubischer Bau, im Kern klassizistisch, 1812-13 von Karl Klumpp, 1889 in klassischen Renaissanceformen umgestaltet.
Inneres Sendlinger Tor
Erstellung: 1289
Rindermarkt 10
894 m Route
Frauenklinik der Universität
Architekt: Kollmann Theodor
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1916
Maistraße 11
895 m Route
<p>Maistraße 11/19; Frauenklinik der Universität, stattlicher, neuklassizistischer Risalitbau, 1913-16 von Theodor Kollmann; bildet mit Nr. 9 und Frauenlobstraße 20 einen Vierflügelkomplex.</p>
Pathologisches Institut
Architekt: Kollmann Theodor
Erstellung: 1927
Frauenlobstraße 7
895 m Route
Frauenlobstraße 7/7 a; Pathologisches Institut, Westflügel, 1927-29 von Theodor Kollmann; siehe Thalkirchner Straße 36.
Mietshaus
Architekt: Röschenauer Rudolf
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1820
Blumenstraße 35
896 m Route
<p>Mietshaus, viergeschossiger freistehender klassizistischer Bau mit Mittelrisalit und Walmdach, reich gegliedert, von Rudolf Röschenauer, 1819/20.</p>
Kaufhaus Uhlfelder
Erstellung: 1878
Oberanger
896 m Route
<p>Das Kaufhaus Heinrich Uhlfelder GmbH war ein bedeutendes Warenhaus in der Münchner Altstadt. Es wurde 1878 von Heinrich Uhlfelder (1853–1928) als Haushalts- und Galanteriewarengeschäft im Rosental 9 gegründet . Bis um 1930 wuchs das Geschäft auf einen ganzen Häuserblock zwischen Oberanger, Rosental und Nieserstraße, mit etwa 7.000 m² Verkaufsfläche und rund 1.000 Mitarbeitern  . Damit war es nach dem Kaufhaus Hermann Tietz das zweitgrößte Warenhaus Münchens .</p><p>1931 installierte das Kaufhaus als erstes Münchner Warenhaus Rolltreppen über drei Stockwerke. Nach dem Tod von Heinrich Uhlfelder 1928 übernahm sein Sohn Max Uhlfelder. 1933 wurde er im Zuge des nationalsozialistischen Boykotts inhaftiert . In der Pogromnacht am 9./10. November 1938 wurden Schaufenster zerstört, das Gebäude geplündert und in Brand gesetzt, während Max und sein Sohn Heinz im KZ Dachau saßen.</p><p>Die Familie floh 1939 nach Indien. Ihre Firma wurde “arisiert” und liquidiert. Bei Luftangriffen 1944 wurde das Gebäude stark beschädigt  . Max Uhlfelder kehrte 1953 zurück, errang Rückerstattungen, verkaufte 1954 fast alle Grundstücke – bis auf Rosental 9 – an die Stadt München  . Dort wurde später das Münchner Stadtmuseum erweitert. Eine Gedenktafel am Rosental erinnert heute an das Kaufhaus und seine Eigentümer.</p>
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Pestalozzistraße 11
896 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von Johann Stoff; bildet mit Nr. 9 eine Einheit.</p>
Königsplatz
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1806
Königsplatz
896 m Route
<p>Königsplatz in München ist ein prägnantes Beispiel des europäischen Klassizismus und wurde ab 1815 auf Geheiß von König Ludwig I. nach Entwürfen von Karl von Fischer und Leo von Klenze errichtet  . Der rechteckige Platz im Maxvorstadt-Stadtteil bildet das architektonische Herzstück der Brienner Straße und verkörpert das Konzept des „Isar-Athen“, bei dem Kultur, Verwaltung, Religion und Grünflächen harmonisch verschmelzen  .</p><p>Markante Bauwerke definieren das Ensemble: Auf der Nordseite steht die Glyptothek, ein Tempel für antike Skulpturen, entworfen von Leo von Klenze und 1830 eröffnet  . Der Südseite gegenüber befindet sich das korinthische Gebäude der Staatlichen Antikensammlungen, das 1848 erbaut wurde  . Die Westseite wird von den monumentalen Propyläen dominiert, einem Torbau im dorischen Stil, der als Denkmal für die griechische Unabhängigkeit diente und zwischen 1846 und 1862 ebenfalls von Klenze umgesetzt wurde  .</p><p>Heute ist der Königsplatz ein lebendiger Treffpunkt im Kunstareal – ein Museumshof offen zur Stadt. Die weiten Freiflächen und die stufenförmigen Gliederung ermöglichen regelmäßige Großveranstaltungen wie Konzerte, Festivals oder Sportevents in beeindruckendem Ambiente  . Der Platz repräsentiert Münchens klassizistische Architektur und fasziniert durch seine klare Linienführung, die antiken Vorbilder und die harmonische Stadtsilhouette – ein blendendes Zeugnis für Ludwig I.s kulturelle Vision.</p>
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Pestalozzistraße 16
898 m Route
<p>Mietshaus, Eckbau in schlichter Neurenaissance, 1884 von Carl Wilhelm Warmbach, die Aufstockung 1894.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Stöhr Karl
Erstellung: 1914
Kaufingerstraße 14
899 m Route
<p>Kaufingerstraße 14/16; Geschäftshaus, barockisierende Natursteinfassade, 1913/14 von Karl Stöhr.</p>
Propyläen
Architekt: Klenze Leo von, Schwanthaler Ludwig
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1862
Königsplatz 2
901 m Route
<p>Königsplatz 2; Propyläen, dorischer Torbau, offener Säulen-Mitteltrakt und seitliche Türme mit Durchfahrten in marmorverkleideter Ziegelbauweise mit reichem Reliefschmuck, als Denkmal für Befreiung und Wiederaufblühen Griechenlands, von Leo von Klenze, mit Reliefs nach Entwurf von Ludwig Schwanthaler, 1848-62, Gesamtinstandsetzung nach Kriegsschäden durch Erwin Schleich, 1964-66; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.</p>
Mietshaus
Architekt: Schretzmayr J., Hering Alphons
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Ringseisstraße 1
901 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, mit Erker, 1885 von J. Schretzmayr und Alphons Hering.
Mietshaus
Architekt: Warmbach Carl Wilhelm
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1884
Stephansplatz 1
902 m Route
Mietshaus, schlichter Eckbau, Neurenaissance, um 1884 von Carl Wilhelm Warmbach; östlicher Abschluss des Platzes.
Kaufingerstraße 12
903 m Route
Mietshaus
Architekt: Kalb Josef
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1887
An der Hauptfeuerwache 4
903 m Route
<p>Mietshaus, fünfgeschossiger Neurenaissancebau in Ecklage mit straßen- und hofseitiger Eckabschrägung, von Josef Kalb, 1885-87.</p>
Sankt-Jakobs-Platz 15
904 m Route
<p>Die Hauptsynagoge <strong>Ohel Jakob</strong> in München, eingeweiht 2006, verbindet symbolträchtige Architektur mit tiefem historischem Bezug. Der massive Sockel aus Travertin erinnert an die <strong>Klagemauer</strong> in Jerusalem, einen zentralen Ort jüdischen Glaubens, und symbolisiert Beständigkeit sowie die Verbindung zur Geschichte. Gleichzeitig steht er für die Zerstörung jüdischer Synagogen während der NS-Zeit. Darüber erhebt sich die lichtdurchlässige Glaskonstruktion, die wie ein Zelt geformt ist und Offenheit, Transparenz sowie spirituelle Wiederbelebung darstellt. Der Innenraum ist schlicht gestaltet, mit Holzvertäfelungen und Platz für rund 600 Personen. Die Synagoge am St.-Jakobs-Platz ist Teil des Jüdischen Zentrums und ein beeindruckendes Zeichen für das wiederauflebende jüdische Leben in München.</p>
Öffentliche Bedürfnisanstalt
Architekt: Grässel Hans
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1894
Bavariaring 5
904 m Route
<p>Öffentliche Bedürfnisanstalt und Straßenbahnschaffnerhaus, ehem. Brausebad; Zentralbau in neuklassizistisch-palladianischen Formen mit Portikus, 1894 von Hans Grässel.</p>
Erweiterung Münchner Stadtmuseum
Architekt: Leitenstorfer Hermann
Sankt-Jakobs-Platz 1
905 m Route
Landtagsgebäude
Architekt: Siebert
Baustil: Deutsch-Renaissancestil
Erstellung: 1823
Prannerstraße 20
906 m Route
<p>1885 umgebaut durch Siebert</p>
Kath. Friedhofskirche St. Stephan
Architekt: Zwerger Georg
Baustil: Frühbarock
Erstellung: 1677
Stephansplatz 2
907 m Route
<p>Kath. Friedhofskirche St. Stephan am Nordende des Südlichen Friedhofs, Frühbarockbau mit Dachreiter, 1674-77 wohl von Georg Zwerger; mit Ausstattung; die nördliche Längsseite flankieren je zwei klassizistische Torpfeiler als Zugänge zum Südlichen Friedhof (siehe Thalkirchner Straße 17); zwei neuromanische Grabdenkmäler, auf dem Rasenstück zwischen Kirche und Pestalozzistraße 18.</p>
Prannerstraße 20
907 m Route
Palais Barlow
Architekt: Métivier Jean Baptiste
Erstellung: 1828
Brienner Straße 34
910 m Route
Ehem. Palais Montgelas
Architekt: Herigoyen Emanuel Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1810
Promenadeplatz 2
910 m Route
<p>Ehem. Palais Montgelas, jetzt Teil des Hotels Bayerischer Hof, stattlicher, klassizistischer Eckbau, 1810-13 von Emanuel Joseph von Herigoyen, innen von Jean Baptiste Métivier ausgestaltet; im 2. Stock Repräsentationsräume der Bauzeit (sog. Königssaal u. a.); 1876 aufgestockt. Zugehörig Kardinal-Faulhaber-Straße 14 a, Rückgebäude Prannerstraße 1, siehe dort.</p>
Städtische Gaswerke
Architekt: Rehlen Robert
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1913
Unterer Anger 3
911 m Route
<p>Unterer Anger 3/4; Städtische Gaswerke (Verwaltung), monumentaler, neuklassizistischer Bau mit Portikus vor dem Portal, 1913-17 von Robert Rehlen.</p> <p> </p>
Obelisk
Erstellung: 1833
Obelisk
912 m Route
Fronveste
Architekt: Pertsch Johann Nepomuk
Erstellung: 1824
Unterer Anger
914 m Route
<ul> <li>1913 - Abgebrochen</li> </ul>
Richtplatz 1861
Erstellung: 1772

914 m Route
Max-Mannheimer-Platz 1
916 m Route
Bayer. Landesbausparkasse
Architekt: Wiedemann Josef
Erstellung: 1956
Karolinenplatz 1
916 m Route
<p>Bayer. Landesbausparkasse, kubischer, fünfgeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, symmetrischer Platzfassade mit ädikulaartiger Travertinrahmung der Fenster über betontem Sockelgeschoss und Rundfenstern im obersten Geschoss, von Josef Wiedemann, 1955/56.</p>
Geschäftshaus
Architekt: Lersch Georg, Hirsch Paul
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1904
Kaufingerstraße 10
916 m Route
<p>Geschäftshaus, Natursteinfassade im Jugendstil, laut Inschrift 1904 von Georg Lersch und Paul Hirsch.</p>
Haunersches Kinderspital
Architekt: Geiger Franz
Baustil: klassizisierend
Erstellung: 1923
Lindwurmstraße 4
917 m Route
<p>Haunersches Kinderspital, klassizisierend, 1923-24 von Franz Geiger; am Gartentor Bronzeplastiken; vgl. auch Ensemble Wiesenviertel.</p>
Thalkirchner Straße
917 m Route
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke
Architekt: Rank Franz
Erstellung: 1909
Rosenstraße 6
922 m Route
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke, Eckbau in barockisierenden Formen, 1909-10 von Franz Rank.
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1865
Pestalozzistraße 18
923 m Route
<p>Mietshaus, schlichter, biedermeierlicher Eckbau mit profilierten Fensterrahmungen, 1865 von Franz Kil, Dachausbau und Ecktürme 1900.</p>
Angertor
Erstellung: 1319

924 m Route
<ul><li>1806/08 - Abbruch des Hauptturmes</li><li>1869/71 - Abbruch der Zwingertürme</li></ul>
Marionettentheater
Architekt: Fischer Theodor, Schmid Joseph Leonhard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1900
Blumenstraße 32
925 m Route
<p>Marionettentheater, eingeschossiger Walmdachbau mit Portikus und Dreiecksgiebel, neuklassizistisch, mit Gedenktafel für den Gründer Joseph Leonhard Schmid (+ 1912), von Theodor Fischer, 1900; auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbefestigung.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1865
Pestalozzistraße 20
925 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, 1865.</p>
Augustinerkeller
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Arnulfstraße 52
927 m Route
Augustinerkeller, entstanden Anfang 19. Jh., niedriger Gruppenbau von 1895/96 in deutscher Renaissance, umgeben von weitläufigem Biergarten; mit tonnengewölbten Kelleranlagen der 1. Hälfte des 19. Jhs.
Villa in Ecklage
Architekt: Gasteiger Josef
Baustil: Schweizer Landhausstil
Erstellung: 1893
Bavariaring 25
927 m Route
<p>Villa in Ecklage, Schweizer Landhausstil, um 1893 von Josef Gasteiger.</p>
Neubarockportal samt Ädikulafenster
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1889
Kaufingerstraße 8
928 m Route
Kaufingerstraße 8; Neubarockportal samt Ädikulafenster mit Reliefbüste der hl. Maria in Muschelnische darüber, 1889 (?).
Mietshaus
Architekt: Stoff Johann
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1875
Pestalozzistraße 17
929 m Route
Mietshaus, spätklassizistisch, reich gegliedert, 1875 von Johann Stoff.
Mietshaus
Architekt: Hauberrisser Georg von
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1879
Schwanthalerstraße 106
931 m Route
<p>Mietshaus, malerischer Rohbacksteinbau in deutscher Renaissance, 1878-79 von Georg von Hauberrisser für sich selbst erbaut.</p>
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Herzog-Heinrich-Straße 16
931 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Ernst Dressler; Block mit Nr. 18.</p>
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Schubertstraße 1
932 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1895 von Konrad Böhm, bildet mit Nr. 3 eine Gruppe.</p>
Royal Filmpalast
Architekt: Ruf Sep
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1957
Goetheplatz
932 m Route
<p>Der Royal Filmpalast am Goetheplatz in München wurde 1957 nach Plänen des Architekten Sep Ruf errichtet und gilt als herausragendes Beispiel der Nachkriegsmoderne. Charakteristisch sind seine klare, sachliche Formensprache und die transparente Gestaltung. Das Gebäude basiert auf einem Stahlskelettbau, der es ermöglicht, den großen Kinosaal mit rund 1000 Sitzplätzen über einem gläsernen Erdgeschoss schweben zu lassen. Dort befinden sich weitere Nutzflächen, darunter ein kleinerer Saal, Läden und eine Bank. Die Fassade ist mit Keramikplatten verkleidet und wird durch markante Stahlstützen gegliedert. Der Royal Filmpalast war eines der ersten Kinos in Europa mit Todd-AO-Technik – einem hochwertigen 70-mm-Filmverfahren. In den späten 1990er Jahren wurde die Süd- und Westseite verglast. Das Kino ist ein bedeutendes Zeugnis moderner Architektur in München.</p>
Mietshaus
Architekt: Pfann Paul, Blumentritt Günther
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Müllerstraße 44
932 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1896 von Paul Pfann und Günther Blumentritt.</p>
Münchner Stadtmuseum
Baustil: Gotik
Erstellung: 1500
Rosental 16
934 m Route
<p>Münchner Stadtmuseum, architektonisch heterogen gruppierter Komplex um zwei Innenhöfe; südöstlich ehem. Stadtzeughaus, dreigeschossiger stattlicher Satteldachbau der Spätgotik, von Lukas Rottaler, 1491-93, nach Kriegsschäden teilerneuert; nördlich Erweiterungstrakt, dreigeschossiger Satteldachbau mit übergiebeltem Eingangsrisalit in Neurenaissaceformen, von Ludwig Grässel, 1926-28, von Herrmann Leitenstorfer 1930/31 in Winkelform nach Osten fortgesetzt; nördlicher Erweiterungstrakt, fünfgeschossige, flachgedeckte Dreiflügelanlage um großen Innenhof mit Brunnen, von Gustav Gsaenger, 1959-1964; Zierbrunnen "Schwimmende Nixen", von Schwarzkopf und , 1965; mit Rosental 16</p>

935 m Route
<p> </p><p>siehe auch: <a href="https://stadtgeschichte-muenchen.de/geschichte/oktoberfest/index.php">Oktoberfest in München</a></p>
Mietshaus
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Bavariaring 26
935 m Route
<p>Mietshaus, im Kern neubarock, Ende 19. Jh.</p>
Burgfriedenssäule
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1652
Marsstraße 46
935 m Route
Mietshaus
Architekt: Dressler Ernst
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Herzog-Heinrich-Straße 18
937 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1895 von Ernst Dressler; Block mit Nr. 16.</p>
Eckhaus
Architekt: Kuppelmayr Max, Schmidt Albert
Erstellung: 1844
Müllerstraße 39
937 m Route
<p>Eckhaus, romanisierend, 1844 von Max Kuppelmayr, Erdgeschossarkaden 1878 von Albert Schmidt erweitert.</p>
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
939 m Route
Teil des Palais Montgelas, siehe Promenadeplatz 2.
Roman-Mayr-Haus
Erstellung: 1912
Marienplatz
940 m Route
<p>Das Roman-Mayr-Haus war ein repräsentatives historistisches Geschäftshaus von 1912 am Marienplatz/Kaufingerstraße in München. Errichtet wurde es im Auftrag der Textilfirma Roman Mayr, gegründet 1827, und entworfen von Josef Heilmann & Max Littmann. Es galt als eine der ältesten und architektonisch bedeutendsten Kaufhausfassaden in München  .</p><p>Während etlicher Jahre ertrug das Gebäude Kriegsschäden, blieb aber weitgehend erhalten – es überstand die Bombardements des Zweiten Weltkriegs (). Doch 1969–1972 fiel es dem Zeitgeist „moderner Stadtentwicklung“ zum Opfer, um Platz für ein Kaufhof-Warenhaus zu schaffen – ein Abriss, den viele Münchner später als städtebauliche Fehlentscheidung bezeichneten</p>
Ehem. Technisches Rathaus
Architekt: Leitenstorfer Hermann
Erstellung: 1924
Blumenstraße 28
942 m Route
<p>Blumenstraße 28/28a/28b; Ehem. Technisches Rathaus (Städtisches Hochhaus), zwölfgeschossiger funktionaler Bau (Nr. 28b) im städtebaulichen Bezugssystem, mit anschließendem sechsgesschossigen Verwaltungsgebäude (Nr. 28/28a), von Herrmann Leitenstorfer, 1924-29.</p>
Löwenturm
Baustil: Gotik
Rosental 3
942 m Route
<p>Der Löwenturm, im 19. Jahrhundert benannt, galt als Teil der ersten Münchner Stadtmauer. Seine heutige Erscheinung ist das Ergebnis spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Umbauten. Historisierende Zinnen und das sechste Obergeschoss stammen aus dem späten 19. Jahrhundert. Bauarchäologische Untersuchungen von 1998/99 zeigen, dass der Turm eher als spätmittelalterlicher Wohnturm genutzt wurde und nicht in die hochmittelalterliche Stadtbefestigung integriert war.</p>
Ehem. Galerie Böhler
Architekt: Seidl Gabriel von
Erstellung: 1905
Brienner Straße 25
944 m Route
<p>Ehem. Galerie Böhler, viergeschossiger freistehender Walmdachbau mit palastartiger, italianisierender Fassade, von Gabriel von Seidl 1904/05, 1905-09 rückseitig um Ausstellungshallen und Ateliergebäude erweitert, sowie Umbauten 1914 durch Karl Stöhr, nach Kriegsschäden 1946 durch Max Ott wiederhergestellt.</p>
Mietshaus
Architekt: Böhm Konrad
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Schubertstraße 3
945 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1895 von Konrad Böhm; bildet mit Nr. 1 eine Gruppe.</p>
Büro- und Geschäftshaus am Löwenturm
Architekt: Architekturbüro von Seidlein,
Erstellung: 2001
Rosental 4
946 m Route
Börse München
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: neubarock
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 6
949 m Route
<p>Börse München, ehemaliges Wohnhaus, neubarock, mit gerundeter Ecke, 1894-95 von Ludwig Deiglmayr sen.</p>
Bürgerhaus
Erstellung: 1770
Kaufingerstraße 2
949 m Route
<p>Bürgerhaus mit reich gegliederter und stuckierter Fassade, um 1770; jetzt mit Marienplatz 1 verbunden, siehe dort.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Maistraße 25
949 m Route
<p>Mietshaus, Jugendstil, mit Neo-Louis-XVI-Stuckdekor und zwei Erkern, bez. 1908, von Franz Hammel.</p>
Schiller-Denkmal
Architekt: Widnmann Max von, Miller Ferdinand von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1863
Maximiliansplatz
950 m Route
<p>Schiller-Denkmal, Bronzefigur auf Granitsockel mit Kalksteinstufen, am Ostende der Anlagen, von Max Widnmann entworfen und Ferdinand von Miller gegossen, 1863;</p>
Ehem. Führerbau der NSDAP
Architekt: Troost Paul Ludwig
Erstellung: 1933
Arcisstraße 12
952 m Route
<p>Ehem. Führerbau der NSDAP, jetzt Staatliche Hochschule für Musik, repräsentativer, neuklassizistischer Bau, 1933-37 nach Plänen von Paul Ludwig Troost; mit Sockel (Torso) des ehem. nördlichen Ehrentempels, erbaut 1935, gesprengt 1947; Pendant zu Katharina-von-Bora-Straße 10.</p>
Mietshaus
Architekt: Stöhr Karl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1898
Müllerstraße 42
952 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, 1898 von Karl Stöhr; z. T. vereinfacht; Abschluss der Holzstraße.</p>
Malerisches Mietshaus
Architekt: Spannagel Wilhelm
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1895
Schubertstraße 8
955 m Route
<p>Malerisches Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert und dekoriert, 1894-95 von Wilhelm Spannagel.</p>
Ehem. Mietshaus
Erstellung: 1854
Blumenstraße 31
955 m Route
Ehem. Mietshaus, viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Walmdach, von 1854, Neurenaissancefassade von 1880, im ersten Stock Erker von 1889.
Staatliche Lottoverwaltung
Architekt: Kergl Carl
Erstellung: 1954
Karolinenplatz 4
958 m Route
<p>Staatliche Lottoverwaltung, Neubau 1953/54 von Carl Kergl in Anlehnung an das ehemalige Törring-Palais Karl von Fischers von 1812. Zugehörig zwei freistehende Nebengebäude, das linke an der Brienner Straße noch klassizistisch, das rechte an der Barer Straße um 1954 um erneuert.</p>
Ehem. Haus der Deutschen Ärzte
Architekt: Fick Roderich
Baustil: historisierend
Erstellung: 1936
Brienner Straße 23
958 m Route
<p>Ehem. Haus der Deutschen Ärzte, jetzt Oberösterreichhaus (Bank), dreigeschossiger historisierender Walmdachbau, die niedrigeren, zweigeschossigen Nebenflügel umschließen einen unregelmäßig fünfeckigen Hof, von Roderich Fick, 1935/36; im Hof Brunnen "Windspiele", von Bernhard Bleeker, 1935..</p>
Pfalz-Gedenkstein
Architekt: Bleeker Bernhard
Erstellung: 1924
Maximiliansplatz
958 m Route
<p>Pfalz-Gedenkstein, Granit Kubus mit Reliefs und Inschrift am Rande der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8, von Bernhard Bleeker, 1924, vom Odeonsplatz versetzt, 1934;</p>
Mietshaus
Architekt: Widmann Johann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1875
Holzstraße 2
959 m Route
<p>Mietshaus, reich gegliederte Neurenaissancefront in klassizistischer Tradition, 1874-75 von Johann Widmann.</p>
Ehem. Bayerische Vereinsbank
Architekt: Thiersch Friedrich von, Martens Wilhelm, Sattler Carl
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1885
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
959 m Route
Ehem. Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1885-86 von Wilhelm Martens, 1891-93 in gleichen Formen nach Norden erweitert; 1948-52 Wiederaufbau durch Carl Sattler, 1977 umgestaltet; an der Südseite die Maffeistraße überspannender Maffeibogen, 1923 von Friedrich Thiersch, mit Dekoration von Wilhelm Nida-Rümelin
Eckhaus
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Sebastiansplatz 11
961 m Route
<p>Eckhaus, Neurenaissance, Ende 19. Jh.</p>
Wohn- und Geschäftshauskomplex
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1908
Angertorstraße 2
962 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshauskomplex, vier- bzw. fünfgeschossiger Jugendstilbau in Ecklage, mit Mansardwalmdach und reich gegliederter Fassade, 1907/08 und 1912/13 von Gebrüder Rank.</p>
Sebastiansplatz 3
964 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Eckgebäude mit hölzernen Hoflauben, um 1761.</p>
Pathologisches Institut
Architekt: Kollmann Theodor
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1929
Thalkirchner Straße 36
965 m Route
<p>Pathologisches Institut der Universität, neuklassizistischer, palastartiger Dreiflügelbau mit Säulenhalle im Süden und plastisch ausgestaltetem Portal im Osten, 1927-29 von Theodor Kollmann.</p><h3>Köpfe</h3><ul><li>Bacon Francis (1561-1626)</li><li>Harvey William (1578-1657)</li><li>Haller Albrecht von (1708-1777)</li><li>Malphigi Marcello (1628-1694)</li><li>Morgagni Giovanni Battista (1682-1771)</li><li>Bichat Xavier (1771-1802)</li><li>Schwann Theodor (1810-1882)</li><li>Müller Johannes (1801-1858</li><li>Virchov Rudolf (1821-1902)</li></ul>
Mietshaus
Architekt: Kil Franz
Erstellung: 1882
Holzstraße 4
965 m Route
<p>Mietshaus, romantisch im Rundbogenstil mit Maßwerkbalkonbrüstungen, 1882 von Franz Kil.</p>
Mietshaus
Architekt: Hubinger Johann
Erstellung: 1878
Lindwurmstraße 77
965 m Route
<p>Mietshaus, in klassischen Renaissanceformen, 1878-79 von Johann Hubinger.</p>
Ehem. Optisches Institut
Architekt: Höchl Josef, Fraunhofer Joseph, Utzschneider Joseph von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1829
Müllerstraße 40
965 m Route
<p>Ehem. Optisches Institut, palastartiger, klassizistischer Bau, reich gegliedert und dekoriert, 1829 von Josef Höchl; mit Marienfigur und Büsten Fraunhofers und Utzschneiders.</p>
Mietshaus
Architekt: Naumann Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Bavariaring 27
966 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, bez. 1886, von Heinrich Naumann; Baugruppe mit Nr. 28.</p>
Ehem. Palais Neuhaus-Preysing
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Rokoko
Erstellung: 1750
Prannerstraße 2
966 m Route
<p>Ehem. Palais Neuhaus-Preysing, jetzt Teil der Bayerischen Vereinsbank (vgl. Kardinal-Faulhaber-Straße 1), prächtig stuckierte, streng gegliederte Rokokofassade, um 1740/50, Francois de Cuvilliés d. Ä. zugeschrieben; nur Fassade original</p>
Palastartiger Bau
Architekt: Seidl Emanuel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1896
Brienner Straße 28
967 m Route
<p>Ehem. Palais Matuschka, viergeschossiger Walmdachbau mit palastartiger barockisierender Fassade, im Kern 1812, 1872 mehrfach verändert, grundlegende Überformung 1895/96 durch Emanuel von Seidl, z. T. vereinfacht.</p>
ehem. Palais (Fugger-) Portia
Architekt: Cuvilliés Francois de
Baustil: Barock
Erstellung: 1694
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
967 m Route
<p>Fassade des ehem. Palais (Fugger-) Portia, reich gegliederte und stuckierte Barockfassade, von Philipp Zwerger nach Entwurf von Enrico Zuccali, 1693/94, umgestaltet von François de Cuvilliés der Ältere, 1737.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1900
Prannerstraße 1
967 m Route
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehem. Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900.
Mietshaus
Architekt: Schmelzle A.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1877
Holzstraße 6
969 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1877 von A. Schmelzle.</p>
Mietshaus
Baustil: Biedermeier
Erstellung: 1860
Pestalozzistraße 23
969 m Route
<p>Mietshaus, schlicht biedermeierlich, um 1860.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Maurer Jordan, Hirschberg Reinhold, Demmer Wilhelm
Baustil: Historismus
Erstellung: 1855
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
970 m Route
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau, errichtet im Maximilianstil nach Plänen von Jordan Maurer (†1854) und Reinhold Hirschberg, 1855-57, nach Kriegsschäden Wiederaufbau durch Wilhelm Demmer, 1948-50.
Mayer'sche Hofkunstanstalt
Architekt: Fischer Theodor
Erstellung: 1922
Seidlstraße 25
970 m Route
<p>Mayer'sche Hofkunstanstalt, barockisierender Bau mit reichem plastischem Schmuck am Erker, 1922 von Theodor Fischer.</p>
Postgebäude
Architekt: Vorhoelzer Robert, Holzhammer Franz, Schmidt Walter
Baustil: Neue Sachlichkeit
Erstellung: 1932
Goetheplatz 1
971 m Route
<p>Das Postamt am Goetheplatz in München, errichtet 1932 nach Entwürfen von Robert Vorhoelzer, Walther Schmidt und Franz Holzhammer, ist ein prägnantes Beispiel der Neuen Sachlichkeit. Als Teil der Bayerischen Postbauschule verbindet der Bau funktionale Gestaltung mit klaren, modernen Formen. Besonders auffällig ist die geschwungene Straßenfront mit abgerundeten Ecken und Flachdach, die dem Goetheplatz ein markantes Gepräge verleiht. Das Gebäude beherbergt im Erdgeschoss eine Postfiliale, in den oberen Etagen Wohnungen und Büros. Trotz mehrfacher Umgestaltungen im Inneren blieb das äußere Erscheinungsbild weitgehend erhalten. Gemeinsam mit dem Nachbarhaus Lindwurmstraße 6 steht es unter Denkmalschutz. Der Bau verkörpert den Geist der späten Weimarer Republik, in der öffentliche Architektur einen hohen Anspruch an Zweckmäßigkeit und gestalterische Klarheit verfolgte – ein frühes Beispiel modernen städtischen Bauens in München.</p>
Indanthren-Haus
Architekt: Spreng Blasius, Winkler Georg Helmut, Mikorey Franz
Erstellung: 1954
Weinstraße 3
971 m Route
Indanthren-Haus, Geschäfts-und Verwaltungsgebäude für die Farbwerke Hoechst, Stahlbetonkonstruktion mit Verkleidung aus farbigen Ziegeln in abstrakter Flächenmusterung (Entwurf Blasius Spreng), 1954 von Georg Helmut Winkler; Passage mit hofartiger Erweiterung, Wandrelief und Brunnen 1956 von Franz Mikorey.
Ehem. Palais Freyberg
Architekt: Helbig und Haiger
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Karolinenplatz 5
972 m Route
<p>Ehem. Palais Freyberg, jetzt Müllerhaus, klassizistischer Jugendstil, 1901/02 von Helbig und Haiger als Umbau eines klassizistischen Nebengebäudes von Nr. 5; samt Vorgarten-Pfeilerzaun.</p>
Mietshaus
Architekt: Hönig Ferdinand
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1878
Holzstraße 1
973 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1878 von Ferdinand Hönig, nachträglich reduziert.</p>
Mietshaus
Architekt: Naumann Heinrich
Baustil: deutsche Renaissance
Erstellung: 1886
Bavariaring 28
973 m Route
<p>Mietshaus, deutsche Renaissance, um 1886 von Heinrich Naumann, Baugruppe mit Nr. 27.</p>
Wohn- und Geschäftshaus
Architekt: Cube Gustav von
Erstellung: 1911
Brienner Straße 26
973 m Route
<p>Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger, palastartiger Walmdachbau mit neuklassizistischer Fassadengestaltung, von Gustav von Cube 1910/11.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Angertorstraße 1
973 m Route
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, 1888/89 von Ludwig Deiglmayr
Sebastiansplatz 4
974 m Route
<p>Sebastiansplatz 4; Altmünchner Bürgerhaus, Kernbestand 15./16. Jh., in der Barockzeit umgebaut, mit Holzlauben im Hof; 1854 umgebaut und aufgestockt; Rückgebäude 15./16. Jh., im 18. und 19. Jh. umgebaut.</p>
Marienplatz 1
976 m Route
<p>ehem. Hauptwache, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, sechsgeschossiger Eckbau mit Stuckdekor am ersten bis dritten Obergeschoss, Rokoko, weitgehender Neubau vermutlich über älterem Kern, von François de Cuvillies d. J., 1769-71, zwei Geschosse aufgestockt und mit Nr. 2 vereinigt, 1870, z. T vereinfachter Wiederaufbau nach Kriegsschäden, 1950</p>
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1888
Holzstraße 8
977 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1888 von Max Sautter.</p>
Mietshaus
Architekt: Hammel Franz
Baustil: neubarock
Erstellung: 1889
Maistraße 20
977 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit Eckerker und reichem Stuckdekor, 1889 von Franz Hammel.</p>
Mietshaus
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1890
Angertorstraße 3
978 m Route
Mietshaus, Neurenaissance, 1888-90 von Ludwig Deiglmayr
Ehem. Gaststätte und Mietshaus in Ecklage
Architekt: Deiglmayr Ludwig
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Blumenstraße 29
978 m Route
<p>Ehem. Gaststätte und Mietshaus in Ecklage, sog. Blumensäle, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, 1889 von Ludwig Deiglmayr.</p>
Ehem. Geschäftshaus
Architekt: Neumann Max
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1909
Weinstraße 4
978 m Route
<p>Ehem. Geschäftshaus, jetzt Bankhaus, mit neuklassizistischer Natursteinfassade, 1908/09 von Max Neumann.</p>
Ehemaliges Prinz-Georg-Palais
Architekt: Deiglmayr Ludwig sen.
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Karolinenplatz 5
979 m Route
<p>Ehem. Palais, jetzt Sparkassenverband Bayern, in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1895/96 von Ludwig Deiglmayr sen.</p>
Mietshaus
Architekt: Lehmpuhl Heinrich
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1876
Holzstraße 3
979 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Stuckdekor, 1876 von Heinrich Lehmpuhl.</p>

979 m Route
<p>Die Ochsenbraterei ist eines der ältesten und traditionsreichsten Festzelte auf dem Münchner Oktoberfest und hat eine lange und interessante Geschichte. Die Anfänge der Ochsenbraterei reichen bis ins Jahr 1881 zurück, als der Metzger Johann Rössler erstmals einen ganzen Ochsen am Spieß auf dem Oktoberfest grillte. Diese spektakuläre Zubereitungsmethode wurde schnell zur Attraktion und legte den Grundstein für die Ochsenbraterei, wie wir sie heute kennen.</p><p>Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Ochsenbraterei zu einem festen Bestandteil des Oktoberfests und erlangte weit über die Grenzen Münchens hinaus Berühmtheit. Das Festzelt, das heute von der Familie Haberl geführt wird, bietet Platz für etwa 7.500 Gäste und ist bekannt für seine gemütliche Atmosphäre, die traditionelle bayerische Gastfreundschaft und natürlich die köstlichen Ochsenspezialitäten. Jährlich werden im Zelt rund 100 Ochsen verzehrt, die auf einem riesigen Drehspieß gegrillt werden – eine Tradition, die seit über einem Jahrhundert gepflegt wird.</p>
Mietshaus
Architekt: Könyves J., Könyves M.
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Maistraße 29
980 m Route
<p>Mietshaus, neubarock, mit zahlreichen Balkonen, Ziergiebel und Stuckdekor, 1901 von J. und M. Könyves.</p>
Kardinal-Faulhaber-Straße
983 m Route
Glyptothek
Architekt: Klenze Leo von
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1816
Königsplatz 3
983 m Route
<p>Glyptothek, klassizistische Vierflügelanlage mit ionischem Säulen-Portikus und Skulpturenschmuck, Ziegelmauerwerk mit teilweiser Marmorverkleidung, von Leo von Klenze, 1816-30, am Entwurf des Skulpturenschmucks waren eine Vielzahl von Künstlern beteiligt, darunter Johann Martin Wagner, Johann Nepomuk Haller, Ludwig Schwanthaler, Joseph Ernst von Bandel, Johann Leeb, Ernst Mayer, Ernst Rietschel und Francesco Sanguinetti, 1836-1862, nach Kriegszerstörung sukzessiver Wiederaufbau, 1945-53; Innenkonzeption und Gestaltung des Hofraums, nach Plänen von Josef Wiedemann, 1967-72; vgl. auch Ensemble Maxvorstadt II.</p>
Drächselturm
Erstellung: 1319
Rosental 5
983 m Route
Blumenstraße 26
983 m Route
<p>Schule der Armen Schulschwestern, sog. Angergymnasium, barockisierende Dreiflügelanlage mit Mittelrisalit samt Dreiecksgiebel und Uhrturm, 1914/16 von Franz Xaver Boemmel (vgl. Unterer Anger 1).</p>
Marienplatz 2
984 m Route
sechsgeschossiger Putzbau mit Fassadenmalerei, seit 1865 zu Nr. 1 gehörig, um zwei Geschosse aufgestockt, 1870, beim Wiederaufbau neugestaltet, 1951.
Geschäftshaus
Architekt: Herrmann Ludwig
Baustil: Neurokoko
Erstellung: 1890
Brienner Straße 53
984 m Route
Geschäftshaus, Neurokokofassade, reich stuckiert, 1890 von Ludwig Herrmann.
Sebastiansplatz 5
985 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, Kernbestand wohl 15. oder 16. Jh., in der Barockzeit aufgestockt, später verändert; Rückgebäude (mit Nr. 6 gemeinsam) um 1880 erneuert.</p>
Miets- und Geschäftshaus
Architekt: Loew Julius
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1897
Blumenstraße 23
986 m Route
<p>Miets- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger neuklassizistischer Bau mit schmalen Mittelrisalit und Flachgiebel, 1897 von Julius Loew.</p>
Sebastiansplatz 7
986 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus mit zwei Ohrwascheln, die beiden unteren Geschosse z.T. noch 15. Jh., um 1600 aufgestockt, Dachstuhl um 1735, Hoflauben 1863, mit späteren Veränderungen; Rückgebäude spätmittelalterlich, um 1600 und um 1735 verändert.</p>
ZOB/Zentraler Omnibusbahnhof
Architekt: Auer + Weber + Architekten
Erstellung: 2009

987 m Route
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Holzstraße 5
987 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Max Sautter, vereinfacht.</p>
Gasthof zum Blauen Bock
Erstellung: 1814
Sebastiansplatz 9
987 m Route
<p>Gasthof zum Blauen Bock, schlichter Putzbau mit abgeschrägter Ecke, entstanden um 1814/22 durch Umbau der profanierten spätgotischen Sebastianskapelle, 1946-48 aufgestockt; zugehörig Blumenstraße 16.</p>
Mietshaus
Architekt: Höchl Josef
Baustil: Klassizismus
Erstellung: 1827
Angertorstraße 5
989 m Route
Mietshaus, klassizistisch, 1827 von Josef Höchl
Mietshaus
Architekt: Sautter Max
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1889
Holzstraße 7
992 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, 1889 von Max Sautter.</p>
Rosental 1
992 m Route
<p>Ruffini-Block, siehe Rindermarkt 10</p>
Mietshaus
Architekt: Hauberger M.
Baustil: Nachbiedermeier
Erstellung: 1862
Holzstraße 14
994 m Route
<p>Mietshaus, schlicht nachbiedermeierlich, 1862 von M. Hauberger.</p>
Sog. Gablerhaus
Architekt: Meister Georg, Bieber Oswald
Erstellung: 1911
Theatinerstraße 8
994 m Route
<p>Sog. Gablerhaus, Geschäftshaus mit historisierender Natursteinfassade, 1910/11 von Georg Meister und Bieber Oswald Eduard; 1998-2001 Umbau im Zusammenhang der sog. Fünf Höfe.</p>
Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank
Architekt: Schmidt Emil, Kaufmann Hugo
Baustil: Neubarock
Erstellung: 1895
Kardinal-Faulhaber-Straße 10
996 m Route
<p>Ehem. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, jetzt HypoVereinsbank, Westflügel, monumentaler Neubarockbau, 1895-96 von Emil Schmidt, mit reichem plastischem Schmuck von Hugo Kaufmann (Ostbau siehe Theatinerstraße 11).</p>
Sebastiansplatz 6
996 m Route
<p>Altmünchner Bürgerhaus, die beiden ersten Geschosse im Kern vielleicht noch spätmittelalterlich oder 16. Jh., später aufgestockt, nochmals 1856 samt rückseitigem Treppenhaus; Rückgebäude siehe Nr. 5.</p>
Mietshaus
Architekt: Lenz Albert Theodor
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1895
Schubertstraße 10
997 m Route
<p>Mietshaus, Neurenaissance, mit reichem Stuckdekor und Reliefbüsten an beiden Seitenfronten, 1895 von Albert Theodor Lenz.</p>
Palais Perusa
Architekt: Unbekannt
Erstellung: 1685
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
997 m Route
U-Bahnhof Goetheplatz
Erstellung: 1971

999 m Route
Ehem. Palais Berchem
Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: Neoklassizismus
Erstellung: 1898
Brienner Straße 22
999 m Route
<p>Ehem. Palais Berchem, jetzt Verwaltungsgebäude der Bayerischen Landesbank, 1897-98 von Gabriel von Seidl; vereinfachte Wiederherstellung nach Kriegsschäden; Treppenhaus mit Stuckdekor erhalten; 1927 und 1933 erweitert.</p>
Mietshaus
Baustil: spätklassizistisch
Erstellung: 1860
Müllerstraße 33
999 m Route
<p>Mietshaus, spätklassizistisch, mit Lisenen und Stuckdekor, um 1860.</p>

Schillerstraße 11
62 m Route
Chmielowski Adam
Gedenktafel
1986
Schwanthalerstraße 28
109 m Route
Bayerstraße 21
123 m Route
Bayerstraße 15
124 m Route
Faunbrunnen
Brunnen
1896
Schwanthalerstraße 13
130 m Route
Schützenstraße 12
205 m Route
Schlosserstraße 2
207 m Route
Schützenstraße
216 m Route
Landwehrstraße 31
219 m Route
Schützenstraße
225 m Route
Bahnhofplatz
239 m Route
Bahnhofsplatz 1
247 m Route
Bayerstraße 10
248 m Route
Goethestraße 12
251 m Route
Bahnhofsplatz
262 m Route
Schillerstraße 36
267 m Route
Schillerstraße 29
276 m Route
Prielmayerstraße
290 m Route
Prielmayerstraße
292 m Route
Goethestraße 24
300 m Route
Schillerstraße 35
302 m Route
Prielmayerstraße
306 m Route
Zwei weibliche Figuren
Architekturplastik
Prielmayerstraße
306 m Route
Prielmayerstraße
307 m Route
Prielmayerstraße
307 m Route
Prielmayerstraße
312 m Route
Prielmayerstraße
314 m Route
Prielmayerstraße
314 m Route
Prielmayerstraße
317 m Route
Prielmayerstraße
319 m Route
Karlsplatz
322 m Route
Prielmayerstraße
323 m Route
Prielmayerstraße
324 m Route
Prielmayerstraße
329 m Route
Mathildenstraße 8
330 m Route
Prielmayerstraße
334 m Route
Bayerpostbrunnen
Brunnen
2004
Bayerstraße 12
335 m Route
Prielmeierstrasse
336 m Route
Schwanthalerstraße 55
351 m Route
Franz Marc
Gedenktafel
1989
Schwanthalerstraße 55
351 m Route
Karlsplatz
353 m Route
Prielmayerstraße
355 m Route
Prielmayerstraße
359 m Route
Legislative
Architekturplastik
Karlsplatz
363 m Route
Prielmayerstraße
368 m Route
Prielmayerstraße
368 m Route
Prielmayerstraße
368 m Route
Prielmayerstraße
369 m Route
Herzogspitalstraße 13
369 m Route
Exekutive
Architekturplastik
Karlsplatz
370 m Route
Prielmayerstraße
372 m Route
Prielmayerstraße
372 m Route
Brunnen
Brunnen
Herzog-Wilhelm-Straße
373 m Route
Prielmayerstraße
373 m Route
Herzogspitalstraße 13
373 m Route
SUUM CUIQUE TRIBUE
Architekturplastik
Elisenstraße
374 m Route
Prielmayerstraße
376 m Route
NEMINEM LAEDE
Architekturplastik
Elisenstraße
376 m Route
Prielmyerstraße
377 m Route
Neuhauser Straße
378 m Route
Prielmayerstraße
378 m Route
HONESTE VIVE
Architekturplastik
Elisenstraße
378 m Route
Neuhauser Straße
380 m Route
Neuhauser Straße
385 m Route
Neuhauser Straße
386 m Route
Neuhauser Straße
389 m Route
Schillerstraße
393 m Route
Prielmayerstraße
395 m Route
Goethestraße
397 m Route
Elisenstraße 1
397 m Route
Herzogspitalstraße 11
399 m Route
Prielmayerstraße
400 m Route
Sonnenstraße 23
407 m Route
Brunnenbuberl
Brunnen
1895
Neuhauser Straße 20
408 m Route
Sonnenstraße 21
412 m Route
Bayerstraße
414 m Route
Pettenkoferstraße 8
432 m Route
Elisenstraße
435 m Route
Herzogspitalstraße 7
435 m Route
Baum

2005
Herzog-Wilhelm-Straße 15
440 m Route
Totem

2024
Elisenstraße
445 m Route
Pettenkoferstraße 22
446 m Route
Neuhauser Straße
448 m Route
Pettenkoferstraße
450 m Route
Liegendes Kreuz
Brunnen
1955
Herzogspitalstraße 7
453 m Route
Neuhauser Straße 18
453 m Route
Neuhauser Straße 18
453 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 13
454 m Route
Pettenkoferstraße
463 m Route
Herzogspitalstraße 12
464 m Route
Pettenkoferstraße 9
464 m Route
Karl-Stützel-Platz
466 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 24
468 m Route
Syntopian Vagabond
Konfiguration
2025
Sophienstraße 7
470 m Route
Pettenkoferstraße
475 m Route
Neuhauser Straße
477 m Route
Bayerstraße
481 m Route
Ziele

2001
Pettenkoferstraße
483 m Route
Pettenkoferstraße
483 m Route
Neuhauser Straße
487 m Route
Neuhauser Straße 33
488 m Route
Relief - Malerei
Relief
1937
Sophienstraße 7
492 m Route
Relief - Musik
Relief
1937
Sophienstraße 7
492 m Route
Sophienstraße 7
492 m Route
Sophienstraße 7
492 m Route
Josephspitalstraße 6
492 m Route
Herzogspitalstraße 5
497 m Route
Pettenkoferstraße
501 m Route
Maxburgstraße
509 m Route
Kriegerdenkmal
Gedenktafel
Luisenstraße 29
512 m Route
Damenstiftstraße 8
525 m Route
Kreuzstraße 10
527 m Route
Damenstiftstraße 18
529 m Route
Herzog-Max-Straße
530 m Route
Nussbaumstraße 20
537 m Route
Damenstiftstraße 3
541 m Route
Supraporte
Glasurkeramik

543 m Route
Neuhauser Straße 8
545 m Route
Neuhauser Straße 51
551 m Route
Stier als Sitzplastik
Sitzplastik
1957
Lenbachplatz 7
566 m Route
Pater Rupert Mayer SJ
Schnitzfigur
2024
Bayerstraße
567 m Route
Paul-Heyse-Straße 38
570 m Route
Maxburgstraße 4
570 m Route
Nußbaumstraße
573 m Route
Kreuzstraße 29
576 m Route
Neuhauser Straße 51
579 m Route
Neuhauser Straße
583 m Route
Nußbaumstraße
584 m Route
Richard Strauss
Gedenktafel
1963
Altheimer Eck 16
586 m Route
Altheimer Eck
586 m Route
Neuhauser Straße 8
590 m Route
Neuhauser Straße 8
590 m Route
Kreuzstraße 3
595 m Route
Sendlinger-Tor-Platz
596 m Route
Beethovenplatz 1
600 m Route
Bäuerin
Plastik
Beethovenplatz 1
600 m Route
Hotterstraße
600 m Route
Hackenstraße 12
600 m Route
Ziemssenstraße
602 m Route
Herzog-Wilhelm-Straße 30
603 m Route
Gleis 11
Gedenktafel
2011
Bayerstraße
604 m Route
Theobald Böhm
Gedenktafel
1964
Altheimer Eck 15
606 m Route
Altheimer Eck 15
606 m Route
Altheimer Eck 15
607 m Route
Ziemssenstraße 1
607 m Route
Barer Straße
610 m Route
Gebrüder Asam
Gedenktafel
1983
Asamhof
611 m Route
Asamstraße
612 m Route
Hackenstraße 7
617 m Route
Sendlinger-Tor-Platz
621 m Route
Sendlinger-Tor-Platz
622 m Route
Sendlinger Straße 89
623 m Route
Brunnenskulptur
Brunnen
1964
Karlstraße
624 m Route
Maxburgstraße
625 m Route
Hackenstraße 10
630 m Route
Neuhauser Straße 6
631 m Route
Neuhauser Straße 23
632 m Route
Ziemssenstraße 1
632 m Route
Neuhauser Straße 52
633 m Route
Asamstraße
633 m Route
Sendlinger Tor
634 m Route
Karlstraße 27
636 m Route
Neuhauser Straße
636 m Route
Neuhauser Straße
637 m Route
Neuhauser Straße
637 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Ziemssenstraße 1
639 m Route
Kunstwerk
Sitzflächen
Nußbaumstraße
644 m Route
Neuhauser Straße
647 m Route
Neuhauser Straße
648 m Route
Neuhauser Straße 11
653 m Route
Neuhauser Straße 11
653 m Route
Ziemssenstraße 1
653 m Route
St. Nepomuk
Statue
1746
Sendlinger Straße 34
653 m Route
Lenbachplatz 7
656 m Route
Maria Magdalena
Skulptur
1595
Neuhauser Straße 23
662 m Route
Paar

1983
Asamstraße
663 m Route
Herzog-Heinrich-Straße 4
663 m Route
Böcklin Arnold
Gedenktafel
Karlstraße 32
664 m Route
Neuhauser Straße 23
665 m Route
Neuhauser Straße 52
666 m Route
Lenbachplatz
667 m Route
Seidlstraße
667 m Route
Georg Friedrich Ziebland
Büste Schlußstein
Karlstraße
668 m Route
Neuhauser Straße 23
670 m Route
Sendlinger Straße 34
671 m Route
Sendlinger Straße
672 m Route
Sendlinger Straße
673 m Route
Maxburgstraße 2
674 m Route
Marsstraße
674 m Route
Karlstraße 14
675 m Route
Maxburgstraße
683 m Route
Ottostraße 8
687 m Route
Maxburgstraße 1
689 m Route
Alois Senefelder
Gedenktafel
1862
Sendlinger-Tor-Platz 5
691 m Route
Gedenktafel - Maltheser
Gedenktafel
1786
Maxburgstraße
693 m Route
Pacellistraße 14
694 m Route
Florentina
Plastik
2022
Ziemssenstraße 5
695 m Route
Brunnen
Brunnen
Seidlstraße 18
697 m Route
Altar

1974
Karlstraße 34
700 m Route
Karlstraße 34
701 m Route
Denker
Bronze Statue
1958
Karlstraße
703 m Route
Augustinerstock
Gedenktafel
1913
Ettstraße 2
704 m Route
Sendlinger Straße 29
705 m Route
Sendlinger Straße 22
707 m Route
Maximiliansplatz
712 m Route
Karlstraße 34
717 m Route
Pietá
Skullptur
Karlstraße 34
717 m Route
Brunnen
Brunnen
Seidlstraße 18
721 m Route
Oberanger 38
722 m Route
Sendlinger Straße 23
724 m Route
Pacellistraße 6
724 m Route
Pacellistraße
724 m Route
Augustenstraße
726 m Route
Neuhauser Straße 2
729 m Route
Neuhauser Straße 2
730 m Route
Löwengrube 1
730 m Route
Sendlinger Straße 19
732 m Route
Pacellistraße
734 m Route
Neuhauser Straße 2
734 m Route
Karlstraße 34
739 m Route
Karlstraße 34
748 m Route
Sendlinger Straße 75
749 m Route
Bavariaring 16
752 m Route
Kaufingerstraße
753 m Route
Georg Lankensperger
Gedenktafel
1982
Pacellistraße 8
753 m Route
Kaufingerstraße 15
754 m Route
Karlstraße
755 m Route
Luisenstraße 27
756 m Route
Denkmal Sinti und Roma
Bodendenkmal
2023
Frauenplatz
756 m Route
Kaufingerstraße 28
756 m Route
Löwengrube
757 m Route
St. Pauls Platz 11
758 m Route
Bulle und Bär
Bronzeskulptur
Hopfenstraße
759 m Route
Sendlinger Straße
763 m Route
Roßmarkt 15
764 m Route
Pacellistraße
765 m Route
Sankt-Pauls-Platz 11
766 m Route
St. Pauls-Platz
766 m Route
Hopfenstraße
766 m Route
Karlstraße 6
768 m Route
Hopfenstraße
776 m Route
Roßmarkt 3
778 m Route
Promenadeplatz 21
785 m Route
Löwengrube
785 m Route
Lindwurmstraße
788 m Route
Promenadeplatz
789 m Route
Promenadeplatz
789 m Route
Promenadeplatz
789 m Route
Promenadeplatz
789 m Route
Promenadeplatz
789 m Route
Promenadeplatz
789 m Route
Promenadeplatz
789 m Route
1961

1960
Promenadeplatz
789 m Route
Kaiser-Ludwig-Platz
792 m Route
Vier Wasserbecken
Brunnen
2022
Augustinerstraße
792 m Route
Alois Alzheimer
Gedenktafel
Rückertstraße 1
793 m Route
Löwengrube 25
793 m Route
St.-Pauls-Platz
794 m Route
Frauenplatz
796 m Route
Maximiliansplatz
801 m Route
Promenadeplatz
806 m Route
Frauenplatz
808 m Route
Rochusstraße 19
809 m Route
„Airborne“
Brunnen
2008
Oberanger 33
812 m Route
Kaiser-Ludwig-Platz
813 m Route
Kaiser-Ludwig-Platz
813 m Route
Kaiser-Ludwig-Platz
813 m Route
Königsplatz 1
815 m Route
Sendlinger Straße 86
816 m Route
Lindwurmstraße
817 m Route
Sendlinger Straße
819 m Route
Promenadeplatz
820 m Route
Promenadeplatz 15
820 m Route
Promenadeplatz
822 m Route
Heilige Barbara
Steinskulptur
1954
Kaufingerstraße 23
823 m Route
Johann Sebastian Senser
Gedenktafel
1982
Sendlinger Straße 4
824 m Route
Tür

1985
Rundfunkplatz
828 m Route
Prannerstraße 15
828 m Route
Liebfrauengasse
832 m Route
Frauenplatz
834 m Route
Frauenplatz
834 m Route
Herzog Wilhelm IV. von Bayern
Bronzestandbild
1619
Frauenplatz
834 m Route
Ringseistraße 6
834 m Route
Frauenplatz
834 m Route
Frauenkirche
835 m Route
Bayerstraße
835 m Route
Frauenplatz
836 m Route
Frauenplatz
836 m Route
Frauenplatz
836 m Route
Frauenplatz
836 m Route
Frauenplatz
836 m Route
Promenadeplatz 9
836 m Route
Altkatholische Kirche
Gedenktafel
1913
Blumenstraße 36
839 m Route
Frauenplatz
840 m Route
Lindwurmstraße 2
840 m Route
Max-Joseph-Straße 2
844 m Route
Maximiliansplatz
844 m Route
Promenadeplatz
845 m Route
Königsplatz
845 m Route
Frauenplatz
848 m Route
Frauenplatz 1
848 m Route
Sendlinger Straße 2
849 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
850 m Route
Sendlinger Straße 2
850 m Route
Frauenplatz
851 m Route
Frauenplatz
853 m Route
Frauenplatz
855 m Route
Brienner Straße 39
857 m Route
Frauenplatz 1
859 m Route
Sendlinger Straße 2
865 m Route
Stephansplatz
868 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 1
868 m Route
Mutter Theresia
Relief
1990
Unterer Anger 2
870 m Route
Orlando di Lasso
Bronzestandbild
1849
Promenadeplatz
870 m Route
Frauenlobstraße 5
872 m Route
Haydnstraße 6
874 m Route
Hadynstraße 6
874 m Route
Kaufingerstraße 7
876 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
877 m Route
Frauenplatz
879 m Route
Königsplatz
879 m Route
Gang der Erinnerung
Gedenkraum
2006
Sankt-Jakobs-Platz
880 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
881 m Route
Frauenplatz
882 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 16
882 m Route
Eisner Kurt
Gedenktafel
1976
Promenadeplatz
885 m Route
Bayerstraße 34
886 m Route
Unteranger 2
886 m Route
Promenadeplatz 4
887 m Route
Lindwurmstraße 4
887 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 2
888 m Route
An der Hauptfeuerwache 8
888 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
889 m Route
Zehn Gebote
Eingangstor
2006
Sankt-Jakobs-Platz
889 m Route
Lindwurmstraße 4
890 m Route
Königsplatz
890 m Route
Waterfall
Brunnen
Stephanstraße 3
893 m Route
Ruffinihaus
Stuckaturen und Flachreliefs
Sendlinger Straße 1
896 m Route
Brienner Straße
897 m Route
Brienner Straße
897 m Route
Pettenbeckstraße
897 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
897 m Route
Stephansplatz
898 m Route
Max-Mannheimer-Platz
898 m Route
Prannerstraße 8
899 m Route
Rindermarkt 18
899 m Route
Pettenbeckstraße 6
899 m Route
Lindwurmstraße 4
899 m Route
Rosenstraße
900 m Route
Rindermarkt
900 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
901 m Route
Nornenbrunnen
Brunnen
1907
Maximiliansplatz
902 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
903 m Route
Lindwurmstraße 4
904 m Route
Lindwurmstraße 4
904 m Route
St. Benno
Büste
1602
Frauenplatz
905 m Route
Königsplatz
905 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
906 m Route
Sankt-Jakobs-Platz
906 m Route
Luisenstraße 33
907 m Route
Stadtansicht
Mosaik
1964
Rosental 16
908 m Route
Rosenstraße 8
908 m Route
Sankt-Jakobs-Platz 1
910 m Route
Schutt & Ehre
Installation
2022
Königsplatz
910 m Route
Bayerstraße 34
910 m Route
Rindermarkt
911 m Route
Obelisk
Obelisk
1833
Karolinenplatz
913 m Route
Stephansplatz
915 m Route
Rosental 16
915 m Route
Bayerstraße 34
919 m Route
Rosen-Apotheke
Gedenktafel
Rosenstraße 6
919 m Route
Schwanthalerstraße 106
920 m Route
Martin-Greif-Straße
922 m Route
Sebastiansplatz
928 m Route
Blumenstraße 32
930 m Route
Brienner Straße 37
931 m Route
Schwanthalerstraße 106
931 m Route
Rindermarkt
932 m Route
Augustenstraße 21
932 m Route
Relief
Relief
Maximiliansplatz 13
932 m Route
Kurt Eisner
Bodenplatte
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
932 m Route
Theresienhöhe 6
933 m Route
Frauenplatz
933 m Route
Maximiliansplatz
934 m Route
Blumenstraße 32
935 m Route
Frauenplatz
937 m Route
Frauenplatz 10
937 m Route
Rosenstraße
938 m Route
Briennerstraße 23
940 m Route
Blumenstraße 28
942 m Route
Blumenstraße 28
942 m Route
Blumenstraße 28
942 m Route
Blumenstraße 28
942 m Route
Luisenstraße 33
944 m Route
Windenmacherstraße
944 m Route
Maximiliansplatz 13
946 m Route
Südgiebel
Giebelfeld
1836
Königsplatz
948 m Route
Maximiliansplatz
950 m Route
Frauenplatz 10
950 m Route
Nieserstraße
952 m Route
Ottostraße
952 m Route
Isar-Amper-Werke
Gedenktafel
1952
Brienner Straße 40
953 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
954 m Route
Königsplatz
955 m Route
Königsplatz
956 m Route
Königsplatz
956 m Route
Königsplatz
956 m Route
Königsplatz
956 m Route
Königsplatz
956 m Route
Königsplatz
956 m Route
Königsplatz
956 m Route
Königsplatz
956 m Route
Königsplatz
956 m Route
Luisenstraße 33
958 m Route
Schäfflerstraße 2
960 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
961 m Route
Brienner Straße 26
963 m Route
Luisenstraße
965 m Route
Luisenstraße
965 m Route
Luisenstraße
965 m Route
Luisenstraße 37
965 m Route
Joseph von Fraunhofer
Gedenktafel
1983
Thiereckstraße 3
965 m Route
Blumenstraße 28
966 m Route
Relief
Relief

967 m Route
Luisenstraße
968 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
968 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
968 m Route
Sebastiansplatz 12
971 m Route
Arcisstraße 12
972 m Route
Weinstraße 3
973 m Route
Brienner Straße
973 m Route
Müllerstraße 40
974 m Route
Donisl
Gedenktafel
1980
Weinstraße 1
974 m Route
Luisenstraße
977 m Route
Marienplatz 1
977 m Route
Marienplatz 5
977 m Route
Königsplatz
978 m Route
Weinstraße 1
980 m Route
Windspiel
Brunnen
1935
Brienner Straße 23
981 m Route
Kaufingerstraße
981 m Route
Brienner Straße 19
982 m Route
Rindermarkt 5
982 m Route
Luisenstraße
984 m Route
Luisenstraße
985 m Route
Luisenstraße 33
987 m Route
Luisenstraße
988 m Route
Luisenstraße 33
992 m Route
Marienplatz
993 m Route
Luisenstraße
993 m Route
Luisenstraße
996 m Route
Marienplatz
996 m Route
Weinstraße
996 m Route
Blumenstraße
996 m Route
Hackerkeller
Glasurkeramik und Glasmalerei

997 m Route
Industrie
Skulptur
Kardinal-Faulhaber-Straße
998 m Route
Kardinal-Faulhaber-Straße
998 m Route

Esslinger, Adolf (Wolf)
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstrsße 14
59 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirchhoff, Dora Berta
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstraße 10
59 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Engel, Franziska
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstraße 14
59 m Route
Harburger, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Adolf-Kolping-Straße 10
93 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eckl, Gustav
Biographisches Gedenkbuch
Adolf-Kolping-Straße 10
93 m Route
Tuchmann, Fanny
Biographisches Gedenkbuch
Bayerstraße 13
137 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Tuchmann, Naphtali Nathan
Biographisches Gedenkbuch
Bayerstraße 13
137 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Merkel, Hildegard
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstraße 24
162 m Route
Buxbaum, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Schwanthalerstraße 32
162 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Isaac, Manfred Hermann Levy
Biographisches Gedenkbuch
Schwanthalerstr. 32
162 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marx, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Schlosserstraße 4
176 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schuster, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Bahnhofpl. 1
178 m Route
Ausserbauer, Karolina
Biographisches Gedenkbuch
Schwanthalerstraße 37
192 m Route
Steinitz, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Sonnenstraße 2
212 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinitz, Kurt
Biographisches Gedenkbuch
Sonnenstraße 2
212 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Vahle, Dora
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 7
222 m Route
Löwenthal, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 5
223 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Löwenthal, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 5
223 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dingfelder, Lina
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 34
241 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 38
257 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Klaber, Ellen Gitla
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 5
264 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lehmann, Adolf
Stolperstein
Goethestraße 23
285 m Route
Adler, Siegfried
Stolperstein
Goethestraße 23
285 m Route
Mann, Ida
Stolperstein
Goethestraße 23
285 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lehmann, Emma
Stolperstein
Goethestraße 23
285 m Route
Geng, Hedwig
Stolperstein
Goethestraße 23
285 m Route
Penzias, Karola (Lola)
Stolperstein
Goethestraße 23
285 m Route
Esslinger, Max
Biographisches Gedenkbuch
Sonnenstraße 13
290 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Walz, Irma
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 20
294 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bing, Marianne Alice
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 20
294 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Winter, Franziska
Biographisches Gedenkbuch
Bahnhofplatz 7
295 m Route
Henle, Gustav
Biographisches Gedenkbuch
Schillerstraße 35
301 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Seyfried, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
308 m Route
Fessenko (Pseudonym), Georgi
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
308 m Route
Leipelt, Hans Konrad
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
308 m Route
Olschewski, Wilhelm Josef
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
308 m Route
Beljakow, Alexei
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
308 m Route
Hirsch, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Prielmayerstraße 7
308 m Route
Strauß, August
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 8
328 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pollak, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 8
328 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bravmann, Samuel
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 8
328 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Farntrog, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Sigall, Esther
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Lilienfeld, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Stodel, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Michel, Carl Jacob
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Naß, Abraham
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Weinschenk, Sophie
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Oberdorfer, Simon
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Heiß, Alice
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Heller, Isidor
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Bloch, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Prugg, Anna
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Brandis, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Holzinger, Daniela
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Holzinger, Ottmar
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 9
359 m Route
Mannheimer, Louise
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sturmband, Marie Julie
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Oskar Ernst
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Berlé, Otto
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steinmeier, Jakob
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Landauer, Helene
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hamburger, Frieda
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Max
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sommer, Babette
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sommer, Sofie
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolfsheimer, Otto
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumetzger, Leo
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolfsheimer, Hans Heinz
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Louise
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Julius
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mayer, David
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Pistiner, Moritz
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 5
370 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bautler, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Schwanthalerstraße 48
375 m Route
Hofeller, Leonore
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstrsße 10
382 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Moritz, Maximilian
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 9
386 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Moritz, Clara Hermine
Stolperstein
Herzog-Wilhelm-Straße 9
386 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stark, Martin
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 5
401 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stang, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 40
405 m Route
Blum, Simon
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 18
407 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauß, Alfred
Biographisches Gedenkbuch
Karlsplatz 4
414 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hermann, Anton
Biographisches Gedenkbuch
Josephspitalstraße 12
415 m Route
Koch, Hugo David
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 42
415 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lang, Eugen Konrad
Biographisches Gedenkbuch
Elisenstraße 5
428 m Route
Strauß, Alfred
Erinnerungsstele
Goethestraße 43
428 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Martha
Erinnerungsstele
Goethestraße 43
428 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Herbert
Erinnerungsstele
Goethestraße 43
428 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolff, Israel
Erinnerungsstele
Goethestraße 43
428 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Eisfeld, Henny (Henriette)
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 58
438 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Adler, Nathan
Biographisches Gedenkbuch
Landwehrstraße 65
443 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frey, Charlotte
Biographisches Gedenkbuch
Pettenkoferstraße 6
463 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Scherz, Susanne
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Max-Straße 4
477 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fischer, Martin
Biographisches Gedenkbuch
Pettenkoferstraße 22
478 m Route
Goldlust, Leopold Paul
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
482 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirschner, Emanuel
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
482 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirschner, Ida
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
482 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Goldlust, Gisela
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße 7
482 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hirsch, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Pettenkoferstraße 22
485 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ruthenburg, Ingeborg Berta
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 12
497 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ruthenburg, Margot Klara
Biographisches Gedenkbuch
Mathildenstraße 12
497 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bernheimer, Hermine
Erinnerungstafel
Herzog-Max-Straße
499 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frieb, Hermann
Stolperstein
Sophienstraße 7
501 m Route
Pfülf, Antonia
Stolperstein
Sophienstraße 7
501 m Route
Klingenbeck, Walter
Stolperstein
Sophienstraße 7
501 m Route
Kirschner, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Neuhauser Straße 18
506 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kirschner, Emanuel Menachem Ben Aron
Biographisches Gedenkbuch
Neuhauser Straße 18
506 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Benario-Prestes, Olga
Erinnerungstafel
Luisenstraße 7
518 m Route
Semler, Edith
Erinnerungstafel
Luisenstraße 7
518 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Felsen, Johanna
Erinnerungstafel
Luisenstraße 7
519 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levinger, Ruth
Erinnerungstafel
Luisenstraße 7
519 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levinger, Ruth
Biographisches Gedenkbuch
Luisenstraße 7
519 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gutmann, Margit
Erinnerungstafel
Luisenstraße 7
520 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Elisabeth
Erinnerungstafel
Luisenstraße 7
521 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Löwy, Josephine
Erinnerungstafel
Luisenstraße 7
521 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kohn, Emilie
Biographisches Gedenkbuch
Josephspitalstraße 1
521 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Schmal, Isidor
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 14
530 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feldmeier, Louis
Biographisches Gedenkbuch
Paul-Heyse-Straße 28
533 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Harburger, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 8
538 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weißblüth, Sofie
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 8
538 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Finkelscherer, Israel
Biographisches Gedenkbuch
Arcostraße 3
571 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuburger, Pauline
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 29
574 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weber, Philippine
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 1
580 m Route
Maier, Olga
Erinnerungstafel
Arcostraße 1
583 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hainemann, Laura
Biographisches Gedenkbuch
Hirtenstraße 24
586 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kronheimer, Hermine
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Wilhelm-Straße 29
587 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Braun, Fanny (franziska)
Biographisches Gedenkbuch
Marsstraße 6
600 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Caspari, Aniela (Anna)
Biographisches Gedenkbuch
Ottostraße 6
602 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Spatz, Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Pettenkoferstraße 27
617 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dobmeier, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 7
620 m Route
Strauß, Erna
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Godlewsky, Bella
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Godlewsky, Ilse
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Godlewsky, Leopold
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Ascher, David
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Ascher, Frieda
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Bacharach, Dora
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Bacharach, Emil
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Weinschenk, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Weinschenk, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Haymann, Fanny
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Zechermann, Adolf
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Zechermann, Martha Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Bacharach, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Bruno
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Bloch, Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Bloch, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Isner, Benno
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger-Tor-Platz 1
625 m Route
Picard, Heinrich
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 5
638 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Picard, Johanna (Hansi)
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 5
638 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Seligmann, Albert
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 5
638 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Feibusch, Helene
Biographisches Gedenkbuch
Dachauer Straße 24
642 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Franziska
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 5
642 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Oskar
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 5
642 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bloch, Franziska (Fanny)
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 5
642 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolff, Milli
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 47
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Einstein, Thekla
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 47
654 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Alfred Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Uhlandstraße 4
661 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Hermine (Mina)
Biographisches Gedenkbuch
Uhlandstraße 4
661 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Jakob
Biographisches Gedenkbuch
Uhlandstraße 4
661 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Maier, Jakob
Erinnerungsstele
Uhlandstraße 4
661 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Häbich, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 32
663 m Route
Neubert, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 7
669 m Route
Hasselberger, Franziska
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 7
669 m Route
Klarer, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Nußbaumstraße 7
669 m Route
Thurner, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
Arnulfstraße 32
675 m Route
Häbich, Walter
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 30
675 m Route
Stern, Rudolf Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Karlstraße 14
676 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reis, Emanuel
Erinnerungsstele
Hackenstraße 4
681 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reis, Rosa
Erinnerungstafel
Hackenstraße 4
684 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cahn, Julius
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 8
686 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cahn, Gertraud
Stolperstein
Herzog-Heinrich-Straße 8
686 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Richard, Adolf Abrahm
Erinnerungstafel
Pettenkoferstraße 37
687 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Richard, Berta Lea
Erinnerungstafel
Pettenkoferstraße 37
687 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Ansorge, Max
Stolperstein
Lindwurmstraße 17
689 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauß, Anneliese
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 8
691 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cahn, Gertrud
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 8
691 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cahn, Judis
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 8
691 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Loose, Julie
Biographisches Gedenkbuch
Beethovenstraße 8
697 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Oster, Lina
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 13
697 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fried, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 4
706 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fried, Max
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 4
706 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fellheimer, Lore Luise
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 19
717 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Langohr, Margarethe
Biographisches Gedenkbuch
Färbergraben 5
718 m Route
Steinbach, Venantius
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Bamberger, Robert
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Held, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Held, Josef
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Held, Josefa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Held, Josefa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Held, Rosa
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Pohl, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Pohl, Maria
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Herzensberger, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Dimpfl, Mathilde
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Schneider, Balbine
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
719 m Route
Müller, Hugo
Biographisches Gedenkbuch
Fliegenstraße 5
721 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neuhoefer, Herbert
Biographisches Gedenkbuch
Dachauer Straße 25
722 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Binswanger, Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 66
722 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauß, Adele
Biographisches Gedenkbuch
Karlstraße 45
724 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 21
727 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Lina Lilli
Biographisches Gedenkbuch
Beethovenstraße 1
732 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Neumeyer, Martin
Biographisches Gedenkbuch
Beethovenstraße 1
732 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Epstein, Hugo
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 1
734 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bayersdorfer, Max
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 68
744 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bayersdorfer, Selma
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 68
744 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Utz, Jenny
Gedenkort
Beethovenstraße 8
745 m Route
Crailsheimer, Hedwig
Biographisches Gedenkbuch
Bavariaring 17
746 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Theilhaber, Robert
Biographisches Gedenkbuch
Rückertstraße 4
751 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hess, Hans Stefan
Biographisches Gedenkbuch
Rückertstraße 6
753 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hess (Heß), Günter Hermann
Biographisches Gedenkbuch
Rückertstraße 6
753 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Zeilberger, Heinz Franz
Biographisches Gedenkbuch
St.-Pauls-Platz 4
764 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Fichtmann, Klara
Biographisches Gedenkbuch
Goethestraße 70
765 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Dünkelsbühler, Alexander Ludwig
Erinnerungsstele
Katharina-von-Bora-Straße 10
767 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Marschall, Rosina
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
784 m Route
Strauß, Heinrich (Heini)
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
784 m Route
Winter, Mathilde Berta
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
784 m Route
Held, Amalie
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
784 m Route
Pohl, Maria Ilka
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
784 m Route
Schmidt, Elisabeth
Biographisches Gedenkbuch
Ettstraße 2
784 m Route
Steidle, Karolina
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 8
785 m Route
Diepold, Gabriele
Biographisches Gedenkbuch
Sendlinger Straße 8
785 m Route
Edlmann, Josef
Stolperstein
Lindwurmstraße 33
791 m Route
Edlmann, Joseph (Josef)
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 33
791 m Route
Aubele, Babette
Biographisches Gedenkbuch
Bavariaring 20
793 m Route
Wiener, Margot Beata Erika
Biographisches Gedenkbuch
Rückertstraße 7
793 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Strauß, Helene
Biographisches Gedenkbuch
Karlstraße 49
795 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hamburger, Bernhard
Gedenkort
Karlstraße 49
796 m Route
Hamburger, Katharina
Gedenkort
Karlstraße 49
796 m Route
Strauß, Therese
Gedenkort
Karlstraße 49
796 m Route
Landauer, Fritz
Gedenkort
Karlstraße 49
796 m Route
Midas, Werner
Gedenkort
Karlstraße 49
796 m Route
Perls, Walter
Gedenkort
Karlstraße 49
796 m Route
Krawtschuk, Maria
Biographisches Gedenkbuch
St.-Pauls-Platz 7
802 m Route
Bauer, Amalie
Biographisches Gedenkbuch
St.-Pauls-Platz 7
802 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hoenicke, Curt
Biographisches Gedenkbuch
St.-Pauls-Platz 7
802 m Route
Einstein, Luise Jeanette
Biographisches Gedenkbuch
St.-Pauls-Platz 7
802 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Landauer, Helene
Biographisches Gedenkbuch
Seidlstraße 9
803 m Route
Flehinger, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Seidlstraße 9
803 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Steiner, Oskar Ernst
Biographisches Gedenkbuch
Seidlstraße 9
803 m Route
Gold, Fritz (Siegfried F.)
Biographisches Gedenkbuch
Seidlstraße 9
803 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gold, Julius
Biographisches Gedenkbuch
Seidlstraße 9
803 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gold, Selma
Biographisches Gedenkbuch
Seidlstraße 9
803 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Gustav Theodor Wilhelm
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
807 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Mannheimer, Theodora
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
807 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wolfsthal, Marga (Gretchen)
Biographisches Gedenkbuch
Maximiliansplatz 18
807 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Büttner, Georg
Biographisches Gedenkbuch
Augsburgerstraße 2
811 m Route
Lindauer, Louis
Biographisches Gedenkbuch
Seidlstraße 11
822 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sundheimer, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Pestalozzistraße 3
830 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frank, Martha
Biographisches Gedenkbuch
Frauenlobstraße 2
832 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Frank, Martin
Biographisches Gedenkbuch
Frauenlobstraße 2
832 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Benario-Prestes, Olga
Stolperstein
Haydnstraße 12
842 m Route
Benario, Leo
Stolperstein
Haydnstraße 12
842 m Route
Drey, Luise
Biographisches Gedenkbuch
Max-Joseph-Straße 2
843 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Stöhr, Oskar
Biographisches Gedenkbuch
Unterer Anger 19
845 m Route
Spiegelberg, Erich Ephraim
Biographisches Gedenkbuch
Max-Joseph-Straße 6
863 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Hanstein, Elisabeth Jofie
Biographisches Gedenkbuch
Augustenstraße 11
864 m Route
Hanstein, Ferdinand Karl Vergenia
Biographisches Gedenkbuch
Augustenstraße 11
864 m Route
Götz, Lina Jetti
Biographisches Gedenkbuch
Maistraße 10
866 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Alfred Arthur
Biographisches Gedenkbuch
Seidlstraße 28
872 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Louise
Biographisches Gedenkbuch
Seidlstraße 28
872 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Levy, Louise
Biographisches Gedenkbuch
Seidlstraße 28
872 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Reischl, Ludwig
Biographisches Gedenkbuch
St.-Jakobs-Platz 12
883 m Route
Springer, Max
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
883 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Springer, Dorline
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
884 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weiss, Joseph
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
884 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Weiss, Elisabeth
Erinnerungsstele
Sendlinger Straße 3
885 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Haas, Louise (Luise)
Biographisches Gedenkbuch
Schubertstraße 2
888 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Sönning, Walter
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 4
893 m Route
Loeb, Leo Friedrich/Fritz
Biographisches Gedenkbuch
Kaufingerstraße 14
893 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rosenthal, Gabriele
Biographisches Gedenkbuch
Kaufingerstraße 14
893 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Kemmer, Friedrich
Biographisches Gedenkbuch
Lindwurmstraße 4
893 m Route
Bernstein, Elodie
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 14
902 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Blumenfeld, Hanna
Biographisches Gedenkbuch
Blumenstraße 33
911 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wegner, Reisa (Retza, Therese)
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 46
913 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wassermann, Laura
Biographisches Gedenkbuch
Müllerstraße 43
914 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Gollner, Karl
Biographisches Gedenkbuch
Max-Mannheimer-Platz 1
919 m Route
Niedermeier, Johanna
Biographisches Gedenkbuch
Max-Mannheimer-Platz 1
919 m Route
Fahrmeier, Karoline
Biographisches Gedenkbuch
Rosenstraße 5
944 m Route
Binswanger, Hermann
Erinnerungsstele
Schubertstraße 8
945 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Walter, Johann
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 23
955 m Route
Nöll, Elise
Biographisches Gedenkbuch
Brienner Straße 23
955 m Route
Kohn, Lucy
Biographisches Gedenkbuch
Rosental 4
957 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Friedrich, Eduard
Biographisches Gedenkbuch
Sebastiansplatz 3
959 m Route
Subiski, Hirsch
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
969 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Subiski, Rebekka
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
969 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Rauchwerk, Ignaz Jitzchak
Biographisches Gedenkbuch
Angertorstraße 1
969 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohen, Heinrich
Biographisches Gedenkbuch
Mozartstraße 10
969 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Cohen, Marie
Biographisches Gedenkbuch
Mozartstraße 10
969 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Polzmacher, Otto
Biographisches Gedenkbuch
Marienplatz 28
973 m Route
Wipplinger, Franz
Erinnerungstafel
Maistraße 31
977 m Route
Weil, Eugen
Biographisches Gedenkbuch
Ringseisstraße 10
980 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Bernstein, Moritz
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 3
982 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
van Wien, Ferdinand
Biographisches Gedenkbuch
Herzog-Heinrich-Straße 22
985 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Wojczak, Hans
Biographisches Gedenkbuch
Sebastiansplatz 9
987 m Route
Eser, Bruno
Biographisches Gedenkbuch
Goetheplatz 1
988 m Route
Allersheimer, Ida
Biographisches Gedenkbuch
Blumenstraße 23
990 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege
Lißmann, Bertha
Biographisches Gedenkbuch
Weinstraße 8
999 m Route
Erinnerungszeichen - Lebenswege

Schwanthalerstraße 28
109 m Route
Chmielowski Adam
Bayerstraße 21
123 m Route
Rheinhof
Bayerstraße 15
124 m Route
Mathäser-Bräu
Faunbrunnen
Blum Alexander, Rank Josef, Fischer Carl
1896
Schwanthalerstraße 13
130 m Route
Faunbrunnen
Bayerstraße
187 m Route
Gedenktafel - Kurt Eisner
Myrthenbrunnen
Elsässer Hubert
1983
Schützenstraße 12
205 m Route
Myrthenbrunnen
Schlosserstraße 2
207 m Route
Rodenstock
Adler mit Reiher
Seidler Julius
Schützenstraße
216 m Route
Adler mit Reiher
Landwehrstraße 31
219 m Route
Hugo Adolph Steinheil
Relief Fuhrwerk
Seidler Julius
Schützenstraße
225 m Route
Relief Fuhrwerk
Plattenmosaik
Geiger Rupprecht
1951
Bahnhofplatz
239 m Route
Plattenmosaik
Bahnhofsplatz 1
247 m Route
Heinrich Gerber
Wirbel
Nida-Rümelin Rolf
1978
Goethestraße 12
251 m Route
Wirbel
Vom Kubus zur Kugel
Kornbrust Leo
1978
Schillerstraße 29
276 m Route
Vom Kubus zur Kugel
Sonnenstraße
285 m Route
Kriegerdenkmal (Alte Matthäuskirche)
Strafe
Zumbusch Julius
Prielmayerstraße
290 m Route
Strafe
Freispruch
Zumbusch Julius
Prielmayerstraße
292 m Route
Freispruch
Goethestraße 24
300 m Route
Mural - Grüße von Gleis 11
Schillerstraße 35
302 m Route
Franz Marc
Rechtshilfe
Rümann Wilhelm von
Prielmayerstraße
306 m Route
Rechtshilfe
Prielmayerstraße
306 m Route
Zwei weibliche Figuren
Kronos
Rümann Wilhelm von
Prielmayerstraße
307 m Route
Kronos
Prielmayerstraße
307 m Route
Zwei weibliche Figuren mit den zehn Geboten
Prielmyerstraße
309 m Route
Justitia - Gerechtigkeit
Prielmayerstraße
312 m Route
Zwei weibliche Figuren mit Buch
Merkur
Ungerer Jakob
Prielmayerstraße
314 m Route
Merkur
Prielmayerstraße
314 m Route
Rechtschutz
Prielmayerstraße
317 m Route
Pater Rupert Mayer
Prielmayerstraße
319 m Route
Gedenktafel - Weiße Rose
Schalen-Brunnen
Friederichsen Roland
1970
Karlsplatz
322 m Route
Schalen-Brunnen
Prielmayerstraße
323 m Route
Geschwister Scholl
Prielmayerstraße
324 m Route
Hinterlist
Roland
Flossmann Josef
Prielmayerstraße
329 m Route
Roland
Mathildenstraße 8
330 m Route
Augenklinik
Prielmayerstraße
334 m Route
Justizpalast
Bayerstraße 12
335 m Route
Bayerpostbrunnen
Springbrunnen am Stachus
Winkler Bernhard
1972
Karlsplatz
339 m Route
Springbrunnen am Stachus
Herzog-Wilhelm-Straße
342 m Route
ohne Titel - U-Bahn-Entlüftungsschacht
Standfigur - Prinzregent Liutpold
Rümann Wilhelm von
1897
Prielmayerstraße
348 m Route
Standfigur - Prinzregent Liutpold
Herzogspitalstraße
350 m Route
Großer sitzender weiblicher Torso
Schwanthalerstraße 55
351 m Route
Marc Franz - Geburtshaus
Franz Marc
Hirschmann Albert
1989
Schwanthalerstraße 55
351 m Route
Franz Marc
Johann Wolfgang von Goethe
Widnmann Max von
1869
Karlsplatz
353 m Route
Johann Wolfgang von Goethe
Prielmayerstraße
355 m Route
Wahrheit
Forschung
Dennerlein Thomas
Prielmayerstraße
359 m Route
Forschung
Legislative
Waderé Heinrich
Karlsplatz
363 m Route
Legislative
Prielmayerstraße
368 m Route
Selbsterkenntnis
Prielmayerstraße
368 m Route
Freier Wille
Freies Recht
Bernauer Franz Xaver
Prielmayerstraße
368 m Route
Freies Recht
Friedfertigkeit
Weissenfels Edwin
Prielmayerstraße
369 m Route
Friedfertigkeit
Herzogspitalstraße 13
369 m Route
Inschrift - Clemens Brentano
Exekutive
Waderé Heinrich
Karlsplatz
370 m Route
Exekutive
Prielmayerstraße
372 m Route
Rechtsmacht
Prielmayerstraße
372 m Route
Rechtsstärke
Herzog-Wilhelm-Straße
373 m Route
Brunnen
Prielmayerstraße
373 m Route
Schreibkunst
Herzogspitalstraße 13
373 m Route
Gedenktafel - Clemens Brentano
SUUM CUIQUE TRIBUE
Gasteiger Mathias
Elisenstraße
374 m Route
SUUM CUIQUE TRIBUE
Beweis
Gamp Ludwig
Prielmayerstraße
376 m Route
Beweis
NEMINEM LAEDE
Christ F.
Elisenstraße
376 m Route
NEMINEM LAEDE
Redekunst
Hirt Johann Christian
Prielmyerstraße
377 m Route
Redekunst
Neuhauser Straße
378 m Route
Karls-Thor
Milderung
Gamp Ludwig
Prielmayerstraße
378 m Route
Milderung
Elisenstraße
378 m Route
HONESTE VIVE
Neuhauser Straße
380 m Route
Hofnarr Prangerl
Herbert Jensen
Oppenrieder Karl
1972
Neuhauser Straße
385 m Route
Herbert Jensen
Neuhauser Straße
386 m Route
Kapellmeister Sulzbeck
Fischbrunnen-Figuren
Knoll Konrad
1865

387 m Route
Fischbrunnen-Figuren
Karlsplatz
387 m Route
Neuhauser-Thor
Neuhauser Straße
389 m Route
Franz Xaver Krenkl
Franziskus Brunnen
Neubauer-Woerner Marlene
1981
Schillerstraße
393 m Route
Franziskus Brunnen
Verteidigung
Hess Anton
Prielmayerstraße
395 m Route
Verteidigung
Rosselenker
Mikorey Franz
Goethestraße
397 m Route
Rosselenker
Gedenktafel - Clemensschlössl
Hüls Arthur von
1906
Elisenstraße 1
397 m Route
Gedenktafel - Clemensschlössl
Herzogspitalstraße 11
399 m Route
Johann Georg Edlinger
Prielmayerstraße
400 m Route
Anklage
Kristalline Komposition
Spreng Blasius
1964
Sonnenstraße 23
407 m Route
Kristalline Komposition
Brunnenbuberl
Gasteiger Mathias
1895
Neuhauser Straße 20
408 m Route
Brunnenbuberl
Springbrunnen
Reich Alfred
1959
Sonnenstraße 21
412 m Route
Springbrunnen
Geöffnete Granite II
Gerhart Nikolaus
1992
Bayerstraße
414 m Route
Geöffnete Granite II
Pettenkoferstraße 8
432 m Route
Poliklinik - Relief Cosimas und Damian
Pettenkoferstraße 8
432 m Route
Poliklinik - Relief Aeskulap und Hippokrates
Neptunbrunnen
Wackerle Joseph, Meinert Josef
1937
Elisenstraße
435 m Route
Neptunbrunnen
Herzogspitalstraße 7
435 m Route
Glasgemälde mit Kreuzmotiv
Maria Luiko, Trauernde, 1938
Melián Michaela
2022
Elisenstraße
435 m Route
Maria Luiko, Trauernde, 1938
Baum
Rösel Peter
2005
Herzog-Wilhelm-Straße 15
440 m Route
Baum
Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten
Herigoyen Emanuel Joseph von
1812
Sophienstraße
441 m Route
Eingangsportal zum Alten Botanischen Garten
Neuhauser Straße 18
443 m Route
Giebelbekrönung Kaufhaus Oberpollinger
Totem
Fischer Frank
2024
Elisenstraße
445 m Route
Totem
Herzogspitalstraße 7
446 m Route
Eisengitter mit den apokalyptischen Engeln
Große Sinnende
Speidel Ruth
1959
Pettenkoferstraße 22
446 m Route
Große Sinnende
Harmonia
Rümann Wilhelm von, Schmitt Balthasar
1905
Neuhauser Straße
448 m Route
Harmonia
Brunnen
Gollwitzer Josef
1961
Pettenkoferstraße
450 m Route
Brunnen
Liegendes Kreuz
Gerg Blasius
1955
Herzogspitalstraße 7
453 m Route
Liegendes Kreuz
Hammonia
Düll Heinrich
1904
Neuhauser Straße 18
453 m Route
Hammonia
Hanse-Koggen
Düll Heinrich
1904
Neuhauser Straße 18
453 m Route
Hanse-Koggen
Gockel, Hinkel und Gackeleia
Fazekas Angelika
1981
Herzog-Wilhelm-Straße 13
454 m Route
Gockel, Hinkel und Gackeleia
Begegnung
Hesse Ernst
2001
Pettenkoferstraße
463 m Route
Begegnung
Herzogspitalstraße 12
464 m Route
Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew
Pettenkoferstraße 9
464 m Route
Hygieia
Der Ring
Staccioli Mauro
1996
Karl-Stützel-Platz
466 m Route
Der Ring
Springende Pferde
Mikorey Franz
1974
Herzog-Wilhelm-Straße 24
468 m Route
Springende Pferde
Syntopian Vagabond
Rotsch Michaela, Fadhel Kadir
2025
Sophienstraße 7
470 m Route
Syntopian Vagabond
Pettenkoferstraße
475 m Route
Kampf eines Jünglings mit zwei Sphingen
Pettenkoferstraße
475 m Route
Sphinx - Neue Anatomie
Schutzengel
Günther Ignaz
Neuhauser Straße
477 m Route
Schutzengel
Bayerstraße
481 m Route
Brunnen
Ziele
Hesse Ernst
2001
Pettenkoferstraße
483 m Route
Ziele
Austausch
Hesse Ernst
2001
Pettenkoferstraße
483 m Route
Austausch
Neuhauser Straße
487 m Route
Pater Rupert Mayer
Neuhauser Straße 33
488 m Route
Gottfried Keller
Relief - Malerei
Wackerle Joseph
1937
Sophienstraße 7
492 m Route
Relief - Malerei
Relief - Musik
Wackerle Joseph
1937
Sophienstraße 7
492 m Route
Relief - Musik
Relief - Bildhauerei
Wackerle Joseph
1937
Sophienstraße 7
492 m Route
Relief - Bildhauerei
Relief - Architektur
Wackerle Joseph
1937
Sophienstraße 7
492 m Route
Relief - Architektur
Josephspitalstraße 6
492 m Route
Knabe mit Murmeltier
Herzogspitalstraße 5
497 m Route
Barthsches Seelhaus
Bewegung
Hesse Ernst
2001
Pettenkoferstraße
501 m Route
Bewegung
Konrad-Dreher-Brunnen
Waderé Heinrich
1994
Maxburgstraße
509 m Route
Konrad-Dreher-Brunnen
Luisenstraße 29
512 m Route
Kriegerdenkmal
St.-Georgs-Brunnen
Laurenty Ernst
1958
Damenstiftstraße 8
525 m Route
St.-Georgs-Brunnen
Epitaph für Philipp Götz
Krumpper Hans
1627
Kreuzstraße 10
527 m Route
Epitaph für Philipp Götz
Damenstiftstraße 18
529 m Route
Gedenktafel Bergerhaus
Gedenkstein - Hauptsynagoge
Peters Herbert
1969
Herzog-Max-Straße
530 m Route
Gedenkstein - Hauptsynagoge
Nussbaumstraße 20
537 m Route
Engel, einen Kranken aufrichtend
Pettenkoferstraße
540 m Route
Kampf des Herkules gegen die Hydria
Kreuzstraße
540 m Route
Madonna im Birnbaum
Tauben-Brunnen
Nida-Rümelin Rolf
1964
Damenstiftstraße 3
541 m Route
Tauben-Brunnen
Supraporte
Lacher Max

543 m Route
Supraporte
Neuhauser Straße 8
545 m Route
Alte Akademie Gedenktafel III
Kreuzstraße
551 m Route
SUV - Vermatschen & Gsundwerdn
Graffito-Denkmal für Georg Elser
Köhler Mathias, Müller Markus
Bayerstraße
551 m Route
Graffito-Denkmal für Georg Elser
Neuhauser Straße 51
551 m Route
Akademie der Wissenschaften
Stier als Sitzplastik
Hiller Anton
1957
Lenbachplatz 7
566 m Route
Stier als Sitzplastik
Pater Rupert Mayer SJ
Polnische Bildhauer-Schule aus Zakopane
2024
Bayerstraße
567 m Route
Pater Rupert Mayer SJ
Sitzende Frau
Backmund Klaus
Paul-Heyse-Straße 38
570 m Route
Sitzende Frau
Maxburgstraße 4
570 m Route
Engel mit Weltkugel
Bezold-Brunnen
Hoepf Karl, Mattes Georg
1914
Nußbaumstraße
573 m Route
Bezold-Brunnen
Kreuzstraße 29
576 m Route
Kreuzstraße
Max von Pettenkofer
Stuhlberger Franz Paul, Hildebrand Adolf von
1899
Neuhauser Straße 51
579 m Route
Max von Pettenkofer
Richard-Strauss-Brunnen
Wimmer Hans
1962
Neuhauser Straße
583 m Route
Richard-Strauss-Brunnen
tetrARENA
Scheuerer Robert
2024
Nußbaumstraße
584 m Route
tetrARENA
Richard Strauss
Hart Franz
1963
Altheimer Eck 16
586 m Route
Richard Strauss
Altheimer Eck
586 m Route
Richard Strauss
Neuhauser Straße 8
590 m Route
Alte Akademie - Gedenktafel 1
Neuhauser Straße 8
590 m Route
Alte Akademie - Gedenktafel 2
Luisenstraße 11
591 m Route
Städtisches Berufliches Schulzentrum Thomas Wimmer
Brunnen Strandgut
Ladner Hans
1984
Kreuzstraße 3
595 m Route
Brunnen Strandgut
Sendlinger-Tor-Platz
596 m Route
Brunnen am Sendlinger-Tor-Platz
Schnitterinnen
Gärtner Fritz
Beethovenplatz 1
600 m Route
Schnitterinnen
Bäuerin
Gärtner Fritz
Beethovenplatz 1
600 m Route
Bäuerin
Hotterstraße
600 m Route
Auge
Radspielerbrunnen
Rauch Ernst Andreas
1967
Hackenstraße 12
600 m Route
Radspielerbrunnen
einander
Weis Albert
2021
Ziemssenstraße
602 m Route
einander
Auffliegende Vögel
Potzler Karl
1967
Herzog-Wilhelm-Straße 30
603 m Route
Auffliegende Vögel
Gleis 11
Turna Gülcan
2011
Bayerstraße
604 m Route
Gleis 11
Altheimer Eck 15
606 m Route
Theobald Böhm
Altheimer Eck 15
606 m Route
Damenstift
Altheimer Eck 15
607 m Route
Altheimer Eck
Hl. Elisabeth
Knecht Richard
Ziemssenstraße 1
607 m Route
Hl. Elisabeth
Franz Xaver Gabelsberger
Eberle Syrius
1890
Barer Straße
610 m Route
Franz Xaver Gabelsberger
Gebrüder Asam
Goebl Hans
1983
Asamhof
611 m Route
Gebrüder Asam
Die kalte Nacht
Závory Emese
1982
Asamstraße
612 m Route
Die kalte Nacht
Gedenktafel - Heinrich Heine
Ehmckes Fritz, Erber Josef
1956
Hackenstraße 7
617 m Route
Gedenktafel - Heinrich Heine
Ernst von Grossi
Schwanthaler Ludwig von
1831
Sendlinger-Tor-Platz
621 m Route
Ernst von Grossi
Sendlinger-Tor-Platz
622 m Route
Trinkwasserbrunnen
Sendlinger Straße 89
623 m Route
Schloßer-Eck
Brunnenskulptur
Peters Herbert
1964
Karlstraße
624 m Route
Brunnenskulptur
Das Paar
Henselmann Josef Alexander
Maxburgstraße
625 m Route
Das Paar
Hackenstraße 10
630 m Route
Hundskugel
Neuhauser Straße 6
631 m Route
Ahnentafel des Hauses Wittelsbach
Bayerisches Wappen
Pallago Carlo
1599
Neuhauser Straße 23
632 m Route
Bayerisches Wappen
Ziemssenstraße 1
632 m Route
Allgemeines Krankenhaus
Neuhauser Straße 52
633 m Route
Infantrie-Regiment Nr. 1
Liebesharfe
Hämmerle Franz
1996
Asamstraße
633 m Route
Liebesharfe
AIDS-Memorial
Tillmans Wolfgang
2001
Sendlinger Tor
634 m Route
AIDS-Memorial
Karlstraße 27
636 m Route
Panta rhei - Brunnen
Weihwasserengel
Gerhard Hubert
1593
Neuhauser Straße
636 m Route
Weihwasserengel
Neuhauser Straße
637 m Route
Kriegerdenkmal
Neuhauser Straße
637 m Route
Kantelaber
Christus Salvator
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Christus Salvator
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Otto (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Theodo (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Theodovalde (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Tassilo (Agilofinger)
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Otto I. von Wittelsbach
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Kaiser Karl der Große
Herzog Albrecht IV. der Weise
Gerhard Hubert, Faltermeier Heinrich
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Herzog Albrecht IV. der Weise
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Rupprecht von der Pfalz
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer
Herzog Albrecht V.
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Herzog Albrecht V.
Herzog Wilhelm V.
Gerhard Hubert
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Herzog Wilhelm V.
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Kaiser Karl V. von Habsburg
Erzengel Michael
Gerhard Hubert
1588
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Erzengel Michael
Neuhauser Straße 52
638 m Route
Infantrie-Regiment Nr. 1
Ziemssenstraße 1
639 m Route
Allgemeines Krankenhaus
Nußbaumstraße
644 m Route
Kunstwerk
Neuhauser Straße
647 m Route
St. Michael
Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
Thorwaldsen Bertel, Tenerani Pietro, Mayer Ernst, Klenze Leo von
1830
Neuhauser Straße
648 m Route
Grabdenkmal von Eugène de Beauharnais
Ziemsenstraße 1
651 m Route
Gedenktafel für Franz Xaver Häberl
Neuhauser Straße 11
653 m Route
Pschorr-Bräu
Neuhauser Straße 11
653 m Route
Pschorr-Bräu
Ziemssenstraße 1
653 m Route
Allgemeines Krankenhaus
St. Nepomuk
Asam Egid Quirin
1746
Sendlinger Straße 34
653 m Route
St. Nepomuk
Hackenstraße 7
655 m Route
Putto auf Waller reitend
Moses-Brunnen
Henselmann Josef
1954
Lenbachplatz 7
656 m Route
Moses-Brunnen
Legend
Hirst Damien
2011

660 m Route
Legend
Maria Magdalena
Reichle Hans
1595
Neuhauser Straße 23
662 m Route
Maria Magdalena
Paar
Schultze Klaus
1983
Asamstraße
663 m Route
Paar
Der Blutstropfen
Schmiedel-Schulin Agnes
1985
Herzog-Heinrich-Straße 4
663 m Route
Der Blutstropfen
Karlstraße 32
664 m Route
Böcklin Arnold
Kandelaber
Palagio Carlo die Cesare del
1597
Neuhauser Straße 23
665 m Route
Kandelaber
Neuhauser Straße 52
666 m Route
Wolfgang Miller
Wittelsbacher Brunnen
Hildebrand Adolf von
1895
Lenbachplatz
667 m Route
Wittelsbacher Brunnen
Seidlstraße
667 m Route
Kunstwerk
Neuhauser Straße 23
670 m Route
Gruftplatte Herzog Wilhelm V.
Asamhaus - Fassade
Asam Egid Quirin
Sendlinger Straße 34
671 m Route
Asamhaus - Fassade
Lichtmuschel
Rucker Hans
1973
Sendlinger Straße
672 m Route
Lichtmuschel
Cenodoxus
Asam Egid Quirin
Sendlinger Straße
673 m Route
Cenodoxus
Heiliger Korbinian
Backmund Klaus
1989
Maxburgstraße 2
674 m Route
Heiliger Korbinian
Marsstraße
674 m Route
Kunstwerk
Karlstraße 14
675 m Route
Franz von Kobell
Maxburgstraße
683 m Route
Otto (Agilofinger)
Maxburgstraße
685 m Route
Theodo (Agilofinger)
Mädchen mit Krug
Nida-Rümelin Rolf
1956
Ottostraße 8
687 m Route
Mädchen mit Krug
Rupert Mayer
Beck Lisa
1989
Maxburgstraße 1
689 m Route
Rupert Mayer
Alois Senefelder
Zumbusch Julius
1862
Sendlinger-Tor-Platz 5
691 m Route
Alois Senefelder
Maxburgstraße
693 m Route
Gedenktafel - Maltheser
Pacellistraße 14
694 m Route
Gedenktafel
Florentina
Pittroff Susanne
2022
Ziemssenstraße 5
695 m Route
Florentina
Seidlstraße 18
697 m Route
Brunnen
Altar
Gerg Blasius
1974
Karlstraße 34
700 m Route
Altar
St. Benedikt
Busch Georg
Karlstraße 34
701 m Route
St. Benedikt
Denker
Berthold Joachim
1958
Karlstraße
703 m Route
Denker
Augustinerstock
Fischer Theodor
1913
Ettstraße 2
704 m Route
Augustinerstock
Gorgonen-Brunnen
Gwiazada Viktor, Strobl Johann
1987
Sendlinger Straße 29
705 m Route
Gorgonen-Brunnen
Sendlinger Straße 22
707 m Route
Reiterbäck
Maximiliansplatz
712 m Route
Johann Wolfgang von Goethe
Apokalyptische Frau
Stadler Christine
Karlstraße 34
717 m Route
Apokalyptische Frau
Pietá
Stadler Christine
Karlstraße 34
717 m Route
Pietá
Seidlstraße 18
721 m Route
Brunnen
Sendlinger Straße 23
724 m Route
Carl Maria von Weber/Giovanni Valesi
Pacellistraße 6
724 m Route
Dreifaltigkeitskirche
Hl. Michael
Fichtl Josef
Pacellistraße
724 m Route
Hl. Michael
Bacchant auf dem Delphin
Storch Arthur
1903
Augustenstraße
726 m Route
Bacchant auf dem Delphin
Sitzender Keiler
Mayer Martin
1960
Neuhauser Straße 2
729 m Route
Sitzender Keiler
Neuhauser Straße 2
730 m Route
Gedenktafel - Augustinerkirche
Löwengrube 1
730 m Route
Raff Anton
Atlántida Trinkbrunnen
Batlle Enric, Roig Juan
2019
Sendlinger Straße 19
732 m Route
Atlántida Trinkbrunnen
Pacellistraße
734 m Route
Kriegerdenkmal
Pacellistraße
734 m Route
Hochaltarbild - Dreifaltigkeitskirche
Waller
Nageler Claus
1982
Neuhauser Straße 2
734 m Route
Waller
Hofstatt
738 m Route
Gedenktafel - Dr. Fritz Gerlich
Hofstatt
738 m Route
Gedenktafel - Der gerade Weg
Süddeutsche Zeitung
Reidel Karl
1994
Hofstatt
742 m Route
Süddeutsche Zeitung
Karlstraße 34
748 m Route
Benediktinerbrunnen
Sendlinger Straße 75
749 m Route
Hackerbräu
Kurt-Eisner-Denkmal
Fischer Rotraut
2010
Oberanger
752 m Route
Kurt-Eisner-Denkmal
Brunnen Bavariaring
Köhlmann Horst
1970
Bavariaring 16
752 m Route
Brunnen Bavariaring
Kaufingerstraße
753 m Route
Kaufingertor
Georg Lankensperger
Weiß Eugen
1982
Pacellistraße 8
753 m Route
Georg Lankensperger
Kaufingerstraße 15
754 m Route
Ettaler Klosterhof
Homeless Jesus
Schmalz Timothy
Karlstraße
755 m Route
Homeless Jesus
Denkmal Sinti und Roma
Gažiová Ladislava
2023
Frauenplatz
756 m Route
Denkmal Sinti und Roma
Gedenktafel - Schöner Turm
Vezerfi-Clemm Carl
1983
Kaufingerstraße 28
756 m Route
Gedenktafel - Schöner Turm
Löwengrube
757 m Route
Relief - Salus Puploa
St. Pauls Platz 11
758 m Route
Kriegerdenkmal
Löwengrube
758 m Route
Die sechs Todsünden der Polizei
Hopfenstraße
759 m Route
Bulle und Bär
Moriskentänzer
Baumgartner Josef
1972
Sendlinger Straße
763 m Route
Moriskentänzer
Zwei Bronzepferde
Nageler Claus
1982
Roßmarkt 15
764 m Route
Zwei Bronzepferde
Schalenbrunnen
Hentrich Helmuth
1984
Pacellistraße
765 m Route
Schalenbrunnen
Sankt-Pauls-Platz 11
766 m Route
Paulskirche - Gedenktafel
St. Pauls-Platz
766 m Route
Gedenktafel - St. Paul
Hopfenstraße
766 m Route
Würfelbrunnen
Martius
Fries Hermann
1968
Karlstraße 6
768 m Route
Martius
Oberanger 28
770 m Route
Mädchen auf der Schildkröte
Hopfenstraße
776 m Route
Ehemalige Königliches Verkehrsministerium
Ohne Titel
Thomas Florian
2002
Roßmarkt 3
778 m Route
Ohne Titel
Denkmal für Max von Pettenkofer
Rümann Wilhelm von
1909
Maximiliansplatz
782 m Route
Denkmal für Max von Pettenkofer
Promenadeplatz 21
785 m Route
Kalteneggerbräu
Lindwurmstraße
788 m Route
Kunstobjekt
Tafeln zur Geschichte des Geldes
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
789 m Route
Tafeln zur Geschichte des Geldes
Promenadeplatz
789 m Route
Römischer Denar - 45 v. Chr - 14 n. Chr.
Augustalis - Goldmünze 1215-1250
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
789 m Route
Augustalis - Goldmünze 1215-1250
Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
789 m Route
Keltisch 2. Jhr. v. Chr.
China - Pu Münze / Tao Messermunze
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
789 m Route
China - Pu Münze / Tao Messermunze
Azteken / Inka
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
789 m Route
Azteken / Inka
Promenadeplatz
789 m Route
Joachimstaler -- Böhmen / 16. Jahrhundert
Goldgewichte der Aschanti
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
789 m Route
Goldgewichte der Aschanti
Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
789 m Route
Kaiser Friedrich - 1152 / 1190
Jacob Fugger
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
789 m Route
Jacob Fugger
naturalwirtschaft ägypten
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
789 m Route
naturalwirtschaft ägypten
Promenadeplatz
789 m Route
Perspectiv des Churfurstl. Schlosses zu Nymphenburg
Promenadeplatz
789 m Route
wittenpfennig 1379 -- hamburg wismar lübeck
1961
Miller Peter Ferdinand
1960
Promenadeplatz
789 m Route
1961
Kaiser-Ludwig-Platz
792 m Route
Adler (Theresiengymnasium)
Vier Wasserbecken
Winkler Bernhard
2022
Augustinerstraße
792 m Route
Vier Wasserbecken
Rückertstraße 1
793 m Route
Alois Alzheimer
Löwengrube 25
793 m Route
Johann Jäger
St.-Pauls-Brunnen
Nageler Claus
1989
St.-Pauls-Platz
794 m Route
St.-Pauls-Brunnen
Wasserpilze-Brunnen
Winkler Bernhard
1972
Frauenplatz
796 m Route
Wasserpilze-Brunnen
Grottenbrunnen
Lallinger Adolf
1886
Maximiliansplatz
801 m Route
Grottenbrunnen
Osterei von Herzen – Pisanica od srca
Gregurić Josip, Jaković Đuro, Pongrac Stjepan, Štrfiček Zlatko
2016
Schwanthalerstraße 96
804 m Route
Osterei von Herzen – Pisanica od srca
Promenadeplatz
806 m Route
Wiguläus Kreittmayr
Rochusstraße 7
808 m Route
Büste von Herzog Maximilian Philipp
Bronzemodell Altstadt
Broerken Egbert
2005
Frauenplatz
808 m Route
Bronzemodell Altstadt
Rochusstraße 19
809 m Route
Sebastian Sedelmair
„Airborne“
Klein Christopher
2008
Oberanger 33
812 m Route
„Airborne“
Jedem ein Ey, dem fromen Schweppermann zwey
Dittler Emil, Drumm August
1905
Kaiser-Ludwig-Platz
813 m Route
Jedem ein Ey, dem fromen Schweppermann zwey
Kaiser Ludwig der Bayer - Reiterstandbild
Dittler Emil, Drumm August, Miller d.J. Ferdinand Freiherr von
1905
Kaiser-Ludwig-Platz
813 m Route
Kaiser Ludwig der Bayer - Reiterstandbild
Die Bäcker stritten wahrer Ritter gleich
Dittler Emil, Drumm August
1905
Kaiser-Ludwig-Platz
813 m Route
Die Bäcker stritten wahrer Ritter gleich
Sendlinger Straße 86
816 m Route
Rappeneck
Rotkäppchen und der Wolf
Spengler Ingram
1934
Lindwurmstraße
817 m Route
Rotkäppchen und der Wolf
Sendlinger Straße
819 m Route
Himmelschäffler-Haus
Lorenz von Westenrieder
Widnmann Max von
1854
Promenadeplatz
820 m Route
Lorenz von Westenrieder
Promenadeplatz 15
820 m Route
Johann Baptist Gunetzrhainer
Christoph Willibald Gluck
Brugger Friedrich
1848
Promenadeplatz
822 m Route
Christoph Willibald Gluck
Heilige Barbara
Hoene Max
1954
Kaufingerstraße 23
823 m Route
Heilige Barbara
Sendlinger Straße 4
824 m Route
Johann Sebastian Senser
Tür
Sailstorfer Josef
1985
Rundfunkplatz
828 m Route
Tür
Prannerstraße 15
828 m Route
Gedenktafel - Lauffinger Haus
Liebfrauengasse
832 m Route
Liebfrauengäßchen
Frauenplatz
834 m Route
Kenotaph - Kaiser Ludwig der Bayer
Frauenplatz
834 m Route
Wappenschild Herzogin Anna von Habsburg
Frauenplatz
834 m Route
Wappenschild Herzog Albrecht V.
Frauenplatz
834 m Route
Wappenschild Herzog Wilhelm IV.
Frauenplatz
834 m Route
Wappenschild Maria Jacobäa von Baden
Frauenplatz
834 m Route
Herzog Wilhelm IV. von Bayern
Ringseistraße 6
834 m Route
Nasenschild - Stiefel
Frauenplatz
834 m Route
Teufelstritt
Frauenkirche
835 m Route
Paumann Conrad
Da un Evelpiuma
Monachesi Sante
1970
Bayerstraße
835 m Route
Da un Evelpiuma
Frauenplatz
836 m Route
Herzog Albrecht V.
Frauenplatz
836 m Route
Grabwächter 1
Frauenplatz
836 m Route
Genius der guten Herrschaft im Frieden
Frauenplatz
836 m Route
Grabwächter 2
Frauenplatz
836 m Route
Grabwächter 3
Frauenplatz
836 m Route
Grabwächter 4
Aufsteigendes Pferd mit Reiter
Düll Heinrich, Pezold Georg
1909
Promenadeplatz 9
836 m Route
Aufsteigendes Pferd mit Reiter
Fresko für ehemaliges Gighanbad
Brandenburg Ulla von
2017
Dultstraße
838 m Route
Fresko für ehemaliges Gighanbad
Altkatholische Kirche
Bergtholdt Heinrich
1913
Blumenstraße 36
839 m Route
Altkatholische Kirche
Bronzerelief - Ratzinger
Henselmann Josef Alexander
Frauenplatz
840 m Route
Bronzerelief - Ratzinger
Der gestiefelte Kater
Spengler Ingram
1934
Lindwurmstraße 2
840 m Route
Der gestiefelte Kater
Vernetzungen
Bergmeister Manfred
1993
Max-Joseph-Straße 2
844 m Route
Vernetzungen
Justus von Liebig
Wagmüller Michael, Rümann Wilhelm von
1883
Maximiliansplatz
844 m Route
Justus von Liebig
Bubblesplatz
Shrigley David
2013
Promenadeplatz
845 m Route
 Bubblesplatz
Königsplatz
845 m Route
The Blacklist / Die Schwarze Liste
Promenadeplatz 9
846 m Route
Bronzestandbild für Kurfürst Maximilian II. Emanuel
Frauenplatz
848 m Route
Kriegerdenkmal
Frauenplatz 1
848 m Route
Thronender Papst Pius X
Sendlinger Straße 2
849 m Route
Sigi Sommer (Der Spaziergänger)
Sankt-Jakobs-Platz
850 m Route
Sankt-Jakobs-Platz Brunnen
Sendlinger Straße 2
850 m Route
Ebenböck-Haus
Zierbrunnen
Mayerle Manfred, Sobeck Andreas
1977

850 m Route
Zierbrunnen
Frauenplatz
851 m Route
Kriegerdenkmal
St.-Benno-Brunnen
Henselmann Josef
1972
Frauenplatz
853 m Route
St.-Benno-Brunnen
Frauenplatz
855 m Route
Kriegerdenkmal
Frauenplatz
856 m Route
Grabmal für Erzbischof Antonius von Thoma
Maximiliansplatz
856 m Route
Karl-Amadeus-Hartmann-Gedächtnisbrunnen
Büste - Fritz Gerlich
Prucker Andreas
Brienner Straße 39
857 m Route
Büste - Fritz Gerlich
Frauenplatz 1
859 m Route
Papst Johannes Pauls II.
Domfenster
Lacher Max
1963

860 m Route
Domfenster
Kaufingerstraße 7
860 m Route
Mann mit schwarzer Hose und weißem Hemd
Ebenböckhaus
Nida-Rümelin Rolf
1965
Sendlinger Straße 2
865 m Route
Ebenböckhaus
Spitzweg-Brunnen
Frick Konstantin
1980
Stephansplatz
868 m Route
Spitzweg-Brunnen
Sankt-Jakobs-Platz 1
868 m Route
16. „Bayern – Kunst und Kultur“
Mutter Theresia
Stadler Christine
1990
Unterer Anger 2
870 m Route
Mutter Theresia
Orlando di Lasso
Widnmann Max von
1849
Promenadeplatz
870 m Route
Orlando di Lasso
Lichtaktion im Kunstareal
Mü Betty, Kurig Raphael, Gasteiger Christian, Zeser Yul, Eding Helmut
2020

872 m Route
Lichtaktion im Kunstareal
Der Weg nach Emmaus
Schuster Steffen
Frauenlobstraße 5
872 m Route
Der Weg nach Emmaus
Zwei Menschen
Lüdicke Marianne
1985
Haydnstraße 6
874 m Route
Zwei Menschen
Kranich-Brunnen
Goetz Guido
Hadynstraße 6
874 m Route
Kranich-Brunnen
Kaufingerstraße 7
876 m Route
Pesthaus
Sankt-Jakobs-Platz
877 m Route
Schwedenstein
Eulen am Stadtmuseum
Rauch Ernst Andreas
1961
Oberanger
878 m Route
Eulen am Stadtmuseum
Frauenplatz
879 m Route
Frauenkirche
Königsplatz
879 m Route
Hier wohnte …
Gang der Erinnerung
Soanca-Pollak Georg
2006
Sankt-Jakobs-Platz
880 m Route
Gang der Erinnerung
Sankt-Jakobs-Platz
881 m Route
Nie wieder ist jetzt
Kenotaph Döpfner
Wimmer Hans
1980
Frauenplatz
882 m Route
Kenotaph Döpfner
Speaking Germany
Lifschitz Sharone
2004
Sankt-Jakobs-Platz 16
882 m Route
Speaking Germany
Sankt-Jakobs-Platz
885 m Route
Bronzeportal des Angerklosters
Eisner Kurt
Weiß Eugen
1976
Promenadeplatz
885 m Route
Eisner Kurt
ohne Titel
Hinz Christian
Bayerstraße 34
886 m Route
ohne Titel
Maistraße
886 m Route
Gedenktafel - Erbauung Frauenklink
Eulenbrunnen
Henselmann Josef
1958
Unteranger 2
886 m Route
Eulenbrunnen
Promenadeplatz 4
887 m Route
Franz Graf von Pocci
Lindwurmstraße 4
887 m Route
August von Hauner
St. Jakobus
Rückel Anton
1956
Sankt-Jakobs-Platz 2
888 m Route
St. Jakobus
Floriansbrunnen
Nida-Rümelin Rolf
1991
An der Hauptfeuerwache 8
888 m Route
Floriansbrunnen
Sankt-Jakobs-Platz
889 m Route
Pyramide aus Steinkugeln
Sankt-Jakobs-Platz
889 m Route
Zehn Gebote
Wandbild
Lacher Max
1960
Lindwurmstraße 4
890 m Route
Wandbild
Never Again
Kuhn Walter
Königsplatz
890 m Route
Never Again
Königsplatz
891 m Route
Seekampf zwischen Griechen und Türken
Waterfall
Trouvé Tatiana
Stephanstraße 3
893 m Route
Waterfall
Promenadeplatz
893 m Route
Standbild von Maximilan von Montgelas
Ruffinihaus
Seidler Julius, Widmer Philipp
Sendlinger Straße 1
896 m Route
Ruffinihaus
Königsplatz
896 m Route
Kampfszenze zwischen Griechen und Türken
Brienner Straße
897 m Route
Infotafel
Brienner Straße
897 m Route
Infotafel
Ruffini-Turm
Wahler Karl
Pettenbeckstraße
897 m Route
Ruffini-Turm
Sankt-Jakobs-Platz
897 m Route
Regenbogenbank
Perennant
Boos Roman Anton
Stephansplatz
898 m Route
Perennant
Max-Mannheimer-Platz
898 m Route
Das Biotop auf dem Nazisockel
Prannerstraße 8
899 m Route
Gedenktafel ehemaliger Landtag
Rindermarkt 18
899 m Route
Ruffiniturm
Pettenbeckstraße 6
899 m Route
Maria von Pettenbeck
Lindwurmstraße 4
899 m Route
Annast
Rosenstraße
900 m Route
Am Roseneck
Rindermarkt
900 m Route
Ruffini-Turm
Sankt-Jakobs-Platz
901 m Route
Archäologie München - Tafel 13
Königsplatz
901 m Route
Früchte des Friedens unter König Otto
Nornenbrunnen
Netzer Hubert
1907
Maximiliansplatz
902 m Route
Nornenbrunnen
Lindwurmstraße 4
904 m Route
Almond
Lindwurmstraße 4
904 m Route
Almond und Annast
Frauenplatz
905 m Route
St. Benno
Griechenlands Befreiung
Schwanthaler Ludwig von
Königsplatz
905 m Route
Griechenlands Befreiung
Sankt-Jakobs-Platz
906 m Route
Gitter zur Hauptsynagoge
Dokumentation Oktoberfest-Attentat
Büro Müller-Rieger
2020
Bavariaring
906 m Route
Dokumentation Oktoberfest-Attentat
Sankt-Jakobs-Platz
906 m Route
Ein-Mann-Bunker
Wieherndes Pferd
Fischer Alexander
1950
Luisenstraße 33
907 m Route
Wieherndes Pferd
Stadtansicht
Gsaenger Angela
1964
Rosental 16
908 m Route
Stadtansicht
Rosenstraße 8
908 m Route
Rosen-Eck
Kampfszene aus dem Bürgerkrieg
Schwanthaler Ludwig von
Königsplatz
908 m Route
Kampfszene aus dem Bürgerkrieg
Frauenplatz
908 m Route
Ludwig Berberich
Stephansplatz
909 m Route
Reserve-Feldartillerie-Regiment Nr. 6
Wassernixen-Brunnen
Schwarzkopf Andreas
1965
Sankt-Jakobs-Platz 1
910 m Route
Wassernixen-Brunnen
Schutt & Ehre
Springer Christian
2022
Königsplatz
910 m Route
Schutt & Ehre
ohne Titel
Stangl Markus
1993
Bayerstraße 34
910 m Route
ohne Titel
Frauenplatz 1
911 m Route
Ephitaph - Franz Joseph von Stein
Atlántida Trinkbrunnen
Batlle Enric, Roig Juan
2015
Rindermarkt
911 m Route
Atlántida Trinkbrunnen
Königsplatz
912 m Route
Versammlung und Schwur der Griechen
Obelisk
Klenze Leo von
1833
Karolinenplatz
913 m Route
Obelisk
Stephansplatz
915 m Route
Kriegerdenkmal
Kaufhaus Uhlfelder
Oppenrieder Karl
1964
Rosental 16
915 m Route
Kaufhaus Uhlfelder
ohne Titel
Gerhart Nikolaus
1992
Bayerstraße 34
919 m Route
ohne Titel
Heart - Durchlöchertes Herz
Pendry. Michael
2025
Frauenplatz
919 m Route
Heart - Durchlöchertes Herz
Rosenstraße 6
919 m Route
Rosen-Apotheke
Rudi Stephan
Weiß Eugen
1979
Schwanthalerstraße 106
920 m Route
Rudi Stephan
Flugzeugabsturz am 17.12.1960
Oppenrieder Karl
1961
Martin-Greif-Straße
922 m Route
Flugzeugabsturz am 17.12.1960
Bavariaring
927 m Route
Denkmal für die Opfer des Oktoberfestattentats
Sebastiansplatz
928 m Route
Gedenktafel für Carl Spitzweg
Gedenktafel - Papa Schmid
Brandl Jakob
1909
Blumenstraße 32
930 m Route
Gedenktafel - Papa Schmid
Gedenktafel - Richard Wagner
Oppenrieder Karl
1964
Brienner Straße 37
931 m Route
Gedenktafel - Richard Wagner
Schwanthalerstraße 106
931 m Route
Georg von Hauberrisser
Rindermarkt-Brunnen
Henselmann Josef
1964
Rindermarkt
932 m Route
Rindermarkt-Brunnen
Augustenstraße 21
932 m Route
Geburtshaus Eugen Roth
Relief
Mikorey Franz
Maximiliansplatz 13
932 m Route
Relief
Kurt Eisner
Lankes Erika Maria
1989
Kardinal-Faulhaber-Straße 14
932 m Route
Kurt Eisner
Brunnen (Zirkuswiese)
Friederichsen Roland
1972
Theresienhöhe 6
933 m Route
Brunnen (Zirkuswiese)
Karl von Effner
Rümann Wilhelm von, Thiersch Friedrich von
1886
Maximiliansplatz
934 m Route
Karl von Effner
Blumenstraße 32
935 m Route
Graf Franz von Pocci
Frauenplatz
937 m Route
Martin Ridler
Frauenplatz 10
937 m Route
Johann Paulus Hirn
Windenmacherstraße
937 m Route
Joseph Anton von Destouches
Schusterhaus
Lippl Robert
1973
Rosenstraße
938 m Route
Schusterhaus
Windspiele-Brunnen
Bleeker Bernhard
1936
Briennerstraße 23
940 m Route
Windspiele-Brunnen
Blumenstraße 28
942 m Route
Büste - Hans Grässel
Blumenstraße 28
942 m Route
Büste - Theodor Fischer
Blumenstraße 28
942 m Route
Büste - Carl Hocheder
Luisenstraße 33
944 m Route
Figuren von Max Ernst
Windenmacherstraße
944 m Route
Joseph Anton von Destouches
Maximiliansplatz 13
946 m Route
Relief am Haus Maximiliansplatz 13
Südgiebel
Wagner Johann Martin von
1836
Königsplatz
948 m Route
Südgiebel
Schiller-Denkmal
Widnmann Max von
1863
Maximiliansplatz
950 m Route
Schiller-Denkmal
Frauenplatz 10
950 m Route
Reiche Almosen_Stiftung
Giovanni da Bologna
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
950 m Route
Giovanni da Bologna
Fragmente vom Siegestor
Henkel Gabriele
1995
Nieserstraße
952 m Route
Fragmente vom Siegestor
Pfalzstein
Bleeker Bernhard
1924
Ottostraße
952 m Route
Pfalzstein
Isar-Amper-Werke
Hauk Ferdinand
1952
Brienner Straße 40
953 m Route
Isar-Amper-Werke
Bronzerelief
Miller Ferdinand von d. J.
1888

953 m Route
Bronzerelief
Hephaistos
Schöpf Peter
Königsplatz
954 m Route
Hephaistos
Phidias
Schaller Ludwig
Königsplatz
954 m Route
Phidias
Perikles
Lazzarini Guiseppe, Leeb Johannes, Faltermeier Heinrich
Königsplatz
954 m Route
Perikles
Kaiser Hadrian
Haller, Leeb Johannes
Königsplatz
954 m Route
Kaiser Hadrian
Prometheus
Schaller Ludwig
Königsplatz
954 m Route
Prometheus
Daedalus
Lazzarini Guiseppe
Königsplatz
954 m Route
Daedalus
Canova Antonio
Widnmann Max von
Königsplatz
955 m Route
Canova Antonio
Benvenuto Cellini
Brugger Friedrich
1839
Königsplatz
956 m Route
Benvenuto Cellini
Ghiberti
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
956 m Route
Ghiberti
Donatello
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
956 m Route
Donatello
Peter Vischer
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
956 m Route
Peter Vischer
Michelangelo
Widnmann Max von, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
956 m Route
Michelangelo
Thorwaldsen Bertel
Widnmann Max von
Königsplatz
956 m Route
Thorwaldsen Bertel
Rauch Daniel
Widnmann Max von
Königsplatz
956 m Route
Rauch Daniel
Tenerani
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
956 m Route
Tenerani
Gibson
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
956 m Route
Gibson
Ludwig von Schwanthaler
Brugger Friedrich, Lossow Arnold Hermann
Königsplatz
956 m Route
Ludwig von Schwanthaler
Große Kugelkopf Säule
Koenig Fritz
1969
Luisenstraße 33
958 m Route
Große Kugelkopf Säule
Schäfflerstraße 2
960 m Route
Börse
Kardinal-Faulhaber-Straße 12
961 m Route
Portia-Palais
Büste - Joseph von Utzschneider
Halbig Johann von
1866
Müllerstraße 40
962 m Route
Büste - Joseph von Utzschneider
Globus-Brunnen
Kraus Werner
1956
Brienner Straße 26
963 m Route
Globus-Brunnen
Der Frosch
Ernst Max
1967
Luisenstraße
965 m Route
Der Frosch
Die Schildkröte
Ernst Max
1967
Luisenstraße
965 m Route
Die Schildkröte
Der Assistent
Ernst Max
1967
Luisenstraße
965 m Route
Der Assistent
Großes Votiv K
Koenig Fritz
1963
Luisenstraße 37
965 m Route
Großes Votiv K
Joseph von Fraunhofer
Geiger Hans
1983
Thiereckstraße 3
965 m Route
Joseph von Fraunhofer
Blumenstraße 28
966 m Route
Georg C. Marshall
Rosebud
Kummer Raimund
1991
Luisenstraße
968 m Route
Rosebud
Kardinal-Faulhaber-Straße 15
968 m Route
Pfründhaus
Kardinal-Faulhaber-Straße
968 m Route
Relief - Prinregent Luitpold
Sebastiansplatz 12
971 m Route
Käuzchen-Brunnen
Maffeistraße 3
971 m Route
Jeder Ort ist heterotopisch
Arcisstraße 12
972 m Route
Büste - Max Reger
Vater-und-Sohn-Brunnen
Mikorey Franz
1956
Weinstraße 3
973 m Route
Vater-und-Sohn-Brunnen
Fliegen und Ratten
Huber Stephan
Brienner Straße
973 m Route
Fliegen und Ratten
Büste - Joseph Fraunhofer
Halbig Johann von
1866
Müllerstraße 40
974 m Route
Büste - Joseph Fraunhofer
Bayerstraße 34
974 m Route
Zwischen Sonnentor und Mondplatz
Donisl
Mekusint
1980
Weinstraße 1
974 m Route
Donisl
Herbst
Hildebrand Adolf von
1886
Luisenstraße
977 m Route
Herbst
Fresko - Alte Wache
Lacher Max
1955
Marienplatz 1
977 m Route
Fresko - Alte Wache
Marienplatz 5
977 m Route
Gustav Adolf
Glypthotek
Klenze Leo von
1830
Königsplatz
978 m Route
Glypthotek
Weinstraße 1
980 m Route
Sgraffito - Wirtshausszene
Windspiel
Bleeker Bernhard
1935
Brienner Straße 23
981 m Route
Windspiel
Kaufingerstraße
981 m Route
Fußgängerzone
Brienner Straße 19
982 m Route
Schack-Galerie
Rindermarkt 5
982 m Route
Drei Rosen
Löwen an der Donislfassade
Neubauer-Woerner Marlene
Weinstraße 1
983 m Route
Löwen an der Donislfassade
Grosses Windspiel
Wimmer Hans
1960
Luisenstraße
984 m Route
Grosses Windspiel
Lenbachbrunnen
Seidl Gabriel von
1887
Luisenstraße 33
987 m Route
Lenbachbrunnen
Hochzeit
Hildebrand Adolf von
1885
Luisenstraße
988 m Route
Hochzeit
Herkulesknabe mit Keule
Miller d.J. Ferdinand von
1890
Luisenstraße 33
992 m Route
Herkulesknabe mit Keule
Lindwurm
Kaindl, Anton, Kiene Hygin
1906
Marienplatz
993 m Route
Lindwurm
Gehende
Hiller Anton
1943
Luisenstraße
993 m Route
Gehende
Holzstraße
996 m Route
Barbara Valentin
Torso I
Kirkeby Per
1983
Luisenstraße
996 m Route
Torso I
Marienplatz
996 m Route
Unterfranken
Blumenstraße
996 m Route
Christophorus
Hackerkeller
Lacher Max

997 m Route
Hackerkeller
Industrie
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
998 m Route
Industrie
Hermes
Waderé Heinrich
Kardinal-Faulhaber-Straße
998 m Route
Hermes
Das Kunstgewerbe
Rauch Josef
Weinstraße
999 m Route
Das Kunstgewerbe

Entfernung Straße Name Von Bis Route
167 m Schwanthalerstraße 35 Kunsthandel Maurer 0 0
222 m Landwehrstraße 10 Hebbel Friedrich 1938 1939
233 m Luitpoldstraße 3 Hebbel Friedrich 1836 1836
269 m Schillerstraße 31 Graf Oskar Maria 1911 0
284 m Prielmayerstraße 10 Feuchtwanger Lion 1914 1915
302 m Schillerstraße 35 Marc Franz 1880 0
349 m Mathildenstraße 8 Lebensborn e.V. 0 1944
362 m Mittererstraße 6 Maurer Karl 1906 0
373 m Herzogspitalstraße 13 Brentano Clemens 1840 1842
442 m Herzogspitalstraße 18 Sustris Friedrich 0 0
571 m Landwehrstraße 77 Strathmann Carl 0 0
585 m Altheimer Eck 15 Böhm Theobald 0 0
591 m Barerstraße 3 Gregorovius Ferdinand 0 0
616 m Sendlingerstraße 76 Faberbräu 0 0
623 m Hackenstraße 7 Heine Heinrich 1827 1828
624 m Marsstraße 14 Schmidt Albert 0 0
627 m Hackenstraße 10 Straub Johann Baptist 0 0
640 m Hackenstraße 8 Doll Anton 0 0
645 m Sendlinger Straße 75 Pschorr (Familie) 0 0
654 m Karlstraße 32 Böcklin Arnold 1872 1874
664 m Karlstraße 20 Roth Eugen 1933 0
679 m Sendlinger Straße 30 Ende Michael 1987 1995
679 m Marsstraße 28 Seidl Gabriel von 0 0
687 m Hackenstraße 5 Feuchtwanger Lion 1908 0
705 m Beethovenstraße 8 Utz Jenny 1914 1925
709 m Luisenstraße 25 Romeis Leonhard 0 0
726 m Sendlinger Straße 23 Walleshausen Johann 1775 1800
727 m Hofstatt 5 Der gerade Weg 0 0
736 m Hackenstrasse 1 1 Destouches Franz von 1841 1844
748 m Barer Straße 7 Montez Lola 1847 0
762 m Färbergraben 31 Schaidenreisser Simon 0 0
779 m Schlitt Heinrich 0 0
791 m Promenadeplatz 15 Gunetzrhainer Johann Baptist 0 0
793 m Oberanger 11 Günther Ignaz 0 0
796 m Arcisstraße 41 Reventlow Franziska zu 0 0
796 m Hohenzollernstraße 1 Reventlow Franziska zu 0 0
796 m Victoriastraße 3 Reventlow Franziska zu 0 0
798 m Kaufingerstraße 26 Landauer Kurt 0 0
799 m Arcisstraße 12 Pringsheim Alfred 0 1933
807 m Promenadeplatz 15 Thoma Ludwig 1899 0
819 m Katharina-von-Bora-Straße 10 Verwaltungsbau der NSDAP 0 1945
830 m Fürstenfelder Straße 8 Ringseis Johann Nepomuk 0 0
830 m Fürstenfelder Straße 8 Cornelius von Peter 0 0
835 m Bavariaring 10 Seidl Emanuel von 0 0
835 m Fürstenfelder Straße 8 Schelling Friedrich Wilhelm Joseph 0 0
872 m Kaiser-Ludwig-Platz 5 Utz Jenny 1933 1934
876 m Kaufingerstraße 7 Göschl Heinrich 0 0
915 m Karolinenplatz 1 Kirchmaier Joseph 1812 0
919 m Karolinenplatz 1 Tjutschews Fjodor Iwanowitsch 1832 1835
924 m Schwanthalerstraße 106 Hauberrisser Georg von 0 0
926 m Rosenstraße 11 Brentano Bettina 0 0
933 m Augustenstraße 21 Roth Eugen 1895 0
936 m Briennerstraße 45 Braunes Haus 0 0
940 m Kardinal-Faulhaber-Straße Schelling Friedrich Wilhelm Joseph 0 0
956 m Brienner Straße 40 Görres Joseph 0 0
958 m Briennerstraße 23 Haus der Deutschen Ärzte 0 1945
968 m Arcisstrasse 4 Böcklin Arnold 0 0
968 m Arcisstraße 12 Führerbau 1933 1945
972 m Luisenstraße 33 Lenbach Franz von 0 0
974 m Briennerstraße 22 Wagner Richard 1864 1965
989 m Weinstraße 16 Muxel Johann Nepomuk 1834 0